Bücher mit dem Tag "amerikanischer bürgerkrieg"

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105 Bücher

  1. Cover des Buches Vom Winde verweht (ISBN: 9783548269337)
    Margaret Mitchell

    Vom Winde verweht

     (743)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichen_

    Vom Winde verweht.

    Ein Klassiker der Weltliteratur, den man unbedingt gelesen haben sollte.

    Viele kritisieren den Roman, weil er die Sklavenhaltung in den Südstaaten verherrlicht. Dies mag ich nicht zu beurteilen, vielleicht sollte man den Roman in seinen sozialen Kontext stellen. Doch für mich persönlich ist „Vom Winde verweht“  eine Familiengeschichte und vor allem eine großartige Liebesgeschichte bei  der ich jedes Mal mitfiebere ob Scarlett und Rhett es wohl endlich schaffen so richtig zusammen zu kommen. Ich könnte jedes Mal wieder verrückt werden, wenn Rhett und Scarlett mal wieder nicht miteinander reden oder voreinander weglaufen, und doch muss ich den Roman immer wieder lesen.

  2. Cover des Buches Untot in Dallas (ISBN: 9783867620567)
    Charlaine Harris

    Untot in Dallas

     (475)
    Aktuelle Rezension von: Di_ddy

    Es geht wieder hoch her in Bon Temps!
    Ziemlich zu Anfang wird eine Leiche in Andy Bellefleurs Truck gefunden, nachdem er sich betrunken und ihn auf dem Parkplatz vom Merlottes hat stehen lassen.
    Sookie muss ihr Versprechen an Eric einlösen und geht mit Bill nach Dallas, da dort ein Vampir verschwunden ist. Hier treffen wir zum erstmal auf die Bruderschaft der Sonne, sowas wie der Ku-Klux-Klan der Vampirwelt…. Haben die etwas mit dem Verschwinden des Vampirs zu tun?
    Außerdem treibt sich ein unbekanntes Wesen in den Wäldern von Bon Temps rum, mit dem Sookie eine unliebsame Begegnung machen muss.
    Ihr merkt schon, da geht eine Menge ab!
    Und was soll ich sagen? Ich liebe es :D
    Es ist blutig, sexy, erotisch und spannend! Und Eric ist einfach hot, hot, hot!!! *sabber* Zugegeben, ich bin arg von dem Schauspieler, der ihn in der Serie spielt, beeinflusst… <3
    Bei Bill bin ich im Zwiespalt. Einerseits ist er aufmerksam, bzw. will er Sookie um jeden Preis beschützen. Andererseits nervt er mich mit der Mischung aus Glucke und Macho… Naja, man kann ja nicht jeden mögen!
    Also wie gehabt, geile Reihe, absolute Leseempfehlung!

  3. Cover des Buches Little Women (ISBN: 9781519209917)
    Louisa May Alcott

    Little Women

     (133)
    Aktuelle Rezension von: Viki57

    In diesem Buch wird die Geschichte von vier Schwestern Meg, Jo, Amy und Beth erzählt. Es handelt sich um eine sehr schöne, aber auch traurige Geschichte. Das Buch zieht einen von Anfang an in den Bann und ist sehr schön geschrieben.

  4. Cover des Buches Das wilde Herz des Westens (ISBN: B07JNJD83H)
    Alexandra Fischer

    Das wilde Herz des Westens

     (40)
    Aktuelle Rezension von: nirak03

    1865: Briana Magees Wurzeln liegen in Irland, aber sie lebt schon lange in Baltimore. Sie ist die Vertraute und Freundin von Phoebe Ann Harrington. Eine junge Frau, die wohlbehütet aufgewachsen ist. Aber Phoebe ist nicht glücklich, sie will unbedingt in den Westen und einen Cowboy heiraten. Erst das Ende des amerikanischen Bürgerkriegs ermöglicht es ihr, sich diesen Traum zu erfühlen. Eine Heiratsannonce lockt sie nach Westen. Briana begleitet sie, immer mit der Hoffnung, bald selber frei zu sein und das Glück zu finden. Der zukünftige Ehemann von Phoebe hält leider nicht, was er versprochen hat. Er ist ein gesuchter Bandit. Aber dieses Wissen hält die Frauen nicht davon ab, sich auf die Reise immer weiter nach Westen einzulassen.


    Eigentlich lese ich recht wenige Bücher die im 19. Jahrhundert in Amerika spielen. Es ist nicht so meine Epoche und auch nicht mein Land. Für „Das wilde Herz des Westens“ habe ich eine Ausnahme gemacht. Ich lese die Bücher von Alexandra Fischer gern. Auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Detailreich erzählt sie von dem Land, von den Menschen und ihren Erlebnissen. Sie weist mit historischem Wissen dieser Zeit auf und vermittelt das Gefühl, genau so könnte diese Geschichte irgendwann einmal geschehen sein.


    Eigentlich war es sogar so, dass ich, als ich einmal zu lesen begonnen hatte, nicht mehr aufhören konnte. Die Handlung hatte mich ziemlich schnell gepackt.


    Briana und Phoebe sind zwei sehr unterschiedliche Frauen, die aber ein gemeinsames Ziel haben. Ihre Reise nach Westen hat mich gut unterhalten. Die Geschichte beginnt langsam, mit dem Leben der beiden in Baltimore. Erzählt von den Beweggründen, warum sie die Stadt verlassen wollen. Die Zeit des Bürgerkriegs wird kurz angerissen.


    Dann wird detailreich die Reise geschildert, und zwar so anschaulich, dass man förmlich das Steppengras rauschen hören konnte. Die Planwagen und die Prärie tauchten vor mir auf. Um es kurz zu sagen, Kopfkino pur.


    Gleichzeitig gibt es einen weiteren Handlungsstrang, der von dem Leben der Kennedy-Brüder erzählt. Einer der beiden ist der Heiratskandidat für Phoebe. Die beiden Handlungsstränge treffen sich dann später, um gemeinsam ihr Ziel zu erreichen. Zusammen lassen sie ein lebhaftes Bild dieser Reise und Epoche entstehen.


