Bücher mit dem Tag "amore"

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34 Bücher

  1. Cover des Buches Winterzauber in Paris (ISBN: 9783442487066)
    Mandy Baggot

    Winterzauber in Paris

     (139)
    Aktuelle Rezension von: living_in_a_bookworld

    Wie der Titel schon erahnen lässt, handelt es sich um eine locker leichte Weihnachtsgeschichte, die im verschneiten Paris spielt.

    Unsere Protagonistin Ava fährt über Weihnachten gemeinsam mit ihrer besten Freundin Debs nach Paris um vor ihrer Mutter zu fliehen. Der Grund hierfür ist, wie Ava zuerst annimmt, dass Debs für einen Artikel recherchieren muss, doch wie sich später herausstellt, wollte Avas Freundin in Paris noch etwas ganz anderes unternehmen.

    Und auch Avas Plan, sich in Paris lediglich vor ihrer Mutter zu verstecken, ändert sich schnell, als sie den gutaussehenden Julien trifft, der dazu auch noch Fotograf ist, genau die Art von Mensch, die Ava am wenigsten leiden kann.

    Besonders gut hat mir die Beschreibung von Paris im Winter gefallen, es hat der Geschichte eine magische Atmosphäre gegeben und mich davon träumen lassen, irgendwann einmal selbst die Weihnachtszeit in Paris erleben zu dürfen.

    Schon auf den ersten Seiten war mir Ava unfassbar sympathisch, sie ist chaotisch, frech und gewinnt im Laufe der Geschichte auch sehr an Selbstbewusstsein. Ihre Sucht nach Camembert und die stachelige Kurzhaarfrisur haben sie sehr echt und liebenswert erscheinen lassen, genauso wie ihre selbstlose Art, mit der sie immer allen helfen möchte.

    Debs mochte ich, glaube ich, am liebsten in der Geschichte. Sie ist eine wundervolle Freundin für Ava, hat aber dennoch auch eine starke eigene Persönlichkeit und Probleme, die sie bewältigen muss. Ich liebe ihre Vorliebe für kitschige Weihnachtspullover und die Tatsache, dass sei Gilbert Blythe heiraten möchte genauso sehr wie ihren Job als Journalistin.

    Auch Julien war ein toller Charakter, sein französischer Charme hat nicht nur Avas Herz erobern können. Julien hat ein schweres Päckchen aus der Vergangenheit mit sich zu tragen und es ist schön ihn dabei zu  beobachten, wie er mit Avas Hilfe beginnt das Leben wieder zu genießen.

    Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Ava und Julien geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat, da beide ein recht interessantes Innenleben haben.

    Der Schreibstil ist insgesamt sehr locker und lässt sich schnell lesen, genauso wie ich es mir von einer winterlichen Liebesgeschichte erhoffe.

    Mein einziger Kritikpunkt ist, dass Probleme oft sehr einfach aus dem Weg geräumt werden, obwohl sie gut mit einem Spannungsbogen vorbereitet worden sind. Hier wurde leider viel Potential vergeudet. 

    Dennoch hat mir die Geschichte insgesamt sehr gut gefallen, die Charaktere waren authentisch und die Weihnachtsstimmung wurde gut vermittelt.

    Ich würde das Buch jedem empfehlen, der auf der Suche nach einer süßen Weihnachtsgeschichte ist.

  2. Cover des Buches In der ersten Reihe sieht man Meer (ISBN: 9783426199404)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    In der ersten Reihe sieht man Meer

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Thomas_Lawall
    Reisen macht hungrig. An der italienischen Adriaküste angekommen, gibt es zuerst einmal ein zünftiges Frühstück. Da man der landeseigenen Küche nicht über den Weg traut, besteht es selbstverständlich aus den Überresten der aus Deutschland mitgebrachten Wegzehrung. Gegen Omas Marmorkuchen ist sowieso kein Kraut gewachsen.

    Dergestalt für die zu erwartenden Abenteuer des Tages gerüstet, macht sich Familie Klein auf den gar nicht mal so kurzen Weg von ihrer Unterkunft zum Strand. Das zieht sich und wird nicht nur durch die Tatsache der großen Hitzeeinwirkung erschwert, sondern auch durch die Mitnahme einer Vielzahl von unverzichtbaren Gegenständen. Fast hat man den Eindruck, Familie Klein will "für immer an den Strand ziehen".

    Unterwegs sind die pubertierenden Kinder Alexander und seine "heißgeliebte" Schwester Nicole mit ihren Eltern und der Oma mütterlicherseits. Diese Konstellation allein verspricht schon genug Konfliktpotential, nimmt aber durch besondere Umstände an Brisanz zu. Alexander ist älter, als alle ahnen ... 

    In der Werbebrache erfolgreich tätig, findet er sich unvermittelt als fünfzehnjähriges Pickelgesicht in seiner Familie wieder. Gemeinsam mit ihnen macht er sich auf die erste Urlaubsreise nach Italien und erlebt somit einen nicht unwesentlichen Teil der 80er Jahre noch einmal.

    Allein die somit veränderten Blickwinkel des "Jugendlichen" gestalten sich lesenswert, womit Volker Klüpfel und Michael Kobr ein durchaus interessantes literarisches Experiment gelungen ist. Bei Leserinnen und Lesern dürften somit nicht nur Erinnerungen an die eigene Jugend geweckt werden, sondern eine ganze Vielzahl von Assoziationen und Gedankenspielen.

    Wie wäre es, wenn man einige Dinge noch einmal erleben dürfte? Wie würde man sie aus heutiger Sicht und mit fortgeschrittener Erfahrung bewerten? Was und wie würde man anders entscheiden? Könnte man überhaupt etwas verändern oder ist, aus der Gegenwart betrachtet, alles vorgezeichnet? Würde bei zu viel Veränderungen gar das Universum explodieren?
     
    Wer das Autorenduo kennt, ahnt schon vor der Lektüre, was ihn erwartet. Jene Erwartungen werden keineswegs enttäuscht, denn mit lässigem Witz nehmen sie sich auch dieser Thematik in entsprechender Bandbreite an. Ähnlichkeiten zu ihrem "Hauptwerk" sind aber nicht wirklich auszumachen. Man kupfert also nicht von sich selbst ab, sondern schafft etwas Neues und Eigenständiges. 

    Das hält die beiden Spaßvögel aber nicht davon ab, eine nicht ganz unbekannte Person unvermittelt durch einen Nebenschauplatz poltern zu lassen. Faszinierend dabei ist, wie nur eine kaum merklich veränderte Wortwahl völlig andere Bilder erzeugen und Charaktere wecken kann, die man sofort erkennt! 

    In dem genannten Jahrzehnt war der Badeurlaub in Italien für den Rezensenten kein Thema mehr, weshalb er sich noch ein gutes Stück weiter in die Vergangenheit zurückversetzt fühlt. In seinem Fall waren es die 60er Jahre, in welchen er mit seinen Eltern Jahr für Jahr die ganzen Sommerferien dort verbrachte, manchmal auch nur mit Mutter und Bruder sogar Monate während der Vorschulzeit. So chaotisch wie bei "Familie Klein" war es jedoch nicht (immer). Schließlich musste sein Vater wegen beruflicher Verpflichtungen stets früher nach Hause fahren ... 

    Es waren wahrhaft sonnige Zeiten und dies nicht nur witterungsbedingt. Herrlich ausgelassene und völlig unbeschwerte Kindertage, die leider irgendwann vorbei waren. Zwar hinterließen sie ihre Spuren, kehrten  aber niemals zurück. Dieses Buch vollbringt das Wunder, jene glücklichen Tage wieder aufleben zu lassen!
  3. Cover des Buches Amore macchiato (ISBN: 9783492303231)
    Kathrin Corda

    Amore macchiato

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Lesebegeisterte
    Annika soll ein Mega Event auf der wunderschönen Insel Sardinien organisieren. Dort angekommen erwarten sie aber jede Menge Probleme. Auch der Gutaussehende Riccardo bringt Annika ganz schön durcheinander. Witziger, romantischer Italien Roman. Ideale Urlaubslektüre.



  4. Cover des Buches Ich sehe dich (ISBN: 9783442480616)
    Irene Cao

    Ich sehe dich

     (30)
    Aktuelle Rezension von: woelfchen90
    Ein weiteres Buch, dass ich in den letzten Tagen beendet habe, ist "Ich sehe dich" von Irene Cao. Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich durch Booktube, dort hat es jemand in den Neuzugängen gezeigt und mich neugierig gemacht.

    Die Geschichte in "Ich sehe dich" dreht sich um Elena und ihre kleine Welt in Venedig. Elena ist jung und bereits eine gute Restauratorin, die ein Fresko in einem Palazzo restaurieren soll. Es läuft also gut für die etwas nerdige junge Frau, bis Leonardo in ihr Leben tritt und alles mächtig durcheinander wirbelt. Elena blüht geradezu auf, geht aus, beginnt Alkohol zu trinken und ihr Leben zu genießen. Umso höher ist der Fall, als sich Leonardo mir nichts dir nichts aus dem Staub macht und Elena allein zurücklässt.

    Meine Meinung:

    Wie auf dem tollen Cover schon zu lesen ist, ist "Ich sehe dich" ein erotischer Roman. Allerdings hatte ich befürchtet, dass es kaum Handlung geben wird und vornehmlich Bettszenen beschrieben werden. Das ist hier - zum Glück - jedoch absolut nicht der Fall. Im Gegenteil: es dauert über 100 Seiten, bis sich die beiden überhaupt begegnen und das ist auch gut so, denn so kann die Protagonistin Elena wunderbar herausgearbeitet werden und wir erfahren sehr viel über sie. Doch auch als die beiden zueinander finden, driftet das Buch nicht ins geschmacklose ab, sondern es wird weiterhin die tolle Kulisse Venedigs eingebunden und es bleibt Handlung erhalten in die auch weitere Figuren integriert werden. So wird es nicht langweilig sondern man bekommt verschiedene Facetten geboten. Das einzige, kleine Manko des Buches ist, dass die Zeitsprünge manchmal nicht ganz durchsichtig sind. Oft liegen zwischen den Abschnitten mehrere Tage und man muss sich kurz wieder zurechtfinden. 
    Alles in allem ist es jedoch eine sehr gelungene Geschichte!

    Mir war beim Kauf gar nicht bewusst, dass es in dieser Reihe insgesamt drei Bücher gibt. Zum Glück habe ich mit dem ersten begonnen, das war reiner Zufall :-). Die weiteren Bände heißen "Ich fühle dich" und "Ich will dich" und sind beide bereits erschienen. 

  5. Cover des Buches Dolce Vesuvio. Ein Italien-Roman. (ISBN: 9783745700596)
    Astrida Wallat

    Dolce Vesuvio. Ein Italien-Roman.

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Mamaofhannah07

    Dolce Vesuvio ein Italien-Roman von Astrida Wallat (Harper Collins Verlag)

    "Die Würfel sind gefallen" zumindest für die Archäologie-Studentin Carlotta, genannt Lollo. Professor Hilarius schickt den quirligen Lockenkopf aus dem heimatlichen Freiburg ins sonnenverwöhnte Pompeji vor die große Bühne des legendären Vulkans. Dort soll Lollo, Glauco Pappalardo bei archäolgischen Ausgrabungen als Praktikantin zur Seite stehen. Neben dem Staub der Ausgrabungsstätte und zahllosen Lapilli genießt die junge Frau die einzigartige Gastfreundschaft von Donna Anna. Eine weise Frau mit diversen Kenntnissen über traditionelle, landestypische Kochkünste. Sie weiß Rat, wenn es um Lebensfragen geht. Wäre da nur nicht die Sache mit Capri und der zum Haare raufende Assistent Alessandro Mantegna...

    Diese Geschichte lebt von den herzlichen und sympathischen Figuren mit ihren drolligen Spitznamen und Ecken und Kanten sowie die daraus resultierenden Verzwickungen. Die Autorin versteht es, diese durch bestimmte Charakterzüge und Kleinigkeiten zu etwas ganz Besonderem werden zu lassen. Intelligente, weltgewandte, wortreiche und witzige Dialoge geben dem Geschehen hinreichend Esprit. Die talentierte Sprachgewandtheit unterstreicht die flotte Geschichte. Neben Apoll, Daphne, Narziss und Ovid versprüht die junge Lollo jede Menge Charme. Der Leser ist überwältigt vom Flair Italiens, dem Schicksal von Pompeji, dem imposanten Vesuv, lateinischen und italienischen Floskeln, diversen Herzensangelegenheiten und Geheimnissen rund um Lollos Familiengeschichte. Astrida Wallat fängt sensiblen Stimmungen und die Schönheiten der Landschaft sowie die Launenhaftigkeit der Natur mit ihrem unbeschwerten Schreibstil ein. Hier zeigt sich ausgezeichnetes Wissen und eine exzellente Recherchearbeit. Die lateinischen Redewendungen zu jedem Kapitelstart, ein Postskriptum sowie der Grundriss von Lossos Grabungen umrahmen die Geschichte.

    Fazit: Jede Zeile begleitete der Geschmack saftiger Zitronen, spritzigem Prosecco, erlesenem Lacryma Christi Pasta, Panna cotta, Espresso, oder einer anderen italienischen Leckerei. So schön, als höre man den Klang der ratternden Circumvesuviana oder lausche einer poetischen Zeile von Lollos verehrtem Ovid. So authentisch, als sitze man mit Lollo in ihrem zugeteiltem Cubiculum. Um es mit Lucias Worten auszudrücken: "Aber Fortuna zeigte sich gnädig"... und hat mir diese besondere Lektüre zu einem diesjährigen Highlight gemacht! Tutto bene! Bravo! Grazie!

  6. Cover des Buches Aber so was von Amore (ISBN: 9783746630397)
    Christina Beuther

    Aber so was von Amore

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Bambisusuu
    Der Roman "Aber so was von Amore" wurde von der Autorin "Christina Beuther" verfasst und ist vom "Aufbau Verlag". Hierbei handelt es sich um eine amüsante Liebeskomödie mit viel Humor und Romantik. 

    Polly Sommer wurde von ihrem Verlobten sitzen gelassen und somit hat Polly von der Liebe erstmal genug und sucht nach einer Ablenkung. Da kommt der Auftrag ihrer Chefin Marta ganz recht. Denn Polly Sommer soll einen Artikel über die Künstlerin Liv verfassen, doch die befindet sich in der Toskana. Also begibt sich Polly auf eine abenteuerliche Reise nach Italien und versucht ihren Alltag hinter sich zu lassen. Polly versteht sich auf Anhieb mit Liv. Ihre Nachbarn hingegen kommen ihr zu Anfang nicht sonderlich sympathisch rüber. Besonders der arrogante Leo geht ihr nicht mehr aus dem Kopf und schon geriet ihr Leben wieder ins Wanken.

    Die Autorin Christina Beuther hat eine tolle und unterhaltsame Liebesgeschichte geschrieben und auch ihr Schreibstil gefällt mir sehr. Der Klappentext und das Cover haben mich zu Anfang angesprochen. Hierdurch erfährt man schon, dass das Buch einiges zum Lachen bietet.

    Die Atmosphäre in der Toskana wurde bildlich geschildert und auch die Einwohner in Certona haben einen charmanten Eindruck hinterlassen. Das Buch ist dadurch wie eine kleine Urlaubsreise in die Toskana und somit eine schöne Ablenkung aus dem Alltag.

    Auch die Charaktere fand ich sehr amüsant. Polly Sommer ist eine für mich sehr verpeilte Persönlichkeit, die nicht unbedingt Glück in der Liebe hat. Ihr Ziel in der Toskana war nur den Auftrag ihrer Chefin zu erfüllen und ihre Sorgen für einen Moment zu vergessen. Doch die Geschichte lenkt später in eine andere Richtung, wie schon zu erwarten ist.

    Leo hingegen ist zu Anfang eingebildet und hochnäsig. Als Neffe des Lord Henry scheint er sich als etwas Besseres zu fühlen und behandelt Polly eher abweisend. Polly ist nicht wirklich begeistert von seiner Art, auch wenn sie sein Aussehen bewundert. Dadurch ist das Verhältnis der beiden Hauptprotagonisten zu Anfang angespannt, entwickelt sich aber mit der Zeit zu einer tollen Zuneigung.

    Dass Leo und Polly noch irgendwann Interesse zueinander zeigen, ist nicht zu übersehen. Die Handlung kann man bis zur Hälfte eigentlich schon vorhersehen. Trotzdem hat mir das gut gefallen, weil man mitgefiebert hat, ob man mit seiner Vorstellung richtig gelegen hat. Besonders nach der Hälfte geschehen viele Ereignisse mit denen man als Leser nicht gerechnet hat und man somit voller Spannung das Buch weitergelesen hat.

    Natürlich ist das Buch an manchen Stellen etwas kitschig, was aber für mich eine romantische Stimmung bringt und zu jedem Liebesroman dazu gehört!

    Für mich ein gelunger Liebesroman mit einer großen Unterhaltung, tollen Charakteren und einer spannenden Handlung!
  7. Cover des Buches Erdbeeren im Sommer (ISBN: 9781542045582)
    Anja Saskia Beyer

    Erdbeeren im Sommer

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Gumpiii

    Wieder ein tolles buch beendet.
    Die sprünge zwischen vergangenheit und dem jetzt sind toll gelungen.

  8. Cover des Buches Die Oma und der Punk (ISBN: 9783958247925)
    Simone Jöst

    Die Oma und der Punk

     (21)
    Aktuelle Rezension von: bookdragon

    Emma von Stratnitz ( 73 ) büchst aus ihrer Seniorenresidenz aus , wo sie ihr Sohn und seine Frau abgeschoben haben . Hilfe bekommt sie unerwartet von Jule , einer zwanzigjährigen jungen Frau . Ihr Markenzeichen : Rastalocken und Armeestiefel . Jule nimmt Emma mit in ihre WG . Emma kommt es schon nach einem Tag so vor , als ob sie in einer anderen Welt gelandet ist . Kurz darauf wird Emma entführt und es gibt zusätzlich einen Mordfall der die zwei Frauen voll und ganz beschäftigt ...

    Die einzelnen Kapitel sind durch Tage getrennt und unterschiedlich lang . Dabei ist der Schreib - und Erzählstil bildhaft , leicht und zügig zu lesen . Die Protagonisten sind sehr sympathisch besonders die Bewohner der WG sind liebenswert und insbesondere  Emma habe ich gleich ins Herz geschlossen . Die Spannung baut sich allmählich auf so dass ich immer neugieriger wurde wie die Geschichte wohl weitergeht . 

    Fazit : Wenn zwei unterschiedliche Generationen aufeinander treffen bleibt kein Auge trocken . Die zwei Frauen stolpern geradezu von einer abenteuerlichen Situation in die nächste . Manchmal ist die Story fast schon irrwitzig und schräg aber Emma und Jule sind dabei ein unschlagbares Team . Der Krimi ist so geschrieben dass ich ihn fast in einem Rutsch durchgelesen habe . Obwohl er mit viel Humor geschrieben ist , wird er zur Mitte hin spannend und zwischendurch auch mal berührend . Diese Mischung hat mir sehr gut gefallen .Schon auf den ersten Seiten musste ich schmunzeln und ich wurde bis zum Schluss nicht enttäuscht . Dieses Buch ist witzig , humorvoll , unterhaltsam und vor allem kurzweilig geschrieben . Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung . Dies ist der erste Band einer dreiteiligen Reihe . Er ist in sich abgeschlossen aber mich würde es schon interessieren wie es wohl weitergeht .


  9. Cover des Buches Maria, ihm schmeckt's nicht (ISBN: 9783844522792)
    Jan Weiler

    Maria, ihm schmeckt's nicht

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Monice

    "Maria ihm schmeckt`s nicht!" von Jan Weiler,


    ein Buch mit viel Humor. Mir persönlich hat der Stil sehr gut gefallen und auch der Humor war sehr passend. Ich glaube jeder ist froh nicht einen solchen Schwiegervater zu haben, aber er hätte hier nicht fehlen dürfen. Der rote Faden rund um die Hochzeit und die Italienische Familie hat sehr gut gepasst und wurde auch sehr konsequent durch gezogen. Für mich genau das richtige zum lachen zwischen durch.
    Die Kapitel waren, sehr angenehm aufgeteilt, so das es sich Thematisch sehr passend aufgeteilt hat. Es war erst das zweite Buch von Jan Weil er für mich, aber definitiv nicht das letzte.

    Zum Inhalt:
    Eine Hochzeit für Jan und Sara, das lässt sich sein Schwiegervater nicht zweimal sagen und schon ist die Familie in Italien informiert. Das dort die ein oder andere, mehr oder weniger Gute Nachricht auf sie wartet ahnt keiner als sie sich auf den Weg nach Italien machen. Doch in Italien soll sich alles verändern und vor allem das Ende steht wohl doch nicht so fest, wie gedacht.

  10. Cover des Buches Pasta mista - Fünf Zutaten für die Liebe (ISBN: 9783551650252)
    Susanne Fülscher

    Pasta mista - Fünf Zutaten für die Liebe

     (109)
    Aktuelle Rezension von: valyien

    Inhalt:

    Liv kann es kaum glauben: Überraschend steht der neue Freund ihrer Single-Mutter vor der Tür, der Italiener Roberto. Schlimm genug, dass Liv nichts von der Beziehung der beiden gewusst hat, Roberto hat auch noch seine 16-jährigen Zwillinge Angelo und Sonia im Schlepptau! Angelo ist ein echter Traumtyp, der Liv kolossal aus der Fassung bringt, seine bildschöne Schwester scheint eine echte Zicke zu sein. Aber immerhin verbindet Liv und Roberto die Leidenschaft fürs Kochen.  


    Meinung:

    Wenn man 16 Jahre alt und ein Mädchen ist, kann man sich wahrscheinlich ziemlich schnell die süsse, aber manchmal auch nervige Liv verstehen. Wer ist in diesem alter, denn nicht andauernd neu verliebt, eifersüchtig und manchmal halt auch selbstzweifelnd? Das ganze ist in diesem Buch zusammengehalten in einer süssen Geschichte, die gut Endet!

  11. Cover des Buches An der Ostsee sagt man nicht Amore (ISBN: 9783453418349)
    Katharina Jensen

    An der Ostsee sagt man nicht Amore

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Pia_Jil
    Die 34-jährige Anne lernt man zu Beginn im Hochzeitskleid auf der Flucht mit ihrem Mini kennen. Nicht aus Angst vor ihrer Hochzeit flüchtet sie, so wie man zuerst vielleicht vermuten könnte, sondern direkt nach ihrer Hochzeit in der Hochzeitssuite. Den genauen Grund dafür erfährt man erst sehr spät im Verlauf der Geschichte, es bleibt also spannend. Diese Spannung möchte ich euch natürlich auch nicht vorwegnehmen. Aus Mangel an anderen Ideen und Möglichkeiten beschließt Anne kurzerhand zu ihren Eltern nach Stralsund zu fahren. Dort angekommen sieht sie jedoch den Wagen ihrer Schwester und weil sich die beiden nicht gut verstehen, hat Anne doch keine Lust zu ihren Eltern zu gehen.

    Kurzerhand fährt Anne auf die Insel Rügen nach Zicker, wo sie viele schöne Ferien in ihrer Kindheit verbracht hat, um vielleicht wieder etwas glücklicher zu werden. Immer noch im Brautkleid legt sich Anne dort über Nacht am Strand auf eine Jogamatte zum Schlafen. Am nächsten Morgen begegnet sie dem mürrischen Fritz, mit dem sie damals ihren ersten Kuss erlebt hat. Sein Vater lädt Anne dann nach einer Heulattacke in das Haus der Kliesows, wo sie auch von der Mutter Christa herzlich empfangen wird. Direkt nebenan hat die Familie eine Ferienwohnung, wo sich Anne für die nächste Zeit einnistet.

    Nach einigen verheulten Tagen im Bett traut sich Anne wieder an die frische Meerluft und lernt den Fischer Fritz besser kennen. Auch wenn dieser recht schweigsam ist, verstehen sich die beiden nach einer Weile doch immer besser und Anne kann sich viel besser wieder auf sich selbst konzentrieren. Sie reflektiert die Beziehung mit Fabio auf sachlicher Ebene und erkennt so einige Dinge, die zwischen ihnen ziemlich falsch gelaufen sind. Auch erkennt Anne wieder ihr Talent und ihr liebstes Hobby Malen, was sie doch sehr links liegen gelassen hat während der Beziehung mit Fabio. Von der schönen Landschaft auf Rügen oder dem Ausblick von Fritz Fischerboot hat sie viele Ideen und hat wieder mehr Spaß und Erfolg dabei. Wie sich das Liebesleben und auch die Geschichte von Anne weiterentwickelt möchte ich euch aber weiter nicht verraten, das müsst ihr schon selbst herausfinden.

    Mir persönlich hat die Handlung sehr gut gefallen und es passierte auch genug, sodass mir nicht nach einer Weile langweilig wurde. Was ich besonders fies, aber auch gut fand war, dass man erst sehr spät erfahren hat, warum Anne eigentlich wirklich direkt nach der Hochzeit vor ihrem Ehemann Fabio geflüchtet ist. Dadurch wurde die Spannung aufrechterhalten und man wollte endlich den Grund wissen und musste deshalb weiterlesen.
    Mir hat es Spaß gemacht von den Geschehnissen auf der Insel Rügen zu lesen und ich habe richtig Lust bekommen, dort mal Urlaub zu machen. Beim Lesen dieses Romans kommt also richtig Urlaubsstimmung auf. Der Charakter der Hauptprotagonistin Anne wurde sehr gut ausgearbeitet und man hat viele Details aus ihrem Leben und zu ihrer Persönlichkeit erfahren. Ich fand sie auch recht sympathisch und konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen und verstehen. Ihr Charakter ist also nicht so widersprüchlich wie man es von anderen Charakteren kennt.
    Anne steckt ziemlich tief im Schlamassel und auf der Insel Rügen durchläuft sie erstmal den Prozess des Liebeskummers. Mir kommt dieser allerdings zu kurz, denn teilweise wirkt es so als ob sie gar nicht so großartig trauert bzw. als wäre Anne ziemlich schnell über Fabio hinweg. Man könnte also an dieser Stelle noch etwas mehr den Prozess des Liebeskummers und des Trauerns bzw. des Herzschmerzes ausbauen und mehr auf die Gefühle von Anne eingehen.

    Ansonsten haben mir sehr gut die vielen humorvollen, teilweise aber auch nachdenklichen Passagen gefallen. "Eigentlich wollen wir doch alle das Gleiche: glücklich sein. [...]. Ich hatte mir immer eingebildet, dass ich in dieser Sache anders als die anderen wäre. Aber das bin ich gar nicht. Schließlich jage ich dem Glück ganz genauso hinterher, als wäre es das letzte Einhorn." (S. 7). So beginnt es direkt auf der ersten Seite und ich muss dem auch total zustimmen, denn Glück ist für unser Leben doch sehr wichtig und wir wünschen es uns und anderen ständig.
    An einer anderen Stelle dagegen musste ich ziemlich lachen, als ein Ossi-Witz kam: "Wie macht man aus einer Banane einen Kompass? Man legt die Banane auf die Mauer - dort wo sie abgebissen ist, ist Osten." (S. 101).

    Die Familie Kliesow war außerdem super sympathisch und die drei sind mir alle ziemlich ans Herz gewachsen. Fritz entpuppt sich als richtiger Traum von Mann und seine Eltern sind einfach herzlich.
    Der Schreibstil von Katharina Jensen ist sehr flüssig und auch nicht zu ausführlich, sie verwendet eine sehr bildhafte Sprache und bringt oft tolle Vergleiche. Müsste man dieses Buch im Deutschunterricht analysieren, hätte man auf jeden Fall eine Menge Spaß. Noch dazu ist das Cover wirklich sehr, sehr hübsch und auch passend zum Inhalt.

    Katharina Jensen lädt einem mit dieser Lektüre ein auf eine Reise der Selbstfindung und Selbsterkenntnis. Die Gedanken und Gefühle der Hauptprotagonistin Anne werden wunderbar aufgezeigt, lediglich ihren Trauerprozess hätte man meiner Meinung nach noch etwas tiefer ergründen können. Ansonsten ist es aber ein wunderbarer Sommerroman mit schöner Kulisse auf Rügen.
  12. Cover des Buches Amore - Famiglia und andere Tragödien (ISBN: 9783958246478)
    Roberta Gregorio

    Amore - Famiglia und andere Tragödien

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Ninasan86
    Zum Inhalt:

    Carla will nicht so recht in die bayrische Provinz-Idylle ihrer Eltern passen. Erst als sie erfährt, dass sie adoptiert wurde, ergibt alles einen Sinn. Auf der Suche nach sich selbst reist sie nach Italien – und findet eine glamouröse Mutter, einen liebevollen Großvater und eine geheimnisvolle, kettenrauchende Großtante. Das ist ihre wahre Famiglia … und fast zu viel Leidenschaft und Drama für Carla. Was sie nun mit Sicherheit nicht braucht, ist ein waschechter italienischer Galan. Doch dann stehen gleich zwei vor ihrer Tür und machen das Chaos perfekt. Grund genug, Hals über Kopf zu fliehen … oder?



    Über die Autorin:

    Roberta Gregorio ist durch und durch ein Kind des Südens. Bayern, wo sie ihre Kindheit und Schulzeit verbracht hat, und Kampanien, wo sie jetzt mit Mann und zwei Söhnen lebt, haben auf ihren Charakter abgefärbt. Sie liebt das Dolce far niente, mischt diese Einstellung aber oft mit deutscher Gewissenhaftigkeit. Ein Kontrast, der sich auch in ihrer Schreibe zeigt.
    Die Liebe zum geschriebenen Wort hat sie während ihrer Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin entdeckt.
    Heute träumt sie von einem eigenen kleinen Hotel, in dem sie am liebsten nur Buchschaffende aus aller Welt beherbergen würde.


    Mein Fazit und meine Rezension:

    Dieser Roman ist nicht die erste Geschichte, die ich von Roberta Gregorio lese. Ich kenne ihren Schreibstil, der flüssig und auch humorvoll ist, langweilig wird dem Leser dabei nie! Doch ab und an kann das Ganze (Sprache und Geschichte) auch zu extrem sein, sodass man als Leser gar nicht mehr weiß, wie einem geschieht. Aber erst mal zur Geschichte als solche:

    Carla erfährt rein zufällig durch ihren betrunken Vater am Weihnachtsabend, dass sie nicht das leibliche Kind ihrer Mutter ist, sondern dass ihr Vater eine Liebelei mit einer berühmten Sängerin hatte, aus der sie entstanden ist. Das Kind wurde dann als Säugling Vater regelrecht in die Arme gedrückt und die berühmte Mutter war fort. Soviel mal dazu.

    Carla ist sich schon von klein auf bewusst, dass sie "anders" als ihre Mutter ist und will auch nicht so gänzlich in das schnöde Familienleben hineinpassen, bis nunmal das wohlbehütete Geheimnis platzt. Carla ist außer sich, da ihre Eltern sie Jahrzehnte im Glauben gelassen haben, sie sei die leibliche Tochter von beiden. Doch ziemlich schnell können die aufpeitschenden Wellen wieder gemildert werden. Durch die ungewollte Hilfe ihrer WG-Mitbewohnerin kommt es dann auch zu einem Treffen mit ihrer leiblichen Mutter, das in einen Kurzurlaub in Italien ausartet. Dort trifft sie nicht nur ihre Mutter, die etwas verhalten gegenüber ihr wirkt, sondern auch auf den Rest der Familie.

    Allen voran auf Massimo und Paolo, zwei rassige Männer, die mit dem Auftauchen von Carla um deren Aufmerksamkeit und Liebe buhlen. So kommt es zu mehreren prekären Situationen, aus denen nur der weise Großvater einen Ausweg weiß - erst, als auch dieser ratlos ist, erscheint auf wundersame Weise seine jüngere Schwester Zia Filomena auf der Bildfläche und wirbelt die Familie ordentlich auf.

    So viel erst mal zur Geschichte.

    Ich konnte ziemlich schnell und auch gut in die Geschichte einsteigen, doch einige Reaktionen der Charaktere kamen mir absolut fremd und nicht authentisch vor. Als beispielsweise Carla zufällig erfährt, sie sei nicht das leibliche Kind ihrer Mutter, ist ihre Reaktion verständlich. Sie rastet aus und will sofort die Wahrheit wissen. Die Eltern blocken ab - teilweise, weil sie bewusstlos vor lauter Alkohol im Bett liegen, teilweise, weil sie nicht fassen können, was gerade passiert. Als es am nächsten Morgen zur eigentlichen Aussprache kommen soll, beginnen im Laufe des Gesprächs alle zu lachen und alles ist wieder gut ... für mich ist das unverständlich und auch unbegreiflich.

    Andere Reaktionen, dass beispielsweise der Vater Carla nach Italien nachreist, da seine Ehefrau mit einem anderen Mann auf und davon ist und *ACHTUNG: SPOILER!* beide mal eben schnell neue Beziehungen eingehen, wollen mir auch nicht so wirklich in den Kopf gehen.

    Paolo, als schmieriger Italiener, der nur auf das Geld aus ist, ist meines Erachtens auch schnell zu durchschauen, doch vielleicht ist Carla einfach zu überwältigt von ihrem neuen Leben und der Mutter, von der sie dachte, sie wollte sie nicht, und sie dann mit einem Mal mit offenen Armen empfängt. Vielleicht ist es auch einfach nur die südländische Kultur, die für mich keinen Sinn ergibt...

    Alles in einem war es ein amüsantes Lesevergnügen mit Höhen und Tiefen, wunderbaren Momenten und Tragödien, nur ganz überzeugen konnte es mich leider nicht.


  13. Cover des Buches Marina, Marina (ISBN: 9783426306642)
    Grit Landau

    Marina, Marina

     (76)
    Aktuelle Rezension von: katikatharinenhof

    Im Italien der frühen 1960er Jahre beginnt der Siegeszug des Schlagers "Marina, Marina" und sorgt so dafür, dass kleine und große Männerherzen höher schlagen. Doch eines gerät vollkommen aus dem Takt, denn der junge Nino ist heimlich in die schöne Frau seines Friseurs verschossen und diese heißt zufällig auch Marina. Aber Ninos Flehen wird nicht erhört, denn Marina wendet sich einer heimlichen Affären mit einem anderen Mann zu und Nino leidet. Erst Jahre später klärt sich die Identität des Mannes auf und bis dahin reift Nino vom jungen Träumer zum Mann und das Schicksal dreht in Italien unweigerlich am Rad der Ereigsnisse...


    Grit Landau verführt den Leser zu Ohrwürmen am laufenden Band, denn mit "Marina, Marina" zieht nicht nur der Flair und der Zauber der italienischen Riviera auf der heimischen Terrasse ein, sondern die Autorin lässt die Evergreens von "Azzuro" über das titelgebende "Marina, Marina", von "Quando, Quando, Quando  bis hin zu "Bella Ciao" immer wieder erklingen und sorgt so für gute Laune, Rhythmus im Blut und im Takt wippende Füße.

    Die Story fängt genau das ein, was man als italienisches Lebensgefühl bezeichnet - La Mamma, die als Hüterin der Familienrezepte und Löwenmutter mit großem Herz und viel Gefühl den Leser verzaubert. Bella Figura - nicht nur gutes Aussehen, sondern auch der Weg zur Anerkennung  wird hier mit Stil und Charme von Grit Landau wiedergegeben. Menschen mit einem übergroßen Herz, Neid und Eifersucht, temperamentvolle  Gefühlslausbrüche und natürlich Amore sind hier von der Autorin für den Leser in einer mitreißenden Geschichte eingefangen und in wundervollen Charakteren äußert lebendig wiedergegeben.

    Man ist hautnah mit dabei, wenn sich kleine und große Tragödien ereignen, wird Zeuge, wenn das Schicksal unbarmherzig zuschlägt und so die Weichen des Lebensweges neu gestellt werden.

    Die Figuren wachsen dem Leser mit jeder Seite mehr ans Herz, wirken authentisch und lassen so zu, dass man mit ihnen den Weg gemeinsam geht. Vergangenes wird wieder lebendig - Faschismus und  Partisanen werden ebenso gekonnt in die Handlung eingeflochten wie das Festival in Sanremo oder die Wahl zur Schönheitskönigin. Grit Landau weiß, wie man einen Roman abwechslungsreich und faszinierend  gestaltet, um den Leser an die Seiten zu fesseln.

    "Marina, Marina" ist wie der Blick in ein Fotoalbum, das die Geschichte einer Familie und eines ganzen Dorfes im Wandel der Zeit erzählt und so für unglaublich viel Kopfkino, Gefühlsachterbahn und gute Laune sorgt. Die im Buch befindlichen Rezepte verleiten zum Nachkochen und zaubern so kulinarische Köstlichkeiten auf den Teller.

    Riviera-Nostalgie mit Evergreens- eine gelungene Mischung aus südländischem Lebensgefühl und Dorfgeschehen. Eben typisch italienisch :-)



  14. Cover des Buches Wenn auch nur für einen Tag (ISBN: 9783732001057)
    Annette Moser

    Wenn auch nur für einen Tag

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Books_Movies_Nature

    Könnt ihr euch vorstellen, eure Identität zu ändern- eure Familie zu verleugnen- eure Freunde zu verlassen- euer komplettes Leben zu verändern? 

    Genau um diese Problematik handelt das Buch. Es gab viele Überraschungen und man hat mit den Charakter mitgefiebert. Durch kleinere Rückblick hat man einen guten Überblick über die vorige Situation bekommen 😊 Der Schreibstil hat mich genauso überzeugt, wie die Liebesgeschichte dahinter🙈


  15. Cover des Buches Ahoi, amore! (ISBN: 9783548374604)
    Jutta Speidel

    Ahoi, amore!

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Perle
    Klappentext:
    Fantastico! Drei Wochen wollen Jutta Speidel und Bruno Maccallini an Bord eines Traumeschiffs durch den Südpazifik schippern. Doch was nach Erholung und einer Menge Spaß klingt, entpuppt sich schon bald als Fahrt in schwerer See - mit kleinen und größeren Katastrophen. Schon bevor der Luxusliner den Hafen verlässt, fängt sich der Italiener an Juttas Seite einen heftigen Sonnenbrand ein und verpaasst so das erste Kreuzfahrthighlight ... Jutta macht derweil die Bekanntschaft des Magiers Adrian und muss dessen zweideutigen Avabcen Paroli bieten. Außerdem erfährt das deutsch-italienische Duo Erstaunliches über die Marotten und Spleens der Reichen - und erlebt allerlei Abenteuer an exotischen Orten.

    Eigene Meinung:
    Habe dieses Buch von Arbeitskollegin geschenkt bekommen, doch sie wusste sicher nicht, dass ich eine Abneigung gegen Schiffe und hoher See habe. Am Wasser fühle ich mich sehr wohl, aber auf dem Wasser bekomme ich Angst und große Panik. Würde nie in meinem Leben eine Kreuzfahrt machen, denn ich riskiere nicht mein Leben, dass es untergeht und ich im Wasser qualvoll sterne. Man braucht mich da auch nicht eines besseren zu belehren, dass eine Kreuzfahrt was Wunderschönes ist, ich lehne es weiterhin ab.

    Doch ich habe trotzdem paar Seiten darin gelesen, da die Kombination von Deutschland/Italien mich sehr interessiert und neugierig macht, da ich selber Kontakt zu einem Italiener habe und diesen sehr schätze. Hatte mich dann bis Seite 16 durchgewurschtelt vor einem Monat und da bin ich dann stehen geblieben. Es macht mir Unbehagen es weiter zu lesen, obwohl esvielleicht sehr schade ist. Ich denke mir vielleicht fällt mir das Buch noch ein andermal in die Hände und versuche es erneut zu Lesen.

    So, leider dann auf Seite 16 schon abebrochen. Tit mir leid, obwohl ich Jutta Speidel mag und Bruno Maccallini gar nicht kenne, las aber diese Tage einen Artikel in einer Zeitschrift vonb den beiden und meine Mutter erzählte mir auch so einiges von dieser Beziehung. Da es aber noch weitere Bücher von den beiden gibt, wie z.B. Zwei esel auf Sardinien oder Wir haben gar kein Auto und jetzt ist noch was Neues rausgekommen, da könnte ich mit Sicherheit ein anderes Thema aussuchen, wo ich mich wohler bei fühle.
  16. Cover des Buches Piccole Storie D'Amore (ISBN: 9788886440196)
    Alessandro DeGiuli

    Piccole Storie D'Amore

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Dr. Z Verbotene Tipps für Aufreißer (ISBN: 9783442170913)
    Victoria Zdrok

    Dr. Z Verbotene Tipps für Aufreißer

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Die Autorin ist vor ihrem Pychologiestudium als Playmate und Penthouse-Pet aufgetreten und bringt den Lesern (angeblich) bei, wie man bei attraktiven Frauen landet- sie müßte es ja anscheinend wissen, und sie hat ihre Mit-Pets gefragt, was so geht und was so gar nicht (manches klingt nach Schema F und hat man schon tausendmal woanders gelesen zB daß man auf Körperhygiene Wert legen sollte und daß man als Angeber nicht gut ankommen wird), manche Tips sind mit Hinweisen auf Biologie und (Evolutions-)Psychologie unterlegt und leuchten deswegen besonders ein. Ich habe einige gute Tips mitnehmen können und mich gut unterhalten gefühlt, von mir gibt es 3-4 Sterne.
  18. Cover des Buches Der Oleandergarten (ISBN: 9783745700206)
    Beatrice Mariani

    Der Oleandergarten

     (31)
    Aktuelle Rezension von: mama_liestvor

    Schon das Cover des Buches , hinterlässt bei mir ein mediterranes , schönes Sommergefühl. In meinem Garten blühen auch gerade die Oleander in weiß und rot und passen fabelhaft zu meiner Lektüre. Das Taschenbuch ist im Mira Taschenbuchverlag erschienen und die italienische Autorin Beatrice Mariani , entführt uns mit ihrem Debütroman , in das mediterrane , geschichtsträchtige Rom....

    Die junge Halbitalienerin Jane , geht nach ihrem Abi , zu ihren Verwandten in die pulsierende Hauptsatadt Italiens , nach Rom.. Bevor Sie zu Studieren beginnt , nimmt sie eine Stellung als Kindermädchen an. In der wunderschönen Villa , lebt die alleinerziehende Marina mit ihrem Bruder Edoardo. Die junge Jane ist sofort fasziniert von dem attraktiven, ehrgeizigen und geschäftstüchtigen Lebemann  Eduardo. Jane ist hoffnungslos verliebt in ihn , doch Eduardo reagiert auf Jane eigentlich nur freundlich und dabei gleichgültig. Eines Tages nimmt Jane ihren ganzen Mut zusammmen und gesteht Ihm ihre großen Gefühle....und dann überschlagen sich aufeinmal die Ereignisse in der Villa.... Hat ihre Liebe überhaupt eine Chance ?.....

    Ein schöner Roman für laue Sommerabende auf der Terrasse. Kurzweilig und zügig zu lesen. Eine Geschichte , die mich aber nicht absolut gefesselt hat und mir dadurch wahrscheinlich auch nicht ewig in Erinnerung bleibt. Zu den Protagonisten Jane und Edoardo konnte ich leider keine hundertprozentige Emotion beim Lesen aufbauen.Eigentlich schade , denn das Buchcover und der Klappentext versprachen mir mehr .... Überzeugt hat mich allerdings , die wundervolle Umgebungsbeschreibung , die einem sofort von der traumhaften Villa in Rom träumen lässt... Da es der Debütroman der Autorin ist , werde ich sie auf jeden Fall im Auge behalten... Sie selbst lebt mit ihrer Familie in Italien und das spürt man sofort an ihrem Schreibstil... Die Verbundenheit zu der ewigen Stadt Italiens.... ROM

  19. Cover des Buches Amore alla romana (ISBN: 9783426433126)
    Rita Linhart

    Amore alla romana

     (18)
    Aktuelle Rezension von: baernstein
    Den atemberaubenden Höhen der Liebe und den unvermeidlich dazugehörigen Qualen, diesen Brandungswellen ist Lina, ein fast erwachsener Teenager, zunächst hilflos ausgesetzt. Aber da ist ja noch ihre Oma (die ursprünglich aus Sizilien stammt, aber halt nur sizilianisch und deutsch, aber nicht italienisch kann), mit der Lina Pferde stehlen könnte. Stattdessen siedeln die beiden nach Rom über, wo sie gemeinsam zunächst einen Italienisch-Kurs (ja, auch die Oma! Und Lina, obwohl Halbitalienerin, die auch kein Italiensch kann) belegen, und Lina dann ihren Studienplatz an der Uni belegt. Diese Stadt und ihr neues Zuhause (quasi über den Dächern der Metropole) nutzt Lina zu Sirenengesängen in Richtung heimatlichem Deutschland, um vielleicht doch noch die unerfüllte Liebe für sich zu gewinnen. Lina, die also in ihrem (alles anderm als luxuriösen) Dachjuche mit großer Terrasse und Oma wohnt, lockt und lockt in den süßesten Tönen (Solche Liebesbriefe hätte ich auch gerne mal bekommen!), gleichzeitig lässt sie sich von dieser Ewigen Stadt beeindrucken, schildert ihre Erlebnisse, passt sich dem Lebensstil an und findet es einfach traumhaft schön und fände es noch viel schöner, wenn ER auch da wäre...
    Rita Linhart erzählt so meisterlich, dass sie den Vergleich mit großen Namen keineswegs zu scheuen braucht. Mit leichter Feder, viel Charme und absolut sicherem Stil versetzt sie den Leser in die Gedanken- und Gefühlswelt von Lina. Sie und ihre Oma wachsen einem immer mehr ans Herz. Gleichzeitig versteht es die Autorin mit dem Blick der Kennerin, Rom und die Römer zuweilen mit herrlich satirischer Überhöhung zu charkterisieren. Dieser Roman, ob als e-Book der Taschenbuch, liest sich so erquickend und spritzig wie das berühmte, feinperlige "Ferrarelle Aqua Minerale". Mein Glückwunsch zu diesem Werk!!!"
  20. Cover des Buches Fünf Viertelstunden bis zum Meer (ISBN: 9783442714193)
    Ernest van der Kwast

    Fünf Viertelstunden bis zum Meer

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Booklove91

    Inhalt:

    Juli 1945, ein heißer Sommertag am Strand von San Cataldo,am östlichen Ufer von Italiens Absatz:

    Fasziniert beobachten die Brüder Ezio und Alberto die Mädchen am Strand, die in hochgeschlossenen Badeanzügen vorbeistolzieren. Bis die 20-jährige Giovanna Berlucchi aus der Brandung auftaucht - in einem Zweiteiler. So etwas haben die Jungen noch nie gesehen.

    Ezio verliebt sich leidenschaftlich in die stolze donna Pugliese, und im Laufe dieses Sommers, in dem der Zweiteiler nicht die einzige Offenbarung bleibt, wird er ihr zwei Heiratsanträge machen. Doch Giovanna liebt das Meer und ihre Freiheit, sie hat die »Lunge eines Delfins« und kann länger tauchen als ihre vier Schwestern zusammen: Auf beide Anträge antwortet sie, indem sie zum

    Meer läuft und in den Wellen verschwindet. Aus Schmach und Kummer flieht Ezio soweit er kann, vom Süden in den Norden Italiens. Dort wird er Apfelpflücker, und in den kalten Südtiroler Wintern melkt er Kühe - doch nie vergisst er Giovanna und den

    gemeinsam verbrachten Sommer. Über sechs Jahrzehnte sehnt er sich nach seiner ersten undeinzigen großen Liebe. Da trifft ein Brief von ihr ein.

    Meine Meinung:

    Ein gigantischer Bestseller-Roman aus den Niederlanden. Ich habe das dünne Buch innerhalb weniger Stunden regelrecht verschlungen (< 100 Seiten).

    Das Buch ist so wunderschön erzählt und sehr rührend beschrieben - im Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

    Eine Liebe, die nie vergeht. 60 Jahre sind ins Land gezogen, bis sie sich wieder sehen. Zwei Menschen, geplagt von Erinnerungen und Schicksalsschlägen. Eine Sehnsucht, die nie endet und ein Brief der alles ändert.

    "Ich möchte dich bitten, all die Jahre, die wir nicht miteinander geteilt haben, zu vergessen." (ZITAT)

    "Dann kam die Sehnsucht. Die Sehnsucht, die allmählich wächst, wenn sie nicht gestillt wird, die immer stärker wird, solange Fragen bleiben. Die Sehnsucht, die endlich aus dem tiefen Brunnen der Vergangenheit emporgestiegen war." (ZITAT)

    Ich denke das Buch soll verpasste Chancen darstellen, die man sich nie wirklich ganz verzeiht und dass das Leben zwar weiter geht, aber nicht so wie man es sich gewünscht hätte.

    Man denkt darüber nach, was wäre gewesen wenn..... Wie wäre es z.B. Ezio und Giovanna auf einem gemeinsamen Lebensweg ergangen, wenn ihre Antwort „Ja“ gewesen wäre.....

  21. Cover des Buches Tante Poldi und die sizilianischen Löwen (ISBN: 9783404174140)
    Mario Giordano

    Tante Poldi und die sizilianischen Löwen

     (158)
    Aktuelle Rezension von: SharonBaker

    Tante Poldi beschließt, nach Sizilien auszuwandern. Sie packt in München alles zusammen, sagt Ade und zieht zu der Familie ihres Ex-Mannes, um sich zu Tode zu saufen. Allerdings hat sie den Plan ohne die Sizilianer gemacht, denn diese wollen ihr das Leben und Dolce Vita näher bringen. Das war es dann mit Ruhe und schwermütigen Gedanken mit Meeresblick. Poldi kauft sich ein Haus und da immer noch viel zu tun ist, engagiert sie ab und zu den Valentino. Bis der auf einmal nicht mehr kommt und Poldi, ahnt, da stimmt was nicht. Sie macht sich auf die Suche und findet die Leiche und alles schreit nach Mafia. Poldis Antennen schlagen aus und sie nimmt die Spur nach den Täter auf, ganz zum Missfallen des Commissario Montana, der sie bittet sich da raus zu halten. Aber Poldi kann weder die Finger vom Fall noch von Montana lassen, sie ist nämlich voll in Fahrt. Wer hat Valentino umgebracht? Was wird Poldi herausbekommen? Und wird Poldi Sizilien noch länger mit ihrer Persönlichkeit bereichern?


    Tante Poldi und die sizilianischen Löwen ist der Auftakt zu einer Fünf bändigen Reihe, und ich muss gestehen, ich habe sie verschmäht. Damals habe ich diesen ersten Band vom Verlag bekommen und erst mal beiseitegelegt, weil es zu diesem Zeitpunkt nicht meinen Geschmack entsprach, was für ein Fehler. Nun habe ich, mich entschlossen diesem Buch oder auch eher dem Hörbuch eine Chance zu geben, weil der Autor eine geniale Lesung via Instagram gemacht hatte und nun entschuldigt, das ich das vorwegnehme, bin ich im Poldi Fieber. Jawohl, mehr folgt nun.

    Die Geschichte erzählt übrigens der Neffe, der seine Tante Poldi regelmäßig besucht, damit diese nicht auf dumme Gedanken kommt. Bei seinen Besuchen schildert sie ihm immer das Geschehen, was er wieder verpasst hat. Mann muss wirklich sagen, diese ältere Dame erlebt wirklich immer was. Bei ihr steht nix still und obwohl ihre Gründe für den Umzug ein anderer ist, ist sie voll mittendrin in Sizilien und bei den Bewohnern sehr beliebt. Ihre Erscheinung muss eine Wucht sein und ihr Temperament einnehmend. In München war sie Kostümbildnerin und lernte auch dort ihren Mann Peppe kennen. Sie waren das Paar, voll mit Lebenslust und sie wussten, wie sie die Nacht zum Tage machen konnten. Aber das Leben hat sich schwermütig auf Poldis Seele gelegt und sie will nur eins, Ruhe, Meerblick und sich zu Tode saufen. Das Saufen klappt ganz gut, der Meerblick ist auch traumhaft, aber die Ruhe kann sich die Poldi schenken. Mit einer ziemlichen Sicherheit gerät sie in die Ermittlungen und es wäre doch gelacht, wenn sie dabei nicht die Nase vorne hätte. Ihr Abenteuer beginnt erst.

    Vielleicht direkt ein paar Worte zum Hörbuch. Ich mag eigentlich keine Hörbücher, da meine Gedanken immer woanders hinwandern und ich es somit aufgegeben hatte, aber da die Zeit eine komisch ist, ist es auch Zeit, mal was auszuprobieren, und so kam ich zu drei Wochen Hörbuch testen und mit welchen fängt man da bloß an. Was Heiteres und der Griff war Goldwert. Der Sprecher Philipp Moog lässt das sizilianische Setting erblühen, sein italienisch flirrt in den Ohren und man hat das Meer vor Augen. Dazu kommt der bayrisch charmante Einfluss von Tante Poldi, immer kess, immer fesch und wenn sie flucht, einfach eine Wonne. Und auch ein französischer Akzent findet hier Einzug. Genial betont, genial gesprochen, genial umgesetzt. Kein Wunder, das dieses Hörbuch ausgezeichnet wurde.

    Was mich auch total erfreut hatte, dass dieses Hörbuch ungekürzt war und ich somit auch im Buch einige Passagen nachlesen konnte und direkt die richtige Stimme dazu im Kopf hatte. Ihr seht ein unglaublich guter Stimmungsaufheller. Dazu eine abwechslungsreiche Geschichte, die kein bisschen langweilig wurde und einfach unbändig Lust auf mehr macht. Wie sich der Fall entwickelt, was Poldi alles anstellt, und ich kann euch sagen, sie ist erfindungsreich und lässt nicht locker. Eine Frau die sich in die Gefahr wirft und sich auch gern vom Commissario Auffangen lässt. Dazu ihre Sprüche und es ist immer eine Freude, wenn sie ihrem Neffen, das Leben erklärt und wie er seinen eigentlichen Roman zu schreiben hat. Leute, mehr mag ich gar nicht verraten, eigentlich wollte ich auch gar nix dazu schreiben, aber da die Freude so groß ist, diese Geschichte doch noch entdeckt zu haben, musste ich euch doch davon erzählen. Mario Giordano hat hier eine Persönlichkeit erfunden, die einfach einmalig ist und mir eine riesige Gaudi macht. Danke, danke, danke dafür.

    Also schwingt euch nach Sizilien ob mit Buch oder Hörbuch, das ist egal, beides lohnt sich und lernt Tante Poldi kennen. Unglaublich heiter, witzig, charmant, unterhaltend und originell. Tja, das Poldi Fieber ist ausgebrochen und ich habe nun alle Bände bestellt ... Ups.

  22. Cover des Buches Die Gräfin der Lüfte (ISBN: 9783423140270)
    Milena Agus

    Die Gräfin der Lüfte

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Um es gleich zu sagen, das Buch hat einen sehr schönen Erzählstil. Die Kulisse Sardiniens lässt den Leser an Urlaub denken und fast meint man das Meer zwischen den Seiten riechen zu können. Die Autorin schafft es Atmosphäre aufzubauen und ihre Protagonistinnen bildhaft darzustellen. Sie versteht es wunderbar farbenprächtiges Kopfkino heraufzubeschwören und alltägliches in Bilder zu packen. So ist es ein wenig, als wäre man mit in diesem Haus und würde die Geschehnisse nicht bloß lesen, sondern miterleben.
    Die Geschichte um die drei unterschiedlichen Schwestern plätschert angenehm und ohne besondere Höhepunkte oder einen Spannungsbogen vor sich hin. Es ist eher eins dieser leisen Bücher, die ohne große Spezialeffekte es dennoch schaffen im Gedächtnis zu bleiben.
    Obwohl die einzelnen Schicksale eher traurig sind, ist doch immer noch ein Funken Hoffnung vorhanden und der Leser hat nach dem letzten Wort das Gefühl die Schwestern optimistisch verlassen zu können. Das liegt meines Erachtens an dem Wohlfühl-Schreibstil, der einen herrlich einlullt und die Geschehnisse nicht so düster wirken lässt, wie sie eigentlich sind.
    Bei 128 Seiten fand ich die Probleme jedoch zu schwerwiegend. Da hätten ein paar Seiten mehr gut getan oder man hätte vielleicht auf ein Problem verzichtet.
    Jedoch schafft es die Autorin ganz wunderbar die Leben der Protagonisten zusammenzuführen, zu verknüpfen und zu einer Geschichte zu verflechten.

    Frauen, die Sehnsucht nach dem Meer und Sardinien haben, sollten sich dieses Buch noch einmal genauer ansehen und vielleicht aufbrechen, die so ungleichen Schwestern kennenzulernen.
    Wer jedoch meint, dies sei nette Strandlektüre für den Sardinenurlaub, der sollte sehr wohl darauf vorbereitet sein, dass über den Schwestern nicht irgendwann der Glückstern aufgeht, wie der Klappentext andeutet.
    Positiv:
    - Das Buch ist sehr schön geschrieben
    - Viel Atmosphäre

    Neutral:
    - Es ist ein ruhiges und eher leises Buch
    - Es ist ein Buch, welches eher Frauen anspricht
    - Es ist in meinen Augen sicherlich kein Ferien-Urlaubs-Sonne-Buch, wie vielleicht der Klappentext glauben machen will.

    Negativ:
    - Der letzte Funken fehlte, um mich begeistern zu können
    - Für die Probleme, hätten mehr Seiten nicht geschadet
    Fazit: Eine sehr schön erzählte Geschichte, die jedoch in mir nicht das Verlangen weckt, noch weitere Bücher der Autorin zu lesen.
  23. Cover des Buches Nie wieder Amore! (ISBN: 9783548290928)
    Tessa Hennig

    Nie wieder Amore!

     (103)
    Aktuelle Rezension von: isabellepf

    "Nie wieder Amore!" von Tessa Hennig ist ein spritziger Unterhaltungsroman bei dem die Sonne Italiens beim lesen aufgeht.



    Seit Monika Renner Rentnerin ist hat sie einfach zuviel Zeit. Zeit über ihre Grosse Liebe von einst Vincenzo nachzudenken und seinem plötzlichen Tod. Bis sie eine unglaubliche Nachricht erreicht. Vincenzo ist gar nicht Tod, sondern lebt als Orangenbauer in Sizilien. Voller Empörung reist Monika mit ihrem Enkel Jan nach Palermo. Gemeinsam mit Lena der jungen Deutschen versuchen sie Vincenzo zu finden. Doch auch die Mafiosis werden so auf sie Aufmerksam. Ob Monika es auch mit dem gefürchteten Mafiosiboss aufnehmen kann?


    
Tessa Hennig hat einen wunderbar erfrischend und humorvollen Urlaubsroman geschrieben der Amore und italienisches Flair beim lesen aufkommen lässt. Durch die sehr bildhaften Beschreibungen, fühlt man sich schnell wie mitten in Italien. Auch merkt man durch die sehr liebevoll im Detail beschriebenen Schauplätze, das die Autorin, ein grosser Italienfan ist. Die Figuren sind authentisch mit ganz viel Charme gezeichnet, die mir schnell ans Herz gewachsen und zu wahren Sympahtieträgern geworden sind. Auch der Handlungsaufbau ist durchgehend spannungsgeladen mit ganz viel Charme und Schmunzelmomenten bestückt. Man fühlt und fiebert mit den Figuren mit und ist bis zum Schluss bestens Unterhalten.

    Der Schreibstil ist wunderbar, locker, leicht und spritzig, der zügig durch die Kapitel führt. Auch die wiederkehrenden mit Humor unterlegten Abschnitte sorgen für ein rasches vorankommen.

    Wer gerne italienisches Flair und spritzig, leichten Sommerromane liest, der ist mit "Nie wieder Amore" bestens unterhalten.




  24. Cover des Buches Antonio im Wunderland (ISBN: 9783499332562)
    Jan Weiler

    Antonio im Wunderland

     (431)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Der zweite Teil von Weilers Familiengeschichten, diesmal aufgeteilt zwischen einem Familien-Italien-Urlaub mit Jan und alleman, bei dem sich eine Scherbe im Fuß nach tetanus-Spritze als Glücksfall gestaltet (man hat endlich seine Ruhe und wird von Nonna Anna umsorgt), natürlich nur mit mitgebrachter Matratze, und einem New-York-Trip mit Toni und Benno Tiggelkamp, die schon den Check-in am Düsseldorfer Flughafen aufmischen und später zu diversen Verhaftungen im Big apple sorgen. Nur die Robert-de-Niro-Passage kann man kaum glauben, ist dies wirklich passiert? Oder geht hier die Pretty-woman-Phantasie mit dem Autor durch? Sehr mysteriös, wohlwahr, und nur einfach schön mit der Onkelwerdung am Ende des Buchs.

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