Bücher mit dem Tag "altes rom"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "altes rom" gekennzeichnet haben.

27 Bücher

  1. Cover des Buches Nevernight - Die Prüfung (ISBN: 9783596297580)
    Jay Kristoff

    Nevernight - Die Prüfung

    (718)
    Aktuelle Rezension von: Julietta89

    „Nevernight – Die Prüfung“ war vom ersten Kapitel an ein absoluter Sog. Das Buch entfaltet sich wie ein dunkles, gefährliches Flüstern, das immer lauter wird – und irgendwann ist es unmöglich, noch aufzuhören. Der Schreibstil ist unglaublich lebendig: elegant, bissig, manchmal brutal, dann wieder herrlich ironisch. Jay Kristoff schafft es, Vergangenheit und Gegenwart so ineinander zu verweben, dass die Erzählung nie ins Stocken gerät, sondern sich eher wie ein kunstvoll geflochtener Zopf anfühlt.

    Besonders spannend sind die wiederkehrenden Textpassagen, die wie kleine Echoeffekte funktionieren und die Geschichte zusammenhalten, ohne sich jemals langweilig anzufühlen. Die Figuren sind scharf gezeichnet, komplex, voller Fehler und Ecken – genau so, wie gute Charaktere sein sollten.

    Natürlich ist das Ganze nichts für zarte Gemüter: Es wird blutig, grausam und teilweise wirklich heftig. Aber gleichzeitig blitzt immer wieder dieser trockene, freche Humor durch, der alles ein Stück leichter macht und das Buch davor bewahrt, zu schwer zu wirken.

    Unterm Strich: Ein düsteres, packendes, überraschend witziges Abenteuer, das sofort Lust auf die nächsten Teile macht.

  2. Cover des Buches IZARA – Belial – Götterkrieg (ISBN: 9783570315576)
    Julia Dippel

    IZARA – Belial – Götterkrieg

    (283)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Vogelhuber

    Julia Dippel hat mir wieder eine spannende Geschichte beschert. Ich habe die Izara Reihe gelesen und geliebt, umso schöner war es wieder in diese Welt abtauchen zu können. Das Buch ist spannend von Anfang bis zum Ende und jeweils aus der Sicht beider Protagonisten geschrieben, Belial und Cassia. Es endet aber wie gewohnt mit einem Cliffhanger.

    Anfangs war ich etwas überrascht, da Belial hier einen ganz anderen Charakter hat, als in der Izara Reihe. Zu erleben wie er durch eine Wette herausgefordert wird und sich dabei verliebt, fand ich sehr schön zu lesen. Er hat nie seine Sympathie, die er schon in der Izara Reihe hatte, eingebüßt.

    Cassia hat gelernt sich alleine im alten Rom durch zu schlagen, bis Thanatos auftaucht und sie um Hilfe bei einer Mission bittet. Bei dieser Mission lernt sie Belial kennen. Sie gerät zwischen die Fronten. Warum nur sie für diese Mission geeignet ist, werde ich nicht verraten. 

    Ich empfehle diese Reihe auf jeden Fall weiter.

  3. Cover des Buches Pompeji (ISBN: 9783442159567)
    Alberto Angela

    Pompeji

    (24)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Von der Geschichte von Pompeji hat sicherlich schon jeder von uns gehört. Eine Stadt aus der Antike, die nach dem Ausbruch des Vesuvs am 23. Oktober 79 n.Chr. unter Vulkan- und Lavamassen begraben wurde. Tausende von Menschen fanden dabei den Tod. Die untergegangene Stadt wurde fast 2000 Jahre später erst wieder entdeckt und die Ausgrabungen laufen noch bis heute. Gipsabdrücke von Menschen im Moment ihres Todes, Straßen und Gassen, die Stadt wird Stück für Stück freigelegt und erzählt uns eindrucksvoll ihre Geschichte. Doch was passierte damals am tragischen Tag genau ? Wie lebten die Menschen damals ? Was mögen sie kurz vor und in ihren letzten Stunden des Lebens gefühlt und erlebt haben ?

    Alberto Angelo verbindet in diesem Buch geschickt wissenschaftliche Fakten verbunden mit einem romanartigen Charakter. Dadurch ist das ganze kein trockenes langatmiges Sachbuch, sondern lässt sich sehr spannend und mitreißend lesen. Alberto Angelo nimmt den Leser mit auf eine Reise durch Pompeji und die Nachbarorte. Anhand von diversen (tatsächlich nachweislich existenten Persönlichkeiten) aus diesen Städten beschreibt er das Leben in Pompeji an Tag vor dem Ausbruch bis hin zum Ausbruch und danach. Er nimmt seine Leser regelrecht an die Hand, schreibt in Form von einem "wir", zieht mit uns durch die Straßen und Häuser. Dadurch erlebt man einen ganz alltäglichen Alltag der in der Tragödie endete. Daneben gibt es die wissenschaftlichen und historischen Fakten. Historische Funde werden in die Geschichte mit eingewebt, wir erfahren was wem gehörte. Die verschiedenen Häuser werden dargestellt, die Bauweise, die Malereien, die Sitten und Bräuche. Sklaven, hohe Persönlichkeiten, Bäcker und andere Bewohner. Die "Graffitis", die noch heute erkennbar sind. Und was vorallem beeindruckend war, der Ausbruch selber. Die verschiedenen Phasen werden eindrucksvoll beschrieben und erklärt. Der Leser hat das Gefühl mittendrin zu sein und sich doch das Ganze von außen, von der sachlichen Perspektive zu betrachten.

