Bücher mit dem Tag "alte schule"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "alte schule" gekennzeichnet haben.

12 Bücher

  1. Cover des Buches Er ist wieder da (ISBN: 9783404171781)
    Timur Vermes

    Er ist wieder da

     (3.373)
    Aktuelle Rezension von: worldofbooksps

    Ein Roman der vom ersten Moment an zum Schmunzeln bringt. Man muss sich nur einen Adolf Hitler in mitten Deutsch-Türkischen Mitmenschen vorstellen. Timur Vermes, macht aus einem grauenhaften Mann, einen Mann mit dem man lachen kann. Man darf allerdings nicht außer Acht lassen, dass dieser Roman mit Humor geschrieben ist und nicht um irgendetwas verharmlosen zu wollen. Ich finde die Idee dahinter sehr interessant und bin froh es gelesen zu haben. 

  2. Cover des Buches Barbara stirbt nicht (ISBN: 9783462000726)
    Alina Bronsky

    Barbara stirbt nicht

     (190)
    Aktuelle Rezension von: schmoekerstunde

    Ein unterhaltsamer Roman, teilweise amysant, aber auch bitterböse und zum Nachdenken anregend.

    Die Autorin erzählt sehr bewegend über die Hilflosigkeit, aber auch sarkastische Art vom Protagonisten. Man muss sich mit diesen alten, in einer über 50jährigen, verknöcherten Ehe lebenden Menschen auskennen, um so intensiv darüber schreiben zu können.

    Über die Krankheit der Ehefrau erfährt man leider nichts Näheres. Aber dass Herr Schmidt deshalb über seine Grenzen hinauswächst, ist bemerkenswert. Trotzdem ist dieser Mann kein Sympathieträger.

    Beim Lesen waren meine Überlegungen, ob es heutzutage überhaupt Männer in dem Alter gibt, die so derartig weltfremd sind.

    Das Buch sollte man unbedingt gelesen haben.

  3. Cover des Buches Nachtzug nach Lissabon (ISBN: 9783442746248)
    Pascal Mercier

    Nachtzug nach Lissabon

     (1.359)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03

    Raimund Gregorius (genannt Mundo) verlässt nach einer besonderen Situation das Gymnasium in Bern in dem er als Lateinlehrer arbeitet. Er fährt mit dem Nachtzug nach Lissabon und ist auf der Suche nach dem Arzt Amadeu de Prado, von dem er zuhause im Antiquariat ein Buch entdeckt hat, das ihn fasziniert. Schon im Zug lernt er einen Mann kennen, der ihm bei der Suche hilft.

    Er lernt auf seinem Aufenthalt verschiedene Leute kennen, die jahrelang mit Amadeu de Prado zusammen gelebt haben oder befreundet waren. Auch erhält er einen tiefen Einblick in das Leben des Arztes, der nur nahestehenden Personen vorbehalten ist. Raimund Gregorius fährt verschiedene Orte an und erfährt immer mehr über die schillernde und auch einsame Persönlichkeit Amadeu de Prados.

    Pascal Mercier hat wieder mal einen einsamen und introvertierten Gelehrten beschrieben, den es auch schon in seinem früheren Buch Perlmanns Schweigen gab. Raimund Gregorius ist auch ein akribischer Übersetzer der alten Schriften, er hat unter anderem Griechisch, Hebräisch studiert,  in seiner Jugend die Liebe für das Morgenland entdeckt und Persisch gelernt. Nun als er Hals über Kopf nach Portugal abreist, lernt er in kürzester Zeit die portugiesische Sprache, um das Buch Prados zu lesen und in Lissabon die Menschen verstehen zu können und sich selbst verständlich zu machen.

