Bücher mit dem Tag "alternativwelt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "alternativwelt" gekennzeichnet haben.

95 Bücher

  1. Cover des Buches Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen (ISBN: 9783423718493)
    Sarah J. Maas

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

    (3.726)
    Aktuelle Rezension von: Lena_M_Mau

    Auch wenn bei der Protagonistin sehr viele Klischees bedient werden, mochte ich den 1. Teil und auch sie gerne, ihre Tapferkeit und Loyalität sind bemerkenswert.
    Der weitere Verlauf der Geschichte ist sehr authentisch und bietet den Auftakt für die folgende Handlung im nächsten Teil.
    Die beginnende Charakterentwicklung macht Lust weiterzulesen. 

  2. Cover des Buches Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten: Neuüberarbeitung und Aktualisierung der Übersetzung von Wolfgang Krege (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung) (ISBN: B0B5LY67PJ)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten: Neuüberarbeitung und Aktualisierung der Übersetzung von Wolfgang Krege (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung)

    (1.311)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Der junge Hobbit Frodo Beutlin erbt von seinem Onkel Bilbo einen goldenen Ring, der sich als der Eine Ring des dunklen Herrschers Sauron herausstellt, das gefährlichste Artefakt Mittelerdes. Daraufhin wird die Gemeinschaft des Ringes (die Gefährten) gegründet: neun Reisende, darunter Menschen, Hobbits, ein Elb, ein Zwerg und der Zauberer Gandalf, die den Ring zum Schicksalsberg in Mordor bringen sollen, um ihn dort zu vernichten. Die sehr atmosphärische Handlung mit den zeitlosen Themen wie Freundschaft, Mut oder Macht, beeindruckt mit dem herausragenden Worldbuilding in Form von eigenen Sprachen und Kulturen, die fast real wirken.
    Bei den Protagonisten steht der Ringträger Frodo Beutling in Zentrum der Handlung, der sehr sympathisch dargestellt wird und die größte Entwicklung während der Handlung durchlebt. Relevante Nebenprotagonisten, wie die übrigen Gefährten des Ringes, werden ebenfalls sehr lebendig dargestellt und bringen ihre individuellen Facetten gekonnt in die Geschichte mit ein.
    Wer Fantasy-Geschichten mit epischen Welten und einem herausragenden Worldbuilding mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist hochdetailliert, sehr kunstvoll und passt perfekt zur altertümlich anmutenden Welt Mittelerdes.
    Insgesamt kann ich das Buch sehr sehr empfehlen.

  3. Cover des Buches Die Rebellin (ISBN: 9783570305911)
    Trudi Canavan

    Die Rebellin

    (2.889)
    Aktuelle Rezension von: Aditu_in_Wonderland

    Sonea ist in Imardin in armen Verhältnissen aufgewachsen. Vergessen von den Reichen, bis es wieder Zeit für die jährliche Säuberung ist: Ein Niederbrennen der Armenviertel, durchgeführt von Soldaten, bewacht von Magiern aus der Oberschicht kommen.

    Durch einen Zufall gerät Sonea mitten in die Proteste und wirft im Eifer des Gefechts einen Stein nach einem der Magier, der eigentlich an der magischen Barriere hätte abprallen sollen, doch wie durch ein Wunder, oder durch Magie, trifft sie.

    In Panik flieht Sonea zur Diebesgilde, der einzigen Verbindung, die groß und stark genug ist, sich gegen die Magiergilde zu behaupten. Doch ihre Versuche, ihre magischen Fähigkeiten selbst zu trainieren, enden schon bald in einer Katastrophe und so bleibt ihr keine Wahl, als sich zu stellen. Doch damit fangen ihre Schwierigkeiten gerade erst an, denn die Magier sind ein elitärer Haufen, die keine Bettlerin in ihren Reihen akzeptieren wollen, die noch dazu stärker als die meisten von ihnen sein könnte.


    Ich weiß gar nicht, wie alt ich war, als ich die Trilogie das erste Mal gelesen habe. Doch ich war sofort begeistert und habe mich seitdem viele Male an die Seite von Sonea geträumt. 

    Vom eigentlich Worldbuilding und dem Magiesystem erfahren wir erstmal nur grundlegende Dinge, da diese aber recht komplex scheint, reicht für den Moment völlig aus. Ein bisschen informativer ist Trudi Canavan in Bezug auf die Gesellschaftsstruktur. Es gibt eine reiche Oberschicht, die alle Ämter inne hat und die u.a. die Magier stellen und es gibt eine sehr arme Unterschicht, die in Behelfshäusern lebt und oft gerade so über die Runden kommt. Und wir erfahren viel vom gegenseitigen Misstrauen zwischen den Schichten. Und dass dieses sich über viele Jahrzehnte hinweg verhärtet hat und von vielen Vorurteilen genährt wird.
    Es bleibt allerdings dem Leser überlassen, ob er dies für gerechtfertigt hält oder ob dies alles nur auf einem großen Missverständnis beruht.

    Die Charaktere sind am Anfang noch recht blass und farblos, gewinnen aber im Laufe der Handlung deutlich an Struktur und Tiefe und die einzelnen Persönlichkeiten werden nach und nach herausgearbeitet.

    Während wir von anderen Akteuren noch nicht viel zu sehen bekommen und sie so deutlich geheimnisvoller bleiben. Wir können nur erahnen, dass diese später in der Handlung mal sehr wichtig werden könnten.

    Es ist jetzt einige Jahre her, dass ich mich das letzte Mal in den Tiefen von Imardin verloren habe und ich stelle fest, dass sich meine Sicht auf viele Dinge doch verändert hat. Fand ich früher viele Dinge unfair und mega fies, habe ich heute zumindest eine Art Grundverständnis für manche Vorgehens- und Handlungsweisen, sowohl in Soneas Umfeld, als auch aus der Sicht der Magier. Aber so ist das wohl, wenn man irgendwann erwachsen wird. 

    Auch nach vielen Jahren und nach etlichen Leserunden hat die Welt von Imardin, in der Sonea lebt, nichts an ihrer Faszination verloren.

