Bücher mit dem Tag "alte geschichte"

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20 Bücher

  1. Cover des Buches Die seltsamsten Orte der Antike (ISBN: 9783406727047)
    Martin Zimmermann

    Die seltsamsten Orte der Antike

    (10)
    Aktuelle Rezension von: BuecherboteRB

    Klappentext:
    Dieses Buch lädt ein zu einer ebenso spannenden wie unterhaltsamen Expedition. Es führt seine Leserinnen und Leser über drei Kontinente vom Hindukusch im Osten zu den Säulen des Herakles im Westen, vom nebelgrauen Thule im Norden zum sonnendurchfluteten Alexandria im Süden und macht mit 40 wahrhaft seltsamen Orten einer fernen Vergangenheit vertraut: mythischen Metropolen wie der Urstadt der Menschheit (Eridu), Schauplätzen großer Liebesgeschichten wie den hängenden Gärten von Babylon, rätselhaften Stätten wie der Stadt der Elefanten (Apameia), betrügerischen Orakeln (Abonuteichos), dem Grabmal der Kleopatra (Alexandria), Gespensterhäusern (Athen), Schädelsammlungen (Entremont) und jenem heiligen Vorgebirge am Atlantik, wo man ein leises Zischen hört, wenn die Sonne im Meer versinkt.

    Über den Autor (Quellen: Portrait im Buch und Wikipedia):
    Martin Zimmermann, geboren 1959 in Güldenstein, studierte Geschichte und Germanistik zunächst in Kiel, später in Tübingen, wo er promovierte und sich habilitierte. Seit 2002 ist er Ordentlicher Professor für Alte Geschichte an der Universität München. Sein Forschungsschwerpunkt ist die historische Landeskunde Kleinasiens.

    Persönlicher Eindruck:
    Martin Zimmermann schildert in seinem Buch eine Reihe von Städten der Antike vor allem im Hinblick auf ihre Bedeutung im kulturellen Kontext. Anhand teils nachgewiesener, teils rein mythologischer Orte erklärt er, wie die Menschen der Antike versucht haben, sich die Welt zu erklären, aber auch, wie Mythen zu politischen und finanziellen Zwecken ins Leben gerufen oder umgedeutet wurden. Die Ausführungen sind unterteilt in Kapitel, die sich jeweils einer Kategorie von Orten annehmen, zum Beispiel Orte, die den Ursprung der Welt greifbar machen sollten, oder Ort des Wissens. Innerhalb jedes Kapitels werden mehrere Städte in jeweils einem Unterkapitel beschrieben, sodass das Buch auch als Nachschlagewerk verwendet werden kann. Weil Geschichte sich nun einmal zu wiederholen pflegt und die antiken Völker voneinander lernten, bleibt es nicht aus, dass sich verschiedene Elemente in den Mythen wiederholen, trotzdem ist jede Beschreibung für sich spannend. Wenn man zu viel auf einmal liest, kann es passieren, dass einem irgendwann der Kopf schwirrt von Namen von Personen und Städten, und dass man das Gefühl hat, sich in einem Netz aus Querverbindungen zu verheddern. Mich persönlich hat das nicht gestört, insgesamt war es für mich ein spannender Einblick in die Gedankenwelt der Antike.

  2. Cover des Buches Dark Rome (ISBN: 9783406808623)
    Michael Sommer

    Dark Rome

    (22)
    Aktuelle Rezension von: HistoMark

    Ich habe das Buch kurz nach Erscheinen gelesen und seitdem mehrmals verschenkt. Es konzentriert sich auf die Schattenseiten des römischen Alltags – Gewalt, Aberglaube, Sexualität, Verbrechen, Skandale – und ergänzt damit die übliche politische oder militärische Sichtweise. Dieser Perspektivwechsel ist bereichernd und macht das Werk lesenswert.

    Die Darstellungen sind anschaulich, gut erzählt und eröffnen ein lebendiges Bild der römischen Gesellschaft jenseits von Kaiser und Senat. Besonders gelungen ist, dass auch weniger bekannte Aspekte aufgegriffen werden, die man in klassischen Überblicksdarstellungen kaum findet. Natürlich ist manches zugespitzt und nicht immer streng wissenschaftlich, doch als populärwissenschaftliches Werk erfüllt es seinen Zweck: Es vermittelt Geschichte spannend und zugleich informativ.

    Insgesamt ein lebendiges und unterhaltsames Buch, das die dunklen Seiten Roms in den Vordergrund rückt und damit neue Einblicke ermöglicht – keine Fachliteratur, aber empfehlenswert für geschichtlich Interessierte.

  3. Cover des Buches Nach 1177 v. Chr. (ISBN: 9783534610020)
  4. Cover des Buches Alle Wege führen nach Rom (ISBN: 9783608986402)
    Michael Sommer

    Alle Wege führen nach Rom

    (7)
    Aktuelle Rezension von: LaNasBuchclub

    „Alle Wege führen nach Rom: Die kürzeste Geschichte der Antike“ ist ein wunderbar ausgearbeitetes Sachbuch, das sein Publikum spielerisch leicht mit anderthalb Jahrtausenden Menschheitsgeschichte bekannt macht. Ich bin erstmals durch den doch etwas ulkigen Titel auf das Buch aufmerksam geworden und als sehr geschichtsinteressierte Person, wollte ich es unbedingt mal mit diesem Werk versuchen.

    In 8 gut ausgearbeiteten Kapiteln nimmt uns der Autor und begeisterte Historiker Michael Sommer mit auf eine turbulente Rundreise durch die Vergangenheit. Der flotte, einnehmende und gut verständliche Schreibstil macht es dabei sehr leicht sich zwischen den Seiten schnell zurecht zu finden. Und wer vielleicht die Sorge hat, nur einen weiteren dicken Geschichtswälzer vorzufinden, der dazu verdammt ist im Regal zu verstauben, irrt gewaltig, denn mit ca. 270 Seiten ist dieses Buch in der Tat die wohl kürzeste Zusammenfassung der Antike. Es klingt durchaus nach einer Herausforderung so viel Wissen auf so wenigen Seiten einzufangen, aber es ist dem Autor durchaus gelungen, dieses Kunststück zu vollbringen. Mir hat dieses Tempo gut gefallen, denn für ein Sachbuch ist es doch irgendwie erfrischend, dass es auch mal kurz und knackig sein kann.
     Etwas überraschend war, dass der Autor einen so starken Schwerpunkt auf die politischen Entwicklungen der epochalen Abschnitte legt. Die Verknüpfung von der heutigen Zeit mit der Antike entwickelt sich hier schnell zum zentralen roten Faden, daher sollte man zum Lesen neben einem Interesse für Geschichte, auch ein wenig Interesse für politikwissenschaftliche Themen mitbringen.

    Alles in allem hat mir dieses Sachbuch gut gefallen. Man konnte auf jeder Seite die Begeisterung des Autors für sein Fachgebiet herauslesen und das ist definitiv ansteckend. Wer jetzt nach etwas sucht um bereits vorhandenes Wissen zu vertiefen, wird mit dieser doch sehr kompakten Darstellung der Antike vermutlich keinen Volltreffer landen, ich persönlich fands aber super, um meine Kenntnisse ein wenig aufzufrischen. Und ich kann mir gut vorstellen, dass selbst Geschichtsmuffeln sich für diese temporeiche Erzählung erwärmen könnten. So oder so ist „Alle Wege führen nach Rom: Die kürzeste Geschichte der Antike“ die Leseempfehlung alle mal wert.

  5. Cover des Buches Metropolis (ISBN: 9783608983708)
    Greg Woolf

    Metropolis

    (5)
    Aktuelle Rezension von: sunny-girl

    In diesem Buch geht der Autor der Frage nach, was Menschen dazu bewogen hat Städte zu gründen. Er beschreibt hauptsächlich die Entwicklung im Mittelmeerraum von den Anfängen der Besiedlung bis zur Zeitenwende. Es gibt aber auch "Ausflüge" in andere Zivilisationen. Er untersucht auch die Beziehungen zwischen den einzelnen Städten und Reichen, ihre Entwicklung und wie sie sich gegenseitig beeinflusst haben. Der Autor bereitet die umfangreichen Daten leicht verständlich auf. Dadurch lässt sich das Buch auch ohne Vorkenntnisse und umfangreichen recherchieren gut lesen. Es ist interessant und keinesfalls trocken, obwohl es viele Daten enthält.
    Mir hat das Buch gut gefallen. Es hat interessante Einblicke geliefert.

  6. Cover des Buches Mordsache Caesar (ISBN: 9783406841224)
    Michael Sommer

    Mordsache Caesar

    (14)
    Aktuelle Rezension von: claudiaZ

    Das Buch behandelt mehr als die letzten Tage des Diktators Julius Ceasar. Tatsächlich spannt es einen weiten Bogen, beginnend mit einer allgemeinen Einführung zur Römischen Republik. Anschaulich wird deren Entstehung bzw. Grundidee beschrieben. Dies schafft die Grundlage für das Verständnis der weiteren Geschehnisse im alten Rom, die in der Ermordung Ceasars gipfeln. 

