Bücher mit dem Tag "algorithmen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "algorithmen" gekennzeichnet haben.

21 Bücher

  1. Cover des Buches ZERO - Sie wissen, was du tust (ISBN: 9783734100932)
    Marc Elsberg

    ZERO - Sie wissen, was du tust

    (626)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones kann man sich nicht verstecken …

    Der Schreibstil ist interessant und packend ab der ersten Seite. Im Verlauf der Geschichte werden mehrere Charaktere begleitet, man muss etwas bei der Sache sein, um jeweils die Hintergründe und Beziehungen untereinander präsent zu haben. Dafür erfährt man aber viel über die Motive der jeweiligen Personen.

    Häppchenweise erfährt man mehr über die wahren Motive von Freemee, wenige Fragen werden beantwortet, viele neue tauchen auf. Die Spannung hält sich über das ganze Buch.

    Das Thema ist hochaktuell und nicht weniger beängstigend. Dass Grosskonzerne unsere Daten munter sammeln, verwerten und verkaufen ist ja bekannt. Auch dass sie uns entsprechend manipulieren (können). Hier dann zu lesen, was alles daraus resultieren kann, ist erschreckend.

    Zero agiert als Organisation im Hintergrund, welche die Menschen auf die Wichtigkeit ihrer Privatsphäre aufmerksam machen will.

    Äusserst realitätsnah, erschreckend und spannend!

  2. Cover des Buches QualityLand (QualityLand 1) (ISBN: 9783548291871)
    Marc-Uwe Kling

    QualityLand (QualityLand 1)

    (879)
    Aktuelle Rezension von: Christoph_Schade

    „QualityLand“ fühlt sich an wie ein Spiegel, den man uns viel zu lange nicht vorhalten wollte, und plötzlich steht er da, poliert bis zur Perfektion und gnadenlos ehrlich. Marc-Uwe Kling beschreibt eine Zukunft, die so überzogen wirkt, dass man lachen muss, und gleichzeitig so nah an unserem Alltag klebt, dass das Lachen im Hals stecken bleibt. Die digital optimierte Welt, in der Algorithmen alles besser wissen sollen als wir selbst, zieht einen sofort hinein, weil sie eben nicht nur Zukunft ist, sondern ein logisch weitergedachter Kommentar auf unsere Gegenwart.

    Kling schreibt pointiert, komisch, hellwach, und zwischen den satirischen Spitzen leuchtet eine fast tragische Wahrheit auf: dass wir längst in einer Vorversion von QualityLand leben und uns kaum fragen, welche Entscheidungen wir abgegeben haben – freiwillig, bequem, fast beiläufig. Sein Humor funktioniert wie ein Tranquilizer, der uns erlaubt, Dinge auszuhalten, die eigentlich weh tun müssten.

    Ein Roman, der nicht nur unterhält, sondern auch entlarvt; der zeigt, wie dünn die Grenze ist zwischen digitalem Komfort und dem Verlust von Selbstbestimmung. Und genau deshalb wirkt er noch lange nach, auch wenn das Buch längst zugeklappt ist.

  3. Cover des Buches Homo Deus (ISBN: 9783406831591)
    Yuval Noah Harari

    Homo Deus

    (161)
    Aktuelle Rezension von: KlausvanBingen

    War das Vorgängermodell noch in weiten Teilen spannend und informativ hat dieses Buch leider ans Ende vom ersten im negativen Sinne angeknüpft. Es gibt eigentlich kaum etwas richtig Fesselndes, sondern nur noch Phrasen, die sich unendlich oft wiederholen.

    Zudem erschienen mir einige Behauptungen wissenschaftlich kaum haltbar und ich musste das Buch irgendwann genervt abbrechen. Leider sein Geld nicht wert...

