Bücher mit dem Tag "albert einstein"

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28 Bücher

  1. Cover des Buches Friedrich Dürrenmatt: Die Physiker (ISBN: 9783140226462)
    Friedrich Dürrenmatt

    Friedrich Dürrenmatt: Die Physiker

    (3.861)
    Aktuelle Rezension von: Aischa

    Friedrich Dürrenmatts "Die Physiker" wurde vom Autor selbst als Komödie bezeichnet – eine Einordnung, die sich mir während der Lektüre jedoch nicht erschlossen hat. Humorvolle Elemente konnte ich kaum entdecken. Stattdessen habe ich das Werk als zutiefst tragisch empfunden. Die Situation der drei Physiker ist nicht amüsant, sondern beklemmend; die Zuspitzung am Ende hinterlässt keinen befreienden Eindruck, sondern Resignation. Wenn hier Komik vorliegt, dann höchstens in Form einer bitteren Groteske – doch selbst diese wirkte auf mich mehr verstörend als unterhaltsam.

    Auch sprachlich fiel mir der Zugang schwer. Die Dialoge empfand ich als sperrig und stellenweise konstruiert. Zwar mag diese Künstlichkeit dramaturgisch beabsichtigt sein, doch sie erschwerte mir das Eintauchen in die Handlung. Die Figuren wirkten dadurch weniger wie lebendige Menschen als vielmehr wie Träger philosophischer Positionen.

    Unbestreitbar deutlich wird das moralische Dilemma, in dem sich Kernphysiker (wie auch Grundlagenforscher*innen anderer Bereiche) befinden können: Erkenntnisse, die dem Fortschritt dienen sollen, bergen zugleich enormes Potenzial, Schaden für Mensch und Umwelt anzurichten. Die Verantwortung des Wissenschaftlers für die Folgen seiner Forschung steht im Zentrum des Stücks. Dieses Thema ist zweifellos ernst und bedeutsam. Allerdings erscheint es aus heutiger Perspektive kaum überraschend. Mehr als siebzig Jahre nach dem Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki ist die Problematik des wissenschaftlichen Missbrauchs längst Teil unseres kollektiven Bewusstseins. Dass wissenschaftlicher Fortschritt ethische Grenzen braucht, gilt heute als Allgemeingut.

    Vielleicht müsste ich "Die Physiker" daher stärker im zeitgeschichtlichen Kontext seiner Entstehung betrachten. Das Stück wurde 1961 geschrieben und 1962 uraufgeführt – mitten im Kalten Krieg, in einer Phase atomarer Bedrohung und politischer Spannungen. Damals war die Angst vor nuklearer Eskalation allgegenwärtig. In diesem Umfeld dürfte Dürrenmatts Werk provokant gewirkt und eine drängende moralische Debatte angestoßen haben. Die Frage nach der Verantwortung der Wissenschaft war zu jener Zeit hochaktuell und existenziell.

    Doch selbst wenn man diesen historischen Kontext berücksichtigt, bleibt für mich ein ernüchternder Befund: Über sechs Jahrzehnte später scheinen wir den im Stück formulierten Fragen kaum näher an einer Antwort zu sein. Wissenschaftlicher Fortschritt schreitet unaufhaltsam voran – nicht nur in der Kernphysik, sondern auch in Bereichen wie Künstlicher Intelligenz oder Medizin – und das Spannungsfeld zwischen Erkenntnisdrang und ethischer Verantwortung besteht unverändert fort. Gerade deshalb wirkt das Stück zwar thematisch weiterhin relevant, aber zugleich auch unerquicklich: Es zeigt das Problem mit großer Klarheit, bietet jedoch keinen Ausweg.

    Insgesamt habe ich "Die Physiker" weniger als komödiantisches Theaterstück denn als düstere Parabel gelesen. Vielleicht liegt seine Stärke gerade in dieser schonungslosen Konsequenz. Dennoch blieb bei mir weniger Bewunderung als vielmehr eine gewisse Distanz zurück – und die Frage, ob die Wirkung des Stücks heute noch dieselbe ist wie zur Zeit seiner Entstehung.

  2. Cover des Buches Frau Einstein (ISBN: 9783462005998)
    Marie Benedict

    Frau Einstein

    (166)
    Aktuelle Rezension von: Zams

    Ich fand das Buch im Großen und Ganzen sehr realistisch.

    Besonders gefallen hat mir zum Beispiel die Freundschaft zwischen den Frauen, und die Beziehung zu Milevas Vater im ersten Teil der Geschichte.

    Glaubwürdig fand ich auch Mitza und Alberts Beziehung, unter anderem weil ich die selben Verhaltensmuster und Situationen auch im echten Leben schon beobachten konnte, und leider kommen ähnliche Dinge mit ähnlichem Ausgang auch heute noch vor.

    Die Geschichte ist definitiv herzzerreißend, mit viel emotionalem Tiefgang.

    Allerdings fan ich die Botschaft oft etwas auf die Nase gedrückt, was nicht sein hätte müssen, weil der Rest der Geschichte dazu meiner Meinung nach definitiv ausreicht.

  3. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Band 1: Aurafeuer (ISBN: 9783958342170)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Band 1: Aurafeuer

    (375)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Magie ist Teil dieser Welt – hinter einem Wall und damit vor Menschenaugen verborgen. Lange Jahre hat er für Frieden und Gerechtigkeit gesorgt, doch nun tobt ein Kampf um Macht und Vorherrschaft zwischen Licht- und Schattenkämpfern. Eine alte Vorhersehung scheint sich zu erfüllen, als Jennifer Danvers ihren Kampfgefährten verliert und Alexander Kent als dessen Erbe erwacht. An ihr und ihren Freunden liegt es nun, ihn in sein neues Leben einzuführen und doch ahnt keiner von ihnen, dass das Gleichgewicht der Kräfte zeitgleich ins Chaos zu stürzen droht. Das Böse ist bereit, den Wall zu zerschmettern…

     

    》EIGENE MEINUNG:

    Das Cover von „Aurafeuer“ fand ich sofort sehr anziehend. Es verweist auf spannende, erwachsenere Magie und wirkt in seiner Schlichtheit sehr mächtig. Die Hinweis auf dem Cover zu den Preisen, die die Serie gewonnen hat, empfinde ich hingegen als störend.

    „Aurafeuer“ stellt den ersten Teil einer längeren Buchserie dar. Diese ist ursprünglich monatlich als e-Book erschienen, wobei es mittlerweile Sammelbände und Gesamtausgaben (auch als Print) zu kaufen gibt. Die „Das Erbe der Macht“-Reihe umfasst 13 Bände und wurde im Anschluss mit einer 2. Staffel um ein Spin-off verlängert.

    In der ursprünglichen Variante gleichen die einzelnen Teile eher Abschnitten eines große Ganzen – der Auftaktband umfasst dabei etwa 140 Seiten. Dieses Konzept hat mich schon vor Beginn des Buches gestört und auch im Laufe des Lesens konnte ich mich nicht recht damit anfreunden.

