Bücher mit dem Tag "amrum"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "amrum" gekennzeichnet haben.

86 Bücher

  1. Cover des Buches Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer (ISBN: 9783551583321)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer

     (3.716)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Nachdem Daemon Katy geheilt hat, sind sie magisch miteinander verbunden. So sehr, dass Daemon plötzlich mit Katy zusammen sein will, wo er sie doch vorher nicht leiden konnte und sie am liebsten nicht in ihrem Leben haben wollt. Aber das alles hat noch viel mehr Folgen und vor allem Katy findet sich in einer ganz neuen Welt wieder. 


    Es geht nahtlos weiter und zu Beginn dreht sich sehr viel um Daemons Umgarnung von Katy. Das fand ich anfangs wirklich etwas suspekt, dass er auf einmal so auf sie steht, aber dachte mir dann, dass es wahrscheinlich Lux-Logik ist :) 


    Zunächst habe ich diesen Teil verschlungen, später wurde er aber immer zäher. Es kommen sehr viele Stränge zusammen, Katys Kräfte sind Thema, und auch, wie das VM mit Mutanten umgeht. Dawson, der Bruder von Daemon und Dee, der als Tod galt, wird ebenfalls aufgegriffen. Ein bisschen bekloppt fand ich Blake und sein "Auftrag" und auf  einmal sind ziemlich viele Leute in der ganzen Geschichte (Lux und Mutanten) verwickelt (was ja eigentlich geheim sein sollte).


    Das Ende war so ein typisches "wann ist es endlich vorbei"-Ende. Es gab schon das große Finale, und trotzdem muss danach dann noch was kommen. Dieser zweite Höhepunkt hätte aus meiner Sicht nicht sein müssen. Ich finde das immer irgendwie komisch, wenn eigentlich die Energie schon verbraucht ist und dann wird noch was nachgeschoben. 


    Fazit:

    Dieser Teil war viel durchwachsener als der erste. Am Ende waren die einzigen Gedanken, die ich im Kopf hatte: Merkwürdig, merkwürdig, merkwürdig. Nachdem er sich am Anfang so gut lesen lies, bekam ich dann nach hinten raus meinen berühmten Überhang. Deswegen mach ich jetzt auch erst mal eine Pause, wenn auch es mich trotzdem interessiert, wie bestimmte Stränge weitergehen. 

  2. Cover des Buches Die Flut (ISBN: 9783596198351)
    Arno Strobel

    Die Flut

     (319)
    Aktuelle Rezension von: ankes_herz

    Die Handlung hat mir hier besonders gut gefallen. Scheinbar entspannte freie Tage werden zu einem absoluten Horrortrip und wem kann man noch trauen?

    Anfangs erscheint alles ganz logisch, ich habe schnell geahnt wer der Mörder ist, doch im Laufe der Handlung zweifelt man sehr, fängt an jeden zu verdächtigen.

    Das Ende fand ich zunächst ärgerlich. Wie kann es sein, dass der Mörder davon kommt? Doch dann die Überraschung.

    Ein gelungenes Buch, welches ich einfach nicht aus der Hand legen konnte. Tolle und entspannte erzählweise, die auch das Lesen nach einem anstrengenden Arbeitstag ermöglicht. Wer dieses Buch liest, braucht definitiv keinen Fernseher um runterzukommen. 

  3. Cover des Buches Die kleine Inselbuchhandlung (ISBN: 9783499291548)
    Janne Mommsen

    Die kleine Inselbuchhandlung

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Rebecca1120

    Greta Wohlert arbeitet als Stewardess bei der Lufthansa bis eines Tages eine Angstattacke sie außer Gefecht setzt. Erholung sucht sie während ihrer Krankschreibung bei Tante Hille – ihrer Lieblingstante, die auf einer kleinen Nordseeinsel wohnt. Greta hilft ihrer Tante die durch Hille und deren Vater über Jahrzehnte angesammelten Bücher zu entrümpeln und dabei kommt ihr eine Idee…

    Das Buch ist eine echt unterhaltsame und kurzweilige Urlaubslektüre. Die Charaktere sind liebevoll beschrieben und als Leser kann man das Inselleben, die einzigartige Natur wunderbar nachempfinden. Kleine und große Probleme müssen Greta und ihre Lieben bei der Umsetzung ihres Plans lösen und immer wieder kommt zwischen den Zeilen zum Ausdruck, dass das Leben auf der Insel seine eigene (langsamere) Zeitrechnung hat. Und ganz wichtig: Geheimnisse bleiben nicht lange geheim. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, wenn ich auch fand, dass erst zum Ende des Buchs etwas mehr Dramatik zu spüren war. Von mir gibt’s 4 Lese-Sterne.

  4. Cover des Buches Der Tote im Strandkorb (ISBN: 9781542047906)
    Anna Johannsen

    Der Tote im Strandkorb

     (78)
    Aktuelle Rezension von: AmaraSummer

    „Der Tote im Strandkorb“ ist der erste Fall für Lena Lorenzen und mein erstes Buch von Anna Johannsen. Lena, die auf Amrum geboren und aufgewachsen ist, bekommt von ihrem Vorgesetzten einen sehr rätselhaften Fall übertragen. Sie soll den angeblichen Mord an dem Leiter eines Kinderheimes untersuchen. Zusammen mit ihrem Kollegen Johann Grasmann ermittelt Lena und stößt dabei auf dunkle Geheimnisse. 

