Bücher mit dem Tag "amazonas"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "amazonas" gekennzeichnet haben.

49 Bücher

  1. Cover des Buches Die Stadt der wilden Götter (ISBN: 9783518737828)
    Isabel Allende

    Die Stadt der wilden Götter

    (333)
    Aktuelle Rezension von: Gute_Nacht

    Inhalt 

    Uralte Geheimnisse verbergen sich tief im Dickicht des Amazonas. An den Wasserfällen des Orinoko soll ein riesiges Fabelwesen umgehen, doch traut man der Legende, hat kein Mensch den Anblick überlebt. Alex ist 15 und begleitet seine Großmutter, eine berühmte Reiseschriftstellerin, auf eine Expedition, die die Bestie aufspüren soll. Über dem Camp liegt eine unheimliche Stimmung, als hätte der Dschungel tausend Augen. Da werden Alex und Nadia, die Tochter des Expeditionsleiters, entführt.Die beiden fürchten um ihr Leben - zumindest bis sie herausfinden, dass ihre Entführer vom Indigenenstamm der Nebelmenschen stammen und sich nur verteidigen wollen. Es zeigt sich, dass die Expedition Teil eines perfiden Plans ist. Dieser soll den Einheimischen die Lebensgrundlage stehlen. Nadia und Alex ist, klar, dass sie den Nebelmenschen helfen und das Geheimnis des Urwaldwesens lüften müssen.

    Fazit

    Die Handlung ist echt stark und spannend. Man steigt langsam in die Geschichte ein, diese nimmt schnell an Fahrt auf. Die Charaktere werden facettenreich, interessant und sympathisch beschrieben. 

  2. Cover des Buches The Shape of Water (ISBN: 9783426523070)
    Guillermo del Toro

    The Shape of Water

    (102)
    Aktuelle Rezension von: Nathaly_Schuster

    Allerdings fande ich Elisa wirklich toll und konnte mich gut in Sie hineinversetzen, mir hab der Geschichtenaufbau  auch gut gefallen und ich fande Elisa ihren Ehrgeiz und Mut sehr beachtenswert,  auch Zelda hat  wirklich einen tollen Charakter und auch ihr handeln  und ihren Mut zu sehen war sehr toll 

    Allles in allem eine gutbe Geschichte aber als Buch konnte sie mich nicht abholen was aber nicht heißen soll, dass das Buch Schlecht ist.

  3. Cover des Buches Relic: Museum der Angst (ISBN: B004WRYW7O)
    Douglas Preston

    Relic: Museum der Angst

    (337)
    Aktuelle Rezension von: michael_greenguy

    „Relic“ spielt rund um ein großes Naturkundemuseum in New York, kurz vor einer riesigen Ausstellung. Im Haus ist richtig Druck drauf: Termine, Öffentlichkeit, Geld, intern knirscht es auch. Und genau in dieser Stimmung passieren Vorfälle, bei denen man erst denkt, das ist einfach Chaos – bis man merkt: Nee, hier stimmt was ganz grundsätzlich nicht.

    Im Museum gibt es Tote. Die Spuren wirken ungewöhnlich und passen nicht zu einem normalen Täterbild. Das sorgt früh für Unruhe, weil die Ermittlungen immer wieder gegen Wände laufen und man spürt, dass da im Gebäude etwas ist, das man nicht in den Griff bekommt, indem man nur noch mehr Schlösser an Türen hängt. Gleichzeitig will kurz vor der Eröffnung natürlich keiner die ganz große Panik lostreten. Also wird gebremst, diskutiert, abgewiegelt – und genau das macht’s nur schlimmer, weil die Gefahr im Hintergrund weiter wächst.

    Richtig stark finde ich die Hauptfiguren, weil sie das Ding aus verschiedenen Richtungen tragen. Margo Green ist als Wissenschaftlerin im Museum nah dran am Innenleben. Die ist klug, neugierig und hartnäckig, und sie lässt sich nicht mit schnellen Erklärungen abspeisen. Sie wühlt sich durch Hintergründe, Sammlungen und Zusammenhänge, bis klar wird: Das Problem sitzt tiefer als ein einzelner Vorfall.

    Vincent D’Agosta steht als Ermittler der Polizei mitten zwischen Pflicht, Fakten und dem Druck, schnell was Greifbares abzuliefern. Der wirkt bodenständig, bleibt aber offen genug, die Spuren ernst zu nehmen, auch wenn sie sich nicht sauber einordnen lassen. Genau deshalb fiebert man mit, weil man merkt, wie ihm das Ganze langsam entgleitet und er trotzdem dranbleibt.

    Und dann wird Aloysius Pendergast eingeführt. Seine Art ist sofort besonders: kontrolliert, höflich, geschniegelt, ruhig. Der kommt rein, schaut sich das an, stellt ein paar Fragen – und auf einmal wirkt der ganze Raum einen Tick leiser. Er beobachtet genau, sortiert im Kopf, und du hast sofort das Gefühl: Der ist gedanklich schon weiter, während andere noch versuchen, die Lage kleinzureden. Dieses geheimnisvolle Auftreten macht ihn so spannend, weil du direkt spürst, dass da mehr hinter der Fassade steckt. Für mich war das damals der Moment, wo ich wusste: Nach „Relic“ brauch ich mehr von dem Typen.

    Das Museum selbst wird im Verlauf immer mehr zur Falle. Die Keller, Depots und nichtöffentlichen Bereiche fühlen sich beim Lesen an wie ein Labyrinth. Je näher die Eröffnung rückt, desto mehr Leute sind im Gebäude, desto enger wird es, und desto weniger Spielraum bleibt, das Ganze noch irgendwie still zu lösen. Ab einem bestimmten Punkt kippt die Lage komplett, das Tempo zieht an, und dann wird’s richtig intensiv.

    Für mich ist „Relic“ deshalb eines meiner Lieblingsbücher: starkes Setting, starke Figuren, dauerhafte Spannung und dieses Kopfkino, das dich beim Lesen nicht loslässt. Und ja, das war bei mir der Startschuss, die ganze Pandergast-Reihe zu suchten.

    Euer Seitenfresser Michael a.k.a. Maik L.

  4. Cover des Buches Gehen, um zu bleiben (ISBN: 9783442176724)
    Anika Landsteiner

    Gehen, um zu bleiben

    (41)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Zugegeben, der Titel hat mich gelockt und da ich viel Gutes über das Buch gehört hatte, habe ich es schließlich gelesen und das sehr gerne. Mit einem wundervollen Schreibstil wird ein Reisebericht geschildert, Länder erkundet und Erfahrungen geteilt.

    Es handelt vom Mut loszugehen und das kam in den einzelnen Kapiteln wirklich sehr schön rüber.

    Einzig beim “Ankommen” hat mir ein wenig Spiritualität gefehlt, den der Titel verspricht. Die Autorin selbst weist im Buch darauf hin, dass es ein Reisebericht ist und er als solcher gelesen werden soll. Schade eigentlich, da ich noch mehr in ihm gesehen hätte.

    Das Buch ist trotzdem absolut empfehlenswert und wirklich gut geschrieben!

  5. Cover des Buches Die versunkene Stadt Z (ISBN: 9783442156665)
    David Grann

    Die versunkene Stadt Z

    (15)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Klappentext: Spannende Biografie, Dschungelkrimi und Expeditionsbericht.

    Ein Geheimnis, das Jahrhunderte zurückreicht. Das plötzliche Verschwinden eines Forschers, das weltweit Schlagzeilen machte. Ein Rätsel, das alle, die es zu lösen versuchen, mit ihrem Leben bezahlen. Was wurde aus dem britischen Forscher Percy Fawcett, der 1925 im brasilianischen Amazonasgebiet auf der Suche nach der sagenumwobenen Goldstadt El Dorado spurlos verschwand? Fesselnd und farbenprächtig erzählt David Grann eine großartige Abenteuergeschichte über die Suche nach einer uralten Stadt, die im undurchdringlichen Regenwald Amazoniens verborgen liegen soll. 

    Eine der bekanntesten Forschergestalten zu Beginn des 20. Jahrhunderts war zweifellos der Engländer Percy Harrison Fawcett. Dieser hatte bereits mehrere Expeditionen im Amazonasgebiet unternommen, bevor er 1925 zusammen mit seinem Sohn aufbrach, um im Dschungel die Überreste einer alten Hochkultur aufzuspüren, die er die versunkene Stadt Z nannte. Die Zeitungen waren damals voll mit Geschichten über Fawcett und seine Expedition. Und als er nach zwei Jahren immer noch nicht zurückgekehrt war, machten sich immer wieder Forscher und Abenteurer auf den Weg, um nach ihm und seiner Expedition zu suchen. Viele ließen dabei ihr Leben.
    In einer spannenden Erzählung schildert David Grann die Geschichte Fawcetts und seiner Leidenschaft für den Amazonasurwald. Und er begibt sich selbst auf die Fährte des bis heute vermissten Forschers und findet dabei auch eine heiße Spur. (Die ebenfalls zu nichts führt)
    Der Leser des Buches bekommt nicht nur eine sehr spannende Story (schon Arthur Conan Doyle ließ sich von Fawcett zu seinem Roman "Die vergessene Welt" inspirieren), sondern ebenso viele Informationen zur Geschichte der Entwicklung der menschlichen Kultur im Amazonasgebiet. 

    Ausgezeichnete Recherge und umfangreicher Anhang, zeichnen dieses Buch aus.

  6. Cover des Buches Die Bucht des grünen Mondes (ISBN: 9783499257018)
    Isabel Beto

    Die Bucht des grünen Mondes

    (123)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt


    Berlin, 1896: Für die junge Fabrikantentochter Amely bricht eine Welt zusammen, als sie erfährt, dass ihr Vater sie mit einem deutlich älteren Verwandten verheiraten will. Kilian Wittstock ist märchenhaft reich – und er lebt am anderen Ende der Welt. Als einer der mächtigsten Kautschukbarone beherrscht er das Amazonasgebiet. Schweren Herzens macht sich Amely auf die Reise über den Ozean. In Manaus erwartet sie ein fremdes, exotisches Leben voller Luxus und ein ebenso exzentrischer wie brutaler Ehemann. Erst als ein dramatisches Ereignis sie mit dem Indianer Aymáho zusammenführt, erfährt Amely, was Liebe bedeutet. Aymáho weckt in ihr tiefe Gefühle und nie geahnte Leidenschaft. Doch ihr gemeinsames Glück ist bedroht durch ein Geheimnis, das Aymáho in sich trägt.


    Das Buch ist gut geschrieben. Doch leider auch sehr brutal vor allem für amely. Es wird gut beschrieben wie damals die reichen andere ausbeuteten. Stellenweise war es etwas langatmig. 

  7. Cover des Buches Das Tal der Geheimnisse (ISBN: 9783499215513)
    Charmian Hussey

    Das Tal der Geheimnisse

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Barbara62

    Stephen, aufgewachsen in einem Londoner Waisenhaus, erführt plötzlich, dass er einen Großonkel hatte, der ihm den Landsitz Lansbury Hall in Cornwall hinterlassen hat. Die Erbschaft ist an die seltsame Bedingung geknüpft, dass er niemanden hineinlassen darf und alles weiterführen muss wie bisher. Das Gut gleicht einer Festung, niemand im Dorf hatte Kontakt zum Großonkel, und als Stephen in das verlassene Haus zieht, hat er das Gefühl, beobachtet zu werden.

    Im Haus findet Stephen die Tagebücher seines Großonkels, der als junger Mann am Amazonas war. Beim Lesen erschließt sich für Stephen nicht nur das Rätsel seiner Herkunft, sondern auch das um Lansbury Hall...

    Neben den spannenden Erlebnissen von Stephen erfahren die jungen Leserinnen und Leser ab zwölf Jahre viel Wissenswertes über den Amazonas und die dortigen Ureinwohner früher und heute, garniert mit vielen interessanten Zeichnungen. 

    Ein empfehlenswertes Buch für ausdauernde Leseratten, die hier ganz nebenbei für die Themen Naturschutz und Toleranz sensibilisiert werden.


     

  8. Cover des Buches Das Angeln von Piranhas (ISBN: 9783948373030)
    Tina Ger

    Das Angeln von Piranhas

    (9)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76

    ‚Nichts ist okay. Mein ganzes Leben ist total in sich verhakt. Da kocht etwas in mir, und das will raus.‘ (Seite 68)

    Schon seit Wochen interessiert sich Luca - verheiratet mit Johanna, 2 Kinder, Wohnung im Prenzlauer Berg - für die Brasilianerin Yara, die als Bedienung in der Kneipe ‚Lass uns Freunde bleiben‘ arbeitet.

    Nach einer einzigen miteinander verbrachten Nacht, die Lucas Leben vollkommen auf den Kopf stellt, verschwindet Yara spurlos: Sie ist aus ihrem WG-Zimmer ausgezogen, hat den Job in der Kneipe aufgegeben, hat ihren Flug in die brasilianische Heimat umgebucht.

    Luca ist nichts von ihr geblieben, und das Leben, wie er es bisher kannte, entgleitet ihm nach und nach. Schließlich macht er sich auf den Weg nach Brasilien, um vor Ort nach Yara zu suchen, und lässt sein Berliner Leben und seine Familie hinter sich.

    ‚Das Angeln von Piranhas‘ ist in drei Teile untergliedert, wobei der erste Teil in Berlin spielt und mir am besten gefallen hat, der zweite Teil den Leser mit ins brasilianische Fortaleza mitnimmt und die Handlung des dritten Teils im brasilianischen Hinterland angesiedelt ist. Jeder einzelne Teil ist in einem anderen Stil geschrieben, erzählt auf unterschiedliche Weise von Lucas Zweifeln und seinen Sehnsüchten, lässt den Leser so gekonnt in die verschiedene Lebenswelten Lucas eintauchen.

    Ich empfand die Figuren als sehr lebensnah und authentisch gezeichnet, wodurch ich vor allem für Luca beim Lesen regelrecht Gefühle entwickelt habe - auch wenn diese durchweg negativ waren.

    Auch fand ich, dass Tina Ger in ihrem Roman zwar viele Themen anspricht, aber so geschickt miteinander verwebt, dass ‚Das Angeln von Piranhas‘ nie überfrachtet oder überladen wirkt. Gelungen fand ich auch, dass die Geschichte, die wie eine harmlose Alltagsgeschichte eines egozentrischen, fremdgehenden Mannes begann, zu einem wahren Albtraum wird, der emotional und psychologisch überzeugend beschrieben wurde.

    Neben all den positiven Aspekten habe ich jedoch auch ein paar kleinere Kritikpunkte. So waren mir die Ausführungen bezüglich der Religionsgemeinschaft ‘United for God‘ stellenweise etwas zu dominant und zu ausufernd. Auch empfand ich die Sprache bisweilen als etwas zu schwülstig und blumig, vor allem beim Beschreiben der (sehr vielen) Sexszenen im Roman.

  9. Cover des Buches Panischer Frühling (ISBN: 9783518466414)
    Gertrud Leutenegger

    Panischer Frühling

    (15)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Romane, die sich mit Kindheitserinnerungen auseinandersetzen, gibt es viele. Gertrud Leutenegger setzt die Reflexion der Vergangenheit in „Panischer Frühling“ jedoch in einen originellen zeitlich-räumlichen Kontext, in dem das Vergangene sich mit traumwandlerischer Leichtigkeit mit der Gegenwart verwebt.

    London ist im April 2010 vom Rest der Welt abgeschnitten, als der Ausbruch des isländischen Vulkans den Flugverkehr behindert. Währenddessen streift die namenlose Ich-Erzählerin durch die Metropole und lässt sich von ihren Sinneseindrücken und ihren Erinnerungen treiben. Eines Tages lernt sie Jonathan kennen, einen jungen Verkäufer einer Obdachlosenzeitung mit einem entstellten Gesicht. Beide merken, dass sie etwas verbindet, und so beginnen sie, einander von ihrer Vergangenheit zu erzählen und sie dabei zu verarbeiten. Die Grenzen ihrer Erfahrungen verschwimmen langsam, sodass die Ich-Erzählerin immer mehr von Jonathan wissen möchte…

    So simpel und schnell die Handlung des Romans erzählt ist, so raffiniert ist sie sprachlich eingebettet. Kurze Passagen, gegliedert von Hoch- und Niedrigwasser der Themse, geben einen schillernden Einblick in das heutige London und verschiedene Kindheiten in unterschiedlichen Epochen. Dabei sind die Sätze mitunter so ausgefeilt, dass sie fast wie Prosalyrik wirken. In der Verwebung von Erinnerung und Erfahrung scheinen alle Passagen selbst wie Traumszenerien, die den Leser in den Bann schlagen. Besonders spannend ist das Motiv der Trennung und des Zueinanderfindens, das den Roman bis in das kleinste Detail wie Pulsschläge durchzieht. Großbritannien ist getrennt vom Rest der Welt, eine Mutter von der Tochter, die Ich-Erzählerin von Jonathan, Gegenwart von der Vergangenheit – und doch berührt sich alles schließlich immer wieder. Wo die Handlung und die Figuren nur an der Oberfläche angetastet werden, springt die Sprache stattdessen ein, um den Leser zu vereinnahmen.

    Mit „Panischer Frühling“ hat es die Schweizer Autorin geschafft, auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises aufgenommen zu werden. Alles in allem ein kurzer, melancholischer Roman, der es in seiner Rätselhaftigkeit verdient, zweimal gelesen zu werden.

    © Bücherstadt Kurier 
  10. Cover des Buches Weltnah (ISBN: 9783218011655)
    Jakob Horvat

    Weltnah

    (15)
    Aktuelle Rezension von: Kleine_Raupe82

    Jakob Horvat ist ein Fernsehjournalist aus Österreich. Eines Tages hat ein Freund von ihm eine verrückte Idee: Er möchte die Welt umrunden und zwar ohne Flugzeug, sondern nur mit dem Boot und per Anhalter. Ihnen wird schnell klar, dass das nicht zu schaffen sein wird und sie setzen sich als Ziel, von Wien nach Amerika zu trampen. Ihre Reise führt sie zunächst in acht Tagen mit dem Segelboot nach Teneriffa. Schließlich findet Jakob tatsächlich eine „Mitfahrgelegenheit“ und segelt in drei Wochen über den Atlantik, sein Freund kehrt aus persönlichen Gründen nach Hause zurück. Jakob bereist Kolumbien und weitere südamerikanische Länder, die USA und schließlich Indien. Er lernt zahlreiche verschiedene Menschen kennen, die ihn mal mehr und mal weniger beeindrucken, er erlebt Höhen und Tiefen und macht sich auf die Suche nach sich selbst. Den Leser lässt er teilhaben, sowohl an der äußeren als auch an der inneren Reise. Das ist nicht immer schön, denn in uns allen schlummern Seiten, die wir wohl (zumindest manchmal) gerne verstecken würden. Aber es ist immer erkenntnisreich, sowohl für Jakob als auch für den Leser.

    Ich bin sehr gerne mit Jakob um die Welt gereist, er war mir von Anfang an sympathisch, ich mochte seine klugen Gedanken und die Zitate, die er in sein Buch eingebracht hat. Am Ende jedes Kapitels gibt es „Weltnah für zu Hause“, Denkanstöße, um einfach mal was Neues auszuprobieren, vielleicht auch um sich weiterzuentwickeln, beispielsweise schlägt Jakob vor, ab sofort die beiden ersten Menschen, die man morgens trifft wenn man das Haus verlässt, zu grüßen. Andere Exkurse sind das „Waldbaden“ oder Affirmationen. Ich empfand diese Tipps nie als aufdringlich, sondern einfach als Tipp, wie man die Welt auch zu Hause erfahren kann. Jakob erlebt viele Abenteuer, die er in seinem Buch auch festgehalten hat, angefangen bei der Atlantiküberquerung als Segelneuling, über den „Run to the Sun“ auf Maui (56 km und 3000 Höhenmeter in etwa 12 Stunden) bis hin zu einsamen Sternennächten am Strand einer kleinen Insel. Ich habe definitiv Fernweh bekommen. Aber dieses Buch ist so viel mehr als ein Reisebericht. Jakob streut auch immer wieder Erzählungen über besondere Menschen ein, die er getroffen hat und immer wieder betrachtet er sich selbst, sein Leben, seine Ziele, seine Gewohnheiten. Ja, diese Reise verändert Jakob und der Leser bekommt dies hautnah mit. Das mag manchem zu viel Nabelschau sein, ich fand es sehr interessant.

    Das letzte Drittel des Buches beschäftigt sich intensiv mit Yoga und Spiritualität. Ich bin selbst kein besonders spiritueller Mensch, mir hat es aber trotzdem gefallen. Ich würde auch gerne wieder mit Yoga anfangen und konnte auch ansonsten einige Erkenntnisse aus diesem Buch mitnehmen, einige der Tipps werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren.

    Fazit: Wie schon der Untertitel („Raus aus der Komfortzone und rein ins Leben“) und der Klappentext deutlich machen, handelt es sich bei diesem Buch nicht um einen gewöhnlichen Reisebericht. Die Reise spielt eine große Rolle, aber Jakobs persönliche Entwicklung ebenfalls. Wer sich für so etwas nicht interessiert, sollte das Buch vielleicht besser nicht lesen. Allen anderen kann ich es nur wärmstens empfehlen, ein Abenteuer gepaart mit klugen Gedanken über die großen Sinnfragen des Lebens.

  11. Cover des Buches Operation Amazonas (ISBN: 9783442378210)
    James Rollins

    Operation Amazonas

    (127)
    Aktuelle Rezension von: Evelinea

    aber mir persönlich doch ein wenig zu blutrünstig. Es kommt so das Gefühl der 10 kleinen Negerlein - "da war's nur noch" - auf.
    Nicht schlecht geschrieben, aber mit Sicherheit auch kein Meisterwerk!

  12. Cover des Buches Die kosmische Schlange (ISBN: 9783608947656)
  13. Cover des Buches Amerika vor Kolumbus (ISBN: 9783498045364)
    Charles C. Mann

    Amerika vor Kolumbus

    (7)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Sehr gelungenes Buch über die Zivilisationen beider Amerikas vor der Ankunft der Europäer. Immer wieder begegnet einem auch als historisch einigermaßen gebildeter Leserin Neues und Erstaunliches - und das alles in einem ansprechenden Stil präsentiert. Überaus empfehlenswert für an Geschichte Interessierte, die genug haben vom üblichen Eurozentrismus.

  14. Cover des Buches Äquator (ISBN: 9783570103401)
    Antonin Varenne

    Äquator

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Dajobama

    Äquator – Antonin Varenne 

    Das hier ist eine interessante Mischung aus Western und Abenteuerroman. Diesen beiden Genres sollte man also nicht ganz abgeneigt sein. 

    Ist es Flucht oder Fernweh, die den Protagonisten Pete Ferguson immer weiter antreibt? Den Äquator will er sehen. Perspektive hat er darüber hinaus kaum. Unterwegs gerät er auch noch in etliche brenzlige Situationen. Es ist das 19. Jahrhundert, in Nebraska und Nevada wird er gesucht, als Brandstifter und Mörder. Er schließt sich zunächst Büffeljägern an und gelangt schließlich nach Mexiko. Egal wo er auftaucht, es gibt immer Ärger und Grund zur Flucht. Und so geht es immer weiter Richtung Süden. 

    Pete ist ein geborener Abenteurer. Er findet aus jeder Situation einen Ausweg und schafft es meist auch noch eine zweite, schwächere Person zu retten. Er hat das Herz am rechten Fleck, ein wahrer Held eben. Vielleicht ein bisschen viel des Guten, aber egal. Einige Entwicklungen erschienen mir sehr an den Haaren herbeigezogen. Normalerweise würde mich das sehr stören,  hier nicht. Warum auch immer. 

    Überhaupt könnte man viele kleine Schwächen an diesem Roman finden, wenn man will. Man kann ihn aber auch einfach sein lassen, wie er ist und die einzigartige Atmosphäre genießen. Und ebendiese mochte ich sehr. Pete ist ein sehr empfindsamer Held, der  nicht nur den Äquator sucht sondern auch seinen Platz im Leben. Die Stimmung und die Atmosphäre des Wilden Westens sind hervorragend eingefangen. 

    Die Geschichte ist fesselnd erzählt mit vielen nachdenklichen Momenten. Ich habe die Lektüre sehr genossen. 

    Trotz allen Kritikpunkten mochte ich das Buch sehr. 4 Sterne

  15. Cover des Buches Millie in Brasilien (ISBN: 9783737354257)
    Dagmar Chidolue

    Millie in Brasilien

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Buchwerkstadt
    Endlich ist Milies Traum wahr geworden, sie fährt mit ihren Eltern und der kleinen Schwester Trudel an den Amazonas. Dort erwartet sie natürlich wieder viele tolle Abenteuer und man erfährt etwas über den "Amazons-Kuss", die vielen exotischen Früchte und die dortigeTierwelt.

    Schon beim Aufschlagen des Buches ist mir das neue Design aufgefallen: Es zeigt eine Karte von Brasilien mit den einzelnen Etappen von Millies Reise, so dass Kinder hierfür ein besseres Verständnis erlangen / zumindest aber das Land mal vor Augen haben. Die Illustrationen sind ebenfalls bunt und am Ende des Buches erfahren Kinder noch Wissenswertes über das Land. Auch gibt es keine fettgedruckten Worte mehr im Text wie in den Büchern zuvor (die mir auch nicht fehlen). Durch den neuen Verlag ist die Buchreihe definitiv hochwertiger und schöner geworden.

    An Witz und Ironie fehlt es dem Buch jedoch nicht - Millie muss man einfach mögen - mit all ihren Macken. :)

    Daher 5 Punkte!


  16. Cover des Buches Tochter des Regenwaldes (ISBN: 9783453218369)
    Nemonte Nenquimo

    Tochter des Regenwaldes

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Lesehonig

    Tief im Regenwald lebt Nemonte mit ihrer Familie. Sie brauchen nichts und niemanden. Sie leben von der reichen Vielfalt, die der Wald ihnen gibt. Doch dann kommt die Missionarin Rachel. Unter dem Deckmäntelchen der Kirche, bringt sie das ganze Dorf durcheinander. Sie versucht die Indigenen zu Weißen zu erziehen. Sie sollen Kleidung tragen, Zucker essen und an einen Gott glauben, der nicht der ihre ist. Hinter ihrem Rücken verscherbelt sie jedoch den Wald der Urvölker an Ölfirmen. Völlig verbogen von einem Leben, dass sie so gar nicht kennen, werden sie ihrer Gebiete beraubt. Die Flüsse werden mit Öl verschmutzt. Die Fische sterben und die Familien werden von den Ölfirmen mit Dosentunfisch abgespeist. Nemonte verlässt als junge Frau ihre Familie, um bei den Weißen zu leben. Doch um so mehr sie lernt, umso mehr begreift sie was wirklich gespielt wird. Sie beginnt den Kampf um den Wald und das Leben ihrer Familie. Nemonte gibt mit diesem Buch dem Regenwald eine Stimme. Sie zeigt, wie selbstsüchtig und grausam Menschen gegen Menschen agieren. Wie präsent und widerlich das Geld im Mittelpunkt steht und wie sehr wir uns alle bereits von der Natur entfernt haben, aus der wir doch stammen. Durch ihre Augen auf unsere Zivilisation zu schauen ist beschämend. Ich bin so froh dieses Buch gelesen zu haben und kann es nur jedem empfehlen.

  17. Cover des Buches Dreistellig (ISBN: 9783749478613)
    Lyl Boyd

    Dreistellig

    (35)
    Aktuelle Rezension von: ineszappen


    Geschäftsmann sucht Jungbrunnen. Vincent ist besessen davon, ein hohes Lebensalter zu erreichen, und fliegt dafür sogar bis ans andere Ende der Welt... Diese Geschichte zeigt: Wer das Altwerden plant, läuft Gefahr, das Leben zu verpassen, und fordert zugleich sein Schicksal heraus. Eine Short Story mit 8.500 Zeichen , also 12 Seiten , kurz und knackig auf den Punkt gebracht. Die Geschichte ließt sich flüssig , ist aber ohne Dialoge. Der Schluss ist unerwartet und regt zum Nachdenken an. Denn man weiß nie was noch kommt. Lebe am besten im Hier und Jetzt 



  18. Cover des Buches Unnoticed (ISBN: 9783754337622)
    B. B. Stiffers

    Unnoticed

    (49)
    Aktuelle Rezension von: Kaffeekapitelchaos

    Meine Meinung

    Es sind mittlerweile so viele Bücher von B.B. Stiffers in meinem Regal das ich sie kaum zählen mag. Und ich liebe jedes einzelne von ihnen. Denn sie schafft es immer wieder mich in andere Welten zu entführen, zu begeistern und mich zu Fesseln.

    Jetzt zum Buch Liz flieht vor ihrem Bruder damit sie nicht zwangsverheiratet wird und landet dann bei Mic und ob es jetzt bei ihm besser ist, als bei ihrem Bruder ist zu Anfangszeiten noch sehr fraglich, aber je weiter wir in der Geschichte kommen, um so mehr zeigen sich die Gefühle der beiden. Die Anziehung der beiden ist schon von Anfang an spürbar aber wer würde sich da nicht angezogen fühlen? Düster, Geheimnissvoll und gefährlich. Ich liebe es einfach.

    Jetzt zu Mic ihm wurde alles genommen und er will Rache! Rache für den Tod seiner Familie! Als er zufällig Liz in die Finger bekommt ahnt er zunächst nicht das er den Schlüssel zu seiner Rache auf einem Silbertablett serviert bekommen hat.

    Aber was wird am Ende Siegen die Rache oder die Liebe? Wie werden sie sich entscheiden oder können sie selbst überhaupt eine entscheidung treffen?

    Am Ende angekommen...dachte ich mir nur whaaaaat?! NEIN das kann nicht sein niemals, naja zum Glück konnte ich direkt weiter lesen, ich frag mich nur immer wieder, wie haben die Leser, die es vor Band zwei gelesen haben, dass überhaupt ausgehalten zu warten?

    Von mir gibt es für beide Bücher eine klare Leseempfehlung, denn ich habe beide nur so verschlungen. Meine Rezension zu Band zwei folgt spätestens nächste Woche.

    Schreibstil

    Ich liebe den Schreibstil von B. B. Stiffers und auch dieses mal konnte sie mich wieder fesseln und in ihren Bann ziehen. Denn alle ihre Geschichten sind etwas besonderes. Der Schreibstil ist immer super angenehm und lässt einen nur so durch die Seiten fliegen.

    Cover

    Das Cover ist sehr schön auch auch passend gestaltet. Ich mag es wie beide Cover zusammen passen und Harmonieren. Und auch das ein Dark Romance Buch mal weiß, statt schwarz ist, hat etwas besonderes.

    Zitate

    Ich will der sein, der ihr Gesicht zeichnet. Der ihm noch mehr Ausdruck gibt. Ich will, dass ihre Augen nur noch mir gehören. Dass jede ihrer Poren sich nach mir verzehrt. Dass ihr Körper nach mir schreit, selbst wenn sie mich nur aus der Ferne sieht. Ich will der Einzige sein, der ihr Komplimente macht. Sie wird mir gehören …
    ▪︎
    »Ich will dich, meine Hübsche. Von dem Moment an, in dem ich dich gesehen habe. Aus keinem anderen Grund lebst du noch, und es ist an der Zeit, dir das mitzuteilen.«
    ▪︎
    Und er hat ihn mir geschenkt. Mein wilder Fremder. Mic. Von dem ich nun sicher bin, dass er mir den Tod bringen wird, weil er nur aus einem einzigen Grund hier ist …
    ▪︎
    Wieder gleicht sie einer schlafenden Prinzessin und vernebelt mir damit mein verdammtes, kaputtes Hirn.
    ▪︎
    ...dass sie meine Königin ist. Und dass es nicht das letzte Mal für heute Nacht sein wird, dass ich sie fessle.
    ▪︎
    Als ich in die Schwärze des Schlafs hinabsinke, ist da trotzdem wieder dieses kleine, warme lodernde Feuer, das nur Liz in mir entfacht. Und … ich hasse es.
    ▪︎
    Du wirst sterben, meine Hübsche. Aber heute ist nicht der Tag, an dem deine Lichter erlöschen. Egal, wie hell sie sind.
    ▪︎
    All das war sowieso nicht echt und ihn zu vermissen, ist wirklich das Letzte, das ich tun sollte.

  19. Cover des Buches Wilde Woche – Dienstags muss das Faultier aufs Klo (ISBN: 9783570180969)
    Johanna Prinz

    Wilde Woche – Dienstags muss das Faultier aufs Klo

    (6)
    Aktuelle Rezension von: seschat

    Ab und an lese ich auch Kinderbücher. Bei diesem Buch hat der Titel sofort meine Neugier geweckt, da ich Faultiere sehr mag. In "Dienstags muss das Faultier aufs Klo" geht es um das Faultier Ronaldo, das zusammen mit Tukan Apollo und Totenkopfaffe Nille in einer WG lebt. Um sein Geschäft zu verrichten, muss Ronaldo allerdings einmal pro Woche die Baumkrone verlassen, was seinen Freunden mächtig Kopfzerbrechen bereitet. Denn im Dschungel lauern eine Menge Gefahren und neuerdings auch eine menschliche Forschergruppe. 

    Dr. Johanna Prinz hat ein wirklich putziges Kinderbuch verfasst, das sogar erwachsene Leser mitreißt. Erstmals verlassen Ronaldos Freunde entgegen der eigenen Regel die oberen Gefilde des Dschungels und erkunden dessen Niederungen. Dabei treffen sie andere wilde Tiere, wie Schlangen, Termiten und Agutis. Mit Blick auf die Beschreibungen merkt man, dass sich Prinz als studierte Biologin bestens mit dem südamerikanischen Dschungel und dessen Bewohnern auskennt. Ich habe die bunte Tier-WG um Faultier Ronaldo sofort in mein Herz geschlossen. Sie zeigen, dass man trotz Unterschieden zusammenhalten kann und es sich lohnt, angestammtes Terrain zu verlassen. Dementsprechend ist dieses Buch vielmehr als eine banale Geschichte aus dem Dschungel. Der eingestreute Humor und die putzigen Illustrationen sind genau mein Fall. Gern bin ich wieder dabei, wenn es heißt, mit der tierischen WG den südamerikanischen Kontinent zu entdecken. Als Kind hätte ich dieses Buch geliebt. 


  20. Cover des Buches Die Brut - Sie sind da (ISBN: B071SM6N4W)
    Ezekiel Boone

    Die Brut - Sie sind da

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Luiline
    Heute gibt es eine Rezension zu dem Hörbuch  "Die Brut - Sie sind da" von Ezekiel Boone.
     
    Es handelt sich dabei um den ersten Band einer Trilogie und wird gelesen von Wolfgang Wagner.

    Verlag: Argon Hörbuch / Hördauer: 9h, 56 Min (ungekürzt). / Erscheinungsjahr: 2017 / Originaltitel: "The Hatching" / Übersetzung:  Rainer Schmidt / ISBN: 978-3-7324-5169-2 / Preis: 20,95€

    Inhalt: Am Amazonas stirbt eine Wandergruppe. Kurz zuvor war ein merkwürdiges Summgeräusch zu hören.
    In Indien schnellen die Seismographen in die Höhe, doch es folgt kein Erdbeben.
    In China wird eine Atombombe gezündet. Angeblich versehentlich.
    In Minneapolis stürzt ein Flugzeug vom Himmel. Im Wrack findet Agent Mike Rich eine verbrannte Leiche, aus der etwas Schwarzes kriecht.
    Biologin Melanie Guyer erhält in Washington eine FedEx-Sendung. Ein mysteriöser Fund von den Nazca-Linien.
    Etwas lebt. Und es vermehrt sich rasend schnell. 

    Meine Meinung
    Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da ich schon viele positive Meinungen gehört habe. Der Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und auch die Stimme des Sprechers hat mir direkt gut gefallen. Man begleitet als Leser unterschiedliche Charaktere auf der ganzen Welt, der Hauptteil spielt aber in den USA. Dadurch bekommt man viele Perspektiven, andererseits bleiben die Charaktere aber auch etwas flach. 

    Besonders das erste Drittel der Geschichte hat mich sehr packen können, danach hat es ein wenig abgeflacht. Ich persönlich habe mehr Horror-Elemente erwartet und mir fehlte an manchen Stellen die Spannung. Trotzdem war das Buch mit einer Hördauer von 10 Stunden sehr kurzweilig und unterhaltsam.  Der Schreibstil des Autors war sehr flüssig und auch der Sprecher hat das Buch sehr gut vertont und er hat eine angenehme Stimme.

    Ich persönlich hätte mir einen höheren "Gruselfaktor" gewünscht und mehr Bezug zu den Charakteren. Trotzdem habe ich mir schon den zweiten Band als E-Book besorgt, da ich schon gerne wissen möchte wie es weitergeht. 

    Fazit:
    Ein sehr solider und guter Auftakt einer Trilogie, die aber auch ein paar Schwächen hat. Insgesamt kann ich das Hörbuch aber empfehlen.

    Daher gibt es von mir 4 Sterne!
  21. Cover des Buches Wir werden von Kannibalen zum Essen eingeladen - oder gegrillt (ISBN: 9783401801551)
    C. Alexander London

    Wir werden von Kannibalen zum Essen eingeladen - oder gegrillt

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Arith
    Figuren: Die Navel-Zwillinge sind im zweiten Teil ihren Charakterzügen treu geblieben. Wollen sie doch am liebsten nur ihre Fernsehsendungen sehen (einen Kabelanschluss!) und ein langweilige, unaufgeregte Kindheit verbringen, werden sie trotzdem auf ein Reise in das Amazonasgebiet verschleppt. Oliver entwickelt sich dennoch so langsam zu einem Abenteurer, mehr und mehr möchte er das ausprobieren, was er in den Action-Serien so toll findet. Auch Celia entwickelt sich zu einer Forschungsreisenden, aber sie unterdrückt dies, da ihr Zorn auf ihre Eltern, besonders ihre Mutter, noch zu gewaltig ist. Diese Entwicklung zieht sich ganz langsam durch den zweiten Band, aber beim Lesen habe ich deutlich gemerkt, wie anders die Zwillinge nun mit dem Reisen und den dabei auftretenden Gefahren umgehen. Wie schlau sie sind! (Dank der Fernsehserien. ;) ) Und wie viele Erfahrungen sie auf ihren früheren Reisen schon gesammelt haben, sodass sie bei manchem Erwachsenen nur über seine Unfähigkeit mit den Augen rollen.

    Im ersten Band fand ich dieses generelle Ablehnen der Zwillinge sehr überspitzt, in der Fortsetzung gefielen sie mir deutlich besser. Ihre Dialoge sind immer noch genial und herrlich ironisch, wenn sie seufzend feststellen, dass sich noch eine Prophezeiung um sie dreht. Schon wieder.
    Amüsiert hat mich die ganz unterschiedliche Vernarrtheit der Zwillinge in den Schauspieler Corey Brandt.

    ACHTUNG SPOILER:

    Welcher tatsächlich noch im Buch auftritt. Gerade da der erste Band mir noch frisch im Gedächtnis war, wusste ich noch um die vielen Details dieser Figur, die der Autor sehr gut umsetzte. Zwar ließ mich das Gefühl nicht, dass etwas mit Corey nicht stimmte, aber die Hinweise deuteten auf alles Mögliche hin. Gut gemacht!

    SPOILER ENDE.

    Ansonsten blieben die Figuren herrlich konstant und konsequent. Der stets vergiftete oder entführte Vater der Zwillinge bleibt der Runing-Gag. Wenn er nicht freudig durch den Amazonas stapft oder sich einen Wettbewerb mit Sir Edmund liefert, der wie immer im Befehlston kommandiert. Auch die Nebenfiguren mit den kleinsten Auftritten waren gut typisiert. Ohne große Erklärungen, aber mit den passenden Details ausgestattet, sodass man immer wusste, was sie darstellen sollten.

    Sprache: London glänzt schon im ersten Band mit einem flüssigen und schnellen Schreibstil, passend für die Altersstufe gewählt. Hervorheben möchte ich die Idee von “Wally Wurms Wörterwelt”, einer Fernsehsendung, die in Reimen schwierige Begriffe erklärt. Genialer Einfall, um Fachbegriffe zu erklären, da Oliver immer fragte und Celia den passenden Reim dazu aufsagte. Kindgerecht, toll!

    Der Humor und Wortwitz ist meiner Meinung nach sogar noch besser gewesen als im ersten Band. Auch der Erzähler präsentierte wieder witzige Anekdoten und kleine Mini-Abenteuer, die die Geschichte insgesamt abrundeten. Besonders mochte ich die Details, die London verwendet. Seine Beschreibungen erzeugen alle Atmosphäre und beim Lesen kann man sich alles sehr gut vorstellen. Der Dschungel im Amazonasgebiet wirkte von der ersten bis zur letzten Zeile unheimlich, mysteriös und geheimnisvoll.

    Direkt vor ihnen türmte sich ein undurchdringliches Gewirr aus Ästen und Wurzeln auf, das bis weit über die Flussmitte hing. [...] Ein Baum stützte den anderen, gemeinsam wuchsen sie dem Sonnenlicht entgegen. Unten bildeten sie einen Tunnel, Lianen hingen über die Öffnung und sahen aus wie die Reißzähne eines Raubtieres. (S. 241/42)

    Lob und Kritik: Das Cover! Dieses tolle, originelle Cover, das die Geschichte so schön widerspiegelt. Das erste fand ich ja schon großartig, das zweite steht diesem in nichts nach. Ich habe mich richtig auf die Abenteuer gefreut, die die Illustration andeutete und wurde nicht enttäuscht.

    Nach dem zweiten Teil habe ich erst gemerkt, wie komplex, die Story ist, die sich London hat einfallen lassen. Elemente aus dem ersten Teil spielten hierbei noch eine Rolle – die Detailstreuung und deren Verwertung ist wirklich gut gelungen. Die Reihe wirkt, als wäre sie von vornerein von vorne bis hinten durchdacht. So zumindest mein Eindruck, nachdem ich die zwei von vier Bänden recht zeitnah hintereinander gelesen habe. Ein roter Faden zieht sich durch die Reihe der unfreiwilligen Abenteuer der Navel-Zwillinge. Einen, den London niemals außer Augen lässt und ich mehr und mehr den Eindruck gewinne, dass die vielen kleinen Rätsel bisher nur die Hinweise für ein weitaus größeres Geheimnis sind.
    Lobend hervorzuheben ist definitiv die kindgerechte Gestaltung dieser Abenteuergeschichte. Die “Bösen” besitzen zwar Waffen, rennen aber dennoch vor den Speeren der Eingeborenen weg. Jene angeblich menschenfressenden Eingeborenen fordern die Zwillinge zu einer Mutprobe heraus, die sich dann als Spiel entpuppt.

    Genauso schafft London es, ganz spielerisch Wissen über fremde Kulturen, Sitten und Gebräuche einfließen zu lassen. Am Ende des Buchs hatte ich das Gefühl, etwas gelernt zu haben und ich bin mir sicher, dass dies bei Zehnjährigen noch deutlich stärker sein würde.

    Leider las sich das Ende sehr abrupt; im Vergleich zum restlichen Handlungsbogen. Das ging mir persönlich zu schnell und ich konnte das Gefühl auch nicht abschütteln, dass der Schreibstil gerade bei der Jagd durch den Tempel nachgelassen hatte.
    Das einzige wirkliche Manko kann ich jedoch nicht dem Autor ankreiden. Auf den letzten Seiten wurde immer wieder Claire Navel, die Mutter, als Celia Navel bezeichnet. Celia sprach sozusagen mit sich selbst … Das war zwar verwirrend, aber nicht weiter schlimm. Denn London schafft es, seine Figuren so markant reden zu lassen, dass ich diese auch ohne Namensbezeichnung zuordnen konnte.

    Zusammenfassend: “Wir werden von Kannibalen zum Essen eingeladen” ist eine witzige “Indiana Jones”-Abenteuergeschichte für Kinder, und alle, die sich daran erfreuen können. Besonders der zweite Band wirkte sehr gut recherchiert und kam dieses Mal ohne phantastische Elemente aus. Amüsant, ironisch und mit einem tollen Schreibstil! Daher vergebe ich fünf von fünf Sternen.
  22. Cover des Buches Die Saat des Hasses (ISBN: 9783966290173)
    Markus K. Korb

    Die Saat des Hasses

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Buecherherz99

    „Die Saat des Hasses“ von Markus K. Korb ist ein Kunstwerk von einem Buch, man wird von der Handlung gefesselt und man wird auch emotional abgeholt. Dem Autor ist es gelungen eine intensive atmosphärische Welt zu erschaffen, wie man sie sonst nur in Filmen findet. Ich finde es sehr bewundernswert, denn es ist definitiv eine Herausforderung sowas auf literarischer Ebene zu schaffen. Das Buch lässt sich nicht so wirklich einem Genre zuordnen, meiner Meinung nach ist es eine Mischung aus Krimi, Thriller, Fantasy und einer Prise History.

    Trotz meiner wenigen Erfahrung in diesem Buchgenre finde ich das Buch sehr gut. Es erschafft durch den Schreibstil eine unheimliche und mysteriöse Atmosphäre, dass es einem einerseits kalt den Rücken runter läuft man das Buch aber auch nicht aus der Hand legen kann. Dieser Effekt wird noch durch die unterschiedlich gestalteten Kapitel unterstützt. 

    Im Laufe des Buchs erfährt man immer neue Details, durch die sich langsam ein Bild des Horrors zusammensetzt, wie es sich für ein Buch dieser Art gehört und man auch erwartet. Auch nach dem man das Buch gelesen hat bleibt es einem noch einige Zeit im Kopf und ich muss zugeben hin und wieder, wenn ich daran denke, verpasst es mir immer noch eine Gänsehaut.

    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

  23. Cover des Buches Die Indianer Amazoniens: Völker und Kulturen im Regenwald (ISBN: 9783406397561)
  24. Cover des Buches Der Grenzgänger und Der weiße Anzug . (ISBN: 9785772634103)
    Mario Adorf

    Der Grenzgänger und Der weiße Anzug .

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Adorf beschreibt in der ersten, längeren Erzählung, wie er, Jason Robards jr. und Mick Jagger (Warren Oates und Jack Nicholson haben abgesagt) von Werner Herzog für dessen später hochgelobten Arthouse-Film "Fitzcarraldo" engagiert wurden (müßt ich mal wieder sehen) und wie pannenreif und frei nach Murphy`s Gesetz ALLES schiefging, Bruchpiloten, unfähiger Regisseur, Tonnen von Insekten in der Wildnis inklusive. Über den subversiven Humor kann Herr Herzog vielleicht nicht lachen, der Rest der Leserschaft tut es aber gewiß. Zum Totlachen, was für ein abgefahrener Humor von Herrn A.,  hätte ich nicht mit gerechnet. Schauspielerei ist anscheinend doch kein Traumberuf.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks