Bücher mit dem Tag "amazone"

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19 Bücher

  1. Cover des Buches Frostkuss (ISBN: 9783492280310)
    Jennifer Estep

    Frostkuss

    (2.708)
    Aktuelle Rezension von: Wauwuschel

    -- Reread nach über 10 Jahren --

    Gwen Frost ist das unscheinbare Gypsy-Mädchen mit einer seltsamen Gabe und keinen Freunden. Ganz neu auf der Mythos Academy muss sie sich erst einmal mit den Göttern, der Magie und den unterschiedlichen Gruppen auseinandersetzen. Als ein Mädchen ermordet wird, versucht sie schließlich als Einzige, den Fall aufzuklären.

    "Aber irgendwie würde ich Antworten auf meine Fragen finden. Schließlich war ich Gwen Frost, das Gypsymädchen, das Dinge sah. Das Mädchen, das man anheuerte, wenn man etwas verloren hatte." -Gwen

    Es ist schon mehr als 10 Jahre her, seitdem ich die Mythos-Academy-Reihe gelesen habe. Deswegen habe ich gedacht, dass es allmählich an der Zeit ist, einen Reread-Marathon zu starten, um zu schauen, ob die Bücher wirklich so gut sind, wie mein früheres (jugendliches) Ich gedacht hat und muss sagen: Ja, das sind sie auf jeden Fall. Sie waren früher schon ein voller Erfolg und sind es auch jetzt noch. Tatsächlich sind ohne Ausnahme alle Bücher von Jennifer Estep lesenswert und das schließt diese Reihe ohne Frage mit ein. Das neue wie das alte Cover sind schön und der Schreibstil liest sich wunderbar flüssig, auch wenn es auf den ersten Seiten gewöhnungsbedürftig war, nur aus einer Sichtweise zu lesen. Ich schließe Gwen ganz neu in mein Herz und habe das Buch in wenigen Stunden durchgelesen.

    Schon das Setting und die Idee des Buches sind hammermäßig. Wir befinden uns in einer Akademie, in der Schüler verschiedener Gruppen, zB. Amazonen, Walküren, Wikingern oder Spartanern, das Kämpfen lernen. Der Unterricht hat zum Teil normale Inhalte und zum anderen Teil werden die jungen Erwachsenen in ihren speziellen Kräften und Magien geschult. Dabei wurden Mythen aus aller Welt vereint, sodass wir nicht nur griechische und nordische Mythologie mit deren Göttern haben, sondern auch chinesische, indische und viele mehr. So bleibt es abwechslungsreich und es wird nie langweilig. Auch der Grundkonflikt mit den Schnittern Vs die Guten wurde gut aufgegriffen und wir haben somit einen roten Faden, der sich durch die ganze Reihe zieht. Wahrscheinlich hat mit diesem Buch meine Liebe zur Mythologie und Academy-Romanen begonnen.

    Jetzt könnte man meinen, dass dieses Buch an sich ziemlich klischeebehaftet ist, doch es bleibt in meinen Augen einzigartig und ist wie schon gesagt vor so vielen ähnlichen Romantasy-Romanen erschienen. Ja, unsere Protagonistin hat einzigartige Fähigkeiten; Ja, sie steht im Zentrum der Handlung; Ja, es entwickelt sich ganz langsam eine Liebesgeschichte (mehr dazu hoffentlich in den nächsten Bänden); Ja, Gwen ist besonders. Doch es wurde so schlau eingefädelt, dass das alles nichts ausmacht und man die Geschichte bis aufs Äußerste genießt. Es bleiben spannende und actiongeladene Szenen übrig, in denen man mitfiebert, egal ob die Protagonistin gerade ganz klischeehaft mit ihrem Schwarm beim Ball tanzt oder nicht.

    Hier bietet es sich gut an, etwas über die Personen zu sagen, die meiner Meinung nach charakterstark und vielfältig gestaltet wurden. Gwen ist ein eher ruhiges Mädchen, das irgendwie versucht in einer unbekannten Umgebung zu überleben. Sie hat Humor, ist teilweise selbstbewusst und im restlichen Abschnitt arbeitet sie an sich selbst und weiß, wann sie Hilfe von Außen braucht. Dabei ist sie sich nicht zu schade, sich retten zu lassen und gesteht sich ihre Gefühle offen ein. Die Protagonistin macht sogar den ersten Schritt und ist einfach authentisch und sympathisch mit großem Potenzial für eine Charakterentwicklung. 

    Was mir besonders gut gefallen hat war, dass sie in der ersten Hälfte des Buches sagt, keine Freunde zu haben und wirklich keine hat und somit alles im Alleingang startet. In anderen Büchern versucht die Protagonistin, wichtig zu sein, mit dem Satz: Ich habe keine Freunde. Und am Ende hat sie eigentlich eine BFF und die anderen sprechen mit ihr. Hier wird Gwen wirklich ignoriert und sie versucht den Todesfall im Alleingang zu lösen und über Seiten hinweg haben wir nur sie allein. Damit hat die Autorin uns Gwen ein Stück näher gebracht und das ist wundervoll. 

    Daphne wird erst später eingeführt und die beiden passen zusammen, aber hier werde ich mehr im zweiten Buch drauf eingehen. Auch der Love-Interest Logan kommt erst spät ins Spiel und es passiert auch nicht wirklich was. Mit den Charakteren und deren Beziehungen wird sich Zeit gelassen, sodass die Handlung langsam ins Rollen gerät. Wir haben praktisch ein paar Szenen, in denen er Gwen hilft und sie sich näher kommen, mehr nicht und diese natürliche Entwicklung ist sehr gut gelungen. Natürlich erwartet man hier in den Folgebänden mehr und es kann noch alles passieren. Auch andere Personen, wie das tote Mädchen, die Verdächtigen, Professoren und Mitschüler werden gut in die Geschichte integriert und es wurde eine gute Basis geschaffen.

    Zum Schluss gebe ich meine Meinung noch zum Inhalt dazu, denn dieser war ausschlaggebend dafür, dass ich weiter und immer weiter gelesen habe. Die Geschwindigkeit ist langsam und man kommt erst entspannt an der Akademie an, während anschließend der Mord und danach die Suche nach dem Mörder anstehen. Es gibt Pausen dazwischen, wo wir Gwen kennenlernen und Hintergründe sowie Intrigen im Dunklen herausfinden. Außerdem endet es in einem fesselnden Finale, wodurch man direkt weiterlesen möchte. Alles passt einfach so gut zusammen und greift schön ineinander, wodurch man eine einzigartige Erfahrung macht. Noch einmal hervorheben möchte ich Gwens Gabe der Psychometrie, die durch ihre Einmaligkeit überzeugt. Daraus kann sich noch viel entwickeln und wir haben den Kick, der ein Leseerlebnis erst richtig spannend macht.