    Ich freue mich sehr auf Band 2

  4. Cover des Buches Eragon. Das Vermächtnis der Drachenreiter. (ISBN: 9783570167113)
    Christopher Paolini

    Eragon. Das Vermächtnis der Drachenreiter.

    (3.073)
    Aktuelle Rezension von: Sunny92_

    "Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter" hat mich schnell in seine fantastische Welt entführt. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Verantwortung, Mut und die Frage, wie ein einzelner Mensch das Schicksal einer ganzen Welt verändern kann.

    Im Mittelpunkt steht der junge Eragon, der als einfacher Bauernjunge aufwächst und eher zufällig auf einen geheimnisvollen blauen Stein stößt. Aus einem gewöhnlichen Jungen wird der letzte Drachenreiter seiner Zeit, der sich einer Bedrohung stellen muss. Besonders die Beziehung zwischen Eragon und seinem Drachen Saphira hat mir sehr gut gefallen. Ihr gegenseitiges Vertrauen, die tiefe Verbundenheit und ihr gemeinsames Wachstum gehören für mich zu den größten Stärken des Buches.

    Christopher Paolini erschafft mit Alagaësia eine klassische Fantasywelt voller Magie, Drachen, Elfen, Zwerge und gefährlicher Kreaturen. Die Welt wirkt lebendig und bietet viele spannende Schauplätze, die Lust darauf machen, noch mehr über ihre Geschichte und ihre Bewohner zu erfahren. Besonders gelungen fand ich, dass die Reise nicht nur von Kämpfen und Abenteuern geprägt ist, sondern auch von Eragons Entwicklung. Er muss lernen, mit seiner neuen Rolle umzugehen, Verantwortung zu übernehmen und schwierige Entscheidungen zu treffen. Dabei macht er Fehler, wächst an ihnen und entwickelt sich im Laufe der Geschichte glaubwürdig weiter.

    Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und macht es leicht, in die Geschichte einzutauchen. Gerade die Beschreibungen der Landschaften, der Magie und der Drachen verleihen der Welt eine besondere Atmosphäre. Die Mischung aus Abenteuer, Magie und Charakterentwicklung sorgt dafür, dass die Geschichte bis zum Ende spannend bleibt.

    Für mich ist "Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter" ein gelungener Auftakt einer großen Fantasyreihe. Auch wenn die Handlung an einigen Stellen bekannten Fantasy-Mustern folgt und das Genre nicht neu erfindet, überzeugt der Roman durch sympathische Figuren, die besondere Beziehung zwischen Eragon und Saphira sowie eine stimmungsvolle und detailreiche Welt.

  5. Cover des Buches Der Goldene Kompass (ISBN: 9783551583406)
    Philip Pullman

    Der Goldene Kompass

    (1.599)
    Aktuelle Rezension von: Jule_Owl

    Lyra lebt in einer Welt, die sich ganz nach unserer Welt anfühlt - und doch ganz anders ist. Und um ihren Onkel auf einer Mission zu retten, von der sie selbst noch nicht alles versteht, muss sie alles vergessen, was sie bis jetzt über ihre Welt gelernt hat und über sich hinauswachsen.


    Ich habe das Buch mit 14 das erste Mal gelesen und war damals schon fasziniert von der komplexen Welt, von der mir so viel vertraut war und die doch auch so fantastisch war. Ich fand die verschiedenen fantastischen Völker wie die Panserbjørne oder die Hexen spannend und komplex beschrieben, aber auch die einzelnen Charaktere waren toll aufgebaut. Zwar sind mir 1,2 kleine Fehler aufgefallen, dass beispielsweise der Daemon eines Erwachsenen als anderes Tier beschrieben wurde, doch das hat mich nicht gestört, da es so viele andere Details gab, in die man versinken konnte. 

    Am Spannendsten war für mich jedoch das Konzept der Daemonen. Dass es einen großen Teil der eigenen Identitäts-Findung in so einem simplen und doch vielseitigem Konzept widerspiegelt, hat mich fast ein bisschen traurig werden lassen, dass ich in einer Welt lebe, in dem ich keinen eigenen Daemonen besitze.

    Insgesamt habe ich festgestellt, dass das ganze Universum für mich nach wie vor seinen Reiz nicht verloren hat. Im Gegenteil - diese Geschichte mit Anfang 20 noch einmal zu lesen lässt einen das Erwachsen werden, das Finden der eigenen Identität und das kleine bisschen Kind bleiben, das wir uns alle vielleicht noch bewahren wollten, mit anderen Augen betrachten.

  6. Cover des Buches Die Elfen (ISBN: 9783453315662)
    Bernhard Hennen

    Die Elfen

    (1.050)
    Aktuelle Rezension von: LeseEule28

    Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Aber gleich eine Warnung: Es ist sehr lang, wenn auch nicht langatmig. Ich gestehe aber, dass es mich nicht so sehr in seinen Bann gezogen hat. Die Hauptpersonen und ihre Motive haben mich nicht so mitgenommen bzw. angesprochen und daher war der Zug zum Weiterlesen nicht so groß, wie ich es von anderen Büchern kenne. Daher ein Stern Abzug.

    Trotzdem ist es ein solide geschriebenes, schön zu lesendes Buch.

  7. Cover des Buches Bartimäus (ISBN: 9783442367627)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus

    (1.933)
    Aktuelle Rezension von: Featherstone

    Inhalt:

    Dem 12-jährige Nathanael ist durch den Zauberer Mr. Lovelace Unrecht widerfahren. Um sich zu rächen beschwört Nathanael den mächtigen Dämon Bartimäus und stielt mit dessen Hilfe ein geheimnisvolles Amulett, das sich im Besitz von Mr. Lovelace befindet. Diese Tat hat jedoch ungeahnte Folgen und bringt Nathanael in erhebliche Gefahr, denn er kommt dadurch einer großangelegten Verschwörung auf die Spur und auch Bartimäus sollte man keinesfalls unterschätzen…

    Meine Meinung:

    Nathanael ist ein sympathischer und nahbarer Protagonist in den man sich gut hineinversetzen kann. Man begleitet ihn dabei wie sich ihm die Welt der Magie erschließt und es ist interessant zu verfolgen mit wieviel Engagement, Talent und Durchhaltevermögen er an der Vervollkommnung seiner magischen Fähigkeiten arbeitet. Nathanael geht Schwierigkeiten nicht aus dem Weg und er ist jemand der gegen Ungerechtigkeiten ausbegehrt. Auf ihn kann man sich in brenzligen Situationen verlassen, denn er ist nicht bereit das Böse triumphieren zu lassen. Als er von einer Gefahr erfährt, die das Leben vieler bedroht, beweist er Mut und Tatkraft. 

