Bücher mit dem Tag "alfred"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "alfred" gekennzeichnet haben.

44 Bücher

  1. Cover des Buches Die Säulen der Erde (ISBN: 9783404171651)
    Ken Follett

    Die Säulen der Erde

     (6.087)
    Aktuelle Rezension von: Villa_malLit

    Der Steinmetz Tom Builder will nicht nur Häuser bauen, sondern gleich eine Kathedrale und gelangt so nach Kingsbridge. Prior Philip ist froh jemanden wie Tom gefunden zu haben. Doch wie das Leben so spielt, müssen sie mit den damaligen gesellschaftlichen Zuständen zurecht kommen und so einige Kämpfe ausharren.

    Ich bin sehr begeistert von dem Schreibstil und von den vielen Schicksalen einer Region, die zu einer allumfassenden Geschichte wird.

  2. Cover des Buches Die Herren des Nordens (ISBN: 9783499245381)
    Bernard Cornwell

    Die Herren des Nordens

     (315)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    ...und er hat eine Menge erlebt. Ich bin voll in der Reihe drin, weil mir die Hauptcharakter so sympathisch ist. Allerdings... sollte man vielleicht nicht alle Bände hintereinander weg lesen, weil einem dann die ganzen Wiederholungen auffallen und die sind wirklich umfangreich. Ich nenne die Serie manchmal nur die "Schildwall"-Serie und wer die einzelnen Personen sind, ist wirklich nur in Band 1 ein kleines Problem. 

    Trotzdem hat es mich gepackt, weil so viel geschieht und ständig die Seiten gewechselt werden. Auch hier gibt es wieder am Ende eine Übersicht, was Wahrheit und was Fiktion ist. - Man weiß, was man bekommt und ich bin zufrieden.

  3. Cover des Buches Das geheime Spiel (ISBN: 9783453290310)
    Kate Morton

    Das geheime Spiel

     (484)
    Aktuelle Rezension von: Kathi90

    Bei diesem Buch von Kate Morton war ich zuerst etwas ernüchtert. Die Geschichte plätscherte meiner Meinung nach nur so dahin. Allerding wendete sich das Blatt recht bald und die Geschichte nahm Fahrt auf. Ich war wie gebannt und wollte unbedingt das Geheimnis der zwei Schwestern erfahren.

    Als es so weit war konnte ich nicht glauben was ich da gelesen hatte, einfach grandios und überraschend. Gerne mehr davon!

    Ebenso interessierte mich das Schicksal von Grace und ihrer heimlichen Liebe.. Als wir Grace am Ende ihres Lebens begleiten durften hatte ich sogar eine Träne im Auge.

  4. Cover des Buches Der weiße Reiter (ISBN: 9783499242830)
    Bernard Cornwell

    Der weiße Reiter

     (333)
    Aktuelle Rezension von: Maylaa

    Mir kam es während des ersten Drittel so vor, als würde ich die Gedankenwelt von irgendeinem Blödmann vom Schulhof lesen, nur dass Uthred zusätzlich noch irgendwelche Leute auf See überfällt, alle abschlachtet ohne Grund... Nun ja, der einzige Grund ist, dass er sich wieder wie ein Wikinger fühlen will.

    Streitlustig, arrogant, naiv, oberflächlich. So würde ich ihn beschreiben. Wenn er auf etwas keine Antwort hat, teilt er Beleidigungen aus oder holt gleich sein Schwert raus. Er hortet irgendwo seinen fetten Schatz, den er noch aus dem verbrannten Dorf hat, anstatt mal die Schulden von Mildreth zu bezahlen, die immerhin seine Frau ist und die die meiste Zeit unglücklich daheim hockt.

    Ach und dann (ich glaube, das war die Szene in Wales, wo er sich mit diesem Geistlichen auseinandersetzt): Seine gesamte Mannschaft außer 2 Personen besteht aus Christen. Was sagt er zu dem Mann? "Ich hasse alle Christen." Also mal ernsthaft... Ich geh doch auch nicht auf ein Schiff mit ganz vielen Kindern und sag dann: "Ich hasse alle Kinder." Sorry für den Vergleich, aber genauso kam es für mich rüber.

    So ziemlich jede Person im Buch mochte ich lieber als Uthred. Als mir das klar wurde, habe ich mir gedacht, warum gebe ich mich mit jemandem ab, den ich nicht mag? Und habe das Buch kurzerhand zur Seite gelegt.

    Ich will nur noch sagen: Ich glaube nicht, dass die Bücher insgesamt schlecht sind oder so. Die Geschichte ist bestimmt spannend und emotional und episch und so weiter. Aber sie ist nun mal in der Ich-Perspektive geschrieben und ich kann mich absolut nicht mit diesem Typen identifizieren. Ich war richtig genervt zwischendurch.

    Ich wollte die Bücherreihe als Vorbereitung auf die Serie lesen, die ich noch nicht kenne. Ob ich mir die überhaupt noch anschaue, weiß ich nicht.

  5. Cover des Buches Zeit deines Lebens (ISBN: 9783596511860)
    Cecelia Ahern

    Zeit deines Lebens

     (1.131)
    Aktuelle Rezension von: Jenny_Stegmann

    Ach, ich weiß eigentlich garnicht mehr was ich bei Cecelia Ahern noch schreiben soll...

    Es war wie erwartet wieder eine wunderschöne Geschichte!

