Bücher mit dem Tag "algorithmen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "algorithmen" gekennzeichnet haben.

27 Bücher

  1. Cover des Buches ZERO - Sie wissen, was du tust (ISBN: 9783734100932)
    Marc Elsberg

    ZERO - Sie wissen, was du tust

     (595)
    Aktuelle Rezension von: Read1ngl0ver

    Eine unbekannte Gruppe namens Zero kämpft mit Aufdeckung gegen die Datentransparenz und der damit einhergehende Verzicht auf Privatsphäre. Cynthia Bonsant - eine oldschool Journalistin muss auf die harte Tour lernen, dass die Welt technologisch wesentlich weiter ist, als sie sich auch nur annähernd vorstellen kann. Sie wird auf die Suche nach Zero angesetzt.  Worauf sie dabei stößt, bringt sie in große Gefahr. 

    Mein erstes Buch von Marc Elsberg. Innerhalb weniger Stunden gelesen. Mehr Worte braucht es eigentlich nicht. Die Handlung ist absolut mitreißend und Cynthia Bonsant ist mir persönlich sehr sympathisch. Das ist die Geschichte, die mitreißt und an der man bleibt. Der Teil im Hintergrundhandlung macht die Geschichte noch komplexer als sie ohnehin schon ist und hätte es für mich nicht gebraucht, da sie nicht wesentlich zur Hauptandlung beiträgt. Sicherlich wird damit anschaulich dargestellt, womit sich Personen in gewissen Positionen und Ambitionen helfen wollen und welche menschlichen Abgründe bzw. pure Skrupellosigkeit sich mit diesen technologisch und psychologischen Erkenntnissen auftun, jedoch spiegelt sich das m.E. bereits in der Einführung der sogenannten Testgruppen durch Montik wider. 

    Alles in allem schafft es Eltzberg ein technisches und zugleich komplexes Thema für die breite Masse verständlich darzustellen und die Risiken der Datenerhebung durch jedes neumodische Alltagshelferlein auf den Punkt zu bringen. 

  2. Cover des Buches QualityLand (dunkle Edition) (ISBN: 9783548291871)
    Marc-Uwe Kling

    QualityLand (dunkle Edition)

     (744)
    Aktuelle Rezension von: Los_Libros

    Die Handlung des Buches spielt in einer futuristischen Welt, die vielleicht gar nicht so weit von unserer eigenen entfernt ist.

    Marc-Uwe Kling beschreibt eine Welt, die bspw. jeden Wunsch der dort lebenden Menschen kennt und mit sofortiger Wirkung erfüllt. Man lacht zwar über all die verrückten Einfälle, zugleich ist da aber immer dieser Gedanke im Hinterkopf, ob so etwas tatsächlich möglich wäre. Wären wir Menschen mit der umfassenden Überwachung einverstanden, oder ist das möglicherweise bereits ohne unser Wissen geschehen?

    Dieses Buch ist ein Feuerwerk aus absurden Dialogen, skurillen Ideen und abwegigen Plot-Twists. QualityLand war für mich ein großer Spaß und ich würde es eindeutig weiterempfehlen!


  3. Cover des Buches Das Joshua-Profil (ISBN: 9783785751428)
    Sebastian Fitzek

    Das Joshua-Profil

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Petroel

    Das Buch hat mich gefesselt und ich konnte es kaum aus der Hand legen.

    Wenn man im Internet unterwegs ist, kann es schon vorkommen, das man ausspioniert wird. Aber das es ein Profil gibt, dass schon im Vorraus aussagt, das du ein Verbrechen begehst? 

    Ich habe mir auch gleich die Blutschule bestellt.

  4. Cover des Buches Diabolus (ISBN: 9783404175031)
    Dan Brown

    Diabolus

     (1.672)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Ich muss sagen, dass ich zuerst die Robert Langdon Reihe gelesen, verschlungen und geliebt habe. Anfänglich tat ich mich mit David Becker schwer, doch daran gewöhnt man sich.