    Der Dämon Bartimäus gibt einen ungewöhnlichen, spannenden und äußerst interessanten zweiten Protagonisten ab. Er ist sehr klug, gerissen, manipulativ, risikobereit und unerschrocken. Er ist ein Lebenskünstler mit viel Erfahrung, der über eine Fülle von magischen Fähigkeiten verfügt. Wer ihn unterschätzt begeht einen gewaltigen Fehler. Für Nathanaels gewagte und gefährliche Unternehmungen ist er die ideale Verstärkung. Die Kapitel, die aus der Sicht von Bartimäus erzählt werden sind besonders unterhaltsam, denn Bartimäus neigt zu sarkastischen Bemerkungen.

    Zusammen sind Nathanael und Bartimäus ein ebenso ungewöhnliches wie schlagkräftiges Team. Die Gespräche und Interaktionen zwischen den beiden sind interessant und sorgen für viele lustige Momente, denn vor allem Bartimäus ist nicht auf den Mund gefallen. Nathanael ist aber auch nicht zu unterschätzen und in der Lage dem Dämon die Stirn zu bieten. 

    Die Geschichte punktet mit einer Mischung aus lustigen, spannenden und dramatischen Momenten. Es hat mir gefallen wie interessant und einfallsreich das Wirken von Magie und das Beschwören von Dämonen beschrieben werden (Stichwort: 7 Ebenen). Es handelt sich um eine fantasievolle und kreative Geschichte, die einem in magische Welten entführt und einem unterhaltsame Lesestunden beschert. Da verzeiht man, dass das Erzähltempo (vor allem zu Beginn der Geschichte) vergleichsweise langsam ist. Das Buch verfügt über ein gelungenes Ende, das die meisten aufgeworfenen Fragen beantwortet und es somit nicht zwingend erforderlich macht auch die Folgebände zu lesen.

    Zum Hörbuchsprecher: Martin Semmelrogge ist es gelungen das Buch (und besonders den Dämon Bartimäus) mit seiner unverwechselbaren und ungewöhnlichen Stimme lebendig werden zu lassen. Ich finde es richtig toll wie er dieses Buch vertont hat.

    Leider hat die Geschichte aber auch ein paar Schwächen:

    Es wirkt auf mich ein wenig übertrieben was für ein extrem guter Zauberer Nathanael ist. Er ist noch ein Lehrling und es gelingt ihm dennoch gleich beim ersten Versuch einen mächtigen Dämon zu beschwören, obwohl dieser Vorgang als hochgradig komplex, schwierig und gefährlich beschrieben wird. Da dies zudem auch für erfahrene Zauberer keine leichte Aufgabe darstellt finde ich es etwas unglaubwürdig, dass Nathanael das ohne einen einzigen Fehlversuch schafft – zumal er sich sein Wissen ausschließlich durch das Lesen entsprechender Bücher angeeignet hat und noch keinerlei praktische Erfahrungen mit der Beschwörung kleinerer Dämonen gesammelt hat. Im weiteren Verlauf der Geschichte gibt es dann eine Schlüsselszene in der Nathanael der einzige ist, dem es gelingt eine magische Bedrohung auszuschalten. Die übrigen Anwesenden (bei denen es sich immerhin überwiegend um vollausgebildete und mächtige Zauberer handelt) wirken in dieser Situation hingegen völlig hilflos und überfordert. Sie haben keine Idee wie man der Gefahr entgegentreten könnte und begnügen sich damit weitgehend tatenlos zuzusehen.

    Außerdem gibt es einige ungeklärte Fragen und es fehlen aus meiner Sicht hin und wieder ausführlichere Erklärungen: 

    • Warum gilt Tschechien als ein feindlich gesinntes Land?
    • Wie funktioniert das Zusammenleben von Zauberer und gewöhnliche Menschen? Sind politische Ämter alleinig Zauberern vorbehalten? Werden gewöhnliche Menschen gegenüber Zauberern im Alltag benachteiligt?
    • Wieso gilt der mehrfach erwähnte Zauberer Gladstone als einer der größten Zauberer aller Zeiten?
    • Was genau hat es mit der sogenannten Widerstandsbewegung auf sich, die für Attentate verantwortlich gemacht wird und was für Menschen gehören ihr an?
    • Warum entlassen Zauberer die von ihnen beschworenen Dämonen wieder, wenn sie ihren Auftrag erfüllt haben? Wäre es nicht praktischer sie in Diensten zu halten und damit zugleich zu verhindern, dass ein anderer Zauberer sie beschwören kann?
    • Haben Zauberer von Geburt an besondere Kräfte oder handelt es sich einfach um Menschen denen eine spezielle Ausbildung zuteil wurde in deren Verlauf ihnen das Zaubern beigebracht wurde?

    Auch Nathanaels Herkunft ist ein Punkt der völlig im Dunkeln bleibt. Das ist einerseits verständlich, denn das wird vom Ministerium so gewünscht um die wahren Namen der Zauberlehrlinge geheim zu halten und sie damit zu beschützten. Es hat mich aber schon gewundert, dass Nathanael nicht ein einziges Mal über seine Herkunft nachgedacht hat oder sich die Frage gestellt hat, was für Menschen seine Eltern gewesen sind. Da er im Alter von fünf Jahren von seinen Eltern getrennt wurde ist es zudem nicht auszuschließen, dass er noch einige Erinnerungen an sein früheres Leben hat, aber das wird nie thematisiert.

