Bücher mit dem Tag "alpha"
83 Bücher
- Sarah J. Maas
Crescent City – Wenn das Dunkel erwacht
(982)Aktuelle Rezension von: reading_squirrelGlücklicherweise gehöre ich zu den vermutlich gefühlt letzten 5 fantasy-lesenden Wesen, die sich erst kürzlich an die Bücher von Sarah J. Maas herangewagt haben. Denn während jetzt alle begierig auf ACOTAR 6 warten, steht mir noch die Reise nach Crescent City bevor.
Bis ungefähr Seite 300 habe ich mich ziemlich verloren gefühlt: Keinen blassen Schimmer, wen ich wo einordnen muss und was hier genau wie funktioniert. Das hat mich masslos überfordert und gleichzeitig war ich enttäuscht, weil keine wirkliche Handlung da war. Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass mich die Charaktere dieser Reihe bisher am wenigsten abholen. Ich musste mich beinahe zwingen, weiterzulesen - was sich zu 100% gelohnt hat.
Hat man diesen elendig langen und trägen Vorspann erst einmal überwunden, kommt Fahrt auf. Die Geschichte hat mich Seite für Seite ein Stückchen mehr gepackt und die Kapitellänge fühlte sich dadurch auch angenehmer an. Im letzten Drittel angekommen, wusste ich kaum mehr, wo mir der Kopf steht. Die Ereignisse haben sich überschlagen und die unerwarteten Twists haben mich nacheinander fein säuberlich aus der Bahn gepfeffert, inklusive kleinem aber heftigem Tränenausbruch - wer also wie ich eher nahe am Wasser gebaut ist, sollte Taschentücher bereitlegen.
Wenn zu Beginn auch etwas mühsam, entfaltet sich hier nach und nach etwas gewaltiges und ich bin unheimlich neugierig, was mich in Band 2 alles erwartet!
- Cecelia Ahern
Flawed – Wie perfekt willst du sein?
(1.197)Aktuelle Rezension von: BuchspinatZum Inhalt:
Celestine führt ein gutes Leben. Ihre Familie gilt als perfekt. Sie gilt als perfekt. Niemand hat etwas auszustehen. Nicht wie die Menschen, die von der Gilde als „fehlerhaft“ beurteilt und ebenso gebrandmarkt und aus der Gesellschaft ausgestoßen werden. Celestine hat eine große Zukunft vor sich und ist glücklich verliebt in Art – den Sohn des obersten Richters der Gilde. Doch dann passiert eines Morgens im Bus etwas, dass Celestines Leben vollkommen aus der Bahn wirft und plötzlich gilt sie selbst als „fehlerhaft“.
Meine Meinung:
Eine Dystopie, die so absurd erscheinen mag beim Lesen und dennoch – wenn man die täglichen Nachrichten liest und hört – in vielen Dingen eine erschreckende Parallele zur gesellschaftlichen und politischen Entwicklung – nicht nur in unserem Land – geworden ist.
Menschen, die nicht den Grundsätzen der Gilde entsprechen und moralisch einwandfreie Menschen sind – wobei die moralischen und ethischen Grundsätze praktischerweise direkt von der Gilde definiert werden – werden als fehlerhafte Menschen gebrandmarkt. An der Schläfe, der rechten Hand, am Brustkorb oder auf der Zunge. Je nach ihrem Vergehen.
Da ist z.B. die junge Frau, die ihre schwerkranke Mutter zum geplanten Suizid ins Ausland begleitet hat und dadurch „fehlerhaft“ wurde.
Das Leben als „fehlerhafter Mensch“ ist schlimm. Nur Grundnahrungsmittel, Ausgangssperre, schlechte Arbeitsbedingungen, ständige Überwachung und viele Repressalien mehr bestimmen den Alltag einer fehlerhaften Person.
Das Celestine eine fehlerhafte Person werden könnte, erscheint ihr vollkommen absurd, doch dann – eines morgens auf dem Weg zu Schule – droht ein fehlerhafter älterer Herr im Bus zu kollabieren. Niemand hilft ihm. Nicht fehlerhaften Menschen ist nämlich das Helfen von fehlerhaften Menschen untersagt. Sonst werden sie selbst zu fehlerhaften Menschen verurteilt.
Celestine kann nicht einfach zusehen, wie der Mann vor ihren Augen stirbt. Egal, ob das erlaubt ist oder nicht. Also greift sie ein. Als Einzige. Alle schauen zu und nehmen in Kauf, dass der Mann vor ihren Augen sterben könnte.
Sie wird verhaftet. Richter Crevan bietet ihr einen Ausweg an. Das Einzige, was sie dafür tun muss, ist zu behaupten, dass sie nicht geholfen hat, sondern nur ihre Mitmenschen vor dem fehlerhaften Mann beschützen wollte und der fehlerhafte Mann selbst an der Situation schuld ist. Dann würde alles wieder gut werden.
Doch das wäre gelogen. Das wird ihr sehr schnell klar. Und Celestine – trotz großer Angst vor dem Leben als Fehlerhafte – stellt plötzlich das gesamte Regime in Frage und kann es nicht mit ihren eigenen ethischen Grundsätzen vereinbaren, zu lügen.
Was dann geschieht? Das verrate ich Euch nicht. Nur so viel: Celestine wird zum Aushängeschild einer Revolution, die längst überfällig ist. Eine Revolution, in der die Menschen, die unterdrückt werden, die nicht dem gesellschaftlichen Standard entsprechen, aufbegehren. Einer Revolution gegen eine Gesellschaft, in der die Menschen mit Angst und Drohungen stillgehalten werden, damit die Machthaber ihre Macht behalten und ausbauen können.
Menschen, die Sachverhalte und Situationen hinterfragen, sind für Diktatoren und ähnliche Konstrukte sehr gefährlich. Also müssen sie klein gehalten werden. Das geschieht am besten, in dem man Angst schürt. Immer wieder. In dem man Exempel statuiert.
Doch Celestine ist nicht allein. Das wird ihr allmählich bewusst – als sie sich auf die Suche nach Informationen begibt. Ihr Tun ist gefährlich, doch sie kann nicht mehr zurück. Fehlerhaft ist sie sowieso. Dann kann sie auch dafür kämpfen, dass sich etwas ändert. Denn viel schlimmer kann es nicht mehr werden…
Die Geschichte geht unter die Haut und oftmals bin ich beim Lesen unfassbar wütend geworden. Auf Menschen, die ein System ungefragt kaufen. Die sich einreden lassen, dass ethische Grundsätze „fehlerhaft“ sind. Die Menschen vorverurteilen und sie auf unaussprechliche Art und Weise aus der Gesellschaft ausschließen. Weil sie nicht ins Bild passen. Weil sie anders sind. Sich anders entschieden haben.
Schon immer werden Menschen, die nicht „perfekt“ in unsere Gesellschaft passen, diskriminiert und ausgegrenzt. Ob damals zu Zeiten der Sklaverei, der Apartheit, des zweiten Weltkriegs. Sei es bei Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit LGBTQ-Hintergrund. Menschen, die Bürgergeld beziehen oder aus anderen Gründen nicht in die Gesellschaft passen. Die Liste ist noch lange nicht am Ende.
Das bringt mich zu folgender Frage: wer definiert denn, wer in einer Gesellschaft überhaupt perfekt ist und dazugehören darf? Und wer nicht? Wer entscheidet das?
Das muss aufhören. Jeder Mensch ist wertvoll. Einzigartig. Und auf seine Weise perfekt.
Denn – um Margot Friedländer zu zitieren: „Es gibt kein jüdisches, kein muslemisches und kein christliches Blut. Es gibt nur menschliches Blut. Drum sei Mensch!“
Meine Rezension findet Ijr auch auf www.buchspinat.de - Cecelia Ahern
Perfect – Willst du die perfekte Welt?
(857)Aktuelle Rezension von: BuchspinatZum Inhalt:
Celestine hat sich bei ihrem Großvater versteckt. Doch der oberste Richter Crevan gibt keine Ruhe. Er will Celestine unbedingt aufspüren, denn sie ist im Besitz von etwas, dass ihm sehr gefährlich werden und sogar das ganze Regime stürzen könnte. Das muss er unbedingt vereiteln.
Eigentlich will Celestine nur, dass alles so wird wie früher, doch das wird nicht geschehen. Dessen ist sie sich sehr bewusst. Was bleibt, außer zu kämpfen? Und sie ist nicht allein. Carrick taucht wieder auf und überredet sie, nicht mehr zu fliehen, sondern für die Freiheit zu kämpfen…
Meine Meinung:
Ich kann Euch nicht zu viel verraten. Das würde die Spannung zerstören. Band Zwei der Dilogie geht genauso spannend und temporeich weiter, wie Band Eins angefangen hat. Von daher kann ich den zweiten Band genauso empfehlen, wie den ersten Teil dieser großartigen Geschichte.
Celestine beginnt, über sich hinauszuwachsen. Immer mehr Menschen stehen plötzlich hinter ihr und dem Wunsch nach Freiheit. Auch nicht fehlerhafte Menschen. Sie findet Verbündete, muss aber auch lernen, dass manche Verbündete nur ihren eigenen Vorteil suchen und bereit sind, Celestine danach über die Klinge springen zu lassen. Das macht Vertrauen schwer. Doch ohne Vertrauen geht es nicht.
Celestine lernt schnell und steckt irgendwann mittendrin in einer Revolution, die sich sich Wochen zuvor niemals hätte vorstellen können. Als ihre Anführerin. Mit einer Courage, die mich stark beeindruckt hat.
Und sie ist nicht allein. In Carrick hat sie einen Mitstreiter gefunden, der ebenso mutig ist wie sie. Der ähnliche Werte hat. Der Menschen überzeugen kann, ihr Vorhaben zu unterstützen. Und der ihr etwas bedeutet. Und sie ihm. Trotz aller Schwierigkeiten bahnt sich zwischen den Beiden etwas an, dass größer ist als das, was Celestine einst mit Art (Richter Crevans Sohn) geteilt hat…
Manchmal hat man einfach keine andere Wahl. Dann muss man für das kämpfen, was einem wichtig ist. Für Freiheit. Für Demokratie. Für gleiche Rechte. Egal ob man „fehlerhaft“ ist oder nicht. Gemeinsam.
Das gilt für uns alle. Gerade in Zeiten, wo die Rechte von Minderheiten beschränkt werden sollen. Wo finanziell schwache Menschen ausgegrenzt werden sollen. Wo die Reichen und Mächtigen für eine immer größere Schere zwischen Arm und Reich sorgen. Wo jeden Tag von Rassismus und Gewalt zu lesen ist. Von Femiziden. Von Rechtsextremismus. Von Kriegen. Von Menschen, die ihr Hab und Gut verlieren und aus Angst vor Ermordung ihr Heimatland verlassen müssen.
Lasst uns füreinander einstehen. Für Demokratie. Für Freiheit. Für Rechtsstaatlichkeit.
Solidarisch. Mit einem offenen Herzen. Füreinander. Denn wir sind alle gleich. Wir sind Menschen.
Meine Rezension findet Ihr auch unter www.buchspinat.de
- Ali Hazelwood
Bride – Die unergründliche Übernatürlichkeit der Liebe
(655)Aktuelle Rezension von: Cindy1Der Einstieg in die Geschichte hat mir grundsätzlich gefallen, auch wenn ich mich mit dem Schreibstil anfangs etwas schwergetan habe. Nicht wegen der Wortwahl, sondern eher wegen der Satzstruktur. Viele Sätze sind recht verschachtelt, dazu kommen Einschübe, die mich gerade zu Beginn öfter aus dem Lesefluss gebracht haben. Mit der Zeit gewöhnt man sich zwar daran, ganz verschwindet dieses Gefühl aber nicht.
Was mir dafür richtig gut gefallen hat, war die Art, wie die Welt beschrieben wurde. Umgebung und Stimmung konnte ich mir sehr gut vorstellen. Besonders die Gespräche wirkten angenehm natürlich und nicht gestellt.
Die Protagonistin Misery mochte ich von Anfang an sehr. Sie ist eher distanziert, hat einen trockenen Humor, ist ziemlich tough und unfassbar liebenswert. Was ich hier besonders positiv fand: sie wird nicht naiv oder blind vertrauend dargestellt. Sie hinterfragt, denkt nach, liest zwischen den Zeilen. Das wirkte auf mich angenehm erwachsen, ohne dabei kühl oder übertrieben reif zu sein.
Auch Lowe mochte ich wirklich gern. Die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden fand ich nachvollziehbar und stimmig. Man konnte gut verstehen, warum sie sich näherkommen und auch die Probleme und Konflikte dazwischen haben für mich Sinn ergeben.
Spice ist im Buch definitiv vorhanden. Die Szenen sind recht ausführlich, aber nicht übermäßig viel präsent. Der Spice in diesem Buch ist definitiv was außergewöhnliches/ neues. Für mich war es aber trotzdem eine schöne Mischung aus Leidenschaft und Nähe, sodass es sich nicht fehl am Platz angefühlt hat.
Der Fantasy-Anteil ist eher zurückhaltend. Der Fokus liegt stärker auf der Romance und auf den Konflikten zwischen Menschen, Vampiren und Werwölfen, also auf Machtverhältnissen, Spannungen und dem Zusammenleben der verschiedenen Gruppen. Wer hier eine klassische Fantasy mit viel Magie, Verwandlungen und Fähigkeiten erwartet, wird vermutlich enttäuscht sein. Mir persönlich hat genau das aber gut gefallen. Die Wesen wirken hier deutlich menschlicher. Trotzdem bleiben typische Eigenschaften erhalten und sind gut eingebaut.
Ich kann den Hype um Bride verstehen. Die Protas, auch die Nebenfiguren, mochte ich sehr und die Geschichte hatte durchgehend diesen dezenten „Ich will schon wissen, wie es weitergeht“-Faktor. Ein absolutes Highlight war es für mich aber nicht.
Am Ende hat es mir einfach Spaß gemacht, sich frisch angefühlt und vor allem durch seine Charaktere und den eher ungewöhnlich menschlichen Fantasy-Ansatz überzeugt.
- Aimée Carter
Animox 1. Das Heulen der Wölfe
(227)Aktuelle Rezension von: Twilightstar01In Animox lernen wir Simon kennen, einen Jungen, der seit Jahren bei seinem Onkel lebt, während seine Mutter ständig unterwegs ist. Doch plötzlich wird sie unter mysteriösen Umständen entführt – und Simon setzt natürlich alles daran, sie wiederzufinden. Auf seiner Suche begegnet er Winter, einem Mädchen mit mehr als nur einem Geheimnis, und schließlich auch seinem mysteriösen Großvater Orion.
Dabei erfährt Simon nicht nur, dass er noch mehr Familie hat als gedacht, sondern auch, dass er ein sogenannter Animox ist – ein Gestaltwandler, der sich in ein Tier verwandeln kann, je nachdem, welchem der fünf Reiche er angehört. Nun muss Simon nicht nur herausfinden, welches Tier in ihm steckt, sondern auch, wie er seine Mutter retten kann.
