Bücher mit dem Tag "alexandria"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "alexandria" gekennzeichnet haben.

63 Bücher

  1. Cover des Buches Dämonentochter - Verlockende Angst (ISBN: 9783570380444)
    Jennifer L. Armentrout

    Dämonentochter - Verlockende Angst

     (437)
    Aktuelle Rezension von: lesenbirgit

    Die Reihe umfasst fünf Bücher und alle sind sehr spannend. Es wird nicht langweilig. Aber das habe ich auch erwartet von der Schriftstellerin. Ich mag ihre Bücher sehr gerne lesen. Sie schreibt sehr gut und nicht so langatmig wie andere. Es ist immer Spannung dabei und der Leser wird in Atem gehalten.

    Es ist der Auftakt zu einer weiteren Trilogie.

  2. Cover des Buches Dämonentochter - Verführerische Nähe (ISBN: 9783570380505)
    Jennifer L. Armentrout

    Dämonentochter - Verführerische Nähe

     (370)
    Aktuelle Rezension von: Lena_Thierbach

    Klappentext:

    Alex weiß nicht, ob sie den Tag ihres Erwachens als Apollyon erleben wird. Sie wird von einem alten, längst vergessenen Orden gejagt und versucht gleichzeitig, ein tödliches Verbrechen zu verbergen, das sie und Aiden den Kopf kosten kann. Als Alex hinter ein weiteres Geheimnis um ihre Herkunft kommt, gerät ihr Leben völlig aus den Fugen – und das ist schon kompliziert genug, denn ihre Bestimmung bindet sie an den göttlichen Seth … ihr Herz aber an Aiden.

    Das dritte Buch der „Dämonentochter – Reihe“ hat mir bis jetzt wirklich am besten gefallen, es stellt die beiden Vorgänger ziemlich in den Schatten. 

    „Dämonentochter – Verführerische Nähe“ fand ich großartig! Hier nimmt die Geschichte eine Wendung, an die ich vorher nicht einmal gedacht habe. Auch hier schließt die Handlung direkt an das Ende des zweiten Buches an, sodass man gleich wieder in die Geschichte hineingezogen wird. Diese Mischung aus Fantasy &‘ Mythologie, die in dieser Reihe so gut ausgearbeitet &‘ durchdacht ist, konnte mich ein weiteres Mal für sich gewinnen. 

    Zum Glück liegt das vierte Buch schon Zuhause bereit &‘ wartet nur darauf verschlungen zu werden!

  3. Cover des Buches Bartimäus (ISBN: 9783442373338)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus

     (1.028)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Verlag: cbj (12. Juni 2006)

    Gebundene Ausgabe: 608 Seiten

    ISBN-13: 978-3570127773

    empfohlenes Alter: ab 10 Jahren

    Originaltitel: Ptolemy’s Gate

    Übersetzung: Katharina Orgaß und Gerald Jung

    auch als E-Book, als Taschenbuch und als Hörbuch erhältlich


    Gelungener Abschluss der Trilogie


    Inhalt: 

    Nathanael ist nun Informationsminister. Sein Ehrgeiz steigt ihm immer mehr zu Kopf. Mehr denn je weitet sich die Kluft zwischen den Gewöhnlichen und den Zauberern. London wirkt wie ein Pulverfass, und der Krieg in Amerika macht das auch nicht gerade besser.


    Bartimäus ist am Ende seiner Kräfte, denn Nathanael weigert sich, den Dschinn zu entlassen, damit er sich am Anderen Ort wieder regenerieren kann. 


    Unterdessen hat Kitty sich heimlich Kenntnisse in Magie angeeignet. 

    Als nun eine ganz besondere Gefahr London zu überrollen droht, müssen Nathanael, Bartimäus und Kitty zusammenarbeiten, um die Welt zu retten.


    Meine Meinung:

    Dies ist der 3. Band der Bartimäus-Trilogie. Die beiden Vorgänger sollte man unbedingt gelesen haben, denn die Handlung ist mehr oder weniger fortlaufend. In „Die Pforte des Magiers“ erfahren wir aber noch mehr von Bartimäus’ Vergangenheit im alten Ägypten. Diese Teile konnten mich nicht so fesseln, sie sind aber für das Verständnis des aktuellen Geschehens notwendig. 


    Wie gewohnt gibt es wieder viele sehr spannende Szenen, Kämpfe zwischen Zauberern und Dämonen, Intrigen und brenzlige Situationen für unsere Held*innen. Doch leider ist Bartimäus nicht wirklich auf der Höhe, und so empfand ich seinen Sarkasmus und die Anzahl der witzigen Dialoge gegenüber den ersten beiden Bänden als stark verringert. Schade!


    Insgesamt ist die Handlung aber schlüssig und fesselnd. Details aus den ersten beiden Büchern werden wieder aufgegriffen und begonnene Handlungsstränge zusammen- und zu Ende geführt. Die Spannung gipfelt in einem gewaltigen Showdown, der wie die anderen Kampfszenen sehr plastisch beschrieben ist, was das Kopfkino auf Hochtouren antreibt. 


    Besonders gefiel mir die Entwicklung, die Nathanael durchmacht. Der Junge erkennt endlich, was wirklich wichtig ist und handelt danach. 


    Fazit:

    Nicht ganz so witzig wie die Vorgänger, aber ein insgesamt guter Abschluss der Geschichte.


    Die Reihe:

    1. Das Amulett von Samarkand

    2. Das Auge des Golem

    3. Die Pforte des Magiers

    Bartimäus’ Vorgeschichte: Der Ring des Salomo 


    ★★★★☆


  4. Cover des Buches Die Bibliothek der Schatten (ISBN: 9783442469284)
    Mikkel Birkegaard

    Die Bibliothek der Schatten

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Elli64

    Die Bibliothek der Schatten von Mikkel Birkegaard,

    John Campelli hat das Zeug zu einem sehr erfolgreichen Anwalt aufzusteigen. Wenn er im Gericht das Wort ergreift, gibt es niemanden, der nicht völlig gebannt zuhört. Man könnte glauben, dass er eine besondere Kraft in seiner Stimme hat, oder er ist ein begnadeter Rhetoriker. John steht kurz vor seinem Durchbruch, denn er bekommt einen der wichtigsten, aber auch schwierigsten, Fälle zugeteilt. Dadurch hofft er endlich Teilhaber werden zu können. Doch plötzlich kommt ihm ein familiäres Ereignis da wischen, denn sein Vater, Luca, verstirbt und John muss sich um den Nachlass, ein kleines Antiquariat, kümmern. Er fährt hin und möchte es so schnell wie möglich verkaufen, denn sein Vater hatte ihn vor vielen Jahren fortgeschickt und jeglichen Kontakt abgebrochen.

    Das Antiquariat birgt mehr Geheimnisse, als John je geahnt hat.

    Bei seinem Eintritt ins Antiquariat fühlt John sich wieder wie ein Kind. Es steht immer noch der beste Freund seines Vaters, Iversen, hinter der Kasse und auch sonst sieht es fast wie früher aus. Während John in seinen schönen Erinnerungen seiner Kindheit schwelgt, denn diese war schön, bis seine Mutter plötzlich starb, versucht Iversen ihn zu überreden nicht zu verkaufen, denn erst sollte er alles über die Libri di Luca erfahren. John ist aber schon längst von der Atmosphäre gefangen und erklärt sich bereit, Iversen und einer weiteren Angestellten zuzuhören. Er erfährt, dass es Menschen mit einer besonderen Begabung des Lesens gibt, und das sowohl sein Vater und auch er selbst diese Begabung besitzen. Diese Menschen haben sich immer im Libri de Luca getroffen um gemeinsam zu Lesen und die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Eine kleine Lesung der Drei als Beweis lässt einen zu tiefst erschütterten John zurück. Und das ist erst der Anfang, wenn John geahnt hätte, was noch auf ihn zukommt, wäre er wohl nie zurück zu seinen Wurzeln gekehrt, denn da wo Gutes getan wird, ist oft das Böse nicht fern.

    Fazit

    Ich finde schon das Cover und den Titel sehr ansprechend. Nur deshalb habe ich es überhaupt gelesen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich fand ihn angenehm zu lesen. Das Buch ist spannend ohne reißerisch zu sein. Ich fand die Charaktere überzeugend und auch die Story gut durchdacht. Es fängt sehr seicht an, aber wird im Laufe immer magischer. Ich finde ja auch, dass Lesen etwas Magisches hat und hier hat der Autor diese Magie auf einen anderen Level gehoben. Ein sehr schönes Buch, mit Spannung ohne Blut und Gewalt, das für gute Unterhaltung sorgt.

  5. Cover des Buches Die verlorene Bibliothek (ISBN: 9783404168019)
    A. M. Dean

    Die verlorene Bibliothek

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Caroas

    Emily ist eine Geschichtsprofessorin, eine ganz normale Frau wie du und ich. Währen ihrer Recherche wo die verschwunden Bibliothek von Alexandria sein könnte, wird sie durch den Inhalte der hinterlassenen Briefe Arno Holmstrand durch die halbe Weltgeschichte gejagt.

    Der Leser erfährt hier nicht nur interessante geschichtliche Details sondern auch über Machenschaften die Gruppierungen wie in diesem Thriller der „Rat“ in der Wirtschaft, Politik und Terror ausüben.

     

    Fazit, A.M .Dean hat hier einen fantastischen Thriller geschrieben. 

    Dan Brown Fans könnten fast meinen, er hätte diese Buch unter einem Pseudonym geschrieben.

  6. Cover des Buches Der kleine Freund (ISBN: 9783442487325)
    Donna Tartt

    Der kleine Freund

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Beust

    Donna Tartt hat ein großes Talent, Figuren zu zeichnen und ihre Wesen, Charakter, Motivationen und Hintergründe lebendig werden zu lassen. Wer ist nicht von der zwölfjährigen Harriet Cleve begeistert, die in diesem Sommer beschließt, den mysteriösen Mord an ihrem Bruder vor neun Jahren aufzuklären? Wer verliebt sich nicht heimlich in Großmutter Eddies schroffe Herzlichkeit? Schreckt nicht vor der tumben Grobheit der Redneck-Familie Racliff zurück? Mich hat auch beeindruckt, wie es der Autorin gelingt, den us-amerikanischen Süden mit seinem offenen und verdeckten Rassismus auferstehen zu lassen und den Leser gleichzeitig in diese heiße Sommerlandschaft zu versetzen. Hinzu kommt der spannende Hintergrund von Robins Tod vor neun Jahren - erhängt im eigenen Garten, als alle Cleves anwesend waren, aber doch keiner etwas gemerkt hatte. Dieses Mysterium zu enträtseln ist meine Motivation gewesen, diesen Roman weiterzulesen, obwohl ich schon auf Seite 200 absolut keine Lust mehr dazu hatte.

    Die Erzählung gibt der Nebensache zu viel Raum. Anfänglich werden so die Figuren aufgeschlossen, handelnd vorgeführt und lebendig. Doch irgendwann verkommt das dahinplätschernde Ding namens Handlung zur Masche, zum Rauschen. Ich kam mir mitunter vor wie bei einer Natur-Doku, bei der ich zwar einerseits dem glitzernden Bach beim Plätschern bestaunen durfte, andererseits dasselbe auch Stunden später immer noch tun musste; oder bei einer Reality-Doku, in der ich irgendeinem Menschenschlag durch sein fremdes Leben folge, aber leider auch die Bettzeiten in Echtzeit verfolgen sollte. Aus gähnender Langeweile wurde bei mir fast schon aggressive Ablehnung.

    Erst recht bei der Auflösung des ganzen - die ich hier nicht einmal andeuten möchte. Aber wer den Roman bis zu seinem äachzenden Ende durchgehalten hat, wird meine bodenlose Enttäuschung nachvollziehen können.

    Das kann Donna Tartt besser, wie sie im „Distelfinken“ gezeigt hat.

  7. Cover des Buches Sengendes Zwielicht (ISBN: 9783442380558)
    Gail Carriger

    Sengendes Zwielicht

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Alice3412

    "Sengendes Zwielicht"

    Inhalt:

    2 Jahre sind vergangen und in Alexias Leben ist alles in Ordnung. Bis sie eine seltsame Einladung von der ältesten Vampirin aus Ägypten bekommt. Diese möchte ihre Tochter Prudence kennen lernen. Familie Maccon begibt sich auf Reisen. Beta Lyall und Biffy versuchen unterdessen den Tod vom Beta des Kingair Rudels aufzuklären. 

    Meinung:

    Erneut tauchte ich ab in die Welt 1876 mit all ihren neuen Techniken, der Mode und Etikette. Lustige Situationen brachten mich immer wieder zum Lachen, da vieles so skurril wirkte. Dramatische Momente und spannende Szenen gaben der Geschichte eine wunderbare Mischung. 

    Alexia ist und bleibt eine starke, standhafte Frau, die sich nichts vormachen lässt, logisch denkt und ihren Ehemann und ihre Tochter im Griff hat. Ihre Liebe zu Conall Maccon ist echt und tief. 

    Neu ist Prudence ihre Tochter als zweijährige aufgetreten und sorgt für Wirbel, komische Situationen und eine Menge Aufregung.

    Sämtliche Personen die hier auftreten haben eine vielschichtige Persönlichkeit  und ich gerne jeden einzelnen begleitet. 

    Mitdenken und rätseln steht auch hier im Vordergrund. Mir hat dies sehr viel Freude bereitet. Ein gelungener Abschluss der Alexia-Reihe. 

  8. Cover des Buches Heiß (ISBN: 9783455404265)
    Gerd Schilddorfer

    Heiß

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Heiß" ist der zweite Band der John-Finch-Reihe von Gerd Schilddorfer. Den alten Haudegen und Piloten zieht es zurück zu seinen Wurzeln nach Nordafrika. In der neu erbauten Bibliothek in Alexandria wird die Leiterin der Manuskriptensammlung bei einem Raubüberfall schwer verletzt und ein geheimnisvolles Manuskript ist plötzlich verschwunden. Für Finch etwas persönliches, denn die Frau hat er als kleines Mädchen schon einmal gerettet. Gleichzeitig geschieht in Berlin ein brutaler Mord an einem Wachmann und in Pakistan muss ein Polizist bei Ermittlungen an einem Mord um sein Leben fürchten. Es scheint dass Geheimdienste seinen Tod wünschen. Und so setzt der englische Geheimdienst auf die Fähigkeiten von Finch den Mann aus Pakistan zu retten und auszufliegen. Aber damit beginnt eine Hetzjagd über den Globus für John Finch und seinen Auftraggeber Major Llewellyn. Es scheint dass der Feind in den eigenen Reihen zu suchen ist. Gerd Schilddorfer lässt den Leser wieder in mehrere verschiedene Handlungsstränge in der Gegenwart und der Vergangenheit eintauchen. Dabei bleibt es wieder sehr lange vollkommen undurchsichtig, wie diese zusammenhängen. Doch in jedem Strang für sich überschlagen sich die Ereignisse, man grübelt wie alles miteinander verbunden ist und findet es doch nicht heraus. Dabei ist Spannung stets garantiert und erst nach gut zwei Drittel erkennt man Zusammenhänge. Genau dies fasziniert mich beim Lesen, diese langsame Hinführen an die Auflösung. Die Geschichte ist komplex, die Kapitel kurz gehalten. Und so springt man immer wieder zwischen Handlungsorten und Geschehen wie es auch schon im Vorgängerband war. Auch hält die Geschichte immer wieder Überraschungen bereit, mit denen man so nicht gerechnet hat. John Finch, diese Mischung aus Indiana Jones und Top Gun Pilot Maverick gepaart mit Geheimdienstaktivitäten lässt auch diesen zweiten Band wieder zu einem spannenden Pageturner werden. Absolutes Lesevergnügen für jeden dem wie mir solch eine Kombination gefällt.

  9. Cover des Buches Die Bibliothek bei Nacht (ISBN: 9783596159444)
    Alberto Manguel

    Die Bibliothek bei Nacht

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Beust

    Es gibt diese Bücher, die bei der Lektüre ein warmes Licht ausstrahlen, den Rest der Welt in schläfrige Dunkelheit versinken lassen und um sich und ihren Leser herum eine behagliche Atmosphäre intimer Lektüre verbreiten. Das sind Bücher, die in sich die Geborgenheit der Bibliothek tragen – nicht jeder Bücherei, versteht sich, sondern der Bücherstube der Gelehrten, die ihre Bücherregale geschmackvoll mit Bildern und Erinnerungsstücken abwechseln und einen Raum als Rückzugsort kreieren, der die Sicherheit des Mutterleibs verströmt.

    Alberto Manguels „Bibliothek bei Nacht“ ist ein solches Buch, das den Leser schon im Titel auf die Stimmung einstellt, die es vermitteln wird. Manguel erzählt eine ganz persönliche, bisweilen intime Kulturgeschichte der Bibliothek und verbindet seine herumschweifenden Gedanken und Anekdoten mit seinen eigenen Erfahrungen im Umgang mit seinen Büchern. Manguel geht es nicht um das Buch oder das Lesen – denen widmet er sich in anderen Texten. Hier geht es um den Raum, in dem die Bücher versammelt werden. Um das Wie, Warum, Womit, Wie lange und Für Wen.

    Beeindruckend ist der breite Blickwinkel, mit dem Manguel durch die Landschaft seines Sujets schreitet, sich hier von einer Idee ablenken und dort von einer Anekdote locken lässt. Seine Bibliothek ist eine polyglotte Völkerverbinderin, die zu allen Zeiten, seit es Bücher gibt, und an allen Orten alle Menschen verbindet, die man als Leser bezeichnen kann. Alle Zeloten, Eiferer und Fanatiker, die womöglich aus dem Buch ihre zerstörerische Weltanschauung schöpfen, schließt Manguel aus, denn gelehrte Leser, die um des Lesens willen lesen, werden nicht fanatisch. Ihr Wahnsinn liegt allein in der Sucht, Bücher auf Bücher häufen zu wollen.

