Bücher mit dem Tag "amerikaner"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "amerikaner" gekennzeichnet haben.

151 Bücher

  1. Cover des Buches Die Blutlinie (ISBN: 9783404169368)
    Cody McFadyen

    Die Blutlinie

    (4.582)
    Aktuelle Rezension von: buecherrausch_blog

    📚Buchrezension📚

    Titel: Die Blutlienie 

    Autor: Cody McFadyen

    Bewertung: ⭐️10/10


    Mehr auf buecherrausch.com ❤️‍🔥🖤 Rezensionen | Empfehlungen | Leseproben | Neuerscheinungen & vieles mehr!


    ✨Meine Meinung: 

    WOW - schon ab der ersten Seite war ich komplett gefesselt!! 

    Dieser Thriller ist brutal, intensiv und absolut nichts für schwache Nerven. McFadyen schreibt so eindringlich - Herzklopfen garantiert! 😱🤩

    Spannend: Er greift sogar auf echte Jack the Ripper Elemente zurück! 😳


    Ohne zu spoilern - WAS FÜR EIN ENDE😨


    ⚖️Kritik:

    Für alle, die es nicht so blutig wollen - Finger weg! 😉


    📖Fazit: 

    Ein Thriller, der unter die Haut geht! Ich kann euch das Buch nur wärmstens Empfehlen! 


    👉Wie findet ihr den Auftakt der Smoky Barrett Reihe? 🫣

  2. Cover des Buches Children of Blood and Bone (ISBN: 9783596712168)
    Tomi Adeyemi

    Children of Blood and Bone

    (494)
    Aktuelle Rezension von: bstbsalat

    Wieder einmal frage ich mich rückblickend, was mich so lange davon abgehalten hat, ein Buch zu lesen. Children of Blood and Bone steht seit Jahren auf meiner "unbedingt irgendwann lesen"-Liste und als es bei NetGalley angeboten wurde, habe ich nicht lange überlegt. Umso länger lag es dann einfach da, weil bei mir die Luft raus war und ich mich lieber mit klarem Kopf in eine neue Geschichte stürze als mich in Momenten der Leseflaute durch ein Buch zu quälen - denn dann kann es mir eigentlich gar nicht gefallen. Nun habe ich innerhalb einer Woche diesen ersten Band der Trilogie verschlungen und bin sehr neugierig, wie es mit Zélie, ihren Begleiter*innen und der Magie weitergeht. 


    Ich hatte eine gewaltige (und gewalttätige) Geschichte erwartet, voller Mut und Abenteuer und vor allem voller Zorn. Zorn auf die Welt, die Machtungleichheiten nicht nur ermöglicht, sondern geradezu fördert; Zorn auf die Unterdrücker und die Grenzen der eigenen Fähigkeiten. Dazu eine kleine Prise Romance und eine große Prise Magie. Dieses Mal wurden meine Erwartungen genau getroffen, aber um eine fantastische Welt ergänzt. 


    Zélie war mir sofort sympathisch, blieb es aber nicht durchgehend. Manchmal trifft sie Entscheidungen oder lässt durch ihre inneren Monologe Einblicke in Gedankengänge zu, die mir unlogisch erscheinen und die oft auch Konsequenzen haben. Aber hey, sie ist ein Teenager. Dass ich aus meiner Perspektive anders denke als sie, das ist wohl kaum verwunderlich. Am meisten gestört hat mich an Zélie, dass sie immer wieder an sich zweifelt, was ihr aber von vielen Menschen mal mehr, mal weniger metaphorisch eingeprügelt wurde. Es wäre schön gewesen, wenn sie diesen angelernten "Makel" mit der Zeit ablegen würde. Ich hoffe, das tut sie in den Fortsetzungen. Zélie ist ein junges Mädchen der untersten Gesellschaftsklasse, dass sogar zum eigenen Bruder eine riesige Distanz auf Ebene der Wertschätzung und Anerkennung empfindet. Sie fühlt sich von so gut wie allen Menschen verraten und verfolgt, was von der Realität gar nicht so weit entfernt ist. 


    Amari ist für mich eine angenehmere Protagonistin gewesen. Sie kommt direkt aus dem Palast, hat in Wohlstand gelebt, was aber in ihrem Fall gleichbedeutend mit einem goldenen Käfig und Einsamkeit ist. Amari fühlt sich mit ihrer Dienerin verbundener als mit ihrer eigenen Familie und nutzt eine flüchtige Chance, um diesem Leben zu entkommen - und um genau für die eine Sache zu kämpfen, die ihr eigener Vater mit Mord und Genozid unterdrückt. Dabei wächst sie immer wieder über sich selbst hinaus und legt dabei eine spürbare Entwicklung hin. Im Vergleich zu Zélie, die am Ende innerlich noch etwa genauso aussieht wie am Anfang - "nur" ein bisschen traumatisierter -, ist Amari quasi ein neuer Mensch. Das zu verfolgen war richtig toll. 


    Inan, der einzige männliche Protagonist, aus dessen Perspektive einige Kapitel erzählen, ist meiner Meinung nach im Vergleich mit den Mädchen eine komplexere Figur: Zélie ist zornig, verletzt und auf Rache, später auch auf ein größeres Ganzes aus. Amari ist kurz davor gebrochen zu werden und flieht ins Exil, bevor sie ihre gesamte Haltung auf Rebellion und Angriff ausrichtet. Und ihr Bruder Inan? Er ist der treue Soldat, der gute Sohn des grausamen Königs, der die Lehren seines Vaters gehorsam umsetzt und an dessen Wahrheit glaubt. Der Krieger, dem der Boden unter den Füßen wegbricht, als seine Augen für die Realität geöffnet werden und er ins Zweifeln gerät. Der versucht, eine neue, eigene Wahrheit zu finden, eine Seite zu wählen und der immer wieder von äußeren Einflüssen in verschiedene Richtungen gelenkt wird. Man könnte Inan als wankelmütig beschreiben und würde damit nicht falsch liegen. Wenn man aber berücksichtigt, wie blind er lange Zeit gewesen ist für die Ereignisse außerhalb des Palasts und wie sehr ihn die hasserfüllten Worte seines Vaters ausfüllten, wie sehr er danach strebte, dessen Anforderungen gerecht zu werden, dann verändert und entwickelt sich Inan im Verlauf der Geschichte am meisten. Und doch bleibt Amari meine Favoritin.


    Besonders wird diese bekannte Geschichte von Macht, Unterdrückung und Rebellion durch die Magie. Gewährt durch Götter, erweckt durch Beschwörungen und anhaltenden Glauben und vernichtet - zumindest vorübergehend - durch einen machtgierigen Sterblichen. Viele Elemente dieser Magie sind mit Kulturen verknüpft, die mir fremd sind und damit eine ganz eigene Welt in meinem Kopf entstehen ließen. Soweit ich herausfinden konnte, hat sich die Autorin von westafrikanischen Mythen inspirieren lassen und direkte Bezüge auf die Kultur der Yoruba eingesetzt, zum Beispiel in der Sprache der Magiebeschwörungen. Ich konnte schon viele verschiedene Magie- und Glaubenssysteme in den unterschiedlichsten Büchern kennenlernen: Children of Blood and Bone ist in dieser Masse für mich, für den Moment, einzigartig. (Zugegeben, ich habe bisher wenig gelesen, das sich auf afrikanische Kulturen bezieht. Dieses Buch verdeutlicht für mich, dass sich daran etwas ändern sollte.)


