Bücher mit dem Tag "alexander der große"

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72 Bücher

  1. Cover des Buches Wer bin ich - und wenn ja wie viele? (ISBN: 9783442143139)
    Richard David Precht

    Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

     (660)
    Aktuelle Rezension von: Carla_S

    "Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?" von Richard David Precht ist zweifellos ein Buch, das wichtige Fragen zur menschlichen Identität und Persönlichkeit aufwirft. Precht bietet dem Leser einen Einblick in verschiedene philosophische Ansätze und lädt dazu ein, über das eigene Selbst und dessen Entwicklung nachzudenken.

    Jedoch lässt das Buch in seiner Ausführung zu wünschen übrig. Precht neigt dazu, philosophische Konzepte oberflächlich zu behandeln, und verpasst oft die Möglichkeit, tiefergehende Diskussionen anzustoßen. Die vielen Ideen, die er präsentiert, werden oft nur gestreift, ohne dass sie in ausreichendem Maße ausgeführt werden.

    Ein weiteres Manko ist Prechts Neigung, in seinem Schreibstil von einem Thema zum nächsten zu springen, ohne klare Verbindungen zwischen den Kapiteln herzustellen. Dies kann es dem Leser erschweren, den Gedankengängen zu folgen und ein kohärentes Verständnis der behandelten Themen zu entwickeln.

    Obwohl das Buch sicherlich einige interessante Einsichten bietet, bleibt der Eindruck, dass es an Tiefe und Substanz mangelt. Es könnte von einer strafferen Struktur und einer gründlicheren Behandlung der vorgestellten Ideen profitieren.

    Insgesamt verdient "Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?" vielleicht eine durchschnittliche Bewertung von 3 von 5 Sternen. Es ist eine solide Einführung in das Thema, aber es fehlt an der Tiefe und dem Detailreichtum, um wirklich herausragend zu sein.

  2. Cover des Buches Papyrus (ISBN: 9783257071986)
    Irene Vallejo

    Papyrus

     (161)
    Aktuelle Rezension von: Ceciliasophie

    Hingerissen von Titel, Cover und Klappentext war ich mehr als bereit, mich in der Welt der Bücher zu verlieren. Denn was ist für einen Bücherwurm schöner als ein gutes Buch? Ein gutes Buch über Bücher!

    Leider entwickelte sich Papyrus irgendwann zu meiner Nemesis.
    Dieses unschuldig wirkende Buch verschleiert durch die optische Aufmachung total, was für ein seitenlanges Werk sich zwischen den Buchdeckeln verbirgt. Dies sorgte für die erste Überraschung. Aber ein Buch kann ja eigentlich nicht genug Seiten haben, deswegen stürzte ich mich mit Begeisterung auf die ersten Abschnitte.
    Und wurde direkt von Vallejos Schreibstil gefangen genommen. Ich hatte sehr viel Spaß dabei, die Anfänge dieses Buches zu entdecken. Das geschriebene Wort, Bücher, das Sammeln von Informationen, Bücher, das Bereitstellen von Informationen und wieder Bücher. Genau die richtigen Elemente für jemanden wie mich. Schließlich studiere ich das ganze sogar, also nicht Geschichte wie man meinen könnte, sondern Informationswissenschaft.
    Schleichend aber merkte ich, dass ich das Buch vollkommen falsch eingeschätzt hatte. Ich hatte auf Grund des äußeren Auftretens viel mehr mit einer anekdotenbehafteten Geschichte gerechnet, aber Papyrus ist viel mehr ein umfangreiches Sachbuch. An sich kein Thema, aber ich merkte schnell, wie sich mein Leseverhalten und dadurch das Tempo veränderten. Ich nahm das Buch immer mal wieder zur Hand, um ein paar Kapitel zu lesen, blieb aber nicht wie sonst am Buch kleben und verschlang einfach mal so hunderte von Seiten in einer Sitzung. Das hätte das Buch auch nicht verdient. Aber ich saß nun wirklich sehr lange an diesem Werk. Was ich sonst stark kritisieren würde, ist hier eher positiv hervorzuheben. Es ist kein schneller Imbiss, sondern eine Mahlzeit, bei der man häufig das Besteck weglegt und gesättigt den Tisch verlässt.
    Das Einzige, was ich kritisiere, ist die teils sehr repetitive Art. Längen sind bei einem solchen Buch vollkommen in Ordnung, aber hier waren es an zu vielen Stellen Längen, die nur wegen Wiederholungen entstanden sind. Ja, vielleicht sind diese Wiederholungen gut, wenn das Buch zu lange nicht mehr gelesen wurde und bestimmt halfen sie unterbewusst auch mir ab und an, auf den richtigen Weg wieder zu finden. Wenn man jedoch innerhalb einer Sitzung mehrmals Wiederholungen liest, wird es ermüdend. Ein wahrlich schwieriger Balanceakt, der leider nicht vollkommen gelungen ist.
    Alles in allem aber ist Papyrus ein wunderbares Werk, das zum Schmökern einlädt.


  3. Cover des Buches Das Gottesgrab (ISBN: 9783499249747)
    Will Adams

    Das Gottesgrab

     (201)
    Aktuelle Rezension von: UlrikesBuecherschrank

    Daniel Knox hat ein Ziel:Das Grab des Alexanders des Großen zu finden.Mit der Skryptologin Gaille begibt sich Knox auf eine gefährliche Spurensuche.Denn nicht nur skrupellose Wissenschaftler haben es auf den Schatz abgesehen es gibt auch ein Geheimnis das einen Völkerkrieg auslösen könnte und somit ist auch Knox Leben in Gefahr.

    Der Schreibstil ist bildhaft und nicht ganz so zügig zu lesen.Die Protagonisten passen sehr gut in diesen Thriller hinein.Die Spannung erhöht sich stetig und nimmt im Laufe des Buches zu.

    Fazit:Schon auf den ersten Seiten war für mich das Flair von Ägypten beinahe spürbar.Zu Beginn sind es zwei,drei Handlungsstränge die sich dann immer mehr miteinander verbinden.Der Autor beschreibt sehr bildhaft und ausführlich das Leben des Alexanders des Großen.Der Thriller geht dabei immer wieder in dessen Vergangenheit zurück.Manchmal kam mir diese Story fast schon wie ein kleines Geschichtsbuch vor.Aber so war das Buch für mich aufschlussreich,informativ und interessant zu lesen.Den Thriller selbst würde ich als opulent einstufen.Die Handlung spielt in Alexandria ab - in einer Stadt in dem sich die arabische Welt mit den westlichen Einflüssen vermischen.Da sind Konflikte nicht weit entfernt und mitten drin in dieser Großstadt liegt die Ausgrabungsstätte.Da sind Abenteuer und Spannungen fast schon vorprogrammiert.Dieser Thriller ist meiner Meinung nach actionreich,dynamisch und spannend aufgebaut.Verfolgungsjagden  vervollständigen die Story.Bis zur Hälfte des Buches war mir die eine und andere Szene/Kapitel etwas zu langgezogen.Danach wurde es besser und im letzten Drittel ging es dann Schlag auf Schlag.Dieser Thriller ist der erste Band einer dreiteiligen Reihe.Das Buch ist zwar in sich abgeschlossen aber meiner Meinung nach hat die Geschichte ein offenes Ende.Für dieses Buch vergebe ich gerne vier Sterne.

  4. Cover des Buches Göttertochter (ISBN: 9783841422316)
    Eleanor Herman

    Göttertochter

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Christine_Perrey
    Der zweite Band geht super weiter. Es ist alles sehr gut beschrieben und es hat mir richtig Spaß gemacht und die Fantasywelt abzutauchen. Freue mich jetzt auf den nächsten Teil, der hoffentlich nicht lange auf sich warten lässt. 
  5. Cover des Buches Legacy of Kings (ISBN: 9780373211722)
    Eleanor Herman

    Legacy of Kings

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Eleanor Herman ist eine ausgebildete Historikerin, deren populärwissenschaftliches Werk „Sex with Kings: 500 Years of Adultery, Power, Rivalry and Revenge“ die Bestsellerliste der New York Times stürmte. Etwa 10 Jahre später wagte sie mit „Legacy of Kings“ ihren ersten Ausflug in die historische Jugendfiktion. Dabei handelt es sich um den Auftakt der vierteiligen Reihe „Blood of Gods and Royals“, die den Aufstieg Alexander des Großen thematisiert. Obwohl Alexanders Leben gut dokumentiert ist, ist beinahe nichts über seine Jugend bekannt, bevor er mit 20 Jahren den Thron Makedoniens bestieg. Herman nutzte sich diese Lücke aus und ersann eine Variante dieses geheimnisvollen Kapitels seiner Biografie, in der Magie und historische Fakten Hand in Hand gehen.

    Unter König Philipp II. entwickelte sich Pella zum Juwel Makedoniens. 340 v. Chr. ist die Hauptstadt das pulsierende Zentrum einer starken Nation und Austragungsort des Blutturniers, in dem sich die besten Kämpfer der Provinzen messen. Der Sieger wird in die Elitegarde des Königs aufgenommen. Der 17-jährige Jacob wurde auserwählt, Erissa in den Spielen zu vertreten. Er begrüßt diese Ehre und die Chance, sein Leben selbst in die Hände zu nehmen. Seine beste Freundin Katerina hingegen sorgt sich, dass er in Pella nur den Tod finden wird. Trotzdem folgt sie ihm auf seiner Reise, denn sie hat eine Aufgabe zu erfüllen, die sie ebenso fürchtet wie herbeisehnt: sie muss die Königin töten. Doch in Pella angekommen erkennen Jacob und Kat, dass die Stadt ein Schlangennest voller Intrigen, Verrat und dunkler Magie ist. Als ihnen der junge Prinz Alexander und sein Gefährte Hephaistion begegnen, hält das Schicksal den Atem an. Eines Tages wird Alexander der Große in die Geschichte eingehen. Gemeinsam werden sie den Lauf der Welt verändern.