    Mein Fazit: Hier wird Geschichte lebendig. Genau so beeindruckend wie das Cover, ist auch der Bildteil im Buch selbst, bei dem wir nicht nur Fotos aus Pompeji sehen, Menschen und Straßen, sondern auch rekonstruierte Grafiken von z.B. dem Inneren der Gebäude. Für jeden geschichtsinteressierten Menschen absolut spannend mehr zu erfahren und tiefer einzutauchen.

  4. Cover des Buches Im Zeichen des Adlers (ISBN: 9783453471450)
    Simon Scarrow

    Im Zeichen des Adlers

    (73)
    Aktuelle Rezension von: HistoMark

    Diese Rezension erscheint zwar unter dem ersten Band, bezieht sich aber ausdrücklich auf die gesamte Reihe. Diese Bücher habe ich über die letzen 20 Jahren gelesen und fand sie, mit Abstrichen, durchweg unterhaltsam.

    Scarrow erzählt die Feldzüge der Legionen unter Cato und Macro spannend und mit viel Gespür für militärische Abläufe. Besonders gelungen ist, dass der Alltag der Soldaten und die Härte des römischen Militärdienstes greifbar werden. Die Charaktere entwickeln sich über die Bände hinweg stetig weiter, was die Serie lebendig macht.

    Historisch muss man jedoch Abstriche machen. Zwar vermittelt Scarrow ein gutes Grundgefühl für die Epoche, doch die Darstellung ist oft stark vereinfacht, bei Details nimmt er sich deutliche Freiheiten. Wer exakte Geschichtsschreibung erwartet, wird enttäuscht. Wer aber eine actionreiche und atmosphärische Reihe sucht, die den römischen Soldatenalltag zeigt, ist hier richtig.

    Historisch nicht präzise (3 Sterne), aber als historische Unterhaltung sehr gelungen (4 Sterne) – für die jahrelange Treue aufgerundet auf 4 von 5 Sternen.

  5. Cover des Buches Ich, Sperling (ISBN: 9783423149181)
    James Hynes

    Ich, Sperling

    (89)
    Aktuelle Rezension von: ClaudiaGrothus

    Wir befinden uns im Römischen Reich des 4. Jahrhunderts n.Chr. in Carthago Nova (heute Cartagena) an der spanischen Mittelmeerküste. Dort lebt ein kleiner Junge ohne Namen. Alle nennen ihn nur Pusus (Junge), weil Sklaven keine Namen haben. Sie sind Dinge.

    Der Protagonist erzählt als alter Mann rückblickend von seiner Kindheit und Jugend in einem Bordell.

    Ich hatte befürchtet, dass es sich um ein voyeuristisches Werk, also versteckte Pornografie handelt. Dem ist nicht so. Im Gegenteil: Es wird sehr deutlich, dass Sklaverei und Prostitution überhaupt gar nichts mit Erotik oder Romantik zu tun haben.

    James Hynes taucht tief in den sehr akribisch recherchierten historischen Alltag ein, romantisiert nicht und weckt mit großer erzählerischer Kunstfertigkeit die beiläufige Erkenntnis, dass sich die Menschen heute, in ihrem Streben nach Macht, Bequemlichkeit, Reichtum und Bedürfniserfüllung gar nicht mal so sehr von denen im alten Rom unterscheiden.

    Man stelle sich aber jetzt nicht so einen typischen Historienroman vor, der seine Spannungsmomente aus der schlimmen Ungerechtigkeit zieht und am Ende irgendeine Art von Genugtuung serviert.

    Mitnichten!

     Der erzählende Protagonist macht von Anfang an klar, dass dies keine Geschichte mit einem guten, oder überhaupt irgendeinem Ende ist. Auch in Handlungssträngen, die uns geübte Belletristik-LeserInnen glauben lassen, dass wir dieser entflohenen Sklavin oder jener verkauften Freundin später im Buch wiederbegegnen, nimmt er uns auf der Stelle die Illusion, das Leben hätte in irgendeiner Weise Ähnlichkeit mit Sandalenfilmen.

    Also ein Sumpf aus Grausamkeit und Frustration? Nein. Oder doch? Lange Zeit weiß man gar nicht, warum man eigentlich weiterliest. Die Geschichte bewegt sich langsam und gemächlich, wie ein Herbstblatt, das von einem lauen Lüftchen hierhin und dahin geweht wird. Scheinbar unspektakulär, aber man kann den Blick nicht abwenden.

    Ich Sperling ist eine detailreich erzählte Geschichte aus der Wahrnehmung eines kleinen Jungen. Pusus entdeckt das Leben seiner Zeit, lernt, wie die Menschen ticken, knüpft innige Beziehungen zu den anderen „Wölfinnen“ des antiken Bordells und begreift nach und nach, was es bedeutet, zu leben.

    Dabei bedient sich der Autor virtuos einer sehr angenehmen Sprache und einer ruhigen Erzählweise, die sich reichlich Zeit lässt, ohne die Lesenden im Geringsten zu ermüden. Immer wieder wird das Buch zum Pageturner, auch wenn der kleine Pusus einfach nur Brot einkaufen geht.

    Ich bewundere James Hynes sehr dafür, dass er in seinem Roman so viel Raum für Details und Atmosphäre schafft. Dass er sich traut und die enorme Geduld an den Tag legt, die Wege von Pusus wieder und wieder zu erzählen, und damit eine Eindringlichkeit zu schaffen, die in keiner Weise langweilt. Er bringt fast unmerklich die großen Themen der antiken Philosophen in seiner Geschichte unter und bleibt dabei in der vollkommenen Einfachheit des Denkens eines kleinen Jungen.

    Aus jeder Zeile dringt die Melancholie des alten Sklaven und die Liebe zu seinem früheren Selbst.

