Bücher mit dem Tag "analphabetismus"
12 Bücher
- Sebastian Fitzek
Das Geschenk
(983)Aktuelle Rezension von: SeleDas Geschenk ist mal wieder ein Fitzek, bei dem ich mir zwischendurch dachte: „Okay, ich weiß jetzt, worauf das hinausläuft.“ Spoiler: Wusste ich natürlich nicht.
Im Mittelpunkt steht Milan Berg, der ein ziemlich großes Geheimnis mit sich herumträgt: Er ist Analphabet und kann weder lesen noch schreiben. Trotzdem hat er gelernt, sich irgendwie durch die Welt zu mogeln und seine Schwäche zu verbergen. Ausgerechnet das wird ihm zum Verhängnis, als er an einer Ampel ein verängstigtes Mädchen in einem Auto sieht, das ihm einen Zettel entgegenhält. Milan kann ihn nicht lesen, aber er merkt sofort, dass etwas nicht stimmt.
Was danach beginnt, entwickelt sich zu einer richtig spannenden und teilweise beklemmenden Suche. Besonders interessant fand ich, dass Milan nicht nur versucht herauszufinden, was mit dem Mädchen passiert ist, sondern dabei auch immer tiefer in seine eigene Vergangenheit hineingezogen wird.
Auch die Beziehung zwischen Milan und Andra fand ich spannend. Andra ist für mich definitiv keine typische Nebenfigur. Sie ist taff, clever und merkt ziemlich schnell, dass Milan ihr etwas verschweigt. Und ganz ehrlich: Bei den beiden weiß man irgendwann auch nicht mehr, wer hier eigentlich wem die Wahrheit vorenthält.
Besonders gut gefallen hat mir außerdem die Verbindung zu Milans Jugendliebe Yvonne und dem Buch Das Geschenk, das für Milan und Yvonne schon als Kinder eine besondere Bedeutung hatte. Dadurch bekommt der Titel im Laufe der Geschichte noch einmal eine ganz andere Bedeutung.
Fitzek schafft es wieder einmal, mich ständig an meiner eigenen Theorie zweifeln zu lassen. Kaum dachte ich, ich hätte etwas durchschaut, kam die nächste Wendung um die Ecke. 😂🔪
Und dann ist da dieser Satz, der für mich das Buch ziemlich gut zusammenfasst: „Manchmal ist Unwissenheit das größte Geschenk auf Erden.“
Für mich ein spannender und ziemlich perfider Psychothriller mit einem ungewöhnlichen Protagonisten, vielen Geheimnissen und genau dieser typischen Fitzek-Art, einem beim Lesen langsam den Boden unter den Füßen wegzuziehen. 🎁❤️
- Jonas Jonasson
Die Analphabetin, die rechnen konnte
(735)Aktuelle Rezension von: deidreeVor einigen Jahren habe ich „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ unbedingt haben müssen. Es wurde in den Medien sehr gelobt. Dann blieb es bei mir leider ungelesen liegen und jetzt fand ich keinen hundertprozentigen Zugang mehr.
Mir war die Geschichte einfach zu überzeichnet. Ständig passiert irgendetwas Unvorhergesehenes und meist nichts Positives für Nombeko. Die Aktionen der Nebenfiguren sind oft schräg, skurril oder einfach verrückt und zu weit hergeholt.
Es gibt durchaus auch witzige Stellen, Passagen oder Handlungen, leider wogen die für mich das ganze Geschehen nicht auf. Je weiter ich dem Ende zukam, desto mehr zog sich die Story in die Länge.
Für mich hat Jonas Jonasson hier ein Buch verfasst, das zwar einfach zu lesen ist, vom Schreibstil her, das aber mitunter etwas mühsam wird, wenn die Personen wieder einmal zu exzentrisch handeln. Auch dauert es gefühlt zu lange, bis Nombeko endlich ihre Habe aus ihren Händen bringt.
Für die Fans des Autors sicher ein gutes Buch, für andere Leser möglicherweise eher Durchschnitt.
- Bernhard Schlink
Der Vorleser
(5.820)Aktuelle Rezension von: Liden28 / 2026
Ich verstehe schon, warum das Buch ein Klassiker geworden ist, da es wichtige Themen rund um die NS-Zeit aufgreift (und man es sicherlich gut analysieren kann) Die toxische Liebesbeziehung zwischen den Protagonisten war super unangenehm zu lesen und stand für mich in keiner Relation…
Der Schreibstil war kalt, aber glücklicherweise kurz.
- Jasinda Wilder
Falling into you - Für immer wir
(141)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDas Buch hat mich schon nach den ersten 100 Seiten zum Weinen gebracht.
Sie Geschichte war sehr intensiv und ging mir tief unter die Haut.
Ihr Schreibstile ist sehr emotional und Intensive.
Das Buch zeigt einem das egal was passiert das man wieder aufstehen kann und wieder lieben darf und es ist egal wen man liebt.
Ich finde das Buch beschreibt auch gut das man immer wieder aufstehen kann egal was einem passiert man muss nur stark genug sein und man braucht bloß die oder den Richtigen Menschen um einen.
Also nie aufgeben immer weiter kämpfen.
Ich mochte die Hauptfigur sehr und konnte ihre Emotionen eins zu eins nachempfinden.
Ich freu mich schon riesig auf den zweiten Teil den ich mich schon bestellt habe.
Ich würde das Buch jedem empfehlen der Bücher liebt die sehr traurig und emotional sind mit viel Liebe.
- Poppy J. Anderson
Taste of Love - Küsse zum Nachtisch
(163)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteCover:
Einfach wunderschön und lecker, zum Anbeißen. Passt perfekt in die Reihe, denn es handelt sich um band 2 der „Köche von Bosten“-Reihe.
Zudem muss man aber sagen, dass es zwei Coverversionen gibt. Mir persönlich gefallen beide sehr gut und sind passend zum Titel gewählt.
Inhalt/Meinung:
Hauptpersonen sind diesmal Nick und Claire. Wobei Nick durchaus schon einiges von seinem Charakter in Band 1 gezeigt hat und man ihn hier eben schon etwas kennenlernen durfte.
Optisch verkörpert er etwas das Bad Boy- Image und auch verbal kann er so Einiges austeilen. Er wirkt meist sehr selbstbewusst und zielstrebig, aber gerade in diesem band zeigt er mal eine ganz andere Seite. Denn seine Gefühle sind sehr tiefgründig und er ist in vielerlei Hinsicht unsicher und das macht ihn sehr entwaffnend. Da muss man schon sagen, dass er hier eine Seite von sich zeigt, die sehr überraschend war. Neben seiner sehr humorvollen Art und dem Mann denen die Frauen zu Füßen liegen, ist er eben sehr facettenreich und weist sehr gefühlvolle und ja auch sogar eine verletzliche Seite auf.
Claire, die man auch schon etwas kennenlernen durfte zeigt sich auch hier wieder sehr schlagfertig und selbstbewusst, dabei immer natürlich und liebevoll.
Es macht einfach Spaß den Wortgefechten der Beiden teilhaben zu können. Extrem amüsant und voller Witz und auch Charme. Beide Figuren machen eine extrem gute Entwicklung durch und die gesamte Story liebt von derer Dynamik.
Ich liebe dieses Wechselspiel der Beiden und, dass die Geschichte diesmal noch deutlicher vorzeigt, dass es eben nicht immer alles Friede-Freude-Eierkuchen ist, sondern durch kleine Twists es eben auch interessanter und dadurch auch realistischer wirkt.
Fazit:
Mit Band 2 der Reihe konnte mit Poppy durchaus sehr überzeugen, so dass ich gespannt auf Band 3 bin.
- Janne Mommsen
Die Bücherinsel
(86)Aktuelle Rezension von: Zahirah...ist genau so leicht und flüssig geschrieben wie der Vorgänger. Das Thema Analphabetismus, was der Autor diesmal in den Mittelpunkt stellt, ist ja selbst in Deutschland immer noch ein Tabu-Thema. Deshalb fand ich es toll, mal eine Geschichte mit dieser Thematik zu lesen. Wie schwierig ein „normales“ Leben für die Betroffenen ist, wurde meines Erachtens gut erzählt. Doch Liebe kann viel bewegen, was ja auch in diesem Buch zum Ausdruck kommt.
Es ist eine zuckersüße Liebesgeschichte rund um ein ernstes Thema. Mir hat das Buch gut gefallen. Und wie auch schon im Vorgänger, hat die beschriebene Inselatmosphäre einen großen Anteil daran. - Maria Orsini Natale
Die Pastakönigin
(3)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisVon diesem historischen Roman habe ich ursprünglich ein bisschen etwas anderes erwartet, habe aber dann in diese Familiensaga, die auch die politischen Ereignisse in Italien von Garibaldi bis Mussolini einflicht, als ziemlich interessant empfunden.
Das Buch schildert die Entstehung der italienischen Pasta-Industrie von einem kleinen neapolitanischen Familienbetrieb von reiner Handarbeit über die frühe Mechanisierung unter Zuhilfenahme von Knetstangen, Matrizen und Bronzeformen bis hin zur Nudelindustrie, wie wir sie von aus den Supermärkten kennen.
Es wird weder die harte Arbeit, das karge Einkommen noch die Anfänge der Mafia ausgespart. Anhand der Familienmitglieder zieht die regionale oder auch dei Weltgeschichte an uns Lesern vorüber. Das eine oder andere Ereignis wird nur kurz gestreift oder eben ausführlicher behandelt.
Fazit:
Wer etwas über die Entstehung der vielfältigen italienischen Pasta lesen will und über den Ideenreichtum der echten italienischen Pasta (abseits von Spaghetti oder Penne) staunt, ist hier richtig. Gerne gebe ich dieser Familiensaga mit Mehrwert 4 Sterne.
- John Steinbeck
The Pearl. Die Perle, englische Ausgabe
(19)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderMit "Die Perle" ist John Steinbeck eine wunderbare Neubearbeitung einer alten Sage gelungen. Obwohl diese Story nun auch schon älter ist, so ist es doch immer noch sehr aktuell. Reichtum, Familie, Ehre und Ehrlichkeit sind die großen Themen. Hochgenuß!
Kno und seine Familie stehen am Scheideweg und setzen alles auf eine Karte.
- Jo Tilney
Abgeschrieben : Wo Worte enden
(2)Aktuelle Rezension von: MakariaEs ist ein schrecklicher Fehler. Kaspar weiß nicht, wie er es seinem Chef sagen soll. Aber der hat viel um die Ohren und ist mit seiner schwangeren Freundin beschäftigt. Also lässt Kaspar die Sache auf sich beruhen. Als er auf einen unglaublichen Mann trifft und sich die Chance bietet, diesem Mann zu helfen, ergreift Kaspar sie. Sie kommen sich immer näher - der Musiker ist einer der faszinierendsten Menschen, auf die Kaspar je getroffen ist und er behandelt ihn anständig. Da ist es das Mindeste, ihn bei sich wohnen zu lassen, um die Chance auf mehr nicht zu verspielen.
Und dann platzt die Seifenblase...Ein gut geschriebenes, sehr einfühlsames Buch mit bedeutsamer Themenwahl.
- Bree Wolf
Lady Louisas teuflisch zauberhafter Kuss
(51)Aktuelle Rezension von: Lesekatze-1407Die Protagonisten sind sehr schwach ausgearbeitet - Bree Wolf kann das eigentlich besser. Die Protagonistin - Lady Louisa - ist für meinen Geschmack etwas zu störrisch. Und Phineas Hawke … - so einen Mann braucht keine!
Es ist leichte Lektüre für zwischendurch – aber nichts, was wirklich im Gedächtnis bleibt, dafür ist es zu belanglos geschrieben.
Unangenehm sind auch die vielen Wiederholungen, die keiner bräuchte – es sei denn, man möchte Seiten füllen.
Die langatmige Auseinandersetzung zum Thema Analphabetismus ist schlicht und ergreifend unpassend für diese Zeit.
- Suzanne Woods Fisher
Miss Wilson und die Schule im Mondschein
(15)Aktuelle Rezension von: liz_2910„Und … hast du das so erlebt? Hat dir alles, was geschehen ist, zum Guten gedient?“
„Über meine kühnsten Träume hinaus.“
Seite 209
1911 Kentucky: Lucy Wilson reist, verfolgt von einer familiären Tragödie zu ihrer Cousine Cora, die Schulinspektorin im Appalachen-Gebirge ist. Lucy ist entsetzt über die primitiven Zustände, die hier herrschen, auch die mangelnde Bildung, kann sie nicht verstehen. Doch nach und nach findet sie sich in den Bergen zurecht und auch die Bewohner wachsen ihr ans Herz. Doch was kann man tun, gegen den Analphabetismus und die Übervorteilung der Menschen durch Forstunternehmen? Gemeinsam mit Cora und Bruder Wyatt, fasst Lucy einen Plan – die Mondscheinschule, in der Erwachsene das Lesen lernen sollen. Aber haben die Menschen überhaupt Interesse daran?
Der Klappentext klang einfach so verlockend, ich hatte das Buch schon länger auf der Wunschliste und konnte es jetzt endlich lesen! Lucy ist eine so liebenswerte Figur und ihr geschieht als Kind etwas wirklich Schlimmes, was sie verfolgt und in ihrer Entwicklung ziemlich einschränkt. Die Zeit bei ihrer Cousine, ist ein kleiner Neuanfang und Cora ist wirklich besorgt und versucht Lucy zu helfen.
Im Klappentext steht, dass sie erst 19 ist, ich habe sie etwas älter empfunden. Sie macht eine wirklich schöne Charakterentwicklung durch im Laufe der Geschichte und ich habe sehr sehr gerne aus ihrer Perspektive gelesen!
Es gab mehrere Charaktere, die mir sehr ans Herz gewachsen sind, darunter die Heranwachsenden Fin und Angie, Fin der sie Hals über Kopf in Miss Lucy verliebt und Angie, die das ganz und gar nicht gutheißt ^^ Bruder Wyatt ist einfach nur ein wunderschöner Charakter, so warm und liebevoll, ich würde ihn unheimlich gern im echten Leben kennen ♥ Die christliche Botschaft ist wunderschön in die Handlung eingewoben und zeigt ganz schlicht, wie wertvoll Gottvertrauen ist und wie sehr man bei Gott Ruhe finden darf. Hat mir so gut gefallen!
Dieses Buch basiert auf wahren historischen Elementen, was ihn noch viel bewegender macht ♥ Ich fand es super gut recherchiert und in eine Geschichte gefasst. Es wird nicht übertrieben romantisiert, hat aber durchaus schöne Elemente, so dass es ein wirklich gut zu lesenden Buch ist, mit bewegender Handlung und liebenswerten Charakteren.
- Susanne Pavlovic
Ganz dringend ans Meer
(2)Aktuelle Rezension von: Andrea_HahnfeldDas schönste Kompliment, das ich einem Buch geben kann, ist: Ich konnte es nicht aus der Hand legen. So ging es mir mit “Ganz dringend ans Meer”. Wanjas Sprache war einfach so gut getroffen. Die Geschichte zwischen Wanja und Felix hat mich teils zu Tränen gerührt. Dieses Buch zieht gekonnt alle Register und spricht dabei wichtige Themen an.
- 8
- 12