Ich muss sagen: Ich fand das Buch mega, mega gut! Dafür, dass es eigentlich für Kinder geschrieben ist, war ich echt überrascht, wie spannend und mitreißend die Geschichte war. Als ich den Klappentext gelesen habe und dort stand, dass seine Mutter von Ratten entführt wurde, dachte ich zuerst: Was sollen das bitte für Ratten sein? Aber im Buch hat das alles total Sinn ergeben und war richtig gut umgesetzt!
Der Schreibstil ist altersgerecht, man bekommt alles super erklärt und versteht es auch direkt. Besonders spannend fand ich das Konzept der Animox-Reiche – wie sie aufgebaut sind, welche Tiere dazugehören und wie das Verwandeln funktioniert. Natürlich gibt es viele Geheimnisse, aber ich fand es toll, dass man schon früh einiges über die Welt erfährt.
Ich will auf jeden Fall sofort Band 2 weiterlesen, weil ich einfach wissen muss, wie es mit Simon und den anderen weitergeht! Ein richtig tolles, spannendes und fantasievolles Buch, das mich absolut begeistert hat.
- Amie Kaufman
Aurora erwacht
(335)Aktuelle Rezension von: thewonderlandofbooksIch wollte diese Reihe unbedingt lesen, obwohl sie eigentlich nicht ganz in mein typisches Genre ist. Sci-Fi gehört eher selten zu meinen Genres und vielleicht bin ich genau deshalb mit wenigen Erwartungen reingegangen. Und trotzdem hat mich das Buch in vielerlei Hinsicht überrascht.
Was mir sofort gefallen hat, war der Aufbau: Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt – das mochte ich sehr! Nicht alle Figuren waren mir sofort sympathisch, aber genau das fand ich auch spannend. Einige Charaktere habe ich schnell ins Herz geschlossen, andere blieben für mich eher blass oder schwer greifbar.
Was mir allerdings echt schwerfiel, war das Worldbuilding. Es gibt extrem viele Informationen, neue Welten, Technologien, Strukturen, und ich hatte immer das Gefühl, alles behalten zu müssen, um der Handlung folgen zu können. Das war für mich als Sci-Fi-Neuling ziemlich herausfordernd. Ich habe gemerkt, dass ich mich teilweise zum Weiterlesen überreden musste, einfach weil es mir schwerfiel, wirklich tief in die Geschichte einzutauchen.
Mit der Zeit wurde es besser, keine Frage. Der Plot an sich ist spannend, temporeich und wirklich kreativ umgesetzt. Gerade zum Ende hin nimmt die Story noch mal richtig Fahrt auf, das hat mir sehr gefallen! Trotzdem blieb das Gefühl, dass ich mit dem Buch „gekämpft“ habe. Es war kein einfaches Leseerlebnis für mich. Nicht weil das Buch schlecht wäre, sondern weil es mir persönlich einfach schwerfiel, mich darauf einzulassen.
Fazit
Ein gut durchdachtes Buch mit starkem Plot, spannendem Aufbau und interessanten Charakteren, aber für mich persönlich war der Einstieg in diese Sci-Fi-Welt zu herausfordernd. Ich kann verstehen, wenn andere die Reihe lieben, bin mir aber unsicher, ob ich Band 2 noch lesen werde.
3,5/5 - Nina MacKay
Dämonentage
(194)Aktuelle Rezension von: mausispatzi2Meine Meinung:Dämonentage von Nina MacKay hat mich gut unterhalten und ich bin sehr gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht.
Die Story ist gut durchdacht und interessant umgesetzt. Adriana ist ein 17-jähriges Mädchen, dass sich wie alle anderen Menschen an den Dämonentagen vor den Dämonen versteckt. Doch diesmal ist es anders und die Gegner schließen sich zusammen, um ihr Ziel zu erreichen. Adriana begegnet dem Halbdämon Cruz und sie erfährt eine erschreckende Wahrheit, die das Leben aller bedroht. Schafft sie es das Unheil abzuwenden? Das müsst ihr selbst herausfinden. Mir hat es jedenfalls gut gefallen und ich bin gespannt, was noch alles passieren wird.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Adriana berichtet aus ihrer Sicht von den Geschehnissen, sodass man einen guten Überblick über ihre Gedanken und Gefühle hat.
Die Protagonisten sind individuell gestaltet. Adriana ist ein taffes Mädchen, die schon viel in ihrem Leben erlebt hat und alles für die Lebewesen gibt, die sie ins Herz geschlossen hat. Cruz wünscht sich wieder ein Mensch zu sein und würde dafür alles tun. Ich bin gespannt, was er dafür auf sich nehmen wird. Zudem finde ich den Aufbau der Dämonenwelt sehr interessant. Vor allem, wie sie aufsteigen und was sie dafür tun müssen.
Das Cover passt perfekt zum Inhalt und gibt die Grundstimmung wieder.
Fazit:Dämonentage ist der Auftakt einer Reihe und ich wurde wunderbar unterhalten. Die Story hat sehr viel Potenzial und ich bin gespannt, was in den Folgebänden noch alles passieren wird. - Ali Hazelwood
Mate – Die unzumutbare Unmöglichkeit von Liebe
(128)Aktuelle Rezension von: Ms_ViolinSerena Paris ist die Einzige ihrer Art: Als erste Mensch-Werwolf-Hybride der Geschichte steht sie im Kreuzfeuer des Konflikts zwischen den Wölfen, Vampiren und Menschen. Bald ist ihr eine ganze Horde blutrünstiger Feinde auf den Fersen, und ihr bleibt nur ein einziger Verbündeter – mit dem sie jedoch eine mehr als schwierige Beziehung hat: Alpha-Werwolf Koen hat in ihr seine Gefährtin erkannt. Ohne dass Serena diese Bindung erwidern würde ... Doch als die Rätsel ihrer Herkunft sie einzuholen drohen, steht allein Koen zwischen ihr und einer tödlichen Katastrophe.
Ich sage es direkt, meine Erwartungen waren ziemlich hoch für dieses Buch, da mir der erste Teil „Bride“ so gut gefallen hat und ich nun wissen wollte, wie es für Serena, Miserys Schwester, weitergehen würde.
Der Ton mit diesem doch recht unverwechselbaren und typischen Humor von Ali Hazelwood hat mich dann auch sofort wieder einmal packen können und meine Erwartungen noch ein klein wenig mehr gesteigert.
Allerdings hatte ich dann doch leichte Probleme in die Geschichte zu finden, da wir direkt zu Beginn so einige Zeitsprünge machen, die ich für mich erst einmal sortieren musste.Trotzdem waren mir die Figuren wieder einmal schnell sympathisch. Allerdings fand ich es doch sehr schade, dass wir so wenig Zeit mit Misery, Ana und Lowe verbringen, da Serena sich in Koens Rudel aufhält.
Dabei sind die Einblicke in die Beziehung von Misery und Serena einfach großartig. Sie sind wirklich wie Schwestern füreinander da, d.h. sie lieben und streiten sich und würden jederzeit jemanden umbringen, um die andere zu beschützen. Besonders Letzteres hat mich zwischendurch sehr zum Lachen gebracht, da Misery Koen „bedrohliche“ Nachrichten schickt, was passieren wird, wenn er nicht richtig auf ihre Schwester aufpasst und da sind dann so wunderbar unheimliche Drohungen dabei wie: “Ich werde deinen Creditscore ruinieren!“ Oder: Ich werde in deinem Namen an eine Krebsstiftung spenden!“
Na, wenn das einem Werwolf-Alpha keine Angst einjagt, dann weiß ich auch nicht!Es gibt genauso wie in „Bride“ einige Geheimnisse und Probleme, die es zu lösen gilt, was der sich sehr langsam anbahnenden Beziehung ein wenig Spannung geben könnte. Allerdings waren ein paar dieser Probleme (v.a. der wahre Grund und die Lösung des Problems, warum Serena sich plötzlich nicht mehr in einen Wolf verwandeln kann) komplett überzogen für mich.
(Spoiler: Ich meine, sie glaubt sie müsste bald sterben und tatsächlich steht nur ihr erster Östrus bevor, weswegen sie unbedingt ganz viel Sex mit Koen haben muss, der allerdings einen Enthaltsamkeitsschwur abgelegt hat … Ja, ernsthaft! Statt sterben zu müssen, muss sie einfach nur tagelang Sex haben!)Aber gut, glücklicherweise mochte ich die Figuren einfach sehr, sodass ich über dieses „Drama“ ein wenig mit den Augen rollen konnte und ansonsten problemlos weiter lesen konnte.
Es wurde dann sogar mal kurzzeitig recht spannend und das zu einem Zeitpunkt, an dem ich damit - noch - nicht gerechnet hätte. Zwar wurde diese Situation auch extrem schnell und wenig überraschend wieder aufgelöst, aber zumindest hat diese kurze Wendung nicht nur für eine Überraschung, sondern auch für eine Auflockerung der bis dahin doch leicht vorhersehbaren Handlung gesorgt.
Daraufhin folgte jedoch sehr viel - übertriebener - Werwolf-Sex.
Wonach Serena und Koen allerdings natürlich immer noch nicht so richtig ihre Gefühle füreinander zugeben wollen, weil Verpflichtung und Rudel und Regeln und Schwur und überhaupt und sowieso… ihr kennt das sicherlich.
Also brauchte es noch mal ein wenig Spannung mit einem Ticken Lebensgefahr damit diese beiden Sturköpfe (und das komplette Rudel gleich mit) erkennen, wie sie wirklich zueinander stehen.
Immerhin hat uns dieser Schluss noch mal einen Besuch von Misery, Ana und Lowe eingebracht, was natürlich noch mal richtig schön war.Fazit: Dieses Buch konnte mich leider nicht so sehr begeistern wie sein Vorgänger „Bride“, aber es war wieder einmal sehr witzig, liebevoll und konnte mit ein klein wenig Spannung punkten. Das Drama, welches mit sehr viel Werwolf-Sex „geheilt“ werden konnte, war mir deutlich zu übertrieben - genauso wie der Sex - aber da ich die Figuren einfach sehr mochte, konnte ich darüber gut hinwegsehen und lande dann eben doch noch mal bei 4 Sternen.
- Francesca Haig
Das Feuerzeichen
(223)Aktuelle Rezension von: AlyriaDer Klappentext und das Zitat auf dem Cover, dass dieses Buch selbst Die Tribute von Panem weit hinter sich lässt, haben bei mir im Vorfeld große Erwartungen geweckt, die leider nicht besänftigt werden konnten.
Handlung: Persönlich empfinde ich die Grundidee der Dystopie zusammen mit dem Setting als größten Pluspunkt des Werks. Auch wenn eine von einer globalen Katastrophe größtenteils ins Mittelalter zurückversetzte Welt nicht neu ist, passt das gut zu dem Zwillingsproblem, das den Kern der Geschichte darstellt. Es werden nur noch Zwillinge geboren, dabei jeweils ein körperlich gesunder (Alpha) und ein körperlich entstellter (Omega). Wie zu erwarten, ist diese Konstellation in eine Zweiklassengesellschaft eingebettet, die durch die Verbindung der Zwillinge interessant wird, denn tötest du einen, tötest du auch den anderen - so die spannende Grundstruktur. Leider wird dieses Potenzial nur genutzt, um hunderte andere Dystopiereihen nachzuahmen. Ein Benachteiligter schließt sich dem Widerstand gegen die "Unterdrücker" an, wird zu einem führenden Kopf der Rebellion, siegt durch glückliche Zufälle gegen die Übermacht und ersetzt das ungerechte System durch eine gerechte Version - schon hundert Mal gelesen. (Band 1 reicht nur bis zum ersten Punkt, aber wegen dem erkennbaren Plot und den Titeln der Nachfolgebände schließe ich einfach mal auf die anderen Punkte). Trotzdem ist die Handlung spannend, weil dieses Plotsystem eben funktioniert und durch die Zwillingssache auch eine originelle Idee mit dabei ist. Auch die Wendung am Ende des Bands war erfrischend.
Schreibstil: Zu Beginn etwas zäh, da über viele Seiten nacherzählt wird, wie unsere Protagonistin von der Kindheit an in die Situation gekommen ist, in der sie eben nun ist. Vermutlich wäre es besser gewesen, erstmal die Vergangenheit auszublenden, nur das Nötigste zu erwähnen und den Rest im Verlauf einzustreuen. Nach diesem "Informationsblock" wird es besser, die Handlung geht voran und Spannung kommt auf. Bloß geht die nicht sehr hoch, weil in den ersten 2/3 nicht viel Weltbewegendes passiert und das Buch die Grundzüge eines Reiseromans annimmt. Zusätzlich stören ständige Wiederholungen den Lesefluss, aber vllt brauchen ja andere Leser regelmäßig die Information, wie die Welt funktioniert. Auch ein bisschen mehr Emotionalität hätte der Story gut getan, Momente dafür, gab es ja. Im letzten Drittel wurde vieles besser, da auch alle Twists für das Ende aufgespart wurden. Umgehauen hat es mich trotzdem nicht.
Charaktere: Im Großen und Ganzen waren die Figuren in Ordnung, also man sollte kein GoT-Niveau erwarten, aber es ging. Cass, die Protagonistin, ist die typische Heldin mit tadellosem Charakter und Weltbild. Interessant macht sie eigentlich nur ihre "Superpower" als Seherin, die ist aber manchmal einfach zu übermächtig, weil sie Cass und Co aus so ziemlich jeder schwierigen Lage rettet. Obwohl sie es nicht steuern kann, sieht sie eben zufällig immer genau die wichtigen Dinge. Auch die seelische Zerstörung, die mit ihrer Seherfähigkeit früher oder später eintreten soll, hat sich nach der Flucht am Anfang auch nicht mehr gezeigt, wobei erste Anzeichen davon Cass nochmal viel interessanter gemacht hätten. Vllt. kommt das ja noch später. Kip, der am ehesten die Rolle des Sidekicks hat, mochte ich, allerdings hat er es meiner Meinung nach etwas zu unbekümmert hingenommen, dass er sich an gar nichts mehr erinnern konnte (Mich hätte es bestimmt ziemlich fertig gemacht, nicht mal den eigenen Namen zu wissen). Die Antagonisten waren ok, aber haben manchmal fragwürdige Entscheidungen getroffen, die mich an ihrer Intelligenz haben zweifeln lassen. Zoe und der Zwillingsbruder hatten bis jetzt keine Tiefe und wirkten ziemlich austauschbar. Vermutlich habe ich deswegen auch den Namen von dem Typen vergessen, der zudem als Rebellenanführer noch fragwürdigere Entscheidungen getroffen hat als die Antagonisten.
Fazit: Eine typische Dystopie-Rebellions-Geschichte, die mit einigen originellen Ideen und einem überraschenden Bandende Pluspunkte sammelt, aber vom Schreibstil und Aufbau her etwas braucht, um spannend zu werden. Den Vergleich mit Tribute von Panem hält das Buch aber nicht stand, und schon gar nicht eine Überhöhung. Eher für jüngere Leser geeignet.
- Jordan Stephanie Gray
Bitten
(80)Aktuelle Rezension von: Naddilovesbooks𝐁𝐞𝐰𝐞𝐫𝐭𝐮𝐧𝐠: 4,5/5⭐️
𝐐: Vampire oder Werwölfe?
𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠:
Vorab: Wie hübsch ist bitte dieser Wendeschutzumschlag?😍 Ich kann mich gar nicht entscheiden, auf welcher Seite ich ihn lassen soll!🤣
Celeste's Tod war krass & brutal, dabei so unvorhergesehen. Ich hätte echt nicht gedacht, dass so schnell jemand stirbt & dann auch noch die so sympathische beste Freundin der Hauptprota.
Ich brauchte ein wenig, bis ich in die Story reinkam, aber als es dann soweit war, bin ich nicht mehr davon losgekommen, auch wenn die Charaktere doch recht jung waren, weshalb ich erst Bedenken hatte.
Vor allem fesselte mich das ganze Drumherum. dass es verschiedene Höfe gab und vor allem die Hierarchie unter den Werwölfen mit ihren ganzen Regenten, Grafen und was noch alles. Es war zwar ein wenig viel, aber gut durchdacht und als ich mal drin war, überschaubar. Vor allem die Kapitel, in denen sie zur Academy ging und die Geschichte der Werwölfe erlernte, gefielen mir sehr.
Auch die verschiedenen Augenfarben waren eine interessante Sache, die die Geschichte gleich anfeuerte, als Vanessa mit lilanen überraschte.
Vanessa überzeugte mich mit ihrer offenen Art und dass sie ihr Herz auf der Zunge trug. Trotz oft impulsiven Verhalten (aber sie war ja auch erst frisch 17 & ihr Leben hat sich so gefühlt binnen einer Nacht geändert inkl. der Mord ihrer besten Freundin), fand ich sie echt sympathisch. Vor allem auch loyal, denn sie gab die Suche nach Celeste's Mörder nicht auf.
Calix & Severi auch beides sehr spannende Charaktere. Der eine eher ruhig, berechnend und einfach der charmante Kronprinz, der andere 'nur' der Cousin mit einer so krass mystischen Aura um sich, dass man ihn einfach nur interessant finden kann.
Beide gaben mir Impulse, zu glauben, dass sie Geheimnisse hatten, was gut dazu beitrug, das Buch nicht beiseite legen zu wollen.
Auch wenn ich die Liebesgeschichte ein wenig flach fand & mich nicht so packen konnte, hat mich der Rest der Geschichte komplett überzeugt & ich hab auch mit dem Twist am Ende niemals gerechnet.
Die Autorin erschuf eine düstere Atmosphäre, bei der der Schreibstil aber dennoch leicht verständlich war und mich zwang, einfach immer weiterzulesen und in Zukunft auch mehr Werwolf-Geschichten lesen zu wollen.
Deshalb bin ich wahnsinnig gespannt auf die Fortsetzung! Wann geht's weiter?!😭
𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭:
Ein sehr gelungener Auftakt einer spannenden Werwolf-Ära im urbanen Fantasysetting, mit einem total unvorhersehbaren Twist & ich muss unbedingt wissen, wann es eine Fortsetzung gibt! - Amie Kaufman
Aurora entflammt
(190)Aktuelle Rezension von: auszeit_lesen„Und ich bin ein wildes Durcheinander mitternachtsblauer Geisteskraft, durchwebt von brutalen silbernen Fäden, und explodiere in alle Richtungen.“ (Kapitel 2)
Worum geht’s?
Aurora und das Squad 312 sind auf der Flucht vor Kopfgeldjägern und verfolgen gleichzeitig ihre Mission die Galaxie vor dem Ra‘haam zu retten. Dazu muss Aurora nicht nur lernen ihre Kräfte als Trigger zu kontrollieren, sondern auch die Waffe der Eshvaren finden.
Wie war’s?
Wem Band 1 gefallen hat und wer Lust auf eine Mischung aus YA und Science Fiction hat, go for it! Die Perspektive wechselt mit jedem Kapitel. Wir haben also 6 verschiedene POVs. Das hat mich beim Lesen aber gar nicht gestört, denn jedes Squadmitglied hat besondere Eigenheiten, die sich durch den Erzählstil voneinander abgrenzen. Ich mag Auris Art zu Fluchen oder wie Scarlett in Nebensätzen die Pros und Cons ihrer Exfreunde einbaut. In diesem Teil entwickelt sich auch (endlich) eine Lovestory. Zwischendurch gab es immer mal kleine Längen, aber insgesamt gefällt mir die Entwicklung der Story und es passiert einiges.
Ich habe für mich allerdings festgestellt, dass ich in diesem Genre Hard Science Fiction ein bisschen lieber lese, aber das ist natürlich Geschmackssache. 😊
- Amie Kaufman
Gemina
(223)Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicisZusammenfassung/Klappentext:
Hanna Donnelly, die Tochter des Kommandanten der Sprungstation Heimdall, und Niklas Malikow, ein Mitglied eines Mafia-Clans, fristen ein langweiliges Leben auf der Station. Doch als eine feindliche Sondereinheit angreift und die Bewohner dezimiert, wird ihr Alltag schlagartig zum Kampf ums Überleben. Gleichzeitig droht ein Funktionsausfall des Wurmlochs das gesamte Raum-Zeit-Kontinuum zu zerstören. Hanna und Nik müssen sich nicht nur gegen ihre Feinde behaupten, sondern auch die gesamte Station – und möglicherweise das ganze Universum – retten.
Meinung:
Nach den dramatischen Ereignissen auf der Hypatia verlagert sich die Handlung nun auf die Sprungstation Heimdall, wo neue Bedrohungen auf die Besatzung warten. Anfangs war ich etwas enttäuscht, dass Kady und Ezra nicht mehr im Mittelpunkt stehen, doch diese Enttäuschung währte nur kurz – denn Hanna und Nik stehen ihnen in nichts nach.
Während die Geschichte zunächst ruhig beginnt, überschlagen sich die Ereignisse schon bald. Eine brutale Sondereinheit übernimmt die Station mit Gewalt und geht dabei skrupellos gegen die Besatzung und die Bewohner vor. Zeitgleich wird das Wurmloch, das Heimdall mit anderen Teilen des Universums verbindet, zur tickenden Zeitbombe und droht zu kollabieren. Als Leser kommt man kaum zur Ruhe – insbesondere gegen Ende nimmt das Chaos beinahe überhand. Die düstere und beklemmende Atmosphäre bleibt durchgehend fesselnd und sorgt für jede Menge Nervenkitzel.
Hanna und Nik könnten kaum unterschiedlicher sein – sie, die verwöhnte Tochter eines Offiziers, er, der Sohn eines Mafia-Clans. Doch beide beweisen auf ihre eigene Weise Stärke und wachsen über sich hinaus. Ihre Konversation lebt von Sarkasmus, hitzigen Wortgefechten, aber auch von wachsendem Vertrauen. Besonders überrascht hat mich Hanna – wer hätte gedacht, dass hinter der privilegierten Fassade eine knallharte Kämpferin steckt? Auch Nik mochte ich sehr, denn er ist weitaus facettenreicher, als es zunächst scheint. Die Nebencharaktere bleiben hingegen eher blass – mit Ausnahme von Niks Cousine Ella, die mit ihrer Intelligenz eine enorme Hilfe ist. Sie sorgt für eine zusätzliche emotionale Tiefe und viele humorvolle Momente.
Der außergewöhnliche Erzählstil aus Illuminae bleibt erhalten: Die Geschichte wird erneut durch Chatprotokolle, Überwachungsvideos, Tagebucheinträge und geheime Dokumente erzählt. Diese Darstellung macht das Buch zu einem besonderen Leseerlebnis und sorgt für eine spannende Erzählweise.
Fazit:
Eine grandiose Fortsetzung, die mit rasantem Tempo, fesselnder Atmosphäre und starken Charakteren überzeugt – auch wenn die Geschichte gegen Ende fast im Chaos versinkt. Der ungewöhnliche Erzählstil und die actiongeladene Handlung machen Gemina zu einem nervenaufreibenden Pageturner.