    Dan Brown hat mich mit diesem Thriller Mal wieder voll ins Geschehen mitgenommen. Alles um mich herum war mir fast egal, da mich dieses Buch bis zum Schluss gefesselt hatte, obwohl mich manchmal die Computersprache und die Fakten drumherum aus der Handlung gerissen hatte.

    David hatte zwar einen vermeintlich schnellen Job, doch leider fiel ihm ein kleines Detail auf, ohne daß er nicht wieder nach Hause fliegen durfte. Die große Suche konnte beginnen. Manchmal dachte ich mir, David wird es etwas zu leicht gemacht und dann krachte er doch noch über die Felsbrocken. Seine Partnerin Susann kämpfte in der Zwischenzeit mit dem Translater, der einen Code seit bisher mehreren Stunden nicht knacken konnte.

    Dan Browns Bücher sind einfach nur zum Verschlingen. Die Abwechslung zwischen kurzen Kapiteln und die längeren mit Erklärungen und Rätseln haben es immer in sich, sodass man nur ungerne das Buch zur Seite legen will.

  5. Cover des Buches Homo Deus (ISBN: 9783406727863)
    Yuval Noah Harari

    Homo Deus

     (141)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Homo Sapiens steht an einer Grenze und wann wird er den Homo Deus erschaffen, einen durch Technik verbesserten Menschen? Einen Homo Deus, der sich vom Homo Sapiens deutlich mehr unterscheidet als dieser vom Neandertaler.

  6. Cover des Buches Angst (ISBN: 9783453437135)
    Robert Harris

    Angst

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Alexander Hoffmann ist ein brillanter Physiker, ein von ihm entwickelter Algorithmus erwirtschaftet mit dem von ihm gegründeten Hedgefond überdurchschnittliche Renditen.

    Hoffmann hat alles und noch mehr, doch dann bekommt er ein Buch - und innerhalb eines Tages ändert sich alles.

    Robert Harris hat einen packenden Thriller geschaffen, Schritt für Schritt steigert sich die Spannung - und was auch passiert, immer wieder weisen die Spuren auf Hoffmann - hat er in einem schizophrenen Wahn selbst das Unheil losgetreten oder hat sein "Kind", ein selbstlernender Algorithmus die Zügel übernommen und steuert nicht nur Hoffmanns Leben sondern Teile der Weltwirtschaft ins Chaos und das alles nur, um seinem Zweck zu genügen - möglichst viel Gewinn zu erwirtschaften.

    Die Geschichte lässt einen "KI Laien" wie mich grübelnd zurück - wie weit ist die Technik heute bereits? Sind diese Szenarien denkbar und wann sind sie Realität und kann man das Ganze noch aufhalten?

    Fazit - ein wirklich gutes Buch, welches zum Nachdenken anregt.

  7. Cover des Buches Keine Panik, ist nur Technik (ISBN: 9783833875465)
    Kenza Ait Si Abbou

    Keine Panik, ist nur Technik

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Suska

    Dieses Buch hat mich sofort interessiert, als ich es entdeckt habe. Technik ist doch kompliziert, oder? Dabei ist sie auf unseren Alltag nicht mehr wegzudenken. Und genau das setzt die Autorin am und erklärt viele Bereiche der Technik auf möglichst einfache und verständliche Art und Weise was es mit der Technik, die uns in unserem Alltag so begegnet, so auf sich hat. Spannend fand ich auch den Part zur künstlichen Intelligenz, den genau das erscheint vielen Menschen unheimlich und schwer greifbar. Aber auch die Schattenseiten der Technik werden beleuchtet, wie einfach es zum Beispiel ist, Menschen zu überwachen ( z.B. Social Scoring in China).


    Natürlich handelt es sich am Ende aber noch immer um ein Buch über Technik und kommt daher ohne Fachbegriffe nicht aus. Manchmal fand ich es schwer, dran zu bleiben bzw alle Informationen zu verarbeiten. Es ist kein Roman, der sich einfach so wegliest, sondern ein Sachbuch, den man auch Zeit geben muss.

