Bücher mit dem Tag "amerikanischer krimi"

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25 Bücher

  1. Cover des Buches Abendruh (ISBN: 9783442374830)
    Tess Gerritsen

    Abendruh

     (409)
    Aktuelle Rezension von: schnad

    In diesem Fall der Rizzoli & Isles Reihe treffen wir erneut auf einige Protagonisten aus früheren Fällen und ich fand die Story wirklich sehr spannend. Diesmal handelt es sich um drei Pflegekinder, die unabhängig voneinander eine Reihe von brutalen Mordanschlägen jeweils als einzige überleben - und das nicht zum ersten Mal. Zwei Jahre zuvor überlebten sie schon einmal  - und verloren dabei ihre Familien.

    Schon bald ist klar: das kann kein Zufall sein, irgendwo muss ein Zusammenhang zwischen diesen Kindern bestehen - nur wo?

    Maura und Jane machen sich auf die Suche und decken ein Geheimnis auf, welches am Anfang niemand ahnen konnte...

    Ich fand sowohl die Idee hinter dem Buch, als auch die Umsetzung sehr gelungen und spannend. Sicherlich wirkt die ein oder andere Szene etwas konstruiert, aber das kann den Gesamteindruck des Buches meiner Meinung nach nicht schmäleren. Schön fand ich, dass auch einige bekannte Gesichter wieder einen Platz in der Geschichte fanden (u.a. Julien mit seinem Bear und Anthony Sansone).

    Da man hier keine halben Sterne abziehen kann und ich 4 zuwenig finde, bekommt das Buch die volle Punktzahl. Ich bin jetzt schon auf den Nachfolgeband gespannt.

  2. Cover des Buches Das Grab im Wald (ISBN: 9783442482665)
    Harlan Coben

    Das Grab im Wald

     (245)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen ersten Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Das Thema einer alten Schuld und deren Auswirkungen auf die Gegenwart ist ja schon des Öfteren thematisiert worden. In vorliegendem Fall hat der Autor dem aber eine neue, unverbrauchte Richtung gegeben und kann deshalb mit der Geschichte punkten. Ausserdem hat er in dieses Hauptstrang einen weiteren sehr interessanten Fall eingewoben bei dem es um eine Vergewaltigung geht und den Handlung schwerpunktmäßig vor Gericht spielt. Insgesamt ein gutes, durchdachtes Konzept, deren Handlungsstränge diesmal nicht (wie sonst so oft) schlussendlich zusammen laufen.

    Die Protagonisten sind gut gezeichnet, konnten mich aber nicht vollständig überzeugen. Eine wirkliche Verbindung konnte ich zu keiner der Figuren aufbauen.

    Der Spannungsbogen war nicht durchgängig, nur ab und an kam es zu Spannungsspitzen. Überhaupt ist echte Spannung nicht das Hervorstechende Merkmal des Buches, sondern eher eine gewisse angespannte Neugier. Man will erfahren, was nun wirklich vor langer Zeit geschehen ist....!

    Gutte Unterhaltung, die leicht über dem Durchschnitt anderer Bücher dieses Genres liegt.


  3. Cover des Buches Einmal ist keinmal (ISBN: 9783442477050)
    Janet Evanovich

    Einmal ist keinmal

     (561)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Stephanie Plum steckt in der Klemme: Sie hat ihren Job in der Dessousabteilung des schlechtesten Kaufhauses in New Jersey verloren und ist pleite. Ihr einziger Ausweg scheint eine Anstellung bei ihrem Vetter Vinnie zu sein – doch der betreibt eine Kautionsdetektei. In der Hoffnung auf 10.000 Dollar begibt sich Stephanie auf die Jagd nach dem Kautionsflüchtling Joe Morelli. Die Sache hat nur gleich mehrere Haken: Morelli steht unter Mordverdacht. Stephanie hat keine Ahnung was ihr neuer Job mit sich bringt. Und zu allem Übel ist Joe ein alter Bekannter… Einer, vom dem Stephanie eigentlich für immer die Finger lassen wollte…


    》EIGENE MEINUNG:

    Die Reihe um Stephanie Plum ist mittlerweile in verschiedensten Ausgaben, mit vielen Covergestaltungen, erschienen. Ich besitze diesen 1. Band in der Auflage zur Verfilmung von 2012 – leider natürlich nicht passend zu den restlichen Bänden.

    Für mich lebt diese Reihe ganz klar von ihrer Hauptprotagonistin. Stephanie Plum ist um die 30 Jahre alt und wohnt in einer kleinen Wohnung, mit ihrem Hamster Rex. Ihre Familie wohnt nur wenige Minuten von ihr entfernt in einem Stadtteil, in dem sich viele ehemalige Einwandererfamilien niedergelassen haben – so auch die Plums, mit Ungarischen Wurzeln. Ihre Schwester ist eine Vorzeige-Frau und Stephanie wird an ihr gemessen. Das Ziel ihrer Mutter ist es also Stephanie, nach ihrer gescheiterten ersten Ehe, wieder gut unter die Haube zu bringen. Diese ist davon allerdings weniger überzeugt: Sie hasst Sport, liebt ungesundes Essen, ist hübsch, aber tritt in jedes Fettnäpfchen, dass sich ihr bietet. Sie ist absolut keine Superheldin, was in Sachen Kautionsdetektivin, zu witzigen, spannenden und skurrilen Momenten führt. Aber sie will ihre Sache gut machen und ist sympathisch und klug, wenn auch unglaublich verschusselt. Hinzu kommt ihr unvergleichlicher Humor, der mich vielmals hat laut auflachen lassen! In ihrer Unvollkommenheit, mit ihrem Witz und dem Wunsch ihrer Mutter sie unter die Haube zu bringen, konnte ich mich gut mit ihr identifizieren!

    Unterstützt wird das ganze durch Joe Morelli und ihren Kautionsdetektiv-Kollegen Ranger. Man muss keine Angst vor einer großen Dreiecksgeschichte haben, aber es fliegen durchaus in alle Richtungen die Funken! Dabei gibt es immer wieder kleine erotische Momente, dann aber wieder Bände in denen es ruhiger um die Stephanie und die Männerwelt zugeht. Allgemein nimmt sich die Reihe Zeit zum Aufbau der Charaktere, ihrer Entwicklung und den Zusammenhängen!

    Die Fälle der Kautionsdetektei sind dabei trotzdem nicht nur Nebensache. Sie laden zum Miträtseln ein und sind dabei auch mal schön gefährlich und durchaus blutig. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen! Für mich eine Buchreihe um zu entspannen, sich fallen zu lassen und auch mal herzhaft zu lachen!


    Reihenfolge:

    1. Einmal ist keinmal (One for the Money, 1994

    2. Zweimal ist einmal zuviel (Two for the Dough, 1996)

    3. Eins, zwei, drei und du bist frei (Three to Get Deadly, 1997)

    4. Aller guten Dinge sind vier (Four to Score, 1998)

    5. Vier Morde und ein Hochzeitsfest (High Five, 1999)

    6. Tödliche Versuchung (Hot Six, 2000)

    7. Mitten ins Herz (Seven Up, 2001)

    8. Heiße Beute (Hard Eight, 2002)

    9. Reine Glückssache (To the Nines, 2003)

    10. Kusswechsel (Ten Big Ones, 2004)

    11. Die Chaos-Queen (Eleven on Top 2005)

    12. Kalt erwischt (Twelve Sharp 2006)

    13. Ein echter Schatz (Lean Mean Thirteen 2007)

    14. Kuss mit Lustig (Fearless Fourteen 2008)

    15. Kuss mit Soße (Finger Lickin' Fifteen Juni 2011)

    16. Der Beste zum Kuss (Sizzling Sixteen 10. Juni 2010)

    17. Küsse sich, wer kann (Smokin' Seventeen Juni 2011)

    18. Kuss Hawaii (Explosive Eighteen November 2011)

    19. Küssen und küssen lassen (Notorious Nineteen November 2012)

    20. Küss dich glücklich (Takedown Twenty 2013)

    21. Zusammen küsst man weniger allein (Top Secret Twenty One 2015)

    22. Ziemlich beste Küsse (Tricky Twenty Two 2015)

    23. Jetzt ist Kuss (Turbo Twenty-Three 2016)


    Außerhalb der Reihe gibt es noch einige Kurzgeschichten rund um Stephanie Plum! Der erste Roman der Reihe, Einmal ist keinmal, wurde 2012 unter gleichem Titel mit Katherine Heigl in der Hauptrolle verfilmt.


    》FAZIT:

    Ein wahnsinnig unterhaltsamer Krimi-Auftakt, mit Stephanie Plum als wunderbarer Hauptprotagonistin und ihrer schrulligen Familie! Humorvoll, spannend und mit dem gewissen Knistern, wenn es um Joe oder Ranger geht! ;)

  4. Cover des Buches Der kleine Freund (ISBN: 9783442487325)
    Donna Tartt

    Der kleine Freund

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Beust

    Donna Tartt hat ein großes Talent, Figuren zu zeichnen und ihre Wesen, Charakter, Motivationen und Hintergründe lebendig werden zu lassen. Wer ist nicht von der zwölfjährigen Harriet Cleve begeistert, die in diesem Sommer beschließt, den mysteriösen Mord an ihrem Bruder vor neun Jahren aufzuklären? Wer verliebt sich nicht heimlich in Großmutter Eddies schroffe Herzlichkeit? Schreckt nicht vor der tumben Grobheit der Redneck-Familie Racliff zurück? Mich hat auch beeindruckt, wie es der Autorin gelingt, den us-amerikanischen Süden mit seinem offenen und verdeckten Rassismus auferstehen zu lassen und den Leser gleichzeitig in diese heiße Sommerlandschaft zu versetzen. Hinzu kommt der spannende Hintergrund von Robins Tod vor neun Jahren - erhängt im eigenen Garten, als alle Cleves anwesend waren, aber doch keiner etwas gemerkt hatte. Dieses Mysterium zu enträtseln ist meine Motivation gewesen, diesen Roman weiterzulesen, obwohl ich schon auf Seite 200 absolut keine Lust mehr dazu hatte.

    Die Erzählung gibt der Nebensache zu viel Raum. Anfänglich werden so die Figuren aufgeschlossen, handelnd vorgeführt und lebendig. Doch irgendwann verkommt das dahinplätschernde Ding namens Handlung zur Masche, zum Rauschen. Ich kam mir mitunter vor wie bei einer Natur-Doku, bei der ich zwar einerseits dem glitzernden Bach beim Plätschern bestaunen durfte, andererseits dasselbe auch Stunden später immer noch tun musste; oder bei einer Reality-Doku, in der ich irgendeinem Menschenschlag durch sein fremdes Leben folge, aber leider auch die Bettzeiten in Echtzeit verfolgen sollte. Aus gähnender Langeweile wurde bei mir fast schon aggressive Ablehnung.

    Erst recht bei der Auflösung des ganzen - die ich hier nicht einmal andeuten möchte. Aber wer den Roman bis zu seinem äachzenden Ende durchgehalten hat, wird meine bodenlose Enttäuschung nachvollziehen können.

    Das kann Donna Tartt besser, wie sie im „Distelfinken“ gezeigt hat.