Wer Illuminae mochte, wird auch hier nicht enttäuscht!
- Kira Licht
Ich bin dein Schicksal
(166)Aktuelle Rezension von: Lili-MarieMonster, die sich von der Angst der Menschen ernähren? Sowas gibt es doch gar nicht. Doch und mit den Monstern existiert eine zauberhafte Welt in denen es so viel zu entdecken gibt. Erin kennt es nicht anders. Sie sieht diese Wesen aus einer anderen Dimension schon seit sie denken kann. Sie findet sogar Freunde in ihnen und kommt einem von ihnen, Cal, sehr nahe. Bis dieser plötzlich verschwindet.
Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und es gibt viele Erklärungen, die die Monster und die andere Dimension bildlich beschreiben. Allerdings waren es mir manchmal zu viele Erläuterungen und Erklärungen. Es gab immer wieder Wiederholungen und das hat es mir etwas mühsam gemacht am Ball zu bleiben. Sobald man diesen Punkte aber überwunden hat nimmt die Geschichte richtig an Fahrt auf.
Die Figuren sind gut beschrieben, allerdings hätte es für mich persönlich mehr emotional sein können. Erin hat Cal auch recht schnell verziehen, dass dieser spurlos verschwunden ist. Dafür gibt es zwar auch einen entschuldigenden Grund aber das Cal dort weitermachen wollte wo die beiden aufgehört haben, hat mich etwas gestört. Als hätte seine Abwesenheit nichts mit ihm angestellt.
Das Ende war wirklich fies und damit habe ich echt nicht gerechnet. Der zweite Band wird hoffentlich einige Fragen klären und weiterhin spannend bleiben.
- Lana Ferguson
The Fake Mate – Die Liebe ist eine Bestie für sich
(156)Aktuelle Rezension von: Angel_KuroIch mochte schon immer Stories über Gestaltwandler. Habe sehr viele auf Englisch gelesen. Und als dieses Buch raus kam, wusste ich, dass ich es brauche.
Fake Dating trifft auf Fake Mate. Eine Gefährtin kann in der Werwolfswelt den entscheidenden Anhaltspunkt geben. Und genau darum geht es in der Story.
Nicht nur ist das Buch super geschrieben, sondern es hat Spaß gemacht, es zu lesen.
Empfehlenswert für alle, die Gestaltwandler und Gefährten lieben. Ich habe es auf jeden Fall verschlungen. Und Spice ist natürlich auch vorhanden ;) das wissen vor allem die, dir schon mal von der Hitze eines werwolfs gehört haben.
- Lara Kalenborn
"Der Schwur des Alphas" (Rune Moon Wolves 1): Ein Wolf-Gestaltwandler-Liebesroman
(38)Aktuelle Rezension von: elviraDieser Auftakt hat richtig Spaß gemacht. Ich habe die Geschichte gerne gelesen. Der Schreibstil ist flüssig und Kessy eine wundervolle Protagonistin. Sie hat mir so oft Leid getan. An Vidan musste ich mich erst gewöhnen. Er macht es einem nicht leicht mit seiner Art, doch irgendwann konnte auch ich ihn ins Herz schließen. Die Mystik hinter den Gestaltwandlern hat mir wahrscheinlich am besten gefallen. Trotzdem hat mir etwas gefehlt für 5 Sterne. Das klitzekleine bisschen, jedoch kann ich es nicht genau benennen.
Fazit: Die Autorin hat das Leben im Rudel und überhaupt die Gestaltwandler so interessant gestaltet. Ich freue mich auf die weiteren Bände der Reihe. Ich möchte so gerne noch mehr über die ganzen Gestaltwandler erfahren! - Amber Auburn
Tigerauge
(37)Aktuelle Rezension von: TatjanaVBKlappentext
»Sie werden uns finden. Sie werden uns jagen. Nur Viktor kann uns jetzt noch helfen.« Der Stellungskrieg zwischen Can und Fel geht weiter. Lena hat sich mittlerweile im Versteck der Katzen eingelebt, fühlt sich aber noch immer irgendwie fehl am Platz. Daran ändert auch Noel nichts, der immer häufiger alleine das Lager verlässt. Lena beobachtet ihn einmal sogar dabei, wie er heimlich Essen stiehlt. Als sie ihm auf die Schliche kommt, nähert sich eine unerwartete Bedrohung, die nicht nur für sie, sondern auch für das Can-Rudel gefährlich werden kann.
Inhalt
Lena ist mittlerweile bei den Fel und lebt sich bei den Katzen ein. Doch auch Noel kann nicht ´s dran ändern, dass sie sich fehl am Platz fühlt. Doch während Lena Noels Geheimnis lüftet, nähert sich eine unerwartete Gefahr den Camp der Fel und Can…
Fazit
Ein weiterer Band der "Academy of Sharpeshifters" Reihe wurde von mir förmlich verschlungen. Wieder ist es der Autorin gelungen mich in ihren Bann zu ziehen. Ich für meinen Teil freue mich bereits auf Lenas und Noels Geschichte und bin schon tierisch gespannt wie es weiter geht.
- T. M. Frazier
Lawless
(134)Aktuelle Rezension von: ZahirahT. M. Frazier weiß, was sie ihrer Leserschaft schuldig ist. Auch im 3. Teil der King-Reihe ist ihr wieder ein toller Bad-Romance-Roman gelungen. Bear ist ein Typ, der mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Doch in dem Moment als Thia seine Hilfe braucht ist er zur Stelle. Ich habe die Art und Weise, wie diese Geschichte erzählt wird echt genossen. Sowohl Bear als auch Thia haben einen komplizierten Background, doch wie das alles miteinander verwoben wurde, sowie die Einbindung all der „alten Bekannten“ aus den Vorgängerbänden, war wirklich super gemacht. Und die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam aber intensiv, was mir gut gefallen hat.
Für mich ein weiterer absolut toller Band dieser Reihe - rasant, sexy, herzzerreißend und ein bisschen schockierend. Auch der Schreib- und Erzählstil ist dem Milieu, in dem die Story angesiedelt, angemessen. Ich kann nur sagen – LESEN. Von mir gibt es wieder 5 von 5 Sterne.
- Patricia Briggs
Ruf des Mondes
(220)Aktuelle Rezension von: zeki35Ich muss zuerst sagen, dass diese Cover mich etwas abgeschreckt hat und ich dadurch dieses Buch auf dem SUB hatte.
Nichtsdestotrotz hat mich die Inhaltsangabe sehr neugierig gemacht und ich habe mich ans Buch ran gewagt. Und muss sagen, ich habe es nicht bereut.
Das Buch ist etwas anders als die anderen Fantasy Bücher, und trotz der nicht realistischen Figuren (Werwölfe, Vampire, ...) ist das Buch in meinen Augen sehr realistisch dargestellt. Man taucht vollkommen rein und denkt sich, das passiert jetzt tatsächlich.
Die Protagonisten sind wirklich alle sehr gut beschrieben und man kann sich jeden einzelnen sehr gut vorstellen.
Mercy ist jedoch meine Lieblingsprotagonistin. Ihre spitze Zunge und ihre offene Art machen sie sehr sympathisch.
Sam und Adam mochte ich ebenfalls, wobei ich sagen muss, dass Adam in meinen Augen noch einen Tick besser ist. :)
- Sandra Henke
Alphavampir
(53)Aktuelle Rezension von: Becky_loves_booksCover: Das Cover dieses Buches fügt sich wunderbar in den Stil dieser Reihe ein. Abgebildet ist ein geheimnisvoll aussehender Mann mit blutigem Mundwinkel sowie ein schöner weißer Wolf. Gefällt mir auch dieses Mal sehr gut!