    Außerdem finde ich Nathanaels Verhalten nicht immer zu 100% schlüssig. Er versteckt das gestohlene Amulett in dem Haus in dem er selbst wohnt um es unter den dortigen Schutzzauber zu stellen. Bei einer möglichen Entdeckung würde der Verdacht damit aber natürlich sofort auf ihn selbst fallen und er würde darüber hinaus insbesondere auch Mrs. Underwood in große Schwierigkeiten bringen, die ihm sehr viel bedeutet. Dabei ist es eigentlich nicht mal nötig, dass das Amulett für immer völlig unauffindbar bleibt und unter einem Schutzzauber steht. Auch wenn Mr. Lovelace das Amulett in einem anderen weniger geschützten Versteck nach einiger Zeit hätte aufspüren können wäre der Zweck erfüllt worden, denn es ging ja bloß darum ihm einen Denkzettel zu verpassen. Zudem hätte dieses Szenario den Vorteil gehabt, dass Nathanael dann nicht mit dem Diebstahl in Verbindung zu bringen gewesen wäre. 

    Zudem kommt es im weiteren Verlauf zu einem schrecklichen Vorfall an dem Nathanael durch sein risikobereites Verhalten eine Mitschuld trägt und bei dem jemand, der ihm nahesteht, zu Schaden kommt. Nathanael macht sich aber nur unmittelbar nach dem betreffenden Vorfall kurz Selbstvorwürfe. Danach konzentriert er sich auf eine Art Rachefeldzug und verschwendet nie wieder auch nur einen einzigen Gedanken an das Opfer. Das finde ich ziemlich traurig, denn die besagte Person hat Nathanael unglaublich viel bedeutet und scheint dennoch von einem Tag auf den anderen aus seiner Erinnerung gelöscht zu sein.

    Fazit:

    Es handelt sich um eine fantasievolle, spannende und lustige Geschichte, die mich gut unterhalten hat. Die Geschichte hat zwar auch einige Schwäche, aber mein Interesse an den Folgebänden wurde geweckt. Man merkt, dass die Reihe Potenzial hat und gewiss noch so einiges aus der entworfenen Welt erzählt werden kann. Vielleicht werden in den Folgebänden auch noch einige der aus meiner Sicht fehlenden Erklärungen nachgereicht.

  8. Cover des Buches Die Farben der Magie (ISBN: 9783492280624)
    Terry Pratchett

    Die Farben der Magie

    (924)
    Aktuelle Rezension von: die_magische_buecherwelt

    Ich muss ehrlich gestehen ich habe noch nie von dieser Reihe etwas gehört, bzw. den Film kenne ich auch nicht.

    Den ersten Besuch finde ich ist etwas irritierend, aber machbar, mit Anfangs holprigen, aber fantastischen Einstieg in die Scheibenwelt.

    Rincewind, Zweiblum und die Truhe sorgen einfach für unglaublich viel Spaß. Den dieser Roman spielt mit unzähligen Klischees, er ist wahnsinnig witzig und beeindruckend, genial und so verrückt, dass man davon nicht loskommt.

    Das Buch hat einen lockeren und flüssigen Schreibstil, der sich auf eine besondere Weise richtig gut anfühlt.

    Geeignet für Leser, die Fantasy mögen, aber auch Spaß an ironischen oder ungewöhnlichen Geschichten haben.

    Das Buch endet mit einem wirklich fiesen Cliffhanger!



  9. Cover des Buches Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe - Der Roman zur Serie (ISBN: 9783570315422)
    Jonathan Stroud

    Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe - Der Roman zur Serie

    (1.015)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwyrm98

    London und Geister – das gehört einfach zusammen. Auch wenn wir hier kein nebelverhangenes altes London mit dunklen Gassen haben, sondern ein Recht modernes Setting. Die Geschichte hat vor 50 Jahren einfach eine andere Abzweigung genommen. In dieser Realität Londons sind Geister allgegenwärtig und tödlich – und leider können Erwachsene diese nicht sehen. Aus diesem Grund kämpfen übersinnlich begabte Jugendliche in Agenturen gegen die Erscheinungen um das sogenannte „Problem“ einzudämmen. Die kleinste dieser Agenturen besteht nur aus 3 Mitgliedern: dem charismatischen Anführer Antony Lockwood, dem akribischen Rechercheur und Bücherwurm George Cubbins und dem neusten Mitglied, der übersinnlich extrem begabten Lucy Carlyle. Und um ihre Agentur vor dem Bankrott zu bewahren, machen sie sich auf das heimgesuchteste Haus in ganz England zu untersuchen...
    Ich habe dieses Buch bereits mehrere Male gelesen und trotzdem zieht mich die Geschichte jedes Mal wieder in Ihren Bann. Das Buch ist flüssig geschrieben, lässt sich leicht lesen und strotzt vor Humor. Die Charaktere sind liebenswert, die Geister schaurig und die Handlung spannend. Am Anfang gibt es zwar einen großen Einführungsteil, aber dieser zieht die Geschichte nicht in die Länge. Im Gegenteil, der Abschnitt ist sogar notwendig um die Charaktere kennenzulernen und zu verstehen wie sie ticken. Und auch die Welt wird einem dadurch nähergebracht. Ein großer Pluspunkt ist auch das ausführliche Glossar am Ende des Buches, in dem man die verschiedenen Geisterarten, Waffen und Verteidigungsmittel noch einmal nachlesen kann.
    Ein Großartiger Auftakt der Reihe. Wer sich leicht gruselt sollte dieses Buch vielleicht besser nicht im Dunkeln lesen, Spaß macht es aber allemal.
    Wer Geistergeschichten, Spannung und Geheimnisse mag ist hier also genau richtig.

  10. Cover des Buches FederLeicht (ISBN: 9783753407852)
    Marah Woolf

    FederLeicht

    (590)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Der Anfang war gut und vielversprechend, aber dann hat mich die Geschichte von Eliza doch leider recht schnell verloren. 

    Eigentlich mag ich die Kombi Menschen-/Elfenwelt, aber bei diesem Buch hatte ich irgendwie das Gefühl, für diese Art der Geschichte schon zu alt zu sein. Was seltsam ist, weil ich auch viele Kinderbücher lese. 😂 

    Das Buch hat mich leider eher gelangweilt und ich werde die Fortsetzung wohl nicht lesen.

    04-06-2024

  11. Cover des Buches Der Herr der Ringe. Bd. 2 - Die zwei Türme (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung, Bd. 2) (ISBN: 9783608989427)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe. Bd. 2 - Die zwei Türme (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung, Bd. 2)

    (1.097)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Der junge Hobbit Frodo Beutlin erbt von seinem Onkel Bilbo einen goldenen Ring, der sich als der Eine Ring des dunklen Herrschers Sauron herausstellt, das gefährlichste Artefakt Mittelerdes. Daraufhin wird die Gemeinschaft des Ringes (die Gefährten) gegründet: neun Reisende, darunter Menschen, Hobbits, ein Elb, ein Zwerg und der Zauberer Gandalf, die den Ring nach Mordor bringen sollen, um ihn dort zu vernichten. Die sehr atmosphärische Handlung mit den zeitlosen Themen wie Freundschaft, Mut oder Macht, beeindruckt mit dem herausragenden Worldbuilding in Form von eigenen Sprachen und Kulturen, die fast real wirken. Zum Verständnis sollte man den ersten Teil gelesen haben.
    Bei den Protagonisten stehen aufgrund der Trennung der Gemeinschaft zum Ende des ersten Teils, zum einen die Hobbits Frodo/Sam und Pippin/Merry und zum anderen der Zwerg Gimli/der Mensch Aragon/der Elb Legolas in Zentrum der Handlung, der sehr sympathisch und mutig dargestellt werden. Besonders interessant ist die Einführung Gollums, der der Handlung eine besondere Facette verleiht. Relevante Nebenprotagonisten, wie z.B. Saruman, Baumbart oder Eomer/Theoden/Eowyn, bringen ihre individuellen Facetten gekonnt in die Geschichte mit ein.
    Wer Fantasy-Geschichten mit epischen Welten und einem herausragenden Worldbuilding mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist hochdetailliert, sehr kunstvoll und passt perfekt zur altertümlich anmutenden Welt Mittelerdes.
    Insgesamt kann ich das Buch sehr sehr empfehlen.

  12. Cover des Buches His Dark Materials 2: Das Magische Messer (ISBN: 9783551583413)
    Philip Pullman

    His Dark Materials 2: Das Magische Messer

    (1.072)
    Aktuelle Rezension von: Zeus005

    Der zweite Band der Reihe erweitert den Horizont der Geschichte auf faszinierende Weise. Diesmal bricht Lyra in eine neue Welt auf, die exakt der unseren entspricht. Dort trifft sie auf Will, der als neuer, starker Charakter eingeführt wird. Gemeinsam bilden die beiden das emotionale und treibende Zentrum der Handlung, während im Hintergrund das Ausmaß von Lord Asriels Plänen immer deutlicher wird. Gleichzeitig setzt Mrs. Coulter ihre unerbittliche Jagd auf Lyra fort, da sie in dem Mädchen die Schlüsselfigur für das Schicksal aller Welten sieht.

    Die Schauplätze wechseln dynamisch zwischen unserer Realität und der mystischen Parallelwelt Cittàgaze. Letztere sorgt für eine besonders beklemmende Atmosphäre: Hier treiben unheimliche Gespenster ihr Unwesen, die Erwachsenen die Seele aussaugen und sie als leere Hüllen zurücklassen, während verwilderte Kinderbanden die verlassenen Straßen beherrschen. Diese düstere Kulisse verleiht dem Abenteuer einen spürbar ernsteren und bedrohlicheren Ton.

    Zusätzliche Figuren wie der zwielichtige Sir Charles bringen eine konstante Gefahr in Wills Welt, da sie sich als Helfer tarnen, aber eigene, dunkle Absichten verfolgen. Man spürt in jedem Kapitel, wie sich die Fäden für das große Finale zusammenziehen. Der Spannungsbogen baut sich konsequent auf und lässt den Leser mit einer enormen Vorfreude auf den dritten Teil und den bevorstehenden Krieg gegen die mächtigen Institutionen zurück. Eine meisterhafte Fortsetzung, die der Welt noch mehr Tiefe verleiht.

  13. Cover des Buches Die Novizin (ISBN: B004OL2S8S)
    Trudi Canavan

    Die Novizin

    (2.158)
    Aktuelle Rezension von: Yvonne_Voltmann

    Auch das Buch ist aus der Erzähler Perspektive geschrieben. 🤓 Größtenteils wieder aus Soneas Sicht. 😃

    Die Schreibart ist auch wieder leicht verständlich und flüssig, jedoch hat die Erzählperspektive mich auch im zweiten Teil am richtigen Abtauchen in die Geschichte gehindert. 🫠

    Der zweite Band der Reihe knüpft direkt an die Ereignisse des ersten Teils an und begleitet Sonea auf ihrem Weg innerhalb der Magiergilde. 🤩

    Sonea entwickelt sich in der Gilde zu einer sehr disziplinierten Schülerin. 👩🏻 Sie lernt, dass Macht Verantwortung bedeutet, und muss ihren Stolz überwinden, um in der Welt der Adligen zu bestehen. 😌 Ihre Mitschüler sind dabei nicht zimperlich ihr das Leben schwer zu machen. 😒

    Ob sie aufgrund ihrer Herkunft ausgegrenzt wird? Oder haben ihre Mitschüler Angst vor ihr? 🤔

    Sie fordert ihren Erzfeind, Regin, zu einem magischen Duell aus, welches sie gewinnt. 💥✨

    Bringt ihr das den Respekt vor ihren Mitschülern? Oder vergrößern sich ihre Probleme nun dadurch? 🤔

    Sonea hat einen Paten bekommen, der versucht sie vor ihren Mitschülern zu schützen und ihr die Magie beizubringen. 🧙🏻‍♂️ Er versucht sie zu fordern und zu fördern, damit sie lernt ihre Macht zu kontrollieren. 🧙🏻‍♀️

    Doch was passiert, dass sie plötzlich einem anderen Magier anvertraut wird? Wird ihr das helfen? Oder bringt das dunkle Geheimnis ihres Paten sie in weitere Schwierigkeiten? 🧐🤔

    Sonea hat sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt. 😊 Sie ist stärker und mächtiger geworden. Ihr innerer Konflikt zwischen Zurückhaltung und Notwendigkeit ist aber noch immer prägend. Sowie die Frage, ob schwarze Magie grundsätzlich böse ist. 🤔

    Die Geschichte ist fesselnd, jedoch hat mir die Tiefe gefehlt, die sich bei mir leider immer bei der Erzählerperspektive einschleichen. 🤷🏻‍♀️ Stellenweise haben mir auch Dynamik und überraschenden Höhepunkte gefehlt – es war doch oft vorhersehbar. 🫡

    Ansonsten geht es um das Außenseiter sein, Intrigen untereinander, Ausgrenzung, Mobbing und Machtspiele. Psychologischer Druck ist stärker fokussiert als der offene Kampf. Die Angst und Furcht vor Unbekannten und Verbotenem nimmt auch mehr zu. 🤓 


    ⚡Fazit: Magische Fortsetzung mit interessanter Figurenentwicklung und gesellschaftskritischen Ansätzen. 🤩


  14. Cover des Buches Das Bernstein-Teleskop (ISBN: 9783551583420)
    Philip Pullman

    Das Bernstein-Teleskop

    (918)
    Aktuelle Rezension von: Zeus005

    Beim erneuten Lesen nach über zehn Jahren hat mich das große Finale der Trilogie noch einmal ganz anders überrascht als in meiner Erinnerung. Obwohl die Protagonisten Lyra und Will erst um die 13 oder 14 Jahre alt sind, agieren sie extrem erwachsen und müssen eine enorme Verantwortung tragen. Pullman bricht hier gekonnt aus klassischen Mustern aus und verleiht der Geschichte eine immense Tiefe, die weit über ein typisches Jugendbuch hinausgeht. Besonders der atheistische Ansatz und der kompromisslose Kampf gegen die Dogmen der Kirche treten hier noch deutlicher und tiefgründiger hervor als in den Vorgängern.

    Die Handlung verknüpft die verschiedenen Dimensionen auf faszinierende Weise und mündet in den gewaltigen Krieg, den Lord Asriel gegen Gott selbst und dessen Stellvertreter, den Engel Metatron, führt. Lyra und Will sind dabei gar nicht so oft direkt auf dem Schlachtfeld zu sehen, da ihre eigene, beschwerliche Reise sie vor allem durch das bedrückende Reich der Toten und die faszinierende Welt der Mulefa führt. Dennoch beeinflussen sie den Ausgang dieses Konflikts immens.

    Es ist unglaublich spannend zu beobachten, wie die beiden Hauptfiguren teils von den Ereignissen getrieben werden, teils aber auch aus eigenem, tiefem Antrieb heraus handeln, während alle Fraktionen versuchen, sie für ihre Zwecke zu nutzen. Diese Vielschichtigkeit macht das Lesen zu einem großartigen und intensiven Erlebnis, das mir mit etwas mehr Alter und Abstand sogar noch besser gefallen hat als beim ersten Mal. Ein absolut würdiger und meisterhafter Abschluss der Reihe.

  15. Cover des Buches Die Gilde der Schwarzen Magier - Die Meisterin (ISBN: B004OL2QYE)
    Trudi Canavan

    Die Gilde der Schwarzen Magier - Die Meisterin

    (2.070)
    Aktuelle Rezension von: Yvonne_Voltmann

    Auch das Finale der Trilogie ist aus der Erzähler Perspektive geschrieben. Größtenteils wieder aus Soneas Sicht. 😃

    Die Schreibart ist auch wieder leicht verständlich und flüssig, jedoch hat die Erzählperspektive mich noch immer am richtigen Abtauchen in die Geschichte gehindert. 🫠

    Der finale Band der Reihe knüpft direkt an die Ereignisse des zweiten Teils an. Die bisher aufgebauten Konflikte entwickeln sich weiter und vor allem die Bedrohung durch die anderen Magier sowie Soneas wachsende Verantwortung rücken in den Mittelpunkt. 🤩

    Sonea erfährt die Wahrheit über Akkarin und wird mit ihm von der Gilde verbannt. 🫣

    Doch warum unterstützt Sonea ihn und wird mit ihm verbannt? Was passiert auf der Flucht und bleiben die beiden zusammen oder trennen sich ihre Wege? Wie schaffen die beiden es die Stadt zu retten und werden sie beide den Krieg überleben? 🤔🧐

    Sonea bricht am Ende alle gesellschaftlichen Tabus der Magier und akzeptiert ihre Macht. Eine größere Entwicklung hätte sie nicht durchlaufen können. 💥✨

    Es geht wieder um Krieg, Vertrauen, Misstrauen und unausweichliche Bedrohungen innerhalb der eigenen Reihen sowie von Außenstehenden. Um den Konflikt zwischen Furcht und Rettung und auch die Entscheidung an altem festzuhalten oder sich weiterzuentwickeln. Um Verantwortung für das Schicksal des Landes und ihre Bewohner zu tragen und die Opferbereitschaft dazu. Politische Entscheidungen, Allianzen und Geheimhaltung prägen die Handlung sowie Entscheidungen, bei denen Loyalität und persönliche Überzeugungen nicht immer übereinstimmen. 🤓🤩 


    ⚡Fazit: Magisches Finale mit dramatischen Momenten und emotionalen Wendungen. 🤩


  16. Cover des Buches The Chronicles of Narnia Boxed Set (ISBN: 9780007528097)
    C. S. Lewis

    The Chronicles of Narnia Boxed Set

    (110)
    Aktuelle Rezension von: Isabeau
    Habe das Buch mal zum Geburtstag geschenkt bekommen. Habe ziemlich lange daran gelesen, da es sehr groß und schwer ist. Mir gefallen die Geschichten von Narnia sehr gut. Das Buch an sich ist ein wahres Schmucktück, toller Einband.
  17. Cover des Buches Aschenkindel (ISBN: 9783959917773)
    Halo Summer

    Aschenkindel

    (502)
    Aktuelle Rezension von: EvelinMonschein

    Was mir an diesem Buch besonders gefallen hat, ist, dass die Stiefmutter und die Schwestern keine klassischen Bösewichte sind. Sie haben ihre Eigenheiten, ja – aber sie werden nicht karikiert. Das verleiht der Geschichte eine wohltuende Tiefe.

    Und Aschenkindel selbst? Keineswegs ein bemitleidenswertes Opfer.
    Sie ist weder hilflos noch ständig gütig und geduldig.
    Im Gegenteil: Sie ist klug, witzig, brüllt bei Bedarf mit ihren Schwestern –
    und ist zufrieden mit sich und ihrer Welt. Besonders mit ihrem Hauszauber, der durchaus nachahmenswert ist.

    Eine zauberhafte, freche und liebevoll geschriebene Geschichte, die mich zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken gebracht hat.

    Und mein absolutes Highlight? Die gute Fee.
    Eine halbtalentierte, chronisch überforderte Absolventin der Feenakademie. Einfach herrlich!

  18. Cover des Buches Der Herr der Ringe. Bd. 3 - Die Rückkehr des Königs (ISBN: 9783608119831)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe. Bd. 3 - Die Rückkehr des Königs

    (1.082)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Der junge Hobbit Frodo Beutlin erbt von seinem Onkel Bilbo einen goldenen Ring, der sich als der Eine Ring des dunklen Herrschers Sauron herausstellt, das gefährlichste Artefakt Mittelerdes. Daraufhin wird die Gemeinschaft des Ringes (die Gefährten) gegründet: neun Reisende, darunter Menschen, Hobbits, ein Elb, ein Zwerg und der Zauberer Gandalf, die den Ring nach Mordor bringen sollen, um ihn dort zu vernichten. Die sehr atmosphärische Handlung mit den zeitlosen Themen wie Freundschaft, Mut oder Macht, beeindruckt mit dem herausragenden Worldbuilding in Form von eigenen Sprachen und Kulturen, die fast real wirken. Der letzte Teil ist vor allem geprägt von der finalen Schlacht und der Zeit danach. Zum Verständnis sollte man die vorherigen Teile gelesen haben.
    Bei den Protagonisten stehen aufgrund der Zusammenführung der vorherigen Erzählstränge des zweiten Teils, zum einen die Hobbits Frodo/Sam und Pippin/Merry und zum anderen der Zwerg Gimli/der Mensch Aragon/der Elb Legolas in Zentrum der Handlung, die sehr sympathisch und mutig dargestellt werden. Relevante Nebenprotagonisten, wie z.B. Eowyn oder Gandalf, bringen ihre individuellen Facetten gekonnt in die Geschichte mit ein.
    Wer Fantasy-Geschichten mit epischen Welten und einem herausragenden Worldbuilding mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist hochdetailliert, sehr kunstvoll und passt perfekt zur altertümlich anmutenden Welt Mittelerdes.
    Insgesamt kann ich das Buch sehr sehr empfehlen.

  19. Cover des Buches Feenlicht und Krötenzauber (ISBN: 9783749429196)
    Halo Summer

    Feenlicht und Krötenzauber

    (232)
    Aktuelle Rezension von: deliariva

    Der Auftakt zu Halo Summers beliebter "Sumpfloch-Saga" entführt junge und junggebliebene Leser in eine Welt voller Magie, Freundschaft und Abenteuer. "Feenlicht und Krötenzauber" legt den Grundstein für eine fesselnde Geschichte, die beweist, dass auch in den unscheinbarsten Ecken die größten Helden heranwachsen können.

    Im Mittelpunkt des Geschehens stehen die drei Mädchen Maria, Lisandra und Thuna, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten. Alle drei finden sich unter widrigen Umständen in der magischen Welt Amuylett wieder und landen schließlich auf der Festung Sumpfloch – einer Schule für jene, die als magisch unbegabt, arm oder anderweitig problematisch gelten. Doch gerade an diesem Ort, der von vielen verachtet wird, beginnt für die drei Freundinnen ein Abenteuer, das ihr Leben für immer verändern wird.

    Halo Summer gelingt es meisterhaft, eine ebenso charmante wie detailreiche Welt zu erschaffen. Von Krötenlehrern über Halbvampire bis hin zu geheimnisvollen Unterrichtsfächern – Amuylett steckt voller fantasievoller Ideen, die die Leser von der ersten Seite an in ihren Bann ziehen. Die Festung Sumpfloch selbst ist dabei mehr als nur ein Schauplatz; sie wird zu einem lebendigen Charakter mit all ihren verborgenen Gängen, Geheimnissen und liebenswerten Eigenheiten.

    Die Stärke des Buches liegt jedoch nicht nur in seiner fantasievollen Welt, sondern vor allem in seinen Charakteren. Maria, die aus reichem Hause stammt, muss lernen, sich in der rauen Umgebung von Sumpfloch zurechtzufinden. Lisandra, die bisher wenig Gutes im Leben erfahren hat, findet erstmals wahre Freundschaft und ein Zuhause. Und die bücherliebende Thuna entdeckt in der Schule eine ungeahnte Welt des Wissens. Ihre Entwicklung, ihre wachsenden Freundschaften und die ersten zarten Bande der Liebe stehen im Zentrum der Erzählung und werden mit viel Herz und Einfühlungsvermögen geschildert.

    Die Handlung von "Feenlicht und Krötenzauber" ist spannend und abwechslungsreich. Neben dem Schulalltag, der für reichlich Heiterkeit und Turbulenzen sorgt, zieht sich ein dunkler Faden durch die Geschichte: Die böse Cruda, die einst die Mädchen aus ihrer Welt entführte, hat ihre Spur wieder aufgenommen. Dieser Konflikt sorgt für eine stetig steigende Spannung und lässt erahnen, dass auf die jungen Heldinnen noch große Herausforderungen warten.

    Fazit:

    "Feenlicht und Krötenzauber" ist ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht. Mit einer bezaubernden Mischung aus Magie, Humor, Spannung und emotionaler Tiefe spricht das Buch eine breite Leserschaft an. Besonders empfehlenswert ist es für junge Leser ab etwa 10 Jahren, doch auch Erwachsene, die sich ihre Freude an fantasievollen Geschichten bewahrt haben, werden von der Welt der Sumpfloch-Saga begeistert sein. Ein Buch über die Kraft der Freundschaft, den Mut, seinen eigenen Weg zu gehen, und die Magie, die in jedem von uns steckt.

  20. Cover des Buches Märchenmond (Märchenmond, Bd. 1) (ISBN: 9783764170912)
    Wolfgang und Heike Hohlbein

    Märchenmond (Märchenmond, Bd. 1)

    (817)
    Aktuelle Rezension von: Kraszentia

    Märchenmond ist zweifellos ein Klassiker der deutschen Fantasy, und Hohlbeins Welt voller Magie, sprechender Tiere und fantastischer Landschaften ist lebhaft und kreativ gestaltet. Dennoch fiel es mir beim Lesen etwas schwer, mich in die Geschichte hineinzuversetzen. Die Handlung wirkt stellenweise etwas langatmig, und manche Dialoge oder Szenen ziehen sich unnötig in die Länge, was das Tempo verlangsamt.
    Die Charaktere sind liebenswert, aber nicht immer besonders gut ausgearbeitet. Vor allem der Protagonist wirkt oft eher wie ein Mittel zum Vorantreiben der Handlung als wie eine Figur mit eigenen Facetten. Außerdem sind einige Wendungen vorhersehbar, wodurch ein Teil der Spannung verloren geht.
    Wer detailreiche Welten und klassische Fantasy mag, wird an Märchenmond sicherlich Freude haben. Für mich persönlich war es jedoch eine eher gemischte Leseerfahrung: interessante Ideen, aber nicht ganz überzeugend umgesetzt.

  21. Cover des Buches Die Brautprinzessin (ISBN: 9783608966367)
    William Goldman

    Die Brautprinzessin

    (491)
    Aktuelle Rezension von: Daniel_Roger

    Die Brautprinzessin von William Goldman fühlt sich zuerst an wie der Film, eine wunderschöne Fantasiegeschichte voller Abenteuer und Romantik. Beim Lesen merkt man aber schnell, dass das Buch noch eine andere Ebene hat. Es ist gleichzeitig eine Satire, die manchmal etwas gewöhnungsbedürftig ist, vor allem wenn man den Film schon kennt. Doch je weiter man liest, desto mehr wächst einem genau das ans Herz. Am Ende kann man kaum anders, als es zu lieben. Besonders die Geschichte mit den Hüten hat mich laut lachen lassen und ich habe dabei wie ein Kind gegrinst. Für mich ist es eine meisterhafte Mischung aus Humor und Fantasie.

  22. Cover des Buches Vaterland (ISBN: 9783453421714)
    Robert Harris

    Vaterland

    (374)
    Aktuelle Rezension von: FelixLibris

    In “Vaterland” von Robert Harris, einem alternativen Geschichtsroman, hat Deutschland den Zweiten Weltkrieg gewonnen. Die Handlung folgt einem SS-Ermittler, der einen Mordfall aufklärt, während er auf dunkle Geheimnisse des Nazi-Regimes stößt.


    Thematisch erinnert das Buch mich an „NSA“ von Eschbach. Eine unbedingte Leseempfehlung. Besonders an alle „Recht und Ordnung“ Fanatiker.

  23. Cover des Buches FederLeicht (ISBN: 9783754347614)
    Marah Woolf

    FederLeicht

    (408)
    Aktuelle Rezension von: JuliesBookhismus

    Nachdem Eliza nicht mehr in die Elfenwelt zurück kann, steigert sich die Sehnsucht Tag für Tag. Und dann steht endlich Quirin wieder vor ihr und bittet sie um Hilfe. Jeder würde jetzt sagen, dass sie weglaufen soll, so wie auch ihre Freunde, doch wir kennen sie ja mittlerweile. Natürlich hilft sie Jade und Quirin und gerät dadurch nicht nur einmal in große Gefahr. Zum Glück ist da noch ein äußerst arroganter Elf, der ihr gern zu Hilfe eilt, es aber niemals zugeben würde.

    Hier war tatsächlich mehr Action und Gefahr als in Band eins. Die Protagonisten werden zwar nicht reifer, aber sie lernen definitiv dazu. Irgendwann werden wir bestimmt auch noch Cassian und seine Entscheidungen verstehen, denn er lässt sich auch hier wieder nichts aus der Nase ziehen. Regt mich auf dieser Elf! Eliza übrigens auch.

    Wie man sich denken kann, gibt es auch hier ein Happy End, mehr oder weniger, und es macht Lust auf die weiteren Bände. Ich bin sehr gespannt, was Eliza und Cassian noch erwarten wird.

  24. Cover des Buches Die letzte Zauberin (ISBN: 9783453530669)
    Mary H. Herbert

    Die letzte Zauberin

    (151)
    Aktuelle Rezension von: LadyNattyLee

    Magie! Spannung! Mystik!

    Ich liebe diese Reihe. Die Bücher sind toll geschrieben und lassen keine Wünsche oder Fragen offen. 

    Weglegen? Error!

    Aufhören? Erst wenn ich durch bin!

    Diese Reihe bietet für Fantasy - Liebhaber durchaus Suchtmaterial. Ich habe alle Bücher im Regal stehen und freue mich optisch daran. Auch besteht eine riesige Vorfreude, diese nochmal zu lesen. Bestimmt nicht zum letzten Mal!

    Tolle Reihe 

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