    Die Erzählung selbst beginnt rasant, da man mitten in die Geschichte und dabei noch verschiedene Handlungsorte hinein geworfen wird. Erst nach und nach findet man als Leser den roten Faden, Erzählstränge kommen zusammen und das durchaus komplexe Magiesystem in der Urban Fantasy-Welt erschließt sich nach und nach zumindest soweit, dass man sich nicht verloren fühlt. Durch die kurzen Einzelbände würde es bei mir aber wohl noch einige Zeit dauern, bis ich mich wirklich in der Welt zu Hause fühlen würde.

    Dazu tragen auch die Charaktere bei. Hier lernen wir sowohl Menschen, als auch Lichtkämpfer und Unsterbliche kennen. Erstere geraten schnell in den Hintergrund. Bei den magisch Begabten führt uns das Buch bald zu einer kleinen Gruppe mit ganz unterschiedlichen Protagonisten. Einige davon finde ich grundsätzlich sympathisch, andere bleiben unnahbar und Alex ist mir (mit seinem sexistischen Gehabe und seinen gewollten Macho-Sprüchen) sogar schlichtweg unsympathisch. Ich denke hier soll sich eine größere Figurenentwicklung anbahnen. Die Sprache gefällt mir nicht wirklich: Girl? Alter? Ein genaueres Kennenlernen ist aufgrund der Kürze des Buches auch nicht möglich. 

    Die Unsterblichen bilden hingegen einen spannenden Part, der auch vom Magiesystem unterstützt wird. Wir reden hier von Größen der Menschheitsgeschichte wie Johanna von Orleans oder Leonardo da Vinci. Diese Prämisse konnte mich sehr von sich begeistern.

    Der Schreibstil hat mich am Anfang nicht wirklich in einen Fluss kommen lassen. Vor allem flapsige Bemerkungen zu Alkohol und Sex hätte es für mich nicht gebraucht. Der Humor ist mir nicht so positiv aufgefallen wie einigen anderen Lesern. Die einzelnen Handlungsorte sind interessant, aber wir springen zu schnell zum nächsten um Tiefe zu erzeugen. Am Ende des Buches findet man noch ein gutes Glossar, sowie eine (zu) große Menge an Werbung für weitere Werke des Autors…

    Da ich nach wie vor das Gefühl habe, erst per Prolog in eine Geschichte geschnuppert zu haben, fällt es mir schwer diese zu beurteilen. Ich denke hier ist viel Potential vorhanden, gerade in Sachen Magie, und auch die spannenden und geheimnisvollen Teile (eine Schattenfrau, der alte Wall, mächtige Artefakte,…) haben mir gut gefallen. Ich merke jedoch selbst, dass ich nicht gewillt bin diesen Protagonisten über so viele Teile hinweg – stets in kurzen Häppchen – in die Geschichte zu folgen.

     

    》FAZIT:

    Protagonisten und vor allem die gestückelte Art diese Geschichte per kurzen e-Books zu erzählen konnten mich nicht überzeugen. Das Magiesystem, die Unsterblichen, die geheimnisvollen und spannenden Aspekte haben mir an sich gut gefallen.

  4. Cover des Buches Das Einstein-Mädchen (ISBN: 9783423213998)
    Philip Sington

    Das Einstein-Mädchen

    (138)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Das Cover passt sehr gut zum Buch und gefällt mir sehr. Es zeigt ein Mädchen, sehr schön aber geheimnisvoll und fasst mystisch.

    In meiner Bücherei ist das Buch als "Krimi" angezeigt, dies sehr ich nicht so. Meines Erachtens ist es ein historischer Roman.

    Das Buch spielt zur Zeit 1932 in Deutschland. Ein Mädchen wird in der Nähe von Caputh gefunden, sie hat das Gedächtnis verloren. Das einzige was sie bei sich trägt ist ein Zettel von einem Vortrag Albert Einsteins. Über Umwege kommt sie in die psychiatrische Klinik zu Dr. Martin Kirsch. Dieser versucht herauszufinden wer das Mädchen ist und ob sie etwas mit Einstein zu tun hat.

    Der Schreibstil des Romans hat mir sehr gut gefallen, gerade in der 2. Hälfte des Buches ist es spannend. Auch hat mir gefallen, dass immer wieder ein Kapitel in Briefform geschrieben war. Teilweise wusste man jedoch nicht, ob das Kapitel in der Vergangenheit oder Gegenwart spielt, dies hätte besser aufgezeigt werden können.
    Ein Minuspunkt ist für mich ganz klar, dass es eine ganze Zeit dauert bis etwas Spannung aufgebaut wird, zu Anfang plätschert der Roman so dahin, dies ändert sich ungefair ab der Hälfte des Buches. Auch die beginnende Liebesbeziehung zwischen Patientin und Arzt fand ich zu Klischee behaftet.

    Ein großer Pluspunkt am Buch ist, dass es sehr gut recherchiert worden ist, vor allem im Bereich Psychiatrie in den 30er Jahren. Dies hat mir sehr gut gefallen und war sehr interessant und spannend zu lesen. Obwohl man von den Behandlungen damals weiss ist es doch immer wieder schockierend darüber zu lesen und zu erfahren wie Psychisch Kranke in der Nazizeit und der Vergangenheit im allgemeinen Behandelt würden, welch fatale Behandlungsmethoden es gab usw.

    Fazit: Ein Buch, welches einem sehr gut die Psychiatrie der 30 Jahre näher bringt, mit einer Grundgeschichte die Anfangs Längen hat, die aber ab der Hälfte richtig gut und spannend wird.

  5. Cover des Buches Funkenflug (ISBN: 9783746638034)
    Hauke Friederichs

    Funkenflug

    (40)
    Aktuelle Rezension von: Christin87

    Die letzten 31 Tage vor dem Ausbruch des 2. Weltkrieges werden chronologisch in 31 Kapiteln anschaulich aus den Blickwinkeln der verschiedensten Protagonisten nacherzählt. Zwischen dem 1. August und 31. August 1939 hatten die Diplomaten Europas alle Hände voll zu tun, um nichts unversucht zu lassen, der Welt den Frieden zu erhalten. Neville Henderson für die Briten, Agnia Maiski für die Russen, Birger Dahlerus, eigentlich schwedischer Geschäftsmann, als privater Diplomat und einer Art Vertrautem von Hermann Göring. Sie reisten unermüdlich von A nach B und wieder zurück um Angebote zu vermitteln und hatten im Grunde doch nie eine Chance. Damit der Krieg kommen konnte, haben die Deutschen mit ihren perfiden Betrügereien am Ende selbst gesorgt.

    Und dann kommt Kapitel Nr. 32 - der 1. September 1939 . . .

    Zwischen den politischen Vorgängen, bekommen wir immer kurze Sequenzen in das Leben: Thomas und Katia Mann sowie ihre Kinder Klaus, Golo und Erika sind über die Welt verstreut, betrachten erschüttert, was in Deutschland geschieht und bangen um die jüdischen (Groß-)Eltern. Sophie Scholl verbringt einen letzten unbeschwerten Sommer mit ihrem Freund Fritz Hartnagel. Ernst von Weizsäcker, Staatssekretär von Außenminister Ribbentrop und Vater von Richard von Weizsäcker versucht aus seiner hohen Position heraus, zusammen mit einigen hochrangigen Militärs, Hitler vom Schlimmsten abzuhalten - während Unity Mitford, Cousine von Winston Churchills Ehefrau, als passionierte Verehrerin "des Führers" alles tut, um möglichst viel Zeit in seiner Nähe zu verbringen.  