    Im weiteren Verlauf wird auf das Leben und Wirken Julius Ceasars eingegangen und sein unaufhaltsamer Weg an die Spitze Roms geschildert. Dabei kommen viele bekannte Zeitgenossen Ceasars zu Wort, da die einzelnen Ereignisse auch aus deren Sicht beleuchtet werden. Zu nennen sind beispielsweise Cicero, Marcus Antonius oder Kleopatra. 

    Zu Beginn des Buches wird dem Leser die Frage gestellt, ob die Mörder Ceasars als Befreier Roms oder eiskalte Killer anzusehen sind. Für die Beantwortung dieser Frage hat der Autor Michael Sommer eine fundierte und auch unterhaltsame Grundlage geliefert. Eine klare Leseempfehlung für alle Geschichtsinteressierten. 

  7. Cover des Buches Babylonischer Liebesgarten (ISBN: 9783406453434)
    Volkert Haas

    Babylonischer Liebesgarten

    (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Diokletian (ISBN: 9783406787317)
    Alexander Demandt

    Diokletian

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Mit "Diokletian - Kaiser zweier Zeiten" legt der emeritierte Althistoriker Alexander Demandt nach "Marc Aurel" die zweite Biographie eines römischen Kaisers vor. Einziger "Mangel" des Buches: der Titel ist in gewisser Weise ein Etikettenschwindel, denn es geht beileibe nicht nur um Diokletian, im Mittelpunkt steht vielmehr das von ihm geschaffene System der Tetrarchie, der Aufteilung des gesamten römischen Reiches unter zwei Augusti, quasi Seniorkaiser, denen jeweils einer der beiden Caesarii, die Juniorkaiser, zur Seite stand. Notwendig wurde diese Einrichtung durch die vorangegangene Epoche der Soldatenkaiser, d.h. manchmal sogar gegen ihren Willen von ihren Legionen zum Kaiser ausgerufenen Feldherren, was naturgemäß zu bürgerkriegsartigen Zuständen und häufig wechselnden Staatsoberhäuptern führte. Diokletian beendete die "erste Zeit", indem er die Macht auf eben vier Schultern verteilte und von den Teilhabern Einigkeit erwartete, was zumindest für die Zeit der ersten Tetrarchie auch recht gut funktionierte. Doch bereits nach seinem und Maximians (sein Mitaugustus) Abdankung begannen erneut Auseinandersetzungen um die Nachfolge, da, anders als vom Erfinder der Tetrachie geplant, sich nicht das Leistungsprinzip für die Besetzung der Kaiserwürde durchsetzte, sondern die Erbfolge an deren Stelle trat, was dann einen Kaiser wie Konstantin, Sohn eines Caesaren, möglich machte. Und gleichzeitig neue Bürgerkriege hervorrief.

    Interessant ist auch die Darstellung Diokletians in den Quellen, für die einen ist er eine Art Friedenskaiser, der dem römischen Reich eine letzte Ruhephase vor dem Germanensturm verschaffte, für andere, insbesondere christliche Autoren, ist er wegen der von ihm veranlassten Christenverfolgungen der Antichrist, an dem kein gutes Haar gelassen wird. Dabei waren seine Maßnahmen im Vergleich zu anderen eher moderat und auch mehr die Folge der intransingenten Haltung der späteren Opfer, denn er hatte niemals einen Abfall vom Glauben gefordert, allerdings die Opferbereitschaft der Christen unterschätzt.

    Einen leicht schalen Beigeschmack hat bei mir allerdings eine Formulierung hinterlassen, Im Kontext von Geschichstserinnerung verweist Demandt auf die Tatsache, dass Vorgänge oft an ihren extremen Auswüchsen gemessen werden und erwähnt in diesem Zusammenhang den Holocaust im Nationalsozialismus. Aber gab es denn irgendeine Art von moderatem Nationalsozialismus? 

  9. Cover des Buches Der Aufstieg Roms (ISBN: 9783608964332)
    Kathryn Lomas

    Der Aufstieg Roms

    (7)
    Aktuelle Rezension von: butterflyinthesky


    Zusammenfassung:

    Souverän und facettenreich schildert Kathryn Lomas die römische Geschichte von den allerersten Anfängen bis zum Beginn der Punischen Kriege. Glänzend gelingt es ihr, diese Geschichte in ihrer Besonderheit verständlich zu machen, und sie gibt überraschende Antworten auf die historische Frage aller Fragen: Wie und warum gelang einer kleinen Stadt der erstaunliche, in keiner Weise vorgezeichnete Aufstieg zur Weltmacht? 




    Meine Meinung:

    Ich liebe alles was mit dem alten Rom zu tun hat. Natürlich musste ich dieses Buch haben! Sehr informativ aber leider auch ziemlich trocken. Die Geschichte wird einfach abgerattert, ein paar Zahlen und Daten hier und da und das war's. Ich habe eine Ewigkeit gebraucht um es zu beenden weil es mich an manchen Stellen einfach zu sehr gelangweilt hat. Ansonsten kann ich es jedem empfehlen der etwas über die römische Geschichte wissen will!


  10. Cover des Buches Die Kaiser von Rom (ISBN: 9783596713455)
    Mary Beard

    Die Kaiser von Rom

    (3)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Beard zeigt, was es wirklich hieß, Kaiser von Rom zu sein, jenseits der wilden Geschichten über Intrigen, Orgien und Wahnsinn. Sie schildert, wie Augustus, Nero oder Caligula die Regierungsgeschäfte führten, stellt ihren Alltag im Palatin, dem römischen Kaiserpalast, dar, ihre Aufgaben und ihr Verhältnis zum Volk. Sie macht uns mit den Ehefrauen und Geliebten des Kaisers bekannt, auch mit den Müttern wie Neros Mutter Agrippina,  mit den Rivalen des Imperators, seinen Sekretären, Buchhaltern und Hofnarren bis hin zum Schuhputzer und Serviettenhalter. Wir erfahren, was der Kaiser speiste, wie er reiste, mit wem er schlief, wovor er am meisten Angst hatte.
    Und sie zeigt, was die einfachen Leute im Kaiser sahen, was das römische Volk von ihm erwartete. Er war nicht nur die Verkörperung ihrer Ängste, die sich in den Mythen über die grausamen Herrscher Roms widerspiegeln. Sie wandten sich an ihn in der Not und bei Konflikten und sahen in ihm den weisen Richter, der ihre Probleme löste.
    Mit Humor und Scharfsinn schreibt Mary Beard über die Kunst des Regierens, über Autokratie und Korruption – und revolutioniert nebenbei unser Bild von Herrschern und Beherrschten im Römischen Reich.

    Opulente Ausstattung mit 126 Abbildungen, u.a. in einem farbigen Bildteil.

    Weiters zu erwähnen, die ausführlichen Anmerkungen, die Namen der Kaiser, die Besichtigungsstätten und eine Chronologische Übersicht.

     

  11. Cover des Buches Herodot und Thukydides (ISBN: 9783406833939)
  12. Cover des Buches Athen (ISBN: 9783570551936)
  13. Cover des Buches Volkstribun (ISBN: 9783608986440)
  14. Cover des Buches Welten im Aufbruch (ISBN: 9783608988031)
    Raimund Schulz

    Welten im Aufbruch

    (2)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Ein durchaus interessanter Überblick über viele antike Kulturen und Räume.

    Das Religionskapitel ist etwas überpräsent.

    Auf rund 500 Buchseiten wird die Geschichte der Welt der letzten 2000 Jahre präsentiert.

    Ein Buch das mit seiner fülle an Information beeindruckt, aber irgendwie nicht zu fesseln vermag.

    Aus meiner Sicht leider langweiliger Geschichtsunterricht. SCHADE


  15. Cover des Buches Die Entdeckung der Medizin (ISBN: 9783608964790)
  16. Cover des Buches Einführung in die Alte Geschichte (ISBN: 9783406667107)
    Hartmut Leppin

    Einführung in die Alte Geschichte

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Zenzi
    Überblicks- und Einführungsliteratur zum Studium der Alten Geschichte.
  17. Cover des Buches Lucullus (ISBN: 9783608987782)
    Peter Scholz

    Lucullus

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Wer heute den Namen Lucullus hört, denkt fast immer an einen reichen, Feste feiernden, alten Römer, der auf seinem Landgut sich sinnlichen Genüssen hingegeben hat. Weniger bekannt ist, dass Lucius Licinius Lucullus (118–56 v. Chr.), wie er mit vollem Namen heißt, ein sehr erfolgreicher Feldherr und geschätzter Politiker war, bevor er einer Intrige zum Opfer gefallen ist. Lucullus wollte mit aller Kraft die rücksichtslose Ausbeutung der Menschen in den Provinzen durch die dortigen Eliten aufräumen, was naturgemäß auf Widerstand gestoßen ist. 

    Als Lucullus, Verfechter der Res Publica, sich gegen die autokratischen Ambitionen des Triumvirats Ceasar, Pompeius und Crassus stellt, gerät er in den Sog von Intrigen, an denen sein Schwager Publius Clodius Pulcher (man erinnere sich an den Bona-Dea-Skandal) beteiligt ist und die ihn beinahe das Leben kostet.   

    Darauf hin zieht er sich ins Privatleben zurück und beschäftigt sich mit der Errichtung von prächtigen Villen und Gärten. 

    Autor Peter Scholz beleuchtet das Leben von Lucullus in fünf großen Abschnitten von seiner politischen Seite und deckt einige, den Lesern vielleicht unbekannte Seiten des Lucullus auf.  

    • Die Republik: Eine kurze Geschichte von Aufstieg und Spaltung
    • Die Diffamierung der Aristokratie
    • Der entrissene Sieg im Osten
    • Zurück in Rom: Politik, Triumph und erlesenes Genüsse
    • Wie Lucullus überlebte - eine Nachgeschichte 

    Wie es sich für ein wissenschaftliches Werk gehört, gibt es zunächst einen Einblick, wie es zu den Zuständen, die zu Lucullus Lebzeiten geherrscht haben, kommen konnte. Diese Entwicklung ist ob der vielen Personen komplex, aber gut erklärt. Da ich vor Kurzem „Mordsache Caesar“ gelesen habe, bin ich mit den römischen Familien sowie deren Ämtern recht gut vertraut. 

    Peter Scholz interpretiert die eine oder andere der zahlreichen Quellen neu und zieht Rückschlüsse auf die tatsächlichen Ereignisse.  

    Das Buch ist recht anspruchsvoll und nichts für zwischendurch. Man muss sich Zeit nehmen und das eine oder andere auch nachschlagen. Unterstützt wird diese Biografie durch eine große Anzahl an Fußnoten und Quellenangaben sowie Karten und Abbildungen. 

    Fazit: 

    Wer sich gerne mit Römischer Geschichte befasst und die unbekannte Seite des Lucius Licinius Lucullus kennenlernen will, ist hier richtig. Gerne gebe ich dieser interessanten Biografie 5 Sterne.

     

  18. Cover des Buches Die Schlacht im Teutoburger Wald (ISBN: 9783406838095)
  19. Cover des Buches Blaubeeren vergisst man nicht: Lebenserfahrungen einer Wienerin schlesischer Herkunft (ISBN: 9781980972532)
    Ina Rom

    Blaubeeren vergisst man nicht: Lebenserfahrungen einer Wienerin schlesischer Herkunft

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Livilla

    Liebevoll und bewegend schildert Ina Rom in dem Buch ‚Blaubeeren vergisst man nicht‘ die Geschichte ihrer aus Schlesien stammenden Mutter Liesbeth von der Kindheit, über die aufkeimende Liebe zu ihrem späteren Ehemann Toni, einem österreichischen Kriegsversehrten, die sie nach Wien verschlägt, bis hin zu ihrem Leben als Witwe im Altenheim. 

     

    Auch Probleme werden nicht unter den Tisch gekehrt, der Alkoholismus des Vaters, Zeitmangel und das arbeitsame Leben der Eltern, die beginnende Demenz Liesbeths, das Bedauern der Autorin darüber, erst spät mit den Aufzeichnungen begonnen zu haben, da einiges an Erinnerungen schon unwiederbringlich verloren war. 

     Die Liebe der Tochter, dringt durch jede Zeile und berührt mich sehr. Sie setzt ihren Eltern und ihrer Familie mit diesem sehr persönlichen Buch ein Denkmal. Viele Fotos lassen mich an der Geschichte der Familie teilhaben. Fast kommt es mir nach der Lektüre vor, als ob ich mit allen Beteiligten persönlich bekannt wäre ...

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich empfehle es allen, die sich für Zeitgeschichte und die Generation der Eltern, Groß- oder auch Urgroßeltern interessieren. Vielleicht kann das Buch manchem als Anregung dienen, selbst nachzufragen und nachzuforschen. Lest es einfach selbst ... 

  20. Cover des Buches Athen (ISBN: 9783406397585)
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