    Fazit:


    „Das wilde Herz des Westens“ hat mich in das 19. Jahrhundert nach Nordamerika entführt. Die Reise von Briana und Phoebe war spannend, dramatisch, abenteuerlich und gewürzt mit einer ordentlichen Portion Humor. Kurzum es hat mir gut gefallen.



  5. Cover des Buches Der Schamane (ISBN: 9783442452569)
    Noah Gordon

    Der Schamane

     (558)
    Aktuelle Rezension von: Schatzfrau37
    Also diesen Roman habe ich vor einiger Zeit gelesen und er könnte mich so gar nicht begeistern und fesseln. Ich fand ihn sehr zäh und langatmig auch wenn er in der Mitte des Buches doch noch etwas spannend und interessant wurde. Mir persönlich hat dieser Roman nicht so wirklich begeistert und würde ihn auch nicht noch einmal lesen wollen.
  6. Cover des Buches Der Vampir, der mich liebte (ISBN: 9783423209823)
    Charlaine Harris

    Der Vampir, der mich liebte

     (426)
    Aktuelle Rezension von: Di_ddy

    Silversternacht. Sookie fährt nach ihrer Schicht im Merlotte’s nachhause, als sie einen halbnackten Mann entdeckt, der am Straßenrand joggt. Es stellt sich heraus, dass es Eric Northman ist, und er hat keinerlei Erinnerung mehr.
    Sie nimmt ihn also mit zu sich und kontaktiert Pam, Erics Untergebene. Es stellt sich raus, dass Eric sich mit einem Hexenorden getroffen hat, die die Geschäfte der Vampire übernehmen wollen. Zudem will die Anführerin Eric zur „eigenen Unterhaltung“ 😉 (wer nicht?? :D )
    Es wird sich darauf geeinigt, dass Sookie Eric versteckt, während die anderen versuchen rauszufinden, was passiert ist und wie man das rückgängig machen kann. Kurz darauf verschwindet Jason, Sookies Bruder. Aber wer hat ihn entführt, die Hexen, die Vampire??

    Ich muss sagen, ich habe damals mit diesem Band angefangen, weil ich nicht wusste, dass es drei vorherige gibt. Hier habe ich mich in Eric verliebt (Bill hatte NIE eine Chance xD), der ja gar nicht so ist wie er eig. ist, sondern einfach süß <3 Und man gönnt Sookie auch mal etwas Glück, auch wenn es wohl nicht ewig halten wird…
    Aber eines sei gesagt, diese Frau und ihre Kerle, Heiliger… Ist ja schon etwas ein hin und her.
    Dennoch wieder ein toller Band und sehr lesenswert <3 Diese Reihe ist einfach LIEBE :D

  7. Cover des Buches Die Glasperlenmädchen (ISBN: 9783809027393)
    Lisa Wingate

    Die Glasperlenmädchen

     (34)
    Aktuelle Rezension von: strickleserl

    Die 18jährige Hannie Gossett ist frei, aber es mit ihrer Freiheit hat sich wenig verändert. Es ist 1875, zehn Jahre nach dem Ende des amerikanischen Bürgerkriegs. Immer noch schuftet sie für ihren ehemaligen Besitzer, in der Hoffnung, dass sie nach vielen Jahren harter Arbeit ein eigenes Stück Land besitzen darf. Dieses Vorhaben ist gefährdet, da ihr gutwilliger Herr verschwunden ist und seine Frau ihr das versprochene Land nicht geben will. Als sie erfährt, dass die zwei Töchter des Plantagenbesitzers ihn suchen wollen, findet sie einen Weg sie heimlich zu begleiten.


    Diese beiden Töchter könnten kaum unterschiedlicher sein. Lavinia entstammt der rechtmäßigen Ehe des Herrn Gossett. Sie ist weiß und verwöhnt. Juneau Jane stammt von seiner Mätresse ab. Sie ist vielleicht das Einzige seiner Kinder, die den Vater wirklich von Herzen liebt.


    Die Reise, die eigentlich nur ein kurzer Ausflug sein soll, wird zu einem gefährlichen Abenteuer. Die Suche nach Herrn Gossett führt die drei Mädchen bis nach Texas. Auf dem Weg begegnen ihnen viele ehemalige Sklaven, die verzweifelt nach Familienangehörigen suchen. Es wurden in den Zeiten der Sklaverei sehr oft Familien auseinandergerissen, da die Besitzer mit diesen Menschen verfahren konnten, wie sie wollten. Die drei Mädchen machen es sich zur Aufgabe Angaben über vermisste Personen zu sammeln, damit sie auf ihrer Reise helfen können Familien zusammenzuführen.


    In einem zweiten Erzählstrang lernt der Leser die Lehrerin Benedetta im Jahr 1987 kennen. Sie unterrichtet an einer Stelle, die keiner haben will. Ihre Schüler stammen aus der Unterschicht und kommen oft hungrig in die Schule. Ihre Leistungen sind sehr schwach, sie sind unmotiviert und schwer zu bändigen. Jeder Tag an der Schule wird zu einem Überlebenskampf. Dabei möchte Benedetta sie so gern für die Welt der Bücher begeistern. Außerdem ahnt sie, dass es in diesem kleinen Ort wichtige Geschichten gibt, die nicht vergessen werden sollten.


    In jedem Kapitel wird abwechselnd von Hannie und Benedetta berichtet. Es wird immer deutlicher, wie beiden Welten zusammenhängen. Die zwei weiblichen Protagonisten wachsen über sich heraus, vor allem Hannie.


    Die Handlung ist spannend, allerdings fällt der Einstieg schwer. Obwohl es viele liebenswerte Nebencharaktere gibt, sind die Beweggründe von Hannie und Benedetta nicht immer nachvollziehbar. Benedetta ringt um Heilung für ihre zerrüttete Kindheit und zweifelt an ihrer Beziehungsfähigkeit. Bei Hannies Kampf geht es vor allem um die Veränderung ihres Denkens, damit sie als freier Menschen leben kann.


    Fazit: Ein bewegendes Buch über das große Unrecht der Sklaverei, dem Besitz von Menschenleben. Es wird deutlich, wie viel Schmerz und Verletzung noch viele Jahre später bleiben. Empfehlenswert, vor allem für Menschen, die historische Romane lieben.


  8. Cover des Buches Der rote Himmel (ISBN: 9783426511718)
    Iny Lorentz

    Der rote Himmel

     (26)
    Aktuelle Rezension von: thesmallnoble
    Das Buch schien mir gut recherchiert zu sein. Spannende Geschichte, unterhaltsam verpackt in einem Roman, den man kaum aus der Hand legen konnte. Es las sich sehr flüssig. Wie immer bei dem Autorenduo sind die Bösewichte zwar ein wenig überzeichnet, aber das tat dem Lesevergnügen keinen Abbruch.Die Portion Kriegsereignisse war gut dosiert und langweilte nicht mit epischen Schlachtenbeschreibungen. Mir ist die Familie Fichtner ans Herz gewachsen.
  9. Cover des Buches Wer sein Herz riskiert (ISBN: 9783868277074)
    Tamera Alexander

    Wer sein Herz riskiert

     (16)
    Aktuelle Rezension von: KleinerVampir

    Buchinhalt:

    Nashville, Tennessee 1871. Die junge Alexandra, Tochter aus wohlhabendem Elternhaus, hat ihren Verlobten David bei einem tragischen Eisenbahnunglück verloren. David war Lehrer und hat ehemalige Sklaven unterrichtet, genau das möchte auch Alexandra. So bewirbt sie sich an der Fisk-Universität, einer Schule für Schwarze. Alexandras Vater ist strikt dagegen, das geht so weit, dass er seine eigene Tochter vor die Türe setzt. Doch Alexandra hält an ihrem Vorhaben fest – und erfährt Unterstützung von Sylas Rutledge, einem Eisenbahnbesitzer aus Colorado….

     

    Persönlicher Eindruck:

    Tamera Alexander ist immer ein Garant für spannende und berührende Geschichten mit christlichem Aspekt. So auch hier – auf Basis einer wahren Begebenheit spinnt sie eine Romanhandlung, die den Leser buchstäblich an die Seiten fesselt.

    Schauplatz der Geschichte sind die amerikanischen Südstaaten nach dem Ende des Bürgerkriegs. Die schwarzen Sklaven sind nun frei und haben mit der Fisk-Missionsschule die Möglichkeit, sich Bildung anzueignen. Lesen und Schreiben zu können macht frei – so sind Alexandras Klassen gefüllt von fleißigen Schülern.

    Alexandra selbst ist eine toughe junge Frau, die ihren eigenen Weg gehen und sich nicht dem Zwang ihres Vaters unterordnen will. Die arrangierte Ehe mit einem reichen aber viel älteren Mann lehnt sie ab und stellt ihr Wissen in den Dienst der Allgemeinheit. Der Roman macht an vielen Stellen deutlich, dass auch nach dem Krieg die Schwarzen als Menschen zweiter Klasse betrachtet werden: sie dürfen nicht in denselben Eisenbahnabteilen reisen, Lehrerin in einer Freigelassenen-Schule zu sein ist ein gesellschaftlicher Makel. Ja sogar Hotels verweigern farbigen Besuchern eine Übernachtung.

    Sylas Rutledge hingegen ist ein Mann aus Colorado. Er kommt aus dem (wilden) Westen, kennt sich nicht ganz so mit Etikette aus aber hat das Herz auf dem richtigen Fleck. Viele gesellschaftliche Zwänge stellen sich ihm gar nicht und so erfährt Alexandra trotz der Vergangenheit, die zwischen den beiden steht, seine Hilfe.

    Die Fisk-Universität und ihren Chor „Jubilee Singers“ hat es wirklich gegeben – auch die Plantage Belle Meade. Schon allein das Wissen hiervon macht die Kulisse des Romans plastisch und spannend. Die handelnden Personen sind detailreich angelegt, es ist, als wäre man als Leser selbst mit dabei.

    Der christliche Aspekt ist angenehm und maßvoll in die Geschichte eingearbeitet und bringt den Leser immer wieder dazu, nachzudenken und innezuhalten.

    Alles in allem eine absolute Leseempfehlung mit liebevoll gezeichneten Charakteren vor geschichtlichem Hintergrund. Volle Punktzahl!

  10. Cover des Buches Starbuck: Der Rebell (ISBN: 9783499259142)
    Bernard Cornwell

    Starbuck: Der Rebell

     (32)
    Aktuelle Rezension von: nscho-tschi
      Nathaniel Starbuck, Sohn eines bostoner Pastors auf Abwegen. Sein Spiel mit der 'Sünde', wie sein Vater es nennen würde, bringt ihn nach Virginia, wo ihn der Vater seines Freundes knapp vor einem Bad im heißen Teer rettet. Und unter jenem Washington Faulconer wird Starbuck in den Krieg gegen die Yankees geführt.
        Der aus dem Norden stammende Starbuck, der hier für den Süden in den Krieg zieht, wählt diesen Weg tatsächlich eher aus Rebellion. Und ein Rebell ist er und wird er bis zum Ende hin immer mehr....

        Während zu Beginn das Feuer noch etwas fehlt, so wird in der ersten Schlacht von Manassas mit richtigem Pulver gespielt, und dies nicht zu wenig. So ist der Auftakt der Reihe um Starbuck, der als Rebell in den Amerikanischen Bürgerkrieg zieht, durchaus vielversprechend.
        Ich bin erwartungsvoll und gespannt, welche Kaliber der Autor Bernard Cornwell in den Folgebänden auffahren wird. Denn wenn mein Gefühl mich nicht täuscht, kann diese Reihe noch weit größere Formen annehmen!
  11. Cover des Buches Der Himmel über Alabama (ISBN: 9783442383092)
    Marlen Suyapa Bodden

    Der Himmel über Alabama

     (26)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Dieser interessante Roman zum Themen Sklaverei in den Südstaaten wird aus vier Sichtweisen erzählt, aus der von Clarissa und ihrer Mutter Theodora sowie aus der von Sarah und ihrer Mutter Emmeline. Mrs. Theodora Allen kommt aus einer liebevollen und aufgeschlossenen Familie, die ihrer Tochter ein freies und glückliches Leben geboten hatten. Der Schock muss groß gewesen sein, als ihr Ehemann kurz nach der Hochzeit sein wahres, brutales Gesicht zeigt. So steckt sie schließlich all ihre Liebe und ihr Wissen in ihre eigene Tochter Clarissa. Eng ist das Leben der Familie Allen mit dem der Haussklavin Emmeline und ihrer Tochter Sarah verbunden. Während Sarah privilegiert als Spielgefährtin Clarissas dienen darf, muss Emmeline Mr. Allen jede Nacht  zu Diensten sein. Ein Dienst, der Theodora traurig und verstört zurücklässt und auch für Emmeline nicht ganz ohne Folgen bleibt. Auf perfide Weise wird sich diese Konstellation später wiederholen …

    Das Buch gibt einen hervorragenden Einblick in das damalige Leben in den Südstaaten Amerikas, das bunt und schillernd aber auch oft bedrückend und grausam war. Die Slaven wurden umgetrieben vom Fluchtgedanken, die Herren der Plantagen vom Gedanken an Unterdrückung und Gehorsam. Die Autorin zeichnet ein durchaus anschauliches Bild der Zeit aber mir fehlte beim Lesen manchmal ein wenig die Emotion und die Leidenschaft. An mancher Stelle wirkte die Geschichte fast wie eine Aufzählung von Geschehnissen, die sich locker aneinanderreihten. Ein spannendes Thema mit einem überraschenden Ausgang, das leider nicht ganz so spannend umgesetzt wurde. Von mir gibt es dreieinhalb von fünf Sternen. 

  12. Cover des Buches Wer um Liebe ringt (ISBN: 9783868275551)
    Tamera Alexander

    Wer um Liebe ringt

     (20)
    Aktuelle Rezension von: KleinerVampir
    Buchinhalt:

    Nasville, Tennessee 1969, kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. Maggie Lindens Vater hat Schulden, es reicht kaum zum Überleben und die Farm steht vor der Zwangsversteigerung. Einzig Bourbon Belle, Maggies Rennpferd, ist der ganze Stolz des jungen Mädchens. Doch Maggies Traum vom Pferderennen steht auf der Kippe. Allerdings sind die Lindens nicht die einzigen, die in Schwierigkeiten stecken: auch Cullen McGrath, ein irischer Einwanderer, der in Tennessee Fuß fassen möchte, hat es nicht leicht. Als Ire ist es ihm verboten, ein Stück Land zu erwerben…. Bis Maggies Vater ihm ein Angebot macht, das reichlich ungewöhnlich ist….

     

    Persönlicher Eindruck:

    „Wer um Liebe ringt“ ist nicht mein erster Roman von Tamera Alexander – im Gegenteil. Auch dieses Mal war ich begeistert von ihrem Schreibstil und der Art, wie sie ihre Geschichten vor meinem inneren Auge lebendig werden lässt. Zusammen mit Protagonistin Maggie tauchte ich in die Welt des 19. Jahrhunderts ein und durfte im Amerika nach dem Ende des Bürgerkriegs zu Gast sein.

    Die Figuren machen es dem Leser leicht, der Geschichte zu folgen und immer mehr und mehr haben zu wollen. Es ist schwer, das Buch wieder beiseite zu legen, hat man einmal mit dem Lesen angefangen.

    Zunächst wartet der Roman mit zwei getrennten Handlungsfäden und Protagonisten auf, der jungen Reiterin Maggie und dem Iren Cullen. Nach einer Weile vereint sich die Handlung zu einem spannende Ganzen, das mich sehr berührt hat: das Leben in der damaligen Zeit sowie Hoffen und Bangen um die eigene Existenz wurden lebendig und anschaulich.

    Es handelt sich hier um einen Roman aus dem Genre christliche Literatur, von daher spielt der Glaube an Gott eine wichtige Rolle. Jedoch sind die christlichen Aspekte der Handlung angenehm und nicht zu aufdringlich in den Plot eingebunden, man hat durchaus eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt und einem nicht so schnell aus dem Kopf geht.

    Cullen und Maggie nähern sich langsam an – zwei ganz unterschiedliche Zukunftsentwürfe. Während Cullen als Farmer sesshaft werden möchte und in seiner Vergangenheit keine guten Erfahrungen bezüglich Pferderennen gemacht zu haben scheint, will Maggie genau dieses: ihr Pferd Belle soll ein preisgekröntes Rennpferd werden… Ich möchte nicht zu viel verraten, aber ihre Wege werden zu einem gemeinsamen Weg und das Ende des Romans ist rund und stimmig.

    Fazit: absolut lesenswert, für alle, die einen historischen Roman mit christlichem Bezug zu schätzen wissen.

  13. Cover des Buches Wir hofften auf bessere Zeiten (ISBN: 9783963621208)
    Erin Bartels

    Wir hofften auf bessere Zeiten

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Seelensplitter

    Meine Meinung zum Roman:

    Wir hofften auf bessere Zeiten


    Inhalt in meinen Worten:

    Drei Generationen, heute, 1960 und 1860, Jahreszahlen, die eigentlich nichts miteinander zu tun und doch hängen sie zusammen. Es geht um die Problematik zwischen Weißen und Schwarzen Menschen. Menschen die anders sind. Die als Sklaven gehalten wurden und die man ausbeutete. Die man ausschloss nur weil sie eine andere Hautfarbe hatten. Zudem geht es darum wie drei Frauen hinter die Vorhänge sehen, helfen, wo es keiner mehr sonst tun würde, Liebe empfinden, wo Hass regieren möchte. 

    Die Frage ist, folgst du den drei Frauen und lässt dich mitnehmen?


    Wie ich das Gelesene empfinde:

    Das Buch riss mich ziemlich schnell in seinen Bann. Gut empfand ich dabei, das ich erst in der Jetzigen Zeit mich befinde, dann um 1963 und eben um 1860. Denn in jedem einzelnen Jahr passiert so unglaublich viel. Sei es ein Kind das nicht als weißes auf die Welt kommt und deswegen vertauscht werden muss. Sei es das eine Ehe geschlossen wird, obwohl alle dagegen sind, sei es das ein Richter alles andere als Fair ist und sei es das eine alte Frau einem Mädchen das Leben neu zeigt unter verschiedenen Aspekten des Lebens. Das hat mich unendlich berührt und auch in den Bann gezogen, so das ich wirklich an einem Abend stur durchgelesen habe, denn ich wollte wissen wie die Geschichte endet, doch irgendwie blieb mir das ein oder andere noch zu sehr offen. War nicht gut genug aufgelöst dafür hat mein Kopfkino dafür reichlich weiter die Geschichte gesponnen. 


    Die Charaktere:

    Es geht um starke Frauen, um eine junge Frau die mitten im Krieg steckt wo sich die Sklavenverhältnisse ändern müssen, dann um eine Frau die mitten im Aufruhr heiratet und dennoch alles daran setzt das es klappen kann, und es geht um eine Journalistin die einen geheimnisvollen Auftrag erhält. Alle Frauen sind ziemlich tapfer, stark und behaupten sich gegen Männer. Dabei ist der Glaube eine wichtige Ressource. Doch ein heimlicher Hauptakteur ist ein Haus, das schon 1860 stand und deswegen auch vieles mit ansehen musste und durfte und deswegen klar seine Geheimnisse offenbaren möchte. Es geht aber um so vieles mehr und die Charaktere sind wirklich autark und intensiv.


    Spannung:

    Dadurch das es drei verschiedene Handlungsstränge gibt, die aber zusammengehören, ist es unendlich spannend, denn immer dann wenn ich gerade wissen mag wie es weiter geht, kommt das nächste Jahr und ich erfahre wieder neues. So blieb ich am Buch kleben und konnte kaum aufhören zu lesen. 


    Empfehlung:

    Das Buch greift ein irre wichtiges Thema auf, das auch in Deutschland immer mehr Gehör finden muss und sollte. Nämlich das egal welche Hautfarbe ein Mensch hat, er ist nicht anders als du oder ich. Nur wenn er sich doof verhält ist er auch doof, wobei manchmal lohnt es sich, gerade hier auch wirklich bewusst hinzusehen, warum der Mensch so ist, wie er ist. 

    Für mich ist dieses Buch wirklich eine Augenweite gewesen und genial ist, das Frauen eine enorm wichtige Rolle dabei spielen. 

    Es ist ein christlicher Roman, wo auch hinweise auf den Glauben gesetzt werden, jedoch so das es nicht aufdringlich oder wie ein Bekehrungsversuch wirkte, sondern eher wie ein Beisatz, die Frage ob Gott den Weg vorzeichnet und das man manches erst Jahre später versteht fand ich gut. 

    Deswegen lest das Buch. Egal ob 14 Jahre oder 99. Es ist ein Buch dass das Herz berührt.

    Und ich hoffe irgendwie das es noch einen Nachfolger geben wird, denn mir blieb irgendwie noch manches zu offen. 


    Bewertung:

    Gute Unterhaltung, Augenweite auf ein aktuelles Thema, Spannung und Träumen stehen im Vordergrund und genau das mochte ich an diesem Werk, weswegen ich auch volle fünf Sterne vergeben möchte. 


  14. Cover des Buches Mitternachtsspitzen (ISBN: 9783442370191)
    Susan Elizabeth Phillips

    Mitternachtsspitzen

     (221)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    Nach dem Bürgerkrieg besteht weiterhin eine Kluft zwischen Nord- und Südstaatlern. Ausgerechnet ein Yankee erbt die Familienplantage in South Carolina und wird zum Vormund von Katharine Louise „Kit“ Weston. Das lässt sich der Wildfang nicht gefallen und fasst den Plan, Baron Cain umzubringen, um ihren Besitz zurückzuerhalten. Als Stallbursche schleicht sie sich bei ihm ein, wird aber rasch enttarnt. Cain will weder die Plantage noch das Mündel, kann sich aber seiner Verantwortung für die temperamentvolle Achtzehnjährige nicht entziehen. Er schickt sie auf eine Benimmschule und kümmert sich dann um das Anwesen. Drei Jahre später kehrt Kit nach „Risen Glory“ zurück, äußerlich zu einer Lady gewandelt. Ein Ehemann soll ihr helfen, mit ihrem Treuhandfonds die Plantage zurückzukaufen. Aber da ist noch der äußerst attraktive Cain, dessen Einverständnis sie braucht. Der kann nicht glauben, was für ein faszinierendes Geschöpf aus Kit geworden ist.

    „Mitternachtsspitzen“ beruht auf dem ersten Buch, das Susan Elizabeth Phillips alleine geschrieben hat. Es mag an der vor ein paar Jahren durchgeführten Überarbeitung liegen, aber altmodisch ist der historische Liebesroman keineswegs. Dennoch hätte der deutsche Verlag gut daran getan, ein Cover zu wählen, dass eher auf das Genre schließen lässt, denn so sind Irritationen vorprogrammiert. Das Frühwerk ist eine schwungvolle Liebesgeschichte zwischen zwei ungleichen Charakteren, welche die Umstände gezwungenermaßen zusammengebracht hat. Aus Hass entsteht bei der Heldin zunächst Leidenschaft und schließlich tiefe Zuneigung. Der Held muss keine Abneigung, jedoch seine Angst vor emotionaler Nähe überwinden. Hitzige Debatten wechseln sich mit feurigen Nächten ab. Die alte Südstaatenkultur wird wunderbar skizziert, ohne dabei verklärt zu werden. Auch wenn die Autorin hier ganz ungewohnt historisch schreibt, der umwerfende SEP-Charme scheint durch und weiß gut zu unterhalten. (TD)

  15. Cover des Buches Little Women. Betty und ihre Schwestern (ISBN: 9783730602171)
    Louisa May Alcott

    Little Women. Betty und ihre Schwestern

     (204)
    Aktuelle Rezension von: Anita_Naumann

    Worum geht es?
    1860/61 lebt die Familie March mit ihren vier Töchtern Meg, Jo, Beth und Amy in Amerika. Der Vater ist gerade im Krieg, schreibt aber regelmäßig Briefe. Die Mädchen versuchen der Mutter zu helfen und gleichzeitig ihren Hobbies wie der Schriftstellerei oder dem Malen nachzugehen. Sie freunden sich mit dem Nachbarsjungen Laurie und seinem Großvater an.
    Ich habe erst im Nachwort gelesen, dass es sich bei meiner Ausgabe um eine gekürzte Fassung gehandelt hat, wofür ich dann ganz dankbar war, denn ich fand es ziemlich langweilig. Ich lese zwar gern das ein oder andere Jugendbuch und vom Alter der Protagonisten könnte es auch darunter fallen, aber sprachlich war es ein Kinderbuch und dafür konnte ich mich einfach nicht begeistern. Es mag mit an meiner Übersetzung und Ausgabe gelegen haben, aber laut Nachwort wurden bei mir die langatmigen Passagen schon gekürzt und es ist trotzdem nicht aufregender geworden. Andere mögen die ruhige Schilderung des Familienlebens als angenehm und beruhigend empfinden, aber mich hat es leider nur gelangweilt. Vielleicht lag es aber auch daran, dass es mir zu moralinsauer war.
    Für mich gibt es jedenfalls nur 2 ⭐.

  16. Cover des Buches Abraham Lincoln - Vampirjäger (ISBN: 9783453528321)
    Seth Grahame-Smith

    Abraham Lincoln - Vampirjäger

     (46)
    Aktuelle Rezension von: pia_16
    Uralte Legenden von Uralten Wesen gemischt mit der Geschichte eines sehr berühmten Mannes. Ein Mann der die Geschichte verändert hat. Man fängt das Buch an und hat das Gefühl in alte Geschichte einzusteigen. In eine Geschichte voller Vampire, teils anders als wir sie kennen. Abraham Lincoln zeigt sich von einer ganz anderen Seite als wir ihn aus den Geschichtsbüchern kennen. Man bekommt einblicke in die erfundene aber auch teils wahre Vergangenheit dieses großen Mannes. Das Buch hat nichts mit Romantik zutun oder ähnlichem man kann fast sagen es handelt nur vom Kämpfen und abschlachten der Vampire. Mal etwas anderes im Gegensatz zu dem was man sonst aus dieser Abteilung kennt.
  17. Cover des Buches Starbuck: Der Verräter (ISBN: 9783499259159)
    Bernard Cornwell

    Starbuck: Der Verräter

     (14)
    Aktuelle Rezension von: BettinaR87

    Nathaniel Starbuck ist zurück! Der naive Junge von damals ist nicht wiederzuerkennen. Im Süden hat er sich den Titel eines echten Rebellen hart erkämpft. Doch Krieg bleibt Krieg und fordert ein Tribut - auch für Starbuck. Wie weit muss Nate gehen und was oder wen muss er entlang seiner Reise opfern?

    Der amerikanische Bürgerkrieg ist auf seinem Höhepunkt angekommen und Nathaniel Starbuck steckt mittendrin. Als Nordstaatler misstrauen ihm nach wie vor viele Südstaatler. Halt findet er in seiner Kompanie, deren Männer in bedingungsloser Treue zu ihm stehen. Doch der vorstehende General Faulconer kann Nate nicht leiden und so kommt es, wie es kommen muss: Starbuck wird des Verrats am Süden beschuldigt. Nach grausamer Folter bleibt ihm kein anderer Ausweg - er muss zum Spion für den Süden werden, seinen Wert für die Konföderierten und seine Überzeugung als Rebell ein für allemal beweisen.

    Sympathisch unsympathisch?

    Nate ist härter geworden. Er lässt sich nicht mehr so leicht einwickeln, seine Naivität ist Geschichte. Vielmehr findet er immer stärkeren Gefallen am Soldatentum und den grausamen Schlachten - mit all ihren moralischen Abgründen. Dabei ist seine Motivation, für den Süden zu kämpfen, keine politische. Er hat seine rebellische Natur entdeckt, wollte sich gegen seinen predigenden Vater aus dem Norden wehren.

    Um die Frage, ob das Sklaventum moralisch zu rechtfertigen ist, macht er sich schlichtweg keine Gedanken. Insofern befindet sich der Leser in einem dauerhaften Zwiespalt, was die Sympathie für Nate betrifft. In dieser Zeit, in der Helden sich immer ideal verhalten und die Menschen nach Perfektion streben tut es geradezu gut, wenn man die Hauptfigur einer Erzählung einmal nicht unreflektiert bewundern soll.

    Sein Rebellentum veranlasst ihn auch dazu, störrisch weiter für den Süden zu kämpfen, auch wenn dieser Starbuck mehrmals am Liebsten sofort in den Norden zurückgeschickt hätte. Bei Nate dominiert diese kurzsichtige Leidenschaft sein ganzes Wesen.

    Ausdauer gefordert

    Es ist ein ruhiges Buch, soll heißen: Cornwell beschreibt die geografischen und kämpferischen Gegebenheiten bisweilen mit einer Ausdauer, die man ehrlicherweise nur langatmig nennen kann. Diese Ausführlichkeit mag nicht jeder, andere bevorzugen sie - hier muss jeder selbst entscheiden. In der Umschlaginnenseite findet der Leser die dazugehörigen Landkarten, sodass man die Entwicklungen und Truppenbewegungen nachvollziehen kann.

    Die eigentliche Handlung ist auch nicht im Stakkato gestaltet und zieht sich oft in die Länge, daher sollte der Leser auch hier etwas Geduld haben. Großartig angelegte, unvorhergesehene Ereignisse, die den Lauf der Geschichte ändern, gibt es so gut wie gar nicht. "Starbuck, der Verräter" ist folglich ein Buch, das nicht vor Spannung strotzt. Das ist nicht unbedingt negativ, doch man sollte sich darüber bewusst sein, wenn man es zur Hand nimmt. Insgesamt dennoch eine sehr harmonische Erzählung, die ohne Drama gut unterhält.
  18. Cover des Buches Vorübergehend tot (ISBN: 9783937255149)
    Charlaine Harris

    Vorübergehend tot

     (790)
    Aktuelle Rezension von: Di_ddy

    Japaner haben synthetisches Blut erfunden, sodass Vampire sich nicht mehr verstecken müssen und an die Öffentlichkeit treten. Sie verkaufen ihren Blutdurst als „Virus“, der dafür sorgt, dass man Vorübergehend tot (aaaaah, daher der Titel ) ist.

    So weit, so gut, auch wenn das einigen nicht passt, weil die ihnen das nicht abkaufen. 

    Nun kommt Sookie Stackhouse ins Spiel, eine Gedankenlesende Kellnerin aus Louisiana. Sie wohnt bei ihrer Oma, seit ihre Eltern gestorben sind. Als Bill, der erste Vampir, den sie je gesehen hat, in ihre Bar kommt und sie merkt, dass sie seine Gedanken nicht lesen kann, ist klar, dass sich nun ihr gesamtes Leben verändern wird. 

    Mein Fazit: Also, es ist ein Reread, d.h. ich MUSS die Reihe mögen, sonst würde ich sie mir nicht nochmal zu Gemüte führen  

    Was mir daran gefällt ist einfach, sie ist lustig und erfrischend, hat aber gleichzeitig düstere und blutrünstige Szenen. Und natürlich Sex  Zudem finde ich es äußerst befriedigend, wie die Autorin es beschreibt, wenn Sookie Aufgaben erledigt, sei es Haushalt oder sonst was. Ich weiß nicht wieso, aber da bekommt ich ein wohliges Gefühl xD

    Kleines Manko: ich habe die Reihe vor rund 13 Jahren gelesen, da hatte ich noch eine andere Sicht auf Dinge. Heute hat es einen faden Beigeschmack, wie herrisch und übergriffig Bill ist und wie viel Sookie da durchgehen lässt. Aber wer weiß wie wir reagieren würden, wenn wir es mit einem ECHTEN Vampir zu tun hätten  

    Alles in allem fand ich das Buch also weiterhin super und freu mich schon auf den Rest, auch wenn ich zwischendrin immer mal wieder Pause für andere Bücher mache. Sonst ist es ja so schnell vorbei

  19. Cover des Buches Himmel und Hölle (ISBN: 9783404116010)
    John Jakes

    Himmel und Hölle

     (53)
    Aktuelle Rezension von: itwt69
    Der letzte Teil der Trilogie spielt überwiegend im Westen in den Indianerterritorien. Auch dieser meist grausame und nicht sonderlich heroische Teil der amerikanischen Geschichte wird einem bildhaft dargestellt. Die vielen Aussiedlerkolonnen gen Westen, die den Indianern ihre Lebensgrundlage entzogen, die Reservationslösungen, die Massaker usw. - man kann kaum in Worte fassen, wie die Ureinwohner gedemütigt und systematisch betrogen und letztendlich so gut wie vernichtet wurden. Auf der anderen Seite des Kontinents musste man mit den vielen "befreiten" Sklaven zurechtkommen. Der Rassismus in Amerika ist vor-, während-, und nach dem Bürgerkrieg bis in die heutige Zeit Realität, auch oder trotz einem schwarzen Präsidenten - dies sollte zu Denken geben nach 150 Jahren...
    Diese Serie umfasst unglaublich viele historischen Informationen und ist deshalb ein absolutes Muss für jeden Interessierten. Die Elemente eines Psychothrillers machen sie zuweilen unglaublich spannend. Wird Charles Main, ein Rebell und Ex-Soldat, seinen Frieden finden? Kann Madeline dem ungeheueren Druck des Ku-Klux-Klan und anderer Rassisten auf Mont Royal standhalten? Werden sich die beiden so unterschiedlichen Familien wiederfinden oder endgültig entzweien? Kann Elkanah Bent seine Rache an den Mains und Hazards vollenden? Ein ganz großes Werk des historischen Romans!
  20. Cover des Buches Liebe und Krieg (ISBN: 9783404112449)
    John Jakes

    Liebe und Krieg

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhaltsangabe:

    Die Freundschaften der Familie Main aus dem Süden und der Familie Hazard werden durch den beginnenden Krieg 1861 auf eine harte Probe gestellt.  Nichts ist mehr so, wie es einst war. Im Verlaufe der Gefechte fallen die Würfel der Schicksale neu. Orry Main, inzwischen glücklich mit seiner langjährigen Liebe Madeline verheiratet, verrichtet im Kriegsministerium Dienst. Seine Schwester Brett ist inzwischen mit Billy Hazard verheiratet und wartet treu und voller Sehnsucht im Norden auf ihn.

    Ashton, mit James Huntoon, einem erfolglosen Anwalt, verheiratet, sinniert weiterhin nach Macht und Ruhm. Ihre Gier kennt keine Grenzen, das sie sogar Verrat begeht.  Charles Main leistet seinen Dienst als Scout der Konförderierten-Armee und lernt in den Wirren des Krieges Augusta Barclay kennen.

    Die Familie Hazard sind ebenso eng mit dem Krieg verknüpft wie die Mains. George leistet seinen Beitrag im Waffenamt in Washington, während Billy Hazard als Pionier seinen Aufgaben nachkommt. Stanley Hazard, von seiner Frau Isabell beherrscht, mausert sich zu einem Politiker mit einer gewissen Macht und zu einem Kriegsgewinnler.

    Virgilia Hazard, eine starke Anhängerin der Abschaffung der Sklaverei, geht ebenso ganz eigenwillige Wege, um den Tod ihres farbigen Gatten O’Grady zu rächen.

    Mein Fazit:

    Von diesem Epos, wohl durch die Ausstrahlung der Mini-Serie voreingenommen, erwartete ich mehr von den persönlichen Aktivitäten der Familienmitglieder als vom Krieg. Die knapp 800 Seiten sind sehr detailgetrau geschrieben, aber wohl eher für einen Fan dieser Epoche gedacht. Mir waren die vielen Erzählungen über Generäle, Feldzüge und Schlachten einfach zu uninteressant.

    Daher hatte ich Mühe, dem Buch länger als eine halbe Stunde des Tages zu widmen. Die Verfilmung paßt nicht so sehr mit dem Buch überein, dennoch hat es mir in Bild und Ton besser gefallen!

    Anmerkung: Die Rezension stammt aus Mai 2004.

  21. Cover des Buches Lincoln im Bardo: Roman (ISBN: B077C3B2CL)
    George Saunders

    Lincoln im Bardo: Roman

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Patrick_Rieber

    Zu diesem Buch kann ich nicht viel mehr schreiben, als dass es wirklich großartig ist.

    Natürlich sollte jeder, den nur 08/15-Romane liest die Finger davon lassen, da die verschiedenen Erzähler nur durch unterschiedliche Schreibstile (kursiv etc.) gekennzeichnet sind, aber trotzdem schafft es Saunders seinen Figuren eine solche Persönlichkeit und Lebendigkeit einzuhauchen, dass man sie irgendwann an den verschiedenen Arten, wie sie erzählen auseinanderhalten kann.

    George Saunders hat mit diesem Buch ein Totenreich oder vielmehr eine Zwischenwelt erschaffen, die wirklich alles ist: schön, schrecklich, kalt, warm, traurig und fröhlich.

    Die Erinnerungen und Beobachtungen der Geister sind unglaublich unterhaltsam, das Handeln der Lebenden - insbesondere von Abe Lincoln - tränentreibend traurig.

    "Lincoln im Bardo" ist zu einem meiner Lieblingsbücher geworden und steht auf dieser Liste ganz weit oben.

  22. Cover des Buches Licht im August (ISBN: 9783499249969)
    William Faulkner

    Licht im August

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Beust

    „Licht im August“ ist eine von den Lektüreerfahrungen, die mit Anstrengung erworben wird. Faulkner erzählt seine Geschichte in Mississippi mit ermüdender Pedanterie, inneren Monologen, ausführlichen Beschreibungen der emotionalen Gemütslage oder der haarklein aufgefächerten Gedankenlandschaft der Handelnden. In Rückblenden werden seitenweise Lebensgeschichten auftretender Figuren nachgereicht, die dem Auto notwendig erscheinen, um die Handlungsweise zu motivieren und erklärlich zu machen. Die Erzählperspektive folgt mitunter einer Person in eine Szene, um dann abzubrechen und eine andere Person in und durch dieselbe Szene zu führen, damit beider Personen Bewusstsein im Lesen präsent ist. Zeile für Zeile bewegt man sich nur sehr langsam durch den Text - und dennoch erschafft Faulkner mit seinem Stil ein erstaunliches Leseerlebnis: Plötzlich entsteht aus den Buchstaben ein dichtes, kompaktes Bild, durch das man schreitet, ohne zu merken, dass man eigentlich noch liest. Die Loslösung der eigenen Realität und das tiefe Eintauchen in die fremde Realität hat wohl mit Faulkners akribischer Realitätsnähe zu tun. Ich habe jedenfalls selten ein so monolithisches Textgemälde im Kopf gehabt wie bei diesem Roman.

    Faulkner stellt sich in diesem 1932 veröffentlichten Roman erneut der Rassenfrage, die für ihn eine ewige Schande des Menschen bzw. des Amerikaners ist. In der Figur von Joe Christmas zeigt er, wie schon das Gerücht, jemand könne „Negerblut“ in den Adern haben, zur Verurteilung führt. Christmas ist ein harter Wanderarbeiter, bindungsunfähig, verschlossen und frauenfeindlich, der mit Gelegenheitsjobs und illegalem Whiskyhandel über die Runden kommt. Er mordet und wird gejagt, obschon zunächst alle Indizien auf seinen zwielichtigen Kompagnon Joe Brown weisen. Der windet sich aus dem Verdacht, indem er Christmas beschuldigt, „Niggerblut“ in sich zu haben.

    Ein wenig Licht in diesen August bringen Lena Grove und Byron Bunch, die Hoffnung, Freundlichkeit und Anständigkeit repräsentieren und er Ausweglosigkeit und dem Pessimismus des Romans ein Gegengewicht verleihen, wenn auch kein gleichwertiges.

    Faulkners Roman ist auf zwei Ebenen toll: in seinem inneren Humanismus und in seinem Stil - für den, der sich auf die Entschleunigung der Realität einlässt.

  23. Cover des Buches Scarlett (ISBN: 9783453406421)
    Alexandra Ripley

    Scarlett

     (176)
    Aktuelle Rezension von: Susann82

    Der Roman kommt zwar nicht ganz an den Vorgänger ran aber die Geschichte ist trotz allem spannend und authentisch geschrieben. Schade nur ,dass der Schluss so platt geraten ist und dass doch eher wenig auf die Figuren vom Vorgänger eingegangen worden ist. Aber ansonsten leidet und fiebert man wie im ersten Teil mit Scarlett mit und vergisst die Welt um sich herum beim lesen.

  24. Cover des Buches Starbuck: Der Gegner (ISBN: 9783499259166)
    Bernard Cornwell

    Starbuck: Der Gegner

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Hitikatus
    Ein brillianter dritter Teil der Reihe. Der Aufstieg Starbucks in der Armee, begleitet mit vielen "gerechten" Handlungen, die einen selbst euphorisch mitfiebern lassen, so ging es zumindest mir, sind nur ein Teil davon. Wieder einmal sind auch die Kampfhandlungen grausam genau beschrieben, sodass man nur sehr ungerne seine Augen vom Buch lösen will. Ich kann jedem, der an diesem Genre interessiert ist, diese Romanreihe herzlichst empfehlen.

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