    „Legacy of Kings“ war hervorragende, lehrreiche Unterhaltung. Der Reihenauftakt hat meine Erwartungen weit übertroffen. Ich hatte ja keine Vorstellung, was es bedeutet, wenn eine waschechte Historikerin der Antike Leben einhaucht. Schon als Kind liebte ich die Sagen des antiken Griechenlands und hing an den Lippen meiner Mutter, erzählte sie sie mir über dem Abendbrottisch, in der Badewanne oder im Bett. „Legacy of Kings“ rief dieses Gefühl, dass ich damals leidenschaftlich genoss, wieder wach. Ich fand es außerordentlich spannend und wollte es nicht mehr aus Hand legen. Ich fühlte mich bei Eleanor Herman sehr gut aufgehoben und vertraute ihr vorbehaltlos, weil ich niemals den Eindruck hatte, dass sie Fakten zum Wohle der Geschichte verzerrte, wie es in historischer Young Adult – Literatur schon mal vorkommt (Ja, ich schaue Sie an, Kiersten White!). Sie bemühte sich wahrhaft um Authentizität und knüpfte ihre Geschichte um die Fakten herum, statt diese zurechtzubiegen. Dadurch entstand eine äußerst dichte Atmosphäre, die mich entzückte und mich mental über die Jahrtausende hinweg nach Makedonien und Persien transportierte. Nicht einmal die Integration übernatürlicher Elemente kratzte an der grundlegenden Plausibilität von „Legacy of Kings“, denn in der Antike war das Leben der Menschen so selbstverständlich mit der Möglichkeit magischer Phänomene verwoben, dass ich es nicht überraschend fände, sollte es tatsächlich so gewesen sein. Außerdem sind die Held_innen vergangener Epochen dermaßen legendär, dass es mir manchmal schwer vorstellbar erscheint, dass sie wirklich existierten. Persönlichkeiten wie Alexander der Große wirken auf mich überlebensgroß, weshalb ich den Gedanken, dass er vom Übernatürlichen berührt wurde, keineswegs abwegig finde. Dennoch war es eine clevere Entscheidung von Eleanor Herman, sich in „Blood of Gods and Royals“ auf seine schlecht bis gar nicht dokumentierte Jugend zu fokussieren, weil sie sich daher in einem zeitlichen Rahmen bewegte, in dem sogar wilde Spekulationen ohne Weiteres zulässig sind. Sie erlaubte sich einige Freiheiten und erweiterte die historisch belegte Besetzung ihres Romans um fiktive Figuren, schoss allerdings nicht übers Ziel hinaus, wodurch sich glaubhafte, interessante Dynamiken zwischen ihnen entfalteten, die ich gebannt verfolgte. Leider ging der Kern der Handlung neben den faszinierenden Charakteren und ihren Beziehungen zueinander ein wenig unter. Ich hatte Schwierigkeiten, den inhaltlichen roten Faden zu lokalisieren, der all ihre unterschiedlichen Schicksale miteinander verbindet und auszuformulieren, worum es in „Legacy of Kings“ eigentlich geht. Meiner Ansicht nach war Herman das reine Geschehen ihres Reihenauftakts weniger wichtig als die Darstellung des Erlebens ihrer Figuren. Obwohl die Konsequenzen der Ereignisse ihre Schatten vorauswerfen und gerade in Alexanders Fall kein Zweifel daran besteht, wohin sie ihn führen werden, empfand ich diesen Aspekt der Geschichte als etwas konfus und unkonkret. Ich bin mir noch nicht sicher, wem oder was sie sich auf lange Sicht entgegenstellen müssen. Aber das macht ja nichts, ich habe ja noch drei weitere Bände, um es herauszufinden.

    Eleanor Herman versteht es wirklich, Historie zum Leben zu erwecken und ihre Begeisterung für die Antike auf ihre Leser_innen zu übertragen. Sie hat Recht, wenn sie sagt, dass die Faszination vergangener Zeiten in den Menschen liegt, die in ihnen lebten, in ihren Geschichten. Sich auszumalen, wie es wohl war, vor so vielen Jahren zu lieben, zu hassen, zu trauern, darin verbirgt sich der Reiz von „Legacy of Kings“, der natürlich davon profitiert, dass der Auftakt von „Blood of Gods and Royals“ unter anderem reale Personen vorstellt. Es ist eben immer fesselnd, zu grübeln, was nun Fakt und was Fiktion ist. Mir gefiel das Buch vorzüglich und ich kann glücklich berichten, dass ich sowohl Neues gelernt habe als auch erstklassig unterhalten wurde. Ich freue mich sehr auf die Folgebände und bin gespannt, wie Herman den Bogen zu Alexanders Thronbesteigung schlagen wird. „Der Große“ muss er schließlich erst noch werden.

  6. Cover des Buches Heiß (ISBN: 9783455404265)
    Gerd Schilddorfer

    Heiß

     (123)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Heiß" ist der zweite Band der John-Finch-Reihe von Gerd Schilddorfer. Den alten Haudegen und Piloten zieht es zurück zu seinen Wurzeln nach Nordafrika. In der neu erbauten Bibliothek in Alexandria wird die Leiterin der Manuskriptensammlung bei einem Raubüberfall schwer verletzt und ein geheimnisvolles Manuskript ist plötzlich verschwunden. Für Finch etwas persönliches, denn die Frau hat er als kleines Mädchen schon einmal gerettet. Gleichzeitig geschieht in Berlin ein brutaler Mord an einem Wachmann und in Pakistan muss ein Polizist bei Ermittlungen an einem Mord um sein Leben fürchten. Es scheint dass Geheimdienste seinen Tod wünschen. Und so setzt der englische Geheimdienst auf die Fähigkeiten von Finch den Mann aus Pakistan zu retten und auszufliegen. Aber damit beginnt eine Hetzjagd über den Globus für John Finch und seinen Auftraggeber Major Llewellyn. Es scheint dass der Feind in den eigenen Reihen zu suchen ist. Gerd Schilddorfer lässt den Leser wieder in mehrere verschiedene Handlungsstränge in der Gegenwart und der Vergangenheit eintauchen. Dabei bleibt es wieder sehr lange vollkommen undurchsichtig, wie diese zusammenhängen. Doch in jedem Strang für sich überschlagen sich die Ereignisse, man grübelt wie alles miteinander verbunden ist und findet es doch nicht heraus. Dabei ist Spannung stets garantiert und erst nach gut zwei Drittel erkennt man Zusammenhänge. Genau dies fasziniert mich beim Lesen, diese langsame Hinführen an die Auflösung. Die Geschichte ist komplex, die Kapitel kurz gehalten. Und so springt man immer wieder zwischen Handlungsorten und Geschehen wie es auch schon im Vorgängerband war. Auch hält die Geschichte immer wieder Überraschungen bereit, mit denen man so nicht gerechnet hat. John Finch, diese Mischung aus Indiana Jones und Top Gun Pilot Maverick gepaart mit Geheimdienstaktivitäten lässt auch diesen zweiten Band wieder zu einem spannenden Pageturner werden. Absolutes Lesevergnügen für jeden dem wie mir solch eine Kombination gefällt.

  7. Cover des Buches Schattenkrone (ISBN: 9783841422309)
    Eleanor Herman

    Schattenkrone

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Miia

    Achtung! 1. Teil einer Reihe!


    Inhalt: 

    Stell dir eine Zeit vor, in der die Menschen den Göttern gleichgültig sind, und das Böse an den Rändern der Welt erwacht ...

    Alex ist kurz davor, für immer aus dem Schatten seines mächtigen Vaters zu treten und der größte Heerführer aller Zeiten zu werden.

    Seine Verbündete Kat hat einen Plan, von dem Alex niemals erfahren darf. Die beiden verbindet weit mehr als sie ahnen.

    Wem kannst du trauen?
    Und was ist am Ende stärker?
    Das Schicksal?
    Magie?
    Oder deine Feinde?


    Meine Meinung:

    Da das Buch schon ewig auf dem Sub dümpelte, habe ich es einfach mal ohne Erwartungen begonnen. Zu Beginn bin ich total gut in die Geschichte reingekommen. Pro Kapitel lernen wir anfangs unterschiedliche Charaktere und Geschichtsstränge kennen. Dies scheint zu Beginn wirklich sehr viel, weil es gefühlt tausende kleine Anfänge und Persönlichkeiten gibt, in die man sich erstmal reinfuchsen muss. Schwer war, dass man sich gerade an eine Person gewöhnt hat, dann aber das Kapitel endet und man wieder bei wem anders landet. Teilweise dauert es dann sogar recht lange bis man wieder zurück zu dieser Person kommt. Das ist manchmal schade, weil man gewisse Personen ja eher ins Herz schließt als andere und mehr über sie erfahren möchte (ich finde zum Beispiel schade, dass Zo nur so einen kleinen Part der Geschichte ausgemacht hat). 

    Doch trotz der vielen Charaktere hat mir die Atmosphäre in der Geschichte extrem gut gefallen. Hier trifft griechische Mythologie auf dunkle Magie. Ich mag Geschichten in denen es um griechische Götter geht oder zumindest Geschichten, die rund um die Zeit von Aristoteles spielen, immer nur bedingt, aber ich muss sagen, dass es mir hier wirklich gefallen hat, weil es der Geschichte viel Charme und Leben verleiht. Die Einbindung von Magie passt einfach in diese Atmosphäre und gibt dem ganzen einen geheimnisvollen Touch. Das Weltsetting ist demnach wirklich cool. Aber trotzdem konnte mich das Ganze irgendwie nicht komplett überzeugen. Ab der Mitte des Buches wurde es für mich persönlich leider zäh. Ich war nicht mehr so gefesselt, die Geschichte dümpelte etwas vor sich hin, jeder Charakter war irgendwie nur mit sich selbst beschäftigt.... das war anstrengend und ermüdend. Die Stränge werden am Ende zwar bedingt zusammengeführt, es werden einige Fragen aufgedeckt und erklärt, aber das Ende bleibt eben auch stellenweise offen. Das ist durchaus logisch, weil es ja in einem zweiten und wahrscheinlich noch mehreren Bänden weitergehen soll (bisher ist nur der Zweite auf Deutsch erschienen), aber dafür fesselt es mich am Ende einfach zu wenig. Ich werde diese Reihe daher nicht weiter verfolgen, auch wenn das Ende dem ein oder anderen sicherlich Lust auf Mehr macht. 


