Bücher mit dem Tag "all"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "all" gekennzeichnet haben.

298 Bücher

  1. Cover des Buches Wie Sterne so golden (ISBN: 9783551582881)
    Marissa Meyer

    Wie Sterne so golden

     (752)
    Aktuelle Rezension von: XodetteX

    Die Geschichte verlief sehr flüssig, aber es gab tatsächlich Wochen, wo ich das Hörbuch nicht gehört habe. Die Spannung, wie es denn nun weiter geht, hat sich aus dem zweiten Teil nicht halten können. Aber sobald ich wieder anfing das Hörbuch zu hören, war ich voll in der Story drin. Nichts ist im Laufe der Zeit aus meinem Gedächtnis verschwunden.

    Was immer noch gegeben war, war dass alle Charaktere ihren Platz in der Geschichte erhalten haben, aber der Fokus auf Cress und ihrer Vergangenheit und Gegenwart lag. Außerdem lernen wir eine neue, für mich etwas verstörende, Person kennen: Prinzessin Winter. Ich bin sehr gespannt, was mich im vierten Teil erwartet. So richtig gefesselt hat mich die Geschichte als der Plan in die Tat umgesetzt wurde. Ich habe mit allen mitgefiebert und war nicht nur als Zuschauer dabei.


    Mein Fazit ist, dass der 3. Teil immer noch die Spannung und das Gefühl transportiert. Aber, für mich, war dieser Teil etwas schwächer als der vorherige Band. Nichtsdestotrotz wurden die parallelen Geschichten aller Protagonisten wieder super ineinander geflochten. Scarlet fand ich kam ein wenig zu kurz, aber ich denke, dass sich das mit dem nächsten, und letzten Band der Reihe, wieder aufheben wird.

  2. Cover des Buches All die verdammt perfekten Tage (ISBN: 9783809026570)
    Jennifer Niven

    All die verdammt perfekten Tage

     (710)
    Aktuelle Rezension von: LovelyPinkCloud

    Die Geschichte war wirklich berührend und man vergisst es einfach nicht.

  3. Cover des Buches Illuminae (ISBN: 9783423761833)
    Amie Kaufman

    Illuminae

     (479)
    Aktuelle Rezension von: Lobelia192

    Ich habe im Internet viele Gute Bewertungen gelesen , finde es aber NOCH besser als alle es sagen. Es ist durchgehend spannend und interessant. Als ich es gelesen habe ich gelacht und geweint und die Charaktere sind einfach wunderbar. Am meisten mochte ich James , dementsprechend habe ich sehr viel bei seinem Tod geweint und konnte es einfach nicht fassen. Die ganze Geschichte und die Art und weise dass es in Tagebucheinträgen ,Emails ,Chatverläufen, Kamera Aufnahmen, Berichten und Bauplänen geschrieben ist macht es einem schon fast unmöglich das Buch aus der Hand zu legen und das obwohl ich eigentlich  kein Science Fiction mag . Also würde ich es einfach jedem Empfehlen.

  4. Cover des Buches Der Marsianer (ISBN: 9783453315839)
    Andy Weir

    Der Marsianer

     (801)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Dieses Buch hat mich wirklich toll unterhalten können. 

    Obwohl mit vielen Begriffen gearbeitet wurde die mir persönlich vorher nichts gesagt haben,  hat der Autor es geschafft durch seine Erzählweise es rüber zu bringen als versteht man schon immer worum es grade geht , das fand ich total genial. 

    Jetzt würde ich mir noch gerne den Film dazu anschauen und bin darauf schon sehr gespannt.😊📖

  5. Cover des Buches Die Krone der Sterne (ISBN: 9783596035854)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne

     (300)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Iniza wurde als Braut für die Gottkaiserin auserwählt, weswegen sie zur Thronwelt Tiamande gebracht werden soll. Allerdings weiß niemand, was sie dort erwartet. Also versucht ihr heimlicher geliebter Glanis sie schon kurz nach dem Start der Weltraumkathedrale zu retten. Alleine kommen sie jedoch nicht weit und treffen bald auf den Kopfgeldjäger Kranit und die Alleshändlerin Shara Bitterstern mit denen sie schließlich nach anfänglichen Schwierigkeiten zusammen arbeiten, um dem Hexenorden zu entkommen.


    Das Buch musste wirklich sehr lange bei mir liegen, bis ich mich da heran getraut habe. Bei Science Fiction muss ich meist eine gewisse Hemmschwelle überwinden, weil ich für die Welten, die sich in diesem Genre verbergen können, immer in einer gewissen Stimmung sein muss.
    Allerdings konnte mich Kai Meyer bisher immer richtig gut unterhalten und auch hier hätte ich mir da keine Gedanken machen müssen, denn das Buch entwickelt so eine Sogwirkung, dass ich es kaum noch weglegen konnte.

    Das Buch fackelt nicht lange, so dass wir uns schnell mitten in Inizas Flucht   aus einem riesigen Raumschiff befinden und damit direkt mitten in der Action, die im Grunde das komplette Buch über erhalten bleibt und uns nur wenige kleinere Pausen zum Durchatmen gönnt.
    Denn immer wenn man glaubt, dass Iniza und ihre Gefährten die Bedrohung abschütteln konnten, wartet auch schon die nächste böse Überraschung auf sie. So ist fast das komplette Buch eine riesige Flucht vor den verschiedensten Bedrohungen und auch wenn sie zum Ende hin eine scheinbar sichere Zuflucht finden, deutet einiges darauf hin, dass auch diese nur eine Übergangslösung sein wird.

    Meyer vermischt hier für mich sehr wirkungsvoll Science Fiction und Fantasyelemente. Es gibt riesige Raumschiffe, jede Menge Laserfeuer, viele Andeutungen über eine Vorgeschichte zu einer vergangenen Bedrohung durch „Maschinen“ und dann eben den Hexenorden, welche die Maschinen einst besiegt haben und seitdem alle Technologie stark reglementieren und über deren Macht viel noch im Unklaren bleibt. Für mich eine absolut gelungene Mischung und die nächsten beiden Bände sind bei mir schon eingezogen, denn ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es weitergeht.

    (Übrigens sind auch ein paar Zeichnungen enthalten, die mir sehr geholfen haben mich in diese Welt hineinzuversetzen.)


    Fazit: Ein extrem actionreicher Einstieg in eine Welt, die für mich sehr gekonnt Science Fiction und Fantasy vermischt.

  6. Cover des Buches Up All Night (ISBN: 9783736309678)
    April Dawson

    Up All Night

     (359)
    Aktuelle Rezension von: kikiii04

    Manchmal erscheint es einem, als wäre das eigene Leben eine Katastrophe. Als stünde man an einem Punkt, wo nichts mehr weitergeht. Doch oft ist genau dies ein Anfang und kein Ende. So geht es auch Tae in „Up All Night“. Innerhalb von einem Tag verliert sie Job, Auto, Freund und Wohnung. Und Schuld war stets ein Mann. Während ihr Leben also einem Scherbenhaufen gleicht und sie mehr oder weniger obdachlos durch die Straßen von New York irrt, beschließt sie, den Männern fürs erste aus dem Weg zu gehen. Und dann läuft sie Daniel geradewegs in die Arme. Ihren besten Freund aus Kindertagen hat sie ewig nicht gesehen, doch er bietet ihr sofort ein Zimmer in seiner WG an.

    Daniel weiß zwar, dass er zu weit geht, aber nur weil er Taylor erzählt, er wäre schwul, sagt sie seinem Angebot zu. Während Taylor noch eine Weile ihrem alten Leben hinterhertrauert, ist Daniel stets an ihrer Seite und baut sie Stück für Stück wieder auf. Die Vertrautheit von früher scheint nie weggewesen und Taylor blüht langsam wieder auf.

    Doch sie weiß nicht, wie schwer es Daniel fällt, sich in ihrer Nähe zurückzunehmen. Seit der Kindheit ist Taylor seine große Liebe. Gestanden hat er ihr seine Gefühle noch nie. Auch jetzt steht für ihn Taylors Wohl wieder an erster Stelle…

    Für mich war es sehr amüsant und unterhaltsam zu verfolgen, wie Taylor Daniel unwissentlich in den Wahnsinn treibt. Ich hatte während dem Lesen stets ein Grinsen im Gesicht und das Buch machte einen einfach glücklich.

    Mit jeder Seite habe ich mich mehr in Daniel verliebt und mich immer sehr über ein Kapitel aus seiner Sicht gefreut. Daniel ist wohl der Inbegriff eines Traummannes. Er trägt Taylor auf Händen und würde für sie durch die Hölle gehen (was er teilweise auch tut;-)). Da gerät man als Leser geradezu ins Schwärmen, und ja, auch das hat mich sehr glücklich gestimmt.

    Insgesamt ließt sich das Buch wirklich flüssig, die Autorin hat einen netten Sinn für Humor und es macht wirklich Spaß, die Geschichte zu Lesen.

    Bei Taylor war ich teilweise etwas zwiegespalten, wie ich sie finden soll. In manchen Szenen kam sie mir einfach ein wenig zu oberflächlich vor und ihre Unfähigkeit, Daniels Gefühle zu sehen hat mich manchmal echt genervt. Aber letzten Endes war sie die perfekte Protagonistin für diese Story.

    An der ein oder anderen Stelle habe ich manch einen Kritikpunkt gefunden, das meiste ist aber nicht der Rede wert. Eines möchte ich nur noch kurz erwähnen: In der Geschichte gibt es recht viel Drama und man sieht es kommen. Es zögert sich hinaus und das war der Punkt, der mich gestört hat. Das Buch zieht sich teils in die Länge für etwas, das man schon erwartet. Das nimmt die Spannung und Neugierde ziemlich raus.

    Fazit:

    „Up All Night“ ist eine äußerst unterhaltsame Friends-to-Lovers-Romanze, in der ausnahmsweise mal nicht die Protagonistin auf ihren Prinzen wartet, sondern andersrum. Die Geschichte liest sich bis auf ein paar Schwachstellen sehr amüsant, gefühlvoll und flüssig. Insgesamt kommen die Gefühle hier keinesfalls zu kurz und somit lädt einen der Roman zum Schwärmen und Dahinschmelzen ein. Eine klare Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen gibt es von mir dafür.

  7. Cover des Buches Ich und die Menschen (ISBN: 9783423216043)
    Matt Haig

    Ich und die Menschen

     (709)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Broschiert: 352 Seiten

    Verlag: dtv (1. April 2014)

    ISBN-13: 978-3423260145

    Originaltitel: The Humans

    Übersetzung: Sophie Zeitz


    Ein außerirdischer Blick auf die Menschen


    Inhalt:

    Professor Andrew Martin macht eine große mathematische Entdeckung, die eine Gefahr für das Universum darstellt. Martin muss sterben. An seine Stelle tritt ein Außerirdischer mit dem Auftrag, alle zu töten, die von Martins Entdeckung wissen könnten. Zunächst kein Problem für ihn, weiß man doch im ganzen All, wie unnütz, gewalttätig und dumm die Menschen sind. Doch je länger „der neue Andrew“ auf der Erde ist, desto mehr erkennt er die Schönheit in den Dingen und in den Menschen … 


    Meine Meinung:

    Dies ist ein Buch für all jene, die einen Sinn im Leben suchen. Sie werden ihn bei der Lektüre womöglich auch nicht finden, aber vielleicht erkennen, dass sie mit dem Suchen aufhören sollten und stattdessen ihr Leben so zu leben, dass irgendjemand etwas davon hat. 


    Matt Haig erzählt hier eine herzerwärmende Geschichte mit schönen Worten. Er zeigt uns einen ganz besonderen Blick auf die Spezies Mensch, auf alles Schöne und alles Absurde, das diese Menschen den lieben langen Tag tun. 


    Besonders gelungen fand ich dabei die 97 Ratschläge gegen Ende des Romans. An denen ist wirklich was dran ;-)


    ★★★★☆


  8. Cover des Buches Godspeed - Die Reise beginnt (ISBN: 9783841502513)
    Beth Revis

    Godspeed - Die Reise beginnt

     (1.009)
    Aktuelle Rezension von: Esthi

    Sie gehört zu meinen absoluten Lieblingen! Kann ich nur empfehlen! Die Protagonisten waren sehr schön beschrieben und man konnte sich regelrecht in sie hinein  versetzten. Die Story an sich fand ich auch sehr interessant. Kann das Buch jedem Dystopie Liebhaber empfehlen.  

  9. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783453407848)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

     (3.143)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Die vollständige Diskussion gibt's in der aktuellen Folge das Buchklubs:

    https://www.podbean.com/media/share/pb-9hk3k-fcdf7c

    Auch bei Spotify: Der Buchklub.

    Achtung, Spoiler!

  10. Cover des Buches Die drei Sonnen (ISBN: 9783453317161)
    Cixin Liu

    Die drei Sonnen

     (170)
    Aktuelle Rezension von: lolalametta

    Es gibt zwei Handlungsstänge in Vergangenheit und Gegenwart , von denen man zuerst nicht recht weiß, ob und was sie miteinander zu tun haben. In China werden spezielle Abhöranlagen betrieben, um Signale von außerirdischem Leben empfangen zu können. Ye Wenjie arbeitet auf der Forschungsstation "rotes Ufer" und macht dort interessante Beobachtungen. Wang Miao ist ein Nanowissenschaftler, der durch verrückte Vorkommnisse und ein außergewöhnliches Computerspiel in Kontakt mit Ye Wenjie kommt. Dabei erfährt er so einiges, was einfach unglaublich scheint…

    Das Buch ist sehr anspruchsvoll und komplex beschrieben. Es spricht physikalische, wissenschaftliche und soziologische Probleme in einer vielschichtigen Art und Weise an. Dabei wird mit Fachbegriffen und tiefschichtigen Erklärungen nicht gespart. Das macht es für nicht naturwissenschaftlich bewanderte Leser deutlich schwieriger zu lesen.
    Die Personen sind greifbar, auch wenn die chinesische Kultur sich extrem von der unseren unterscheidet. Bis auf Wang Miao und Ye Wenjie lernt man allerdings niemanden wirklich gut kennen, die meisten wirken sehr gefühlskalt und unnahbar.
    Die Geschichte ist atemberaubend und auf seine ganz eigene Weise fesselnd, auch wenn es manchmal schwer fällt, konzentriert zu bleiben. Die Umsetzung des Computerspiels und die nur langsam hinzukommenden SciFi-Elemente sind sehr interessant und spannend.
    Die nächsten beide Bände werde ich auf jeden Fall noch lesen.

    Erwähnenswert: Das Cover des Taschenbuchs ist robust und bei nicht allzu grober Behandlung besteht keine Gefahr auf Leserillen.

  11. Cover des Buches Red Rising - Im Haus der Feinde (ISBN: 9783453534421)
    Pierce Brown

    Red Rising - Im Haus der Feinde

     (175)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Zu sehen ist der bekannte "Lorbeerkranz", der in Flammen steht!

    Der Kranz selbst ist leicht fühlbar, vergleichbar wie ein dünner Sticker. Der Titel genauso. Der Hintergrund ist in matt schwarz gehalten.

    558 Seiten (Story) 

    575 mit Leseprobe Band 3 

    -> Achtung! Broschierte Ausgabe biegt sich sehr leicht durch, zu schwache Pappe für die Seitenanzahl, also schön aufpassen beim Lesen! ^-°


    Inhalt

    Band 2 der 3 teiligen Reihe, 

    wobei das Red Rising Universum inzwischen weitergeht und nochmal mit einer Trilogie nachrückt!

    Der Rachefeldzug und die Intrigen gehen weiter!


    Meine Meinung

    Eine Mischung aus genial und verwirrend!

    Ich muss zugeben, dass ich mit Red Rising meine Probleme hatte was die extreme Anzahl an Charakteren angeht, ich finde es unglaublich kompliziert, dass es so viele Namen, Häuser, Ränge und dazu auch noch Spitznamen und Adelstitel gibt, die dann in einem Kapitel als vollen Namen beschrieben werden, im nächsten Abschnitt dann wieder mit Spitznamen benannt werden. Ich musste oft nachschauen, wer jetzt wer war x.x 

    (Kurze Namensliste steht auf den ersten Seiten, allerdings enthält die Spoiler in der Beschreibung, wenn man mit dem Buch noch nicht durch ist!)

    Von der Ich-Erzählweise bin ich persönlich nicht so der Fan, dass hatte ich bereits im ersten Band geschrieben, denn dadurch bekommen die vielen anderen Charaktere keine Tiefe... über die Gefühlswelt der Anderen kann man nur aus Darrows Sichtweise spekulieren und das finde ich wirklich schade!

    ABER ansonsten ist die Story bei mir einfach lange im Gedächtnis geblieben und die Idee dahinter gefällt mir richtig gut. 

    Es gibt meega viele Intrigen und in diesen Teil auch so einige WHAT!-Momente, die das ganze dann wieder spannend und interessant machen. 

    Darrow selbst nervte mich im ersten Band tierisch, nun im zweiten Band bekommt er aber richtig sein Fett weg und das war großartig! *hehe* :D


    Mein Fazit

    Obwohl ich wenig Sci-Fi lese hat diese Story einfach das gewisse Etwas, es ist zwar sehr Kriegs lastig und sehr komplex, aber durchaus interessant und empfehlenswert!

    Hätten die Charaktere noch mehr Tiefe und würde Herr Brown einige Perspektivwechsel anbieten, würde ich es sogar als episch beschreiben!

    Ich werde auf jeden Fall zu Ende lesen, auch wenn ich mir dafür wieder sehr viel Zeit einplanen muss, denn Red Rising ist kein Buch für Zwischendurch, aber es lohnt sich ^-°

    4 * von mir




  12. Cover des Buches INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne (ISBN: 9783426227367)
    Christopher Paolini

    INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne

     (174)
    Aktuelle Rezension von: Belladonna

    Beschreibung

    In den weiten des Weltalls ist es für die junge Forscherin Kira Navárez der größte Traum zu erkunden, zu untersuchen und auf anderes Leben zu treffen. Bei einem harmlosen Auftrag einen fernen Planeten für die Kolonialisierung zu erforschen stürzt Kira in eine Felsspalte und entdeckt dort etwas, dass ihre Zukunft für immer verändern soll. Die unbekannte Materie verschmilzt mit der Forscherin und verwandelt sie in eine völlig neue Lebensform, die es ihre ermöglicht mit den Außerirdischen zu kommunizieren. Schon bald hängt das Überleben der Menschheit am seidenen Faden und nur Kira ist in der Lage sie alle zu retten.

    Meine Meinung

    Der Erfolgsautor des Weltbestsellers »Eragon« wagt mit seinem neuen Werk »Infinitum – Die Ewigkeit der Sterne« den Schritt von der Fantasy in das Genre der Science-Fiction, ohne jedoch die phantastischen Elemente aus seinem Schreiben zu verbannen, denn dieser Roman gehört nicht zu den realistischen Weltraum-Abenteuern, sondern verzaubert mit einem durch die Fantasy geprägten Universum voller Möglichkeiten und Absonderlichkeiten.

    Dieser 960-Seiten starke Roman besticht auf den ersten Blick durch die sagenhafte Aufmachung von Cover, Vorsatzpapier und einigen eingebundenen Grafiken und lässt damit jedes Buchliebhaber-Herz höher schlagen. Die Geschichte wurde in sechs Teile aufgeteilt, die die einzelnen Episoden des Abenteuers besser zugänglich machen und zudem gibt es im Nachtrag noch tiefgehende Erläuterungen des Autors zu der auf Fakten beruhenden Funktionsweise seiner erschaffenen Welt, sowie ein umfassendes Glossar, das mir während des Lesens immer eine gute Unterstützung bot. Trotzdem wäre es wünschenswert, dass Paolini seine Erklärungen in den Romantext hätte einfließen lassen, dann wäre die Symbiose vollkommener.

    Die Hauptprotagonistin ist die Xenobiologin Kira Navárez, die bei der Erkundung des Trabanten Adrasteia im System Sigma Draconis bei einem Unfall eine folgenschwere Entdeckung macht und über den ganzen Roman hinweg die Perspektive bestimmt. Paolini überzeugte mich mit seinem sagenhaften Charakterbuilding, denn zu Kira gesellt sich im Verlauf der Geschichte die hinreißende Bordcrew der »Wallfish«, bestehend aus Falconi, einem hartgesottenen Mistkerl mit weichem Kern, dem exzentrischen und verrückten Schiffsverstand Gregorovich, der liebenswerten Nielsen, der sadistisch veranlagten Ex-Soldatin Sparrow, der eigensinnigen Mechanikerin Hwa-jung, dem aufrichtigen Mediziner Vishal und dem gutgläubigen und naiven Trig, der noch ein halbes Kind ist sowie das Schiffsschwein Göffel und Kater Mr. Fuzzypants.

    Humorvolle Dialoge ergänzen die rasanten Weltraum-Schlachten mit einer angenehmen Leichtigkeit, die einen zwischen blutigen Kämpfen ums nackte Überleben neuen Atem schöpfen lassen. Christopher Paolini hat in »Infinitum« eine fantasiereiche und fesselnde Welt erschaffen, die zum Staunen und Verlieren einlädt und mit jedem Kapitel größere Ausmaße anzunehmen scheint. Bei dieser Fülle an Kreativität ging mir allerdings der Fokus etwas verloren und eine engmaschigere Verknüpfung mit Details hätte das Leseerlebnis noch um einiges reicher machen können.

    »Infinitum – Die Ewigkeit der Sterne« ist ein absolut lesenswerter Roman für alle, die auf phantastische Weltraum-Abenteuer stehen und gerne in eine komplexe Welt eintauchen. Besonders gelungen ist die Entwicklung der Hauptprotagonistin und die Dynamik zwischen den Charakteren.

    Fazit

    Fantasievolle Science-Fiction, die voller Action steckt und dennoch zum Erträumen des Weltalls einlädt.

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    © Bellas Wonderworld; Rezension vom 08.10.2020

  13. Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Zeit (ISBN: 9783499626005)
    Stephen Hawking

    Eine kurze Geschichte der Zeit

     (317)
    Aktuelle Rezension von: bookaddictxs

    Im Sommer liege ich oft nachts draußen und schaue in den Sternenhimmel raus. Je länger man die Sterne betrachtet, desto weiter scheint der Himmel sich über einem auszudehnen. 

    Ich habe mich so oft gefragt, was außerhalb der Erde und den paar Planeten dir wir kennen noch alles existiert. 


    Was ist überhaupt das Universum? Was ist der Ursprung und was bedeutet Schicksal?


    Hawking liefert so viele interessante Fakten über das Universum und seine Galaxien und konnte meinen Wissensdurst zu diesem Thema super abdecken. Das Buch ist speziell und manchmal nicht ganz so einfach zu verstehen, da Hawking anhand der physikalischen Gesetze versucht das Universum für den Leser verständlich zu erklären. Ich finde es trotzdem klasse geschrieben und viele meiner Fragen wurden erklärt. 


    Ich finde es beeindruckend wie klein wir Menschen sind und wie kurz die Zeit in unserem Universum für uns eigentlich ist. Als ich das Buch las, habe ich oft über unser Verhalten nachgedacht. Wir machen uns das Leben manchmal selbst viel zu schwer, vor allem gegenseitig. 


  14. Cover des Buches All the Bright Places (ISBN: 9780141357034)
    Jennifer Niven

    All the Bright Places

     (148)
    Aktuelle Rezension von: happylittlecactus

     „All the bright places“ von Jennifer Niven ist die Geschichte Violet und Finch, die beide mit ihren Problemen zu kämpfen haben.

    An sich hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen und es gab viele kleine Details und Eigenheiten, die das Buch und seine Charaktere sympathisch gemacht haben. Auch der Schreibstil  ließ sich angenehm lesen. An sich war mir klar, wie die Geschichte verlaufen wird, aber besonders getrübt wurde mein Leseerlebnis dadurch nicht.


    Leider gab es manchmal kleine Längen, jedoch hat es sich nicht allzu sehr gezogen und ich kam wieder zu Stellen, an denen ich weiterlesen wollte. Vorallem die letzten ca. 70 Seiten habe ich verschlungen, während ich anfangs ein wenig länger gebraucht habe. Die erste Hälfte hatte ich auch Probleme mit den Charakteren so wirklich warm zu werden, auch wenn ich Violet und Finch eigentlich mochte, nur irgendwas hat mir gefehlt. Auch ihre Beziehung war für mich anfangs nichts, wo ich groß mitgefiebert habe, nichts soo besonderes, doch in der zweiten Hälfte hat sich das zum Glück geändert. Vielleicht ist meine Erwartung an das Buch auch ein wenig hoch gewesen, da es auf dem Cover meiner Ausgabe direkt einmal mit „The Fault in Our Stars“ verglichen wurde, nur für mich hatten Violet, Finch und ihre Geschichte nicht so viel Charme wie Augustus und Hazel. Das hat mir irgendwie gefehlt, das Potenzial ist aber auf jeden Fall da.


    Für „All the bright places“ gibts von mir „nur“ 4 Sterne, da mir einfach was zum 5. Stern gefehlt hat und die Kritiken mir zum Teil ein wenig zu hochlobend sind, aber alles in allem hat mir das Buch gefallen, es spricht wichtige Themen an und ich kann guten Gewissens eine Leseempfehlung aussprechen, wenn man auch traurige YA-Bücher mag. Keine Sorge, es gibt auch viele schöne Stellen. Wenn man dann das Buch gelesen hat, sollte man auf jeden Fall auch das Nachwort der Autorin lesen. Hier erklärt sie ihre Motivation und den persönlichen Hintergrund zu „All the bright places“, welcher das Buch für mich nochmal in einem anderen Licht hat stehen lassen. Leute die nah am Wasser gebaut sind, sollten sich Taschentücher bereit halten.



  15. Cover des Buches Die Krone der Sterne - Hexenmacht (ISBN: 9783596701742)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne - Hexenmacht

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Seit ihrer Flucht vor dem Hexenorden ist ein Jahr vergangen und Iniza, Glanis und ihre mittlerweile sechs Monate alte Tochter, Tanys, leben nun auf dem Piratenplaneten Noa. Auch Shara und Kranit haben sich vorerst den Piraten angeschlossen und führen mit einer von Faels Crews Lieferungen aus.
    Doch natürlich lauern bald schon wieder neue Gefahren und dieses Mal stehen nicht nur ihre eigenen Leben auf dem Spiel, sondern gleich die ganzer Planeten.


    Zu Beginn gibt es eine schöne Einführung im Sinne von „Was bisher geschah“, sodass ich problemlos wieder in die Geschichte gefunden habe.
    Auch dieses Mal dauert es nicht sehr lange bis die Handlung Fahrt aufnimmt und es wieder schnell ums Kämpfen, Fliehen (oder hier auch mal: Verfolgen) geht.
    Dadurch ist die Spannung erneut fast durchweg wieder sehr hoch, denn es gibt wieder wenig Gelegenheit zum Durchatmen. Gesteigert wird das noch dadurch, dass unsere Helden dieses Mal fast durchweg an unterschiedlichen Schauplätzen unterwegs sind und erst ganz zum Schluss des Buches wieder zusammen finden. So passiert es häufig, dass man z.B. bei Iniza und der Muse gerade durchatmen könnte, dann jedoch zu Shara und Kranit springt, die mal wieder tief in der Patsche stecken und man sich kaum vorstellen kann, wie sie dieses Mal einen Weg hinaus finden könnten.
    Gerade die Dynamik von Shara und Kranit fand ich übrigens mal wieder wunderbar. Die beiden Einzelgänger sind spürbar als Team zusammengewachsen und lockern mit ihren Sprüchen auch (scheinbar) ausweglose Situationen immer wieder auf. 

    Es gibt einige Überraschungen und es wird auch nicht mit neuen Informationen gegeizt. So erfahren wir schon früh einiges über den Pilgerkorridor, womit ich so früh im Buch noch gar nicht gerechnet hätte. Es werden zwar natürlich nicht alle Fragen beantwortet, dennoch hatte ich fast erwartet, dass der Pilgerkorridor entweder ein komplett ungelöstes Mysterium bleibt oder erst im letzten Band wichtiger wird.
    Umso erfreuter war ich also, dass ich hier schon so früh überrascht wurde und dass dies auch nicht die letzte Überraschung bleiben sollte.
    Auch zu den Hintergründen der STILLE, der Muse, dem Hexenorden und dessen Verbindung zu den Waffenmeistern gibt es einige neue Informationen, die häufig aber nur noch mehr Fragen aufwerfen und auch damit weiterhin für Spannung und neue Spekulationen sorgen.

    Alles in allem wieder ein sehr temporeicher Teil, der wieder für ganz viel Kopfkino gesorgt hat und der es mir schwer gemacht hat, das Buch mal zur Seite zu legen. Als kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings, dass ich bei dem Titel „Hexenmacht“ erwartet habe, dass die Hexen und eben ihre Macht eine viel größere Rolle spielen oder man eben viel mehr über diese Macht erfährt, als dies dann tatsächlich der Fall war.
    Unterhalten hat mich dieses Buch aber trotzdem bestens und so runde ich meine 4,5 Sterne auf 5 auf und freue mich, dass der dritte und letzte Teil ebenfalls schon auf mich wartet.


    Fazit: Erneut sehr viel Action und Tempo und bestes Kopfkino. Dazu viele neue Informationshäppchen, die häufig für noch mehr Fragen sorgen und natürlich tolle Charaktere, deren Geschichte ich auch im dritten Buch unbedingt verfolgen werde!

  16. Cover des Buches Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat (ISBN: 9783734100987)
    Gavin Extence

    Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat

     (504)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Alex Woods führt von jeher ein ungewöhnliches Leben. Mit zehn Jahre alt fällt ein Meteorit auf das Haus, das er zusammen mit seiner hellseherisch begabten Mutter bewohnt, und trifft ihn am Kopf. Danach hat er mit Epilepsie zu kämpfen und kann ein Jahr lang nicht in die Schule gehen. Dadurch ist er dort später noch mehr der Außenseiter, der er ohnehin schon war. Sein einziger Freund in der Stadt ist der verbitterter Vietnamveteran Isaac, mit dem er die Leidenschaft für die Bücher von Kurt Vonnegut teilt. Als Isaac krank wird, beschließt der mittlerweile zum Teenager gereifte Alex, ihm zu helfen.
    Die Grundidee des Romans ist ungewöhnlich, die Charaktere sind schrullig und wachsen einem schnell ans Herz. Neben der eigentlichen Handlung erfährt man viel über das Seelenleben von Alex und auch manche philosophische Frage wird erörtert. Durch manche kuriose Ereignisse erinnert die Geschichte fast ein wenig an Winston Grooms „Forrest Gump“, allerdings trifft Alex keine historischen Persönlichkeiten und auch der Grundtenor des Buches ist letztendlich ein gänzlich anderer. Obwohl Charaktere und Handlung durchaus interessant sind, wird die Geschichte durch die schleppende Erzählweise und die vielen Reflektionen immer wieder ausgebremst. Einige Kürzungen wären nicht schlecht gewesen. Es handelt sich auch definitiv um kein Gute-Laune-Buch, sondern eine Geschichte zum Nachdenken und auf sich Einwirken zu lassen.

  17. Cover des Buches Sternenschimmer (ISBN: 9783522502788)
    Kim Winter

    Sternenschimmer

     (414)
    Aktuelle Rezension von: Ruby-Celtic

    Ein Buch, dass mich in meinen jüngeren Jahren bestimmt unglaublich begeistert hätte. Noch jetzt hat es mir durchaus Freude bereitet in die Geschichte einzutauchen, diese zu genießen und die Idee und die Umsetzung zu verfolgen.

    Erzählt wird die Geschichte aus Sichtweise von Mia, welche ein schönes und ruhiges Leben lebt. Sie hat ihre Mutter, ihre Freunde und ein geregeltes Leben. Ihr Charakter ist sehr wandelbar, was auch mit an ihrem Alter liegt. Mit 17 Jahren ist sie noch sehr jung, hat noch Flausen im Kopf, möchte die Welt retten und übersieht dass das manchmal mehr Arbeit ist als man glaubt ;)

    Iason ist ihr Gegenpart und schon wesentlich weiter und erfahrener, was leider auch an seiner Vergangenheit liegt und daran was er und seine Schwester durchmachen mussten. Er ist sorgsam, vorsichtig und wägt immer wieder ab wie er vorzugehen hat. Ein Kopfdenker, welcher nur nach und nach auch sein Herz mit einbindet.

    Insgesamt ist die Story nicht ganz neu, hat aber dennoch interessante und neue Richtungen. Dennoch hat mir persönlich etwas mehr Information zum Planeten Loduun gefehlt, aber es kann natürlich gut sein, dass dies im zweiten Band höhere Priorität hat.

    Die Umsetzung der Geschichte ist einfach, aber dennoch gefühlvoll und mitreisend aufgebaut. Gerade für die jüngeren Leser ein perfektes Buch um sich wiederzuerkennen und sich fallen lassen zu können. Mir waren manche Situationen etwas zu irritierend und vorhersehbar, aber ich denke dass das eher am Alter und den schon gelesenen Büchern liegt.

    Im Großen und Ganzen ein tolles Buch, welches zum Träumen verleitet und dafür sorgt dass man sich fallen lassen kann.

    Mein Gesamtfazit:

    Mit „Sternenschimmer“ hat Kim Winter einen schönen, gefühlvollen und jugendlichen Auftaktband geschaffen, der verzaubert und ans Herz geht. Die Charaktere sind insgesamt ganz schön gezeichnet, auch wenn sie mir manches Mal zu sprunghaft erschienen wobei dies wieder zum Alter gepasst hat. Ich denke, dass diese Reihe vor allem für junge Leser genau das richtige ist.

  18. Cover des Buches Undying – Das Vermächtnis (ISBN: 9783737356008)
    Meagan Spooner

    Undying – Das Vermächtnis

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Ava_lon

    Inhalt

    Auf der Erde hätten Jules und Amelia sich gehasst: Er ein verwöhntes Oxfordgenie, sie eine Plünderin aus der Unterwelt Chicagos. Zwei wie Feuer und Wasser – doch als sie sich auf dem Planeten Gaia begegnen, ist sofort klar, dass sie einander brauchen werden. Eine pragmatische Zweckgemeinschaft für eine halsbrecherische Mission, nichts weiter. Oder ist da etwa doch mehr?

    Cover

    Ein Portal in eine andere Welt und zwei Silhouetten die durch dieses Portal schweben. Die Farben wirken gefällig, wobei das Cover in Natur viel besser wirkt als auf dem Bild.

    Mein Eindruck 

    Dieses Buch lag nun schon etwas länger auf meinem SuB und von daher habe ich mich jetzt entschieden, es zu lesen. 

    Die ersten Seiten habe ich mich etwas schwergetan und konnte weder zu Mia noch zu Jules eine Verbindung herstellen. Auch der Start auf dem Planeten Gaia hat mich nicht wirklich gefesselt. Erst allmählich gelang es mir der Geschichte zu folgen und nachdem ich den fremden Planeten ausgeblendet hatte und mich auf den Kern der Geschichte über die Unsterblichen und ihre Tempel konzentriert habe, fing die Geschichte an mich abzuholen.

    Mia und Jules ergänzen sich gut mit ihren Fähigkeiten – er ein kleines Oxford Genie mit einem Hang zu Archäologie und Geschichte sowie Mia mit einem super funktionierenden mathematischen Verständnis lösen Rätsel für Rätsel und dringen immer weiter in das innere des Tempels vor. Dicht verfolgt von einer Gruppe Plünderer, die zudem äußerst brutal handeln. Mia und Jules agieren zeitgleich an zwei Fronten und geraten unter Druck.

    Zum Ende hin offenbarte sich für mich eine gut durchdachte Geschichte, allerdings stellte sich bei mir keine Befriedigung ein. Irgendwann hatte ich mein AHA Erlebnis und wusste was mir fehlte. Es gibt kein gemeinsames Ziel von Mia und Jules, zumindest nicht bis zum Schluss. Beide haben jeweils ein eigenes Ziel – Mia möchte ihre Schwester freikaufen und deswegen geht sie Plündern um Geld zu verdienen und Jules möchte seinen Vater rehabilitieren, der wegen seiner Meinung zu den Unsterblichen im Gefängnis sitzt. Obwohl beide ums Überleben kämpfen und sich einander annähern,  schließt sich erst auf den letzten 10 Seiten der Kreis und ein gemeinsames Ziel entwickelt sich. Der Schwerpunkt liegt nun im Folgeband, der allerdings bislang nicht erschienen ist. 

    Fazit

    Ein gut aufgebauter Roman für Jugendliche, der sich allerdings auf einer Ebene bewegt, die außerhalb jeglichen Mainstreams liegt. Eine gut ausgestaltete Entwicklung die von Gegensätzen und Ablehnung zu Freundschaft (mit kleiner Romanze) und Vertrauen führt. Dadurch dass den Protagonisten in ihrer Entwicklung sehr viel Raum gegeben wird, führt es zu einigen Längen und der Spannungsbogen ist dann stellenweise sehr niedrig. Erst zum Schluss hat mich dieses Abenteuer von Jules und Mia gepackt. Leider war es nur ein kleiner Moment.

  19. Cover des Buches Limit (ISBN: 9783596184880)
    Frank Schätzing

    Limit

     (584)
    Aktuelle Rezension von: fischwolf

    Das Buch ist ein Thriller und ein SciFi-Roman. Man hätte wohl zwei Bücher draus machen können. Dann wären sie vielleicht auch nicht so dick geworden, was ja gelegentlich Leute vom Lesen abhält.

    Mich hat es nicht abgehalten, was ich nicht bereue. Ich hatte eine gute Zeit mit spannender Unterhaltung mit dem Buch, war im Schanghai der Zukunft und auf dem Mond in einem toll ausgedachten Hotel.

    Kurz zum Inhalt: Ein Privatmann hat Kraft und Ideenreichtum, eine neue Energiequelle nutzbar zu machen, Helium-3. Der Rohstoff ist auf dem Mond zu finden. Der Abbau wird erst wirtschaftlich, als eben jener kühne Unternehmer einen Weltraumaufzug baut und zur Energieerzeugung den passenden Fusionsrektor. Nebenbei erschließt er dabei noch ein neues Zielgebiet für den Tourismus.
    Die etablierte, auf Öl basierende Energieindustrie leidet darunter sehr. In dem Spannungsfeld zwischen alt und neu gibt es genug Stoff für den Thriller, denn man versucht mit allerlei Gewalt, das Neue zurückzuwerfen.
    Die Figuren sind glaubhaft für mich. Privatdetektiv, pfiffige junge Dame, durchgeknallter Terrorist, sehr menschlicher chinesischer Tech-Unternehmer und der bunte Strauß an reichen Leuten, die auf den Mond eingeladen werden und mit mir gemeinsam die tollen Errungenschaften der Zukunft erleben dürfen. 

    Ab und wird mir etwas zuviel zerstört und werden zuviele Leute getötet. Thriller eben.

  20. Cover des Buches These Broken Stars. Lilac und Tarver (Band 1) (ISBN: 9783551317742)
    Amie Kaufman

    These Broken Stars. Lilac und Tarver (Band 1)

     (836)
    Aktuelle Rezension von: thainy_books

    Das war definitiv einer verrückte Reise und nicht das, was ich vom Klappentext erwartet habe.


    Was habe ich denn erwartet?

    Ich erwartete eine romantische Geschichte im Weltall über zwei Menschen aus verschiedene Welten, die durch einen Unglück zusammen arbeiten mussten. 

    Das war auch teilweise so, aber halt komplett anders als ich erwartet habe.


    Am Anfang hatte ich schon Angst, dass es Insta-Love ist, da die beide schon im ersten Kapitel miteinander flirten. Ich bin sehr froh, dass es nicht so war. Sie konnten sich teilweise nicht ausstehen und haben wirklich nur miteinander gearbeitet, weil sie es mussten. Die Entwicklung der Beziehung zwischen Lilac und Tarver hat mir echt gefallen, da es nicht zu schnell war. Wobei ich aber ab einen gewissen Punkt ein bisschen genervt von deren Gedanken war, obwohl ihre Gefühle so offensichtlich waren. Da habe ich ein paar mal die Augen gedreht, aber sehr schlimm war es nicht. Lilac und Tarver waren beide tolle Protagonisten, die ich recht sympathisch fand. Mir hat es gefallen, dass Lilac mehr war als nur das hübsche Prinzessin und Tarver eine andere Seite zu sich hatte, außer der des beschützerischen Majors. 

    Nun kommen wir zum komischen Teil: die Stimmen. Sehr früh nach den Unglück fängt Lilac an Stimmen zu hören und ich schwöre, dass ich noch nie so sehr gegruselt von einen Buch war. So ein Gänsehautgefühl hatte ich noch nicht mal bei Thrillern. Am Schlimmsten war es ja, dass es ein Sci-Fi Buch war. Wäre es Fantasy, hätte man die Stimmen ja als magische Wesen abtun können, aber hier war ich nur zwischen den Gedanken, dass Lilac entweder verrückt war oder irgendjemand sie austrickst, gefangen. Diese Stimmen und alles, was damit zu tun hatte, hat das Buch unvorhersehbar für mich gemacht.


    Meine größte Kritik an das Buch jedoch, war das Ende. Es war für meinen Geschmack zu abrupt und auch wenn das letzte Kapitel schön geschrieben war, hätte ich mir gewünscht, dass wir mehr von den Konsequenzen und Folgen der Geschehnisse mitbekommen hätten.


    Mein Fazit: Ein sehr merkwürdiges, aber spannendes Buch. Es hat sehr wenig Sci-Fi-Elemente in sich, deswegen kann ich die Geschichte auch an Lesern empfehlen, die normalerweise wenig oder gar nichts aus dem Genre lesen. Man sollte sich aber von vornerein darauf einstellen, dass die Romantik sehr stark im Fokus liegt. 

  21. Cover des Buches Squids -  Aus der Tiefe des Alls (ISBN: 9781530282067)
    Leo Aldan

    Squids - Aus der Tiefe des Alls

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbrunnenkobold1

    Der Titel impliziert, dass der Roman irgendetwas mit Tintenfischen im Weltraum zu tun haben muss. Und ja, irgendwie tauchen die Themen auf, denen ich mich in diesem Jahr bereits mit großem Vergnügen gewidmet habe: Tentakelwesen, Unterwasserbenteuer, Weltraum. Was Autor Leo Aldan hier präsentiert, ist jedoch etwas vollkommen anderes, als ich erwartet hatte und ich liebe es!

    Leider kann ich vom Inhalt nur sehr wenig preisgeben. Die Geheimnisse und Überraschungen, die der Roman zu bieten hat, sind einfach zu genial um auch nur eine Kleinigkeit davon zu spoilern.

    Nur so viel: Das Setting ist großartig, die Romanfiguren sind vielfältig, liebevoll gestaltet und voller lebensechter Charakterzüge. Ich hatte viel Freude daran, den so verschiedenartigen Personen zu folgen, dabei ungewohnte Perspektiven zu erleben und mit intelligenten moralischen Fragestellungen konfrontiert zu werden, die man in einem solch kreativen Rahmen gar nicht erwarten würde.

    Es handelt sich zwar um einen Science-Fiction Roman, doch zahlreiche Inhalte sind auch dystopisch intepretierbar, was mir besonders gefällt.

    Anfangs dauert es ziemlich lange, bis man als Leser ungefähr verstehen kann, worum es eigentlich geht. Das fand ich wahnsinnig spannend, später auch amüsant bis frustrierend, weil die Figuren noch viel länger brauchten um Einsichten in das große „Mysterium“ zu erhalten. Aber das war noch nicht der Höhepunkt des Romans, denn nachdem eine Sache geklärt ist, tauchen weitere, vielfältige Probleme auf, eines bedrohlicher als das andere. Die Themen, die damit angesprochen werden, sind politischer, wissenschaftlicher und ethischer Natur. Sie bilden ein beeindruckendes Gesamtwerk, das ich nicht so schnell vergessen werde.



    Die wissenschaftlichen Aspekte konnte ich nicht immer vollständig begreifen, nach dem zu urteilen, was ich recherchiert habe (und von der Recherche verstanden habe ;) ) basieren sie jedoch auf echten Theorien und Fakten der modernen Physik. Ich finde, diese Anteile sind interessant und eindrucksvoll dargestellt und auch für den Laien ausreichend verständlich um der Handlung folgen zu können.



    Nicht ganz mein Fall waren einige romantische Anteile, die in die Handlung einfließen. So etwas trifft nur selten meinen Geschmack. Außerdem fand ich ungefähr das letzte Viertel des Romans ein klein wenig langatmig, da ich das Gefühl hatte, dass manche Handlungselemente sich wiederholten bzw. die Handlung nicht mehr so schnell verlief wie zuvor. Langweilig wurde es allerdings nicht, und die Genialität der Geschichte überwiegt eindeutig, deshalb sehe ich keinen Grund, wegen der kleinen Kritikpunkte Sterne abzuziehen.



    Ich glaube, man muss kein Science-Fiction-Fan sein, um diesem Roman etwas abzugewinnen. Ich kann ihn allen Lesenden empfehlen, die mit kreativen und intelligenten Fragestellungen überrascht werden wollen und es gerne mal riskieren, ihr Weltbild auf den Kopf stellen zu lassen.

  22. Cover des Buches Armada (ISBN: 9783596296613)
    Ernest Cline

    Armada

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Die Story ist so unglaubwürdig. Zielgruppe komplett verfehlt. Geschrieben wie für junge Jugendliche aber SciFi- und Musik Anspielungen die dafür viel zu alt sind. Ein paar lustige Dialoge und Nostalgie sind das einzig Positive, dass ich hier finden konnte.

  23. Cover des Buches The Long Way to a Small, Angry Planet (ISBN: 9781473619814)
    Becky Chambers

    The Long Way to a Small, Angry Planet

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee

    Unter Captain Ashby Santoso tummelt sich eine Multi-Kulti Crew auf dem Raumschiff „Wayfarer“, das sich seinen Weg durchs All bahnt. Menschen von verschiedenen Kolonien, die Aandrisk Sissix, Dr Chef, dessen Spezies sich beinahe selbst durch Kriege ausgelöst hat, sowie das Sianat-Paar Ohan. Die Crew der Wayfarer bohrt „Tunnel“, besser gesagt Wurmlöcher durch das All, damit die Raumschiffe schneller von A nach B gelangen können. Auf diesem Schiff heuert Rosemary an, die ihre wahre Identität verschleiert hat. Nun folgen wir dieser diversen Crew zu ihrem nächsten Auftrag: einen Tunnel im Zentrum der Galaxis bei den bisher feindlichen Toremi zu bohren.


    Lange stand „The long way to a small, angry planet“ ungelesen in meinem Regal. Als ich jetzt zugriff, hatte ich wenige Erwartungen und fühlte mich nach den ersten paar Seiten bereits erschlagen von fremden, futuristischen Begriffen und neuen Charakteren. Aber dann empfand ich es als immer spannender, in diese utopische Welt einzutauchen. Die Vielzahl der Spezies, Handelsorte auf einzelnen Planeten, das erinnert an Star Wars. 

    Man erfährt, dass die Menschheit in verschiedene Fraktionen zerfallen ist, nachdem sie die beinahe zerstörte Erde verlassen haben: die Reichen haben sich auf dem Mars niedergelassen, dank Terraforming lebt es sich dort ganz gut. Die anderen haben ihre letzte Hoffnung in das Raumschiff „Exodus“ gesteckt und wurden dann von einer „außerirdischen“ Spezies „aufgegabelt“. Nun spielen die Menschen eine gleichwertige Rolle unter anderen galaktischen Spezies, aber natürlich gibt es hier und da noch Vorurteile, Skepsis und Auseinandersetzungen.

    Mir gefiel es sehr, wie die Autorin Becky Chambers die verschiedenen Aspekte des Zusammenlebens von uns Menschen hier auf der Erde auf die Galaxis übertragen hat. „The long way“ ist ein sehr diverses Buch, das uns mit unseren Vorurteilen konfrontiert: da liebt jemand eine AI, zwei Personen verschiedener Spezies verlieben sich ineinander. Menschen und andere Spezies müssen versuchen, miteinander auszukommen. Ich kann es nicht gut beschreiben, aber dieses Konzept gefiel mir außerordentlich gut!

    Die Handlung spielt sich eher im Bereich der Wayfarer ab: der Leser lernt mit Rosemary die verschiedenen Spezies und Planeten kennen. Man erfährt aber auch vieles aus der Perspektive der anderen Charaktere.


    Am Schluss hätte ich mir noch etwas mehr Handlung über die Toremi gewünscht, aber das hat meine Meinung über diese amüsante Utopie nicht geschmälert. Ich lese zwar gerne auch düstere Zukunftsvisionen, aber an diese positiven könnte ich mich auch gewöhnen.


    Fünf Sterne für „The long way to a small, angry planet“, die nächsten beiden Teile werde ich ebenfalls lesen.

  24. Cover des Buches Eine kurze Geschichte von fast allem (ISBN: 9783442310029)
    Bill Bryson

    Eine kurze Geschichte von fast allem

     (397)
    Aktuelle Rezension von: _pfaffingers_bibliophilie_

    Worum geht´s?

    Bill Bryson erzählt hier eine kurze Geschichte von wirklich fast Allem, angefangen beim Urknall über die Atome bis hin zur Plattentektonik. Er stellt Fragen, die uns schon seit Kindesbeinen beschäftigen: Wie viel wiegt die Erde? Und wie kann man die überhaupt Wiegen? Bryson versucht auf diese und viele andere Fragen eine verständliche Antwort zu geben.


    Meine Meinung:

    Ich liebe dieses Hörbuch (bzw. Buch). Bill Bryson hat eine so humorvolle Art und Weise trockene und hochwissenschaftliche Themen für “Nicht-Schnell-Schnaller” wie mich zu präsentieren, sodass ich nun einen guten Überblick über die Bereiche der Physik, Astronomie, Chemie und Geologie habe. Demnächst kann ich also gepflegt klugscheißen!

    Humorvoll und tatsächlich verständlich, eine tolle Mischung um das Gesagte wirklich zu verinnerlichen und sich zu merken. Lustige Sprüche, bei denen er sich selbst nicht zu ernst nimmt, ließen mich mehr als einmal schmunzeln.

    Wusstet ihr, dass die Entfernung der Sonne zur Erde ausschlaggebend für unser Überleben ist? Nur kleine Unterschiede in dieser Entfernung, und wir wären entweder Kohle, oder Eiszapfen!

    Ich denke, dieses Buch ist nicht nur für Erwachsene eine Bereicherung, sondern auch für viele Jugendliche, die sich den trockenen Schulstoff mit dieser Lektüre oder auch dem Hörbuch besser merken können.

    Oliver Rohrbeck ist ein toller Sprecher. Ich hing förmlich an seinen Lippen und empfand seine Stimme als sehr angenehm. Positiv finde ich auch, dass er das Wort Buch durch das Wort Hörbuch ersetzt, eine Kleinigkeit, die mir aber zeigt, wie viel Mühe er sich beim Lesen gegeben hat.

    Für mich wird das definitiv nicht der letzte Bill Bryson sein!


    Fazit: Ein tolles Sachbuch und ein tolles Hörbuch, leicht und verständlich mit viel Humor, dass ich jedem empfehlen kann, der gern etwas über Universum erfahren möchte.

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