    Wir bekommen einen Einblick in die Propagandamaschinerie von Goebbels und begleiten den noch jungen John F. Kennedy auf seiner Europareise.

    Dies ist nur ein Bruchteil der "zu Wort kommenden" Personen. Diese Masse an Menschen und Vorgängen hätte in einem heillosen Durcheinander enden können. Doch der Autor hat es geschafft mit seiner klaren Struktur ein sehr gut lesbares Buch über den Beginn des Grauens abzuliefern. Es hat keine Längen, ist kein angestaubtes trockenes Geschichtsbuch sondern abwechslungsreich und zugleich lehrreich.

    Kenner des Themas werden vieles davon vielleicht schon wissen. Mir haben die 376 Seiten viele neue Einblicke und Zusammenhänge geliefert, sodass ich am Ende sehr viel schlauer bin als zuvor.


  6. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Schattenchronik 2: Feuerblut (Bände 4-6) (ISBN: 9783958344723)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Schattenchronik 2: Feuerblut (Bände 4-6)

    (76)
    Aktuelle Rezension von: Tiana_Loreen

    Auch Band 2 konnte mich überzeugen! Die Schattenfrau wird immer aggressiver und die Spannung spitzt sich (schon jetzt) zu!

     

    Inhalt:

    Um voll auf seine Fähigkeiten zugreifen zu können, benötigt Alexander Kent einen Essenzstab. Doch als er und Jen nach dem Stabmacher suchen, stellen sie überrascht fest, dass dieser verschwunden ist. Eine Jagd beginnt.
     Gleichzeitig wollen die Lichtkämpfer im Castillo endlich erfahren, was der Rat ihnen verheimlicht. Hierfür schmieden sie einen waghalsigen Plan. Niemand ahnt, dass das Böse in ihrer aller Mitte darauf lauert, erbarmungslos zuzuschlagen. (© Greenlight Press)

     

    Meine Meinung:

    Weiter geht’s mit den Lichtkämpfern und dem Neuen Alexander Kent!

    Huch...so aufregend! Alex bekommt seinen Essenzstab bzw. soll seinen Essenzstab bekommen. Die Schattenfrau stellt eine Falle und Jen und Alex haben plötzlich mit ernstzunehmenden Problemen zu kämpfen.

     

    Auch wenn man über Clara etwas mehr erfährt und auch endlich Chloe kennenlernt, bleiben Jen und Alex dennoch im Fokus. Beide Vergangenheiten werden aufgedeckt. Plötzlich wirkt Alex nicht mehr so machohaft und Jen nicht mehr so erhaben.

    Die Charakterdarstellung ist jedenfalls gelungen! Sie sind lebendig, authentisch, machen Fehler und verlaufen sich in ihren Vorurteilen. Echt gut getroffen!

    Auch die anderen Lichtkämpfer nehmen immer mehr an Farbe an, auch wenn ich über die anderen noch viel erfahren möchte!

     

    Darf ich erwähnen, dass ich die Idee mit den berühmten Unsterblichen absolut genial finde? Johanna von Orleans, Leonardo da Vinci...und Folge für Folge kommt ein (oder mehrere) neuer Unsterblicher dazu, der namentlich genannt wird.

    Außerdem finde ich die Aufteilung von Gut und Böse, das die immer im Gleichgewicht sein muss, echt gelungen. Doch was tun, wenn das Böse nahe daran ist, das Gleichgewicht zu zerstören?

    Was dann wohl hauptsächlich an der Schattenfrau liegen könnte. Keiner weiß wer sie ist, nur das sie Chaos stiftet wo sie auftaucht. Klar, sie ist ein rachsüchtiges Miststück, aber mit Stil. Es gibt einfach Bösewichte die haben Stil und Charme...sie ist einer davon!

     

    Die Handlung selbst ist wieder sehr spannend. In verschiedenen Sichten verfolgt man als Leser auf der einen Seite Jen und Alex Versuch einen Essenzstab zu bekommen und auf der anderen Seite wie die restlichen aus dem Team Informationen zusammenzutragen. Auch wenn ich zugeben muss, das das Ende nicht überraschend kam bzw. wer die Person am Ende war. Auch wenn ich es echt schade um die Person finde, denn die wirkte echt nett. (Wirre Worte ich weiß, aber ich will nicht spoilern).

     

    Fazit:

    Auch Band 2 konnte mich für sich überzeugen, sodass ich ganz bald zum Folgeband greifen werde. Diese Reihe hat Suchtpotenzial! Die Idee ist gut durchdacht, die Handlung spannend und die Charaktere vielschichtig!

    Von mir bekommt „Essenzstab“ 4 von 5 Federn!

  7. Cover des Buches Das Einstein Enigma (ISBN: 9783946621003)
    J.R. Dos Santos

    Das Einstein Enigma

    (80)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Der portugiesische Kryptanalyst Tomás Noronha soll ein Geheimmanuskript Albert Einsteins entschlüsseln: „Die Gottesformel“ – die vermeintliche Bauanleitung für eine billige Atombombe.

    Tatsächlich geht es jedoch um die fundamentalen Fragen nach der Entstehung des Universums, dem Sinn des Lebens und Gott. Eine spannende Reise in die Welt von Wissenschaft und Religion. Denn im Rahmen seiner Ermittlungen kommt Tomás einem der größten Rätsel der Welt auf die Spur: dem wissenschaftlichen Beweis für die Existenz Gottes. 

    Man muss sich auf das Buch einlassen und kann es nicht einfach so nebenbei lesen.

  8. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Band 2: Essenzstab (ISBN: 9783958342255)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Band 2: Essenzstab

    (271)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    Zu aller erst muss ich erwähnen, dass ich es richtig toll finde das am Anfang des Buches eine kurze Zusammenfassung des vorherigen Bandes erzählt wird. Der Autor vermag es super seine eigene Geschichte zusammenfassen :D 

    Ich war also direkt wieder in der Geschichte drin ohne meine Gehirnzellen aktivieren zu müssen. Die Hauptstory dreht sich hauptsächlich um die Charaktere Alex und Jen und welch Überraschung, die beiden sind sich doch nicht so unähnlich wie sie denken. Das kommt jetzt nicht wirklich überraschend aber dennoch finde ich es sehr schön und angenehmer als wenn sie sich ständig im Weg stehen. Die Geschichte war wieder durchgehend flüssig zu lesen mit einer guten Portion Humor:

    "Es ist fünf vor zwölf, Albert", warnte Johanna. 

    "Du und deine Metaphern." 

    "Nein, es ist wirklich fünf vor zwölf." 

    "Oh, schon."

    Ich liebe diese bildliche Sprache, denn man fühlt sich direkt hineinversetzt in die Charaktere als auch die Orte. Es gefällt mir zusätzlich das in diesem Band, neben der Vertiefung der Hauptcharaktere, auch die Schattenfrau näher erläutert wird. Die Frage nach dem Verräter bleibt aber immer noch unbeantwortet und so bleibt einem nichts anderes übrig als den nächsten Band zu lesen, denn das Ende war wirklich fies. 

    Langeweile kommt bei diesem Buch nicht auf, sie könnte eine meiner Lieblingsserien werden.