    Der Text ist nicht in Bibliotheken der Religionen, Epochen, Nationen oder Sprachen gegliedert, sondern in Gedankenbahnen: Bibliothek als Mythos, als Ordnung, als Form, als Insel, als Identität und einige mehr. Manche der Bahnen beschreitet Manguel mit großer Sicherheit und lässt die Strecke wie ein weiches Sofa wirken – die Blibiothek als Ordnung, als Raum oder als Zuhause sind absolut zauberhafte Texte voller intimer Wärme, bibliophiler Begeisterung und wissenswerter Geschichten. Andere lassen bisweilen Details vermissen, die ich gern gelesen hätte: In der Bibliothek als Zufall hätte ich gern auch über die Einzigartigkeit jeder Bibliothek gelesen, weil sie nicht nur durch das Sammlerinteresse, sondern auch durch Zufall und Gelegenheit zu einem Gebilde gewachsen sind, das es so nur ein einziges Mal auf der Welt (und in der Zeit!) gibt. Manguel beschreibt mehr, wie das Schicksal der Welt viele Bibliotheken und Werke hat abhanden kommen lassen, so dass der Zufall bestimmt, was noch übrig ist – oder wie der Altgermanist Burkhart Wachinger ausgerufen hat: „Alle Überlieferung ist zufällig!“ Nicht ganz stimmig ist etwa die Bibliothek als Macht, in der Andrew Carnegie seinen paternalistischen Auftritt hat, weil die hier präzisierten Überlegungen nicht in das Grundkonzept des Buches zu passen scheinen.

    Völlig im Fluss und regelrecht mitreißend sind Manguels Gedanken über die Bibliothek als Werkstatt oder als Zuhause, in denen der völkerverbindende, die Zeiten überdauernde Gemeinschaftssinn der Buchmenschen erklingt, ob es verständige Mullahs in der Wüste der Pilger, Betreiber von Eselsbibliotheken in den Anden oder reumütige Inquisitoren sind. Sie alle lädt Manguel wispernd in seine eigene Bibliothek und als Nachbarn in die Heimat der Lesenden, in die Mitte der angenehmen Lektüreerfahrung seines gelehrten Werkes.

    Was andere kritisieren – die vereinbarte Wohligkeit der Schilderungen in diesem Buch – halte ich für seine Stärke: eine ganz wunderbare Schatzsuche vom heimatlichen Leseort aus.

  10. Cover des Buches Aus Versehen Prinzessin (ISBN: 9783802583131)
    Mary Janice Davidson

    Aus Versehen Prinzessin

     (88)
    Aktuelle Rezension von: MrsFoxx
    Klappentext:
    In einer Welt, die der unseren ziemlich ähnlich ist, ist Alaska kein Bundesstaat der USA, sondern ein unabhängiges Königreich. Das Land wird von einer Königsfamilie regiert, die für ihr exzentrisches Wesen bekannt ist. Bei einem Angelausflug begegnet der König von Alaska der hübschen jungen Christina. Für ihn steht augenblicklich fest: Sie ist die ideale Frau für seinen Sohn David. Sogleich macht er sich daran, die beiden zu verkuppeln. Doch Christina ist sich nicht sicher, ob sie das Amt der Prinzessin von Alaska übernehmen will. Ganz zu schweigen davon, dass Prinz David zwar unbestritten gut aussieht, aber ein echtes Raubein ist...

    Mary Janice Davidson präsentiert ihren Lesern hier eine etwas andere Königsfamilie. Mit der Etikette hat es König Alexander nicht so, daher ist es auch nicht verwunderlich dass auch seine Kinder nicht unbedingt in die Schublade „Königskinder“ passen. Die Wahl für seine zukünftige Schwiegertochter hätte ebenso nicht besser ausfallen können: Christina lässt sich von all dem Prunk nicht einschüchtern und scheut sich so gar nicht, König samt Familie auch mal die Meinung zu sagen. Alles Gründe, die mir die Protagonisten hier so sympathisch gemacht haben.
    Die Autorin besticht mit einem humorvollen, flotten und schön zu lesenden Schreibstil. Von Langeweile ist hier absolut keine Spur du ich bin auch schon sehr neugierig auf die weiteren Teile der Reihe.

    Fazit: Witzig, flott und spannend mit einer etwas anderen Königsfamilie in der Hauptrolle. Absolute Leseempfehlung von mir!
  11. Cover des Buches Das Gottesgrab (ISBN: 9783499249747)
    Will Adams

    Das Gottesgrab

     (198)
    Aktuelle Rezension von: Dominik_Hellenbeck

    Das Gottesgrab ist ein flott geschriebener, gut lesbarer Abenteuerroman. Insbesondere die zahlreiche Verwendung von Kapiteln (immerhin 41 bei 440 Seiten), die wiederum nochmals in unterschiedliche Szenen unterteilt sind, machen das Buch gut lesbar und erinnern bei den „Cliffhangern“ an Kapitelenden etwas an ein in Romanform umgeschriebenes Film-Drehbuch. Der Verzicht auf verschiedene Zeitebenen und (bis auf den Prolog) historische Rückblenden sichern ein durchgängiges Lesevergnügen.


    Erfrischend originell sind die politisch-historischen sowie religiösen Bezüge. Die Verknüpfung der Alexander-Saga mit makedonischem Separatismus, Archäologie und dem Buch Daniel aus dem AT ist ein gelungener Wurf und hebt sich angenehm vom üblichen Krimigeschehen um aufgefundene Bibelfragmente, rätselhafte Fundstücke und vatikanische Dunkelmänner ab.  

    Glücklicherweise werden auch stereotype Handlungsabläufe und schablonenhafte Figuren vermieden. Daniel Knox ist weder ein omnipotenter Supermann, der pausenlos Witwen und Waisen rettet, noch ein platter Westentaschen-Indiana Jones. Er erinnert mich eher an Thomas Magnum aus der US-Krimiserie der 80ern, ein sympathischer Sunnyboy, der nicht alleine die Szene beherrscht, sondern auch mal ordentlich „einstecken muß“ und auf die Hilfe seiner Freunde angewiesen ist (einer heißt zudem auch noch Rick...).


