Bücher mit dem Tag "aino"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "aino" gekennzeichnet haben.

5 Bücher

  1. Cover des Buches Liebten wir (ISBN: 9783548285771)
    Nina Blazon

    Liebten wir

     (204)
    Aktuelle Rezension von: KatMa

    Ich habe dieses Buch gewählt, weil mir "Das Wörterbuch des Windes" so gut gefallen hat. Und ich wurde nicht enttäuscht, auch "Liebten wir" war ein Volltreffer. Es ist eine Mischung aus Familiengeschichte(n), Roadmovie und Krimi, erzählt in dieser feinfühligen, tiefgründigen Sprache, die Nina Blazon eigen ist.

    "Ich sehe, wie unbehaglich Danae zumute ist. Für sie ist die Vorstellung schwerer zu ertragen. Ihre Mutter war eine andere, als die, dich ich hatte. Manchmal kommt es eben nur auf die Perspektive an."

    Die Geschichte ist gut durchdacht und die Figuren sind sehr lebendig und authentisch. Weder die einsame Mo noch die verbitterte Aino sind auf den ersten Blick symphatische Charaktere, sie haben Ecken und Kanten aber gerade die schwierigen menschlichen Beziehungen machen den Roman neben seiner Sprache so lesenswert. Hier geht es nicht um strahlende Heldinnen sondern um die Suche nach dem, was wirklich geschehen ist – einmal während des Zweiten Weltkriegs in Finnland und zum anderen während Mos und Danaes Kindheit in Deutschland.

    Am Ende hat mich das Buch zufrieden zurückgelassen, die Autorin beantwortet alle Fragen und ich hoffe, bald Neues von ihr lesen zu dürfen.




  2. Cover des Buches Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen (ISBN: 9783401601229)
    Angela Mohr

    Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Marius_liest
    Puh, dieses Buch hat mir leider so gar nicht gefallen. Einzig und allein die Idee konnte mich für sich gewinnen, da die beiden Hauptfiguren (Gauner Nik und die stotternde Aino, die in ein Schweigekloster eintreten will) eine interessante und tiefsinnige Liebesgeschichte versprachen. Im Grunde genommen war es genau das, aber irgendwie haben mich beide Figuren durchgehend genervt, sich für mich nicht nachvollziehbar verhalten und die Handlung war mir einerseits zu wirr, andererseits zu banal. Der Schreibstil ist darüber hinaus ziemlich speziell, wobei er mir vermutlich noch am besten am ganzen Buch gefallen hat. Ich kann gar nicht genau sagen, woran es gelegen hat, aber das war alles nicht so meins. Spannend oder komisch fand ich die Geschichte leider auch nicht, obwohl sie es versucht hat zu sein. Im Endeffekt ein irgendwie unrundes Buch, von dem ich mir etwas anderes erhofft hatte und das ich euch leider nicht empfehlen kann. Möglicherweise hat sich mir der Zauber des Ganzen einfach nicht erschlossen.
  3. Cover des Buches Fegefeuer (ISBN: 9783442742127)
    Sofi Oksanen

    Fegefeuer

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Mein erstes Buch von Sofi Oksanen, meine erste Finnin. Eine heftige Geschichte, die ich leider auch ein wenig genau so erwartet habe: Stalinismus, Missbrauch, Propaganda, Parteizugehörigkeit, Verrat. Der Familie Pekk bleibt nichts erspart.

    Aliide Truu lebt in einem alten Bauernhaus mitten in der Provinz von Estland. Sie hat ein schweres Leben hinter sich, von dem sie stark gezeichnet ist. Eines Tages taucht ein Mädchen vor ihrer Tür auf. Obwohl Aliide skeptisch ist und stets das Schlimmste befürchtet, nimmt sie das Bündel von Mensch mit in ihr Haus.

    Das Bündel Mensch entpuppt sich als eine junge, russische Frau namens Zara, die auf Grund scheinheiliger Versprechungen in den Westen geflohen ist und dort ein leider sehr übliches Schicksal erleiden musste: Sie gerät in die Prostitution. Die beiden Frauen haben Schwierigkeiten miteinander zu kommunizieren, dabei verbindet sie eine recht ähnliche Leidensgeschichte. Während Zara sich also bei Aliide versteckt, versucht sie gleichzeitig herauszufinden, ob es sich bei Aliide tatsächlich um die Schwester ihrer Großmutter handelt.

    Ein Buch, bei dem mich das Gefühl beschleicht bestimmte Nationalitäten schreiben stets über bestimmte Themen. Gab es tatsächlich nichts anderes als politisch auf der richtigen Seite zu stehen? Macht? Unterdrückung? Folter und Missbrauch? Es scheint wohl so.

    Die Geschichte beider Frauen erscheint mir so typisch. Warum trifft es immer die Gleichen? Warum setzen sich diese Leiden in der gesamten Familie fort? Ist es wie ein Teufelskreis, dem man einfach nicht entfliehen kann?

    Eindringlich beschrieben bleibt man doch betroffen zurück und ich kann wirklich nicht sagen, ob es am Ende ein gutes Buch war.

  4. Cover des Buches So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein! (ISBN: 9783442745067)
    Christoph Schlingensief

    So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein!

     (88)
    Aktuelle Rezension von: freakyricky
    Eines mal vorweg - ich mag Erfahrungsberichte nicht besonderes gerne. Ganz anders ist jedoch Schlingensiefs "Tagebuch einer Krebserkrankung"

    Das Geschriebene stammt aus Tonbandaufzeichnungen, die er fast täglich nach der Diagnose Lungenkrebs (2008) auf Band sprach und somit aufnahm. Das merkt man auch: Schlingensief liest sich wie er sprach: schnell, chaotisch und wahnsinnig ehrlich.
    Ein Protokoll eines Rastlosen, eines Suchenden - mal will er leben, dann wieder sterben, immer auf der Suche nach Gott, auf der Suche nach Antworten. Warum er, warum jetzt? Er ist wütend, traurig und verzweifelt, aber auch dankbar und demütig.
    Das Buch nimmt einen mit in das großartige, verwirrende, hochinteressante Innenleben des äußerst begabten, selbstreflektierenden Künstlergenies Christoph Schlingensief, der am Ende den Kampf leider verloren hat, der mit Sicherheit noch so viel zu sagen, zu bewegen und zu leben gehabt hätte.

  5. Cover des Buches Liebten wir (ISBN: 9783869091853)
    Nina Blazon

    Liebten wir

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Alexa-Tim

    Das Cover vom Hörbuch hatte mich nicht wirklich angesprochen. Dennoch hat mich der Klappentext neugierig auf den Inhalt gemacht.

    Die Stimme der Sprecherin war gewöhnungsbedürftig. Ich mag dieses kratzige in der Stimme absolut nicht und das über die ganzen Stunden hinweg zuhören war manchmal ganz schön anstrengend. Mit der Zeit gewöhnte ich mich halbwegs daran.

    Die Geschichte an sich fand ich sehr interessant. Mo flieht mit der Großmutter von ihrem Freund Leon nach Finnland. Mo findet sich auf diese Reise selbst. Sie auf diesem Weg begleiten zu können hat mir viel Freude bereitet. Ich mochte besonders die Großmutter Aino mit ihrer schnippischen Art. Sie war immer schlagfertig gegenüber Mo oder den anderen. Dennoch hat sie ihre Geheimnisse und unter der harten Schale steckt ein weicher Kern.

    Zwischendurch habe ich überlegt, ob es mir als Buch noch besser gefallen hätte. Ich denke, es hätte mir besser gefallen. Genau kann man das ja nicht immer sagen.

    Das Hörbuch bekommt von mir 3/5 Sterne.

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