Bücher mit dem Tag "alle"
5 Bücher
- Pierce Brown
Red Rising
(525)Aktuelle Rezension von: Spoky313Red Rising hat mich insgesamt sehr positiv überrascht. Das Buch ist spannend geschrieben und hält im Verlauf immer wieder Twists bereit, die die Geschichte interessant machen. Stellenweise hat es mich an Die Tribute von Panem erinnert und zwar an die guten Seiten der Reihe. Gerade dieser Mix aus Wettkampf, Intrigen und Machtkämpfen hat mir sehr gefallen.
Der Anfang war für mich allerdings recht zäh. Ich hatte etwas Zeit gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden. Auch den Handlungsstrang rund um Darrows Ehefrau konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Vorsicht, kleiner Spoiler: Ihr Tod passiert sehr früh und ich konnte nicht ganz verstehen, warum man als Leser an diesem Punkt schon so stark mitfühlen soll, dass daraus ein so großer Rachefeldzug entsteht.
Außerdem wird immer wieder betont, dass Darrow als Höllentaucher außergewöhnlich hart und belastbar ist. Für mich wirkte das stellenweise etwas zu sehr erzählt, anstatt es den Leser selbst erleben zu lassen. Dadurch kam es auf mich teilweise etwas aufgesetzt rüber.
Abgesehen davon hat mir das Buch aber sehr gut gefallen. Die Geschichte nimmt immer mehr Fahrt auf, überrascht mit vielen Wendungen und macht definitiv Lust auf die Fortsetzung. Ich freue mich schon darauf, die nächsten Bände zu lesen
- Genki Kawamura
Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden
(217)Aktuelle Rezension von: bookish_jessi„Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden“ von Genki Kawamura ist ein tiefgründiges, berührendes und zugleich humorvolles Buch, das den Leser auf eine philosophische Reise mitnimmt. Der Autor schafft es meisterhaft, tiefgreifende Fragen über das Leben, den Tod und den Sinn des Daseins auf eine zugängliche und einfühlsame Weise zu behandeln. Die Geschichte folgt einem Mann, der in seiner letzten Phase des Lebens auf unerwartete Weise mit seiner eigenen Endlichkeit konfrontiert wird. Die Entscheidung, dass etwas in der Welt verschwinden muss, damit er mehr Zeit hat, stellt sich als eine faszinierende, aber auch sehr emotionale Metapher für die Dinge, die wir oft als selbstverständlich betrachten.
Besonders beeindruckend ist die Art und Weise, wie Kawamura den Leser sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken anregt. Die Katze, die als eine der entscheidenden „Verschwindenden“ vorgestellt wird, spielt nicht nur eine symbolische Rolle, sondern steht auch für die Dinge, die uns lieb und wichtig sind, selbst wenn wir sie manchmal für selbstverständlich halten.
Der Schreibstil ist schlicht und klar, aber voller Wärme und subtiler Weisheit. „Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden“ ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie Literatur dazu in der Lage ist, komplexe Emotionen und existenzielle Themen auf eine ansprechende und gleichzeitig tief berührende Weise zu behandeln.
Insgesamt ist dieses Buch eine Einladung, über das Leben nachzudenken, die schönen und schmerzhaften Momente zu schätzen und vor allem, die Dinge, die uns wirklich am Herzen liegen, nicht als selbstverständlich zu betrachten. Ein echtes Leseerlebnis, das noch lange nachhallt.
- Otto Waalkes
Kleinhirn an alle
(48)Aktuelle Rezension von: Book538Wer bei diesem Buch Ottos einmaligen Charme und Witz erwartet, wird vermutlich enttäuscht werden. Das Buch ist sehr nüchtern und ernst gehalten, der Stil des Ghostwriters ist zu dominant, was fehlt ist Ottos Leichtigkeit. Die Eindrücke und Erlebnisse aus Ottos Leben verlieren sich oft und es fehlt ein direkter Bezug und eine Bindung zum Menschen Otto. Das Buch wird Otto meiner Meinung nach nicht gerecht in alle dem was ihn ausmacht als Mensch und Künstler. Die Einblicke in sein Leben sind nichtsdestotrotz sehr interessant - was bewegt ihn, wer inspiriert ihn, hinzu kommt eine gute Prise Selbstironie.
- E. L. Todd
Alles was ich will bist Du (Für Immer 1)
(20)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerBei dieser Reihe werde ich diesmal nicht jedes Buch einzeln rezensieren, sondern es eher allgemein zusammenfassen. Da diese Reihe etwas anders ist und aus glaube ich insgesamt 35 Büchern besteht, dachte ich fasse es eher allgemein. (Ich habe bis jetzt die ersten drei Bücher gelesen).
Aber erstmal worum geht es überhaupt in den Büchern?
Insgesamt geht es um eine Clique aus 6-8 jungen Erwachsenen, die zum Teil verwandt sind und zum Teil beste Freunde sind, da die Eltern alle miteinander befreundet oder verwandt sind.
Im ersten Buch wird aus der Sicht von Skye und Cayson geschrieben und auch deren Geschichte erzählt. Im zweiten Buch kommen Trinity und Slades Sichten dazu. Und im dritten Rolands Sicht (der Bruder von Skye). Aber von allen wird die eigene Geschichte erzählt. Jedoch ist alles mit einander verflochten, da es alles parallel läuft.
Cayson ist schon sehr lange in Skye verliebt. Jedoch sind sie beste Freunde und deswegen gesteht es Cayson Skye nicht, weil er die Freundschaft nicht aufs Spiel setzen möchte. Skye erkennt auch nicht wie sehr Cayson in sie verliebt ist und ist in einer anderen Beziehung. Doch mit ihrem Freund stimmt etwas nicht. Cayson kommt dahinter und hilft Skye dabei die Augen zu öffnen. Doch Skye merkt immer noch nicht das Cayson für sie der richtige ist. Als Cayson jedoch eine Frau kennen lernt und mit ihr zusammen kommt merkt Skye, dass sie mehr empfindet, als sie sich immer eingestehen wollte. Gibt es für die beiden ein Happy End? Und kann Cayson sich auf Skye einlassen, obwohl er sie eigentlich an den Nagel gehangen hat?
Gerade stelle ich fest, dass wenn ich jetzt Buch zwei und drei zusammenfasse, dass ich zu viel verraten würde und belasse es deshalb bei der Zusammenfassung. Falls aber jemand genauer etwas zu den anderen Büchern erfahren möchte, kann man mir hier gern schreiben.
Zu aller erst muss ich sagen, dass ich ein wenig irritiert war. Denn der ebook Titel heißt: Denn ich will dich, und hier heißt er: Alles was ich will bist du. Bei den anderen Titeln war das aber nicht so. Buch zwei heißt: Weil ich dich nicht lieben sollte. Buch drei heißt: Ich brauche einfach nur dich.
Das erste Buch hatte mich tatsächlich noch nicht ganz gehabt. Es war eine gute Story, aber mir fehlte ein bisschen ein stärkerer Höhepunkt. Trotzdem war der erste Band sehr gut zu lesen. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr locker und total den Protagonisten entsprechend. Ich mag es das sie, aus meiner Sicht, nicht zu lange um den heißen Brei redet.
Es sind ein wenig viele Charaktere zu Beginn und ich brauchte ein wenig, um durchzusteigen wer zu wem gehört. Aber wenn man die nächsten Bücher liest, steigt man mit der Zeit ganz gut durch.
Ich persönlich mag es ja tatsächlich ganz gern, wenn man immer wieder mal mit dem Kopfschütteln muss, wegen der Charaktere..
Somit zu den Charakteren:
Cayson ist mir ein bisschen zu perfekt. Ich mag es wenn die Charaktere ein Paar Macken haben, aber seine einzige Macke ist, wie sehr er Skye liebt. Das fand ich ein bisschen schade. Aber sonst ist er natürlich der perfekte Mann für Skye und ist er ein sehr unschuldiger und braver Typ.
Das was er mit Jasmine hatte weiß ich nicht so ganz ob das so richtig war. Ja, er hat mit offenen Karten gespielt, dass er mit ihr keine Beziehung möchte und Skye liebt, aber er hätte es vielleicht schneller beenden sollen.
Ja... Skye... So ist sie ein wirklich toller Charakter..ABER.. wie kann man so blind und naiv sein. Sie hat mir ganz schön oft Kopfschüttelmomente verursacht. Sie kann froh sein, so einen Vater zu haben der ihr ehrlich ins Gesicht sagt, wie sie sich verhält.
Ich konnte schon ihre Motive nachvollziehen, jedoch war sie für mich ein wenig zu unvorsichtig was ihren Ex-Freund anging.
Tatsächlich finde ich wird es ab dem zweiten Buch erst grandios. Einfach weil ich Slades und Trinitys Charakter total mag und gerne ihre Sichten gelesen habe. Allgemein wurde es für mich ab dem zweiten Buch erst wirklich gut. Ich fand die Story spannender und besser und es gab deutlich spannendere Höhepunkte. Seitdem kann ich die Reihe nicht mehr aus der Hand legen.
Die Bücher bestehen aus so viel Leidenschaft, Liebe, Freundschaft, Hass, Traurigkeit und Humor, dass man ein bisschen von allem was bekommt.
Ich glaube das die Reihe insgesamt anders ist, weil es nicht eine Geschichte über zwei verliebte gibt und wenn sie zusammen sind ist sie zu Ende, sondern es geht darüber hinaus und erzählt den weiteren Verlauf. Dadurch ist das für mich mal was ganz anderes und finde das sehr gut. Für andere mag das vielleicht langweilig sein, aber ich glaube das noch mehr Charaktere mit dazu kommen werden und es so nicht langweilig wird.
Vielleicht schreibe ich ja nach den nächsten drei Büchern mal wieder eine Rezension darüber und Berichte über die Entwicklung.
Somit bekommt das erste Buch 4 Sterne und Band zwei und drei 5.
Ich kann jedem diese Reihe empfehlen, der:
- mal nicht nur eine kurze Story über ein Paar lesen möchte, sondern darüber hinaus
- viele unterschiedliche Charaktere kennenlernen möchte
- lange gerne etwas von einer Reihe haben möchte (wie gesagt ich glaube es waren 35 Storys)
- viel über Leidenschaft, Liebe und Freundschaft erleben möchte
- Cherrie Lynn
Raw Deal - Gegen alle Regeln
(65)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Savannahs Bruder ist während eines MMA Kampfes gestorben, als dann auf der Beerdigung Mike, sein letzter Gegner, auftaucht ist das für sie zu viel, aber sie will sich anhören was er zu sagen hat. Und obwohl sie ihn eigentlich hassen sollte, spendet ihr Mike unglaublich viel Trost und so kommen sich die beiden immer näher.
Ich war doch tatsächlich positiv von der Geschichte überrascht. Irgendwie dachte ich immer das sie deutlich düsterer wäre, vielleicht sogar fast in "Dark Romance" Genre abtaucht, aber weit gefehlt. Das war eine wirklich gefühlvolle Liebesgeschichte, die sich mit Verlust, aber auch dem nach vorne schauen befasst.
Ich mochte Savannah und Mike sehr, allerdings mochte ich Rowan, Savannahs Schwägerin, überhaupt nicht. Die war echt extrem anstrengend und auch wenn ich verstehe, dass sie einiges durchmacht, war sie mir nicht wirklich sympathisch. Daher weiß ich nicht, wann ich das zweite Buch der Reihe lese, da es dort um Rowan geht.