    Gaille Bonnard als sein weiblicher Sidekick ist als seriöse Wissenschaftlerin und nicht als Power-Amazone á la Lara Croft angelegt, die permanent auftrumpft, um den begriffsstutzigen Jungs mal zu zeigen, wo's lang geht.


    Alles in allem gut verdauliche Krimi-Kost, wenn man vor dem Einschlafen noch mal etwas schmökern will.

  12. Cover des Buches Die Codices (ISBN: 9783947357154)
    Wolfgang Eckstein

    Die Codices

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Brunhildi

    Meine Meinung:

    Das Cover gefällt mir sehr gut. Es zeigt einen DNA-Strang, der auch sehr gut zum Inhalt des Buches passt. In meinen Augen ist es rundum perfekt gelungen und ansprechend.


    Der Schreibstil von Wolfgang Eckstein hat mir von der ersten Seite an sehr gut gefallen. Er war reif, aber dennoch verständlich und flüssig zu lesen. Ich war direkt in der Geschichte angekommen und es haben sich immer wieder Bilder in meinem Kopf gebildet.


    In diesem Buch gibt es verschiedene Handlungsstränge, die nach einiger Zeit zusammenführen. Zu Beginn eines jeden Kapitels steht der Ort, an dem man sich gerade befindet. So hatte man zu jedem Zeitpunkt immer einen sehr guten Überblick.

    Auf die einzelnen Charaktere möchte ich nicht detailliert eingehen, da es wirklich recht viele sind. Es gibt ein paar Hauptcharaktere, aber auch etliche Nebencharaktere. Mir haben sie alle mit ihrer perfekten Ausarbeitung und Einzigartigkeit gefallen. In meinen Augen haben alle Charaktere authentisch und nachvollziehbar gehandelt. Sie sind meiner Meinung nach rundum perfekt gelungen und einige werde ich sicherlich auch ein wenig vermissen.


    Zum Inhalt direkt möchte ich gar nichts weiter schreiben, denn da sollte euch der Klappentext auf jeden Fall genügen. Von dem Rest müsst ihr euch selbst überraschen lassen ;-)

    Die Handlung fand ich sehr interessant. Auch wenn ich einige Stellen als ein wenig langatmig empfunden habe, gibt es hingegen auch viele spannende und actionreiche Szenen, die mich immer wieder zum Weiterlesen gezwungen haben. Wolfgang Eckstein hat aber auch noch mit anderen Emotionen gespielt. So konnte ich das Buch nicht nur wegen des hohen Spannungsfaktors nicht aus der Hand legen, sondern es lies mich auch schmunzeln. Teilweise hat es mich nachdenklich gestimmt und auch mit einer kleinen eingearbeiteten Lovestory hat Wolfgang Eckstein mich überrascht. Er hat wirklich alle Emotionen eingearbeitet, die sich das Leserherz wünscht. Ich bin von diesem Buch wirklich positiv überrascht und hoffe auf weitere Werke des Autors.


    Fazit:

    Wolfgang Eckstein hat mich mit "Die Codices" positiv überrascht. Die Charaktere sind ihm in meinen Augen perfekt gelungen und die Handlung deckt alle Emotionen ab, die man sich in einem Buch wünschen kann. Auch wenn ich es zwischendurch als ein wenig langatmig empfunden habe, überwiegen ganz klar die spannenden und interessanten Szenen.


    4/5 Punkte

    (Sehr gut!)


  13. Cover des Buches Der Eid der Kreuzritterin (ISBN: 9783404270835)
    Ricarda Jordan

    Der Eid der Kreuzritterin

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Werda_Angela
    erfolgt noch
  14. Cover des Buches Einfach königlich (ISBN: 9783802583148)
    Mary Janice Davidson

    Einfach königlich

     (53)
    Aktuelle Rezension von: MrsFoxx
    Klappentext:
    Der Meeresbiologe Dr. Shel Rivers erhält von seinem Chef den Auftrag, die Prinzessin von Alaska durch sein Institut zu führen. Natürlich ist er nicht gerade begeistert darüber, dass ihn so ein verwöhntes Adelstöchterchen von der Arbeit abhält. Doch mit ihrem frechen Mundwerk ist Prinzessin Alexandria ganz anders, als Dr. Rivers sie sich vorgestellt hat. Und darüber hinaus ist sie auch noch ausnehmend hübsch und weckt ganz unerwartete Gefühle in dem nüchternen Wissenschaftler.

    Nach Christinas und Davids Geschichte, darf hier Prinzessin Alexandria die Hauptrolle übernehmen. Die bisher recht behütet aufgewachsene Thronfolgerin kommt mit ihrem Charme und dem frechen Mundwerk aber auch sehr gut alleine zurecht.
    Der Schreibstil von Mary Janice Davidson ist wie auch schon beim Vorgänger schön witzig, flüssig und flott zu lesen. Nur leider hat mich der männliche Gegenpart Alexandrias hier nicht wirklich überzeugen können. Sheldon war mir zu keiner Zeit sympathisch und ich konnte wirklich nicht verstehen, was Alex an diesem Kerl findet.

    Fazit: Die männliche Hauptrolle hat mich leider enttäuscht. Keine sympathiepunkte für Sheldon bedeutet leider ein Punkt Abzug. Schade!

    Reihenfolge:
    01. Aus versehen Prinzessin
    02. Einfach königlich
    03. Adel verpflichtet
  15. Cover des Buches Der Fluch der Heilerin (ISBN: 9783426639030)
    Ina-Marie Cassens

    Der Fluch der Heilerin

     (11)
    Aktuelle Rezension von: simoneg
    Ende des 14. Jahrhunderts: Die junge Melissa zieht als Wanderheilerin durch das Land am Oberrhein. Ihr Ziel ist es, ein Spital zu gründen. Doch der Weg dorthin ist lang und abenteuerreich, und mehr als einmal fragt sich Melissa, ob es ihr tatsächlich gelingen wird, ihre Mission zu erfüllen. Und was hat es mit dem Gürtel auf sich, den ihr sterbender Vater ihr einst vermachte und der angeblich der Heiligen Martha gehört hat? Warum interessiert sich Hagen, ein Deutschordensritter, so für ihn? Melissa würde an ihrer Aufgabe verzweifeln, wäre da nicht Avremar, in den Melissa sich nach ihrer Flucht aus den Fängen einer Söldnerbande verliebt hat... Es handelt sich hier eher um eine Liebesgeschichte mit leicht historischem Hintergrund. Auf dem Klapptext liest es sich, als wäre Melissa eine zielstrebige Frau, aber das täuscht. Sie zieht nicht als Wanderheilerin durch die Lande. Sie ist permanent auf der Flucht und auf der Suche nach ihrem geliebten Avremar. Das Ende ist dann total schnulzig und erinnert eher an ein Märchen.
  16. Cover des Buches Ink and Bone (ISBN: 9780451472397)
    Rachel Caine

    Ink and Bone

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Eine Welt in der die große Bibliothek von Alexandria nie zerstört wurde und Bücher nicht jeden zugänglich sind. In dieser Welt lebt Jess, dessen Familie Buchschmuggler sind. Er will damit jedoch nichts zu tun haben. Sein Vater lässt ihn deshalb als Bibliothekar ausbilden. Die einzige Voraussetzung ist, dass Jess seine Stelle nutzt um seiner Familie seltene Bücher zu besorgen. Jedoch hat er nicht damit gerechnet was es bedeutet Bibliothekar zu sein und welche Gefahren dieser Job mit sich bringt.

    Als ich von anderen Lesern gehört habe, dass diese Geschichte eine Mischung aus Harry Potter und Fahrenheit ist, musste ich mich unbedingt selbst davon überzeugen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist sogar noch viel besser als erwartet.

    Diese detailreiche und gut durchdachte Welt hat mich direkt begeistert. Die Autorin hat eine magische neue Welt erschaffen, die ganz anders ist als ich es sonst in ähnlichen Büchern gelesen habe. Wobei ich es sehr interessant finde immer mehr davon zu erfahren, da sie wirklich schön und interessant ist und so unglaublich viele Aspekte hat inklusive Geschichte, Intrigen und Aufbau der Gesellschaft. Und dass Bücher so eine große, besondere Rolle spielen macht es noch besser.

    Aber auch die Charaktere konnten mich überzeugen und sind letztendlich das was dazu geführt hat, dass ich mich ein bisschen in die Geschichte verliebt habe. Man lernt jeden nach und nach besser kennen und währenddessen wachsen die Beziehungen der Freunde und man erlebt Entwicklungen als auch andere Seiten der Personen kennen. Das macht sie zu tiefgründigen und real wirkenden Menschen, die man bei diesem Abenteuer einfach ins Herz schließt.

    Die Handlung ist dabei sehr spannend. Es gibt jede Menge Action, Nervenkitzel und rasante Momente. Aber auch romantische Stellen und emotionale Momente, bei denen die Beziehungen der Personen richtig zur Geltung kommen, sind vorhanden. Ich bin dabei immer total in der Handlung versunken, weil so viel passiert ist, dass ich die Zeit beim Lesen vergessen habe. Man kann richtig mitfiebern.

    Alles in allem konnte mich der erste Teil der Reihe auf jeden Fall überzeugen und ich werde mich direkt in den zweiten Teil stürzen. Das Buch ist sogar noch besser als erwartet und könnte fast schon wirklich mit Harry Potter mithalten.

  17. Cover des Buches Kryptum (ISBN: 9783423210867)
    Agustín Sánchez Vidal

    Kryptum

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind

    Laut Nachwort lag das Hauptaugenmerk auf einer spannenden Handlung. Nachdem ich durchgehalten habe bis zum Ende, frage ich mich jetzt wirklich, wo denn die spannende Stelle war. Die habe ich wohl überlesen.

    Am Anfang ist das Buch erschreckend katholisch - wirklich die volle Breitseite -, dann wird es historisch, aber immer noch nicht spannend, und dann folgt das Ende. Ein paar Leute kommen zu Tode, viele kämpfen sich in unterirdischen Höhlen unter einer spanischen Stadt durch, alles auf der Suche nach einem Codex. Zum Schluß lösen sie das Rätsel der zerschnittenen Teile und können den Inhalt interpretieren, - aber man ist nicht erleichtert über die Lösung.

    Die Handlung plätschert so vor sich hin und eine Menge Leute in unterschiedlichen Zeitepochen reisen in unterschiedliche Gebiete. Wie bei Karl May kommen Nicht-Mohammedaner bis in die Kaaba. Allein das macht das Ganze völlig unglaubwürdig. Das Buch muß ich nicht haben, einmal reicht.

  18. Cover des Buches Die Eispiraten (ISBN: 9783404175413)
    Dirk Husemann

    Die Eispiraten

     (6)
    Aktuelle Rezension von: bookish_autumn

    Damit ihr Vater Giustiniano Partecipazio als neues Oberhaupt von Rivo Alto akzeptiert wird, verspricht Matelda dem Volk die Gebeine des heiligen Markus. Allerdings befinden sich diese in Alexandria, Ägypten – einem Land, das von den Sarazenen besetzt ist. Bonus von Malamocco begibt sich nach Ravenna um eine Mannschaft anzuheuern, die der Aufgabe gewachsen ist. Dabei trifft er auf die Eispiraten. Sie haben den Ruf, das schnellste Schiff im Mittelmeer zu segeln – ideal für eine verdeckte Mission. Doch es ist wesentlich einfacher Eis vom Vulkan Ätna zu beschaffen als einen Heiligen außer Lande zu schmuggeln…

    Nachdem mir das Buch „Die Bücherjäger“ von Dirk Husemann gut gefallen hat, wollte ich unbedingt ein weiteres Werk des Autors lesen. Bei einem Besuch in der Buchhandlung habe ich „Die Eispiraten“ am Tisch für Mängelexemplare entdeckt und habe die Gelegenheit beim Schopfe gepackt. Und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht! Die Geschichte konnte auf ganzer Linie überzeugen. Allerdings waren mir die Charaktere (mit wenigen Ausnahmen) zu blass. Alrik und Kahina waren mir sehr sympathisch – im Gegensatz zu Bonus, den konnte ich mit jeder Seite weniger leiden. 

    Die Zeitreise ins Jahr 828 hat mir sehr gut gefallen, dennoch hat mir das Buch „Der Wind und die Wahrheit“ von Michael Peinkofer (die Geschichte weist viele parallelen auf) einen Tick besser gefallen.

  19. Cover des Buches Adel verpflichtet (ISBN: 9783802583155)
    Mary Janice Davidson

    Adel verpflichtet

     (40)
    Aktuelle Rezension von: MrsFoxx
    Klappentext:
    Jeffrey Rodinov stammt aus einer der ältesten Familien Alaskas. Seit Generationen beschützen die Rodinovs das Königshaus von Alaska, und Jeffrey ist entschlossen, diese Tradition fortzuführen. Doch Prinzessin Nicole ist der Meinung, dass sie keinen Bodyguard braucht. Mit ihrer vorlauten und dickköpfigen Art bringt sie Jeffrey an den Rand der Verzweiflung. Wenn sie dabei nur nicht so verflixt hinreißend wäre...

    Die illegitime Prinzessin Nicole passt wie der Rest Alaskas Königsfamilie so gar nicht in das vornehme und traditionelle Bild eines Königshauses. Beste Voraussetzungen also, sich gegenüber der Familie und dem Personal zu behaupten. Und auch den Bodyguard in den Wahnsinn zu treiben.
    Hier waren mir beide Hauptrollen wieder richtig sympathisch und auch der Humor kam bei Nicole und Jeff besser bei mir an.
    Mary Janice Davidson schafft es mit dem dritten und letzten Band der Alaskan Royals Reihe, mich von vorne bis hinten zu begeistern. Dieses Buch konnte ich nur schwer zur Seite legen. Ein wunderbar lustiges und romantisches Buch für zwischendurch mit zwei tollen Charakteren im Mittelpunkt!

    Fazit: Nicole und Jeff bekommen wieder volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung von mir!

    Reihenfolge:
    01. Aus versehen Prinzessin
    02. Einfach königlich
    03. Adel verpflichtet

    PUNKTE: 4
  20. Cover des Buches Der Schlüssel zu Rebecca (ISBN: 9783785703045)
    Ken Follett

    Der Schlüssel zu Rebecca

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Eckmann

    Zweiter Weltkrieg in Ägypten. Die deutsche Armee unter Rommel dringt auf Kairo vor, ein  genialer Spion hat einen Weg gefunden, Nachrichten der Engländer an die Deutschen weiterzuleiten.

    Ein britischer Geheimdienstoffizier stellt eine junge Jüdin ein, die ihm hilft, den Meisterspion der Deutschen zu fassen.

    Das Finale ist unglaublich spannend. Mir haben vor allem die beiden Charaktere gefallen, der hölzerne und konservative Ofiizier, der die Liebe zu dem leichtlebigen Mädchen entdeckt.

  21. Cover des Buches Wächter des Kreuzes (ISBN: 9783423212052)
    Matilde Asensi

    Wächter des Kreuzes

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurmchaos
    "Wächter des Kreuzes" von Matilde Asensi wurde schon im Jahr 1999 von der spanischen Autorin in Spanien veröffentlicht. Die erste deutsche Ausgabe folgte im Jahr 2001, sie wurde neu aufgelegt und 2010 als Neuausgabe auf den Markt gebracht. Die Handlung beginnt im Vatikan. Eine Ordensschwester, die als Wissenschaftlerin (Paläographin) im Geheimarchiv arbeitet wird zur Aufklärung eines Falles herangezogen. Bei einem Flugzeugabsturz kamen 2 Männer ums Leben, einer davon entpuppt sich als Äthiopier. Er trägt am gesamten Körper seltsame Zeichen und Tätowierungen, die man so noch nicht gesehen hat. Bei dem verunglückten Flugzeug findet man eine Reliquie, die kurz zuvor gestohlen wurde. Es handelt sich um ein Teilstück des Kreuzes, an welchem Jesus Christus starb. Dieses Kreuz wurde einige Jahrhunderte nach dem Tod wieder aufgefunden und hat einen ähnlichen Kult wie das Grabtuch ausgelöst. Es endete mit der Zerteilung und Verbreitung der Teilstücke als Reliquie in alle denkbaren katholischen Kirchen der Welt. Das Buch handelt von der Entdeckung einer geheimen Bruderschaft, den "Wächtern des Kreuzes". Sie wollen die Teilstücke wieder zusammenführen und haben offensichtlich schon häufiger zugeschlagen. Niemand kennt diese Bruderschaft, die aber offensichtlich sehr geschickt und im Verborgenen agiert. Die Ordensschwester wird Teil einer Aufklärungstruppe, die versucht, diese Verbindung ausfindig und dingfest zu machen, was bedeutet, dass sie die auferlegten Prüfungen der Kreuzeswächter, derer insgesamt 7 an sieben verschiedenen Orten dieser Welt, zu durchstehen haben. Ich staune immer wieder über diese Autorin, ehemals Studentin des Journalismus. Hat man sich an ihre Art sich auszudrücken gewöhnt, liest man sich durch spannende 639 Seiten, gefüllt mit einer unglaublichen Phantasie, aber auch sagenhaftem Wissen. Mir war es schier unmöglich zu erkennen, wo Wissen aufhört und Fiktion beginnt. Langeweile kommt nicht auf, denn kaum ist ein Schritt beendet, beginnt der nächste. Dieser Roman ist so erfrischend anders als die amerikanischen Thriller, ich möchte dieses Buch jedem empfehlen, der 1. dicke Bücher liebt, 2. sich nicht scheut, etwas dazu zu lernen und neue Wege zu beschreiten.
  22. Cover des Buches Feuermönche (ISBN: 9783734107658)
    James Rollins

    Feuermönche

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    ein spannendes Abenteuer, das einen auf Reisen mitnimmt. Ungewöhnlich und faszinierend.

  23. Cover des Buches Patria (ISBN: 9783442370276)
    Steve Berry

    Patria

     (14)
    Aktuelle Rezension von: moey
    Der ehemalige Regierungsagent Cotton Malone, der sich mittlerweile als Antiquar in der dänischen Hauptstadt niedergelassen hat, erhält überraschend Besuch von seiner Ex-Frau. Der gemeinsame Sohn wurde entführt, um eine Information von Cotton über die so genannte "Alexandria-Connection" zu erpressen. Dabei handelt es sich um die verschollen geglaubte Bibliothek von Alexandria, die das ganze Wissen der Menschheit enthalten soll. Den beiden bleibt nicht viel Zeit, um ihren Sohn wiederzubekommen, denn auch andere Mächte sind bei der Suche beteiligt. Ein rasanter und extrem actionreicher Thriller, der in verschiedenen Handlungssträngen von verschiedenen Orten parallel erzählt wird. Auch Cottons Freund Henrik Thorvaldsen ist wieder dabei, ebenso seine ehemalige Chefin Stephanie Nelle, die Cotton aus der Ferne unterstützen. Eine rasante Jagd quer durch Europa und den nahen Osten fesselt den Leser und lässt ihn nicht mehr los. Ein Verschwörungsthriller, der neben privaten Interessen auch politisch weit reichende Kreise zieht und die Handlungsstränge gekonnt verknüpft. Obwohl "Alpha et Omega", der Vorgängerband um Cotton Malone schon spannend war, kann "Patria" dies durch die spannende Thematik und die gute Umsetzung noch toppen. Das Buch ist clever konstruirt, gut aufgebaut und leicht lesbar, wenn auch realistisch gesehen teilweise ziemlich übertrieben und unrealistisch. Da es sich jedoch um einen Spannungsroman handelt, tut dies der Geschichte keinen Abbruch. Ein sehr unterhaltsamer und fesselnder Thriller zur kurzweiligen Unterhaltung.
  24. Cover des Buches Alcatraz und das Pergament des Todes (ISBN: 9783453524156)
    Brandon Sanderson

    Alcatraz und das Pergament des Todes

     (37)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek

    Inhalt:

    Alcatraz hat es mal wieder geschafft: Er steckt bis zum Hals in Schwierigkeiten! Doch daran ist sein Großvater Leavenworth Smedry, der durchgeknallte, aber liebenswerte und immer zu spät kommende Okulator und erklärte Feind der Bibliothekare, nicht ganz unschuldig, hat er doch seine Verabredung mit Alcatraz wieder einmal versäumt. Nun muss sich Alcatraz ganz allein gegen eine Schar bösartiger, machtbesessener Bibliothekare zur Wehr setzen. Doch glücklicherweise ist Alcatraz kein gewöhnlicher Dreizehnjähriger. Er ist ein waschechter Smedry – sprich, einzigartig, leicht verrückt, tollkühn und sehr gefährlich, denn wie jedes Mitglied seiner Familie besitzt er ein besonderes Talent. Das Talent, Dinge zu zerstören ...
    Ein paar zerstörte Türen, Wände und Flugzeuge später befindet sich Alcatraz mit seiner Freundin Bastille, seinem Onkel Kazan und seiner Cousine Australia auf dem Weg nach Nalhalla in die Freien Königreiche und in Sicherheit. Mittlerweile hat er erfahren, dass sein Großvater eine Spur seines lange verschollenen Vaters Attica gefunden hat, die ihn auf direktem Wege zur geheimnisvollen Bibliothek von Alexandria geführt hat, dem gefährlichsten Ort der Welt, an dem untote Kuratoren - Bibliothekare der übelsten Sorte - die unvorsichtigen Besucher um ihren Verstand und ihre Seele bringen wollen.
    Während Alcatraz noch diese überraschende Neuigkeit verdaut und sich ebenfalls mit seinen Freunden zur Bibliothek von Alexandria aufmacht, taucht ein Kampfjet der Bibliothekare auf und feuert mit einer gefährlichen Linse auf den similatischen Glasdrachen, mit dem sie fliegen, und Alcatraz muss erneut um sein Leben kämpfen. Doch dann schlägt sein wildes und immer stärker werdendes Talent erneut zu.

    Meine Meinung:

    Auch der zweite Band um den einzigartigen Alcatraz macht einfach nur Spaß. Neben alten Freunden wie Alcatraz und Bastille lernen wir in „Alcatraz und das Pergament des Todes“ neue verrückte Smedrys kennen: Australia, die ebenfalls eine Okulatorin ist und das Talent besitzt, morgens nach dem Aufwachen manchmal sehr hässlich auszusehen, und Kazan, auch Kaz genannt, der das Talent besitzt sich zu verlaufen und der ausgerechnet als Führer der Gruppe fungiert. Beide Charaktere sind eine tolle Bereicherung für die Reihe und besonders Kaz und seine Liste, warum es besser ist, klein zu sein als groß, bringt mich einfach nur zum Schmunzeln.
    In „Alcatraz und das Pergament des Todes“ erfahren wir auch endlich mehr über Alcatraz‘ Vater Attica. Während im ersten Band Alacatraz‘ Mutter Shasta, auch Ms. Fletcher genannt, eine große Rolle spielt, dreht sich der zweite Band um die Rettung seines Vaters, der seine Seele an die Skelett-Bibliothekare von Alexandria verschachert hat, um in den Besitz von verlorenem, mächtigem Wissen zu gelangen.
    Die Idee der Bibliothek von Alexandria und ihrer Hüter ist gut ausgearbeitet und bringt Spaß. Besonders die zahlreichen cleveren Fallen und Regeln machen das Lesen von „Alcatraz und das Pergament des Todes“ sehr unterhaltsam.
    Und natürlich hat auch Alcatraz, der Erzähler, nichts von seinem schrägem Humor und seiner Redegewandtheit verloren. Wieder führt er uns auf erzählerische Irrwege, reißt uns in schwindelerregende fantastische Abgründe, macht gemeine geheimnisvolle Andeutungen und lässt uns genüsslich in den spannendsten Momenten in der Luft hängen, um die absurdesten Kommentare und Erklärungen einzufügen, und spottet nebenbei über Fantasyromane und besonders über die von Brandon Sanderson und ist sich nicht zu schade, seine Leser zu belügen und zu quälen. Und das Schlimmste daran ist: Wir amüsieren uns einfach königlich dabei!

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