    Insgesamt kann ich diese Reihe wirklich jedem ans Herz legen und selbst nach so vielen Jahren überzeugt sie ausnahmslos!

  2. Cover des Buches Frostherz (ISBN: 9783492280334)
    Jennifer Estep

    Frostherz

    (1.487)
    Aktuelle Rezension von: Wauwuschel

    -- Reread nach über 10 Jahren --

    Jetzt heißt es für Gwen Frost, den Helheim-Dolch zu finden und zu verhindern, dass die Schnitter ihn benutzen, um den bösen Gott Loki zu befreien. Doch das gestaltet sich alles andere als einfach, denn es wird zu einem Rennen gegen die Zeit.

    “Hätte ich eine Hand, würde ich mir ungläubig gegen die Stirn schlagen. Nein, eigentlich würde ich sie verwenden, um ein wenig Vernunft in dich hineinzuprügeln, Gwen.” -Vic, unser sprechendes Schwert

    Allmählich nähern wir uns der Halbzeit der Buchreihe an und ich bin noch genauso gut dabei wie am Anfang. Ich muss schon jetzt zugeben, dass vieles von der Vergangenheit geprägt sein wird, denn für den Kitsch (besonders bei der Liebesgeschichte) und die Klischees hätte ich bei einem anderen Buch längst einen Stern abgezogen, aber hier kann ich es nicht übers Herz bringen, weil die ganze Geschichte so unglaublich gut ist. So reichen einzelne Szenen, die mich zu 160% überzeugt haben, aus, um die auszugleichen, die nur halb so gut waren. Das Buch bleibt aber voller Spannungen, unvorhergesehenen Plottwists und einer starken Entwicklung, sowohl was die Geschichte, als auch was die Charaktere angeht. 

    Gwen gefällt mir immer mehr und sie hangelt sich auf meiner Liste der besten Protagonisten immer weiter nach oben. Zwar lässt sie sich von Zeit zu Zeit zu stark von ihren Gefühlen leiten und manche Situationen, als sie beispielsweise Logans Ex-Freundin verdächtigt, ein Schnitter zu sein, sind deswegen voller Fremdscham und es tut fast körperlich weh, sie zu lesen. Auf der anderen Seite trainiert sie immer weiter an ihrer Kampfkraft und ihrer Magie und verlässt sich auf ihre Freunde. Dabei ist Gwen gefühlvoll, verständnisvoll, mutig und psychisch stark und vor allem die Kämpfe lese ich super gern. Besondere Szenen, als sie zum Beispiel ihren neuen Tierfreund gefunden hat, sind so schön anzusehen und es macht einfach Spaß, die Geschichte aus ihrer Sicht zu erleben. 

    Außerdem wird den Nebencharakteren mehr Inhalt eingeflößt, wie ich schon in den ersten zwei Büchern angedeutet habe. Daphne wird eine bessere Freundin, auch wenn nicht immer alle Schwarz-Weiß ist und Logan wird fast zu einem festen Liebespartner. Auch andere Personen bringen Abwechslung und Spannung in die Story, so könnte ich ohne Oliver oder Vic das Buch nie so genießen wie mit ihnen. Hier muss ich natürlich (für manche leider) ein paar Worte zur Liebesgeschichte sagen, denn diese fordert immer mehr Raum, auch wenn der Plot nicht aus den Augen gelassen wird. Gwen und Logan sind ein süßes Paar und ihre Entwicklung ist langsam und natürlich. Es ist zwar etwas vorhersehbar und klischeehaft, aber es passt zum Inhalt und ohne deren Verbindung würde der Kampf, den beide jeweils für den anderen kämpfen, keinen Sinn machen. Ihr Ende in diesem Buch habe ich gefühlt übersprungen, weil es völlig überspitzt dargestellt wurde, aber ich gönne den beiden ein Happy End, soweit das in weiteren drei Büchern noch möglich ist. 

    Auch die Geschichte lässt nicht nach. Im Gegenteil, sie nimmt rasant an Fahrt auf und überzeugt in ihrer Originalität, Action und der ungeheuren Spannung, insbesondere in den letzten 100 Seiten. Wie zuvor wurde am Anfang sehr viel wiederholt und neu erklärt, sodass man ganze Absätze überspringt, aber der Rest macht es wieder wett. Nach einem starken Kampf auf den ersten Seiten, ist Gwen auf der Suche nach Schnittern auf der Academy und nach Lokis Champion. Es gibt immer wieder kleine Hinweise für uns als Leser, sodass wir mitraten können, aber das Ergebnis bleibt überraschend. Die Spannung baut sich immer weiter auf und entlädt sich in dem bisher besten Finale der Buchreihe. Hier kam es zu so vielen Twists und unvorhersehbaren Überraschungen, dass man das Ende erst einmal verarbeiten muss. Dabei bietet es eine perfekte Grundlage für das nächste Buch und ich bin selbst jetzt, während dem Schreiben von dieser Rezension, immer noch überwältigt.

    Kleinigkeiten, die mir noch sehr gut gefallen haben, sind die Beschreibungen der verschiedenen Magieformen, besonders Gwens, die Einbindung von allerlei Artefakten und der Aufbau der magischen Kämpfe. Diese Sachen machen das Buch besonders und die mythischen Aspekte versetzen den Leser ins Staunen. Die Balance zwischen Magie, Action und Emotionen ist perfekt, wodurch man mit dem Lesen nicht mehr aufhören kann. So genieße ich Jennifer Esteps Werke aufs Äußerste und danke meinem Gehirn, dass es Geschichten auch wieder vergisst und sich nicht mehr an alle Details erinnern kann. 

    Insgesamt ein würdiger Nachfolger in der Mythos-Academy-Reihe und ein absolutes Muss aus der Sicht einer Person mit Fan-Brille auf den Augen!

  3. Cover des Buches Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen (ISBN: 9783423761970)
    Leigh Bardugo

    Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen

    (268)
    Aktuelle Rezension von: MsGeany

    Achtung, dieser Text kann Spoiler enthalten!

     

     

    Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, schon alleine, weil ich ein großer Fan von Wonder Woman bin. Ich liebe die Filme wirklich sehr und war gespannt, was mich in dieser Version erwarten würde.
    So hat es dann auch nicht lange gedauert, dass ich es angefangen habe zu lesen, nachdem es bei mir eingezogen ist.

    Auf den ersten Seiten, während Diana auf der Insel war, haben mich augenblicklich in ihren Bann geschlagen und dafür gesorgt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es war einfach unfassbar gut und der ganze Stil hat mich, Seite für Seite, mehr in seinen Bann gezogen.
     Tatsächlich kam der erste Knick für mich, als dann das Mädchen auf die Insel gebracht wurde.

    Schnell stellte sich mir die Frage, warum eine solch Stolze und Pflichtbewusste Frau, die genau weiß, warum die Erde bebt und ihre Familie droht zu sterben, nichts dagegen unternimmt, sondern weiter versucht, eine Fremde versteckt zu halten? Ich kann zwar den Widerspruch verstehen, dass sie auch diese Person nicht in Gefahr bringen wollte, aber dennoch hätte an dieser Stelle deutlich früher etwas passieren müssen.

     Das ganze Buch hatte dennoch einen tollen Spannungsbogen, welcher sich nach und nach aufbaute. Dennoch gab es das ein oder andere bei dem ich ganz klar sagen muss, dass es mich sogar sehr gestört hat. Wie in so vielen Büchern fand ich auch hier, dass di Diversität erzwungen wirkte und vor einem sehr wohlhabenden und privilegierten Hintergrund im Großen und Ganzen stattfand.

    Zum Ende hin überschlugen sich dann die Ereignisse und es passierte eines nach dem anderen. Es wurde immer mehr und irgendwann kam dann eine Stelle, wo die Autorin den Mut hatte, Protagonisten sterben zu lassen. Immerhin passiert das grade in Jugendbüchern viel zu selten.

    Leider wurde genau das am Ende alles wieder umgedreht und es haben alle, dank dem Eingriff der Götter, überlebt. Etwas, was für mich das Ende tatsächlich total ruiniert hat. Ich konnte und wollte einfach nicht verstehen, warum? Eventuell hätte ich es verstanden, wenn es irgendeine eine Person gewesen wäre, wo es durchaus auch gepasst hätte. Aber nicht so wie es passiert ist und so ohne, dass etwas negatives hinterblieben ist.

    Prinzipiell hatte ich das Gefühl, dass am Ende alles darauf ausgerichtet war, ein schönes und auch rundes Happy End zu erzeugen egal was dafür an Harmonie in dem Buch geopfert werden musste.

     Dennoch hatte ich einige wirklich schöne Stunden in dem Buch und ich habe es wahnsinnig gerne gelesen, auch wenn mir das Ende nicht gefallen hat.

  4. Cover des Buches Klingenfieber (ISBN: 9783492703116)
    Tobias O. Meißner

    Klingenfieber

    (30)
    Aktuelle Rezension von: Schiebelini

    Ich kam endlich dazu, "Klingenfieber" zu lesen. Der Klappentext ließ eine spannende Geschichte um Rache und Schwertkunst vermuten.

    Leider ist davon im Buch selbst nicht viel übrig geblieben. Erenis zieht durch die Lande und fordert in jedem Dorf den stärksten Mann heraus um ihn zu töten. Sie tötet nur die Männer. Der 16-jährige Stenrei folgt ihr weil ... ja, eigentlich kann man sagen, dass er ihr folgt, weil er sie geil findet. Er hat sie nämlich beim Baden beobachtet, der kleine Spanner, und so begegnet uns Erenis in ihrer ersten Szene direkt fast nackt. Das fängt ja gut an. Erenis stößt ihn immer wieder zurück, bis sie schließlich zulässt, dass der Junge sie begleitet. Warum auch immer.

    Über die Hälfte des Buches passiert dann erstmal gar nichts. Erenis und Stenrei ziehen von Dorf zu Dorf, Erenis tötet immer wieder ihre Herausforderer und weiter gehts. Das ist nicht nur langweilig, es wird auch noch extra langweilig gemacht, indem uns die Kämpfe in Zusammenfassungen erzählt werden, in etwa wie "Dann kamen sie nach XYZ. Dort kämpfte Erenis gegen einen breiten Schmied, der mit dem Hammer gegen sie kämpfte. Nach wenigen Minuten hatte sie ihn niedergestreckt." Mehr ist es nicht.

    Wenn Erenis dann ihre Backstory erzählt wird es etwas interessanter, wobei das viel zu spät kommt. Dann erfährt sie, dass Leute, die sie für tot gehalten hatte, noch am Leben sind und dann fängt erst das richtige Abenteuer an. Nach der Hälfte des Buches.

    Zwischendurch folgt man noch einem Gesetzeshüter, der einen Narren an Erenis gefressen hat und links und rechts alles tötet und/oder vergewaltigt, was ihm über den Weg läuft.

    Was mich zu meinem absolut größten Kritikpunkt neben der faden Story bringt: Sexismus. Die Nachricht, die dieses Buch überbringt, ist nämlich, dass alle Männer lüsterne Schweine sind, die auf Frauen herabblicken und sie diskriminieren. Selbst Stenrei ist ja nur bei Erenis, weil er sie geil findet und holt sich mehrfach einen darauf runter, dass sie im Nebenzimmer schläft. Frauen werden gleichzeitig aber nur auf ihre weiblichen Züge reduziert, es sei denn sie sind Klingentänzerinnen wie Erenis - dann werden sie auf ihre weiblichen Züge UND ihren Umgang mit dem Schwert reduziert. Es gibt nicht eine Figur, die nicht diesem Denken unterliegt. Frauen sind für Sex (einvernehmlich oder nicht) da, Männer wollen nur das Eine und müssen ausgemerzt werden.

    Irgendwo verstehe ich Erenis Gedanken ja sogar, immerhin ist ja kein einziger Mann in diesem Buch ein normaler Mensch, der eine Frau auch respektieren kann. Allerdings ist ihre Ausführung, einfach durch die Dörfer zu ziehen und die stärksten Männer jedes Dorfes zu töten so hinbefreit. Im Buch wird sogar darüber diskutiert, aber Erenis bleibt bei ihrer Einstellung "AlLe MäNnEr SiNd ScHwEiNe!" und schnetzelt sich durch unschuldige Menschen. Sie erwähnt, dass es wohl einen Moment während des Kämpfens gibt, der für sie entscheidet, dass sie ihren Gegner nicht leben lässt, sondern ihn töten muss, weil er in diesem Moment sie nur noch als Frau und nicht als Gegner sieht, nur noch das Lüsterne in seinen Augen hat. Stenrei sucht während den nächsten Kämpfen nach diesem Etwas, findet es nicht und damit ist die Sache erledigt. Er scheint sie dafür zu verurteilen, dass sie alle Männer so sieht - dabei hat er selbst immer nur die ganze Zeit im Kopf, wie er sie am liebsten ins Bett im Kornfeld werfen würde. Fast so schlimm wie der Gesetzeshüter, der während seiner Verfolgung mindestens 3 Frauen aufs Übelste vergewaltigt, so dass eine sogar währenddessen stirbt - das wird alles sehr genau beschrieben.

    Warum vergebe ich trotzdem noch 2 Sterne? Das weiß ich selber nicht so genau. Wenn ich einen Stern vergebe, ist das Buch für mich meistens eine Vollkatastrophe. Und keine Frage: "Klingenfieber" ist scheiße aufgrund des sexistischen Weltbilds, das kaum hinterfragt wird. Die Story kommt kaum in Fahrt, aber immerhin sehe ich eine halbwegs interessante Grundidee. Auch die Kämpfe gegen Ende waren nicht von schlechten Eltern (auch wenn ich es etwas lächerlich finde, wie manche hochgelobte Kämpfer und Kämpferinnen draufgehen). Während des Schreibens dieser Rezension bin ich immer wieder hin und her gesprungen zwischen einem und zwei Sternen. Vermutlich wäre 1,5 Sterne die passendste Bewertung.

  5. Cover des Buches Perfect Touch - Ungestüm (ISBN: 9783751792677)
    Jessica Clare

    Perfect Touch - Ungestüm

    (105)
    Aktuelle Rezension von: Cyrano_de_Paderborn

    Ich habe es schon beim Klappentext geahnt: Es war ein Fehler das Buch um 23 Uhr anzufangen, um noch so ca. 1,5 Stunden bis zur Schlafenszeit zu lesen. Um kurz nach drei war ich dann mit dem Buch komplett durch - und mein Wecker für die Arbeit ging um sechs in der Früh!! :-(

    Was sagt das aus? Für mich hat es sich also als Pageturner erwiesen. :-)

    Grade im ersten Drittel des Buches kommt es zu vielen lustigen Handlungen, vor allem durch die unerfahrene Marjorie, welche von einem Fettnäpfchen ins nächste tappst, ob des Traummanns mit dem sie unverhofft Bekanntschaft macht.

    Grade ihr Charakter hat mir sehr gut gefallen, sie ist naiv, unerfahren, in den ihr vertrauten Lebensbereichen allerdings selbstbewusst, reflektiert, zuverlässig, ehrlich, lieb, und und und. Also für mein Empfinden sehr facettenreich und ich kann diese Ambivalenz, übertragen auf Erfahrungen aus meinem Real-Life heraus, persönlich absolut nachvollziehen.

    Auch wenn Marjorie ein hübsche, junge Frau ist - trotzdem legt sie in Bezug auf ihr Aussehen/ihre Körpergröße Unsicherheiten und Selbstzweifel an den Tag. Tatsächlich hat sie mit Rob, dem männlichen HP hierbei großes Glück, denn für ihn ist es Liebe auf den ersten Blick - was er allerdings erst nach und nach realisiert, da es für ihn das erste Mal ist. Von seinen bis dato machogeprägten Ansichten muss er erst noch reifen, in seinem Inneren und gegenüber Marjorie verhält er sich jedoch von Anfang an durch und durch wie ein rücksichtsvoller Gentleman.

    Rückblickend würde ich die Geschichte von der Auslegung her als ein sich langsam aufbauendes "Tease and Denial" einschätzen. Grade das Wechselspiel zwischen Marjories prüder Art gepaart mit der doch offenen Neugierde hat für mich seinen Reiz. Ihre Dreistigkeit dem armen ahnungslosen Rob unter die Decke zu linsen (er schläft nackt) ist dafür ein schmunzel-fabrizierendes Beispiel.

    Der arme Rob kann einem im positivsten Sinne leid tun, nimmt er doch bis auf absolut selbst-quälendste Weise Rücksicht auf Marjories Jungfräulichkeit und geht nur so weit wie sie es (langsam steigernd) zulässt.

    Wenn man beim lesen zwischenzeitlich nichts mehr sieht, liegt das vermutlich an den Dampfwolken, die aus Robs Ohren und damit aus den Buchseiten quellen mögen. :-)

    Die Geschichte ist locker-leicht zu lesen und inhaltlich traf sehr vieles voll meinem Geschmack.


  6. Cover des Buches Ainias Geheimnis (ISBN: 9783746938974)
    Dani Aquitaine

    Ainias Geheimnis

    (52)
    Aktuelle Rezension von: Coffeegirl83

    Hier handelt es sich um den ersten Band einer Reihe. 

     

    Themiskyra vor dem Zerfall. 

    Die 17 jährige Ainia lebt in Themiskyra, umgeben von Wald und natur, fernab von der Moderne, bei den Amazonen. Die Schufterei und Eintönigkeit langweilt sie und sie reitet immer wieder in die nahegelegene Kleinstadt um sich auf ihre ganz eigene Art zu vergnügen. Dort trifft sie auf den charmanten Kassian. Heimlich unternimmt sie mehr mit ihm und er zeigt ihr ein ihr unbekanntes Leben. Geld, Luxus, Freiheit, Liebe. 

    Bald trifft Ainia eine folgeschwere Entscheidung, die viel mehr Gefahr verbirgt, als sie es je geahnt hätte, und auch ihre Zukunft steht auf dem Spiel. 

     

    Meine Meinung: 

     

    Nachdem ich die Themiskyra Bücher rund um Ell gelesen habe, die mich total gepackt haben, war ich sehr neugierig auf Ainias Geschichte. Sie ist anders und doch ähnlich, aber vor allem wieder sehr gelungen. 

     

    Ich mag den Schreibstil von Dani Aquitaine sehr. Flüssig lässt sich ihre Story lesen und sie bringt die Charaktere authentisch rüber. Ganz besonders bei der Protagonistin Ainia. 

     

    Ainia ist definitiv keine Heldin. Sie hat nicht nur ihre Ecken und Kanten, man könnte sie sogar als kleine Gaunerin bezeichnen, wenn man so an ihren Zeitvertrieb denkt. Sie hat eine eigenwillige Art zwischendurch aus dem harten und eintönigen Leben als Amazone auszubrechen. Es ist nicht richtig, was sie tut, und doch konnte ich ihre Handlungen nachvollziehen und verstehen. Rebellin, ein Wort, was sie gut beschreibt. 

     

    Die Geschichte wird aus Ainias Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben. Da bekommt man einen guten Eindruck in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. 

     

    Neben dem Leben in der Amazonenstadt, in der Frauen sich nicht verlieben dürfen, spielen Ainias Gefühle doch plötzlich verrückt, als sie auf Kassian trifft. Der charmante Mann, der ihr völlig selbstlos aus einer sehr prekären Situation geholfen hat. Gefühle, tja, die waren nun wirklich nicht vorgesehen. So geht die junge Amazone ein Risiko mit den heimlichen Treffen ein. 

     

    Die Spannung kommt hier nicht zu kurz. Denn durch Ainias zweifelhaften Zeitvertreib gerät sie immer wieder in gefährliche Situationen. Sie, als kampferprobte Amazone, behält einen kühlen Kopf. Kassian, für den solche Situationen nicht normal sind, ebenfalls. Das ist der einzige Kritikpunkt, den ich habe. Kassian war viel zu cool in brenzligen, in gefährlichen Momenten. Da hab ich doch mehr Unsicherheit, mehr Angst erwartet. Ihm seine fast schon Gelassenheit abzukaufen, ist mir ehrlich gesagt nicht sonderlich gelungen. 

    Auch ansonsten kam er mir eher unscheinbar vor. 

     

    Fazit:

     

    Ein interessanter Auftakt mit einer Protagonistin, die Fehler macht, die sie in große Gefahr bringen und lernt, dass ihr Handeln auch Konsequenzen hat. Spannend und mitreißend erzählt, dass es einfach Lust auf mehr macht. Ich bin gespannt wie Ainias Geschichte weiter geht. 

    Ich gebe 4 ½ von 5 Sternen.

  7. Cover des Buches Ainias Heimkehr (ISBN: 9783746959733)
    Dani Aquitaine

    Ainias Heimkehr

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Coffeegirl83

    Hierbei handelt es sich um den vierten Teil einer Reihe. Daher ACHTUNG! Solltet ihr die ersten Bände nicht kennen, besteht SPOILERGEFAHR. 

     

    Im vierten und finalen Teil der Reihe kehrt Ainia nach Themiskyra zurück. Natürlich nicht, ohne erneut so einige Hindernisse überwinden zu müssen. Doch schon bald wird klar, dass sie sich nocht viel größeren Herausforderungen stellen muss, denn es scheint eine Katastrophe anzustehen, die alles erschüttern kann. 

     

    Meine Meinung: 

     

    Mir haben ja bereits die ersten Teile dieser wundervollen Reihe sehr gut gefallen, aber mit Band vier hat sich Dani Aquitaine noch mal selbst übertroffen. Meiner Meinung nach ist „Ainias Heimkehr“ das beste ihrer Bücher und für mich ein absolutes Lesehighlight. 

     

    Ich kann jetzt schon sagen, dass ich die eigensinnige Amazone Ainia sehr vermissen werde. 

     

    Im vierten Band wird die Geschichte um Ainia noch spannender, noch emotionaler, noch actionreicher und hat mich von Seite eins an gefesselt. Ich musste Ainia auf ihren Weg begleiten und konnte das Buch nicht aus den Händen legen. 

     

    Da die Story aus Ainias Sicht in der Ich-Erzählung geschrieben ist, kann man sich als Leser sehr gut in ihre Gefühle hineinversetzen. Man spürt ihre Ängste, Sorgen, ihren Zwiespalt, aber auch die Hoffnung. 

     

    Danis Schreibstil ist wie gewohnt locker und flüssig zu lesen. Sie schafft es ihre Leser mitzureißen und an die Seiten zu fesseln. Alles ist so gut beschrieben, dass das Kopfkino von ganz allein arbeitet und man alles vorm inneren Auge vor sich sieht. 

     

    Die Geschichte ist nicht nur spannend, auch die Gefühle und Emotionen kommen hier definitiv nicht zu kurz. 

     

    Ich mag es sehr wie Ainia sich im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt. Sie hat nach wie vor ihre Ecken und Kanten, und ist nicht „die perfekte Heldin“. Aber genau das mag ich so sehr an ihr. Sie ist alles andere als ein 08/15 Charakter. Ainia ist wahnsinnig spannend zu beobachten und es hat mir große Freude bereitet ihren Weg mit zu verfolgen. 

     

    Besonders gefreut habe ich mich, dass es im vierten Band ein Wiedersehen mit alten Bekannten gegeben hat. Um wen es sich handelt, möchte ich hier nicht verraten. 

     

    Insgesamt mag ich die vielschichtigen Charaktere sehr gerne. Dani Aquitaine hat jedem eine Individualität mit gegeben, dass jeder in seiner Art einzigartig ist. 

     

    Fazit:

     

    Ein packender Abschluss einer wundervollen Reihe. Ich habe die komplette Reihe sehr genossen und hatte wundervolle Lesestunden. Mit Emotionen, Spannung und tollen Charakteren hat mich die Autorin voll und ganz überzeugen können. Ich empfehle Ainias Geschichte sehr gerne weiter. 

  8. Cover des Buches Die Stadt ohne Wind - Arkas Reise (ISBN: 9783458179603)
    Éléonore Devillepoix

    Die Stadt ohne Wind - Arkas Reise

    (139)
    Aktuelle Rezension von: ninawirths

    »Stadt ohne Wind« lag einfach super lang auf meinen SuB, weil irgendwie nie der richtige Moment dafür war. 

    Als ich angefangen habe, in Arkas Geschichte einzutauchen, war ich fest entschlossen, dass das ein Jahreshighlight wird! Es startete so magisch, spannend und charmant, besonders Arka mit ihrem niedlichen Charakter konnte mich überzeugen.

    Wir tauchen hier in eine magische Welt, die sehr komplex und vor allem mal erfrischend war. Dank des wirklich tollen Sprachstils konnte ich mir alles gut vorstellen und musste hin und wieder schmunzeln.


    Aber zur Mitte hin schwindet die anfängliche Begeisterung. Es wird extrem politisch, wir begleiten die Protagonisten auf diversen Ratsitzungen und es wird stellenweise sehr langweilig. Außerdem wusste ich irgendwann auch nicht mehr, wer jetzt gegen wen kämpfte, und weshalb.

    Lastyanax - ein Magieschüler, der in den Rat aufgenommen wird, war zu Beginn spannend und lustig beschrieben, aber sein Charakter macht keine nennenswerte Entwicklung. Im Gegenteil: aus mir unerfindlichen Gründen ist er Arka gegenüber ungehobelt, gereizt und unfreundlich, obwohl er nur wenige Jahre älter ist. 


    Arka an sich ist da schon viel interessanter, weil wir nur stückchenweise etwas über ihre Vergangenheit erfahren. 

    Aber generell dieses „stückchenweise“ ging mir während des Lesens immer wieder auf die Nerven. Irgendwann wusste ich nicht mehr, wieso alles passierte, weil irgendwie nichts erklärt wird und zum Ende dann alles. Das war mir dann zu viel Infodump. Am Anfang werden Begrifflichkeiten nicht erklärt, was teilweise zu Verwirrungen führte. Es gab immer einen „Lemuren“ und ich dachte immer, damit war ein Affee gemeint. Was es dann tatsächlich ist, wird ganz zum Ende erklärt. Übrigens ist das Ende unerwartet und überraschend brutal.


    Ich möchte dennoch wissen, was mit Arka passiert, da ich sie wegen ihrer Fähigkeiten und Vergangenheit sehr interessant finde.


    Von mir gibts 3 von 5 Sterne

  9. Cover des Buches Das Vermächtnis der Amazonen (ISBN: B004YR1EDC)
    Birgit Fiolka

    Das Vermächtnis der Amazonen

    (16)
    Aktuelle Rezension von: sabisteb
    Ägypten im 13. Jahrhundert vor Christus.16-17 Jahre sind seit Amazonentochter vergangen. Selinas Tochter Kamara ist nun 15 Jahre alt. Ihr Sohn ist mittlerweile verheiratet und arbeitet als Beamter für Pharao Ramses und Kamara soll vorteilhaft mit ihrem Jugendfreund Hori verlobt werden. In Kamara jedoch schlagen zwei Herzen, da Selina ihre Tochter im Sinne der großen Mutter der Amazonen erzogen hat. Sie ist zerrissen zwischen ihrem ägyptischen Ich, das gehorchen will und ihrem Amazonen Ich, das sich nach Freiheit und einem Schwert sehnt. Als Kamara am Tage ihrer Verlobung einem Verbrechen gegen das große Haus des Pharao auf die Spur kommt, wird sie nach Mykene verschleppt und als Sklavin/Ehefrau an einen reichen Kaufmann verkauft. Kamara währe nicht Selinas Tochter, wenn sie nicht versuchen würde dieser Situation zu entrinnen, doch schon bald steht sie vor der gleichen Entscheidung wie einstmals ihre Mutter: Liebe zu Hori und Ägypten oder Treue zum Volk der Amazonen. Die Fortsetzung von Amazonentochter ist in vielen Teilen eine Widerholung der Geschichte mit anderen Mitteln. Genau wie Selina wird ihre Tochter Kamara entführt und muss sich nach einer relativ freien Jugend plötzlich dem Joch eines Mannes beugen, der sie als Gebärmaschine hält und nicht als vollwertigen Menschen ansieht. Die Darstellung der Mykener fand ich zu extrem. Es scheint, als wenn alle Mykenischen Männer Frauen als wertlos ansehen würden (Es gehörte offensichtlich zum Verständnis dieser Männer Frauen zu erwerben wie eine Truhe oder Vieh (S. 84)) und sie nur dazu bräuchten, um Söhne zu zeugen, ansonsten frönen sie lieber der Knabenliebe. Ich denke nicht, dass die prozentuale Anzahl an schwulen oder bi-veranlagten Männer deutlich höher war als heutzutage, diese Darstellung war mir zu extrem. Einerseits wird die ägyptische Kultur als so fortschrittlich dargestellt, dass Frauen Handel treiben dürfen und sich zu Neujahr ein Neujahrskind von einem Fremden zeugen lassen dürfen, andererseits nennt Hori seine Sklavin Ineksi "Sie gehört mir". Genau wie Selina muss Kamara die Männer benutzen, um zu entkommen und genau wie ihre Mutter hält sie ihren Geliebten Hori immer wieder hin, verlässt ihn, kommt zurück,... Auch Kamara erhält eine Prophezeiung, genau wie ihre Mutter und ebenso wie sie ist sie hin- und hergerissen zwischen der Liebe zu einem Mann und dem Volke der Amazonen. Insgesamt ist diese Fortsetzung eher ein Abenteuerroman mit einer kleine Kriminalgeschichte im Hintergrund. Sie Sozialkritik und der Kampf des männlichen und weiblichen Prinzips der Gesellschaft des ersten Bandes kommt nicht mehr so stark zum tragen und ist deutlich extremer und klischeebehafteter. Diesmal geht es eher um Kamaras innerliche Zerrissenheit, da sie aus zwei Kulturen stammt und sich weder der einen, noch der anderen wirklich zugehörig fühlt. Kamara muss herausfinden wer sie ist, eine Ägypterin oder eine Amazone. Dennoch ist das Buch sehr spannend geschrieben, wenn auch schwächer als der Vorgängerband. Es tauchen sehr viele bekannte Figuren aus dem ersten Band auf und es wird auch auf viele Ereignisse aus dem ersten Band verwiesen. Diese werden zwar erklärt, könnten aber bei Lesern, die Band 1 nicht kennen, durchaus das Gefühl einer Lücke hinterlassen. Daher empfehle ich, dieses Buch nicht einzeln zu lesen, sondern auf jeden Fall erst Amazonentochter und dann dieses Buch. Auch dieser Band ist mit einer Karte (Temiscyra ist auf der Karte wieder mit c im Text jedoch mit k als Temiskyra geschrieben), einem Personenregister, einem erklärenden Anhang und einem diesmal leider nicht vollständigen Glossar ausgerüstet, denn die Begriffe sunu (S. 18 ), Month (S. 385), Schemu (S. 415), wenem huaat (S. 489) fehlen.
  10. Cover des Buches Die Stadt ohne Wind: Band 2 – Das Mädchen des Waldes | Eine magische Stadt voller dunkler Geheimnisse (ISBN: B09JGSV6KF)
    Éléonore Devillepoix

    Die Stadt ohne Wind: Band 2 – Das Mädchen des Waldes | Eine magische Stadt voller dunkler Geheimnisse

    (2)
    Aktuelle Rezension von: TiraLi

    Arka kehrt in die Heimat der Amazonen zurück um den Fluch aufzuhalten der noch immer auf ihr lastet. Dort erhält sie wichtige Informationen über die Vergangenheit.
    Die Stadt ohne Wind ist nun von Eis und Schnee bedeckt und wird von den Themiskyrern eingenommen. Der Plan des Meisters der Lemuren scheint aufzugehen. Lastyanax und Pyrrha versuchen alles um ihre Freunde und Hyperborea zu retten.

    Meine Meinung:
    Der Prolog startet in Arkadien und gibt einen Einblick in das Leben der Amazonen. Man erhält dabei überraschende Erkenntnisse zu bekannten Figuren. Ein sehr gelungener Einstieg!

    Bevor es richtig weiter geht, gibt es einen kleinen Rückblick um sich wieder an die bisherigen Ereignisse erinnern zu können. Das fand ich sehr hilfreich. Trotz dieser schönen Einführung fehlten mir zwischendurch wichtige Details aus dem ersten Band.

    Es ist erschreckend was für starke Veränderungen die Stadt ohne Wind und ihre Bewohner durchmachen müssen. Durch die bildhaften Beschreibungen kann man sich alles sehr gut vorstellen.
    Die Geschichte wird wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt (Lastynax, Arka, Alkander, Petroklos usw.). Dadurch kann man sich in jeden Charakter gut hineinversetzen. Man bekommt wichtige Einblicke in die Beweggründe der Figuren und versteht dadurch sogar manch grausame Handlung. Dieser Band ist ernster, härter und trauriger als der vorherige. Es gibt einige Verluste mit denen ich nicht gerechnet habe.

    Die Geschichte ist sehr komplex, da hier eine neue Welt mit eigenen Wesen und Magiesystem erdacht wurde, was mir sehr gut gefällt. Damit man die Zusammenhänge versteht muss vieles aufgeklärt werden. Das war mir manchmal ein bisschen zu viel, ohne dass etwas zwischenmenschliches geschah. Die erste Hälfte des Buchs las sich daher etwas schwergängig. Dafür konnte mich das letzte Drittel umso mehr begeistern. Da wird es so richtig spannend. Die ganze Hintergrundgeschichte wird aufgelöst, viele Fäden laufen zusammen und bilden ein schlüssiges Gesamtbild. Ein wirklich guter Abschluss der Geschichte.

    Gestaltung:
    Das Cover mit der schwarz goldenen Farbgebung, hat wieder einen sehr edlen Stil. Der Inhalt der Geschichte wird gut wiedergegeben ohne zu viel zu verraten. Mir gefällt es wie die Schatten des Waldes sich in die Türmen der Stadt verwandeln.

  11. Cover des Buches Odyssee - Black Ice I (ISBN: 9781544000299)
    Werner Karl

    Odyssee - Black Ice I

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Oliver_Stark

    Starke Protagonistin kämpft sich durch das Weltall... So die kurze Form... die lange sieht etwas anders aus... es fängt echt gelungen an, lässt dann etwas nach, um dann nochmals Fahrt aufzunehmen... Berg und Tal so zu sagen... auch fehlt mir ab und an die dunkle Seite, auch wenn die Atmosphäre eigentlich immer so ist... dafür ist die Protagonistin sehr, wirklich sehr, gelungen und macht die Story gleich viel besser... guter Auftakt, der aber bestimmt noch besser wird in den folgenden Bänder...

  12. Cover des Buches Die Hüterin der Welten (ISBN: 9783837005301)
    Sabine Schulter

    Die Hüterin der Welten

    (54)
    Aktuelle Rezension von: celinaa

    Diese Welt war etwas gänzlich neues für mich und ich habe es sehr geliebt. Die anfängliche Verbindung zwischen unserer und der Fantasy Welt hat mich sofort mitgerissen. Die magischen Kreaturen hatten mein ganzes Herz und es gab mir an vielen Stellen Alice in Wonderland - Vibes. Tolles tolles Buch mit einer ausgeklügelten Idee, jedoch an manchen Stellen etwas langatmig umschrieben.

  13. Cover des Buches Hinter der Angst (ISBN: 9783865069320)
    Christian Hartung

    Hinter der Angst

    (9)
    Aktuelle Rezension von: LEXI
    Der Kriminalbeamte Jorgen Taarnby und die Partisanin Lea Frohlich sind die beiden zentralen Figuren im vorliegenden Roman des Theologen und Buchautors Christian Hartung. Die Erzählung der Lebensgeschichte der beiden wird von den Ereignissen um den dänischen Widerstandskampf gegen die deutsche Besatzung umrahmt. Die akribisch recherchierten Fakten zur Ermordung Kaj Munks stehen ebenfalls im Zentrum des Geschehens – im Verlauf des Buches wird dieser Kriminalfall von allen Seiten beleuchtet.

    Die historischen und politischen Hintergründe sowie Situationen wie beispielsweise Konfrontationen mit den Partisanenkämpfern, Verfolgungen, Festnahmen, Verhöre, Gefängnis- und Lageraufenthalte werden durch das Agieren der Protagonistin Lea anschaulich dargestellt. Christian Hartung geht auch detailliert auf das Denken, die Emotionen und die inneren Konflikte, die Zerrissenheit und die Probleme der Menschen in diesen schweren Zeiten ein.

    Obgleich es sich hierbei um ein thematisch hoch interessantes Buch handelt und die Recherchearbeit des Autors wirklich exzellent war, kam ich für meine Person mit dem Schreibstil nicht zurecht. Mich störten die sehr eigenwilligen Satzkonstruktionen, bei denen mehrfach Satzteile einfach weggelassen wurden, in denen Sätze unvermutet plötzlich endeten, in denen ein neuer Kapitelabschnitt kleingedruckt begann und ich oftmals auch Satzzeichen vermisste. Auch die abgehackte und stark sprunghafte Erzählform trug dazu bei, meinen Lesefluss empfindlich zu hemmen. Bei vielen Abschnitten wurde mir erst nach einigen Zeilen klar, mit welcher Person oder mit welchem Erzählstrang der Autor sich gerade beschäftigt und ob es sich um ein Ereignis aus der Gegenwart, oder der Vergangenheit handelt. Auch die Darstellung sämtlicher Dialoge in Form von Anführungen mit Aufzählungszeichen empfand ich als verwirrend.

    Fazit: „Hinter der Angst“ ist eine Lektüre, mit deren Sprachstil ich leider nicht zurecht kam und die ich daher nicht zu meinen persönlichen Lese-Highlights zählen kann.



  14. Cover des Buches Amazone (ISBN: B01M0R97AD)
    Marc Höpfner

    Amazone

    (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Ravermoon (ISBN: 9783868694079)
  16. Cover des Buches Ainias Rache (ISBN: 9783746959504)
    Dani Aquitaine

    Ainias Rache

    (25)
    Aktuelle Rezension von: GrefIra

    Leseerlebnis

    Nachdem  „Ainias  Geheimnis“ so  ein gemeines   Ende hatte,  freute ich mich  schon auf die Fortsetzung. Da die  Geschichte aufeinander aufbaut,  sollte die vorgegebene Reihenfolge eingehalten werden.

    Der Einstieg ist mir wirklich leicht gelungen.  Es  gibt keine großen  Zeitsprünge im Vergleich zum Ende des ersten Bandes. Ich  war  sofort  im  Geschehen und bangte vom  Kapitel  zu Kapitel  immer mehr mit Ainia.

    Ainia  ist lange Zeit auf sich alleine gestellt,  obwohl sie nahezu  immer jemanden  um  sich  hat. Als  sie  erneut  auf den  bereits aus  dem  ersten Band  bekannten Duke trifft  keimt  in mir eine  leise Hoffnung auf,  die sich jedoch recht schnell wieder in Luft auflöst.  Mit Duke hat die  Autorin einen  interessanten  und  geheimnisvollen  Charakter zum  Leben erweckt,  der uns  sicherlich  noch das eine  oder  andere mal  die Luft anhalten  lassen  wird.

    Der Handlungsverlauf  ist überraschend, fesselnd  und  packend. Die Autorin versteht es ausgezeichnet an  den  richtigen Fäden  zu  ziehen  um ihre Geschichte  und  die darin enthaltenen  Charaktere   zum Leben zu erwecken und einem  das Gefühl  des Dabeiseins zu vermitteln.  

    Eine gelungene Fortsetzung,  die ich  sehr gerne gelesen habe.  

    Freue  mich auf  Band  3.  Klare Leseempfehlung.


  17. Cover des Buches Superman präsentiert: GERECHTIGKEITS-LIGA Sonderalbum Bd. 2, Überleben in der Ewigkeit ! (Ehapa Softcover-Kioskalben) (ISBN: B003XDY9PI)
    diverse

    Superman präsentiert: GERECHTIGKEITS-LIGA Sonderalbum Bd. 2, Überleben in der Ewigkeit ! (Ehapa Softcover-Kioskalben)

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Wegen Überbevölkerung wurden weitere Erden gegründet, aber wer da wo als Superheld unterwegs ist, ist doch recht unübersichtlich. Jedenfalls will der Primat King Kull sich dafür rächen, daß einst die Menschenrasse seine Primatenrasse von der Erde vertrieb und will nun alles menschliche Leben auf genannten Planeten beenden. Klar, daß da alle Superhelden mithelfen müssen und nur mit good old Teamwork der Gefahr begegnet werden kann. Man muß sich beim Lesen schon etwas konzentrieren, weil alles so unübersichtlich ist, macht aber Laune. Pf ich sach nur Primaten!

  18. Cover des Buches Der Junge mit dem Feueramulett (ISBN: 9783982239767)
    Frank Pfeifer

    Der Junge mit dem Feueramulett

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Ramie70

    Kard scheint etwas besonderes an sich zu haben, dass er ausgerechnet bei einem Torak in die Schmiedelehre aufgenommen wurde. Die Hitze scheint ihm nichts auszumachen. Meister Wallas erkennt in Kard einen jungen Meister des Feuers und lässt ihn sein Meisterstück, ein Minas Schwert schmieden. Obwohl er weiss, dass es verboten ist und er Ärger bekommen kann, riskiert er es. Der Ärger ist schneller da, als gedacht. Damit beginnt für Kard, seinen sprechenden Cu Hunde- Freund Madad und Odysseus eine abenteuerliche Reise, bei der sich noch eine Amazone hinzugesellt. Am Anfang tat ich mich etwas schwer mit den Namen der Priesterinnen, Götter und Göttinen, die ich mir dann irgendwie auf einem Zettel sortiert habe. Zungenbrecherische Namen, wie Branubrabat, Gsazelle, Pslrm, Gsoxi, Pslfünf gab es einige. Oder auch lustige Namen / Wörter, wie Rosie Nietengürtel, Putzsklaven, Rotschärpe und Grünschärpe. Darauf muss man erst mal kommen. Der Fantasie freien Lauf, herrlich. Die Orte der Reise und die verschiedenen Kreaturen waren so detailiert beschrieben, dass ich es mir bildlich gut vorstellen konnte. Die stinkende Stadt, die schwarze Burg, die Dungratten usw. Als Kard den Drachenzahn von der alten Frau bekam, dachte ich mir schon, dass es kein Zufall sein konnte. War er der Auserwählte? Das werden wir noch erfahren. Ich war sehr fasziniert von der Geschichte, voller Abenteuer und die Spannung hielt sich bis zum Schluss. 

  19. Cover des Buches Die Braut des Vampirkönigs (ISBN: 9783956496752)
    Gena Showalter

    Die Braut des Vampirkönigs

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Cornelia_Ruoff

    1. Klappentext

    Seit eine Horde Drachen seine Geliebte getötet hat, lebt der Vampirkönig Layel allein für seine Rache. Doch dann trifft er die kampferprobte Amazone Deliah. Obwohl er machtlos ist gegen das Verlangen, das ihn in ihrer Nähe überkommt, darf er sein Ziel nicht aus den Augen verlieren. Nur haben die Götter einen anderen Plan: Plötzlich findet er sich nicht nur auf einer Insel, sondern in einem tödlichen Wettkampf der Geschöpfe von Atlantis wieder – an seiner Seite: Deliah …

    2. Zum Inhalt

    „Die Braut des Vampirkönigs ist ein Märchen für Erwachsene. Es ist der vierte Band der Reihe: „Herren von Atlantis“. In jedem Band wird die Geschichte eines Pärchens erzählt. Hier sind es Layel, der Vampirkönig und Deliah, die kampferprobte Amazone, die zum Spielball der Götter werden. Apollo, Ares, Hestia und Artemis messen sich in einem Wettkampf, der durch ihre Stellvertreter, die unterschiedlichen magischen Rassen ausgetragen wird.

    Gena Showalter malt dem Leser phantasievolle bunte Bilder. Es gibt mehrere Handlungsstränge, die mit unerwarteten Wendepunkten, die Spannung hochhalten.

    4/5 Punkten

    3. Protagonisten

    Layel der Vampirkönig ist ein mürrischer Zeitgenosse, dessen einziges Ziel ist, Rache für seine Geliebte Sarah zu nehmen, die von einer Horde Drachen getötet wurde. Er fühlt die starke erotische Anziehungskraft Deliahs, der er sich nicht widersetzen kann.Auch Deliah fühlt sich von Layel angezogen.

    Natürlich müssen die beiden noch einige Hindernisse überwinden. Und nicht zu vergessen, sie müssen diesen Wettkampf überleben und ihre inneren Konflikte bewältigen.

    Ich konnte mich mit Deliah nicht identifizieren. Sie wird als starke, aber auch gefühlvolle Amazone geschildert, die aber gleichzeitig sofort Schmetterlinge im Bauch flattern fühlt, als sie Layel gegenübersteht. Das erscheint mir komisch!

    3/5 Punkten

    4. Sprachliche Gestaltung

    Es ist flott geschrieben. Die Erzählperspektive wechselt zwischen Layel und Deliah. Ihre Gefühle werden offenbart. Mich hat es dennoch nicht überzeugt.

    3/5 Punkten

    5. Cover und äußere Erscheinung

    „Die Braut des Vampirkönigs“ von Gena Showalter, übersetzt von Maike Müller, hat 400 Seiten, einen flexiblen Einband und ist am 10.04.2017 unter der ISBN 9783956496752 bei MIRA Taschenbuch im Genre Fantasy erschienen und kostet 9,99 €.

    Auf dem Cover ist ein sehr schöner, blonder, braungebrannter Mann mit nacktem wohl definiertem Oberkörper zu sehen. Aber er sieht eben aus, wie ein Modell, Tennisstar, Filmstar, aber keineswegs wie ein Vampirkönig.

    3/5 Punkten

    6. Fazit

    Das Buch ist gut gemacht und hat mich trotzdem nicht eingefangen. Aber es ist natürlich wie immer, eine ganz persönliche Angelegenheit – und über Geschmack lässt sich nicht streiten.

    Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

    Ich vergebe insgesamt 3,25/5 Punkten

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