Meinung: Nachdem mich der erste Band der Alpha-Reihe so begeistert hat, musste ich ohne lange Pause mit Band 2 weitermachen. Der Übergang war nahezu nahtlos und ich fand es toll, zunächst wieder auf Claw und Tala zu treffen. Die beiden rücken aber etwas in den Hintergrund. Dafür geht es in diesem Band um Werwölfin Nanouk und den geheimnisvollen Kristobal, der sich als Vampir entpuppt. Zwischen den beiden knistert es heftig. Beide scheuen sich vor echten Gefühlen, da sie in der Vergangenheit schmerzvolle Erfahrungen machen mussten. Schwierig ist es auch deshalb, weil sie unterschiedlichen "Spezies" angehören. Als aber Gefahr für beide Gruppen droht, schließen sie sich zu einer Allianz zusammen.
Sandra Henke hat auch in diesem Roman für spannende und funkensprühende Atmosphäre gesorgt. Es fiel mir erneut schwer, das Buch aus der Hand zu legen.
Wunderbare Charaktere und aufregender und leidenschaftlicher Handlungsstrang machten auch diesen Teil zu einem tollen Leseerlebnis. Die Sex-Szenen lasen sich sehr gut und somit war das Kopf-Kino ständig in Betrieb.
Fazit:
Schreibstil, Handlung und Setting passen hier wie die Faust aufs Auge. Wer die Reihe bisher nicht kennt und Fan von Erotik und Paranormal Romance ist, sollte hier unbedingt zugreifen. Lesevergnügen garantiert!!! - JK Bloom
Inferi
(10)Aktuelle Rezension von: dorothea84Die Welt ist eine trostlose, leere Wüstenlandschaft, in der nur noch wenige Menschen ums Überleben kämpfen. Monster, die den Namen 'Meregas' tragen, sorgen für diese Minderheit auf der Erde, indem sie die Menschen jagen und töten.
Belle und ihr Bruder versuchen zu überleben, denn sie haben nur noch sich. Doch als die eine Entscheidung fällt und die ihren Tod bedeutet wird alles anders. Sie hat plötzlich eine Verbindung zu den Meregas. Im Norden kämpft Luke jeden Tag durch sein Leben. Doch dann beschließt er aufzubrechen, Richtung Süden auf der Suche nach der Ursache. Auf seinen Weg wird er auch verändert und hat mehr gemein mit einem Meregas als Mensch. Als Belle und Luke aufeinander treffen ändert sich alles.
Es gibt viele Geschichten über das Ende, der Menschheit. Manche sind wirklich sehr schlecht geschrieben, doch nicht dieses Buch. Nicht nur das es wirklich mal was anderes war. Keine Zombies! ;) Durch Belle, die versucht ihren Bruder uns sich am Leben zu erhalten. Luke, der einfach nicht weiter warten will, sondern wissen will was die Ursache ist. Am Anfang fragt man sich wie die beiden jemals sich treffen sollen bzw. die passen sogar nicht zusammen. Man bekommt so viele ineinander verknotete Stränge gezeigt, dass man es am Anfang gar nicht sieht. Doch beim Beenden des Buches merkt man so einige. Man darf hier kein klassisches Happy End erwarteten. Gerade deshalb hat mir das Buch so gut gefallen es fällt aus dem Rahmen und man kann nicht sagen es ist Fantasy, Dystopien oder gar Liebesgeschichte. Es ist alles so gut gemischt, das man es einfach nur als klasse Geschichte für ein paar sehr guten Stunden auf der Couch beschreiben kann. - Ruby Dixon
Barbarian Alien (Ice Planet Barbarians 2)
(15)Aktuelle Rezension von: tsukitia16Handlung & Aufbau
So wie im vorherigen Band ist der Aufbau des Buches relativ gleich geblieben. Im Fokus liegt ein Liebespaar. In diesem Fall Liz und Raahosh. Abwechselnd lesen wir die Erzählung aus beiden Perspektiven, was immer wieder spannend ist, was insbesondere hier zutrifft, weil ein Alien nun mal anders denkt (= Raahosh) als ein Mensch (= Liz). Dabei startet die Geschichte auch schon sofort und wir werden wieder in die Zeit zurückversetzt als die Menschen von den Sakh (also den Aliens vom Planeten Not-Hoth) gerettet werden. Das Buch knüpft demnach nicht am Ende des Vorgängers an. Somit wird auch deutlich, dass man die Bücher nicht unbedingt nach Erscheinungsdatum lesen muss. Wichtige Informationen werden auch nochmal kurz erläutert bzw. werden relevante Ereignisse nochmal erwähnt. Aber, wenn wir ehrlich sind: Eigentlich sind die Informationen zum Planeten oder den Einwohnern oder vorherigen Ereignissen größtenteils unwichtig, da der Fokus auf die Liebesbeziehung... und ja, auf die sexy time liegt. Es ist kein typisches Fantasy Buch mit ausgereiften und gut durchdachten Worldbuilding. Im Grunde geht es nur ums eine und Romantik, was erstaunlicherweise gar nicht unbedingt so wenig ist.
Figuren
Liz gefällt mir als Charakter wirklich sehr gut. Sie ist stark, witzig und vorlaut. Eigentlich weiß sie, was sie will und ist auch durchsetzungsfähig. Allerdings finde ich es schade, dass sie dann doch ziemlich schnell ihre Prinzipien aufgibt sich keinen Lebensstil aufzwingen zu lassen, den sie nicht möchte. Mir nichts dir nichts akzeptiert sie ihr "Schicksal". Da gab es kaum Widerworte oder Kämpfe dagegen. Auch, dass sie das Verhalten von Raahosh so verharmlost finde ich schwierig. Man merkt zwar, dass die Autorin die Falschheit seines Benehmens vermitteln möchte, aber die Autorin macht dies so lasch und wir dürfen halt auch nicht vergessen mit welcher Zielgruppe wir er hier zu tun haben. Als ob die ganzen TikTok-Girlies das verstehen würden (merkt man übrigens auch bei der Author's Note ganz hinten im Buch). Das hätte man sehr viel besser herausarbeiten können und müssen. Raahosh ist auch ein ziemlich spannender Charakter hinter dem sehr viel Dramatik steckt, die aber auch hier nicht gut genug ausgearbeitet werden. Aber ich verstehe schon, dass dies in so einem dünnen Buch unmöglich ist. Allerdings merkt man schon sehr gute Ansätze und das macht die Figur äußerst spannend und erklärt natürlich auch sehr gut sein Verhalten - immerhin, wir erhalten auch eine Erklärung, warum er so ist wie er ist, was auch schließlich sein Handeln erklärt. Klar, insgesamt müsste man noch deutlich ausbauen, aber insgesamt fand ich die Hauptpersonen sehr cool und es hat mir viel Spaß gemacht den beiden bei ihrer Annäherung aneinander "zuzusehen". Zudem fand ich deren Wortgefechte sehr unterhaltsam. Liz ist halt so ziemlich das Gegenteil von Raahosh - und diese Kombination ist einzigartig und lustig zugleich.
Sprache & Stil
Der Schreibstil ist natürlich ziemlich einfach gehalten, aber dennoch mochte ich wie schon im ersten Teil die Wortwitze. Das Buch ist eher weniger beschreibend, sondern es stehen vor allem Handlungen im Vordergrund, was ich für Erotikromane mehr als angemessen empfinde. Etwas anderes wäre auch ziemlich ungeeignet und ich persönlich mag es auch lieber, wenn ein Buch aus Handlungen und Dialogen besteht. Beschreibungen von Gefühlen und Orten/Gegenständen langweilen mich schnell. Auch auf Englisch lässt sich das Buch gut lesen - allerdings sollte man auch kein blutiger Englischanfänger sein, da die Wortwitze unter Umständen nicht verstanden werden könnten (auch wenn diese nicht essentiell zu verstehen, um der Geschichte folgen zu können).
