Bücher mit dem Tag "amerikanischer bürgerkrieg"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "amerikanischer bürgerkrieg" gekennzeichnet haben.

104 Bücher

  1. Cover des Buches Little Women (ISBN: 9781519209917)
    Louisa May Alcott

    Little Women

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Man lernt nach und nach jede der vier Schwestern kennen und jede ist auf ihre ganz eigene Art sympathisch. Ich finde es toll wie verschieden alle sind und doch so wundervolle Menschen, dass das Buch irgendwie gute Laune macht, wenn man davon liest wie sie zusammenhalten als Familie und was sie alles erleben.  Dennoch hat mir eine richtige zusammenhängende Handlung gefehlt. Jedes Kapitel kann theoretisch auch für sich als kleine Geschichte gelesen werden, auch wenn sie sich im Laufe des Buches leicht weiterentwickeln. Jedoch konnte mich die Handlung nicht immer packen. Für zwischendurch immer mal wieder ein Kapitel im Alltag sind die Geschichten jedoch richtig süß und haben etwas lockeres und liebes. Es hat mih teilweise an Geschichten für Kinder erinnert, damit sie lernen gute Menschen zu sein und immer zusammenzuhalten und an andere zu denken.
    Letztendlich hat es sich für mich etwas gezogen und zwischendurch musste ich mich dazu zwinge weiterzulesen, obwohl ich wisse wollte ob da noch groß Veränderungen kommen. Es ist also eigentlich eine ganz süße Geschichte, aber ohne große Spannung.

  2. Cover des Buches Das wilde Herz des Westens (ISBN: B07JNJD83H)
    Alexandra Fischer

    Das wilde Herz des Westens

     (40)
    Aktuelle Rezension von: nirak03

    1865: Briana Magees Wurzeln liegen in Irland, aber sie lebt schon lange in Baltimore. Sie ist die Vertraute und Freundin von Phoebe Ann Harrington. Eine junge Frau, die wohlbehütet aufgewachsen ist. Aber Phoebe ist nicht glücklich, sie will unbedingt in den Westen und einen Cowboy heiraten. Erst das Ende des amerikanischen Bürgerkriegs ermöglicht es ihr, sich diesen Traum zu erfühlen. Eine Heiratsannonce lockt sie nach Westen. Briana begleitet sie, immer mit der Hoffnung, bald selber frei zu sein und das Glück zu finden. Der zukünftige Ehemann von Phoebe hält leider nicht, was er versprochen hat. Er ist ein gesuchter Bandit. Aber dieses Wissen hält die Frauen nicht davon ab, sich auf die Reise immer weiter nach Westen einzulassen.


    Eigentlich lese ich recht wenige Bücher die im 19. Jahrhundert in Amerika spielen. Es ist nicht so meine Epoche und auch nicht mein Land. Für „Das wilde Herz des Westens“ habe ich eine Ausnahme gemacht. Ich lese die Bücher von Alexandra Fischer gern. Auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Detailreich erzählt sie von dem Land, von den Menschen und ihren Erlebnissen. Sie weist mit historischem Wissen dieser Zeit auf und vermittelt das Gefühl, genau so könnte diese Geschichte irgendwann einmal geschehen sein.


    Eigentlich war es sogar so, dass ich, als ich einmal zu lesen begonnen hatte, nicht mehr aufhören konnte. Die Handlung hatte mich ziemlich schnell gepackt.


    Briana und Phoebe sind zwei sehr unterschiedliche Frauen, die aber ein gemeinsames Ziel haben. Ihre Reise nach Westen hat mich gut unterhalten. Die Geschichte beginnt langsam, mit dem Leben der beiden in Baltimore. Erzählt von den Beweggründen, warum sie die Stadt verlassen wollen. Die Zeit des Bürgerkriegs wird kurz angerissen.


    Dann wird detailreich die Reise geschildert, und zwar so anschaulich, dass man förmlich das Steppengras rauschen hören konnte. Die Planwagen und die Prärie tauchten vor mir auf. Um es kurz zu sagen, Kopfkino pur.


    Gleichzeitig gibt es einen weiteren Handlungsstrang, der von dem Leben der Kennedy-Brüder erzählt. Einer der beiden ist der Heiratskandidat für Phoebe. Die beiden Handlungsstränge treffen sich dann später, um gemeinsam ihr Ziel zu erreichen. Zusammen lassen sie ein lebhaftes Bild dieser Reise und Epoche entstehen.


    Fazit:


    „Das wilde Herz des Westens“ hat mich in das 19. Jahrhundert nach Nordamerika entführt. Die Reise von Briana und Phoebe war spannend, dramatisch, abenteuerlich und gewürzt mit einer ordentlichen Portion Humor. Kurzum es hat mir gut gefallen.



  3. Cover des Buches Der rote Himmel (ISBN: 9783426511718)
    Iny Lorentz

    Der rote Himmel

     (26)
    Aktuelle Rezension von: thesmallnoble
    Das Buch schien mir gut recherchiert zu sein. Spannende Geschichte, unterhaltsam verpackt in einem Roman, den man kaum aus der Hand legen konnte. Es las sich sehr flüssig. Wie immer bei dem Autorenduo sind die Bösewichte zwar ein wenig überzeichnet, aber das tat dem Lesevergnügen keinen Abbruch.Die Portion Kriegsereignisse war gut dosiert und langweilte nicht mit epischen Schlachtenbeschreibungen. Mir ist die Familie Fichtner ans Herz gewachsen.
  4. Cover des Buches Wer sein Herz riskiert (ISBN: 9783868277074)
    Tamera Alexander

    Wer sein Herz riskiert

     (17)
    Aktuelle Rezension von: KleinerVampir

    Buchinhalt:

    Nashville, Tennessee 1871. Die junge Alexandra, Tochter aus wohlhabendem Elternhaus, hat ihren Verlobten David bei einem tragischen Eisenbahnunglück verloren. David war Lehrer und hat ehemalige Sklaven unterrichtet, genau das möchte auch Alexandra. So bewirbt sie sich an der Fisk-Universität, einer Schule für Schwarze. Alexandras Vater ist strikt dagegen, das geht so weit, dass er seine eigene Tochter vor die Türe setzt. Doch Alexandra hält an ihrem Vorhaben fest – und erfährt Unterstützung von Sylas Rutledge, einem Eisenbahnbesitzer aus Colorado….

     

    Persönlicher Eindruck:

    Tamera Alexander ist immer ein Garant für spannende und berührende Geschichten mit christlichem Aspekt. So auch hier – auf Basis einer wahren Begebenheit spinnt sie eine Romanhandlung, die den Leser buchstäblich an die Seiten fesselt.

    Schauplatz der Geschichte sind die amerikanischen Südstaaten nach dem Ende des Bürgerkriegs. Die schwarzen Sklaven sind nun frei und haben mit der Fisk-Missionsschule die Möglichkeit, sich Bildung anzueignen. Lesen und Schreiben zu können macht frei – so sind Alexandras Klassen gefüllt von fleißigen Schülern.

    Alexandra selbst ist eine toughe junge Frau, die ihren eigenen Weg gehen und sich nicht dem Zwang ihres Vaters unterordnen will. Die arrangierte Ehe mit einem reichen aber viel älteren Mann lehnt sie ab und stellt ihr Wissen in den Dienst der Allgemeinheit. Der Roman macht an vielen Stellen deutlich, dass auch nach dem Krieg die Schwarzen als Menschen zweiter Klasse betrachtet werden: sie dürfen nicht in denselben Eisenbahnabteilen reisen, Lehrerin in einer Freigelassenen-Schule zu sein ist ein gesellschaftlicher Makel. Ja sogar Hotels verweigern farbigen Besuchern eine Übernachtung.

    Sylas Rutledge hingegen ist ein Mann aus Colorado. Er kommt aus dem (wilden) Westen, kennt sich nicht ganz so mit Etikette aus aber hat das Herz auf dem richtigen Fleck. Viele gesellschaftliche Zwänge stellen sich ihm gar nicht und so erfährt Alexandra trotz der Vergangenheit, die zwischen den beiden steht, seine Hilfe.

    Die Fisk-Universität und ihren Chor „Jubilee Singers“ hat es wirklich gegeben – auch die Plantage Belle Meade. Schon allein das Wissen hiervon macht die Kulisse des Romans plastisch und spannend. Die handelnden Personen sind detailreich angelegt, es ist, als wäre man als Leser selbst mit dabei.

    Der christliche Aspekt ist angenehm und maßvoll in die Geschichte eingearbeitet und bringt den Leser immer wieder dazu, nachzudenken und innezuhalten.

    Alles in allem eine absolute Leseempfehlung mit liebevoll gezeichneten Charakteren vor geschichtlichem Hintergrund. Volle Punktzahl!

  5. Cover des Buches Starbuck: Der Rebell (ISBN: 9783499259142)
    Bernard Cornwell

    Starbuck: Der Rebell

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen ersten Blick auf die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Der Autor ist ja bekannt für seine historischen Romane und ich habe seine Bücher schon vielfach geniessen dürfen. Diesmal führt er uns also ins 19. Jahrhundert und in die Wirren und grausamen schlachten des amerikanischen Sezessionskrieges. Kernfigur ist ein junger Mann aus den Nordstaaten den es vor Ausbruch des Krieges in die Südstaaten verschlägt. Nathaniel "Nate" Starbuck ist gleichzeitig auch der Titelgeber für die Trilogie.

    In gekonnter Manier entführt uns der Autor in die damalige Zeit und die Zerrissenheit der amerikanischen Kultur. Auch die Religion spielt eine größere Rolle. 

    Leider war mir das Buch Anfangs zu langatmig - erst mit der Schilderung der ersten Schlacht des Krieges kam etwas mehr Tempo auf. Aber den Schrecken einer Schlacht einzufangen ist ja auch etwas was der Autor hervorragend beherrscht.

    Die Figuren sind gut gezeichnet ohne mich wirklich überzeugen zu können. 

    Der Schreibstil ist gut, kam mir aber diesmal insgesamt ein wenig behäbig daher. 

    Insgesamt für mich eines der schwächsten Bücher, die ich bisher von diesem Autor gelesen habe.

  6. Cover des Buches Wer um Liebe ringt (ISBN: 9783868275551)
    Tamera Alexander

    Wer um Liebe ringt

     (22)
    Aktuelle Rezension von: KleinerVampir
    Buchinhalt:

    Nasville, Tennessee 1969, kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. Maggie Lindens Vater hat Schulden, es reicht kaum zum Überleben und die Farm steht vor der Zwangsversteigerung. Einzig Bourbon Belle, Maggies Rennpferd, ist der ganze Stolz des jungen Mädchens. Doch Maggies Traum vom Pferderennen steht auf der Kippe. Allerdings sind die Lindens nicht die einzigen, die in Schwierigkeiten stecken: auch Cullen McGrath, ein irischer Einwanderer, der in Tennessee Fuß fassen möchte, hat es nicht leicht. Als Ire ist es ihm verboten, ein Stück Land zu erwerben…. Bis Maggies Vater ihm ein Angebot macht, das reichlich ungewöhnlich ist….

     

    Persönlicher Eindruck:

    „Wer um Liebe ringt“ ist nicht mein erster Roman von Tamera Alexander – im Gegenteil. Auch dieses Mal war ich begeistert von ihrem Schreibstil und der Art, wie sie ihre Geschichten vor meinem inneren Auge lebendig werden lässt. Zusammen mit Protagonistin Maggie tauchte ich in die Welt des 19. Jahrhunderts ein und durfte im Amerika nach dem Ende des Bürgerkriegs zu Gast sein.

    Die Figuren machen es dem Leser leicht, der Geschichte zu folgen und immer mehr und mehr haben zu wollen. Es ist schwer, das Buch wieder beiseite zu legen, hat man einmal mit dem Lesen angefangen.

    Zunächst wartet der Roman mit zwei getrennten Handlungsfäden und Protagonisten auf, der jungen Reiterin Maggie und dem Iren Cullen. Nach einer Weile vereint sich die Handlung zu einem spannende Ganzen, das mich sehr berührt hat: das Leben in der damaligen Zeit sowie Hoffen und Bangen um die eigene Existenz wurden lebendig und anschaulich.

    Es handelt sich hier um einen Roman aus dem Genre christliche Literatur, von daher spielt der Glaube an Gott eine wichtige Rolle. Jedoch sind die christlichen Aspekte der Handlung angenehm und nicht zu aufdringlich in den Plot eingebunden, man hat durchaus eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt und einem nicht so schnell aus dem Kopf geht.

    Cullen und Maggie nähern sich langsam an – zwei ganz unterschiedliche Zukunftsentwürfe. Während Cullen als Farmer sesshaft werden möchte und in seiner Vergangenheit keine guten Erfahrungen bezüglich Pferderennen gemacht zu haben scheint, will Maggie genau dieses: ihr Pferd Belle soll ein preisgekröntes Rennpferd werden… Ich möchte nicht zu viel verraten, aber ihre Wege werden zu einem gemeinsamen Weg und das Ende des Romans ist rund und stimmig.

    Fazit: absolut lesenswert, für alle, die einen historischen Roman mit christlichem Bezug zu schätzen wissen.

  7. Cover des Buches Ich gab ihm mein Wort (ISBN: 9783963620393)
    Tamera Alexander

    Ich gab ihm mein Wort

     (16)
    Aktuelle Rezension von: InaRom

    Schlacht um Franklin, 30. November 1864

    Lizzie Clouston unterrichtet als Hauslehrerin die Kinder der Familie McGavock auf der „Carnton Plantage“ in Franklin, Tennessee. Ihr Herz schlägt nicht nur für diese Kinder, sondern auch für die schwarze Bevölkerung. Sie hegt als heimliche Gegenerin der Sklaverei die Hoffnung, dass dieses Unrecht in naher Zukunft Geschichte sein würde, kann aber verständlicherweise ihre Gedanken mit niemandem teilen. Gerade wütet der amerikanische Bürgerkrieg zwischen den Konföderierten und den Unionssoldaten auf grausamste Weise. Lizzie entpuppt sich als unverzichtbare Hilfskraft von Dr. Phillips, als nach fünfstündiger Schlacht, die vielen schwer verwundeten Soldaten auf die Carnton-Plantage, welche zu einem Lazarett umfunktioniert, gebracht wurden. Neben traurigen und berührend schönen Ereignissen kommt es für Lizzie zu einer Begegnung mit einem Soldaten, die sie in das komplette Gefühlschaos stürzt.

    Dieses Buch ist wirklich eine Meisterleistung. Die Autorin hat auf grandiose Weise recherchiert und den Leser bildhaft und mit flüssigem Schreibstil in die Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs entführt. Es hat mich sehr berührt, dass die meisten Charaktere in diesem Roman „reale Personen“ waren. Bis auf zwei Ausnahmen, ist jedes Dokument und jeder Brief in diesem Roman authentisch. Die drei Themen: Freiheit, Entscheidungsmöglichkeit und Versprechen ziehen sich wie ein roter Faden durch diesen Roman. Die Carnton-Plantage ist heute ein Museum und nichts würde ich lieber tun, als diese zu besichtigen. Vielleicht habe ich irgendwann einmal dazu die Gelegenheit.

    Mit schwerem Herzen gibt es einen Sterneabzug, denn es dauerte mir zu lange, bis  nach etwa einem Drittel des Buches und ewigen Berichten von den Folgen von Kartätschen, Bajonetten und Kanonen, die Geschichte an Fahrt, in Richtung Konfliktgesprächen zwischen den Soldaten und dem Beginn einer zarten Liebesgeschichte, gewinnt.     

  8. Cover des Buches Der Himmel über Alabama (ISBN: 9783442383092)
    Marlen Suyapa Bodden

    Der Himmel über Alabama

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Runenmädchen

    Mir hat die Idee gefallen, obwohl ich derartiges schon mal gelesen habe. Die Umsetzung hat mich jedoch nicht überzeugt. 

    Ich hatte hohe Erwartungen an dieses Buch. Einerseits geht es um ein wichtiges Thema, das niemand vergessen sollte. Andererseits ist die Autorin Anwältin. Letzteres ist selbstverständlich nicht wichtig, um gute Bücher zu schreiben, aber ich bin von hohen sprachlichen Standart ausgegangen. Und ich hoffte, intensiv etwas über die damaligen Gesetze und Rechtsauslegungen zu lesen. Das hätte das Buch besonders gemacht.  

    Eine sprachliche Herausforderung ist es übrigens auch nicht. Der Schreibstil erinnert an Trivialliteratur.
    Wenn ihr euch für Bücher über Sklaverei interessiert, wählt ein anderes Buch. Hierzu gibt es ausgezeichnete Literatur.

  9. Cover des Buches Haus der bösen Lust (ISBN: 9783865521491)
    Edward Lee

    Haus der bösen Lust

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Was? Schon wieder Edward Lee? Ja, auch dieses Buch las ich bereits vor geraumer Zeit. Ich bin von ihm fasziniert und abgestoßen zugleich. Er hat aber etwas an sich, dem man sich als Horrorfan nicht entziehen kann oder will. 

    Dieses Werk sticht aus seinem Oeuvre hervor, denn es ist eine Geiaterhausgeschichte. Zwar mit Szenen harter, dunkler Erotik, aber durchaus annehmbar und was Perversität und übersteigerte Gewalt angeht angenehm zurückhaltend für Lee'sche Verhältnisse. 

    Gast / Tennessee: Justin Collier ist zwecks Recherchen für sein Buch in diesem Ort. Als er in einer Pension ein Zimmer anmietet, merkt er nach dem Eintritt, daß er ungeheuer geil ist. Er würde am liebsten jede, die er erblickt ...

    Es ist aber nicht seine Lust, sondern das Haus selbst, das diese triggert. Andere haben dieses Phänomen auch schon erlebt. Justin beginnt nachzuforschen. Ein Historiker vor Ort ist ihm behilflich. 

    Noch dazu muß Justin feststellen, daß es in dieser Pension spukt, als er unheimlicher Vorkommnisse gewahr wird. 

    Offenbar hängt dies alles noch mit dem Bürgerkrieg zusammen. Historische Rückblicke gewähren dem Leser*in eine Erläuterung der aktuellen Ereignisse der übernatürlichen Art. 

    Diese Ebenen der Vergangenheit und Gegenwart sind exzellent miteinander verzahnt. Abgründe tun sich auf. 

    Das Buch ist packend und gruselig. Justin ist sympathisch. Die Charaktere sind wahre Unikate - im Guten wie im Bösen. Sogar Humor ist präsent. Die Atmosphäre ist schön verdichtet und man fliegt nur so durch die Seiten. Wirklich hervorragend, diese düstere Kost!

  10. Cover des Buches Wir hofften auf bessere Zeiten (ISBN: 9783963621208)
    Erin Bartels

    Wir hofften auf bessere Zeiten

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Seelensplitter

    Meine Meinung zum Roman:

    Wir hofften auf bessere Zeiten


    Inhalt in meinen Worten:

    Drei Generationen, heute, 1960 und 1860, Jahreszahlen, die eigentlich nichts miteinander zu tun und doch hängen sie zusammen. Es geht um die Problematik zwischen Weißen und Schwarzen Menschen. Menschen die anders sind. Die als Sklaven gehalten wurden und die man ausbeutete. Die man ausschloss nur weil sie eine andere Hautfarbe hatten. Zudem geht es darum wie drei Frauen hinter die Vorhänge sehen, helfen, wo es keiner mehr sonst tun würde, Liebe empfinden, wo Hass regieren möchte. 

    Die Frage ist, folgst du den drei Frauen und lässt dich mitnehmen?


    Wie ich das Gelesene empfinde:

    Das Buch riss mich ziemlich schnell in seinen Bann. Gut empfand ich dabei, das ich erst in der Jetzigen Zeit mich befinde, dann um 1963 und eben um 1860. Denn in jedem einzelnen Jahr passiert so unglaublich viel. Sei es ein Kind das nicht als weißes auf die Welt kommt und deswegen vertauscht werden muss. Sei es das eine Ehe geschlossen wird, obwohl alle dagegen sind, sei es das ein Richter alles andere als Fair ist und sei es das eine alte Frau einem Mädchen das Leben neu zeigt unter verschiedenen Aspekten des Lebens. Das hat mich unendlich berührt und auch in den Bann gezogen, so das ich wirklich an einem Abend stur durchgelesen habe, denn ich wollte wissen wie die Geschichte endet, doch irgendwie blieb mir das ein oder andere noch zu sehr offen. War nicht gut genug aufgelöst dafür hat mein Kopfkino dafür reichlich weiter die Geschichte gesponnen. 


    Die Charaktere:

    Es geht um starke Frauen, um eine junge Frau die mitten im Krieg steckt wo sich die Sklavenverhältnisse ändern müssen, dann um eine Frau die mitten im Aufruhr heiratet und dennoch alles daran setzt das es klappen kann, und es geht um eine Journalistin die einen geheimnisvollen Auftrag erhält. Alle Frauen sind ziemlich tapfer, stark und behaupten sich gegen Männer. Dabei ist der Glaube eine wichtige Ressource. Doch ein heimlicher Hauptakteur ist ein Haus, das schon 1860 stand und deswegen auch vieles mit ansehen musste und durfte und deswegen klar seine Geheimnisse offenbaren möchte. Es geht aber um so vieles mehr und die Charaktere sind wirklich autark und intensiv.


    Spannung:

    Dadurch das es drei verschiedene Handlungsstränge gibt, die aber zusammengehören, ist es unendlich spannend, denn immer dann wenn ich gerade wissen mag wie es weiter geht, kommt das nächste Jahr und ich erfahre wieder neues. So blieb ich am Buch kleben und konnte kaum aufhören zu lesen. 


    Empfehlung:

    Das Buch greift ein irre wichtiges Thema auf, das auch in Deutschland immer mehr Gehör finden muss und sollte. Nämlich das egal welche Hautfarbe ein Mensch hat, er ist nicht anders als du oder ich. Nur wenn er sich doof verhält ist er auch doof, wobei manchmal lohnt es sich, gerade hier auch wirklich bewusst hinzusehen, warum der Mensch so ist, wie er ist. 

    Für mich ist dieses Buch wirklich eine Augenweite gewesen und genial ist, das Frauen eine enorm wichtige Rolle dabei spielen. 

    Es ist ein christlicher Roman, wo auch hinweise auf den Glauben gesetzt werden, jedoch so das es nicht aufdringlich oder wie ein Bekehrungsversuch wirkte, sondern eher wie ein Beisatz, die Frage ob Gott den Weg vorzeichnet und das man manches erst Jahre später versteht fand ich gut. 

    Deswegen lest das Buch. Egal ob 14 Jahre oder 99. Es ist ein Buch dass das Herz berührt.

    Und ich hoffe irgendwie das es noch einen Nachfolger geben wird, denn mir blieb irgendwie noch manches zu offen. 


    Bewertung:

    Gute Unterhaltung, Augenweite auf ein aktuelles Thema, Spannung und Träumen stehen im Vordergrund und genau das mochte ich an diesem Werk, weswegen ich auch volle fünf Sterne vergeben möchte. 


  11. Cover des Buches Starbuck: Der Verräter (ISBN: 9783499259159)
    Bernard Cornwell

    Starbuck: Der Verräter

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Der zweite Band der Reihe Nathaniel "Nate" Starbuck schliesst sich inhaltlich an den ersten Band an. Viele der Figuren sind dem Leser daher schon bekannt. 

    Die Handlung ist diesmal geprägt von Spionage, Gegenspionage und Verrat. Das darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass es auch diesmal wieder von grauseligem Schlachtgetümmel erfüllt ist. Das kann der Autor so gut zu Papier bringen, dass dem Leser fast der Kampfeslärm in den Ohren klingelt. 

    Ab und zu gibt es ein paar Längen und auch die Kriegshandlungen sind nach gewisser Zeit nicht ganz so aufregend mehr wie zu Beginn. Da stumpft der Leser wohl etwas ab....! So wie es den Soldaten wohl auch ergangen ist.

    Insgesamt ein sehr guter zweiter Band der Reihe und ich freue mich schon auf den dritten Band...!

  12. Cover des Buches Unterwegs nach Cold Mountain (ISBN: 9783453875227)
    Charles Frazier

    Unterwegs nach Cold Mountain

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein außergewöhnlicher Western, der viel über das Leben der damaligen Menschen und wie hart es war aussagt. Ein Deserteur der Nordataatenarmee im amerikanischen Bürgerkrieg ist unterwegs zu seiner Freundin und trifft unterwegs so einige zwielichtige Gesellen. Seine Freundin muß währenddessen nach dem überraschenden Tod ihres Vaters die Selbständigkeit lernen. Für den interessierten Leser kommen auch sehr viele historische Fakten rüber.
  13. Cover des Buches Am Anfang eines neuen Tages (ISBN: 9783868273632)
    Lynn Austin

    Am Anfang eines neuen Tages

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Anasa
    Der Roman erzählt die Geschichte von drei Frauen – die der
    Eugenia Weatherly, Witwe eines reichen Plantagenbesitzers, ihrer zweiundzwanzigjährigen
    Tochter Josephine Weatherly und die ihrer (ehemaligen) Sklavin Lizzie. Nach fast
    fünf Jahren amerikanischem Bürgerkrieg verliert der Süden schließlich und die
    Welt der drei Südstaatlerinnen steht Kopf. Die Sklaven sind per Gesetz
    plötzlich frei – doch was bedeutet dies für Lizzie und ihre Familie? Die Frauen
    müssen plötzlich Entscheidungen treffen und ihre Familien versorgen, was sonst
    die Aufgabe der Männer war – doch diese sind verstorben oder so sehr von
    Verbitterung erfüllt, dass sie keinen Neuanfang vorantreiben können.

    Als Eugenia mit ihren Töchtern wieder auf ihrer Plantage White
    Oak eintrifft, ist nichts mehr wie es war. Viele der Sklaven sind bereits
    gegangen. Nur Lizzie und ihr Mann Otis bleiben bei den Weatherlys. Nur Daniel,
    der jüngste Sohn der Weatherlys, kehrt aus dem Krieg zurück. Doch alle Hoffnungen
    in ihn als Versorger der Familie werden enttäuscht. Eschreckend muss Eugenia
    feststellen, was das aristokratische Denken, dass sie ihren Söhnen beigebracht
    hat, für Folgen nach sich zieht. Während sie an der Vergangenheit festhält und
    fest entschlossen ist, das alles wieder so werden soll, wie es war, bricht ihre
    Tochter Josephine aus den alten Denkmustern aus. Sie will ihr Leben selbst in
    die Hand nehmen und beginnt „Sklavenarbeiten“ zu verrichten. Den Glauben an einen
    guten Gott, sowie an das Gebet hat sie verloren. Von ihrer Mutter wird sie für
    eine Zeit zu den Blakes fort geschickt, um Mrs. Blake bei der Pflege ihres
    verwundeten Sohnes Harrison zu helfen. Harrison hat im Krieg ein Bein verloren,
    ist verbittert und alles andere als angenehme Gesellschaft. Und dann ist da
    noch Alexander Chandler, ein Yankee der das Amt für Freigelassene innehat und zwischen
    den Plantagenbesitzern und den ehemaligen Sklaven Arbeitsverträge arrangieren
    will, um so beiden Seiten beim Wiederaufbau zu helfen. Josephine überredet
    schließlich Mrs. Blake seine Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ausgerechnet
    gegenüber Alexander kann sie offen über ihre Glaubenszweifel sprechen, dabei
    ist er der „Feind“ und sie sollte sich von ihm fern halten, um ihren Ruf nicht
    zu riskieren.




    Während der Sieg der Yankees für die weißen Südstaatlerinnen
    Demütigung und Verlust bedeutet, bedeutet er für Lizzie und ihre Familie
    Freiheit. Lizzie begreift diese aber nur langsam und traut dem Ganzen lange
    nicht über den Weg. Wie sich rausstellt auch zurecht. Ihre Freude ist riesig,
    als sie ihre Kinder endlich in eine Schule für Schwarze schicken kann, doch die
    Freude soll nicht lang anhalten. Auch Lizzie muss neu lernen, Gott zu vertrauen
    und hat in ihrem Mann Otis hierin ein Vorbild.




    Der Roman beschreibt einen entscheidenden Wendepunkt im Leben
    all seiner Figuren und das in einem nüchtern, realistischen Stil. Dem Leser von
    heute fällt es dabei wohl am schwersten, sich mit der Figur der Eugenia zu
    identifizieren, deren Einstellung zu den Schwarzen zunächst unverändert bleibt.
    Ihre Sturheit und Verachtung schockieren zunächst. Dennoch ist sie gerade deshalb
    eine Schlüsselfigur, um die Veränderung nach dem Krieg darzustellen und erfassbar
    zu machen. Schließlich muss auch sie feststellen, dass der Krieg die „falschen
    Überzeugungen ebenso bloßgestellt“ hat „wie den moralischen Verfall, der mit
    der Sklaverei einherging“.


    Einfacher ist es, sich in Josephine hinein zu versetzen,
    die so pragmatisch mit der Situation umgeht und sogar Erfüllung daran findet,
    endlich etwas mit eigenen Händen zu bewirken. Sie scheint die Sklaven schon
    immer mehr als Menschen gesehen zu haben und tritt nun für diese ein. Auch ihr
    Auftreten gegenüber Harrison ist erfrischend. Sie bildet den Gegensatz zu ihrer
    Mutter in der Art und Weise, wie sie das Leben nach dem Krieg angeht. Sie ist
    in vielerlei Hinsicht die Heldin des Romans.




    Zwar geht es in gewisser Weise auch um die Emanzipation der
    Frau - dennoch wird jeder der drei Frauen ein Mann „an die Seite gestellt“, der
    sie in ein „neues“ Denken führt oder sie zumindest darin fördert und unterstützt.



    Während ich die ersten 300 Seiten des Romans weniger
    unterhaltend, als vielmehr zum Nachsinnen anregend empfand, überschlagen sich
    die Ereignisse im letzten Teil beinah.



    Inhaltlich geht es viel um Verbitterung und die Frage
    danach, warum Gott Leid zulässt und Gebete, nicht erhören kann, die nicht mit
    seinem Willen übereinstimmen. Hier vermittelt der Roman tiefgründige
    Botschaften und Einsichten. Lynn Austin erweist sich wieder als Meisterin
    darin, einen historischen Roman zu schreiben, der den Leser in die damalige Weltanschauung
    und Realität eintauchen und durch sehr überzeugende Charaktere nachempfinden lässt.



  14. Cover des Buches Menschenkind (ISBN: 9783644002654)
    Toni Morrison

    Menschenkind

     (88)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Menschenkind von Toni Morrison – Im Haus Nr. 124 in der Bluestone Road, am äußersten Rand von Cincinnati treibt sich ein Geist herum. Es ist Sethes Tochter, die vor achtzehn Jahren im Babyalter starb und seither nicht zur Ruhe kommt. Aber dies ist nicht der einzige Grund, warum seit all diesen Jahren jeder das Haus und dessen Bewohnerinnen so gut es geht meidet. Selbst Sethes Söhne Buglar und Howard haben irgendwann Reißaus genommen. Nur Denver ist noch da, Sethes andere Tochter und Grandma Baby und irgendwann taucht Paul D. auf, ein alter Leidensgenosse aus der Sweet Home-Zeit. Dort auf der Sweet Home Plantage lernte Sethe auch Baby Suggs Sohn Halle kennen, die drei Pauls und den wilde Sixo. Sie wollte so gerne ein normales Familienleben mit Halle führen, aber als der alte Besitzer der Farm verstarb, übernahm der Schullehrer die Führung und alles änderte sich.

    Toni Morrison erzählt eine packende Geschichte, die immer wieder aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet neue Puzzleteilchen aufzeigt, die am Ende ein traurig-schauriges Bild ergeben. Sehr offen und unverblümt, in oftmals poetisch anmutender Sprache führt Morrison durch eine, für mich immer wieder unfassbare Zeit, dennoch liest sich Sethes tragische Geschichte wie ein fesselnder Thriller. Ein Toni Morrison Werk, das 1988 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde. Große Erzählkunst!

  15. Cover des Buches Starbuck: Der Gegner (ISBN: 9783499259166)
    Bernard Cornwell

    Starbuck: Der Gegner

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen ersten Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Der Sezessionskrieg wogt hin und her, aber noch haben die Südstaaten - trotz materieller Unterlegenheit - die Oberhand. 

    Diesmal ist die Haupthandlung der zweiten Schlacht bei Manassas gewidmet, den wiederum die Konföderierten für sich entscheiden konnten. Das Buch ist mit viel Tempo geschrieben - der Kanonendonner und die Schreie der Verletzten und sterbenden Männer klingt förmlich aus dem Buch heraus, ebenso wie der fast alles verhüllende Pulverdampf.

    Besonders gut hat mir gefallen, dass das Geschehen aus zwei Perspektiven geschildert wird. Einmal aus Sicht der blauen Nordstaatler und aus Sich der grauen Konföderierten. Das hat dem Leser einen sehr guten Gesamtüberblick über das Geschehen ermöglich.

    Ein wunderbares Buch! Ich habe große Lust auf den vierten - und damit abschließenden - Band. 

  16. Cover des Buches Rhett             (ISBN: 9783453405899)
    Donald McCaig

    Rhett

     (52)
    Aktuelle Rezension von: nasa
    Rhett von Donald McCaig ist eine Ergänzung zu der größten Liebesgeschichte des 20 Jahrhunderts, Vom Winde verweht. Hier wird die großartige Geschichte von Margaret Mitchells aus der Sicht von Rhett erzählt. Sie kommt aber bei weitem nicht an das Original heran. Mich hat das Buch zwar unterhalten, aber es war im großen und ganzen eher enttäuschend. 

    Es wird beschrieben wie Rhett zu dem Lebemann wurde der er war. Wie er sich gegen Eltern und die Militärschule auflehnte und Freundschaften zu Farbigen schloss. Es werden einige Dinge angesprochen die bei Margaret Mitchell keine Bedeutung hatten, hier aber erklärend wirken sollen. Allerdings werden hier Passagen aus Vom Winde verweht falsch wiedergegeben und Personen werden so blass geschildert das es mir keine Freude gemacht hat das Buch zu lesen.

    Es fiel mir sehr schwer in das Buch reinzukommen. Die Sprache ist sehr gewöhnungsbedürftig und die ganze Geschichte wird sehr abgehackt geschildert. So ist jedes Kapitel eine kleine Geschichte für sich die versucht wird in ein großes ganzes zu quetschen. 

    Auch werden oft Einzelheiten aufgeführt die m Ende keine Bedeutung haben oder man dann gar nicht mehr darauf eingeht. Auch ist der Titel für mich etwas verwirrend, weil es ja eigentlich eine Geschichte aus Rhetts Sicht sein sollte. Doch hier kamen so viele verschiedenen Charaktere zum tragen das es mir oft nicht klar war was das jetzt mit der Sicht von Rhett Buttler zu tun hat. 

    Es wurde viel Wert auf Szenen und Beschreibungen des Bürgerkrieges gelegt, was ich totlangweilig fand und das Buch für mehrere Tage weggelegt habe und überlegte ob ich es wirklich weiter lesen soll. Hier merkte man stark, dass dieses Buch von einem Mann geschrieben wurde. Es war sehr detailliert in Kriegsbeschreibungen aber sehr nüchtern und gefühllos bei Liebesdingen. Was ich bei einer Weiterführung oder Ergänzung eines Liebesromans doch sehr abwegig finde. 

    Wenn man das Buch als eigenständiges Buch sieht und liest mag es nicht schlecht sein und sogar gut recherchiert was den Krieg angeht. Liest man es aber als Erweiterung zu Vom Winde verweht ist es nur enttäuschend. Ich habe nach ca 200 Seiten bemerkt das ich es nicht als Erweiterung lesen muss, sondern als eigenes Buch. Von da an ging das Lesen etwas besser.  
  17. Cover des Buches Der Schamane (ISBN: 9783453418202)
    Noah Gordon

    Der Schamane

     (564)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Die Hautfarbe ist gleichgültig, alle möglichen Leute können Schweinehunde sein. Aber nicht jeder ist ein Schweinehund."


    "Der Schamane" ist der zweite Band der "Familie Cole - Zyklus" vom amerikanischen Autor Noah Gordon. Das Buch kann aber ohne Probleme eigenständig gelesen werden, da die Geschichte, außer der Herkunft des Namens des Protagonisten, keinerlei Bezug auf den ersten Band der Reihe nimmt. Mir hat "Der Schamane" mindestens genau so gut gefallen wie "Der Medicus", auch oder vor allem weil es ein komplett anderes Thema behandelt. Die einzige Gemeinsamkeit: die Medizin im Mittelpunkt.

    Inhalt: Rob J. Cole macht sich auf in die neue Welt und will dort in die Fußstapfen seines Namensvetters treten und eine medizinische Laufbahn starten. Nach ersten Erfahrungen als Armenarzt in Boston, landet er schlussendlich in einer neuen Ansiedlung am Mississippi als Landarzt. Dort kommt er in Kontakt mit einer indianischen Schamanin und wird in die heilenden Kräfte der Natur eingeweiht. Doch schon bald wird das ruhige Landleben von Unruhen und Bürgerkrieg überzogen ...

    Cover und Design: Das im Jahr 2014 neu designte Cover aus dem HEYNE-Verlag finde ich sehr ansprechend für einen historischen Roman und passt auch sehr gut zum Thema, jedoch bin ich mit der Qualität des Taschenbuchs überhaupt nicht zufrieden. Ich bin eine sehr vorsichtige Leserin, die sehr viel wert darauflegt, dass der Buchrücken von Taschenbüchern beim Lesen nicht bricht. Dies ist auch nicht passiert, aber beim Lesen ist die Folie, die man auf den ersten Blick am Buch gar nicht erkennen kann, durch das Halten in der Hand abgewetzt und teilweise runter gegangen. Dies ist mir bisher noch nie passiert und ich war wirklich schockiert, wie leicht sich die Folierung am Buch lösen lies. Das Buch sieht jetzt ziemlich hässlich aus. Da wäre die Wahl zum Ebook sehr viel besser gewesen.

    Meine Meinung: Nachdem mir "Der Medicus" auf Grund des vielen historischen Medizin-Wissens so gut gefallen hat, musste ich auch die weiteren Bücher dieser Reihe lesen. Außer dem Nachnamen Cole und natürlich den Bezug auf die Medizin, hat das Buch aber nichts mit seinem Vorgänger zu tun und kann ohne Probleme eigenständig gelesen werden.

    Der Schreibstil des Autors ist sehr informativ und für mich trotz vieler Fakten leicht zu lesen. Das Buch kann in zwei große Hälften eingeteilt werden. In der ersten Hälfte verfolgen wir Rob J. Cole, der sich in der Neuen Welt ein Leben und eine Familie aufbaut. Später verfolgen wir auch seinen Sohn und dessen Leben und Karriere. Diesmal gibt es sehr viel spannendere und auch gefährliche Szenen als im "Medicus". Zwischendurch driftet der Inhalt zwar immer wieder in das langweilige und ruhige Familienleben in einer neuen Ansiedlung Amerikas ab, aber mir hat dies trotzdem gefallen, da sich das Leben im alten Amerika doch recht stark vom Europa der damaligen Zeit unterschieden hat. Ich habe bisher noch nicht viele Bücher über dieses Thema gelesen und ich habe das Wissen, das man beim Lesen dieses Romans erhält, quasi eingesaugt. Nicht nur die Neuansiedlung Amerikas, sondern auch die Grausamkeiten gegenüber den Ureinwohnern, der Einfluss der Politik, die Sklaverei und der Bürgerkrieg zwischen Nord- und Südstaaten spielen eine sehr große Rolle in diesem Roman und wer sich für diese Zeit interessiert, dem wird das Buch ganz bestimmt gefallen. Der Autor hat viel Hintergrundwissen eingebaut und man kann auf jeder Seite spüren, dass Noah Gordon sehr viel Zeit in eine umfangreiche Recherche investiert hat.
    Der Inhalt und Werdegang des Romans ist glaubwürdig und es gibt auch einige sehr spannende Kampfszenen am Schlachtfeld des Bürgerkriegs. Dem Autor sind diese Szenen wirklich sehr gut gelungen, vor allem weil sie nicht aus der Sicht von Kämpfern, sondern aus Sicht der Rettungssanitäter geschrieben wurden.
    Das Leben und die Katastrophen der damaligen Zeit wurden perfekt geschildert und somit spielt der Fortbestand der eigenen Familie eine genau so wichtige Rolle wie wichtige historische Fakten. Eisige Winter, hartnäckige Seuchen und die grausame Vertreibung der Ureinwohner werden sehr realitätsnah und überzeugend beschrieben und man leidet sehr mit den Charakteren mit. Das Leben zu dieser Zeit war wahrlich kein Zuckerschlecken und Ungerechtigkeiten standen an der Tagesordnung. Trotzdem wurden auch liebevolle Familien- und Erfolgsmomente eingebaut, so dass man beim Lesen nicht melancholisch in eine Depression verfällt.

    Ich verstehe die vielen schlechten Kritiken hier wirklich nicht, denn mir hat dieser historischer Roman sehr gut gefallen. Ja, zwischendurch gibt es ruhigere Szenen aber es überwiegen die spannenden Momente und zahlreichen historischen Hintergrund-Informationen über die Medizin und die Geschichte Amerikas. Vor allem die Beschreibungen der amerikanischen Ureinwohner und wie mit diesen umgegangen wurde, waren sehr bildhaft und realitätsnah. Der Autor konnte mich mit mehreren Szenen tief berühren. Die grausame Vertreibung der amerikanischen Ureinwohner wird immer wieder tot geschwiegen und Noah Gordon hat sich als weißer, amerikanischer Autor sehr viel Mühe gegeben den Indianern eine Stimme zu geben.
    Für Fans der Fernsehserie "Charité" ist dieses Buch eine riesige Leseempfehlung. Aber auch wer sich für die amerikanische Geschichte interessiert, kommt hier auf seine Kosten. Ein sehr informativer, historischer Roman über die Mediziner-Familie Cole in der Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs.

  18. Cover des Buches Diese eine große Liebe (ISBN: 9783426633717)
    Julianne Bedford

    Diese eine große Liebe

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Graufi

    Sehr schönes Buch, für mich mit einem anderen Ende als erwartet. 

    Die Geschichte finde ich sehr schön. Springt in der Zeit, für mich unerwartet in der Gegenwart recht wenig ausgeführt.

    Dieses Buch bleibt auf jeden Fall für mich in meiner "Bibliothek". Ich würde es nochmals lesen.

  19. Cover des Buches Lincoln im Bardo: Roman (ISBN: B077C3B2CL)
    George Saunders

    Lincoln im Bardo: Roman

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Patrick_Rieber

    Zu diesem Buch kann ich nicht viel mehr schreiben, als dass es wirklich großartig ist.

    Natürlich sollte jeder, den nur 08/15-Romane liest die Finger davon lassen, da die verschiedenen Erzähler nur durch unterschiedliche Schreibstile (kursiv etc.) gekennzeichnet sind, aber trotzdem schafft es Saunders seinen Figuren eine solche Persönlichkeit und Lebendigkeit einzuhauchen, dass man sie irgendwann an den verschiedenen Arten, wie sie erzählen auseinanderhalten kann.

    George Saunders hat mit diesem Buch ein Totenreich oder vielmehr eine Zwischenwelt erschaffen, die wirklich alles ist: schön, schrecklich, kalt, warm, traurig und fröhlich.

    Die Erinnerungen und Beobachtungen der Geister sind unglaublich unterhaltsam, das Handeln der Lebenden - insbesondere von Abe Lincoln - tränentreibend traurig.

    "Lincoln im Bardo" ist zu einem meiner Lieblingsbücher geworden und steht auf dieser Liste ganz weit oben.

  20. Cover des Buches Starbuck: Der Kämpfer (ISBN: 9783499267512)
    Bernard Cornwell

    Starbuck: Der Kämpfer

     (10)
    Aktuelle Rezension von: nscho-tschi
         Der amerikanische Bürgerkrieg um 1862 geht weiter, mittendrin ist der Protagonist der Reihe: Nathaniel Starbuck. Ein Rebell, der als Nordstaatler mit dem Süden gegen die Yankees kämpft und sich dort mittlerweile einen gewissen Ruf und den Dienstgrad eines Majors eingehandelt hat. Eine ganze Reihe Männer wissen ihn zu schätzen, doch hat Nate sich bis hin zu diesem vierten Band auch einige böswillige Feinde gemacht. Hinzu kommt jetzt, dass Nate nun versetzt wird. Ihm wird das Kommando über die 'Gelbschenkel', ein Strafbattaillon aus Feiglingen, übertragen...

        Die Reihe um Starbuck setzt "Der Kämpfer" würdig fort. Als Leser der ersten Bände kennt man den Protagonisten Nate bereits, er ist nicht der ideale Held, er hat seine Fehler, aber man hat doch mittlerweile eine große Sympathie für den Rebellen aufgebaut. Die Handlung geht spannend weiter, im Vergleich zu den Vorgängern befindet man sich als Leser noch ein stückweit mehr mitten auf dem Schlachtfeld. Cornwell erzählt weiterhin von der grausamen Brutalität des Kriegsgemetzels, die Atempausen werden geringer, sind aber dafür umso mehr zu genießen. Das Schöne an den Büchern ist ja auch, dass der Autor den Bürgerkrieg nicht verherrlicht oder romantisiert, sondern dass er sich weitgehend an den historischen Fakrten orientiert und den Leser dort mitten hineinführt.
        Die Reihe bleibt weiterhin spannend; ich persönlich habe das Buch an einem Tag durchgelesen, so sehr habe ich beim Lesen mitgefiebert. Ich sehe also keinen Grund, dem Leser der ersten drei Bände von dem vierten Band abzuraten und kann nur weiterhin viel Spaß und gutes Durchhaltevermögen in den Schlachten wünschen! :)
  21. Cover des Buches Der Marsch (ISBN: 9783596182008)
    E. L. Doctorow

    Der Marsch

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Thaila
    Mit seinem 2005 in Amerika erschienen Roman "Der Marsch" widmet sich E.L. Doctorow einer der traumatischsten Ereignisse der amerikanischen Geschichte: General Shermans Marsch ans Meer. Bei dessen Feldzug nach Georgia am Ende des Amerikanischen Bürgerkrieges riss sein Heer eine kilometerbreite Schneiße der Verwüstung durch drei südliche Bundesstaaten. Doctorow erzählt diese Geschichte als Collage-Roman, in dem viele Stimmen zu Wort kommen. Die Geschichte einer befreiten Sklavin, die sich Shermans Armee anschließt wird ebenso erzählt wie die von zwei Soldaten der Konföderation, die zu überleben versuchen, indem sich sich als Unionssoldaten verkleiden. Auch Sherman selbst ist eine der Hauptfiguren des Romans. Einige Handlungsstränge erstrecken sich dabei über den ganzen Roman und geben ihm trotz seiner zersplitterten Struktur eine Einheit. Andere Figuren streifen die Geschichte dagegen nur, wie beispielsweise eine kurze Episode, die das Sterben eines Soldaten beschreibt. Dabei dauert es eine Weile bis die Charktere sich dem Leser erschließen. Lange blieb mein Eindruck oberflächlig. Nur nach und nach kommt Doctorows Talent fein ausbalancierte und differenzierte Charaktere zu gestalten, zum Vorschein. Einziges Mankos: Die Sprache des Romans ist gelegentlich arg flappsig. Ich habe die deutsche Übersetzung gelesen, rechne diese Schwäche jedoch eher Doctorow selber als der eigentlich immer sehr gewissenhaften und sprachgewandten Übersetzerin Angela Praesent an. Trotzdem lohnt sich die Lektüre für jeden, der Interesse an der amerikanischen Geschichte hat, ungemein! "Der Marsch" ist ebenso unterhaltsam wie historisch fundiert, auch wenn - was ja von einem Kriegsroman nicht anders zu erwarten ist - kein leichter Stoff!
  22. Cover des Buches Savannah - Kleine Auszeit (ISBN: 9783963620485)
    Tamera Alexander

    Savannah - Kleine Auszeit

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Lujoma

    Nashville 1870: Die junge Savannah hat es nicht leicht. Nachdem sie die Eltern und die älteren Brüder im Krieg verloren hat und das Haus und die Farm der Familie zwangsversteigert wurden, sorgt sie allein für ihre zwei jüngeren Geschwister. Als der neue Besitzer der Farm ausgerechnet Savannah damit beauftragt das Haus neu einzurichten, sie sieht die Chance sich auf die Suche nach einem Kästchen zu machen, das ihr Vater irgendwo versteckt hat. Es fällt ihr schwer ihr Elternhaus zu verändern, alles was ihr lieb und wichtig war umzugestalten. Und kann sie das Kästchen finden ohne das der neue Besitzer misstrauig wird?


    Das Buch „Savannah“ ist in der „Kleine Auszeit“- Reihe im Franckeverlag erschienen und es hält was es verspricht: eine kleine Auszeit… einfach mit Buch gemütlich sitzen und in eine andere Welt abtauchen. Es ist ein hochwertiges Buch mit schönen, dezent gestalteten Cover. Mit seinen nur 156 Seiten ist das Buch schnell gelesen.


    Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen.Tamara Alexander hat einen angenehmen Schreibstil, der fesselt. Savannah war mir sofort sympathisch. Sie ist eine junge Frau, die es nicht leicht hat, die aber fleißig und ehrlich ist und die gut für das sorgt, was ihr anvertraut ist. Auch die nachdenkliche und fürsorgliche Art des neuen Farmbesitzer mochte ich sehr. Die Geschichte selbst ist schnell erzählt und man ahnt natürlich von Beginn an, dass es ein Happy End für Savannah gibt. Das stört aber nicht im geringsten.


    „Savannah“ erzählt eine schöne Geschichte, die ich gern gelesen habe. Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  23. Cover des Buches Vom Wind verweht (ISBN: 9783956143182)
    Margaret Mitchell

    Vom Wind verweht

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Kristall86

    Ich will hier diesmal keine kurze Inhaltsangabe machen, denn die Geschichte um Scarlett und Rhett kennt irgendwie jeder. Entweder hat man sie gelesen oder den Film irgendwann gesehen. 

    „Vom Wind verweht“ wie das Buch ursprünglich heißt, ist einer DER Klassiker in der Literaturwelt von Autorin Margaret Mitchell. Und da meine Wut über dieses Neuinterpretation so groß ist, komme ich gleich auf den Punkt: Wie konnte man diese Geschichte nur so „zerstören“?! Wie ist es möglich aus einem Klassiker eine so derart schlechte Story zu machen? Diese Buch wurde angepriesen mit dem Übersetzer-Duo Andreas Nohl und Liat Himmelheber. Die Übersetzung sollte „moderner und ambivalenter“ sein und nicht diese „verklärte“ bisher bekannte Bild der Geschichte sein. Das genau diese Übersetzung, diesen Klassiker so verändert, ist einfach nicht nachvollziehbar. Ja, es hat einen verklärten Charme, aber genau das hat doch den Charakter des Buches ausgemacht und vor allem hatte Autorin Mitchell doch genau das im Sinn! 

    Es gibt diesen herrlichen Spruch „never touch a running system“ und der trifft hier zu wie die Faust aufs Auge. Ich habe das Buch in der englischen Fassung gelesen (eine wunderschöne Herausforderung ;-)) und eine deutsche Übersetzung aus dem Jahr 1940. Beide sind einmalig schön und ja, es sind wahre Klassiker in der Literatur und dann kam dieses Exemplar auf den Markt und veränderte alles. Wie kann man den denn Schwarze als „Darky“ bezeichnen? Das grenzt ja schon förmlich an Rassismus in der heftigsten sprachlichen Form! Wenn Sie nicht wissen was es bedeutet, suchen Sie im Netz und staunen Sie selbst....es ist unfassbar. Aber es gibt noch mehr Parts, wenn man sie vergleicht, die teilweise aus dem Zusammenhang gerissen wurden. Es gibt bereits einige Rezensenten denen das ebenfalls aufgefallen ist, also bin ich nicht allein mit meiner Meinung. Diese Übersetzung, und darauf weise ich scharf hin, ist definitiv nicht tragbar, nicht empfehlenswert. Leider muss ich einen Stern vergeben, aber selbst das fällt mir schwer. 

    Diese Übersetzung ist für mich so nicht lesbar. Margaret Mitchell würde sich im Grabe umdrehen, wenn sie wüsste was mit ihrer Geschichte angestellt wurde.

  24. Cover des Buches Winter Family (ISBN: 9783453676923)
    Clifford Jackman

    Winter Family

     (6)
    Aktuelle Rezension von: lauravoneden
    Der Klappentext von ‚Winter Family‘ hat mich sofort in seinen Bann gezogen, obwohl die Worte Bürgerkrieg und Söldnertruppe nicht unbedingt in meinen Leseinteressen vorkommen. Trotzdem stellte ich mir sofort einen blutigen Western im Stile von Tarantino oder Red Dead Redemption vor und war Feuer und Flamme. Außerdem gehören viele Bücher aus dem Heyne Hardcore Verlag zu meinen Lieblingen.

    Und ‚Winter Family‘ wird dem Hardcore Stempel eindeutig gerecht. Während der insgesamt sehr interessanten Geschichte steht eines im Vordergrund – rohe Gewalt. Hier wird nicht zimperlich miteinander umgegangen und auch kein Blatt vor den Mund genommen. Der Autor schreibt in recht kurzen, einfachen und pragmatischen Sätzen und beschönigt nichts.

    Anfangs hatte ich in den recht groß beschriebenen Kriegszenen Probleme die vielen Menschen zuzuordnen. Wer gehörte zu welcher Seite usw. Das hat anfangs zu ein paar Wirrungen geführt, so dass ich mich etwas mehr konzentrieren musste, um am Ball zu bleiben. Viele Personen, die einem im Buch begegnen, verlassen einen schnell wieder. Allerdings bleiben auch die wichtigen Protagonisten recht blass und konnten für mich nur bedingt an Tiefe gewinnen. Sehr interessant fand ich jedoch den Aspekt, dass die Geschichte über eine recht lange Zeitspanne hinweg spielt.

    Das Buch ist sicherlich nichts für empfindliche Gemüter, wer aber generell ein Fan von Büchern aus dem Hause Heyne Hardcore ist, das Setting des Bürgerkriegs und stimmungsvolle Landschaften mag, der sollte sich das Buch unbedingt anschauen!

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