    Nicht nur aus schriftstellerischer Sicht ein unglaubliches Werk voller nachwirkender Kraft!

  6. Cover des Buches Der Römer (Demetrios-serien 1) (ISBN: 9788711461587)
    Lasse Holm

    Der Römer (Demetrios-serien 1)

    (5)
    Aktuelle Rezension von: anke3006
    Rom, 91 v. Chr.: Senator und Volkstribun Marcus Livius Drusus bricht auf der Türschwelle seines Hauses tot zusammen. Man hat ihn vergiftet! Der griechische Arzt Demetrios erklärt sich widerwillig bereit, das Verbrechen aufzuklären. Seine Ermittlungen führen ihn durch alle Gesellschaftsschichten Roms. Vor dem Hintergrund eines beeindruckenden Panoramas entfaltet sich eine Welt voller Intrigen, Verrat und politischer Verschwörungen. Lasse Holm hat hier einen sehr spannenden, historischen Krimi geschrieben. Es ist gut recherchiert und man erlebt ganz direkt das antike Rom. Die verschiedenen sozialen Schichten sind wirklich sehr gut beschrieben. Die Figur des griechischen Arztes hat mir gut gefallen, ihn bei diesem Fall zu begleiten war sehr spannend. Die Kapitel sind sehr kurz, man wird immer wieder verführt "nur noch kurz ein Kapitel" zu lesen. Mir hat es gut gefallen und ich freue mich auf neue Fälle von Demetrios.
  7. Cover des Buches DIE EWIGEN. Erinnerungen an die Unsterblichkeit (ISBN: 9783969711125)
    Chriz Wagner

    DIE EWIGEN. Erinnerungen an die Unsterblichkeit

    (74)
    Aktuelle Rezension von: puppetgirl

    Nachdem wir in den ersten beiden Teilen Simon auf sehr unterschiedliche Art und Weise begleitet haben und der dritte Teil uns einen Einblick um die frühste Geschichte von Thyri und Simon gegeben hat, haben wir nun einen Teil nur um Thyri. So befinden wir uns im Heiligen Römischen Reich und zwar im Jahr 1645. Ich mag diese Zeit nicht, denn es ist alles so düster und gewalttätig. Aber leider gab es solche Phasen ja immer wieder.

    Thyri ist die Magd eines christlichen Pastors. Sie könnte so eine angenehme Zeit haben, wenn der Pastor ein angenehmer Zeitgeist wäre, doch leider ist er aus ganz anderem Holz geschnitzt und so ist sie vor Übergriffen nicht geschützt. Aber Allgemein ist es in der Stadt in der sie lebt, nicht wirklich einfach. Männer nehmen sich, was sie wollen und wie sie es wollen und wenn eine Frau nicht spurt, dann kann es zu noch schlimmerer Gewalt oder gar zum Todschlag kommen. Thryi hat nur einen guten Menschen gefunden, der ihr viele Fragen aufgibt, denn Ännlein behauptet ein Engel zu sein. Ist Thyri vielleicht auch ein Engel oder Ännlein eine Ewige? Ist es vielleicht sogar das selbe? Hat Thyri nun eine Erklärung gefunden, was sie ist? Nach so vielen Jahren?

    Auf jeden Fall ist Thryi sehr gutgläubig und sie ist so unglaublich hilfsbereit und aufopfernd. Ein wenig habe ich mich gefragt, wie man es schafft, nach so vielen Jahren auf der Erde noch so zu sein, denn es gibt doch so viele schreckliche Zeiten, die sie erlebt haben muss. Aber vielleicht hat Thyri sich über die Jahre beibehalten, dass sie immer noch das Gute in den Menschen sieht und somit eine wirkliche Stütze sein kann.

    Chriz Wagner schafft hier eine sehr düstere Atmosphäre. Ich habe mir so oft gedacht, dass ich definitiv nicht in dieser Zeit leben möchte, denn auch seine fantastischen Elemente hatten diesmal wieder etwas sehr Schauriges an sich, was man nicht am eigenen Leibe erfahren möchte.
    Zusätzlich gibt es ein paar neue Einblicke in das Dasein der Ewigen, was es bedeutet und wie man sie sich vorstellen muss. Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht.

  8. Cover des Buches Die römische Sklavin (ISBN: B01N7O7XQ9)
    Frank Fabian

    Die römische Sklavin

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Edithleserin

    Das Cover ist verändert. Schönes Eintauchen in die Zeit Neros. Spiritueller Touch und faszinierender Einblick in die harte Sklavenwelt.
  9. Cover des Buches Gladiatorin - Freiheit oder Tod (ISBN: 9783570312865)
    Lesley Livingston

    Gladiatorin - Freiheit oder Tod

    (31)
    Aktuelle Rezension von: CEMaDRo

    Fallon wird in die brutale Welt des antiken Roms verschleppt und landet als Gladiatorin in einer Schule, in der Frauen zu Kämpferinnen ausgebildet werden. In der Ich-Perspektive erzählt sie von ihrem Überlebenskampf, von Mut, Verrat und ihrer Suche nach Freiheit. Obwohl der Klappentext eine starke Liebesgeschichte vermuten lässt, steht diese eher im Hintergrund. Vielmehr geht es um Fallons Entwicklung, ihre Stärke und den harten Alltag im römischen Reich. Ein überraschender kleiner Plot Twist in der Mitte des Buches bringt frischen Wind in die Handlung. Trotzdem bleibt die Geschichte eher oberflächlich und emotional distanziert – sie regt nicht zum langen Nachdenken an und bleibt auch nicht dauerhaft im Gedächtnis. Insgesamt ist „Gladiatorin – Freiheit oder Tod“ ein solides Jugendbuch für Jugendliche ab 12/ 13 Jahren, das sich gut für zwischendurch eignet. 

    2.5-3/ ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  10. Cover des Buches Liebe und Sex im Alten Rom (ISBN: 9783442158218)
    Alberto Angela

    Liebe und Sex im Alten Rom

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Thunderdreamer

    Es gibt Themen, die findet man so in keinem Geschichtsbuch ... auch wenn sie durchaus interessant sind ;) Und Alberto Angelo nimmt sich ihrer an.
    Die Fresken, Mosaike und gewöhlichen Wandkritzeleien in Pompeji lassen es erahnen, manche Monumentalfilme der letzten Jahre vermitteln es sehr anschaulich, wenn auch historisch wenig belegt: Die "Alten Römer" besaßen eine durchaus andere Einstellung zur Sexualität, als die Menschen des christlich geprägten Abendlandes. Alberto Angela thematisiert dies in seinem Buch, räumt zugleich mit einigen Vorurteilen und Fehldeutungen auf und vermittelt uns in einer leicht zu lesenden Sprache, wie es damals so zuging ... zu Caesars, Ciceros und Neros Zeiten. Auch diesmal begleitet der Leser ihn auf einen Streifzug durch die Gesellschaft Roms, im Jahre 115 nach Christus. Man besucht Marktplätze, Thermen, Bankette der gehobenen Gesellschaft, Bordelle oder die Wohnungen der einfachen Leute. Hauptthema stets: Wie hielten es die Römer mit Liebe und Sex. Unterhaltsam, flüssig zu lesen, durch Zitate, zeitgenössische Texte und Gedichte belegt, einfach klasse. Empfehlenswert!

  11. Cover des Buches Der kleine Drache Kokosnuss bei den Römern (ISBN: 9783570176566)
    Ingo Siegner

    Der kleine Drache Kokosnuss bei den Römern

    (4)
    Aktuelle Rezension von: LuiseLotte
    Lesen bildet, denkt sich der lerneifrige Fressdrachenjunge Oskar, ganz aus der fleischfressenden Art geschlagen, denn nicht nur geht er zur Schule, sondern ist dazu noch Vegetarier! So verbringt er viel Zeit in der Bibliothek der Dracheninsel, in der er derzeit die berühmte Comic-Serie der Gallier verschlingt, die "die Römer vermöbeln". Dabei stößt er auch auf einen Band, in dem besagte Gallier nach Rom reisen und sich als Gladiatoren versuchen und wovon er seinen Freunden, dem Feuerdrachen Kokosnuss und dem Stachelschwein Matilda voller Begeisterung erzählt. Neugierig geworden beschließen die drei abenteuerlustigen Freunde spontan, auf den Spuren dieser Gallier zu wandeln und dem Alten Rom mit Hilfe des Laser-Phasers, den Kokosnuss in einem vorausgehenden Abenteuer von einem Außerirdischen geschenkt bekommen hatte und mit dessen Hilfe sie in der Zeit und in andere Welten reisen können, einen Besuch abzustatten, um mit eigenen Augen die Wunderdinge bestaunen zu können, von denen Oskar erzählt hatte.
    Doch, wie nicht anders zu erwarten bei den unternehmungslustigen Freunden, die für jeden Spaß zu haben sind, gestaltet sich die Reise turbulent und wartet mit allerlei Überraschungen auf - sehr zur Freude des jungen Lesers vom Kindergarten- bis Grundschulalters!
    So treffen die drei kleinen Bewohner der Dracheninsel auf den entlaufenen Sklaven Cinquecento, der Angst hat, im Kolosseum als Gladiator kämpfen zu müssen, dazu noch gegen den Stärksten seiner Zunft, Maximus Doppelplus, den berühmtesten Kämpfer im gesamten römischen Reich.
    Kokosnuss, Oskar und Matilda beschließen sofort, dem Sklaven bei der Flucht zu helfen, doch ihr Vorhaben misslingt und so finden sich alle vier unerwartet genau an dem Ort wieder, vor dem Cinquecento bewahrt werden sollte: in der Arena des gefürchteten Kolosseums, Auge in Auge mit dem einzigen Gladiator, der bis dahin als unbesiegbar gegolten hatte, mit Maximus Doppelplus!
    Doch noch ist nicht aller Tage Abend, denken sich die tapferen und dazu noch überaus einfallsreichen Freunde, die selbstverständlich auch ihr 28. Abenteuer mit Bravour und Witz bestehen!
    Doch bis es soweit ist, hat der Autor noch allerlei Verwicklungen in petto, die so zum Kringeln komisch sind, dass sie Oskars Vorbildern, den Galliern mit dem Zaubertrank, der sie unbesiegbar macht, direkt Konkurrenz machen könnten.
    Geschickt wird auch einiges an geschichtlichem Wissen eingestreut, jedoch nie zuviel, nie überfordernd, nie mit lehrerhaft erhobenem Zeigefinger, nie so, dass der junge Leser den Faden verliert oder sich zu langweilen beginnt.
    Aber was ein Gladiator ist, wie es den Sklaven im Alten Rom erging und wie es dort aussah, auch über welche Errungenschaften die alten Römer bereits verfügten, wie Wasserleitungen und unterirdische Kanäle, und welch großartige Baumeister sie waren - das wissen die Kinder, die dieses Kokosnuss-Abenteuer vorgelesen bekommen oder selbst gelesen haben, am Ende der Geschichte wohl! Bleibt zu hoffen, dass es in vielleicht langweiligen späteren Geschichtsstunden nicht ihre Faszination verliert oder gar verloren geht...
    Ingo Siegner jedoch ist ein großartiger, ein lustiger Geschichtslehrer, nie verlegen, wenn es um die Erfindung extravaganter Namen oder Situationskomik geht - und darüber hinaus ein ganz besonderer Zeichner, denn die hübsche Bebilderung auch dieses Kokosnuss-Bandes trägt gewiss ihren Teil bei zur großen Akzeptanz, die diese fröhlichen Kinderbücher erfahren haben!
  12. Cover des Buches Titus kommt nicht alle Tage (ISBN: 9783423701761)
    Irene Ruttmann

    Titus kommt nicht alle Tage

    (3)
    Aktuelle Rezension von: EmiliAna
    Herr Agricola ist Lateinlehrer mit Leib und Seele. Doch obwohl er obendrein noch seinen Schülern zugetan ist, gelingt es ihm nicht, sie für die alte Sprache oder gar die Römerzeit zu begeistern.
    Das aber ändert sich, als er seine Lateinklasse nach den Winterferien zu einem Ausflug ins nahegelegene Römerkastell, in dem der bewanderte Leser unschwer die Saalburg im Taunus erkennen kann, mitnimmt. Denn dort taucht vor einem der Schüler, Sven, der sich von der Gruppe abgesetzt hat und auf eigene Faust umherstreift, zu dessen großem Erstaunen plötzlich ein Junge, bekleidet mit Sandalen und einer Tunika, auf, der sich als Titus vorstellt und behauptet, zu Römerzeiten in dem zum Kastell gehörenden Dorf als Küchenjunge gearbeitet zu haben!

    Sven und bald auch seine Freunde Julia, Sabine und Leo sind fasziniert von dem Jungen und freunden sich mit ihm an. Doch das ist nicht so einfach, denn Titus erscheint nur siebenmal und nur alle sieben Tage, da ihm eine gewisse Wurzel mit dem Namen Laserpicium, die ihn einst heilen sollte, ihn aber stattdessen dahingerafft hatte, in einer Art Schwebe zwischen Leben und Tod hält, ihn gelegentlich aber freigibt und in der Jetztzeit herumirren lässt.

    Fortan besuchen ihn die Kinder jede Woche und ganz allmählich beginnen sie, sich brennend für Herrn Agricolas und Titus' Sprache zu interessieren - und nicht minder für das alte Rom, über das Titus viel zu erzählen weiß.
    Als er dann seinen neuen Freunden eine antike Schale schenkt, an der auch flugs ein paar zwielichtige Gestalten sehr interessiert sind, kommt noch ein Krimieffekt hinzu, der aber, ein Schwachpunkt in dem ansonsten ungewöhnlichen und interessanten Roman, nicht überzeugen kann und irgendwie störend wirkt....

    In den späten 80er und frühen 90er Jahren wurde "Titus kommt nicht alle Tage" in vielen Schulen als Lektüre gelesen. Die Gründe dafür werden bald ersichtlich, während man die Geschichte liest!
    Sie ist, bis auf den Krimianteil, spannend geschrieben und lässt die Schüler einen kleinen Ausschnitt, den alltäglichen nämlich, aus der römischen Geschichte hautnah miterleben.

    Wie war denn das Leben in einem Römerkastell? Wie zog man sich an, was aß man, wie verbrachte man seine Tage, mit welchen Gegenständen umgab man sich?
    Titus davon erzählen zu lassen ist viel aufregender und eingängiger, als darüber nur zu lesen oder es sich von den Lehrern anhören zu müssen!
    Und die lateinische Sprache? Von Titus gesprochen und erklärt ist sie plötzlich gar nicht mehr tot und langweilig, wird sogar regelrecht zum Leben erweckt - und der Lateinlehrer Agricola staunt nicht schlecht über die Wandlung seiner bisher so desinteressierten Schüler!

    Auch wenn der Roman für Kinder ab 11 Jahren in den 80er Jahren geschrieben worden ist, wie man ihm streckenweise auch anmerkt, was aber nicht weiter stört, würde ich ihn durchaus als "zeitlos" bezeichnen.
    Latein dürfen oder müssen, je nach individuellem Standpunkt, auch die Schüler der heutigen Zeit noch lernen - und sich mehr oder weniger dabei langweilen.
    Und im Geschichtsunterricht wird eben auch die Römerzeit behandelt - und die hat sich in den mehr als dreißig Jahren seit dem Erscheinen des Buches nicht geändert, könnte aber durch dessen Lektüre erleb- und erfahrbar gemacht werden, lebendiger eben, und den einen oder anderen jungen Leser neugieriger und offener machen.
    Und vor allem aber macht sie Lust darauf, auf den Spuren von Sven und seinen Freunden zu wandeln und einmal mit eigenen Augen ein richtiges, echtes Römerkastell anzuschauen!
  13. Cover des Buches Sei froh, dass du kein griechischer Sklave bist! (ISBN: 9783707401837)
  14. Cover des Buches Die Töchter Roms: Flammentempel (ISBN: 9783958628137)
    Debra Macleod

    Die Töchter Roms: Flammentempel

    (32)
    Aktuelle Rezension von: Birgit51

    "Sechs mächtige Priesterinnen bewachen die Flamme zum Schutz der ewigen Stadt Rom. Wenn die Flamme stirbt, dann stirbt auch Rom. Sie ist noch ein Kind, da wird Pomponia von Julius Caesar für den Orden ausgewählt. 30 Jahre wird sie als keusche Vestalin dienen, Reichtum, Privilegien, Ansehen und Macht genießen. Doch kaum hat sie ihre ersten Jahre des Lernens absolviert, gerät sie in den Strudel der Ereignisse und findet sich an der Spitze des Ordens wieder. Julius Caesar wird ermordet, Caesar Augustus reißt die Macht an sich." 


    So lautet der Klappentext zu dem von der Sprecherin Brigitte Carlsen ganz hervorragend eingelesenen Hörbuch. Es geht hauptsächlich um das Leben der Vestalin Pomponia, die im alten Rom in einem Ordnen lebt. Es geht um Macht, Intrigen, Ränkespiele und auch Mord. Bei mir hat es etwas gedauert, bis ich mit dem Hörbuch "warmgeworden bin" da es doch viel um den Orden und um die Riten und Bräuche der Vestalinnen, den Orden geht. Es wird sehr ausgeschmückt und sehr viel beschrieben. Es ist atmoshärisch gut, Freunde von hIstorischen Romanen werden auf ihre Kosten kommen. 


    Ich vergebe hier 4 von 5 Sternen, da mir das Hörbuch zwischendurch doch etwas langatmig war, jedoch spannend und gute Unterhaltung ist es auf jeden Fall! Vor allem die Sprecherin macht ihren Job mal wieder erstklassisch!

  15. Cover des Buches Gladiator (ISBN: 9783863120023)
  16. Cover des Buches Die Zeitdetektive 6: Die Brandstifter von Rom (ISBN: 9783473474707)
    Fabian Lenk

    Die Zeitdetektive 6: Die Brandstifter von Rom

    (12)
    Aktuelle Rezension von: LuiseLotte

    An Kaiser Nero, der 54 bis 68 nach Christus Rom regierte, scheiden sich zweifellos die Geister! War er doch bis vor wenigen Jahrzehnten als verrückter Tyrann verschrieen, als wahnsinniger Massenmörder und Brandstifter - ein Ruf, den Henryk Sienkiewicz berühmter Roman "Quo Vadis?" und die beinahe noch berühmtere Verfilmung mit einem grandiosen Peter Ustinov als selbstverliebter, musikalisch dilettierender Nero festigten. Doch war er nicht vielleicht ganz anders, dieser berüchtigte Imperator? Der Historiker Massimo Fini beispielsweise sieht in ihm einen "bedeutenden Staatsmann, Künstler und Pazifisten", der den verheerenden Brand, der Rom 64 nach Christus in Schutt und Asche legte, ganz sicher nicht gelegt hatte, weil er dafür überhaupt kein Motiv hatte.

    Fabian Lenk löst den "Fall Nero" auf seine Weise! Er schickt nämlich seine drei jungen Zeitdetektive, den klugen Julian, den verwegenen Leon und die pfiffige Kim gemeinsam mit ihrer rätselhaften Katze Kija, die die Kinder von einer früheren Zeitreise ins Ägypten der Pharaonin Hatschepsut mitgebracht hatten, in das sich kurz vor dem Brand, der so viele Menschenleben gefordert hatte, befindende Rom, um herauszufinden, wer denn in Wahrheit, wenn nicht Nero, der Brandstifter war. Denn bis Geschichtslehrer Tebelmann provozierende Fragen stellte, waren die drei Freunde, allen voran Leon, noch ganz überzeugt davon, dass Nero die Verkörperung des Bösen und selbstverständlich der Urheber aller Schandtaten war, deren man ihn bezichtigte! Doch der kluge und kritische Lehrer hatte die Saat des Zweifels gesät! Was also lag näher, als dem Zeit-Raum Tempus, der sich in der alten Bibliothek des Benediktinerklosters ihres Städtchens befand, wieder einmal einen Besuch abzustatten!

    Mit diesem unheimlichen Zeit-Raum hat es, und das wissen Kim, Julian und Leon inzwischen, genauso wie wir eifrigen Leser der "Zeitdetektive" - Reihe, eine besondere Bewandtnis: nicht nur befördert er sie in jedwedes gewünschte Jahr der Weltgeschichte, sondern, einmal dort, macht er es den Kindern, die natürlich die entsprechende, der Zeit angemessene Kleidung tragen, auch möglich, sich mühelos und ganz selbstverständlich in der Sprache des Ortes und der Epoche, in der sie gelandet sind, verständigen zu können.

    Und diesmal versetzt sie Tempus in die Nähe des Circus Maximus in Rom, an den Ort also, an dem das Feuer im Juli des Jahres 64 n.Chr. ausgebrochen war, denn dort, mitten im Brennpunkt, so sind sie überzeugt, werden sie mit Gewissheit herausfinden, wer den Brand denn wirklich gelegt hatte und so auch hinter die wahren Motive der Brandstifter kommen. Dass sich unsre Zeitdetektive buchstäblich auf ein Spiel mit dem Feuer einlassen würden, ist dem Leser, der die fünf, diesem Band vorausgehenden Abenteuer voller Spannung mitverfolgt hat, natürlich klar, und atemlos begibt er sich mit den drei jungen Protagonisten auf eine gefährliche Mission, bei der sie, auch durch eine gute Portion Glück und den einen oder anderen passenden Zufall allmählich Licht in eines der großen Rätsel der Weltgeschichte bringen, die womöglich zu Teilen neu geschrieben werden müsste, könnten die Kinder denn ihr Wissen, auf einer unmöglichen Expedition gesammelt, mit anderen teilen! Denn sie finden heraus, dass Nero ganz sicher ein sich selbst überschätzender, unberechenbarer und deshalb gefährlicher Mann war, der noch dazu dem Größenwahn verfallen war, was aber kein Wunder ist, wenn man bereit im Alter von gerade mal 17 Jahren zum Herrscher eines Weltreiches gemacht wird. Aber, so stellen Kim, Leon und Julian fest, ein Brandstifter war er dennoch nicht!

    Ja, sie identifizieren in der Tat den Drahtzieher hinter dem berühmten Brand, der so vernichtende Folgen hatte für die Römer und, wie man aus den Geschichtsbüchern weiß, für die Christen, zu Zeiten Neros eine an Beliebtheit zunehmende Gruppe aus dem Umfeld der Juden - und somit aus der Sicht der Herrschenden eine Gefahr für die bestehende Ordnung -, die schließlich als Sündenböcke herhalten und auf unvorstellbar grausame Weise in der Arena ihr Leben lassen mussten. Nur mit knapper Not entgehen die jungen Zeitdetektive am Ende der Rache des wahren Schuldigen - und sind froh, dass der Zeit-Raum Tempus sie wieder in die Gegenwart und in ihr kleines, beschauliches Städtchen Siebenthann zurückbringt, um einige Erfahrungen reicher, wie immer nach ihren detektivischen Reisen in geschichtliche Epochen, und mehr denn je überzeugt von dem, was Lehrer Tebelmann seinen Schülern immer wieder einschärft, dass nämlich Glauben, Vermutungen in der Wissenschaft gar nichts nützen, dass vielmehr Wissen alles ist, dass Wissen Macht ist!

    Zum Schluss der Betrachtungen zu dieser außergewöhnlich dichten und mit zwingender Logik bestechenden Geschichte um die Zeitreise zu Kaiser Nero, dessen letzte Worte "Qualis artifex pereo" ( Welch ein Künstler stirbt mit mir ) gewesen sein sollen, bevor er sich zwangsweise das Leben nahm, sei erwähnt, worauf Neros schlechter Ruf denn überhaupt zurückzuführen ist, nämlich auf die Quellen von Sueton und Tacitus, zweier Zeitgenossen des Imperators. Da Sueton im Ruf stand, Skandalgeschichten gesammelt und publiziert zu haben und Tacitus der Klasse der Nero politisch bekämpfenden Senatoren angehörte, muss man sich fragen, wie authentisch denn diese Quellen sind! Spekulationen sind erlaubt, doch, wie Geschichtslehrer Tebelmann sagt, wird niemand jemals herausfinden, wer die Brandstifter von Rom waren - selbstredend außer unseren drei Zeitdetektiven! Aber diese werden sich hüten, ihr Wissen preiszugeben....

  17. Cover des Buches Was ist Was, Band 82: Gladiatoren (ISBN: B00CDQYHX0)
  18. Cover des Buches Gnadenfrist (ISBN: 9783821803456)
    Lindsey Davis

    Gnadenfrist

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Roelle_Gardener

    Dieser bereits 7. Band der unterhaltsamen Buchreihe um dem altrömischen Privatagenten Marcus Didius Falco beschwört aufs Neue große Familienkatastrophen herauf - und Schuld ist Kaiser Tiberius' Auftrag, die von Verbrechern geschmierten Mitglieder der Stadtwachen Roms zu entlarven und ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Schon sehr bald gerät dadurch Falcos nie sonderlich friedlich verlaufender Privatalltag total in Schieflage. 

    Über der Schwangerschaft seiner angebeteten Helena, dem Fund eines scheinbar von niemandem gewollten "Müllbabys", der Entführung seiner Nichte Tertulla, dem Bruch der Freundschaft mit Petronius und einem Hallo, Opa!"-Geburtstagsbeichtbesuch bei seinem Noch-Nicht-Schwiegervater, dem Senator, trachten ihm auch die Handlanger des Verbrecheroberboses von Rom nach dem Leben. Dass und wie er es schafft, zu überleben, alles zu klären und am Ende glücklich zu seiner Helena und dem neuen Familienmitglied Nux zurückzukehren, ist ein Lesevergnügen allererster Güte und jeder/jedem an zivilisierter und kunstvoll gewobener Comedy Interessierten wärmstens zu empfehlen. Es sei aber angeraten, mit Band 1 dieser wirklich wunderbaren Reihe zu beginnen.

    Oder auch: "Wer Falco und Helena nicht kennt, hat keine Ahnung, welch wundervolle Bücher ihm da bisher entgangen sind!" 

    Schnell nachholen! Es lohnt sich mit Gewissheit!!!

  19. Cover des Buches Die Brüder des Adlers (ISBN: 9783453471481)
    Simon Scarrow

    Die Brüder des Adlers

    (27)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Der 4. Teil um Macro und Cato lässt sich wieder mal ganz hervorragend Lesen. 

    Nachdem Macro und Cato durch die Verletzunge, die sie im Kampf gegen die Druiden des Mondes erlitten haben, noch im Lazarett liegen, spielt dieserTeil in der Hauptstadt der Artebates. Der Stamm der Artebates gehört zu den wenigen Verbündeten der Römer und spielt bei der Versorgung der Legionen ein wichtige Rolle. Die Nachschublinien der Römer führen durch ihr Gebiet. Um diese besser zu schützen, sollen Macro und Cato Einheimische ausbilden und zwei Kohorten ausstellen.

    Gleichzeitig beginnt das Spiel um die Nachfolge des greisen Artebates Königs. Wird sein Nachfolger das Bündnis mit Rom fortsetzen?

    Der Roman ist mitreißend geschrieben und vermittelt am Rande einen Eindruck der Probleme, denen die Römer ähnlich wie jede angreifende Armee gegenüberstehen. Macro und Cato, ein kongeniales Gespann, mittendrin. 

    Fazit:

    Für Fans der Reihe ein Muss.

  20. Cover des Buches Rome Burning (Romanitas Trilogy 2) (ISBN: 9780752860794)
  21. Cover des Buches Mordsache Caesar (ISBN: 9783406841224)
    Michael Sommer

    Mordsache Caesar

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar

    «Wer in Verdacht geriet, nach der Alleinherrschaft zu streben, war ein toter Mann, ehe er sich’s versah. Auch dafür gab es in der römischen Geschichte halb mythische Präzedenzfälle: Spurius Cassius Vecellinus und Spurius Maelius sollen im ersten Jahrhundert der Republik nach der Königswürde gegriffen haben. Man bestrafte sie mit dem Tod, und weil man ganz sichergehen wollte, wurden zur Auslöschung jeder Erinnerung an die Delinquenten sogar ihre Häuser zerstört. Schon etwas deutlicher tritt Marcus Manlius Capitolinus aus dem die römische Frühzeit umhüllenden Dunkel. Er war ein Kriegsheld und soll kurz nach 400 v. Chr. das Kapitol gegen angreifende Kelten verteidigt haben. Später wurde ihm vorgeworfen, er plane einen Staatsstreich und wolle sich zum Alleinherrscher aufschwingen. Tatsächlich hatte er sich zum Fürsprecher verschuldeter Bürger gemacht und einen Aufstand gegen die herrschenden Patrizier angezettelt. Auch Capitolinus wurde verurteilt und hingerichtet.»


    Rom hält den Atem an: Während der Senatssitzung am 15. März 44 v. Chr. stirbt Gaius Julius Caeser durch mindestens 23  Dolchstöße, die ihm Verschwörer in den Leib rammen. «Auch Du, mein Sohn Brutus.» Wie konnte es so weit kommen? Wer waren die Täter? Welche Motive trieben sie an? Als historischer Ermittler untersucht Michael Sommer den berühmtesten Mordfall der Weltgeschichte und präsentiert seine Ergebnisse in einer interessanten Geschichte. Das Attentat mag Caesar unerwartet getroffen haben, doch aus heiterem Himmel kam die Verschwörung nicht auf den Plan. Im Stillen hatte sich seit längerer Zeit eine Gruppe aus alten Gegnern und enttäuschten Anhängern formiert, die ihm nach dem Leben trachteten. Nach seiner Ausrufung zum Diktator auf Lebenszeit am 15. Februar 44 v. Chr. begann sich das Netz einer Intrige zu spinnen. 


    Historisch gut recherchiert anhand von vielen antiken Quellen setzt Michael Sommer die Geschehnisse aus den verschiedenen Perspektiven einer Vielzahl beteiligter Akteure wie ein Puzzle zusammen. Mit detektivischer Genauigkeit legt er dabei die teils sehr unterschiedlichen Motive der Caesarmörder offen. Ceasar, machthungrig, ein Despot, politisch, sowie kriegerisch ein strategisches Genie! «Der Diktator hatte im Laufe seines langen Lebens viele Häutungen vollzogen.» Gnaeus Pompeius, Gaius Cassius, Cato, Cicero, Antonius, Octavius, Lucius Junius Brutus, Decimus Brutus, aus dieser Zeit gibt sehr viele Quellen. Konsul dufte man nur für ein Jahr sein, teilte das Amt mit einem anderen – bis sich Caesar zum «Diktator auf Lebenszeit» machte. Ceasar hatte schlicht zu viel Macht an sich gerissen: «Freiheit bedeutet, keinen König zu haben, das ist das erste Grundgesetz der Republik.» Marcus Antonius und Oktavius waren nicht zugegen, als das Attentat stattfand – dafür hatte man gesorgt. Die Geschichte der römischen Republik, der zähe Aufstieg des jungen Carêsars, die wichtigsten Schlachten und die Erweiterung des römischen Reichs, Ehefrauen, Kleopatra – die gesamte Palette um Ceasars Leben wird aufgerollt – bis hin zu seinem Tod, und wie immer ging es um Macht, Geld und Kontrolle. Ein interessantes historisches Sachbuch zur Antike.

     

    «Und er selbst, Gaius Cassius. Der starke Arm der Verschwörung. Ihre Faust. Ihr Herz. Und ihr Kopf. Sechzig Männer. Ein Plan.»



    Michael Sommer, geboren 1970, studierte Geschichte, Klassische Philologie, Wissenschaftliche Politik und Vorderasiatische Archäologie in Freiburg. Von 2002 bis 2012 forschte und lehrte er an der University of Oxford und an der University of Liverpool. Seit 2012 ist er Professor für Alte Geschichte an der Universität Oldenburg.


  22. Cover des Buches Die Legion (ISBN: 9783453436206)
    Simon Scarrow

    Die Legion

    (16)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ganz große Geschichte !
  23. Cover des Buches Domitian. Der römische Kaiser und seine Zeit (ISBN: 9783969710012)
    Ute Schall

    Domitian. Der römische Kaiser und seine Zeit

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Linny1
    Ute Schalls Werk hat mich sehr beeindruckt.  Es beschreibt nicht nur die Kaiserzeit Domitians, sondern bietet eine Übersicht über das römische Reich unter allen flavischen Kaisern. Vom Stil her erinnerte mich das Buch stark an Ivar Lissner, dessen "So lebten die römischen Kaiser" sich auch in den Quellenangaben findet.
    Etwas schade fand ich nur, dass die Meinung der Autorin zu manchen historischen Persönlichkeiten für mein Empfinden etwas zu subjektiv war (z.B. scheint sie eine sehr negative Meinung von Nero zu haben, obwohl sich Historiker mittlerweile nicht mehr sicher sind, ob er tatsächlich für den großen Brand 64 n. Chr. verantwortlich war).
    Alles in allem ist es jedoch ein ausgewogenes und hochinformatives Werk, das ich sehr empfehlen kann.
  24. Cover des Buches Ben Hur: Die Originale 3 (ISBN: B0B1QKZC69)
    Lew Wallace

    Ben Hur: Die Originale 3

    (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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