Bücher mit dem Tag "american way of life"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "american way of life" gekennzeichnet haben.

31 Bücher

  1. Cover des Buches Der große Gatsby (ISBN: 9783311220008)
    F. Scott Fitzgerald

    Der große Gatsby

     (1.029)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Alle kennen die großen Partys des großen Gatsbys. Die Leute kommen von überall her und nehmen sogar uneingeladen an den berühmten Feiern teil, aber keiner kennt den Gastgeber Gataby wirklich. Deswegen ranken sich viele Gerüchte um ihn. Als Nick sein neuer Nachbar wird, lernt er ihn auf eine ganz andere Weise kennen und merkt, dass hinter dem bekannten Mann ein ganz anderer steckt.


    Dieses Buch ist einfach großartig. Allein wie es schon anfängt und man in diese lebendige und doch nachdenkliche Stimmung hineingezogen wird. Ich konnte mir richtig gut vorstellen, wie Nick, der Protagonist, die Geschichte erzählt. Dabei lernt man die Personen immer besser kennen und sieht die Schichten ihrer Persönlichkeit tiefer werden und die komplexen Beziehungen untereinander bringen einen zum Nachdenken. Die Geschichte wirkt ziemlich einfach und simpel und doch schwingen so viele Themen des Lebens mit, die der Autor tragisch und auch zynisch beschreibt.

    Ich für meinen Teil liebe dieses Buch und da es so schnell durchgelesen ist, kann man es immer wieder lesen und stößt dabei immer auf neue Details. Außerdem hat es einen einfachen und schönen Schreibstil, sodass man perfekt für ein paar Stunden in der Geschichte abtauchen kann.

  2. Cover des Buches Frühstück bei Tiffany (ISBN: 9783036959344)
    Truman Capote

    Frühstück bei Tiffany

     (619)
    Aktuelle Rezension von: Julia79

    Ich bin ein großer Audrey-Hepburn-Fan und kenne natürlich den Film "Frühstück bei Tiffany" und liebe ihn. Als ich nun das Buch las, habe ich nicht die Erwartung gehabt, dass sich vieles gleicht. 

    Zu meiner großen Freude wird Holly Golightly im Buch sehr ähnlich der Figur beschrieben, wie sie im Film dargestellt wird, vielleicht sogar etwas weniger liebenswert könnte man sagen. Ein sehr egozentrischer Mensch ist sie, nutzt Vor allem Männer zu ihrem Vorteil, heuchelt kein Interesse, wenn sie etwas langweilt. Und doch ist da auch die zarte, verletzliche Seite, die im Buch schön umrissen wird und, wer sie eigentlich ist, ihre Vergangenheit. 

    Das Buch ist teils amüsant erzählt, teils lässt es aber auch Tragik durchscheinend, teils macht Holly einen unschuldigen und naiven Eindruck, dann wieder hält man sie für durchtrieben und selbstsüchtig. 

    Truman Capote schreibt mit schöner Sprache, die einem letztendlich keine andere Wahl lässt, als zu hoffen, dass Holly Golightly ihren Platz, wo sie hingehört, gefunden hat. 

  3. Cover des Buches American Psycho (ISBN: 9783942656412)
    Bret Easton Ellis

    American Psycho

     (397)
    Aktuelle Rezension von: Wieland

    Ich habe dieses Buch nun nach einer Weile abgebrochen und ich muss sagen, dass ich von "American Psycho" geschrieben von Bret Easton Ellis überhaupt nicht überzeugt bin.

    Im wesentlichen handelt es um Patrick Bateman der bereits mit 27 Jahren Vizepräsident einer fiktiven Investment-Bank ist. Patrick Bateman kommt anfangs als eine diplomatische und linksliberale Persönlichkeit rüber. Schnell stellt sich heraus, dass dies lediglich als Fassade dient und dahinter versteckt sich ein gewalttätiger Psychopath steckt.

