Bücher mit dem Tag "alan bennett"

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5 Bücher

  1. Cover des Buches Die souveräne Leserin (ISBN: 9783803112545)
    Alan Bennett

    Die souveräne Leserin

     (519)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 120 Seiten

    Verlag: Wagenbach (28. August 2008)

    ISBN-13: 978-3803112545

    Originaltitel: The Uncommon Reader

    Übersetzung: Ingo Herzke

    Preis: 16,00 €


    Einfach wunderbar!


    Inhalt:

    Mehr zufällig landet die Queen im Bücherbus der örtlichen Bücherei und lernt dort Norman kennen, der in der königlichen Küche arbeitet. Um nicht unhöflich zu sein, leiht die Königin sich ein Buch aus: Der Beginn einer steilen Leserkarriere! Fortan unterhält sie sich mit Norman über Literatur, man sieht sie nur noch selten ohne Buch, sehr zum Missfallen ihrer Minister und Berater …


    Meine Meinung:

    Dies ist ein wunderbar warmherziges Büchlein über das Lesen und über die Queen, gespickt mit britischem Humor und allerlei Fakten aus der Literatur und (nicht ganz ernst zu nehmenden) Eindrücken aus dem Königshaus. Es ist herrlich amüsant zu lesen, und bestimmt findet sich jede Leserin und jeder Leser zumindest ein Stück weit darin wieder. 


    Ich habe es sehr genossen.


    Fazit: 

    Eine wundervolle Liebeserklärung an die Literatur und an die Queen - man kann es einfach nicht anders sagen.


    ★★★★★


  2. Cover des Buches Così fan tutte (ISBN: 9783803125699)
    Alan Bennett

    Così fan tutte

     (104)
    Aktuelle Rezension von: parden

    EINBRUCH...

    Mozart spielte in ihrer Ehe eine wichtige Rolle. Sie hatten keine Kinder, und ohne Mozart hätten sie sich wahrscheinlich schon vor Jahren getrennt. An jenem Abend waren die Ransomes in Così fan tutte, und als sie nach Hause kommen, ist ihre Wohnung komplett ausgeräumt. Auf der Suche nach dem Nötigsten für den Alltag - Tassen, Teebeutel, Spülmittel, Sieb und eine ochsenblutfarbene Schuhcreme für ihren Mann - gerät Mrs. Ransome in Läden und Gegenden, die sie vorher nie aufgesucht hätte. Eine merkwürdige Abenteuerlust und Lebensfreude bemächtigt sich ihrer, und am Ende ist für die Ransomes nichts mehr so, wie es einmal war. 

    Mit knochentrockenem britischen Humor erzählt Bennett hier die Geschichte eines biederen englischen Middleclass-Ehepaars, das vom Opernbesuch nach Hause kommt und seine Wohnung vollkommen leer vorfindet. Mit dem Verlust der Einrichtung aus zweiunddreißig Ehejahren tun sich ungeahnte Möglichkeiten auf... 


    Erster Satz: „Bei den Ransomes war eingebrochen worden.“ (S. 5)


    So ein Einbruch bedeutet wohl für jeden eine Krise – erst recht, wenn so wie hier nicht ein einziges Teil der Wohnungseinrichtung übrig geblieben ist. Geschockt reagiert auch das konservativ-spießige Ehepaar Ransome, dessen wohlgeordnete und gepflegte Welt nun vollkommen auf den Kopf gestellt ist. Während Maurice Ransome sich als Anwalt in die Verhandlungen mit der Versicherung stürzt, muss Rosemary Ransome als Hausfrau nun versuchen, das Beste aus den Gegebenheiten zu machen...

    Nach 32 Jahren ist das Ehepaar an ihren kleinen Luxus und den ewig gleichen Alltagstrott gewöhnt – und daran, aneinander vorbei zu leben. Durch den Einbruch werden die festgefahrenen Strukturen jedoch aufgebrochen, und zumindest Mrs. Ransome wagt anfangs schüchterne, später selbstbewusstere Blicke über den Tellerrand. Sie kauft nicht nur plötzlich in anderen Läden ein, sondern hinterfragt auch ansonsten die ganzen festgefahrenen Strukturen. 

    Doch plötzlich finden sich die gestohlenen Sachen wieder. Alle. Und nun?


    „Vor (…) der Rückgabe ihrer Sachen war sie davon überzeugt gewesen, daß der Einbruch eine Chance für sie war, und jeder einzelne Tag hatte eine kleine Ernte an Abenteuern mit sich gebracht (…) Nun (…) befürchtete Mrs. Ransome, daß es vorbei sei mit den Abwechslungen; das Leben war zur Normalität zurückgekehrt, doch zu einer Normalität, in der sie sich inzwischen nicht mehr wohl fühlte und mit der sie auch nicht mehr zufrieden war.“ (S. 71 f.)


    Alan Bennett präsentiert hier mit teilweise bitterbösem englischen Humor ein kleines Kammerspiel, das es in sich hat. Zwischen Loriot (knochentrocken) und Monty Python (absurd-skurril mit hintersinnigem schwarzen Humor) porträtiert er hier nicht nur ein typsich-englisches spießbürgerliches Ehepaar der Middleclass – zumindest wenn man den Klischees glauben will – sondern hält auch der Gesellschaft einen Spiegel vor. So z.B. wenn Mrs. Ransome plötzlich das Fernsehen für sich entdeckt und in den den Daily Talkshows meint das Leben kennenzulernen. Herrlich trockene Dialoge, vollkommen absurde Situationen und skurril-überzogene Charaktere bestimmen die Erzählung.

    Und das Ende? Nun, ein Happy End kann hier wohl niemand erwarten…

    Auch wenn das Büchlein schon älter ist (die englische Originalausgabe erschien 1996), ist die Erzählung selbst in meinen Augen zeitlos. Eine nette kleine Lektüre für zwischendurch, auch als Geschenk geeignet – eben für alle Liebhaber des englischen Humors…



    © Parden 

  3. Cover des Buches Die Lady im Lieferwagen (ISBN: 9783803112255)
    Alan Bennett

    Die Lady im Lieferwagen

     (27)
    Aktuelle Rezension von: sternenstaubhh

    Alan Bennett ist ein englischer Autor den ich seit seinem Buch "Die souveräne Leserin" sehr schätze hat ein sehr lesenswertes neues Buch herausgebracht. Die Lady im Lieferwagen beschreibt eine zweifellos recht schräge Bekanntschaft mit dem Erzähler und einer Miss Shepherd, die in einem Lieferwagen in seiner Straße wohnt. Bald wird aus der Bekanntschaft eine Freundschaft, die so einzigartig wie faszinierend ist. Manch ein Leser wird die Geschichte vielleicht kennen: Alan Bennett war für das Drehbuch des Films "The Lady in the Van" verantwortlich.
    Doch neben der außergewöhnlichen Geschichte um Miss Shepherd warten noch vier weitere Kurzgeschichten auf den Leser. Alan Bennett hat einen einzigartigen Schreibstil, der mir auch dieses Mal sehr gut gefallen hat. Die Handlungen, wie auch die einzelnen Charaktere sind einfach herrlich, authentisch und spleenig - so wie man Bennett eben kennt. Very Britisch und unglaublich kurzweilig.

  4. Cover des Buches Vatertage (ISBN: 9783803112439)
    Alan Bennett

    Vatertage

     (9)
    Aktuelle Rezension von: annikki
    Auch Väter haben ihre Tage: Der Vater von Mr. Midgley triumphiert noch über sein Ende hinaus, der Vater von Mr. Bennett dagegen übertreibt seine Menschenscheu am Ende nun wirklich. Mr. Midgley hat den Tod seines Vaters schon oft herbeiphantasiert und sich selbst durchaus eine aktive Rolle dabei zugedacht. Am Ende läuft es aber doch ganz anders ab, als er es sich vorgestellt hat, und der Alte erweist sich ihm noch im letzten Moment als überlegen: Er schlägt genau dann ein letztes Mal die Augen auf, als der Sohn seinen Platz am Krankenbett mit dem im Bett der Krankenschwester vertauscht hat. Und seine letzten Worte zeugen von geradezu perfider Vaterliebe ... Von ganz anderem Kaliber ist dagegen Mr. Bennett sen., ein liebender Gatte, der keine Sekunde der Besuchszeit am Krankenbett seiner Frau verpassen möchte. Ein schüchterner Mann, der es nur unter gutem Zureden schafft, den Führerschein zu machen und sich in den Dschungel der Straßen zu stürzen. Zwei Geschichten über Väter uns Söhne wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und doch haben beide Geschichten sehr viel Gefühl.
  5. Cover des Buches Die souveräne Leserin . BG (ISBN: 9783763262038)
    Alan Bennett

    Die souveräne Leserin . BG

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden

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