    Diese unberechenbare Flucht passt so gar nicht zu Mundo, der immer so zuverlässig ist und sich keine Disziplinlosigkeit leistet. Sein Tag verläuft wie ein Schweizer Uhrwerk und er bedauert, dass er in seiner Jugend die falsche Berufswahl gewählt hat. Auch erinnert er sich an eine Begebenheit in jungen Jahren, die seinen ehrlichen Charakter zeigt. Er ist kein charmanter und exzentrischer Typ auf den die Frauen stehen, aber es gibt Begegnungen auf seiner Reise durch Portugal mit Frauen, die diesen unbeholfenen Mann berühren. Und nicht nur Frauen sind es, mit denen er intensive Begegnungen hat. Auch lernt er einige Wegbegleiter Amadeus kennen und kann zeigen, wie versiert er im Schachspielen ist. 

    Bei Amadeo de Prado und Raimund Gregorius gibt es einige Parallelen. Zum einen die gemeinsame Liebe zum geschrieben Wort, die Angst vor einer Krankheit und ihre Empfindsamkeit anderen gegenüber.

    Raimund Gregorius macht keine halben Sachen. Wenn er sich zu etwas entschlossen hat, zieht er es bis zum Ende durch, aber er ist ein einsamer altmodischer Zeitgenosse, der auf andere wohl verschroben wirkt.

    Auch dieses Buch von Pascal Mercier wurde bis auf einige Begegnungen spannend geschrieben. Pater Bartolomeu hat Amadeu de Prado sehr detailiert und gefühlvoll beschrieben, aber die Unterhaltung zwischen Jorge und Prado war mir zu philosophisch und verworren. Am Ende habe ich gedacht, Raimund Grigorius würde eine andere Richtung einschlagen.  

     

  4. Cover des Buches Die Inselfreundinnen (ISBN: 9783548291987)
    Brigitte Janson

    Die Inselfreundinnen

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Klusi

    An einem Abend, als die drei Freundinnen Clara, Vicki und Rachel aus Liebeskummer dem Sekt etwas intensiv zugesprochen hatten, ersteigerten sie im Internet eine alte Dorfschule auf Wangerooge. Anfangs sind die drei Frauen geschockt über ihre eigene Courage, aber letztendlich sehen sie es als eine Chance zur Veränderung, die sie alle drei dringend brauchen. Darum lassen sie sich auf diese waghalsige Unternehmung ein, denn die alte Schule ist in einem ziemlich heruntergekommenen Zustand,und es steht schnell fest, dass sie hier einiges investieren müssen, einerseits materiell aber auch Zeit. Aber sie haben vor, ein Hotel für Menschen mit Liebeskummer zu eröffnen.

    Sehr bald nach ihrer Ankunft auf der Insel begegnen die Freundinnen ihrem „Nachbarn“. Der Aushilfs-Schäfer Jonathan treibt seine Schafherde nämlich ausgerechnet immer über den angrenzenden Schulhof, was den neuen Besitzerinnen ganz und gar nicht gefällt. Aber da ist etwas in Jonathans Blick, das besonders Clara schnell den Wind aus den Segeln nimmt, denn wenn er sie ansieht, kann sie nicht mehr klar denken.


    Diesmal nimmt uns Brigitte Janson mit auf die Insel Wangerooge. Es ist ein kurzweiliger Roman mit viel Lokalkolorit, einerseits heiter aber auch mit ernsten Tönen, denn vor allem über die alte Insulanerin Rieke erfährt man viel über Wangerooges zum Teil sehr tragische Geschichte. Auch die Atmosphäre der Insel ist wunderbar eingefangen. Ich war selbst noch nie auf Wangerooge, habe aber direkt Fernweh bekommen und konnte mir die geschilderten Situationen sehr gut vorstellen. Auf jeden Fall wird es im wahrsten Sinn des Wortes stürmisch auf der Insel – in jeder Beziehung.

    Sehr gut haben mir die verschiedenen Charaktere gefallen. Da sind zum einen die drei Freundinnen, die unterschiedlicher gar nicht sein könnten, und es ist wunderbar und interessant beschrieben, wie sie sich gerade durch ihre Verschiedenheit ergänzen und wie unterschiedlich sie mit der neuen Situation auf der Insel umgehen. Der wortkarge Jonathan ist anfangs ein Buch mit sieben Siegeln. Eigentlich würde er recht gut zu dem Frauentrio passen, denn auch er hat Liebeskummer. Aber da muss erst seine Tochter ihre Ferien auf Wangerooge verbringen, um ihren Vater aus seiner selbst gewählten Isolation zu holen.

    Besonders ist mir im Lauf der Handlung Rieke ans Herz gewachsen. Die alte Dame ist lebensklug und resolut und spielt nur zu gerne ein wenig Schicksal. Aber auch sie ist nicht gegen falsche Entscheidungen gefeit, und ihre „Vermittlungskünste“ bringen zusätzlich noch einige Turbulenzen in die Geschichte.

    Ich habe diesen Roman mit großem Vergnügen gelesen und kann ihn als Urlaubslektüre wärmstens empfehlen, denn man kann so richtig schön in die Handlung abtauchen.

  5. Cover des Buches Mirrorscape - Gefangen im Reich der Bilder (ISBN: 9783499214615)
    Mike Wilks

    Mirrorscape - Gefangen im Reich der Bilder

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Zeliba
    Cover

    Ich muss sagen, dass ich finde, dass das Cover diesem Buch nicht wirklich gerecht wird. Bedenkt man, dass es im Buch hauptsächlich im Bilder und Farben und vor allen sehr fantastische Wesen geht, hätte ich mir wirklich mehr gewünscht als das kleine Bild von der Stadt Valm.
    Die erhabene Schrift mit diesem schillerndem Regenbogeneffekt gefällt mir jedoch sehr gut. Man muss einfach das Buch im Licht hin und herdrehen und sich an der Farbpracht erfreuen. Die englische Variante, nur Mirror Scape genannt, finde ich vom Cover jedoch noch weniger gelungen. Diese ganzen dunklen Farben . . .  nein also absolut nicht mein Geschmack und vor allen, meiner Meinung nach, sehr unpassend für ein Buch in dem das Bild und die Farbe das Hauptthema einnehmen. 

    Handlung

    Für Mel wird, wenn auch um mehrere Ecken, ein Traum war. Er bekommt eine Lehrstelle in Valm. Und nicht bei irgendwem. Nein. Bei Meister Blenk persönlich. Oder fast persönlich, denn zwar sieht er den Meister des Hauses hin und wieder, untersteht jedoch dem missgünstigem Lehrjungen Groot. Und dieser ist alles andere als begeistert, dass der Meister Mel nicht nut kostenlos unter die Fittiche nimmt, nein, an Selbigem sogar einen Narren gefressen hat. Es beginnt für Mel eine arbeitsreiche Zeit voller Schikane. Ist das wirklich er Traum, den er sich gewünscht hatte? Doch zum Glück gibt es da noch den Lehrjungen Ludo und das Küchenmädchen Wren. So vertreiben sich die drei Freunde nach der Arbeit gemeinsam ihre freie Zeit. Als sie dabei jedoch einmal unerlaubterweise halb ins Zimmer des Meisters purzeln, und vorher noch verblüfft sehen, wie selbiger in einem Gemälde verschwindet, beginnt für sie ein fantastisches Abenteuer, das stehts zwischen Unglauben, Fantasie und tödlicher Gefahr wandelt.

