Bücher mit dem Tag "amerikanische geschichte"
53 Bücher
- Stephen King
Der Anschlag
(765)Aktuelle Rezension von: Sven_LangnerEs handelt sich hier um ein Zeitreisebuch in die 60er Jahre. Kaum wird die 60er Jahre Welt betreten, wechseln die Frisuren, die Autos, die Technik usw. Man kann den AUfenthalt genießen, oder sich überlegen, ob man den Anschlag an J.F. Kennedy verhindern kann. Steven King bringt mit diesem Buch die 60er Jahre mit dieser spannenden Geschichte zurück. Allerdings ist das Buch für mich persönlich zu langatmig.
- Colson Whitehead
Underground Railroad
(354)Aktuelle Rezension von: liceys_buecherwunderland[𝕦𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘]
𝔹𝕦𝕔𝕙𝕔𝕝𝕦𝕓𝕓𝕦𝕔𝕙 im #Buchclub_Buchgefluester
𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Underground Railroad
𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Colson Whitehead
𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Fischer Taschenbuch // Little, Brown Audio
𝔾𝕖𝕤𝕡𝕣𝕠𝕔𝕙𝕖𝕟 𝕧𝕠𝕟: Bahni Turpin
𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟/𝔾𝕖𝕙𝕠𝕖𝕣𝕥 𝕒𝕦𝕗: Deutsch / Englisch
𝕌𝕖𝕓𝕖𝕣𝕤𝕖𝕥𝕫𝕥 𝕧𝕠𝕟: Nikolaus Stingl
𝔸𝕧𝕒𝕚𝕝𝕒𝕓𝕝𝕖 𝕚𝕟 𝔼𝕟𝕘𝕝𝕚𝕤𝕙: Yes
𝔽𝕣𝕒𝕘𝕖: Was haltet ihr von gekürzten Hörbüchern?
𝔻𝕣𝕖𝕚 (𝕠𝕕𝕖𝕣 𝕞𝕖𝕙𝕣) 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙:
Betroffen machend - Emotionslos - Schlimm
𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥:
Cora lebt auf einer Baumwollplantage in Georgia und ist nur einer der unzähligen, die dort schlimmer als Tiere behandelt werden. Als sie von der Underground Railroad hört, ist sie fest entschlossen dir Plantage hinter sich zu lassen. Aber findet sie am Ende der Reise wirklich die Freiheit?
𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘:
Es hat ein wenig gedauert, bis ich wirklich in die Geschichte gefunden habe. Denn trotz allem Elend ist das Buch eher sachlich und emotionslos erzählt. Versteht mich nicht falsch, ich fands von Anfang an schlimm, aber die Protagonistin ist eher sachlich dem ganzen Elend gegenüber.
Durch die vielen unbekannten Begriffe habe ich mir beim hören des englischen Hörbuchs auch ein wenig schwer getan. 😅
Da war es ganz gut, dass ich auch noch nebenher gelesen habe. 😊
Irgendwann hat mich die Story dann trotzdem gepackt und ich habe Coras Reise mit Spannung und Mitgefühl verfolgt. Vor allem aufs Ende zu, war ich dann voll dabei.
Irgendwie hätte ich mir aber gewünscht, von Anfang an ein wenig mehr mitgenommen zu werden. Aber vielleicht geht es auch genau darum, dass das Grauen und Elend zu alltäglich waren, dass es nichts mehr besonderes war und deshalb wenig emotional beschrieben wird.
𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘?
Von mir gibt's eine Leseempfehlung für alle, die sich mit der Sklaven-Geschichte der USA auseinandersetzen möchten.
𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️ - Bruce Springsteen
Born to Run
(44)Aktuelle Rezension von: Michael_BlumAuslöser dafür, die Autobiographie "Born to run" von Bruce Springsteen zu lesen, war der aktuell in deutschen Kinos angelaufene Film zu seinem Leben (den ich auch recht gut fand!). Ich habe mich dann an die 666 Seiten herangewagt und war positiv überrascht: Das Buch ist weit mehr als eine reine Zusammenstellung der Erfolge nach den vermutbar nicht ganz so einfachen Anfangsbemühungen, sich als Künstler zu etablieren. Ich habe viel über den Menschen Bruce Springsteen erfahren, zu seiner Herkunft, zu seiner Haltung zum Leben und zu Amerika. Das Buch hat durchaus Tiefe - und hat mir, der ich eigentlich nie Fan seiner Musik war, diese doch nähergebracht. Und mit seinem Selbstverständnis zu seiner Rolle in der E-Street Band ist er wohl tatsächlich 'Der Boss'. Interessant auch, wer in den 70-ern bis 90-ern mit wem welche musikalische Beziehung gepflegt hat. Und: Der dicke Schmöker war an keiner Stelle langweilig!
- Harriet Beecher Stowe
Onkel Toms Hütte (Klassiker der Weltliteratur in gekürzter Fassung, Bd.)
(325)Aktuelle Rezension von: raeubertochter[11.10.2026]
Onkel Toms Hütte stellt eindrucksvoll die Schicksale mehrerer Sklaven dar, wobei vor allem derjenige, den alle Onkel Tom nennen, als Musterbeispiel für Treue, Christlichkeit und Ehrlichkeit im Vordergrund steht. Laut eigener Aussage basiert die Verfasserin dabei alle Geschehnisse auf einem Zusammenschnitt von tatsächlich von ihr oder ihr bekannten Personen bezeugten Ereignissen, was die Höhen und Tiefen der einzelnen Schicksale umso berührender macht.
Während Tom wegen der Verschuldung seines langjährigen Herrn verkauft wird und dabei sowohl bessere, als auch schlechtere Herrschaften kennenlernt, begleiten die Lesenden die junge Frau Elisa, die flieht um nicht ebenfalls durch Verkauf von ihrem kleinen Sohn getrennt zu werden. Die Autorin scheut sich dabei nicht davor, Grausamkeiten zu schildern, die die Sklaven zu erdulden haben, wenngleich sie darauf verweist, dass es noch viel schlimmere Schicksale gibt, die sie gar nicht behandelt hat, und die Güte, die ebenfalls in einzelnen Personen der Geschichte hervortritt, eindeutig Oberhand in der Geschichte nimmt und so Hoffnung spendet.
Stilistisch hat mich vor allem die Art der Verfasserin beeindruckt, sich zwischendurch direkt an die Lesenden zu wenden und ihnen vor Augen zu führen, wie abstrus ihre Ansichten über die Sklaverei als doch angeblich gebildete und christliche Menschen sind – wobei sie Christlichkeit in diesem Roman mit Nächstenliebe, Güte und Anständigkeit gleichsetzt.
Insgesamt trotz White Saviour und sehr religiös geprägter Perspektive eine eindrucksvolle Streitschrift von 1852 gegen die Sklaverei!
- Hillary Rodham Clinton
Gelebte Geschichte
(58)Aktuelle Rezension von: GolondrinaPower-Ehefrau, Mutter, Vollblutpolitikerin. Mich hat wirklich die Person dahinter interessiert, wie macht sie das, was treibt sie an? Mit Abstand betrachtet, bekommt man mit dieser Biographie durchaus einen Blick auf den inneren Antrieb der Hillary Clinton. Auch privates kommt nicht zu kurz - Erlebnisse abseits der Protokollstrecke, Schmerz beim Auszug der Tochter, ihr Alltag im Weißen Haus.... Darüber hinaus erschließen sich beim Lesen Hintergründe und Abläufe amerikanischer Politik, obwohl dem Durchschnittsleser möglicherweise zum genauesten Verständnis Sekundärliteratur angeraten scheint. Whitewater beispielsweise nimmt gefühlt die Hälfte des Buches in Beschlag, damit war ich stellenweise überfordert. Auch die Fülle an Personen und deren detaillierte Beschreibung haben für meinen Geschmack den unverstellten Blick auf Clinton manchmal verdeckt. Dennoch: die Frau hat was zu sagen und sie tut es auch. Man mag nicht in allen Dingen mit ihrer Sicht übereinstimmen, dennoch wünsche ich mir mehr Politikerinnen ihres Schlages. - John Steinbeck
Von Mäusen und Menschen (Graphic Novel)
(357)Aktuelle Rezension von: Daisys_bookcorner4/5 🌟 "Von Mäusen und Menschen"
Hello Bookies, wir sind wieder auf der Rory-Gilmore-Liste unterwegs. ☕️📖 Diesmal wieder ein etwas bekannteres Werk "Von Mäusen und Menschen". Das ist ein Roman, der oft als Schullektüre in den USA genutzt wird. 🏫🇺🇲 Das Buch ist sehr kurz. Ich habe ein Exemplar in Großschrift, das ca. 200 Seiten hat. Aber eigentlich wären es maximal 100 Seiten. 🧐
Es geht um zwei Farmarbeiter: der eine geistig beeinträchtigt (Lennie), und der andere (George) kümmert sich fürsorglich um ihn. George kannte Lennies Tante Clara und hat ihr vor ihrem Tod versprochen, dass er sich um Lennie kümmert. 🤝 Der beeinträchtigte Lennie liebt es, Tiere zu streicheln, aber er schafft es nicht, seine immense Kraft zu kontrollieren. 🐁💀Dadurch gerät er oft in Schwierigkeiten. Deshalb müssen sie öfter als andere die Farm wechseln. Die beiden träumen davon, ihre eigene Farm zu besitzen, um von niemandem abhängig zu sein. 🏡💭 Damit sie, wenn z. B. ein Spiel in der Stadt ist, sagen können: "Egal, wir lassen die Arbeit liegen und gehen zum Spiel oder zum Zirkus." 🎡
Wie man sich denken kann, gerät Lennie wegen seiner Beeinträchtigung wieder in Schwierigkeiten. Besonders als die neue Frau des Gutsherrn auftaucht und sich intensiver mit ihm unterhalten will. 👠👗💬
Ich kann nur sagen: Das Buch hat mich literarisch auf jeden Fall sehr herausgefordert. Vor allem, weil ich viel drüber nachdenken musste und es eine ernsthafte Thematik ist. 🤯 Wer die Rory-Gilmore-Liste lesen möchte dann: Lest Von Mäusen und Menschen! 🐭🐁👥️
XoXo Daisy 🌼
- Aram Mattioli
Verlorene Welten: Eine Geschichte der Indianer Nordamerikas 1700-1910
(15)Aktuelle Rezension von: Samuel_PickwickIn seiner Monografie „Verlorene Welten“ beschreibt der Schweizer Historiker Aram Matiolli die Geschichte der indigenen Völker auf dem Gebiet der USA im Zeitraum vom 1700 bis 1910. Trotz der vielen Details ist das Buch gut und flüssig geschrieben. Es liest sich gut, aber das was man liest, ist schrecklich.
Dass über dem amerikanischen Experiment eines demokratischen Staats, der sich den Idealen der Aufklärung verpflichtet, ein dunkler Schatten des schlimmsten Rassismus gegenüber den aus Afrika verschleppten Sklaven liegt, ist allen bekannt. Mattioli deckt schonungslos eine weitere Schande auf: der Umgang mit den indigenen Nationen, den Indianervölkern, die im Laufe der Expansion nach Westen um ihr Land, ihre Kultur und in großer Zahl auch um ihr Leben gebracht wurden.
Mich hat selten ein Sachbuch so erschreckt und frustriert. Dennoch natürlich eine klare Leseempfehlung für historisch Interessierte. - Michael Punke
The Revenant – Der Rückkehrer
(69)Aktuelle Rezension von: reneeEin interessantes und sehr spannendes Abenteuerbuch! Es entführt die Leser in eine vergangene Zeit, in eine vergangene Welt, in die nördlichen Prärien des frühen 19. Jahrhunderts. Auch dieses Buch transportiert keine Wildwestromantik, sondern zeigt eine eher grausame Realität. "The Revenant - Der Rückkehrer" ist eine abenteuerliche und auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte, die die Natur und die Gewalt der Menschen und die Grausamkeit und Gleichgültigkeit der Natur zeigt. Es geht um ein aggressives Geschehen und eine Reaktion darauf, den Wunsch nach Rache. Hugh Glass wird von seinen Reisegefährten beraubt und schwer verletzt in den Prärien zurückgelassen. Dennoch kann er sich retten und dürstet nach Rache. Vielleicht hat ihn auch gerade die Tat seiner Reisegefährten wieder ins Leben zurückgeholt. Wer weiß das schon?!?! Mir erschien es auf jeden Fall so. Dabei fand ich die Schreibe interessant und das Thema gut rübergebracht, etwas gestört hat mich nur, dass die indianischen Bewohner Amerikas hier nicht so gut wegkommen, aber hier spricht nur mein Wunsch und vielleicht auch meine Romantik. Denn beide Bevölkerungsgruppen werden authentisch und menschlich gezeichnet, wir leben ja auf keinem rosaroten Ponyhof. Die lebensfeindlichen Witterungsbedingungen werden perfekt geschildert und der Leser bekommt eine Ahnung davon, was es heißt damals und an diesem Ort gelebt und überlebt zu haben. Ebenso finde ich, dass dieses Buch ein Winterbuch ist, denn in dieser Jahreszeit wird der Geist des Buches noch etwas besser transportiert.
Interessant finde ich auch, dass das Buch recht wenig Ähnlichkeit zu dem Film aufweist. Und das Buch durchaus realer rüberkommt und damit bekommt der Film, den ich auch sehr schätze, einige Minuspunkte ab. Denn die Figur des Hugh Glass kommt in dem Buch weniger reißerisch rüber, ist aber dafür deutlich lebensechter! Wenn das Drehbuch des Films sich mehr an dem Buch orientiert hätte, wäre der Film ebenso toll geworden. Schade!
- Christopher Moore
Noir
(9)Aktuelle Rezension von: SeitenhainDieses Buch ist unsere Wahl für den Leseclub auf der Arbeit für März!
Sammy arbeitet in während der 40er in einer verranzten Bar, als eines Tages eine scharfe Braut hereinschneit. Angeblich heißt sie Stilton, also heißt sie fortan Käseschnecke. Sammy ist verschossen, doch die Braut lässt sich von seinem zwielichtigen Chef für einen fragwürdigen Unterhaltungsabend auf dem Land von einem reichen Schnösel anwerben und verschwindet spurlos. Gleichzeitig hat Sammy eine neue Geschäftsidee, die eine giftige Schlange beinhaltet, die seinen Chef tötet. Außerdem wurde der lokale größenwahnsinnige Cop von Sammys Kumpel niedergeschlagen und muss erstmal in einer chinesischen Opiumhöhle auf Eis gelegt werden. Und dann sind da noch die seltsamen Anzugtypen in Schwarz, die Fragen stellen und die Kapitel aus der Sicht der Schlange und ein Alien...
Ihr seid verwirrt? Jup, ich auch. Eigentlich sind wir in diesem Haus ja große Fans von Christopher Moore, aber dieses Buch war reichlich seltsam. Als ich es in ein Genre einsortieren wollte, war ich reichlich ratlos - es ist keine Belletristik, es ist kein Krimi, es gibt ein Alien? Es spielt in den 40ern, also ist die Sprache reichlich derb - davor wird auch im Impressum gewarnt. Allerdings hatten Charmed, Castle und andere auch 40er-Hommage-Folgen und die haben es respektvoll geschafft, ohne rassistisch, homophob und sexistisch zu sein, nur um der Vulgarität willen. Das einzige Highlight ist der Nachbarsjunge, der keine Schimpfwörter verwenden darf und stattdessen willkürliche Wörter wählt ("Du Hektar!"). Schade. Interessant fand ich allerdings das Nachwort über seine Recherchen und wie viel von dem Wahnsinn auf Fakten beruht.
"da grinste er wie ein Hund beim Barbecue für Blinde."
~ 22.03.2025
- James Comey
Nichts als die Wahrheit
(22)Aktuelle Rezension von: RitjaJames Comey hat im Auge des Orkans gearbeitet. Im weißen Haus. Beim Präsidenten. Jedoch weniger mit dem Präsidenten, denn dieser war weniger an ehrlicher, konstruktiver Manöverkritik interessiert, was dazu führte, dass James Comey die Koffer packen musste und ersetzt wurde. Ich hatte gehofft, dass genau über diese Zeit wesentlich mehr berichtet wird. Das es tiefe Einblicke in die Arbeit mit Donald Trump gibt. Aber leider waren die Kapitel mit Donald Trump nur wenige und recht dünn. Davor beschreibt James Comey seine Biografie und erzählt anhand von Justizfällen, wie die amerikanische Rechtssprechung funktioniert oder eben nicht.
Ich fühlte mich bei den Fällen an die Romane von John Grisham erinnert. Nach dem dritten Roman kannte man den Ablauf und die Spannung sank rapide. Dies war hier leider auch so. Die Fälle wurden sehr ausschweifend beschrieben und für Nichtjuristen waren sie zwar interessant, aber auch recht trocken. Die Unterwanderung des amerikanischen Justizsystem wurde nicht so richtig herausgearbeitet, denn vordergründig drehte sich das Buch um die Karriere von James Comey.
Was jedoch sehr deutlich wurde, waren die Befürchtungen vom Autor, dass die USA ihre Demokratie aufgrund der vielen Lügen, Hetzen und Täuschungen verlieren könnte. Er hat deutlich aufgezeigt, dass das Vertrauen in das System bei vielen Menschen verloren gegangen ist. Viele Amerikaner:innen fühlen sich allein gelassen und nicht verstanden. Die daraus resultierende Wut und Ohnmacht könnte für die amrikanische Demokratie gefährlich werden.
- Alma Katsu
The Hunger - Die letzte Reise
(58)Aktuelle Rezension von: EsaIch weiß nicht viel über die wahre Geschichte der Donner-Gruppe, daher werde ich nicht auf historische Fakten in diesem Buch eingehen.
Alma Katsu lässt das tragische Schicksal der Donner-Gruppe neu aufleben. Sie stellt eine Reihe realer Personen, aber auch fiktive Charaktere vor. Zu Beginn des Buches ist die Gruppe bereits seit Monaten unterwegs. Doch Katsu streut bereits Hinweise, dass die Gruppe längst von tragischen Schicksalschlägen verfolgt wird. Es gibt zwielichtige Gestalten, Familienfehden, und ein Misstrauen, das immer stärker wird.
Katsu beschränkt sich oft auf die wichtigsten Punkte, wodurch es leicht ist die Spannung zu halten. Es gibt keine lückenfüllenden Gespräche oder Ablenkungen. Alles bringt die Handlung voran.
Die Geschichte wird aus dem Blickwinkel mehrerer Charaktere erzählt und springt zwischen der Gegenwart und länger zurückliegenden Geschehnissen hin und her.
Generell gefiel mir Katsu's Erzählweise. Zum Ende hin kam es mir aber doch ein wenig Lückenhaft vor, da plötzlich nicht auf Dinge eingegangen wurde, die ich erwartet hatte zu erfahren.
(Wo ist das Pferd hin verschwunden? Lebt dieser Charakter überhaupt noch? Er wurde lange Zeit nicht erwähnt. Hat die Gruppe jetzt eigentlich mal <DAS> angesprochen?? usw.)
Möglicherweise ist hier etwas in der Übersetzung verloren gegangen. Schwer zu sagen.
Katsu spricht ungeschönt die Misshandlung und Vertreibung der indigenen Bevölkerung an, was ich positiv bewerte, auch wenn das (leider realistische) Verhalten der Gruppe mich sehr wütend gemacht hat.
Das Mysterium um die lauernde Gefahr hat letztendlich einen völlig anderen Ursprung, als ich es erwartet hatte. Aber rückblickend ist es eine sehr klare Metapher für das Grauen und Leid, das der Kolonialismus über diesen Kontinent gebracht hat.
Trigger-Warnung:
Es werden Kindesmisshandlung und versuchte Vergewaltigung behandelt.
- Christina Baker Kline
Der Zug der Waisen
(195)Aktuelle Rezension von: Simone_081"Der Zug der Waisen" ist eine schnelle und schmerzlose Lektüre.
Sie beleuchtet ein wichtiges und schändliches Thema der US-amerikanischen Vergangenheit, aber das leider auf sehr oberflächliche und klischeehafte Weise.
Die Geschichte hat wirklich Potenzial, wurde aber von der Autorin nicht gut gehandhabt. Die Handlung hat keinerlei Tiefe, alles wird sehr schnell und auch sehr vorhersehbar abgehandelt. Man weiß genau, was als Nächstes passieren wird. Das macht es langweilig.
Ähnlich verhält es sich mit den Figuren. Diese sind so klischeehaft und auf ein, zwei stereotypische Eigenschaften reduziert, dass sie einem einfach egal sind.
Schade, dass dieses Thema so schnulzig und oberflächlich behandelt wurde, denn so kann man es nicht ernst nehmen. - Thomas Mullen
Darktown (Darktown 1)
(61)Aktuelle Rezension von: Pascal_MaessDark Town von Thomas Mullen ist ein Buch, das von der ersten Seite an ein starkes Gefühl erzeugt: Ungerechtigkeit. Rassismus. Wut. Und genau das ist seine größte Stärke – und zugleich sein größtes Problem.
Von Beginn an geht einem das, was man liest, sehr nahe. Nicht nur wegen der offen gelebten Gewalt und Diskriminierung, sondern auch wegen der Figuren, die wissen, dass etwas falsch läuft, aber nicht den Mut oder die Kraft haben, dagegen aufzustehen. Dieses Gefühl von Ohnmacht überträgt sich konsequent auf den Leser – teilweise so sehr, dass man das Buch zwischendurch weglegen muss.
Stilistisch liest sich Dark Town angenehm flüssig. Die Kapitel sind knackig, gut strukturiert, der Lesefluss funktioniert. In seiner Grundhaltung und thematisch erinnert der Roman an Attica Locke, auch wenn ihm deren atmosphärische Dichte nicht ganz erreicht. Was Mullen jedoch hervorragend gelingt, ist das Zeichnen gesellschaftlicher Spannungen und innerer Zerrissenheit.
Problematisch wird es dort, wo die Vielzahl an Figuren und Perspektiven beginnt, die eigentliche Geschichte zu überlagern. Die große Charaktertiefe geht zunehmend zulasten der Handlung. Die Ermittlungen rücken immer weiter in den Hintergrund und werden teilweise nur noch in Nebensätzen abgehandelt, statt den Leser aktiv daran teilhaben zu lassen. Dadurch entsteht ein Bruch: Man fühlt sich emotional involviert, aber erzählerisch ausgeschlossen. Der Spannungsbogen leidet, große Teile des Mittelteils ziehen sich spürbar.
Erst im letzten Drittel gewinnt der Roman wieder deutlich an Tempo. Der Fall rückt erneut in den Fokus, kurze Kapitel und Perspektivwechsel erzeugen Dynamik, und es baut sich echte Spannung auf. Ein später Pageturner ist wirkungsvoll und überraschend platziert – auch wenn seine Herleitung eher zufällig wirkt und weniger durch konsequente Ermittlungsarbeit überzeugt. Die Spannung funktioniert, fühlt sich aber nicht vollständig verdient an.
Das Ende selbst bleibt erstaunlich neutral. Weder enttäuschend noch befriedigend, sondern schlicht da. Gerade angesichts der zuvor aufgebauten thematischen Schwere – Rassismus, Schuld, moralische Zerrissenheit – wirkt der Abschluss zu kurz gedacht. Eine weiterführende Perspektive oder zeitliche Entwicklung hätte der Geschichte und ihren Figuren einen würdigeren Abschluss geben können (auch wenn es der Auftakt zu einer Reihe ist).
Am Ende bleibt das Gefühl, dass Dark Town nicht ganz weiß, was es sein will: Ein tiefgehender gesellschaftlicher Roman über Rassismus oder ein spannungsgetriebener Kriminalroman. Beides gleichzeitig zu wollen, gelingt hier nur teilweise.
Fazit:
Ein wichtiges, thematisch starkes Buch mit mutigem Fokus und guten Figuren, das jedoch unter strukturellen Schwächen und einer unausgewogenen Gewichtung zwischen Tiefe und Spannung leidet. Anspruchsvoll, emotional fordernd – aber nicht durchgehend packend.
- Alexs Pate
Amistad.
(8)Aktuelle Rezension von: HoldenDas Drehbuch zum Steven-Spielberg-Film, der einen tieftraurig zurück ließ. Cinque wurde mit einer Gruppe weiterer Afrikaner entführt, als er sich auf dem Nachhauseweg von seinem Reisfeld in Westafrika befand, und von einem Bekannten, der einem anderen Dorf angehörte und bei dem er Schulden hatte, in Galinas Bay an Sklavenhändler verkauft, womit sein Martyrium begann. Als Film war das Ganze natürlich noch eindringlicher, v.a. die Szenen, die sich an Bord der "Amistad" abspielten, und die Cinque später vor dem Bezirksgericht schilderte. Ein maßloses Verbrechen, dessen die Aufarbeitung der beteiligten Länder leider größtenteils noch aussteht. Für mich als Juristen auch nicht ganz uninteressant, geht es hier doch um Rechtsgeschichte. Man würde sich über mehr deutsche Bücher zu dem Thema freuen, die diesen Wendepunkt der Geschichte beinhalten.
- Annejet van der Zijl
Die amerikanische Prinzessin
(74)Aktuelle Rezension von: YolandeAnnejet van der Zijl wurde am 6. April 1962 in Leeuwarden, Niederlande geboren. Sie studierte Massenkommunikation und Journalismus in Amsterdam und London. Im Jahr 2000 erschien ihr erstes Buch "Jagthust", über eine baufällige Villa, die in den sechziger Jahren ein Treffpunkt für viele Künstler und Dichter war.Mit ihrem vierten Buch "Bernhard - a hidden history", einer Rekonstruktion des unbekannten frühen Lebens von Prinz Bernhard von Lippe-Bielefeld, dem deutschstämmigen Ehemann der niederländischen Königin Juliana, promovierte van der Zijl in Geschichte an der Universität von Amsterdam.Ihre Bücher wurden für mehrere historische und literarische Preise nominiert und 2011 erhielt Annejet van der Zijl den M.J. Brusse Award for Best Journalism.Sie lebt mit ihrem Mann, einem Journalisten, in Amsterdam.(Quelle: Wikipedia)
Inhalt (Lovelybooks):Am 13. April 1927 geht Allene Tew im Hafen von New York an Bord der Mauretania. Sie lässt ein Leben hinter sich, das ihr alles geschenkt hatte, wovon sie als junges Mädchen vom Land einst träumte: Wohlstand, Ansehen, Mutterglück und die Liebe ihres Lebens. Fast alles hat sie wieder verloren. ›Die reichste und traurigste Witwe der Stadt‹ nennen die Klatschspalten Allene. Doch an diesem Tag bricht sie auf in eine neue Welt. In Europa wartet auf sie eine zweite Heimat, eine Zukunft als wahrhaftige Prinzessin, russische Gräfin und Patentante von Königin Beatrix.
Das Buch ist flüssig geschrieben und liest sich wie ein Roman.Nach einem interessanten Beginn ergeht sich die Autorin leider immer mehr in die Beschreibungen des Lebens der Schönen und Reichen New Yorks zu Beginn der 20er Jahre.Das Leben der "amerikanischen Prinzessin" Allene Tew war durchaus abwechslungsreich und bewegt, es hat mich allerdings nicht sehr beeindruckt. Obwohl sie aus bescheidenen Verhältnissen stammte, gelang es ihr durch die Heirat mit einem reichen Erben in die Upper-Class aufzusteigen. Sie war ohne Zweifel eine kluge Frau und wurde auch von schweren Schicksalsschlägen nicht verschont. Aber durch ihren Reichtum fiel es ihr doch um einiges leichter, ihrem Leben immer wieder eine neue Richtung zu geben.Deswegen habe ich ihre Lebensgeschichte auch mit etwas gemischten Gefühlen gelesen. Mit vielen Millionen auf dem Konto fällt es doch bedeutend leichter, eine starke Frau zu sein.
Fazit: Ein bewegtes und abwechslungsreiches Leben - besonders beeindruckt hat es mich aber nicht
- Joachim Gaertner
Ich bin voller Hass - und das liebe ich
(29)Aktuelle Rezension von: HoldenEin Wust an Aufzeichnungen, Notizen und Aussagen zu den Columbine-Attentätern, erstaunlich was für ein vielseitiges abwechslungsreiches Leben die späteren Mörder hatten. Keineswegs die armen Prügelknaben, als die sie in Erinnerung blieben. Die Tagebuchaufzeichnungen zu ihren perfiden Gedanken und die Naziverehrung sind natürlich inakzeptabel, und den schrecklichen Taten kann man sich am besten über das Nachwort nähern. Auf ntv oder n24 läuft manchmal eine Dokumentation über den genauen Ablauf der tragischen Ereignisse. Die Opfer sind unvergessen!
- J. D. Christilian
Nebel über Manhattan.
(4)Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfeeIn einem Lagerschuppen am Hafen wird eine Prostituierte ermordet aufgefunden - eigentlich kaum der Rede wert, trüge sie nicht ein kostbares Abendkleid von Mrs. Vance Barclay Walburton, der seit einiger Zeit verschwundenen Gattin eines der reichsten Anwälte der Stadt. Natürlich kann Mr. Walburton sich etwaige Verbindungen zwischen einer Dirne und seiner Frau nicht leisten, und so beauftragt er den gewieften Privatdedektiv Harp mit einer möglichst unauffälligen Klärung des delikaten Falles. Es ist phantastisch mit welcher Akribie J.D. Christilian das Leben im Jahre 1871 in New York beschreibt. Man meint man würde selbst dort leben. Mich hat dieses Buch seinerzeit positiv überrascht, da sowohl Charaktere als auch Krimihandlung wunderbar ausgearbeitet sind. - Ryan Gattis
In den Straßen die Wut
(40)Aktuelle Rezension von: TinaGerJames zieht den Ärmel seiner Trainingsjacke hoch, um zwei lange Narben zu zeigen. „Ich bin Veteran, ihr Hurensöhne!“ „Scheiße“, sagt Payasa, die jetzt ihr Hemd hochzieht und einen ganzen Schwarm von Narben an der Seite ihres Bauches zeigt. „Das da ist keine Narbe“, sagt sie zu James. „Das hier sind Narben.“ (S. 479)
Sechs Tage im Jahr 1992. Überall brennt es. Ein Bürgerkrieg mitten im Herzen Los Angeles. Die machtlose Polizei überlässt die Stadt den Armeen der Gangs, die ihrer eigenen Agenda folgen. Ich mochte die Übersetzung nicht und mir war der Fokus auf die Gangs zu einseitig, doch alles in allem ein gültiger Einblick in das Geschehen der sinnlosen Gangkriege dieser Zeit. Die Tage der Gesetzlosigkeit mögen vorbei sein, doch was Los Angeles geblieben ist, ist die ständige Konkurrenz. Immer ist einer schneller, lauter, reicher und an jeder Straßenkreuzung heißt es, wer zuerst da ist, fährt zuerst. Ewige Konkurrenz pumpt die Stadt durch ihre Venen und lässt ihr Bewohner damals wie heute bluten.
- Nelson Johnson
Boardwalk Empire
(5)Aktuelle Rezension von: derMichiDass HBOs kürzlich abgeschlossene Gangster-Serie auf einer Buchvorlage basiert war mir neu. Umso gespannter war ich, dieses von Nelson Johnson verfasste Sachbuch (!) in die Hände zu bekommen, das die Hintergründe des Aufstiegs und (Ver)Falls der Urlaubs- und Glücksspielmetropole Atlantic City behandelt. Der Autor ist hauptberuflich als Anwalt und Richter in dieser Gegend tätig, was ihm tiefe Einblicke in die Politik und Geschichte der Stadt ermöglichte. Unter anderem durch zahlreiche zum Teil über Jahrzehnte hinweg immer wieder geführte Interviews mit Zeitzeugen und deren Nachfahren zeichnet Johnson ein umfassendes Bild der Metropole mit der vielleicht turbulentesten Geschichte des amerikanischen Nordens.
Nach einem knappen Vorwort des Serienschöpfers von "Boardwalk Empire" Terence Winter, welches durchaus unterhaltsam seine persönliche Verbindung zu Atlantic City erklärt, beginnt Johnson seine Chronik. Es war der verrückt anmutende Wunschtraum des Landarztes John Pitney, aus der sandigen Insel an der Atlantikküste ein anspruchsvollen Urlaubs- und Erholungsort zu machen. Zahlreiche Widerstände, Boykottversuche, Pleiten, Naturereignisse und politische Schachzüge später nimmt die Stadt langsam Gestalt an. Vom Seebad für Familien aller Schichten mutiert die Siedlung bald zu einem bunten Vergnügungspark in Stadtgröße, der bald auch zwielichtige Gewerbearten wie Glücksspiel, Prostitution und Drogenhandel anzieht. Vor allem während der Prohibition zwischen den beiden Weltkriegen blüht das organisierte Verbrechen, das jedoch die meiste Zeit keine ernsthaften Konsequenzen zu befürchten hat. Grund dafür ist der offizielle Schutz durch die "Bosse" der Stadt, die sich als Bürgermeister von (un)freiwillig motivierten Wählern auf eigenen Entschluss ins Amt befördern lassen und dabei meist solange dort bleiben, wie sie es wünschen. Ihnen unterstehen damit Polizei, Gewerbeaufsicht und die Vergabe von Anstellungen aller Art, was in der Folge reichlich ausgenutzt wird. Sogar die Eisverkäufer sind zu dieser Zeit in einem eigenen Kartell organisiert.
Einer der berüchtigsten Stadtchefs war Enoch "Nucky" Johnson, das Vorbild für den Charakter des Nucky Thompson aus der Serie. Unter seiner Herrschaft wurde Atlantic City zu einer modernen Legende. Johnson, sein Vorgänger Louis "Commodore" Kuehnle und auch manche Nachfolger sind den Überlieferungen zufolge aber durchaus ambivalente Charaktere, die nicht nur das Klischee das vollständig korrupten Politikers erfüllen, sondern sich auch für sozial benachteiligte Familien und die reichlich vertretenen schwarzen Arbeiter einsetzten, ohne die die Stadt nie so weit gekommen wäre. Dass das so gut wie nie ohne Hintergedanken geschah liegt auf der Hand, doch irgendwie kann man einen Teil der Motive durchaus nachvollziehen. Jeder von ihnen tat, was immer er für das Beste der Stadt hielt und war damit teilweise sehr erfolgreich. Teilweise? Ja, Schattenseiten, rechtliche Probleme und Angriffe von außen blieben nicht aus, aber das sollte man selbst lesen.
Einem von einem Juristen verfassten Sachbuch mag mitunter das Vorurteil der Trockenheit anhängen. Nelson Johnson hat so etwas nicht nötig. Viele Kapitel lassen sich sehr gut lesen, da sie oft wie ein Roman mit einer anschaulich beschriebenen Szene beginnen, die entweder historisch genau so oder wenigstens ähnlich belegt ist. Der Autor stellt zudem zahlreiche Persönlichkeiten aus der Geschichte von Atlantic City vor, die man zumindest in der ersten Hälfte noch gut zuordnen und auseinanderhalten kann. Danach kann man mitunter durcheinander kommen, vor allem wenn plötzlich eine Verbindung zu einem früheren Ereignis aufgebaut wird, das man schon fast vergessen hat. Für ein Sachbuch bleibt "Boardwalk Empire" aber dennoch leicht und verständlich zu lesen, wird fast nie langweilig und hat durchaus auch das Potenzial, den interessierten Leser üner weite Strecken zu unterhalten. Über einige winzige typografische Schnitzer, wie ausgelassene Buchstaben an Wortenden und eine fehlende Seitenzahl, kann man getrost hinwegsehen. Als Zugabe gibt es zwei Bildteile mit historischen Aufnahmen aus der Geschichte Atlantic Citys und Szenenfotos aus der Serie. Allerdings sollte man sich von letzterem nicht blenden lassen, denn die Geschichte von Nucky Johnson nimmt nicht einmal ein Viertel des Buches ein.
Wie intensiv und ausführlich Nelson Johnson dieses Thema recherchiert und analysiert hat, wird in den umfangreichen Quellenverweisen und -anmerkungen deutlich und schließlich auch im Nachwort. Dort vergegenwärtigt Johnson die aktuelle Lage "seiner" Stadt und gibt sogar eine Aussicht, wie die Zukunft aussehen könnte, denn "Tatsächlich muss in Atlantic City noch sehr viel passieren."*
Seitenzahl: 368
Format: 13,5 x 20,6 cm, Paperback/Klappenbroschur
Verlag: Heyne Hardcore
* Johnson, Nelson. Boardwalk Empire. S. 354
michiseiler.blogspot.de - Yaa Gyasi
Homegoing
(26)Aktuelle Rezension von: SarahDieLesenLiebtDas Buch hat an sich eine tolle Geschichte. Leider wird teilweise so verwirrend geschrieben, dass man nach ein paar Kapiteln keine Ahnung mehr hat, wer wer ist und was jetzt genau passiert ist. Die Kapitel wechseln immer zwischen den Zwei Schwestern ab und gehen dann über deren Generationen hinweg weiter. Leider ist durch das Durcheinander der Kapitel auch das Buch irgendwann anstrengend geworden zu lesen.