  5. Cover des Buches Schrei in der Nacht / Schlangen im Paradies (ISBN: 9783453071223)
  6. Cover des Buches Opferlämmer (ISBN: 9783442374687)
    Jeffery Deaver

    Opferlämmer

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Samurai_27

    Irgendwann wird es selbst bei einem herausragenden Schriftsteller langweilig, wenn immer der gleiche Täter vorkommt. Bis kurz vor Schluss war es ein wirklich schöner und spannender Thriller mit viel Technik-Know-How. Die kleine Nebenhandlung mit dem Uhrmacher in Mexiko hätte auch dort bleiben sollen. Aber nein, der schon fast „altbekannte“ Uhrmacher musste wieder der Täter sein. Das wird langweilig und ärgerlich, weil die Story ja gut geschrieben ist und keinen anderen Täter brauchte. Schade. 

  7. Cover des Buches Blackout (ISBN: 9783426638965)
    Gregg Hurwitz

    Blackout

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Christel_Scheja

    Der amerikanische Autor Gregg Hurrwitz wuchs in der Nähe von San Franscisco auf und studierte später Englische Literatur und Psychologie in Harvard und Oxford/England. Das waren ideale Grundlagen für seine spätere Karriere als Thrillerautor, um Motive und Seelenwelt seiner Helden zu gestalten.

    „Blackout“ ist sein neuster Roman. Vielleicht schwingen sogar autobiographische Züge oder zumindest eigene Erfahrungen mit, da sein Held ebenfalls Krimiautor ist.

     

    Nur kurz währt die Freude darüber, dass Drew nach einen epileptischen Anfall nur überlebt hat, weil die Ärzte in einer Notoperation gleich seinen Hirntumor entfernt hat, denn die Polizei verhaftet ihn kurz darauf wegen Mordes an seiner Ex-Freundin Geneviéve, da man ihn blutverschmiert neben ihrer Leiche und noch mit dem Tranchiermesser in der Hand gefunden hat.

    Drew glaubt nicht recht zu hören. Aufgrund der erdrückenden Indizienbeweise wird er erst einmal schuldig gesprochen, kann aber in der Berufung seine Freilassung erwirken, weil seine Anwälte auf Unzurechnungsfähigkeit wegen seinem Tumor plädierten . 

    Das ist für Drew keine große Erleichterung, denn er kann immer noch nicht glauben, dass er Geneviéve ermordet hat. So macht er sich auf eigene Faust daran, heraus zu finden, was in der Nacht wirklich passiert ist, dabei die Kontakte nutzend, die er sich durch seine schriftstellerische Tätigkeit aufgebaut hat, denn er will sein Leben lang nicht unbedingt wie ein Aussätziger und Gebrandmarkter behandelt werden.

    Doch dann kommt er selbst durch unerklärliche Vorfälle in seinem Haus ins Zweifeln. Gehen die Blackouts in seinem Bewusstsein weiter, obwohl der Tumor entnommen wurde? Denn warum kann er sich nicht erinnern, wann und wo er sich in den Fuß geschnitten hat, und weshalb verschwindet das Filetiermesser spurlos aus seiner Küche und wird später bei einer grausam zugerichteten Toten wieder gefunden?

    Während einige übereifrige Ermittler der Polizei ihn wieder ins Visier nehmen, und hoffen ihn endlich für die Taten, die er vermutlich begangen hat, wegsperren zu können, beginnt auch Drew zu überlegen, ob er sich in der Nacht, wenn sein Bewusstsein durch den Schlaf eingelullt ist, nicht vielleicht doch in einen unberechenbaren Killer verwandelt...

     

    Durch die strikte Erzählung aus der Ich-Perspektive in „Blackout“ ist der Leser natürlich nur so schlau wie der Held selbst und weiß letztendlich nicht viel mehr als dieser selbst. Allein durch genaue Beobachtung kann er vielleicht Rückschlüsse ziehen, auf die Drew noch nicht kommt, aber der Autor sorgt schon dafür, dass er dabei auf falsche Fährten gerät und durch zwar mögliche, aber nachher doch nicht zutreffende Mutmaßungen abgelenkt wird.

    Dementsprechend spannend bleibt die am Ende doch recht überschaubare Geschichte, die sich nach und nach enthüllt, dabei aber logisch und nachvollziehbar bleibt. Damit garantiert Greg Hurrwitz ein paar angenehme und kurzweilige Lesestunden, in denen der Leser miträtseln darf.

    Die Leichtigkeit des Stoffes wird auch durch den immer wieder mitschwingenden Sarkasmus des Helden betont, der sich oft genug fragt, ob er da nicht in einen seiner eigenen Kriminalfälle geraten ist. Doch leider kann er die Wirklichkeit nicht ganz so beeinflussen wie seine Erzählungen und muss sich manchmal unangenehmen Wahrheiten und Erkenntnissen wie Verrat und Selbstzweifeln stellen.

     

    „Blackout“ bietet damit vielleicht keine spektakuläre aber eine dennoch spannende Geschichte, die von Anfang bis Ende durch ihren lockeren Stil und den abwechslungsreichen Inhalt zu unterhalten weiß. 

  8. Cover des Buches Das Gift der Lüge (ISBN: 9783442468638)
    Lisa Unger

    Das Gift der Lüge

     (36)
    Aktuelle Rezension von: MarliesBhullar
    Ich habe dieses Buch soeben fertig gelesen und  ganz vorne als Notiz reingeschrieben: ich zerschmelze beim Lesen, so viel Gefühl.. so viel Spannung... philosophisch und tiefgründig... 
    Wie Lisa Unger sich ausdrückt und Personen und Gefühle beschreibt, habe ich noch bei keiner anderen Schriftstellerin gesehen. Beispiele:
    "Mein Herz zersprang in tausend Stücke und rieselte in meinen Bauch"
    "Man kann einem Stein kein Blut abpressen - man kann es versuchen, aber der Einzige, der blutet, ist man selbst."
    "Ich fühlte mich so einsam, wie noch nie zuvor in meinem Leben. Mir war, als hätte mir jemand ein Loch durch die Brust gestanzt und nun pfiff der Wind hindurch. Der hohle, klagende Ton ließ mich die ganze Nacht nicht schlafen."
    "Ich wollte auf ihn losgehen, ihn schlagen, mit meiner Wut und Trauer ein Loch in die Welt reißen und ihn hineinstoßen"
    "Meine Ängste und Fragen lagen zwischen uns wie eine Rolle Stacheldraht."
    Bei dieser Beschreibung fühle ich deutlich in mir selbst diese Gefühle. In einer Beurteilung über dieses Buch las ich, dass  zu viele Adjektive verwendet wurden, Die Sprache lebt aber durch hinzugefügte Adjektive. das wäre ja genauso, als würde man sagen: bei dem Bild hat der Maler zu viel blau verwendet. Jedes Buch ist ein einmaliges Kunstwerk und man sollte es eigentlich überhaupt nicht beurteilen.
  9. Cover des Buches Glaub nicht, es sei vorbei (ISBN: 9783596318766)
    Carlene Thompson

    Glaub nicht, es sei vorbei

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Krimine
    Die frischgebackene Krimiautorin Rebekka Ryan kehrt nach einem Anruf in die Heimat zurück, weil sie ihrer an Krebs erkrankten Tante beistehen will. Doch kaum ist sie dort angekommen, wird sie von einer Vision heimgesucht und kracht mit ihrem Auto gegen einen Baum. Denn das, was sie noch am Steuer sitzend gesehen hat, katapultiert sie in eine grauenvolle Zeit zurück, als ihr Bruder Jonnie während einer Entführung starb. Nur dass diesmal der gefesselte und geknebelte Junge nicht ihr Bruder ist, sondern ihr Großcousin Todd. Von nun an tut Rebekka alles dafür, ihn zu retten und setzt sich dafür nicht nur kräftezehrenden Visionen aus, sondern begibt sich auch in höchste Gefahr.

    "Glaub nicht, es sei vorbei" ist der siebente Kriminalroman der US-amerikanischen Autorin Carlene Thompson, der mit einer gut funktionierenden Mischung aus Verbrechen, Mystik und romantischer Lovestory kurzweilig zu unterhalten versteht. Dabei wird der Leser gleich zu Beginn mit einem Verbrechen konfrontiert, das eine ganze Stadt in Aufruhr versetzt und das verantwortlich für eine Reihe an weiteren Morden ist. Denn neben einem geistig zurückgebliebenen Mann wird auch die Besitzerin einer Apotheke mit dem Tode bestraft, weil beide zu Zeugen mysteriöser Vorkommnisse geworden sind. Aber auch Rebekka gerät in den Fokus eines zu allem entschlossenen Mörders hinein, nur dass sie neben ihrem treu ergebenden Schäferhund Sean auch den aus ihrer Familie stammenden Polizeichef Bill und einen in sie verliebten Arzt an ihrer Seite hat.

    Das sich stetig entwickelnde Geschehen wird überwiegend aus der Perspektive der Hauptfigur Rebekka erzählt, die den Leser quasi aus erster Hand an ihren Visionen teilhaben lässt. Aber nicht nur sie steuert wichtige Informationen zu den Umständen der Entführung und zur Ergreifung des Täters bei. Auch einige weitere Figuren erhalten die Chance, ihre Sicht der Ereignisse darzustellen und über hilfreiche Details zu berichten. Vor allem dadurch hat die Autorin es geschafft, immer wieder neue Wendungen in die Handlung einzubauen und eine Atmosphäre zu schaffen, die angefüllt von der Sorge um einen kleinen Jungen ist.

    Fazit:
    Ein unterhaltsamer Kriminalroman mit mystischem Einschlag, der durch seine wendungsreiche Handlung schnell weggelesen ist.
  10. Cover des Buches Keine Gnade (ISBN: 9783548282633)
    Daniel Annechino

    Keine Gnade

     (37)
    Aktuelle Rezension von: nati51
    „Keine Gnade“ ist der zweite Band von Daniel Annechino um das Ermittlerduo Detective Inspektor Samantha Rizzo und ihrem Kollegen Alberto Diaz. Den ersten Band dieser Reihe habe ich nicht gelesen und konnte feststellen, dass dieses auch nicht erforderlich war.

    Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Der Kardiologe Julian hatte sich entschieden, den hippokratischen Eid zu brechen. Seine Fördermittel in Millionenhöhe wurden nicht bewilligt, da die Ergebnisse seiner Forschungen um das Vorhofflimmern am Herzen nicht als ausreichend angesehen wurden. Nun hatte er noch eine sechsmonatige Frist um seinen Antrag neu einzureichen. Er wollte seine Forschungen am Lebenden Subjekt abschließen. Doch wo kommen die Probanden her? In einer Bar flirtet er mit Genevieve und nimmt sie mit in seine Wohnung. Sie wird betäubt und er beginnt eine Operation am Herzen, die er mit der Kamera fest hält. Um eine sterile Umgebung braucht sich der Kardiologe keine Sorgen zu machen, denn keines seiner Studienobjekte wird überleben. Genevieve wird nicht sein einziges Opfer bleiben.

    Detective Inspektor Samantha Rizzo hatte nach einem Mordanschlag ihre Arbeit im Morddezernat aufgegeben und wollte sich sozialen Aufgaben widmen. Aufgrund einiger Ereignisse ändert sie ihre Meinung und gleich wird ihr die Suche nach dem Serienmörder übertragen, da sie Erfahrung mit solchen Tätern hat.

    Neben der Jagd nach dem Serienmörder haben die Detective Sami und Al noch mit ihren privaten Problemen zu kämpfen, dass macht beide Charaktere menschlicher und man kann mit ihnen mitfühlen.

    Das Buch lässt sich flüssig lesen. Die Beschreibungen der Operationen am Herzen werden sehr bildhaft geschildert, dass es mich doch etwas schauderte beim Lesen. Durch die Kapitelwechsel, einmal aus Sicht des Mörders und dann aus Sicht der Polizisten Sami Rizzo und Al Diaz wird Spannung aufgebaut. Hierdurch wurde bei mir immer wieder der Wunsch geweckt, sofort weiter zu lesen.

    Ab der ersten Seite war ich von dem Buch gefesselt und kann es uneingeschränkt weiter empfehlen.
  11. Cover des Buches Echo des Blutes (ISBN: 9783732548958)
    Richard Montanari

    Echo des Blutes

     (39)
    Aktuelle Rezension von: cvcoconut

    Eine Leiche wird gefunden, das Gesicht mit Papier umwickelt. Jessica und Kevin werden zu dem Fall gerufen. Alles scheint mit einem älteren Fall zusammen zu hängen und bald ist klar, es werden noch mehr Tote kommen. Die Zusammenarbeit zwischen den Detectives war diesmal nicht so, wie in den letzten Büchern, was ich ein bisschen schade fand. Es gab zwar ein paar interessante und amüsante Szenen, aber im Ganzen hat der Biss gefehlt. Die Geschichte so war gut durchdacht, aber die Spannung hat trotzdem gefehlt.

     

  12. Cover des Buches Nachtgebet (ISBN: 9783442368730)
    Jeffery Deaver

    Nachtgebet

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Lis wurde vor Jahren Zeuge, wie Michael Hrubek einen Mann umbachte. Nun wird Michael aus der psychiatrischen Anstalt entlassen. Lis hat nun Angst, dass sich Michael an ihr rächen will. Lis Mann Owen macht sich auf die Suche nach Hrubek und lässt Lis alleine zu Hause zurück. Nur ihre Schwester bleibt bei ihr. Das quälende Warten macht Lis total verrückt. Hinter jedem Baum sieht sie Hrubek stehen und auf sie warten. Ihre Phantasie spielt ihr Streiche und jede Nacht wird für sie zur Qual... Ein spannender Psychothriller, der teilweise sehr unter die Haut geht. Mit manchmal quälenden Worten versteht der Autor es, einem langsam hibbelig zu machen und bei jedem Geräusch im Haus selbst davon auszugehen, dass Hrubek plötzlich mitten im Raum steht.
  13. Cover des Buches The Pelican Brief (ISBN: 9780099537168)
    John Grisham

    The Pelican Brief

     (16)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Flucht (ISBN: 9783442471645)
    Patricia Cornwell

    Flucht

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Schnattchenx3

    Patricia Cornwells - Flucht ist vormals als als ein Mord für Kay Scarpetta veröffentlicht worden. Die Erstausgabe erschien 1990 in Englisch und 1992 in Deutsch. Damit ist dieses Buch nun mehr als 25 Jahre alt. Dies ist bezüglich der beschriebenen Techniken durchaus zu spüren, was jedoch kein Nachteil ist. 

    Um Dr. Kay Scarpetta handelt es ich um den Chief Medical Examiner in Richmond, Virgina. In einer Welt, die von Männern dominiert ist, ist Kay eine Ausnahme, die immer wieder auf Herausforderungen und Schwierigkeiten trifft.

    Diese Geschichte beginnt mit Briefen des Opfers, Beryl Madison, die ihren Tod bereits vorher sieht. Während sie sich auf der Insel Key West zum schreiben ihres Buches versteckt, schreibt sie auch an die unbekannte Person M. Nach dem Prolog startet der Fall nicht direkt am Tatort mit dem Fund der Leiche, sondern im Leichenschauhaus. Dem Leser wird anschaulich die Verletzungen und Todesumstände von Beryl dargelegt. Diese Stelle ist immer besonders wichtig und charakterisiert die Kriminalromane von Patricia Cornwell: der Mittelpunkt ist eine Chief Medical Examinerin, die mti den Opftern leidet und persönliches Interesse hat den Opfern Gerechtigkeit zu zuführen. 

    Aufgrund diesen persönlichen Hintergrunds ist es auch nicht überraschend, dass uns auf den gemeinsamen Weg mit Kay weitere persönliche Beziehungen und Konflikte begegnen. Zum einen gibt es Marino, ihr Partner der bei der Polizei, der für sich alleine schon ein Konflikt in sich darstellen kann. Durch die verschiedenen Ansichten reiben sich Kay und er immer wieder. Jedoch werden durch ihre kleinen Auseinandersetzungen neue Ermittlungsansätze geboren. In diesem Band taucht auch auf einmal Kays Jugendliebe Mark wieder auf. Das wirft sie aus der Bahn, insbesondere nachdem er irgendwie Teil des Falls wird. Kann Sie ihn trauen?

    Bis zum Schluss bleibt es ein Rätsel, warum Beryl den Mörder in ihr Haus gelassen hat - & warum weitere Personen sterben müssen. 

    In allem ein Buch voller Irrungen und Wirrungen, wo auf den ersten Blick nicht alles so ist wie es scheint.

  15. Cover des Buches Darf's ein bisschen Mord sein? (ISBN: 9783548252643)
    Diane Mott Davidson

    Darf's ein bisschen Mord sein?

     (5)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee
    "Goldy Schulz' Catering-Service wird beauftragt, ein echt elisabethanisches Menü zu kochen - und Goldy muss feststellen, dass britisches Essen gar nicht so fade ist wie angenommen. Denn es kann tödlich sein ... Die ""Königin des kulinarischen Krimis"" Diane Mott Davidson mixt in ihrem elften Roman wieder meisterhaft Hochspannung und Fünf-Sterne-Rezepte zu einem unwiderstehlichen Krimiabenteuer!" Sehr gelungen ist hier die Mischung aus Krimi und Erzählung rund um die Charaktere. Mit Rezepten und sehr gut herausgearbeiteten Charakteren, die man im Laufe der Reihe kennen und lieben lernt. Ein bisschen bieder aber ansonsten ein guter Krimi
  16. Cover des Buches Nacht über dem Bayou (ISBN: 9783865327406)
    James Lee Burke

    Nacht über dem Bayou

     (16)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Detective Dave Robicheaux wird beauftragt, sich einen alten Fall anzuschauen. Ein schwarzer Bürgerrechtlicher wurde vor langen Jahren umgebracht und der mutmaßliche Mörfer Aaron Crown verurteilt. Dieser behauptet nun, er sei es nicht gewesen. Obwohl es kaum Hoffnung für eine Wiederaufrollung des Falles gibt, geht Dave einigen Hinweisen nach. Seltsam kommt ihm allerdings vor, dass sich der künftige Gouverneur Burford LaRose für die Sache interessiert. Und nicht lange danach wird ein Filmreporter tot aufgefunden. Irgendetwas geht da nicht mit rechten Dingen zu und Robicheaux wird herausfinden, wie die Dinge zusammenhängen.


    Man könnte meinen, in New Iberia, wo Dave Robicheaux bei der Polizei tätig ist, habe sich sämtlicher white Trash aus ganz Louisiana versammelt. Und Dave bekommt im Laufe seiner Ermittlungen vermeintlich mit jedem davon zu tun. Und diese Leute haben keine Hemmungen, ihren Mitmenschen ganz absonderliche Dinge anzutun. Oder ihr Verhalten ist meist hinterhältig und gemein. Man kann Daves Wunsch, als Privatdetektiv in einer Nachbarstadt zu arbeiten, gut verstehen. Die Frage ist nur, ob es dort besser ist. Möglicherweise kennt er dort die Menschen nicht so gut. Aber ist nicht gerade das auch hilfreich bei den Ermittlungen? Wenn man sich gut auskennt, kann man die Menschen auch besser einschätzen.


    Dieser Band ist der neunte Band in einer Reihe von bisher 23 Büchern. Zum einen sind die Bücher des Autors immer irgendwie gut, zum anderen allerdings wirkt es doch etwas aus dem Zusammenhang gerissen, wenn man einfach einen Band herausgreift. Auch führt der Autor immer wieder Personen ein, deren Namen einen Südstaaten-Klang haben und die sich damit so ähneln, dass man überlegt, wer war das nochmal. Der Bodensatz der Menschlichen Art, der sich hier trifft, sucht schon seinesgleichen. Dennoch ist das Buch spannend und auch, wenn man meint, gewisse Leute fallen immer auf die Füße, so gibt es doch eine ausgleichende Gerechtigkeit. Und Dave Robicheaux und seine Familie freuen sich auf Weihnachten.

    3,5 Sterne

  17. Cover des Buches Das Hohelied des Todes (ISBN: 9783869978963)
    Faye Kellerman

    Das Hohelied des Todes

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Der Junge stand stocksteif da. Decker bemerkte, daß er glasige Augen hatte. … Vor ihnen lagen zwei verkohlte Skelette. Das eine war bis auf das halbe rechte Bein, das unter Laub und Erde begraben war, ganz zu sehen. Es reckte einen geschwärzten Armknochen samt Faust in die Höhe, als bäte es darum, daß man ihm auf die Beine half. Schädel und Brustbein wiesen Löcher in der Größe eines Silberdollars auf. Am Körper hingen noch vertrocknete, an der Luft verfärbte Hautfetzen.«

     

    Eigentlich wollte sich Sergeant Pete Decker zusammen mit den beiden Söhnen seiner Freundin ein paar schöne gemeinsame Tage beim Campen gönnen. Der Fund zweier Leichen beendet den Urlaub, die beiden Kinder sind nach dem schlimmen Erlebnis traumatisiert und Decker darf sich sofort in die Mordermittlungen stürzen.

    Das Obduktionsergebnis, wonach es sich bei den Ermordeten um zwei junge Mädchen handelt, macht die Arbeit für Pete, der selbst Vater einer sechzehnjährigen Tochter ist, nicht leichter. Zumal ihn seine Nachforschungen in die wirklich tiefsten menschlichen Abgründe führen werden…

     

    Auch privat ist für ihn keine Entspannung angesagt, hat er sich doch in die strenggläubige Jüdin Rina Lazarus verliebt und bemüht sich, dem jüdischen Glauben näherzukommen und sich in die strengen Vorschriften der orthodoxen Gemeinde einzuleben. Ein schwieriges Unterfangen für einen Polizisten…

     

    Ein wirklich fesselnder Krimi war das wieder! Die Thematik ist ganz schön heftig, Hintergrund und Umfeld der Tat grauslich-faszinierend. Es wird verzwickt, es wird spannend und bis zur stimmigen Auflösung kann der Leser mitermitteln.

    Decker ist mir sympathisch, denn er ist ein vielschichtiger Charakter mit Stärken und Schwächen. Letztere kann ich bei seiner Partnerin Marge noch nicht entdecken, die ist eigentlich immer zuverlässig, klug, witzig… Nun ja, es ist erst der zweite Band der Reihe, vielleicht taucht später noch mal irgendeine Schwäche bei ihr auf.

    Eine wichtige Rolle bei den Ermittlungen spielt übrigens auch eine Zahnärztin, die regelmäßig der Polizei bei der Identifizierung von Leichen hilft. Die Autorin weiß dabei, wovon sie schreibt, denn sie ist selber auch Zahnärztin.

     

    Das private Umfeld Deckers in der jüdischen Gemeinde finde ich hochinteressant und ich stellte beim Lesen fest, wie wenig ich über den praktizierten jüdischen Glauben weiß. Eins wird klar: So zu leben, lernt man nicht nebenbei, das ist hochkompliziert, eine wirklich andere Welt. Schade fand ich, dass ein Glossar fehlte, obwohl wirklich sehr viele jüdische Begriffe benutzt und immer wieder hebräische Sätze und Floskeln eingeworfen werden. Natürlich kann man der Handlung auch folgen, wenn man nicht alles übersetzen kann, aber ich persönlich möchte beim Lesen alles verstehen und zwar möglichst, ohne ständig googeln zu müssen.

     

    Die Reihe um Pete Decker hat wirklich viele Bände, ich bin gespannt, wie es weitergeht. Zumindest in diesen Band 2 könnte man einsteigen, ohne den Vorgänger zu kennen. Und auch, wenn man neugierig ist, ob es eine Zukunft für Pete und Rina geben wird, ist die Handlung ansonsten abgeschlossen und man muss nicht zwanghaft zum Folgeband greifen. Werde ich aber trotzdem tun ;-)

     

    Fazit: Sehr spannender Krimi mit interessanter Rahmenhandlung. Hier lese ich gerne weiter.

  18. Cover des Buches The big kiss-off of 1944;: A Jack LeVine mystery (ISBN: 9780030117961)
  19. Cover des Buches Denn rein soll deine Seele sein (ISBN: 9783869978970)
    Faye Kellerman

    Denn rein soll deine Seele sein

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »In der Senke lag Sarah Libba. Schmutzig, mit zerfetzter Kleidung, das schmale Gesicht naß von Schlamm, der ihr über die Wangen und die nackten Brüste rann. Auch die Beine waren nackt bis auf den Schlüpfer, der sich um ihre Knöchel gewickelt hatte …
    Rina stolperte, fing sich wieder und beugte sich zu Sarah herunter, die vor ihr zurückzuckte wie ein verletztes Tier. Als Rina sich hinkniete, konnte sie die frischen Blutergüsse in Sarahs Gesicht erkennen.
    Sarah ballte eine Hand zur Faust und schlug sich heftig an die Brust. Sie richtete den Blick zum Himmel und bewegte die Lippen in lautlosem Gebet.«

     

    Die Frauen der jüdisch-orthodoxen Gemeinde sind schockiert. Ein Unbekannter überfiel und vergewaltigte eine junge Frau, die gerade aus dem rituellen Tauchbad gekommen war. Die Lehrerin Rina Lazarus, die sich um das Tauchbad kümmert und das Opfer gefunden hat, scheint die einzige Zeugin zu sein, weshalb Detective Pete Decker vom Los Angeles Police Department auf ihre Mithilfe hofft. Leider findet sich jedoch kein Ermittlungsansatz und noch dazu wird Rina das Gefühl nicht los, dass irgendjemand sie verfolgt…

     

    Ein ungewöhnlicher Krimi, der den Leser in eine Welt entführt, die so gänzlich fremd erscheint, obwohl sie mitten in einer Stadt wie Los Angeles liegt. Die kleine Gemeinde lebt nach strengen Glaubensgrundsätzen, bleibt für gewöhnlich unter sich und betrachtet jeden Fremden mit Misstrauen. Ich erfuhr beim Lesen so einiges über diese jüdische Glaubensrichtung, von dem ich zuvor noch nie gehört hatte. Das machte die Handlung umso interessanter – und die Ermittlungsarbeit für den Detective umso schwieriger.

     

    Die Charaktere empfand ich als vielschichtig und sympathisch, den Fall als durchgehend spannend mit der Möglichkeit zum Mitermitteln. Es gibt mehrere Verdächtige, eine zeitgleiche Serie von Sittlichkeitsdelikten in der Stadt und natürlich in der Vergangenheit schon häufiger antisemitisch begründete Vorfälle. Pete Decker ist sich jedenfalls schnell sicher, dass weitere Taten zu befürchten sind und daher Eile angesagt ist. Davon abgesehen fühlt er sich von Rina angezogen, doch eine Beziehung zwischen den beiden scheint unmöglich.

    Dass es doch eine Beziehung geben wird, erschließt sich aus der Tatsache, dass wir es hier mit dem ersten Band der mittlerweile 22 Bände umfassenden Decker/Lazarus-Reihe zu tun haben. 22 ist eine beeindruckende Zahl, doch mir gefiel der erste Band so gut, dass ich hier sicher weiterlesen werde.

     

    Fazit: Spannender Krimi mit hochinteressantem Hintergrund. Habe ich in einem Rutsch gelesen.

  20. Cover des Buches Betrogen (ISBN: 9783442361892)
    Sandra Brown

    Betrogen

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Spreeling

    Die Zwillinge Melina und Gillian wollen einen Abend ihre Rollen tauschen, damit Gillian den heißen Astronauten Christopher Hart kennen lernt. Aber dieser Abend verläuft ganz anders als gedacht und am Morgen ist Gillian tot. Melina ist vor Trauer aufgelöst und will Rache. Hart bleibt an ihrer Seite und zusammen verfolgen sie Spuren. 

    Im Verlauf der Ermittlungen treten Dinge zu Tage, die einfach unglaublich sind. Und dann muss Hart gegen seine Gefühle für Melina kämpfen. Wie kann es sein, dass er beide Frauen begehrt.

    Sandra Brown hat wieder einen unglaublichen Plot geschaffen. Durch die Möglichkeit der Zwillinge ist auch der Leser immer im ungewissen, was nun wem wirklich passiert ist. Schon bald gibt es einen Verdacht, aber es scheint unmöglich dies zu beweisen. 

    Und am! Ende erwartet den Leser noch eine Überraschung die vieles erklärt.

    Ich bin durch die Seiten geflogen und konnte kaum das Buch beiseite legen.

  21. Cover des Buches Der blinde Fleck (ISBN: 9783426621448)
    Lynn S. Hightower

    Der blinde Fleck

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Lebenslang ist nicht genug (ISBN: 9783442479726)
    Joy Fielding

    Lebenslang ist nicht genug

     (248)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Der Alptraum begann genau siebzehn Minuten nach vier an einem ungewöhnlich warmen und sonnigen 30. April. Bis zu diesem Augenblick hatte Gail Walton sich für eine glückliche Frau gehalten.
    Gail Walton ist zu beneiden: Sie führt eine glückliche Ehe mit einem unkomplizierten Mann, hat zwei reizende Töchter und ein sorgenfreies Leben. Doch dann stürzt ihre ganze Welt zusammen. Die sechsjährige Cindy wird vergewaltigt und ermordet. Als die Polizei nach sechzig Tagen immer noch keine Spur des Mörders gefunden hat, macht sie sich selbst auf die Suche. Sie will keine Rache, sagt sie, nur Gerechtigkeit. In ihrer maßlosen Trauer weist Gail alle Menschen, die sich um sie bemühen, zurück: ihre Freunde, ihre Tochter, ihren Mann. Die Suche nach Cindys Mörder ist für sie zum einzigen Lebensinhalt geworden.

    Ich kenne bereits ein paar Bücher der Autorin Joy Fielding und so war ich auf dieses sehr gespannt. 

    Mir fiel der Einstieg leicht und empfand ihn als sehr gelungen. Dann allerdings konnte mich die Geschichte stellenweise nicht mehr fesseln. 

    Die Protagonistin befindet sich natürlich in einer Extremsituation und verhält sich nicht immer so, wie sie das unter normalen Umständen machen würde. Dennoch konnte ich ihre Gedanken und Handlungen nicht nachvollziehen. 

    Mal ein Beispiel, das hoffentlich nicht zu sehr spoilert: 

    Sie schaut sich andere Verbrechen an und wo diese stattfanden. So besucht sie Banken, die überfallen wurden und eröffnet dort ein Bankkonto. 

    Da frag ich mich einerseits, was das denn mit ihrer Tochter zu tun hat und anderseits, was den Leser hier glaubhaft gemacht werden soll. Dass die gleiche Bank vom gleichen Täter (der wie gesagt, eine Bank ausraubte und nicht ein Mädchen tötete) nochmals überfallen wird?

    Das hat für mich nichts mehr mit dem eigentlichen Verbrechen und damit dem roten Faden zu tun und konnte mich nicht überzeugen. Dadurch kam mir die Mitte sehr langatmig vor. Erst zum Ende konnte mich die Handlung wieder packen.

    Und wenn ich schreibe, dass ich Gedanken und Handlungen nicht nachvollziehen kann, meine ich nicht, dass ich diese oder jene nicht gut heiße. Ich kann es einfach nicht verstehen und somit fällt es mir schwer, eine Verbindung zur Protagonistin aufzubauen, um mit ihr zusammen fiebern zu können.

    Den Schreibstil empfinde ich als angenehm. Da es keine ungelenken bzw. ungewöhnlichen Formulierungen und Satzstellungen gibt, kam ich gut voran.

    Insgesamt ein gutes Buch, das von der Idee her super klingt, für mich aber mehr Potential bietet als mir hier geboten wurde. Daher vergebe ich drei Sterne. 

  23. Cover des Buches XO (ISBN: 9781451677003)
    Jeffery Deaver

    XO

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Das Spiel seines Lebens - Myron Bolitar ermittelt (ISBN: 9783442484430)
    Harlan Coben

    Das Spiel seines Lebens - Myron Bolitar ermittelt

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Alentschik
    Mit diesem Fall beginnt die Reihe um Myron Bolitar, die mittlerweile 11 Bänder umfasst. Unser Superman wird hier mit einem Unglück konfrontiert, der die Schwester seiner großen Liebe Jessica betrifft. Kathy ist vor paar Jahren spurlos verschwunden und nun scheint es wieder eine Spur von ihr zu geben. Myron hilft nun seinem Klienten und Kathys Verlobten, Christian, Kathy zu finden.

    Die Story war gewohnt auf einem konstant spannendem Nieveau.

    Bis zum Schluss konnte ich mir keinen Reim auf die Erreignisse machen, deswegen hat mich die Auflösung umso mehr überrascht, auch wenn diese am Ende absolut logisch zummengeführt wurde. Die Thriller von Coben stechen einfach mit guter Krimiarbeit hervor. An die Charaktere muss man sich allerdings etwas gewöhnen, diese sind etwas übergezeichnet und unrealistisch: Myron, der Superman, der alles kann; Jessica, die schönste Frau der Welt; und Win, der hochtalentierte Wingman mit einer unheimlichen Seite. Im Endeffekt spielt aber Coben sehr gut mit den Vorteilen solcher Charaktere, die man interessant findet und doch dann ins Herz schließen kann.

    Im Gesamten ein guter Einstieg in die Reihe und wird Coben gerecht. Es ist nur etwas anderes als die übrigen Coben-Bücher und auch etwas sportlastiger.

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