Bücher mit dem Tag "amerikansiche literatur"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "amerikansiche literatur" gekennzeichnet haben.

9 Bücher

  1. Cover des Buches Die Korrekturen (ISBN: 9783499255496)
    Jonathan Franzen

    Die Korrekturen

     (473)
    Aktuelle Rezension von: DirkSchulte
    Ein großer Roman in der Tradition der Familienromane aus dem neunzehnten Jahrhundert (wie z.B. Anna Karenina von Tolstoj). Hervorragend sind die beinahe plastischen Charaktere und die teils sehr witzigen Dialoge. Besondere in letzterem ist der Roman dann wieder sehr modern. Die Familie ist nicht unbedingt das zentrale Thema, sie ist vielmehr, wie es Franzen in einem Interview auch selbst ausgedrückt hat, ein literarisches Mittel, um die verschiedenen Personen zueinander in Stellung zu bringen. Absolut empfehlenswert!
  2. Cover des Buches Der große Gatsby (ISBN: 9783311220008)
    F. Scott Fitzgerald

    Der große Gatsby

     (1.029)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Alle kennen die großen Partys des großen Gatsbys. Die Leute kommen von überall her und nehmen sogar uneingeladen an den berühmten Feiern teil, aber keiner kennt den Gastgeber Gataby wirklich. Deswegen ranken sich viele Gerüchte um ihn. Als Nick sein neuer Nachbar wird, lernt er ihn auf eine ganz andere Weise kennen und merkt, dass hinter dem bekannten Mann ein ganz anderer steckt.


    Dieses Buch ist einfach großartig. Allein wie es schon anfängt und man in diese lebendige und doch nachdenkliche Stimmung hineingezogen wird. Ich konnte mir richtig gut vorstellen, wie Nick, der Protagonist, die Geschichte erzählt. Dabei lernt man die Personen immer besser kennen und sieht die Schichten ihrer Persönlichkeit tiefer werden und die komplexen Beziehungen untereinander bringen einen zum Nachdenken. Die Geschichte wirkt ziemlich einfach und simpel und doch schwingen so viele Themen des Lebens mit, die der Autor tragisch und auch zynisch beschreibt.

    Ich für meinen Teil liebe dieses Buch und da es so schnell durchgelesen ist, kann man es immer wieder lesen und stößt dabei immer auf neue Details. Außerdem hat es einen einfachen und schönen Schreibstil, sodass man perfekt für ein paar Stunden in der Geschichte abtauchen kann.

  3. Cover des Buches Nacht des Orakels (ISBN: 9783499239878)
    Paul Auster

    Nacht des Orakels

     (141)
    Aktuelle Rezension von: Radagast

    Selten so lange an einem Buch gelesen wie an Paul Auster "Nacht des Orakels". Abgesehen von der zeitweise verwirrenden Geschichte und mehrschichtigen Persönlichkeiten der Protagonisten, war es eine Geschichte die mich nicht sonderlich packte. Es kann auch sein das ich einiges falsch interpretierte und somit auf keinen grünen Leseast kam, aber ich kann diese Geschichte nicht toll finden.

  4. Cover des Buches Mr. Vertigo (ISBN: 9783499221521)
    Paul Auster

    Mr. Vertigo

     (89)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Walt ist ein großmäuliger, bettelnder Tagedieb, der sich zwischen den Bars und Hinterhöfen im St. Louis der 1920er Jahre herumtreibt, dabei ist er gerade mal neun Jahre alt. Seit der Beerdigung seiner Mutter sind die Straßen von St. Louis sein Zuhause, denn weder Onkel Slim noch Tante Peg bieten ihm ein Umfeld oder gar Vorbild, um soziale Kompetenzen, wie Anstand und Moral zu erlernen.