    Fazit:

    Eine schönes Weltsetting, in der griechische Mythologie auf dunkle Magie trifft. Es gibt viele Charaktere, in die man sich erst einmal reinfuchsen muss, und es gibt viele offene Fragen, die nur stellenweise am Ende erklärt werden. Mir persönlich war das Buch ab der Mitte leider etwas zu zäh und ich bin irgendwie mit der ganzen Geschichte nicht so warm geworden. Ich vergebe 3 Sterne und werde die Reihe nicht weiter verfolgen.

  8. Cover des Buches Der Geist auf dem Thron (ISBN: 9783406688034)
    James Romm

    Der Geist auf dem Thron

     (4)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Als 323 v.Chr. Alexander der Große völlig überraschend im Alter von kaum 33 Jahren in Babylon stirbt, ist sein ganzes Geschlecht – das makedonische Königshaus der Argeaden - dem Tode geweiht. Was sich in den folgenden 25 Jahren an Intrigen und Gewalt, Mord und Krieg abspielt, kann mit jedem Königsdrama Shakespeares mithalten. James Romm beschreibt meisterhaft die dramatischen Ereignisse im Kampf um das Erbe Alexanders. In einer gespenstischen Sterbeszene nimmt Alexander Abschied von seinen engsten Gefährten, die ihm von Jugend auf vertraut waren und mit ihm buchstäblich die Welt erobert hatten. Die Frage, auf wen sein Reich übergehen solle, soll er mit den Worten beantwortet haben: "Auf den Stärksten“. Wer aber der Stärkste ist, muss blutig ausgekämpft werden. Als Resultat dieses Ringens versinkt das riesige Herrschaftsgebilde, das sich über drei Kontinente ausdehnt, in einer nicht enden wollenden Folge von Kriegen. Dabei werden die Familienangehörigen des Toten zu Faustpfändern in den Händen der Diadochen, der ehemaligen Generäle Alexanders, von denen jeder versucht, die gesamte Macht auf sich zu vereinen. In seiner mitreißenden Schilderung der stürmischen Ereignisse und der ebenso leidenschaftlichen wie gewissenlosen Akteure ist dem Autor ein wahres Epos über den Untergang eines Weltreichs gelungen.

  9. Cover des Buches Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser (ISBN: 9783832196530)
    Ernst H. Gombrich

    Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser

     (16)
    Aktuelle Rezension von: sKnaerzle

    Ein wirklich schneller Durchgang durch die Weltgeschichte. Gombrich trifft dabei den Ton "Kinder, ich erzähl euch was!" und wählt aus der Masse des Stoffes nicht nur die Haupt- und Staatsaktionen aus, sondern berichtet gern über Philosophen und Religionsstifter.

    Dabei bemüht sich Gombrich auch um eine faire Beurteilungen, was im meist gut, aber in der Zeitgeschichte eher weniger gelingt.



  10. Cover des Buches Götterschwert (ISBN: 9783426632031)
    Frédéric Neuwald

    Götterschwert

     (23)
    Aktuelle Rezension von: kointa

    Inhaltsangabe:

    Als der junge Archäologe Morgan im Nachlass eines bekannten Wissenschaftlers auf ein mysteriöses Schwert stößt, ist sein Interesse sofort geweckt - vor allem als sich herausstellt, dass sein Kollege keines natürlichen Todes gestorben ist. Stammt dieses Schwert aus dem Grab Alexanders des Großen? Alles scheint darauf hinzudeuten - Aber wieso besteht es dann aus einem Material das zu jener Zeit noch völlig unbekannt war? Morgan gelingt es, die Mittel für eine kostspielige Expedition aufzutreiben - und muss bald entdecken, das er nicht der einzige ist, der hinter dem Geheimnis her ist. Es beginnt ein mörderischer Wettlauf gegen die Zeit...

     

    Meine Meinung:

    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Ich würde es allerdings nicht als Mystery-Thriller, sondern eher als Abenteuer bezeichnen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und es wird bis zum Schluss eine stetige Spannung aufgebaut. Es ist eine Story die sehr stark an Indiana Jones erinnert und der Unbekannte Helios an "Charlie" von "Drei Engel für Charlie" und trotzdem hat sie mir gefallen. Die Charaktere waren gut beschrieben und ich mochte sie einfach und habe mit Morgan mit gefiebert. Leider blieben einige Fragen die im Laufe der Geschichte aufgetaucht sind unbeantwortet und der Leser wird dort etwas zu sehr im dunkeln gelassen. Die Menge an geschichtlichen Hintergrund reicht für das Verständnis der Story und ist nicht zu viel oder zu wissenschaftlich.