    Zum schmunzeln, lachen, weinen, grübeln.

    Diese Geschichte regt vorallem zum nachdenken an, denn ich denke viele erkennen sich in irgendeiner weise wieder. Oder sei es einen Bekannten oder Verwandten.

    Einfach schön

  6. Cover des Buches Schwertgesang (ISBN: 9783499248023)
    Bernard Cornwell

    Schwertgesang

     (227)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Der Autor gibt am Ende zu, dass hier mehr dazugedichtet wurde als in den Vorgängern, was die Geschichte aber nicht weniger interessant macht. Schreibstiltechnisch bleibt sich der Autor treu und auch die Wiederholungen nehmen nicht ab. 

    Ich hatte Spaß und wollte wie zuvor auch sofort weiterlesen. Ich werde diese Reihe mit großer Wahrscheinlichkeit beenden, wenn der Autor die Spannung halten kann.

  7. Cover des Buches Das brennende Land (ISBN: 9783499254147)
    Bernard Cornwell

    Das brennende Land

     (167)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Uthred muss sich gegen Bluthaar, der seinen Namen nicht zu unrecht trägt, verteidigen und bemächtigt sich deshalb seiner Zauberin, die Uthred daraufhin das Leben zur Hölle macht.

    Die Schlachten sind wie gewohnt gewaltig und er bleibt sich im Stil treu.

    Die Netflix-Serie weicht immer stärker von der Vorlage ab, wenngleich sie manchmal ähnlich spannend bleibt.

    Ob auch der sechste Band das Niveau halten kann? 

  8. Cover des Buches Berlin Alexanderplatz (ISBN: 9783596521494)
    Alfred Döblin

    Berlin Alexanderplatz

     (279)
    Aktuelle Rezension von: kingofmusic

    „Der Krieg hört nicht uff, solange man lebt, die Hauptsache ist, dass man uff die Beene steht.“ (S. 451)


    Klas-si-ker, der – laut Duden etwas, das „zeitlos“ ist. Nun, regelmäßige Leser*innen meiner Rezensionen wissen ob meiner Affinität zu eben solch (literarischem) Stoff.


    In einer bemerkenswerten Leserunde haben wir „Berlin Alexanderplatz“ von Alfred Döblin gelesen bzw. gehört, seziert, wieder zusammengesetzt und für „klassikerwürdig“ befunden. Der Großteil der Mitleserinnen und –leser war bzw. ist sich auch einig, dass man die Aussage Döblins, dass Buch zweimal oder dreimal zu lesen, durchaus ernst nehmen sollte – zu vielschichtig ist dieses Werk, um alle Einzelheiten der (Kern-)Geschichte oder der enthaltenen Versatzstücke (Döblin selbst nennt es „Montagestil“), bereits beim „Erstkontakt“ zu erfassen und sie in Zusammenhang mit dem unabwendbaren „Tod“ und der „Auferstehung“ von Franz Biberkopf zu bringen.


    Franz Biberkopf ist ein Loser – er steht auf der „falschen“ Seite der Gesellschaft in einer Zeit, die im Umbruch begriffen ist und einige Jahre später völlig darniederliegen wird; er fällt hin, steht wieder auf, lässt sich aber immer wieder auf Leute ein, die ihm nicht guttun und es muss (natürlich) erst zum Äußersten kommen, bevor es nach einem grandios in Szene gesetzten Zwiegespräch zwischen seinem Innersten und dem Tod zu einer Auferstehung seines „geläuterten“ Selbst kommt. Wir haben es hier also nicht nur mit einem Opfer, sondern auch mit einem Täter zu tun – alleine das macht einen Teil der Sympathie für die Figur des Franz Biberkopf aus.


    Alfred Döblin fordert seine Leserschaft hinaus. Nicht nur mit der allgegenwärtigen „Berliner Schnauze“ (okay, einen Großstadtroman, der in Berlin spielt mit Plattdeutsch auszustatten, würde auch etwas komisch anmuten *g*), sondern auch mit der bereits genannten Melange aus Zeitungsartikeln, Liedern, Werbeprospekten usw. – ein buntes Kaleidoskop, dass brillant das Berliner Leben Ende der 1920er Jahre vor das geistige Auge des „Betrachters“ wirft. Man hat wirklich das Gefühl, Berliner Luft zu „atmen“ und die Straßenarbeiter auf dem Alexanderplatz, die Zeitungs- und Obstverkäufer, die Schurken und die Damen der Straße bei ihrer jeweiligen Arbeit oder Tätigkeit live zu begleiten. Selten habe ich etwas Authentischeres gelesen.


    Die Kombination aus der fiktiven Figur Franz Biberkopf und dem echten Leben in Berlin funktioniert also auch heute (90 Jahre nach der Erstveröffentlichung) immer noch erstaunlich gut und dürfte es auch noch im nächsten Jahrzehnt, Jahrhundert…tun.


    Mehr muss und will ich gar nicht zu diesem Gesamtkunstwerk sagen.

  9. Cover des Buches 16 Uhr 50 ab Paddington (ISBN: 9783455650068)
    Agatha Christie

    16 Uhr 50 ab Paddington

     (278)
    Aktuelle Rezension von: MichayaAngel
    Aus ihrem Zugabteil beobachtet Elspeth McGillicuddy einen Mord in einem anderen Zug. Hilflos muss sie zuschauen, wie ein Mann eine Frau erwürgt. Die Frau geht zu Boden, der Zug fährt davon. Es gibt keine Verdächtigen, keine anderen Zeugen - und, zu guter Letzt, auch keine Leiche. Keiner glaubt Elspeth. Außer ihrer Freundin Miss Marple, die nicht ruht, bis sie den Täter dingfest gemacht hat.
    Es ist nicht mein Lieblingsbuch von ihr, dennoch war es lesenswert. Der Roman gibt viele Fragen auf und man erhält erst ganz zum Schluss die Antworten. Wie man es von Christie gewohnt ist, wird die eine oder andere falsche Fährte gelegt. Ich habe noch nicht so viel Miss Marple Romane gelesen, hier finde ich spielt sie eine untergeordnete Rolle. Der Fall wird hauptsächlich von Lucy gelüftet, die von der alten Dame angeheuert wird. Die Spur führt in ein Haus indem eine merkwürdige Familie lebt, die sich zu hassen scheint und man wird immer mehr an ihre schockierenden Abgründe gedrängt.
    Das Buch hatte mich zuerst nicht ganz so gefesselt. Ich musste mich durchbeißen, bis die Handlung ins Rollen kam. Wer das aber überwunden hat, wird mit einer interessanten Story belohnt und es wartet sogar eine überraschende Wendung auf den Leser
    Ich vergebe 3,5 von 5 Sterne
  10. Cover des Buches Dem Tode nah (ISBN: 9783548267449)
    Linwood Barclay

    Dem Tode nah

     (358)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Dunkle Familiengeheimnisse? Derek ist verstört und geschockt. Die Familie seines besten Freundes wird ermordet aufgefunden. Bestürzt muss er feststellen, dass niemand den Mord an seinen Nachbarn bemerkte, oder doch?

     

    Doch dann wird ausgerechnet Derek zum Hauptverdächtigen und gerät in Haft. Sein Vater kann es kaum glauben und macht sich selbst auf die Suche nach der Wahrheit.

     

    Die bricht jedoch dunkel über ihn herein. Er begreift, dass Derek tatsächlich sich während des Mordes im Haus der Nachbarn befand, aber was hatte er da zu suchen?

     

    Fragen über Fragen plagen Derek im Gefängnis und er hofft auf die Hilfe seines Vaters. Der jedoch muss sich erst mit der Beziehung zu seinem Sohn klar werden.

     

    Die Ermittlungen der Polizei laufen nach und nach ins Leere. Nichts scheint eine Erklärung für diesen perfiden Overkill an der Nachbarsfamilie zu liefern.

     

    Als Derek und sein Vater gemeinsam nochmal alles haargenau Revue passieren zu lassen, haben beide einen Verdacht, der beide sprachlos macht. Haben die Killer sich vielleicht an der Tür geirrt?

     

    Linwood Barclay schafft es mal wieder mit Leichtigkeit, einen in den Bann dieses Jugendthrillers zu ziehen. Wem glaubt man und wem nicht? Wie kann eine Familie so dunkle Geheimnisse haben? Fragen über Fragen ziehen sich atemlos durch die Story.

  11. Cover des Buches Das blaue Kleid (ISBN: 9783257233766)
    Doris Dörrie

    Das blaue Kleid

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Buchliese

    Florian hat seinen Geliebten durch den Tod verloren, Babette ihren Mann. Die Suche nach dem blauen Kleid bringt die beiden zusammen: Geteiltes Leid ist halbes Leid? Wenn es nur so einfach wäre ... Ein Roman voller schmerzlich schöner Erinnerungen an einen geliebten Menschen und von den verzweifelten Versuchen, das pralle Leben zurück zu erobern.

    "Das blaue Kleid" war meine erste Erfahrung mit Doris Dörrie und der Roman lässt mich mit einer Enttäuschung zurück. Das blaue Kleid soll Teil einer Gedächtnismodenschau im Andenken an Alfred, Florians Lebensgefährten, werden. Babette, Käuferin eines der drei existierenden blauen Kleider, hat ihren Mann auf einer Urlaubsreise in Bali verloren. So treffen sich Babette und Florian. Über große Teile der Geschichte begleitet der Leser Babette. Sie versucht entgegen dem Klappentext des Buches nicht, ihr pralles Leben zurück zu erobern. Das würde nämlich voraussetzen, dass sie dieses überhaupt je gehabt hätte. Ganz im Gegenteil fühlt sich Babette oft, als würde das Leben an ihr vorbeiziehen. Dies war in ihrer Ehe mit Alfred so und so empfindet sie es auch heute. Und genau dieses Gefühl hat sich in mir selbst hinsichtlich der Lektüre auch ganz schnell eingestellt. 

  12. Cover des Buches Dark Heroine - Autumn Rose (ISBN: 9783492280839)
    Abigail Gibbs

    Dark Heroine - Autumn Rose

     (120)
    Aktuelle Rezension von: LadySamira091062

    Autumn Rose ist nicht das was sie auf den ersten Bklick zu sein scheint.eigentlich ist sie die Herzogin der Vampire doch das  will sie auf keinen Fall in der Öffentlichkeit sein.Viel lieber ist sie die eigenbrötlerische Rose ,die seit dem Tod ihrer Großmutter versucht ihren Platz in der Welt zu finden . Ihre magischen Fähigkeiten weiss sie geschickt zu verbergen ,denn auch so ist es schon schwer genug Freunde zu finden.

    Und dann taucht auch noch Prinz  Fallon auf und  macht ihr das Leben schwer,denn Rose hat keine Zeit und keine Lust sich auf die Liebe ein zu lassen besonders als die lang vorhergesagte Prophezeiung scheinbar zum Leben erweckt wurde.

    Abigail Gibbs versteht es meisterlich  ihre Protagonisten in einer  tollen Welt agieren zu lassen ,die mal so ganz anders ist als die bisherigen Vampirwelten.Düster und voller Konflikte und Regeln ,die  Aussenstehende nur schwer verstehen können.,dazu eine  hohe Spannung durch das gesamte Buch hindurch fesselt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite.


  13. Cover des Buches Der sterbende König (ISBN: 9783499259036)
    Bernard Cornwell

    Der sterbende König

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Der sterbende König" ist der sechste Band aus der Uhtred-Reihe von Bernard Cornwell. Wessex im Winter 898, König Alfred ist schwer krank und sein Leben neigt sich dem Ende zu. In ganz Britannien lauern die jeweiligen Herrscher und warten auf dessen Tod. Denn man sieht die Chance die Krone Wessex an sich zu reißen. Uhtred, der sowohl Hass als auch Bewunderung für Alfred hegt, kehrt an dessen Hof zurück. Er ist immer noch Alfreds bedeutendster Kämpfer und sein Name ist weithin bekannt. Vor seinem Tod schafft es Alfred erneut Uhtred das Versprechen abzuringen dem Königsohn Edward den Treueschwur zu leisten. In diesem sechsten Band steht weniger Uhtred und sein Streben nach seinem Erbe in Bebbanburg im Mittelpunkt, viel mehr geht es um das Ableben von Alfred und dessen Nachfolge auf den Thron von Wessex. So ist die erste Hälfte des Buches geprägt von Alfred und den politischen Ereignissen, bei denen sich so mancher Landesfürst versucht in Stellung zu bringen. Die Dänen sind da natürlich auch mit im Spiel. Bündnisse werden geschmiedet, Verrat wird begangen, es wird taktiert. Die zweite Hälfte des Buches ist dann von der Inthronisierung Edwards geprägt und der ersten Sicherung des Königreichs. Uhtred's Rolle ist dabei klar wieder die des Kriegsherren. Aber es dauert, bis Edward das nötige Vertrauen in ihn setzt. Denn zu viele Einflüsterer in des Königs Ohren lassen diesen zaudern. Und damit ist auch der Schwachpunkt dieses sechsten Bandes aufgedeckt. Denn es wird eben viele Seiten gewartet. Gewartet auf die unausweichliche Schlacht mit den Gegnern von Wessex. Zwar treibt dies Cornwell nicht zum Exzess, so dass Langeweile aufkommt, aber es zieht sich speziell in den ersten zwei Drittel des Romans ein wenig. Jedoch macht dies der Autor dann im letzten Drittel wieder wett, als es dann wieder zum Duell der Sachsen gegen die Dänen und ihre Verbündeten kommt. Dies ist der eigentlich packende und spannende Teil des Buches. Und so reihe ich diesen Band eher als Zepterübergabe des Throns von Wessex ein und bin dennoch gespannt, wie diese Geschichte Bernard Cornwell dann zu Beginn des 10. Jahrhunderts in England fortführt.

  14. Cover des Buches Das letzte Königreich (ISBN: 9783499254710)
    Bernard Cornwell

    Das letzte Königreich

     (527)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar

    Der Anfang: «Mein Name ist Uhtred. Ich bin der Sohn Uhtreds, der wiederum Sohn Uhtreds war, dessen Vater ebenfalls Uhtred genannt wurde. Der Schreiber meines Vaters, ein Priester namens Beocca, buchstabierte den Namen Utred. Ich weiß nicht, wie ihn mein Vater geschrieben hätte – er konnte weder lesen noch schreiben; ich aber kann beides, und wenn ich manchmal die alten Schriftrollen aus der Holztruhe hole, sehe ich den Namen mal Uhtred oder Utred, mal Ughtred oder auch Ootred geschrieben. Diese Schriften beurkunden, dass Uhtred, der Sohn Uhtreds, alleiniger Besitzer jener Länder ist, deren Grenzen gewissenhaft markiert sind von Steinen und Deichen, Eichen und Eschen, von Sümpfen und vom Meer, und ich träume von diesen wilden Ländern unter dem windzerwühlten Himmel. Ich träume von ihnen und weiß, dass ich sie mir eines Tages von denen, die sie raubten, wieder zurückholen werde.»


    9. Jahrhundert, Nordengland im Jahre 866: Als der Ich-Erzähler zehn Jahre alt ist, erlebt der junge Fürstensohn den Einfall der Wikinger in Northumbrien, dem nordöstlichsten Gebiet «Englands» vor der schottischen Grenze. Sein älterer Bruder, der die Herrschaft als Aldermann über Bebbanburg (Bamburgh Castle) von seinem Vater übernehmen sollte, wird von den Dänen im Kampf getötet. Nun ist er der neue Erbe, erhält den Väter-Vornamen Uhtred. Nichts ist mehr wie zuvor. Die Dänen brandschatzen das Land, überfallen Gehöfte und Klöster. Der Aldermann der Bebbanburg stellt sich den Wikingern im Kampf und kommt ums Leben. Der junge Uhtred wehrt sich so tapfer, dass der Dänenführer Ragnar von ihm beeindruckt ist, mitnimmt und den Knaben zusammen mit seinen eigenen Kindern großzieht. Thor ist sein neuer Gott. Zwei Herzen in einer Brust: Der «Engländer» und der Däne. Uhtred kennt beide Seiten und versteht, die Unterschiede zu nutzen, beiderlei Denkweisen und zweierlei Arten zu kämpfen, er kennt beide Religionen. Doch irgendwann muss er sich als junger Mann für eine Seite entscheiden. Rückblickend erzählt uns Uhtred seine Lebensgeschichte – die gleichzeitig die des angelsächsischen Königs Alfred ist.