    So werden wir auch oft Zeuge von trivialen Morden ohne Motiv und Verstand. Sie dienen lediglich dazu um seine Blutrünstigen Bedürfnisse zu befrieden. Der Ursprung dieser Bedürfnisse ist bis über der Hälfte des Buches nicht bekannt und auch so lässt der Autor kein Spielraum für Spekulationen offen, denn trotz der Ich-Erzählweise bleiben die Morde motivlos. So ziehen sich die weiteren Morde, und auch Straftaten, über mehrere Kapitel, so dass Patrick Bateman weiterhin ein kaltblütiger Mörder bleibt. Durch die Ich-Erzählweise hätte ich mir daher mehr Einblick in die Gedanken und Psyche von Patrick Bateman gewünscht. Warum macht er das gerade so? Warum empfindet er gerade das was er empfindet? Leider erhalten wir nie einen tieferen Einblick, sondern viel mehr einen oberflächlichen. Gepaart mit der Erzählweise hatte ich also permanent das Gefühl, dass mir etwas entgeht, dass da was fehlt und dass der Charakter noch nicht richtig ausgearbeitet wurde. Die Hoffnung dass im laufe der Geschichte Patrick Bateman ein Gesicht bekommt wird zerstreut. Ich hatte bisher nur ein einziges Kapitel gelesen, dass etwas mehr Charakter in Patrick Bateman einfließt und das war es auch. Leider ist der Hauptcharakter dieser Geschichte völlig ein-dimensional.

    Der Schreibstil dieser Geschichte lässt relativ schnell zu wünschen übrig. Ich will den Autor und den Übersetzer nicht beleidigen, aber irgendwann hatte ich das Gefühl, dass der Autor und/oder der Übersetzer eine sehr überschaubaren Menge an Bausätzen verinnerlicht hat. Wahllos werden irgendwelche Gegenstände und Kleidungsstücke in die Szene reingeworfen und das wie ein Maschinengewehr. Als Beispiel: "Patrick Bateman trägt eine Krawatte und eine Rolex-Armbanduhr und ein Baumwellhemd und schwarze Schuhe und die Sessel sind Rot und...". Ich war schlussendlich sehr genervt davon und kam auch gar nicht mehr mit, weil so vieles so unpräzise in so kurzer Zeit reingeworfen wurde.

    Damit diese Review allerdings nicht im bösen endet möchte ich gerne sagen, dass die Dialoge mir ganz gut gefallen haben und dass der Autor gut deutlich machen konnte, in welch einer Gesellschaft wir uns befinden. Und wenn man glaubt, dass man irgendwie nun den Durchblick in diesem Sozialen-Konstrukt gefunden hat, kommt wieder irgendetwas daher was einen umdenken lässt. Das fand ich gut, dass hat mich auch ein wenig mitgenommen. Wenn ich ganz ehrlich bin: In den Kreisen in denen sich Patrick bewegt... sie sind zum kotzen... und dass der Autor dass gut mit Steigerungen rüberbringen konnte fand ich gut :)    

  4. Cover des Buches Streiflichter aus Amerika (ISBN: 9783442470471)
    Bill Bryson

    Streiflichter aus Amerika

     (184)
    Aktuelle Rezension von: monchichi.
    Einige Kolumnen hätte man getrost weg lassen können, ich hatte den Eindruck, es wiederholt sich einiges – das ändert aber nichts am authentischen Humor und sympathischen Ansichten. Ich konnte es fast in einem weg lesen und musste des öfteren laut lachen, das schafft ein Buch nicht so schnell! Freue mich schon auf die nächsten Reiseberichte. So ein Bryson-Buch ist ein guter Kompromiss für Daheimgebliebene :-)
  5. Cover des Buches Alf. Band 1. Irre Geschichten mit dem Knuddel-Chaoten. (ISBN: B0023RBK84)
    Autor

    Alf. Band 1. Irre Geschichten mit dem Knuddel-Chaoten.

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Alf bringt seine amerikanische Gastgeberdurchschnittsfamilie zur Verzweiflung, indem er pausenlos Hauskatze Lucky nachstellt, mehrmals mit dem Raumschiff durch das Garagendach kracht und zu nachschlafener Zeit von seinen Einsätzen bei der Raumpatrouille Melmacs schwadroniert. In seinen Memoiren  kommen Anspielungen auf die Hells angels und auf Timothy Leary und die Hippies vor, aber das Ganze ist so altbacken erzählt, daß man sich wundert, daß man das damals wirklich mal lustig fand. Willy Tanner nennt sich übrigens eine Rockband.
  6. Cover des Buches Barfuß in Hollywood (ISBN: 9783596316106)
    Frances Schoenberger

    Barfuß in Hollywood

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    "Du hier und gar nicht in Hollywood?" könnte man Frances durchaus fragen, sie ist schließlich (wohl) die deutsche First Lady in Hollywood. Ganz interessant, ihren Lebenslauf zu verfolgen und was sie von den Film- und Musikpromis (Arnold Schwarzenegger, Charles Bukowski, John Lennon) verraten kann oder will. So für zwischendurch halt.
  7. Cover des Buches Arnold Schwarzenegger - (ISBN: 9783421044051)
    Marc Hujer