    Bis ich mit Lena warm geworden bin hat es eine ganze Weile gebraucht. Zum Beginn des Buches war ich mir nicht sicher wie ich sie einschätzen soll und ihre Entscheidungen, die sie im Laufe der Geschichte trifft, haben meine Meinung über sie nicht gerade verbessert. Erst ganz zum Schluss wurde sie mir ein bisschen sympathisch. Jetzt hoffe ich sehr, dass meine Sympathie im nächsten Buch weiter steigt.

    Das wichtigste an einem Krimi ist für mich Spannung. Ich verlange nicht, dass sie bereits ab der ersten Seite vorhanden ist, aber ich erwarte das sie spätesten nach den ersten drei Kapiteln eine Rolle spielt. Im Laufe der Geschichte sollte sie immer weiter ansteigen und wenn das Buch gut ist, dann gipfelt sie am Ende in eine Finale, dass so fesselnd ist, dass ich das Buch keine Sekunde aus der Hand legen möchte.

    „Der Tote im Strandkorb“ erfüllt diese Erwartung leider nicht ganz. Zwar konnte mich das Ende fesseln aber bis dahin schleppt sich die Handlung mehr zäh als fließend dahin. Nur wenige kurze Abschnitte, die aus der Sicht des Täters erzählt werden, sorgen für ein bisschen Spannung. Betrachtet man die ganze Geschichte, dann war von Spannung leider nur am Rande was zu spüren. Ich finde das Schade, weil das Buch in diesem Bereich Potenzial hatte, dass aber nur wenig genutzt wurde.

    Die Ermittlungsarbeit fand ich sowohl positiv als auch negativ. Positiv fand ich die Mischung aus Ermittlungsarbeit und Nebenhandlung, denn Frau Johannsen legt den Fokus deutlich auf die Ermittlungsarbeit. Das Buch wird also nicht von überflüssigen Nebenhandlungen erschlagen. Negativ fand ich die Beschreibung der Ermittlungsarbeit. Ich bin zwar keine Polizistin und kann daher nicht sagen wie realistisch die Darstellung ist, aber es gab einige Stellen, an denen ich das Gefühl hatte, dass Frau Johannsen nur bedingt recherchiert hat.

    Das Buch wird größtenteils aus der Sicht von Lena erzählt. Der Schreibstil von Anna Johannsen ließ sich flüssig lesen und die Kapitel hatte mit durchschnittlich 11 Seiten eine gute Länge.

     

    Fazit

    Der Reihenauftakt der „Inselkommissarin“ Reihe konnte mich leider nur bedingt überzeugen. Mir fehlte es an Spannung und Authentizität. Ich empfehle diesen Krimi daher nur Lesern weiter, die keine besonders hohen Ansprüche an das Genre stellen.

  5. Cover des Buches Küstenmorde (ISBN: 9783404169504)
    Nina Ohlandt

    Küstenmorde

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Jaing

    Da ich die Nordsee und Regionalkrimis mag, habe ich mich sehr auf das Lesen gefreut. Das Buch verfügt über eine gute Story und einen Ermittler mit viel Potenzial. Eine 5-Sternebuch also? Leider nicht. Die Autorin verfängt sich in unnötigen Dialogen und Beschreibungen, die weder Charaktere weiterbringen, noch dem Buch regionalen Charme verleihen. Das Buch hätte gut um 100 Seiten kürzer ausfallen können. Hinzu kommt ein Schreibstil, der teils an erste Übungen in Literaturkursen erinnert. 

  6. Cover des Buches Meerblick inklusive (ISBN: 9783453418356)
    Anna Rosendahl

    Meerblick inklusive

     (55)
    Aktuelle Rezension von: ChattysBuecherblog

    Anfangs fand ich die Geschichte recht amüsant. Oma verschwindet und keiner reagiert. Hm...was war da los? Ich wollte der Sache auf den Grund gehen. Aber je weiter ich im Roman vorankam, umso merkwürdiger fand ich die Reaktionen der Familienmitglieder. Opa interessiert es kein bisschen, dass seine Frau weg ist. Nein, im Gegenteil, er genießt es förmlich. Nun ja, dachte ich, sowas kann ja durchaus mal sein, wenn sich zwei Menschen nicht mehr viel zu sagen haben oder sich nur noch angiften. Aber auch der Vater zeigt sich nicht wirklich emotional davon betroffen. Alles war irgendwie so nach dem Motto: Aha...okay.  Mir haben hier einfach Gefühle gefehlt. Einzig und allein Meike zeigte Interesse, der Sache mal auf den Grund zu gehen.
    Aber auch ihre eigene Geschichte trotzte jetzt nicht unbedingt mit überschwänglichen Gefühlen.
    Ich muss auch sagen, dass ich mich von der Autorin etwas veralbert vorkam. Da telefoniert Meike mit einer Insulanerin, die platt spricht. Diese Insulanerin meldet sich am Telefon mit godei. Meike sucht nun (über mehrere Seiten) nach einer Frau mit dem Nachnamen godei. Also bitte.... Meike hat doch mit der Dame gesprochen und bemerkt, dass diese Plattdeutsch bzw. den Dialekt von Amrum spricht. So doof kann man ja nicht sei und dann nach dem Namen godei zu suchen. Diese Szene war mir absolut zu einfältig.
    Wollte man hier ein bisschen witzig sein? Sorry, aber der Schuss ging dann wohl nach hinten los.

    Aber es kam noch abstruser. Meike trifft auf Amrum dann auch noch einen Feuerschamanen und eine Heilerin. Also das war jetzt dann doch ein bisschen zu viel des Guten. Hiermit hatte die Autorin jede Art von Glaubhaftigkeit verspielt.

    Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext anmerken.
    Das Cover gefällt mir außerordentlich gut. Es verbreitet Urlaubsstimmung und lädt zum Entspannen ein. Der Klappentext macht definitiv neugierig und wurde sehr passend gewählt.

    📚 Lesespaß oder Lesefrust 📚

    Ich denke, dass ich in diesem Fall wirklich von Frust sprechen kann. Ich lese sehr gerne Romane, die auch mal etwas schnulzig oder einfach anders sein können. Aber das vorliegende Buch hat mich sogar etwas geärgert. Ich hatte das Gefühl, die Autorin wollte mich reinlegen, veräppelt.... Leider war keine versteckte Kamera hierzu zu finden.

    Meine komplette Rezension findet ihr hier:

    https://chattysbuecherblog.blogspot.com/2018/09/942018.html

    Viel Spaß beim Lesen und Stöbern.

  7. Cover des Buches Wo die Dünen schimmern (ISBN: 9783596297634)
    Patricia Koelle

    Wo die Dünen schimmern

     (47)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Jessieanna lebt in Kalifornien und hat seit Kindertagen gesundheitlich zu kämpfen. Seit einer überstandenen Leukämie in frühen Jahren hat sie mit chronischer Bronchitis zu kämpfen. Nach einer erneuten schweren Erkältung und Lungenentzündung wird sie von Vater Pinswin überredet, sich für längere Zeit auf seiner Heimatinsel Amrum an der Nordseeküste zu erholen. Schweren Herzens verschiebt sie ihre Hochzeit und tritt die Reise zu ihren ihr fremden Verwandten an. Nicht nur das Reizklima tut ihrer Lunge gut, auch die Menschen der Insel erobern bald ihr Herz. Jessieanna geht Geheimnissen auf den Grund, denen ihr Vater schon hinterherjagte und erfährt zum Beispiel mehr über den sagenumwobenen Töveree Fisk. Sie löst das Rätsel um die unheimlich wirkende Familienpension Alriks Kwaas und um Skems „grünen Daumen“ für seine Zitronen. Und ganz nebenbei findet sie auf Amrum auch die fehlende Zutat zu ihrer Wohlfühl-Lotion, mit der sie Freunden und Familie helfen möchte, die körperliche, gesundheitliche und auch seelische Beschwerden haben.


    Schreibstil:

    Der 2. Teil der Nordsee-Trilogie beginnt in etwa in dem Jahr, in dem man beim 1. Teil mit Rhea endet. Nun steht Filines Zwillingsbruder im Zentrum des Geschehens und wie er seine Kindheit und Jugend erlebte. Zudem lernt man seine Tochter kennen, die wiederum nochmal andere Geheimnisse der Familie auf Amrum lüftet und dabei alle bekannten Gesichter aus Teil 1 trifft. Es gibt wieder Zeitsprünge, die recht durcheinander sind, aber gefühlt nicht so sprunghaft wie in Teil 1. Zudem hat die Protagonistin Jessieanna selbst nur 1 Jahr im Buch erlebt und nicht wie Rhea zuvor etwa 30 Jahre. Daher bekommt man letztlich nur Pinswins Zeitsprünge.


    Meine Einschätzung:

    Die neuen Erkenntnisse über den Töveree Fisk fand ich sehr spannend. Diese wurden sehr wissenschaftlich entdeckt und erklärt, was wiederum perfekt zu Pinswin passte, aber dennoch für Laien voll verständlich. Manche Szenen wurden aus Teil 1 wiederholt, aber nun aus der Perspektive des Bruders, was einen neuen Blickwinkel ergibt. Ein geringeres Durcheinander an Jahreszahlen hat mit besonders gut gefallen, denn man erlebt nur Pinswins Geschichte und Vergangenheit, nicht aber einen sehr langen Abschnitt aus dem Leben seiner Tochter.

    Ich muss zugeben, dass ich den Namen der Protagonistin zum Lesen furchtbar fand. „Jessieanna“ ließ sich für mich im Text immer schlecht lesen, weshalb ich immer versuchte nur „Jessie“ daraus zu machen. Unabhängig davon, dass mir der Name generell überhaupt nicht gefällt, so hat er mich beim Lesen immer ausgebremst, weil er zu lang und unmelodisch war.

    Ein paar Personen in der Handlung tauchten zu plötzlich auf und verschwanden wieder. Ihnen wurde eine immens wichtige Rolle zuteil, da sie der Handlung und Auflösung mancher Geheimnisse dienten, aber sie verschwanden zu unbedeutend wieder. So zum Beispiel war Carly viel zu schnell viel zu vertraut mit Jessieanna – es wirkte gestellt und unwirklich. Leni war eigentlich viel zu wichtig, um nur wegen eines Gegenstandes mal schnell auf die Insel zu kommen. Dennoch hätte eine Begegnung oder Zusammenführung mit Pinswin den Verlauf der Geschichte irgendwie gestört.

    Insgesamt hat mir das Buch auch sehr gut gefallen.

  8. Cover des Buches Backfischalarm (ISBN: 9783423216722)
    Krischan Koch

    Backfischalarm

     (60)
    Aktuelle Rezension von: glueckswinkel

    Klassenfahrt für Telje und Tadje, die shippern nämlich mit der restlichen 10a gemütlich nach Amrum rüber. Mit an Bord die neue Lehrerin, Professor Niggemeier und der "voll süße" Referendar. 

    Und während die Jugendlichen bei der äußerst stürmischen Überfahrt die besten Selfies und wackelige Filmaufnahmen machen #piratesofamrum stolpern sie über die Leiche des Reeders Blankenhorn.

    Ganz klar ein Fall für POM Detlefsen und KHK Stappenbek. Blöd nur, das die Zwillinge ihren Vater so gar nicht cool und eher voll peinlich finden. Auch Nicole hat allerhand zu tun, als alleinerziehende Mutter und Kriminalhauptkommissarin hat sie viel um die Ohren. Einen Babysitter? Den hat sie nicht so schnell auftreiben können, und so übernimmt die Stammbesetzung aus " De Hidde Kist" diesen Job mit dem größten Vergnügen.

    Der kleine Finn ist dort doch in besten Händen. Und so hat der Kleine bald sein erstes Wort gelernt: Ha-es-v

    Thies und Nicole kommen schnell an ihre Grenzen, denn so ein Haufen Teenager sind nicht leicht. 

    Ich hab die Fredenbüller Truppe sehr gern und komme durch kein Buch, ohne zu schmunzeln. Für mich ganz klar die beste Küsten-Krimi Reihe. Auch wenn es unsere Protagonisten auch mal in die Stadt beziehungsweise auf die Nachbarinseln verschlägt.

    Der Schreibstil ist wie immer flüssig und witzig spritzig. Dennoch gibt es von mir diesmal nur 4 Sterne. Ich habe lange mitgefiebert, auch wenn die Tatwaffe recht schnell bekannt war. Aber der/die Mörder/in fand ich am Ende dann irgendwie doof. Den ersten Mord konnte ich noch "nachvollziehen" nachfolgendes war einfach nicht meins. Die Beweggründe waren mir ein bisschen lapidar. Da hätte man mal einen tiefen Blick ins Oberstübchen werfen sollen.

  9. Cover des Buches Mordseekrabben (ISBN: 9783423215152)
    Krischan Koch

    Mordseekrabben

     (63)
    Aktuelle Rezension von: countrywoman

    Ein Krimi mit Humor. Am meisten hat ich die Leiche Pohlmann amüsiert, die immer mal kurz da war und dann wieder weg. Aber auch die lebenden Figuren haben gut unterhalten. Der kleine Italiener, wunderbar. Neben dem ganzen Humor und Mord ging es aber auch ein wenig um das Thema Umweltschutz und Tourismus.  

    Das Buch ist geeignet für Leser, die leichte, gut lesbare Unterhaltung suchen. Ein Krimi, der zwar Spannung enthält, viel Humor und nicht bierernst genommen werden sollte. 

  10. Cover des Buches Ein Jahr Inselglück (ISBN: 9783745700084)
    Susanne Oswald

    Ein Jahr Inselglück

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Lesemoni

    Für mich war der Schreibstil ein wenig zu ausführlich. Die vielen Details habe ich meist überblättert, bis es mit der Handlung weiterging. Vermutlich einfach nicht mein favorisierter Stil, aber es ist perfekt für Leute, die sich gern an Orte träumen und auch gern ein paar Worte mehr dazu hören. Ganz ehrlich gesagt habe ich mehrere Anläufe für dieses Buch gebraucht.

    Aber der Hund war sehr süß und konnte für mich die Handlung immer wieder gut auflockern. 

  11. Cover des Buches All deine Zeilen (ISBN: 9783499267529)
    Sofie Cramer

    All deine Zeilen

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Der Schreibstil ist leicht und locker und so auch gut zu lesen, aber so 100 %ig konnte ich mich nicht in die Geschichte fallen lassen. Es war „zu viel Briefverkehr“ ich kann es nicht anders ausdrücken. Die Geschichte ist in ihrem Grundgedanken nicht schlecht, aber ich fand die Umsetzung nicht so gelungen. Ok, es ist eine leichte Geschichte für zwischendurch, aber für mich auch nicht mehr. Eine nette Zugabe sind die verschiedenen Tortenrezepte am Ende des Buches. 

  12. Cover des Buches Das Mädchen am Strand (ISBN: 9781503901445)
    Anna Johannsen

    Das Mädchen am Strand

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Lena Lorenzen will gerade ein paar Tage Urlaub auf Amrum beginnen, als Sie zu einer Vermisstensuche nach Föhr abgerufen wird. Das vermisste 14-jährige Mädchen wird kurz darauf mit aufgeschnittener Pulsader am Strand gefunden. Nun gilt es herauszufinden ob es Suizid oder Mord war. Dabei stößt die Hauptkommissarin auf eine Mauer des Schweigens, denn das tote Mädchen und ihre Familie sind Teil einer Freikirche, die den Polizisten mit Äußerstem Misstrauen begegnen.

    Obwohl des gesamte Buch unaufgeregt und teils recht langsam aufbaut, wird es an keiner Stelle langatmig oder gar langweilig. Von Anfang an baut sich Spannung auf und zieht den Leser mit in die Geschehnisse. Die Protagonistin ist sympathisch und glaubwürdig und die Probleme, mit denen sie in diesem Fall zu kämpfen hat, ein unkooperativer Föhrer Polizist, eine Schweigemauer bei  Familie und Umfeld der Toten und Mobbing an der Schule, stellen Sie immer wieder vor neue Herausforderungen. Auch ihr junger Kollege ist dieses mal durch seine eigene Vergangenheit teils voreingenommen und nicht immer hilfreich.

    Lenas private Geschichte bekommt ebenfalls Raum in diesem Buch und bleibt gut nachvollziehbar und hintergründig. Insgesamt ist die Polizistin im Vergleich zum 1. Band der Reihe nachvollziehbarer und sympathischer. Ihre Entscheidungen sind plausibel und menschlich. So wie sich die Protagonistin weiterentwickelt hat, scheint sich die Autorin selbst entwickelt zu haben. Der Schreibstil ist flüssig und die Ermittlungen durchweg interessant. Bis zum Schluß kann der Leser rätseln, wie der Fall nun aufgeklärt wird und wie alles zusammenhängt.

    Mein Fazit: Ein rundum gelungener Krimi, der gute Unterhaltung und Spannung bildet und Lust auf Band 3 der Reihe macht.

  13. Cover des Buches Eisige Flut (ISBN: 9783404176373)
    Nina Ohlandt

    Eisige Flut

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Jaing

    Das Buch fesselte mich von Beginn an, ist gut geschrieben, die Spannung bleibt hoch. Die Region wird schön beschrieben ohne von der Handlung abzulenken.

    Kritikpunkte: Wer der/die Täter/in ist, war mir schon rund 150 Seiten vor Ende klar. Das war bei den Vorgängern weniger vorhersehbar. Und: Wie immer zu viele Protagonisten, so dass ich bei gewissen am Schluss nicht mehr wusste, wer sie sind.

  14. Cover des Buches Immer wieder im Sommer (ISBN: 9783499290176)
    Katharina Herzog

    Immer wieder im Sommer

     (197)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Zum Inhalt: Anna ist vor vielen Jahren mit ihrer Jugendliebe Max zusammen nach München gezogen und hat sich seitdem nie wieder bei ihrer Mutter gemeldet. Bis jetzt. Max und sie sind mittlerweile seit fünf Jahren geschieden, als sie ein Brief ihrer Mutter erreicht. Sie ist krank. So kommt es zu einem unvergesslichen Familienausflug, bei dem Anna nicht nur ihre Mutter, sondern auch noch ihre beiden Kinder, einen jugendlichen Tramper, einen Hund und ihren Exmann im Gepäck hat.

    Fazit: Katharina Herzog versteht, rundum gute Sommerromane zu schreiben. Während es immer wieder um wichtige Themen geht, die einem ans Herz gehen, kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Was ich besonders an Ihren Liebesgeschichten schätze, ist, dass sie eigentlich jedem/jeder von uns passieren könnten, wenn wir ein wenig Mut hätten. Ich liebe, wie sich die Figuren im Lauf der Geschichte entwickeln und dass das Happy End zwar kommt, aber doch auch immer eine unerwartete Note hat. Und ich liebe, dass uns die Autorin immer wieder an die gleichen Orte entführt: An die Nordsee, auf Inseln und nach Hamburg. Diese Orte kehren in ihren Romanen immer wieder, auch wenn sie nicht zwangsläufig zusammenhängen. Wie schön! ❤️

  15. Cover des Buches Nordsternfunkeln (ISBN: 9783596299102)
    Leonie Lastella

    Nordsternfunkeln

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Stefaniekerstin
    In dem Buch "Nordsternfunkeln" von Leonie Lastella geht es um Juna, die nach acht Jahren wieder zurück nach Amrum kehrt. Dort trifft sie ihre alte Liebe Bosse wieder und die Gefühle spielen verrückt...
    Das Buch wird abwechselnd aus Lunas und Bosses Sicht geschrieben, so dass man sich sehr gut in beide einfühlen kann. Die Gefühle zwischen ihnen werden sehr gefühlvoll beschrieben und auch Amrum und das Meer machen einen gewissen Reiz dieses Buches aus. Nicht nur Juna und Bosse sind sympathische Charaktere sondern auch die Nebencharaktere bereichern die Geschichte.
    Eine sehr fesselnde und abwechslungsreiche Geschichte mit großen Emotionen, bei der das Happy End natürlich nicht fehlt!
  16. Cover des Buches Das Seehospital (ISBN: 9783499274107)
    Helga Glaesener

    Das Seehospital

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Xanaka

    Der Tod ihres Großvaters zwingt Frida 1920 zur Rückkehr nach Amrum. Das Verhältnis zu ihrem Großvater war nach dem Tod ihres Vaters gut. Er unterstützte sie finanziell bei ihrem Ausbildung zur Krankenschwester in Hamburg. Als sie jedoch den Wunsch äußerte auch noch Medizin studieren zu wollen, was das des Guten zu viel. Die finanziellen Zuwendungen wurden eingestellt.

    Die Suche nach einem Testament erweist sich als schwierig. Zu groß ist die Angst ihrer Mutter, der Geschwister und vor allem des Stiefvaters ohne finanzielle Mittel dazustehen, ist zu groß. Aufgrund der Ungewissheit will Fridas Mutter die Kinder des Seehospitals, das ihr Großvater einst gegründet hatte, wieder nach Hamburg ins dortige Waisenhaus zurückschicken. Frida, die sich dort umgesehen hatte, weiß das wäre der sichere Tod der Kinder.

    Sie setzt gemeinsam mit ihren Geschwistern alles daran, das Seehospital für die Kinder zu erhalten. Die Schwierigkeiten, die dabei entstehen sind außerordentlich. Der Widerstand ihrer Mutter ist enorm. Auch der Stiefvater, der nach dem spontanen Fund des Testaments als Vollstrecker eingesetzt wurde, will die alte Villa um jeden Preis verkaufen. Die Schwestern sind sich auf jeden Fall einig, dass das alte Seehospital so wie es ist, erhalten bleiben soll. Ob ihnen das gelingt, lest selbst!

    Für Liebhaber von Familiengeschichten ist dieses Buch genau das Richtige. Gespickt mit ordentlich Konfliktpotential läuft hier anfänglich so einiges schief. Zwar gibt es hier nicht das riesige Familiengeheimnis das aufgedeckt werden will, sondern eher viel Ungerechtigkeit und Dramatik. Aber auch das ist lesenswert, denn schließlich hofft und will man ja, dass letztlich alles gut ausgeht.

    Ich fand dieses Buch wunderbar und empfehle es sehr gerne weiter.

  17. Cover des Buches Der Tote auf Amrum (ISBN: 9782919808298)
    Anna Johannsen

    Der Tote auf Amrum

     (59)
    Aktuelle Rezension von: suntweety

    Auf Amrum wird der Immobilienbesitzer Marten Hilmer vergiftet. Die Polizistin Lena Lorenzen fährt in ihre Heimat zurück, um den Fall aufzuklären. Im Haus des Ermordeten findet sie ein Bild ihrer Mutter. Was hatten die beiden miteinander zu tun?

    Auch privat hat Lena viel um die Ohren, und muss sich ihren Problemen stellen.


    Dies ist eine Reihe um die Kommissarin. Ich selber kenne sie nicht. Das Buch an sich ist abgeschlossen und kann auch unabhängig davon gelesen werden. Für den Charakter Lena ist es aber sicherlich besser die Reihe zu kennen.


    Das Cover finde ich sehr schön und ist ein Hingucker. Allein dies hätte mich animiert das Buch zu lesen.

    Der Schreibstil ist flüssig und Ruck Zuck ist man schon durch.


    Lena gefällt mir als Protagonisten sehr gut. Sie weiß was sie will und steht komplett für ihre Überzeugung ein. Sie hat das Herz am richtigen Platz und steht auch für ihre Fehler ein.


    Die Idee Vergiftung ist nichts Neues, dennoch wurde es sehr gut umgesetzt. Bis zum Schluss konnte man miträtseln, wer hinter dem Mord steckt. Mit immer neuen Wendungen und Ermittlungsergebnissen wurde der Leser überrascht und man konnte von Neuem überlegen, wer der Täter ist.


    Die Autorin werde ich mir merken und sicherlich den ein oder anderen Teil der Reihe lesen.


  18. Cover des Buches Sturmläuten (ISBN: 9783404174720)
    Nina Ohlandt

    Sturmläuten

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Jaing

    Das Buch hat mich überzeugt, war stets spannend und die Story war nicht vorhersehbar.

    Es gab einige aus meiner Sicht unnötige Dinge, so etwa die ganzen Foltergeschichten.

  19. Cover des Buches Sonnensegeln (ISBN: 9783426517390)
    Marie Matisek

    Sonnensegeln

     (50)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Marita ist Krankenschwester und genervt von ihrem Job. Es gibt zu viele Vorschriften und zu wenig Zeit für die Patienten. Als sie die private Anzeige für einen Job als Pflegekraft in Südfrankreich liest, bewirbt sie sich spontan auf die Stelle – und ist überrascht, dass sie den Job wirklich bekommt. Sie soll sich um George Lafleur kümmern, der nach einem Schlaganfall beeinträchtigt ist. Und so sehr sich Marita auch über die Stelle und ihr neues Leben freut – das Heimweh nach Husum und der Nordsee bleibt. Kann sie im Süden glücklich werden?

    Was für eine schöne Geschichte. Von der ersten Seite wünscht man sich ein Duftbuch, denn sowohl die Düfte der schönen Nordsee als auch die der Umgebung der Domaine, dem Wohnsitz der Familie Lefleur in Frankreich, werden so gut beschrieben, dass man sich sofort wohlfühlt. Aber auch Maritas Ausflüge in die Umgebung und ihre neuen Freundschaften haben mir sehr gefallen.

    Ein bisschen genervt hat mich, dass gefühlt jeder Mann, der Maritas Weg kreuzt, ihr verfällt – bzw. sie ihm. Aber das schmälerte mein Lesevergnügen nicht total, denn am Ende hat sie sich für den Richtigen entschieden.

    Ich mochte dieses Buch und ich mochte die Schreibweise. Es war eine schöne Reise nach Frankreich, die gerade nach dem vergangenen Jahr sehr gut getan hat. Gerne mehr davon!

  20. Cover des Buches Wenn die Wellen leuchten (ISBN: 9783596297610)
    Patricia Koelle

    Wenn die Wellen leuchten

     (36)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Rhea ist auf der Suche nach so einigem: ihrem Vater, dem Glück, einem Haus, einer Liebe und eine Fischschuppe… Rhea ist Anfang 20 und betreibt auf Amrum eine liebevoll selbstgestaltete Minigolfanlage. Mit den Eintrittskarten verteilt sie einen Satz aus einem Brief ihres Vaters in die Welt, in der Hoffnung, dass dieser sich irgendwann einmal meldet. Ihre Mutter Filine weiß nämlich selbst nicht einmal den Namen, denn er war ein Schiffbrüchiger, der nur kurz auf Amrum blieb, Filine aber eine wunderbare Zeit und ein Kind schenkte.

    Ein österreichischer Hotelier ist von der Minigolfanlage so begeistert, dass er Rhea einen Sommerjob in seinem Hotel anbietet. Es wäre das erste Mal, dass Rhea ihre geliebte Insel und das Meer herum verlässt.


    Schreibstil:

    Die Kapitel sind unterteilt in bestimmte Jahre und auf die Geschichten von Filine und Rhea. Stück für Stück erfährt man aus beider Leben den Verlauf mithilfe bestimmte Ereignisse. Filine wird als Kind beschrieben und zu der Zeit, in der sie plötzlich allein auf der Insel war bis hin zum Treffen mit dem geheimnisvollen Schiffbrüchigen. Rhea wird in verschiedenen Kindheitsetappen beschrieben und letztlich in der Gegenwart und man begleitet sie bis ins Alter von knapp 40-45 Jahren.


    Meine Einschätzung:

    Ich bin wieder sehr schnell im Schreibstil von Patricia Koelle versunken. Anfangs wieder irritierend waren die chaotischen Zeitsprünge, die mich schon in der Ostsee-Reihe etwas störten. Rhea ist mal 10, dann 8, dann wieder 12  usw. Die Rückblicke in die Kindheit sind sowohl bei Rhea als auch bei Filine zeitweise sehr durcheinander, aber es passt eben genau zur Geschichte. Ebenso war das Einschätzen vom Alter bestimmter Personen schwierig. So zum Beispiel bei Elvar, Skem, Drees und Lentje.

    Faszinierend war das fast schon philosophische Gerede über die Zeit. Die stille Geheime Zeit, die sich Rhea nimmt, hat etwas sehr Positives von dem sich heutzutage jeder etwas abgucken könnte. Ebenso schön eingebaut auch hier Seemannsgarn: die Geschichte vom Töveree Fisk. Einfach schön und fesselnd und stets zwischen Wirklichkeit und Realität. Ich glaube, das wird sich wieder durch die gesamte Reihe ziehen, wie die Bernsteinschiffe der Ostsee-Trilogie.

    Die Autorin war auch wieder sehr kreativ bei ihren Protagonisten. Wann kommt man schon auf die Idee einer solchen Gestaltung von Minigolfanlagen? Oder das Haus von Lentje und Drees. Ebenso war mir auch als Leser das Haus „Alrik Kwaas“ nicht geheuer. Man wird ganz neugierig, was es damit auf sich hat.

    Man trifft auch bekannte Gesichter wie Henny Badonin vom Darß und Kalle aus dem Buch „Die eine große Geschichte“.  Sehr gut fand ich auch die Rolle von Julian. Er spielt einen wichtigen Teil im Leben von Rhea, aber nicht wichtig genug, dass man die Jahre im Detail beschreiben muss. Das was die Autorin hier an Ausschnitten beschrieb, war völlig ausreichend.

    Kurzum habe ich schon nach den ersten Seiten Lust gehabt nach Amrum zu fahren. Ich bin froh die nächsten beiden Teile schon auf Vorrat zu haben, damit ich gleich weiterlesen kann.

  21. Cover des Buches Zwischen dir und mir das Meer (ISBN: 9783499274213)
    Katharina Herzog

    Zwischen dir und mir das Meer

     (211)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Zum Plot: Lena und Zoe haben ihre Mutter verloren, als sie noch sehr klein waren. In ihrer Familie weiß niemand viel über die Herkunft der Frau, die einst aus Italien nach Deutschland kam. Als eines Tages aber Mattheo mit den unglaublich schönen Augen auf der Insel Amrum auftaucht und Fotos ihrer Mutter dort lässt, ist es Zeit, diesem Rätsel auf den Grund zu gehen.

    Fazit: Ich denke, Katharina Herzog kann gar keine schlechten Bücher schreiben. Auch dieses hat sich leicht und angenehm weggelesen. Es hat mich zwar nicht zu Tränen gerührt oder mich begeistert durch die Gegend hüpfen lassen, aber es war einfach gut. Ich liebe außerdem die Farbkombination von gelb und lila im Cover!

    Empfehlung: Wieder einmal etwas für ruhige Lesestunden, einen leichten Sommertag oder auch eine Bahnfahrt. Ein schöner Roman für die wärmeren Monate oder wenn man von eben diesen träumen mag! 

  22. Cover des Buches Hotel Inselblick - Wolken über dem Meer (ISBN: 9783426522776)
    Anke Petersen

    Hotel Inselblick - Wolken über dem Meer

     (26)
    Aktuelle Rezension von: claudis_buecherwelt

    Bei diesem Buch handelt es sich wieder um einen historischen Roman. Es ist der Auftakt der Amrum-Trilogie und beginnt im Jahr 1892.

    Anfangs spielt die Geschichte noch in Hamburg. Es dauert eine Weile, bis sich die Familie Stockmann auf den Weg nach Amrum macht. 

    Die Familie Stockmann besteht aus dem Ehepaar Marta und Wilhelm, sowie den Töchtern Rieke, Ida und Marie.

    Mir hat die Familiengeschichte gut gefallen. Man durfte miterleben was für Hürden sich ihnen in den Weg gestellt haben und vor allem, welche Schicksale sie ertragen mussten. Auch die Umgebung fand ich sehr gut beschrieben, sodass man direkt ein Bild vor Augen haben konnte.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm, allerdings fällt es anfangs etwas schwer in die Geschichte richtig hineinzufinden. Zwar gibt es zu Beginn eine kleine Auflistung der handelnden Personen, dennoch musste man sich erst ein wenig reinlesen, um alle richtig einordnen zu können. Der Blick zurück auf die Anfangsseite war daher öfter von Nöten.

    Das Buch hat über 500 Seiten, was mir persönlich etwas zu viele waren. Es passiert einiges in diesem Buch, aber zwischendrin wurde es etwas langatmig. Vielleicht hätten ein paar weniger Seiten der Geschichte gut getan.

    Alles in allem ist es aber ein gutes Buch mit Luft nach oben. Bin gespannt wie es in den Folgebänden weitergeht. Diese werde ich später sicher auch noch lesen.

    Ich werde für diesen 1. Band 3 von 5 Sternen vergeben.

  23. Cover des Buches Die eine, große Geschichte (ISBN: 9783596296019)
    Patricia Koelle

    Die eine, große Geschichte

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G
    Der Busfahrer Kalle, der eines Tages aus den Zwängen seines alten Lebens ausbricht und einfach ans Meer fährt...
    So beginnt das Buch. Von Anfang an kann man mit Kalle mitfühlen und ist begeistert von seinem Mut, der ihn bis nach Dänemark führt. Er wagt das, was sich viele nicht trauen. Er gibt dem starken Gefühl nach, dass sein Leben doch noch mehr zu bieten haben muss, als tagein, tagaus mit seinem Doppeldeckerbus immer die gleiche Linie zu fahren und am Ende doch nur als der Busfahrer erkannt zu werden.
    Patricia Koelle schafft es mit ihrer wunderschönen, poetischen, gefühlvollen und bildhaften Schreibweise, dass man sofort alles vor Augen hat, jedes Gefühl des Protagonisten selbst mitfühlen kann und auch selbst über sein Leben nachdenkt.
    Einfach ein wunderschönes Buch.
  24. Cover des Buches Unverblümt im Sommerwind (ISBN: 9783453423718)
    Simone Veenstra

    Unverblümt im Sommerwind

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    Dieser Roman kommt ganz unschuldig daher und hat es dann faustdick hinter den Ohren. Die beiden Zeitebenen sind so spannend, dass ich bei jedem Wechsel gleichzeitig wissen wollte, wie beide weitergehen. Die Geschichte spielt nicht nur - wie der Klappentext vermuten lässt - auf Amrum, sondern auch auf Föhr, in Berlin, in Schleswig-Holstein, in Dänemark und in England. Es geht um Freundschaft, Familie, Liebe, Heimat, Gleichberechtigung, Karriere, Lügen, Höflichkeit, Neuanfänge, Persönlichkeit, Weiterentwicklung und Anderssein. Dieses Buch hat mich mit seiner inneren Größe sehr überrascht, es hat mich zum Nachdenken angeregt und ich hatte viel Spaß beim Lesen.

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