  4. Cover des Buches Das Joshua-Profil (ISBN: 9783838777269)
    Sebastian Fitzek

    Das Joshua-Profil

    (131)
    Aktuelle Rezension von: UWelling

    Der Autor Max Rhode, der mit "Die Blutschule" seinen einzigen Bestseller geschrieben hat, rutscht immer tiefer in den Verdacht ein Verbrechen der abscheulichsten Art begehen zu wollen. Sind Verbrechen vorhersehbar? Was hat sein pedofiler Bruder damit zu tun und wem kann Max noch glauben?

    Sebastian Fitzek weiß in perfekter Form den Leser, bzw den Hörer zu fesseln. Wendungen und ein doch nicht so erwartetes Ende und auch die Verbindung mit dem wirklich existierenden Buch "die Blutschule" von niemand geringeren als  Sebastian Fitzek, allerdings mit dem Pseudonym Max Rhode, lässt mich persönlich das Interesse auch an das Buch steigern.

    Der Schreibstil in der Ich-Form in "Das Joshua-Profil" gefällt mir sehr gut und so fühlt man sich direkt mit Max Rhode verbunden.

  5. Cover des Buches Shenzhen (ISBN: 9783593511924)
    Wolfgang Hirn

    Shenzhen

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Dr_M

    Als Mao starb und Deng Xiaoping die Herrschaft übernahm, lag China am Boden. Der Große Vorsitzende hatte das Land mit seinen absurden Ideen fast zugrunde gewirtschaftet. Nach Dengs Vorstellungen musste China nun einen ganz anderen Weg einschlagen. Ein erster Schritt in die neue Richtung war die Errichtung von sogenannten Sonderwirtschaftszonen. Eine davon entstand etwa 30 km nördlich von Hongkong in einem Gebiet, das von Fischerdörfern dominiert wurde. Heute steht dort die Millionen-Metropole Shenzhen, die mit allen technologischen Zentren dieser Welt konkurrieren kann. Mehr noch – sie ist allen anderen dieser Zentren inzwischen überlegen. Und das ist in einer Geschwindigkeit passiert, die sich viele westliche Manager nicht hätten träumen lassen.

    Diese Leute betrachteten China lange als ein Land, in dem man billig produzieren kann. Mit der üblichen westlichen Überheblichkeit wurden die Jahrtausende alte chinesische Kultur und deren Traditionen völlig unterschätzt. Chinesen sind Meister im Kopieren und Lernen. Sie denken strategisch und langfristig. Die überhebliche Unterschätzung dieses Volkes rächt sich nun bitter. In wenigen Jahren können viele westliche Unternehmen mit ihren chinesischen Konkurrenten vermutlich nicht mehr mithalten, zumal man im Westen auch noch die Dummheit kultiviert, erfolgreiche Branchen mit planwirtschaftlichen Vorgaben an die Wand zu fahren.

    In diesem Buch versucht sein Autor die rasante chinesische Aufholjagd am Beispiel von Shenzhen zu beschreiben und zu erklären. Was dabei vor allem auffällt, ist die Euphorie und Begeisterung, mit der dies geschieht. Ein Zufall ist das nicht, denn vermutlich erscheint einigen dieser Herrschaften das chinesische Modell eines Kapitalismus unter einer kommunistischen Diktatur sehr sympathisch zu sein. Die Demokratien des Westens sind langsam, wenig innovativ und zersplittert. Schlimmer noch, anstatt den technologischen Fortschritt zu beschleunigen, befassen sie sich mit der Rettung der Welt und verpassen somit nicht nur den industriellen Anschluss, sondern auch die Fähigkeit, sich am Ende erst einmal selbst vor der chinesischen Übermacht zu retten.

    Denn der Faktor Bevölkerungsstärke spielt bei der Entwicklung einer ökonomischen Dominanz die entscheidende Rolle, wenn alle anderen Rahmenbedingungen stimmen. Mehr Ingenieure können eben mehr entwickeln. Mehr Arbeiter werden auch mehr produzieren.

    Der Zug ist wahrscheinlich längst abgefahren und nicht mehr aufzuhalten. Es sei denn, die Chinesen kommen selbst in Schwierigkeiten. Und das kann durchaus passieren, denn auch sie werden nicht von inneren Spannungen im sozialen Bereich, in ihrer demografischen Entwicklung oder in ihrem Finanzsystem verschont bleiben. Allerdings sind die Spannungen in den westlichen Systemen erheblich größer. Das alles sind jedoch keine Themen in diesem Buch. In ihm geht es ausschließlich um die Entwicklung von Shenzhen und deren detaillierter Beschreibung. Das chinesische Modell spielt zwar eine gewisse Rollen, wird aber nicht weiter durchleuchtet.

    Kritische Töne findet man in den verschiedenen Kapiteln eher am Rande, wenn überhaupt. Das Buch in seiner ganzen Euphorie und Begeisterung sollte einem eigentlich einen Schrecken einjagen, denn offenbar begreifen nicht sehr viele Menschen im Westen, welcher Gigant in Asien in nur kurzer Zeit entstanden ist. Der Glaube, dort würde nur billiges Zeug produziert werden, ist inzwischen von der Realität auf beeindruckende Weise widerlegt worden. Der Westen hat den ökonomischen Wettlauf inzwischen verloren. Die politischen Konsequenzen werden erheblich sein. Vieles, was uns heute als bedeutsam und wichtig erscheint, wird sich bald erübrigen, wenn sich der wirtschaftliche Abstieg des Westens erst einmal für alle sichtbar etabliert hat. Wer das nicht wahrhaben will, sollte dieses Buch lesen.

  6. Cover des Buches Faktor Mensch im Verkauf: Ein Plädoyer für Leidenschaft und Menschlichkeit im Vertrieb (ISBN: 9783658089870)
    Holger Bröer

    Faktor Mensch im Verkauf: Ein Plädoyer für Leidenschaft und Menschlichkeit im Vertrieb