    Arnold Schwarzenegger -

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Arnies Lebensgeschichte, vom kleinen Dorfbub im Thal der Nachkriegsjahre bis zu einem mächtigsten Männer der Welt. Nach Beendigung des Buches 2009 ist ja auch einiges passiert (Ehebruch, Scheidung usw.), eine Neuauflage ist als dringend nötig, Herr Hujer! Die Abschnitte über seine harte Kindheit mit dem sehr strengen Vater und der Aufstieg zum Bodybuilderkönig sind natürlich am interessantesten, da ich im Moment auch ein bißchen zu den Hanteln greife, hätte ich über Trainingsmethoden oder Ernährungspläne auch sehr gern gelesen. Und im neuen Jahrtausend ein ganz neues Leben in den Höhen und vielen Tiefen der Politik, wo ihn manche mit "Gulliver" vergleichen. Ein echter Tausendsassa, der ein Leben für zehn normale andere lebt, in seinem Tatendrang und seinem Fleiß ein echtes Vorbild.
  8. Cover des Buches Der Geliebte (ISBN: 9783423115469)
    Angelika Schrobsdorff

    Der Geliebte

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    “Was suchen Sie eigentlich?” fragte er in ungeduldigem Ton.”Das Glück”, sagte ich.                              

    Eine schwierige Liebesgeschichte. Zwei Menschen von gänzlich verschiedener Lebensauffassung suchen nach einer Perspektive für ihre Beziehung. Während er sich energisch bemüht, eine dunkle Vergangenheit zu vergessen, weiß sie, dass die einfachen Lösungen nicht für sie taugen.                                                                                         

    Judith, die Protagonistin, lernt in Berlin Paul Hellmann kennen, als sie dort für zwei Wochen zu Besuch ist. Dieser hat das Atelier ihrer Freundin und Stiefmutter Dora gemietet, das sich neben dem Haus von Dora selbst befindet. Dora verehrt Paul abgöttisch und schwärmt in den höchsten Tönen von ihm, wohingegen Judith eher weniger begeistert ist – sei es “seine aufgeblasene Pose, sein harte[r], arrogante[r] Blick, sein himmelblaue[r] Mercedes.” Ihre Abneigung zueinander beruht auf Gegenseitigkeit. Paul und Judith sind beide (unglücklich) verheiratet und obwohl Judith anfangs noch neugierig ist, verwandelt sich dies im ersten Kapitel in Desinteresse. Nach ihrer Abreise glaubt Judith, Paul Hellmann nie wieder zu sehen.

    Judith lässt sich einige Zeit später von ihrem Mann, den sie “nie geliebt hat” scheiden, und kümmert sich, nach Absprache mit diesem, alleine um ihren Sohn Andy. Ihr Leben hat sich grundlegend verändert – sie findet morgens keinen vernünftigen Grund mehr aufzustehen; sie schläft möglichst lange, damit die Stunden des Tages schneller verstreichen und kann es nicht erwarten, abends ins Bett zu fallen und eine hohe Dosis Schlaftabletten zu sich zu nehmen. Ihr Leben ist ihr vollkommen gleichgültig.

    Eines Tages trifft sie in der Stadt erneut auf Paul Hellmann. Sie gehen in ein Lokal, verbringen den Nachmittag und auch ein paar weitere Tage zusammen. Gleichzeitig der Beginn und das vorläufige Ende ihrer Beziehung. Paul ist nur für ein paar Tage in Berlin, fliegt danach wieder in seinen Wohnort Zürich und möchte dann nach Amerika auswandern, um dort als Arzt arbeiten. Der arrogante Paul ist anscheinend Schnee von gestern und hat sein Leben insgesamt erfolgreich umgekrempelt. Judith nimmt dies als Anlass und arbeitet in den folgenden drei Jahren an der stetigen Verbesserung ihres eigenen Lebens – Paul Hellmann, ihr Vorbild, dabei immer im Hinterkopf.

    Als sie eines Tages gebeten wird geschäftlich für sechs Wochen nach New York zu reisen, kann Judith es kaum erwarten. Sie möchte Paul von ihrer neuen Persönlichkeit überzeugen und hofft auf eine erneute Chance für ihre Beziehung. In Amerika angekommen, kann Judith Paul tatsächlich ausfindig machen und sie kommen sich erneut näher. Von Anfang an realisiert Judith, dass sich etwas verändert hat, dass sich vor allem Paul verändert hat. Dennoch schluckt sie ihren Stolz herunter und nimmt Pauls Heiratsantrag an.

    Wieder zurück in Berlin beginnt Judith an der Beziehung zu zweifeln. Der Paul von einst, der Paul mit der dunklen Vergangenheit, der arrogante Paul, der Paul in den sie sich verliebt hatte, war nicht mehr vorhanden. Beim Schreiben eines Briefes an Paul fällt es ihr schwer zu schreiben, dass sie sich wünscht er wäre bei ihr. Judith entzieht sich weiter, hat eine flüchtige Affäre, schreibt unregelmäßig Briefe, trennt sich aber nicht von Paul. Am Heiligabend besucht Paul sie kurzfristig und die Spannung in der Beziehung wird deutlich. Paul gibt an, in Amerika schon gemerkt zu haben, dass Judith sich ihm gegenüber in den Briefen anders verhalten hat, hofft aber inständig, dass sie wieder zueinander finden und eine glückliche Beziehung führen können. Judith, die schon längst den Glauben an ihre Liebe verloren hat, kann Paul, der die Realität nicht wahrhaben möchte, überzeugen die Beziehung zu beenden.

    “EINE BEGIERDE”, SCHREIBEN SIE IN DEN “HERREN”, “POCHTE DUMPF UND EKELERREGEND IN MEINEM LEIB.”

    Ja. Aber den Schritt von der Leidenschaft zur großen Liebe habe ich nie gewagt. Stattdessen habe ich mir Arroganz und Härte und Stolz antrainiert, beschlossen, nie etwas zu empfinden. Ich habe nie geliebt.

    Auszug aus http://www.stern.de/kultur/buecher/angelika-schrobsdorff–ich-habe-nie-geliebt–3744010.html

    Das obige Interview erlaubt einen kurzen Einblick in das Leben und die Gedanken der Autorin Angelika Schrobsdorff, die sich auch in ihrem Werk wiederspiegeln. Die Protagonistin Judith ist Angelika Schrobsdorff sehr ähnlich; das nicht nur, weil sie ebenfalls eine Zeit lang in Israel gelebt hat, sondern auch die Tatsache, dass Judith ihren Ex-Mann und Angelika einen Mann nie geliebt habe und beide Schwierigkeiten hätten, das Leben optimistisch zu sehen, zeigen die Ähnlichkeiten der beiden auf.

    Das Buch an sich hat mir erst im Rückblick und nach langem Grübeln gut gefallen. Judith schildert die letzten zehn Jahre ihres Lebens,die mit Krisen und Höhepunkten gespickt waren, und füllt ihre Geschichte mit inneren Monologen aus. So erhält man einen umfangreichen Einblick in ihre Gedankenwelt und baut eine sehr nahe Beziehung zu dem Charakter auf, obwohl mir Judith nichts desto Trotz von der ersten Seite an unsympathisch blieb. Zu Anfang des Romans lernte ich sie besser kennen, dann hatte ich Mitleid, dann jammerte sie mir zusehr, dann hatte sie ihr Ziel endlich erreicht und sie war trotzdem noch unzufrieden. Ich habe dennoch mitgefiebert und mir kräftig gewünscht, dass sie und Paul zueinander finden.

    Der persönliche Einblick der Judith duldete wiederum keinen Widerspruch. Man musste Paul arrogant, toll oder am Ende sogar ekelerregend finden. Das war mir persönlich doch zu ungerecht, ich verabscheute Judith langsam und schleichend immer mehr, da sie Paul anscheinend nicht so akzeptierte wie er war und Paul sich viel Mühe gab. Andersherum war es jedoch genauso: Judith hatte sich um einiges verändert und Paul zeigte dafür kein echtes Interesse. Sie waren aneinander vorbei gezogen und hatten es selber nur schleppend realisiert. Judith hatte wieder angefangen im Verlag zu arbeiten und ihr Leben in den Griff zu bekommen, während Paul seine Arroganz und seinen hart erarbeiteten Protz aufgab, um als Arzt in Amerika zu arbeiten. Judith stieg auf, Paul ab – zumindest aus Sicht der Protagonistin. Ob das wirklich so ist – davon man muss man sich selber überzeugen. Der Roman zeigt auf, wie sich Menschen im Laufe der Jahre verändern und sich aus dem Blick verlieren können, obwohl sie am Beispiel von Judith doch effektiv daran arbeiten dem Partner zu gefallen. Ich finde es schade, dass sie sich auseinander gelebt haben und hätte mir gewünscht, dass es hätte einfacher und besser verlaufen können. Das war wohl gerade das Gute – keine 0815 Kitschgeschichte, bei der immer ein Happy End zu erwarten ist.

    Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut. Es lässt sich flüssig lesen, auch wenn ich vom Inhalt her nicht alle Passagen klar nachvollziehen kann – liegt das vielleicht am zeitlichen Unterschied? Der Roman spielt nach dem zweiten Weltkrieg und wurde 1964 veröffentlicht. Differenzen und Meinungsverschiedenheiten sind da zu erwarten. Desweiteren macht Frau Schrobsdorff die Gedanken von Judith klarer, indem sie zahlreiche Metapher benutzt – besonders gut gefallen mir dabei das Karussell und der weiß-rote Regenschirm. Zahlreiche Phrasen des Romans regen außerdem zum Nachdenken an, wobei mein Lieblingszitat folgendes ist:

    “Solange du nicht begreifst, worauf es ankommt, nämlich allein auf dich und die Art, wie du die Dinge siehst, so lange wirst du abends drei Tabletten nehmen müssen, um einschlafen zu können.” (Paul Hellmann, Seite 148)

    Judith und Pauls Worte enthalten viel Wahrheit und verleiten dazu, über sein eigenes Leben nachzudenken.

    Allem in allem ist das Werk “Der Geliebte” sehr gelungen. Die sprachliche und stilistische Gestaltung des Romans unterstützen die Erzählungen der Protagonistin. Auch wenn die Geschichte an sich leider nicht gut ausgeht (worüber ich ehrlich traurig bin!), mag ich die Tiefgründig- und Ernsthaftigkeit des Romans. Man schließt das Buch sichtlich irritiert, doch sobald der Prozess des Verdauens angelaufen ist, kann man nicht aufhören über Paul & Judith nachzudenken.

  9. Cover des Buches Die Brut des Al Capone (ISBN: 9783355000154)
    Klaus Steiniger

    Die Brut des Al Capone

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Mein Amerika - Dein Amerika (ISBN: 9783644003712)
    Tom Buhrow

    Mein Amerika - Dein Amerika

     (31)
    Aktuelle Rezension von: katharinabell

    Ein wirklich ehrlicher und toller Bericht über das Leben in den USA :) Hier meine Rezi: http://katharinasbookloungeforyou.blogspot.de/2014/05/rezension-mein-amerika-dein-amerika-von.html

     

  11. Cover des Buches Morgenstund hat Gift im Mund (ISBN: 9783036956169)
    Dorothy Parker

    Morgenstund hat Gift im Mund

     (6)
    Aktuelle Rezension von: tedesca
    Wie schade, dass ich mit Kurzgeschichten nichts anfangen kann. Jetzt, wo ich das Büchlein noch einmal durchblättere, muss ich sagen, dass ich mich doch immer wieder bei der einen oder anderen Stelle recht gut amüsiere. Dorothy Parker ist eine gute Beobachterin mit einer spitzen Zunge, das muss man ihr lassen. In der ersten Geschichte geht es um den Tagesablauf einer New Yorker Dame der Gesellschaft, man fragt sich, woher sie die Energie für dieses Leben nimmt, das so aktiv und doch so eintönig ist. Mit der feinen Pinzette zerlegt die Autorin jeden Abend, und unter ihrem Mikroskop betrachtet, nimmt jedes Fitzelchen monströse Ausmaße an. In diesem Stil sind alle 10 Geschichten geschrieben, am Schluss bleibt man immer etwas betroffen zurück. Aber wie gesagt, ich bin kein Fan von Kurzgeschichten, ich plage mich ganz furchtbar damit, verliere schnell die Konzentration und auch das Interesse, blättere bei jeder vor bis zum Schluss, damit ich weiß, wie viele Seiten es noch sind. An mich sind diese Geschichten also im Grunde verschwendet, aber für Freunde der kurzen Erzählung mit Biss ist dieses Buch ein absoluter Tipp!
  12. Cover des Buches Unlimited Mileage (ISBN: 9783896621894)
    Gregor Schweitzer

    Unlimited Mileage

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Der letzte Mad Man (ISBN: 9783833307690)
    Jerry della Femina

    Der letzte Mad Man

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Della Femina ist ein Insider der Werbebranche und berät die Serie "Mad men", die von einer Werbeagentur in den 60ern berichtet und wie sich damals die USA und die Wirtschaft verändert haben. Im Vergleich zu der Beschreibung auf der Rückseite des Buches wird viel über die Arbeit in Werbeagenturen, den Umgang mit Großkunden und dem ständigen Auf-dem-Sprung-sein zu einer anderen Agentur berichtet, aber immer interessant und ironisch gebrochen. Ein leicht verdaulicher Schmöker.
  14. Cover des Buches Windows on the world (ISBN: 9783548262413)
    Frédéric Beigbeder

    Windows on the world

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Buch war das erste von einem bedeutenderen Autor, das nach 9/11 erschienen ist und die Terroranschläge thematisiert (2003 genaugenommen): Ein Immobilienmakler nimmt seine beiden Söhne mit in das Restaurant unter dem Dach des Nordtrums des World Trade Centers, als kurz danach die Hölle ausbricht und Rettung unmöglich ist. Beigbeder erspart keine grausigen Details, er selbst sagt, man kann sich nur vorstellen, was wirklich an diesem Morgen in dem Hochhaus passierte.
  15. Cover des Buches Im Himmel gibt es Coca-Cola (ISBN: 9783866482340)
    Christina Nichol

    Im Himmel gibt es Coca-Cola

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Heldentenor
    Eine amerikanische Literaturwissenschaftlerin versetzt sich in einen jungen georgischen Mann. Viel mehr ist leider nicht zu sagen.

    Es hätte ein unterhaltsamer Schelmenroman, eine Eulenspiegelei gar werden können. Aber der Funke springt nicht über. Der Protagonist ist einen Hauch zu willenlos und die Scherze bleiben fade.

    Dabei spielt die Handlung an einem der  Wendepunkte der neueren georgischen Geschichte, kurz vor der Rosenrevolution. Viele Andeutungen und Bezüge zur politischen Situation zu Beginn der 2000er Jahre erschließen sich dem Leser ohne eigene Kenntnis von der Geschichte Georgiens leider nicht oder er muss extra nachlesen. Im Buch bleibt Georgien einfach ein östliches Land unter vielen. Die Eigentümlichkeiten spielen kaum eine Rolle oder bleiben blaß. Dabei bietet das Land viel mehr.
  16. Cover des Buches Girlfriend in a Coma (ISBN: 0060987324)
    Douglas Coupland

    Girlfriend in a Coma

     (45)
    Aktuelle Rezension von: LaMargarita
    Klappentext: 28. Dezember 1997: Die Welt geht unter. Aber Karen und ihre Freunde haben die Wahl: zurück in die Vergangenheit zu gehen und die Weichen anders zu stellen für eine bessere Welt. Coupland spielt mit den Endzeitängsten des ausgehenden Jahrtausends und führt seine Leser in die Zeiten der Postapokalypse, und die ähneln verblüffend dem rasenden Stillstand der neunziger Jahre. Nur die Rückkehr in die Vergangenheit wird die unerträgliche Zukunft abwenden. Mein persönlicher Klappentext: So etwas mache ich zwar unter normalen Umständen nicht, aber dieser Klappentext ist wirklich schlecht. Den in dem ganzen Buch geht es eigentlich um etwas anderes. Nur in den letzten Seiten wird genau das behandelt, was der Klappentext beschreibt. Also ist hier meine Version: Als Karen 1979 im Alter von 17 Jahren plötzlich ins Koma fällt lässt sie ihre Freunde geschockt und verwirrt auf der Erde zurück. Mit dem Wissen, dass es mit jedem Jahr, das Karen im Koma verbringt unwahrscheinlicher wird, dass sie jemals wieder erwacht versuchen die jungen Erwachsenen ihr eigenes Leben in den Griff zu bekommen. Doch als Karen 17 Jahre später wieder erwacht erkennt sie die Welt in ihrer sinnlosen Rastlosigkeit nicht wieder und sieht als einzige den Weltuntergang in unmittelbarer Nähe. Meinung: Obwohl das Buch sich als sehr viel anders als erwartet entpuppt hat (woran wohl der Klappentext schuld ist), war ich gegen Ende total in der Geschichte gefangen. Es ist kein typisches "Weltuntergangsbuch" wie sie in letzter Zeit immer mehr zu sehen sind, sondern vielmehr ein Appell an die Menschen, die immer in Eile sind und keine Zeit mehr haben. "Das ist es, was uns von anderen Lebewesen auf der Welt unterscheidet - wir haben Zeit." Und das erwähnt Coupland in seinem Roman gleich mehrere Male. In gewisser Hinsicht erinnert "Girlfriend in a coma" also an das Kinderbuch (das nicht nur Kinder lesen sollten) "Momo" von Michael Ende (übrigens ein wunderbares Buch, eines meiner Lieblingsbücher aus meiner Kindheit). Durch das Auftreten des Geistes Jared wird das Ganze noch etwas unrealistischer ,was aber im Grunde nicht stört. Es ist interessant zu verfolgen, wie die verschiedenen Charaktere mit dem Verlust und der immerwährenden Hoffnung umgehen und wie sie reagieren, als die Welt plötzlich untergeht. Dieser Roman ist einer von der Sorte, bei der man während des Lesens einen Tatendrang verspürt, die Welt zu verbessern und die Zeit zu nutzen. Carpe diem! Fazit: Ein starkes Buch, vielleicht ein wenig zu übertrieben aber trotz allem fesselnd und schockierend. Ich habe während des Lesens zwar nie geweint, aber ich war oft in bedrückter Stimmung und konnte das Buch nicht mehr weglegen. Die ersten Seiten scheinen zuerst noch etwas mühsam zu lesen, da es nicht von Beginn an fesselt, aber das Weiterlesen ist es wirklich wert!
  17. Cover des Buches Falsches Spiel mit Alcolix (ISBN: B0045NV9DU)

    Falsches Spiel mit Alcolix

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Hinter den Kulissen von Comicita, der Comicstadt, wo sich sämtliche Comicfiguren tummeln. Man hat es schon geahnt: Obelix ist in Wirklichkeit hochintellektuell, Asterix ein Trinker usw. Regisseur Spielbein will einen Alcolix-Film drehen, der Hauptdarsteller ist in der Kantine versoffen und sucht in Lucky-Luke-Manier das Weite, Tim und Strapsi spielen auch mit (sogar in einem Film-im-Comic) und Tim wird als neuer Hauptdarsteller für den Alcolix-Film verpflichtet. Genialer Blödsinn, der aufzeigt, wie die Comicfiguren "in echt" sind, also quasi ein Insiderreport.
  18. Cover des Buches Wo liegt Amerika? (ISBN: 9783499235245)
    Thomas Überhoff

    Wo liegt Amerika?

     (11)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Das amerikanische Jahrhundert (ISBN: B009JHJ85S)
    Dieter - Emmerich, Klaus Kronzucker

    Das amerikanische Jahrhundert

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Arun

    Das amerikanische Jahrhundert von Dieter Kronzucker/ Klaus Emmerich

    Ein schon etwas älteres Sachbuch von 1990.

    Doch die bis dahin erfolgten Ereignisse sind kritisch und anschaulich beleuchtet.

    Dabei wird ein großer Bogen geschlagen über Besiedlung, Politik, Rassenzugehörigkeit, Industrie & Wirtschaft, Kirchen & Sekten, Kultur und vielen anderen Themen.

    Habe mir einiges Notiert und schreibe mal einige Beispiele auf.

    Keine andere Nation weist so viele Psychoanalytiker auf wie die USA.

    Wir erhalten Einblicke in das Entstehen der Filmindustrie und ihrer Folgen.

    Mäzenatentum und Spenden von erfolgreichen Personen. Sekten – Mormonen als gutes Beispiel.

    Verschieden Zuwanderungswellen und die Begrenzung nach Staatsangehörigkeit.

    Rassenprobleme und Diskriminierung

    Die klassische Regel für Neuankömmlinge „Harte Arbeit für wenig Lohn“

    Die Rolle der USA in verschiedenen Kriegen und Krisen.

    Der Weg zur Atombombe.

    Abrüstung – Aufrüstung – Weltraumfahrt.

    Weltwirtschaftskrise, New Deal, Kriegswirtschaft, Konsumwelle.

    Industrieansiedlungen von Japan in der USA.

    Computerentwicklung.

    Diese und noch viele andere Themen werden unter die Lupe genommen und gut verständlich beschreiben. Das Buch hat mich gut unterhalten und dazu beigetragen meinen Wissensstand etwas zu verbessern.

  20. Cover des Buches Amerika (ISBN: 9783442124213)
    Wolf von Lojewski

    Amerika

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Willard und seine Bowlingtrophäen (ISBN: 9783905802573)
    Richard Brautigan

    Willard und seine Bowlingtrophäen

     (28)
    Aktuelle Rezension von: haali

    Rezension zu Willard und seine Bowlingtrophäen

     

    Ein Roman, der schlicht aber wirkungsvoll aufzeigt, wie es ist, am falschen Ort zum falschen Zeitpunkt zu sein.

    Die Geschichte spielt in den 70gern ohne Handy und Facebook in Amerika. Es drei einfach gestrickten Logen-Brüder suchen verzweifelt ihre geklauten Bowlingtrophäen, die warum auch immer jetzt ein Pärchen besitzt, welche auch im Haus von Constance und Bob leben.

    So nimmt die Geschichte ihren Lauf in kurzen beschaulichen Kapiteln mit kurzweiligen Überschriften.

    Der groteske Krimi hat mich sofort gefesselt und in die Abgründe der Figuren hineingezogen.

    Manches habe ich nicht so richtig verstanden, doch ich hatte großen Spaß beim Lesen und empfehle dieses Buch gerne an Leser  weiter,  die das Schräge lieben.

  22. Cover des Buches Das Evangelium der Erfrischung. Coca-Colas Weltmission. Kultur und Ideen. (ISBN: 9783499178849)
  23. Cover des Buches Letzte Nacht (ISBN: 9783499248986)
    Stewart O'Nan

    Letzte Nacht

     (43)
    Aktuelle Rezension von: schlumpitschi_liebt_buecher

    Manny muss seinen letzten Tag in einem Restaurant bevor es zusperrt und geht dort alle Gefühlswelten nochmals durch.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, da es die Geschichte eines ganz normalen Arbeiters beschreibt, der mit der kapitalistischen Gesellschaft umgehen muss.
    Das Buch habe ich von der Wiener Aktion "eine Stadt ein Buch" und meiner Meinung nach wurde es sehr gut ausgewählt, da viele sich damit sicher identifizieren können.
    Der Autor schreibt wunderbar und man kann sich sofort in die Charaktere hineinversetzen und ihre Probleme gut verstehen.

    Es ist eine Leseempfehlung und sehr schnell und flüssig zu lesen.

  24. Cover des Buches Gebrauchsanweisung für Amerika (ISBN: 9783492275750)
    Paul Watzlawick

    Gebrauchsanweisung für Amerika

     (32)
    Aktuelle Rezension von: fraeulein_lovingbooks



    Inhalt

    Nehmen Sie nie, wirklich nie die Hand aus der Hosen­tasche. Allenfalls zur Begrüßung. Rechnen Sie damit, sowohl von links als auch von rechts überholt zu werden. Denken Sie bei Verabredungen stets daran, auf das »a.m.« oder »p.m.« zu achten. Vergessen Sie bloß Ihre Kreditkarte nicht. Seien Sie überhaupt kreditwürdig! Drehen Sie immer die Heizung auf volle Pulle, und schalten Sie gleichzeitig die Klimaanlage ein. Üben Sie buchstabieren. Machen Sie sich mit Yards, Zoll und Feet vertraut. Fragen Sie keinesfalls nach dem Klo – ein Amerikaner geht höchstens mal »to the bath-room«. Seien Sie auch sonst auf einige Tabus gefasst. Und vertrauen Sie blind Paul Watzlawicks Anleitung, die uns Amerika seit 30 Jahren unvergleichlich nahe­bringt.
    (Quelle: Amazon )

     

    Meine Meinung

    Auf den ersten Blick wirkt Amerika mit seinen Gepflogenheiten sehr verwirrend, doch der Autor schafft es wirklich alles einen Sinn zu geben. So das man es als „Ausländer“ auch nachvollziehen kann.
    Der Aufbau der Städte (z.B. New York City) mit seinen Häuserblöcken und den Hausnummern, fand ich immer schon viel sinnvoller als die vielen verschiedenen Namen von Straßen innerhalb von 1 km. Bei mir Zuhause endet die eine Straße plötzlich und geht in eine neue über. Völlig sinnfrei und unlogisch.
    Die Geschichte mit den Vorhängen und den Jalousien, die am helllichten Tag geschlossen werden, um dann das Licht anzumachen, finde ich amüsant. Ich kann es gut nachvollziehen, denn ich bin ebenfalls ein Mensch, der ungern jeden in seine Wohnung schauen lassen möchte. Dazu kommen noch viele andere interessante Informationen und Anekdoten, die einen oft zum Schmunzeln bringen.

    Überhaupt nicht gefallen hat mir der Abschnitt „Homo americanus“, der langweilig und langweilig beschrieben wurde. Der Inhalt war für mich uninteressant und ich habe viel überflogen.
    Alles in allem ein interessantes Buch, das man auf jeden Fall mal lesen sollte.
    Allerdings wäre es für eine Amerikareise nur bedingt hilfreich – zumindest in meinen Augen.

     Sterne

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