Romantik & Erotik
Auch, wenn dessen Beziehungen eigentlich eher toxisch anfängt, kann ich total nachvollziehen, warum die beiden sich so anziehend finden und ich muss sagen (als Dark Romance Fan) ich mochte die Dynamik zwischen den beiden und fand sie zum Ende hin auch immer niedlicher als Liebespärchen. Ich finde der romantische Funke zwischen den beiden kommt wirklich gut rüber beim Lesen. Die Erotik ist am Anfang sehr spannend, aber flacht im Verlaufe des Buches stark ab und die Sexszenen wirken eher lieblos und unkreativ. Am Anfang war da noch diese pulsierende Erotik, dem die beiden aber eben noch nicht sofort nachgehen und das machte es für mich so intensiv zu lesen, wenn beide sich nach und nach annähern. Sehr prickelnd! Man muss aber bedenken, dass die Romantik (meiner Meinung nach) und auch die Dramatik von Raahosh einfach mehr im Vordergrund steht und die sexuelle Energy aus dem ersten Teil zwischen Georgie und Vektal ist hier deutlich weniger präsent.
Themen & Botschaften
Wie schon erwähnt: It is not that deep. Es gibt tiefgründige Ansätze sowohl im Bezug auf Raahoshs Charakter und Hintergrundgeschichte und dem Stamm der Sakh, aber es wird nicht detailliert ausgearbeitet, was ich schon finde. Bringen sowas nicht ein, wenn du nicht vor hast damit wirklich zu arbeiten. Es ist eben ein Erotikroman für ein Publikum mit wenig Hang ausgeklügelten Grey-Charakteren und psychologischen Lehrstunden. Das muss es auch meiner Meinung nicht, denn das ist halt auch nicht der Anspruch des Buches, was schnell deutlich wird. Ich finde es gut, dass man mit traumatischen Figuren nicht vollends übertrieben hat und z.B. Liz eigentlich ziemlich normal ist oder zumindest nicht psychisch gestört. Somit kann ich darüber hinwegsehen, dass die ernsthaften, psychologischen Aspekte des Romans nur zum Teil herausgearbeitet wurden.
Mir hat das Buch viel Spaß gemacht und es ist eine gut gemachte Lektüre, die nicht sehr anspruchsvoll, aber dafür umso unterhaltender ist. Locker, flockig saust man durch die Seiten und das erotische Prickeln tut sein Übriges dazu.
- Inka Loreen Minden
Die Lady und das Biest
(26)Aktuelle Rezension von: Sandrica89Ich habe schon sehr viele Bücher von der Autorin gelesen. Unter anderem die Warrior-Lover und Wächterschwingen. Nachdem ich aber "Der Freibeuter und die Piratenlady" verschlungen habe, wollte ich noch mehr von Piraten lesen. Daher musste das Buch einfach mit. Nicht nur das Cover sondern auch der Titel hat mich angesprochen und versprach einiges...
Patricia ist eine waschechte Lady und hat eigentlich ein wundervolles Leben. Doch dies kann sie nicht geniessen, denn sie fühlt sich eingeengt und will lieber die Welt erkunden. Leider finden ihre Eltern das gar nicht gut, dass sie einen eigenen Kopf hat und wollen sie daher verheiraten lassen, mit einem alten reichen Knacker. Dies gefiel ihr gar nicht, also nimmt sie ihre Sachen und haut ab. Ihr Plan ist es, auf einem Schiff eines Freundes nach Amerika zu reisen und dort ein neues Leben zu beginnen. Doch die Vorfreude währt nicht lange, denn sie bemerkt schnell, dass sie auf dem falschen Schiff gelandet ist. So wie die Männer aussehen, können sie nur Piraten sein. Sie glaubt sich schon verloren, doch dann steht der Captain vor ihr. Noch nie in ihrem Leben hat sich Patricia so dermassen zu jemandem hingezogen gefühlt, und sie kennt ihn nicht mal. Und Captain Morgan denkt das selbe: er fühlt sich zu ihr hingezogen und alles in ihm zwingt ihn, sie zu seiner Gefährtin zu machen. Langsam begreift Patricia was vor sich geht und das Abenteuer beginnt...
Ich bin es mir von der Autorin gewohnt, dass die Geschichten sehr prickelnd sind, aber nicht dumpf. Und ich wurde nicht enttäuscht. Wie die beiden sich kennengelernt haben ist schon abgefahren. Und wer hätte gedacht, dass so viele unterschiedliche Wesen auf einem Schiff lauern. Es war äusserst spannend mitzulesen, wie die Hauptprotagonisten sich immer näher kamen. Man spürte deren Funken und Spannung, was mich meist ziemlich kribblig gemacht hat. Die Nebencharaktere waren so super toll. Mir gefielen wirklich alle, was selten vorkam. Zuerst denkt man, dass Mordan vielleicht ganz andere Absichten haben könnte, aber der Gegenteil war der Fall. Auch ich fühlte mich zu ihm hingezogen. Und das nicht nur wegen seinem Äusseren (*seufz*), sonder weil er ein so gutes Herz hat. Die Spielchen, die Pat durchmachen musste, fand ich echt grausam, aber so konnten auch die Geheimnisse aufgedeckt werden. Die Crew war genauso toll, diese Loyalität finden man wirklich selten. Und es gab einige Überraschungen, die mich wirklich überrascht haben. Das Ende fand ich zuckersüss und ich freue mich für die beiden. Mit einem Alpha wird es wohl nie langweilig...
- Francesca Haig
Das Feuerzeichen - Rebellion
(110)Aktuelle Rezension von: JuliaBWie schon der erste Band mich auch der zweite Teil dieser dystopischen Trilogie begeistert. Der Weltenbau ist außerordentlich gelungen, die Geschichte um die Atomkatastrophe und deren Folgen für Menschen und Gesellschaft sind durchdacht und sehr gut in den Plot eingebaut. So wird auch in eher ruhigen Passagen eine Spannung aufrecht erhalten, man hatimmer das Gefühl, dass etwas passiert, auch wenn es eigentlich nur wenige Actionszenen gibt. Dazu passt die außerordentlich gelungene und differenzierte Figurenzeichnung. Da die Handlung stellenweise etwas langatmig ist, kommen die Protagonisten und ihre Entwicklung dafür bestens zur Geltung. So versinkt etwa Cass nach dem großen Verlust aus dem ersten Band erst einmal in Trauer und Resignation, was für einige Leser irritierend sein mag, weil es eine eher unangenehme Seite einer bisher starken Charakters beleuchtet, aber es ist letztlich die logische Weiterentwicklung einer in sich sehr stimmigen Figur. So ist dieser Band, auch wenn auf den letzten Seiten alles für ein großes Finale im dritten Buch angelegt wird, mehr als nur der notwendige Mittelteil einer Trilogie, sondern ein in sich stimmiger Roman, der durchaus selbstbewusst neben dem Anfang und hoffentlich auch dem Ende der Dystopie stehen darf. - Amber Auburn
Wolfspack
(76)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneDieser Teil ist wieder super toll. Die Bücher sind zwar ziemlich kurz, aber die Geschichten sind klasse. Ich bin echt gespannt, wie es weiter geht mit Lena und Janis und den anderen.
Der Schreibstil ist mega toll, man kommt dadurch super in die Geschichte hinein.
Klare Weiterempfehlung.























