Bücher mit dem Tag "alkoholikerin"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "alkoholikerin" gekennzeichnet haben.

57 Bücher

  1. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499256356)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

     (2.796)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Ich hab das Buch schon einmal in der Schule gelesen und fand es da nicht so gut. Weil ein Freund von mir so begeistert von dem Roman ist, habe ich ihm jetzt noch mal eine zweite Chance gegeben. Allerdings wusste ich dadurch schon, was passiert.

    Geschrieben wird das ganze in der Ich-Form. Vom Stil her ist es betont umgangssprachlich und jugendlich. Gleichzeitig kommen öfter mal Beschreibungen und Referenzen vor, die man als Jugendlicher eigentlich gar nicht versteht und die eben auch nicht der Altersgruppe entsprechen. Man merkt hier einfach, dass der Autor ein Kunstwerk schaffen wollte und keinen 'normalen' Jugendroman.
    Durch diesen komischen Schreibstil wirkte mir der Protagonist sehr fremd. Zusätzlich fehlen ihm oftmals 'normale' Gedanken. Wer mit einem geklauten Wagen durch die Gegend fährt, macht sich doch viel mehr Sorgen und was-passiert-wenn-...Gedanken. Das hat mir einfach gefehlt und dadurch wirkte der Protagonist unwirklich. Generell fühlen sich seine Gedanken einfach nicht wie die von einem Jugendlichen an.

    Die Handlung ist total skurril und abgedreht. Es ist ein Road-Trip, aber bei fast allen Sachen, die passieren, hat man das Gefühl, dass sie total unrealistisch sind und so etwas in der Realität niemals passieren würde. Besonders die erwachsenen Charaktere, die auftauchen, handeln einfach nicht wie echte Erwachsene. Ein Ereignis jagt das nächste und dabei ist eins unglaubwürdiger und abgedrehter als das vorherige..

    Trotzdem gelingt es dem Buch, eine schöne Stimmung zu erzeugen und einige Gedankengänge vom Protagonisten treffen dann doch ins Schwarze. Aber der Großteil der Charaktere und Ereignisse bleibt einfach unrealistisch-unwirklich.

    Was mir gut gefallen hat: Es gibt in dem Buch quasi ein Danach und ein Wie-es-dazu-kam. Das wird zwar nicht so benannt, aber diese beiden Zeitebenen haben es etwas interessanter gemacht.


    Fazit: Überzeugen kann mich dieser Jugendroman immer noch nicht. Man merkt einfach, dass es so ein typisches Buch ist, das in der Schule gelesen wird. Es fehlen glaubwürdige Charaktere, in die man sich hineinversetzen kann und die Handlung ist skurril und unglaubwürdig.
    Stattdessen wird mit der Sprache gespielt und das ganze ist literarisch angehaucht. Charakterentwicklung wie in anderen Jugendromanen gibt es nicht und es war auch keine Geschichte, die mich wirklich in ihren Bann zieht.

    Tschick bekommt von mir 3,4 (also gerundet 3) / 5 Sterne.

  2. Cover des Buches The Girl on the Train (ISBN: 9780857522313)
    Paula Hawkins

    The Girl on the Train

     (711)
    Aktuelle Rezension von: goldfisch17

    wirklich spannend und verzwickt...

    Einzig das hin und her wechseln der Zeit hat mich ausnahmsweise ein wenig verwirrt. 

  3. Cover des Buches Total verliebt (ISBN: 9783453418530)
    Monica Murphy

    Total verliebt

     (510)
    Aktuelle Rezension von: Maria_Schulze

    Das Buch habe ich schon einige Jahre in meinem Regal und hab es bisher immer hinten angestellt. Das Cover ist typisch für eine Liebesgeschichte. Die Inhaltsangabe auf der Rückseite lässt zwar Gefühle und ein Liebesverhältnis vermuten, mehr aber auch nicht. Jetzt habe ich mir das Buch doch mal vorgenommen und es hat sich durchaus gelohnt. Ohne zu viel zu verraten handelt sich um viel mehr als wie auf den ersten Blick eine typische Collegeromanze. Eigentlich hat es gar nichts damit zu tun. Das Buch handelt von 2 Menschen, die in ihrem Leben schon viel negatives erleben mussten und jetzt aufeinandertreffen und obwohl sie es nicht wollen einander brauchen. Bei einem der Protagonisten ist es viel offensichtlicher, dass das Leben nicht immer ideal verläuft . Bei der anderen Person denkt man am Anfang nicht, wie schlimm bzw. warum es der Person so schlimm geht. Der Schein trügt. Es gibt nicht das perfekte Leben. An einem gewissen Punkt habe ich das Gefühl gehabt, durchschaut zu haben, was der Person passiert ist. Aber wenn man es erfährt, ist es dennoch schockierend. Ich dachte, dass es ein Einzelband ist, weshalb ich sehr über das Ende überrascht war. Umso mehr freue ich mich auf Band 2. 

    Fazit: Es lohnt sich durchaus das Buch zu lesen. Das Konzept ist nicht neuartig, aber dennoch nicht die typische Liebesgeschichte. 


  4. Cover des Buches Forbidden (ISBN: 9783841503077)
    Tabitha Suzuma

    Forbidden

     (829)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_dc

    Ich habe es eben erst fertig gelesen und ich bin emotional am Ende.. Ein Buch was man gelesen haben sollte! Das Thema, die Umsetzung und der Schreibstiel sind unglaublich.

  5. Cover des Buches Amokspiel (ISBN: 9783945386378)
    Sebastian Fitzek

    Amokspiel

     (2.149)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Dieser Tag soll ihr letzter sein. Die Kriminalpsychologin Ira Samin hat ihren Selbstmord sorgfältig vorbereitet – zu schwer lastet der Tod ihrer Tochter auf ihrem Gewissen. Doch dann wird sie in einen Radiosender gerufen, zu einem brutalen Geiseldrama: Ein Psychopath spielt ein makabres Spiel mit der Öffentlichkeit. Ira beginnt mit einer scheinbar aussichtslosen Verhandlung, bei der ihr Millionen Menschen zuhören.

