Bücher mit dem Tag "alte seilschaften"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "alte seilschaften" gekennzeichnet haben.

11 Bücher

  1. Cover des Buches Schlüssel 17 (ISBN: 9783548290997)
    Marc Raabe

    Schlüssel 17

     (355)
    Aktuelle Rezension von: Erdbeerhase22

    Schlüssel 17 von Marc Raabe wurde am 26. Juli 2019 im Ullstein Verlag veröffentlicht. 

    Dieser Thriller, wollte ich unbedingt lesen. Als sich dann auch noch eine Leserunde ergab, freute ich mir um so mehr auf das Buch - und auf unseren Buddyread. Meine Erwartungen waren sehr hoch! 

    Der Inhalt:

    Es ist der erste Fall für Tom Babylon, vom LKA. In der Kuppel des Berliner Doms hängt eine grausam zugerichtete Tote mit schwarzen Flügeln. Es ist Brigitte Riss, die prominente Dompfarrerin. Sie trägt um den Hals einen Schlüssel, in dessen Griff die Zahl 17 eingeritzt ist. Mit diesem Schlüssel verschwand vor vielen Jahren Tom’s Schwester Viola. Er möchte diesen Fall um jeden Preis. 

    Babylon bekommt eine Partnerin zur Seite gestellt, die Psychologin Sita Johanns. 

    Wer hat mehr zu verbergen Tom oder der Mörder? 

    Mein Fazit:

    Ich habe schon einige Thriller gelesen, aber dieser hat es echt in sich! Es wird aus mehreren Fällen aus der Vergangenheit berichtet. Die sich in die Gegenwart mit einweben. Dies hatte der Autor sehr gekonnt zu Papier gebracht, wie gebannt las ich weiter und weiter und folgte Tom und Sita bei ihren Ermittlungen. Der Showdown am Ende war fulminant! 

    Ja, da liegt es nahe – ich werden den 2. Fall „Zimmer 19“ um Tom Babylon im Buddyread lesen!

    Eine ganz klare Leseempfehlung für diesen ersten Teil.


  2. Cover des Buches Stille Havel (ISBN: 9783740806705)
    Tim Pieper

    Stille Havel

     (45)
    Aktuelle Rezension von: hapedah

    Toni Sanftleben wird zu einem Leichenfund in den Park Sanssouci gerufen, das Mordopfer war Kunstsachverständiger und seine Aufzeichnungen deuten auf ein auffälliges Interesse an dem Gemälde einer geheimnisvollen, verschleierten Frau hin. Außerdem findet Toni sehr viele Aufnahmen einer alten Havelvilla und eines Firmengeländes, beide Gebäude befinden sich im Besitz der selben Familie. Doch ist in diesen Nachforschungen tatsächlich das Motiv für den Mord zu finden?

    "Stille Havel" von Tim Pieper ist der vierte Fall um KHK Toni Sanftleben, ein Protagonist, der mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen ist. Jeder der Havel-Krimis beinhaltet einen abgeschlossenen Fall, so dass die Bücher auch einzeln, unabhängig voneinander gelesen werden können. Allerdings finde ich persönlich es schöner, auch das private Leben des Ermittlers immer mehr kennen zu lernen, so dass ich empfehle, die Reihe in chronologischer Ordnung zu lesen. Im Lauf der Bücher ist Tonis Entwicklung deutlich spürbar und es macht mir Freude, ihn bei seinen Fällen zu begleiten. Die Figuren in seinem Umfeld sind ebenfalls umfassend und realistisch beschrieben, sie alle empfinde ich als "echte" Personen, so dass ich emotional tief in die Handlung eingetaucht bin.

    Wie ich es inzwischen von Tim Pieper kenne, legt er eine Vielzahl von Spuren, was mich gedanklich zu den unterschiedlichsten Vermutungen geführt hat, dennoch bin ich von der Auflösung des Falles wieder überrascht worden. In jedem seiner Bücher arbeitet der Autor mit Rückblenden, die dem Leser einen kleinen Einblick in die Gedanken des Täters und auch einige Episoden aus dem Leben des Opfers zeigen. Dieses Mal gibt es sogar Abschnitte, die bis in die Zeit des zweiten Weltkriegs zurück reichen und mir einige geschichtlich Informationen vermittelt haben. Dabei habe ich jeden einzelnen Handlungsstrang als sehr spannend empfunden, ich mochte den E-Reader kaum aus der Hand legen, bis am Ende sämtliche Fäden miteinander verknüpft waren. 

