Bücher mit dem Tag "aleister crowley"
6 Bücher
- Fabian Dombrowski
Verschlusssache
(6)Aktuelle Rezension von: ValkyrieTinaMit den verschiedensten Verschwörungstheorien beschäftigt sich die Anthologie Verschlusssache aus dem OhneOhren Verlag, und ich hatte das Glück, bei der Leserunde hier bei Lovelybooks teilnehmen zu dürfen. Das waren einige vergnügliche Stunden mit Cthulu und Aliens, Organräubern und Undercoverkatzen. Meine Lieblingsgeschichten waren „die verpatzte Mondlandung“ von Diana Menschig und „Pascualita“ von Marion Jaggi.
Es hat recht lange gebraucht, diese Rezi zu schreiben, weil...
Kennt ihr das: ihr geht ins Restaurant, wollte mal was Neues ausprobieren, und bestellt ein exotisches Gericht. Und dann kommt es, und es schmeckt euch nicht. Es liegt nicht am Gericht. Die Zutaten sind fantastisch, die Zubereitung exzellent, es ist einfach nur so, dass das Gericht nicht euer Geschmack ist. Genauso ging es mir mit dieser Sammlung. Die Geschichten sind handwerklich solide bis absolut grandios. Die Zusammenstellung „passt“ und es gibt keine Geschichte, die den Gesamteindruck zerreißen oder zerstören würde. Aber... Verschwörungstheorien sind nicht mein „Ding“, wenn ich eine Verschwörungstheorie höre, will ich den Erzähler schütteln oder mich darüber kaputtlachen, und diese Geschichten, die diese Theorien wahr werden lassen, haben mich deswegen seltsam kalt gelassen.
Ich weiß aber, dass Leute, die Spaß an so einer Art Geschichte haben, die paranoid-skurril mit einem Touch Horror mögen, diese Anthologie lieben werden. Und allen solchen Lesern möchte ich die Anthologie wärmstens empfehlen. Die Anthologie bekommt von mir 4 Sterne. Sie ist gut, richtig gut, und dafür, dass ich nicht kompatibel bin, sollte ich keine Sterne abziehen.
- W. Somerset Maugham
Der Magier
(66)Aktuelle Rezension von: YolandeWilliam Somerset Maugham wurde am 25. Januar 1874 als Sohn eines englischen Anwalts in Paris geboren. Seine Eltern starben früh und er verbrachte seine Jugend in Internaten und bei einem frömmlerischen Onkel. Er studierte in Heidelberg Deutsch, Literatur und Philosophie, später in London Medizin. Das Medizinstudium beendete er 1898 erfolgreich. Seine Leidenschaft war aber die Literatur. 1907 gelang ihm mit dem Theaterstück "Lady Frederick" der erste große öffentliche Erfolg.Während des 1. Weltkrieges arbeitete Maugham für den britischen Geheimdienst MI6 in Italien, der Schweiz, den USA und in Russland. Über diese Erfahrungen schrieb er ein Buch (Ashenden: Or, the British Agent, 1928), das zum Vorbild vieler Schriftsteller wie Graham Greene oder Ian Fleming wurde. Sein wohl bekanntester Roman "Der Menschen Hörigkeit" erschien 1915.Maugham heiratete 1917 seine Geliebte Syrie Bernardo, später bekannte er sich aber öffentlich zu seiner Homosexualität.William Somerset Maugham starb am 16. Dezember 1965 an Tuberkulose in seinem Haus in St. Jean-Cap-Ferrat in Südfrankreich.(Quelle: Wikipedia)
Inhalt (Klappentext):In einem von Malern, Bohémiens und anderen unbürgerlichen Existenzen besuchten Restaurant begegnen die schöne Margaret und ihr Verlobter, der Arzt Arthur Burdon, dem "Magier" Oliver Haddo, hinter dessen abstoßendem Äußeren sich ein undurchsichtiger, schillernder Charakter verbirgt. Margaret verfällt dem verhängnisvollen Einfluss dieses Mannes, der sie als Werkzeug für seine okkultistisch-alchimistischen Experimente zu gewinnen trachtet. In zäher Entschlossenheit nimmt Arthur den Kampf mit dem ungleichen Gegner auf.