     Ein gnadenloses Psychoduell, das in einer atemlosen Jagd quer durch Deutschlands Hauptstadt kulminiert.

    Der Schreibstil ist interessant. Die Geschichte ist ok, aber nicht so gut, wie andere Bücher von Fitzek, die ich kenne. Man erhält jeweils genug Informationen und neue Fragen, damit man weiterlesen will.

    Obwohl auch hier einige unerwartete Wendungen auf den Leser warten, ist die Geschichte teilweise doch etwas vorhersehbar.

    Für mich gab es in diesem Buch etwas zu viele Zufälle, um die Geschichte noch als wirklich realistisch zu empfinden.

    Trotzdem eine solide Geschichte.

  6. Cover des Buches Scorched (ISBN: 9783492310277)
    Jennifer L. Armentrout

    Scorched

     (213)
    Aktuelle Rezension von: Schokoladenteddy

    Nachdem ich schon einige Bücher von Jennifer L. Armentrout gelesen habe, darunter die »Obsidian«-Reihe oder die »Wait for You«-Serie, freute ich mich sehr auf dieses Buch. Allerdings gingen meine Erwartungen aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen mit dieser Autorin in eine ganz andere Richtung. Wäre die zweite Hälfte des Buches nicht gewesen, wäre das sogar eine grosse Enttäuschung geworden.


    Darum geht's in »Scorched«:

    »An den meisten Tagen weiss Andrea nicht, ob sie Tanner näherkommen oder ihm lieber eine verpassen will. Er ist definitiv heiss, aber sie halten es fast nie länger als fünf Minuten in einem Raum zusammen aus. Bis jetzt. Der gemeinsame Sommerurlaub in einer Hütte in West Virginia stellt alles auf den Kopf. Plötzlich können die beiden nicht mehr ohne einander. Aber Andrea hat private Probleme, die sie völlig aus der Bahn werfen und ihre Liebe zu Tanner zu zerstören drohen. Wird Tanner dennoch für sie da sein?«

    Original-Klappentext


    Meine Meinung:

    Der Schreibstil der Autorin ist mir mittlerweile vertraut und auch in diesem Roman sehr flüssig und angenehm zu lesen. Da das Buch sowohl aus Andreas als auch aus Tanners Perspektive erzählt wird, erleben wir Leser*innen beide Protagonisten sehr nahe, was mir gut gefallen hat.

    Andrea habe ich als eine sehr unentschlossene, wankelmütige und nicht selbstbewusste Protagonistin erlebt. Ihre Entscheidungen konnte ich nicht immer hundertprozentig nachvollziehen, und in einigen Szenen war sie leider einfach nur nervig. Erst im zweiten Teil des Buches konnte ich eine bessere Beziehung zu ihr aufbauen und ein grösseres Verständnis für sie entwickeln.

    Tanner hingegen war mir über grosse Teile des Romans sympathisch. Er wirkte sehr liebenswert und verständnisvoll und hatte unglaublich viel Geduld mit Andrea - insgesamt ein toller Protagonist.

    In der ersten Hälfte des Buches vermisste ich eine spannende Story, wie ich sie mir sonst von dieser Autorin gewöhnt bin. Es gibt kaum eine nennenswerte Handlung, dafür viel zu viele erotische Szenen, die mich kaum berühren konnten. Hier fehlte es eindeutig an Tiefe. Erst in der zweiten Hälfte des Buches nimmt die Story zum Glück langsam Fahrt auf. Es geht u.a. um psychische Probleme, Alkoholismus und darum, sich selbst zu akzeptieren und zu lieben. Diese Wendung kam in meinen Augen insgesamt zu spät, obwohl sie das Buch um einiges besser machte.


    Fazit:

    »Scorched« zählt in meinen Augen zu den schlechteren Büchern von Jennifer L. Armentrout, vor allem aufgrund der fehlenden Story in der ersten Hälfte. Betrachtet man nur die zweite Hälfte des Romans, behandelt er sehr wichtige und realitätsnahe Themen und ist damit durchaus lesenswert. Deshalb gibt es drei von fünf Sternen.

  7. Cover des Buches Atemnot (ISBN: 9783863960643)
    Ilsa J. Bick

    Atemnot

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina
    Jenna ist sechzehn und hat in ihrem Leben schon viel erlebt. Ihr Vater ist ein Neurotiker, ihre Mutter Alkoholikerin und ihr einziger Halt, ihr Bruder Matt, ist im Irak. Nach einem Aufenthalt in der Psychiatrie beschließen ihre Eltern, sie wieder auf die Schule zu schicken. Dort lernt sie den attraktiven Chemielehrer Mitch Anderson kennen, der sofort merkt, dass auf ihr eine Last liegt und sich um sie kümmert.

    Mir fällt es noch immer schwer, dieses Buch so zu beschreiben, dass es ihm auch gerecht wird und trotzdem will ich es hiermit versuchen.
    Erstmal zum Schreibstil der Autorin. Dieser ist sehr einfach gehalten und dennoch passt er perfekt zum Buch, denn hier erzählt die Protagonistin selbst ihre Geschichte einem Kommissar namens Bob, der sie ganz am Anfang des Buches aus einer misslichen Lage befreit hat, von der man vorerst aber nicht erfährt, was geschehen ist.
    Wie man denken könnte, geht es bei der Geschichte um eine Schüler Lehrer Beziehung, die nicht sein darf. Doch weit gefehlt, denn es geht um viel mehr. In erster Linie geht es nämlich um die Gefühle einer Jugendlichen, um ihre inneren Dämonen und um das sinnbildliche Ertrinken, einer Metapher dafür, wie kaputt die Seele eines Mensch eigentlich sein kann. Dabei ist der Roman eher ruhig, ohne große Spannung, dafür aber sehr tiefgründig und melancholisch und selbst das Ende ist nicht dieses "und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage". 
    Jenna ist ein Außenseiter, was man schon am Anfang sehr schnell mitbekommt und ihr fällt es schwer, mit der Welt um sich herum klar zu kommen. Sie ist gebrochen und man merkt ihr ihre Traurigkeit an, wenn man zwischen die Zeilen sieht. Sie war mir weder sympathisch, noch unsympathisch, sondern jemand, den es eher zu verstehen gilt, als zu mögen. Mr. Anderson hingegen ist ein sehr angenehmer Charakter, den ich von Anfang an mochte. Wer hätte nicht gern einen so verständnisvollen und hilfsbereiten Lehrer!? Jennas Eltern, vor allem ihre Mutter taten mir mehr leid, als dass ich sie nicht mochte. Warum sie sich so verhalten, wie sie es tun, versteht man erst im Laufe der Geschichte und lässt noch einmal ein ganz anderes Licht auf sie fallen. Trotzdem kann und darf man ihr Verhalten nicht gut heißen.
    Alles in Allem hat Ilsa J. Bick aber alle Charaktere sehr gut geschrieben und durchdacht. Man merkt, dass sie selbst Kinder- und Jugendpsychiaterin ist, denn sie hat wirklich Ahnung von dem, was sie da schreibt.
    Ich mochte dieses Buch wirklich sehr. Nicht nur dass ich "kaputte" Charaktere und melancholische Geschichten mag, die Autorin hat es auch noch geschafft, hier beides so realistisch zu verstricken, dass es Spaß gemacht hat, diesen Roman zu lesen. Ich bin mir auch sicher, dass mir die Geschichte noch lange im Gedächtnis bleiben wird. 
  8. Cover des Buches Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich. (ISBN: 9783734100512)
    Paula Hawkins

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

     (1.148)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Zunächst wähnt man sich in einer Biografie einer Alkoholikerin. Nach dem ersten Viertel wandelt sich das Buch in einen super spannenden Thriller, man weiß sehr lange nicht, wer mit wem verkehrt und wie es zu den dramatischen Ereignissen kommen konnte. 3,5 🌟

  9. Cover des Buches Die einzige Geschichte (ISBN: 9783462051544)
    Julian Barnes

    Die einzige Geschichte

     (134)
    Aktuelle Rezension von: BjoernAndBooks

    Paul ist 19, Susan 48 – und sie lieben sich. In einem Vorort von London namens „The Village“ lernt sich das ungleiche Paar in den 1960er Jahren in einem Tennisverein kennen. Nach und nach und in fast schon lakonischer Sprache lässt Barnes Paul als unzuverlässigen Ich-Erzähler sein Leben und seine Beziehung zu Susan retrospektiv wiederbeleben. Allzu beschwerlich wirken dabei gerade die ersten Jahre nicht: Die Emanzipation von seinen Eltern, der Rauswurf aus dem Tennisclub, als sich die Hinweise auf eine ungebührliche Beziehung der beiden verdichten, die stets präsente Gefahr durch Susans betrogenen und, wie sich später herausstellen soll, schon lange gewalttätigen Ehemann – all das meistern sie zunächst nahezu mühelos. Mit dem Zusammen- und Umzug nach London kehrt so etwas wie Routine ein, und die Probleme beginnen: Susan verfällt mehr und mehr dem Alkohol und verliert jeglicher Form psychischer Stabilität; die Distanz zwischen den beiden Liebenden wird größer, bis Paul sich entziehen muss und Susan an ihre Tochter „übergibt“. Er versucht, ein eigenes Leben, eine neue Realität zu beginnen, aber bis zu ihren letzten Tagen in einer psychiatrischen Anstalt bleibt Susan für Paul das, was sie von Anfang an war: seine „einzige Geschichte“.


    Julian Barnes, einer der Großmeister des zeitgenössischen britischen Romans, schaut hier ganz genau hin: Wie durch ein Brennglas, Pauls Brennglas, schauen wir auf die Alltäglichkeit einer Liebe. Paul erinnert sich oft nicht richtig oder eher an Nebensächlichkeiten, so dass das große Ganze manchmal verschwommen bleibt und eher durch die schlaglichtartig eingestreuten Details an Kontur gewinnt. Das ist wirklich meisterhaft eingesetzt, weil die Leser*innen dadurch einerseits auf Distanz gehalten werden und andererseits das Gefühl bekommen, viel besser Bescheid zu wissen als die Handelnden selber. Man will beiden ständig Ratschläge geben, sie auf andere Wege führen, ihnen einen kleinen Stups geben, damit sie sich nicht aneinander verlieren. Gleichzeitig macht es aber auch schwer, über diese Entfernung wirklich emotionale Beteiligung mit Paul oder Susan zu erhalten: Susan, die vor allem in ihrer Ehe mit Gordon Macleod wenig Freude gehabt zu haben scheint, tut einem in erster Linie leid; Paul mit seiner ungestüm-ungezwungenen Jugend am Anfang möchte man zurufen: „Bewahr dir das doch bitte!“.


    Das ist ein wenig schade, freut man sich doch gleichzeitig darüber, hier einmal einer Liebe durch die Jahrzehnte folgen zu dürfen, die einerseits durch die Paarkonstellation, aber andererseits auch durch ihren eigentlich so liebevollen Umgang charakterisiert ist. Gerade auf den letzten siebzig Seiten, die fast zu so etwas wie einem Schlussplädoyer werden, gerät mir der Tonfall zu nüchtern und unpersönlich. Nichtsdestotrotz ist die Lektüre mehr als lohnend: eine wundervolle Sprachmacht und zwei vielschichtige Hauptcharaktere, die man durch ihr Leben begleiten darf!