    Als er Meister Yehudi begegnet ist er voll Misstrauen und glaubt nun einem dieser Bösewichte untergekommen zu sein, die kleine Jungen verschleppen, missbrauchen und in Stücke zerteilen. Aber dieser dunkel gekleidete „Meister“ schlägt ihm ein unglaubliches Geschäft vor, das sich zwar phantastisch anhört, auf Walt jedoch einen seltsamen Reiz ausübt. Meister Yehudi verspricht Walt, dass er ihm das Fliegen beibringen wird. Spätestens in drei Jahren soll er die Mengen auf Jahrmärkten und in Shows zu Begeisterungsstürmen treiben. Ruhm und Ehre locken das kleine Großmaul Walt und er lässt sich auf den Handel ein. Er ahnt nicht, welche Prüfungen und Qualen ihm bevorstehen. Zunächst stellt der Alltag auf der abgelegenen Farm im Niemandsland von Kansas eine große Herausforderung für ihn dar, denn das umtriebige Leben der Straßen von St. Louis scheint plötzlich Lichtjahre entfernt. Von heute auf morgen soll er zusammen mit Äsop einem schwarzen, verkrüppelten Jungen und Mutter Sioux, einer dicken, zahnlosen Indianerfrau und dem undurchsichtigen Juden Meister Yehudi ein Familienleben führen. Im Ungleichgewicht seiner bisherigen sozialen Ausrichtung, stellen bereits die einfachsten Umgangsformen, Respekt und Disziplin Walt vor die schwierigsten Herausforderungen.

    Paul Austers doppelt phantastischer Roman „Mr. Vertigo“ ist eine wahrhaft schwindelerregende Geschichte. Mit seinem Helden Walter Clairborne Rawley entführt er den Leser nicht nur auf eine abenteuerliche Reise durch dessen draufgängerisches Leben, sondern auch in die Historie Amerikas. Baseballhelden, Jahrmarktsgetümmel, Wirtschaftsdüsternisse und -wunder, mafiöse Strukturen oder die Unwesen des Ku Klux Klans, Auster lässt nichts aus. Die Beziehung zwischen Walt und seinem Meister beinhaltet sowohl die Zwiespältigkeit zwischen Lehrling und Meister, als auch die tiefgründigen Bande zwischen Vater und Sohn. Weitere Protagonisten, wie Äsop, Mutter Sioux, Molly Fitzsimmons oder die mondäne Mrs. Marion Witherspoon verleihen Walts‘ Geschichte alle Höhen und Tiefen eines menschlichen Daseins.

    Lediglich Walts fixe Idee dem Werfer Dizzy Dean aus seiner misslichen Lage am Ende seiner Baseball-Karriere zu helfen, stellt für mich einen sonderbaren Einschnitt in der sonst sehr flüssigen und gut erdachten Vita Walts dar. Ansonsten hat auch dieser Auster wieder einmal voll und ganz die Aufmerksamkeit der Leserschaft verdient.

  5. Cover des Buches Die letzte Generation (ISBN: 9783462019025)
    Charles Bukowski

    Die letzte Generation

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  6. Cover des Buches Der Gesang des Blutes (ISBN: 9783959850377)
    James Purdy

    Der Gesang des Blutes

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Garnet ist von Narben völlig entstellt und hat die Farbe von Maulbeersaft angenommen. Er ist Kriegsveteran, hängt einer alten Liebe nach, der Witwe Rance, will sich aufgrund seiner Verletzungen ihr nicht zeigen. Als ein junger Mann, der auf der Flucht ist, auftaucht und der sich von den Verletzungen und Narben nicht abgestoßen fühlt, regen sich in Garnet Gefühle für diesen schönen jungen Mann.


    Seit Längerem habe ich, den umstrittenen amerikanischen Schriftsteller James Purdy ins Auge gefasst. Zurzeit gibt es nur zwei Romane die ins Deutsche übersetzt, im regulären Buchhandel erhältlich sind: Der Gesang des Blutes und Die Preisgabe. Das zeigt mir, dass dieser geniale Schriftsteller, der sich Zeit seines Lebens mit der doppeldeutigen Moral der Gesellschaft auseinandergesetzt hat, in den Weiten der literarischen Welt ein wenig der Vergessenheit geraten ist. Zumindest bekommt er meiner Meinung nach, nicht die Aufmerksamkeit, die er wohl verdient hätte. Es wird Zeit, diesen Umstand zu ändern:

    In dieser prosaischen Erzählung treffen vier verschiedene Hauptprotagonisten aufeinander, Garnet Montrose, Georginia Rance, Quintus Pearch und Potter Deventry. Aus dieser Konstellation entwickelt sich nicht eine Dreiecks- sondern eine Vierecksbeziehung zwischen einem Mörder, Diener, Kriegsveteran und einer Witwe, dabei ist Letztere die längere Zeit über nur passiv präsent. In Zentrum der Geschichte stehen die Gefühle, die Leidenschaft und die Sexualität der Protagonisten. Bei zweien der Männer entbrennt eine tiefe Freundschaft und Zuneigung. Und wie so oft, wenn Gefühle unterdrückt werden, enden sie teils in Gewaltätigkeiten. James Purdy bedient sich einem einzigartigem und eloquentem Stil, der Lust macht mehr von ihm zu entdecken und ist daher ein guter Einstieg seine Werke kennenzulernen. Für mich gehört James Purdy zur Südstaatenliteratur, genauso wie es Carson McCullers, Harper Lee oder Truman Capote tun. Der Gesang des Blutes ist 1976 das erste Mal auf Englisch erschienen und im Jahr 1988 erschien sogar ein Film, Im Zeichen des Feuers, der auf der Grundlage dieses Romans produziert worden ist. Niemand geringerer als Patrick Dempsey spielt den Potter Deventry und wenn jemand sehen möchte, wie der Schauspieler, der mit der Serie Grey's Anatomie berühmt geworden ist, als Jugendlicher ausgesehen hat, dem lege ich diesen Film (=Im Zeichen des Feuers, oder in einer neueren Auflage als: In A Shallow Grave - Die Rückkehr des Garnet Montrose), näher.

  7. Cover des Buches Ein Protest gegen die Sonne (ISBN: 9783833306709)
    Steven Millhauser

    Ein Protest gegen die Sonne

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Wolkenatlas
    Ein Protest gegen die Langeweile Steven Millhauser, Pulitzer Preisträger und in den USA gefeierter Schriftsteller, ist im deutschsprachigen Raum noch ein relativ unbekannter Mann. Wenn es Gerechtigkeit in der Kunst gibt, wird sich das in den nächsten Jahren ändern. "Ein Protest gegen die Sonne" ist ein großartiger Band mit innovativen und fantasiereichen Erzählungen. Da diese "Short Storys" aus mehreren Bänden ausgesucht wurden, ergibt sich so etwas wie ein "Best of Steven Millhauser" Effekt. In "Ein Protest gegen die Sonne" gibt es keine einzige schwache Erzählung. Gefährliches Lachen, fliegende Teppiche, immer weiter ins Reich des (Un)Möglichen vordringende Messerwerfer, mit Froschfrauen verheiratete Freunde, ein nicht bis zum Ende geführter Suizid, Zauberer im Wien um 1900 und riesige Museen, in denen man sich verlieren kann, in denen es Räume mit echten Meerjungfrauen gibt, in denen täglich neue Räume dazukommen und Kaufhäusern, die in ihrer Megamanie kaum zu überbieten sind; das sind die Zutaten dieser Sammlung, die hie und da das Gefühl aufkommen lässt, Lewis Carrolls linke Gehirnhälfte hätte diese Geschichten mit Franz Kafkas rechter Gehirnhälfte zusammen geschrieben und ausgetüftelt. Vielleicht mit Thomas Pynchon, Jorge Luis Borges und Edgar Allan Poe als Paten im Hintergrund. Steven Millauser lotet die dunklen Zwischenräume des Menschen aus, er beleuchtet Ängste, er treibt seine Ideen zu literarischen Höhenflügen an und erreicht in diesen perfekten Erzählungen den Leser auf ganzer Länge. Das, gekoppelt mit der überbordenden Fantasie und Fabulierkunst des Autors ergibt eine wunderbar originelle Stimme, die in der kleinen Form (Kurzprosa) zu den stärksten und wichtigsten Stimmen der amerikanischen Gegenwartsliteratur gezählt werden muss. "Ein Protest gegen die Sonne" ist eine absolute Empfehlung Liebhaber von literarisch hochwertigen originellen Kurzgeschichten und ein mehr als überzeugender Protest gegen die Langeweile.
  8. Cover des Buches Truman Capote Werke (ISBN: 9783036992600)
    Truman Capote

    Truman Capote Werke

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Was am Ende bleibt (ISBN: 9783406647116)
    Paula Fox

    Was am Ende bleibt

     (52)
    Aktuelle Rezension von: leftyourloud
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