    Schreibstil

    Den Großteil der Geschichte erleben wir zusammen mit Mel. Nur hier und da wechseln mal die Sichtweisen. Dabei ist der Stil des Buches jedoch sehr einfach gehalten und balanciert im Grunde sehr nah an der Grenze zum Kinderbuch. Die Dialoge wirkten oft etwas farblos und gestelzt. Es war so gut wie immer sehr absehbar welche Richtung eingeschlagen wurde. Dasselbe galt für die Handlungen, auch wenn der Autor durch kleine Breaks anscheinend versucht hatte, Schwung in die Geschichte zu bekommen, so finde ich persönlich nicht das ihm dies so überragend gelungen war. Vom Tempo her zieht sich die Geschichte und schleppt sich eher vor sich hin, als rasante Spannung zu erzeugen. Da konnte selbst die Flucht durch die Spiegelwelt nichts mehr aufwiegeln, denn was anfangs durchaus interessant war, wurde mit der Häufigkeit des im Grunde so gut wie immer gleichen Ablaufes irgendwann nur noch sehr langweilig.

    Charaktere

    Für die Charaktere gibt es von mir auch nicht gerade ein Plus mit Sternchen. Schon mit Mel wurde und wurde ich einfach nicht warm. Sei es, weil er einfach so absolut passend in die Klischeekiste passt, -armer Bauernsohn hat gigantisches Talent und erhält die Chance seines Lebens, natürlich gewürzt mit neidischen älteren Lehrjungen blablabla - sondern auch weil er im Verlauf des Buches einfach so hochgepuscht wird, das selbst der Meister ihn ja schon fast um seine Ideen anfleht. *Augenroll* Das Mädchen Wren machte da schon eine klein wenig bessere Figur. Nicht nur weil sie das einzige Mädchen in der Runde ist, sondern weil sie von der Art einfach besser rüberkommt. Perfekt ist jedoch wirklich was anderes . . . Nun endlich zu meinem "Liebling" Ludo. Ich habe selten solch eine feige Ratte in einem Buch erwischt, die dann auch noch Freundschaft erwartet. Denn genau das ist Ludo von Wren und Mel. Ein Freund. Das er ihn schon anfangs alleine in eine Strafe reinreitet und sich feige verzieht, weil "Es müssen ja nicht zwei bestraft werden" hat ihn mir ja schon unsympathisch gemacht. Schon weil ich der Meinung bin, wer so etwas einmal tut, der tuts auch wieder. Der Böse im Buch hats mal gesagt, der Junge hat einfach keinen Charakter! Er reitet seine Freunde tiefer und tiefer in die Sache rein und bekommt bis zum Ende nicht den verdammten Mund auf. Und dann, als er es dann sagt, . . . versteht natürlich jeder das er so gehandelt hat und alles ist wieder gut. Ja ne ist klar . . .

    Meinung

    Es ist Schade das mich das Buch nicht mehr begeistern konnte. Besonders da im Grunde die Idee dahinter alles andere als schlecht war. Doch die Ausführung war, um es mal auf Art des Buchthemas auszudrücken, reichlich farblos. Ich hatte beim Lesen den Eindruck, dass der Faden es Buches mehr als einmal abhandengekommen und dann notdürftig wieder aufgelesen wurde. Gleichzeitig waren die Charaktere wirklich eine kleine Zumutung. Sei es wegen ihren "Eigenarten" oder weil es den Meister zum Beispiel auch überhaupt nicht wundert, dass die Kinder plötzlich in der Spiegelwelt auftauchen. Das er ihnen keinen Tee angeboten hat, hat mich ja fast schon gewundert. Dazu kamen diese ständigen Verfolgungsjagden. Anfangs war das noch interessant aber schlussendlich dann nur doch immer dasselbe. Die fantastischen Kreaturen und Umgebungen verloren während des Lesens auch immer mehr an Farbe. Kurz um, für ein Buch, um das es um Kunst und Bilder ging, fehlte die Lebendigkeit, die diese ganze Welt wohl ausstrahlen sollte. Mich konnte sie nicht packen, genauso wenig wie die Charaktere, bei denen der Autor es scheinbar nicht einmal versucht hatte ihnen Tiefe zu verleihen.ch finde es wirklich schade, dass die Idee des Buches nicht wirklich ausgeschöpft wurde. Denn diese hat mir gut gefallen. Aber dieses ständige Hin und Her, ohne das man groß einen Plan dahinter sah ...nein das war leider nichts für mich. Auch die Charaktere haben nicht gerade Begeisterung aufkommen lassen. Ein Punkt gibt es für die Idee an sich, als auch für die Fantasie die hinter den beschriebenen Wesen steckt. Auch die Struktur der Gesellschaft hat mir gut gefallen, nur leider wurde sie nicht wirklich ausgereitzt. Schade.
  6. Cover des Buches Mirrorscape - Gefahr aus der Spiegelwelt (ISBN: 9783499214622)
    Mike Wilks

    Mirrorscape - Gefahr aus der Spiegelwelt

     (27)
    Aktuelle Rezension von: silbernesbeerchen
    Coole Idee, gut umgesetzt, aber wenn der Autor noch ein kleines bisschen hier und da gefeilt hätte, wären es 5 Sterne.
  7. Cover des Buches Alte Schule (ISBN: 9783833304033)
    Tobias Wolff

    Alte Schule

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Zeit: Die 60er. Schauplatz: Eins der besten Internate an der Ostküste der USA. Es ist Sitte, dass namhafte Schriftsteller das Institut besuchen. Als sich Ernest Hemingway ankündigt, verfällt die halbe Schule in einen Schreibrausch. Es ist nämlich so, dass derjenige, der vom Gastautoren ausgewählt wird, mit diesem eine persönliche Begegnung haben wird. Dafür muss allerdings eine Geschichte geschrieben werden, die dem Gastautor auch gefällt. Die Hauptperson dieses Buches kupfert ab und gewinnt (welch eine Aktualität). Die daraus entstehenden Konflikte und Komplikationen machen klar, was Wolff mit seinem Werk versucht, nämlich einen Einblick zu geben, wie es ist, wenn individuelle Handlungen einen lange aufgebauten Ehren- und Verhaltenskodex, in diesem Fall den der Schule, gefährden kann. Tobias Wolff schreibt wunderbar über das Schreiben. Er schreibt aber auch über das Lesen. Er schreibt auch über die Schreiber und bringt das alles so mühelos und unaufgeregt auf den Punkt, dass man sich wie auf einer Bahnfahrt fühlt, auf der die Landschaft schnell, aber dennoch eindrucksvoll an einem vorbeizieht. Ruhe und unangestrengtes Nachvollziehen der hier enthaltenen Gedanken - das ist Beherrschung des Handwerks.
  8. Cover des Buches Kobra Taschenbuch Nr. 1 (1. Serie) Comic (ISBN: B00HF3KBKY)
    unbekannt

    Kobra Taschenbuch Nr. 1 (1. Serie) Comic

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der Auftakt zu der Comicbuchserie, die vom unfehlbaren und unkaputtbaren Roboter Archie eröffnet wird, wie soll Spannung aufkommen, wenn man einen solchen Alleskönner auf seiner Seite hat und er sich in jede gewehrkugel wirft? Aber die Piratengeschichte "Der Freibeuter" war sehr schön, meist aus der Perspektive des Nachwuchskäpt`ns geschrieben, so das man sich supi hineinversetzen konnte. Nur der Dank der holden Prinzessin war für meinen Geschmack zu jugendfrei, und dann noch in schwarz-weiß! Alles schön altmodisch vor Harry Potter und Co., würde vermutlich auch heute noch neue Leser finden.
  9. Cover des Buches Frankie Machine (ISBN: 9783963980220)
    Don Winslow

    Frankie Machine

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Thomas_Lawall
    Zu viel reden ist nicht gut. Manchmal auch recht ungesund. Und schreiben? Was soll man eigentlich immer wieder zu diesem und jenem Buch ausführen? Im Fall dieses Buches, welches bereits 2009 erschienen und seit Oktober 2018 als Taschenbuchausgabe erhältlich ist, am besten gar nichts. Zudem sagt der Name des Autors inzwischen im Prinzip alles. Wer "Frankie Machine" nicht liest, ist, so oder so, selbst schuld. 

    Gut, der Roman ist, wie gesagt, nicht ganz neu. Egal. Sowieso alte Schule. Erst mal gut fünfzig Seiten Gequatsche. Ohne dass etwas passiert. Aber immer langsam. Erst müssen wir Frankie Machine, seines Zeichen Mafiakiller im Ruhestand, schließlich kennenlernen. 

    Was dann aber ab Seite dreiundfünfzig geschieht, nennt man beim Autofahren: Gas geben! Was in der Geschichte selbstverständlich auch im wörtlichen Sinn passiert. Unter anderem ... 

    Wie dem auch sei. Es ist schon eine Kunst, zunächst nichts, aber auch gar nichts anzudeuten, und dennoch beim Leser diese gewisse Unruhe zu erzeugen. Frankie führt ein eher beschauliches Leben. Den Tag beginnt er in seinem Anglerladen. Unspektakulär. Dank einiger Nebenjobs wird ihm aber niemals langweilig. Eher oberflächlichen Lesern vielleicht, die sich darüber wundern, dass alles legal ist ...

    Wie bereits angedeutet: Das bleibt nicht so. Ganz und gar nicht. Ende der Durchsage. Selber lesen macht schlau.

    Na gut. Eins vielleicht noch. Auch wenn ich mich wiederholen sollte. Wer DAS, unter besonderer Berücksichtigung der Schlusspointe, verpassen will: Bitte gerne.
  10. Cover des Buches Hanni und Nanni geben nicht auf (ISBN: 9783505135866)
    Enid Blyton

    Hanni und Nanni geben nicht auf

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Im Internat Lindenhof kommen elf neue Schülerinnen an. Darunter sind einige sehr arrogante und hochnäsige Mädchen, so dass den Lindenhof-Schülerinnen sofort klar ist, dass es noch Ärger geben wird. Und so kommt es dann auch...

    Mein Leseeindruck:

    "Hanni und Nanni" habe ich in meiner Kindheit gelesen, und vor einiger Zeit habe ich mir vorgenommen, alle Bände noch einmal zu lesen. Mir gefallen diese Kinderbücher nach wie vor sehr gut. Ich mag es, dass sie inzwischen ein bisschen "altmodisch" wirken. Welches Mädchen macht heutzutage noch einen Knicks vor der Lehrerin? Gerade das macht für mich den Charme dieser Bücher aus. Auch dieser fünfte Band der Reihe hat mir daher wieder sehr viel Lesefreude geschenkt.

  11. Cover des Buches Tagebuch einer Verführung (ISBN: 9783442542352)
    Zoë Heller

    Tagebuch einer Verführung

     (25)
    Aktuelle Rezension von: ErbsenundKarotten
    Tagebuch einer Verführung ist bereits vor langer Zeit, nämlich schon im Februar 2007,als Taschenbuch im Goldmann Verlag erschienen. Es ist bereits der zweite Roman der Autorin Zoe Heller.

    Das Büchlein umfasst circa 288 Seiten, ist also ein schönes Buch “für zwischendurch“. 

    Der Klappentext verrät:

    Ein abgründiges Psychodrama um Obsession und Abhängigkeit. Vom ersten Tag, an dem Sheba Hart den Unterricht an St. Georg’s aufnimmt, ist Barbara Covett überzeugt, eine Seelenverwandte gefunden zu haben. Barbara, eine einsame, ältere Frau, sucht gezielt die Freundschaft der jungen Kollegin. Und als diese eine skandalöse Affäre mit einem ihrer Schüler beginnt, schlägt Barbaras Stunde. Sie kümmert sich rührend um Sheba, als alle anderen sich von ihr abwenden. Doch für diese Zuneigung zahlt Sheba einen hohen Preis ...

    Das Cover finde ich recht unspektakulär, sticht nicht besonders hervor, würde mich somit nicht zu einem “Cover-Kauf“ veranlassen. Wobei der leuchtend rote Apfel ja schon auf "Verführung" und "Versuchung" hindeutet, was wiederum doch recht geschickt gemacht ist.

    Naja, es soll sich ja hauptsächlich um den Inhalt drehen: Die Geschichte wird erzählt aus der Sicht von Barbara und hat mir sehr gut gefallen, ich fand auch die Erzählsprünge, von Gegenwart und Vergangenheit richtig gut umgesetzt und kam kein bisschen durcheinander.

    Auch ist die Geschichte zeitlos. Eine Affäre zwischen Lehrer/in und Schüler/in ist heute noch genauso ein Skandal, wie es schon vor Jahren ein Skandal war, was hoffentlich auch in Zukunft immer ein Skandal bleiben wird.

    Für mich persönlich ist die Vorstellung, eine Affäre mit einem (in meinen Augen) Kind (!)/Heranwachsenden/Jugendlichen unvorstellbar und ja, geradezu abartig. Ich hätte Sheba für ihr Handeln wirklich den Hals umdrehen können. Zuhause hat sie einen Ehemann und zwei Kinder “sitzen“ und sie tollt mit diesem Bubi rum.

    Auch ansich, sie wird von diesem Milchbubi von oben herab behandelt, er hat diese - doch eigentlich erfahrene - Frau total im Griff, sie ist ihm geradezu verfallen und absolut unterlegen. Neee….geht garnicht.

    Aber ich denke, auch darum geht’s ja in dem Buch…um Abhängigkeit….

    Genauso erschreckend ist die Besessenheit, die Barbara gegenüber Sheba an den Tag legt. Wirklich erschreckend, aber beim Lesen auch geradezu faszinierend und unvorstellbar. 

    Im Großen und Ganzen fand ich das Buch wirklich lesenswert. Es hat mich jetzt nicht vom Hocker gehauen, aber dennoch Eindruck bei mir hinterlassen.
    Wobei ich sagen muss, dass mich persönlich der Schreibstil der Autorin nicht wirklich in seinen Bann gezogen hat. Ich habe beim Lesen teilweise gemerkt, wie meine Gedanken immer wieder abgeschweift sind. Ich habe während dem Lesen überlegt, welches Buch ich als nächstes lese….Also wie gesagt, teilweise. An anderen Stellen wiederum, hat mich das Buch gefangen genommen.

    Ich würde das Buch dennoch weiterempfehlen, ganz einfach, weil ich kein vergleichbares kenne und die Geschichte wirklich lesenswert ist.
  12. Cover des Buches Der Hirschpark (ISBN: 9783811821910)
    Norman Mailer

    Der Hirschpark

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Mailer rechnet gnadenlos mit Hollywood und seinem Starsystem ab, und allzuviel hat sich seit den 50er Jahren nicht verändert. Gleich zu Beginn heißt es, es sei das Schwerste, zwei gleichrangige Menschen zu finden, die einfach nur miteinander befreundet sein wollten, weil alle bedeutenden Menschen permanent mit einer Wolke von Speichelleckern umgeben seine. Mailer berichtet aus dem Hollywood-Ferienort Desert d`Or in der kalifornischen Wüste, in der sich die Filmprominenz zum Urlaub vom Filmdreh einfindet. Jeder ist dreimal geschieden, wenn irgendwo eine Kamera auftaucht, verändert sich jeder total, und die Besäufnisse finden rund um die Uhr statt. Und was man vom McCarthy-Ausschuß zu halten hat, bekommt man gleich zu Anfang mit. Ein tolles Buch, es wäre mal wieder Zeit für eine Neuauflage.
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