    Weitere Rezensionen auf Instagram @bjoernandbooks

  10. Cover des Buches Spreewaldgrab (ISBN: 9783548287607)
    Christiane Dieckerhoff

    Spreewaldgrab

     (95)
    Aktuelle Rezension von: countrywoman

    Ein Regionalkrimi in einer für mich neuen Gegend. Das Cover gefällt mir mit der Flusslandschaft sehr gut. Im Krimi selber kommt mir etwas zu wenig Spreewald vor. Ich hätte gerne etwas mehr von der Gegend gelesen. Aber das kommt bestimmt in den nächsten Teilen.

    In diesem ersten Teil lernen wir Klaudia und viele andere Personen näher kennen. Für den einen oder anderen mag es etwas zu viel gegenüber dem Krimi zu sein. Ich fand es okay, es ist schließlich eine Reihe. Und im ersten Band die Protagonisten schon einmal gut kennen zu lernen finde ich eine gute Grundlage. 

    Und trotz allem Menschlichen, persönlicher Probleme einiger haben wir es mit einem interessanten Mordfall zu tun. Klaudia ist neu auf der Dienststelle und steigt direkt richtig ein. Wächst langsam mit den Kollegen zusammen, erarbeitet sich Respekt. Auch privat hat sie mit einigen Kollegen zu tun. Und Klaudia hat nicht nur mit einem Mord zu tun, nebenbei entdeckt sie noch ein Skelett, es gibt vermisste Personen. Wie passt das alles zusammen?

    Und dazwischen immer wieder Kapitel über eine gefangene Frau. Wie ist der Zusammenhing? Falsche Fährten werden gelegt. Meine ersten Vermutungen waren falsch. Der Krimi lebt nicht von der Spannung, sondern von den Überraschungen. 

    Der Krimi lässt sich leicht und flott lesen. 

    Fazit: Im ersten Teil neben dem Mordfall viel Privates, aber auch dies ist interessant. Ein Mord mit vielen Überraschungen und einer Kommissaren, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Ein Buch, das Lust auf weitere Fälle mit Klaudia und dem Team macht.

  11. Cover des Buches Schattenblume (ISBN: 9783734101687)
    Karin Slaughter

    Schattenblume

     (949)
    Aktuelle Rezension von: haberlei

    Einerseits ist die dramatische Geiselnahme, der Angriff auf die Polizeistation, die Jeffrey leitet und bei der er schwer verletzt wird, die fesselnde Rahmenhandlung, andererseits liegt die Ursache dafür in der Vergangenheit Jeffreys. Die Aufrollung eines sog. Cold Case ist die zweite spannende Handlung, wobei man vieles über Jeffreys Jugend, seine Freunde und sein Leben damals erfährt, auch über die erste Zeit ihrer Liebe, der Liebe zwischen Sara und Jeffrey. Das hat seinen besonderen Reiz, eine besondere Spannung.

  12. Cover des Buches True North - Ein Moment für immer (ISBN: 9783736309852)
    Sarina Bowen

    True North - Ein Moment für immer

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Marheiaa21

      >> Es ist schön. Unerwartet, aber seltsam befriedigend. May Shipley erfüllt ein Bedürfnis, von dem ich gar nicht wusste, das ich es habe. << - Alec May & Alec haben sich in ihrem Leben nie wirklich gekannt. Sie kommen aus zwei Familien, die sich oft nicht sonderlich gut verstanden haben. Doch als May von ihrer Freundin Daniela betrogen wird, ist Alec da. Aus einem gemeinsamen Erlebnis werden zwei, drei und noch mehr. Und da ist auch immer das Knistern zwischen ihnen. Doch wie soll May zu jemand vertrauen finden, wenn sie sich selbst nicht vertraut. Seit dem ersten Teil habe ich mir eine Geschichte für May gewünscht. & hier ist sie nun. May ist lustig, gerecht & tapfer (auch wenn sie das selbst nicht glaubt). Doch gleichzeitig ist sie in ihrer Familie das Sorgenkind, das Kind nach der jeder schaut & ihr helfen will. May ist dankbar für ihre Familie & wünscht sich dennoch einfach angenommen zu werden. May lernt während der Geschichte das jede Schwäche zu ihr gehört. Das genau diese Sie ausmachen & jemand diese lieben kann. Alec Rossi war mir aus dem vorherigen Band, nicht gerade sympathisch. Er wirkte arrogant & nachtragend. Doch das kann man jetzt nicht behaupten. Alec steht ein für das was er tut, hat Ziele die er verfolgt & ist einfach Erhlich. & das so gut ehrlich, einfach immer gerade aus & doch wirkt es nicht so als könnte er Grenzen von anderen nicht wahren. Alec wird herzlich, liebevoll & aufrecht. Was zwischen den beiden entsteht, ist geprägt von Schmerz, Verlust & Distanz. Den eigentlich sind sie sich beide klar, das hier nichts entstehend wird. Gerade die Erlebnisse von May prägend die Geschichte. Die Autorin hat auch in diesem Band ein Hand für Humor. Schafft es Sarkasmus in die  Sätze einfließen zu lassen &dennoch berührende Passagen zu schreiben. Ich bin ziemlich froh die True North - Reihe mit May zubeenden. Den dieser Teil ist nicht der stärkste, aber das Setting ist zum Wohlfühlen da. Für May & Alec - gibt es 4/5 ⭐️

  13. Cover des Buches Untiefen (ISBN: 9783548289595)
    Sheena Kamal

    Untiefen

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Renken
    Nora Watts lebt als gescheiterte Persönlichkeit nahe am Abgrund ihres Lebens. Sheena Kamal schickt sie im Thriller "Untiefen" dennoch auf die Suche nach ihrer verstossenen Tochter und zurück in ihre eigene Vergangenheit. 

    Zum Inhalt:
    Das Leben war nicht gut zu Nora Watts. Sie ist eine trockene Alkoholikerin, die ihre Vergangenheit als ehemaliges Mitglied der Canadian Forces und gescheiterte Soul-Sängerin am liebsten für immer ausradieren möchte. Sie arbeitet dank einer besonderen Begabung als Schreibkraft mit Sonderaufgaben in einem Detektivbüro. Sie ist in der Lage Lügen sofort zu erkennen, eine Begabung die ihr den Job und damit eine Aufgabe schenkt. Nora lebt im Keller der Detektei zusammen mit ihrer zugelaufenen Hündin Whisper. Nur zu ihr hat sie Vertrauen und allen anderen Menschen begegnet sie mit tiefem Misstrauen und Argwohn.
    Ein Anruf bringt ihr tristes Leben aus den Fugen. Ein Paar sucht ihre verschwundene Tochter. Mit Entsetzen stellt Nora fest, dass es ihre eigene, vor fünfzehn Jahren zur Adoption freigegebene Tochter ist. Nora beginnt eine Suche und trifft auf anscheinend übermächtige Gegner. Schon bald findet sie sich selbst im Fadenkreuz wieder.

    Mein Eindruck:
    Sheena Kamal bringt in diesem Thriller eine ganz besondere Protagonistin ins Spiel. Mit Nora Watts hat sie eine Figur geschaffen, die widersprüchlicher und interessanter nicht sein kann. Innerlich zerrissen mit ihrer tristen und einsamen Gegenwart und ihrer düsteren Vergangenheit, quält sich Nora Watts als absolute Einzelgängerin durch den Alltag. Ihre einzige Vertrauensperson ist ihre Hündin Whisper. Durch die ausführliche Beschreibung Noras Vergangenheit wird der Leser in die Lage versetzt, ihren schwierigen Charakter zu verstehen und auf ihrer Seite zu stehen. 

    Die Handlung ist sehr tiefgründig und phasenweise trotzdem sehr temporeich. Durch Noras Recherchen werden nur langsam die Hintergründe ersichtlich. Statt einer Ausreißerin ermittelt Nora plötzlich in einem Entführungsfall. Ihre Gegner haben das nötige Geld und die Macht, eine gewaltige Maschinerie in Gang zu setzen. Noras Suche bleibt natürlich nicht unbemerkt und so gerät sie bald selbst in Gefahr und wird zu Gejagden. Durch diese Konstellation wird eine sehr hohe Spannung erzeugt. Sheena Kamal gelingt es dabei immer wieder neue Höhepunkte zu setzen.
    Durch eine gezielt düster gestaltete Stimmung voller Regentage, Noras Gemütslage und ihrer Vergangenheit mit allen ihren Tiefschlägen und Ereignissen dringt dieser Thriller tief in das Bewusstsein des Lesers ein und lässt ihn nicht wieder los. 

    Der Schreibstil unterstützt die Stimmung dieses Thrillers und lässt sich sehr gut lesen. 

    Fazit:
    Ein mitreißender Thriller mit einem zwar gestörten Charakter, der aber in voller Stärke die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen vermag. Eine spannende und aufregende Geschichte, die nicht mehr so schnell loslassen wird. 
  14. Cover des Buches Vier Jahre (ISBN: 9783453439924)
    Carin Gerhardsen

    Vier Jahre

     (43)
    Aktuelle Rezension von: trollchen

    Vier Jahre

    Herausgeber ist  Heyne Verlag; Deutsche Erstausgabe Auflage (4. November 2019) und hat 400 Seiten. 

    Kurzinhalt: Winter 2014: Gotland ist bedeckt von einer dicken Schicht Schnee. Eine junge Frau steigt bei einem fremden Mann ins Auto, auf der anderen Seite der Stadt macht sich ein Liebespaar auf den Weg zu einem heimlichen Treffen. Kurze Zeit später wird die Stille der schwedischen Wälder zerrissen von zwei kollidierenden Autos. Ein Unfall, der nicht nur einem Mann das Leben kostet, sondern auch verheerende Folgen für alle Beteiligten hat … Doch das Schlimmste daran: Unter der Eisschicht liegt eine Wahrheit begraben, die erst Jahre später an die Oberfläche drängt.

    Meine Meinung: Irgendwie bin ich in das Buch überhaupt nicht hinein gekommen. Ich fand es interessant vom Klappentext her. Aber wie das Buch umgesetzt wurde, das war so gar nicht meins. Es war auch sehr verwirrend, weil am Anfang zu viele Schauplätze und zu viele Personen auftauchten, die ich gar nich einordnen konnte. Ich habe es versucht, aber mit der hundertsten Seite habe ich das Buch weggelegt. Es war keine Spannung vorhanden und die Story konnte mich auch nicht überzeugen. Dieser ständige Wechsel zwischen Früher und dem Jetzt, das mag ich sonst gerne, aber hier fand ich es sehr unstrukturiert und verworren.

    Mein Fazit: Leider abgebrochen, ich vergebe 2 gute Sterne und kann es nicht weiter empfehlen.

  15. Cover des Buches Wer dem Tode geweiht (ISBN: 9783442477784)
    Elizabeth George

    Wer dem Tode geweiht

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Johanna_Danneberg

    Wenn ich Krimis lese, geht es mir natürlich um den Plot, und dass ich die Gewissheit habe, dass der Fall in irgendeiner Art zum Abschluss kommt. Aber mindestens genauso wichtig ist es für mich, dass ich die Personen kenne - denn fast alle Krimiautoren legen ihre Romane ja als Reihe aus. Es ist wie bei einer guten Fernsehserie, man erfährt immer wieder Neues über die Figuren, ihre Eigenarten und Marotten, ihre Geschichte. Und Elisabeth George entwirft in ihrer Inspektor-Lynley-Reihe einige der interessantesten vielschichtigsten Figuren der Kriminalliteratur. So wird in diesem Roman, neben dem leicht versnobbten, sehr britischen, sehr liebenswerten Sir Thomas Lynley , seiner prolligen Pitbull-Mitarbeiterin Barbara Havers, und weiteren bereits bekannten Mitarbeitern und Freunden der beiden, eine neue Kollegin eingeführt: Isabelle Ardery - und das ist eine Frau mit richtig viel Power, und richtig heftigen Problemen. Also das Gegenteil von langweilig!!

  16. Cover des Buches Die Wahrheit meines Vaters (ISBN: 9783492263160)
    Jodi Picoult

    Die Wahrheit meines Vaters

     (384)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie
    Das Coverbild finde ich angenehm.
    Der Schreibstil ist gut, sodass man schnell in dem Buch voran kommt. Ich habe das Buch bereits einmal gelesen, es hat allerdings etwas gedauert, bis ich das beim letzten Mal festgestellt habe :-D
    Kommt bei mir ja echt sehr selten vor!
    Delia ist ein angenehmer Charakter und recht gut gelungen.
    Die Geschichte ist solide und man kann sie gut lesen. Es gab für mich keine großen Höhepunkte oder Tiefpunkte. 
    Ich hätte allerdings etwas mehr Emotionen und Spannung erwartet.

    Daher bekommt das Buch von mir nur durchschnittliche 3 Sterne.


  17. Cover des Buches Zwischen Himmel und Liebe (ISBN: 9783596297177)
    Cecelia Ahern

    Zwischen Himmel und Liebe

     (1.256)
    Aktuelle Rezension von: herzensjob_kinder

    Ich kann dieses Buch lesen, sooft ich mag und trotzdem zieht es mich jedes Mal in seinen Bann. Die Geschichte, Charaktere, Entwicklung, Thematik... Einfach fantastisch!

    Es hat mein Leben schwer bereichert und ich danke Cecelia Ahern sehr dafür! 

  18. Cover des Buches Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich. (ISBN: 9783837131437)
    Paula Hawkins

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

     (64)
    Aktuelle Rezension von: SusanD

    Rachel fährt täglich mit dem Zug in die Stadt und beobachtet aus dem Fenster heraus ein junges Paar, das mit ihrem Glück Rachels Fantasie anregt. Doch plötzlich ist die junge Frau verschwunden - und Rachel scheint irgendwie in das Geschehen verstrickt, ohne sich erinnern zu können.

    Der Autorin gelingt es auf überzeugende Art und Weise, den Leser immer mehr in das traurige Leben von Rachel hineinzuziehen und gleichzeitig immer mehr Abgründe aufzuzeigen. Nichts ist so, wie es zunächst scheint. Abwechselnde Hinweise führen dazu, dass es kontinuierlich neue Ideen zu einem möglichen Verbrechen gibt; die Spannung wird so immer atemloser und führt zu einem fulminanten Showdown mit einem logischen, doch überraschenden Ende.

    Die Figuren sind mehrdimensional und auch mit ihren negativen Eigenschaften schonungslos beschrieben und sie entwickeln sich unerwartet weiter. Genauestens konnte ich Rachel, Cathy, Tom und Anna sowie Meghan und Scott vor mir sehen und habe intensiv mit ihnen mitgefiebert und mitgelitten, obwohl ich keinen wirklich sympathisch fand. Ihre Handlungen waren nachvollziehbar, ohne vorhersehbar zu sein.

    Obwohl ich eigentlich kein Hörbuch-Fan bin, begeisterte mich auch das Lesen des Buches von den drei Sprecherinnen, die die Kapitel, die aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben sind, gekonnt intonieren.

    Paula Hawkins verbindet wichtige aktuelle Themen des Zeitgeschehens zu einer spannenden Handlung, die mich absolut mitnehmen konnte - und mich noch lange danach nicht wieder loslässt.



  19. Cover des Buches Die Schattenkrähe der Rocky Mountains (ISBN: 9783746006772)
    Natascha Birovljev

    Die Schattenkrähe der Rocky Mountains

     (21)
    Aktuelle Rezension von: HeikeSonn

    Leicht und locke rgeschrieben, gute Figuren, schön, wieder auf Layla zu treffen und dass sie dieses Mal die Hauptperson ist. Chuck war mir auch sympahtisch und Lonefahter Jones würde ich gerne kennenlernen. Die Beschreibungen der Umgebung haben mich mitgenommen und das Maultier ist so richtig nach meinem Geschmack, auch die Liebe Chucks zu diesem Tier.
    Chucks Verhalten habe ich nicht immer verstanden, und da fehlten mir ein paar Emotionen, als es um ein geschundenes Pferd geht. Für mich passte das nicht zur Figur. Nur vier Sterne, weil doch recht vorhersehbar war, was geschehen würde. Mehr schreibe ich nicht, um nicht zu spoilern.
    Ich freue mich jedenfalls auf den dritten Teil, auch, wenn ich nicht so schnell hinterherkomme mit dem Lesen, wie die Autorin schreibt.

  20. Cover des Buches Schöne Bescherung für Helene (ISBN: 9783839219034)
    Ilona Mayer-Zach

    Schöne Bescherung für Helene

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Archimedes

    „Schöne Bescherung für Helene“ von Ilona Mayer-Zach, ein Taschenbuch auf 243 Seiten.

