Bücher mit dem Tag "alzheimer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "alzheimer" gekennzeichnet haben.

141 Bücher

  1. Cover des Buches Stay away from Gretchen (ISBN: 9783423220149)
    Susanne Abel

    Stay away from Gretchen

    (610)
    Aktuelle Rezension von: Manona

    Tom, ein arroganter Fernsehmoderator, wird aus seiner perfekt inszenierten Welt gerissen, als seine Mutter an Demenz erkrankt. Ihre zunehmenden Ausfälle zwingen ihn, sich erstmals ernsthaft mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Dabei entfaltet sich eine bewegende Familiengeschichte, die bis in die Nachkriegszeit der 1950er-Jahre zurückreicht und ihn schließlich in die USA führt. Der Roman überzeugt durch den Kontrast zwischen Toms oberflächlichem Leben und der Tiefe der historischen Erzählung. Das Ende wirkt mir jedoch etwas zu überladen und fast kitschig. Insgesamt aber eine lesenswerte, emotionale Geschichte über Herkunft, Erinnerung und persönliche Veränderung.

  2. Cover des Buches Solange am Himmel Sterne stehen (ISBN: 9783442381210)
    Kristin Harmel

    Solange am Himmel Sterne stehen

    (797)
    Aktuelle Rezension von: Lesebegeisterte

    Rose hat Alzheimer und bald schon wird sie sich nicht mehr an ihre große Liebe erinnern können. Deshalb bittet sie ihre Enkelin sich auf die Suche nach diesem Mann zu machen. 

    Jener Mann, dem ihr Herz seit 1942 gehört.

    Oh, mein Gott….. diese paar Sätze reichen ja wohl um jedes Frauenherz höher schlagen zu lassen oder ?

    Ein total gefühlvoller Roman. Ich war hin und weg!!! Das Thema Alzheimer wird sehr realistisch und dramatisch beschrieben. Ich bin begeistert! Aber Achtung, ich würde empfehlen beim Lesen Taschentücher bereit zu halten.

  3. Cover des Buches Wie ein einziger Tag (ISBN: 9783453425965)
    Nicholas Sparks

    Wie ein einziger Tag

    (2.464)
    Aktuelle Rezension von: Jenny_Sieber

    Wahre Liebe begegnet sich, wo sie will: unabhängig von Status, Ansehen und Prestige. Dieser Roman zeigt, dass es nur einen Weg gibt: den des Herzens. Manchmal müssen wir dafür Umwege gehen und gleichzeitig zeigt der Roman, es ist nie zu spät. Manchmal muss man zurückgehen um das wahre Glück zu empfangen. 

  4. Cover des Buches HERKUNFT (ISBN: 9783442719709)
    Saša Stanišić

    HERKUNFT

    (293)
    Aktuelle Rezension von: Trishen77

    Saša Stanišić ist ein Autor, der sich, ähnlich wie bspw. Kazuo Ishiguro, viel Zeit für seine Romane lässt. Zwischen dem ersten Roman „Wie der Soldat das Grammofon repariert“, der ihn zu einem Shootingstar der deutschen Literaturszene machte, und dem zweiten Roman „Vor dem Fest“ lagen acht Jahre, zwischen dem zweiten und dem dritten Roman „Herkunft“ dann immerhin auch noch fünf (wobei hier in der Zwischenzeit auch ein schmaler Band mit Erzählungen erschien).

    Diese Langsamkeit hat etwas Sympathisches und lässt die Romane schon vor der Lektüre wie etwas Kostbares (und auch wie etwas sehr Gewissenhaftes) erscheinen. Möglicherweise ist es diesen Erwartungen und dem Sympathievorschuss geschuldet, dass ich mich mit „Herkunft“ ein bisschen schwergetan habe. Aber vielleicht zunächst zum Inhalt, auch wenn er wohl bereits jeder/m an dem Buch Interessierten durch Klappentext und andere Besprechungen bereits bekannt sein dürfte:

    Der Roman liest sich wie eine fiktionalisierte und mit Ausschmückungen versehene Biographie des Autors, mit speziellem Fokus auf die Beziehung zu seiner Großmutter und den Jahren nach der Flucht aus dem ehem. Jugoslawien in der neuen „Heimat“ Deutschland. Die einzelnen Kapitel sind kurz und Stanišić bedient sich immer wieder unverhofft schöner Sprachkapriolen, statt einfach nur einen gelungenen Stil zu pflegen und springt viel in der Zeit hin und her, was manchmal einen etwas übereifrigen Eindruck macht.

    So entsteht aus der Schilderung eines Lebens ein Gestrüpp/Geflecht von sich überlagernden Empfindungswelten, das zwar immer wieder beeindruckende Muster hervorbringt, aber auch genauso oft zu leichten Verhedderungen in der Wahrnehmung führt, zumindest bei mir war es so. Stanišić greift auf viele Register und Stilmittel zurück, sein Roman ist ein sehr agiles Konstrukt, aber manchmal wirkt es dabei nicht nur bravourös, sondern wie auf allzu flüchtigen Ideen erbaut.

    Was dabei vor allem verloren geht, ist die Anschaulichkeit. In vielen Momenten hatte ich das Gefühl, das Stanišić einem wichtigen Detail viel Mühe angedeihen lässt, dabei aber über das Ziel hinausschießt, weil das Anschauliche eben eine Frage der Balance und nicht der Kompensation ist. Es mag vermessen wirken, dass ich über einen hochverdienten Autor solch eine Kritik verhänge, aber auch wenn ich viele meiner Eindrücke relativieren kann, dieser Eindruck bleibt doch bestehen.

    Dabei ist Stanišićs Sprache keineswegs ohne Prägnanz. Vielmehr hat sie alles: Witz, Prägnanz, Ruhe, Dynamik, nur eben manchmal in für mich unpassenden Verhältnissen/Ausprägungen. So schwingt viel mit, aber wenig verdichtet sich zu einem Begriff, einem Verstehen, in das man sich begeben kann. Vielleicht ist die Erwartung, die aus dieser meiner Auseinandersetzung hervorscheint, auch einfach fehl am Platze. Vielleicht haben diese meine Erwartungen etwas mit der oben bereits genannten Aura der Sorgfalt zu tun, die (für mich) Stanišićs Romane umgibt. In jedem Fall ist „Herkunft“ ein wichtiges Buch, das mitunter auch blendend unterhält, aber auch einige Längen hat.

  5. Cover des Buches Für immer in deinem Herzen (ISBN: 9783596521623)
    Viola Shipman

    Für immer in deinem Herzen

    (285)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Alle Frauen der Familie Lindsey besitzen ein Armband mit Glücksbringern, Großmutter Lolly, Tochter Arden und Enkelin Lauren. Die Anhänger werden von Generation zu Generation weitergegeben. 

    Die Großmutter Lolly lebt schon lange alleine. Sie ist im Dorf zwar seh beliebt, aber dennoch fühlt sie sich sehr einsam. Als kleiner Hilferuf schickt sie einen Brief mit Anhängern zu Arden und Lauren. Beide verstehen den Hinweis und eilen zu Lolly. 

    Dort lernen die beiden mehr über die vielen Anhänger an dem Armband ihrer Großmutter, denn jeder Anhänger hat seine eigenen Geschichte.... 

    Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Man sieht regelrecht, wie die Generationen in diesem Buch durch die Familiengeschichte zusammenwachsen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und man kann sehr gut folgen. Mir hat das Buch gut gefallen.

  6. Cover des Buches Still Alice (ISBN: B010IKDZ1C)
    Lisa Genova

    Still Alice

    (270)
    Aktuelle Rezension von: angies_bücher

    Das Buch steht schon lange in meinem Bücherschrank und ich bin froh,dass ich es jetzt gelesen habe. Ich habe selbst sehr lange mit Demenzerkrankten gearbeitet und finde das Buch sehr beeindruckend. Es ist tief berührend und sehr traurig. Ich musste beim Lesen mehrfach weinen und ich denke ich werde noch lange an die Geschichte denken. Alzheimer ist eine furchtbare Krankheit und es ist so bitter zu sehen wie jemand mit 50 Jahren, was heute im Prinzip ja noch kein  Alter ist, so schnell und so sehr abbaut. Das Ende ist so  berührend!! Und trotzdem traurig und zugleich voller Hoffnung!

  7. Cover des Buches Die Nacht schreibt uns neu (ISBN: 9783426517697)
    Dani Atkins

    Die Nacht schreibt uns neu

    (379)
    Aktuelle Rezension von: Sabine1979

    Das Buch beginnt sehr schnell mit einem Drama, bei dem man einfach nur mitfiebern und hoffen muss. 

    Danach ist Emma in einem Gefühlschaos zwischen zwei Männern. Den einen kennt sie schon ewig und den anderen erst seit kurzem, aber ihre Gefühle sind sehr intensiv. 

    Es geht immer wieder hin und her und beim Hochzeitstag war ich mir nicht zu 100% sicher, welchen Mann sie gewählt hat. 

  8. Cover des Buches Der Kreidemann (ISBN: 9783442493630)
    C.J. Tudor

    Der Kreidemann

    (349)
    Aktuelle Rezension von: Ana80

    Eddie wird in seiner Jugend Zeuge eines schlimmen Unfalls, ein Tag den er niemals mehr vergessen kann. Nicht nur wegen des dramatischen Ereignisses, sondern auch, weil er an diesem Tag dem Kreidemann das erste mal begegnet ist. Dieser brachte Eddie auf die Idee, sich mit seinen Freunden anhand von geheimen Kreidebotschaften zu verständigen. Zunächst ist diese Idee auch toll und macht allen Spaß, doch dann scheint jemand anderes von diesen Botschaften erfahren zu haben und diese zu nutzen, um die Jugendlichen an Orte zu locken! Und dann entdecken sie die erste Leiche…  Dreißig Jahre später kann Ed die Ereignisse immer noch nicht ganz vergessen. Und plötzlich scheint der Kreidemann wieder im Ort zu sein.

    Das Buch ist ein wirklich gelungener Thriller mit gutem Spannungsaufbau. Die Story kommt ohne viel Blut aus und setzt eher auf die Psychologie. Einige Momente waren so bildlich und nachvollziehbar beschrieben, dass ich selbst beim Lesen Gänsehaut bekam. Das Buch ist einfach zu lesen und da ich für die Lösung auch lange gebraucht habe ein wirklich schnell vergehender Pageturner. Irgendwie habe ich beim Lesen immer wieder auch an meine eigene Jugend und die Sommer dieser Zeit zurückdenken müssen, das hat bei mir eine ganz besondere Stimmung hervorgerufen. Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen!

  9. Cover des Buches Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge (ISBN: 9783548290867)
    Ruth Hogan

    Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

    (195)
    Aktuelle Rezension von: gerda_badischl

    Laura erbt von ihrem Ex-Arbeitgeber Mr. Peardew das englische Anwesen und seine Sammlung der verlorenen Dinge, zusammen mit der Aufgabe, diese Dinge ihren Besitzern zurückzugeben. Dazu kommen parallele Handlungsebenen, die sich mit der Geschichte der verlorenen Gegenstände beschäftigen. Am Schluss wird alles schön zu einem Happy End zusammengeführt.

    Nach der ersten Hälfte war ich ganz begeistert: 5 Sterne für die super Idee, schöner Schreibstil, nette Personen, das britische Flair, das Herrenhaus ...

    Leider sinkt das Ganze ab der Mitte der Geschichte rapide im Niveau. Die Personen werden immer klischeehafter (Freddy-den-immer-föhlichen-Gärtner und die "böse" Portia finde ich am schlimmsten). Jeder liebt jeden und alle kriegen sich auch. Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung.

    Grundsätzlich finde ich ein bisschen Kitsch gar nicht so schlimm. Was mich wirklich stört, ist der Widerspruch, dass sich die Figuren des Buchs selber über genau diese Art von Literatur lustig machen.

    S.249: hier sagt der "schlechte" Verleger Bruce: "Ich weiß, was normale, anständige Leute mögen, und das sind gute, unkomplizierte Geschichten mit Happy End, in denen die Bösen ihre wohlverdiente Strafe bekommen, der Mann kriegt die Frau, und der Sex ist nicht allzu überspannt." Bei den guten und ach-so-gebildeten Hauptpersonen sorgt das für Gelegenheit zu Heiterkeit und geistvollem Widerspuch. 

    Vermutlich nicht bei den Verlegern dieses Buches ...



  10. Cover des Buches Nacht im Central Park (ISBN: 9783492309257)
    Guillaume Musso

    Nacht im Central Park

    (415)
    Aktuelle Rezension von: kapitelreisende

    📖Die französische Polizistin Alice Schäfer wacht eines morgens im Central Park in New York auf - mit Handschellen an einen fremden Mann gefesselt, einer blutverschmierten Bluse und ohne jegliche Erinnerung an die letzten Stunden. Ein ereignisreicher Tag bricht an, dessen Verlauf immer mehr Verstrickungen zu Alices aktuellem Ermittlungsfall um einen Serienmörder in Paris aufdeckt.

    💫Ich habe mich zunächst sehr schwer mit der Geschichte getan, da ich einfach nicht richtig rein gefunden habe. Kurz bevor ich aufgeben wollte, kam der erste Wendepunkt der Geschichte und ab da war ich gefesselt. Von diesen Wendepunkten gibt es mehrere und jeder hat mich völlig unvorbereitet erwischt - vor allem die Entwicklungen mit und um Alice.

    💫Der Schreibstil des Autors ist schlicht ohne anspruchslos zu sein und auch die Länge der Kapitel ist optimal gewählt. Die Personenbeschreibungen sind gut gelungen und verleihen ihnen einen Charakter mit Ecken und Kanten, so dass sie realistisch wirken.

  11. Cover des Buches Roter Engel (ISBN: 9783641164140)
    Tess Gerritsen

    Roter Engel

    (236)
    Aktuelle Rezension von: blue-jen

    Während die junge Ärztin Toby Harper Nachtschicht hat, taucht in der Notaufnahme ein alter Mann auf. Er redet wirr, reagiert kaum auf ihre Behandlung - und ist so schnell verschwunden, wie er aufgetaucht ist. Als im Krankenhaus ein Patient mit den gleichen Symptomen stirbt, vermutet der Pathologe Daniel Dvorak eine hochansteckende Krankheit. Die Spur der beiden Patienten führt zur Seniorenresidenz Brant Hill. Und dort stoßen Toby und Daniel auf Unvorstellbares ...


    Anfangs konnte mich das Buch nicht recht packen, da es dauerte bis sich die einzelnen Personen und Handlungsstränge miteinander verbinden konnte.

    Zum Schluss wurde es doch noch recht spannend und eigentlich ein typischer Tess Gerritsen Thriller.

    Allerdings gefiel mir nicht, dass sehr viel medizinische Fachbegriffe verwendet wurden und diese mich teilweise etwas aus dem Lesefluss holten. Ebenso hatte ich manchmal Probleme mit der Protagonistin, konnte ihre Handlungen nicht nachvollziehen.

  12. Cover des Buches Das geheime Glück (ISBN: 9783453359925)
    Julie Cohen

    Das geheime Glück

    (86)
    Aktuelle Rezension von: Hopeandlive

    Robbie und Emily sind ein älteres Paar und die ersten Seiten lassen vermuten, dass sie sehr um ihre Liebe kämpften und glücklich gemeinsam sind. Doch dieses vermeintliche Glück hat seine Schattenseiten, denn Robbie steht eines Morgens auf und geht aus ihrem gemeinsamen schönen Haus an der Küste geradewegs ins Meer und kommt nicht wieder......

    So beginnt diese Geschichte und dem Leser stockt erstmal der Atem und es kommt die Frage auf, warum hat sich der ältere Mann denn suizidiert und welches Geheimnis umgibt, was gilt es zu schützen und warum darf niemand davon erfahren. 

    Sehr kunstvoll gelingt es der Autorin, den Leser auf eine Reise rückwärts erzählt mitzunehmen, die den Leser immer mehr in die Wahrheit führt, die es zu verschleiern gilt, in die Abgründe, die Menschen erleben, versuchen zu vergessen und die sie dennoch auf tragische Weise einholen, wenn sie sie nicht anschauen, bearbeiten und loslassen.

    Ein Familiendrama bahnt sich an und viele auch unschuldige Menschen werden von der so "romantisch" erzählten Geschichte betroffen und für die wenigsten geht sie gut aus. Alle leiden unter den Folgen, auch Emily und Robbie, zu denen ich nicht wirklich eine Beziehung aufbauen konnte, da war mir so mancher Nebendarsteller wesentlich sympathischer. 

    Die Autorin beschreibt eine verbotene Liebe, die sich vor allem durch Leidenschaft auszeichnet und dennoch auf mich recht schwülstig wirkte. Es werden Gefühle beschrieben, gegen die man sich nicht wehren kann und das ist für mich nicht die Wahrheit. Gelungen fand ich jedoch den Erzählaufbau, das war wirklich spannend und das hat die Geschichte in ihrer Schwere wieder abgemildert. Sehr schön sind auch die Orte in England und an der Ostküste Amerikas beschrieben, doch der Eindruck blieb, das insgesamt großes Leid verursacht wurde und fast alle Protagonisten in ihrer Verlorenheit blieben.

  13. Cover des Buches Words unspoken (ISBN: 9783492065917)
    Kathinka Engel

    Words unspoken

    (106)
    Aktuelle Rezension von: BuffySummers83


    Zum Cover/Stil:

    Das Cover und der Farbschnitt des Buches Words Unspoken – Badger Books Reihe Band 1 haben mir sehr gut gefallen und finde diese sehr passend zum Titel sowie auch zum Inhalt! Der Schreibstil war angenehm zu lesen, auch wenn ich anfangs Probleme hatte mit dem Buch warm zu werden. Aber irgendwie fehlte mir in den ersten Kapiteln das gewisse Etwas das mich ans Buch fesselt, zumal ich erst am 3 Tag nur 13 % geschafft hatte. Das Buch fand ich teilweise fesselnd wegen dem witzigen Schlagabtausch zwischen Louise, Coulter und Bash! Ich war am Montag den 09/02 am überlegen lese ich das Buch zu ende oder breche ich es ab! Aber ich habe es heute (14/02) in den frühen Morgenstunden bevor ich ins Bett gegangen bin noch beendet. Mir waren die meisten Charaktere sympathisch, da es ja nicht wirklich Antagonisten gibt in dem Buch.

     

    Zum Inhalt des Buches:

    Im ersten Band geht es um Camille Ives und Bash Hanlon aber auch Jethro.

    Zu Beginn sprayt Jethro was an eine Wand und musste aufpassen nicht erwischt zu werden. 

    Die ganze Zeit ging ich davon aus das es ein Mann ist, dieser Jethro. Falsch gedacht, nur ein Pseudonym. Man hatte nach einer Weile den Verdacht wessen Pseudonym Jethro ist. Ich fand Camille sehr in sich gekehrt, denn sie fühlte sich die ganze Zeit unsichtbar und fand nicht auf anhieb Freunde und Daniel ihren Kollegen hatte sie auch immer mit Ausreden von sich gehalten. Auch wenn die Besuche bei ihrem Vater keine Ausrede ist, denn der hat Alzheimer und ist in einem Pflegeheim. Und er erkennt nicht immer seine Tochter Camille, sondern glaubt es sei Mara ihre Zwillingsschwester. Und Camille will endlich wieder sie selbst sein und nicht mehr Mara sein. Denn das hat dazu geführt das sich die Schwestern entzweit hatten in ihrer Jugend. Camille hatte sich entschlossen in Jethros Namen das Buch über Gedichte bei Badger Books mit Bash Hanlon zu veröffentlichen. Wie lange blieb es ihr Geheimnis? Das waren einige Kapitel.

    Bash Hanlon schaffte es eine ganze Weile nicht seinen Kollegen und Freunden oder seiner Exfreundin die Meinung zu sagen, sondern machte immer alles mit sich aus. Sowas ist doch auf die Dauer überhaupt nicht gesund. Das fand ich nicht so toll, dass er es nicht mal geschafft hatte Coulter endlich mal die Meinung zu sagen das er einfach Mrs. Pavlidis aus dem Verlag sozusagen gewiesen hat. Ich fand diese ältere Frau ganz nett, denn sie kam mit PCs zurecht. Coulter ist einfach zu empfindlich in Sachen Hygiene. Und das hat mich sehr genervt. Und dann der Schlagabtausch zwischen Bash, Coulter, Louise und Evie (als sie anfing bei Badger Books begann zu arbeiten) hatte mir sehr gut gefallen. War sehr lustig. 

    Wer jetzt wissen was sonst alles so im ersten Band passiert ist, lest es am besten selbst und ich bin auf eure Bewertung gespannt. Ob es euch noch besser als mir gefallen hat oder noch weniger. Ich hoffe Band 2 ist noch besser. 

    Mein Fazit:

    So im Großen und Ganzen hatte mir das Buch gefallen, aber leider hatte das gewisse Etwas für ein Monatshighlight gefehlt! Zumal ich knappe 8 Tage für das Buch benötigt hatte! Empfehle es aber dennoch weiter! 

    [07/02 – 14/02/26]

  14. Cover des Buches Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher (ISBN: 9783570309704)
    Sarah Ockler

    Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher

    (197)
    Aktuelle Rezension von: 3lesendemaedels

    In der Hernandez-Familie gibt es eine goldene Regel: Verlieb dich nie in einen Vargas. Das hat Jude von ihren älteren Schwestern gelernt, deren Herzen schon von Vargas-Jungs gebrochen wurden. Nun steht Jude kurz vor dem College und lebt als einziges Kind noch bei ihren Eltern. Um ihrem an Alzheimer erkrankten Vater eine Freude zu bereiten, stellt sie einen Mechaniker ein, der das alte Motorrad ihres Vaters reparieren soll. Zufällig ist dieser Junge Emilio Vargas und sieht zudem noch unverschämt gut aus. Und obwohl sich Jude vehement dagegen wehrt, versucht er immer mit ihr zu flirten, bis sie ihm schließlich nicht mehr widerstehen kann.
    In dem Buch geht es auf ersten Blick zuerst um diese Liebesbeziehung, diese spielt aber tatsächlich eher eine untergeordnete Rolle.
    Denn im Vordergrund steht die Krankheit ihres Vaters und wie Jude damit umgeht, zudem noch Judes Selbstfindung und wie sie es schafft, sich von ihren Schwestern loszureißen, um sich als unabhängige Person zu beweisen. Deshalb kann ich nur in höchsten Tönen von dem Buch sprechen.

  15. Cover des Buches Small World (ISBN: 9783257261196)
    Martin Suter

    Small World

    (501)
    Aktuelle Rezension von: izzy_books

    Der Roman "Small World" von Martin Suter verbindet Krimi und psychologisches Drama auf eindrucksvolle Weise. Im Mittelpunkt steht Konrad Lang, dessen Gedächtnislücken nach und nach ein lange verborgenes Familiengeheimnis ans Licht bringen. Suters ruhiger Erzählstil steigert die Spannung subtil, während das Thema Erinnerung raffiniert eingesetzt wird. Ein nachdenklicher und zugleich fesselnder Roman.

  16. Cover des Buches Silver Lights - The more I hate you (ISBN: 9783328113263)
    Bianca Iosivoni

    Silver Lights - The more I hate you

    (68)
    Aktuelle Rezension von: BuecherMonde

    Dieses Buch hat mich wirklich positiv überrascht. Ich bin unglaublich schnell durch die Seiten geflogen, weil es einfach Spaß gemacht hat, in diese Geschichte einzutauchen.


    Was für mich hier besonders schön war: Ich habe Shae endlich richtig kennenlernen können. Mit der Golden Bay-Reihe hatte ich insgesamt eher meine Schwierigkeiten und den zweiten Band sogar abgebrochen. Umso mehr hat es mich gefreut, hier nochmal einen ganz neuen Zugang zu ihr zu bekommen. Durch die Einblicke in ihre Vergangenheit und ihre Gedanken konnte ich sie viel besser verstehen – und habe sie im Laufe der Geschichte wirklich ins Herz geschlossen.


    Auch Beck mochte ich total gerne. Er ist kein typischer Bad Boy, sondern bringt viel Wärme und Ehrlichkeit mit. Gleichzeitig trägt er einiges mit sich herum, und es war spannend, nach und nach mehr über ihn zu erfahren – auch wenn noch längst nicht alles aufgedeckt ist.


    Die Geschichte selbst hat eine richtig schöne Mischung: Sie ist spannend, aber gleichzeitig auch ruhig und atmosphärisch. Diese Insel, das Setting, die ganze Stimmung – das hat einfach etwas unglaublich Gemütliches und lädt total zum Abtauchen ein.


    Die Dynamik zwischen Shae und Beck hat mir richtig gut gefallen. Das Knistern war von Anfang an da und hat sich durch das ganze Buch gezogen. Die Liebesgeschichte entwickelt sich intensiv und greifbar, und auch die spicy Szenen waren stimmig eingebaut und haben die Verbindung der beiden nochmal unterstrichen.


    Was mir ebenfalls gefallen hat: Man bekommt insgesamt mehr Einblick in die Hintergründe und die Familiensituation, wodurch sich vieles nochmal anders einordnen lässt. Gleichzeitig bleiben einige Fragen offen, die neugierig auf den nächsten Band machen.


    Fazit:
    Eine emotionale, atmosphärische Geschichte mit viel Gefühl, tollen Charakteren und genau der richtigen Mischung aus Spannung und Ruhe. Für mich ein Buch, in das man sich wunderbar fallen lassen kann.


  17. Cover des Buches Wenn gestern unser morgen wäre (ISBN: 9783945362297)
    Kristina Moninger

    Wenn gestern unser morgen wäre

    (170)
    Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessin

    Wenn gestern unser Morgen wäre ist ein Roman, der mich nicht sofort abgeholt hat der aber genau deshalb umso nachhaltiger wirkt. Die ersten rund 80 Seiten empfand ich als sehr anstrengend, vor allem wegen der Hauptfigur Sara. Sie war mir anfangs extrem unsympathisch: Sie ist mitverantwortlich dafür, dass hunderte Menschen ihren Job verlieren, betrügt ihren scheinbar perfekten Freund und gibt ihrer Schwester einen kalten, folgenschweren Ratschlag. All diese Entscheidungen wirken hart, egoistisch und schwer nachvollziehbar.

    Gleichzeitig merkt man jedoch schon früh, dass Sara selbst mit ihrem Leben unzufrieden ist. Sie funktioniert, sie entscheidet rational, karriereorientiert, aber glücklich ist sie dabei nicht. Diese innere Leere wird zwar nicht sofort sympathisch, aber sie ist spürbar.

    Nach dem Unfall und dem Sprung zehn Tage in die Vergangenheit verändert sich der Ton des Buches. Sara bekommt eine zweite Chance, ihre Entscheidungen zu überdenken – und vor allem, sich selbst zu hinterfragen. Die Wandlung ihrer Figur geschieht nicht abrupt, sondern langsam und glaubwürdig. Mit jeder neuen Entscheidung, jeder bewussteren Handlung und jeder Begegnung, besonders mit Matt, wird klarer, was sie wirklich braucht, um zufrieden zu sein.

    Gerade diese schrittweise Entwicklung hat mir sehr gefallen. Sara wird nicht plötzlich „besser“, sondern lernt nach und nach, Verantwortung zu übernehmen und auf ihr eigenes Gefühl zu hören. Dadurch wurde sie für mich zunehmend greifbar und schließlich sogar sympathisch.

    Thematisch geht es viel um Liebe, Schuld, Verdrängung und den Mut, das eigene Leben ehrlich zu betrachten. Besonders stark fand ich die Aussage, dass perfekte Leben von außen oft ganz anders aussehen, als sie sich von innen anfühlen.

    Fazit:
    Ein emotionaler Roman über zweite Chancen und persönliche Entwicklung, der Geduld verlangt, diese aber belohnt. Eine schöne, nachdenkliche Geschichte über Liebe, Fehlentscheidungen und die Frage, was uns wirklich glücklich macht.

  18. Cover des Buches Der alte König in seinem Exil (ISBN: 9783423148085)
    Arno Geiger

    Der alte König in seinem Exil

    (367)
    Aktuelle Rezension von: Trishen77

    "Für ihn gibt es keine Welt außerhalb der Demenz[...] Da mein Vater nicht mehr über die Brücke in meine Welt gelangen kann, muss ich hinüber zu ihm."

    Ohne Zweifel ist dieses Buch, dieses Werk, eines der wichtigsten Projekte der letzten Jahre und weist einmal mehr die Literatur nicht nur als Schauspiel, sondern als Bewahrer, als Stütze, als eine über sich selbst hinausgehende Kraft menschlichen Lebens, menschlichen Daseins aus. Beeindruckend ist ein Wort, dass mir während der Lektüre immer wieder eingefallen ist und doch heischt dieses Buch so wenig um solche Qualitäten, dass der beeindruckende Aspekt ganz aus den Wesenheiten der Thematik selbst kommt - und dadurch gelingt es Arno Geiger wirklich, sich seinem Vater und dem Thema Demenz zu nähern, ohne das eine dem anderen unterzuordnen. Er hat sein Buch, das Buch des Vaters, geschrieben und doch auch ein Buch für uns alle.

    "Der einzig verbliebene Platz für ein Miteinander, das sich lohnte, war die Welt, wie der Vaters sie wahrnahm. und weiter: Wir sagten so oft wie möglich Dinge, die seine Sicht bestätigten und ihn glücklich machten. Wir lernten, dass die Scheinheiligkeit der Wahrheit manchmal das Allerschlimmste ist."

    Weisheit, der zweite Aspekt dieses Buches. Die Auseinadersetzung mit der Krankheit und, dadurch, die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, die der Vater wegen seiner Krankheit durcheinanderbringt und die der Sohn paradoxerweise gerade deshalb plötzlich zu betrachten beginnt - sie fördern natürlich im hohen Maß die Erkenntnis, die eigentlich immer erscheint, wenn man sich aufgrund einer Situation näher mit etwas beschäftigt. So lässt sich das Buch, neben seinen anderen Verdiensten, auch als ein Buch wichtiger Erkenntnisse über Familie, Leben und Tod lesen. "Denn Vergeltung am Tod kann man nur zu Lebzeiten üben", schon dieser Satz verlangt ein hohes Maß an Einsicht, welches oft erst in Momenten, wo man sich für Zusammenhalt und für Kompromisse oder für die Ignoranz entscheiden muss, möglich wird. "Es halten wie General de Gaulle, der auf die Frage, wie er zu sterben wünsche, geantwortet hat: "Lebend!"

    "Wenn ich mich frage, was der Vater für ein Mensch ist, passt er manchmal ganz leicht in ein Schema. Dann wieder zerbricht er in die vielen Gestalten, die er im Laufe seines Lebens anderen und mir gegenüber eingenommen hat."

    "Oft ist es, als wisse er nichts und verstehe alles."

    Das Überragende aber ist schlicht und ergreifend die Tatsache, dass das Buch wirklich von vorne bis hinten, mit seinen Wiederholungen, Abweichungen und Einzigartigkeiten, ehrlich ist; keine Korrektur, kein Ideal, kein Bild, nichts was einen bestimmten Ausdruck prägen will, sondern ein wirklich nahegehender Bericht - über das Umgehen, nicht nur das Beschreiben.

    Demenz ist in den letzten Jahren stark in den Fokus der öffentlichen Diskussion gerückt. Wo man früher vom bloßen Nachlassen des Gedächtnisses im Alter sprach, wird Demenz heute als sehr eigenständige Krankheit wahrgenommen. Doch wenn es um einen persönlichen Fall geht, ist die Reaktion der Angehörigen noch nicht ganz auf dem Stand angekommen, auch weil Demenz oft anfangs fließend ist oder auch als Widerspenstigkeit und dergleichen anfangen kann, als wunderliche Anwandlungen. Auch hier beschreibt Geiger sehr gut den Prozess der Akzeptanz, den nachzuvollziehen für jeden Leser eine Bereicherung ist. Er deckt die Problematik, den Zwiespalt auf, in dem sich alle Angehörigen befinden, von der anfänglichen Ablehnung bis zum Erkennen und Annehmen der Krankheit - womit natürlich aber die Probleme nicht vorbei sind, denn es bleibt dabei, dass, auch wenn der Vater krank ist und nicht mehr wie andere die Kraft der Erinnerung besitzt, "die Dinge im Herzen kein Ende nehmen". Gerade dieses Dilemma und die Chancen darin, hat Arno Geiger sehr gut in Sprache gefasst.

    Ein kleines, wichtiges Buch, ausnahmsweise wirklich fast für jeden zur Lektüre zu empfehlen.

    "Es ist eine seltsame Konstellation. Was ich ihm gebe, kann er nicht festhalten. Was er mir gibt, halte ich mit aller Kraft fest."

  19. Cover des Buches Das Waldhaus (ISBN: 9783442496495)
    Liz Webb

    Das Waldhaus

    (168)
    Aktuelle Rezension von: Futziwitch

    Hannah kommt wegen ihrer Probleme in London wieder zurück zu ihrem dementen Vater in ihr Elternhaus, als sie eines Tages die Kleider ihrer Mutter trägt fragt ihr Vater sie immer wieder um Verzeihung. Je mehr sie sich verwandelt desto mehr beschwört sie die Vergangenheit herauf, und gerät deswegen selbst in Gefahr denn ihre Mutter wurde vor Jahren tod im Wald hinter dem Haus aufgefunden. Das Buch hat sich zu sehr in die Länge gezogen , also nichts für mich 

  20. Cover des Buches Das Heim (ISBN: 9783596703777)
    Mats Strandberg

    Das Heim

    (113)
    Aktuelle Rezension von: Svenja_Kotzab

    Dieses Buch habe ich von der Tante meines Mannes ausgeliehen bekommen. Sie meinte es wäre ein Krimi und ich müsste ihn unbedingt lesen. Gesagt getan!


    Joel ist zurück in seiner Heimat. Zwanzig Jahre war er nicht mehr da. Aber jetzt muss er sich um seine Demenz kranke Mutter kümmern. Weil die Krankheit so weit fortgeschritten ist, hat er für sie einen Platz im Pflegeheim gesucht. Es ist nicht einfach Monika dort hinzubringen. Joel kämpft unterdessen mit den Dämonen aus seiner Vergangenheit. Als er dann noch seine beste Freundin aus Kindheitstagen im Heim wieder trifft, geht es mit Joel bergab. 


    Wie oben schon erwähnt, bin ich in das Buch eingestiegen mit dem Gedanken einen Krimi oder Thriller zu lesen. Auf dem Einband steht zwar, Schwedens Stephen King, das ist mir wohl aber auch nicht aufgefallen 🙈. Tja nach einiger Zeit im Buch ist mir dann aufgefallen das es sich um ein Horror Buch handelt. Tatsächlich mein erstes! Und es war gut! Die Situation im Pflegeheim war sehr beklemmend für mich. Bisher hatte ich in meinem Leben wenig Kontakt damit. Aber ich bin nun Mitte dreißig und es graut mir davor meine Familie und auch mich später in einem solchen Heim zu sehen! Die einzelnen Charaktere waren für mich sehr authentisch dargestellt! Auch der Horror Effekt war super spannend und es hat mich ordentlich gegruselt! Tatsächlich hat mich das Buch ganz schön beschäftigt und mitgenommen! 

  21. Cover des Buches Der Apfelbaum (ISBN: 9783548060866)
    Christian Berkel

    Der Apfelbaum

    (183)
    Aktuelle Rezension von: Marw

    In diesem Buch reist Christian Berkel, deutscher Schauspieler, weit in die Zeit zurück,ca 100Jahre und erzählt die Lebensgeschichten und Abschnitte seiner Familie.
    Zusammen mit seiner dementkranken Mutter versucht er die Geschichte aufzuschreiben und zusammenzufügen.

    Gerne lese ich Geschichten und Geschehnisse aus dem 2ten Weltkrieg, auch in diesem kleinen Epos wurde ich zeitweise in die Geschichte gesogen,wurde dann aber wieder rausgerissen,wenn ich zurück in die Gegenwart musste.
    Auch die Wortwahl,war für meinen Lesefluß nicht optimal,aber das ist ja Gott sei dank ansichtssache.Viele Metaphern führten mich aufs Glatteis und ich musste den Absatz wiederholt lesen.

    Vielleicht war nicht der richtige Zeitpunkt und manchmal passen Autor und Leser nicht zusammen,trotzdem gab es in diesem Buch Zeiträume, in denen ich mitgefiebert habe oder mich tief in Gedanken befunden habe.

    Kein Buch für mal eben zwischendurch.

  22. Cover des Buches Die Ungehörigkeit des Glücks (ISBN: 9783570102923)
    Jenny Downham

    Die Ungehörigkeit des Glücks

    (165)
    Aktuelle Rezension von: lui_1907

    Inhalt

    Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück ...


    Nach „Bevor ich sterbe“ von der Autorin Jenny Downham gefiel mir so gut, dass ich dachte da kann bei „Die Ungehörigkeit des Glücks“ nichts schief gehen. Aber leider wurde ich enttäuscht. Die Geschichte ist irgendwie nicht neu und die Charaktere, bis auf Mary und Katie, sind unsympathisch und kalt. Zum Ende hin wurde alles sehr langatmig und das „Familiengeheimnis“ ist sehr vorhersehbar.


    Fazit: Leider nicht sehr fesselnd.

  23. Cover des Buches Was die Sterne dir schenken (ISBN: 9783426530771)
    Dani Atkins

    Was die Sterne dir schenken

    (234)
    Aktuelle Rezension von: Elkes_Literaturwolke

    Inhaltsangabe:

    Mitten in der Nacht erhält Lexi einen Anruf: Zufällig fanden zwei Ärzte ihre Schwester Amelia offenbar leblos und völlig unterkühlt am Strand. Sie kämpften erfolgreich um ihr Leben. Das Herz begann wieder zu schlagen.

    Lexi steigt in New York ins Flugzeug nach London, um dann von dort nach Somerset zu fahren. Ihre Mutter Esme ist ganz aufgeregt. Vor vielen Jahren verloren die Mädchen den Vater, ebenfalls ans Wasser. Und nun sollte fast das Gleiche mit Amelia passiert sein? Amelia weiß selbst auch nicht, was passiert ist.

    Allerdings ist sie steif und fest überzeugt, dass sie mit Sam verheiratet ist und er so schnell wie möglich zurückkommen wird. Lexie und Esme sind ratlos: Von einem Sam wissen sie nichts. Erst recht nicht, dass Amelia jemals verheiratet war. Amelia fertig Zeichnungen von Sam an, er scheint ihn tatsächlich gegeben zu haben.

    Als Lexie eines Morgens am Strand joggt, sieht sie einen Mann, der dem gezeichneten Sam ziemlich ähnlich aussieht. Aber er heißt nicht Sam, sondern Nick und ist gar nicht verheiratet. Für alle Beteiligten gibt es Rätsel auf und Lexie hat eine Idee, wie sie ihrer Schwester mal helfen kann.

    Mein Fazit:

    Dies ist eine sehr berührende Geschichte trotz aller Vorhersagbarkeit!

    Da sind zwei Schwestern – eigentlich Zwillingsschwestern. Denn sie sind durch künstliche Befruchtung aus einer Eizelle entstanden. Allerdings wurden sie zu verschiedenen Zeiten eingesetzt. Zuerst kam die große Schwester Amelia zur Welt und dann acht Jahre später folgte Lexie. Obwohl der Altersunterschied so groß ist, besteht eine intensive Verbindung zwischen ihnen.

    Selbst über Ozeane und Kontinente hinweg fühlen sie sich nah und können manche Stimmung der anderen spüren. Doch was Amelia am Strand passiert ist, konnte Lexie nicht fühlen oder nachempfinden. Da passierte etwas, was niemand verstehen konnte. Amelia wird am Strand gefunden, ohne Herzschlag und völlig unterkühlt. Eigentlich war sie schon tod und nur durch Zufall wurde sie von zwei Ärzten gefunden. Und Amelia kann nichts dazu sagen, weil sie es nicht mehr weiß.

    Lexie kommt eilig nach Somerset gereist. Dass sie in New York ein lukratives Job-Angebot als Lektorin erhalten hatte, war für sie nicht wichtig. Ich halte es für unrealistisch, dass ein Verlag so lange auf eine Antwort wartet. Und dann ist da natürlich noch die finanzielle Seite – sie verdiente nichts, hatte aber alles Mögliche bezahlt (Flüge, Mietwagen, Kleidung, etc.). Es ist richtig und wichtig, für die Familie da zu sein. Dennoch geht das Leben weiter und das wurde für mich nicht glaubhaft transportiert. Wochenlang ist sie in Großbritannien – ohne Plan!

    Ich habe mich eine Weile gefragt, was das Geheimnis von Amelia ist. Die Antwort darauf hat mich dann doch kalt erwischt, dennoch war es ab zweidrittel der Geschichte vorhersehbar. Es konnte mich nicht mehr überraschen, auch wenn es mich innerlich sehr berührt hat. Auch wenn die starke Verbindung der Schwestern beeindruckend war, so gingen sie mir gelegentlich mit ihren „Zickereien“ etwas auf den Keks.

    Vier Sterne und eine Lese-Empfehlung.

  24. Cover des Buches Dumm gegessen! (ISBN: 9783426277997)
    Hans-Ulrich Grimm

    Dumm gegessen!

    (32)
    Aktuelle Rezension von: Kaffeekapitelchaos

    Meine Meinung

    Das Buch ist sehr Informativ und dachlich geschrieben. Es werden viele Infos mit einem geteilt. Und deswegen kann man diese Buch nicht mal eben so zwischendurch lesen. Man muss auch verstehen und auch wahrnehmen was man liest und was dort beschrieben ist. Denn es sind wirklich viele Informationen die dort auf einen warten. Es ist spannend zu erfahren, was Lebensmittel mit einem machen können und wie sie uns beeinflussen.

    Es wird auf die Schadstoffe und Zusatzstoffe in Lebensmittel hingewiesen und beschrieben was sie mit unserem Gehirn anstellen könnten. Es bestehen immer wieder Risikofaktoren in der industriellen Herstellung und es wird zu einem kompletten umdenken geraten, was natürlich auch die Lebensmittelsicherheit betrifft. Im besten Fall ist es selbst zu kochen, frisch und regional, da weis man wo es herkommt. Frisches Obst und Gemüse, tut unserem Körper immer gut. Dazu kommt auch noch, dass unser Körper dann automatisch die Nährstoffe bekommt die er braucht und das einfach nur, weil wir uns gesund ernähren und wissen was in unserem essen drin ist.

    Von uns gibt's eine Leseempfehlung nur für die jenigen die sich gerne mit dem Thema beschäftigen und die auch wirklich daran interessiert sind. Ansonsten ist das Buch eher schwerere Kost als leichte.

    Schreibstil:

    Das Buch ist sehr sachlich, umfangreich, aufschlussreich und informativ gehalten. Es werden auch sehr viele Infos mit uns geteilt.

    Cover:

    Das Cover passt sehr gut zum Inhalt des Buches und es spiegelt auch wieder worum es in den Buch geht. Auch das grün ist sehr gut gewählt.
    "Grün repräsentiert die starke Kraft der Natur und die Natur ist es, welche wir am stärksten mit der Farbe Grün assoziieren."
    Text Auszug Google.

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