  9. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Band 8: Opfergang (ISBN: 9783958342620)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Band 8: Opfergang

    (112)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    In Band 8 „Opfergang“ begeben sich Chloe, Chris und Kleopatra nach Ägypten und suchen weitere Hinweise auf den Sigilsplitter. Jen, Kev & Alex hingegen reisen nach Frankreich und wollen etwas über einen bestimmten Seher in Erfahrung bringen.

    Dieser Band ist sehr düster gehalten, beide Teams stecken mitunter in ernsten Schwierigkeiten. Handlungstechnisch ist hier eher eine Bremse eingebaut, gemessen an den vorherigen zwei Bändern. Das tut der Spannung aber keinen Abbruch. Ich bin auch immer wieder erstaunt wie gut die Unsterblichen beschrieben werden und das dies zu ihrem „echten“ leben passt, wie z.B. das Edison eine Faszination für Glühbirnen hat und Kleopatra alle um den Finger wickelt. Trotz der fiktiven Darstellung orientiert sich der Autor auch an der Geschichte - Top! Am Anfang gibt es für alle Wiedereinsteiger eine kleine Zusammenfassung was bisher geschah - so ist man immer wieder schnell in der Geschichte drin. Auch dieser Band ist wieder einmal sehr spannend und angenehm geschrieben, man kann hier keinen Unterschied zu den vorherigen Bändern feststellen. 

    Das Erbe der Macht bleibt eine Reihe die durchgängig die Qualität halten kann, das erlebt man selten. Von daher sollte man diese Reihe unbedingt weiterlesen. 

  10. Cover des Buches Albert Einstein (ISBN: 9783644519619)
  11. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Band 5: Silberregen (ISBN: 9783958342460)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Band 5: Silberregen

    (138)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Jen und Alex begeben sich mit Clara auf das nächste Abenteuer um den zweiten Sigilsplitter zu bekommen. Dabei müssen sie durch eine Dimensionsspalte und gelangen in ein alternatives London (im Steampunk-Style). In der Zwischenzeit ist Max aufgewacht und verarbeitet die schrecklichen Erlebnisse, die er durch das Wechselbalg erlitten hat.

     

    Mal wieder würde ich sagen, dass es ein durchschnittlich guter Band war. Dieser ist gut geschrieben, hat Action und Witz dabei und dennoch holt er mich nicht komplett ab.

    Ich denke, dass liegt zum einen an den kurzen Kapiteln. Diese mag ich in Krimis oder Thrillern wie zuletzt bei Martin Krist. Kurze Kapitel vermitteln eine höhere Dynamik, aber hier in diesem Band fühlte ich mich mal wieder durch die Ereignisse gehetzt. Gerade war man in dem Kapitel drin, war es schon wieder zu Ende und wenn man Glück hatte, dann schloss das nächste an die Handlung an oder man sprang in den zweiten Handlungsstrang.

    Auch hat mir hier wieder das Ende nicht so richtig zugesagt. Besonders da fühlte ich mich gehetzt. Natürlich soll es eine hohe Spannung vermitteln und am Ende ist diese auch angebracht, dennoch fehlt mir bei dieser Reihe immer die Spur mehr Tiefgang, die Spur mehr Finesse gerade beim Finale.

    Die Figuren gefallen mir, die bösen wie auch die guten. Allerdings frage ich mich schon, wie die Schattenfrau immer einen Schritt voraus sein kann, wie sie so viel mehr wissen kann, wie sie durch die Dimensionsspalte kam, obwohl dort keine Unsterblichen durch können.

    Hier wurden wieder viele Fragen aufgeworfen und ich hoffe, dass im nächsten Band einige beantwortet werden, besonders da dieser „Die Schattenfrau“ heißt.

    Ich bin ja immer noch skeptisch, dass der Autor so ein großes Mysterium um die Schattenfrau aufgebaut hat. Ob er dieser Spannung gewachsen ist? Man wird sehen.

     

    Ansonsten fand ich den zweiten Handlungsstrang, der sich um Max und die Aufarbeitung seiner psychischen Schäden gewidmet hat, richtig gut. Man hat viel über ihn und seine Vergangenheit erfahren. Das mag ich ja sowieso, wenn man die Figuren durch ihr Erlebtes besser kennenlernt. Das mochte ich ja schon im letzten Band, wo es um Clara und ihre Familienverhältnisse ging.

    Ich finde, dass das gut aufgearbeitet wurde und das man den Ursprung kam, was Max an der vergangenen Situation wirklich verletzt hat und wie er jetzt damit umgehen möchte.

     

    Fazit: Ein solider Band, wo ich die Geschichte und die Figuren gut finde, welcher mich aus den genannten Gründen allerdings nicht vollständig abholen konnte. Von mir gibt es 4 Sterne.

  12. Cover des Buches Einsteins Ahnung (ISBN: 9783492057424)
    Govert Schilling

    Einsteins Ahnung

    (2)
    Aktuelle Rezension von: M.Lehmann-Pape
    Bestens und überaus verständlich erläutert

    „Also können wir beschreiben und visualisieren, wie die Krümmung der Raumzeit dazu führt, dass Lichtstrahlen gebeugt werden und die Zeit schneller oder langsamer fließt“.

    Und tatsächlich, das ist das eigentlich erstaunliche vor allem für interessierte Leser, die, was allgemeine Physik, allgemeine und spezielle Relativitätstheorie mitsamt dem erst 2015 gelungenen praktisch-experimentelle und nachgemessene Nachweis der Existenz von Gravitationswellen angeht, von Schilling so eloquent, einfach und klar im Buch erläutert werden, dass es tatsächlich so gut wie jeder Leser nun verstehen und nachvollziehen kann.

    Ist vor Beginn der Lektüre doch eine gewissen Sorge vielleicht vorhanden, mit abstrakten Gedanken, kaum deutbaren mathematischen Formeln und Ausflügen in die reine Theorie konfrontiert zu werden, so löst sich diese Sorge bereits nach der Einleitung, spätestens nach dem ersten Fachkapitel („Ein Raum-Zeit Appetitmacher“ übertitelt) völlig auf und einer anregenden, klaren, verständlichen, in Teilen gar spannenden und, vor allem, hoch informativen Lektüre über die „Grundbefindlichkeiten allen Lebens“ steht nichts mehr im Weg.

    Dass alles Leben im Kern aus drei Bausteinen besteht, dass das Leben nicht dreidimensional, sondern vierdimensional angelegt ist, dass wirklich alles, auch die Zeit selbst, relativ ist. Dass, gegen alle Annahmen der Newtonschen Gravitätslehre auch Sterne von zig bis hundertfacher Sonnenmasse existieren, dass im Kern eines schwarzen Loches solch hohe Gravitationskräfte wirken (wobei Gravitation an sich eher eine „schwache Kraft“ darstellt), all das vermag Schilling konzentriert, aber in Ton und Sprache spielerisch anmutend, dem Leser näherbringen.

    Aufgelockert zudem durch immer wieder biographische Exkurse in die Geschichte der Physik und ihrer Protagonisten, allen voran Albert Einstein, dem „größten Physiker aller Zeiten“. Denn was sonst könnte man am Ende demütig über diesen Mann sagen, der all das, was über einhundert Jahre (und bis heute nicht abgeschlossen) mit einem „Watermann-Fülle“ einem Notizblock und, vor allem, seinem Kopf als alleinige Hilfsmittel theoretisch bedacht und über Jahrzehnte durchgerechnet hat, was sich mehr und mehr und immer wieder dann in praktischen Beobachtungen, Messungen und Experimenten bewahrheitet hat?

    Wobei auch das Schilling klar und redlich verbleibt und verdeutlicht (ebenfalls sehr verständlich), dass auch diese physikalischen Großtaten nicht der Wissenschaft letzte Worte bleiben werden, sondern neue Fragen am Horizont der Quantenmechanik auftauchen, die neue, andere Ergebnisse noch nach sich ziehen werden.

    Wobei Schilling sich, klugerweise, auf die Erkenntnisse Einsteins konzentriert und die „LIGO“ Messungen von Gravitationswellen riesiger, kollabierender Massen in Entfernungen von Milliarden von Lichtjahren als eine Art roten Faden durch sein Werk sich ziehen lässt.

    Anhand dessen allgemeinverständlich der Leser am Ende verstanden hat, was „Raumzeit“ eigentlich ist, wie diese gekrümmt wird, woraus das Universums im Kern seines „Lebens“ besteht und eine Ahnung vermittelt, trotz noch unabsehbar vieler offener Fragen der Wissenschaft, wie das alles zusammenhängt.

    Wobei es auf diesem Weg nicht ganz einfach wird für den Leser. Nicht, weil Schilling sich nicht einfach und präzise genug ausdrücken würde, sondern weil immer noch gilt, dass das „Bauchgefühl“ des Menschen, seine intuitive und von ihm als „richtig“ gesetzte Auffassung der Welt und der Abläufe des Lebens zum einen eben nicht der physikalischen Erkenntnisse entsprechen und zum Zweiten definitiv nicht weiterführen in der Frage nach Ursprung, Bausteinen und Vernetzung des Universums.

    Hat man aber seine festgefügten „Meinungen“ erst einmal beiseitegelegt und folgt den nackten Erkenntnissen der Wissenschaft, tun sich tatsächliche ganz neue Gedanken- und Verstehenswelten im Rahmen der Lektüre auf. Bis dahin, den Blockbuster „Interstellar“ mit ganz anderen Augen zu sehen. Wenn man weiß, dass einer der führenden Physiker der Gegenwart als Berater engagiert war, mit dem Film Phänomene visualisierte, die dem heutigen Erkenntnisstand entsprechen und im Nachgang des Filmes über die technischen Aspekte, die dargestellt werden, den ein oder anderen „Bestseller“ noch verfasst hat.

    Eine hervorragende Lektüre, die jedem wärmsten empfohlen werden kann, der verstehen will, was die Grundlagen des Universums und des (erwiesenen und möglichen) Lebens darin sind.
  13. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Band 9: Silberknochen (ISBN: 9783958342675)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Band 9: Silberknochen

    (110)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    Auch in Band 9, Silberknochen, geht es ordentlich zur Sache. Max & Kevin bleiben alleine im Castillo zurück und kommen sich endlich wieder näher - würde Max da nicht ein großes Geheimnis hüten. Währenddessen machen die anderen sich auf die Suche nach den Silberknochen und landen auf der Nautilus. Wieder einmal ist die Schattenfrau ihnen voraus und sorgt für so manche Probleme.

    Ich neige dazu mich zu wiederholen aber die Reihe ist echt der Knaller. Es kommt jedesmal anders als man denkt und dennoch ist man nicht enttäuscht weil es doch auch so logisch ist wie es passiert. Der Hass meinerseits auf die Schattenfrau wächst jedenfalls ins Unermessliche. Es sind wieder einige Wendungen und Twists eingebaut die nicht vorhersehbar sind und ständig ergeben sich neue Probleme. Dennoch erfahren wir immer mehr über den letzten Sigilsplitter und was die Schattenfrau damit bezwecken will. Das Setting war wieder einmal grandios beschrieben, so stellt man sich die Nautilus vor und leider auch die grauen Eier ;) Auch diesen Teil fand ich sehr sehr lustig. Seien es die kleinen Neckereien zwischen den Protagonisten, die überspitze Darstellung der deutschen Bürokratie (EU-Norm) oder auch die ganzen Serien-/Filmandeutungen (Scream, The Ring, Friends etc). Gerade letzteres beschreibt perfekt den Humor, denn als 80er/early 90er kennt man die Eigenschaften der jeweiligen Filme und muss einfach mitlachen.

    Für mich nach wie vor eine Reihe die man weiterlesen muss.

  14. Cover des Buches Solar (ISBN: 9783257241747)
    Ian McEwan

    Solar

    (147)
    Aktuelle Rezension von: Hubertus_Feldmann

    Das Buch enthält alles, was einen guten Roman auszeichnet: Aktualität (Klimawandel, alternative Energien etc.), wissenschaftliches Hintergrundwissen (z.B. Quantenmechanik, Photosynthese) außergewöhnliche Mann-Frau-Verschränkungen (um es möglichst wertneutral zu formulieren) sowie ein hohes Maß an Spannung. 

    Wir begleiten den Protagonisten der Geschichte, Nobelpreisträger und Frauenheld trotz mopsiger Figur, durch zehn seiner Lebensjahre, untergebracht in drei Kapitel/Zeiten (2000, 2005, 2009), geschrieben in einem eleganten Sprachstil, der die Charaktere zum Leuchten bringt und den Leser oft zum Schmunzeln. Der Roman kommt ohne „literarisch wertvolle“ Pseudoverschränkungen aus, sorgt insofern für ein geschmeidiges Leseerlebnis – ohne allerdings zu platt zu werden. Ganz im Gegenteil. Hier wird der „Kampf“ eines Menschen zwischen innerer Zerrissenheit („Das alte Parlament in seinem Kopf geriet in Aufruhr“), äußerem Anspruch (Erfolg muss Erfolg gebären) und damit verknüpften chaotischen Folgen (Plagiat, kriminelle Tat) sehr plastisch dargestellt.

    Nach eher mäßigen Erfolgen bei der Entwicklung von helixartigen Windturbinen und nach fünf gescheiterten Ehen sind jetzt Alternativen vonnöten. Im privaten Umfeld werden die festen durch eher lockere Bindungen ersetzt – zumindest versuchsweise. Im beruflichen Bereich stehen jetzt durch Photonenbeschuss freigesetzte Elektronen im Fokus des Wissenschaftlers. Es geht um nicht weniger als den Nachbau der pflanzlichen Photosynthese beziehungsweise die Nutzung des Wasserstoffs als Energieträger. Diese Zusammenhänge werden verständlich dargestellt und erlauben einen Blick in die grundsätzlich vorhandenen Möglichkeiten alternativer Energiequellen.

    Auch wenn die ständigen Frauengeschichten gelegentlich ein wenig ermüden und das Selbstmitleid des Protagonisten teils eine Drehung zu viel absolviert, so sind dies auch schon die einzigen Kritikpunkte an einem ansonsten herausragenden Roman.

    (19.1.2020)

  15. Cover des Buches Limbradur und die Magie der Schwerkraft (ISBN: 9783958541115)
  16. Cover des Buches Die Würfel Gottes (ISBN: 9783442468973)
    Mark Alpert

    Die Würfel Gottes

    (17)
    Aktuelle Rezension von: itsbooklover

    [Rezension] - Mark Alpert - "Die Würfel Gottes"

    >>Eine wunderbar provozierende Idee und rasante Geschichte<<

    Klapptext:

    David Swift, Professor an der Universität von Columbia, wird zu seinem ehemaligen Mentor, dem Physiker Hans Kleinmann, gerufen. Der alte Mann ist brutal überfallen worden und kämpft nun im Krankenhaus um sein Leben.

    Als Swift an sein Bett tritt, flüstert Kleinmann ihm eine kryptische Zahlenfolge sowei zwei Wörter auf Deutsch ins Ohr: >>Einheitliche Feldtheorie<< - dann stirbt er.

    Swift glaubt das sein alter Lehrer, der vor fünfzig Jahren Assistent von Albert Einstein war, halluziniert hat. Zeit seines Lebens hat Einstein nach der einheitlichen Feldtheorie gesucht, einer Universalformel, die sämtliche Naturkräfte erklären könnte- allerdings auch die Entwicklung schrecklicher neuer Waffen ermöglichen würde.

    Einsteins Forschung auf diesem Gebiet blieb vergeblich - oder doch nicht? Kurz darauf merkt Swift, dass er verfolgt wird. Und er ahnt nun, dass die Zahlen, die Kleinmann ihm nannte, tatsächlich Hinweise auf die Einstein'sche Weltformel sind.

    Dank der Hilfe der gutaussehenden Physikerin Monique Reynolds gelingt es Swift zunächst, seine Verfolger abzuhängen. Aber nicht nur das FBI, sondern auch ein russischer Söldner, dessen Auftraggeber sich nicht zu erkennen geben, will die Formel mit aller Macht in seinen Besitz bringen.

    Und dazu ist ihm jedes Mittel recht...

    "Die entfesselte Macht des Atoms hat alles geändert bis auf unsere Art zu denken, und deshalb treiben wir auf eine noch nie dagewesene Katastrophe zu." *Albert Einstein*

    Fazit:

    Der Autor Mark Alpert hat einen schönen Thriller erschaffen, auch das Cover ist sehr aussagekräftig und spiegelt der dahinterstehenden Thriller sehr gut. Denn hätte Albert Einstein erfolg gehabt mit seiner Theorie, hätte dies enorme Auswirkungen haben können. Hätter Albert Einstein aber auch die Formel für die einheitliche Theorie für sich behalten? Schließlich war Einstein's Relativitätstheorie die Vorarbeit für die Entwicklung der Atombomben. 

    5 von 5 Sternen


  17. Cover des Buches Das Abenteuer des Denkens (ISBN: 9783551355003)
    David Chotjewitz

    Das Abenteuer des Denkens

    (10)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Das Genie Albert Einstein hat schon viele Autoren beschäftigt. Unzählige Biografien wurden veröffentlicht. Mehrere hatte ich bereits angelesen, bevor ich mich an dieses als biografischer Roman getarnte Jugendbuch wagte. Fast bin ich stolz, dass es mir gelang, endlich mal Einsteins ganzes Leben – von der Jugend 1894 in München bis zum Tod am 18. April 1955 – zu betrachten.

    Kürzlich klagte eine Rezensentin einer anderen Biografie, zu wenig über den privaten Einstein erfahren zu haben. Trotz dieses sicherlich leichter zu lesenden Jugendbuches muss auch ich gestehen: ich konnte Einsteins Gefühle kaum wahrnehmen. Vielleicht hat ein Genie nur kluge Gedanken und wenig Gefühle? Schwebt er in anderen Sphären?

    Natürlich darf ich nicht ungerecht sein. Denn der Autor erwähnt die ersten Liebesempfindungen des jungen Alberts, schreibt über die Sehnsüchte eines jungen Mannes. Doch sofort schiebt sich wieder das Denken in den Vordergrund, das unsereiner kaum nachvollziehen kann. Einstein war angeblich nie wichtig, wie die Menschen ticken, sondern nur, wie die (unsichtbare?) Natur funktioniert. Mit dieser Einstellung verkraftete er relativ leicht, dass seine Milena - die für ihn so viel auf sich genommen hatte - ihn gemeinsam mit den beiden Söhnen verließ, weil sie mit seiner unsteten Lebensweise, in der die Wissenschaft einen größeren Raum als die Bedürfnisse der Familie einnahm, nicht mehr klar kam. Bewundert wurde der berühmte Mann mit den abstehenden Haaren und der oft nicht standesgemäßen Kleidung von anderen: „Seine Vorlesungen waren überfüllt – aber nicht von ernsthaft interessierten Studenten, sondern von amerikanischen und englischen Damen in kostbaren Pelzen, die ihm mit Operngläsern betrachteten.“ (Seite 248)

    Solch kleine Anekdoten erleichterten meinen Lesefluss, der durch wissenschaftliche Überlegungen immer wieder unterbrochen wurde. Aber wer sich an die Biografie eines Wissenschaftlers wagt, muss sich natürlich auch mit den Dingen beschäftigen, die ihn berühmt gemacht haben. So erfährt man, dass Einstein, der nach dem zweiten Weltkrieg zur Symbolfigur gegen die atomare Bedrohung wurde, seine besten Ideen zu Beginn seiner Laufbahn hatte.

    Jedenfalls ist es David Chotjewitz mit diesem bereits 1994 zum ersten Mal erschienen biografischen Roman gelungen, mir den großen Denker etwas näher zu bringen. Dass er mir deshalb sympathischer ist, kann ich nicht sagen. Aber darauf kommt es auch nicht an. Denn wichtig war mir nur, wie der Mensch, der die Wissenschaft so grundlegend beeinflusste, gelebt hat. Und das kann ich mir nun so ungefähr vorstellen.

  18. Cover des Buches Der Sommer, in dem Einstein verschwand (ISBN: 9783458681298)
    Marie Hermanson

    Der Sommer, in dem Einstein verschwand

    (71)
    Aktuelle Rezension von: kunterbunt79

    Das Cover  besticht in einem sanften Blauton und da es ein Hardcover Buch ist gibt es einen Umschlag. Hier handhabe ich es immer so, dass ich den beim Lesen bei Seite lege, finde das immer etwas hinderlich. 


    Es spielt im Jahre 1923 im schwedischen Göteborg. Dort feiert die Stadt ihr 300jähriges Gründungsjubiläum, was mit einer großen Weltausstellung von statten gehen soll. Hier soll auch Albert Einstein seine Nobelpreisrede halten. Er ist durch seine Relativitätstheorie in aller Munde, hat aber auch sehr starke Kritiker und Gegner.


    Sein größter Gegner, der zwielichtige Paul Weyland, ein Hochstapler, agiert schon lange gegen ihn und dabei spielt es auch eine kleine Rolle, dass Alber Einstein Jude ist. Auf diesem Grundgerüst baut die Autorin ihre Geschichte auf. Wer hier nun eine Einstein Geschichte erwartet wird wohl ein wenig enttäuscht sein, denn es ist eher ein Krimi und auch ein wenig Liebe ist mit im Spiel. 

    So spielen noch folgende Personen eine Rolle: Ellen, eine junge Journalistin, welche bei der Ausstellungszeitung „ Krone und Löwe“ kostenlos arbeiten. Sie kommt eigentlich vom Land und sieht es als ihre Chance auch eine moderne Frau zu werden. Erst mit der Zeit wird auch sie für ihre Arbeit entlohnt. 


    Dann gibt es noch Nils, welcher ein aufstrebender, junger Polizist ist. Er wird Ellen schon zu Beginn kennen lernen und die Beiden haben immer wieder miteinander zu tun und "ermitteln" sogar gemeinsam. Aber auch so kommen sie sich näher...


    Und zu guter letzt gibt es nich Otto, welcher sich an seine Zeit damals zurück erinnert. Er war damals 12 Jahre alt und hat auf dem Ausstellungsgelände mit der Eselin Bella die Kinder vergnügt. Er kommt aus armen Verhältnissen.


    So laufen die Geschichten der Einzelnen zu Beginn parallel und ich gebe zu, dass ich mich da arg schwer tat. Immer wieder legte ich es bei Seite und kam nicht so richtig rein. Es war mir zu gestückelt und erst gegen Mitte hin kommen so die Zusammenhänge. Der Schreibstil ist dabei echt gut, aber dennoch hat mich die Geschichte so gar nicht mitgenommen und es war für mich kein wahrliches Vergnügen dieses Buch zu lesen. Mir war und ist die Richtung des Buches nicht so ganz klar. Wollte man Einstein als Hauptperson sehen, der fast ermordert wurde oder aber sollte die damalige Ausstellung näher gebracht werden oder aber gar Ellen, wie sie sich als Mauerblümchen zur modernen Frau entwickelt? 


    Es ist mir  nicht ganz schlüssig und so muss ich ehrlich sagen: Nein, dies ist und war kein Buch für mich. Schade drum.

  19. Cover des Buches Warum ist E = mc²? (ISBN: 9783440157732)
    Brian Cox

    Warum ist E = mc²?

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich kann mich den überaus positiven Rezensionen überhaupt nicht anschließen. Auch wenn Design und zeitweise der Sprachstil ganz hip und jugendlich daherkommen, sind die wesentlichen Abschnitte von Cox und Forshaw geradezu lähmend unverständlich und äußerst schwach geschrieben. Eine allgemeinverständliche Einführung ist dies auf gar keinen Fall! Als Sachbuch für Physiker, Mathematiker oder Ingenieure mag es seinen Zweck erfüllen. Wer sich aber jenseits eines beruflichen oder akademischen Interesses mit Einsteins Formel beschäftigen möchte, sollte zu den zahlreichen anderen Büchern zum Thema greifen. Thomas Bührkes E=mc2 ist da weitaus informativer.

    Wer die mathematische Herleitung und Beweisführung möchte, wird hier aber natürlich fündig.

  20. Cover des Buches Mileva Einstein oder Die Theorie der Einsamkeit (ISBN: 9783351037079)
    Slavenka Drakulić

    Mileva Einstein oder Die Theorie der Einsamkeit

    (8)
    Aktuelle Rezension von: RosaEmma

    Bei ihr stehen zumeist starke Frauen im Vordergrund. Kluge Frauen voller Kreativität, die am Beginn einer vielversprechenden Karriere stehen, aber deren Leben an der Seite eines berühmten Genies tragisch endet. Die kroatische Schriftstellerin Slavenka Drakulić hat in ihrer einzigartigen Fiktion bereits die Geschichte zweier Frauen dieses Kalibers thematisiert, deren Liebe zu einem exzentrischen Künstler ihrer Zeit in Selbstaufgabe mündete: Die bedeutende Malerin Frida Kahlo und ihre bedingungslose Hingabe zu Diego Rivera (Frida, 2007) sowie die bekannte Fotografin und Malerin Dora Maar und ihre obsessive Leidenschaft für Pablo Picasso  (Dora und der Minotaurus, 2016).

    In den Fokus ihres neuesten Werkes stellt Drakulić erneut eine äußerst intelligente Frau und studierte Physikerin, die jedoch an der Seite ihres namhaften Mannes gar nicht wahrgenommen wurde und die ihr zugeteilte Rolle der Ehefrau und Mutter schweigsam absorbierte, bis sie daran zerbrach: Mileva Einstein, die erste Frau des Physik-Nobelpreisträgers Albert Einstein. Ihr Leben im Schatten des omnipräsenten Wissenschaftlers, das die Autorin mit großem Einfühlungsvermögen aus Milevas Sicht erzählt, beginnt im siebten Himmel und endet in der absoluten Hölle – ein psychisches Martyrium, dem nicht einmal die Scheidung ein Ende setzen kann. Was ihr letztendlich bleibt, ist ein existentieller Scherbenhaufen, eine zerstörerische Lethargie und ein Verlust, der zu groß ist, um ihn jemals bewältigen zu können…

    Auf dem Tiefpunkt

    Der Roman beginnt mit einem entscheidenden Tiefpunkt in Milevas Leben. Ihre Ehe mit Einstein steht nach elf Jahren vor dem Aus. Noch schlimmer als die Trennung, die jedoch nicht öffentlich bekannt werden soll, ist die Verachtung und Ignoranz, die ihr seitens Albert unverhohlen entgegenschlägt. Er wagt es sogar, ihr einen Forderungskatalog für ihr Verhalten bei gelegentlichen Besuchen zu übermitteln, der u.a. folgende Anweisungen enthält:

    Du sorgst dafür, dass meine Kleider und Wäsche ordentlich in Stand gehalten werden; dass ich die drei Mahlzeiten im Zimmer ordnungsgemäß vorgesetzt bekomme … Du hast weder Zärtlichkeiten von mir zu erwarten noch mir irgendwelche Vorwürfe zu machen.1

    Natürlich übergibt er diese Bedingungen Mileva nicht persönlich. Nein, er lässt diese für ihn unschöne Aufgabe von einem Kollegen erledigen, denn Mut gehört nicht zu den Qualitäten des Konfliktvermeiders, der den Schein unbedingt wahren möchte. Dabei kursieren längst Gerüchte, dass er in seine Cousine Elsa verliebt und mit ihr bereits verbandelt sein soll.

    Wehmütiger Rückblick

    Mileva bleibt bei aller Demütigung nichts anderes übrig, als auf Alberts Forderungen einzugehen, denn sie und ihre zwei Söhne, Hans Albert (10) und Eduard (4), sind finanziell gänzlich von ihm abhängig. Immer häufiger ist sie deprimiert und würde am liebten nicht mehr aufstehen, doch für ihre Kinder will sie stark sein. Aber wozu? Ihr eigenes Leben, ihre vielversprechende Laufbahn als Physikerin hat sie zugunsten von Alberts Karriere aufgegeben.

    Wehmütig denkt sie an ihre Studienzeit zurück, als sie und Albert sich kennenlernten. Beide waren Außenseiter und schienen wie für einander geschaffen: Mileva, die Hinkende, die seit frühester Jugend Zielscheibe des Spotts ihrer Mitmenschen war, und Albert, der bizarre Junge mit den strubbeligen Haaren, dessen Sarkasmus und verletzende Witze ihn in seiner Studiengruppe relativ unbeliebt machten.

    Doch Mileva versteht ihn wie keine andere und nimmt ihn stets in Schutz. Beide können stundenlang über wissenschaftliche Theorien diskutieren und dabei alles um sich herum vergessen. Mileva leistet ihm fachkundig Hilfestellung und unterstützt ihn bei allen Aufgaben. Für Albert ist sie eine gleichberechtigte Partnerin, die ihn geistig fordert. Dass sie hinkt, stört ihn in keiner Weise, er thematisiert es nicht. Mileva liebt ihn dafür und blüht in seiner Anwesenheit regelrecht auf. Als die beiden schließlich heiraten, sieht sich Mileva am Ziel ihrer Wünsche.

    Schleichende Entfremdung

    Doch das junge Glück hält nicht lange. Ein schwerer traumatischer Verlust, der sie beide betrifft, aber der nur Mileva in tiefe Verzweiflung stürzt, belastet ihre Ehe. Als sie jedoch ihre Kinder bekommt, fasst sie sich eine Zeit lang wieder. Aber Alberts beruflicher Aufstieg verstärkt die schleichende Entfremdung des Ehepaars, die Mileva nicht wahrhaben will. Er verbringt immer mehr Zeit ohne sie und die Kinder. Denn mit dem Erfolg kommen die Frauen: Albert wird umschmeichelt und ist nicht mehr länger nur eine Randfigur. Das stärkt sein Selbstbewusstsein – bis zur Überheblichkeit. Mileva zieht sich gekränkt zurück und verfällt wieder in Depressionen.

    Desillusionierter Rückzug

    Nach ihrer Trennung von Albert zieht Mileva mit ihren Kindern zurück nach Zürich. Ihre depressiven Phasen nehmen zu und ihr permanent kränkelnder Körper reflektiert ihre Seele, die Stück für Stück zerbricht. Ihre völlige Selbstaufgabe fordert ihren Tribut – die Einsamkeit, die ganz von ihr Besitz ergriffen hat, frisst sie auf. Doch sie darf nicht aufgeben, denn bei Sohn Eduard wird eine schwere psychische Erkrankung diagnostiziert. Mileva nimmt nochmals all ihre Kraft zusammen, doch reicht sie aus, um ihrem Leben wieder einen Sinn zu geben?

    Ein einfühlsamer Roman über eine starke, kluge Frau, die an ihrem Selbstverlust zerbrach

    Mit Mileva Einstein oder Die Theorie der Einsamkeit ist Slavenka Drakulić ein großartiger, sehr berührender Roman gelungen, der die ganze Lebenstragik einer Frau offenbart, deren Liebe in völliger Selbstaufgabe endete. Mit viel Empathie und einem brillanten Gespür für die leisen Untertöne menschlicher Befindlichkeiten lässt uns die Autorin teilhaben an Milevas Gedankenwelt, an ihrer innigen Zuneigung zu Albert, ihren Hoffnungen und Träumen, aber auch an ihren Selbstzweifeln und Dämonen, die sie ihr Leben lang verfolgten. Mit einer einfachen, klaren Sprache macht Drakulić Milevas zunehmende Einsamkeit und Verzweiflung spürbar, ohne dabei in Rührseligkeit zu verfallen.

    Aber die Autorin macht auch deutlich, dass Mileva nicht allein an ihrem Selbstverlust zerbrach. Als eine der ersten Physikstudentinnen der damaligen Zeit, in der Frauenbildung in der Gesellschaft einen Sonderstatus hatte, wurde sie misstrauisch beäugt. Eine eigene Karriere für Frauen war undenkbar, sie hatten ausschließlich mit Ehegatten eine Daseinsberechtigung. So bleibt auch Mileva im Grunde nur die Passivrolle, in der sie stumm ausharrt – eine Tatsache, die sie sich später immer wieder vorwirft. Ihre Unfähigkeit, sich zu wehren und ihren eigenen Weg zu gehen, rührt somit auch von der Rigidität einer patriarchalisch geprägten Gesellschaft, an der jede Form der weiblichen Auflehnung abprallt.

    Die Lebensbilanz, die Mileva am Ende zieht, ist bitter. Für ihre aufopferungsvolle Liebe und ihren Verzicht auf Selbstverwirklichung hat sie den höchsten Preis gezahlt – einen Preis, der es nicht wert war.

    Mein Fazit: Ein unbedingtes Must read – wie alle Romane von Slavenka Drakulić!

    Zitat1: Deutsche Ausgabe, S. 6 (Auszug)

  21. Cover des Buches Quantenlicht (ISBN: 9783446288850)
  22. Cover des Buches Aus meinen späten Jahren (ISBN: 9783937389691)
  23. Cover des Buches Der Schlüssel des Salomon (ISBN: 9783946621027)
    J.R. Dos Santos

    Der Schlüssel des Salomon

    (61)
    Aktuelle Rezension von: Schnuppe

    "Der Schlüssel des Salomon" ist der Folgeband zu "Das Einstein Enigma" von J.R. Dos Santos. Der Codespezialist Tomás Noronha spielt wieder die Hauptrolle, diesmal wird er für den Mörder des Wissenschaftsdirektors der CIA gehalten. Er muss den wahren Täter überführen, wieder wird viel wissenschaftliches vermittelt, jedoch inhaltlich für den Leser gut verständlich. Gestört hat mich bei all den guten Erklärungen jedoch der Raum, der der Wissenschaft hier zugestanden wurde, dies hielt sich im Verhältnis zum Thriller nicht immer die Waage und machte einige Längen aus. Wen dies nicht stört und wer an Physik interessiert ist, findet hier eine interessante flüssig geschriebene Lektüre. Reine Thrillerfans sind hier nicht so gut bedient.
  24. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Band 4: Feuerblut (ISBN: 9783958342453)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Band 4: Feuerblut

    (158)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    Feuerblut ist der 4. Teil aus der Reihe Erbe der Macht von Andreas Suchanek. Da vermutet wird, dass die Schattenfrau etwas mit den Ashwells zu tun hat machen sich die drei C‘s (Clara, Chloe und Chris) auf den Weg zu den Ashwells. Dort angekommen können sie aber nicht in Ruhe recherchieren und es erwarten sie viele Hindernisse. In der Zwischenzeit machen sich Jen & Alex in Indien auf der Suche nach dem Sigilsplitter und treffen hier auch auf die gewohnten Schwierigkeiten.


    Dieses Buch hat wieder zwei Handlungsstränge - hier hat der Autor aber darauf geachtet, dass nicht nach jedem Kapitel die Sichtweise gewechselt wird sondern man länger an einem Handlungsstrang verweilt. Ich bin mir hierzu noch nicht sicher ob mir das gefällt, es erleichtert aber das folgen. Der Schreibstil ist wieder gewöhnt flüssig, authentisch und lustig:

    „Ich komme bereits auf vier, gab er zurück. Reicht aber nicht, um deine Falten zu zählen, es sind eindeutig mehr. Waren die schon immer da?“ - Seite 11.

    Ja, die Charaktere sind unheimlich sympathisch - von solchen Freunden lebt doch die Freundschaft. In diesem Band erfahren wir mehr über Clara und ihre Abneigung gegen ihre Familie - wer könnte  das nicht verstehen! Umso schöner ist es zu sehen, dass die Freunde zu ihrer eigenen Familie geworden sind.

    Am Ende gibts wieder den gewohnten Cliffhanger sodass man direkt weiterlesen möchte.

    Die Reihe geht spannend weiter und wird nicht langweilig - deshalb ist das auch eine klare Leseempfehlung.

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