    Helene, verheiratet-Ehemann jedoch auf einem anderen Kontinent zu Hause, Mutter, 2 Kinder gehen jeder ihre eigenen Wege. Gut, dass Helene anderweitige Beschäftigungen findet. Sie renoviert die geerbte Wohnung in Graz, ihre eigentliche Heimat. Wien hat auch seine Vorzüge, aber Graz hat so seinen ganz eigenen Charme. Ihre Freundin Theresa hat auch geerbt und zwar eine stattliche Villa in einer sehr noblen Gegend. Helene, die auf Bitten ihrer Freundin mit zur Beerdigung, ihrer verstorbenen Oma, kommt lernt auch gleich noch die restliche Familie von Theresa kennen- die es in sich hat! Kurzerhand machen die Beiden einen Abstecher zur geerbten Immobilie. Sie ahnen dabei aber nicht, was sie da erwarten wird. Die kommenden Geschehnisse wirft einige Fragen auf und ihre Freundschaft wird auch dadurch belastet. Wer in der Familie hat eine Leiche im Keller oder besser in der Garage? Was hat Helenes Nachbar, Emil Kisch, eigentlich mit Theresas Familie zu tun?

    Fazit:

    Flüssiger Schreibstil, nette Story, sympathische Charaktere. Vielleicht nicht gerade die passende Lektüre zur sommerlichen Hitze, da es in Graz gerade schneit und Weihnachten vor der Tür steht, aber dafür kann die Autorin nun wirklich nichts. Trotz der Wetterverhältnisse hat mir das Lesen des Krimis großes Vergnügen bereitet. Es wird bestimmt nicht der erste und letzte Krimi sein, den ich von der talentierten Schreiberin lesen werde.

    Verdiente 5 Sterne.

  21. Cover des Buches Mrs Roosevelt und das Wunder von Earl’s Diner (ISBN: 9783442380886)
    Edward Kelsey Moore

    Mrs Roosevelt und das Wunder von Earl’s Diner

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Forti

    Ungewöhnlich: eine lebenslange, gleichberechtigte Freundschaft zwischen drei Frauen. Bei Odette, Clarice und Barbara Jean funktioniert diese Dreiecksbeziehung und durch die drei ganz unterschiedlichen Frauenleben ergibt sich eine reiche, runde Geschichte über Freundschaft, Familie, Liebe, das ganz alltägliche Leben in einer amerikanischen Kleinstadt. Der afroamerikanische Hintergrund der drei Frauen spielt ab und zu mit in die Geschichte rein, übernimmt aber keine Hauptrolle. Der Humor ist eher leicht, manchmal bissig – ernste Themen kommen aber auch vor.

    Zwischendurch hatte das Buch für mich manchmal Längen, aber insgesamt habe ich die Geschichte der drei Frauen und ihres manchmal etwas verrücktes Umfeld gerne gelesen.

  22. Cover des Buches Cut (ISBN: 9783499255212)
    Amanda Kyle Williams

    Cut

     (89)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck
    Der Leser lernt Keye Street kennen - eine sympathische junge Frau mit einer bewegten Vergangenheit. Bei Adoptiveltern groß geworden, beim FBI aus dem Job geflogen wegen Alkoholmissbrauchs und nach einer erfolgreichen Entziehungskur wurde sie Detektivin mit eigenem Büro und einem Angestellten. Ihr Leben plätschert so dahin und man erfährt viel aus dem Leben, der Gedankenwelt, dem Seelenleben und dem Umfeld von Keye. Ohne, dass es langweilig wird, erzählt die Protagonistin in der Ich-Form ihre Lebensgeschichte und macht das Buch dadurch rasant und fesselnd.

    Als ein Serienmörder in Atlanta wahllos Menschen ermordet, wird Keye von ihrem alten Freund Lieutenant Rauser um Mithilfe geben, weil Keye beim NCAVC als Profilerin gearbeitet hat. Sie war eine der Besten in diesem Fach und Rauser hofft, dass sie helfen kann. Die Aufmachung des Buches - Cover und Lesebändchen - ist sehr gut gelungen. Der Autorin ist es gelungen eine sehr spannende, wenn auch grausame, Geschichte zu entwickeln, wobei sie durch einen sehr tollen Schreibstil alle Sinne des Lesers anspricht, so dass er in die Geschichte eintauchen muss und zwar ungewollt. Es bleibt nicht allein bei der äußerlichen Beschreibung, sondern sie besticht vor allen Dingen durch die Darstellung der jeweiligen Akustik bzw. oder der Gerüche etc. Das Essen konnte ich fast schmecken und die Eltern konnte ich mir stimmlich vorstellen. Einfach wahnsinnig gut!
  23. Cover des Buches Erinnerungen an eine Ehe (ISBN: 9783518465493)
    Louis Begley

    Erinnerungen an eine Ehe

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Quacki24

                


     Dies war das schlechtbewertetste Buch auf meinem SUB. Wenn man mit wenigen Erwartungen dran geht, wird man eher überrascht. Das ist mir mit diesem Buch passiert.
    Louis Begley hat mich mit seinem Schreibstil dermaßen gefangen genommen, dass ich einen Riesenspaß bei einer Geschichte gehabt, die mich wohl ansonsten eher kalt gelassen hätte. Ich werde auf jeden Fall schauen, was der Autor noch geschrieben hat.
    Lieblingszitat: Man muss mit jemandem leben, um zu erkennen, dass man ihn nicht ausstehen kann!
  24. Cover des Buches Der Schatten (ISBN: 9783453360075)
    Petra Hammesfahr

    Der Schatten

     (73)
    Aktuelle Rezension von: miissbuch

    Infos zum Buch

    Titel: Der Schatten
    Autor: Petra Hammesfahr
    Seiten: 640
    Verlag: Diana
    ISBN: 978-3-453-36007-5 10,99 [D] (Taschnebuch)
    Erstveröffentlichung: 2005, diese Ausgabe: 14. Januar 2019
    Handlungsort: Bedburg, Hürth, Niederembt (Nordrhein-Westfalen), Hamburg,
    Deutschland

    Infos zum Autor

    „Petra Hammesfahr wurde mit ihrem Bestseller »Der stille Herr Genardy« bekannt. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt, wie aktuell »Die Sünderin«. Der Roman wurde unter dem Titel »The Sinner« mit Jessica Biel in der Hauptrolle als erfolgreiche Netflix-Serie produziert.“ (Quelle)

    Rezension

    An dieser Stelle möchte ich herzlich beim Diana Verlag und dem Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionexemplares bedanken. Meine Meinung zum Buch ist aber vollkommen subjektiv.

