Bücher mit dem Tag "amazonen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "amazonen" gekennzeichnet haben.

72 Bücher

  1. Cover des Buches Frostkuss (ISBN: 9783492280310)
    Jennifer Estep

    Frostkuss

     (2.631)
    Aktuelle Rezension von: Aryalana

    Wau... Ich habe so viel erwartet und wurde schon auf den ersten paar Seiten heftig enttäuscht. Das Rollenbild von Mann und Frau - und wie sie sich zu verhalten haben - ist sehr stereotypisch und diskriminierend. Was mich am Anfang noch störte, wurde nach endlos vielen Beleidigungen von weiblichen Figuren zu einer richtigen Wut.
    Dazu ist die Handlung nicht wirklich vorhanden. Gwen fühlt sich unzugehörig und findet Logan sexy. Logan ist krass und rettet alle, während Gwen im ganzen Buch gefühlt gar nichts macht ausser zu meckern.
    Dazu gibt es einige Logiklöcher, welche mich nur noch mehr nerven, weil sie ebenfalls sexistisch sind.

  2. Cover des Buches Frostfluch (ISBN: 9783492280327)
    Jennifer Estep

    Frostfluch

     (1.705)
    Aktuelle Rezension von: diamantenherz

    Rezension ⭐⭐⭐⭐⭐

    Auch der zweite Teil der Mythos Academy Reihe konnte mich voll und ganz überzeugen. Der Schreibstil gefällt mir immer noch, ich mag die Charaktere und Gwens Kräfte und es ist erneut echt spannend und macht süchtig. Ich kann leider nicht viel mehr sagen ohne zu spoilern, aber ich empfehle die Reihe jedem Fan von Romantasy mit einem Hauch göttlicher Mythologie!

  3. Cover des Buches Frostherz (ISBN: 9783492280334)
    Jennifer Estep

    Frostherz

     (1.437)
    Aktuelle Rezension von: Aurora

    Das Buch nimmt schon im ersten Kapitel Fahrt auf und bleibst auch bis zum Schluss wieder richtig spannend. An einigen Stellen ist es jedoch etwas vorhersehbar. Aber man muss ja auch bedenken, dass es immerhin ein Jugendbuch ist und ich in den letzten Jahren ziemlich viele Krimis und Thriller gelesen habe, sodass mir solche Kleinigkeien sicher einfach nur schneller auffallen.
    Da es sich bei diesem Buch um den dritten Band einer Reihe handelt, möchte ich auf den eigentlichen Inhalt an dieser Stelle nicht näher eingehen. Nur noch so viel: Das Wort purpur kommt im dritten Band zum Glück noch en bisschen weniger vor als im zweiten und ist somit nicht mehr so nervig. :)
    Es gab einige traurige, aber auch wieder sehr schöne Szenen. Vor allem die letzten Kapitel waren sehr tränenreich.

  4. Cover des Buches Frostglut (ISBN: 9783492280341)
    Jennifer Estep

    Frostglut

     (1.233)
    Aktuelle Rezension von: diamantenherz

    Rezension ⭐⭐⭐⭐⭐

    Die Charaktere haben sich alle so schön entwickelt. Meine Meinung entwickelt sich auch nur stets ins positive, auch dieser Teil hat mich wieder begeistert. Nach wie vor liebe ich das Setting und die magischen Kräfte und es gibt nichts was ich auszusetzen habe, ich kann die Reihe jedem Romantasy oder Mythologien Fan nur ans Herz legen! ^^

  5. Cover des Buches Frostnacht (ISBN: 9783492280358)
    Jennifer Estep

    Frostnacht

     (1.092)
    Aktuelle Rezension von: diamantenherz

    Rezension ⭐⭐⭐⭐⭐

    Auch der vorletzte Teil der Reihe hat mich wieder voll und ganz überzeugt. Auch diesmal wird es wirklich spannend und mitreißend und der Schreibstil ist nach wie vor toll. Es ist krass wie sich die Charaktere bis hier hin entwickelt haben. Es ist einfach so eine tolle Romantasy Reihe, das kann ich nicht oft genug sagen.

  6. Cover des Buches Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen (ISBN: 9783423761970)
    Leigh Bardugo

    Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen

     (264)
    Aktuelle Rezension von: MsGeany

    Achtung, dieser Text kann Spoiler enthalten!

     

     

    Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, schon alleine, weil ich ein großer Fan von Wonder Woman bin. Ich liebe die Filme wirklich sehr und war gespannt, was mich in dieser Version erwarten würde.
    So hat es dann auch nicht lange gedauert, dass ich es angefangen habe zu lesen, nachdem es bei mir eingezogen ist.

    Auf den ersten Seiten, während Diana auf der Insel war, haben mich augenblicklich in ihren Bann geschlagen und dafür gesorgt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es war einfach unfassbar gut und der ganze Stil hat mich, Seite für Seite, mehr in seinen Bann gezogen.
     Tatsächlich kam der erste Knick für mich, als dann das Mädchen auf die Insel gebracht wurde.

    Schnell stellte sich mir die Frage, warum eine solch Stolze und Pflichtbewusste Frau, die genau weiß, warum die Erde bebt und ihre Familie droht zu sterben, nichts dagegen unternimmt, sondern weiter versucht, eine Fremde versteckt zu halten? Ich kann zwar den Widerspruch verstehen, dass sie auch diese Person nicht in Gefahr bringen wollte, aber dennoch hätte an dieser Stelle deutlich früher etwas passieren müssen.

     Das ganze Buch hatte dennoch einen tollen Spannungsbogen, welcher sich nach und nach aufbaute. Dennoch gab es das ein oder andere bei dem ich ganz klar sagen muss, dass es mich sogar sehr gestört hat. Wie in so vielen Büchern fand ich auch hier, dass di Diversität erzwungen wirkte und vor einem sehr wohlhabenden und privilegierten Hintergrund im Großen und Ganzen stattfand.

    Zum Ende hin überschlugen sich dann die Ereignisse und es passierte eines nach dem anderen. Es wurde immer mehr und irgendwann kam dann eine Stelle, wo die Autorin den Mut hatte, Protagonisten sterben zu lassen. Immerhin passiert das grade in Jugendbüchern viel zu selten.

    Leider wurde genau das am Ende alles wieder umgedreht und es haben alle, dank dem Eingriff der Götter, überlebt. Etwas, was für mich das Ende tatsächlich total ruiniert hat. Ich konnte und wollte einfach nicht verstehen, warum? Eventuell hätte ich es verstanden, wenn es irgendeine eine Person gewesen wäre, wo es durchaus auch gepasst hätte. Aber nicht so wie es passiert ist und so ohne, dass etwas negatives hinterblieben ist.

    Prinzipiell hatte ich das Gefühl, dass am Ende alles darauf ausgerichtet war, ein schönes und auch rundes Happy End zu erzeugen egal was dafür an Harmonie in dem Buch geopfert werden musste.

     Dennoch hatte ich einige wirklich schöne Stunden in dem Buch und ich habe es wahnsinnig gerne gelesen, auch wenn mir das Ende nicht gefallen hat.

  7. Cover des Buches Biss zum Morgengrauen (ISBN: 9783551316608)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Morgengrauen

     (14.716)
    Aktuelle Rezension von: Sandra_Habicher

    Der Schreibstil saugt einem in die Geschichte. War für mich sofort fesselnd und ich wollte alle Teile am liebsten gleich lesen. 

  8. Cover des Buches Biss zur Mittagsstunde (ISBN: 9783551316615)
    Stephenie Meyer

    Biss zur Mittagsstunde

     (7.589)
    Aktuelle Rezension von: Nathaly_Schluttenhofer

    Für immer mit Edward zusammen zu sein – Bellas Traum scheint wahr geworden! Kurz nach ihrem 18. Geburtstag findet er jedoch ein jähes Ende, als ein kleiner, aber blutiger Zwischenfall ihr fast zum Verhängnis wird. Edward hat keine andere Wahl: Er muss sie verlassen. Für immer. Bella zerbricht beinahe daran, einzig die Freundschaft zu Jacob gibt ihr die Kraft weiterzuleben. Da erfährt Bella, dass Edward in höchster Gefahr schwebt. Und sein Schicksal liegt in ihren Händen. Sie muss zu ihm, rechtzeitig, bis zur Mittagsstunde ….

    Es gibt Dinge, die sind nocht von dieser Welt. Das sehen wir hier bie Edward und Bella ganz gut. Sie ist ein kleines schüchternes Mädchen, welches einfach sich in einen Vampir verliebt. 


    Die Sprache die hier benutzt wird, ist so wunderbar und auch so eloquent, das es einfach nur Spaß macht es zu lesen. Die Wörter sind mit so viel Bedacht gewählt und auch sonst ist es alles sehr bildlich dargestellt und es wird mit jedem Satz ein neues Bild geschaffen vor dem inneren Auge. Ein Film kann es gar nicht so ausdrücken wie es vielleicht der eigene Kopf macht.

    Die Figuren sind alle super realistisch und auch alle Charakterzüge die dort vorhanden sind, kommen beim Schreiben super gut raus. Es ist von allem etwas dabei, doch ist es nie zu viel. Es wird immer gewechselt zwischen Liebe, Freundschaft aber auch Wut und Bangen um die Liebsten. 


    Für mich ein super tolles Buch, mit einer fantastischen Handlung, welche so gar nicht erwartet war und dann eine spontane Wendung nimmt! Weiter so! 

  9. Cover des Buches Biss zum Ende der Nacht (ISBN: 9783551316639)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Ende der Nacht

     (6.155)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Wow, was für ein Finale! Die Reihe habe ich fast in einem Rutsch gesuchtet.

    Bella ist von Edward schwanger, aber niemand weiß, was es für ein "Monster" wird. Unaufhaltsam wächst ihr Bauch und sie wird immer schwächer.

    Als das Kind zur Welt kommt, bemerken sie schnell, was es für eine Gabe hat.

    Ich habe die Reihe total gemocht. Der Schreibstil der Autorin zieht sich über die komplette Reihe flüssig und fesselnd hinweg, sodass man die Bücher nur ungern weglegt. Ich habe ein klein wenig mehr Jacob lieben gelernt. Auch wenn er manchmal ruppig ist. Aber wenn man da drüber hinweg sieht, ist er ein guter Kumpel, den man alles anvertrauen kann.

  10. Cover des Buches Biss zum Abendrot (ISBN: 9783551316622)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Abendrot

     (6.975)
    Aktuelle Rezension von: Nathaly_Schluttenhofer

    Bellas Leben ist in Gefahr. Ein offensichtlich blutrünstiger Vampir sinnt auf Rache. Und seine Spuren führen zu Bella. Aber damit nicht genug: Nachdem sie wieder mit Edward zusammen ist, muss sie sich zwischen ihrer Liebe zu ihm und ihrer Freundschaft mit Jacob entscheiden – doch damit könnte sie den uralten Kampf zwischen Vampiren und Werwölfen neu entfachen …  

    Dieser Teil geht so sehr ans Herz, das ich immer mal wieder eine Pause machen musste. Es sind so viele Höhen und Tiefen drinnen, das es unmöglich ist, das ich es weglegen kann.

    Die Charaktere sind wieder so in ihren Rollen, das sie in einander verschmelzen. Zwischen Liebe und Hass, aber auch zwischen Retten und gerettet werden, ist der Spalt nicht sonderlich groß. Es werden von beiden Seiten Dinge gefordert, die einfach nicht machbar sind, aber es muss eben doch sein, den sie verbindet etwas, das sie beide lieben! 


    Der Mond führt die Wesen der Nacht zusammen. Die Geschichte wird immer verstrickter und damit auch immer spannender. Die Lage spitzt sich zu und beide Seiten werden immer rabiater in ihrer Vorgehensweise. Sie kämpfen beide um die Gunst eines Menschen und merken nicht, wie sie den Menschen damit in die Enge treiben. 

    Der Schreibstil hat mich vollkommen abgeholt. Die Seiten sind nur so geflogen und ich habe gar nicht gemerkt, wie ich mich manchmal in den Seiten verloren habe, wenn es richtig spannend wurde. Die Figuren sind so authentisch, das sie einfach perfekt zusammen passen. 

  11. Cover des Buches Percy Jackson erzählt: Griechische Heldensagen (ISBN: 9783551556714)
    Rick Riordan

    Percy Jackson erzählt: Griechische Heldensagen

     (106)
    Aktuelle Rezension von: PhaedrusBold

    Wie schon bei den Göttersagen ist auch hier wieder wichtig, dass man hier keinen regulären Band der Percy Jackson Reihe erwarten darf. Dies ist lediglich eine unterhaltsame Ergänzung zur eigentlichen Reihe und zielt primär darauf ab, die griechische Mythologie übersichtlich und mit dem Charme von Percy Jackson darzustellen.

    Und genau das ist hier wieder gelungen. Einfach eine gelungene Ergänzung zu den Griechischen Göttersagen. Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und hat somit klar 5 Sterne verdient.

    Wer sich hier noch über die teilweise ähnlichen Geschichten beschwert, hat wahrscheinlich nicht verstanden, dass Rick Riordan sich diese Geschichten nicht ausgedacht hat, sondern einfach nur "neu interpretiert" hat.

  12. Cover des Buches Helden des Olymp 2: Der Sohn des Neptun (ISBN: 9783551313584)
    Rick Riordan

    Helden des Olymp 2: Der Sohn des Neptun

     (613)
    Aktuelle Rezension von: neenchen

    Der zweite Band „Der Sohn des Neptun“ der Jugendbuchreihe „Helden des Olymp“ von Rick Riordan führt den bekannten Helden Percy Jackson (Pentalogie „Percy Jackson“ (2010-2019)) wieder ein, erweitert die Geschichte um die römischen Mythologie und besticht auch hier wieder mit einer mitreißenden Abenteuergeschichte.

    Percy Jackson ist seit Wochen auf der Flucht mit einem unbestimmten Ziel. Verfolgt von drei Gorgonen schafft er es bis in ein Camp, in dem es viele Halbgötter wie ihn gibt. Er selbst stammt von Neptun ab und lernt eine Menge Kinder römischer Götter kennen. Doch tief in sich drin weiß er, dass er hier nicht hingehört. Er hat zwar sein Gedächtnis verloren, aber er weiß von einem anderen Leben unter griechischer Flagge und von Annabeth, seiner Freundin. Doch trotzdem geht er zusammen mit Frank Zhang, einem Sohn des Mars, und Hazel Levesque, Tochter des Pluto, auf eine schwierige Mission. Ihr Weg führt sie nach Alaska, wo sie den Riesen Alkyoneus aufhalten, den Tod befreien und den Adler der Legion zurückholen sollen. So machen sie sich auf den Weg in den Norden und haben alle ihr Päckchen zu tragen, das ihnen womöglich zum Verhängnis werden kann.

    Der zweite Band der Pentalogie „Helden des Olymp“ kehrt zum Helden der ersten Romanreihe des amerikanischen Autors Rick Riordan (*1964) zurück. Percy Jackson ist zwar mittlerweile nicht mehr unwissend und unsicher, sondern weiß, trotz seines Gedächtnisverlust, wer er ist und was er kann. So steht hier ein gewachsener Held im Zentrum der Geschichte, aber an seiner Seite befinden sich zwei neue Charaktere, welche noch jung sind und erst einmal mit sich und vor allem mit den Lasten ihrer Vergangenheit klarkommen müssen. Diese Mischung aus unterschiedlichen Typen, aus deren Sicht die Erzählung abwechselnd geschildert wird, funktioniert hervorragend, so dass man auch diese Truppe schnell ins Herz schließt. Auch die Erweiterung des Themas um die römische Mythologie und deren Unterschiede zu der älteren, griechischen, ist ein großes Plus für das Buch. Der Autor Rick Riordan weiß die LeserInnen einfach mit einem ansprechenden Erzählstil, einem actiongeladenen Handlungsstrang und vielen Entwicklungen, Ereignissen und auch Humor schnell an seine Figuren zu binden. Auch dieser 544 Seiten starke zweite Band der Reihe hat alles was man sich wünschen kann, um, nicht nur als Teenager, hervorragend unterhalten zu werden und bietet am Ende einen spannungsgeladenen Cliffhanger zum dritten Teil an. 

    Fazit: Auch der zweite Band „Der Sohn des Neptun“ der Romanreihe „Helden des Olymp“ ist leichtfüßige Unterhaltung aus der Feder des Autors Rick Riordan. Dabei schafft es das Buch mit der bekannten Mischung aus sympathischen Charakteren, interessanter Mythologie (hier vor allem die römische) und einer spannungsgeladenen Handlung die LeserInnen, ob jung oder alt, an die Geschichte zu binden und bereitet großes Lesevergnügen.

    Doreen Matthei - https://testkammer.com/2021/05/18/helden-des-olymp-der-sohn-des-neptun-von-rick-riordan-2012/

  13. Cover des Buches Das verbotene Eden 1 (ISBN: 9783426509401)
    Thomas Thiemeyer

    Das verbotene Eden 1

     (655)
    Aktuelle Rezension von: isolatet

    Meine Meinung

    Da ich ein großer Fan von dystopischen Jugendromanen bin, wusste ich nach dem Lesen des Klappentextes sofort, dass ich diese Trilogie lesen muss. »Das verbotene Eden 1 – David und Juna« von Thomas Thiemeyer wirkt auf den ersten Blick wie ein Klischee-Roman. Männer und Frauen hassen sich, ein Virus ist daran Schuld. Nein, danke. Aber wenn man einmal mit dem Lesen angefangen hat, merkt man, dass Thiemeyer eine richtig coole Welt in einem zerstörten Köln erschaffen hat. Es lohnt sich dieser Reihe eine Chance zu geben … besonders wenn man nicht so sehr auf Romanzen steht. Die lässt sich hier nämlich, entgegen meiner Erwartung, ganz schön viel Zeit.


    Die Menschheit steht kurz vor ihrem Ende. Seit den »dunklen Jahren« leben Männer und Frauen in erbitterter Feindschaft. Die Zivilisation ist untergegangen: Während die Männer in den Ruinen der alten Städte hausen, haben die Frauen in der wilden Natur ein neues Leben angefangen. Nichts scheint undenkbarer und gefährlicher in dieser Welt als die Liebe zwischen der Kriegerin Juna und dem jungen Mönch David. Und doch ist sie der letzte Hoffnungsschimmer ...


    In der Hardcover-Ausgabe findet sich vorne und hinten eine Karte (die ich echt liebe) und deren Hilfe man sich in der Welt sehr gut zurechtfinden kann. Die einzelnen Orte, die ›Regierungssysteme‹, die Kultur und Religion, all das wird vom Autor wirklich anschaulich beschrieben. Ohne Frage ein tolles Worldbuilding. Ich war fasziniert.


    Trotzdem war ich überrascht, wie lange es dauert, bis Juna und David sich begegnen. Ungefähr bis knapp zur Hälfte des Buches. Einerseits hat es die Spannung gesteigert, andererseits war es deshalb zwischendurch ein bisschen langatmig. Dann treffen sie endlich aufeinander und dann geht die Gefühlsentwicklung zwischen den beiden auf einmal durch die Decke. Ich glaube, in diesem Punkt hätte ich mir ein Mittelmaß gewünscht. Das Zusammentreffen der beiden etwas früher, dafür eine langsamere Gefühlsentwicklung.


    Ansonsten war die Handlung aber wirklich, wirklich spannend. Obwohl sich beide Parteien gegenseitig hassen, haben sie einige Jahre nebeneinander in einem politischen Übereinkommen verbracht, aber seitdem die Männer immer öfter dagegen verstoßen und brutal über die Frauendörfer herfallen, ringen die Geschlechter gegenseitig um die Vorherrschaft. Die Männer wollen die Frauen unterwerfen und sich so mit dem absichern, was die Frauen anbauen, während die Frauen die Männer fast ausrotten und nur wenige zur Erhaltung der Spezies am Leben lassen wollen.


    In all dem stecken Juna und David, von klein auf mit den Ideologien ihres Geschlechts gefüttert, und doch merken beide, dass das nicht der richtige Zustand sein kann. David ist da vor allem durch den Abt Benedikt seines Klosters und dem Lesen ›verbotener Schriften‹ wie Romeo und Julia geprägt, während Juna vor allem von ihrer Mutter beeinflusst wird. Es war spannend, mitzuverfolgen, wie beide allmählich in ihrem Denken etwas ändern, um dann füreinander einzustehen.


    Ihre Geschichte ist mit diesem Band beendet … der Kampf zwischen den Geschlechtern geht allerdings im nächsten Teil mit einem anderen Pärchen weiter und ich bin schon gespannt, was mich da erwarten wird.


    Fazit

    Das Buch bietet sehr viel mehr als der Klappentext vermuten lässt, daher lohnt es sich auf jeden Fall einen Blick hineinzuwerfen. Es ist spannend und behandelt nebenbei, wie wichtig es ist, sich seine eigene Meinung zu bilden und nicht blind der gängigen Ansicht zu vertrauen. Außerdem endet der Kampf zwischen den Geschlechtern hier nicht, sondern geht im zweiten Band in die nächste Runde. Ich bin schon sehr gespannt auf Logan und Gwen.

  14. Cover des Buches Die Stadt ohne Wind (ISBN: 9783458179603)
    Éléonore Devillepoix

    Die Stadt ohne Wind

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Pagina86

    Das wunderschöne Cover war sofort ein Blickfang. Eine Stadt ohne Wind unter einer Glaskuppel hat meine Neugier geweckt und bin ohne Erwartungen in die Geschichte hinein getaucht. Der Anfang konnte mich schon mal begeistern. Als Arka, die 13-jährige mutige Hauptprotagonistin mit ihren treuen Pony in die Stadt Hyperborea kam, konnte ich mir die Stadt ohne Wind nur schwer vorstellen. Es war als hätte ich einen Kulturschock erlebt und musste mich erst in der neuen Welt zu recht finden. Spätestens nach dem 3. Kapitel hat mich die Story mitreißen können. Ein Highlight waren die Schildkröten, die als Taxis in den Kanälen dienen. Die Stadt besteht aus Ebenen in denen die armen und reichen Bewohner leben. Dieses System hat mich an das Kastensystem aus Indien erinnert. 

    Die junge Kriegerin Arka ist mutig, frech, schlagfertig (nicht nur mit der Hand), klug und liebenswert. Ihre starke Persönlichkeit konnte mich sofort überzeugen. Ihr Pony ist klein, aber biestig. Der junge Magier Lastyanax mit seinen 19 Jahren blieb lange blass. Ich konnte ihn gut leiden, aber er war nicht so greifbar wie Arka. Er ist eher der Typ hinter den Büchern. 

    Die Kapitel bestehen aus meist mehrere Sichten z.b. Arka, Lastynax und viele andere. So entstand ein gutes Gerüst um die Geschichte besser zu verstehen. Intrigen und Politik spielen ein große Rolle. Die Spannung ist so hoch wie in einem Krimi. Ein paar Krimielementen kommen auch darin vor. Der Schreibstil finde ich anspruchsvoll. 

    Auf jeden Fall hat mich dieses offene Ende mit den offenen Fragen auf den Abschlussband neugierig gemacht. 

    Fazit

    spannend, magisch, neu, stark, originell, fantasievoll & blass

  15. Cover des Buches Die Legenden von Karinth (Band 1) (ISBN: 9783906829203)
    C.M. Spoerri

    Die Legenden von Karinth (Band 1)

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Torsten78

    Maryo ist der Leibwächter der Prinzessin der Elfen. Die Prinzessin wurde aus politischen Gründen mit einem Prinzen verheiratet, der hochnäsig, aufgeblasen und dumm ist.

    Daraufhin ergreift sie die Flucht. Nachdem die Königin von der Flucht erfährt schickt Sie Maryo und den Prinzen zusammen los um Ihre Tochter zurück zu holen.

    Die Stimmung zwischen den beiden ist extrem angespannt, da Maryo Gefühle für die Prinzessin hegt, die diese aber aufgrund ihres und seines Standes nicht erwidern kann.

    Der Autorin gelingt mit dem ersten Band ein erstaunlicher Einstieg. Obwohl die Geschichte zeitlich weit vor der Alia Serie spielt, macht es viel Sinn die Alia Serie vorher gelesen zu haben, denn die Karinth Serie knüpft nahtlos daran an.

    Es geht um die Geschichte der Bewahrer und gleichzeitig wird die Vergangenheit der Elfenprinzessin und von Maryo beleuchtet. Selbst Xenos taucht direkt am Anfang von Buch auf.

    Wie auch in der Alia Serie hat man auch in diesem Band das Gefühl, dass man selbst auf eine Reise geht. Allerdings ist es in diesem Teil eine Seereise. Also auf in die Wanten!

    Interessant ist die Entwicklung von Maryo zu sehen bzw. andersrum befindet er sich in diesem Band noch am Anfang seiner Entwicklung. Das betrifft sowohl seine Einstellungen als auch seine Erfahrung.

    Die vollständige Serienrezension findet ihr hier:

    https://www.torstens-buecherecke.de/9048/

  16. Cover des Buches Die Götter müssen sterben (ISBN: 9783426526118)
    Nora Bendzko

    Die Götter müssen sterben

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Wuschel

    Als das Buch vorgestellt wurde, war mir klar, dass ich es lesen möchte. Nachdem ich vor einigen Jahren "Wolfssucht" der Autorin gelesen hatte, wusste ich, dass es nicht mein letztes Buch sein wird. Die wenigen Seiten der damaligen Lektüre packten mich schon auf eine besondere Art, da wollte ich mir eine Geschichte über Götter, Amazonen und andere Mythen nicht entgehen lassen. Da ich es in einer Leserunde las, dauerte es tatsächlich geschlagene 2 Monate bis wir das Buch durch hatten. Zwei brachen es kurz vor Ende ab, aber ich las es mit einer weiteren Person fertig. Das "Problem" war oftmals sich auf die Geschichte einzulassen. Es ist keine Geschichte, die man einfach schnell an einem Wochenende weg liest - zumindest für mich nicht. Oft ging bei mir nach der Arbeit einfach gar nichts mehr in den Kopf. In ruhigen Momenten konnte ich jedoch voll abtauchen und plötzlich waren 50 Seiten gelesen.

    Es ist ein unfassbar komplexes Buch mit unglaublich viel Inhalt, wobei die Amazonen im Vergleich zu den Göttern stets im Vordergrund stehen. Während um einen herum ein Krieg tobt, Intrigen gesponnen werden, auf Traditionen gepocht wird, spielt diese Geschichte. Eine Geschichte, die zum einen ein Teil des Ganzen ist und zum anderen so viel mehr. Ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll, dass es dem gerecht wird, wie ich es empfand. Es war unfassbar emotional, aber nicht auf diese Art, die einem sein letztes Essen durch den Kopf gehen lässt, sondern auf eine tiefere Art. Die Kommunikation zwischen verschiedenen Personen ist oft subtil, nichtssagend, aber dennoch wird alles gesagt. 

    Auch wenn es in der Geschichte recht gewalttätig vor sich geht, so hat es mich dennoch oft sehr bewegt. Die Brutalität in Kombination mit dem Einfühlungsvermögen hat mich einfach überwältigt. Es hat einfach alles unglaublich gut ins Verhältnis gepasst. Begonnen von Schreibstil, über die Beziehungen der Charaktere, die Charaktere selbst, das Setting, die Atmosphäre, die Darstellung der Götter, bis hin zum Ende. Einziger Kritikpunkt, und da kann das Buch nichts dafür, dass ich immer den richtigen Moment zum Lesen abpassen musste. Mehr gibt es nicht zu sagen. Wer auf der Suche nach einer brutalen sowie düsteren Göttergeschichte mit ganz viel Frauenpower ist, der ist hier auf jeden Fall gut bedient. 

    Fazit:

    Eine wirklich atemberaubende und bildgewaltige Interpretation des Krieg von Troja und der Geschichte der Amazonen.

  17. Cover des Buches Kyria & Reb - Bis ans Ende der Welt (ISBN: 9783802597404)
    Andrea Schacht

    Kyria & Reb - Bis ans Ende der Welt

     (475)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Im Jahr 2125 ist Europa, nun New Europe, NuYu genannt, matriarchalisch geprägt. Kyria, deren Mutter einen hohen Ministerposten einnimmt, ist eine Gendefekte und hat an ihrem 18. Geburtstag schon länger gelebt, als zu erwarten war. Leider verläuft ihr Geburtstag nicht gut, erst erfährt sie, dass sie als Novizin im Tempel aufgenommen werden soll, nicht gerade das, was sie von ihrem weiteren Leben erhoffte, dann wird sie von einer Hornisse gestochen und landet im Heilungshaus. Dort lernt sie Reb kennen, einen Jungen, der ohne Identität im Untergrund lebt – und damit beginnt für Kyria ein Abenteuer, von dem sie nicht erwartet, es zu überleben …

    Ich war sehr auf den Roman gespannt, denn ich bin ein Fan der Autorin, vor allem ihrer in Köln spielenden, historischen Romane. Ziemlich schnell allerdings trat Ernüchterung ein. Der Roman wollte mich so gar nicht packen, ich hatte sehr oft das Gefühl Altbekanntes zu lesen, ich konnte mich nicht so recht mit den Charakteren und auch nicht mit der Welt, die die Autorin entwickelt hat, anfreunden.

    Erzählt wird distanziert und recht emotionslos, und das, obwohl die Autorin Kyria selbst in Ich-Form erzählen lässt. Ein Mädchen, todkrank, aus ihrer gewohnten Welt gerissen, das schnell nicht mehr weiß, wer Freund und wer Feind ist, sollte mehr Emotionen haben – und die möchte ich als Leser auch gerne miterleben können. Mit Reb zankt sie sich ständig, Kyria ist zickig, er ist frech, das soll wohl auflockern und für Humor sorgen, wird aber nach einer gewissen Zeit nervig. Insgesamt sind die Charaktere nicht sehr tiefgehend gezeichnet.

    Ich persönlich finde matriarchalische Gesellschaften interessant. Die Gesellschaft NuYus wurde aus einem bestimmten Grund so aufgebaut, tatsächlich ist sie aber nicht besser als die frühere, die abgelöst und verbessert werden sollte. Interessanterweise lässt Andrea Schacht die Katastrophe, die die Welt verändert, nicht in einer zukünftigen Welt passieren, sondern 1975, wodurch NuYu eher eine Parallelwelt zu unserer ist. Die Gesellschaft der 1970er Jahre bleibt in sogenannten Reservaten bestehen, hier hat sich nichts weiterentwickelt, das empfand ich nicht sehr realistisch, auch die Gesellschaftsform wurde nicht geändert, hier ist die Rollenverteilung altbekannt – und auch bei den Ausgestoßenen, zu denen Reb zählt, ist die Rollenverteilung klar: Frauen kochen und putzen. Ich finde, hier verschenkt Andrea Schacht allerhand, vor allem die Chance, eine Welt zu zeigen, in der Gleichberechtigung herrscht, in der jeder das sein kann, was er möchte (oder zumindest eine Gesellschaft auf dem Weg dorthin).

    Die Geschichte wirkt auf mich recht oberflächlich, hin und wieder auch nicht ganz logisch, z. B., wenn Reb zwar in das Heilungshaus geschafft, dort aber nicht behandelt wird. Dann wieder wirkt sie sehr bemüht jugendlich. Leider ist die Geschichte nicht sehr spannend. Teilweise plätschert sie so dahin, gegen Ende immer mehr, zwischendurch geschehen Dinge zu plötzlich, viele „Überraschungen“ kann der Leser schon vorab ahnen, lediglich die Frage nach dem Warum finde ich interessant. Leider erfährt man in diesem Band nur relativ wenig darüber. Es handelt sich hier um einen Zweiteiler, d. h., Antworten bekommt man erst im Abschlussband. Und tatsächlich hat es die Autorin geschafft, mich auf die Auflösung neugierig zu machen und so werde ich die Fortsetzung vielleicht noch lesen. Ich hoffe auch, dass im zweiten Band einige Dinge, die hier nur angerissen werden, wie die Religion oder die Wagenrennen, überhaupt die Welt, in der Kyria groß geworden ist, etwas ausführlicher dargestellt werden. Im Moment habe ich das Gefühl, als hätte man die Geschichte auch gut in nur einem Band erzählen können.

    Wie gesagt, bin ich Fan der Autorin, doch mit diesem Jugendroman hat sie mich enttäuscht. Ich hatte den Eindruck als wolle Andrea Schacht unbedingt auf der Dystopie-Welle mitschwimmen und als habe sie aus allen möglichen Versatzstücken dieses Genres eine Geschichte zusammengesetzt, die auf mich nicht als etwas Neues, Besonderes wirkt, ich hatte vielmehr während des Lesens sehr oft einen Déjà-vu-Gefühl.

    Ich vergebe knappe 3 Sterne. Ganz große Dystopie-Fans können einen Blick wagen, wirklich empfehlen kann ich den Roman leider nicht.

  18. Cover des Buches Kyria & Reb - Die Rückkehr (ISBN: 9783863960384)
    Andrea Schacht

    Kyria & Reb - Die Rückkehr

     (221)
    Aktuelle Rezension von: jasbr
    Es war schon eine ganze Weile her, dass ich Teil 1 rund um Kyria und Reb gelesen habe. Deswegen fand ich es total super, dass es am Anfang des Buches eine Zusammenfassung à la "Was bisher geschah" gab und nochmal auf die wichtigsten Ereignisse und Personengruppen eingegangen wurde. 
    Leider ging es dann nicht so positiv weiter: Irgendwie fehlt diesem Buch meiner Meinung nach irgendwas, das es spannend bzw. zu etwas besonderem macht.
    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Kyria und Reb geschildert, wobei es mir so vorkam, als würde ich zwei komplett unterschiedliche Geschichten parallel lesen. Das liegt vor allem daran, dass sich Reb fast ausschließlich mit seiner Karriere als Wagenlenker widmet und gar nichts mit den Ereignissen in New Europe zu tun bekommt. 
    Kyria dagegen setzt alles daran, den Mord an ihrem Vater aufzuklären und kommt dabei selbst in die Schusslinie.
    Der Witz, der im ersten Band durch die Begegnung der Beiden und ihre unterschiedlichen Lebenswelten zustande kam und der das Buch so schön gemacht hat, fehlt hier völlig. Das liegt zum einen daran, dass Reb kaum da ist und zum anderen, dass Kyria sich um 180 Grad gedreht hat - was natürlich insgesamt nicht schlecht ist.
    Was mich aber wirklich gestört hat, war dann das ständige Liebes-Hin-und-Her. Ich verstehe nicht, warum das bei diesen Büchern immer sein muss. Und dann kommt natürlich noch ein zweiter attraktiver junger Mann dazu und das Chaos ist perfekt. Irgendwie fand ich das Ganze zu konstruiert und nahm dem eigentlich spannenden Teil, der Aufdeckung der Intrigen, viel Raum.
    Das Ende des Buches ist dann leider nicht sehr überraschend. Die Aufklärung der Ereignisse geschieht schnell und etwas zu oberflächlich.
    Schön war allerdings der flüssige Schreibstil.
    Insgesamt war das Buch für mich nur durchschnittlich. Wer den ersten Teil gelesen hat, sollte sich aber auch den zweiten vornehmen.
  19. Cover des Buches Die Legenden von Karinth (Band 2) (ISBN: 9783906829623)
    C.M. Spoerri

    Die Legenden von Karinth (Band 2)

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Torsten78

    Armyéa hatte eine Vision, die sie nach Karinth zieht und nachdem es ihr nun zum zweiten Mal gelungen ist ihren Leibwächter auszutricksen, scheint sie dort auch angekommen zu sein.

    Die Autorin spielt mit der Zeitlichen Abfolge. Während die Geschichte von Armyéa im ersten Band mit dem deutlich nach ihrer zweiten Flucht endet, setzt Band zwei genau zu Beginn auf (aber aus anderer Perspektive).

    Der Zweite Teil beginnt mehr an Fahrt und ist abenteuerlicher als der Erste. Neben den bekannten Wesen wie Elfen, Zwergen, Menschen begegnet man als Leser hier auch anderen Wesen.

    Die Geschichte ist für sich nicht abgeschlossen, sondern stellt nur einen Teil der Serie dar. Man kann das Buch zwar einzeln lesen aber zufriedenstellend ist das meiner Meinung nach nicht.

    Die vollständige Serienrezension findet ihr hier:

    https://www.torstens-buecherecke.de/9048/

  20. Cover des Buches Ainias Geheimnis - Ein Themiskyra-Roman (ISBN: 9783746938967)
    Dani Aquitaine

    Ainias Geheimnis - Ein Themiskyra-Roman

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Claudia_Reinländer

    Klappentext / Inhalt:

    "Plötzlich ... war da greifbares Glück. Freude. Hoffnung. Vielleicht hatte das Leben doch noch mehr für mich auf Lager als lebenslänglich Themiskyra." Fernab der modernen Gesellschaft, verborgen von dichten, grünen Wäldern liegt Themiskyra, eine Stadt von Frauen, die schon seit Jahrtausenden harmonisch und im Einklang mit der Natur leben: Die Amazonen. Doch der Alltag in Themiskyra ist nicht immer leicht. Die Unabhängigkeit der weltfernen Amazonensiedlung bringt viele Entbehrungen mit sich, und das Leben dort langweilt die 17-jährige Ainia. Viel lieber reitet sie in die nahe Kleinstadt, wo sie schließlich auf den charmanten Kassian trifft, der ihr eine Welt voller Luxus und Glamour zeigt. Im Geheimen setzen sie ihre Treffen fort, denn den Frauen von Themiskyra ist es verboten, sich zu verlieben. Als unerwartet ein kleines Vermögen in Ainias Besitz gelangt, ahnt sie nichts von den schicksalhaften Konsequenzen und dem Unheil, das der Reichtum mit sich bringt. Schon bald muss sie eine Entscheidung treffen, die ihr Leben verändern wird - das möglicherweise mehr für sie bereithält, als sie sich jemals erhofft hatte ...

    Cover:

    Ein magisches und faszinierendes Cover. Eine wunderschöne Frau mit leuchtend grünen Augen zieht die Blicke auf sich. Ein wenig Magie, aber auch Stärke und Kraft geht von diesem Cover aus. Die gesamte Gestaltung des Covers ist wunderschön und sehr detailreich, auch von den Farben und der Gesamtgestaltung ist es sehr gut gelungen. 

    Meinung:

    Spannend, fantastisch und sehr unterhaltsam, eine wunderschöne und fesselnde Geschichte mit Tiefe und Emotionen. 

    Ainia entführt in eine besondere Welt und Gesellschaft, die der Amazonen von Themiskyra, verborgen in dichten Wäldern und grünen Landschaften. Doch diese faszinierende Welt birgt auch viele Entbehrungen in sich und Ainia lernt durch Kassian eine ganz andere Welt kennen. Beide Welten könnten unterschiedlicher nicht sein. Gegensätze prallen hier aufeinander und machen den Nervenkitzel und die Spannung aus.

    Die Charaktere sind sehr gut durchdacht und die Emotionen und Gefühle der Handlungen und der Charaktere kommen hier sehr gut rüber.

    Der Anfang und Einstieg ist sehr schön gestaltet. Man lernt Ainia kennen und ihre Vorstellung ist sehr authentisch und beschreibend. Bildlich kann man sich alles sehr gut vorstellen und auch die Erzählweise ist hier sehr gut gelungen. Durch die Ich-Perspektive findet man sich sehr gut in Ainia hinein und kann auch ihre Emotionen und die Geschehnisse sehr gut nachempfinden. 

    Der Schreibstil ist angenehm und fesselnd. Es liest sich sehr flüssig und locker. Man kommt gut in die Handlungen hinein und es wird alles sehr gut und bildlich beschrieben. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen einen guten Lesefluss. Auch die kleinen Verzierungen runden das Ganze sehr gut ab. Das Glossar am Ende ist hilfreich und gut durchdacht. 

    Ein fesselnde und spannende Geschichte, die Emotionen und Spannung in sich birgt und in der sehr unterschiedliche Welten aufeinander treffen. Tolle Charaktere und eine besondere Story, gute Unterhaltung ist garantiert und macht neugierig auf die weiteren Bände.

    Fazit:

    Fesselnd, spannend, faszinierend, mit starken Charakteren und einer packenden Story, die neugierig auf noch mehr macht.


  21. Cover des Buches The A-Files (ISBN: 9783947550319)
    Sascha Eichelberg

    The A-Files

     (19)
    Aktuelle Rezension von: thenerdybookbird

    32 Kurzgeschichten sind in dem Kurzgeschichtenband „A-Files“ von Sascha Eichelberg zu finden. Dabei erwartet den Leser eine bunte Mischung aus unterschiedlichen Genres und Schreibstilen, sodass die verschiedensten Geschmäcker angesprochen werden. Allen gemeinsam ist das übergeordnete Thema: das Leben der Amazonen. So findet man Geschichten mit einem historischen Bezug, Geschichten über Geheimorganisationen, Geschichten über vertauschte Geschlechterrollen, Geschichten in einer dystopischen Zukunft oder aber einfach nur überdrehte, lustige Geschichten. Die Szenarien der Geschichten sind auch bunt durcheinandergewürfelt: epische Schlachtfelder, die geheimnisvolle Tiefe des Meeres, labyrinthartige Dschungel, andere Planeten und Zeitebenen oder eine sogar actionreiche Zugfahrt.

    Für mich war es der erste Kurzgeschichtenband, den ich gelesen habe und ich wusste zuerst nicht, ob mir diese Art der Erzählung gefällt, da man sich doch sehr schnell auf neue Szenarien und Charaktere einstellen muss. Oft ist es mir passiert, dass ich nach einer guten Kurzgeschichte gerne mehr davon gelesen hätte oder es mir lieber gewesen wäre, mehr von der einen Kurzgeschichte zu lesen, aber weniger von einer anderen. Jedoch muss ich sagen, dass der Autor alles in allem eine gute Mischung zusammengestellt hat, die wirklich für jeden etwas enthält.

    Besonders gefallen haben mir die Geschichten „Club der eisernen Ladys“, da es eine Mischung aus Orient-Express mit historischem Ereignis war und „Blut der Amazonen“, da die Geschichte so herrlich schwarzhumorig war mit einem BWL-Abbrecher, der zum Auftragskiller wird.

    Abschließend kann ich nur jedem empfehlen sich auf das Experiment „Kurzgeschichtenband“ einzulassen und sich einfach mal überraschen zu lassen, welche Geschichte einen erwarten. Es lohnt sich wirklich und vielleicht findet man ja so ein neues Genres oder einen neuen Autor 😊

  22. Cover des Buches Die geheimen Schwestern (ISBN: 9783596195480)
    Anne Fortier

    Die geheimen Schwestern

     (43)
    Aktuelle Rezension von: schokoloko29

    Dies ist eine Geschichte über die Amazonen. Viele griechische Mythen haben das Leben der Amazonen genau beschrieben. Die Philologin Diana Morgan, die in Oxford einen Professor vertritt, vertritt die These, dass es die Amazonen noch gibt. Sie hält Vorträge über dieses Thema und viele Fachleute in der akademischen Welt rollen schon mit den Augen.

    Dann erhält sie einen Hinweis man hat irgendwo eine Tafel mit seltsamen Schriftzeichen gefunden und sie soll diese übersetzen. Sie beschliesst Hals über Kopf ihre Verpflichtungen in Oxford sein zu lassen und fliegt mit dem Flugzeug los. Wohin weiß sie auch nicht...

    Dann kommt mit verschiedenen Rückblenden heraus, dass ihre Oma nicht schizophren ist, sondern ein waschechte Amazone ist mit Namen Kaya. Sie vermacht ihr ein Buch, in dem seltsame Schriftzeichen enthalten sind mit einem Übersetzungsschlüssel.

    Und Ta Da, diese Schriftzeichentabelle hilft Diana bei der Übersetzung der antiken Tafe.

    Der Nebenerzählstrang geht es um zwei Mädchen in der antiken Welt, die bei den Amazonen aufgenommen wird.


    Eigene Meinung:

    Man kann diese Geschichte als "Märchen für Erwachsene" einstufen. Leider ist die Geschichte ohne viel Pepp und sehr langatmig erzählt und leider auch sehr vorhersehbar. Für mich leider eher Zeitverschwendung!

  23. Cover des Buches Der Fluch der Feuerperle (Penny Küfer ermittelt 5) (ISBN: B085XKXHG3)
    Alex Wagner

    Der Fluch der Feuerperle (Penny Küfer ermittelt 5)

     (25)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Penny Küfer, Band 5: Eine Schifffahrt, die ist lustig… aber diese nicht! Penny Küfers neuster Auftrag führt sie an Bord eines Luxuskreuzfahrtschiffs, das auf seiner Jungfernfahrt von Lübeck nach New York ist. Sie soll für die Sicherheit von Reeder Richard Lambergs Verlobter sorgen. Es dauert nicht lange und schon wird der erste Todesfall vermeldet…

    Erster Eindruck: Alle Cover dieser Reihe sind von den Farben her sehr auffällig; die Gestaltung trifft nicht so ganz meinen Geschmack. Mir gefällt hier jedoch, dass der Autorenname auf das Kreuzfahrtschiff eingearbeitet wurde.

    Dies ist Band 5 der Reihe, kann aber ohne Kenntnisse der Vorgängerbände gelesen werden.

    Ein weiteres Mal sticht Penny in See – dieses Mal nicht in einem U-Boot, wie in Band 3, sondern auf einem luxuriösen Kreuzfahrtschiff. Penny freut sich auf den neusten Auftrag, den ihr durch Alex Adamas, Edelsteinhändler und Juwelier sowie guter Freund von Penny, vermittelt wurde. Die Verlobte von Richard Lamberg ist Lara Alistair, Alex‘ Cousine. Auf dieser Reise soll sie der Öffentlichkeit als Richards Verlobte und werdende Mutter seines Sohnes vorgestellt werden. Lara ist nervös, denn aus ihrer Sicht sind in letzter Zeit ein paar merkwürdige Dinge vorgefallen. Sie spricht von einem Fluch, der nur die erstgeborenen Söhne der Familie Lamberg betreffen soll. Kann ein moderner Mensch ernsthaft an einen Fluch glauben? Richard Lamberg hat viel Personal, insbesondere Sicherheitspersonal, das ihn und seine Verlobte beschützen soll. Aber es muss auch ein ganz besonderes Familienschmuckstück beschützen, das von unermesslichem Wert ist. Die Passagiere wissen, dass dieses Schmuckstück auch präsentiert werden soll.

    Lange habe ich mich gefragt, wem man eigentlich trauen kann, denn Verbrecher sind zuweilen auch sehr gute Schauspieler und wissen das Gegenüber überzeugend zu täuschen. Dabei habe ich gemerkt, dass ich selbst überhaupt keine detektivischen Ambitionen habe *grins*. Fluch, Amazonen, Skythen, Juwelen, Journalismus – dies sind einige der behandelten Stichworte. Es hat mir gefallen, Penny zu begleiten; sie entwickelt übrigens grosses Verhandlungsgeschick! Die Auflösung des Locked Room Mistery hat mich überrascht. Von mir gibt es 4 Sterne und ich freue mich auf den nächsten Fall.

  24. Cover des Buches Die Frauen von Troja - Tochter des Himmels (ISBN: 9783442485048)
    Emily Hauser

    Die Frauen von Troja - Tochter des Himmels

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Schneewittchen95

    Der dritte Teil der Reihe von Emily Hauser dreht sich um die Geschichte von Admete, die den berühmten Herkules auf seinen Reisen begleitet, um ein Mittel gegen die Krankheit ihres Bruder zu finden, und Hippolyta, einer Amazonenkönigin, die mit aller Macht versucht, ihr Volk vor den Griechen zu beschützen und dabei mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert wird.

    Ich war von ersten Band an nicht der größte Fan der Reihe von Emily Hauser. Leider war dieses Buch für mich an Trivialität und fehlender Kreativität nicht zu überbieten. Die Geschichten konnten weder mein Interesse wecken, noch konnten sie mich irgendwie berühren. Es gab einige Logiklücken. Wirklich schade. Normalerweise bin ich sehr nachsichtig, was logische Ungereimtheiten angeht, wenn mich das Buch nur gut unterhalten kann.

    Die Grundidee finde ich nach wie vor toll. Daher gibt es von mir einen Stern. Den gibt es auch, weil zum Ende noch einmal der erste Band aufgegriffen wird und die Geschichte so ein relativ Sinnvolles Ende bekommt.

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