     

    Fazit: Allen Indiana Jones-Fans kann ich diesen Roman empfehlen.

     

  11. Cover des Buches Wer bin ich - und wenn ja wie viele? (ISBN: 9783837113686)
    Richard David Precht

    Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Bommerlinda
    Ja, ich bin eine Spätzünderin, bzw. eine Spätleserin.

    Fünf Jahre steht die philosophische Reise des Herrn Prechts bereits in meinem Bücherregal, aber ehrlich gesagt, habe ich nie so richtig Lust verspürt, dieses Buch zu lesen, warum auch immer. Das hat sich nun geändert und so schlimm, wie ich es mir zeitweise ausgemalt habe, ist es dann doch nicht zu lesen.

    Der Inhalt des Buches gibt auf unterhaltsame Art und Weise Antworten auf Fragen, mit denen sich Philosophen so im Allgemeinen beschäftigen müssen. Hier besitzt Herr Precht die Fähigkeit, manch tiefgreifende Erkenntnis so prägnant auf den Punkt zu bringen, dass viele Philosophen noch etwas lernen können.
    Allerdings behandelt Precht vor allem die modernen Philosophen des 19. und 20. Jahrhundert. Wer einen wirklichen Überblick über die wichtigen Philosophen haben möchte, der kommt um andere Bücher nicht drumrum, so wird beispielsweise Sokrates, der Begründer der Philosophie, nur kurz erwähnt. 

    Übersichtlich und kompakt umfasst jedes Kapitel um die zehn Seiten. Die Sprache ist verständlich, und jedes Thema wird sehr klar dargestellt und fast immer mit einem Beispiel aus dem heutigen Alltag belegt, so dass die Gedanken Prechts sehr anschaulich vermittelt werden.
    Der Autor bietet dem Leser einiges, nämlich die drei Pfeiler der Philosophie: die Ethik die Erkenntnistheorie sowie die Metaphysik.
    So gesehen ist die philosophische Reise mit Precht zwar unterhaltend und lehrreich, meines Erachtens führt sie aber letztendlich in ein Nirgendwo.

    Wer sich allerdings nur für Zusammenhänge aktueller ethischer Fragen interessiert, für den ist dieses Buch sicherlich spannend, aufschlussreich und durchaus lesenswert.
  12. Cover des Buches Die Flamme von Pharos (ISBN: 9783838703350)
  13. Cover des Buches Alexander der Große (ISBN: 9783406644313)
    Alexander Demandt

    Alexander der Große

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Admiral
    Bevor ich mit Euch, werten Lesern, über dieses Buch plaudere, solltet Ihr evtl. wissen, dass ich das Buch nicht vollständig gelesen habe. Das hat 2 Gründe. Erstens hat dieses Buch von Alexander (!) Demandt "Alexander der Grosse. Leben und Legende" (2009) satte 483 Seiten Fließtext, mit Anmerkungen, Zeittafel, Karten, Stammbäumen, sonstigen Verzeichnissen, Bibliographie und Register sogar 655 Seiten. Zweitens wollte ich von vorneherein lediglich über Rezeption und Quellenlage Alexanders lesen, da ich für die Person Alexanders des Großen bereits andere Bücher gelesen habe. Doch eines will ich Euch, werten Lesern, von vorneherein sagen. Dieses Buch hier ist mit bisher das sympathischste.

    Denn mal abgesehen davon, dass die Darstellung der Quellenlage ("Die Quellen", S. 1-32) gut strukturiert und die Erforschung der Alexanderrezeption ("Alexander im Spiegel der Nachwelt", S. 405-455) sehr nachvollziehbar dargelegt ist, schimmert der Autor Alexander Demandt mit einer sehr positiven und einnehmenden Art durch. Damit schafft der Autor die schwierige Brücke zwischen seriöser Wissenschaftlichkeit und gut lesbarerer Literatur.

    Beide Kapitel, die ich gelesen habe, sind international angelegt, bearbeiten also intensiv Quellen und Perspektiven, die den lateinischen Westen hinaus gehen.
    Da mir das Wenige so gut gefiel, habe ich noch das Fazit des Buches ("Alexander der Große?", S. 457-483) gelesen, in dem Demandt scheinbar alle bisherigen Themen und Einzelaspekte zusammenfasst und Alexander somit unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet und bewertet (?). Dazu gehören Alexanders Politik, Alexanders Entdeckungen, Alexanders Persönlichkeit als Mensch und mehr.