  8. Cover des Buches Paradise City (ISBN: 9783518471579)
    Zoë Beck

    Paradise City

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Eliza08

    Düster und gar nicht so unrealistisch kommt der Roman Paradise City daher. Mir hat die Umsetzung der Story sehr gut gefallen. Das Cover ist bunt gestaltet. Erkennbar ist eine Rolltreppe, welche nach oben führt. Der Klappentext ist sehr kurzgefasst und weiß Spannung zu erzeugen. In der wesentlichen Handlung geht es um die junge Liina, einer Rechercheurin bei einem der letzten nichtstaatlichen Nachrichtenportale, welche in die Uckermark geschickt wird, um dort mysteriöse Fälle von Schakalangriffen auf Menschen zu untersuchen bzw. darüber zu berichten. Schon bald merkt Liiane dass hinter diesem Vorwand viel mehr als nur eine Ablenkung steckt. Kann sie in einer völlig gläsernen Gesellschaft etwas aufdecken was eigentlich verheimlicht wird? Die Hauptdarstellerin ist eine interessante und vielseitige Persönlichkeit. Stets stark und an das gute Glaubend versucht sie in einer sehr sonderbaren Welt um ihre Rolle zu kämpfen. Dabei ist sie gleichzeitig auch sehr verletzlich und kommt damit sympathisch und nicht wie eine typische Superheldin daher. Ebenfalls sehr überzeugend ist ihre Chefin Özlem welche eine sehr geheimnisvolle Person ist. Der Aufbau der Geschichte ist durch einzelne Zeitsprünge gekennzeichnet, welche aber den Lesefluss nicht stören. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht verspielt und sehr gut lesbar. Gerade die Beschreibung der Orte sowie die herrschenden Stimmungen innerhalb des Romans sind exzellent umgesetzt und bringen dem Leser das Gefühl der dystopischen Zustände sehr nah.  Der Roman richtet sich an Freunde von Thrillern oder Science-Fiction Literatur. Das Fazit ist sehr positiv. Der Autorin ist eine sehr reale fiktive Geschichte gelungen. Eine Welt welche durch Katastrophen wie Überschwemmungen oder Pandemien gezeichnet ist kommt uns allen leider sehr real vor. Auch eine Gesellschaft in der ein sogenanntes Social Crediting vorkommt, also eine Beurteilung der Verhaltensweise eines Bürgers durch z.B. Videoüberwachung welches bei Gutbetragen Preisnachlässe und bei Vergehen Preiserhöhungen nach sich trägt ist leider durch manche Nationen bereits in Teilen Alltag geworden. Auch aus diesen Gründen hat mich die Geschichte sehr gefesselt und nachtdenklich gemacht. Der Autorin ist eine sehr gute reale Geschichte gelungen, welche leider nur einen Nachteil hat, dass sie einem nach dem Lesen gar nicht mehr so fiktiv vorkommt.

  9. Cover des Buches Shenzhen (ISBN: 9783593511924)
    Wolfgang Hirn

    Shenzhen

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Dr_M

    Als Mao starb und Deng Xiaoping die Herrschaft übernahm, lag China am Boden. Der Große Vorsitzende hatte das Land mit seinen absurden Ideen fast zugrunde gewirtschaftet. Nach Dengs Vorstellungen musste China nun einen ganz anderen Weg einschlagen. Ein erster Schritt in die neue Richtung war die Errichtung von sogenannten Sonderwirtschaftszonen. Eine davon entstand etwa 30 km nördlich von Hongkong in einem Gebiet, das von Fischerdörfern dominiert wurde. Heute steht dort die Millionen-Metropole Shenzhen, die mit allen technologischen Zentren dieser Welt konkurrieren kann. Mehr noch – sie ist allen anderen dieser Zentren inzwischen überlegen. Und das ist in einer Geschwindigkeit passiert, die sich viele westliche Manager nicht hätten träumen lassen.