    Children of Blood and Bone hat glasklare Messages zum Thema Rassismus und Colorismus, die allerspätestens im Nachwort der Autorin deutlich werden sollten. Dort verbindet sie einzelne Storyelemente mit Rassismus und Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA, mit der Black Lives Matter Bewegung, und benennt konkrete Schwarze Opfer dieser Gewalt. 


    Obwohl mir die Geschichte richtig gut gefällt und ich große Freude daran hatte, den Figuren bei ihrer Entwicklung zuzuschauen, stört mich leider genau das etwas: Ich blieb Zuschauerin. Es fühlte sich nicht wirklich an, als ob ich Zélie, Amari, Tzain und Inan begleite, sondern als ob ich im Nachhinein ihre Geschichte erzählt bekomme. Das kann natürlich auch damit zu tun haben, dass ich Weiß bin und die Figuren Schwarz sind. Ich führe es aber vielmehr auf die Erzählweise zurück, die mich trotz aller Emotionalität doch etwas auf Distanz hielt. Manchmal waren die Details zu ausschweifend, sodass ich auch mal eine Seite zurückblättern musste, um den roten Faden wieder aufzugreifen. Manchmal passierte etwas mit einer Figur und es war mir total egal, weil ich vorher nicht genug Zeit mit ihr verbracht hatte, um sie besser kennenzulernen und Nähe aufzubauen. Manchmal ging es dann wieder so schnell, dass ich das Gefühl hatte, etwas Wichtiges übersprungen zu haben.  


    Fazit

    Insgesamt ist Children of Blood and Bone genau wie ich erwartet habe und mehr: Zornig. Hoffnungsvoll. Magisch. Mystisch. Rebellisch. Es hat mir gut gefallen, den drei Held*innen auf ihrer Reise zu folgen und Einblicke in diese Fantasy-Version der Yoruba-Kultur zu erhalten. Leider hat mich der Schreibstil unterwegs öfter kurz verloren. Ich bin deshalb sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht und schließlich endet, aber bis zum Lesen der Fortsetzung wird wohl erneut etwas Zeit vergehen.

  3. Cover des Buches The Circle (ISBN: 9780241146507)
    Dave Eggers

    The Circle

    (295)
    Aktuelle Rezension von: mcfly0

    In The Circle entwirft Dave Eggers ein fesselndes Bild einer Welt, in der ein mächtiger Tech-Konzern mit sozialer Transparenz, Kontrolle und ständiger Vernetzung das Leben seiner Mitarbeitenden dominiert. Protagonistin Mae Holland taucht zunehmend in eine Welt ein, die die persönliche Freiheit für Likes und Anerkennung aufgibt. Eggers zeigt eindrucksvoll, wie soziale Medien und Überwachung verschmelzen könnten – eine beunruhigende Dystopie, die heutige Entwicklungen aufgreift.

  4. Cover des Buches Vox (ISBN: 9783596704514)
    Christina Dalcher

    Vox

    (423)
    Aktuelle Rezension von: buchstaeblichverliebt

    "Gesellschaft lenkt nur Aufmerksamkeit auf das, was wir nicht mehr haben." [S. 47]


    In einem Amerika der Zukunft wird Frauen das Recht abgesprochen zu reden und gleichberechtigt zu leben.

    Nur hundert Worte stehen einer jeden Frau pro Tag zur Verfügung, erfasst durch einen Wortzähler, der bei Überschreitung der vorgesehen Anzahl  schmerzhafte Elektroschocks auslöst.


    Als der Bruder des Präsidenten nach einem Schlaganfall an Wernicke-Aphasie leidet, wird die Wissenschaftlerin Dr. Jean McClellan gebeten, gemeinsam mit ihren Kollegen ein Serum zu erstellen, welches die Aphasie heilt.

    Im Gegenzug erhält sie für die Zeit der Erforschung des Mittels ihre eigene uneingeschränkte Sprache wieder.

    Doch wer das Wunder vollbringen kann, Substanzen zu erstellen, die Menschen heilen, der kann auch welche erstellen, die das Gegenteil bewirken und Menschen für immer zum Schweigen bringen, oder?


    Das war (überraschenderweise) richtig gut.

    Dystopisch, spannend und unterhaltsam und in Anbetracht der momentanen Situation leider auch durchaus vorstellbar.


    "Das Leben wirft mit kleinen Ironien nach uns." [S. 386] 

  5. Cover des Buches The Name of the Wind (ISBN: 9780756404741)
    Patrick Rothfuss

    The Name of the Wind

    (191)
    Aktuelle Rezension von: Carmen_Rebecca_Engels

    Mein absolutes Liebslingsbuch. Ich lese es immer wieder (insgesamt jetzt schon 5 mal ^^) und kann es nur empfehlen. Die Geschichten in der Geschichte, die originelle Welt, die wundervollen Protagonisten - hier stimmt einfach alles.

  6. Cover des Buches Secret Fire 1. Die Entflammten (ISBN: 9783841505095)
    C. J. Daugherty

    Secret Fire 1. Die Entflammten

    (508)
    Aktuelle Rezension von: Lenny

    Geheimes Feuer - ich finde es sehr schade, dass jetzt so viele Bücher englische Titel haben. Manches hört sich im englischen besser an, das verstehe ich schon. Vielleicht muss ich einfach mein Englisch verbessern, damit ich alles verstehe. 

    Das Cover finde ich etwas lahm, doch die Geschichte nicht. Der Klappentext hat mir gefallen. Und deshalb musste ich das Buch unbedingt lesen. Und ja! Es ist sehr gut geschrieben. Magische Kräfte außer Kontrolle. Ein uralter Fluch, der Sascha nur noch wenig Zeit lässt.... Sehr sehr spannend und am Ende des Buches komplett turbulent. Ich habe mich sofort an Band 2 gemacht. Viel Spaß beim lesen, es lohnt sich! 

  7. Cover des Buches Die Shannara-Chroniken - Das Schwert der Elfen (ISBN: 9783734161032)
    Terry Brooks

    Die Shannara-Chroniken - Das Schwert der Elfen

    (122)
    Aktuelle Rezension von: Xamaror

    Ich habe das Buch gerne gelesen zum, Inhalt wurde schon einiges geschrieben. 

    Ich finde der Autor hat einen einfachen und flüssigen schreib Still, auch gut gefallen hat es mir das Er ausführlich alles beschreibt und sehr Detailtreu.

    Wie schon einige erwähnt haben hat es mich an einigen stellen an Herr der Ringe Erinnert.

  8. Cover des Buches Der Monstrumologe (ISBN: 9783404206674)
    Rick Yancey

    Der Monstrumologe

    (184)
    Aktuelle Rezension von: FritziS

    Der Monstrumologe hat mich neugierig gemacht, weil die Idee außergewöhnlich ist. Will Henry, der junge Assistent des schrulligen Dr. Warthrop, erlebt grausame Abenteuer mit Monstern, die anders sind als alles, was man sonst kennt. Die Anthropophagi sind kreativ erdacht, aber die Beschreibungen der Handlungen sind so detailliert, dass sie mich eher abgestoßen haben.

    Will Henry ist eine gute Figur, die man versteht, weil er zwischen Angst und Pflichtgefühl schwankt. Warthrop ist faszinierend, aber auch unsympathisch, was die Dynamik spannend macht. Die Sprache ist dicht und atmosphärisch, aber manchmal auch schwerfällig.

    Das Buch hat sicher literarische Qualitäten, die Atmosphäre ist einzigartig, doch für mich war es stellenweise zu blutig und zu sehr auf Ekel gesetzt. Deshalb kann ich es nicht voll empfehlen, auch wenn ich die Idee mochte. Die nachfolgenden Bände möchte ich eher nicht lesen. Für mich reicht es nur für drei Sterne.

  9. Cover des Buches Dry (ISBN: 9783733505011)
    Neal Shusterman

    Dry

    (578)
    Aktuelle Rezension von: Novaa

    In Südkalifornien bricht die Versorgung zusammen, Tap-Out.

    Alyssa, ihr Bruder Garrett und Nachbar Kelton kämpfen ums Überleben, begleitet von Jacqui und Henry. Der Road-Trip zeigt eindrucksvoll, wie schnell Ordnung zerfällt, was Dehydration bedeutet und wie gnadenlos Menschen werden, wenn das Überlebensnotwendige fehlt. Spannend und beklemmend erzählt, mit hohem Tempo. Das Ende wirkt etwas konstruiert, wohl der Jugendzielgruppe geschuldet. Trotzdem ein packender Thriller, der zum Nachdenken über Wasserknappheit anregt. Sehr empfehlenswert!

  10. Cover des Buches Pretty Girls (ISBN: 9783365005323)
    Karin Slaughter

    Pretty Girls

    (418)
    Aktuelle Rezension von: celinenala

    Die Geschichte dreht sich um Claire, die bei einem Raubüberfall ihren Ehemann verliert. Nach dem Tod von Paul, Claires Mann, findet Claire Hinweise darauf, dass ihr Mann in schlimme Geschäfte verwickelt war, die mit dem Verschwinden von Claires Schwester Julia zusammenhängen könnten. Als dann auch noch Claires Schwester Lydia verschwindet, beginnt für beide Schwestern ein Wettlauf gegen die Zeit.

    Ein von Anfang bis Ende sehr spannendes Buch, das ich fast nicht weglegen konnte. Die Geschichte hat mich ziemlich mitgenommen und war teilweise auch ein wenig verstörend. Die positiven Bewertungen hat die Autorin absolut verdient. Das war auf jeden Fall nicht mein letztes Slaughter-Buch.

  11. Cover des Buches The Night Circus (English Edition) (ISBN: B01MQIP1KQ)
    Erin Morgenstern

    The Night Circus (English Edition)

    (128)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Ein tödliches Spiel zweier konkurrierender Magier, zwei Kinder, die sich ineinander verlieben, aber bereits als Feinde geboren wurden. Es kann kein Happyend geben, weder für die Väter noch für die Kinder. Aber vielleicht liegt der Schlüssel in der gemeinsamen Magie!

    Das Buch birgt so viel mehr als nur eine klassische Liebesgeschichte, denn es ist magisch und mitreißend. Absolute Leseempfehlung

    ❄️❄️❄️❄️❄️!

  12. Cover des Buches Flirt mit Nerd (ISBN: 9783570309957)
    Leah Rae Miller

    Flirt mit Nerd

    (261)
    Aktuelle Rezension von: america2903

    In „Flirt mit Nerd„ dreht es sich um die 17-jährige Maddie, die mit dem beliebtesten Footballspieler der Schule zusammen ist. Sie selbst ist Cheerleaderin, aber führt gewissermaßen ein Doppelleben, denn sie liebt Comics, aber hält dies geheim. Als sie dann auf den Nerd Logan trifft, bricht ein Gefühlschaos aus..

    Meine Meinung:

    Ich fand Maddie ist eine sehr angenehme Protagonistin, sie handelt nachvollziehbar und logisch (für mich). Ich lese selbst viel, obwohl keiner meiner Freunde diese Leidenschaft teilt, das finden auch manche Leute seltsam. Deshalb fand ich Maddie von Anfang an sympathisch und konnte mich gut mit ihr identifizieren. Auch Logan mochte ich gern, er war total lieb, und ich denke, ich hätte ihn auch sehr gemocht wenn ich an Maddie‘s Stelle gestanden hätte :)

    Das Buch hatte außerdem einen sehr angenehmen Schreibstil, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Es ist zwar nicht sonderlich tiefgängig, aber vermittelt trotzdem gewisse Werte und ist einfach sehr süß und angenehm um es zwischendurch zu lesen. Von mir eine klare Empfehlung!


  13. Cover des Buches The Goldfinch (ISBN: 9780606353144)
    Donna Tartt

    The Goldfinch

    (42)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Sophilius

    Wo fange ich nur an? 

    Dieses Buch hat mir wahrhaftig den Boden unter den Füßen genommen. Aber ich denke, eine Geschichte, die beinahe 800 Seiten knackt, MUSS intensiv Und emotional desaströs sein. 

    Die Lebensgeschichte Theodore Decker`s ist - gelinde gesagt - zutiefst dramatisch. Terroranschlag, Vollwaise, Drogen, Alkohol, Angstzustände und eine Liebe, die so niemals geschehen wird...kann ein Mensch mehr verkraften? Lange habe ich dem Bild „Der Distelfink“ nicht wirklich die Aufmerksamkeit geschenkt, die nötig gewesen wäre, wie sich nun zu Ende der Geschichte herausgestellt hat. Die Tagebucheinträge und die wahnsinnigen Verläufe von Theos Leben hier in einigen Zeilen zu skizzieren, würde dem Buch nicht gerecht werden. Manche Bücher lassen einen derart erschüttert und sprachlos zurück, dass die Worte zunächst nicht gefunden werden möchten, um darüber zu sprechen. Dieses Buch von Donna Tartt ist eines dieser Bücher...und doch kann ich jedem, der jemals auf diese Geschichte stoßen wird, nur ans Herz legen, diese zu lesen, die es wirklich jede Seite, sei es auch noch so detailliert beschrieben, wert ist gelesen zu werden. Eine Geschichte, die wahrhaft davon lebt, dass sie wirklich jede Kleinigkeit über Seiten lang verwebt, mit den zufälligsten Begebenheiten (so scheint es nunmal zunächst), die sich als wahrhaft schicksalhaft erweisen und nebenbei meine Liebe für Kunstgeschichte wieder neu entfacht hat.

    Ich werde noch lange über dieses Buch nachdenken, welches mich mit jeder Faser meines Körpers auf das höchste gefordert hat. Wer Lust hat auf leichte Kost, ist hier fehl am Platz, wird jedoch mit einer der unglaublichsten Geschichten belohnt, wenn er/sie sich darauf einlässt. Einzig und alleine sollte sich der/die Leser*in im Voraus überlegen, ob er/sie das Buch auf englisch oder deutsch lesen möchte. Ich für meinen Teil habe das Buch im Original gelesen und möchte nun zu guter Letzt jedem auf dem Weg geben, der eventuell auch mit dieser Ausgabe liebäugelt, dass das sprachliche Level sehr hoch ist und man stellenweise sehr gefordert ist und eventuell manche Passagen mehrmals lesen muss, um zu verstehen, um was es sich nun handelt. (Ich habe einen 7.5 IELTS was Englisch C1 entspricht {als kleiner Anhaltspunkt})

    Und nun zu guter Letzt ein Zitat, welches wie ich finde, ein wenig dem gesamten Buch entspricht: 

    “You see one painting. I see another, the art book puts it at another remove still, the lady buying the greeting card at the museum gift shop sees something else entire, and thats not even to mention the people separated from us by time - four hundred years before us, four hundred years after we`re gone - it`ll never strike anybody the same way and the great majority of people it`ll never strike in any deep way at all but - a really great painting is fluid enough to work its way into the mind and heart through all kinds of different angles, in ways that are unique and very particular. Yours, yours. I was painted for you.” 


  14. Cover des Buches Revival 1: Unter Freunden (ISBN: 9783864259340)
    Tim Seeley

    Revival 1: Unter Freunden

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Serkalow
    Spoilerfrei für alle 8 Teile

    Seit 2013 erscheint diese Serie beim deutschen Comic-Verlag Cross-Cult und just in diesem Monat ist der abschließende 8 Band erschienen.

    Grund genug für mich, mich der Serie zu widmen, zumal sie wirklich gut auf einem 10 Zoll Tablet als E-Book zu lesen ist.

    Tim Seeley ist mir als alter »Batman-Fan« aus seinen Beteiligungen an diversen Serien, Crossovern und Storys um den dunklen Ritter bekannt. Bei »Revival« weckten zunächst die augenscheinlichen Parallelen zur französischen TV-Serie »The Returned« deren 1. Staffel ich für wirklich ganz große Kunst halte, meine Neugier.

    Ähnlich zu »The Returned«, wird die Grundidee, dass die Toten zurückkehren, nicht in einer Zombie-Schlachteplatte dargeboten. Nein. Auch bei »Revival« geht es eher um das ganz große und zutiefst menschliche Drama. Um Leben und Tod. Um Trauer, Verlust, Schmerz und die Bewältigung dieser Emotionen. Um Familie und Beziehungen.

    Nicht die Toten bilden den wirklichen Motor der Story, sondern die Lebenden. Wie gehen sie damit um, dass die, von denen sie eigentlich Abschied genommen hatten, plötzlich wieder da sind.

    Hier drängten sich mir sogar Parallelen zu »The Leftovers« auf, wo auch nie die Frage wichtig war, wo die »Verschwundenen« hin sind, sondern, wie die Verbliebenen mit ihrem »Schicksal« umgehen.

    All diesen Fragen geht Tim Seeley in seiner Geschichte nach und behält dabei geschickt alle Fäden in der Hand.

    »Revival« ist ein großartige Ensemblestory. Man alle Teile am Stück lesen, um die vielfältigen Handlungsstränge und unterschiedlichsten Figuren im Auge zu behalten. Das eine oder andere Mal in einem der vorhergehenden Bände zu blättern (»Hmm ... wer war das jetzt eigentlich noch mal?«) Bleibt vielleicht dennoch nicht aus.

    Der Spannung tut es keinen Abbruch. Zu geheimnisvoll sind die Vorgänge in und um die Kleinstadt. Zu sehr ist der eine rote Faden ja eigentlich eine klassische Krimihandlung. Dana Cypress sucht den Mörder ihrer, mittlerweile ebenfalls »wiedererweckten« Schwester. Da diese sich nicht an ihn erinnern kann. Scheinbar unbeeindruckt von den irrsinnigen Vorgängen um sie herum, hat Dana nur dieses eine Ziel vor Augen.

    Überhaupt spielt der Autor geschickt mit den »Gut und Böse« Erwartungen des Lesers. Jeder Akteur hat hier seine (durchaus nachvollziehbaren) Motive.

    Dabei lässt er noch ohne großen Zeigefinger aktuelle politische Themen einfließen. Zeigt ein gesellschaftskritisches Bild der heutigen USA. (Muslimphobie, reaktionäre Hinterwäldler, aber auch homosexuelle Beziehungen mit Kind.)

    Überhaupt scheinen die verschiedenen Entwürfe zu möglichen Familienmodelle und die Rolle, die ihre jeweiligen Mitglieder darin einzunehmen versuchen, einer der Haupthintergedanken der Story zu sein. Damit wird »Revival« zu einem überraschend tiefsinnigen Horrorvergnügen.

    Im Gegensatz zu »The Returned« oder »Leftovers« schließt »Revival« sogar mit einer, in der Story, schlüssigen und nachvollziehbaren Erklärung, warum die Toten zurückgekehrt sind.

    Ab dem dritten Band schleichen sich nach und nach immer mehr Horror (teilweise sogar Splatter) Elemente in die Story ein.
    Da dies aber, eventuell im Gegensatz zu Seeleys »Hack’n’Slash« Streich nicht das Hauptelement bilden sollen, nehmen Mike Nortons Zeichnungen ihnen zum Glück den brutalen Charakter.

    Die Panels sind schlicht und gewöhnlich. Mike Norton verzichtet auf jegliche Experimente. Sein Strich ist klar, die Farben einfach.
    Dafür sind die Bilder allerdings sehr detailliert und realistisch gearbeitet.
    Und genau diese Schlichtheit, verschafft dem Horror-Mystery-Drama eine oberflächlich verspielte erscheinende Ebene, die umso mehr in der Tiefe wirkt.
    Ich glaube, wenn z.B. jemand wie Dave McKeen (Arkham Asylum, Sandmann etc.) »Revival« umgesetzt hätte, wäre Tim Seeleys Story kaum noch zu ertragen.

    Insgesamt ein wunderbar spannendes, großartig erzähltes und passend gezeichnetes Werk, dass zumindest Freunden der o.g. Fernsehserien einen Blick wert sein sollte.

    4 Sterne. (Einen Stern Abzug gibt es für die teilweise wirklich sehr schlecht übersetzte bzw. nicht gut lektorierte/korrigierte deutsche Fassung.)
  15. Cover des Buches The Wise Man's Fear (ISBN: 9780756407919)
    Patrick Rothfuss

    The Wise Man's Fear

    (143)
    Aktuelle Rezension von: Borch3Dohlen
    1. Handlung: 29/30
    Die Handlung wird komplexer und man muss das Buch (und den Name des Windes) min. zweimal lesen um die vielen kleinen Details zu erkennen und zu verstehen. Sie hat allerdings auch einige längen und einige Elemente die nicht wirklich optimal umgesezt sind.


    2. Schreibstil/Umsetzung: 26/30
    Der Schreibstil ist unveränder brilliant. Doch die Umsetzung ist schlechter als im ersten Band. Die Seitenzahl die manchen Handlungs elementen zugemessen wird scheint oft ungerechtferigt. Oft zulang zulang, manchmal zu kurz. Wenn man aber die vielen Details beim 2. lesen entdeckt macht es die Längen wieder wett. Hätte dennoch wesentlich besser sein können.

    “You are a night walker. A moon follower. You must be safe from iron, from cold, from spite. You must be quiet. You must be light. You must move softly in the night. You must be quick and unafraid.”

    "I do this so you cannot help but hear. A wise man views a moonless night with fear.”


    3. Charaktere: 18/20
    Es werden einige neue Characktere eingführt. Es gibt zwar wieder etwas schwächere Nebencharaktere (Wil und Sim haben diesmal mehr Fokus - und das ist auch gut so), aber genauso gibt es richtig gute.


    4. Worldbuilding: 19/20
    Die Welt wird erkundet! Interessante neue Kulturen und endlich bekommt die Welt etwas einzigartiges. Hier ist der 2. Band besser als der erste.


    Anmerkung: Die erste Hälfte zieht sich, das Sexleben von Kvothe wirkt teils etwas aufgesetzt und die Romanze wird sehr frustrierend. Sonst ist das Buch besser als der 1. Band. Wer sich bei Band 1 schon an dem langsameren Fluss störte wird hier möglicherweise nicht viel Freude haben. Mehr action ist, zumindestens in manchen Teilen, vorhanden.


    Gesamt: 92/100 ---> 5 Sterne
  16. Cover des Buches The Road (ISBN: 9781617530029)
    Cormac McCarthy

    The Road

    (81)
    Aktuelle Rezension von: atlastypewriter

    I went into this with high hopes. Apocalyptic novels are a guilty pleasure of mine, after all. This... was disappointing to put it mild. Reasons structured below cause there are so freaking many (spoilers ahead duh)


    Bleak Worldbuilding

    The book is set after an unnamed apocalyptic event that remains undefined from start to finish. Not a disqualifying point in itself but it gives a first hint on how the author operates. After said event, the whole world basically died: nature is dead, the air is toxic with ash, the sun can't penetrate the ash clouds and gray fog, resources are diminishing, so people are even turning to cannibalism to survive. One would think you could get a compelling story out of that setting, right?

    Nope. The setting adds absolutely nothing to the story except to “explain” why every character except the main ones, a father and his son, turned into cannibals (and rapists and slave keepers cause for the author that's apparently the same pipeline). Every time the setting is mentioned is repetitive, even when the “plot” moves to a new place. The story wouldn't been different if it played out in a tesco parking lot or the Appalachian mountains, that's how little the surroundings matter to what the characters are doing (which isn't a lot in the first place).


    Annoying Main Character

    When I tell you, I wanted that man to die more than any character I ever read about, just so I would no longer be subjected to his inner monologue. He's a misogynistic, hardcore christian, paranoid, abusive coward that somehow manages to make me root for actual cannibals who eat their newly born. Yes, that's a thing that unironically happens. His son has the personality and defiance of a cardboard box, and Dad still manages to find offense and give him shit for existing while the literal world is ending.

    There's also no character development. You meet the characters at the start and that's who they are, cause why change a definitely-not-winning team? Can't have the reader actually developing sympathy for your characters, that would be outlandish.

    I also have to mention that all tension and any pity you might have felt for their situation evaporates halfway through the book: The main conflict of the book is the struggle for resources and the main character's fear that they might turn into cannibals, too. Then they stumble upon the solution: A forgotten bunker, filled with supplies that would last years, safely hidden away in a somewhat intact orchard. And then they leave! I may have thrown the book when I got to that part. Dad also never gives a reason for why they leave, just that they have to leave so they can reach the ocean, not to do anything there or something, no, just to get there to maybe find safety... So not a brain cell to be found and no character credibility either.

    The Worldview The Book Portrays

    I'm all for separating the author from the art, unless it's such an obvious self insert as it's here. 

    The author wrote this book after divorcing from his wife and fighting over custody of his son. So, of course, the wife in the book is a selfish, dumb and hysterical monster for holding the same opinion that Dad does (aka that dying is better than being raped or eaten by the “bad people”). But because she killed herself and also wanted to kill the son, she is the bad guy here but also the ideal the man still longs for. The only other female characters you see in this are a woman eating her baby after giving birth and a few women held as sex slaves/food and paraded around in chains and collars naked. On the risk of psychoanalyzing too much into this, I think there's a connection here, to that divorce situation.

    Then there's the whole savior complex the Dad has. Christianity is never explicitly mentioned, but the author is apparently very religious, and it shows in his writing in a way that happens when authors don't have enough skill to actually build a character instead of just projecting all their beliefs onto it without any reflection whatsoever.  But it becomes pretty clear that the only reason why the father and son are the only “good” people left (despite them abandoning, stealing and killing just like the rest) is their faith. Portraying non-christians as automatic pedophilic rapists who eat everyone, even kids, and don't value human life or have any morals just rubbed me the wrong way, especially since this is a regularly enforced thing every couple pages.


    All of this combined with the poor composition (you could shuffle the scenes, it would make no difference), poor writing quality (most meaningless dialogue you ever read) and complete avoidance of any punctuation (have fun reading every paragraph twice to figure out whether it's something a character is saying or not) just makes a nightmare of a book. I feel entitled to be reimbursed for the time I wasted, but sadly that's not a thing, so I hope you don't make the same mistake.

  17. Cover des Buches A Darker Shade of Magic (ISBN: B011T7AAT8)
    Victoria Schwab

    A Darker Shade of Magic

    (121)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    „A Darker Shade of Magic“, der erste Band der Trilogie „Shades of Magic”, von Victoria „V.E.“ Schwab erzählt eine multidimensionale Geschichte, die in drei verschiedenen, durch Magie verbundene Versionen von London spielt. Schwab wird oft gefragt, warum sie ausgerechnet die britische Hauptstadt als Setting auswählte. Sie erklärt ihre Entscheidung damit, dass London eine Stadt ist, in der Historie lebendig ist und „die Zeitalter, wie die Schichten einer Torte, übereinander liegen“. Außerdem versteht sie die gesamte Trilogie als einen Liebesbrief an „Harry Potter“ und wir alle wissen, wie wichtig London im Potterversum ist. Magie und die Idee einer Realität in Schichten – besser kann man „A Darker Shade of Magic“ eigentlich nicht zusammenfassen.

    Im Universum gibt es drei bekannte Dimensionen. Jede ist einzigartig, aber eines haben sie alle gemeinsam: in jeder Dimension existiert eine Stadt namens London. Magische Ankerpunkte verbinden die Städte und erlauben Antari wie Kell, zwischen ihnen zu reisen. Um sie auseinanderhalten zu können, ordnete Kell ihnen Farben zu. Im grauen London ist Magie so gut wie ausgetrocknet. Im roten London, Kells Heimat, schwingt sie harmonisch mit dem Leben, wird geehrt und geachtet. Im weißen London dient Magie als unwillige Sklavin der Menschen, unterworfen und gefesselt. Einst gab es ein viertes London. Das schwarze London. Doch es ist lange her, dass alle Portale dorthin zerstört und strenge Regeln erlassen wurden, um zu verhindern, dass die anderen Dimensionen dasselbe Schicksal ereilt. Als eines dieser Gesetze gebrochen wird, ist Kell der einzige, der eine Katastrophe verhindern kann. Mithilfe der jungen Abenteurerin Lila aus dem grauen London stellt er sich der Bedrohung. Können sie verhindern, dass die Dimensionen verschlungen werden?

    Bevor ich begann, diese Rezension zu „A Darker Shade of Magic“ zu schreiben, bin ich wie immer meine Notizen durchgegangen. Dabei fiel mir auf, dass diese überwiegend aus Fragen bestehen, was bereits eine verlässliche Auskunft darüber gibt, wie ich die Lektüre empfand. Meiner Meinung nach lässt dieser Trilogieauftakt viele Punkte ungeklärt, wodurch ich mich nicht richtig abgeholt fühlte, es gelang V.E. Schwab jedoch, meine Neugier so weit wachzukitzeln, dass mich die Antworten auf meine zahlreichen Fragen definitiv interessieren. Vermutlich ließ sich dieser Effekt gar nicht vermeiden, weil sich „Shades of Magic“ aus einigen unkonventionellen Ideen zusammensetzt und Schwab im ersten Band demzufolge erst einmal eine grobe Etablierung des Multiversums und des Magiesystems vornehmen musste, bevor sie die Hintergründe konsistent herausarbeiten kann. Beide Aspekte gefielen mir. Da sich „A Darker Shade of Magic“ hauptsächlich auf Kell konzentriert, der im roten London zu Hause ist, ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ausnahmsweise einmal nicht die Dimension, die unserer Realität am ähnlichsten ist. Ich finde das sehr ansprechend, weil es in einem interdimensionalen Konzept einfach unnötig ist, sich mit Bekanntem zufriedenzugeben. Dennoch bietet Schwab ihren Leser_innen mit der Implementierung von Lila, die aus dem grauen London stammt, das unserer Realität um etwa 1900 herum entspricht, einen Anker, durch den die Akzeptanz eines multidimensionalen Universums deutlich leichter fällt. Tatsächlich konnte ich mich mit Lila besser identifizieren als mit Kell, das lag allerdings nicht an ihrer Herkunft, sondern daran, dass mir ihre gesamte Persönlichkeit eher entgegenkam. Ihre Abenteuerlust und ihr Freiheitsdrang wirkten auf mich sehr attraktiv. Ich hatte das Gefühl, dass sie abgeklärter, selbstsicherer und sich ihrer Wünsche und Träume bewusster ist als Kell, der weder weiß, wo seine Wurzeln liegen, noch, welche Ziele er im Leben hat. Kell ist ein Antari, ein Blutmagier, der dank seiner seltenen Fähigkeiten zwischen den Dimensionen reisen kann und deshalb seit seiner Kindheit im Dienst des Königshauses steht. Alle drei Versionen von London sind Monarchien; es ist Kells Aufgabe, die Kommunikation zwischen ihnen zu gewährleisten. Die atmosphärische Abgrenzung der Städte überzeugte mich, obwohl der Großteil meiner offenen Fragen die Schattierungen der Magie betrifft, die sich in jeder Dimension anders äußern. Ich finde es großartig, dass Schwab Magie als bewusste Lebensform behandelt, aber ich habe nicht verstanden, wie weit dieses Bewusstsein reicht und ebenfalls nicht, ob die Magie einer Dimension für andere Dimensionen toxisch ist oder ob es neben der lokalen Magie eine Art interdimensionale Magie gibt, von der Gefahr ausgeht. Es scheint mir nicht plausibel, dass der einzige Unterschied darin besteht, wie die Menschen mit der Magie umgehen, denn dann könnte ihr Eindringen, wie es in „A Darker Shade of Magic“ geschieht, meiner Ansicht nach ausgeglichen werden. Vielleicht habe ich aber auch das ganze System noch nicht durchschaut. Ich hoffe, das klärt sich in den Folgebänden.

    Ich empfinde für die Trilogie „Shades of Magic“ aktuell eine gewisse Skepsis. Es ist nicht so, dass mir der erste Band „A Darker Shade of Magic“ mit seinen kreativen Ansätzen nicht gefallen hätte, aber die zahlreichen offenen Fragen, die ich nach der Lektüre sammelte, schüren meine Zweifel daran, dass V.E. Schwab sie tatsächlich alle beantworten wird. Ich bin natürlich gern bereit, mich vom Gegenteil überzeugen zu lassen und ich werde der Autorin die Gelegenheit dazu mit der Fortsetzung „A Gathering of Shadows“ einräumen, doch ich wurde in der Vergangenheit diesbezüglich oft enttäuscht. Zu viele Autor_innen glauben, dass ein vages, skizzenhaftes Worldbuilding genügt. Schwab muss mir erst einmal beweisen, dass sie anders ist. Schafft sie es nicht, mir einleuchtende Erklärungen anzubieten, kann ich nicht garantieren, dass mich meine Neugier bis in den finalen Band „A Conjuring of Light“ trägt. Um sie aufrechtzuerhalten, braucht es mehr als einen Haufen Fragezeichen.

  18. Cover des Buches Fische haben keine Beine (ISBN: 9783492310611)
    Jón Kalman Stefánsson

    Fische haben keine Beine

    (13)
    Aktuelle Rezension von: letusreadsomebooks

    An einem Dienstag verlässt der Verleger und Schriftsteller Ari seine Frau und Kinder ohne jede Vorankündigung. Er findet für kurze Zeit Unterkunft in einem Hotel, bevor es ihn nach Kopenhagen zieht. Doch warum hat er sich zu diesem Schritt entschlossen? Drei Jahre später kehrt Ari zurück, auf die Bitte seines Vaters. Ein altes Foto von ihm und seiner Mutter wecken alte Erinnerungen. Seine Familie und die eigene Jugend in der abgelegenen Stadt Keflavík: zwischen Beatles, der US-Army, Pink Floyd und den ersten Begegnungen mit Mädchen.

    Der Roman beginnt mit Aris Rückkehr nach Island. Drei Jahre lang war er fort, um nun überraschend in den Ort seiner Jugend zurückzukehren. Auslöser für seine Reise in die Heimat ist ein Brief von seinem Vater, der im Sterben liegt. Ari möchte seinen Vater ein letztes Mal sehen. Mit dem Schreiben hat sein Vater auch eine alte Urkunde von Aris Großvater Oddur geschickt, einem angesehenen Kapitän und Schiffseigner. Erzählt wird die Handlung von einem namenlosen Ich-Erzähler, der zwischen den verschiedenen Genrationen von Familienangehörigen wechselt und ihre jeweilige Geschichte erzählt. Während ein Teil der Handlung Aris Rückkehr darstellt, wird gleichzeitig das Leben seiner Großeltern in Norðfjörður beschrieben, während es eine dritte zeitliche Ebene gibt, die dazwischen liegt und die Jugend von Ari und dem Erzähler des Romans behandelt. Ort des Geschehens ist ein Ort im Südwesten Islands: Keflavík.

    In Keflavík gibt es drei Himmelsrichtungen: den Wind, das Meer und die Ewigkeit.

    Dem eigentlichen Roman ist ein Zitat vorangesetzt, in dem es heißt: „Keflavík gibt es nicht.“ Den Ort gibt es natürlich doch und es ist ein zentraler Punkt für Aris Leben. Denn hier hat er seine Jugend verbracht. Mit dem Zitat ist vielleicht eher gemeint, dass die Stadt unscheinbar ist, leicht in Vergessenheit gerät und damit auch das Schicksal ihrer Bewohner. Doch für Ari bedeutet er immer noch viel und ist vor allem auch mit Erinnerungen verbunden: Rockmusik, amerikanische Soldaten und Mädchen. Hierhin kehrt er also zurück, nachdem er in Kopenhagen als Lektor gearbeitet hat und vor etwas Unausgesprochenem zwischen ihm und seiner Frau geflohen ist.

    Denk mit uns daran: Das Meer ist größer als der Alltag. Auf dem Meer erholt man sich. Da ist die Weite, die unermessliche Größe, die beruhigt, tröstet und die Probleme des Lebens klein aussehen lässt. Schwierigkeiten an Land, Reibungen, Ärger, Umgang mit Menschen, lästige Pflichten – man schaut in die Wellen und merkt, wie das Dasein in der Brust zur Ruhe kommt. […] Zur See fahren, das ist die Freiheit. Doch Freiheit beinhaltet auch, dass du dich auf niemanden verlassen kannst, auf keinen anderen Menschen und schon gar nicht auf deine Gebete, denn die Güte des Himmels bleibt an Land zurück. Du kannst dich nur auf dich selbst verlassen.

    Die Figuren von Fische haben keine Beine sind ‚normale‘ Menschen, die alltägliche Schicksale erleben und dabei auf der Suche nach Glück und Liebe sind. Leben und Tod spielt dabei immer eine Rolle. Dabei werden einfühlsam viele kleine Beobachtungen beschrieben, die auf den ersten Blick nur wenig Bedeutung haben und zu voreiligen Schlüssen verleiten, doch wie sich später herausstellt, für die Betroffenen fatale Folgen haben. Ebenso geht es um zwischenmenschliche Beziehungen: sowohl Freundschaft als auch Partnerschaft. Stefansson macht viele kluge Bemerkungen, die durchaus in die Kategorie philosophisch eingeordnet werden können und beschäftigt sich mit großen Themen, aber anhand von einfachen Personen.

    Doch der Roman ist nicht nur auf inhaltlicher Ebene absolut lesenswert. Die Sprachkunst und Sprachvielfalt des Autors ist ein ganz eigenes Erlebnis. Voller Poesie und eindrücklicher Bilder schildert er das Leben von Aris Familie über mehrere Generationen hinweg. Das Tempo des Romans ist eher gedrosselt, so dass genug Zeit bleibt, um der sprachlichen Umsetzung des Buches die Aufmerksamkeit zu widmen, die sie verdient. Manchmal entsteht das Gefühl, dass eigentlich der ganze Roman zitiert werden sollte. Es ist bewundernswert, wie Stefánsson es schafft, für alles die passenden Wörter und Sprachbilder zu finden. Obwohl sich Fische haben keine Beine sich mit grundlegenden Fragen des menschlichen Lebens beschäftigt, die letztlich auch um die Frage nach dem Sinn des Lebens kreisen, regt der Roman vielmehr zum Nachdenken an, als das er versucht, Antworten zu liefern. Eigenverantwortung und die Suche nach dem, was den Einzelnen ausmacht, sind nicht umsonst häufig thematisierte Aspekte der Handlung.

    Er guckt die Postkarten an und denkt: Sie zeigen unsere Träume. Traurig denkt er, manchmal sind unsere Träume nichts als Täuschungen, Ausflüchte, Beweis dafür, dass wir uns nicht trauen, der Wirklichkeit ins Gesicht zu sehen, uns mit der Welt auseinanderzusetzen und mit uns selbst in ihr.

    Fische haben keine Beine ist eine klare Empfehlung. Ruhig und mit großer Sprachkunst erzählt Jón Kalman Stefánsson von einfachen Menschen und Themen, die letztlich jeden betreffen. Er zeigt deutlich, wie einzigartig und verletzlich das Leben ist und bietet viele Gelegenheiten, um über das Gelesene nachzudenken und auch zu diskutieren.

  19. Cover des Buches I Hear the Sirens in the Street (Detective Sean Duffy Book 2) (ISBN: 9781847659293)
    Adrian McKinty

    I Hear the Sirens in the Street (Detective Sean Duffy Book 2)

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Ingrid_Davis
    Der zweite Band der Sean-Duffy-Reihe ist immer noch ein ordentlicher Krimi, ist aber m.E. nicht so stark wie der erste Band. Weniger politisch, mehr Standard-Detektivgeschichte, trotzdem ist es insgesamt immer noch lesenswert.
  20. Cover des Buches The Notebook (ISBN: 9781455558025)
    Nicholas Sparks

    The Notebook

    (108)
    Aktuelle Rezension von: RozaBooks
    Das Buch habe ich mir in Amerika auf Englisch gekauft - an dem Ort, an dem es auch spielt. Das hat natürlich dazu beigetragen, dass ich es deshalb schon mal ins Herz schloss. 
    Dennoch hat es mir sehr gefallen und mich nicht enttäuscht. 

    Ich kenne einige Nicholas Sparks Bücher und finde bei allen, dass er gekonnt und schön schreibt. Jedich gab es bisher eines, das ich etwas langweilig gefunden habe - im Gegensatz zu den anderen, die ich genial fand. 

    Ich hatte also bei dem hier Angst, dass es vielleicht auch eins seiner "langweiligeren" Bücher ist. War es aber nicht! 

    Der Stil ist sehr schön und leicht verständlich und man wird gleich in den Bann gezogen. Ich mochte sofort beide Charakteren und es kam mir alles "echt" vor, ihre Handlungen waren also gut nachzuvollziehen.
    Auch die Storyline fand ich super. Am Anfang dachte ich, ich wüsste schon lange, wie es ausgeht, aber durch das Buch hindurch hatte ich echte Zweifel. Sparks hat also gute Spannung erschaffen und ich bin echt überrascht, dass das anscheinend sein erstes Buch war! 

    Es hat einen wirklich berührt, auch die Geschichte aus der Sicht der älteren Generation und wie häufig hat Sparks ein "Drama" mit reingebracht. Das war sehr bewegend und verlieh dem ganzen auch den Touch des "Lebens". Weil das Leben eben nicht am Altar endet. 

    Daher gebe ich zufriedene 5 Sterne und empfehle es jedem, der gerne Romantik hat. 
  21. Cover des Buches Das Café der kleinen Wunder (ISBN: 9783492310536)
    Nicolas Barreau

    Das Café der kleinen Wunder

    (150)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Also anfangs konnte ich mit Nelly überhaupt nichts anfangen. Altbacken, langweilig und mit einer seltsamen Liebe zum Professor. Alles was man von ihm erfährt, dass zieht einen überhaupt nicht an. Ich wollte das Buch da schon weg legen und hab mich geärgert, aber dann kommt doch noch Schwung auf. Nelly findet ein Buch und dann verlässt sie Paris und macht sich auf nach Venedig. Sie hat eine Spur und was sie dort erwartet, dass wird sie und ihr ganzes Leben für immer auf den Kopf stellen und aus der Bahn werfen. Hier macht es dann auch echt Spaß mit Nelly und man verliebt sich und leidet und freut sich mit. Jetzt gibts auch wunderschöne Beschreibungen und Stimmungen. Schade, dass der Anfang so langwierig, zäh und vor allem langweilig ist. Da es dann aber zu einem guten Buch wird, gibts 3 Sterne.

  22. Cover des Buches Duell (ISBN: 9783404172207)
    Arnaldur Indriðason

    Duell

    (54)
    Aktuelle Rezension von: Chiarra

    Nachdem ich die komplette Krimiserie um Erlendur gelesen habe, war ich neugierig auf deren „Vorgeschichten“. Dieser erste Teil der Vorgeschichten hat mir leider nicht gefallen. Es kam nicht so viel Interessantes über das "Vorleben" der Protagonisten der Erlendur-Serie heraus wie ich es mir erhofft hatte. Der Kriminalfall selber wird um ein historisch stattgefundenes Ereignis herum aufgebaut: das „Match des Jahrhunderts“ im Schachspiel zwischen dem amerikanischen Herausforderer Bobby Fischer gegen den Russen und Weltmeister Boris Spasski. Dieses Ereignis wird für den Hintergrund der Geschichte verwendet, aber ist wohl leider teilweise auch dafür verbogen worden. Aus meiner Sicht war die Idee für die Geschichte zwar gut, aber zu konstruiert und ein wenig als Revolver-Pistole umgesetzt. Selten, dass ich die Zeit lieber für das Lesen eines anderen Buches verwendet hätte. Hier ist es der leider der Fall gewesen.

    Gelesen und bewertet 01.05.2023 

  23. Cover des Buches Die Unperfekten (ISBN: 9783423219013)
    Tom Rachman

    Die Unperfekten

    (202)
    Aktuelle Rezension von: Joroka

    Tageszeitungen haben heutzutage gerade durch die Konkurrenz im Internet einen schweren Stand. Doch hinter den bedruckten Seiten stehen Menschen, die mit größerer oder eher geringerer Hingabe, mehr oder weniger befähigt diese Zeilen gefüllt haben. Tom Rachman bringt uns diese Menschen ein Stück weit näher. Und auch eine Leserin, zugegebenermaßen eine sehr verschrobene, wird genauer unter die Lupe genommen. Und nebenbei erzählt Rachman die Geschichte vom Traum eines einzelnen, in der ewigen Stadt eine englischsprachige Zeitung zu gründen und diese weltweit zu verbreiten. Man könnte dies als Spleen eines reichen Amerikaners abtun, doch dieses Vorhaben bestimmt über 50 Jahre einen großen Teil des Lebens vieler Menschen....

    Die besonderen Stärken des Romans sind sicherlich im Schreibstil von Rachman (bzw. der anscheinend gelungenen Übersetzerarbeit) zu sehen. Rachman erweist sich als befähigter Stilist. Ihm gelingt es, 11 ganz unterschiedliche Geschichten seiner Figuren zu erzählen und sie trotzdem zu einem Geschichtsteppich zusammen zu weben. Rahmen bietet in Rückblicken ein Abriss der 50jährigen Zeitungsgeschichte. Am Ende treffen sich die Stränge in der Gegenwart wieder.

    Fazit: Ein kurzweiliges Buch, gefällig geschrieben, abwechslungsreich durch die verschiedenen Lebenseinblicke, dadurch aber auch nicht zu sehr in die Tiefe gehend.

  24. Cover des Buches Über die Berge und über das Meer (ISBN: 9783836992244)
    Dirk Reinhardt

    Über die Berge und über das Meer

    (29)
    Aktuelle Rezension von: 99Hermione99

    Um was die Geschichte handelt: 

    Soraya lebt in einem kleinen Dorf in den Bergen. Jeder nennt sie Samir. Ja, sie wird nicht nur mit einem Jungennamen gerufen, sondern sie zieht sich auch so an und verhält sich wie ein Junge. Und das aus gutem Grund: Soraya ist die 7. Tochter ihrer Familie und somit noch immer nicht der erhoffte Sohn. Als Junge kann sie jedoch frei herumlaufen, und muss nicht wie alle Mädchen und Frauen, den ganzen Tag im Haus sitzen. Ausserdem dürfen diese das Haus nur in Begleitung  von männlichen Personen verlassen. Doch nun mit 14 Jahren ist Soraya alt genug, um sich "umzuwandeln" in das Mädchen, das sie eigentlich ist. Das finden auch die Taliban, eine streng religiöse, gewalttätige Gemeinschaft. Ein ähnliches Schiksal trifft Tarek, ein Kuchi, ebenfalls aus Afghanistan, der mit seiner Familie in den Bergen herumzieht. Die Taliban wollen, dass er ihnen beitritt, da er ein sehr guter Schafhirte und Spurenleser ist. Tarek und Soraya geben sich unabhängig voneinander auf den Weg der Flucht, durch brenzlige und lebensgefährliche Situationen, oft ganz alleine, viele Kilometer von ihrer Familie, ihrem Bekanntenkreis und ihrer Kultur entfernt. 

    Nun aber zu meiner Meinung: 

    Ich finde, man kann sich unglaublich gut in die zwei Protagonisten hineinversetzen und flüchtet mit ihnen. Gerade, weil das Thema (Flüchtlinge und Taliban in Afghanistan) so aktuell ist, habe ich die Geschichte regelrecht verschlungen. Die Kapitel berrichten immer abwechslungsweise aus der Sicht von Tarek und Soraya. Manchmal bin ich durcheinandergekommen, was jetzt wem passiert ist. Aber das konnte ich dann schnell nochmal nachlesen. Ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es ist realistisch, soweit ich das beurteilen kann. Mit diesem Roman kann man nachvollziehen, was Flüchtlinge alles durchleben müssen. Das Buchcover finde ich persönlich wunderschön. Ausserdem befindet sich eine Karte hinten im Biuch, auf der die Fluchtwege von Soraya und Tarek eingezeichnet sind, sehr praktisch. 

    Ich kann es nur empfehlen. Einfach lesen!! :-)

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks