Bücher mit dem Tag "ahrtal"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ahrtal" gekennzeichnet haben.

8 Bücher

  1. Cover des Buches Bittertrauben (ISBN: 9783839221945)
    Karin Joachim

    Bittertrauben

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Elke_Eike

    Auch der 2. Teil der Ahrtal-Krimis hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Der Mordfall, in den Jana zunächst ungewollt hineingerät, fesselte nicht nur sie, sondern auch mich sehr. Dazu kommt die zarte Anbandelung mit Clemens, bei der man nie genau weiß, woran man ist. Eine gelungene Fortsetzung, die ich sehr gerne gelesen habe.

  2. Cover des Buches Johannisglut (ISBN: 9783839223895)
    Karin Joachim

    Johannisglut

    (16)
    Aktuelle Rezension von: UteChristine

    Ich liebe regionale Krimis und bin auf diesen Krimi aus dem Ahrtal gestoßen. Jana ist Tatortfotografin und stolpert mehr durch Zufall in einen neuen Fall. Der war sehr spannend geschrieben mit Anfängen, die 30 Jahre zurück liegen. Die Gegend wurde sehr anschaulich beschrieben, so dass ich das Gefühl hatte, genau dabei zu sein. Jana und Clemens sind sympathische Protagonisten und ich ermittel sehr gerne weiter mit den beiden. 

    Ganz klare Leseempfehlung. 

  3. Cover des Buches Es war doch nur Regen!?: Protokoll einer Katastrophe (Regionalgeschichte im GMEINER-Verlag) (ISBN: B09GK789WQ)
    Andy Neumann

    Es war doch nur Regen!?: Protokoll einer Katastrophe (Regionalgeschichte im GMEINER-Verlag)

    (10)
    Aktuelle Rezension von: psychocat78

    Das Buch hat nur knapp über 150 Seiten, ist eher im Tagebuchstil geschrieben (mit Zwischenbemerkungen des Autors) und wurde innerhalb von sieben Wochen nach der Katastrophe geschrieben. Es gibt einen ganz guten Einblick aus Sicht eines direkt Betroffenen, persönlich hatte ich jedoch eher damit gerechnet, dass der Hauptteil sich nicht darum dreht, wie Neumann mit Hilfe von Freunden und Familie sofort daran ging, die persönlichen Schäden zu beseitigen und alles wieder neu aufzubauen. Das liegt natürlich nicht am Autor, ich hätte vermutlich besser gucken sollen, um was es in dem Buch geht, aber ich hätte es doch weitaus interessanter gefunden, wenn allgemein über die Katastrophe und deren Folgen berichtet worden wäre, wenn auch andere Menschen zu Wort gekommen wären.

  4. Cover des Buches Ahrtrüffel (ISBN: 9783839225615)
    Marion Demme-Zech

    Ahrtrüffel

    (24)
    Aktuelle Rezension von: Krimine

    Im November 1934 bricht der Unternehmer Peter Siedenburg zur Trüffelsuche auf. Unter einem Laubhaufen entdeckt er ein besonders prächtiges Exemplar, das er vorsichtig aus dem Boden schält. Gleichzeitig stößt er auf eine skelettierte Hand, deren funkelnden goldenen Ring er nur allzu gut kennt. Kein Wunder also, dass er schon bald des Mordes verdächtigt wird und seine Unschuld beweisen muss. Da kommt ihm die junge und unerfahrene Journalistin Greta Schönherr gerade recht, die über ihn und sein Trüffelimperium berichten soll. Kurzerhand spannt er sie für seine Zwecke ein und Greta, die ihren ersten großen Auftrag erfolgreich abschließen will, gerät in ungeahnte Gefahr.

    „Ahrtrüffel“ ist ein kurzweiliger und mit einem spannenden Fall einhergehender Regionalkrimi, der viel über die Züchtung und den Anbau von Trüffeln verrät. Hoch geschätzt und kulinarisch wertvoll werden die edlen Pilze vor allem in gehobenen Restaurant von Spitzenköchen verwendet und in eigens kreierten Speisen angerichtet. Eine begehrte Rarität, für die man auch mal einen Mord begehen kann. Das jedenfalls denken sich die zuständigen Beamten der Polizei und nehmen Peter Siedenburg als Hauptverdächtigen ins Visier.

    Flüssig geschrieben, mit vielen Details aus der Region und Figuren, die durch ihre bildhafte Beschreibung schnell im Kopf des Lesers verankert sind, weiß „Ahrtrüffel“ von Beginn an zu fesseln. Vor allem der anfangs unsicher agierenden Greta Schönherr, die neben Peter Siedenburg als Hauptfigur agiert, kommt der Leser sehr nah und er erlebt, wie sie von einer blutigen Anfängerin zu einer resolut agierenden Journalistin wird. Dagegen baut er zu dem kauzigen und sturen Eigenbrötler Peter Siedenburg keine Beziehung auf, da dieser nur umgänglich und zuvorkommend ist, wenn er sich einen Vorteil davon verspricht.

    Angesiedelt in verschiedenen Zeitebenen und aus unterschiedlichen Sichtweisen heraus erzählt, gewährt die Handlung einen guten Einblick in Gegenwart und Vergangenheit. Beginnend im Jahr 1976 auf dem Gymnasium in Bad Neuenahr-Ahrweiler, als eine clevere Geschäftsidee den Grundstein legte, über das Jahr 2005, in dem der Trüffelanbau seinen Anfang nahm, bis in das Jahr 2034 hinein, wo das Auftauchen einer skelettierten Leiche verhängnisvolle Ermittlungen nach sich zieht, erlebt der Leser einen wendungsreichen und mit viel krimineller Energie angereicherten Plot.

    Fazit und Bewertung:
    Ein gut recherchierter und sehr atmosphärischer Regionalkrimi, der sich angenehm kurzweilig liest und viele wissenswerte Details rund um Trüffel und ihren Anbau im Ahrtal enthält.

  5. Cover des Buches Die Geschichte der Ahrtalbahn (ISBN: 9783943123173)
    Heinz Schönewald

    Die Geschichte der Ahrtalbahn

    (2)
    Aktuelle Rezension von: cribabo
    Die Ahr fliesst über gut 80 Kilometer von Blankenheim/NRW bis nach Sinzig/RLP. Während man das Tal bis in die frühen 1960er Jahre noch vollständig mit der Ahrtalbahn durchfahren konnte, hat sich dies in den folgenden Jahrzehnten stark dezimiert. Heute ist die Strecke mit der Regionalbahn "Rhein-Ahr" stündlich von Bonn aus bis zur Endstation in Ahrbrück befahrbar. Im Teilabschnitt von Ahrbrück bis Blankenheim sind noch zahlreiche Bauwerke erhalten, die an die Tradition dieser Strecke erinnern. Der heute stillgelegte Teil war ursprünglich aus militärischen geplant und gebaut worden und diente in beiden Weltkriegen der logistischen Versorgung der Frontlinien im Westen. Die Veröffentlichung lässt anhand von gutem historischen Bild- und Kartenmaterial die vergangenen 140 Jahre  Revue passieren.
  6. Cover des Buches Erst eins, dann zwei ... (ISBN: 9783954410767)
  7. Cover des Buches Der Tag, an dem der Sommer zu Ende ging (ISBN: 9783775162371)
    Vivien Neufeld

    Der Tag, an dem der Sommer zu Ende ging

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Katis-Buecherwelt

    Zum Cover:

    Die Covergestaltung wirkt düster und es kroch in mir eine unwohle Beklommenheit herauf, welche mit Kälte- und Gänsehautgefühl wie in Wellen über mich hinweg barsten. Man kann auf dem ersten Blick nichts als Wasser erkennen, doch sobald man beginnt zu lesen, war es für mich, als würde das Coverbild zu mir sprechen und durchflutete mich mit vielen verschiedenen Gefühlsausbrüchen. Der Kontrast zum Titelschriftzug ist clean und dennoch hervorgehoben in den Mittelpunkt gerückt - eine gelungene Darstellung des Buchinhaltes. Im Buchinneren setzt sich das Wasser in Form von Illustrationen an den Kapitelanfängen weiter durch.

    Meine Meinung:

    Als ich selbst ein Teil von Hochwasserschäden im Jahr 2021 Erfahrungen machen musste und der Flutkatastrophe im Ahrtal am 15. Juli 2021 in den Medien verfolgte, wusste ich, dass diese Menschen jede erdenkliche Hilfe benötigen, aber so wirklich realisiert habe ich diese Flutkatastrophe erst in diesem Buch "Der Tag, an dem der Sommer zu Ende ging" geschrieben von Vivien Neufeld.

    Vivien Neufeld ist die Schwiegertochter von Hans & Ella und die Schwägerin von Franky, die allesamt zum Opfer dieser Naturkatastrophe geworden sind. Als das Unwetter bereits wütete setzen sich Vivien, ihr Mann Harry und deren gemeinsamen sieben Monate alten Tochter ins Auto, um zu ihrer Familie zu fahren, ihnen zu helfen und zu schauen, ob es ihnen gut geht. Doch der Weg zur Unglücksstelle ist weitaus schwieriger zu erreichen als ihnen lieb war und vor Ort bekommen sie die niederschmetterne Tatsache verkündet, dass die Schwiegereltern und Franky als vermisst gelten.

    Es muss Vivian Neufeld eine Menge Kraft gekostet haben dieses Buch niederzuschreiben, den ich als Leser, war von Anfang an, an die Seiten gefesselt und in einer Art Schockstarre verfallen - dieses Buch kann nicht mal eben gelesen werden. Es nahm mich an die Hand und führte mich durch diese Familiengeschichte mit all dem Schmerz & Leid, gibt aber ebensoviel Kraft, Glauben & Hoffnung zurück.

    Zu Beginn der Flutkatastrophe bangte und betete ich mit Vivien und ihrer Familie, ihre Liebsten wiederzufinden und Frieden zu schließen mit all den furchtbaren Verwüstungen, die diese Welle verursacht hatte. Dabei hatte ich oftmals starkes und nervöses Herzrasen, ein dicker Kloß bildete sich in meinem Hals und nach ungefähr der Hälfte des Buches, war ich emotional so ergriffen und mitfühlend, dass ich immer wieder weinen musste und meine Tränen kaum Zeit hatten zu trocknen.

    Wie Mutig, Tapfer und Hilsbereit alle Menschen waren, ging mir sehr nahe und ich war froh, dass die Familie so viele helfende Hände um sich hatte, um all das durchzustehen. Vivien Neufeld sprach schonungslos ehrlich über ihre Gedanken und Gefühle und die Fragen: "Warum lässt Gott soviel Leid zu?" oder "Darf man hoffen, oder gar aufgeben?" beschäftigt die junge Familie.

    Mit diesem Erfahrungsbericht hat Vivin Neufeld ihre Erinnerungen an die Flutkatastrophe festgehalten und zum Teil verarbeiten können. Ihre Schwiegereltern und Schwager wertgeschätzt in Erinnerung gebracht, wer und wie sie waren und nahm mich als Leser mit, in ihrer leisen und intensiver Art ihrer Erzählung.

    Ein Buch, was einen zeitweise hilflos am Rande stehen lässt, aber auch Hoffnung schöpfend zurücklässt, und der Glaube in solchen Situtionen Halt & Kraft spendet - denn Gott war da und Hans, Ella und Franky nicht allein. Daran glaube und halte ich fest.

    Fazit:

    In "Der Tag, an dem der Sommer zu Ende ging" erzählt Vivien Neufeld leise und intensiv über ihren Verlust ihrer verunglückten Familie während der Flutkatastrophe im Ahrtal am 15.06.2021. Diese Geschichte hat mich emotional herausgefordert und mich hemmungslos weinen lassen. Eine Lebensgeschichte, die unter die Haut geht!

    ~ authentisch, mitfühlend und mutmachend ~ Trauer und Trauerbewältigung ~ Flutkatastrophe Ahrtal 2021 ~ zwischen Hoffnung & Frieden finden und vielen Fragen des "Warum?" ~ Glaubensfindung- und Stärke ~ Erinnerungen festhalten und Vergangenheit verarbeiten ~ 

  8. Cover des Buches Krähenzeit (ISBN: 9783839219386)
    Karin Joachim

    Krähenzeit

    (27)
    Aktuelle Rezension von: Elke_Eike

    Ich bin auf das Buch im Sommer 2021 nach der Ahrtalflut aufmerksam gemacht worden. Leider sieht die Gegend nun nicht mehr aus wie im Buch und es schmerzt, weil die Beschreibung einfach toll klingt.

    Aber nicht nur die schöne Gegend trägt den Roman, sondern insbesondere auch die Geschichte von Jana und der Mordfall, in den sie hineinstolpert.

    Das Buch war unheimlich spannend und hat mich sehr gefesselt, weshalb ich auch die weiteren Bücher der Reihe nach und nach gelesen habe.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks