Bücher mit dem Tag "alltag"
784 Bücher
- Jojo Moyes
Ein ganzes halbes Jahr
(11.878)Aktuelle Rezension von: LesebegeisterteWill war vor seinem Unfall ein erfolgreicher Mann, dem nichts gefehlt hat. Doch plötzlich sitz er im Rollstuhl und braucht rund um die Uhr eine Betreuung. So ein Leben will er nicht mehr führen und beschließt dies zu ändern.
Hier kommt Lou ins Spiel, ihre Aufgabe ist es Will vom Gegenteil zu überzeugen, sie hat dafür ein halbes Jahr Zeit.
Anfangs können sich die beiden absolut nicht ausstehen, doch dann ändert sich dies und es entsteht eine zarte Liebesgeschichte. Doch kann diese Liebe Wills Entscheidung noch ändern?
Als ich die letzte Seite von diesem Roman gelesen habe, wusste ich, dies wird ab jetzt immer mein absolutes Lieblingsbuch im Genre Liebesroman sein.
Es ist das schönste, traurigste und packendes Buch für mich, das ich bis jetzt gelesen habe.
Die Thematik auf das Recht eines selbst-bestimmten Todes ist ja nach wir vor aktuell und dann so eine Story darüberschreiben, echt genial Frau Jojo Moyes.
Während des Lesens war ich entsetzt, schockiert und hoffte immer wieder auf ein Happy End, Es ist einfach eine herzzerreißende Liebesgeschichte, die mich unheimlich berührt hat und mich auch sehr zum Nachdenken angeregt hat. Also für all jene, die diesen Roman noch nicht kennen – LESEN und auf Taschentücher nicht vergessen.
- Markus Zusak
Die Bücherdiebin
(4.686)Aktuelle Rezension von: _lenas-buecherwelt_"Die Bücherdiebin" zeigt, dass Worte ein Rückzugsort und ein Abenteuer sein können, doch gleichzeitig können sie auch gefährlich werden.
Der Schreibstil war etwas anders als bei den meisten Büchern, die ich bis jetzt gelesen habe. Daran musste ich mich erst ein wenig gewöhnen, war dann aber schnell in der Geschichte drin.
Der Tod ist in der Geschichte der Erzähler. Er berichtet von dem kleinen Mädchen Liesel, dem er öfter in verschiedenen Situationen begegnet ist und dessen Geschichte ihn nicht losgelassen hat. Er schildert auch auf eine besondere Weise die Zeit während des zweiten Weltkriegs und berichtet über den Alltag und das Überleben in Deutschland, über Hoffnung, Schuld und eben auch über den Tod.
Liesel ist ein mutiges Mädchen, das in Büchern und Worten ihren Rückzugsort gefunden hat und die in ihren jungen Jahren schon einiges erlebt hat und nun bei Pflegeeltern aufwachsen soll. Hans Hubermann war für sie ein toller Vater und ist für sie ebenfalls zu ihrem Rückzugsort geworden. Auch Rosa Hubermann hat Liesel in ihr Herz geschlossen, sie hat nur eine andere Art und Weise ihre Liebe auszudrücken. Rudi und Max sind für Liesel zu zwei guten Freunden geworden.
Auch die Gestaltung de Buchs war etwas besonderes, mit Zeichnungen, Geschichten und Bildern von Max.
Die Geschichte hat mich nachdenklich gemacht, mich berührt und mir auch die ein oder andere Träne entlockt. - Mona Kasten
Begin Again
(3.459)Aktuelle Rezension von: love1988Das Cover ist ein absoluter Blickfang – modern, harmonisch und perfekt auf die Stimmung der Geschichte abgestimmt. Es versprüht genau die Mischung aus Gefühl und College-Vibes, die einen sofort ins Buch ziehen.
Allie und Kaden sind unglaublich authentische und vielschichtige Protagonisten. Ihre Ecken, Kanten und inneren Konflikte machen sie wahnsinnig greifbar, und ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mich emotional komplett abgeholt.
Die Nebenfiguren sind liebevoll ausgearbeitet und bereichern die Handlung enorm – gerade die Freundschaften geben der Geschichte Wärme, Humor und ganz viel Herz.
Mona Kastens Schreibstil ist flüssig, modern und emotional, sodass man regelrecht durch die Seiten fliegt.
Das College-Setting in Woodshill sorgt für eine cozy, lebendige Atmosphäre und macht die Geschichte zu einem perfekten Wohlfühl- und Mitfühlroman.
Von mir eine klare Leseempfehlung!!!!!
- Jojo Moyes
Ein ganz neues Leben
(1.943)Aktuelle Rezension von: Katrin1Ich habe dieses Buch in einer Bücherecke gesehen und kannte nur die Autorin aufgrund des Films "Ein ganzes halbes Jahr" welcher mich tief berührt hat. Als ich feststellte, dass es sich bei Ein ganz neues Leben um die Fortsetzung handelte, konnte ich es kaum erwarten und ich wurde nicht enttäuscht. Ein wunderschönes Buch, eine gelungene Fortsetzung mit allen Gefühlen, die nach so einem Erlebnis dazugehören um zurück in ein ganz neues Leben zu finden.
- Laura Kneidl
Berühre mich. Nicht.: Special Edition
(2.322)Aktuelle Rezension von: BuechervorhersageSage hat ihre Heimat und ihre Vergangenheit hinter sich gelassen und versucht einen Neustart in Melview, wo sie Psychologie studieren möchte. Anfangs schlägt sie sich ohne Geld und ohne Wohnung durch, doch ihre neue Freundin April bietet ihr schon bald an, in ihrer WG einzuziehen. Dort trifft sie auf April's Bruder Luca, mit dem sie auch den Nebenjob in der Uni Bibliothek teilt. Anfangs fürchtet sie ihn aufgrund seiner Optik sehr, doch sie merkt schnell, dass er sich für seine Freunde einsetzt und das Herz am rechten Fleck hat und sie ihm vertrauen kann. Die beiden kommen sich langsam näher, doch dann holt Sages Vergangenheit sie ein.
Laura hat sympathische Charaktere gezeichnet, mit denen man gerne befreundet wäre. April und Gavin sind absolut herzlich und mitreißend, während Sage und Luca eher leise und zurückhaltend sind, doch auch sehr warmherzig, wenn sie bereit sind, sich einer Person zu öffnen. Der Alltag an der Uni ist auch sehr interessant gestaltet mit den Nebenjobs und besonderen Hobbies. Jedoch hatte ich Schwierigkeiten mit Sages Vergangenheit und ihrem Umgang damit. Ja, es ist wahrscheinlich sehr realistisch dargestellt und die Integration von Therapiestunden in die Geschichte fand ich auch sehr wichtig, aber anhand des Klappentextes war die Dramatik dieses Themas nicht zu erkennen und Sages Verhalten und Ohnmacht haben mich wütend gemacht. Ich mag es leider nicht, Geschichten mit dieser Thematik zu lesen und hätte ich es eher gewusst, dann hätte ich wohl nicht zu dieser Reihe gegriffen. Doch jetzt kämpfen mein Ärger über das Ende von Band 1 mit der Neugierde, wie es mit Sage, Luca und der Freundesgruppe weitergeht. Ich weiß, dass es ein Stilmittel ist, um Spannung aufzubauen, aber es hat mich trotzdem leider aufgeregt. Ich bin daher nicht die richtige Zielgruppe für diese Geschichte. Wer die Triggerwarnung liest und mit dieser Thematik keine Probleme hat, erhält eine sehr packende und auch herzliche New Adult Geschichte.
- Laura Kneidl
Someone New: Special Edition
(1.679)Aktuelle Rezension von: VeeziLaura Kneidl hat einen super angenehmen und spannenden Schreibstil. Die Charaktere sind einem direkt vertraut und man ist in der Geschichte drin. Ich konnte die beiden Protagonisten teilweise nicht immer ganz verstehen - also ihre Handlung. Der Plotttwist gegen Ende hat mich komplett aus dem Nichts erwischt.
- Jane Austen
Emma
(1.018)Aktuelle Rezension von: Sarellax99Ich wollte unbedingt wissen wie Emma drauf ist, was Ihre Charaktereigenschaften sind und was hinter Ihren Gedanken versteckt ist. Ich liebe sie, eine wunderschöne edle junge Dame die nicht nur schön vom äußeren ist sindern auch noch intelligent und mutig ist. Ich mochte ihren Papa auch sehr ein so liebevoller Mann der seine Kinder liebt auch wenn er etwas zu überaus ängstlich ist wenn es um seine Töchter geht. Mir gefiel die Beziehung zwischen Emma und ihren Vater sehr. Die Geschichte war spannnend geschrieben, es war einfsch zu lesen und zu verstehen. Das Ende hätt ich mir nicht besser vorstellen können. Jane Austen entäuscht mich nie :)
- Michelle Obama
BECOMING
(372)Aktuelle Rezension von: wortknaeuelGanz ehrlich: ich habe mir diese Autobiografie vor drei Jahren als eBook gekauft, weil sie Fotos enthält und ich meinen neuen eReader mit Farbdisplay testen wollte. Dann fehlte mir allerdings die Motivation zum Lesen, denn ich erwartete für mich sperrige Themen wie Politik und ein bisschen Rassismus verpackt in (angesichts des Buchcovers) oberflächliche Frauenmagazin-Sätze. Aus aktuellem Anlass nahm ich es jetzt doch mal zur Hand – und konnte es gar nicht mehr beiseitelegen.
Michelle Obama schildert ihre Lebenserfahrungen sehr eindrücklich und empathisch. Von ihrer Kindheit in der South Side Chicagos der 60er/70er Jahre, einem Bezirk mit Arbeiter-Familien, das sich zunehmend zum Problemviertel wandelt und aus dem man flieht, wenn man das Geld dafür hat. Ihr Großwerden in einer liebevollen Familie mit liberalen Eltern, die großen Wert auf Bildung legen und ihr viel Freiraum geben, sich zu entfalten. Ihre Erkenntnis, wie wichtig Selbstermächtigung ist, für sie als Frau, als Schwarze, als Arbeiter-Kind. Wie sie mit viel Fleiß und Ehrgeiz den Weg in die Downtown Chicagos schafft und als junge Anwältin den neuen Praktikanten Barack Obama unter ihre Fittiche nimmt. Und natürlich, wie sie an seiner Seite den steinigen Weg ins Weiße Haus beschreitet, um als FLOTUS Vorbild für andere zu sein und vor allem auch die oft Übersehenen und Übergangenen zu Selbstermächtigung zu ermutigen. Sie erzählt von ihren Selbstzweifeln und Phasen, in denen sie sich mutlos, orientierungslos und frustriert fühlte, dann aber entweder aus eigener Kraft oder durch hilfreiche Mentoren herausfindet.
Ich war fasziniert, wie offen sie über das Auf und Ab ihres Lebens spricht – genau das macht sie so relatable. Michelle Obama ist vielleicht deshalb so charismatisch, weil sie authentisch, ehrlich und nahbar ist. Sie steigt vom Podest herab, auf dem sie als First Lady eher widerwillig stand, um mit der Leserin ein Gespräch auf Augenhöhe zu führen. Dabei wirkt sie unglaublich motivierend und inspirierend, denn ihre positive Einstellung ist ansteckend. Gerade jetzt, in Zeiten des zunehmenden Hasses, Egoismus und toxischer Männlichkeit: unbedingt lesenswert!
- Wolfgang Herrndorf
Tschick
(2.975)Aktuelle Rezension von: FeatherIch habe schon länger gehört, dass viele Leute Tschick einmal im Leben gelesen haben und es auch inspirierend genug ist, dass man es gerne als Schullektüre nimmt. Für mich unverständlich.
Das ganze Buch hat sich leider gezogen und gezogen und das lag vor allem an den Charakteren. Ich habe nichts gegen Figuren, die herausstechen und anders sind, aber Tschick ist wirklich ein Negativbeispiel, wenn es um die Einführung solcher Charaktere geht. Ich konnte mich nicht mit ihnen anfreunden und sie haben mich ab einem bestimmten Punkt nur noch genervt mit ihren völlig hirnrissigen Entscheidungen.
Dass diese Entscheidungen dann immer zu vollkommen wirren Nebenplots wurden, war auch keine Besserung und so hatte ich das Gefühl in einem nicht enden wollenden Traum gefangen zu sein, wo nichts irgendeinen Sinn ergab.
Den Schreibstil habe ich als zäh und relativ einfach empfunden und er hat in Kombination mit Figuren und Plot nichts Positives beitragen können. Für mich leider ein absoluter Flop und das Buch würde ich nicht empfehlen.
- Elena Ferrante
Meine geniale Freundin
(681)Aktuelle Rezension von: ZamsIch bin unglaublich beeindruckt von Elena Ferrantes Art, Charaktere zu schreiben, außerdem ein großes Lob an die Arbeit der Übersetzerin, die es mir ermöglicht hat, das Buch in dieser Qualität zu lesen.
Ich hab mich gefühlt, als stünde ich mit den Mädchen in den heißen Straßen Neapels, ich verstand ihre Beweggründe und die historische sowie gesellschaftliche Situation der Charaktere, alles machte Sinn und zog mich in den Bann dieses Buches, ich kanns kaum erwarten, den Rest der Serie in die Finger zu kriegen.
- Adèle Bréau
Fast perfekte Heldinnen
(65)Aktuelle Rezension von: HubertMEine leichte, unterhaltsame Lektüre ich kann das Buch weiterempfehlen.
- Marc-Uwe Kling
Die Känguru-Chroniken
(1.251)Aktuelle Rezension von: LooneyTunesNormalerweise lese ich gerne Bücher aus den Genres Fantasy, Abenteuer, Mystery oder Krimi. Aber manchmal langweilen sie mich, also dachte ich, ein Buch aus der Kategorie Komödie und Humor könnte eine lustige Abwechslung sein. Nach einiger Recherche bin ich auf die Känguru-Chroniken gestoßen.
Wenn ich ehrlich bin, hat mich das Buch nicht so sehr begeistert, dass ich es weiterempfehlen würde. Ich hatte erwartet, dass es hauptsächlich humorvoll ist, doch es enthält mehr politische und religiöse Meinungen als eigentlichen Humor. Das Problem ist, dass dies in keiner Zusammenfassung oder Buchvorstellung erwähnt wurde – der Autor hätte das zumindest erwähnen können.
Natürlich kann jeder seine eigene Meinung über Religion haben, das ist Teil der Meinungsfreiheit. Manche finden Religion logisch, andere nicht. Aber ich persönlich mag es nicht, wenn in einem Buch zu viel über Religion oder Politik gesprochen wird. Allerdings muss ich mir auch eingestehen, dass ich mich vor dem Lesen besser über das Buch hätte informieren können.
Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass in den Känguru-Chroniken Türken und andere Ausländer kritisiert werden. Humor kann für manche lustig sein, aber für andere auch verletzend. Es ist schade, wenn Satire so gemacht wird, dass sich bestimmte Menschen angegriffen fühlen.
Trotzdem gibt es auch positive Aspekte. Abgesehen von den religiösen Themen fand ich einige Gedanken des Autors wirklich großartig! Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, dass er mich mit logischen Argumenten zum Nachdenken bringt.
Zum Abschluss möchte ich ein paar Zitate aus dem Buch teilen, die mir besonders aufgefallen sind:
„İch lebe nach der Devise: lieber fünfmal nachgefragt als einmal nachgedacht”
„》Du willst nicht?《, frage ich. Ja. Weil das gar keine Wahl ist, sagt das Kanguru. Das ist nämlich nur ein Demokratietrugbild, eine Abstimmungsattrappe, eine Volksherrschafts-Fata-Morgana. Kurz gesagt nur der Schein einer Wahl, oder, um den offiziellen Terminus zu verwenden: ein Wahlschein.《 》Ein Wahlschein?《, frage ich. Das ist, als ob du in den Supermarkt gehst und da wahlen kannst zwischen der Tütensuppe von Maggi und der Tütensuppe von Knorr, aber in Wirklichkeit ist alles Nestlé. Der Wahlschein suggeriert Freiheit, aber in Wirklichkeit sage ich dir: Alles Kapitalismus, alles Nestlé, alles Hähnchen. Da ich nun aber generell keine Tütensuppe essen will, ist mir die Markenwahl im Supermarkt eben schnurzpiepe.”
„Gewalt ist die Sprache der Dummen.”
„Nichts ist peinlicher als ein Verlierer, der nicht merkt, dass er verloren hat.” „ So ist das in der Welt. Der eine hat den Beutel, der andere hat das Geld.”
„Wenn zwei sich streiten,sitzt der Dritte in der Mitte(Altes chinesisches Sprichwort)”
„Das Tolle am Internet ist, dass endlich jeder der ganzen Welt seine Meinung mitteilen kann.Das Furchtbare ist, das auch jeder es tut.”
„Natürlich ist niemand selbst schuld, wenn er im Schlamm geboren wird, aber doch trägt er eine gewisse Verantwortung, sich daraus zu befreien”
„Das ist die einzige Möglichkeit, sich wirksam zu schützen. Indem man vergisst.”
„Wer Krieg spielen will, sagt das Känguru, muss auch bereit sein, leiden zu lernen.”
„gibt es eigentlich nur zwei Kategorien von Menschen: die, die dich kennen, die du aber nicht kennst,und die, die du kennst, die dich aber nicht kennen.”
İch hoffe, dass ich hilfreich sein konnte☘️☘️☘️
- Muriel Barbery
Die Eleganz des Igels
(856)Aktuelle Rezension von: KeyofbooksDas Buch ist definitiv nicht für jeden. Es liest sich wie ein Tagebuch von zwei sich Anfang fremden Frauen - einer älteren Dame und einem jungen Mädchen. Doch schon die ersten Kapitel lassen den Leser über die offene ankündigungen staunen. Man lebt quasi mit den Charakteren und erlebt alles, was sie auch erleben, ohne sich daran beteiligen zu wollen. Wenn man die 60% des Buches überwunden hat, wird belohnt. Denn gerade da erlebt das Aschenputtel endlich sein Glück und trifft den Prinzen. Nur leider war das Glück viel zu kurz, verändert aber viele Leben.
- Laura Kneidl
Verliere mich. Nicht.: Special Edition
(1.816)Aktuelle Rezension von: Buechervorhersage3,5 Sterne
Sage hat sich dafür entschieden, ihr neues Leben vor ihrem alten Leben zu schützen, so gut es geht. Damit Luca es nicht schafft, ihr Geheimnis aufzudecken, hat sie sich von ihm getrennt, doch sie bereut die Entscheidung sehr und vermisst ihn jeden Tag. Auch ihre Wohnsituation sowie ihre Freundschaft zu April leiden unter dieser Entscheidung. Luca versucht alles, um sich von Sage fernzuhalten, doch als er merkt, dass es nicht möglich ist, bittet er Sage um eine zweite Chance. Nun steht Sage vor der Entscheidung, ob sie sich für ihr Glück entscheidet oder für ihre Sicherheit.
Anfangs hat mir Teil 2 der Reihe besser gefallen, da er sich weniger mit der Vergangenheit von Sage beschäftigt. Doch das Drama zwischen ihr und Luca war absolut unnötig und inszeniert, was mich nochmals darin bestätigt hat, dass ich aus dem New Adult Genre herausgewachsen bin. Ich kann mich mit den Themen von jungen Erwachsenen und dem damit verbundenen Drama nicht mehr identifizieren. Ich mag es, wenn ernste Themen in Geschichten eingearbeitet werden, doch ich bevorzuge entweder eine ruhige oder spannende Erzählweise, jedoch ohne Drama. Der Freundeskreis in der Reihe gefällt mir weiterhin sehr gut, alle sind sympathisch und es ist eine bunte Mischung an Charakteren vorhanden, doch aufgrund der vorher genannten Punkte werde ich die Reihe leider trotzdem nicht weiterverfolgen. Wer jünger oder junggeblieben ist und sich im New Adult Genre zu Hause fühlt und mit dem triggernden Thema kein Problem hat, dem wird die Geschichte vermutlich gefallen.
- Colleen Hoover
Nächstes Jahr am selben Tag
(1.273)Aktuelle Rezension von: Ebru88Colleen Hoover steckt sehr viel liebe in das Buch mit viel Humor und Emotionen. Emotionen die jemandem tief ins Herz gehen. Fallon will ihre Schuspielkarriere nicht beenden und Ben möchte Schriftsteller werden daher wollen sie sich nicht im Weg stehen und versuchen die Beziehung (Fernbeziehung) irgendwie ungewohnt auf Beinen zu halten.
- Caroline Wahl
22 Bahnen
(1.058)Aktuelle Rezension von: koechlTilda hat ihr Leben organisiert um die trinkende Mutter zu ersetzen. Uni, sich um die kleine Schwester Ida kümmern, an der Supermarktkasse arbeiten und im Schwimmbad genau 22 Bahnen schwimmen. Dich dann kommt ihr die Aussicht einer Promotion in Berlin und Viktor dazwischen. Viktor, der wie sie immer genau 22 Bahnen schwimmt und der der Bruder eines Freundes ist.
Mich hat das Buch sehr berührt. Tilda hat es geschafft trotz ihrer alkoholabhängigen Mutter Abitur zu machen und zu studieren. Jetzt seht das Ende des Studiums bevor und das Angebot nach Berlin zu gehen, bietet einerseits ein Stück Freiheit, allerdings ist da auch Ida, die Tildas Meinung nach nicht stark genug ist, um alleine bei der unzuverlässigen Mutter zu bleiben. Ich fand es beeindruckend, wie sie sich aufmacht, ihre Schwester selbstbewusster zu machen und selbstständiger werden zu lassen.
Ich fand den Schreibstil sehr angenehm, ich konnte mich gut in Tilda versetzen. Besonders gut gefallen hat mir der Spagat zwischen Verantwortungsbewusstsein und einfach mal jung und unvernünftig sein wollen. Eigentlich hat sie keine Zeit zum jung und unvernünftig sein und schon gar nicht um sich zu verlieben und trotzdem tut sie es.
Ich fand die beiden Schwestern einfach nur grandios und freue mich jetzt auf Idas weitere Geschichte im Nachfolgeband Windstärke 17. - Antonia Michaelis
Der Märchenerzähler
(1.532)Aktuelle Rezension von: phantastische_fluchtenKlappentext:
Geliebter Mörder? Atemlos spannend - ein Meisterwerk von Antonia Michaelis! Abel Tannatek ist ein Außenseiter, ein Schulschwänzer und Drogendealer. Wider besseres Wissen verliebt Anna sich rettungslos in ihn. Denn es gibt noch einen anderen Abel: den sanften, traurigen Jungen, der für seine Schwester sorgt und der ein Märchen erzählt, das Anna tief berührt. Doch die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Was, wenn das Märchen gar kein Märchen ist, sondern grausame Wirklichkeit? Was, wenn Annas schlimmste Befürchtungen wahr werden? Ein temporeicher Thriller und eine zu Herzen gehende Liebesgeschichte – lässt nicht los! Eindrucksvoll, begeisternd und abwechslungsreich.
Kommentar:
Normalerweise kopiere ich keine Klappentexte als Einleitung zu einer Rezension. Ich versuche, den Inhalt in eigenen Worten zusammen zu fassen.
Hier ist mir das nicht gelungen. Das Buch ist so vieles, es besteht aus unheimlich vielen Facetten und es weckt Emotionen in dem Lesenden, mir hat es teilweise das Herz zerrissen.
Der Roman erzählt eine Liebesgeschichte. Wer mich kennt weiß, dass ich das Genre meide. Das Buch wird als Jugendbuch gehandelt. Young adult meide ich ebenfalls. Warum also hat ausgerechnet dieses Buch so geflasht?
Weil Antonia Michalis keinen geraden Weg geht, keine einzige Erwartung des Lesenden erfüllt und mich fassungslos zurückgelassen hat. Schon der Epilog lässt ahnen, dass es sich um kein einfaches Jugendbuch handelt, er ist blutig und brutal. Damit steht er im starken Kontrast zu den ersten Kapiteln des Buches. Wir lernen Anna kennen. Ein siebzehnjähriges Mädchen aus gutem Haus, wohlerzogen. Sie macht ihren Eltern keine Probleme und sie steht kurz vor einem erfolgreichen Abitur. Sie hat feste Pläne für die Zeit danach, ihr Lebensweg scheint vorgezeichnet.
Auf der anderen Seite Abel Tannatek. Ein Außenseiter. Er wird der „Kurzwarenhändler“ genannt, Anna versteht nicht warum. Die Nachfrage eröffnet ihr eine bis dahin unbekannte Welt. Sie spricht den Jungen an, etwas, was sonst niemand in der Schule bisher getan hat. Für alle ist er nur der Pole, der Außenseiter bei dem sie ihre Partydrogen kaufen können. Anna sieht mehr, sie ist direkt und sie stellt Fragen. Abel kann ihr nicht ausweichen, auch, wenn er es versucht. So wird Anne in das Leben des Märchenerzählers hineingesogen, sie wird ein Teil des Märchens, das von der kleinen Klippenkönigin handelt. Das ist Abels kleine Schwester Micha, die der Junge abgöttisch liebt. Er würde alles tun, um Micha zu beschützen. Vor der Lehrerin, die ständig nach der Mutter fragt, vor den Sozialarbeitern, die ihm das Mädchen wegnehmen möchten, vor dem Stiefvater, den er hasst. Eine gewaltige Aufgabe für einen 17jährigen Jungen.
Die unberührte Welt von Anne bekommt Risse, sie muss erkennen, dass nicht alles nur schwarz oder weiß ist. Trotz aller Unterschiede verliebt sie sich in den Außenseiter. Alle warnen sie. Ihre Freundin Gitta, die nichts als Partys und Amüsement im Kopf hat, ihr Mitschüler Bertil, der selber in Anna verliebt ist und der beginnt, das Paar zu stalken. Auch ihre Eltern sind misstrauisch aber Micha erobert ihr Herzen im Sturm. Vor allem Linda, Annes Mutter, die sich immer ein zweites Kind gewünscht hat, verwöhnt Micha nach Strich und Faden. Und Abel gehört nun einmal zu Micha, ohne Abel keine Micha.
Obwohl es sich um eine Liebesgeschichte handelt, wirkt die Geschichte von Beginn an unterschwellig gruselig. Ich hatte von Anfang an Angst, was wohl passieren mag. Und diese Angst hat sich von Seite zu Seite gesteigert, Man wünscht Anna und Abel nur das Beste und ahnt dennoch, dass diese Liebe unmöglich vom Glück gesegnet sein kann. Diese Liebe ist von Anfang an mit Tragik durchzogen. Abel möchte Anne nicht an sich heranlassen, sie lässt sich nicht abweisen. Sie gewinnt und Stück für Stück bröckelt seine Mauer. Das Märchen der kleinen Klippenkönigin bekommt neue Facetten und je weiter Abel das Märchen erzählt, umso mehr verstehen die Lesenden, dass sich Märchen und Realität nähern. Wie schon in den alten Märchen der Gebrüder Grimm, gibt es auch hier Bedrohungen und Gewalt, es wird mit den Ängsten der Zuhörenden und Lesenden gespielt. Doch immer wieder gewinnt das Gute, denn es ist ein Märchen. Im echten Leben gibt es keine Märchen und Abel weiß das.
Ich habe bei den Top Ten Thursday viel über Antonia Michaelis gehört und gelesen und war sehr neugierig, warum sie so begeistert. Dies ist mein erstes Buch von ihr aber sicher nicht mein letztes. Die Autorin nutzt eine einfache und geradlinige Sprache, sie erzählt ihre Geschichte ohne Abschweifungen, direkt und klar. Zwei Menschen, die sich annähern, sich verlieben und beginnen, viel Zeit miteinander zu verbringen. Also alles normal. Nur, dass hier nichts normal ist.
Sehr gut haben mir die Bezüge zu den Songs von Leonard Cohen gefallen. Die melancholischen Texte passen wunderbar zu dieser Geschichte und „ballad for the young“ ist der perfekte Einstieg. Das Cover in diversen Grüntönen ist perfekt auf das Buch eingestimmt. Das Buch ist von 2012, ich habe keine Ahnung, warum mir diese Autorin bisher entgangen ist.
Und gerade habe ich gesehen, dass es eine weitere Geschichte im Schatten des Märchenerzählers gibt.
Fazit:
Für jeden, der außergewöhnliche und berührende Geschichten mag, die nie die Erwartungen des Lesenden erfüllen. Berührend, wunderschön, traurig und herzlich.
Titel: Der Märchenerzähler
- Dr. Mai Thi Nguyen-Kim
Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit
(223)Aktuelle Rezension von: Johanna_JayIn dem Buch die kleinste gemeinsame Wirklichkeit von Mai Thi Nguyen, geht es Umarmung, wie man mit wissenschaftlichen Studien umgehen sollte, was wichtig ist und worauf man achten sollte. Nguyen schreibt in verschiedenen Kapiteln zum Beispiel über die Legalisierung von Drogen, den Zusammenhang von Videospielen und Drogen und den Gender Pay Gap. Sie erklärt, warum sich die Wissenschaftler nicht immer einig sind und es Publikationen geben kann, die zu unterschiedlichen Ergebnissen.
Ich fand viele der Kapitel sehr spannend, da sie gut zusammenfassen, warum man sich zum Teil in der öffentlichen Meinung nicht einig ist, ob Videospiele Gewalt fördern, oder ob es einen Gender Pay Gap gibt, bzw. wie groß er ist.
Das Buch ist kurzweilig geschrieben und gibt einige gute Denkanstöße. Meiner Meinung nach ist es der Autorin gut gelungen darzulegen, dass Wissenschaft nicht absolut ist, und die Daten, die einer Interpretation zu Grunde liegen, immer nur so gut sein können, wie das Versuchsdesign.
- Oliver Jungjohann
Hinter dem Wasserfall
(57)Aktuelle Rezension von: Lesetastisch92In der Geschichte geht es um zwei Geschwister namens Finja und Aaron.
Als die beiden einen Abend alleine zu Hause verbringen sollen, haben sie ein Ausflug zum Waldsee gemacht.
Am Waldsee sind sie an einem Baumstamm geklettert und sind ins Wasser gefallen, kurz vorher hat ein Pilz blau geläuchtet und so sind sie in einer anderen Welt gelandet mit Mystischen Wesen.
Die Geschwister versuchen denen zu Helfen in ihrer Welt und was da alles auf sie zukommen müsst ihr selbst nachlesen.
Ich fand die Geschichte schön geschrieben und für Kinder ideal als gute nacht geschichte.
- Charlotte Roche
Feuchtgebiete
(2.338)Aktuelle Rezension von: susileseratteIch hatte über einige Jahre hinweg immer wieder gezögert diesen Roman endlich zu lesen... Es tut mir leid so negativ zu sein aber mein inneres Gefühl hat mich wenig überraschend nach dem Lesen dieser Lektüre total bestätigt. Dieser Roman ist wie andere Mega-Bestseller, die ich bereits gelesen habe. Einfach nur tief enttäuschend und ernüchternd! Ich denke, ich muss mich endlich einmal von der Vorstellung lösen, dass Bestseller nicht automatisch gut geschriebene Bücher sind. Ich kann mir allerdings auch nicht erklären, woher diese große Leserschaft bei solchen "Schundromanen" kommt. Das scheint für mich mittlerweile fast schon ein nerviges "Phänomen" zu sein. Das beste moderne deutschsprachige Beispiel ist für mich da eindeutig Caroline Wahl! Völlig unverständlich für mich, wie sich so etwas Schlechtes so gut verkaufen kann. Liegt es womöglich einfach daran, dass die renommierten Verlage einfach sehr gut darin sind ihre Autoren zu vermarkten? Anders kann ich es mir persönlich nämlich nicht erklären. Ich meine mit Schundroman in Bezug auf Feuchtgebiete übrigens die künstlerische Qualität und nicht den offenen Umgang mit Sexualität und/oder den beschriebenen Sexualpraktiken. Ich liebe es nämlich über Erotik in der Literatur zu lesen, aber auch nur, wenn ich dabei ein gewisses Niveau ermessen kann. Und dies kann ich bei Feuchtgebiete leider ebenso wenig wie beispielsweise bei Fifty Shades of Grey... und bei Fifty Shades of Grey habe ich bzw. konnte ich nebenbei bemerkt schlicht weg nicht über den ersten Teil hinaus weiterlesen weil ich es einfach so dermaßen schlecht fand. Ich lese viel lieber einen Hardcore-Porno als etwas so genanntes Erotisches, von dem man als Leser den Eindruck hat, als hätte es eine pubertierende Dreizehnjährige geschrieben. Charlotte Roche ist zwar auf alle Fälle um einige Längen besser als E. L. James (Shades of Grey) aber darauf darf man sich doch ehrlich gesagt auch nichts einbilden, oder? Im Endeffekt muss man auch Charlotte Roche schriftstellerisches Talent absprechen, so bitter und hart dies auch klingt.
Falls diese Rezension als despektierlich oder abwertend verstanden werden sollte, dann tut es mir leid. Ich versuche bei meinen Kritiken stets sachlich und objektiv zu bleiben und bin bemüht mich klar und ohne Vorurteile oder Emotionen auszudrücken. Letztlich handelt es sich dabei auch nur um meine persönliche Meinung und Literatur ist wie vieles andere am Ende des Tages doch einfach nur völlige Geschmackssache :-)
Ich würde dieses Buch also leider niemandem weiterempfehlen, weil mir weder die schlichte seichte Handlung noch der schwache wenig anspruchsvolle Schreibstil zusagen.
- Haruki Murakami
Die Chroniken des Aufziehvogels
(609)Aktuelle Rezension von: benjamin-scheidtHaruki Murakamis Die Chroniken des Aufziehvogels sind kein einfaches Buch. Über weite Strecken wirken die Erzählstränge fast lose, die Figuren teils surreal und abstrus. Gerade Nutmeg (Muskat) und Cinnamon (Zimt) blieben für mich distanzierter. Aber dann gibt es diese anderen Figuren, die mich mitten ins Herz getroffen haben: May Kasahara mit ihrer jugendlichen Radikalität, Toru als scheinbar unscheinbarer Erzähler, der alte Leutnant mit seinen Kriegsgeschichten, oder der hässliche Ushikawa als genialer, eloquenter Schuft.
Was Murakami hier entfaltet, ist ein Geflecht aus Alltäglichem, Historischem und Surrealem. Die banale Suche nach einer verschwundenen Katze öffnet den Weg zu Kriegstraumata, zu Abgründen und zu Momenten tiefster Menschlichkeit. Besonders stark fand ich, wie die Erzählung zeigt: Jeder Mensch kämpft seinen unsichtbaren Kampf und die, die uns lieben, tragen diesen Kampf mit.
Murakamis Kunst hat sich mir besonders im Gegensatz zwischen Ushikawa und May Kasahara gezeigt. Ushikawa ist eine Figur, die ihr Schicksal längst kennt: ein Mann, den die Gesellschaft von Anfang an ausgeschlossen hat. Er ist hässlich, grotesk, verschlagen und gerade dadurch unheimlich real. Seine Tragik liegt darin, dass er sich seiner Außenseiterrolle bewusst ist und sie zugleich gnadenlos ausspielt. Er verkörpert die Seite des Lebens, in der Möglichkeiten längst erstickt sind.
May Kasahara hingegen steht am Beginn ihres Lebens. Mit ihren radikalen Fragen nach Tod, Sinn und Leere erinnert sie uns an das, was wir im Alltag gern vergessen: dass das Leben nicht selbstverständlich ist und dass wir uns unseren Ängsten stellen müssen. Sie ist jung und frei, manchmal grausam ehrlich, und genau deshalb so beunruhigend lebendig.
In diesen beiden Figuren spannt Murakami einen Bogen vom erstickten Schicksal bis zur ungezügelten Offenheit. Dass beide gleichermaßen glaubwürdig, fesselnd und berührend wirken, ist eine enorme schriftstellerische Leistung. Er macht deutlich: Wir alle bewegen uns irgendwo zwischen diesen Polen und genau darin liegt die menschliche Wahrheit, die dieser Roman so meisterhaft einfängt.
Ich will nicht zu viel verraten, aber: am Ende hat mich das Buch zu Tränen gerührt. Nicht aus Traurigkeit allein, sondern aus Dankbarkeit. Und ich denke, dass es langfristig etwas in mir verändert hat. Ich bin Murakami und auch der deutsche Übersetzerin Ursula Gräfe sehr dankbar dafür, dass sie so eine Meisterleistung auf Papier gebracht haben.
Fazit: Kein Roman zum „Nebenbei-Lesen“. Aber für alle, die bereit sind, sich einzulassen, ist Die Chroniken des Aufziehvogels eine Erfahrung, die Spuren hinterlässt.
- Eckart von Hirschhausen
Die Leber wächst mit ihren Aufgaben
(722)Aktuelle Rezension von: Crazygirl1Das Buch ist absolut nicht witzig! Ganz im Gegenteil, ich habe mich zu Tode gelangweilt. Und informativ war es natürlich auch nicht....
Sorry aber das war so dermaßen schlecht, dass dies das zweite Buch in meinen Leben ist welches ich abgebrochen habe
- Jojo Moyes
Mein Herz in zwei Welten
(665)Aktuelle Rezension von: LeoLorisLifeIch dachte das Teil 1 mir schon das Herz zerrissen hat, aber dieses Buch hat mir den Rest gegeben. Ich musste manchmal Pausen machen, weil es zu sehr weh tat. Ich wusste ja schon vor dem Buch, dass sie ihr Happy End bekommen, aber die Szene wo Lou Sam überraschen wollte oder die Szene in der Küche… Ich hab geheult, obwohl ich wusste, dass alles gut wird.
Eddie war die beste Überraschung die hätte in dieser Situation kommen können.
Die Situationen mit Agnes, Margot & Josh…
Dann war da plötzlich wieder Lilly, die ich in Teil 2 gehasst habe, aber jetzt so anders ist.
Wenn ich ehrlich bin, bin ich froh, dass ich mit dieser Reihe durch bin. Nicht weil ich sie nicht mochte, sondern weil sie mich Dinge fühlen lassen hat, wie es noch nie eine Reihe geschafft hat.
Ich habe noch nie bei Büchern geheult, aber diese 3 Bücher haben es geschafft. Sie haben meine Emotionen gebrochen.
- Michiko Aoyama
Frau Komachi empfiehlt ein Buch
(207)Aktuelle Rezension von: MarcelloFrau Komachi empfiehlt ein Buch ist ein episodisch erzählter Roman rund um verschiedene Menschen, die in ganz unterschiedlichen Lebensphasen feststecken – im Job, in der Familie, in ihren Träumen. Alle landen früher oder später in derselben Bibliothek und begegnen dort Frau Komachi, einer Bibliothekarin, die ihnen nicht nur das gesuchte Buch empfiehlt, sondern immer auch etwas Unerwartetes. Über diese Begegnungen und Lektüren geraten die Figuren ins Nachdenken und beginnen, ihre Perspektive – und damit ihren Weg – behutsam zu verändern.
Mir hat besonders gefallen, dass der Roman zeigt, wie die Protagonist:innen selbst reflektieren und sich entwickeln, statt mit plakativen Lebensweisheiten oder esoterisch angehauchter Selbsthilfe zu arbeiten. Die einzelnen Kurzgeschichten sind angenehm zu lesen, lose miteinander verbunden und erzeugen ein warmes, tröstliches Gefühl, ohne allzu schwer zu werden.
Das Buch ist für mich kein großes literarisches Ereignis, das in die Geschichte eingehen wird, sondern eher ein gelungener, liebevoll geschriebener Wohlfühlroman, der sehr schön aufzeigt, wie sinnvoll es sein kann, die Perspektive zu wechseln.