    Dieses Buch ist eine erweiterte Auflage zu dem 2005 veröffentlichtem gleichnamigen Werk. Ich bin eigentlich ein großer Petra Hammesfahr Fan und finde gerade ihre „alten“ Bücher sehr spannend und gut durchdacht. Dies war bei diesem Buch leider total anders. Das Buch handelt von Stella Helling, einer Filmregisseurin, die am Abgrund ihres Lebens steht. Die Karriere vorbei, das neugeborene Kind behindert, alkoholabhängig und mit einer Schwiegermutter im Haus, die sie nicht leiden kann. Als diese dann tot aufgefunden wird fällt der Verdacht direkt auf Stella, auch wenn sie sich kaum noch an die Tatnacht erinnern kann, ist sie sich sicher, dass sie ihre Schwiegermutter nicht getötet hat – es war Der Schatten – eine Figur aus ihrem größten Filmerfolg.

    Das Cover finde ich sehr schön gestaltet. Es sieht jetzt nicht unbedingt spannend oder bedrohlich aus. Zunächst konnte ich das Stück Stoff, welches vor der offenen Tür liegt auch gar nicht identifizieren. Im Laufe des Lesens ist es mir dann aber klar geworden worum es sich handelt. Prinzipiell finde ich gut, dass das Cover einen Zusammenhang zum Buch hat. Allerdings muss ich sagen, dass ich das Cover der Erstausgabe passender fand. Bei dem Titel ergeht es mir ähnlich, ich finde ihn wirklich sehr passend zum Inhalt des Buches. Finde es auf der einen Seite ungünstig, dass er derselbe ist, wie bei der Erstausgabe, auf der anderen Seite können die Leser so nicht enttäuscht werden, da sie das Buch bereits kennen und eventuell auch nicht die erweiterte Ausgabe lesen wollen.

    Das Buch behandelt mehrere unterschiedliche Zeitabschnitte. Neben den aktuellen Ereignissen sind immer mal wieder Kapitel zu Ereignissen aus der
    Vergangenheit eingefügt, wobei diese auch alleine schon einen eigenen Handlungsstrang bilden. Den Aufbau des Buches finde ich sehr gelungen, so kommt etwas Abwechslung in die Handlung.
    Was mich sehr verwirrt hat waren die verschiedenen Ermittlungsbehörden bzw. Personen. Mir viel es sehr schwer zu sortieren, welche Person in welche Abteilung gehört. So war für mich auch nicht immer der Ermittlungsstand klar. Besonders sind dabei die verschiedenen Beziehungen unter den Ermittlern ins Gewicht gefallen. Person A hat von B schon etwas gehört, was B aber nur durch C wusste. Oder so ähnlich. Dies spiegelte sich besonders in Bezug auf Heiner Helling, Stellas Mann, wider, da dieser ebenfalls Polizist war und sich teilweise alles andere als professionell verhalten hat.

    Generell fand ich, dass dem Buch an der ein oder anderen Stelle der rote Faden gefehlt hat bzw. etwas rissig war. Der Fall im allgemeinen war gut konstruiert, so wie das gesamte Buch. Ich weiß nicht wieso, aber die Phasen in denen ich das Buch spannend fand, waren wenig bis gar nicht vorhanden. Ich wollte auf jeden Fall wissen wer Therese Helling umgebracht hat und war auch schon frühzeitig sicher, dass es nicht Stella war, auch wenn Hammesfahr es geschafft hat, mich zwischenzeitlich zweifeln zu lassen. Besonders spannend fand ich aber tatsächlich eher die Handlung, die in der Vergangenheit spielte. Noch spannender dabei war die Geschichte rund um Gabriele Lutz, deren Roman die Grundlage für Stella Hellings Erfolgsfilm war.

    Der Schreibstil im Allgemeinen war gut, ich fand einfach den Aufbau des Falls nicht gelungen. Die Handlungsorte konnte ich mir eindeutig besser vorstellen, als die Personen – zu vielen fehlte mir ein Gesicht. sie jahrelang keinen Kontakt hatte, vertrauen muss. Wirkliche Zweifel am Buch fand ich bereits im ersten Viertel des Buches, diese wurden aber im letzten Viertel noch viel größer, als es sich um paranormale Phänomene aka zersprungene Glühbirnen etc. auftaten und so versucht wurde den Fall zu lösen. Die Handlung war wirklich zäh. Ich muss sagen, dass Petra Hammesfahr nicht viel dazu beigetragen hat, dass die Leser Stella Helling sympathisch finde, ich für mich habe aber schnell gesehen, dass sie das Opfer ist und ihr die Zuschreibungen nicht gut tun. Für einen Hauptcharakter finde ich es schwierig auf so viel Antipathie zu bauen, wie Hammesfahr es in Bezug auf Stella Helling getan hat.

    Ich muss wirklich sagen, dass ich mehr als froh war, als das Buch dem Ende entgegen ging. Über einen Monat habe ich mich durch die Seiten gekämpf – zum Aufgeben war es mir einfach zu schade und ich habe die ganze Zeit auf DIE Wendung gehofft, leider vergebens. 

    Ich kann beim besten Willen nicht mehr als 2 Sterne für dieses Buch vergeben und hoffe sehr, dass die neuen Bücher von Petra Hammesfahr wieder mehr an die alten heranragen und diese wieder spannender und fesselnder geschrieben sind.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks