Bücher mit dem Tag "all time favourite"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "all time favourite" gekennzeichnet haben.

90 Bücher

  1. Cover des Buches Harry Potter und die Kammer des Schreckens (ISBN: 9783551557421)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens

     (11.138)
    Aktuelle Rezension von: young_introvert_life

    Achtung : enthält Spoiler!!! Einfach direkt runter scrollen zu "Fazit", da ist alles Spoilerfrei :-) 


    Hogwarts ist der sicherste Ort den es gibt. Ich meine wer kennts nicht? Ein um sich schlagender Baum der einem vor Schulstart fast das Genick bricht? Oder aber auch die versteinernte Rießenschlange(Basilisk) die einen eben mal so zu einem hübschen Dekorationsartikel, einer Statue macht. Und mal ehrlich? Wir träumen doch alle davon mal als Häppchen für Rießenspinnen zu enden, oder nicht? Doch eine potentielle Gefahr kennen wir doch alle : der Lehrer, der einfach nichts auf die Reihe bekommt. 

    Aber Spaß beiseite, wie fand ich das Buch? 

    --------------------

    Fazit :

    In diesem Teil fiel es mir schon deutlich leichter mit dem Schreibstil zurecht zu kommen, ich hatte mich mittlerweile daran gewöhnt. 

    Alles in allem würde ich sagen war dieser Teil ein recht guter Übergang, zu dem, was noch alles kommen wird. 

    Wir lernen mehr über die Geschichte Hogwarts, die Gründer von Hogwarts, gehen tiefer in die Materie und das ganze verliert so ganz langsam seine kindliche Art, wird ein wenig düsterer. Es passiert definitiv mehr als in Band 1 Ich hatte das Buch in zwei Tagen durch,dennoch finde ich, hätte man das Buch auch um ein paar Seiten kürzen können, es gab ab und an minimale Längen, das fiel mir aber mehr im Nachhinein, als direkt beim Lesen auf. Alles in allem jedoch mochte ich wie das ganze aufgebaut wurde. 

  2. Cover des Buches Das Labyrinth der Träumenden Bücher (ISBN: 9783442746170)
    Walter Moers

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

     (1.000)
    Aktuelle Rezension von: xxSandyxx

    Nachdem ich diese (nicht zu empfehlende) Lektüre beendet habe, Frage ich mich: was zur Hölle war das bitte?

    Im Nachwort steht geschrieben, dass "der Übersetzer" ja gut 400 Seiten kürzen musste. "Eine genussvolle Lektüre wäre sonst nicht möglich gewesen", das steht Wortgenau dort. Und leider muss ich Herrn Moers die Illusion rauben, denn auch mit diesen gekürzten Seiten war das Buch alles andere als eine genussvolle Lektüre.

    Denn Leider ist der Titel des Buches Recht irreführend. Ich habe das Buch, wie viele andere wahrscheinlich auch, gekauft, in der Hoffnung, dass wir wieder ein Abenteuer in den Labyrinthen von Buchhaim haben. Fehlanzeige!
    Das Buch ist nämlich alles, aber kein zweiter Teil. Dem Leser wird zwar an manchen Stellen erzählt, wie es Hildegunst von Mythenmetz in den letzten zweihundert Jahren erging, aber diese Stellen sind so selten, dass man diese (die wirklich für den Roman und die Geschichte wichtig sind), einfach nehmen können und beim nächsten Band an den Anfang tun können. Das wären, mit den Ausschweifungen des Autors inbegriffen, ganz knapp 100 Seiten mehr, wenn nicht sogar weniger.
    Auch habe ich die vorletzten Kapitel des Buches übersprungen und habe am Ende nur noch die letzten Beiden gelesen, da mir Puppetismus am Ar*** vorbei geht.

    Man kann das Buch "Das Labyrinth der Träumenden Bücher" in einzelnen Stichpunkten zusammenfassen:
    - Der Weg nach Buchhaim
    - Stadterkundung
    - Wiedersehen mit alten Bekannten
    - Zusammenfassung von Band 1
    - Puppetismus

    Mehr ist das nicht, und daher finde ich es eine bodenlose Frechheit, dass man für dieses Produkt 15€ bezahlen muss! Preis-Leistungsverhältnis ist nicht ausgeglichen. Ob ich den bald erscheinenden Band der Träumenden-Bücher Reihe lesen werde ist fragwürdig, da mir "Das Labyrinth" schon echt die Stimmung und Vorfreude auf den nächsten Band versaut hat.

    Was man sowohl dem Autor, aber verzeihen kann/muss ist, dass der Klappentext auf nicht viel mehr hinweist, was man aber wirklich erst nach dem Lesen der Lektüre bemerkt.

  3. Cover des Buches Harry Potter und der Gefangene von Askaban (ISBN: 9783551557438)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Gefangene von Askaban

     (10.679)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Krass, damit habe ich nicht gerechnet. Von den drei „Harry Potter“-Bänden, die ich bisher gelesen habe, war „Der Gefangene von Askaban“ tatsächlich der schwächste. Lag es an den zu hohen Erwartungen? Daran, dass es letzten Endes doch „nur“ ein Kinderbuch ist und mich unterfordert? Ich habe keine Ahnung.

    Fakt ist, ich musste mich ein bisschen durch den Band quälen. Ich erfreue mich noch immer an den sich ständig kabbelnden Ron und Hermine, an dem herrlich fiesen Severus Snape und an dem herzlichen Hagrid. Und ich fand auch viele der magischen Elemente, die Rowling eingebaut hat, wieder schön und passend.

    Man darf nicht vergessen, es sind immer noch Kinderbücher, da sollte man über den einen oder anderen Kritikpunkt großzügig hinwegsehen können. Trotzdem kam ich nicht richtig in die Handlung. Vielleicht nutzt sich das „Harry Potter“-Prinzip beim dritten Band kurz nacheinander auch ein bisschen ab. Und wie unlogisch sind diese Dementoren bitteschön?

    Ich mag Harry selbst immer noch nicht und wie sich alles, aber auch wirklich alles nur um ihn dreht. Ja klar, die Reihe heißt „Harry Potter“, aber er steht so dermaßen im Mittelpunkt, dass all die liebenswerten Charaktere ringsum manchmal nur Staffage sind.

    Und während die erste Hälfte des Buches noch relativ beschaulich ist, überschlagen sich die Ereignisse in der zweiten Hälfte, dass es mir schon etwas zu schnell ist. Gerade das große Finale war für mich persönlich auf einem sehr schmalen Grat zwischen genial und schwach. Genial wegen der Überraschungen und Wendungen – schwach, weil all das eben nicht besonders gut ausgearbeitet bzw. umgesetzt wurde.

  4. Cover des Buches Wer die Nachtigall stört ... (ISBN: 9783499271571)
    Harper Lee

    Wer die Nachtigall stört ...

     (942)
    Aktuelle Rezension von: Wolly

    Meinung:
    Wer die Nachtigall stört, wird hauptsächlich als ein klassisches Werk über den Rassismus zwischen den Hautfarben beworben. Dies ist sicherlich auch kein zu unterschätzender Teil des Buches, doch ich empfand das Buch vor allem als Gesellschaftsporträt im Gesamten durch die Augen eines Kindes.
    Dabei geht es nicht nur um Schwarz und Weiß, vielmehr ist die Geschichte ein Muster für so viele Dörfer und Städte mit Armen und Reichen, Alteingesessenen und Zugezogenen. Standesunterschiede spielen genauso eine Rolle wie unterschiedliche Religionszugehörigkeiten.
    Diese Differenzen werden gerade durch die Unschuld Scouts wunderbar deutlich gemacht.

    Sie ist ein Mädchen, das geprägt ist durch eine Stadt/Zeit voller Vorurteile, aber bei einem Vater lebt, der versucht, sie und ihren Bruder zu anständigen Erwachsenen zu erziehen.
    Teilweise kommt ihre Prägung durch die Umwelt deutlich durch und sie wirft mit Vorurteilen um sich ohne wirklich zu wissen, was sie sagt. Gleichzeitig hinterfragt sie aber auch eine Menge und lernt schnell dazu.
    Doch sie ist nicht der einzige Charakter der bei mir Punkten konnte. Allgemein wirkten die Figuren sehr authentisch. Ich empfand die Beschreibung der Einwohner und ihre Sicht auf die Mitmenschen leider als sehr realistisch, auch wenn es sich um ein fiktives Dorf handelt. Für mich kann man sich den Schauplatz genau so auf jeder Landkarte vorstellen.

    Das eigentliche Kernthema des Buches, nämlich der Prozess, kommt erst nach vielen Seiten und ist dann im Endeffekt auch unspektakulärer, als man ihn sich vielleicht vorab vorgestellt hat.
    Das ganze Buch lebt sowieso mehr von der Behäbigkeit, die Glaubwürdigkeit schafft als vom großen Drama. Es ist ein leises, aber eindringliches Werk, was zu Recht Fans auf der ganzen Welt hat. 


    Fazit:
    Ich bin froh, das ich nun endlich mal zu diesem Buch gegriffen haben und mir nun selbst ein Urteil erlauben kann. Mich hat diese leise Geschichte berührt.

  5. Cover des Buches Bartimäus - Das Amulett von Samarkand (ISBN: 9783570216958)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus - Das Amulett von Samarkand

     (1.879)
    Aktuelle Rezension von: Juno09

    Mir gefällt dieses Buch weil,

    -Man die Figuren gut versteht

    -Es spannend ist

    -Die Welt der Geschichte gut verständlich ist

  6. Cover des Buches Der Fänger im Roggen (ISBN: 9783499235399)
    J. D. Salinger

    Der Fänger im Roggen

     (1.516)
    Aktuelle Rezension von: SorenVC

    Vielleicht bin ich zu kritisch, aber die Geschichte hat mir gar nicht gefallen. Liegt vielleicht an allen Charakteren, wobei mir der Hauptcharakter auch wenig zusagt. 2 Sterne, da die Sätze leicht und schnell zu lesen sind. Ich schließe mich mit dieser Bewertung dem Protagonist aus Der Sammler von John Fowles an. Es ist Schrott. ^^

    Das Einzige, das ich mit dem Hauptcharakter gemeinsam habe, ist der Schulhass, den er am Ende leider los wird also noch ein Minuspunkt. ^^ Ich frag mich manchmal was sich der Autor gedacht hat, als er dieses Buch geschrieben hat. Vielleicht verstehe ich es nicht. Ich könnte es nie verstehen. Ich will es nicht. Hoffentlich wird mich mein Gehirn niemals zwingen es nochmal zu lesen.

  7. Cover des Buches Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (ISBN: 9783551557476)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

     (9.584)
    Aktuelle Rezension von: EkstasederKrawatte

    Auch Jahre nach der ersten Lektüre nehme ich die Harry Potter Bücher immer wieder gerne zur Hand und lasse mich von der magischen Welt in Hogwarts faszinieren. Es war wundervoll mit den Charaktären erwachsen zu werden doch auch jetzt haben sie nichts von ihrem Charme eingebüst. Gerne schaue ich die Videos der "Super Carlin Brothers" auf Youtube, in denen Theorien zu noch ungeklärten Fragen zur Saga erörtert werden  und lasse mich voller Freude in die Welt der Magie entführen.

  8. Cover des Buches Bartimäus - (ISBN: 9783442370030)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus -

     (1.196)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 672 Seiten

    Verlag: cbj (7. Juni 2005)

    ISBN-13: 978-3570127766

    Originaltitel: The Golem’s Eye

    Übersetzung: Katharina Orgaß und Gerald Jung

    empfohlenes Alter: ab ca. 10 Jahren

    Preis: als HC vergriffen

    als TB, als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Spannend und witzig


    Inhalt:

    Der junge Zauberer Nathanael lebt nun bei Jessica Whitwell, einer hochrangigen Zaubererin, die sein Talent erkannt hat. Ihrem Ministerium obliegt die Suche nach den Widerständlern, die London unsicher machen. Dem Chef der Nachtpolizei, Henry Duvall, ist dies ein Dorn im Auge. Er versucht, Nathanael immer wieder Prügel zwischen die Beine zu werfen. Nathanael weiß sich nicht anders zu helfen, als erneut den Dschinn Bartimäus zu beschwören, wovon dieser alles andere als erfreut ist.


    Meine Meinung:

    Die Handlung baut auf der des 1. Bandes auf. Daher ist es nahezu unabdingbar, diesen vorher zu lesen. 


    Schon der 1. Teil der Reihe hat mich köstlich amüsiert, da Bartimäus einfach witzig ist, besonders in den Fußnoten. Seine Perspektive ist in der Ich-Form geschrieben, sodass man den Originalton dieses Unikats von Dschinn direkt erlebt. Er ist herrlich frech und zynisch, meckert an allen anderen rum und lobt sich selbst über den grünen Klee, was man einfach mit einem Grinsen im Gesicht lesen muss. 


    Nathanaels und Kittys (eine Angehörige des Widerstands) Perspektiven sind dagegen in der 3. Person geschrieben und deutlich gekennzeichnet. Kitty spielt in diesem Band eine größere Rolle als im ersten, was mir sehr gut gefiel, da sie eine Protagonistin ganz nach meinem Geschmack ist: tough, loyal, mutig und clever. Sie entwickelt sich hier richtig toll.


    Die Geschichte ist sehr spannend aufgebaut. Die Bedrohungen für die Londoner und für Nathanael werden immer massiver, und es ist kaum Rettung in Sicht. Es gibt einige Verfolgungsjagden und Kämpfe, bei deren anschaulicher Beschreibung man unwillkürlich den Atem anhält und an den Fingernägeln knabbert. 


    Aber am Ende kann man natürlich erst mal aufatmen. Eine Gefahr ist gebannt. Etwas anderes könnte man der jungen Leserschaft wohl auch nicht zumuten. Das Buch ist für lesebegeisterte Kinder ab ca. 10 Jahren geeignet, die nicht allzu zart besaitet sind. Aber auch Erwachsene können aufgrund der nicht ganz einfachen Sprache und der komplexen Handlung ihren Spaß daran haben.


    Die Reihe:

    1. Das Amulett von Samarkand

    2. Das Auge des Golem

    3. Die Pforte des Magiers

    4. Der Ring des Salomo 


    ★★★★★


  9. Cover des Buches Die unendliche Geschichte (ISBN: 9783522202503)
    Michael Ende

    Die unendliche Geschichte

     (6.895)
    Aktuelle Rezension von: kias_bookpages

    Ich glaub bei diesem Buch sollte man sich dezent an der Leseempfehlung halten. Aus Erwachsenen Augen war das Buch wirklich voller Fantasie & teilweise sehr kindisch. 

    Aber der Protagonist ist 10 Jahre alt und reist in ein Land in den Feen & Elfen noch die unkreativsten Lebewesen sind, daher ist diese kindliche Erzählweise nur verständlich. 

    Mit dem Schreibstil konnte ich mich bis zum Schluss nicht anfreunden und auch wenn der Inhalt für Kinder gedacht ist fand ich diesen auf ein sehr hohes Niveau. 

    Aber jetzt zu den wichtigen Dingen: 

    Ich hab gelacht & mit Atreju und Bastian mit gefiebert. Die Geschichte konnte mich begeistern und der Autor hat mich teilweise sogar überrascht. Dazu waren die Moralischen Aspekte einfach sehr stark und brachten mich manchmal zum grübeln. Nur manchmal zog sich die Handlung etwas und verstrickte sich in Beschreibungen. 

    Auch das Ende, explizit die Szene mit seinem Vater, fand ich etwas unrealistisch. So wie er vorher beschrieben wurde und wie er jedes einzelne von Bastians Worten glaubte ... das war etwas too much. 

    Aber kurz um: Eine schöne Geschichte für Kinder & Jugendliche im Alter von 10 - 14 !

  10. Cover des Buches Twilight (ISBN: 9780316015844)
    Stephenie Meyer

    Twilight

     (1.387)
    Aktuelle Rezension von: Kslittlelibrary

    In Stephanie Meyers Buch "Twilight BISs zum Morgengrauen", geht es um Bella, welche von Phonix zu ihrem Vater in die kleine verregnete Stadt Forks ziehen muss. Als Bella an ihrem ersten Tag an ihrer neuen Highschool den rätselhaften Edward Cullen trift ändert sich ihr Leben maßgeblich. Denn Edward hat nämlich ein Geheimnis, welches Bella in große Gefahr bringen könnte. 


    Dieses Buch hat mich berührt, beeindruckt und erstaunt. Es hatte einen ganz speziellen Flair und deshalb auch ein sehr besonderes Feeling. Ich habe Edward, Jacob, Bella und all die anderen sehr geliebt. Ich habe die Bücher mehr als gesuchtet, ich konnte einfach nicht aufhören und las diesen Band mindestens 5x. 

    Meine Meinung: 

    Das Buch ist ein Meisterwerk und ich kann es jeden weiterempfehlen, der The Vampire Diaries gesehen oder gelesen hat. Ich gebe dem Buch ⭐⭐⭐⭐⭐.

    Am Schluss möchte ich noch ein Shoutout für meine Tante Petra, welche mir das Buch geliehen hatte. Dank dir bin ich jetzt süchtig 😇

    Danke fürs lesen und hoffentlich sehen wir uns oder besser lesen wir uns bald wieder. Kathi von Kslittlelibrary ( kslittlelibrary.jimdofree.com )


  11. Cover des Buches Bartimäus (ISBN: 9783442373338)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus

     (1.028)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Verlag: cbj (12. Juni 2006)

    Gebundene Ausgabe: 608 Seiten

    ISBN-13: 978-3570127773

    empfohlenes Alter: ab 10 Jahren

    Originaltitel: Ptolemy’s Gate

    Übersetzung: Katharina Orgaß und Gerald Jung

    auch als E-Book, als Taschenbuch und als Hörbuch erhältlich


    Gelungener Abschluss der Trilogie


    Inhalt: 

    Nathanael ist nun Informationsminister. Sein Ehrgeiz steigt ihm immer mehr zu Kopf. Mehr denn je weitet sich die Kluft zwischen den Gewöhnlichen und den Zauberern. London wirkt wie ein Pulverfass, und der Krieg in Amerika macht das auch nicht gerade besser.


    Bartimäus ist am Ende seiner Kräfte, denn Nathanael weigert sich, den Dschinn zu entlassen, damit er sich am Anderen Ort wieder regenerieren kann. 


    Unterdessen hat Kitty sich heimlich Kenntnisse in Magie angeeignet. 

    Als nun eine ganz besondere Gefahr London zu überrollen droht, müssen Nathanael, Bartimäus und Kitty zusammenarbeiten, um die Welt zu retten.


    Meine Meinung:

    Dies ist der 3. Band der Bartimäus-Trilogie. Die beiden Vorgänger sollte man unbedingt gelesen haben, denn die Handlung ist mehr oder weniger fortlaufend. In „Die Pforte des Magiers“ erfahren wir aber noch mehr von Bartimäus’ Vergangenheit im alten Ägypten. Diese Teile konnten mich nicht so fesseln, sie sind aber für das Verständnis des aktuellen Geschehens notwendig. 


    Wie gewohnt gibt es wieder viele sehr spannende Szenen, Kämpfe zwischen Zauberern und Dämonen, Intrigen und brenzlige Situationen für unsere Held*innen. Doch leider ist Bartimäus nicht wirklich auf der Höhe, und so empfand ich seinen Sarkasmus und die Anzahl der witzigen Dialoge gegenüber den ersten beiden Bänden als stark verringert. Schade!


    Insgesamt ist die Handlung aber schlüssig und fesselnd. Details aus den ersten beiden Büchern werden wieder aufgegriffen und begonnene Handlungsstränge zusammen- und zu Ende geführt. Die Spannung gipfelt in einem gewaltigen Showdown, der wie die anderen Kampfszenen sehr plastisch beschrieben ist, was das Kopfkino auf Hochtouren antreibt. 


    Besonders gefiel mir die Entwicklung, die Nathanael durchmacht. Der Junge erkennt endlich, was wirklich wichtig ist und handelt danach. 


    Fazit:

    Nicht ganz so witzig wie die Vorgänger, aber ein insgesamt guter Abschluss der Geschichte.


    Die Reihe:

    1. Das Amulett von Samarkand

    2. Das Auge des Golem

    3. Die Pforte des Magiers

    Bartimäus’ Vorgeschichte: Der Ring des Salomo 


    ★★★★☆


  12. Cover des Buches Bartimäus - Der Ring des Salomo (ISBN: 9783570223048)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus - Der Ring des Salomo

     (655)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 480 Seiten

    Verlag : cbj (9. Oktober 2010)

    ISBN-13: 978-3570139677

    Originaltitel: Bartimaeus - The Ring of Solomo

    Übersetzung: Katharina Orgaß und Gerald Jung

    empfohlenes Alter: ab 10 Jahren

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Bartimäus’ spannende Vorgeschichte


    Inhalt:

    Jerusalem, 959 v.Chr.

    Der Dschinn Bartimäus dient am Hofe des berühmten Königs Salomo - wenn auch nicht ganz freiwillig. Salomo gilt bei den einen als weiser und gütiger König, bei den anderen aber auch als grausam. Mit Hilfe eines magischen Rings hält er seine untergebenen Zauberer und Feinde in Schach. Als ein Mordanschlag auf ihn verübt werden soll, läuft Bartimäus zur Höchstform auf.


    Meine Meinung:

    „Der Ring des Salomo“ ist eine sehr nette Ergänzung zur Trilogie um Bartimäus und Nathaniel, kann aber auch vollkommen unabhängig davon gelesen werden. Nathaniel und die Ereignisse in London werden hier mit keinem Wort erwähnt. 


    Wir erfahren etwas über Bartimäus’ Vorgeschichte, vor allem über sein Leben am Hof und im Dienst von König Salomo. Seine „Gegenspielerin“ ist eine junge Wächterin aus Saba, die es mit dem frechen Dschinn nicht leicht hat, sich aber trotzdem durchzusetzen weiß. Mir gefiel die Figur der Asmira sehr gut, da sie recht tiefgründig angelegt ist.


    Bartimäus glänzt in diesem Band mal wieder durch vorlaute, sarkastische Sprüche, die mich immer wieder zum Schmunzeln brachten. Er ist diesbezüglich so richtig auf der Höhe und dermaßen von sich eingenommen und eingebildet, wie man es aus „Das Amulett von Samarkand“ kennt.


    Wer die Trilogie gelesen und immer noch nicht genug von Bartimäus hat, kann dieses Buch noch hinterherschieben. Es ist allerdings nicht notwendig, da es außer den dämonischen Figuren keinen Zusammenhang gibt. Wer noch keines der Bartimäus-Bücher kennt, kann gerne auch mit diesem hier anfangen, um zu sehen, ob der Humor gefällt.


    ★★★★☆



  13. Cover des Buches Löcher (ISBN: 9783407740984)
    Louis Sachar

    Löcher

     (797)
    Aktuelle Rezension von: Asterix75

    Wenn ich 0 Sterne geben könnte, wären es 0 Sterne! Als Schullektüre furchtbat langweilig!!!

  14. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.264)
    Aktuelle Rezension von: Lillyliebtthriller

    Was soll man zu diesen #horrorroman groß sagen, außer das es der Klassiker schlechthin ist ❤.
    Der King kann einem das Gruseln lehren und mit seinem Schreibstil zieht er einem förmlich nach Derry und seinem #pennywise.
    Ich liebe Bill und seine Freunde einfach und trotz der beachtlichen Seitenanzahl war ich irgendwie traurig, dass es jetzt endgültig vorbei ist.
    Das Cover mit der Clown-Version von #it finde ich richtig schön schaurig und ist für mich die beste Ausgabe 👍.
    Die Handlung zieht sich manchmal etwas, aber dafür bekommt man eine detaillierte Vorstellungen der Charaktere und langweilig wird es ganz bestimmt nicht. 😉

    Fazit: Dieses Buch gehört zusammen mit “Shining“ zu meinen Lieblingsbüchern von #stephenking, da es bis zum Schluss verdammt spannend, fesselnd und natürlich #gruslig ist. Als #horrorfan muss man es auf jeden Fall gelesen haben 🎈.

  15. Cover des Buches Racheklingen (ISBN: 9783453525221)
    Joe Abercrombie

    Racheklingen

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Morally_Grey

    Racheklingen ist ein eigenständiger Roman, dessen Handlung ebenfalls in der Welt der Klingen-Saga (orig. First Law) spielt. Leser*innen der der First Law Trilogie werden somit im Laufe der Erzählung auf einige bekannte Charaktere treffen. 

    Wie der Titel bereits vermuten lässt, ist Racheklingen eine Geschichte über Menschen, deren Leben durch den Rachedurst einer ehemaligen Söldnerin auf unterschiedlichste Art und Weise beeinflusst werden. Auf Grund der Tatsache, dass bereits kurz nach Beginn des Buches klar ist wohin die Reise geht, steht in diesem Roman die Charakterausarbeitung und -entwicklung im Fokus der Erzählung. Da es sich dabei um die Paradedisziplin des Autors handelt, ist gute Unterhaltung vorprogrammiert. Die ein oder andere handelte Person hat mich besonders zu Beginn der Geschichte an Protagonisten der Haupttrilogie erinnert. Im Laufe der Handlung wurden allerdings klare Unterschiede in deren Wesenszüge und der entsprechenden Beweggründe erkennbar. Die Rolle von Magie innerhalb der von Joe Abercrombie geschaffenen Welt ist für mich ein weiteres Highlight: Eigentlich ist es das Fehlen von Magie und der daraus resultierende Zynismus, der den Geschichten des Autors einen ganz eigenen Stempel aufdrückt. 

    Etwa zur Mitte der Erzählung gab es einen Moment der für mich etwas übertrieben gewirkt hat. Der Autor ist allerdings auch bekannt dafür das ein oder andere Stilmittel aus der Fantasyliteratur aufzugreifen und mit einem Augenzwinkern in der eigenen Geschichte einfließen zu lassen (Stichwort Plot Armor à la Game of Thrones). Generell ist mir der (schwarze) Humor innerhalb der Geschichte besonders positiv in Erinnerung geblieben. 

    Fazit:
    Racheklingen ist ein Roman dessen Handlung sich aus dem Titel heraus bereits erahnen lässt. In diesem Buch wird das Rad nicht neu erfunden, und dennoch schafft es Joe Abercrombie durch die herausragende Charakterarbeit eine spannende Geschichte zu erzählen, die insbesondere durch die gezielt gesetzten Details einen sehr realitätsnahen Eindruck bekommt. Eine klare Empfehlung für alle Fans charakterbasierender Grimdark-Fantasy! 

    Anmerkung:
    Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört, und möchte deshalb auch die großartige Arbeit von David Nathan hervorheben.

  16. Cover des Buches Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch (ISBN: 9783522185202)
    Michael Ende

    Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch

     (926)
    Aktuelle Rezension von: Steffen90

    Der Kater Maurizio ( in Wirklichkeit Moritz) und der Rabe Jakob müssen die Welt vor dunklen Mächten retten. Ihre Besitzer, der böse Zauberer Beelzebub Irrwitzer und seine Hexen Tante Tyrannja Vamperl, haben ein Problem. Sie müssen bis Mitternacht ihr Jahres soll an bösen Taten noch erfüllen und ihnen bleiben nur noch wenige Stunden. Sie schmieden den Plan einen Trank zu brauen, welche gute Wünsche in das böse umkehrt.Da Maurizio und Jakob vom Hohen Rat der Tiere geschickt wurden um die zwei Magier zu beobachten, greifen diese zu dieser List, damit niemand glaub das sie böse sind. Wie es den zwei Helden dieser Geschichte es gelingt die bösen Mächte aufzuhalten und welche Abenteuer sie dabei erleben, könnt ihr im Buch der Satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch nachlesen.


    Ich finde es ein sehr schönes Kinderbuch von Michael Ende, welches ich nur jeden empfehlen kann zu lesen. Die Charaktere sehr schön und umfangreich beschrieben. Durch die Illustrationen bekommt sie auch feste Gestalten, was es Kindern oft leichter macht sie in ihrer Phantasie sich vorzustellen.Dennoch bleibt einem genug Freiraum um eigene Einflüsse einfließen zu lassen. Durch die gute Beschreibung kann man sich in die einzelnen Figuren hineinversetzten und mit ihnen mitfühlen. Das Cover zeit einen Topf in dem der Punsch gebraut wurde. Der Topf steht auf dem Kopf und der Wunschpunsch fliest aus dem Topf. Ein für mich sehr ansprechendes Buchcover, welches auch Kinder begeistert. Alles in allem kann ich das Buch nur weiter Empfehlen und es darf meiner Meinung nach in keinem Kinderbuchregal fehlen. Ein schönes Buch für Jung und Alt die zusammen gegen das Böse kämpfen möchten. 

  17. Cover des Buches Ugly Love (ISBN: 9781471136726)
    Colleen Hoover

    Ugly Love

     (110)
    Aktuelle Rezension von: MaggieCanda

    Auf Englisch ein klarer Erotikroman, im Deutschen sind viele Szenen gekürzt oder aber "entschärft". Der Titel ist hier auch Programm, denn in vielen Passagen ist die Liebe, die Tate erfährt, düster und triebgesteuert. Gefühlt ist dieser Roman aber nicht so dramatisch wie andere Bücher von Colleen Hoover. Abgesehen davon baut die Geschichte auch eine zunehmende Spannung auf und die Charaktere hatten häufig nachvollziehbare Beweggründe für ihr Handeln.

  18. Cover des Buches Mit Staunen und Zittern (ISBN: 9783257233254)
    Amélie Nothomb

    Mit Staunen und Zittern

     (135)
    Aktuelle Rezension von: happyoldendays
    „Ich erkannte etwas Wichtiges: Mittelpunkt der Existenz ist in Japan das Unternehmen. Natürlich wurde diese Erkenntnis schon in mehreren ökonomischen Studien über dieses Land festgehalten. Aber es macht einen gewaltigen Unterschied, ob man es in einem Buch liest oder es erlebt. Ich konnte mich durchdringen lassen von seiner Bedeutung für die Angestellten der Firma Yumimoto und für mich. Mein Leidensweg war nicht schlimmer als der ihre. Er war nur erniedrigender“ (S. 137)

    Amélie Nothombs Roman handelt von der jungen, engagierten Amélie, die nach Tokio reist, um dort bei der Firma Yumimoto einen neuen Job anzufangen. Doch was als hoffnungsvoller Start ins Berufsleben gedacht war, entwickelt sich schnell zum Albtraum. Zu sehr kollidiert ihre westliche Denkweise mit der rigiden Arbeitskultur ihrer neuen Kollegen. Gleich ob sie sich aktiv um Aufgaben bemüht, oder mit stoischem Gleichmut sinnlose Handlanger-Dienste übernimmt, Amélie kann nichts rechtmachen. Selbst ihre hervorragenden Japanisch Kenntnisse werden ihr zum Verhängnis. So folgt Schikane auf Schikane, Degradierung auf Degradierung.

    In präziser und klarer Sprache schildert Amélie Nothomb den Abstieg ihrer Protagonistin. Dabei schafft sie gekonnt die Gradwanderung zwischen satirischer Überhöhung und der Darstellung des westlichen Blicks auf die streng dirigistische Arbeitsweise japanischer Angestellter. Einerseits spielt sie mit den vorgefassten Meinungen ihrer Leserschaft in Bezug auf die andere Kultur. Andererseits kann sich der Leser aufgrund der starken autobiographischen Züge des Romans nie sicher sein, ob nicht doch hinter der bitterbösen Satire ein Fünkchen Wahrheit liegt.

    Mir hat dieses schmale Buch einen sehr unterhaltsamen Nachmittag beschert. 4 von 5 Sternen.

     

  19. Cover des Buches Kriegsklingen - Die Klingen-Saga (ISBN: 9783453320574)
    Joe Abercrombie

    Kriegsklingen - Die Klingen-Saga

     (364)
    Aktuelle Rezension von: Aksi

    »Kriegsklingen« ist der erste Band der »Klingen«-Saga von Joe Abercrombie. Hierzulande ist das Buch bereits im Jahr 2006 erschienen. Ich wurde aber erst vor kurzem auf Abercrombie aufmerksam und die »Klingen«-Saga schien mir ein perfekter Einstieg zu sein, um den Autor kennenzulernen.

    Die Kapitel sind so aufgebaut, dass verschiedene Figuren abwechselnd im Vordergrund stehen und die Handlungsstränge zunächst nichts miteinander zu tun haben, bevor sie am Ende doch noch zusammenlaufen. Das wusste ich natürlich nicht, als ich mit dem Buch angefangen habe und so kam es, dass ich mir oft unsicher war, welche Richtung das Ganze noch einschlagen wird. Hinzu kommt, dass es dem Autor oft nicht gelingt, die Spannung aufrechtzuerhalten. Vielleicht hat das auch etwas damit zu tun, dass das Buch 800 Seiten umfasst. Es wurde häufig etwas zäh und ich hatte Zweifel, ob ich mit dem Lesen fortfahren sollte.

    Wie man sieht, habe ich mich dazu entschlossen, dranzubleiben, auch wenn mir schnell klar wurde, dass ich keine schwindelerregende Dynamik zu erwarten brauche. Irgendwann störte mich das aber auch nicht mehr, weil die Protagonisten es endlich geschafft haben, mich in ihren Bann zu ziehen. Am meisten hat mir gefallen, dass niemand perfekt ist und alle ihre Macken haben, sogar der gut aussehende Hauptmann Jezal dan Luthar. Der junge Mann ist sehr ehrgeizig, kommt aus einer wohlhabenden Familie und scheint eine vielversprechende Zukunft zu haben. Keiner ahnt jedoch, wie es in seinem Inneren aussieht und wie oft er an sich selbst zweifelt.

    Logen Neunfinger hat ebenfalls einen gewissen Ruf, der ihm vorauseilt und mit dem er zurechtkommen muss. Zum Teil ist das der Verdienst vieler angsteinflößender Geschichten, die über Logen kursieren. Einiges davon entspricht jedoch der Wahrheit.  Die nächste Figur könnte ein Indiz dafür sein, dass Abercrombie der Meinung war, dass ein Fantasy-Buch ohne einen alten weisen Zauberer nicht auskommt. In »Kriegsklingen« heißt dieser Zauberer Bayaz und in meinen Augen ist er der Grund dafür, dass die verschiedenen Handlungsstränge am Ende ineinanderfließen. Ohne Bayaz wären sich viele Figuren höchstwahrscheinlich nicht begegnet, was ihn wohl zu der Schlüsselfigur macht. Inquisitor Sand dan Glotka darf aber auch nicht außer Acht gelassen werden. Dieser kann sehr brutal, zynisch und verbittert sein, was damit zusammenhängen könnte, dass er seit einer Weile als Krüppel leben muss. Neben den genannten Charakteren gibt es zahlreiche weitere interessante schillernde Persönlichkeiten. Als da wären Major West und seine Schwester Ardee, Ferro Maljinn, Yulwei und viele andere, deren Namen man sich schwer merken kann :-D

    Über das worldbuilding lässt sich nicht besonders viel sagen, da der Autor mit seinen Beschreibungen sehr sparsam umgeht. Es werden hier und da einige Städte und Völker genannt und man kann einiges aus dem Kontext schließen, aber Abercrombie macht sich keine Mühe, näher darauf einzugehen. Ich hoffe, dass die Fortsetzungen diesbezüglich mehr Informationen liefern werden. Die Magie hat bei mir ebenfalls viele Fragezeichen hinterlassen. Das fand ich schade, da ich mehr darüber erfahren wollte. Die vielen Kraftausdrücke passen zu der düsteren Stimmung und der Brutalität, die in dem Buch oft an den Tag gelegt wird. Es geht um das blanke Überleben und darum, sich durchsetzen zu können. Das Buch ist also eindeutig nicht dazu da, die Laune zu heben.

    Fazit

    Für mich stellt »Kriegsklingen« den Anfang eines großen und spannenden Abenteuers dar, das vielleicht - oder besser gesagt, hoffentlich - erst in Band 2. richtig beginnen wird. Im ersten Band geht es vielmehr darum, die Figuren kennenzulernen und sich an alles zu gewöhnen. Nichtsdestotrotz liefert der Auftakt viel Potenzial und ich hoffe inständig, dass dieses in Folgebänden entfaltet wird.

  20. Cover des Buches Feuerklingen - Die Klingen-Saga (ISBN: 9783453314771)
    Joe Abercrombie

    Feuerklingen - Die Klingen-Saga

     (219)
    Aktuelle Rezension von: Finns_Fantasy

    Kennst du das? 

    Du beginnst den ersten Band einer neue Reihe und er packt dich nicht. Du liest weiter und merkst, du magst die Charaktere gar nicht. Das Buch ist zuende und du denkst dir "Die Reihe lese ich nicht weiter". Doch noch Wochen und gar Monate später erinnerst du dich noch lebhaft an die Figuren und merkst, sie lassen dich nicht los. Also wird Band 2 doch gekauft und nach weiteren Wochen nimmst du das Buch spontan zur Hand, liest es und...

    bist absolut begeistert. 😳😍

    Hast du das schon erlebt? Ich jetzt schon. Mit der Klingen Saga von Abercrombie. 


    Es ist ein hoch intelligentes und anspruchsvolles Buch, bei dem man aufmerksam lesen muss. Abercrombie verwendet eine großartige Mischung aus langen und kurze Sätzen, immer wie es gerade richtig ist. Das sorgt dafür dass man als Leser schon genau lesen und auf Satzzeichen achten muss. Die Kapitel sind, ebenso wie der Schreibstil, so wie es gerade passend ist. Oft sind die Kapitel lang, dann auch mal wieder kurz und die Sichtweise wechselt stets passend. Wir folgen hier nämlich mehreren Protagonisten. Wir hätten hier einmal die Gruppe rund um den ersten Magi Bayaz, einmal den Inquisitor Sand dan Glokta und West mit den Nordmännern. Selten bekommt man so tiefe Einblicke in die Köpfe der Figuren wie hier. Und das ist hier auch die große Stärke dieser Reihe, diese beeindruckenden und unfassbar lebendigen Figuren. Der Autor schreibt authentisch und großartige Dialoge. Es ist hier nichts poetisches wie ich es auch gerne mag, nein, hier ist es alles...natürlich. 🤔 Es gibt hier auch kein Schwarz und Weiß, nein, hier ist alles voller Grauschattierungen! 


    Interessant ist die Tatsache das all diese Fäden parallel zueinander laufen ohne das man als Leser bisher das große ganze erkennt. Ich kann euch nämlich nicht sagen worum es eigentlich genau geht, man erkennt die Geschichte zwischen den Zeilen, denn das Augenmerk liegt hier komplett auf den Figuren. Die Klingen-Saga ist eine absolut Prota fixierte Erzählung bei der der Weg das Ziel ist. Es ist anders und in höchstem Maße originell. Hoch intelligente High Fantasy die sich hier dem Leser im zweiten Teil offenbart. 


    Ich bin froh dass ich die Reihe weiter verfolgt habe. Band 3 habe ich mir direkt bestellt und wird heute direkt angefangen. Ich bin sehr gespannt wie der Autor alle Fäden zusammenführt und was dann das große Ganze ist 🤔😁 


    Von mir gibt es ganze 9.5 von 10 Finnies 🙋🏻‍♂️

  21. Cover des Buches Eclipse (ISBN: 0316027650)
    Stephenie Meyer

    Eclipse

     (803)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Irgendjemand scheint es auf Bella abgesehen zu haben, doch leider hat niemand einen Anhaltspunkt. Zeitgleich verschwinden viele Leute in Seattle, was Jasper auf den Plan ruft.

    Ich habe die ersten Bücher in einem durch gelesen, doch bei diesem Buch ist mir das Lesen deutlich schwerer gefallen. Schön ist sicherlich, dass man mehr über die anderen Familienmitglieder der Cullens erfährt. Doch speziell die indianischen Sagen fand ich sehr langweilig. Auch die ständig untervögelte Bella ging mir irgendwann nur noch auf die Nerven.

  22. Cover des Buches Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (ISBN: 9783518067901)
    Marcel Proust

    Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

     (38)
    Aktuelle Rezension von: glowinggloom

    4185 Seiten; von nun an wird mich kein Buch mehr wegen seiner Seitenzahl zurückzucken lassen. Habe 3 ½ Monate dafür gebraucht. Auf der Handlungsebene geht es in dem Roman u.a. um das gesellschaftliche Leben in französischen Adelskreisen zu Beginn des vorigen Jahrhunderts (das als unglaublich dünkelhaft geschildert wird), den leidenschaftlichen Antisemitismus in Frankreich (insbesondere im Zusammenhang mit der Dreyfus-Affäre), die Homosexualität (vorwiegend die männliche Form), die pathologische Eifersucht des Ich-Erzählers (also von Proust selbst, in diesem autobiografischen Roman). Der Roman folgt der Literatur-Theorie von Proust, die im letzten Band erläutert wird und die aus dem subjektiven Empfinden der Erinnerung an die eigene Vergangenheit schöpft (wobei ich nicht sicher bin, ob ich Proust´s Theorie verstanden habe). Ich finde die Schachtelsätze von Thomas Mann sind Sprachkunstwerke, die man sich ausschneiden und einrahmen möchte. Die langen Sätze von Proust finde ich quälend zäh, manchmal am Rande des Zumutbaren. Ich vermute, dass die Sprache bei der Übersetzung auf der Strecke geblieben ist. Thematisch fand ich den Roman teilweise interessant aber die Sprache hat mir die Lektüre verleidet.   

  23. Cover des Buches Von Mäusen und Menschen (ISBN: 9783423253970)
    John Steinbeck

    Von Mäusen und Menschen

     (317)
    Aktuelle Rezension von: NiWa

    Die Wanderarbeiter George und Lennie ziehen von einem Arbeitgeber zum nächsten.  Und manchmal sind sie regelrecht auf der Flucht. Denn Lennie streichelt gern, wobei er ständig seine Kraft unterschätzt. 

    "Von Mäusen und Menschen" ist ein amerikanischer Klassiker aus dem Jahr 1937, in dem John Steinbeck die Freundschaft von zwei Arbeitern beschreibt.

    George und Lennie arbeiten als Erntehelfer und gehen gemeinsam ihres Wegs. Dabei ist Lennie von seinem Freund George abhängig, weil er sein Verhalten und Verständnis für die Welt am besten einschätzen kann.

    Lennie ist stark wie ein Stier und von hünenhafter Erscheinung. Im Gegensatz dazu steht seine geistige Entwicklung, weil er eindeutig zurückgeblieben ist. Dieser Umstand bringt den Gefährten George und ihn ständig in Schwierigkeiten. Obwohl es der gutmütige Lennie nicht böse meint, verursacht er erheblichen Schaden. Außerdem steht der sanfte Riese auf Flauschiges: Seien es Kaninchen, Mäuse oder Haare - sobald es ein Fell hat, möchte er es streicheln. 

    George ist Lennies Schutzengel, sein Gefährte und er wacht so gut wie möglich über den Freund. Er schärft ihm Verhaltensregeln und Fluchtpläne ein, und hat dabei immer Gutes im Sinn.

    Als die beiden Freunde einen neuen Job anfangen, sehen sie sich ihrem Ziel nahe: Sie wollen ihre eigene Farm, wo sie die Herren sind. Doch diese Hoffnung gerät in Gefahr, weil sich Lennie nicht im Griff hat.

    Tragende Thematik ist der amerikanische Traum vom eigenen Grund und Boden. George und Lennie sehnen sich nach einer kleinen Farm, wo Lennie die Kaninchen versorgen darf. Außerdem ist Lennies Beeinträchtigung Dreh- und Angelpunkt des Geschehens wie auch der gesellschaftliche Umgang damit. 

    Erzählerisch orientiert sich Steinbeck eindeutig an Theaterstücken. Angeblich hat er dieses Werk auch als Schauspiel konzipiert, was man dem Roman durchaus anmerkt. 

    Der Spannungsbogen ist gigantisch. Vom ersten Moment an herrscht Unwohlsein. Man spürt, dass sich eine dunkle Wolke zusammenbraut. Bedrängnis zieht über die Seiten, und man erwartet, dass es jeden Moment ein Gewitter samt Hagel geben wird. 

    Neben der intensiven Leseerfahrung, was die Freundschaft und die beinah unerträgliche Spannung angeht, sind es Steinbecks Naturbeschreibungen, die plastisch und greifbar sind. Ich fühlte mich als ob ich neben George und Lennie am Fluss säße und gemeinsam über den nächsten Schritt nachdächte.

    „Von Mäusen und Menschen“ ist - trotz der geringen Seitenzahl - ein ganz großer Roman. Die Geschichte ist packend, intensiv und dermaßen traurig, dass man alle Hoffnung fahren lässt. 

    Wer sich an Steinbeck versuchen will, ist „Von Mäusen und Menschen“ unbedingt zu empfehlen. Große Träume, eine bewegende Freundschaft und eindrucksvolle Beschreibungen runden diesen Roman zu einem bedeutenden Werk amerikanischer Literatur ab. 

  24. Cover des Buches Königsklingen - Die Klingen-Saga (ISBN: 9783453320642)
    Joe Abercrombie

    Königsklingen - Die Klingen-Saga

     (196)
    Aktuelle Rezension von: Mira20

    Obwohl es weitere Bände der Klingen-Saga gibt, ist die Handlung der ersten drei Bände mit diesem Teil abgeschlossen. Natürlich bleibt Raum für Spekulationen und die Fäden können wieder aufgenommen und weitergesponnen werden (Ich spoilere nicht, weil ich noch gar nicht weiss, wie der Autor seine Reihe fortgesetzt hat), aber die grossen Fragen dieser drei Bände sind beantwortet.

    Fazit Band 3

    Der Autor ist sich treu geblieben und hat die Fortsetzung meiner Erwartung entsprechend weitergeführt. Sein Schreibstil liest sich gut und ist abwechslungsreich gestaltet. Seinen ausgeprägten Sinn für schwarzen Humor muss man mögen und die sehr hohe Anzahl von Toten sollte man wegstecken können. Gerade dieser Band hat doch einen etwas morbiden Schwerpunkt. Die Schlachten ufern aus und sind sehr detailgetreu beschrieben. Action und Kampfszenen überwiegen. Auch die Foltermethoden sind nicht ohne! Es erwarten den Leser auch noch einige Überraschungen.

    4 Sterne für diesen Band (die Schlachten hätten für mich nicht ganz so detailliert beschrieben sein müssen)

    Fazit Band 1-3

    Obwohl die Bücher sehr umfangreich sind, lesen sie sich gut. Man sollte natürlich schon einiges an Lesezeit einplanen. Aber es lohnt sich. Mit magischen Elementen ist der Autor sparsam umgegangen. Fast niemand kann seine Probleme mit etwas Magie lösen. Da ist dann schon eher die menschliche Phantasie verlangt. Die menschlichen Abgründe sind sehr tief und der Leser muss einiges aushalten können. Die Reihe hat einen soliden Aufbau und bleibt trotz ihres Umfangs übersichtlich. Die Hauptfiguren, die man mehr oder weniger lieb gewonnen hat, führen durch die Bücher.

    4.5 Sterne für Band 1-3

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