Bücher mit dem Tag "altstadt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "altstadt" gekennzeichnet haben.

27 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.755)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Daniel ist 10 Jahre alt, als er von seinem Vater in eine geheime Bibliothek, den Friedhof der vergessenen Bücher, mitgenommen wird. Nach altem Brauch darf er sich ein Buch aussuchen, es adoptieren und dafür sorgen, dass es nie verschwindet und nie vergessen wird. Daniel entscheidet sich für „Der Schatten des Windes“ von Julián Carax, ein Buch, von dem er bisher noch nie etwas gehört hatte und dessen Autor ihm unbekannt ist. Ohne zu ahnen welche Lawine er los tritt, beginnt er Jahre später mit Nachforschungen über Julián Carax und seine Werke, die ein Unbekannter bereits größtenteils schon vernichtet hat. Dabei entdeckt er einige Parallelen zwischen sich und dem Autor des Buches. Dass er jedoch sein Leben und das seiner Freunde und Helfer riskiert, wird ihm erst sehr spät bewusst – zu spät?

    Der spanische Schriftsteller Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren und wuchs auch dort auf. Nach Schule und Studium zog er als Dreißigjähriger nach Los Angeles, wo er mit Schreiben begann und als Drehbuchautor und Korrespondent für spanische Zeitungen arbeitete. 2004 kehrte er in seine Heimatstadt zurück, wo auch alle seine Werke veröffentlicht wurden. Für seinen Erstlingsroman „Der Schatten des Windes“ erhielt er 2005 den Barry Award. Der Autor war verheiratet und hatte keine Kinder - er starb am 19. Juni 2020 nach längerer Krebserkrankung in Los Angeles. 

    Mit großer erzählerischer Kraft und Lust am Detail lässt Carlos Ruiz Zafón hier den Protagonisten Daniel das Leben von Julián Carax, dem geheimnisvollen Autor des Buches „Der Schatten des Windes“, nachverfolgen. Herausgekommen ist eine fesselnde Geschichte über Liebe und Leid, Verlust und Tod, in Spanien zur Zeit des Bürgerkrieges und in Barcelona während der Franco-Ära, die den Leser nachdenklich stimmt und zum Miträtseln einlädt. Aus vielen Bruchstücken und unterschiedlichen Handlungssträngen ergibt sich nach und nach ein zunächst unübersichtlicher Thriller, bis dann etwa in der Mitte des Buches die Zusammenhänge klarer werden. Durch geschickt eingefügte Wendungen und in die Irre führende Spuren bleibt das hohe Spannungsniveau jedoch bis zum Schluss erhalten.  

    Fazit: Eine abenteuerliche Geschichte über das Leben, das Lesen und die Liebe zu Büchern – sehr empfehlenswert!

  2. Cover des Buches Engelsgrube (ISBN: 9783404171712)
    Eva Almstädt

    Engelsgrube

     (139)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Engelsgrube von Eva Almstädt ist der zweite Fall ihrer Ermittlerin Pia Korittki. Ich habe die Reihe eher durcheinander begonnen und habe mich nun dazu entschlossen sie einmal komplett zu lesen. Mir persönlich macht es beim Lesen nichts aus das ich die aktuelleren Teile schon kenne. Wer sich aber selbst nicht spoilern mag sollte dies lassen.

    Mir persönlich hat der zweite Teil wieder gut gefallen. Allerdings ist er schwächer als der erste Teil und auch die neueren Fälle gefallen mir wesentlich besser. Mir kam hier einiges konstruiert und sehr gewollt vor. Auch die Spannung blieb stellenweise aus. Aber Frau Almstädt hat eine angneheme Art und Weise zu schreiben. So flogen die Seiten nur so dahin. Auch ist der Krimi, obwohl die Taten an sich blutig von statten gingen eher unblutig beschrieben. So legt die Autorin keinen Wert auf blutige und detaillierte Taten und deren Beschreibung, sondern in der eigentlichen Aufklärung.

    Das Buch wird aus mehreren Sichten geschrieben. Hauptsächlich aus der der Ermittlerin Pia Korittki. Man lernt sie und ihre Probleme ob privat oder beruflich kennen. Dann gibt es die Sicht anderer Personen die mit den Opfern und oder Tätern in Verbindung stehen und die die selbst die Täter sind. Obwohl man dies als Leser nur erahnt und erst am Ende genau aufgeklärt wird.

    Dass die Fälle in einem Zusammenhang stehen fand ich anfangs etwas unlogisch und auch an den Haaren herbeigezogen. Auch das nur Pia die Zusammenhänge sieht und noch mehr Morde vermutet war mir etwas zu viel des Guten. Auch den Tipp den Pia plötzlich von ihrer Schwester bekommt erweist sich als Lösung zu allem. Was mir doch sehr unrealistisch erscheint. Auch blieb für mich noch ein paar Punkte am Ende offen.

    An sich habe ich das Buch gerne gelesen und werde die Reihe weiter verfolgen. Allerdings muss ich klar sagen, dass dieser Teil schwächer ist als der erste Teil. Aber an einem guten Auftakt anzuschließen ist oft schwer.

  3. Cover des Buches Dragon Love - Manche liebens heiß (ISBN: 9783802581502)
    Katie MacAlister

    Dragon Love - Manche liebens heiß

     (356)
    Aktuelle Rezension von: mond48

    Ich habe diesen Band ebenso geliebt, wie seinen Vorgänger. Auch hier wird es wieder spannend. Allerdings stellt sich Ashling etwas dämlich an, wo es um die nächtlichen Besucher geht. Das schöne auf und ab zwischen ihr und Drake hat zudem für süsse Momente gesorgt, aber mich gleichzeitig jammern und leiden lassen. 

  4. Cover des Buches Karl Valentin ist tot (ISBN: 9783839225783)
    Sabine Vöhringer

    Karl Valentin ist tot

     (57)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Im Karl-Valentin-Gymnasium brennt es, eine Lehrerin ist tot – Tom Perlinger und Jessica Starke stellen schnell fest, dass mehr dahinter steckt, als zunächst gedacht.

    Dies ist bereits der dritte Band der Reihe, für mich allerdings erst der erste. Normalerweise macht es mir nichts aus, mitten in eine Reihe einzusteigen, hier aber hat mich manches doch gestört, z. B., dass sich viel um Iwan Maslov dreht, was mir fehl am Platz scheint, aber offenbar ein roter Faden ist, der sich durch die Reihe zieht, jedenfalls scheint Tom Perlinger in der Vergangenheit bereits öfter mit ihm und seiner Organisation aneinandergeraten zu sein.

    Aber auch sonst konnte der Roman nur bedingt bei mir punkten. Die Charaktere, vor allem Tom und seine Familie könnten ziemlich interessant sein, eine alte Gastwirtfamilie, die ein gutgehendes Gasthaus betreibt und ein ziemlich bunter Haufen zu sein scheint, leider kommen die meisten ein bisschen kurz (aber auch das könnte an der fortgeschrittenen Reihe liegen). Die Schule bietet auch eine Reihe Charaktere, Schüler, Lehrer, Eltern, manche ganz gut gelungen, wie die Schülerin Leonie, andere recht klischeehaft, wie die „böse“ Lehrerin. Wirklich tiefgehend ist keiner der Charaktere, auch die Ermittler nicht, gezeichnet. Manches erscheint mir sehr aufgesetzt, warum z. B. lässt man sein Kind an so einer Schule? Oder der Strang um Tina, Toms Nichte. Wirklich berührt hat mich nur der Schüler Fabian Brühl, dem der Prolog gewidmet ist, und dessen Vater Sascha. Tom und Jessica sind mir sympathisch, mehr aber auch nicht. Christl, Toms Lebensgefährting mag ich nicht besonders, trotz des eher tragischen Erzählstrangs um sie. Insgesamt war vielleicht auch ein bisschen zu viel in den Krimi gepackt.

    Der Fall ist nicht uninteressant, man kann miträtseln, auf den Täter bin ich nicht gekommen, dafür gab es auch zu wenige Hinweise bzw. die kamen erst ziemlich spät, als die Auflösung schon vor der Tür stand. Auch beim Täter fragt ich mich, wie konnte es so kommen, warum hat niemand früher etwas getan oder bemerkt.

    Am schlimmsten aber ist, dass ich das Ganze nicht sehr spannend und arg langatmig finde, mich manchmal sogar gelangweilt habe. Aber das kann auch daran liegen, dass es einfach zu viel anderes um den eigentlichen Fall herum gibt, der Freund, der wieder auftaucht, Jessicas Problematik, Tina, Christl, Ivan Maslov und Toms dauernde Brustschmerzen von einer alten Schusswunde – zu viel Ablenkung, zu oft steht nicht der aufzuklärende Fall im Mittelpunkt.

    Gut gefallen hat mir der Bezug zu Karl Valentin, der auch immer wieder zitiert wird, und das Lokalkolorit. Am Ende des Romans gibt es ein Personenregister, und, eine nähere Beschreibung der Menschen rund um Tom Perlinger mit netten Zeichnungen dazu.

    Leider konnte der Roman bei mir nicht punkten, weitere Bände der Reihe werde ich nicht mehr lesen. Wer die Reihe mag, wird sowieso zugreifen, allen anderen empfehle ich, sie vielleicht der Reihe nach zu lesen.

  5. Cover des Buches Alice (Chronicles of Alice 1) (ISBN: 9781785653308)
    Christina Henry

    Alice (Chronicles of Alice 1)

     (31)
    Aktuelle Rezension von: lovelines

    >>A deeply unsettling vision that works...<<
    „Alice“ von Christina Henry ist ein Buch was die zuckrige Welt von Alice im Wunderland auf eine ganz andere Art und Weise zeigt. Es ist ein Buch voller Horror! Blut, Leid, Schmerz, Qualen und Angst werden hier ausgiebig zelebriert und jeder Horror-Fan kommt hier denke ich sehr sehr gut auf seine Kosten! Aber auch die speziellen Charakterzeichnungen haben mir hier sehr gut gefallen und eben diese bekannte Welt der „Alice aus dem Wunderland“ ordentlich auf den Kopf gestellt. Ich habe mir dieses Buch in der englischen Fassung zu Gemüte geführt (die deutsche Übersetzung erscheint soweit ich gesehen habe im März 2020) und war überrascht wie gut ich doch zurecht kam, obwohl es echt recht lang her ist, als ich das letzte Mal ein Buch auf Englisch gelesen habe!
    Insgesamt hat mich das Buch wirklich sehr begeistert, auch wenn das Ende mir irgendwie sehr gehetzt vorkam. Wer sich nicht scheut fremdsprachige Bücher zu lesen und blutrünstigen Horror mag, dem kann ich das Buch wirklich empfehlen! Es ist ein echter Pageturner und lässt sich auch mit eher mittelmäßigen Sprachkenntnissen gut lesen!

    Inhalt zu „Alice von Christina Henry:
    Seit nunmehr 10 Jahren sitzt Alice in einer Psychatrie fest. Ihr einziger Kontakt besteht zu Hatcher, einem Massenmörder, mit dem sie durch ein Mauseloch, dass ihre beiden Zellen verbindet kommuniziert. Durch einen Brand der Anstalt gelingt es Hatcher und Alice zu fliehen, doch auch etwas noch grausameres kann fliehen. Etwas, was sich von der Angst ernährt und dabei ist Old City zu verschlingen. Old City steht hier im starken Kontrast zu New City. Old City ist ziemlich heruntergekommen, sowohl was die Stadt als auch seine Bewohner in diversen und den grausamsten Formen betrifft! Gemeinsam kämpfen sich Hatcher und Alice durch diesen furchtbaren Ort, immer mit dem alles verzehrenden Monster im Nacken, dass es zu vernichten gilt...

  6. Cover des Buches Carneval (ISBN: 9783404165353)
    Craig Russell

    Carneval

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Captured_Inside_Books

    Zum Inhalt:

    Im vierten Teil macht sich Jan Fabel auf dem Weg nach Köln, um dort bei der Ermittlung eines bizarren Falles zu helfen. Es geht um einen Mörder, der immer nur zur Weiberfastnacht zuschlägt, Frauen erwürgt und ihnen ein Stück Fleisch entfernt. Die Stadt steckt bereits mitten in den Vorbereitungen zum Karneval und es bleibt nicht mehr viel Zeit...

    Ohne Jans Wissen hält sich auch Maria in Köln auf mit dem Plan, Rache an dem Mann zu nehmen, der ihr Leben zerstört hat.


    Meine Meinung:

    Ich habe mich dazu entschieden, diese Reihe weiterzulesen, auch wenn sie mir insgesamt eher weniger gefällt. Ich wollte einfach wissen, wie es mit den Charakteren weitergeht.

    Dieses Cover ist sehr passend zum Inhalt und gefällt mir relativ gut.

    Bei dem Schreibstil hat sich immer noch nichts geändert. Ich persönlich komme einfach nicht gut damit zurecht. Allerdings haben die Tagebucheinträge das ganze dieses Mal ein bisschen aufgelockert.

    Bei meiner Einstellung zu den Charakteren hat sich auch nicht groß was getan.

    Ich war sehr interessiert daran, herauszufinden, wie Maria mit der Situation aus dem letzten Band umgeht. Es war zwar ziemlich vorhersehbar, aber auch realistisch. 

    Jans mangelnde Entscheidungsfindigkeit bezüglich seines Berufes und seines Privatlebens waren zwar verständlich, aber für mich teilweise ein klein bisschen nervig. Vor allem weil man sich als Leserin schon denken kann, wie seine Entscheidung letztlich ausfällt. Immerhin gibt es ja noch mehr Teile. Auf jeden Fall war ich froh, als er sich endlich bewusst geworden ist, was er möchte.

    Die neu aufgetauchten Charaktere waren ganz in Ordnung, allerdings bin ich nicht ganz sicher, was ich von Benni halten soll.

    Ehrlich gesagt fällt es mir mit jedem Band schwerer, groß was darüber zu schreiben. Das liegt vor allem daran, dass meine Meinung sich nicht wirklich von den Vorgängern unterscheidet.

    Die Geschichte konnte mich auch dieses Mal nicht packen. Ich weiß nicht wirklich woran das liegt, weil die Handlung an sich spannend gestaltet ist. Wahrscheinlich hängt es damit zusammen, dass mir die Lust auf diese Reihe vergangen ist und ich deshalb schon vom Vorhinein eher distanziert bin.

    Wie weiter oben schon erwähnt, finde ich die Tagebucheinträge großartig. Das war mal etwas anders und ein Aspekt, der mir auch bei anderen Titel immer gut gefällt.

    Auch den Rachefeldzug von Maria, die Einblicke in ihre Gefühlswelt und ihre Veränderung fand ich interessant.

    Allerdings hätte ich aufgrund des Klappentextes erwartet, dass die Ermittlungen um die Morde zur Karnevalszeit im Mittelpunkt stehen, was nicht wirklich der Fall war.

    Das war aber auch schon alles. Die Mordfälle, die Ermittlungen, die verschiedenen Verdächtigen, das alles hat mich nicht wirklich fasziniert oder überrascht.

    Das Ende wiederum hat mein Interesse geweckt. Ich bin gespannt, ob in den Folgebänden noch etwas in diese Richtung kommt.


    Fazit:

    “Carneval“ ist objektiv betrachtet sicherlich ein spannender Thriller, der einen auf falsche Fährten führen kann und mitraten lässt. Ich selbst hatte leider nicht wirklich Spaß beim Lesen. Es ist bei mir einfach kein großes Interesse aufgekommen, auch wenn es durchaus ein paar spannende Aspekte gibt.

  7. Cover des Buches Die Farbe von Kristall (ISBN: 9783548261706)
    Nikola Hahn

    Die Farbe von Kristall

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Viv29

    Der Gedanke, einen tatsächlichen – ungelösten – Kriminalfall als Grundlage für einen historischen Krimi zu nehmen, ist ausgezeichnet. Sehr schön finde ich auch, dass tatsächliche Zeitungsartikel aus jener Zeit den Kapiteln vorgestellt werden. Hinten im Buch gibt es zudem einige Fotos und Informationen zu im Buch vorkommenden historischen Personen. Die Verbindung historischer Fakten und fiktiver Geschichte ist gelungen. Die historische Recherche ist ebenfalls sorgfältig und interessant, auch wenn vielleicht nicht jedes recherchierte Detail Eingang ins Buch hätte finden müssen. Und das ist letztlich auch der Grund, warum mir das Buch nicht so gefallen hat, wie die vielversprechende Idee es vermuten lassen würde.

    Es wurde einfach viel zu viel hineingestopft. Das Buch hat über 800 Seiten und diese sind bis zum Bersten mit Handlungssträngen und Personen angefüllt. Neben dem interessanten Kriminalfall und der – wie alles andere gut recherchierten – Polizeiarbeit des anfänglichen 20. Jahrhunderts lesen wir noch über sämtliche privaten Probleme sämtlicher erwähnter Mitarbeiter der Frankfurter Polizei. Da ist bei einem die Frau an Alzheimer erkrankt, ein anderer trinkt, die weibliche Mitarbeiterin sieht sich ständig benachteiligt (obwohl man zu ihr nicht weniger unfreundlich ist als untereinander – es herrscht allgemein ein unangenehmer Ton) und hat noch eine Vorgeschichte, ein weiterer Mitarbeiter verliebt sich, und der mit dem Mordfall betraute Richard Biddling kommt mit so vielen familiären und beruflichen Verwicklungen – und ebenfalls einer traumatischen Vorgeschichte – daher, dass alleine das schon fast zu viel ist. Das ist bei Serien (dies ist Teil 2) in gewisser Weise natürlich zu erwarten, aber es sollte nicht übertrieben werden. Neben Richard selbst kommen auch seine Frau, seine Schwägerin, sein Schwager, sein Schwiegervater mit ihren Problemen vor. Diese Familie an sich hätte einen historischen Roman bereits gefüllt, hier werden sie auf den Kriminalfall und die zahlreichen Ermittlerschicksale und Schicksale weiterer Charaktere noch draufgepackt.

    So springt man alle paar Seiten wieder in eine neue Geschichte, zu neuen Charakteren und der Mordfall gerät ziemlich in den Hintergrund. Ich fand dieses ständige Umherspringen zwischen allerlei Handlungssträngen und Personen zu viel, es war nicht möglich, sich einer Geschichte wirklich zu widmen. Dazu kommen dann doch allerhand historische Betrachtungen über Frankfurt, die an sich durchaus interessant wären, aber diesen schon überfüllten Topf dann zum Überkochen bringen. Auch die Erzählweise war oft nicht mein Fall. Viele der Dialoge sind völlig unrealistisch – gerade wenn es um Richards Frau geht, dachte ich dauernd: „Kein Mensch würde solche Unterhaltungen führen.“ Auch die reichlich übertriebenen Verweise auf Literatur und Mystik wirken hier etwas aufgepfropft, weil sie von so vielen Charakteren benutzt werden. Dazu kommen teils langatmige Passagen, gerade wenn uns (etwas plump) gezeigt werden soll, wie reich Richards angeheiratete Familie ist und wie nichtssagend seine Frau mit ihren Töchtern plaudert. Das arm-und-reich-Thema kommt wie auch andere Einzelthemen ohnehin ein wenig mit dem Holzhammer daher. Es ist schlichtweg von allem zu viel. Der Kriminalfall verliert sich dann leider in diesem Überfluss auch sehr und das Lesen machte irgendwann einfach keinen Spaß mehr.

  8. Cover des Buches Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares (ISBN: 9783596903092)
    Fernando Pessoa

    Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Edith_Hornauer
    Pessoa, ein Verwandlungskünstler. Drei gleich er! Doch seine Sprache ist immer atemberaubend - fünf Sterne unbedingt auch für dieses Buch!
  9. Cover des Buches Mordsmäßig Münchnerisch (ISBN: 9783940839558)
    Ingrid Werner

    Mordsmäßig Münchnerisch

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Aischa

    Zwanzig kleine Leckerbissen präsentiert Herausgeberin Ingrid Werner in dieser Anthologie mit Münchner Stadtteilkrimis. Nein, genaugenommen sind es vierzig kleine Häppchen, denn zu jeder Kurzgeschichte gibt es quasi als Nachtisch noch ein einfach nachzukochendes Rezept eines bayerischen Gerichts, das im jeweiligen Krimi erwähnt wird. Ob Fleischpflanzerl, Steckerlfisch, Hollerküchl oder Leberknödelsuppe - der geneigte Leser kann nach der Lektüre seinen heimischen Speiseplan um bayerische Klassiker erweitern.

    Die Kriminalgeschichten sind so unterschiedlich wie die AutorInnen. Es werden Morde aus Eifersucht oder aus Rache verübt, es wird geschossen, erdolcht und in Beton gegossen. Ein gemeinsamer Nenner - neben dem Tatort München - sind hingegen die überaus liebenswerten Protagonisten. Ob es das Handtaschen-Nannerl, eine "jahrelang unentdeckte Fachkraft für Wohnungseinbrüche" oder der untergetauchte "Graf Porno" ist, ein ehemaliger Produzent von Lederhosen-Sexfilmchen, irgendwie schaffen es die Autoren, dass ich für fast jeden der kleinen und auch größeren Verbrecher Sympathien entwickelte. Die Storys sind unterhaltsam, jedoch nicht oberflächlich. Gute Charakterstudien sind ebenso enthalten wie Sozialkritik. Anhand weniger Seiten wird nicht nur der Kriminalfall geschildert, sondern auch skizziert, wie es dazu kommen konnte.

    Auch die Ausstattung des Paperbacks lässt nichts zu wünschen übrig: In einem schematischen Stadtplan sind die Stadteile eingezeichnet, in denen die jeweiligen Tatorte liegen und als Anhang gibt es Kurzbiografien der Autoren und Autorinnen. Die abgerundeten Ecken machen das Buch zum perfekten Zeitvertreib für unterwegs, denn sie sind robust und stoßen sich praktisch nicht ab.

    Fazit: Kleine Geschichten, große Schreibkunst, gewürzt mit charmantem Lokalkolorit der wunderschönen Isarmetropole. Als Zugabe gibt es noch Rezepte bayerischer Schmankerl - mehr geht nicht!

  10. Cover des Buches Mord & Schokolade (ISBN: 9783941564893)
    Klaudia Zotzmann-Koch

    Mord & Schokolade

     (26)
    Aktuelle Rezension von: denise7xy

    Erster Satz

    "Du miese Ratte!"

    Meinung

    Paula Anders betreibt in Hildesheim das Bittersweet und verkauft tagtäglich mehrere Dutzend ihrer Schokoladen an Touristen und Einheimische. Alles harmlos, bis bei einem Toten eine ihrer Schokoladen gefunden wird, die es offiziell noch gar nicht zu kaufen gibt. Paula fängt an selbst zu ermitteln und trifft dabei auf nicht ganz unschuldige, alte Bekannte.

    Ein personaler Erzähler führt durch die Geschichte und folgt dabei unterschiedlichen Charakteren, wie Paula, ihrer Nichte Susi oder dessen Ex-Mann Volker, den leitenden Kommissar. Der Schreibstil ist flüssig, die Aussagen der Charaktere aber manchmal etwas zu hochgestochen. Das wirkte nicht immer passend und authentisch.

    Während Volker und Paula in ihren eigenen Richtungen ermitteln erfahren sie und auch der Leser viel Wissenswertes über die Stadt Hildesheim, den Dom und der Herstellung von Schokolade und Kaffee. Für den einen können die Fülle an Informationen zu viel sein, aber mir hat das gerade gut gefallen. Obwohl ich noch nie in Hildesheim war, hatte ich ein ausgearbeitetes Bild vor Augen.

    Charaktere

    Insgesamt kann ich mich gar nicht entscheiden welchen der Charaktere ich am besten fand, aber mir haben es wohl Susi und Volker sehr angetan. Obwohl frisch getrennt harmonieren sie sehr gut miteinander und machen sich Sorgen um den anderen.
    Aber auch Paula war ungemein sympathisch, wenn auch etwas zu hysterisch am Anfang. Sie war sehr nachsichtig und hat nicht jeden Fehler auf die Goldwaage gelegt.

    Fazit

    Ein rundum gelungener Krimiroman, der durch seine Charaktere in seinen Bann zieht. Ich freue mich schon darauf mehr von ihnen zu lesen! 4 Sterne

  11. Cover des Buches Die Bruderschaft Christi (ISBN: 9783962150259)
    Ulrich Hefner

    Die Bruderschaft Christi

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Molly2802

    Mir hat das Buchcover schon sehr gefallen. Ich mag schlichte und dennoch das Aussagekräftige. Schwarzer Hintergrund mit dem goldenen Kreuz darauf und der gelben Schrift. Es sprach mich direkt an und so musste ich doch unbedingt den Klappentext lesen um zu erfahren, worum es in dem Buch geht!

    Ulrich Hefner hat mit seinem Buch einen spannenden Roman geschrieben. Mir hat es sehr gut gefallen, das die Szenen immer wieder wechselnde Schauplätze hatten, die über sämtliche Länder verteilt wurden. Die Charaktere sind gut beschrieben. Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Mir gefiel es auch das es viel Action gab und teilweise viel Blut floss... Die Kapitel sind schön kurz und der Schreibstil ist flüssig. Ich fand es sehr gut, dass sämtliche Handlungsstränge am Ende wieder zusammen liefen und ein Großes Ganzes ergaben!

  12. Cover des Buches Das Geheimnis des Roten Hauses (ISBN: 9783946734635)
    Franziska Franz

    Das Geheimnis des Roten Hauses

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurm05

    Gaby, Tochter von Kommissar Lutz Weigand, hat eine neue Freundin. Jette Grubenmacher, deren Vater einer der sieben Architekten des Frankfurter Altstadtbaus ist und deren Familie sogar in einem der Häuser - das sogenannte rote Haus - wohnt. Seitdem hat Gaby ein großes Interesse an der neuen Altstadt und verbringt fast jede freie Minute bei Jette. Dann geschieht ein Mord auf einer Dachterrasse eines noch nicht fertig gestellten Hauses. Noch während Kommissar Weigand ermittelt, kommt Gaby ungeahnt einem Geheimnis auf die Spur.........

    "Das Geheimnis der roten Hauses" ist der zweite Band um den Frankfurter Kommissar Lutz Weigand. Ich kenne den Vorgänger "Mainkur Tod" nicht, was aber überhaupt kein Problem war. Der Schreibstil ist lebendig, teilweise mit Wortwitz und einer ganz gehörigen Portion Lokalkolorit. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und auch ohne große Beschreibungen konnte ich sie mir sehr gut vorstellen. So tat mir Kommissar Weigand fast schon leid, dass ihm seine Leidenschaft fürs Kaugummi kauen zum Verhängnis wird. Seine Tochter hingegen war mir teilweise zu altklug. Habe aber durch sie einiges Wissenswertes über die neue Frankfurter Altstadt und der Geschichte hinter den Häusern kennengelernt. Die Autorin streut von Anfang an Puzzleteile als Fährte in die Geschichte. Diese haben mich schnell auf die Spur des Täters geführt. Allerdings hat das meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Vielmehr wollte ich unbedingt wissen, wann denn auch Kommissar Weigand den wahren Täter entlarvt. 

    Fazit: Ein lebendig geschriebener Frankfurt Krimi, der mir kurzweilige Lesestunden beschert hat. Der neben viel Lokalkolorit, auch einiges Wissenswerte bietet. In dessen Protagonisten ich mich gut hinein versetzen konnte. Empfehlenswert. 

  13. Cover des Buches Blutiges Fest (ISBN: B00N7VSXT4)
    Roy Ebstein

    Blutiges Fest

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Benni91

    Der erste Thriller, den ich mit "Blutiges Fest" von Rob Ebstein gelesen habe, hat mich wirklich von Anfang bis zum Ende hin gepackt! 

    Die Hautpersonen dieses Thrillers sind die beiden Hamburger Kommissare Lars Belting und Reinhold Jüttner, die sich in ihrer Ermittlungsarbeit sehr gut ergänzen! Auch erscheinen beide durchaus als sehr sympathisch, sodass sich der Leser gut mit diesen identifizieren kann! 

    Weniger gut identifizieren werden sich vor allem männliche Leser mit der ersten Leiche wollen, den diesem Mann wurde der Penis abgetrennt, wodurch er verblutet ist. Zudem weißt die tote Person zahlreiche Hämatome und Wunden auf..... Wenig später findet sich eine 2. Leiche, die auf ähnlich grauenvolle Weise zu Tode kam...... Schnell stoßen Belting und Jüttner auf eine Person, die mit den beiden Opfern eine unschöne Vergangenheit hat und alle Indizien sprechen gegen sie...

    Dem Leser, wie mir, war aber schnell klar, dass das nicht alles sein kann, was hinter den Taten steht.... Es geht vor allem um Machtmissbrauch, Sadismus, ausgefallene Sexual-Praktiken und Verachtung....... 

    Die 41 Kapitel in der E-Book-Version lesen sich flüssig und schnell weg, da die Spannung durchweg gegeben ist.... Allerdings werden auch die Verstümmelungen äußerst detailliert beschreiben, weshalb man starke Nerven haben sollten, denn teilweise schlägt das schon auf den Magen......

    Die wahren Motive hinter den Taten möchte man sich in der Realität nicht vorstellen, aber es scheint solche Gruppierungen auch im wahren Leben zu geben..... 

    Insgesamt eine Empfehlung von mir, für alle Thriller-Liebhaber, die nicht allzu zartbesaitet sind! 

  14. Cover des Buches Alt mit Schuss (ISBN: 9783954516087)
    Michael Naseband

    Alt mit Schuss

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Knubbel79
    Beim Lesen war ich öfters bei K11. Von der Aufmachung her. 
    Interessant fand ich die benannten Straßen, Stadtteile von Düsseldorf und eine dazugehörige Geschichte. 
    Aber die Geschichte an sich, fand ich eher fad. Die Frauen/Mädels wurden als dumm dargestellt, auch wenn das nicht beabsichtigt sein sollte. Man weiß doch, dass man z.B. in der Altstadt etc. nicht von Fremden aus dem Flachmann trinken soll. 
    P.S. Wo wir gerade bei flach sind....Netter Versuch.

    In dem Buch hat Herr Naseband einen Verschleiß an Lucky Strikes und einigen Altbieren.
  15. Cover des Buches Nasses Grab (ISBN: 9783442370382)
    Helena Reich

    Nasses Grab

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Suszi

    Die Grundidee ist sehr originell: Durch das Hochwasser im Jahr 2002 wird aus der Metro eine Mumie gespült, die keinesfalls antiken Ursprungs ist. Und tatsächlich ließ jemand eine junge ermordete Frau auf diese Weise in den 70er Jahren verschwinden.

    Nach und nach tut sich eine Verwicklung von Liebe, Hass und Verrat auf, die Jahrzehnte später mehreren Menschen das Leben kostet – immer bemüht das damalige Geschehen zu vertuschen.

    Probleme hatte ich vor allem mit den tschechischen Namen, die teilweise sehr ähnlich klingen. Immer wieder musste ich deshalb zurückblättern, um die richtige Person zuzuordnen.

    Nach der (gedachten) Aufklärung wird immer noch eins „draufgesetzt“, indem plötzlich eine weitere Person in den Fokus rückt. Dadurch wird es sehr rasch unübersichtlich bzw. unglaubwürdig.

    Sehr irritiert haben mich auch die auffällig vielen Verwandtschaftsbeziehungen – gefühlt ist jeder mit jedem verwandt. Eine Personenübersicht bzw. Schema wie wer zu wem in Beziehung steht, wäre dabei sehr hilfreich gewesen.

    Leider konnte mich dieses Buch letztendlich nicht überzeugen.

  16. Cover des Buches Nuremberg. Kaiserburg, Old Town, Churches, Museums (ISBN: 9783921934333)
  17. Cover des Buches Held meines Herzens (ISBN: 9783453137011)
    Elizabeth Elliott

    Held meines Herzens

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano
    wiedereinmal muss ich anmerken dass der originaltitel ( the warlord ) sehr viel einfallsreicher ist und viel weniger kitschig als der deutsche.leider gibt es in der übersetzung immer wieder schreibfehler.diesmal habe ich mich aber ab folgendem satz kaputtgelacht : sie sah kenric an, und ihre frucht legte sich. im 13. jahrhundert war es nicht unüblich, dass sich die brautleute erst am hochzeitstag kennenlernten.wenn es dann aber bei der braut irgendwelche makel gab, durfte die ehe annuliert und die braut zur familie zurückgeschickt werden.genau das wollte tess vermeiden, , da sie dort jahrelang misshandelt wurde. darum floh sie in der hochzeitsnacht bei nacht und nebel ,nachdem kenric seinen männern ihren malträtierten rücken gezeigt hatte.er wiederum hat das nur getan, um nicht für den mord an dem täter belangt zu werden.kenric's charakter gefiel mir gut ,weil er in der kriegsführung eisenhart war , und gleichzeitig einfühlsam im umgang mit tess.auch wenn es für ihn nicht immer einfach war , denn tess war keine dieser weinerlichen lady's , sondern ging mit dem kopf durch die wand.es kam zu keinem zeitpunkt langeweile auf und so kann das buch locker in einem "rutsch" gelesen werden.klappentext:endlich kann lady tess auf die burg ihrer vorfahren zurückkehren.aber sie hatte nicht im traum daran gedacht, dass der preis so hoch sein würde : die heirat mit dem berühmtesten kriegsherrn von ganz england. kenric von montague verlangt von tess absolute loyalitat und bedingungslose hingabe. aber darf sie sich einem mann hingeben , der ihr geborgenheit versprochen hat und nun die gefährlichsten leidenschaften in ihrem unschuldigen herzen erweckt?
  18. Cover des Buches Das Café der kleinen Kostbarkeiten (ISBN: 9783746637358)
    Jan Steinbach

    Das Café der kleinen Kostbarkeiten

     (30)
    Aktuelle Rezension von: claudi-1963

    "Wer darauf wartet, für wichtige Dinge Zeit zu haben, dem läuft sie davon." (Else Pannek)
    Fünf Jahre ist es her, das Luise Aichmüller ihren Mann Hubert verloren hat. Alles kam so plötzlich und unerwartet, derweil dachten die beiden, sie hätten noch so viel Zeit. Jahr um Jahr haben sie ihren Traum von Weihnachten in Lübeck verschoben und dann war es zu spät gewesen. Doch nun möchte sie diesen Traum endlich für sich erfüllen, selbst wenn ihr Sohn Jochen und seine Familie nicht gerade begeistert ist. In Lübeck lernt sie den Zuckerbäcker Ludwig Johannsen, in dessen Café sie sich von 9 Jahren saßen. Beim Backen mit Ludwig vergisst Luise ihre Trauer und sie entdeckt erneut die Liebe. Doch kann sie Frankfurt und ihre Familie hinter sich lassen und einen Neuanfang in Lübeck wagen?  

    Meine Meinung:
    Das wunderschöne Cover dieses weihnachtlichen Buchs hat mich sofort verzaubert. Es war sicherlich einer der Gründe, warum ich es lesen wollte und zudem kenne ich schöne Altstadt Lübecks. Der Schreibstil ist locker, flüssig, unterhaltsam und durch die Kürze des Buchs genau richtig für die Vorweihnachtszeit. Wie schon vermutet, geht es um Lübeck, Trauer, Verlust, Liebe und ums Backen. Backen wiederum passt natürlich hervorragend zur Weihnachtszeit. So passen die Rezepte am Ende des Buchs natürlich hervorragend dazu, um die Köstlichkeiten aus dem Buch anschließend selbst zu backen. Der Verlust von Luises Mann kann man in dieser Geschichte förmlich spüren. Ebenso die Sorge ihres Sohnes, dass sie dieses Weihnachten nicht in der Familie feiern möchte. Er merkt allerdings nicht die Wichtigkeit, die Luise hinter dieser Reise nach Lübeck sieht. Er konnte ja natürlich nichts davon ahnen, das sie sich jahrelang versprochen hatten, einmal Weihnachten in Lübeck zu feiern. Und so ist es kein Wunder, das er und seine Familie sich Sorgen um Luise machen. Lübeck als Lokalkolorit hat er Autor hier sehr fein mit einfließen lassen. Man spürt die winterliche Atmosphäre und ich konnte förmlich den Weihnachtsmarkt sehen und riechen. Ebenso Ludwigs kleines, aber feines Café, in dem er so herrliche Köstlichkeiten bäckt wie Kindjestück, Baumkuchen-Plundertörtchen, Brauner Kuchen und vieles weitere, das mir das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Ebenso fühle ich förmlich die Leidenschaft fürs Backen nicht nur bei Ludwig, sondern ebenso bei Luise. Für mich war es sofort klar, die beiden wären das richtige Paar. Der Autor hat hier in dieser Geschichte die wenigen Charaktere auch wundervoll ausgesucht und mit einfließen lassen. 
    Lediglich die Enkelin fand ich dann doch etwas zu erwachsen in ihren Aussagen, allerdings erfahre ich auch nicht, wie alt sie ist.
     Schade fand ich nur dieses doch recht offene Ende, das der Autor gewählt hat und ich so etwas unbefriedigt zurückgelassen wurde. Ich hatte das Gefühl, es könnte vielleicht noch eine Fortsetzung geben. Trotz allem konnte mich das Buch überzeugen, selbst wenn es doch relativ kurz gefasst ist. Deshalb gibt es von mir 5 von 5 Sterne für diese Geschichte.

  19. Cover des Buches Sieben letzte Worte (ISBN: 9783426515204)
    Franz Zeller

    Sieben letzte Worte

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Karin_Kehrer
    Mitten in der Festspielzeit in Salzburg: Die bekannte Schauspielerin Mira Krainer verschwindet zunächst spurlos und taucht dann malerisch drapiert auf dem Mühlrad der Petersmühle als Leiche wieder auf. 
    Chefinspektor Franco Moll ermittelt im sommerlich-heißen Salzburg. Aber nicht nur der Mordfall sondern auch sein Privatleben fordern ihn heraus. Die hübsche Bettina, die ihm den Kopf verdreht, ist nämlich bei weitem nicht so harmlos wie es den Anschein hat ... 

    Gäbe es tatsächlich so viele Morde, wie die mittlerweile zahlreichen Salzburg-Krimis vermitteln wollen, hätten wohl jeder Angst, die wunderschöne Stadt zu besuchen. :-)
    Das malerische Ambiente ist als Kulisse natürlich prädestiniert für dunkle Geheimnisse (ich durfte übrigens ein paar der Originalschauplätze besuchen und die Informationen über den Almkanal fand ich äußerst interessant!)
    Getragen wird die Geschichte vom Zusammenspiel der eigenwilligen Charaktere: Chefinspektor Franco Moll, alleinerziehender Vater mit Hang zu problematischen Liebesaffären, sein übergewichtiger, gemütlicher Partner Oberhollenzer, dessen Linke sich manchmal verselbständigt und Martina Pelegrini, burschikoser Neuzugang aus Wien bilden ein gutes Team. 
    Genau wie die Ermittler tappte ich lange im Dunkeln, wer denn nun der Täter war. 
    Sprachlich gut durchkomponiert, mit immer wieder aufblitzendem Humor. 

    Fazit: Gelungene, spannende Unterhaltung mit viel Ambiente! 
  20. Cover des Buches Nürnberg (ISBN: 9783865680082)
    Pablo de la Riestra

    Nürnberg

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Im Alphabet der Häuser (ISBN: 9783852185460)
    Christoph W. Bauer

    Im Alphabet der Häuser

     (1)
    Aktuelle Rezension von: leserin
    Ich finde dieses Buch total interessant und informativ. Keinesfalls trocken und langweilig.
  22. Cover des Buches Mistelzweigtanz (ISBN: 9783958244245)
    Katharina E. Volk

    Mistelzweigtanz

     (15)
    Aktuelle Rezension von: janaka
    Für die 28jährige Nina Honstedt bricht eine Welt zusammen, als sie ihren Freund und Chef mit einer anderen erwischt. Nun ist Freund weg, Job weg, ausziehen muss sie auch und dann steht auch noch Weihnachten vor der Tür… Sie sucht erstmal Unterschlupf in Hattingen bei ihrer Tante Elvira.
    Aber auch hier entkommt sie dem Weihnachtstrubel nicht, denn ihre Tante ist mittendrin und wartet drauf zum Mistelzweigtanz eigeladen zu werden. Wer ist denn dieses Jahr ihr Begleiter?
    Auf dem Weihnachtsmarkt lernt Nina den Bildhauer Henning kennen und bietet ihm seine Hilfe an…

    "Mistelzweigtanz" von Katharina E. Volk ist eine wunderschöne Kurzgeschichte in der es um Liebe und einen Neuanfang geht. Mit gefühlvollen Worten beschreibt die Autorin eine turbulente Vorweihnachtszeit, die in mir ein bisschen Weihnachtsgefühl hat aufkommen lassen…
    Der Schreibstil ist leicht und locker, witzig und humorvoll, ich bin nur so durch die Seiten geflogen.
    Die liebevoll beschriebenen Charaktere sind mir gleich ans Herz gewachsen und trotz der Kürze des Buches konnte ich sie mir gut vorstellen.

    Fazit:
    Wer kurz aus dem stressigen Alltag aussteigen möchte, ist hier genau richtig.
  23. Cover des Buches Kurpfälzer Intrige (ISBN: 9783897055209)
    Marlene Bach

    Kurpfälzer Intrige

     (3)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    Ganz nett zu lesen . Vor allem fand ich den „Giftzahn“ – die achtzigjährige Frau, die auch eine große Rolle spielt in diesem Roman – herrlich. Und noch köstlicher war, dass Kommissarin Mooser sich so sehr darauf einließ und dann auf „hundertachtzig“ war, nach fast jeder Begegnung mit der Dame…*g* - nicht gerade professionell, aber menschlich… Die Geschichte ist flüssig erzählt und man kann das durchaus ein einem Rutsch lesen –aber irgendwie hat mir ein bisschen der Pfiff gefehlt, im ganzen Buch.
  24. Cover des Buches Mauern, Türme und Bastionen (ISBN: 9783930699735)
    Daniel Gürtler

    Mauern, Türme und Bastionen

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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