    Besonders positiv an dieser Biographie ist mir die alte römische Verhaltensorientierung der "variatio" aufgefallen, nach der römische Literaten nicht einfach ihr Thema abarbeiten sollten. Stattdessen sollten sie mit Exkursen (zB Geographie, Ethnologie, Anekdoten, etc.) Freude auf seiten des Lesers hervorrufen. Ähnliches macht Demandt auch, wenn er zB am Ende des Buches die Aporie des Historikers thematisiert, einerseits einen Mörder und (nach heutigen Maßstäben) Verbrecher als "Groß" zu bezeichnen und andererseits doch etwas Achtung vor dieser Person zu haben, da Gewalttaten in allen Zeiten durchaus üblich gewesen waren (und zT noch sind !), was jedem Historiker mehr als bewusst ist.



    Das Thema "Alexander der Große" hatte mich bisher noch nie wirklich interessiert, obwohl Euch das etwas paradox anmuten könnte, wenn Ihr mal in meine Bücherlisten reinschaut (viel mit Antike und so). Doch ganz besonders dieses Buch hat es mir angetan und sollte sich nochmal die Zeit und Gelegenheit bieten, werde ich es nachholen, es in seiner Gesamtheit zu lesen. Denn in einem Punkt zweifle ich nicht: dass es sich lohnen würde.



    Bisher ist mir Alexander Demandt schonmal positiv aufgefallen. Evtl. habt Ihr das Buch in meiner Liste schon gesehen: "Das Attentat in der Geschichte" (hg. von A. Demandt). Auf diesen Namen werde ich in Zukunft auch vermehrt achten. :)
  14. Cover des Buches Alexander, Der makedonische Prinz (ISBN: 9783492261531)
  15. Cover des Buches Feuer vom Olymp (ISBN: 9783499118098)
    Mary Renault

    Feuer vom Olymp

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Feuer vom Olymp ist der erste Teil der Alexander Trilogie von Mary Renault und beschreibt die Kindheit und Jugend Alexanders des Großen, bis zum Tode seines Vaters Philipp. Alexanders Leben ist beherrscht vom Konflikt seiner Eltern und sein eigenes Verhältnis zu ihnen ist nicht leichter. Immer an seiner Seite ist sein Freund Hephaiston, mit dem er auch das Bett teilt.


    Seit Längerem wollte ich schon - Feuer vom Olymp - lesen aber zur Zeit sind die Bücher von Mary Renault auf Deutsch nur gebraucht oder antiquarisch erhältlich, was die Beschaffung jener nicht gerade einfach gemacht hat. Über die Kindheit von Alexander dem Großen ist nicht viel bekannt, es liegt vieles im Dunkeln der Geschichte verborgen und so ist es doch sehr erfrischend einen historisch-fiktionalen Roman in den Händen zu halten, auch wenn er Aufgrund seines Alters, Mary Renault hat diesen Roman bereits 1969 veröffentlicht, ein wenig antiquiert daherkommt. Interessant ist, dass die Neuerscheinung damals nicht zum Man Booker Prize nominiert wurden ist, und 40 Jahre später von den Initiatoren des Preises, also im Jahr 2010, der "Lost Man Booker Prize" einmalig ins Leben gerufen wurden ist, und in dem nun auch - Feuer vom Olymp - berechtigterweise nominiert worden ist. Gewonnen hat er ihn schließlich nicht, J. G. Farrels Roman Troubles kann sich diesen verlorenen Preises rühmen, aber nichtdestotrotz ist es ein sehr gelungener und spannender Roman.


    Man liest sich trotz der Antiquiertheit schnell in den Erzählstil ein und ist von Alexanders Leben sehr angetan, sodass man diesem Roman die fehlenden historischen Details nicht anmerkt. Mary Renault hat hier eine grandiose Aufgabe gemeistert nämlich aus sehr spärlichen historischen Fakten und Mythen, einen Charaktere reifen zu lassen und ihm die nötige Portion Authentizität zu verleihen. Eine Lücke die Mary Renault zu schließen weiß und ein stimmiges Bild des wohl legendenumwobensten Herrscher aller Zeiten zu zeichnen. Der Roman macht Lust auch die nachfolgenden Romane - Ein Weltreich zu erobern - und - Tödlicher Tanz - zu lesen. Was mir besonders gut gefallen hat - man bedenke die Zeit in der dieser Roman entstanden ist - ist auch der sehr offene Umgang mit Homosexualität und dessen sehr positive Darstellung. Wenn man die Roman Trilogie mit der Verfilmung des Themas im Jahr 2004 in einen Kontext stellt, dann fragt man sich doch tatsächlich weshalb in Letzterem die offenkundige Homosexualität Alexanders nur angedeutet wird.


    Die meisten ihrer Geschichten drehen sich um Männer, sieben Bücher spielen zur Zeit des antiken Griechenlands, und auf die Frage nach dem Warum antwortete die lesbische Schriftstellerin: "Männer haben mehr Spaß."


    Wer nun einen etwas "zeitgenössischerem" historisch-fiktionalen Roman lesen möchte, dem empfehle ich von Madeline Miller - Das Lied des Achill - oder die vergriffene Alexander Trilogie von Roger Pyrefitte.


  16. Cover des Buches Alexander der Große (ISBN: 9783499626418)
    Robin Lane Fox

    Alexander der Große

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Leicht verständliich geschrieben, bietet einen guten Überblick über Alexanders Persönlichkeit und sein Wirken.
  17. Cover des Buches Alexander der Große und die Grenzen der Welt (ISBN: 9783401060644)
  18. Cover des Buches Eine Krone für Alexander (ISBN: B00DM4N2UG)
    Elfriede Fuchs

    Eine Krone für Alexander

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Die schwarze Taube von Siwa (ISBN: 9781503954557)
    Julia Drosten

    Die schwarze Taube von Siwa

     (17)
    Aktuelle Rezension von: coffeetimelady
    Die große Liebe des Fotografen Ernest und seiner Frau Larissa wird in Ägypten auf die Probe gestellt. Nicht nur der gutaussehende Archäologe Max Wellink, sondern auch Alexander der Große haben ihre Finger im Spiel...
  20. Cover des Buches Die größten Lügen der Geschichte (ISBN: 9783809425137)
  21. Cover des Buches Alexander (ISBN: 9783492261548)
    Valerio Massimo Manfredi

    Alexander

     (15)
    Aktuelle Rezension von: ALconfi
    Das Thema ist spannend, Alexander den Großen auf seinen Eroberungsfeldzügen begleiten und hautnah die Handlungen zu erleben. Das war es aber leider auch schon. Vielleicht liegt es an mir, aber ich konnte der Geschichte schwer folgen. Habe das Buch dann auch nach der Hälfte aufgegeben, obwohl mich das Thema interessier. 
  22. Cover des Buches Alexander der Grosse (ISBN: 9783401028453)
    Auguste Lechner

    Alexander der Grosse

     (2)
    Aktuelle Rezension von: JuliaO
    Was soll ich schon groß sagen... Einfach gut!
  23. Cover des Buches Alexander (ISBN: 9783453471160)
    Gisbert Haefs

    Alexander

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Erinnye
    Der alte griechische Philosoph Aristoteles liegt im Sterben, als ihn der Sohn seines alten Freundes Drakon besucht. Dieser Sohn heißt Peukestas und bedrängt den alten Philosophen mit allerhand Fragen, unter anderem denen zu Alexander dem Großen und dessen Werdegang. So erzählt Aristoteles von seinen Erfahrungen und wie er erlebt hat, wie sich Alexanders Eltern Phillipp und Olympias kennengelernt haben, wie Alexander schließlich geboren wurde und was aus ihm wurde. Wie er ein berühmter Feldherr und König wurde und wie er dann auszog, um die halbe Welt zu erobern. Stilistisch gesehen ist dieses Buch wahrlich kein leichter Brocken. Ich hatte besonders am Anfang starke Schwierigkeiten in den Lesefluss hereinzukommen, da der Autor recht wirr schreibt und einem auch überhaupt keine Gelegenheit lässt, die Personen kennenzulernen und sich im Geschehen zurechtzufinden. Da sich dieser Zustand über viele Seiten hinwegzog, spielte ich bereits mit dem Gedanken, das Buch beiseite zu legen. Glücklicherweise habe ich mich aber dann doch dagegen entschieden und weitergelesen und voilá: irgendwann war das Schlimmste dann überwunden und man konnte behaupten, nun einen Überblick zu besitzen. Zu diesem Zeitpunkt war die Geschichte dann auch sehr interessant. Mehrere Lebensfäden hängen mit dem Alexanders zusammen und verweben sich zu einem ereignisreichen Leben, beeinflusst von Krieg, Politik, Liebe aber auch Hass, Neid und Unsicherheit über die eigene Identität. Der Autor gibt Alexander einen sehr nachdenklichen und beinahe depressiven Charakter, was ihm aber gut steht. Lediglich die Schilderungen gegen Ende des Buches, als Alexander seine ersten Schlachten führt sind wieder sehr trocken und behindern den Lesefluss ungemein. Fazit: kein sehr gutes Buch, dazu fand ich den Schreibstil viel zu oft trocken, verstaubt und uninteressant. Jedoch sind auch viele unterhaltsame und lehrreiche Seiten enthalten und zumindest geschichtlich wird einem der große Alexander näher gebracht.
  24. Cover des Buches Kleopatra (ISBN: 9780446559614)
    Karen Essex

    Kleopatra

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Sit-Hathor
    Kleopatras Geschichte wird hier einmal anders erzählt. Hier wird die ganze Kindheit und Jugend der Prinzessin bis zu ihrer ersten Begegnung mit Caesar geschildet, und zwar vor dem Hintergrund des hellenistischen Weltbildes und den Traditionen des ptolemäischen Herrscherhauses.

    Es ist die Geschichte der letzten Regierungsjahre Ptolemaios' XII. Auletes, der, vom Thron verdrängt, mit seiner Tochter Kleopatra nach Rom fliehen muss und sich damit zusehens in Abhängigkeit von den Römern begibt. Ein gut recherchiertes Buch mit sehr lebendigen Charakteren, voller Spannung und Dramatik aber auch mit viel Humor und einigen ironischen Seitenhieben auf die (römische) Politik.

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