    Diese Leute betrachteten China lange als ein Land, in dem man billig produzieren kann. Mit der üblichen westlichen Überheblichkeit wurden die Jahrtausende alte chinesische Kultur und deren Traditionen völlig unterschätzt. Chinesen sind Meister im Kopieren und Lernen. Sie denken strategisch und langfristig. Die überhebliche Unterschätzung dieses Volkes rächt sich nun bitter. In wenigen Jahren können viele westliche Unternehmen mit ihren chinesischen Konkurrenten vermutlich nicht mehr mithalten, zumal man im Westen auch noch die Dummheit kultiviert, erfolgreiche Branchen mit planwirtschaftlichen Vorgaben an die Wand zu fahren.

    In diesem Buch versucht sein Autor die rasante chinesische Aufholjagd am Beispiel von Shenzhen zu beschreiben und zu erklären. Was dabei vor allem auffällt, ist die Euphorie und Begeisterung, mit der dies geschieht. Ein Zufall ist das nicht, denn vermutlich erscheint einigen dieser Herrschaften das chinesische Modell eines Kapitalismus unter einer kommunistischen Diktatur sehr sympathisch zu sein. Die Demokratien des Westens sind langsam, wenig innovativ und zersplittert. Schlimmer noch, anstatt den technologischen Fortschritt zu beschleunigen, befassen sie sich mit der Rettung der Welt und verpassen somit nicht nur den industriellen Anschluss, sondern auch die Fähigkeit, sich am Ende erst einmal selbst vor der chinesischen Übermacht zu retten.

    Denn der Faktor Bevölkerungsstärke spielt bei der Entwicklung einer ökonomischen Dominanz die entscheidende Rolle, wenn alle anderen Rahmenbedingungen stimmen. Mehr Ingenieure können eben mehr entwickeln. Mehr Arbeiter werden auch mehr produzieren.

    Der Zug ist wahrscheinlich längst abgefahren und nicht mehr aufzuhalten. Es sei denn, die Chinesen kommen selbst in Schwierigkeiten. Und das kann durchaus passieren, denn auch sie werden nicht von inneren Spannungen im sozialen Bereich, in ihrer demografischen Entwicklung oder in ihrem Finanzsystem verschont bleiben. Allerdings sind die Spannungen in den westlichen Systemen erheblich größer. Das alles sind jedoch keine Themen in diesem Buch. In ihm geht es ausschließlich um die Entwicklung von Shenzhen und deren detaillierter Beschreibung. Das chinesische Modell spielt zwar eine gewisse Rollen, wird aber nicht weiter durchleuchtet.

    Kritische Töne findet man in den verschiedenen Kapiteln eher am Rande, wenn überhaupt. Das Buch in seiner ganzen Euphorie und Begeisterung sollte einem eigentlich einen Schrecken einjagen, denn offenbar begreifen nicht sehr viele Menschen im Westen, welcher Gigant in Asien in nur kurzer Zeit entstanden ist. Der Glaube, dort würde nur billiges Zeug produziert werden, ist inzwischen von der Realität auf beeindruckende Weise widerlegt worden. Der Westen hat den ökonomischen Wettlauf inzwischen verloren. Die politischen Konsequenzen werden erheblich sein. Vieles, was uns heute als bedeutsam und wichtig erscheint, wird sich bald erübrigen, wenn sich der wirtschaftliche Abstieg des Westens erst einmal für alle sichtbar etabliert hat. Wer das nicht wahrhaben will, sollte dieses Buch lesen.

  10. Cover des Buches Planet der Algorithmen: Ein Reiseführer (ISBN: 9783813506938)
    Sebastian Stiller

    Planet der Algorithmen: Ein Reiseführer

     (7)
    Aktuelle Rezension von: MelaKafer

    Sebastian Stiller hat sein Buch als ein Reisetagebuch über eine siebentägige Reise über den Planeten der Algorithmen angelegt. Das sorgt bei dem eigentlich eher trockenen Thema für eine gelungene Unterteilung in kurze, abwechslungsreiche Kapitel, die mit Humor, wissenschaftlichen Grundlagen und einer gesunden Portion Ironie und Fantasie gespickt sind.