Ich hatte dieses Buch 2012 schon einmal gelesen, konnte mich aber nur noch vage an den Inhalt erinnern. Da es aber weiterhin in meinem Bücherregal stand, ging ich davon aus, dass es mir damals so gut gefiel, dass ich es noch einmal lesen mochte.Zu Beginn des Romans begann ich allerdings an meiner damaligen Entscheidung zu zweifeln.Das Buch startet sehr behäbig, der Autor ergeht sich in ausschweifenden Erklärungen über okkulte und pseudowissenschaftliche Experimente. Die handelnden Personen blieben entweder blass oder waren äußerst unsympathisch und abstoßend dargestellt. Ab etwa der Mitte nimmt der Roman allerdings richtig Fahrt auf, es wird immer spannender und gruseliger, bis hin zu einem intensiven Finale.Es ist eine abenteuerliche und phantastische Geschichte über schwarze Magie, der Untertitel des Buches lautet zu Recht: Ein parapsychologischer Roman.Es handelt sich um ein ungewöhnliches Buch, das aber sehr angenehm zu lesen und nach den erwähnten Startschwierigkeiten äußerst fesselnd ist.
- Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht - Schattenchronik 2: Feuerblut (Bände 4-6)
(76)Aktuelle Rezension von: Tiana_LoreenAuch Band 2 konnte mich überzeugen! Die Schattenfrau wird immer aggressiver und die Spannung spitzt sich (schon jetzt) zu!
Inhalt:
Um voll auf seine Fähigkeiten zugreifen zu können, benötigt Alexander Kent einen Essenzstab. Doch als er und Jen nach dem Stabmacher suchen, stellen sie überrascht fest, dass dieser verschwunden ist. Eine Jagd beginnt.
Gleichzeitig wollen die Lichtkämpfer im Castillo endlich erfahren, was der Rat ihnen verheimlicht. Hierfür schmieden sie einen waghalsigen Plan. Niemand ahnt, dass das Böse in ihrer aller Mitte darauf lauert, erbarmungslos zuzuschlagen. (© Greenlight Press)Meine Meinung:
Weiter geht’s mit den Lichtkämpfern und dem Neuen Alexander Kent!
Huch...so aufregend! Alex bekommt seinen Essenzstab bzw. soll seinen Essenzstab bekommen. Die Schattenfrau stellt eine Falle und Jen und Alex haben plötzlich mit ernstzunehmenden Problemen zu kämpfen.
Auch wenn man über Clara etwas mehr erfährt und auch endlich Chloe kennenlernt, bleiben Jen und Alex dennoch im Fokus. Beide Vergangenheiten werden aufgedeckt. Plötzlich wirkt Alex nicht mehr so machohaft und Jen nicht mehr so erhaben.
Die Charakterdarstellung ist jedenfalls gelungen! Sie sind lebendig, authentisch, machen Fehler und verlaufen sich in ihren Vorurteilen. Echt gut getroffen!
Auch die anderen Lichtkämpfer nehmen immer mehr an Farbe an, auch wenn ich über die anderen noch viel erfahren möchte!
Darf ich erwähnen, dass ich die Idee mit den berühmten Unsterblichen absolut genial finde? Johanna von Orleans, Leonardo da Vinci...und Folge für Folge kommt ein (oder mehrere) neuer Unsterblicher dazu, der namentlich genannt wird.
Außerdem finde ich die Aufteilung von Gut und Böse, das die immer im Gleichgewicht sein muss, echt gelungen. Doch was tun, wenn das Böse nahe daran ist, das Gleichgewicht zu zerstören?
Was dann wohl hauptsächlich an der Schattenfrau liegen könnte. Keiner weiß wer sie ist, nur das sie Chaos stiftet wo sie auftaucht. Klar, sie ist ein rachsüchtiges Miststück, aber mit Stil. Es gibt einfach Bösewichte die haben Stil und Charme...sie ist einer davon!
Die Handlung selbst ist wieder sehr spannend. In verschiedenen Sichten verfolgt man als Leser auf der einen Seite Jen und Alex Versuch einen Essenzstab zu bekommen und auf der anderen Seite wie die restlichen aus dem Team Informationen zusammenzutragen. Auch wenn ich zugeben muss, das das Ende nicht überraschend kam bzw. wer die Person am Ende war. Auch wenn ich es echt schade um die Person finde, denn die wirkte echt nett. (Wirre Worte ich weiß, aber ich will nicht spoilern).
Fazit:
Auch Band 2 konnte mich für sich überzeugen, sodass ich ganz bald zum Folgeband greifen werde. Diese Reihe hat Suchtpotenzial! Die Idee ist gut durchdacht, die Handlung spannend und die Charaktere vielschichtig!
Von mir bekommt „Essenzstab“ 4 von 5 Federn!
- Akron
Der Crowley Tarot
(11)Aktuelle Rezension von: RavenDas Buch "Der Crowley-Tarot" von Akron ist 220 Seiten lang und über Kailash erschienen.
Das Buch ist als Hardcover und Softcover erhältlich.
Ich hatte viele Jahre die Softcoverausgabe, die größere Illustrationen und Schrift bietet, aber natürlich wenn man mit ihr arbeitet, leichter abgegriffen ist. Die Hardcoverausgabe hat eine kleinere Schriftgröße ist vom Buchformat her aber viel Größer und bietet etwas kleinere, bunte Illustrationen zu den Karten und Legesystemen. Die Hardcoverausgabe hat aber eine sehr gute Bindung und schöne, stabile Leseseiten. Sie ist für die regelmäßige Nutzung besser geeignet.
Umfassendes Deutungsbuch zu den Crowley-Tarotkarten
Ich habe schon einige Tarotkartenbücher und Tarotkarten benutzt und finde das Crowleytarot von allen Tarotkarten am Besten. Wir haben hier ein sehr intelligentes, tiefgehendes Tarot, welches vielleicht für den Anfänger zum Einstieg etwas schwierig sein kann, aber für den Fortgeschrittenen ungeahnte Möglichkeiten bietet. Es gibt unglaublich präzise Antworten. Das Buch bietet einen Einführungsteil, welcher das Tarot und die Besonderheiten des Crowley-Tarot erklärt, dann gibt es einen Deutungsteil, wo jede Karte ausführlich besprochen wird und es werden zum Ende hin noch einige Legesysteme vorgestellt. Buch und Karten werden von mir seit einigen Jahren mit absoluter Zufriedenheit genutzt.
Fazit: Sehr gutes Buch, welches ich schon seit Jahren benutze um die Crowley-Tarotkarten zu legen. Für mich das beste Buch und die genausten, tiefgehendsten Karten in dem Bereich! Außerordentliche Leseempfehlung! - Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht - Band 5: Silberregen
(138)Aktuelle Rezension von: zickzackInhalt: Jen und Alex begeben sich mit Clara auf das nächste Abenteuer um den zweiten Sigilsplitter zu bekommen. Dabei müssen sie durch eine Dimensionsspalte und gelangen in ein alternatives London (im Steampunk-Style). In der Zwischenzeit ist Max aufgewacht und verarbeitet die schrecklichen Erlebnisse, die er durch das Wechselbalg erlitten hat.
Mal wieder würde ich sagen, dass es ein durchschnittlich guter Band war. Dieser ist gut geschrieben, hat Action und Witz dabei und dennoch holt er mich nicht komplett ab.
Ich denke, dass liegt zum einen an den kurzen Kapiteln. Diese mag ich in Krimis oder Thrillern wie zuletzt bei Martin Krist. Kurze Kapitel vermitteln eine höhere Dynamik, aber hier in diesem Band fühlte ich mich mal wieder durch die Ereignisse gehetzt. Gerade war man in dem Kapitel drin, war es schon wieder zu Ende und wenn man Glück hatte, dann schloss das nächste an die Handlung an oder man sprang in den zweiten Handlungsstrang.
Auch hat mir hier wieder das Ende nicht so richtig zugesagt. Besonders da fühlte ich mich gehetzt. Natürlich soll es eine hohe Spannung vermitteln und am Ende ist diese auch angebracht, dennoch fehlt mir bei dieser Reihe immer die Spur mehr Tiefgang, die Spur mehr Finesse gerade beim Finale.
Die Figuren gefallen mir, die bösen wie auch die guten. Allerdings frage ich mich schon, wie die Schattenfrau immer einen Schritt voraus sein kann, wie sie so viel mehr wissen kann, wie sie durch die Dimensionsspalte kam, obwohl dort keine Unsterblichen durch können.
Hier wurden wieder viele Fragen aufgeworfen und ich hoffe, dass im nächsten Band einige beantwortet werden, besonders da dieser „Die Schattenfrau“ heißt.
Ich bin ja immer noch skeptisch, dass der Autor so ein großes Mysterium um die Schattenfrau aufgebaut hat. Ob er dieser Spannung gewachsen ist? Man wird sehen.
Ansonsten fand ich den zweiten Handlungsstrang, der sich um Max und die Aufarbeitung seiner psychischen Schäden gewidmet hat, richtig gut. Man hat viel über ihn und seine Vergangenheit erfahren. Das mag ich ja sowieso, wenn man die Figuren durch ihr Erlebtes besser kennenlernt. Das mochte ich ja schon im letzten Band, wo es um Clara und ihre Familienverhältnisse ging.
Ich finde, dass das gut aufgearbeitet wurde und das man den Ursprung kam, was Max an der vergangenen Situation wirklich verletzt hat und wie er jetzt damit umgehen möchte.
Fazit: Ein solider Band, wo ich die Geschichte und die Figuren gut finde, welcher mich aus den genannten Gründen allerdings nicht vollständig abholen konnte. Von mir gibt es 4 Sterne.
- Carl-Friedrich von Steegen
Satan
(5)Aktuelle Rezension von: TheSaintLaut Autor begann die ganze Chose mit dem Auftauchen des Morgensterns Venus. Der lateinische Name des Morgensterns ist Luzifer/Lucifer: "Lux" = Licht, "ferre" = tragen, bringen.
Der Schwesterplanet der Erde soll laut des umstrittenen Arztes, Psychoanalytikers und Autors vieler spekulativer Bücher, Immanuel Velikovsky, während seiner Zeit der Entstehung der Erde einige Male zu nahe gekommen sein und so für verheerende Umweltkatastrophen gesorgt haben, die verklausuliert ihren Eingang in die Geschichten von den Völkern dieser Welt gefunden haben.
So präsentiert Velikovsky mit seinem "Katastrophismus" eine höchst interessante "What If"-Basis, von der er munter an all die Sagen und Mythen dieser irdenen Welt herangeht und dort die Figur entdeckt, die spätestens seit dem Christentum die Popularität des "Dunklen Fürsten" mit Namen Luzifer/Satan/Teufel besitzt.
Carl-Friedrich von Steegen stützt sich fast auschließlich auf die von der Wissenschaft abgelehnten Thesen des Herrn Velikovsky und führt in seinem Buch mit unzähligen Zitaten, Hin- und Verweisen munter, kurzweilig und auch zum Staunen verleitend durch die Götterwelten der Perser, der Nord- und Westeuropäer, der Inder und der Völker aus Mesopotamien, Ägyptens oder Israels.
Die Spuren des "Lichtbringers" (lucem ferre = das Licht tragen) reichen weit zurück bis zu den Sumerern und von Steegen nennt uns viele vertraute Gottheiten wie Loki, Phaeton, Ischtar oder Prometheus als Inkarnationen.
Im Mittelalter schlußendlich wurde diese Figur, die in all den Religionen und Kulten aus grauer Vorzeit eine nicht so abgrundtief böse und finstere Figur war, durch das Christentum zum Synonym des Satans/Teufels.
Bis zum letzten Viertel liest sich diese illustre Zusammenstellung sehr gut - schauerlich wird es erst, als der Autor von den grausamen Aktionen des Christentums - wie der Inquisition und ihrer Methoden - und späteren Satanskulten um Gilles de Rais oder Charles Manson zu berichten beginnt.
Man darf dieses Werk keineswegs als fundiertes Portrait des Satans sehen... man sollte sollte auch die als sehr ernstzunehmend präsentierten Grundlagen eher als Grundlage für durchaus interessante Gedankenspiele zum Thema der Angelo/Dämonologie verwenden.
Das Werk gibt allemal lustweckenden Einblick in die Mythenwelt der Völker rund um den Erdball von einer Zeit, als es der Vorzeit graute bis herauf in die Tage von heute, wo sich Menschen aufgrund fehlender Kicks wohl wieder gerne nicht wirklich fassbaren Dingen in unserer technisierten Welt zuzuwenden beginnen.





