Bücher mit dem Tag "all age fantasy"
24 Bücher
- Josephine Angelini
Fates & Furies 1. Starcrossed
(4.644)Aktuelle Rezension von: LyjanaCover
*Bezogen auf das alte Cover (Oetinger Verlag)*
Dieses Cover entspricht dem typischen Stil der Jugendbücher von vor einigen Jahren, trifft meinem persönlichen Geschmack allerdings nur bedingt. Prinzipiell ist mir das Cover zu schlicht, zu langweilig und stellt eine zu geringe Verbindung zum Inhalt her.
Meine Meinung
Vor vielen Jahren als meine Liebe zu Büchern gerade im Begriff war mein ganzes Taschengeld zu verschlingen, habe ich eine andere Trilogie dieser Autorin gelesen und abgöttisch geliebt. Als ich also vor einigen Monaten in der Buchhandlung meines Vertrauens unterwegs war, sprang mir dieses Buch mit seinem hübschen Schuber ins Auge.
Leider musste ich ziemlich schnell feststellen, dass ich für diese Geschichte wohl nicht mehr die richtige Zielgruppe bin. Helen als unsere weibliche Protagonistin und diejenige aus deren Sicht wir den Großteil der Geschichte erleben war gar nicht mein Fall. Zunächst einmal stellt sie sich in vielen Dingen einfach unklug an. Als Beispiel: Es gibt einen Moment, in dem sie unbedingt herausfinden möchte, ob sie ihre Flugkünste ohne Hilfe einsetzen kann. Niemand der einigermaßen bei Trost ist, würde versuchen zu fliegen, wenn eine ganze Schule in der Nähe ist und gerade Sport im Freien betrieben wird. Natürlich wird sie dabei beobachtet und bringt sich selbst und andere mit ihrer Dummheit in Gefahr. Und leider gibt es viele solcher Momente, in denen ich vor diesem Buch saß und nur mit dem Kopf schütteln konnte, weil ich Helen nicht nachvollziehen konnte. Auch scheint sie unter unkontrollierbaren Stimmungsschwankungen zu leiden, stellt ihre Emotionen kaum bis gar nicht in Frage und läuft seelig von einer Gefahr in die nächste.
Auch ist Helen das Paradebeispiel einer Stereotyp-Protagonistin. Sie ist natürlich unfassbar hübsch, schüchtern und hatte noch nie einen Freund. Und weil das noch nicht reicht ist sie logischerweise beinahe unbesiegbar, wenn sie ihre ach so mächtigen Kräfte doch bloß richtig trainieren und anwenden würde. Uff.
Ihrer Beziehung zu Lukas konnte ich quasi gar nichts abgewinnen. Weder konnte ich das ewig Handhalten, das Aneinandergeklebe noch die künstlich hergestellte Anfeindung zu Beginn nachvollziehen. Lukas scheint ganz nett zu sein, aber die Verbindung der beiden wirkte viel zu erzwungen und gekünstelt. Es gab viel zu wenige echte intime Momente, zu wenig tiefsinnige Gespräche und im Grunde genommen keinerlei Gemeinsamkeiten von der Halbgötter-Sache mal abgesehen. Wie die beiden dazu kommen sich einander die Liebe zu schwören, ging gänzlich an mir vorbei. Auch ist es Ironie des Schicksals, dass Lukas im Grunde genommen keinerlei schlechte Eigenschaften hat, er ist so perfekt, dass ich seine Perfektion einfach anzweifeln muss.
Die Autorin schmeißt in diesem Buch mit einer Information nach der nächsten um sich. Es gibt keinerlei Tiefgang, die wichtigen Momente werden nicht ansatzweise genügend ausgekostet, es fehlt an Fingerspitzengefühl das Geschriebene lebendig zu gestalten und daran, alles in eine in sich logische und georderte Reihenfolge zu bringen. Offenbar wurden hier viel zu viele halbgare Ideen zusammengeworfen, der rote Faden fehlt und insgesamt hätte ich mir weniger Elemente und dafür wesentlich mehr Fokus gewünscht. Zudem gibt es mindestens ein Dutzend Dinge, die für mich keinen Sinn machen. Ich habs oben ja bereits erwähnt, aber eine von Helens Fähigkeiten ist das Fliegen. Warum das so ist, weiß wohl nur die Autorin selbst - denn von allen Fähigkeiten, die man seinen Charakteren geben könnte, erklärt sich mir überhaupt nicht, warum es denn das Fliegen sein musste. Denn für diejenigen von euch, die es nicht wissen, diese Geschichte spielt auf einer Insel. Niemand kann mir erzählen, dass eine fliegende Person nicht irgendwem auffallen würde. Auch, dass nach und nach andere Personen aus Helens Umkreis eingeweiht werden, nur ihr Vater nicht, weil es zu gefährlich sei, ruft ein riesiges Fragezeichen auf meiner Stirn hervor. Viele Dinge machen so keinen Sinn.
So fehlt es leider massiv an Spannung, daran mich fesseln zu können und in den Bann ziehen zu können. Alles passiert zwar Schlag auf Schlag, aber die Momente werden überhaupt nicht ausgekostet. Die Emotionen kommen gar nicht bei mir an und ich habe den starken Verdacht, dass das Abarbeiten des Plots wichtiger war als die Dimensionalität des Buches an sich.
Fazit
Letztlich kann ich diesem Buch nur sehr wenige positive Dinge abgewinnen. Vermutlich bin ich schon lange nicht mehr die richtige Zielgruppe für dieses Buch, trotzdem bin ich massiv enttäusch worden, wie oberflächlich und konfus die Autorin sich von Seite zu Seite hangelt.
Von mir gibt es 2 von 5 Sternen.
- Marie Lu
Legend (Band 2) - Schwelender Sturm
(1.190)Aktuelle Rezension von: PearlDiverofBooksWenn ich eine Sache an Geschichten liebe, dann sind ungeahnte Wendungen - und davon hatte der zweite Band von "Legend" seeehr viele. Das Buch war eine wahre Achterbahnfahrt der Emotionen und jedes Kapitel hat neue Plottwists mit sich gebracht. Auch das Worldbuilding konnte mich in diesem Band komplett abholen und war sehr einzigartig. Besonders der Fakt, dass Moral in diesem Buch eine große Rolle spielt, hat mir sehr gut gefallen. Einzig und allein das Ende hat mich ein wenig enttäuscht zurückgelassen.
- Sandra Regnier
Das geheime Vermächtnis des Pan
(1.722)Aktuelle Rezension von: Linda19_7Felicity Morgen ist nicht das was sich die Elfenwelt von ihrer Prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist nicht besonders attraktiv und etwas tollpatschig ist sie auch noch. Sie ist so ganz das Gegenteil von Lee, ihrem neuen Mitschüler. Er ist super sexy und ein richtiger Frauenschwarm. Umso verwunderlicher ist, dass er ausgerechnet ihr nicht von der Seite weicht. Doch irgendetwas ist seltsam. Er scheint ihre Gedanken lesen zu können, verschwindet einfach so wochenlang und hat etwas absolut magischen an sich. Was steckt dahinter?
Ich muss sagen ich bin ehrlich ein wenig entsetzt…In der ersten Hälfte geht es hauptsächlich darum, wie fett und hässlich Felicity denn ist und,, dass Lee eigentlich viel zu gut für sie ist. Also alles seeehr oberflächlich. Keine Ahnung wie dieses Buch je den Leserpreis gewinnen konnte. Denn gerade die Zielgruppe ab 14 Jahren sollte so etwas auf gar keinen Fall lesen müssen. Kein Wunder, dass so viele Jugendlichen sich in ihrem Körper nicht wirklich wohl fühlen. ich denke ich verstehe was die Autorin damit bezwecken wollte, nämlich dass jeder etwas aus sich machen kann. Das ging aber deutlich nach hinten los.
Leider muss ich auch erwähnen, dass mich das Buch trotzdem irgendwie in seinen Bann gezogen hat. Die Geschichte ist auf jeden Fall mal etwas anderes und der Weltenaufbau ist etwas ganz besonderes. Ich wollte unbedingt herausfinden, was sich hinter all den Vorkommnissen verbirgt. Das spricht ja eigentlich für das Buch. Der Fantasy Teil zeigt sich leider erst so richtig nach der zweiten Hälfte. Vorher ziehen sich die Geschehnisse leider manchmal etwas. In der zweiten Hälfe geht es dann aber so richtig los.
Ich denke eine Überarbeitung würde sicher nicht schaden. Ich hoffe wirklich darauf in Band zwei eine Verbesserung der Missstände zu sehen. Es wäre so schade um die Grundidee.
- Jonathan Stroud
Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe - Der Roman zur Serie
(1.013)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinLockwood & Co. – Die seufzende Wendeltreppe ist ein unglaublich tolles Buch und ein starker Auftakt einer Reihe, die mich sofort gepackt hat. Ich habe zuvor bereits die Netflix-Serie gesehen, war aber trotzdem begeistert, wie gut die Buchvorlage funktioniert und in vielen Punkten sogar noch intensiver wirkt.
Die Welt, in der London seit Jahrzehnten von einer Geisterepidemie heimgesucht wird, ist originell und düster, ohne zu überfordern. Die Idee, dass nur Kinder und Jugendliche Geister wahrnehmen und bekämpfen können, gibt der Geschichte eine besondere Dynamik und hebt sie klar von anderen Fantasy- und Gruselgeschichten ab.
Besonders überzeugt haben mich die Charaktere. Sie wirken sehr echt, lebendig und haben klare Persönlichkeiten. Anthony Lockwood ist charismatisch, geheimnisvoll und nicht ohne Schattenseiten, während Lucy als Erzählerin klug, mutig und reflektiert ist. Auch das Zusammenspiel im Team fühlt sich glaubwürdig an und macht einen großen Teil des Lesespaßes aus.
Der Grusel ist atmosphärisch und spannend, aber nie effekthascherisch. Es gibt viele unheimliche Momente, die echte Gänsehaut erzeugen, ohne dass es zu brutal wird. Gleichzeitig bleibt genug Humor und Leichtigkeit, um das Buch auch für jüngere Leser*innen sehr gut zugänglich zu machen.
Obwohl ich die Serie bereits kannte, hat mir das Lesen großen Spaß gemacht, da die Geschichte im Buch noch mehr Tiefe bekommt. Jetzt freue ich mich umso mehr darauf, die Reihe weiterzulesen.
Fazit:
Ein spannender, gruseliger und zugleich humorvoller Fantasyroman mit starken Figuren und einer frischen Idee. Perfekt für alle, die Geistergeschichten mit Herz und Köpfchen mögen. - Sandra Regnier
Die Pan-Trilogie 2: Die dunkle Prophezeiung des Pan
(1.268)Aktuelle Rezension von: Linda19_7Felicity wird des Mordes beschuldigt. Nur mit Mühe und Not entkommt sie einer sofortigen Verhaftung. Nun macht sich Lee auf den Weg um zu ermitteln wer der wahre Mörder ist. Doch plötzlich verschwindet er. Auf der Suche nach Lee findet Felicity einiges über sich und die Elfenwelt heraus.
Der Schreibstil war durch seine humorvolle Art angenehm zu lesen. Auch das Bodyshaming hält sich in diesem Band einigermaßen in Grenzen. Obwohl das ganze Buch immer noch sehr auf Oberflächlichkeiten beruht. Was ich etwas seltsam fand ist, dass Felicity nun der Männerschwarm überhaupt ist, obwohl sie in Band eins ständig als übergewichtig und hässlich dargestellt wurde. Nun hat sie zwar ein wenig abgenommen, laut einigen Aussagen ist sie aber wohl immer noch nicht so besonders schön. Ich finde es sehr schade, dass sie häufig nur auf ihr äußeres reduziert wird, denn durch ihre toughe Art hat sie so viel mehr zu bieten. Auch finde ich Schade, dass ihre Freunde sie nun etwas überheblich finden. Ich finde sie hat sich super entwickelt. Sie steht nun halt einfach mehr für sich selbst ein und macht auch mal den Mund auf. Obwohl sich Felicity und ihr Freundeskreis für ihre 18 Jahre manchmal schon ein wenig kindisch verhalten. Das könnte aber auch daran liegen dass ich mit meinen 21 Jahren nicht mehr so ganz zur eigentlichen Zielgruppe gehöre.