    Auch die Liebe zur Region ist in jedem Kapitel spürbar, immer wenn ich einen der Havel-Krimis lese, bekomme ich Lust, die Gegend einmal im Rahmen eines Urlaubs kennen zu lernen. Damit vereint der Roman mehr, was ich erwartet habe, eine äußerst spannende Handlung, Teilhabe an den persönlichen Entwicklungen des Ermittlers, regionales Flair und sogar einen faszinierenden Ausflug in die deutsche Geschichte. Dieses Leseerlebnis, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und begeistert hat, empfehle ich mit Freude weiter. 

    Fazit: Wieder einmal hat Tim Pieper einen wunderbaren Regionalkrimi geschaffen, der mich bis zum Ende blendend unterhalten hat, so dass ich für den Roman eine unbedingte Leseempfehlung ausspreche. 

  3. Cover des Buches Schwarzes Echo (ISBN: 9783426432303)
    Michael Connelly

    Schwarzes Echo

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Armillee




    Harry Bosch verkörpert genau die Romanfigur, die ich in amerikanischen Thrillern so gerne verfolge. Er war in Vietnam als "Tunnelratte" und ist jetzt als Detektiv in Hollywood für schwere Morde  zuständig. Einzelgänger und ständige Konflikte mit Vorgesetzte bringen ihn mir besonders nahe ;o) Er hat den richtigen Instinkt, hört auf sein Bauchgefühl und weiß, was er von der Welt und den Menschen zu halten hat. Ich löse gerne mit ihm die Knoten in der Ermittlung. Ein cooler Typ.
    Ich lese einige Bücher der Bosch-Serie schon zum 2. Mal. Dieses Mal in der richtigen Reihenfolge, denn mit jedem neuen Band entwickelt sich von Harry natürlich auch sein Privatleben weiter.
    Immer spannend. Nie langweilig !!
  4. Cover des Buches Der nasse Fisch - Filmausgabe (ISBN: 9783462052084)
    Volker Kutscher

    Der nasse Fisch - Filmausgabe

     (345)
    Aktuelle Rezension von: tragalibros

    Gereon Rath wird nach einem tödlichen Schusswechsel von der Kölner Mordkommission nach Berlin versetzt. Dort soll er für das Sittendezernat arbeiten, doch zufällig findet er sich in den Ermittlungen zu einem mysteriösen Mordfall wieder. Als er Spuren findet, die den Verdacht auf einen anderen Polizisten lenken, gerät Rath in einen Strudel aus Geheimniskrämerei und Vertuschung, der bald schon Opfer fordert...

    Endlich! Ich habe den ersten Band der Krimireihe rund um den Kommissar Gereon Rath beendet. Vor einiger Zeit habe ich einen der Folgebände gelesen und wollte natürlich wissen, wie der Kommissar ins Morddezernat nach Berlin gekommen ist und was dem Buch "Märzgefallene" vorangegangen ist. 

    "Der nasse Fisch" erzählt die ersten Erlebnisse des jungen Ermittlers in Berlin und dieser Einstieg in die Reihe ist sehr stark.
    Der Autor kann in diesem Buch mit einem spannenden, verworrenen und verzwickten Fall aufwarten, der den Leser von der ersten Seite an fesseln kann. Dies ist auf den kurzweiligen Schreib - und Erzählstil zurückzuführen, der schnell zu lesen ist, aber trotzdem kein Detail auslässt. 

    Auch der Protagonist kann punkten. Mit Gereon Rath wurde hier ein Charakter geschaffen, der einem eigentlich unsympathisch sein sollte, trotzdem aber faszinierend und einnehmend, ja charmant wirkt. Zudem wird einem kein Saubermann serviert, im Gegenteil - Rath trinkt, nimmt Drogen und ist Korruption nicht unbedingt abgeneigt. Dies macht ihn zu einem ganz außergewöhnlichen Charakter, über den man gerne liest. 

    Mit den 544 Seiten ist das Buch auch gerade so lang, dass der Fall nicht zu schnell abgewürgt wird, und so kurz, dass keine Längen entstehen. 

    Ich bin jedenfalls begeistert und werde mit Sicherheit die weiteren Bücher der Reihe lesen, sobald ich sie in die Finger bekomme. Von mir bekommt "Der nasse Fisch" daher fünf von fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

  5. Cover des Buches Unter Trümmern (ISBN: 9783865323415)
    Jürgen Heimbach

    Unter Trümmern

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Deutschland 1946: Die Zeiten sind hart. Hunger, Kälte und die Sorge um vermisste Angehörige dominieren das Leben. Paul Koch kehrt nach zwölf Jahren in das zerstörte Deutschland zurück. 1936 ging er nach Spanien, um gegen Franco zu kämpfen. Jetzt braucht die Polizei dringend jeden politisch Unbelasteten. Doch Kollegen und Vorgesetzte begegnen dem Kriminalkommissar mit Misstrauen. Und auch Koch ist auf der Hut. Bei einem Überfall auf ein Warendepot wird ein Wachmann getrötet. Paul Koch übernimmt den Fall, der ihn schon bald zu dem einflussreichen und aalglatten Bauunternehmer Helmut Brunner führt. Plötzlich stirbt der einzige Zeuge und Kochs Ehrgeiz ist geweckt. Eher zufällig führen ihn seine Ermittlungen zu Dorle. Deren Mann wird vermisst und ihr Sohn ist schwer verwundet aus dem Krieg zurückgekehrt. Doch Medikamente gibt es nur auf dem Schwarzmarkt. Dorle will alles tun, um ihrem Sohn zu helfen. Wirklich alles?

    Da mir dieses Buch empfohlen wurde, war ich besonders neugierig. Dies ist der erste Krimi, der in der Nachkriegszeit spielt, den ich lese.
    Leider muss ich sagen, dass das Buch meinen Geschmack nicht getroffen hat.

    Es fängt bei einem Kriminalkommissar an, der sich durch die Gegend prügelt und mich wenig überzeugen konnte. Weiter geht es mir Dorle. Einer Frau, die mir zu naiv und zu unbeholfen dargestellt wird.
    Sicherlich war es damals nicht einfach, aber für mich war es nicht möglich, mich mit den beiden Protagonisten auch nur ansatzweise zu identifizieren.
    Der Schreibstil ist zwar flüssig zu lesen, jedoch empfand ich es eher als störend, wenn immer und immer wieder betont wird, dass „in diesen Zeiten“ nichts einfach ist und anscheinend jeder einen Freifahrtschein bekommt.

    Die Handlung spielt in Mainz und so wie die Handlungsorte beschrieben sind, konnte man sich die örtlichen Gegebenheiten gut vorstellen.
    Allerdings kam bei mir keine große Spannung auf. Es ging eher darum, Beweise zu finden, um den Beschuldigten zu überführen. Mit dieser Art von Aufbau komme ich anscheinend nicht zurecht.

    Ein insgesamt zwar gutes Buch, nur leider nichts für mich. Daher gibt es von mir zwei Sterne. Aber jeder soll sich bitte seine eigene Meinung darüber bilden.

  6. Cover des Buches Stadt der Spitzel (ISBN: 9783865322548)
    Hans Helmich

    Stadt der Spitzel

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Stefan83
    Der Pendragon Verlag ist bekanntlich immer wieder für eine Entdeckung im Krimi-Genre gut - zuletzt hat die mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnete Mechtild Borrmann ihren Durchbruch geschafft und sich bundesweit einen Namen gemacht. Für Hans Hellmich, der mit "Stadt der Spitzel" seinen Erstling vorlegt, sind ihre Fußstapfen allerdings noch etwas zu groß, wenngleich auch er hier andeutet, dass er schreiben kann. Über die Schultern des Fernsehjournalisten Martin Pollock verfolgt man die Ermittlungen im Falle einer über Jahre im Mauerwerk versteckten Leiche, deren Herkunft der Polizei Rätsel aufgibt. Hellmich verknüpft geschickt die moderne Medienbranche mit der Hausbesetzerszene der frühen 80er Jahre. Es geht um alte Seilschaften, Kalte Krieger und Opportunisten auf allen Seiten. Der Ton ist sachlich, nüchtern, ernst und hintergründig. Die Stimmung, auch bedingt durch den Schauplatz winterliches Berlin, eher düster. Hellmich hat die vielen Handlungsstränge, unterbrochen von Briefen, gut im Griff, verliert trotz der vielen Abzweigungen nicht den Überblick. Das Vorankommen gestaltet sich jedoch, sieht man mal vom temporeichen Beginn ab, oft arg träge. Und besonders in Punkto Spannungsaufbau bleibt "Stadt der Spitzel" viel schuldig. So richtig will das Ganze den Leser nicht packen, was auch daran liegt, dass der, nicht nur in Beziehungsfragen zaudernde Hauptprotagonist, durchaus mögliche Momente des Nervenkitzels immer wieder verschleppt. Schade, denn allein aufgrund der interessanten Thematik wäre hier mehr drin gewesen, was das stimmungsvolle und geschickt inszenierte Ende des Romans beweist.
  7. Cover des Buches Hinter der Angst (ISBN: 9783865069320)
    Christian Hartung

    Hinter der Angst

     (9)
    Aktuelle Rezension von: LEXI
    Der Kriminalbeamte Jorgen Taarnby und die Partisanin Lea Frohlich sind die beiden zentralen Figuren im vorliegenden Roman des Theologen und Buchautors Christian Hartung. Die Erzählung der Lebensgeschichte der beiden wird von den Ereignissen um den dänischen Widerstandskampf gegen die deutsche Besatzung umrahmt. Die akribisch recherchierten Fakten zur Ermordung Kaj Munks stehen ebenfalls im Zentrum des Geschehens – im Verlauf des Buches wird dieser Kriminalfall von allen Seiten beleuchtet.

    Die historischen und politischen Hintergründe sowie Situationen wie beispielsweise Konfrontationen mit den Partisanenkämpfern, Verfolgungen, Festnahmen, Verhöre, Gefängnis- und Lageraufenthalte werden durch das Agieren der Protagonistin Lea anschaulich dargestellt. Christian Hartung geht auch detailliert auf das Denken, die Emotionen und die inneren Konflikte, die Zerrissenheit und die Probleme der Menschen in diesen schweren Zeiten ein.

    Obgleich es sich hierbei um ein thematisch hoch interessantes Buch handelt und die Recherchearbeit des Autors wirklich exzellent war, kam ich für meine Person mit dem Schreibstil nicht zurecht. Mich störten die sehr eigenwilligen Satzkonstruktionen, bei denen mehrfach Satzteile einfach weggelassen wurden, in denen Sätze unvermutet plötzlich endeten, in denen ein neuer Kapitelabschnitt kleingedruckt begann und ich oftmals auch Satzzeichen vermisste. Auch die abgehackte und stark sprunghafte Erzählform trug dazu bei, meinen Lesefluss empfindlich zu hemmen. Bei vielen Abschnitten wurde mir erst nach einigen Zeilen klar, mit welcher Person oder mit welchem Erzählstrang der Autor sich gerade beschäftigt und ob es sich um ein Ereignis aus der Gegenwart, oder der Vergangenheit handelt. Auch die Darstellung sämtlicher Dialoge in Form von Anführungen mit Aufzählungszeichen empfand ich als verwirrend.

    Fazit: „Hinter der Angst“ ist eine Lektüre, mit deren Sprachstil ich leider nicht zurecht kam und die ich daher nicht zu meinen persönlichen Lese-Highlights zählen kann.



  8. Cover des Buches Maulbeerbaum (ISBN: 9783944359373)
    Tomasz Bialkowski

    Maulbeerbaum

     (7)
    Aktuelle Rezension von: ulrikerabe
    Nach jahrelanger Abwesenheit verschlägt es den Journalisten Pawel Werens zu Recherchen in seine Heimatstadt im Norden Polens Ein Serienmörder treibt dort sein Unwesen. Schon drei alte Männer, die jeweils auf skurrile Weise getötet wurden, gehen auf dessen Konto. Einzige Gemeinsamkeit bildet ein seltener Schmetterling, der den Toten beigegeben wurde. Sehr schnell ist Werens verstrickt in ein Geflecht von Geheimbündlern, religiösen Fanatikern und deren abstruse Denkweise.

    Schauplatz dieses Krimis sind die Masuren, deren idyllische Landschaft so im Gegensatz zu den grausamen Morden steht. Spannend entwickelt sich dieser Fall, der seine Kreise weit in die Vergangenheit zieht. Auch Pawels eigene Vergangenheit wird beleuchtet. Vor allem gefiel mir das Zusammenspiel Pawels mit seinem Onkel Mariusz, einem relegierten Priester, der mit seinem Fachwissen Pawel immer wieder auf die Sprünge hilft. Trotz der recht detaillierten Schilderung der brutalen Morde stand für mich die Rätsellösung im Vordergrund, wie aus vielen Fäden ein Ganzes wird. Sehr symbolhaft und gut analysiert.

  9. Cover des Buches A. S. Tory und die verlorene Geschichte (ISBN: 9783749732296)
    S. Sagenroth

    A. S. Tory und die verlorene Geschichte

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Starflower

    Da ich leider zu spät bemerkt habe, dass dies der zweite Teil ist, war ich zu Anfang noch ein wenig verwirrt. Demensprechend war es schön während der Geschichte auch noch Hintergrund zu dem vorherigen Band zu erfahren, weil der erste Band eine abgeschlossene Handlung hat und dies nicht unbedingt erforderlich wäre. Durch die Geschichte begleitet uns immer wieder A.S. Tory, der durch seinen Vergangenheit sich immer mehr zu einem interessanteren Charakter entwickelt. Die sehr authentisch wirkendenden Hauptcharaktere Sid und Chiara, welche eine besondere Beziehung verbindet, führen uns durch eine spannenden und mysteriösen Roadtrip. Die Geschichte dieser unterschiedlichen Städte - Berlin, Wien und Venedig-  kommt natürlich auch nicht zu kurz. Grade das Thema Nationalismus spielt eine wichtige Rolle dabei( vor allem in den Zeitreisen). Die entspannte Stimme des Erzählers passt sehr gut, um die liebevolle Gestaltung der Orte und gerade der sehr sympathisch wirkenden Charaktere, gut zum Ausdruck zu bringen. Ein gelungenes und erstklassiges Buch mit schönen Botschaften der Liebe und Freundschaft, für jedermann. :)

  10. Cover des Buches Bruderschatten (ISBN: 9783442478385)
    Mika Bechtheim

    Bruderschatten

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Taluzi

    Julie hat eine Vergangenheit, die sie nicht vergessen kann, aber gerne verdrängen würde. Ihr Bruder wird verdächtigt vor zwanzig Jahren seine Freundin und Julies Freund ermordet zu haben, seit dem fehlt jede Spur von ihm. Ein Familiendrama das in dem beschaulichen Solthaven niemand vergessen kann.

    Heute arbeitet Julie als Gerichtsreporterin. Ihr Chef ist ihr bester Freund schon seit Schultagen. Ihr Sohn Max ist mittlerweile 10 Jahre alt und kennt seinen Vater nicht. Nun ist Julie wieder schwanger von ihrem Freund Alex. Eines Tages wird sie von einem freigelassenen Serienmörder kontaktiert. Er hat Informationen über ihren verschollenen Bruder.

    Die alten Geschichten und die schreckliche Tat lassen Julie nicht mehr in Ruhe! Sie muss ihren Bruder finden!

    Das Buch war für mich kein Thriller, da ein grausamer Schauer nicht vorhanden war. Bei einem Thriller muss mir eine Gänsehaut über den Rücken laufen. Das Buch „Bruderschatten“ ist aber ein verdammt guter Krimi.

    Von der ersten bis zur letzten Seite las ich mit Spannung und grübelte, was hat Julies Bruder damals zu der Tat getrieben hat oder waren noch andere Personen in das Verbrechen involviert? Nebenbei erfährt der Leser Julies Lebensgeschichte. Das fand ich sehr interessant und trug für mich zur Spannung bei.

    Die Hauptprotagonistin wurde mir dadurch immer vertrauter und ich konnte ihre Gedanken und Gefühle nachempfinden. Denn Julie ist hin und her gerissen zwischen der Vergangenheit, dem was ihr erzählt wird und den aktuellen Erlebnissen vor Ort. Bald weiß sie nicht mehr was sie noch glauben soll.

    Es gab noch einen zweiten Handlungsstrang in der Geschichte. Der Leser erfährt etwas von einem Kind Jan. Dieser Junge hat eine haiden Angst vor seinem Onkel. Anfangs dachte ich das wären Rückblicke auf das Jahr 1989. Dem war nicht so. Geschickt werden beide Handlungsstränge zusammengeführt.

    Durch die vielen Wendungen blieb mir als Leser bis zum Schluss unklar was im Jahre 1989 wirklich in Solthaven passiert ist. Daher war die Wahrheit um so überraschender!

    In dem Krimi von Mika Bechtheim wird mein Wohnort einmal erwähnt. So was mag ich, macht es für mich die Geschichte viel greifbarer.

    Ich durchaus gelungener Krimi!

  11. Cover des Buches Stille Hilfe für braune Kameraden (ISBN: 9783746670546)
  12. Zeige:
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