Bücher mit dem Tag "alleinerziehende mutter"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "alleinerziehende mutter" gekennzeichnet haben.

174 Bücher

  1. Cover des Buches Eine Frage der Chemie (Schmuckausgabe) (ISBN: 9783492076005)
    Bonnie Garmus

    Eine Frage der Chemie (Schmuckausgabe)

     (528)
    Aktuelle Rezension von: SusanneEichholz

    Meines Erachtens will die Autorin zu viel auf einmal, so dass ich mich gefragt habe, ob es eigentlich um die Rolle der Frau, Naturwissenschaften versus Religion, Rudern, Hochbegabung, Überwindung schwieriger Kindheitserinnerungen oder... gehen soll. Zugegebenermaßen haben sehr viele Leser das ganz anders wahrgenommen.

  2. Cover des Buches Bis ich dich finde (ISBN: 9783257600193)
    John Irving

    Bis ich dich finde

     (393)
    Aktuelle Rezension von: dirkheg

    Fast 1.200 Seiten reines Lesevergnügen. Bewegend, mitreißend und originell. Ein echter Irving halt mit allem, was dazu gehört. Und mindestens genauso großartig wie "Das Hotel New Hampshire". Mit sehr viel Tiefgang und Psychologie, so dass ich manchmal pausieren musste, um mir die Situationen vor Augen zu führen. Kann man nur empfehlen. 

  3. Cover des Buches Ein Mann fürs Haus (ISBN: 9783442547463)
    Nina Stibbe

    Ein Mann fürs Haus

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Nymphe

    Inhalt:
    Lizzie Vogel lebt mit ihrer wohlhabenden Familie im London der 70er Jahre, inklusive Fahrer, Kindermädchen und Hausmädchen. Doch plötzlich ändert sich ihr ganzes Leben dramatisch. Die Eltern lassen sich scheiden (weil  der Vater eine Affäre mit einem Mann hatte), der Vater verpflanzt seine abgelegte Familie in ein Dorf weit ab vom Schuss und die Mutter versinkt in Depression und Medikamentensucht. Doch Lizzie und ihre Schwester haben einen Plan: Ein neuer Mann muss her um das Ruder zu übernehmen. Doch so einfach ist das nicht: Die Dorfbewohner hassen die reichen Neuankömmlinge (die aber gar nicht mehr so reich sind) und finden allgemein einen Haushalt ohne Mann suspekt. Die Kinder werden in der Schule gehänselt, weil ihre Mutter sich nicht um den Haushalt kümmert und es sind wenig gute Heiratskandidaten in Aussicht. Doch die beiden Schwestern geben nicht auf und schreiben fleißig Männer von ihrer „Liste“ an, damit ihre Mutter wieder ins Leben zurück findet.


    Meinung:
    Ich muss zugeben, dass mir das Lesen oft schwer viel. Wie ein Vögelchen flattert Lizzie (als Ich-Erzählerin) von Thema zu Thema und versinkt oft in der Beschreibung absoluter Nichtigkeiten. Die Dramatik der Entwicklung (gesellschaftlicher Abstieg, Medikamentensucht, Abtreibungen und Finanzprobleme) wird unter lustigen Geschichten und heiteren Episoden versteckt. Das ist natürlich ein interessantes Stilmittel, aber ich hatte ständig das Gefühl, dass die Geschichte einfach nicht vorankommt.
    Allerdings sind die Personen sehr gut gezeichnet. Die Mutter, die als Tochter eines reichen Hauses noch nicht viel Schlimmes in ihrem Leben sehen musste, fällt in ein sehr tiefes Loch, aus dem sie sich Mühsam selbst und mit Hilfe ihrer Kinder wieder hocharbeitet. Ich habe sehr mit ihr gelitten. Die Kinder, die unter Aufbringung ihrer ganzen Kraft und kindlichen Phantasie versuchen ihrer Mutter zu helfen. Die Dorfbewohner, die in ihren Vorurteilen feststecken. All das fand ich glaubwürdig gestaltet.


    Fazit:
    Alles in allem ist es ein starkes Buch mit einer guten Aussage: Kämpfe für dein Leben und deine Träume. Mich stören nur ein paar textliche Längen in der Mitte, die aber durch das tolle Ende absolut ausgeglichen werden.

  4. Cover des Buches Die Mütter-Mafia (ISBN: 9783404190966)
    Kerstin Gier

    Die Mütter-Mafia

     (1.349)
    Aktuelle Rezension von: Liiiisa

    Ich muss gestehen, ich liebe ja alle Bücher von Kerstin Gier, die ich bisher gelesen habe. und das waren viele... oder alle...jedenfalls alle, die ich finden konnte;-)

    Die Mütter-Mafia Reihe hat mir allerdings mit am besten gefallen. Kerstin Gier übertrifft sich hier selbst. So viele lustige, charmante Einfälle und liebenswerte Charaktere. Ich habe rein gar nichts auszusetzen und kann das Buch nur jedem wärmstens empfehlen, der es ncoh chit kennt. Schade, dass es nicht mehr Bände davon gibt. Ich würde zu gerne mehr von Constanze lesen.

  5. Cover des Buches Tender Bar (ISBN: 9783596510764)
    J.R. Moehringer

    Tender Bar

     (408)
    Aktuelle Rezension von: LesenLiebenLachen

    Tender Bar ist ein kleinformatiger fast siebenhundert Seiten langer Roman auf dünnem, klein bedruckten Papier. Das soll nicht täuschen. Es ist keine ganz leichte Kost, trotzdem unfassbar leichtfüßig erzählt, manche Längen in der Story werden da gerne verziehen. 14 Tage Urlaubslektüre nicht nur für verregnete Abende oder heiße Strandtage. J.R. Moehringer ist einer der unterbewertesten Autoren und Tender Bar ein NEUER Klassiker. Hätte mir eine sorgfältigere und manchmal stimmigere Übersetzung gewünscht.

    Die Abzüge gibts ausdrücklich nicht für die Story und den Autor, sondern das Format und die kleine Schrift... Inhalt 5 Sterne, Format 2 Sterne.

  6. Cover des Buches Mein Sommer nebenan (ISBN: 9783570402634)
    Huntley Fitzpatrick

    Mein Sommer nebenan

     (1.000)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Samantha ist siebzehn Jahre alt, als sich in einem Sommer ihr ganzes Leben verändert. Vor Jahren zog sie mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in eine schönes Haus. Nach der Trennung der Eltern versuchte die übereifrige Senatorin alles für ihre Töchter zu tun und in Samantha sah sie ihre Zuverlässigkeit, ihren Anker. Zum entsetzen der Mutter zog im Nebenhaus eine 10 köpfige Familie ein. Kontaktverbot galt vom ersten Tag an. In diesem Sommer aber steht plötzlich Jase auf Sams Dach. Er ist hübsch, nett, mit einem unglaublichen Lächeln und er verändert ihre Gefühle. Sie verliebt sich in ihn und ist hin und weg. Ihre Mutter ist geschockt und hätte von ihrer Tochter etwas anderes erwartet, aber sie ist zu sehr mit ihrem nächsten Wahlkampf beschäftig, als wirklich massiv gegen diese erste Liebe vorzugehen. Samantha lernt zum ersten mal das Leben in einer intakten Familie kennen und die Gefühle zu Jase wachsen jeden Tag, aber dann passiert ein grauenhafter Unfall. Huntley Fitzpatrick hat zwei Familien erschaffen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Liebesbeziehung zwischen Samantha und Jase ist so wunderschön, zart, realistisch und bezaubernd, dass man sich selbst verlieben möchte. Die Beschreibung der schrecklichen Ereignisse sind spannend wie ein Krimi und so ist es nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch ein Buch über Suchen und Finden, über Macht und Taubheit und Vergebung und Glück. Großartig!

  7. Cover des Buches Dark Places - Gefährliche Erinnerung (ISBN: 9783596173983)
    Gillian Flynn

    Dark Places - Gefährliche Erinnerung

     (427)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Wue

    Diese Geschichte ist ein gute Beispiel dafür, dass man nicht nach den ersten Seiten abbrechen sollte. Zumindest nicht sofort. Es ging mir hier tatsächlich so. In den ersten Seiten lernen wir Libby kennen, die Überlebende von jener Nacht. Libby jetzt 32 Jahre alt und hat keine Ahnung was sie mit ihrem Leben anfangen soll und da das Geld knapp wird, machte sie nun die erste Gedanken darüber. Ich wollte das Buch deshalb fast abbrechen, weil ich sowas gar nicht leiden kann. Mit Ü30 sollte man wissen wie man das Geld verdienen möchte. Egal welchen Schicksalsschlag man hatte.

    Hab dennoch weitergelesen und es nicht bereut. Die fesselnde Schreibweise hat mich hier mitnehmen können. Typisch für eine Übersetzung von Christine Strüh, die mir schon ein paar Geschichten gut erzählen konnte.

    Der Spannungsroman zeigt auch dass die Protagonistin über sich hinauswachsen kann und wir erfahren hier auch aus Sicht von Ben, der deswegen im Gefängnis sitzt, was damals passiert. Zudem befasst sich nun Libby endlich nach 25 Jahren mit den damaligen Geschehnissen und kleiner Spoiler, es ist nicht alles so, wie sie es in Erinnerung hatte.

    Eine spannende Familientragödie.

  8. Cover des Buches Blinde Vögel (ISBN: 9783499259807)
    Ursula Poznanski

    Blinde Vögel

     (567)
    Aktuelle Rezension von: Naike

    Sehr sehr üble Hintergrund-Story. Die Lovestory hingegen hätte ich mir etwas wilder gewünscht, Beatrice macht sich so dermaßen viele Gedanken, dass es kaum auszuhalten ist. Aber vielleicht gehört es zum Profil eines Kriminalbeamten, überkorrekter Natur zu sein? Ich hätte schon längst auf den Tisch gehauen bzw. auf ihm getanzt.^^

  9. Cover des Buches Männer wie Männer, Frauen wie Frauen (ISBN: 9783458175988)
    Marja-Liisa Vartio

    Männer wie Männer, Frauen wie Frauen

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Frau_M_aus_M

    „Männer wie Männer, Frauen wie Frauen“ von Marja-Liisa Vartio erschien erstmals in Finnland im Jahr 1959. Die Geschichte spielt sich vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Verhältnisse dieser Zeit in Finnland ab. Auch das Äußere des Buches entspricht dem mit seiner Gestaltung. Es handelt es sich hier um ein wahres Sahnebonbon, ja einfach um Weltliteratur.

    Es geht um die Geschichte der 18jährigen Leena, die sich in einen 34jährigen Mann verguckt, der verheiratet ist und sich auch nur vorübergehend in ihrer Stadt als Straßenarbeiter aufhält. Als sie ihre Schwangerschaft bemerkt, ist der Mann schon wieder bei seiner Familie.

    Leena steht mit ihrem Babybauch völlig allein da. Ihre Liebesgeschichte musste sie geheim halten, ihre Schwangerschaft muss sie so lange wie möglich verbergen. Auf ganz besondere Art wird deutlich, wie fremd sich die Menschen in ihrer Familie sind, wie blind füreinander. Als ihr Zustand offenbar wird, wird Leena von allen Aktivitäten der Familie ausgeschlossen. Im Grunde sind alle mit der Situation überfordert und agieren hilflos und chaotisch. Es ist nicht möglich, miteinander wirklich zu kommunizieren. Der Vater ist gar nicht ansprechbar. Versuche der Mutter und der Schwester, sich Leena anzunähern, ja ihr auch beizustehen, bleiben erfolglos. Alles ist für Leena nur belastend.

    Leena entwickelt sich in dieser schwierigen Situation zu einer starken Persönlchkeit. Nachdem sie anfangs erfolglos versucht hat, die Schwangerschaft abzubrechen, beschließt sie, ihr Schicksal anzunehmen und die erforderlichen Schritte zu unternehmen. Sie ist sich selbst gegenüber dabei absolut ehrlich. Die Doppelbödigkeit der gesellschaftlichen Moral widert sie an. Sie überstürzt nichts und verlässt sich nur auf sich selbst. So ist es ihr möglich, Entscheidungen zu treffen, die ihre Situation verbessern. Leena verlässt ihr Elternhaus und nimmt eine Stelle als Hausmädchen in der Stadt an. Auch in dieser Familie gibt es keine Wärme, keine Nähe. Aber schließlich sind es fremde Leute, von denen so etwas ach nicht zu erwarten ist. So tut es Leena weniger weh.
    Einzig mit dem 3jährigen Sohn verbindet sie eine liebevolle Zuneigung, die sie jedoch nur zeigen kann, wenn dessen Mutter nicht in der Nähe ist.

    Interessant ist auch die Beziehung zum Vater des Kindes gestaltet. Der Mann will Leena nicht im Stich lassen, ist aber ja nun mal gebunden als Ehemann und Vater zweier Kinder. Er hält den Kontakt zu ihr und will sich auch um Leena kümmern. Aber er wohnt nun noch weiter weg von ihr. Sie haben keine gemeinsamen Alltag. Sie driften emotional ebenfalls weiter und weiter auseinander. Für Leena verliert der Mann mehr und mehr an Bedeutung.

    Zu dem Kind in ihrem Bauch entwickelt Leena jedoch mit der Zeit eine wachsende Wärme. Sie kann es am Ende wirklich annehmen, sie kann ihr Leben annehmen,

    Am Ende des Buches kann man zuversichtlich sein, dass Leena im Leben zurechtkommen wird, egal wie schwierig die Umstände sich gestalten.

    Der besondere Schreibstil von Marja-Liisa Vartio macht das Buch zu einem besonderen Lesevergnügen. Sie verzichtet darauf, den Figuren Namen zu geben. Dennoch ist stets klar, von wem die Rede ist. Dadurch wird auch der Leser auf Distanz gehalten und einmal mehr die zentrale Rolle der Leena unterstrichen. Der Humor, der stellenweise zwischen den Zeilen mitschwingt, ist mal Ironie und mal Sarkasmus und manchmal auch ganz böse.

  10. Cover des Buches About a boy (ISBN: 9783947185405)
    Nick Hornby

    About a boy

     (700)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Will Freeman ist kein sympathischer Zeitgenosse. Er nimmt sich was er will und Frauen will er für Sex. Sein Vater hatte einst einen Weihnachtshit geschrieben und von dessen Tantiemen, kann Will sehr gut leben. Er mogelt sich in eine Selbsthilfegruppe für Alleinerziehende ein. Er will so an Frauen ran kommen, aber er lernt den zwölf jährigen Marcus kennen. Außenseiter und Einzelkind und irgendwas verändert der Junge in Will.... Diese Geschichte ist einfach so toll und zurecht immer noch beliebt.

  11. Cover des Buches Doppelt verliebt hält besser (ISBN: 9783960877813)
    Anne Gard

    Doppelt verliebt hält besser

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Maunzerle

    Doppelt verliebt hält besser

    Anne Gard


    Fanny ist alleinerziehend und ziemlich frustriert was ihr Liebesleben angeht. Sie findet, dass es nun an der Zeit ist, sich einen neuen Partner zu suchen. Also meldet sie sich in Datin Portalen an und schon bald gibt es die ersten Kandidaten.

    Fanny ist eine natürliche Protagonistin die ich schnell ins Herz geschlossen habe.

    Die Geschichte wird aus der Ich-Persepektive erzählt und ist unterhaltsam geschrieben.

    Man wird dadurch wieder aufmerksam gemacht, dass man auch manchmal die Komfortzone verlassen sollte.

    Mit den Gedankengängen von Fanny bin ich jedoch zeitweise nicht so warm geworden. Sehr schnell war sie für den ein oder anderen Mann Feuer und Flamme.

    Die weiteren Protagonisten werden mit leider zu oberflächlich beschrieben. Um sie mir als Partner für Fanny und die Kinder vorstellen zu können fehlt ihnen einfach etwas an Tiefgang. Man lernt sie leider nicht so gut kennen in der Geschichte.


    Daher gebe ich *** für einen wunderbaren Schreibstil aber etwas zu viele Schwächen in der Handlung.

  12. Cover des Buches Fast genial (ISBN: 9783257609295)
    Benedict Wells

    Fast genial

     (439)
    Aktuelle Rezension von: buchstaeblichverliebt

    "Nur fast gewonnen zu haben tut am meisten weh. Dann lieber in der ersten Runde ausscheiden. Aber so weit zu kommen, und dann kurz vor dem Ziel alles zu verlieren, das ist das Schlimmste. Das kannst du mir glauben." - S. 133

    Nachdem ich wirklich maßlos enttäuscht war, vom hochgelobten Ende der Einsamkeit, hatte ich eigentlich nicht vor, noch mal etwas von Benedict Wells zu lesen. 

    Aber dann hat das Schicksal mir in Form eines öffentlichen Bücherschranks "Fast genial" zugespielt und was soll ich sagen: ich bin verliebt in Francis Dean. 

    Eine Road-Trip-Story.

    Eine Coming-of-Age-Story.

    Eine Freundschaftsstory.

    Eine Selbstfindungsstory.

    Eine Lovestory. 

    Grandios.

    Und mein erstes Highlight in diesem Jahr. 

    "Francis überkam ein Gefühl von Geborgenheit. Er steckte die Hände in die Jeanstaschen und dachte an vieles, und am Ende dachte er nur noch an Anne-May." - S. 125


  13. Cover des Buches Nellys Lächeln (ISBN: 9781503952133)
    Ki-Ela

    Nellys Lächeln

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Amela123

    Nellys Lächeln:


    Eine berührende Geschichte über die Prüfungen im Leben einer alleinerzihenden Mutter. Über die unverhofte Liebe zu jemanden dessen HErz schon verschenkt ist. Und die unglücklichen Missgeschicke dazwischen.


    Klappentext:

    Victoria kämpft sich tapfer durchs Leben – und dieses hat es ihr bisher nicht leicht gemacht. Nach einem Verkehrsunfall blieb ein körperliches Handicap zurück. Der Job in einem Café sichert der alleinerziehenden Mutter und ihrer kleinen Tochter Nelly gerade so den Lebensunterhalt. 

    Doch dann taucht der unfreundliche Schriftsteller Samuel Winter auf. Zu Victorias Überraschung bietet ausgerechnet er ihr einen gut bezahlten Job als Haushälterin auf seinem Gutshof an. 

    Ein Vorfall im Kindergarten zwingt Vic, ihre Tochter eine Zeit lang mit zur neuen Arbeitsstelle zu nehmen. Langsam, aber sicher gelingt es Nelly, das Herz von Samuel Winter zu erweichen, und Victoria bemerkt, dass viel mehr hinter seiner harten Schale steckt als gedacht …


    Meine Meinung dazu:


    Definitiv eine Geschichte für jeden, der gerne tragische Liebesgeschichten liest und dieses hin und her zwischen Protagonisten schätzt. Das Einzige was mir nicht so gut gefallen hat, dass das Kind irgendwie nicht stark genug eingebunden ist in der Geschichte. Also wirklich Wert auf die Romanze gelegt wurde und nicht auf die Mutter Tochter Beziehung. Versteht mich nicht falsch die Beziehung zu Nelly und Victoria ist die, die man sch wüncht nur bekommt die Tochter eine Nebenrolle in der Liebesgeschichte ihrer Mutter.

  14. Cover des Buches Mama, sind wir bald da? (ISBN: 9783451309274)
    Pia Volk

    Mama, sind wir bald da?

     (21)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    ….sagt die Autorin, die mit ihrem Sohn Paul die Welt umrundet hat. „Wir haben uns gegenseitig ab und an um den Verstand gebracht – aber nie den Humor verloren. "

    Als Sohn Paul zweieinhalb Jahre alt ist, durchqueren beide gemeinsam die Wüste Australiens von Süden nach Norden. Mit fünf kennt Paul die Nachtzüge nach Schweden und so ziemlich jedes Verkehrsmittel in Thailand - auch jene, die nie einen TÜV sehen. In Japan kämpft er gegen Ninjas und in Kalifornien gegen die Tücken eines Wohnmobils. Nun ist er neun Jahre alt, und die Welt ist für ihn grenzenlos….

    Auch dieses Buch ist kein klassisches „Reisebuch“ , sondern handelt vom "Mutterwerden und Muttersein." (Wenn ich das schon vorher gewusst hätte, dann hätte ich wohl darauf verzichtet mir das Buch zu kaufen.)

    Pia Volk erzählt ihre Geschichte mit Sohn Paul, von Menschen, die sie unterwegs getroffen haben, daraus, wie aus den beiden ein „uns“ wurde.

    Sie ist sehr offen und ehrlich und manche Szenen kennt jede Mutter- ob auf Reisen oder zu Hause. Und Pia Volk fand das nicht toll; sie war genervt, peinlich berührt, sauer. Das hat mir gut gefallen, wenn es auch mit der Zeit überhandnahm und ich mich fragte – ja warum reist sie dann doch immer wieder, wenn der Junge das im Grunde gar nicht möchte? 

    Außerdem hatte ich viele Fragen, die leider alle offen blieben – einfach von der normalen Planung her (Schule? ) - wie lange die Reisen dauerten, wie Pia Volk und Paul im normalen Leben dann jeweils zurechtkamen und so weiter und so fort. 

    Mich hat das Buch leider nicht überzeugt, da vieles auch nur an der Oberfläche blieb und bei mir einfach der Funke nicht richtig übersprang.

    Manchmal war es mir zu viel über die Erziehungsideale von Pia Volk zu lesen (die sie letztendlich doch nicht so umsetzen konnte)…. Denn imgrunde erwarte ich von einem Buch, das unter der Rubrik „Reisen“ angeboten wird, schon ein bisschen mehr……
  15. Cover des Buches Für immer der Deine (ISBN: 9783453423954)
    Nicholas Sparks

    Für immer der Deine

     (831)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder

    Logan Thibault ist Soldat und hat auf dem Schlachtfeld ein Foto von einer wunderschönen Frau gefunden. Ohne groß darüber nachzudenken behält er das Foto. Es dient ihm als eine Art Glücksbringer. 


    Die Zeit als Soldat nimmt sein Ende und Logan macht sich auf die Suche nach der Frau auf dem Foto. Durch einen Zufall, erfährt er wo er sie finden kann. 


    Die beiden lernen sich kenn und schnell stellt sich heraus, dass er Schicksal war, dass sich die beiden finden.


    Mein erster Nicholas Sparks Roman. Ich kenne den Film zu dieser Geschichte und war umso gespannter auf das Buch. Bis jetzt habe ich nur positives darüber gehört und wollte mir meine eigene Meinung dazu machen.


    Leider konnte mich die Geschichte nicht ganz überzeugen. Ich hatte Schwierigkeiten hineinzufinden und mich in die Geschichte fallen zu lassen. Erst nach einigen hundert Seiten habe ich es geschafft, mich mit dem Buch anzufreunden.


    Von Kapitel zu Kapitel wurde es dann besser und die Geschichte hat angefangen mich mitzureisen. 


    Im Großen und Ganzen, ein lesenswertes Buch, das ich jedem empfehlen kann, der eine schöne Liebesgeschichte lesen möchte.

  16. Cover des Buches Kung-Fu Mama (ISBN: 9783492316514)
    Petra Liebkind

    Kung-Fu Mama

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Pixibuch

    Ein mehr als unterhaltsamer Frauenroman, Schon das knallgelbe Cover mit der kämpfenden Mama löst fröhliche Stimmung aus. Marlene ist eine alleinerziehende Mutter. Der Vater des Kindes, ein Musiker, hat sich schon bald aus dem Staub gemacht. Und nun erzieht Marlene ihr Kind mehr recht als schlecht alleine. Das Geld ist mehr als knapp, da der Vater keinen Unterhalt leistet und sie muß jobben. Leider hat die Lehrerin an dem kleinen Stephan immer etwas auszusetzen, da er etwas übergewichtig ist. Deswegen meldet ihn Marlene beim Kung Fu an. Sie macht das erste Training mit und kann sich danach vor lauter Muskelkater nicht mehr bewegen. Steffi ist von der Sportart total begeistert und Marlene bekommt Schnappatmung und weiche Knie, wenn sie den Chinesen sieht, Und dann steht nach vielen Jahren plötzlich Steffis Vater vor der Tür und möchte einziehen. Ein sehr gut geschriebene Geschichte, die die Probleme alleinerziehender Frauen passend beschreibt. Auch Marlene möchte immer für ihr Kind da sein und arbeitet deswegen nicht Vollzeit, hat aber massive Geldprobleme. Ich habe mich beim Lesen sehr amüsiert, kommen doch etliche lustige Passagen in dem Buch vor. Besonders genau wird hier auch die Kampfsportart mit den passenden Begriffen beschrieben. Das Buch ist in fünf große Kapitel geteilt und diese wieder in kleinere Abschnitte mit dne passenden Überschriften dazu. Wer eine kurzweilige Unterhaltung haben will, ist mit diesem Buch mehr als gut beraten.

  17. Cover des Buches 9 Tage wach (ISBN: 9783841906298)
    Eric Stehfest

    9 Tage wach

     (78)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707

    Ich kenne Eric Stehfest aus seiner Rolle des Chris Lehmann bei GZSZ, von Let´s Dance, aus dem Dschungel und aus verschiedenen Talkshows, wo er von seiner "Drogenkarriere" erzählt. ‎Seine dort gezeigte Persönlichkeit hat mich dazu animiert, mir dieses Buch zu kaufen und nun endlich zu lesen. Aber ich habe mich damit wirklich nicht leicht getan.

    Eric Stehfest hat einen wie ich finde sehr aussergewöhnlichen Erzählstil. Kurze, knappe Sätze, immer wieder springt er hin und her, scheint unkonzentriert und weicht oft ab. Und ich habe mich gefragt: Ist das die heutige Jugendsprache oder hängt das mit dem Drogenkonsum zusammen, der ja bekanntlich einiges im Körper kaputt macht. Seine Berichte von Gerichtsverhandlungen und von seinen Theateraufführungen zeigen, wie Realitätsfern er da oft schon ist. Irritierend finde ich auch die immer wieder in kursiv eingeschobenen Gedanken, bei denen ich nicht weiß, was sie mir sagen wollen. Ausser, dass hier jemand die Realität verloren zu haben scheint.

    Ich muss dauernd umdenken, mich in verschiedene Schauplätze hinein denken. Aber dadurch bekomme ich einen guten Einblick in die damalige Lebenssituation des Autors, was mich erschreckt und teils sehr verstörend wirkt. Er vermittelt sehr gut, wie er die Welt sieht und warum er tut was er tut. 

    In seinem Buch erzählt der Schauspieler aus seiner Kindheit und Jugend, von seinen Famiienverhältnissen, seiner Schulzeit, wie er langsam in die Drogenszene abdrifftet und wie er seine Sucht vor der Aussenwelt versteckt hält. 

    Ein großer Halt ist immer wieder seine Mutter, die ihn mit ihrer Liebe versucht aus diesem Sumpf zu befreien und die er von jeglicher Schuld freispricht. Überhaupt gibt er niemandem ausser sich selbst die Schuld an seiner Sucht. Das finde ich klasse. 

    Und ich bewundere ihn, dass er es mit ganz viel Willen und Disziplin geschafft hat, sich nach diesen 9 Tagen wach, die ihn fast das Leben gekostet haben, aus diesem Rausch zu befreien. Das er durchgehalten hat, wenn es auch noch so hart war. Und das er mit diesem sehr persönlichen Buch seine Erfahrungen teilt.  

    Eine Geschichte auf die ich mich einlassen musste. Ein Thema, das gerade wieder in aller Munde ist. Ein Buch, das, auch wenn es teilweise schwer zu lesen ist, absolut lesenswert ist.

  18. Cover des Buches Paradise Garden (ISBN: 9783257072501)
    Elena Fischer

    Paradise Garden

     (235)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_09

    Wenn von Wohnblöcken und Hochhaussiedlungen am Stadtrand die Rede ist, dann gilt das oft als gleichbedeutend für Armut, Tristesse, Trostlosigkeit und ein Leben ohne Zusammenhalt zwischen den Nachbarn. Nicht so, wenn man einen Blick auf das Leben von Billie und ihrer Mutter Marika wirft. Sie wohnen zwar in einer dieser Siedlungen, doch sie verstehen sich mit ihren Nachbarn, ob Luna (die nachts die wundervollsten Torten backt) oder Ahmed (der mit seinen starken Händen immer hilft, auch wenn nur ein Marmeladenglas zu öffnen ist). Mit Marikas phantasievoller Art auch ohne viel Geld Alltagsfluchten zu organisieren, sind die beiden in ihrer Welt glücklich.

    Doch dann bricht die Vergangenheit Marikas in Person der Großmutter in das Leben der beiden. Die Bindung von Marika und ihrer Mutter scheint belastet, die Großmutter schimpft und beschimpft Billies Mutter in einer so verletzenden Art, dass man verstanden hätte, wenn Marika ihre Mutter nicht hätte bleiben lassen. Doch im Gegenteil. Sie kümmert sich um Arzttermin, gibt ihr den Raum, um sich zumindest ein bisschen zu Hause zu fühlen und versucht, sich mit ihr irgendwie zu arrangieren. Ein dunkles Geheimnis scheint die beiden gleichzeitig voneinander weg zu treiben und doch unabwendbar miteinander zu verbinden. Nicht lange nach der Ankunft der Großmutter kommt es zu einem verhängnisvollen Streit, bei dem Marika stürzt und stirbt. Dieses Ereignis nimmt Fischer direkt zu Beginn des Romans voraus: "Meine Mutter starb diesen Sommer. Ein Lied im Radio war nur noch Geräusch und keine Einladung mehr mitzusingen, obwohl keine von uns den Text kannte. Ein Regenguss war nur noch Wetter und keine Gelegenheit mehr, nach draußen zu laufen und barfuß in einer Pfütze zu tanzen. Das klingt vielleicht poetisch, aber das ist es nur auf dem Papier. Vierzehn ist ein beschissenes Alter, um seine Mutter zu verlieren. Die Trauer kommt und geht wie Ebbe und Flut, aber da ist sie immer." – Welch kraftvoller Einstieg in ihren Debütroman.

    Gerade der Beginn hat mich an eines meiner Lieblingsbücher erinnert „Hard Land“ von Benedict Wells. Doch der Verlauf der Geschichte bei Elena Fischer ist anders. Billie kennt ihren Vater nicht und die einzige Chance, nicht mit der Großmutter nach Ungarn gehen zu müssen ist es, ihren Vater zu finden. Sie hat nur wenige Anhaltspunkte an den Mann, der in ihrer Geburtsurkunde als „unbekannt“ eingetragen ist. Die Hinweise führen sie mit dem schrottreifen Auto ihrer Mutter an die Nordsee. Die Reise, ja das damit verbundene Erwachsenwerden Billies, ist so eindrücklich, traurig, herzerwärmend und überraschend, dass man zwangsläufig in die Geschichte und an die Seite Billies gezogen wird. Sie begegnet Personen, die ihr ganz unerwartet helfen, findet ihr Ziel, um es doch wieder zu verlieren und ganz nebenbei flicht Fischer in ihren Roman Gedanken zu ernsten Themen wie Armut, soziale Unterschiede und das Glück in den kleinen Dingen ein. Eines zeigt sich in „Paradise Garden“ ganz genau: Freundschaft, Lebensfreude, Liebe und Respekt füreinander sind keine Frage des Geldbeutels oder des sozialen Status. Vielmehr sollte es uns allen ein zentrales Anliegen im Miteinander sein.

    Für mich war „Paradise Garden“ ein sehr lesenswerter Roman, der mich zum Nachdenken angeergt hat

  19. Cover des Buches Das Wunder auf vier Pfoten (ISBN: 9783442378524)
    Julia Romp

    Das Wunder auf vier Pfoten

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Julia ist alleinerziehende Mutter eines autistischen Sohnes, dessen Krankheit erst mit 10 Jahren erkannt wurde. Trotz aller Bemühungen ist es Julia nicht gelungen, eine engere Bindung zu George aufzubauen. Dieses Wunder vollbringt erst Ben, ein Streunerkater, der Zuflucht in Julias Garten gesucht hat, und von ihr gesund gepflegt wird. Mit Ben beginnt ein neues Leben für Mutter und Sohn, doch dann verschwindet der Kater, und Julia setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um ihn wiederzufinden.

    Schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen, das mich zu Tränen gerührt hat, aber Julia Romp wäre es mit der Geschichte ihres Sohnes und dem Kater Ben beinahe gelungen. Im ersten Teil beschreibt sie die Schwierigkeiten, die sie als junge, arbeitslose Mutter mit einem kleinen Kind hatte, zumal dieses Kind sehr verhaltensauffällig war. Fast alle Menschen, mit denen Julia in Berührung kam, hielten sie mit der Erziehung für überfordert, und George war deren Meinung nach nichts anderes als ein äußerst ungezogener Bengel. Dass er in einer ganz anderen Welt lebte, zu der nicht einmal die Mutter Zugang hatte, erkannte viele Jahre niemand, obwohl Julia immer wieder auf seine Eigenheiten hinwies. Kaum war die richtige Diagnose gestellt, kam Kater Ben ins Haus, und mit ihm änderte sich alles. Plötzlich begann George über Ben zu sprechen, und so findet auch Julia einen Weg zu ihm. In der Fürsorge um den Kater und durch das Spielen mit ihm lernt George auch seiner Mutter gegenüber endlich Gefühle zu zeigen. Doch während eines Urlaubs, den George wegen Ben lange nicht hatte antreten wollen, verschwindet der Kater spurlos. Julia bricht die Reise sofort ab, und kehrt nach Hause zurück, um eine beispiellose Suchaktion zu starten, aber Ben bleibt wie vom Erdboden verschluckt. George gibt ihr die Schuld an Bens Verschwinden, und zieht sich wieder in seine dunkle Welt zurück. Julia Romp beschreibt das schwierige Zusammenleben mit George sehr einfühlsam und berührend, ebenso wie die große Veränderung, die sich mit Bens Auftauchen abzuzeichnen beginnt. Am meisten mit ihr gelitten und gezittert habe ich aber auf ihrer Suche nach Ben, die sie mit vollem Einsatz betreibt, Verwarnungen und Spott in Kauf nimmt, und dennoch nicht aufgibt. Sie weiß, dass sie Ben finden muss, ob tot oder lebendig, weil ihr sonst der Weg zu George für immer verschlossen bleiben wird. Weil ich am Schicksal von Tieren immer besonderen Anteil nehme, und die Spannung fast nicht mehr auszuhalten war, habe ich etwas gemacht, was sonst so gut wie nie vorkommt, ich habe das Ende zuerst gelesen.

    Gerne empfehle ich dieses wunderbare Buch weiter, das berührend und mitreißend gleichermaßen geschrieben ist, eine gelungene Mischung, der sich wohl kaum eine mitfühlende Seele entziehen kann.

  20. Cover des Buches Rico, Oskar und die Tieferschatten (ISBN: 9783551316035)
    Andreas Steinhöfel

    Rico, Oskar und die Tieferschatten

     (393)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Rico ist tiefbegabt. Er hat Schwierigkeiten mit Rechts, Links, Vorn, Hinten, Osten, Westen. In seinem Kopf wirbeln manchmal die Gedanken haltlos durcheinander wie Bingokugeln. Aber angeblich ist er gut bei den Zeitformen. Dafür kommt mir die Geschichte aber durcheinander vor. Vielleicht irre ich mich, aber ich stolperte an einigen Stellen über die verschiedenen Zeitformen, weil nicht stetig in derselben geschrieben wurde. Oskar ist hochbegabt, weiß vieles und korrigiert gern. Gleichzeitig ist er einfühlsam und hilfsbereit. Die beiden sehr unterschiedlichen Jungen freunden sich an und plötzlich landen sie in einem gefährlichen Abenteuer.

    Ich-Erzähler Rico war mir sofort sympathisch. Seine Eigenart vom Thema abzuschweifen amüsierte mich und glücklicherweise wurde es nie so schlimm, dass er mir auf die Nerven ging. Zum Buchbeginn findet sich eine Übersicht der Bewohner seines Hauses, die mir Orientierungshilfe bot. Die Geschichte ist abwechslungsreich, spannend und bietet auch die eine oder andere nicht so einfach vorhersehbare Wendung.

    Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, macht aber neugierig auf die Fortsetzung(en).

    Empfehlung nicht nur für wie-auch-immer-begabte Kinder (und Erwachsene), sondern für alle, die sympathische Figuren lieben, die ein wenig „anders“ sind. Und ganz besonders natürlich für die Personen, die die Verfilmungen kennen.

  21. Cover des Buches Bridget Jones: Mad About the Boy by Fielding, Helen (2014) Paperback (ISBN: 9781784701352)
    Helen Fielding

    Bridget Jones: Mad About the Boy by Fielding, Helen (2014) Paperback

     (88)
    Aktuelle Rezension von: jenni_3004
    Bridget Jones.. eines der witzigsten Bücher die ich gelesen habe. Zwischendurch auch sehr traurig, da Mark gestorben ist. Würde es trotzdem noch einmal lesen, freue mich schon auf die Verfilmung, die im Oktober ins Kino kommt...
  22. Cover des Buches Winterzauber in Manhattan (ISBN: 9783442485161)
    Mandy Baggot

    Winterzauber in Manhattan

     (173)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Die alleinerziehende Hayley, hat bei ihrer Mutter einen schweren Stand. Immer schon zog diese Hayleys Bruder Dean vor, doch nachdem Hayley, vor knapp zehn Jahren in den USA war und dort nach einem One Night Stand schwanger wurde, spitzte sich die schwierige Mutter-Tochter Beziehung weiter zu. Hayley ist es trotzdem gelungen, ihre Tochter Angel zu einem liebeswürdigen, höflichen Mädchen zu erziehen. Nur einen Wunsch konnte sie ihr nie erfüllen- den Vater kennenzulernen. Das soll sich aber nun ändern. Nachdem Hayley von ihrem Chef während der Arbeit belästigt wurde, kündigt sie entnervt und nimmt die Einladung ihres Bruders Dean, die Weihnachtsfeiertage in den USA, bei ihm und dessen Partner zu verbringen, gerne an. Auch Angel ist mit dabei, die noch nicht ahnt, dass ihre Mutter entschlossen ist, Angels Vater während ihres Aufenthaltes zu finden.

    In New York werden Mutter und Tochter freudig von Dean begrüßt und so vergehen die ersten Tage mit Sightseeing und gemeinsamen Gesprächen wie im Fluge. Während eines Restaurantbesuches, trifft Hayley, ausgerechnet auf der Toilette, auf den reichen Geschäftsmann Oliver, der sich in einer Notlage befindet. Hayles hilft ihm, ahnt da aber noch nicht, dass es sich bei Oliver um Deans Chef handelt.

    In der nächsten Zeit kreuzen sich abermals die Wege von Hayley und Oliver. Beide spüren, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen. Zudem imponiert Oliver Hayleys entschlossene, aufrichtige Art und so bittet er sie um ein Date. Als er sie fragt, welchen Wunsch sie immer schon gehegt hat, gibt sie ihm jedoch eine Antwort, mit der er niemals gerechnet hätte.

    Oliver ist hin und hergerissen. Zu gerne, würde er sich auf eine Beziehung mit Hayley einlassen, doch er zögert, weil er fürchtet, todkrank zu sein und nicht mehr viel Zeit auf Erden zu haben…

    Eigentlich bin ich eher zufällig auf Mandy Baggots Roman gestoßen. Er wurde mir auf einem Verkaufsportal angezeigt, nachdem ich Sarah Morgans aktuellen Weihnachtsroman rezensiert hatte und dann fragte auch noch jemand in meinem Bekanntenkreis nach diesem Buch und fachte meine Neugierde weiter an. Mandy Baggots Weihnachtsmärchen ist so wunderschön und stimmungsvoll geschrieben worden, (ohne dass es kitschig wird) dass ich einfach berührt und bezaubert zugleich war, von der tollen Story. Zwar steht die Liebesgeschichte zwischen Hayley und Oliver im Fokus des Geschehens, doch widmet sich die Autorin zudem mit Hingabe und viel Feinspitzengefühl, den übrigen Handlungssträngen in diesem Roman- zum Beispiel der Suche nach Angels Vater, Hayleys Selbstfindung und Olivers nachvollziehbaren Ängsten. Ein wenig hatte ich im Vorfeld befürchtet, dass es sich hier wieder einmal nur um eine typische „Millionär trifft arme, willige und naive Partnerin“ Story handeln könnte, doch gottlob bewahrheitete sich diese Vermutung dann nicht. Im Gegenteil- eigentlich übernimmt Hayley über weite Strecken den Part des starken Partners und zeigt es Oliver ganz offen und ehrlich, wenn er sich zu sehr von seinen Ängsten leiten lassen möchte, was mir sehr gut gefallen hat.

    Obwohl Oliver gesundheitsbedingt gehandicapt ist, muss man hier aber trotzdem nicht fürchten, dass man eine tragische Love Story geboten bekommt. Die Story wird durch viele witzige Dialoge zwischen Hayley und Oliver aufgelockert- einfach süß, wenn sie sich als „Lois und Clark“ miteinander austauschen, oder aber wenn Angel, Hayleys manchmal naseweise aber niedliche kleine Tochter etwas zum Besten gibt. Olivers bester Freund seit Kindertagen, reitet für meinen Geschmack ein wenig zu sehr auf Olivers Herzproblemen herum, was ich nicht nachvollziehen konnte, doch abgesehen von diesem kleinen Punkt, der mich etwas befremdet hat beim Lesen, fand ich „Winterzauber in Manhattan“, einfach wunderschön und tiefsinnig geschrieben. Die Autorin hat hier genau die Balance zwischen leichtem Unterhaltungsroman und atmosphärisch dichtem Weihnachtsroman mit Tiefgang gefunden, so dass man sich beim Lesen entspannt zurücklehnen und diese tolle Geschichte mit ungetrübter Freude genießen kann. Übrigens könnte ich mir diese Story auch verfilmt gut vorstellen.

  23. Cover des Buches Ein Weihnachtswunder kommt selten allein (ISBN: B09LVJ2HHS)
    Dolores Mey

    Ein Weihnachtswunder kommt selten allein

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Isy75

    Rebekka und Clemens sind seid der 4. Klasse beste Freunde, jetzt ist das Abi geschafft und die grosse Welt ruft. Rebekka ist (un)heimlich in Clemens verliebt und möchte ihm dies an der Abi- Party mitteilen, doch leider hat Clemens vermeintlich einen zu viel intus. Als Becks ihn nach Hause bringt kommt es zu ihrem ersten Sex, nachdem der ausgeknockte Clemens den Namen einer anderen flüstert. Rebekka flüchtet aus der Villa und lässt sich kurz darauf auf einen One Nigth -Stand mit einem anderen ein. Hals über Kopf bricht sie sämtlich Kontakte ab und zieht nach Berlin um ihre Ausbildung zu machen, dort stellt sich dann fest dass sie im 6. Monat schwanger ist und weiss nicht von wem.

    6 Jahre später führt sie ein verlockendes Jobangebot zurück nach Kassel, an ihrem Klassentreffen  trifft sie wieder auf Clemens, der ganz schön vom Schicksal gebeutel wurde und stellt fest das die Gefühle immer noch da sind.

    Clemens wurde nach dem Unfall-Tod seiner Verlobten aus der Bahn geworfen und beginnt nach dem er auf Rebekka trifft wieder zu leben . Doch warum hat sie damals den Kontakt abgebrochen, warum ist sie so kühl zu ihm und wer ist der Vater ihres Kindes? Fragen auf die Clemens eine Antwort sucht ....und findet.

    Schöne Liebesgeschichte auch wenn Cover und Titel etwas irreführend sind. Ich hatte mich auf eine Weihnachtsschnulze eingestellt, nichts desto trotz  5 Sterne und sehr zu empfehlen.



  24. Cover des Buches Gegen den Wind: Windstärke 1-12 Gesamtausgabe (ISBN: 9783962151027)
    Jana Seidel

    Gegen den Wind: Windstärke 1-12 Gesamtausgabe

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Karschtl
    Dieser Roman besteht aus 12 einzelnen Büchern, die ursprünglich auch einzeln und wohl im monatlichen Abstand erschienen sind. Da die Titel der Einzelbände nach sich steigernden Windstärken benannt sind, erwartet man auch im Plot eine zunehmende Dramatik. Das wird allerdings nur halb erfüllt. Ja, es gibt immer wieder dramatische Ereignisse, aber die wechseln sich eher ab als dass sie sich kumulieren und dann zu einem orkanartigen Finale führen. Diese Nichterfüllung des Konzepts hat mich etwas enttäuscht.

    Damit es aber auch immer etwas dramatisches gibt im Leben der alleinerziehenden arbeitslosen Lisa, erlebt sie innerhalb dieses Jahres so einiges - und manches davon ist auch ziemlich abstrus wenn man ehrlich ist. Da flogen bei mir doch mehrmals die Augenbrauchen Richtung Haaransatz. Hinzu kommt, dass ich so einige Personen in diesem Universum so gar nicht sympathisch fand. Lisa hingegen war mir recht schnell ans Herz gewachsen (auch wenn sie vor allem später oft blauäugig und naiv handelt). Man merkt ihr ihre Liebe zu ihrem Sohn Max von Anfang an an, was ihr Pluspunkte bei mir einbringt, und ihre immer mal wieder eingestreuten kleinen Details über den Alltag einer Mutter fand ich sehr lebensecht. Nur wird ihr 'Sinnieren' über ihre Probleme, Gott und die Welt ab und zu auch mal etwas mühsam, wenn sie sich entweder ständig wiederholt oder auch mal ins Schwafeln kommt. Das Buch ist in der Ich-Perspektive verfasst, und man hat tatsächlich das Gefühl dass Lisa mit den Lesern redet - oder eben auch mal vor sich hin schwadroniert. Immer wieder spricht sie auch aktuelle relevante Probleme mit Umwelt- oder Gesundheitsbezug an, aber dann ist sie auch wieder selbst nicht konsequent wenn sie immer und immer und immer wieder Sohn Max mit ungesundem Essen ruhig stellt/tröstet/besticht (und es jedes Mal aus "Ausnahme" deklariert). Ihre kleinen Abschweifungen in die Welt der Meteorologie hingegen fand ich durchaus interessant.

    Um die vielen vielen vielen Seiten vollzukriegen, lässt Jana Seidel auch Leon - den 13jährigen Sohn von Lisas WG-Bewohner Paul - Tagebuch schreiben. Abgesehen davon, dass sich diese Einträge nicht wie von einem jungen Teenager anhören, sind sie anfangs immerhin noch eine sinnvolle Ergänzung und bieten einen anderen Blickwinkel auf Lisa und auch auf seine Welt. Später aber machen sie einen komplett separaten Handlungsstrang auf, der mich gar nicht interessiert hat und die Geschichte unnötig aufgeblasen hat. Ebenso waren die Zusammenfassungen der bisherigen Ereignisse zu Beginn einer neuen Windstärke redundant, wo es sich hier doch um eine Gesamtausgabe handelt. Bei den Einzelbänden, wo nicht jeder Leser vielleicht auch alle Voränger gelesen hat, finde ich das durchaus sinnvoll, aber hier handelte es sich immerhin um eine Gesamtausgabe und man hätte daraufhin den Text noch einmal überarbeiten können. Dass das möglich ist, zeigte mir letztens ein anderes Buch von Bella Osborne. Das wurde ursprünglich auch in 3 einzelnen Büchern veröffentlicht, wovon beim Lesen überhaupt nichts zu spüren war.
    Immerhin hat Jana Seidel diese "was bisher geschah"-Infos an passenden Stellen und auch immer wieder anders in die Geschichte eingeflochten. Überflüssig war es dennoch, vor allem mit zunehmender Windstärke wo wir dann schon zum 4. Mal gehört haben wie sie den Balkon von Fr. Holle abgefackelt hat.

    Insgesamt ein durchaus lesbarer, wenn auch voluminöser Frauenroman, deren Handlung man nicht immer auf Realismus prüfen sollte. Ich würde allerdings unbedingt empfehlen, nicht alle 12 Bände in einem Rutsch zu lesen, sondern sich dazwischen auch mal anderen Büchern zuzuwenden. Sonst ist man vielleicht ganz schnell auch übersättigt von zu viel Wind.

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