Was ich manchmal etwas verwirrend fand war die Storyline. Diese war mir einfach ein wenig zu unstrukturiert und verwirrend, so dass ich der Geschichte nicht immer so leicht folgen konnte. Bei der Zusammenfassung oben musste ich erst einmal überlegen, was überhaupt passiert ist und worum es ging. Erst war Felicity hier, dann da. Dann war dort ein Problem, dass es zu lösen galt wodurch das eigentliche Ziel wieder aus den Augen geraten ist und und und…
Man hört es sicher schon heraus, ich sehe noch deutliches Verbesserungspotential in der Trilogie. Erstaunlicherweise haben mich die Bücher aber trotzdem in ihren Bann gezogen. Ich hatte Spaß beim lesen und das ist doch die Hauptsache.
- Marie Lu
Legend (Band 3) - Berstende Sterne
(882)Aktuelle Rezension von: PearlDiverofBooksEiner der Gründe, warum ich (YA) Dystopien liebe, ist der Mix aus Gesellschaftskritik, Action, Spannung und einer packenden Liebesgeschichte. Und der finale Band von "Legend" hat genau das geliefert. Von der ersten Seite an war ich Feuer und Flamme und habe jede einzelne Wendung, jeden einzelnen Plottwist geliebt. Auch in diesem Teil hat Marie Lu die Welt nochmal erweitert und ein weiteres interessantes Gesellschaftssystem aufgegriffen. Das Ende hat mich emotional zerstört und zu Tränen gerührt, weil Junes und Days Liebesgeschichte einfach etwas so, so Besonderes ist.
- Sandra Regnier
Die Pan-Trilogie 3: Die verborgenen Insignien des Pan
(1.159)Aktuelle Rezension von: Linda19_7Felicity ist hin und her gerissen, ob sie Lee nun eine Chance geben soll oder nicht. Als wäre das nicht genug, spitzt sich die Lage in der Anderswelt so langsam zu. Dabei spielen die Insignien Pans eine wichtige Rolle. Doch wo sind diese? Kann Felicity die Elfen und vielleicht sogar die Drachenwelt wirklich retten?
Ich sehe von Buch zu Buch eine allgemeine Entwicklung des Schreibstils. Trotzdem wirkt die ganze Handlung der Reihe einfach etwas unstrukturiert und schlecht geplant. Auch die Liebesgeschichte zwischen Lee und Felicity konnte mich nicht zu hundert Prozent überzeugen, dafür hat mir Lee einfach zu viel fremd geflirtet. Da waren bis zum Schluss einfach zu viele Unsicherheiten von Felicitys Seite aus . Außerdem macht die Beziehung der Beiden allgemein einen unreifen Eindruck auf mich, so wie so ziemlich alle Charaktere der Reihe auch (ich bin ja immer noch Team Ciaran. Der wäre mehr mein Typ gewesen). Auch wenn ich bei Felicity eine Entwicklung sehen kann ist die Reihe, wie bereits in den Rezensionen der anderen Teile einfach für jüngeres Publikum gedacht und deshalb in der Hinsicht einfach etwas unatraktiv.
Zudem wurde der Plot mir viel zu schnell abgehandelt. Ich bin bei der Auflösung gedanklich kaum noch hinterhergekommen. Das könnte auch mit der unstrukturierten Erzählweise zusammenhängen.
Trotz allem hat mich die Reihe durch den lustigen Schreibstil gut unterhalten auch den Grundgedanken fand ich sehr kreativ und einfallsreich. Nur die Umsetzung war leider nicht immer meins. Ob ich die Reihe je erneut lesen werde bezweifle ich. Weitere Bücher der Autorin werde ich erst einmal wahrscheinlich auch nicht lesen.
- Victoria Scott
Feuer & Flut
(580)Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooksTella ist siebzehn Jahre alt und zögert keine Sekunde, als sie eine Einladung zum mysteriösen Brimstone Bleed erhält. Das Brimstone Bleed ist ein tödliches Wettrennen, das sie und andere Teilnehmer durch tückische Ökosysteme wie einen Dschungel oder eine heiße Wüste führt. Der Gewinner des Wettrennens bekommt ein Heilmittel, um todkranke Menschen zu heilen. Also begibt sich Tella auf die Reise zu diesem gefährlichen Wettrennen, um ihren todkranken Bruder zu retten…
Diese Bücher gibt es ja mittlerweile gar nicht mehr zu kaufen, was ich sehr schade finde. Ich habe sie mir damals gebraucht gekauft. Und ich muss sagen, dass ich positiv überrascht bin von dieser Geschichte. Es gibt einige Verhaltensweise von Tella, die ich nicht nachvollziehen konnte, weshalb ich einen Stern abgezogen habe, aber dennoch habe ich diese Geschichte sehr gerne gelesen.
Mit Tella musste ich erst einmal warm werden, was eine Weile gedauert hat. Sie macht mir zu Beginn einen sehr oberflächlichen, naiven und manchmal sogar einen arroganten Eindruck, was mich echt gestört hat. Im Laufe des Buches hat sich das dann doch ein wenig gelegt und ich konnte einen Zugang zu ihr finden. Ihre Liebe zu den Tieren hat mich sehr berührt und da konnte ich mich in ihr wiederfinden. Trotz allem merkt man, dass sie sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt.
Guy fand ich zu Beginn ein wenig seltsam und war ihm sehr skeptisch gegenüber und es hat auch bei ihm ein wenig gedauert, bis ich mit ihm klarkommen konnte. Die anderen Nebencharaktere haben mir gut gefallen, sie wurden gut und interessant dargestellt. Jeder von ihnen ist besonders auf seine Art und Weise und man konnte niemanden mit dem anderen vergleichen. Natürlich hat auch jeder seine eigenen Geheimnisse und besonders zu Harper konnte ich eine gute Verbindung aufbauen.
In diesem Buch gibt es auch eine Liebesgeschichte, die aber hierbei wenig Raum eingenommen hat, da das Rennen im Vordergrund steht. Das hat mir hierbei wirklich gut gefallen, da es ja hauptsächlich um das Rennen geht. Die Geschichte war sehr spannend und ich habe das Buch gerne verfolgt. Besonders gut gefallen haben mir auch die Pandoras. Ich habe jedes einzelne ins Herz geschlossen und einfach lieb gewonnen. Gerade zum Ende hin, hat mir das Buch mein Herz gebrochen.
Der Schreibstil von Victoria Scott ist für mich neu, da ich bis hierhin noch gar kein Buch von der Autorin gelesen habe. Jedoch hat sie mich mit diesem Buch mit ihrer Schreibweise überzeugen können. Victoria Scott hat einen spannenden und angenehmen Schreibstil, der einem das Lesen des Buches leicht macht. Beim Lesen konnte ich mir auch alles sehr gut bildhaft und detailliert vorstellen. Auch der Lesefluss wurde hierbei in keiner Weise gestört, sondern positiv unterstützt.
,,Feuer & Flut‘‘ ist ein gelungener Auftakt der Reihe, der mir gut gefallen hat. Auch wenn ich einige Schwierigkeiten mit den Charakteren hatte, hat sich das zum Ende hin dann doch gelegt und ich hatte wirklich viel Spaß beim Lesen. Ich habe den zweiten Band auch schon hier und bin neugierig darauf, wie es weitergehen wird. Ich kann nicht sagen, in welche Richtung es sich entwickeln wird. Ich kann euch das Buch empfehlen, ich hatte wirklich tolle Lesestunden damit.
- Sara Raasch
Schnee wie Asche
(312)Aktuelle Rezension von: Buecherfreak_M"SCHNEE WIE ASCHE" ❄️👑 1/5 Sterne - Achtung Spoiler
Meira ist eine der letzten Geflüchteten von Winter, einem Königreich, das vor 16 Jahren von seinem mächtigen Nachbarn Frühling zerstört und dessen Bürger versklavt wurden. Seitdem lebt sie versteckt im Exil und träumt davon, Winter zu retten.Gewinnt Meira den Kampf, um ihren Platz in einer zerrissenen Welt zu finden?
Die Idee an sich ist wirklich schön, besonders die Aufteilung in verschiedene Königreiche hat mir sehr gefallen. Leider hat es mit der Umsetzung allerdings alles andere als gut geklappt.
Der Anfang ist vielversprechend, doch mir sind schnell Unmengen an Stereotypen und Klischees aufgefallen. Das Buch ist absolut nichts besonderes, sondern so wie jedes andere (unkreative) Fantasybuch. Ich konnte nie ganz in die Geschichte eintauchen, was ich sehr schade fand. Die Charaktere sind sehr stereotypisch: Meira das arme "Waisenmädchen", was am Ende dann doch kein Waisenmädchen mehr ist, sondern die Königin eines ganzen Reiches. Sir ist der tapfere, erfahrene Soldat, der Meira beschützen will und teilweise auch eine Art Vaterrolle einnimmt. Harte Schale, weicher Kern - wie immer. Mather als "Thronfolger" und einziger junge Winterianer in der Flüchtigengruppe wird Meiras erster Love-interest. Theron ist der nächste und zack - haben wir mal wieder ein Liebesdreieck. Die beiden Jungen können es sich natürlich nicht entgehen lassen, für Meira gegeneinander zu kämpfen.
Meira selbst finde ich total anstrengend. Sie bemitleidet sich selbst andauernd und ärgert sich anschließend über sich selbst, da es die anderen Winterianer ja so viel schlechter haben als sie - was auch stimmt. Außerdem geht es in ihren Gedankengängen immer darum, was Sir denken und tun würde, wenn Meira etwas Gefährliches machen würde. Auf Dauer ist das wirklich nervig und unpassend. Was mir ebenfalls aufgefallen ist, ist dass Meira ihr Chakram unglaublich oft erwähnt. Ja, ein Chakram ist eine coole Waffe - aber trotzdem musst du nicht alle zwei Minuten daran denken oder es ansprechen.
Vielleicht geht es nur mir so, aber mich hat das Buch an einigen Stellen sehr an Throne of Glass erinnert, bzw. an eine billige Möchtegern-Version davon. Meira verhält sich ähnlich wie Celaena bzw. versucht sich so zu verhalten, allerdings ist dies meiner Meinung nach nicht wirklich gelungen und wirkt eher lächerlich.
Ich finde das Buch außerdem sehr vorhersehbar. Selbst, dass Meira die wirkliche Thronfolgerin ist, habe ich mir schon am Anfang des Buches gedacht. Das fand ich persönlich sehr schade, denn dadurch hatte ich oftmals keine Lust mehr weiterzulesen, weil sich einfach keine Spannung entwickelt hat. Ab der Mitte hat die Story meiner Meinung nach etwas den roten Faden verloren. Es passierten irgendwelche Sachen und man wusste gar nicht, warum und wieso...
Leider keine Empfehlung von mir.
- Maggie Stiefvater
Was die Spiegel wissen (Raven Boys 3)
(280)Aktuelle Rezension von: annilittleIch finde es bei Rezensionen zu Folgebänden immer schwer sie spoilerfrei zu gestalten, da sich ja beispielweise der Schreibstil nicht wirklich verändert, die Charaktere manchmal auch nicht und wenn man dann nichts zum Inhalt sagen will, wird’s schwierig dann etwas aufs Papier zu bringen :D
Aber ich will doch versuchen zu jedem Unterpunkt des Buches ein paar Sätze beizusteueren.
Als erstes Thema das Cover: Meiner Meinung nach ist es nicht ganz so schön wie die von Band 1 und 2, aber dennoch gefällt es mir und passt von der Gestaltung gut zu den Vorgängern. Mir gefällt, dass sie gut auf die Titel abgestimmt sind, die wiederum gut auf den Inhalt abgestimmt sind und auch eine etwas verspielte Gestaltung haben.
Zum Schreibstil: Auch nach dem mittlerweile siebten Buch aus der Feder von Maggie Stiefvater kann ich immer noch sagen, dass mich der Schreibstil absolut überzeugt. Gerade in diesem Teil hat sie dadurch so unfassbar spannende Szenen geschaffen, das mir an manchen Stellen gefühlt die Luft weggeblieben ist, weil ich so schnell wissen musste, wie es weiter geht und dadurch auch einige Wörter oder sogar ganze Sätze übersprungen habe.
Zu den Charakteren: PENELOPE; OMG!!! ... Gansey und Blue <3 Mit Adam bin ich immer noch nicht richtig warm geworden, aber ich akzeptiere ihn :D Ronan und Orla mag ich auch sehr.
Zum Inhalt: Die Entwicklung, die sich hier zuträgt, hat sich ja bereits in den Vorgängern abgezeichnet, aber dennoch haben sich für mich viele Dingen und Wendungen erschlossen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte, aber trotzdem gut fand. Ich habe auch immer noch überhaupt keine Ahnung, inwiefern die Geschichte im vierten Band aufgelöst wird, bin zur Zeit aber noch offen für alles.
Fazit: Auch der dritte Teil der "Raven Boys" hat mich absolut überzeugt und kann mit den vorherigen Bänden definitiv mithalten. Jetzt bin ich sehr gespannt auf das Finale!
4,5/5 - Victoria Scott
Salz & Stein
(334)Aktuelle Rezension von: Jeys_Book_LinesDie Dilogie von Victoria Scott, bestehend aus "Feuer & Flut" und "Salz & Stein" hat mich durch den Klappentext derart angesprochen, dass ich wusste, diese Bücher muss ich einfach lesen. Besagten Klappentext habe ich euch hier mal kurz beigefügt, damit ihr wisst, was ich meine:
<< Die 17-jährige Tella zögert keine Sekunde, als sie eine Einladung zum mysteriösen Brimstone Bleed erhält, einem tödlichen Wettrennen, das sie und andere Teilnehmer durch tückische Ökosysteme wie einen Dschungel, eine sengend heiße Wüste usw. führt. Als Preis winkt das Heilmittel für ihren todkranken Bruder. Zur Seite steht ihr ein Pandora, ein genetisch verändertes Tier, das sie bei ihrer Aufgabe unterstützen soll. Gemeinsam kämpfen sie sich durch die erste Etappe des mörderischen Rennens. Doch es kann nur einen Sieger geben, und jeder Teilnehmer ist bereit, sein Leben für das eines geliebten Menschen aufs Spiel zu setzen. Tella muss mehr über das Brimstone Bleed erfahren, bevor ihre Zeit abläuft. Doch dann trifft sie auf den mysteriösen Guy - und alle freundschaftlichen Gefühle scheinen dahin, als es auf die Zielgerade zugeht… >>
Die Geschichte wird aus der Sicht der Hauptprotagonistin Tella erzählt und lässt sich äußerst flüssig lesen. Ein Großteil der Kapitel endet mit solch einem Cliffhanger, dass man kaum einen Punkt findet, um mit dem Lesen aufzuhören. Den jugendlichen Schreibstil empfand ich als sehr passend, zudem konnte ich mich nur allzu gut in das bildlich gut dargestellte Setting hineinversetzen.
Die Umgebung und die jeweiligen Ökosysteme waren so überzeugend, dass ich mir immer gut vorstellen konnte, wo sich die ganzen Protagonisten denn gerade befinden. Die verschiedenen Lebensräume hatten außerdem so viel zu bieten, dass hier keine Langeweile aufkam.
Tella hat auf mich anfangs einen sehr oberflächlichen, naiven und teilweise sogar arroganten Eindruck gemacht, im Laufe der Geschichte macht sie aber eine derart positive Entwicklung durch, dass sie mir nach und nach immer sympathischer wurde. Sie beweist von Mal zu Mal mehr Charakterstärke, ist sehr tierlieb und hat das Herz, meiner Meinung nach, am rechten Fleck. Recht selten bringen mich irgendwelche Textstellen in Büchern zum Lächeln, Tella hat es allerdings mit ihrer witzigen Art und dem fein gespickten Humor geschafft!
Die Nebencharaktere waren ebenfalls gut und vor allem interessant dargestellt. Jeder einzelne hatte seine ganz eigene Persönlichkeit und war nicht mit den anderen zu vergleichen. Zudem hatte auch jeder seine Geheimnisse, die erst nach und nach ans Licht kamen. Harper hat mir in dieser Rolle besonders gut gefallen.
Das die Liebesgeschichte des Buches nur wenig Raum eingenommen hat, fand ich übrigens auch sehr gut, denn unter solchen Umständen rückt die Romantik nun mal etwas in den Hintergrund. Ansonsten war die Geschichte nämlich wirklich spannend aufgebaut, als Leser möchte man unbedingt wissen, was es denn mit diesem besonderen Wettrennen, dem Brimstone Bleed, auf sich hat.
Am allerbesten haben mir aber doch die Pandoras gefallen! So werden die jeweiligen Tiergefährten der Teilnehmer bezeichnet. Sie begleiten diesen auf seiner Reise und haben die Aufgabe, ihm zu helfen, als Sieger aus dem Rennen hervorzutreten. Die Idee der Wesen selbst und auch deren Fähigkeiten fand ich wirklich hochspannend, das fügt der ganzen Geschichte noch eine ganz andere Seite hinzu. Am Schluss habe ich das ein oder andere Tierchen richtig ins Herz geschlossen, wie gern hätte ich doch auch einen kleinen Madox!
Zu schnell ist man als Leser dann plötzlich am Ende angelangt. Dieses war dann doch ziemlich überraschend und auch emotional aber mal ehrlich?! Das war's?! Ich habe die Seiten nochmals vorgeblättert, dann wieder zurück aber da war einfach nichts mehr... Man begleitet Tella auf ihrer kompletten Reise, fiebert mit ihr, lacht mit ihr, trauert mit ihr, stellt sich gemeinsam jeglichen Herausforderungen, hat etliche Fragen zu dem Ganzen und dann... bleiben viele davon einfach unbeantwortet! Das es keine Hoffnung auf einen dritten Band gibt, ist mein größter Kritikpunkt, denn DAS Ende hat mich dann doch irgendwie unzufrieden zurück gelassen. Ich hätte mir einfach noch viel mehr Aufklärung gewünscht.
Insgesamt gesehen stellt dieses Werk für mich keine typische Jugenddystopie dar, vielmehr spielt sich die Geschichte sogar in der Gegenwart ab. Es geht um Werte wie Freundschaft, Hoffnung, Treue, Angst und auch Verlust. Mit der Charakterzeichnung konnte die Autorin gute Punkte bei mir sammeln, der Humor des Buches hat mir ebenfalls gut gefallen. Die Bücher mögen vielleicht an "Die Tribute von Panem" erinnern, haben aber ihre ganz eigenen Ideen und Hintergründe. Leider sind sie auch viel unbekannter, mir persönlich haben sie aber sogar besser gefallen, als der große und bekanntere Bruder. Wer also Lust auf ein temporeiches und aufregendes Abenteuer hat, gespickt mit vielen spannenden Momenten, dem kann ich diese Dilogie nur wärmstens empfehlen. Mir hat das Lesen Spaß gemacht und ich habe mich innerhalb der Story sehr wohl gefühlt. Eine besondere Geschichte, die von vielen wunderlichen Wendungen lebt.
- Beth Revis
Across the Universe
(70)Aktuelle Rezension von: CasriDer Klapptext für diese Geschichte klang so vielversprechend. Amy und ihre Eltern werden eingefroren, damit sie in 300 Jahren auf einem kolonisierten Planeten aufgetaut werden, um die Kolonisierung zu unterstützen. Amy wird jedoch als einzige 50 Jahre zu früh aufgeweckt. (Na, muss jemand an the Passenger denken?!) Jedenfalls versucht Amy mit Hilfe einiger Crewmitglieder herauszufinden, wer sie aus dem Schlaf geholt hat und warum. Während der Suche findet man viel über die Crew heraus.
Vor einigen Jahren bin ich durch das Cover auf diese Geschichte aufmerksam geworden. Ich hab gesehen, dass viele dieses Buch auch gekauft haben, aber nur von den wenigen eine Review gesehen. Da dachte ich mir, es wird Zeit, dass ich das Buch endlich lesen. Nachdem ich mir den Klapptest durchgelesen hatte, dachte ich mir, dass klingt nach einem guten Sci-Fi im Young Adult Genre.
Der Schreibstil war dann leider nicht das beste. Innerhalb der ersten 60 oder 70 Seiten weiß der Leser, wer Amy aus dem Schlaf geholt hat. Die geschilderte Suche ist ab da nur noch langweilig.
Die Autorin beschreibt eine Crew die immer nur aus zwei Generationen besteht. Den ältesten, Menschen zwischen 40-60 Jahre und den jüngeren, die um die 20 Jahre alt sind. Der Ältester kontrolliert auf dem Schiff die Bevölkerung, er sorgt dafür dass eine bestimmte Anzahl auf dem Schiff ist, wer welchen Job ausübt, er pumpt das Essen und das Wasser voll mit Hormonen und Medikamenten. Dies hat zur Volke, dass die jüngeren sich wie Tiere paaren und innerhalb von kürzester Zeit schwanger werden. Schockierend war für mich, dass als Amy zum ersten Mal nach draußen geht, gleich von 3 Kerlen überfallen wird. Während zwei davon sie festhalten, versucht einer sie zu vergewaltigen. Sie schreit um Hilfe und ein Pärchen, kaum 5m weg, treibt es miteinander und beide sind so voll auf Hormone, dass es die nicht stört, dass da jemand daneben vergewaltigt wird. Die Frau sagt sogar nur, es tut nur beim ersten Mal weg und wendet sich ab. Ich dachte mir wird schlecht beim Lesen. Es gibt ähnliche Szenen zwischen Amy und dem Ältesten, wo sie sich zwar nur unterhalten, aber welche für mich beim Lesen sehr unangenehm waren und am liebsten ich diese überflogen hätte.
Die Entwicklung zwischen Amy und dem Nachfolger vom Ältesten fand ich auch wenig überzeugend. Ich denke mal, die beiden haben sich nur gut verstanden, weil sie ganz alleine auf dem Schiff war und er sich ihr so aufgedrängt hat, dass sie keine andere Wahl hatte, als sich mit ihm gut zu verstehen.
Jedenfalls werde ich diese Buchreihe nicht fortsetzen. Weder mochte ich den Schreibstil noch die Entwicklung der Geschichte, auch die Charaktere waren sehr flach.
- Amy Ewing
The White Rose
(53)Aktuelle Rezension von: Mara12345Violet ist auf der Flucht. Sie muss dem Juwel entkommen und will sich gegen die Ungerechtigkeiten der Adeligen wehren. Doch ist sie die richtige für eine erfolgreiche Revolution ?
Meine Meinung:
Der zweite Teil fängt genau da an, wo der erste Teil aufgehört hat. Und schon die ersten Seiten haben es in sich. Die Spannung zieht sich durch das ganze Buch und es bleibt aufregend die Flucht Violets zu verfolgen. Die Handlung wird immer interessanter und hat richtige Plot twists enthalten, die das ganze noch spannender machen.
Die Figuren, vor allem Violet verändern sich zunehmend im Laufe des Buches, was mir sehr gefällt.
Auch der Schreibstil bleibt einfach gehalten und doch einfallsreich.
Alles in allem ein super zweiter Band von einer tollen Buchreihe !:) - Michelle Harrison
Elfenseele 1 - Hinter dem Augenblick
(202)Aktuelle Rezension von: Marina_LeonVon der ersten Seite an war ich von diesem Buch gefesselt. Die raue Art der Elfen empfand ich als spannend und erfrischend anders. Die Geschichte lies mich nicht mehr los, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
- Maria Hermann
Tala und die vergessenen Tore
(7)Aktuelle Rezension von: Jessica_DianaMeinung
Auf rund 450 Seiten führt uns Maria Hermann durch eine faszinierende Welt. Durch den bildlichen Stil der Autorin wirken Charaktere und Setting lebendig.
Tala ist ein wundervoller Charakter und man spürt das Herzblut, welches die Autorin in die Charaktergestaltung gelegt hat. Dies trifft aber auch auf die anderen Protagonisten im Buch zu. Die Geschichte verzaubert, zog mich in ihren Bann und trotz einer komplexen Storyline schwebt man leicht durch die Seiten. Als Leser wird man facettenreich unterhalten, sowohl Emotionen, als auch Spannung kommen im Verlauf des Buches nicht zu kurz.
Fazit
Tala und die vergessenen Tore ist eine Story voller Weisheit, Hoffnung und Mystik. Für mich war dieser Auftakt ein wahres Meisterwerk, welcher Lust auf mehr macht. 5 von 5 Sternen - Daphne Unruh
Fliedertraum
(29)Aktuelle Rezension von: Elisa23Ich fande das Buch schön geschrieben . Es war schade das es mich nicht so ergriffen hat . Ich habe mir darunter etwas vorgestellt was mich packt und wo ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen will .Ich fande es aber schön das es so gut beschrieben wurde . Ich glaube das buch ist besser für Erwachsene . Deswegen gebe ich dem Buch nur 2 ** Sterne . - Jessica Springer
Zwischen Glut und Schmiedefeuer
(4)Aktuelle Rezension von: Chroniken_eines_buecherwurmsDer junge Schmied Grisch ist eigentlich zufrieden mit seinem bescheidenen Leben in der Schmiede seines Vaters. Die er irgendwann übernehmen wird und hoffentlich genauso viel ansehen erringen wird wie sein Vater es geschafft hat. Der erste Schritt in diese Richtung ist ein richtiges maßgefertigtes Schwert für seinen besten Freund zu schmieden. Doch bei der Material-Beschaffung geht etwas schrecklich schief. Er gelangt durch einen Händler in den Besitz eines mysteriösen Artefakts, dass ihm noch in der selben Nacht von einem Fremden geraubt werden soll. In dem verzweifelten Versuch sich selbst und seinen Besitz zu verteidigen tötet der junge Schmied seinen Angreifer in Notwehr und ist gezwungen sein heimeliges gemütliches Leben hinter sich zu lassen um sein Heil in der Flucht zu suchen. Niemand, erst recht nicht er selbst hätte jemals gedacht, dass dies der Auftakt zu einem waghalsigen Abenteuer werden würde.
Eine wunderschöne, humorvolle Abenteuer-Heldenreise die sich super zum entspannten lesen eignet und dennoch nicht langweilig wird. Für mich mein Zweitliebstes Buch von @schwarzwaldspringer und mein bisheriger Liebling ist noch nicht erschienen. Jedenfalls sind die "Abenteuer aus Estreya" extrem lesenswert und machen einfach Spaß beim Lesen. Ein klares Highlight sind wie immer die Figuren die sehr detailliert und liebevoll gestaltet worden sind, sodass sie einem immer wieder ein schmunzeln entlocken und einen mitfühlen lassen. Ein sehr gelungener Anfang für eine Buchreihe mit einem Größeren Zusammenhang der neugierig auf mehr macht. Ich bin super gespannt wie es weitergeht und freue mich schon auf das nächste Abenteuer das ich lesen werde.
(Selbstgekauft)
Shades of Earth: An Across the Universe Novel by Beth Revis (2013-11-14)
(5)Noch keine Rezension vorhanden- Ahmet Zappa
Die fabelhaften Monsterakten der furchtlosen Minerva McFearless
(30)Aktuelle Rezension von: MsChiliMinverva McFearless ist ein junges Mädchen, Tochter eines Monsterjägers und muss gemeinsam mit ihrem kleinen Bruder Max ihren Vater retten.
Die Aufmachung des Buchs ist richtig toll und verlockend, doch leider hält das Buch nicht das was es verspricht. Die Sprache ist sehr einfach und an manchen Stellen doch etwas gewagt für ein Kinderbuch. Zudem gibt es viele „eklige“ Stellen an denen z.B. Monster getötet werden usw. Meiner Ansicht eher nicht so für Kinder geeignet. Es gibt auch zu viele Monsterbeschreibungen bzw. – rezepte, doch diese habe ich irgendwann nicht mehr gelesen, da sie mich gelangweilt haben. Wenn es wenigstens „echte“ Rezepte zum Ausprobieren wären. So waren es welche mit unaussprechlichen Namen und mit Dingen, die man nicht finden kann. Zum Monsterthema gibt es definitiv bessere Bücher, die man empfehlen kann. Allgemein der Aufbau und die Gestaltung sind aber gelungen.
Kann ich leider nicht so empfehlen.
- Thorsten Hoß
Kurtai der Amazonen: Die Crew der Sirius 7, Band 4
(11)Aktuelle Rezension von: Diandra-AnjaWas mir an dieser Buch-Serie so gefällt?
Ganz einfach: Alles. Vor allem die wilde und teilweise verrückte Mischung aus Science Fiction, Mystery, Magie und Fantasy. Also genau die Genres, die ich Liebe und in denen ich mich Pudelwohl fühle. Ich liebe es die Welt zu entdecken die da erschaffen wird.
Da gibt es Verstorbene die als Naturgeister wiedergeboren werden, oder sich irgendwie mit Algen oder Biogenetik verbinden und weiterleben usw., oder die Herausforderung raus zu finden welcher Charakter jetzt zu den Guten oder den Nicht Netten gehört und noch so tausend Dinge, die den 4 bisherigen Bände zu erlesen waren. Die Reise mit dem Clan der Astronauten wird bis jetzt nicht Langweilig und wie es aussieht Mischen ab Band 4 auch noch Drachen (Ich liebe Drachen.) mit.
Es wird also immer Besser und Spannender. Bin schon gespannt Was noch so passieren wird.
Das wirklich einzige Was ich an Band 4 nicht so toll finde sind – die Cliffhanger. Ich bin doch ein ganz schlechter „Warter-Auf-Den-Nächsten-Band“. Glaube das werde ich, in diesem Leben, auch nicht mehr werden. Aber diese Buchserie ist auch das wert.
- Maria Hermann
Tala und der verschollene Weise 1
(2)Aktuelle Rezension von: claudi-liestDiese Geschichte hat mich wieder voll und ganz mitgerissen. Ich habe mit Tala und ihren Freunden mitgefiebert, mitgelitten und mit gezittert. Besonders der Aufbau von Sphäria hat mich mit seiner Vielschichtigkeit fasziniert, er ist so voller Fantasie und bis ins kleinste durchdacht – gefährlich auf der einen Seite und bezaubernd auf der Anderen.
Die Geschichte wird, wie Tala auch, „erwachsener“ und dadurch noch spannungsgeladener.
Durch den lebendigen, anschaulichen und intensiven Schreibstil war es den Charakteren deutlich ab zu spüren wie fasziniert aber auch ängstlich sie diese neue Weilt durchqueren. Dieser Band ist fesselnd, mitreißend und nervenaufreibend spannend.
Eine unglaublich tolle Geschichte über Freundschaft, Argwohn und das überleben in einer völligen fremden Welt.
A Million Suns: An Across the Universe Novel by Beth Revis (2012-11-21)
(5)Noch keine Rezension vorhanden- Kathrin Tordasi
Brombeerfuchs – Das Geheimnis von Weltende
(119)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerIch wurde auf dieses Buch hauptsächlich durchs Cover aufmerksam. Das Cover ist ist einfach traumhaft gestaltet und die Farbgebung ist herrlich anzusehen.
Auch der Titel ist wunderschön. Ich liebe Füchse und ich liebe Brombeeren, also musste ich dieses Buch unbedingt lesen.
So schnappte ich mir eine Tasse heiße Schokolade und fing an dieses wunderbare Buch zu lesen und mich mit jeder weiteren Seite mehr zu verlieben;)
In dem Buch begegnen uns die beiden Protagonisten Ben und Portia. Beide sind 12 Jahre alt und trotz ihrer offensichtlichen Differenzen werden sie schnell beste Freunde.
Portia ist ein sehr sympathisches 12 -jähriges Mädchen. Sie ist sehr neugierig und abenteuerlustig. Dennoch ist sie ein Kind und daher manchmal etwas naiv und gutgläubig.
Ben habe ich direkt ins Herz geschlossen. Er ist so ein liebenswerter und süßer Kerl. Er verhält sich für sein Alter sehr reif. Er ist schüchtern und scheut Menschen, außerdem liest und zeichnet er gerne. Auch schafft er es im Laufe der Geschichte seine Angst zu überwinden und bewundernswerten Mut zu entwickeln.
Neben den beiden Kindern gibt es noch zahlreiche interessante und wichtige Nebencharaktere. Wie z.B Gwill Sorgenvoll; ein herzensguter und insgeheim sehr tapferer Salamander, die Fee Bohnenblüte und Robin Goodfellow der einen Fuchsschatten wirft. Besonders gut haben mir Portias Tanten Bramble und Rose gefallen. Beide sind ein Paar und leben in einem niedlichen Cottage.
Natürlich gibt es auch nicht so nette Charaktere wie die Feenkönigin Titania die recht gemein und hinterlistig ist und dem grauen König Arawn, dem die Rolle des Bösewichten in der Geschichte zuteil wurde.
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Es wird abwechselnd aus Portias und Bens Perspektive erzählt, manchmal auch von einer dritten Erzählerperspektive. Die unfassbare Bildgewalt und die detaillierten Beschreibungen haben mich wirklich da sein lassen; ) Ich konnte Wales und die Anderswelt vor meinen Augen sehen und genießen.
Der Inhalt des Buches hat mich begeistert. Die Geschichte ist voller Magie, Geheimnisse und gefüllt mit Sagen aus England und Wales. Uns begegnen Fenn, Elfen und andere Fabelwesen. Dieses märchenhafte und leicht düstere Buch hat mich tief berührt, da es sich mit Themen wie Trauer und Angst auseinandersetzt. Man entwickelt wieder einen stärkeren Glauben an sich und seine eigenen Stärken, außerdem wird man offener für all die kleinen Wunder, die um einen herum passieren.
Ein wirklich außergewöhnliches Buch voller Fantasie, Abenteuer und Märchen. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen, nicht nur den kleinen Lesern da draußen, sondern auch den Großen!
- Leah Cypess
Death Marked - Das Geheimnis der Magierin
(15)Aktuelle Rezension von: Connys_Buecherwelt"Das Böse war nirgends so verlockend wie hier." (S. 40)
Im Herzen des Imperiums, an der Quelle der Magie, geht Ilenis Kampf weiter. Doch die Grenzen zwischen Gut und Böse sind fließend und schon bald weiß das Mädchen nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann und welche Seite die Richtige ist. Ileni muss eine folgenschwere Entscheidung treffen.
"Death Marked - Das Geheimnis der Magierin" - ist die Fortsetzung und der vorläufige Abschluss der Fantasy-Reihe von Leah Cypess. Schauplatz ist diesmal die Akademie der Magie mitten im Imperium, ein faszinierender Ort in den Bergen. Hier erhält Ileni nicht nur ein unerwartetes magisches Geschenk, sondern trifft auch auf alte Feinde und neue Freunde. Das Geheimnis um die Magie des Imperiums wird gelüftet, doch alles ist anders als gedacht. Denn mit zunehmendem Wissen steigt auch Ilenis Unsicherheit betreffs ihrer eigenen Ziele und der der Assassinen und Renegais. Wer kämpft wirklich für die richtige Seite? Und heiligt der Zweck tatsächlich alle Mittel?
"Inzwischen wusste sie, dass nichts, aber auch gar nichts, rein und gut war." (S. 200)
Ilenis Loyalitätskonflikte und ihre innere Zerrissenheit beherrschen daher einen Großteil der Handlung, was zu einigen Längen und Wiederholungen führt. Doch gegen Ende steigt die Spannung stark an, weil Ileni endlich ihre Entscheidung trifft.
"Und es würde immer so weitergehen. Tod nährte Macht nährte Tod. Es sei denn, irgendjemand unternahm etwas." (S. 299)
Und genau dieser Entschluss fällt äußerst überraschend aus und gipfelt in einem atemberaubenden und actionreichen Showdown, der auch die Romanze des Buches in eine neue Richtung lenkt. Eine eher untypische aber dennoch nachvollziehbare Entwicklung, die mich begeistert und beeindruckt hat.
Leider bleiben am Schluss recht viele Fragen offen und ich hoffe, dass die Autorin vielleicht doch irgendwann mal einen dritten Teil in Erwägung zieht. Das Potential dazu wäre auf alle Fälle vorhanden.
Insgesamt kann ich daher "Death Marked - Das Geheimnis der Magierin" empfehlen. Ein gelungener und überraschender Abschluss mit viel Magie, der mir trotz kleinerer Schwächen etwas besser gefallen hat als der Auftakt. Ich vergebe daher 4 Sterne. - 8
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