    «Wir nannten sie Wikinger, wenn sie brandschatzten, Dänen oder Heiden, wenn sie als Händler kamen.»


    Mit den Drachenbooten kommt der Tod. Alles beginnt mit der Plünderung des Klosters Lindisfarne im Jahre 793. Die Dänen wollen sich «England» einverleiben, Stück für Stück erobern sie das Land. Bis auf Wessex, das von einem schwachen König regiert wird, ist «England» erobert. Uhtred wird zunächst ein Däne, lernt, zu kämpfen, wie einer der ihnen. Er bewundert Ragnar, liebt seine neue Familie, bei Raub- und Eroberungszügen wird er zum Krieger. Doch auch seine dänische Familie wird zerstört – eine Intrige unter Dänen – er wird sogar beschuldigt, Ragnar ermordet zu haben. Uhtred muss fliehen, lernt Alfred kennen, einen gottesfürchtigen Mann. Als sein Bruder verstirbt, muss Alfred widerwillig die Krone übernehmen, denn die Erben sind noch zu jung, um zu regieren. Sein Ziel war es, in der Kirche seinen Weg zu gehen. Er ist ein kränklicher Schwächling, aber ein kluger Kopf. Wessex, das letzte der fünf angelsächsischen Königreiche steht kurz vor der Übernahme durch die Dänen. Uhtred, nun mittellos, erinnert sich daran, wer er wirklich ist: Der Aldermann Uhtred von Bebbanburg! Und er wird sich sein Erbe zurückholen vom Onkel, der den Vater verraten hatte. Alfred ernennt den jungen Mann zum Heerführer, denn er weiß, wie die Wikinger denken, wie sie sich organisieren. Am Ende des ersten Bands ist Uhtred 20 Jahre alt.


    Vorwort: «… Herrschaft Alfreds von 871 bis 899 zu finden ist. «Aber selbst diese Lösung ist nicht narrensicher. So wird die Insel Hayling dort für das Jahr 956 sowohl Heilincigae als auch Hæglingaiggæ geschrieben. Auch bin ich selbst nicht immer konsequent geblieben; habe die moderne Bezeichnung England dem älteren Englaland vorgezogen und, statt Norðhymbraland, Northumbrien geschrieben, dennoch sind die Grenzen des alten Königreiches nicht mit denjenigen des modernen Staates identisch.» 


    Uhtred von Bebbanburg ist eine literarische Figur, aber alle weiteren wichtigen Personen und Ereignisse sind historisch belegbar. Alfred, der später der Große genannt wird, die Heerführer der «Engländer» und Dänen, die Schlachten; Bernard Cornwell hat sich eng an den geschichtlichen Ablauf gehalten. Dieser Mehrbänder ist letztendlich die Geschichte zum Ursprung Englands, Alfred, der es sich zur Lebensaufgabe macht, den Wikingern erbittert Widerstand zu leisten, ein geeintes England zu gründen. Aber nicht nur das. Cornwell schreibt, beschreibt, mit bildnerischer Kraft, voller Atmosphäre, geht tief in die Charaktere hinein. Der Leser wird hineinversetzt in die Zeit des alten Englands mit allen Sinnen. Ich wollte schon immer Bernard Cornwell lesen … Und kürzlich lief auf Netflix die Verfilmung der Uhtred-Sage, die mich begeistert hat. Mittlerweile gibt es 12 Bände der Sage – der letzte erschien jetzt im September – und das war sicher nicht das Ende. Es lohnt sich, diese Romane zu lesen, den sie sind geschichtlich gut aufgearbeitet, sehr spannend, mit viel Humor bestückt. 


    Bernard Cornwell, geboren 1944 in London und aufgewachsen in Essex, arbeitete nach seinem Geschichtsstudium an der University of London lange als Journalist bei der BBC, wo er das Handwerk der gründlichen Recherche lernte (zuletzt als «Head of Current Affairs» in Nordirland). 1980 heiratete er eine Amerikanerin und lebt seither in Cape Cod und in Charleston/South Carolina. Weil er in den USA zunächst keine Arbeitserlaubnis erhielt, begann er Romane zu schreiben. Im englischen Sprachraum gilt er als unangefochtener König des historischen Abenteuerromans. Seine Werke wurden in über 20 Sprachen übersetzt – Gesamtauflage: mehr als 30 Millionen Exemplare. Die Queen zeichnete ihn mit dem «Order of the British Empire» aus.

    https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/das-letzte-konigreich-von-bernard.html

  15. Cover des Buches Clockwork Spiders (ISBN: 9783800056637)
    Corina Bomann

    Clockwork Spiders

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Msnici91

    Die Story:

    Die 17-Jährige Violet Adair wird Zeuge, wie auf dem Ball ihrer Eltern ein Gast leblos zusammenbricht. Um den Ruf ihrer Familie wieder rein zu waschen, ermittelt sie gemeinsam mit ihrem Butler Alfred. Bald darauf erfährt sie, dass Königin Victoria in höchster Gefahr ist und dass sie die Aufgabe hat, das Königshaus zu schützen. Sie kämpft gegen die Chefin des Secret Service an, die ihr scheinbar immer wieder Steine in den Weg legt. Doch bald ist klar: es muss noch jemanden Anderes geben, der es auf die Königin abgesehen hat. Plötzlich taucht ein geheimnisvoller Fremder auf, den Violet gleichzeitig gefährlich und unwiderstehlich findet.



    Violet Adair :

    Violet (17 Jahre alt) ist nicht gerade das, was sich ihr Vater gewünscht hätte. Im London von 1888 hat sie es sich in den Kopf gesetzt, eine berühmte Erfinderin zu werden, was im Adel , dem sie angehört, verpönt ist. Nachts schleicht sie sich heimlich in ihr Labor um dort an ihren Erfindungen zu tüfteln. Ihr zur Seite steht ihr treuer Butler Alfred.


    Butler Alfred:

    Alfred (Mitte 30) ist der Butler und gleichzeitig der Leibwächter von Violet Adair. Er hütet Violets Geheimnis, dass sie sich nachts davon stiehlt, vor ihren Eltern. Denn auch Alfred hat ein Geheimnis: nämlich eine kriminelle Vergangenheit. Und nun scheinen seine ehemaligen Arbeitgeber hinter ihm her zu sein.



    Als auf dem Ball, den Violets Eltern ihr zu ehren geben, einer der Gäste stirbt, verliert die Familie an Ansehen. Violet kann das nicht auf sich sitzen lassen und beginnt, Mithilfe ihres treuen Butlers Alfred, im Mordfall des Lord Stanton zu ermitteln. Doch bald schon hat sie die Geheimdienst-Chefin Lady Annabelle Sharpe auf dem Hals, die Violets eigenmächtige Ermittlungen missbilligt. Violet und Alfred finden heraus, das Lord Stanton durch eine Giftspinne ermordet wurde und plötzlich scheinen sich die Ereignisse zu überschlagen. Nach und nach decken Violet und Alfred immer mehr Geheimnisse auf die sie letztendlich auf die richtige Spur vom Mörder bringen. Sie erfahren auch, was der geheimnisvolle Fremde mit der ganzen Angelegenheit zu tun hat, den Violet so anziehend aber auch gefährlich findet.


    Corina Bomann schafft in diesem Buch ein London im Jahre 1888, dass voll von Erfindungen, Dampf und Zahnrädern steckt. Clockwork Spiders ist ein klassicher Detektiv-Roman versetzt in die Welt des Steampunk.


    Es hat etwas gedauert, bis ich mich in die Geschichte einfinden konnte und auch der Sprachstil war zunächst etwas schwierig zu lesen, doch insgesamt hat mich die Geschichte um Violet, Alfred und dem geheimnisvollen Unbekannten überzeugt.


    Wenn man in eine Welt, in der es vor Dampf und Erfindungs-Geist nur so wimmelt, eintauchen möchte, ist Clockwork Spiders von Corina Bomann wirklich zu empfehlen.

  16. Cover des Buches Alles über Sally (ISBN: 9783423140188)
    Arno Geiger

    Alles über Sally

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Die Geschichte, die ja eigentlich keine ist, zeichnet ein feines Bild einer praktisch veranlagten Frau, ohne ihre Verzierungen und Beschädigungen wegzulassen. Sie sieht sich selbst schnörkellos und Mittelpunkt ihrer Betrachtungen ist ihr, nicht mehr ganz taufrische Eheman Alfred, den die gelegentlichen Hörner, die sie ihm verpasst, nicht wirklich stören. 
  17. Cover des Buches Prinzessin des Lichts (ISBN: 9783442350162)
    Joan Wolf

    Prinzessin des Lichts

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Mairi

    Die Liebesgeschichte von König Alfred von Wessex und Elswyth - eingewoben in eine Erzählung der realen historischen Begebenheiten.

    Joan Wolf erzählt die recherchierte Geschichte um Alfreds Königsherrschaft: Der junge Alfred rechnet nicht damit, jemals König zu werden, ist er doch der jüngste von vier Brüdern. Deshalb fühlt er sich frei in der Wahl seiner Ehefrau und wählt die ungewöhnliche junge Elswyth, ein genauso schönes wie eigensinniges Mädchen. Beide fühlen sich zueinander hingezogen, es ist also keine reine Vernunftehe. Ihre Liebe wächst und muss ernste Bewährungsproben bestehen, da wird Alfred König, als sein letzter verbliebener Bruder stirbt. Elswyth erweist sich der neuen Rolle durchaus gewachsen. Als die Dänen versuchen Alfreds Herrschaft zu brechen, hält sie mutig zu ihm und unterstützt ihn in seinem Kampf.

    Dieses Buch ist kein Historical, sondern ein historischer Roman. Die persönliche Beziehung zwischen Alfred und Elswyth steht nicht im Vordergrund, sondern gleichberechtigt neben den tatsächlichen Geschehnissen, soweit diese rekonstruiert werden können. Insgesamt aber so spannend geschrieben, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Besonders für geschichtlich Interessierte zu empfehlen (Es gibt sogar ein Literaturverzeichnis im Anhang)!

  18. Cover des Buches Alfred the Great (ISBN: 9780719566660)
    Justin Pollard

    Alfred the Great

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Das Herz des Jägers (ISBN: 9783746630519)
    Deon Meyer

    Das Herz des Jägers

     (47)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76
    'Er fragte sich, ob es Hoffnung gab. Für Afrika. Für dieses Land.' Inhalt: Ein ehemals hochrangiger Mitarbeiter des Geheimdienstes, Johnny Kleintjes, befindet sich in der Gewalt von Kidnappern, die sich mit Kleintjes' Tochter Monica in Verbindung setzen und von ihr - unter Androhung der Tötung des Vaters - die Auslieferung einer Festplatte verlangen. Sie bittet daraufhin Thobela 'Tiny' Mpayipheli um Hilfe, der ein alter Freund ihres Vaters ist und in Ehrenschuld bei ihm steht. Thobela, der seine kriminelle Vergangenheit hinter sich gelassen hat und nun mit Miriam und ihrem Sohn ein friedliches und geordnetes Leben führt, macht sich daraufhin auf den Weg nach Lusaka, wo er binnen 72 Stunden die Festplatte übergeben soll, um Johnny Kleintjes zu retten. Doch dann wird der Geheimdienst auf Thobela angesetzt und eine Jagd durch den Süden Afrikas beginnt. Mein Eindruck: 'Das Herz des Jägers' ist mein drittes Buch von Deon Meyer und meiner Meinung nach das bisher beste. Die Protagonisten sind - wie bereits in 'Der traurige Polizist' und 'Tod vor Morgengrauen' - hervorragend charakterisiert, wirken lebendig, überzeugend und realistisch. Thobela ist dabei trotz seiner kriminellen Vergangenheit ein Sympathieträger, mit dem man mitleidet und dessen Geschichte mich sehr bewegt hat. Insgesamt ist Deon Meyer ein spannender Roman gelungen, der von der ersten bis zur letzten Seite begeistert und fesselt. Dabei ist 'Das Herz des Jägers' nicht nur ein gut konstruierter Thriller, sondern bietet auch interessante Einblicke in die südafrikanische Geschichte während und nach der Apartheid. Mein Resümee: Sehr empfehlenswert. Ein spannender Thriller, der dem Leser zudem einen Einblick in südafrikanische Politik ermöglicht.
  20. Cover des Buches Pelle zieht aus (ISBN: 9783751200561)
    Astrid Lindgren

    Pelle zieht aus

     (76)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly
    In "Pelle zieht aus und andere Weihnachtsgeschichten" vereint sich eine perfekte lindgrensche Atmosphäre rund um Kindheit, Familienbande, Traditionen und Gemeinschaft zu einem herzerwärmendem Weihnachts-Lesebuch für Klein und Groß. Neben dem kleinen Pelle lernt man die bezaubernde Madita, die Kinder aus der Krachmacherstraße, die selbstbewusste Lotta, die patente Polly, den umsichtigen Tomte, die einzigartige Pippi und nicht zu vergessen den congenialen Michel kennen. Da sind noch viele zauberhafte Charaktere mehr und allen gemein ist die spezielle Herzlichkeit und Wärme, wie Kerzenschein, die Lindgrens Geschichten so ausmachen. Die Sehnsucht nach einer verschneiten Weihnachtskulisse fern von Hektik und Konsum lässt nach der Lektüre nicht lange auf sich warten. Eine Auszeit gefällig? Astrid Lindgren lesen!
  21. Cover des Buches Die Rache der Liebe (ISBN: 9783453722620)
    Johanna Lindsey

    Die Rache der Liebe

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano
    ein liebesroman in der wikingerzeit genau nach meinem geschmack!am anfang gibt es noch einen netten kleinen rückblick , über die ereignisse im vorherigen buch.man muss den vorgänger aber nicht gelesen haben um diese geschichte zu verstehen.der raue umgang zwischen royce und kristen hat mich immer wieder schmunzeln lassen.auch die machtspiele von erika und selig waren sehr unterhaltsam. die szenen mit thorgunn wie er versucht erika vor allem und jedem zu beschützen waren zum krummlachen.überhaupt war das ganze buch eigentlich lustig.was man so einem buch gar nicht geben würde.und da wäre ich schon beim thema cover.ich weiss ja nicht wieviel die autoren da mitentscheiden dürfen.das buch ist ja auch von 1994! aber ich würde ein buch mit so einem cover NIEMALS in der öffentlichkeit lesen!trotzdem ist lindsey eine meiner lieblingsautoren und die geschichte hat mir sehr gut gefallen.wenn man drannbleibt kann man das buch locker in zwei tagen lesen.klappentext:fälschlicherweise als spion verdächtigt,erlitt der stolze wikinger selig haardrad entsetzliche qualen in den kerkern von lady erika von gronwood. vergeltung an seiner peinigerin hat er sich damals geschworen. einige zeit später hat sich das rad des schicksals gewendet. das leben der stolzen lady liegt in seinen händen.doch so nah am ziel seiner rachsüchtigen träume, können sein herz und seine leidenschaft der schönheit und kühnheit dieser frau nicht widerstehen...
  22. Cover des Buches Hercule Poirots Weihnachten (ISBN: 9783455170627)
    Agatha Christie

    Hercule Poirots Weihnachten

     (146)
    Aktuelle Rezension von: OvidsMetamorphosen

    Das an Geld reiche, bereits in die Jahre gekommene Familienoberhaupt Simeon Lee lädt anlässlich des Weihnachtsfestes sämtliche Familienmitglieder auf sein Anwesen ein. Dabei steht für den alten Lee keineswegs der eigentliche "Sinn" Weihnachtens, der Friede, das gemütliche Beisammensein, im Vordergrund; vielmehr möchte er diese Zusammenkunft nutzen, einer seiner liebsten Beschäftigungen nachzugehen: seine Verwandten gegeneinander aufzustacheln, für Provokation zu sorgen. Seine Pläne kann er allerdings nicht ganz ausführen, denn er wird an Heiligabend ermordet in seinem Zimmer aufgefunden. Ein Schnitt durch die Kehle. Zwei Zitate fallen: "Gottes Mühlen mahlen langsam ..." und " 'Jedoch wer hätt gedacht, dass der alte Mann so viel Blut in sich hatte?' ". Wie es sein muss bei diesem Buchtitel, wird zu weiteren Ermittlungszwecken neben der Polizei Hercule Poirot hinzu gezogen.

    Dieses Buch hat mir außerordentlich gut gefallen. Agatha Christie nimmt sich zwar ihre Zeit, bis es dann zum Mord kommt; jedoch mag ich mitunter gerade das an ihren Romanen. Denn man bekommt einen ausführlichen Blick auf Leben und Persönlichkeit der jeweiligen Charaktere und - was ja noch wichtiger ist - die Motive. Die Autorin lädt also ein, mitzurätseln, was mir immer besonderen Spaß bereitet, und enthält einem keinerlei Indizien und mögliche Hinweise vor, legt sie allerdings auch nicht ganz offen dar. Wie auch in allen anderen Büchern, die ich bereits von Agatha Christie gelesen habe, gibt es am Ende bei der ersehnten Auflösung noch einen kleinen Twist, der mich diesmal schon fast kalt erwischt hat. Richtig lag ich mit meiner Vermutung, wer denn der Mörder ist, also nicht, was ich allerdings keineswegs als Manko auslegen möchte, das hat dann eher mit mir zu tun, und Überraschung ist auch etwas, was in Kriminalromanen nicht ausbleiben sollte. 

    Schließlich empfehle ich also dieses Buch, das mir sehr viel Vergnügen beim Lesen bereitet hat, und bin mir sicher, dass es auch jeden anderen Befürworter dieses Genres erfreuen kann.

  23. Cover des Buches Der Vater eines Mörders (ISBN: 9783257600803)
    Alfred Andersch

    Der Vater eines Mörders

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    In "Der Vater eines Mörders" schildert Alfred Andersch seine Erinnerungen an eine Griechisch-Stunde aus seiner Jugend. In Gestalt des Lernmuffels Franz Kien durchlebt der Autor noch einmal jenen Tag, an dessen Ende er wegen mangelhafter Leistungen der Schule verwiesen wurde. Dabei ist bemerkenswert, dass besagte Schulstunde vom Rektor der Schule abgehalten wird, einem Mann, der die strenge militärische Erziehung der Kaiserzeit noch am eigenen Leib erfahren hat und ohne Gnade nun selbst sein Regiment führt. Dieser Rektor ist aber kein anderer als der Vater des späteren Reichsführers SS und Koordinators des Holocaust, Heinrich Himmler. Der Titel bezieht sich also auf den Rektor und seinen Sohn, wohingegen die Hauptperson der Schüler Kien ist.
    Andersch legt hier einen autobiographischen Bericht eines für ihn bedeutsamen Tages vor, der weniger wertend als rein deskriptiv daherkommt. Wobei die Verzweiflung Kiens darüber zu spüren ist, dass das System von Erziehung und Wissensvermittlung dieser Zeit rein auf Zwang und Auswendiglernen besteht.
    Andersch öffnet eine Tür in seine persönliche Vergangenheit und zeigt eine Welt, die heute nicht mehr vorstellbar scheint. Dabei zeigt er auch die unterschiedlichsten Mentalitäten jener Zeit und den Drang, jegliche Individualität zugunsten einer Konformität zu unterdrücken. In jedem Fall ein lesenswerter Text, wenn auch stilistisch nicht mehr zeitgemäß.


  24. Cover des Buches Die schönsten Geschichten von Michel aus (ISBN: 9783789109287)
    Astrid Lindgren

    Die schönsten Geschichten von Michel aus

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Catwoman

    Michel war ein Lausejunge aus ’nem Dorf in Schweden …

    Es ist ein tolles Buch und wunderbar bunt illustriert, ein Vergnügen für  Groß und Klein.

    Wer liebt sie nicht, die Geschichten mit dem kleinen lustigen, immer zu Streichen aufgelegten Michel aus Lönneberga.

    Astrid Lindgren beschreibt in diesem Buch so lebhaft Schwedensbäuerliche Vergangenheit, dass man beim lesen das Gefühl hatte, selbst mitten in der Geschichte zu stecken.

    Es sind verschiedene Geschichten, wie ...  „Immer dieser Michel“, „Michel in der Suppenschüssel“ (die Geschichte lieben meine KIGA-Kids  am meisten), „Michel muss mehr Männchen machen“ und „Michel bringt die Welt in Ordnung“.  

    Einfach empfehlenswert!

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