    Ich hab das Buch über einen längeren Zeitraum gelesen und immer wieder sehr gerne in die Hand genommen. Die einzelnen Geschichten lassen sich wunderbar unabhängig voneinander betrachten. Dabei hab tatsächlich viel erfahren und dazu noch viel gelacht. Das ohne Algorithmen heutzutage so gut wie gar nichts mehr geht, ist mir jetzt erst richtig klar geworden. Und doch ist es unglaublich schwer zu verstehen, was ein Algorithmus eigentlich ist. Selbst ein Experte wird einem das nicht erklären können.

    So haben die Autoren des deutschen Standardwerkes der Algorithmik auf die Frage, was ein Algorithmus sei, mit der Aussage beantwortet, dass das eher eine philosophische Frage sei. Das fand ich wunderbar.

    Eine herrlich amüsante Reise in die Welt der Algorithmik.


  11. Cover des Buches Zukunftsblind (ISBN: 9783426277317)
    Benedikt Herles

    Zukunftsblind

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Dieses Buch wurde 2018 veröffentlicht und jetzt, 2 Jahre später, ist es interessant, mit welchen Prognosen Herr Herles  schon tendenziell richtig lag.  Benedikt Herles ist promovierter Volkswirt und Fachmann für Risiko-Kapitel Investitionen.

    Er sieht die Zukunft  in der künstlichen Intelligenz, Block-Chain - Systemen, synthetischer Biologie,  Genoptimierung ( CRISPR/Cas-Methode,..) und einer entsprechenden gesellschaftlichen Veränderung.   Viele Erwerbsjobs könnten durch technologischen Fortschritt überflüssig werden und dann braucht es neue Ideen für die Finanzierung der Lebenshaltung und Lebensgestaltung. 

    Durch seine Erfahrungen in der Risikokapital- Finanzierung hat er eine Vorliebe für innovative StartUp Unternehmen. 

    Nach einer interessanten Analyse der wahrscheinlichsten Trends, beendet Herr Herles das Buch mit einem 10-Punkte Plan für nötige Reformen. Da hätte ich mir etwas mehr erwartet. Sein Maßnahmenplan hat mich nicht beeindruckt.  Aber das ist wohl eine Einstellungssache. 

    Ich fand das Buch wirklich interessant und gut zu lesen.  Abschließend hoffe ich, dass über die Themen auf breiter Ebene diskutiert werden

  12. Cover des Buches Weapons of Math Destruction: How Big Data Increases Inequality and Threatens Democracy (ISBN: 9780241296813)
  13. Cover des Buches Ada und die Algorithmen (ISBN: 9783406775635)
    Stefan Buijsman

    Ada und die Algorithmen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: losgelesen

    Stefan Buijsman, junger Philosoph und Mathematiker hat seinen Debutwerk „Espresso mit Archimedes“ aus dem Jahr 2019 ein Nachfolger spendiert. „Ada und die Algorithmen – Wahre Geschichten aus der Welt der künstlichen Intelligenz“ ist im C. H. Beck Verlag erschienen und 235 Seiten dick.

    Buijsman beschäftigt sich mit der künstlichen Intelligenz und erörtert die Frage, ob sie eine Bedrohung der Menschheit darstellen könnte. Diese Gefahr kennt schließlich nahezu jeder der Science Fiction Filme sieht. Aber ist dies tatsächlich eine reale Gefahr?

    Gekonnt formuliert Buijsman seine Argumentationskette und ermöglicht den Lesern hinter den Vorhang der sogenannten KI zu blicken. Er löst komplexe Sachverhalte auf und erklärt was künstliche Intelligenzen tatsächlich im alltäglichen Leben leisten können und vor allem woran sie scheitern! So kann der Autor potentielle Ängste nehmen und vermag sicherlich so manche Diskussion befrieden, die nicht unbedingt immer auf Tatsachen beruht.

    Das Buch „Ada und die Algorithmen“ liest sich insgesamt recht gut, kommt aber nicht an seinen Vorgänger „Espresso mit Archimedes“ ran. Dies liegt allerdings an den zugrundeliegenden Themen der beiden Bücher, denn da ist sein Erstlingswerk einfach deutlich vielschichtiger.

    Trotzdem ist auch das neue Buch von Stefan Buijsman durchgehend lesenswert. Nette Idee des Autors sind übrigens die 2D Barcodes, auf die im Text hingewiesen wird und zu weiteren Informationen führen.

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    Das Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.

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  14. Cover des Buches Algorithmen - Eine Einführung (ISBN: 9783486582628)
    Thomas H. Cormen

    Algorithmen - Eine Einführung

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Drei Sätze für den Autor - Schreib die verdammte Rezension! (ISBN: B07J477WV7)
    Norma Banzi

    Drei Sätze für den Autor - Schreib die verdammte Rezension!

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Ulrike_Berlik

    Es muss nicht immer eine detailgenaue Abhandlung sein. Genau das erklärt uns die Autorin in neun sehr kurzen Kapiteln.


    Sie hat einleitend als einfaches Beispiel 'Romeo und Julia' gewählt.
    Ob in deutsch oder einer anderen Muttersprache, ob mit Rechtschreibfehlern oder perfekt … eine Rezension ist besser als keine und genau das vermittelt sie straff und wirkungsvoll.

    In diesem Sinne habe ich den kurzen Leitfaden direkt rezensiert.
    Als Verlag ist Edition Banzini angegeben mit Veröffentlichungsdatum 2018.
    Von mir klare Leseempfehlung.

  16. Cover des Buches Diskrete Mathematik (ISBN: 9783540301509)
    Jiri Matousek

    Diskrete Mathematik

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Faktor Mensch im Verkauf: Ein Plädoyer für Leidenschaft und Menschlichkeit im Vertrieb (ISBN: 9783658089870)
    Holger Bröer

    Faktor Mensch im Verkauf: Ein Plädoyer für Leidenschaft und Menschlichkeit im Vertrieb

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Buecherspiegel

    Wie kaufen wir heute ein? Wie sehen wir Verkäufer beziehungsweise was macht für uns Käufer ein guter Verkäufer aus? Aus Sicht des Verkäufers beschreibt Holger Bröer in seinem Buch „Faktor Mensch im Verkauf – Ein Plädoyer für Leidenschaft und Menschlichkeit im Vertrieb“, wie sich die Bedingungen in den letzten Jahren rasant geändert haben, wo wir jetzt stehen, was auf uns zu kommt. Für uns Käufer, für Verkäufer, den Handel, für uns alle.
    Der Autor stammt aus der Generation der Baby-Boomer, aus einer Zeit, in der die Welt des Internet, der schnellen Datenverbindungen und Big Data, in der Handys, Smartphones, Tablets und mit dem Handel kommunizierende Kühlschränke, bestenfalls Science Fiction war. Mit der Zeit zu gehen ist eines, sich nicht vereinnahmen lassen vom Stand der Technik eine völlig andere Seite. Das Kommunikation alles ist, es darauf ankommt, wie ich auf meinen Handelspartner eingehe, wie ich mich selbst als Verkäufer sehen kann, sehen sollte, das ist dem Autor wichtig.
    Das Plädoyer ist mehr als ein Ratgeber „wie werde ich zum guten Verkäufer“. Wer ein Standardwerk nach dem Motto, in zehn Schritten zum besten Verkäufer, sucht, ist vollkommen fehl am Platz. Das gute Gegenteil ist der Fall. Eine Analyse des Istzustandes des Handels und wie man darin überlebt ohne sich von Daten- und Zeitfressern zu sehr vereinnahmen zu lassen, das ist die Kunst des Tages. Und dabei nicht seine Phantasie zu verlieren, seinen Spieltrieb, eigene Bilder im Kopf entstehen zu lassen. Die Menschlichkeit, das Fühlen, Riechen, Sehen, Kosten der Ware, das „sich in Augenschein nehmen“, um die Stimmung des Käufers zu erahnen, um zu einem positiven Geschäftsabschluss zu kommen, das kann uns die Technik nicht abnehmen.
    Wie oft ärgern wir Kunden uns über Automatenstimmen, die uns bei Telefonverbindungen mit dem sogenannten Kundendienst hinhalten, bis wir, vielleicht, irgendwann, eine menschliche Stimme hören? Allein daran können wir ermessen, dass es vielleicht Zeit sparend sein kann über das Internet etwas zu bestellen, den wahren Kaufgenuss aber gar nicht mehr spüren können. Viele Unternehmen sind nicht, oder noch nicht, bereit, über Internet, vor allem über Social Media mit den Kunden zu agieren. Zu groß ist die Gefahr etwas falsch zu machen und dann durch ein unbedachtes Wort oder einen ungeschickten Werbefilm sehr viel zu verlieren. An Geld, Ansehen, Macht und Einfluss. Tut man gar nichts, ist ein Unternehmen bald von der Bildfläche verschwunden, ein zu viel hat ebenfalls seine Schwächen. Die Balance zu finden für beide Seiten, Käufer und Verkäufer, alte und neue Generationen sowie Strukturen in der Gesellschaft, das wird die Aufgabe für die Zukunft sein. Dies liegt Bröer sehr am Herzen, das liest man in jeder Zeile seines Buches.
    Die Ratschläge für Verkäufer sind eingebettet in allen Themenbereichen aber nicht aufdringlich gesetzt sondern dezent. Nur wie man mit Kunden umgehen soll beziehungsweise eben nicht, das bespricht er anhand der „letzten Meile“. Auch, dass ein Geschäftsabschluss nicht mit der Unterschrift auf dem Vertrag endet, wird er nicht müde zu betonen.
    Die Tücken der Datentechnik, wie wir Menschen generell damit umzugehen lernen sollten, Altes mit Neuem verbinden ohne unsere menschliche Seite zu vergessen und nicht alles den Giganten der Datensammler überlassen ist ein wesentlicher Punkt im Buch. Nach Algorithmen sollen unsere Emotionen berechnet werden, damit unser künftiges Handeln vorausberechnet wird, auch im diagnostischen Bereich! Ist das die Freiheit und Unabhängigkeit nach der wir streben? Oder doch eher, wie Bröer uns zu verstehen gibt, der Weg zum Ende der Phantasie und eigenständigem Denken?
    Der Autor spart nicht daran uns eindringlich vor Augen zu führen, wie die neue Datenwelt uns und auch das Wirtschaftsleben verändert haben, wie wir, die Handelnden uns aber auch befreien können, damit wir wieder unabhängiger werden von der Verführung von Smartphone und Co.


  18. Cover des Buches Mensch 4.0 (ISBN: 9783579086927)
    Alexandra Borchardt

    Mensch 4.0

     (8)
    Aktuelle Rezension von: MatthiasBreimann

    In ihrem Werk, Mensch 4.0, geht die Autorin der Frage der gegenwärtigen und zukünftigen Freiheit des menschlichen Individuums nach und wie sie uns augenscheinlich immer mehr durch die Technik, auf einer Seite immer mehr genommen wird.

    Denn durch die immer fortschrittlicheren Endgeräte wie Smartphones, Tablets, usw. sind wir ausschließlich nur noch auf die Onlinewelt fixiert und fast nicht mehr auf unser Gegenüber und die reale Offlinwelt. So zeigt sie auf, wie die “Sucht“ nach Likes, Status, Infos, News, uns immer mehr in die Abhängigkeit treibt. Aber auch, wie wir durch immer intelligentere und vernetztere Geräte, unsere Unabhängigkeit und Selbstständigkeit verlieren.

    Ihr Hauptaugenmerk liegt dabei stets auf die immer besser programmierten Algorithmen, die uns einerseits das Leben so bequem und einfach machen, andereseits unserer menschlichen, individuellen Fähigkeiten berauben. Denn Algorithmen kennen keine “Zufälle“, keine “Fehler“, keine “Unfälle“, “Abkürzungen“, spontanen Entscheidungen, usw. nur einen immer geradlinigen Weg zum “Ziel“.

    Dies führt dazu, dass wir weniger spontan sind, weniger spontane Geistesblitze haben, uvm., sondern nur noch auf Effizienz und Perfektion getrimmt umherhirren. Und dies vor allem durch die großen fünf Konzerne, wie Google und Facebook, des Silicon Valley “gesteuert“.

    Dazu geht die Autorin auch auf sehr viele weitere Probleme ein. Manipulation, Autonomie, Fake News, Grundeinkommen, gläserner Bürger, usw. Auf diese Fragen und Probleme versucht sie mit philosophischen, psychologischen, ökonomischen Mitteln darauf einzugehen.

    Ein Buch das wichtige Fragen und Probleme aufzeigt und einem vor die Augen führt, was uns im schlimmsten Falle in der Zukunft erwartet. Erwähnen sollte man aber auch, dass wahrscheinlich manche Ansichten und Meinungen der Autorin, nicht bei allen Lesern Anklang finden werden.

  19. Cover des Buches Das Ende der Mittelschicht (ISBN: 9783492316309)
    Daniel Goffart

    Das Ende der Mittelschicht

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Datenstrukturen und Algorithmen (ISBN: 9783519221210)
  21. Cover des Buches Prinzipien des Algorithmenentwurfs, m. 2 CD-ROMs (ISBN: 9783827402387)
  22. Cover des Buches Einführung in die Informatik (ISBN: 9783486597110)
    Heinz-Peter Gumm

    Einführung in die Informatik

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Puspe
    deckt wirklich alle bereiche ab, jedoch zu lasten der sustanz. mit anschaulichen grafiken die halseitige erklärungen sicher kürzen könnten worde ebenfalls gespart.
  23. Cover des Buches Algorithms in C++ (ISBN: 0201849380)
    Robert Sedgewick

    Algorithms in C++

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Quantum Dawn (ISBN: 9783426519929)
    Thore D. Hansen

    Quantum Dawn

     (20)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Der Autor konfrontiert den Leser von Quantum Dawn mit einem Finanzsystem, in dem sämtliche Regeln über Bord geworfen wurden und die Politik untätig bleibt, da sie von Heuschrecken unterwandert wurde.

    Der Thriller beginnt mit der Entführung und der Ermordung des zwielichtigen Investmentbankers Jarod Denver. Bei der Durchsuchung der Wohnung entdecken die ermittelnden Beamten von Scotland Yard und Rebecca Winter von der Abteilung schwere Wirtschaftsdelikte zwei Festplatten und eine geheimnisvolle E-Mail. Gemeinsam mit dem Erik Feg, vom BND, findet Rebecca Winter im Laufe der Ermittlungen heraus, dass der Algorithmus das Potential hat das Finanzsystem ins Chaos zu stürzen.

    In einem parallelen Handlungsstrang führt der Auto den Leser zu einem Geheimtreffen an einen unbekannten Ort in der Bretagne. Bei dem Teilnehmerkreis, als die Herren bezeichnet, handelt es sich um Unternehmer, ältere Investmentbanker, ehemalige Bankvorstände, Makler und Politiker, die im Begriff sind einen höchst gefährlichen Plan in die Tat umzusetzen. Der Plan hat das Ziel zu verhindern, dass die Manager der größten Unternehmen der Finanzbranche den demokratischen Kapitalismus abschaffen und dafür einen autoritären Kapitalismus installieren.
    Gefährlich deswegen, da die Regel gilt, dass Personen mit zu viel Kenntnissen über die internen Vorgänge im Geldsystem, von einer unsichtbaren Macht beobachtet werden – und keiner der Herren möchte schließlich zum Club der toten Banker gehören.

    Im Verlauf des Thrillers führt Thore D. Hansen beide Handlungsstränge zusammen und zeigt dem Leser ein ungeheuerliches Szenario.

    Bis zum Schluss bleibt die zentrale Frage, welche Motive die Auftraggeber des Algorithmus wirklich haben.

    Quantum Dawn ist ein hervorragendes Buch, das dazu anregt sich auch darüber hinaus mit unserem Finanzsystem und der Rolle von Politikern und Lobbyisten zu beschäftigen.

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