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Buecherspiegel

    Wie kaufen wir heute ein? Wie sehen wir Verkäufer beziehungsweise was macht für uns Käufer ein guter Verkäufer aus? Aus Sicht des Verkäufers beschreibt Holger Bröer in seinem Buch „Faktor Mensch im Verkauf – Ein Plädoyer für Leidenschaft und Menschlichkeit im Vertrieb“, wie sich die Bedingungen in den letzten Jahren rasant geändert haben, wo wir jetzt stehen, was auf uns zu kommt. Für uns Käufer, für Verkäufer, den Handel, für uns alle.
    Der Autor stammt aus der Generation der Baby-Boomer, aus einer Zeit, in der die Welt des Internet, der schnellen Datenverbindungen und Big Data, in der Handys, Smartphones, Tablets und mit dem Handel kommunizierende Kühlschränke, bestenfalls Science Fiction war. Mit der Zeit zu gehen ist eines, sich nicht vereinnahmen lassen vom Stand der Technik eine völlig andere Seite. Das Kommunikation alles ist, es darauf ankommt, wie ich auf meinen Handelspartner eingehe, wie ich mich selbst als Verkäufer sehen kann, sehen sollte, das ist dem Autor wichtig.
    Das Plädoyer ist mehr als ein Ratgeber „wie werde ich zum guten Verkäufer“. Wer ein Standardwerk nach dem Motto, in zehn Schritten zum besten Verkäufer, sucht, ist vollkommen fehl am Platz. Das gute Gegenteil ist der Fall. Eine Analyse des Istzustandes des Handels und wie man darin überlebt ohne sich von Daten- und Zeitfressern zu sehr vereinnahmen zu lassen, das ist die Kunst des Tages. Und dabei nicht seine Phantasie zu verlieren, seinen Spieltrieb, eigene Bilder im Kopf entstehen zu lassen. Die Menschlichkeit, das Fühlen, Riechen, Sehen, Kosten der Ware, das „sich in Augenschein nehmen“, um die Stimmung des Käufers zu erahnen, um zu einem positiven Geschäftsabschluss zu kommen, das kann uns die Technik nicht abnehmen.
    Wie oft ärgern wir Kunden uns über Automatenstimmen, die uns bei Telefonverbindungen mit dem sogenannten Kundendienst hinhalten, bis wir, vielleicht, irgendwann, eine menschliche Stimme hören? Allein daran können wir ermessen, dass es vielleicht Zeit sparend sein kann über das Internet etwas zu bestellen, den wahren Kaufgenuss aber gar nicht mehr spüren können. Viele Unternehmen sind nicht, oder noch nicht, bereit, über Internet, vor allem über Social Media mit den Kunden zu agieren. Zu groß ist die Gefahr etwas falsch zu machen und dann durch ein unbedachtes Wort oder einen ungeschickten Werbefilm sehr viel zu verlieren. An Geld, Ansehen, Macht und Einfluss. Tut man gar nichts, ist ein Unternehmen bald von der Bildfläche verschwunden, ein zu viel hat ebenfalls seine Schwächen. Die Balance zu finden für beide Seiten, Käufer und Verkäufer, alte und neue Generationen sowie Strukturen in der Gesellschaft, das wird die Aufgabe für die Zukunft sein. Dies liegt Bröer sehr am Herzen, das liest man in jeder Zeile seines Buches.
    Die Ratschläge für Verkäufer sind eingebettet in allen Themenbereichen aber nicht aufdringlich gesetzt sondern dezent. Nur wie man mit Kunden umgehen soll beziehungsweise eben nicht, das bespricht er anhand der „letzten Meile“. Auch, dass ein Geschäftsabschluss nicht mit der Unterschrift auf dem Vertrag endet, wird er nicht müde zu betonen.
    Die Tücken der Datentechnik, wie wir Menschen generell damit umzugehen lernen sollten, Altes mit Neuem verbinden ohne unsere menschliche Seite zu vergessen und nicht alles den Giganten der Datensammler überlassen ist ein wesentlicher Punkt im Buch. Nach Algorithmen sollen unsere Emotionen berechnet werden, damit unser künftiges Handeln vorausberechnet wird, auch im diagnostischen Bereich! Ist das die Freiheit und Unabhängigkeit nach der wir streben? Oder doch eher, wie Bröer uns zu verstehen gibt, der Weg zum Ende der Phantasie und eigenständigem Denken?
    Der Autor spart nicht daran uns eindringlich vor Augen zu führen, wie die neue Datenwelt uns und auch das Wirtschaftsleben verändert haben, wie wir, die Handelnden uns aber auch befreien können, damit wir wieder unabhängiger werden von der Verführung von Smartphone und Co.


  7. Cover des Buches Algorithmen - Eine Einführung (ISBN: 9783486275155)
  8. Cover des Buches Grundkurs Betriebssysteme (ISBN: 9783658062170)
  9. Cover des Buches Planet der Algorithmen: Ein Reiseführer (ISBN: 9783813506938)
    Sebastian Stiller

    Planet der Algorithmen: Ein Reiseführer

    (7)
    Aktuelle Rezension von: MelaKafer

    Sebastian Stiller hat sein Buch als ein Reisetagebuch über eine siebentägige Reise über den Planeten der Algorithmen angelegt. Das sorgt bei dem eigentlich eher trockenen Thema für eine gelungene Unterteilung in kurze, abwechslungsreiche Kapitel, die mit Humor, wissenschaftlichen Grundlagen und einer gesunden Portion Ironie und Fantasie gespickt sind.

    Ich hab das Buch über einen längeren Zeitraum gelesen und immer wieder sehr gerne in die Hand genommen. Die einzelnen Geschichten lassen sich wunderbar unabhängig voneinander betrachten. Dabei hab tatsächlich viel erfahren und dazu noch viel gelacht. Das ohne Algorithmen heutzutage so gut wie gar nichts mehr geht, ist mir jetzt erst richtig klar geworden. Und doch ist es unglaublich schwer zu verstehen, was ein Algorithmus eigentlich ist. Selbst ein Experte wird einem das nicht erklären können.

    So haben die Autoren des deutschen Standardwerkes der Algorithmik auf die Frage, was ein Algorithmus sei, mit der Aussage beantwortet, dass das eher eine philosophische Frage sei. Das fand ich wunderbar.

    Eine herrlich amüsante Reise in die Welt der Algorithmik.


  10. Cover des Buches Drei Sätze für den Autor - Schreib die verdammte Rezension! (ISBN: B07J477WV7)
    Norma Banzi

    Drei Sätze für den Autor - Schreib die verdammte Rezension!

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Ulrike_Berlik

    Es muss nicht immer eine detailgenaue Abhandlung sein. Genau das erklärt uns die Autorin in neun sehr kurzen Kapiteln.


    Sie hat einleitend als einfaches Beispiel 'Romeo und Julia' gewählt.
    Ob in deutsch oder einer anderen Muttersprache, ob mit Rechtschreibfehlern oder perfekt … eine Rezension ist besser als keine und genau das vermittelt sie straff und wirkungsvoll.

    In diesem Sinne habe ich den kurzen Leitfaden direkt rezensiert.
    Als Verlag ist Edition Banzini angegeben mit Veröffentlichungsdatum 2018.
    Von mir klare Leseempfehlung.

  11. Cover des Buches Diskrete Mathematik (ISBN: 9783540301509)
    Jiri Matousek

    Diskrete Mathematik

    (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Mensch 4.0 (ISBN: 9783579086927)
    Alexandra Borchardt

    Mensch 4.0

    (8)
    Aktuelle Rezension von: MatthiasBreimann

    In ihrem Werk, Mensch 4.0, geht die Autorin der Frage der gegenwärtigen und zukünftigen Freiheit des menschlichen Individuums nach und wie sie uns augenscheinlich immer mehr durch die Technik, auf einer Seite immer mehr genommen wird.

    Denn durch die immer fortschrittlicheren Endgeräte wie Smartphones, Tablets, usw. sind wir ausschließlich nur noch auf die Onlinewelt fixiert und fast nicht mehr auf unser Gegenüber und die reale Offlinwelt. So zeigt sie auf, wie die “Sucht“ nach Likes, Status, Infos, News, uns immer mehr in die Abhängigkeit treibt. Aber auch, wie wir durch immer intelligentere und vernetztere Geräte, unsere Unabhängigkeit und Selbstständigkeit verlieren.

    Ihr Hauptaugenmerk liegt dabei stets auf die immer besser programmierten Algorithmen, die uns einerseits das Leben so bequem und einfach machen, andereseits unserer menschlichen, individuellen Fähigkeiten berauben. Denn Algorithmen kennen keine “Zufälle“, keine “Fehler“, keine “Unfälle“, “Abkürzungen“, spontanen Entscheidungen, usw. nur einen immer geradlinigen Weg zum “Ziel“.

    Dies führt dazu, dass wir weniger spontan sind, weniger spontane Geistesblitze haben, uvm., sondern nur noch auf Effizienz und Perfektion getrimmt umherhirren. Und dies vor allem durch die großen fünf Konzerne, wie Google und Facebook, des Silicon Valley “gesteuert“.

    Dazu geht die Autorin auch auf sehr viele weitere Probleme ein. Manipulation, Autonomie, Fake News, Grundeinkommen, gläserner Bürger, usw. Auf diese Fragen und Probleme versucht sie mit philosophischen, psychologischen, ökonomischen Mitteln darauf einzugehen.

    Ein Buch das wichtige Fragen und Probleme aufzeigt und einem vor die Augen führt, was uns im schlimmsten Falle in der Zukunft erwartet. Erwähnen sollte man aber auch, dass wahrscheinlich manche Ansichten und Meinungen der Autorin, nicht bei allen Lesern Anklang finden werden.

  13. Cover des Buches Ada und die Algorithmen (ISBN: 9783406775635)
    Stefan Buijsman

    Ada und die Algorithmen

    (4)
    Aktuelle Rezension von: belanahermine

    Inhalt

    Nach einer Einleitung ist das Buch in 6 Kapitel gegliedert, die sich im Grunde mit jeweils einer Art von Künstlicher Intelligenz befassen.

    Als Philosoph der Mathematik stellt Herr Buijsman einerseits unterschiedliche Realisierungsmöglichkeiten von KI vor und erläutert andererseits dazugehörende philosophische Fragestellungen, insbesondere danach, was KI wirklich kann, (noch) nicht kann und möglicherweise nie können wird.

    Am Ende des Buches finden sich zwei Seiten mit Quellenangaben zu den Kapiteln und 26 Seiten mit weiterführenden Literaturhinweisen.

    Subjektive Eindrücke

    Das Buch ist sehr aufschlussreich. Man erfährt die wichtigsten Arten, wie moderne KI realisiert sind. Gleichzeitig wird die jeweilige Art der KI in den gesellschaftlichen Zusammenhang gestellt. Viele QR-Code im Buch liefern weitere Informationen, erläuternde Videos oder auch Möglichkeiten, das im Buch beschrieben auszuprobieren.

    Die Texte sind gut verständlich geschrieben und kommen mit wenig Fachvokabular aus. Das hilft beim Lesen und für das verstehen.

    Dass der Titel nicht viel über den eigentlichen Inhalt aussagt, schmälert nicht die Güte des Inhalts.

    Fazit

    Viel Wissenswertes über KI sowie ihre Möglich- und Unmöglichkeiten

    Weitere Rezensionen von mir gibt es unter https://belanahermine.wordpress.com/category/rezension/

  14. Cover des Buches Datenstrukturen und Algorithmen (ISBN: 9783519221210)
  15. Cover des Buches Einführung in die Informatik (ISBN: 9783486706413)
    Heinz-Peter Gumm

    Einführung in die Informatik

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Puspe
    deckt wirklich alle bereiche ab, jedoch zu lasten der sustanz. mit anschaulichen grafiken die halseitige erklärungen sicher kürzen könnten worde ebenfalls gespart.
  16. Cover des Buches Menschenversteher (ISBN: 9783426278895)
    Kenza Ait Si Abbou

    Menschenversteher

    (58)
    Aktuelle Rezension von: buecher_t1na

    Gekauft habe ich mir das Buch nachdem ich es auf Instagram gesehen habe. Ich arbeite in einer IT-Firma als Bereichsassistenz - sprich ich muss nur Basis PC-Zeug wie Outlook, Teams, Excel etc kennen. Alles andere machen die Kollegen :)
    Mein Chef und der Teamleiter haben aber immer mehr über ChatGPT geredet. Eines Abends schlug mir mein Handy einen Artikel zu ChaosGPT vor, diesen habe ich durchgelesen, mir gedacht “was geht da ab? - okay ich muss jetzt mehr zu dieser KI-Materie wissen” - Zack Buch bestellt.

    Das Buch ist logisch aufgebaut, es gibt viele Erklärungen und teilweise auch Bezüge zu Filmen, und dass wir da nicht sind. Puhhh okay…erstmal gut zu wissen, nimmt ein bisschen die Angst und Sorge. Kenza Ait Si Abbou erklärt wirklich einfach und gut, was Stand der Dinge ist und was KI kann. Sie zeigt auf, wo und wie KI in Zukunft vielleicht eingesetzt werden kann, damit wir als Menschen vielleicht Zeit haben uns um andere Bereiche in der Arbeit zu kümmern. Es heißt nicht, dass wir komplett irgendwann ersetzt werden könnten.

    Dies ist als Bereichsassistenz immer mein Gedanke gewesen. Seit ich dort seit 2018 arbeite, haben wir schon viele Prozesse geändert oder konnten sie automatisieren, damit ich mich nicht darum kümmern muss. Im ersten Moment war dann mein Gedanke natürlich auch immer, “na toll, wenn ich das jetzt auch nicht mehr machen muss, dann steht ja meiner Kündigung nicht mehr viel im Weg” - aber andererseits sind dann in der Zwischenzeit immer neue und andere Aufgaben dazu gekommen. In der Firma selbst gab es Wandel und mit der Zeit habe ich auch weitere Bereiche kennengelernt bzw. mein Wissen ausgebaut, sodass ich auch teilweise in vielen anderen Bereichen ausgeholfen habe.
    Ich denke, mit dem Buch kann schon mal gut aufgeklärt und eine Richtung gegeben werden, damit man nicht denkt, es wird wie in diesen Science-Fiction- Filmen. Denn auch die Autorin sagt, vieles davon ist Fiktion. Für ein allgemeines, erstes Verständnis ist das Buch wirklich super und kann es daher nur empfehlen!

  17. Cover des Buches Das Ende der Mittelschicht (ISBN: 9783492316309)
  18. Cover des Buches Zukunftsblind (ISBN: 9783426277317)
    Benedikt Herles

    Zukunftsblind

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Dieses Buch wurde 2018 veröffentlicht und jetzt, 2 Jahre später, ist es interessant, mit welchen Prognosen Herr Herles  schon tendenziell richtig lag.  Benedikt Herles ist promovierter Volkswirt und Fachmann für Risiko-Kapitel Investitionen.

    Er sieht die Zukunft  in der künstlichen Intelligenz, Block-Chain - Systemen, synthetischer Biologie,  Genoptimierung ( CRISPR/Cas-Methode,..) und einer entsprechenden gesellschaftlichen Veränderung.   Viele Erwerbsjobs könnten durch technologischen Fortschritt überflüssig werden und dann braucht es neue Ideen für die Finanzierung der Lebenshaltung und Lebensgestaltung. 

    Durch seine Erfahrungen in der Risikokapital- Finanzierung hat er eine Vorliebe für innovative StartUp Unternehmen. 

    Nach einer interessanten Analyse der wahrscheinlichsten Trends, beendet Herr Herles das Buch mit einem 10-Punkte Plan für nötige Reformen. Da hätte ich mir etwas mehr erwartet. Sein Maßnahmenplan hat mich nicht beeindruckt.  Aber das ist wohl eine Einstellungssache. 

    Ich fand das Buch wirklich interessant und gut zu lesen.  Abschließend hoffe ich, dass über die Themen auf breiter Ebene diskutiert werden

  19. Cover des Buches Weapons of Math Destruction: How Big Data Increases Inequality and Threatens Democracy (ISBN: 9780241296813)
    Cathy O'Neil

    Weapons of Math Destruction: How Big Data Increases Inequality and Threatens Democracy

    (2)
    Aktuelle Rezension von: vertygo

    Cathy O'Neil ist Mathematikerin und hat im Finanzwesen Big Data-Analysen durchgeführt. Je länger sie sich mit dem Thema beschäftigt hat, desto deutlicher wurde ihr: Die Datenökonomie diskriminiert Nichtweiße und Arme, weil ihre Kategorienbildung schnell zum Klischee gerinnt und dafür sorgt, dass Menschen aus bestimmten Gegenden oder mit gewissen Namen keine Wohnung bekommen, häufiger von der Polizei kontrolliert werden, eher zu Gefängnisstrafen verurteilt werden und entweder keinen Kredit erhalten oder welchen zu besonders schlechten Bedingungen, was ihre ökonomische Lage weiter verschlechtert, die Ungleichheit weiter verstärkt und Einzelne in Elend undRuin treibt. Zudem werden sie mit maßgeschneiderten Verführungen manipuliert, die wir anderen gar nicht sehen, weil die digitalen Medien jeden und jede in gefilterte Kanäle sperrt, um optimale Pruktplatzierung zu gewährleisten. That's capitalism, würde ich sagen, und jede Effizienzsteigerung verstärkt die vorhandenen Grundtendenzen. Besser wäre es, sagt die Autorin, wenn man die Erkenntnisse aus der Musterdetektion dazu nutzen würde, staatliche Mittel dorthin zu lenken, wo sie am meisten gebraucht würden, anstatt die dort angesiedelten Menschen noch mehr zu benachteiligen. Wie immer liegt weder das Problem noch seine Lösung in der Technik, sondern in Politik und Gesellschaft...

  20. Cover des Buches KI 2041 (ISBN: 9783593515496)
    Kai-Fu Lee

    KI 2041

    (8)
    Aktuelle Rezension von: silverrainofwords

     Wie sieht die Welt in 20 Jahren aus? Das ist die Frage, die sich dieses Buch stellt. Dies vor allem im Hinblick auf die Künstliche Intelligenz. Das Konzept des Buches ist einzigartig: Literatur wird mit Wissenschaft verbunden. Der Science-Fiction-Autor Chen Qiufan präsentiert uns 10 Kurzgeschichten, die mögliche bis wahrscheinliche Zukunftsvisionen darstellen. Der KI-Forscher Kai-Fu Lee behandelt anschließend die in den Geschichten angeschnittenen Themen wissenschaftlich und erklärt, wie genau das Ganze funktioniert. Nach jeder Kurzgeschichte folgt somit eine wissenschaftliche Analyse.

    An dieser Stelle muss gesagt werden, dass beide Autoren eine optimistische Haltung gegenüber der KI einnehmen. Auch wenn durchaus auf die Gefahren aufmerksam gemacht werden, denke ich, dass man da vielleicht etwas nuancierter an die Thematik hätte herangehen können. Gerade weil das „allgemeine Volk“ ja durchaus gewisse Ängste mit der KI verbindet (ob berechtigt oder nicht, ist ja egal).

    Mir haben die wissenschaftlichen Analysen um einiges besser gefallen als die Kurzgeschichten. Das hat zum einen damit zu tun, dass ich unglaublich viel gelernt habe. Es ist schon sehr verrückt, was in der Theorie in 20 Jahren bereits möglich sein kann. Szenarien, die wir bisher nur aus der Science-Fiction kennen, werden bald zu unserer Realität werden und das ist einfach nur verrückt.
    Zum anderen muss ich gestehen, dass ich die Kurzgeschichten qualitativ einfach schlecht fand: schlecht geschrieben (oder vielleicht schlecht ins Englische übersetzt?) und inhaltlich irgendwie oberflächlich. Es kam mir fast mechanisch vor.

    Fazit: Auch wenn die Geschichten nicht überzeugen konnten, so fand ich es dennoch sehr spannend, das Buch zu lesen und kann es KI-Interessierten nur empfehlen! Das Buch liest sich allerdings nicht einfach so in einem Zug, da es schon sehr viele Informationen beinhaltet.


    Auswahl an behandelten Themen: Deep Learning, Finance Applications, Deepfakes, AI Security, Biometrics, AI Education, AI Healthcare, Virtual Reality, Autonomous Vehicles, Quantum Computer, Autonomous Weapons, AI Job Displacement, The Future of Money, etc.

  21. Cover des Buches Paradise City (ISBN: 9783518471579)
    Zoë Beck

    Paradise City

    (150)
    Aktuelle Rezension von: Forti

    Eine Dystopie, in der Deutschland ein Überwachungsstaat ist. Diese Zukunftsvision hat im Detail durchaus auch positive Aspekte, was ein interessantes Spannungsfeld ergibt, bis dann die Schattenseiten immer weiter aufgedeckt werden und endgültig allesPositive überlagern. Deutlich wird, dass die Entwicklung zum Überwachungsstaat, in dem auch Fake News allgegenwärtig sind, ihre Wurzeln in unserer Gegenwart haben. Das machte das Beschriebene noch eindringlicher.

    Die eigentliche Geschichte rund um die Investigativjournalistin Liina ist spannend, überzeugt aber nicht in jedem Detail. Ich fand es aber insgesamt trotzdem ein lesenswertes Buch.

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