Bücher mit dem Tag "altenheim"
52 Bücher
- Richard Osman
Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1)
(509)Aktuelle Rezension von: Dana_GreveIn einer idyllischen Seniorenresidenz trifft sich jeden Donnerstag eine ungewöhnliche Gruppe aus vier hochbetagten Hobby-Ermittlern. Sie durchforsten alte ungeklärte Kriminalfälle. Als in ihrer unmittelbaren Umgebung plötzlich tatsächlich ein Mord geschieht, wird aus der theoretischen Spielerei bitterer Ernst.
Das ist der Auftakt zu einer Reihe rund um vier Senioren und ihren Donnerstagsmordclub.
"Der Donnerstagsmordclub" ist ein äußerst charmant erzählter Auftakt zu der beliebten Krimireihe rund um vier pfiffige Senioren, die ihre Donnerstage damit verbringen, ungelöste Mordfälle zu durchleuchten. Richard Osman gelingt es, eine warmherzige, humorvolle und zugleich überraschend spannende Erzählung zu schaffen, die sich wirklich vom klassischen Krimi abhebt.
Die vier Protagonisten Elizabeth, Joyce, Ibrahim und Ron sind liebevoll gezeichnet und überzeugen durch Witz, Eigenheiten und eine Mischung aus Lebenserfahrung und Sturheit, die sie zu einem unschlagbaren Team macht. Besonders gelungen ist der Ton des Romans. Er ist leichtfüßig, pointiert, aber nie zu albern. Die Handlung vermischt kleinere Rätsel, Hinweise und persönliche Geschichten, sodass man als Leser sowohl mitfiebert als auch schmunzelt. Besonders gut gefallen hat mir, dass Osman seine Figuren nie ins Lächerliche zieht und ihnen gegenüber sehr viel Respekt zeigt. Bisher sind Joyce und Ron meine Lieblingssenioren, Elizabeth empfinde ich als schwierig.
Die Krimihandlung ist nicht übermäßig düster, aber ausreichend komplex. Wer einen Thriller voller Tempo erwartet, wird weniger abgeholt. Wer jedoch britischen Humor, schrullige und sympathische Figuren und gemütliche Whodunit-Atmosphäre liebt, kommt voll auf seine Kosten. Trotz der vielen Stärken weist die Geschichte einige Längen auf, die stellenweise den Lesefluss trüben. Dieser kleine Schwachpunkt schmälert den Gesamteindruck jedoch nur geringfügig, da die Figuren und der Charme der Geschichte weiterhin tragen.
Fazit: Insgesamt ist "Der Donnerstagsmordclub" ein warmherziger, origineller und sehr unterhaltsamer Reihenauftakt, der Lust auf weitere Abenteuer der vier Senioren macht. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
- Franziska Böhler
I'm a Nurse
(88)Aktuelle Rezension von: WunderweltensbuecherDa ich selber im Bereich der Pflege ausgebildet bin und Franzi zusätzlich von sozialen Medien kannte war ich sehr gespannt auf das Buch.
Ich finde es sehr gut strukturiert, mit den verschiedenen Bereichen, die es in der Pflege und im Leben halt so gibt. Sie geht sehr authentisch mit allen Themen um, die einem dabei begegnen. Dabei beschönigt sie nichts, versucht aber trotzdem einem nicht den Mut und die Hoffnung in die Berufsgruppe und das Gesundheitssystem als solches zu nehmen. Die immer wieder eingestreuten Beispiele und Verweise auf Studien usw. machen das Buch sehr lebendig und greifbar.
- Isabel Allende
Der japanische Liebhaber
(108)Aktuelle Rezension von: Argentumverde
Die junge Irina Bazili arbeitet als Pflegerin in der Senioren Residenz Lark House. Dorthin zieht für ihre Familie völlig überraschend die reiche Alma Belasco. Die alte Dame stellt Irina als ihre Assistentin ein und es entwickelt sich eine tiefe Freundschaft daraus. Beide Frauen stammen ursprünglich aus Osteuropa und wurden zu Verwandten nach Amerika geschickt, um ein besseres und sichereres Leben zu haben.
Irina entdeckt, dass Alma Woche für Woche Briefe ohne Absender und Blumen erhält und immer mal wieder verreist Alma für kurze Zeit ohne jemandem zu sagen wohin sie fährt. Irina berichtet Almas Enkel Seth davon und gemeinsam versuchen sie Almas Geschichte zu ergründen.
Der Roman von Isabel Allende lebt, wie so oft bei der Autorin, von den leisen Tönen. Jeder Erzählstrang wird bis ins kleinste Detail vertieft, die kleinen Dinge sind es, die dem Gesamtwerk Bedeutung verleihen. Allende greift gleich reihenweise schwere Themen auf, schafft es aber durch die großteils rückwärtsblickende Erzählweise die Dramatik nicht überborden zu lassen. Es ist eine Geschichte vieler Schicksale, ehrlich und menschlich erzählt. Dabei ist die Sprache und die Art der Autorin zu erzählen so völlig simpel, dabei bildhaft und mit diesem typischen südamerikanischen Hauch von Poesie oder vielleicht auch positiver Melancholie, dass der Leser sich dem Bann ihrer Worte gerne hingibt. Und auch wenn es, wie zumeist bei der Autorin, weder an Rätseln mangelt, noch an außergewöhnlichen Ereignissen, es sind die Charaktere, die sie zeichnet, die so besonders und einzigartig sie erscheinen mögen, doch so völlig menschlich sind, wie der Leser selbstMein Fazit: Eine bewegte Zeit beleuchtet die Autorin hier anhand einzelner Schicksale, dabei geht sie nicht nur auf Kriegsflucht oder die Juden ein, sondern gibt auch der Situation der Japaner in Amerika im und nach dem 2. Weltkrieg einen zentralen Platz in ihrem Buch. Mit zeitlicher Distanz lässt sie doch Alles wie gestern wirken und bringt unter dem Deckmantel der Liebesgeschichte die Menschen selbst in den Vordergrund. Wer Allende mag, sollte an diesem Buch definitiv nicht vorbeigehen.
- Mats Strandberg
Das Heim
(111)Aktuelle Rezension von: Svenja_KotzabDieses Buch habe ich von der Tante meines Mannes ausgeliehen bekommen. Sie meinte es wäre ein Krimi und ich müsste ihn unbedingt lesen. Gesagt getan!
Joel ist zurück in seiner Heimat. Zwanzig Jahre war er nicht mehr da. Aber jetzt muss er sich um seine Demenz kranke Mutter kümmern. Weil die Krankheit so weit fortgeschritten ist, hat er für sie einen Platz im Pflegeheim gesucht. Es ist nicht einfach Monika dort hinzubringen. Joel kämpft unterdessen mit den Dämonen aus seiner Vergangenheit. Als er dann noch seine beste Freundin aus Kindheitstagen im Heim wieder trifft, geht es mit Joel bergab.
Wie oben schon erwähnt, bin ich in das Buch eingestiegen mit dem Gedanken einen Krimi oder Thriller zu lesen. Auf dem Einband steht zwar, Schwedens Stephen King, das ist mir wohl aber auch nicht aufgefallen 🙈. Tja nach einiger Zeit im Buch ist mir dann aufgefallen das es sich um ein Horror Buch handelt. Tatsächlich mein erstes! Und es war gut! Die Situation im Pflegeheim war sehr beklemmend für mich. Bisher hatte ich in meinem Leben wenig Kontakt damit. Aber ich bin nun Mitte dreißig und es graut mir davor meine Familie und auch mich später in einem solchen Heim zu sehen! Die einzelnen Charaktere waren für mich sehr authentisch dargestellt! Auch der Horror Effekt war super spannend und es hat mich ordentlich gegruselt! Tatsächlich hat mich das Buch ganz schön beschäftigt und mitgenommen!
- Hendrik Groen
Eierlikörtage
(92)Aktuelle Rezension von: JorokaUm es genau zu nehmen: eines in Holland. Aber so groß sind die Unterschiede nicht. Und nebenbei gesagt handelt es sich nicht um eine noble Seniorenresidenz für Gutbetuchte. Dort wohnt also der über 83jährige Hendrik, der mit dem Schreiben seinem Leben nochmals eine neue Wendung geben möchte, da er noch nicht bereit ist, die Hände in den Schoß zu legen oder den Löffel abzugeben. Mit gleichgesinnten Mitstreitern gründet er den Club „Alt-aber-nicht-tot“, die reihum alle zwei Wochen eine besonders Aktion heraus aus dem Alltagstrott planen und durchführen.
Hendrik schreibt über die Zustände und Missstände, die Boshaftigkeit mancher Heim-Mitbewohner und über seine wachsende heimliche Schwärmerei für Eefje.
Ich fragte mit gleich zu Beginn, ob es sich wohl um ein fiktives oder tatsächliches Jahr handelt. Anhand der angeführten Sterbedaten diverser Berühmtheiten war schnell klar, es ist das Jahr 2013. Es gibt über die meisten 365 Tage einen Eintrag, der meist so um eine Seite lang ist, außer außer bei Krankheit oder anderen unvorhergesehenen Ereignissen. Der Leser bekommt den Eindruck, diesen Menschen im Laufe des Jahres ganz gut kennen zu lernen, woran sich die zweite grundsätzliche Frage anschließt: handelt es sich um eine fiktive Figur oder hat der alte Mann tatsächlich selbst geschrieben? Jedenfalls schreibt er über eine Lebensphase, in dem Abschiede von Fähigkeiten und liebgewordenen Menschen überhand nehmen. Dennoch verfasst er die Zeilen mit Witz und Selbstironie, ohne dabei jedoch in die Comedy-Ecke abzurutschen oder effekthaschend zu erscheinen.
Manches geht noch, für manches ist es schon zu spät. Sexuelle Höchstleistungen sollte man bereits zuvor getätigt haben, aber sich an den schönen Dingen am Wegesrand zu erfreuen geht weiterhin.
„Altwerden ist nichts für Feiglinge“, diesen Ausspruch würde ich auch nach der Lektüre gerne unterschreiben. Dennoch kann man noch eine ganze Menge Spaß haben, das vermittelt das Buch, auch wenn es zum Ende hin doch recht melancholisch wird.
Der Titel ist jedoch ein wenig irreführend. Das süffige alkoholische Getränk aus dem Produkt aus Legebemühungen kommt gar nicht vor, falls ich es nicht überlesen habe.
Ich schreibe selbst Tagebuch, seit über 30 Jahren. Ich müsste aber nochmals so viele Jahre und etwas mehr durchhalten, um vielleicht dann meine Geschichte aus dem Seniorenstift zu schreiben.
Fazit: Dieses Buch war schön zu lesen. Es hat gutes Potential, ein wenig die Angst vor dem fortgeschrittenen Lebensjahren und dem betreuten Wohnen zu nehmen. Es hätte für meinen Geschmack gerne noch etwas bissiger sein dürfen.
- Siri Hustvedt
Der Sommer ohne Männer
(166)Aktuelle Rezension von: Stephanie_RuhMia hat nach einem Nervenzusammenbruch, nachdem ihr Mann Boris eine "Pause" vom Eheleben braucht, wieder zu sich gefunden und verbringt den Sommer in der Stadt ihrer Kindheit, in der Nähe ihrer Mutter. Sie gibt Mädchen Lyrikunterricht und verbringt einen Sommer ohne Männer, obwohl Männer sie in ihren Gedanken und Reflexionen permanent begleiten.
Das Cover des kleinen Bandes zeigt einen blauen Himmel mit weißen Wattewölkchen, wie gemalt. In der Mitte in einem weißen Kreis der Titel "Der Sommer ohne Männer". Das ist eher nichtssagend und könnte für jedes beliebige Buch stehen, das im Sommer spielt.
Siri Hustvedt kann schreiben, aber auch verwirren. Teilweise war ich sehr tief in der Geschichte und den Protagonistinnen drin, teilweise dachte ich nur: Was will sie mir sagen?! Es sind viele kluge Beobachtungen und Feststellungen darin und als Literaturstudentin musste ich u.a. darüber schmunzeln, dass Mia während ihres Studiums "den Tod des Autors erleben" musste, denn das muss in diesem Fach jeder. Aber für alle, die nicht vom Fach sind oder auf dem Weg dazu, dürfte dieses Buch einige Fragezeichen hinterlassen. Insgesamt sind mir einige Gedankengänge und -sprünge verborgen geblieben und ich denke, so wird es einigen Lesern ergehen. Deshalb hege ich diesem Buch gegenüber eher ambivalente Gefühle und bin mir nicht sicher, was ich insgesamt von ihm halten soll. Vielleicht muss ich den Inhalt sacken lassen und in ein paar Jahren nochmal lesen?! - Virginie Grimaldi
Mittwoch ist ein Tag zum Tanzen
(25)Aktuelle Rezension von: knisterkaktusJulia tritt ihren neuen Job in einer Seniorenresidenz an der Atlantikküste an und fragt sich von Tag eins an, was sie hier macht. Eigentlich kann Julia mit alten Menschen nur sehr wenig anfangen, doch ihre Situation zu Hause und mit dem Ex-Freund hat sie u.a. zu diesem Schritt bewogen.
Nach anfänglichen Berührungsschwierigkeiten wachsen ihr die alten Menschen immer mehr ans Herz und sie werden ein Team, dass sich in allen Lebenslagen unterstützt. Dann kommt mit Rosa eine neue Bewohnerin in die Residenz und diese bringt ihren unverschämt gutaussehenden Enkel Raphael mit...
Mein Fazit: Das Buch spiegelt kaum die Realität in den meisten Seniorenresidenzen wieder. Auf mich wirkt alles sehr elitär und die Residenz ist wohl eher den besser betuchten Senioren vorbehalten. Es wäre toll, wenn der Alltag in allen Altenheimen so schön wäre, aber diese Vorstellung ist zu romantisch. Wenn man sich darauf dann aber eingelassen hat, ist das Buch wunderbar flüssig zu lesen und regt zum nachdenken an. Gedanken die wir wahrscheinlich alle haben, werden aufgegriffen. Wie geht es mir im Alter? Bin ich einsam? Werde ich gut versorgt, wenn ich nicht mehr alles selbst schaffe? Sind Kinder zu haben eine Garantie um im Alter nicht alleine zu sein (Spoiler: nein!)?
Das Ende kam für mich überraschend und ein wenig zu plötzlich. Das hat deutlich mehr Potential für ein paar weitere Seiten gehabt, damit der Abschluss etwas runder wird.
Alles in allem hat mich das Buch aber berührt und eine kleine Hoffnung auf ein gutes Leben im Alter gegeben, wenn man etwas dafür tut, offen ist und sich nicht vor der Welt verschließt. Auch die Hinweise, im hier und jetzt zu leben, schöne Erinnerungen zu schaffen, waren wichtig und nochmal ein guter Wachrüttler, nicht alles zu verschieben nach dem Motto "ich bin noch jung, das mache ich irgendwann".
- Anne Gesthuysen
Mädelsabend
(94)Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerinRuth und Walter sind seit knapp 65 Jahren verheiratet und wohnen seit Kurzem in einem Seniorenstift bei Xanten. Während Ruth nach einem Unfall zu Hause dort regelrecht aufblüht und ihre neu gewonnen Freiheit sowie die sozialen Kontakte genießt, möchte Walter wieder zurück in seine gewohnte Umgebung und Ruth wie schon seit jeher bevormunden.
Sara, die ein enges Verhältnis zu ihren Großeltern hat, sieht sie dort gut aufgehoben. Sie selbst ist Ärztin, derzeit in Elternzeit und glücklich mit Sohn Paul und ihrem Lebensgefährten Lars. Als sie ein Angebot für ein Stipendium in Cambridge erhält, muss sie sich entscheiden, ob sie für ihr berufliches Vorankommen ihre kleine Familie gefährdet.
Der Roman wird abwechselnd aus den Perspektiven der beiden weiblichen Hauptfiguren Ruth und Sara geschildert. Neben der gegenwärtigen Handlung gibt es Rückblenden in die Vergangenheit, die Aufschluss über das Eheleben von Ruth uns Walter geben, die 1953 geheiratet haben.
Die Geschichte spielt am Niederrhein und sprüht vor Lokalkolorit und Liebe für die Figuren. Gerade die älteren Charaktere haben ihren ganz eigenen Charme und gestalten die Geschichte lebendig.
Wie die Autorin in ihrer Danksagung erwähnt, ist die Geschichte aus dem Leben gegriffen und wirkt trotz manch skurriler Einfälle lebensecht und authentisch.
Neben dem Älterwerden geht es insbesondere um Beziehungen und Partnerschaft, Rollenbilder sowie Selbstverwirklichung, Emanzipation und dem Wunsch nach Freiheit. Dabei wird der Wandel der Gesellschaft und die Stärkung der Frauenrechte plastisch durch die Ehe von Ruth und Walter sowie die Beziehung von Sara und Lars dargestellt. Die unterschiedlichen Generationen stehen auch für die unterschiedlichen Vorstellungen von Ehe. Obschon patriarchale Strukturen oder gar Gewalt in Beziehungen gegenwärtig keinen Platz mehr haben, ist es dennoch für Frauen schwer, für ihre Wünsche einzustehen und Familie und Beruf zu vereinbaren.
Die Charaktere sind nahbar und ihre inneren Konflikte sehr gut nachzuempfinden. Sara kämpft mit einem schlechten Gewissen, während Ruth gegen ihren Mann aufbegehrt. Trotz aller Fortschritte in Sachen Emanzipation ist es für beide schwer, Entscheidungen zu treffen und zu ihnen zu stehen.
Die Geschichte beschreibt ernste Themen auf humorvolle Weise. Sie ist ein ehrliches und warmherziges Porträt über den Wandel der Ehe im Verlauf der letzten Jahrzehnte, über die Fortschritte, die errungen wurden, aber auch die Notwendigkeit eines alltäglichen Kampfes zum Erhalt dafür.
- Barbara Brandt
Der Mann an der Reling
(18)Aktuelle Rezension von: Martinchen"In einem Seniorenheim in Frankreich erzählt Iris von den Tagen des französischen Sommers 1975, als sie auf einer Überfahrt von England nach Frankreich Robert Bowman kennen lernt.
Tage später ist Robert schon Gast in Iris kleinem Landhotel in der Normandie. Und wieder später ist er ihr Geliebter. Vier Tage lang. Es ist eine leidenschaftliche Affäre vor der Kulisse des ländlichen Frankreich. Vier Tage voller Liebe und Lust – doch am Ende mit der schmerzlichen Entscheidung gegen ein gemeinsames Leben. Robert reist ab.
Zehn Jahre später: Iris hält ein Foto in der Hand, das Sally, ihre verstorbene Zwillingsschwester, und Robert eindeutig als Liebespaar zeigt. Das Foto ist aber nur wenige Monate alt! Wie kann das sein?
Ist Robert in Iris Abwesenheit zurückgekommen? Die Antwort auf diese Fragen findet Iris, als sie ihre lang vermissten Tagebücher wiederfindet – in dem Nachlass ihrer Schwester.
Iris will die Wahrheit wissen. Sie macht sich auf die Suche nach dem Mann an der Reling."
Barbara Brandt hat mit Kurzgeschichten zweimal den Moerser Literaturpreis gewonnen. "Der Mann an der Reling" ist ihr erster Roman.
Wie den Klappentext zu entnehmen, erzählt Iris einen Teil ihrer Lebensgeschichte einer Praktikantin in einem Seniorenheim. Genauso ist der Roman geschrieben: Iris erzählt in der Rückblende ihre Liebe zu Robert, mit Wiederholungen, mit kleinen Veränderungen, nicht chronologisch, Teile vorwegnehmend. Stellenweise ist unklar, ob Iris ihre Geschichte tatsächlich so erlebt hat oder ob ihr ihre Erinnerung einen Streich spielt. Das klärt sich im Verlaufe des Romans auf und das Ende ist völlig unerwartet.
Iris Freunde, die meisten Engländer wie sie, werden detailliert beschrieben. Über den einen oder anderen hätte ich gern noch ein wenig mehr erfahren, was aber für den Fortgang der Geschichte nicht notwendig ist. Auch die Landschaft kommt nicht zu kurz, so dass ich Lust auf einen Frankreich-Urlaub und das Savoir-vivre bekommen habe.
Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen.
Das Cover zeigt Apfelblüten und Äpfel in einer sehr harmonischen und frühlingshaften Farbkombination. Leider hat es weder mit dem Inhalt noch mit dem gut gewählten Titel zu tun.
Fazit: ein Lesevergnügen für alle, die gern Liebesgeschichten lesen und auch vor einigen Wiederholungen nicht zurückschrecken.
- Kester Schlenz
Mutti baut ab
(26)Aktuelle Rezension von: KamimaAuf das Buch von Kester Schlenz wurde ich durch eine Talkrunde aufmerksam. Der Vater von 2 erwachsenen Söhnen hat dort sein Buch „Mutti baut ab“ vorgestellt. Da mich dieses Thema zur Zeit persönlich anspricht und ich von ihm schon das Buch „Mensch Papa – Vater werden“ angetan war (übrigens ein tolles Buch zum Verschenken ;)), habe ich mir gerne den kleinen Festeinband näher angeschaut.
Der Autor berichtet autobiografisch von seiner über 80-jährigen Mutter, die nach dem Tod des Mannes/Vaters erst einmal alleine in der gemeinsamen Wohnung lebt. Es folgen ein Umzug in einer „altersgerechte“ Wohnung, dann der Kampf um das Erlangen der Pflegestufe, eines Pflegeheimplatzes, eine schwere Krankheit muss überwunden werden und drei erwachsene Kinder (zwei Söhne und eine Tochter), welche nicht nur räumlich auseinander leben, sondern natürlich auch ihre eigenen Familien haben, müssen – um Mutti zu helfen – an einem Strang ziehen.
Das bedeutet nicht nur eine gute Organisation, so manches Zurückstecken von allen Seiten, sondern auch eine gehörige Portion Humor und Glück. All dies verpackt Kester Schlenz in kleine Kapitel, die mal mitreißend ans Herz gehen, mal wertvolle Informationen bieten und manchmal einfach nur humorvoll unterhalten. Und die Rückblenden in das „junge Leben“ seiner Mutter hilft zu verstehen und nimmt uns mit in eine frühere Zeit mit dem deutlichen Hinweis: „Mutti war nicht immer alt.“
Traute Schlenz ist ein Original mit einer herrlich treffenden, manchmal sarkastischen, manchmal verwirrten Hamburger Schnauze. Sie hat übrigens ihr Einverständnis gegeben, dass ihr Sohn über sie schreiben darf, was zeigt, wie achtsam der Autor mit seiner Mutter und dem Thema „Altwerden“ umgeht. Er ist nie respektlos, aber gnadenlos direkt – auch wenn die „Beteiligten“ so manches Mal an ihre Grenzen geraten. Gut, dass man dann Familie hat!
Ja, ich mag das Buch – klingt komisch, ist aber so! Das Thema geht uns alle an und es ist gut, wenn dieses mit so viel Humor verpackt wird. So z.B. (Seite 15/16) „Es ist ein interessantes Phänomen, dass alte Leute sehr häufig andere alte Leute sehr verächtlich als „alte Leute“ wahrnehmen, obwohl sie selbst alte Leute sind“ - kommt euch bekannt vor? Mir schon :-)
Fazit: flüssig zu lesen, humorvolle Passagen gleichen die Schwere des Themas aus, ein paar Tipps über Anträge, Pflegestufen, Krankenhäuser u.a. - ein Buch zu einem Thema, vor dem niemand Angst haben muss. Ein Lesetipp!
- Julia Hanel
Herzklopfen nicht ausgeschlossen
(79)Aktuelle Rezension von: seelenseiten„Herzklopfen nicht ausgeschlossen“ ist ein süßer Liebesroman von Julia Hanel bzw. Lilly Lucas.
Leo, reicher Großkotz von Beruf, muss Sozialstunden ableisten, weil er der Meinung war mit einem Rollator einen Polizeiwagen zu demolieren.
Als er als zuständige Mitarbeiterin ausgerechnet, die aufopferungsvolle Feli erwischt, ist die Vorstellung der entspannten Sozialstunden endgültig vom Tisch.
Das dieses Protagonisten-Duo für einiges an Unterhaltung sorgen würde, war von Anfang an klar.
Beide könnten in ihren Ansichten und Charakterzügen nicht unterschiedlicher sein.
Auch der Verlauf der Geschichte war sehr vorhersehbar, da die Autorin sich vieler Klischees bedient.
Trotz dieser Klischees war das Buch sehr unterhaltsam und konnte mich gut unterhalten.
Besonders die Nebencharaktere, ganz besonders die Rentner aus dem Altersheim, haben dem Buch nochmal die Krone aufgesetzt.
Man könnte sagen sie waren die Kirsche auf der Sahne. - Henning Mankell
Mord im Herbst
(140)Aktuelle Rezension von: HoldenKurt Wallander mal in der Kurzform, dabei nicht minder spannend: Wallander überlegt, seinem Kollegen Martinsson ein Haus abzukaufen, ein Haus auf dem Land, das dieser für den Cousin seiner Frau verkaufen möchte. Als Wallander sich das Haus ansieht, stellt ihm eine Hand ein Bein, genauer gesagt ragt eine skelettierte Hand aus der Erde. Schluß mit Haus Hund Frau, erst muß ermittelt werden. Wie immer spannend, die bleibenden Konflikte mit seiner Tochter, dem verstorbenen Vater und seinem Job treten auch hier auf, und am Ende möchte man den Walli eigentlich nur mal in den Arm nehmen (aber nur kurz).
- Miriam Rademacher
Die Farben des Mörders
(34)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeAuch dieser zweite Band hat mich bestens unterhalten; ein echtes Lesevergnügen!
Hier ist unser besonderes Ermittlerteam, bestehend aus einem Tanzlehrer, einem Pfarrer und einer Krankenschwester (in diesem Band mit gelben Haaren), auf der Suche nach einem Mörder. Und zwar gab es einen Mord in einem Altenheim, und der Täter scheint ein Bewohner dieses Heimes zu sein!
Den ersten Band der Reihe fand ich schon super, und dieser zweite Band steht dem in nichts nach. Ein bisschen skurril, herrlich schräg, spannend, humorvoll und einfach total unterhaltsam! Ich hatte viel Spaß mit diesem Buch!
- Alena Schröder
Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid
(32)Aktuelle Rezension von: lakitaDer Plot ansich hat mir schon gefallen, auch wenn er an einigen Stellen etwas zu sehr gewollt erscheint. Aber das hält sich noch in absoluten Glaubwürdigkeitsgrenzen.Insgesamt ein Buch, dass gut zu unterhalten wusste, es fehlte mir nur noch mehr Tiefe. Die Tragik, das eigene Kind nicht bei sich haben zu können/zu dürfen, die vermeintliche Schuldfrage, die dadurch entsteht und das Verlassenheitsgefühl des Kindes, seine quasi Umerziehung, weg von der Mutter, das alles empfand ich zwar als spannend dargestellt , jedoch hätte man hier viel mehr Tragik und Tiefe entstehen lassen können. Mir fehlt ein wenig der Nachhall in diesem Buch.
- Nick Lubens
Oh Du Fröhliche
(11)Aktuelle Rezension von: Sabsiiii22Das die Vorweihnachtszeit alles andere als stressfrei und besinnlich sein kann, weiß auch Klaus aus eigener Erfahrung. In tagebuchähnlichen Erzählungen wird der Leser auf eine chaotische Reise durch die Weihnachtszeit mitgenommen, wo wohl nicht alles so läuft, wie es eigentlich laufen sollte.
Die einzelnen Geschichten sind dabei in einem eher einfachen Schreibstil geschrieben und auch die Handlungen sind ohne großen Spannungsbogen erzählt, kurzum, das Buch ist perfekt geeignet um es häppchenweise während der gesamten Adventzeit zu lesen. Die Hauptcharaktere wirken sehr authentisch und bei dem ein oder anderen Problemchen findet sich wohl jeder von uns wieder. Ich persönlich hätte mir vielleicht noch ein paar zusätzliche Lacher gewünscht. Auch das Ende kam dann ziemlich plötzlich, aber nichts desto trotz ist das Buch eine nette Einstimmung aufs Weihnachtsfest.
- Annie England Noblin
Sitz, Platz, Plätzchen
(25)Aktuelle Rezension von: KeriAutor: Annie England Noblin
Verlag: MIRA Taschenbuch
Inhalt: In dem Buch geht es um Brydie, die nach einer Scheidung versucht sich ein neues Leben aufzubauen und dabei Mops Teddy Roosevelt trifft. Ob Brydie sich wohl nochmal verlieben wird?
Meine Meinung: Ich mag das Cover sehr gern. Ich finde den Titel sehr originell und das Cover passt von der Gestaltung her wunderbar zu der Handlung des Buches. Mir fiel der Einstieg relativ leicht. Die Geschichte hat einen guten Spannungsaufbau und verleitet einen durch immer wieder neu aufkommende Fragen dazu weiter zu lesen. Es gibt immer wieder lustige Situationen die einen zum schmunzeln bringen. Das Buch lässt sich schön leicht lesen und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Einige Charaktere wachsen einem im Laufe des Buches echt ans Herz. Ich finde es auch super, dass am Ende des Buches einige Rezepte für Hundeleckerlis & Co. zu finden sind.
Fazit: Eine schöne leichte Geschichte für die Vorweihnachtszeit, die einen hervorragend auf die Weihnachtszeit einstimmt. Das Buch hat was Besinnliches.
- Donna Leon
Sanft entschlafen
(211)Aktuelle Rezension von: Gute_NachtInhalt
Als sein Chef im Urlaub ist, erwacht Venedig erst allmählich aus dem Winterschlaf und Brunetti hat nicht viel zu tun.Doch da beginnen die Machenschaften der Kirche sein Berufs- und Privatleben zu überschatten: Suor Immacolata, die aufopfernde Pflegerin von Brunettis Mutter, ist aus ihrem Orden ausgetreten nach dem unerwarteten Tod von fünf Patienten. Sie hegt einen schrecklichen Verdacht.
Fazit
Interessantes Setting, auch die Handlung ist spannend und abgründig. Auch dieser Brunetti gefiel mir ausgesprochen gut.
- Anna J. Eichenlaub
Walzer, Wein & Altenheim
(11)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerWas für ein Tag! Tina hat gleich an ihrem 1.Arbeitstag im Altenheim Stress und kommt kaum zu Ruhe. Dieses Buch begleitet Tina ein Jahr im Altenheim.
Da gibt es die unterschiedlichsten Heimbewohner mit all ihren Macken und Eigenheiten. Da muss man ein ganz dickes Fell besitzen. Die älteste z.B.ist 101 und fit wie ein Turnschuh.Manchmal kam es mir zu vor,als hüte Tina einen Ameisenhaufen.
In diesem Buch lernt man die Arbeit von Tina kennen und den Alltag der Senioren, ihre Ängste und ihre Freuden. Auch mir sind die Heimbewohner zum Teil ans Herz gewachsen. Alles ist anschaulich beschrieben, die Kapitel sind kurzweilig zu lesen. Es wird kein Thema ausgelassen und das hat mir sehr gut gefallen. Das Privatleben der Pfleger ist nur am Rande vermerkt, dadurch unterscheidet es sich von anderen Büchern.
Das Buch hat mich dann zum Schluss nachdenklich gestimmt, z.B.was Pflegerinnen alles leisten müssen, psychisch wie physisch.
Fazit : Ein tolles Buch, mit einem Thema, das genau in unsere Zeit passt.
- Virginia Macgregor
Der Junge, der mit dem Herzen sah
(62)Aktuelle Rezension von: Michelles_NotebookMilo ist neun Jahre alt, nach der Trennung seiner Eltern hat sein Vater ihm Minischwein Hamlet geschenkt und gemeinsam mit ihm kümmert Milo sich um seine Großmutter, die mit im Haus lebt - jedenfalls, bis sie die Herdplatte vergisst und einen Hausbrand auslöst… Milos geliebte Gran wird daraufhin rigoros ins Altersheim gesteckt, was Milos Welt ziemlich durcheinander wirbelt. Und auch, wenn Milo aufgrund einer Krankheit beinahe keine Sehkraft mehr hat (und diese auf absehbare Zeit auch vollständig verlieren wird), nimmt er dafür Dinge wahr, für die andere blind sind. Und so findet er gemeinsam mit dem syrischen Flüchtling Tripi, der im Altersheim kocht, einige unlautere Machenschaften heraus, um seine Gran doch wieder nach Hause zu bringen…
‚Der Junge, der mit dem Herzen sah’ von Virginia MacGregor ist ein wunderbares Buch über einen ganz besonderen Jungen, ein süßes Schweinchen und das, was im Leben wirklich zählt. Luftig-leicht geschrieben, mit viel Gefühl und einer wirklich herzerwärmenden Geschichte kann man dieses Buch, das zeigt, dass eine ‚Behinderung‘ kein Makel ist und auch nicht den Wert eines Menschen ausmacht, richtig genießen.Eine schöne 'Zwischendurch'-Lektüre, die, ganz nach de Saint-Exupéry, deutlich macht: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
- Hendrik Groen
Tanztee (Hendrik Groen 2)
(11)Aktuelle Rezension von: FearstreetfanDas vorletzte Buch des Hendrik Goeren, ich fand es wieder mal großartig, der Alt aber nicht Tod Club hat wieder mal Ihr Seniorenheim auf den Kopf gestellt. Die Angst dass das Heim geschlossen werden könnte verlieh eine kleine dramatik. Sonst war es durchgehend witzig, nur leider eine sache mit Hendriks Freund Evert war sehr schlimm, was das Buch begleitet hat (will nicht verraten wegen Spoiler)
Eine empfhelung meiner seits
- Saskia Louis
Mordsmäßig versaut
(81)Aktuelle Rezension von: AlisonLouisa will sich nicht in den neuen Fall von Josh einmischen, aber sie kann Trudy und Emily nicht ohne Aufsicht ermitteln lassen. Und Trudy ist fest entschlossen herauszufinden, wer die Leiche in der Dampfsauna des Altenheims ist.
Und auch Mo Rispo glaubt, daß er den Mord an seiner Mutter, der 15 Jahre zurückliegt, untersuchen muss. Josh ist darüber genervt.
Zusätzlich wurde die Internetseite von Louisas Blumengeschäft gehackt. Louisa hat alle Hände voll zu tun.
Lou und Josh sind klasse zusammen. Josh kann von Lou profitieren, auch wenn er es nie zugeben würde. Und Lou kann ihren Kommissar schon sehr gut lesen und erden. - Hendrik Groen
Tanztee
(33)Aktuelle Rezension von: Anfri1990In "Tanztee" erzählt Hendrik Groen bereits zum zweiten Mal von seinem mal mehr und mal weniger geruhsamen Leben in einem Amsterdamer Altenheim. Dabei berichtet er mit einem Zwinkern, einer Träne und gelegentlich auch mit Unverständnis vom Umgang mit den anderen Heimbewohnern und den großen und kleinen Abenteuern mit seinen Freunden. Doch auch der Verlust von Freunden und Geliebten bleibt nicht unerwähnt.
Hendrik Groen beschreibt sehr gut und einfühlsam das Leben und den Alltag eines älteren Menschen, der trotz seines Lebens im Heim versucht, aktiv zu bleiben. Er schildert nachvollziehbar die Probleme, die Ältere haben sich in die moderne Gesellschaft einzufügen, hat aber dennoch ein Kopfschütteln für die allzu verbohrten Zeitgenossen über.
Dieses Buch empfehle ich allen, die gerne über das Leben Anderer lesen, aber dabei nicht auf ein gelegentliches Schmunzeln verzichtet wollen.
- Charlaine Harris
Das Julius-Haus
(14)Aktuelle Rezension von: BüchermäuschenMich überkam jetzt da ich im Mutterschutz bin und Sommer ist die enorme lust zu lesen aber ich hatte einfach nichts mehr zu Haus. Doch auf meiner Wunschliste bei Amazon gab es noch ein paar Schätze. So, bestellte ich mir von Charlaine Harris, Band 4-8 der Aurora Teagarden Reihe. Juhu!
Nach zu vielen Monaten weiss ich leider nicht mehr all zu viel der ersten drei Bände, dennoch freute ich mich auf ein Wiedersehen mit Roe. Die nicht mehr schüchterne Exbibliothekarin ist dabei zu Heiraten. Ihr baldiger Mann schenkt ihr ein Haus aber nicht irgendeins. Es ist das Haus der Familie Julius und ihr Mann scheint sie schon so gut zu kennen das er ihr interesse an Kriminalfällen bzw. Mordfällen unterstützt.
Das Buch liest sich flüssig und zügig und eher nicht wie ein Krimi. Dieses Element der Spannung kam erst auf den letzt 20 Seiten wirklich zur Geltung. Das tat mir aber eher gut als schlecht so hatte ich zeit wieder in Lawrenceton anzukommen.
Ich freue mich darauf direkt mit Band 5 fortfahren zu können und hoffe das Roes frische Ehe die 'kleine' Krise überdauern kann. Und schön wäre ein spritzer mehr Spannung.























