Bücher mit dem Tag "andalusien"
45 Bücher
- Paulo Coelho
Der Alchimist
(2.156)Aktuelle Rezension von: M1CDieses Buch ist sehr spirituell und religiös, für gewöhnlich sind das Themen die mich nicht besonders ansprechen, hier hat es mir aber überraschend gut gefallen.
Das Buch macht Mut an seine Träume zu glauben und sie zu verfolgen und sich nicht mit dem erstbesten zufrieden zu geben.
Nur das Ende war mir leider etwas zu offen und wirr. - Lucinda Riley
Die Mondschwester
(462)Aktuelle Rezension von: dodo2025Der Roman hat mir sehr gut gefallen, die Protagonisten waren mir alle sympathisch.
Tiggy, die wie ihre Schwestern adoptiert wurde, erhält nach dem Tod vom Vater Pa Salt einen Brief, wo sie aufgefordert wird, nach Granada zu reisen um dort auf ihrer Herkunft zu stoßen. Die Beschreibung von Sacromonte fand ich sehr schön und konnte mich da hinein träumen, dann wird von ihrer Großmutter berichtet die eine berühmte Flamencotänzerin war und über Geschichte der Gitanos, was ich sehr interessant und spannend fand. Dann ist Tiggy Veganerin und Tierschützerin, dass gefiel mir sehr gut und ich konnte mich mit ihr identifizieren, allerdings war es bisschen unglücklich beschrieben, denn wenn sie eine überzeugte Veganerin wäre, würde sie keine Wollpullis und Daunenjacken tragen, aber nicht alle sind wohl so überzeugt.?!
Die Geschichte in Schottland, mit Charlie, Zara, Cal und Beryl war ganz nett, aber nicht grad so spannend, aber schön fand ich, dass auch noch mal auf Ally zurück gekommen wurde.
Alles zusammen fand ich den Roman aber recht schön.
- Mathias Malzieu
Die Mechanik des Herzens
(443)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderIm Jahre 1874 in Edinburgh wird ein Kind geboren. Es ist die kälteste Nacht des Jahres und nicht alle werden sie überleben. Jack kommt auf die Welt, aber sein Herz schlägt nicht. Die Hebamme, Dr.Madeleine, hat aber eine Idee. Sie holt eine alte Kuckucksuhr und setzt sie Jack ein. Es dauert nicht lange und sein Herz beginnt zu schlagen. Bei der Ärztin wachsen noch weitere Kinder auf und für jeden Fall hat sie eine ausgefallene Idee. Jacks Herz schlägt manchmal ganz laut und wild und als er endlich einen Ausflug in die Stadt wagen darf, da überschlägt es sich fast. Er entdeckt ein wunderschönes Mädchen, sie singt sich quasi sofort in sein Herz. Dr. Madelein warnt ihn aber vor der Liebe, denn sie könnte mit seiner Uhr böses anstellen und ihn sein Leben kosten. Als sich dann auch vieles anderes verändert, wagt Jack die Suche nach seiner einzigen Liebe. Man muss sich auf diese wunderbare Geschichte einlassen und taucht ein in eine faszinierende, märchenhafte Welt. Wie bei "Edward mit den Scherenhänden" im Film von Tim Burton trifft man einen Jungen, der anders ist und doch lieben will. Skurril, märchenhaft, romantisch, spannend, anders. Toll!
- Ildefonso Falcones
Die Pfeiler des Glaubens
(95)Aktuelle Rezension von: Maimouna19Schauplatz von Ildefonso Falcones „Die Pfeiler des Glaubens“ ist das Andalusien im 16. Jahrhundert. Es ist die dunkle Zeit des Konfliktes zwischen Islam und Christentum und umfasst die Zeit vom Aufstand der spanischen Mauren in 1568 bis zur ihrer endgültigen Vertreibung aus Spanien. In dieser Zeit lebt der junge Maure Hernando Ruiz, dessen Geburt die Folge einer Vergewaltigung seiner muslimischen Mutter durch einen katholischen Priester ist. Sein Stiefvater, ein muslimischer Maultiertreiber, sieht in ihm nur den verhassten Christenbastard. Hernando wird von allen maurischen Bewohnern des Dorfes der „Nazarener“ genannt, da er in christlicher Religion unterrichtet wird. Doch in seinem Innersten ist und bleibt er Moslem, wird auch im Koran unterrichtet und kann Arabisch schreiben.
Auf über 900 Seiten wird nun die Geschichte von Hernando erzählt, der sein Leben dem Kampf um das Überleben seines Volkes und seiner Kultur sowie der Aussöhnung der beiden Religionen widmet.
Falcones „Kathedrale des Meeres“ habe ich mit Begeisterung gelesen, das Buch hat mich bis zur letzten Zeile gefesselt. Bei „Die Pfeiler des Glaubens“ war leider das Gegenteil der Fall, ich war mehrmals versucht, es einfach abzubrechen.
Das Buch ist nach dem typischen Schema eines historischen Romans gestrickt: Kämpfe, Intrigen, Vertreibungen, gleich mehrere Liebesgeschichten. Der Erzählstil ist allerdings recht schlicht, die Figuren bleiben blass und die Überfrachtung der Geschichte mit Details erzeugt keinerlei Spannung, sondern Langeweile pur.
Der Funke ist bei mir nicht übergesprungen, das Buch hatte echte Längen und es mangelte an Tiefe. Eigentlich schade, denn das Thema – Konflikte zwischen Christentum und Islam – ist nach wie vor aktuell und auch historisch wurde sehr sorgfältig recherchiert.
Mein Bedarf ist nach dieser Lektüre erstmal für lange Zeit gedeckt, so schnell kommt mir kein historischer Roman mehr auf den Lesestapel!
- Jessie Burton
Das Geheimnis der Muse
(140)Aktuelle Rezension von: MaFuWas wie eine Liebesgeschichte startet, entwickelt sich zu einem Beziehungsdrama rund um ein spektakuläres Kunstwerk. In Spanien im Jahr 1936 entstanden, taucht es im London der 1960er wieder auf. Odelle, eine junge Frau aus der Karibik, versucht das Rätsel seiner Herkunft zu lösen.
Lesefutter ist das erste, was mir zu diesem Buch einfällt. Gut geschrieben, auch spannend, aber irgendwie bleibt es immer an der Oberfläche, ich bekomme kein genaueres Bild von der Personen. Gern eine Empfehlung als Urlaubslektüre, wenn man mehr als eine Liebesgeschichte von einem Buch erwartet, aber für ein FünfSterneBuch reicht es leider nicht.
- Paulo Coelho
The Alchemist
(94)Aktuelle Rezension von: be_my_bookmate„𝕋𝕙𝕖𝕣𝕖 𝕚𝕤 𝕠𝕟𝕝𝕪 𝕠𝕟𝕖 𝕥𝕙𝕚𝕟𝕘 𝕥𝕙𝕒𝕥 𝕞𝕒𝕜𝕖𝕤 𝕒 𝕕𝕣𝕖𝕒𝕞 𝕚𝕞𝕡𝕠𝕤𝕤𝕚𝕓𝕝𝕖 𝕥𝕠 𝕒𝕔𝕙𝕚𝕖𝕧𝕖: 𝕥𝕙𝕖 𝕗𝕖𝕒𝕣 𝕠𝕗 𝕗𝕒𝕚𝕝𝕦𝕣𝕖."
Wir begleiten einen Schäfer auf seinem persönlichen Lebensweg zur Erfüllung seiner Träume. Dieser führt ihn durch verschiedene Orte, er trifft Menschen mit unterschiedlichen Intentionen, macht Fortschritte und erleidet Rückschläge. Dabei kommt er immer wieder zu wichtigen Erkenntnissen über das Leben, die Menschen und sich selbst.
Mir gefällt die entschleunigte Erzählung, die mit vielen spirituellen Denkanstößen gespickt ist. Für mich geht es vor allem darum, für seine Träume einzustehen und auch mal Risiken eingehen. Scheitern gehört dazu und daraus erwachsen neue Chancen. Es geht darum zu lernen, das Verlust auch ein Stück weit zum Leben gehört und man trotzdem so viel zu gewinnen hat. Es ist wichtig zu wissen wohin man möchte und dennoch flexibel auf die Umstände des Lebens reagieren zu können, denn nicht alles was passiert können wir beeinflussen, aber durchaus wie wir damit umgehen.
Ich habe den Alchemisten vor Längerem auf deutsch gelesen und jetzt nochmal auf englisch. Ein Buch was ich mit Sicherheit nicht zum letzten Mal gelesen habe. Stellenweise wird es für meinen Geschmack etwas zu religiös/spirituell, aber insgesamt wirklich ein lesenswerter Klassiker.
- Tanja Kinkel
Mondlaub
(118)Aktuelle Rezension von: Akantha„Mondlaub“ von Tanja Kinkel beschäftigt sich mit der Situation in Granada zwischen 1471 und 1492, dem Finale der Reconquista, der Wiedereroberung des heutigen Andalusien durch christliche Könige. Protagonistin ist Layla, die Tochter der zweiten Ehefrau des Emirs von Granada. Da ihre Mutter allerdings als Christin in die Alhambra kam, schlägt ihnen von vielen Seiten Missgunst entgegen. Leitfiguren der Reconquista sind Isabella und Ferdinand, an deren Hof in Kastilien Layla, als Doña Lucia, den Untergang von Al-Andalus miterlebt.
Die Protagonistin Layla ist sehr authentisch, vor allem, da sie nicht perfekt und makellos ist, wie so viele Protagonisten anderer Bücher. Als „verhungerte Katze“ wird ihr Aussehen von Feinden beschrieben, aber auch sie selbst erkennt ihre zu lange Nase und knochige Statur. Sie definiert sich allerdings nicht darüber, sondern über ihre Heimat, Herkunft und Kultur, was sehr gut in den Fokus der Geschichte passt.
Hier liegt die große Stärke der Erzählung: die muslimisch-arabische Kultur auf der einen Seite und die christlich-kastilische Kultur auf der anderen (sowie am Rande die jüdische) werden sehr anschaulich und wortgewaltig geschildert. Man lernt viel darüber und vor allem auch über das konfliktreiche Dreieck in dem sich diese drei Weltreligionen befanden, oder vielleicht heute auch noch befinden, denn der Leser kann durchaus Rückschlüsse für die heutige Zeit ziehen.
Die Handlung ist zuweilen leider etwas zäh. Layla hadert mit ihrem Schicksal und ihrem Wunsch nach Rache und ist die Personifikation des kulturellen Konflikts. Leider passiert aber streckenweise nicht viel, sodass ich mich manchmal zum weiterlesen zwingen musste und nicht von Neugier getrieben wurde. Dementsprechend kann ich auch nicht nachvollziehen, warum der BuchJournal auf der Rückseite mit „Ein spannender […] Roman“ zitiert wird.
Der Schreibstil ist außerdem an manchen Stellen anstrengend. Einige Sätze musste ich mehrfach lesen, bis sich mir der Sinn erschloss. Dies wird zudem dadurch erschwert, dass auf arabischer Seite zum Teil dieselben– oder zumindest ähnliche - Namen für unterschiedliche Charaktere verwendet werden. Der andere Fall ist allerdings auch problematisch: gerade unter den kastilischen Edelleuten wird eine Person teilweise mit mehreren Namen betitelt. Dies hat den Lesefluss etwas gehemmt.
Über eine Anwandlung der Erzählung habe ich sehr viel nachgedacht. Es gibt in der Geschichte eine Art Geisterscheinung, die viele sicher als einen Hauch von Fantasy in einer historischen Geschichte beschreiben würden. Dies gefiele mir gar nicht, da ich historische Romane gerade auch schätze, weil sie grundsätzlich frei von solchen Aspekten sind. So habe ich es lange Zeit als Einbildung der Protagonistin betrachtet, als Personifizierung ihres Leidens und ihrer Wünsche und zum Teil wahnhafter Vorstellungen. Es hat im Laufe der Geschichte allerdings immer mehr Willenskraft meinerseits gebraucht, um von dieser Interpretation überzeugt zu bleiben. Unabhängig davon, was nun stimmt (der Intention der Autorin entspricht), gibt es hierfür weitere Abzüge in meiner Bewertung.
„Mondlaub“ ist eine bildgewaltige Schilderung einer beeindruckenden Epoche in der Herrschaft Granadas. Der Mangel an Handlung beziehungsweise Spannung, sowie der gestörte Lesefluss und der vermeintliche (?) Fantasy-Aspekt dämpfen meinen Enthusiasmus allerdings auf 3 von 5 Sternen. - Jürgen Todenhöfer
Die große Heuchelei
(46)Aktuelle Rezension von: mabuerele„...Der Untergang einer Zivilisation beginnt an dem Tag, an dem ihre Werte in der Welt nicht mehr respektiert werden. Und an dem die Mehrheit ihrer Bevölkerung nicht mehr bereit ist, für sie Opfer zu bringen...“
Der Autor setzt sich in 21 Kapiteln damit auseinander, was die Außenpolitik der westlichen Staaten wirklich antreibt. Dazu begibt er sich an die Stellen von Krieg und Vertreibung und beschreibt sein Erleben. Er denkt Heuchelei und Widersprüche auf.
Der Schriftstil des Buches lässt sich gut lesen. Allerdings neigt der Autor zum Dozieren. Das wirkt ab und an etwas belehrend.
Das Buch mit einem Besuch von Mossul. Das Erleben von Krieg und Tod nutzt er, um moralische Werte des Westens zu hinterfragen. Dann führt ihn der Weg nach Gaza. Er listet die Kriegstoten, insbesondere die Zahl der Zivilisten auf beiden Seiten auf.
Die besonderen Stärken des Autors liegen in der historischen Analyse, die als nächstes Kapitel folgt. Sehr genau geht er auf die Erfolge im Nahen und Mittleren Osten in der Vergangenheit ein. Das geschieht sachlich und fundiert. So zählt er folgende Leistungen auf.
„...In der Medizin beschrieb sie erstmals den kleinen Blutkreislauf korrekt und erkannte die Versorgung des Herzens durch Koronargefäße. In Mathematik verdanken wir ihr die Einführung der Dezimalzahlen...“
Außerdem vergleicht er Islam und Christentum anhand von Auszügen aus Koran und Bibel. Für den Niedergang der islamischen Kultur nennt er zwei mögliche Ursachen.
Jemen, Irak und Syrien sind weitere Themen. Kritisch beleuchtet wird vor allem die Politik Amerikas.
Viel Raum nimmt das Thema Terrorismus ein. Auch hier weist er darauf hin, dass diese Methode Jahrhunderte alt ist und belegt das mit Beispielen. Den folgenden Satz sollte man sich gut durch den Kopf gehen lassen:
„...Der Terrorismus des Mittleren Ostens ist die illegitime Antwort auf die illegitimen Kriege des Westens...“
Die Rolle des Journalismus ist ebenfalls ein Thema des Buches.
Fotografien ergänzen die Ausführungen. Anmerkungen und ein Sach- und Wortregister schließen das Buch ab.
Als Leser muss ich nicht an jeder Stelle der gleichen Meinung sein wie der Autor. Das Buch aber zwingt zum Überdenken der eigenen Position und bringt aktuelle Probleme unserer Zeit gekonnt auf den Punkt.
- María Dueñas
Wenn ich jetzt nicht gehe
(90)Aktuelle Rezension von: awogfliWas für eine Lese-Qual war dieses langatmige Abenteuerbuch fast ohne Abenteuer, diese furchtbare Schmonzette. Ich fragte mich die ganze Zeit, was die Spanier so an dieser Autorin und ihrer Art zu erzählen finden. Dramaturgisch hat dieses Werk die Qualität einer Telenovela mit gefühlten 1000 Folgen, die Handlung ist alles andere als rasant, es passiert sehr wenig aber es zieht sich ewig laaang. Sprachlich hatte ich ohnehin keinen Anspruch an dieses Werk. Ständig zählte ich die Seiten, die ich noch lesen musste, aber wegen der Autorinnenchallenge habe ich bis zum Ende durchgehalten.
Am Ende ist ist der beinharte Abenteurer auch noch in einer romantischen schmalzigen Verwicklung gefangen, ihm schlottern die Knie und Schmetterlinge flattern im Bauch - wäh das ist furchtbar und total glaubwürdig (Ironie off). Ganz zum Schluss wollte ich aber dann auch wie bei einem Autounfall, bei dem man nicht wegschauen kann, wissen, wie die Autorin die gesamten Intrigen auflöst.
Fazit: Wer kein Spanier ist und Telenovelas nicht liebt, sollte tunlichst die Finger von diesem Buch lassen. - Karen Swan
Das Leuchten eines Sommers
(32)Aktuelle Rezension von: Svenja_Charlotte steht mitten im Leben. Sie hat einen interessanten Job, steht kurz vor Ihrer Traumhochzeit und ist mit sich selbst im Reinen. Als sie kurz vor ihrer Hochzeit für ihren Arbeitgeber noch schnell einen Job in Madrid erledigen soll ahnt sie nicht, dass dabei plötzlich ihr eigenes Leben ins Wanken gerät, denn ohne es zu ahnen holt sie dabei ihre Vergangenheit und damit auch eine wohl noch nicht ganz vergessene Liebe ein.
Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt, die am Ende zusammenführen. Zum Einen erhält Charlotte den Auftrag sich um eine ungewöhnliche Erbschafstangelegenheit einer der bekanntesten und mächtigsten Familien Spaniens zu kümmern. Ihr ursprünglicher Plan die Angelegenheit routinemäßig kurz und knapp zu lösen verläuft relativ schnell im Sande und so bildet die Recherche für diese ungewöhnliche Erbschaft den zweiten Handlungsstrang. Es ist eine Reise in die Vergangenheit, deren Wirkung jahrzehntelang angehalten hat.
Diese Buch ist mein zweiter Roman von Karen Swan, den ich gelesen habe und es wird nicht mein letzter sein. Der Schreibstil ist harmonisch und den unterschiedlichen Ereignissträngen ist gut zu folgen. Was ich bisher an ihren Büchern besonders mag ist, dass dem Leser immer etwas zum Nachdenken mitgegeben wird: "Den Leuten ist. Ich klar, dass plötzlicher Reichtum die Einstellung zu Geld nicht verändert, sondern zu verstärkt... Man vereinsamt, zieht sich zurück, man misstraut allem und jedem."
- Sigrun Dahmer
Liebe, Mia, Sevilla
(31)Aktuelle Rezension von: Amelia_SunsignVielen Dank an Digital Publishers, dass ich den Roman ''Sommerküsse in Sevilla'' (Neuauflage, zuvor: Liebe, Mia, Sevilla) lesen und rezensieren darf.
Mia, die eigentlich in Köln arbeitet, befindet sich in einem Leben, das völlig festgefahren zu sein scheint -sie möchte etwas ändern und erinnert sich an ihre Studienzeit in Spanien. Sie hat einen eher langweiligen Job als Flirt-Coach in Köln, träumt aber sich immer öfter zurück nach Spanien, wo sie auch damals Rafa, ihre große Liebe, kennenlernte - es war ein Jahr voller Abenteuer im Süden Spaniens, in Andalusien. Aber die beiden haben sich aus den Augen verloren, da Mia wieder nach Deutschland zurückkehrte.
Mia entschließt kurzerhand ein Jobangebot als Journalistin einer spanischen Boulevardzeitung anzunehmen, obwohl sie dort viel arbeiten muss, eher unterbezahlt ist und ihr Chef Gonzalo extrem streng zu sein scheint. Es scheint wenig Spaß zu machen, aber Hauptsache sie ist wieder in Spanien und damit Rafa ein Stückchen näher...
Sie möchte den Zauber ihres Auslandsjahres noch einmal erleben und begibt sich auf die Suche nach Rafa...Beinahe wird sie durch ihren Artikel über das Colegio Heidelberg verklagt, weil sie aufdeckt, dass einige der Schüler und Schülerinnen Drogen nehmen. Ihr Job birgt mehr Herausforderungen als erwartet... Ihr attraktiver Chef Gonzalo hilft ihr aus der Patsche, obwohl er sie oft auf die Palme bringt und unausstehlich ist... Mia begegnet wie durch einen Zufall, Rafa, der aber bereits verheiratet ist, aber unglücklich ist...Sie spürt dennoch, dass er der richtige ist.
Mia befindet sich in einer Achterbahn der Gefühle... für wen schlägt ihr Herz Letzen Endes - Rafa oder Gonzalo?
Fazit: Unglaublich spannend, da man erst gegen Ende weiß, wen Mia tatsächlich in ihr Herz geschlossen hat. Die Tour durch Andalusien und die Beschreibungen von der Stadt Sevilla sind ein weiterer Pluspunkt. Der Roman ist genau nach meinem Geschmack. Empfehlung!
- Nerea Riesco
Der Turm der Könige
(39)Aktuelle Rezension von: Felis2305Ein sehr schöner historischer Roman über eine Wette, die allerdings der Fiktion entsprungen ist.
Die Story ist jedoch extrem gut recherchiert und auch bei Nachforschungen valide.
Einen Stern Abzug gab es jedoch wegen des Klappentextes, dieser impliziert das die Geschichte im 13. Jahrhundert spielt, in Wirklichkeit spielt sie nahezu ausschließlich im 18. und 19. Jahrhundert… - Gerd Ruebenstrunk
Arthur, Band 2: Arthur und der Botschafter der Schatten
(119)Aktuelle Rezension von: DoraLupinDen vergessenen Büchern droht nach der ersten Mission erneut Gefahr und Larissa erhält eine geheimnisvolle Nachricht die ihre Welt ganz schön ins Wanken bringt... Larissa und Arthur müssen das "Buch der Wege" finden um Antworten auf die Fragen zu erhalten...
Dies ist der zweite Teil einer wunderbaren Reihe die sich auf die Suche sehr besonderer, alter Bücher konzentriert. Der Schreibstil ist kindgerecht und leicht verständlich, die Städte werden sehr bildhaft beschrieben, sodass man am liebsten selbst gleich dorthin Reisen möchte!
Arthur und Larissa sind sympathische Protagonisten, die sich auf eine gefährliche Suche nach den Büchern machen müssen. Es geht diesmal nach Cordoba und Dubrovnik. Die Story ist temporeich erzählt und verbindet wunderbar die Liebe zu Büchern mit dem Abenteuer in fremden Städten. Action und Spannung sind da vorprogrammiert und die Handlung reißt einen regelrecht mit, sodass man das Buch schwer aus der Hand legen kann.
Fazit: Tolles Abenteuer für Buchliebhaber und Abenteurer!
- Kirsten Boie
Alhambra
(117)Aktuelle Rezension von: Sarah_NmsEine Zeitreise ins alte Spanien. Leider weniger spannend oder magisch wie erwartet. Vielmehr geht es darum, dass Menschen schon immer wegen Relegion, Nationalität, Aussehen oder ähnliche ausgeschlossen oder gejagt wurden. Leider mit einer nervigen Hauptfigur und eben wenig Spannung. Sieht mein Sohn leider auch
- Emma Wagner
Das Geheimnis von Granada
(51)Aktuelle Rezension von: SonjasBookWorldKlappentext:
Granada in der Franco-Ära: Für den jungen Gitarrenbauer Diego und die Schneiderin Mina ist es die Zeit ihrer großen Liebe. Aber die Diktatur verlangt den Menschen viel ab, Armut, Angst und Überwachung bestimmen das Leben. Mina und Diego kämpfen für eine gemeinsame Zukunft in Freiheit und ahnen nicht, wie hoch der Preis ist, den sie für ihre Liebe zahlen werden …
Jahrzehnte später macht die deutsche Ärztin Marisol sich Hals über Kopf auf den Weg nach Granada, um ihre spanischen Großeltern zu besuchen – dem geliebten Großvater geht es schlecht. Kaum angekommen, lernt Marisol den verschlossenen Fabio kennen, der sie auf eine rätselhafte Weise anzieht. Während die junge Frau in die verschlungenen Pfade ihrer Familiengeschichte eintaucht, scheint Fabio sein ganz eigenes Spiel zu spielen …
Meinung:
Was für ein Roman!! Ich habe das Buch gerade beendet und bin tief bewegt. Aber von vorne: Wir verfolgen abwechselnd die Geschichte von Mina im Jahr 1974 und von Marisol in der Gegenwart. Marisol möchte sich um ihren Großvater kümmern, einem Geheimnis auf die Spur kommen und mit der Vergangenheit Frieden schließen. Und Mina möchte einfach nur glücklich sein mit ihrem Freund Diego und steht dabei immer wieder vor neuen Hindernissen. Beide Frauen sind stark und müssen dramatische Ereignisse verkraften.
Das Teile dieses Romans auf wahren Begebenheiten beruhen macht die Geschichte umso dramatischer und bewegender. Ich möchte nicht Spoilern, daher kann ich an dieser Stelle nicht so viel verraten, aber da tun sich Abgründe auf, die einfach furchtbar sind!
Gleichzeitig enthält die Geschichte auch so viel Schönes. 😍 Die Liebesgeschichte der Protagonisten zum Beispiel ist so schön und gleichzeitig herzzereisend. 😍💔 Oder die wunderbaren Beschreibungen von Granada und des Lebens dort. Außerdem gab es Twists die ich absolut nicht habe kommen sehen oder erst ganz kurz vorher. Ein rundum gelungener Roman, für den ich sehr gerne eine Lese-Empfehlung gebe!
Fazit: 5/5 Sternen
- Alli Sinclair
Die Tänzerin
(23)Aktuelle Rezension von: EisAmazoneWir werden von Charlotte mitgenommen auf eine Reise nach Spanien mitgenommen, doch nicht nur das, nicht nur jetzt und hier. Wir begleiten sie auf einer Reise, die sie für Ihre Großmutter Katarina antritt um deren Vergangenhiet einen Teil mit auf zu arbeiten. Wir reisen also auch und vor Allem in das Spanien um 1950, in die Ziet des Francoregiemes. Zu Anfang wissen wir eigentlich genauso wenig über diese Vergangenheit, über die Charlottes Großmutter stets schweigsam war, wie sie selbst, doch nach und nach lichtet es sich durch Sequenzen, in denen wir in die Zeit des Francoregimes reisen und können uns mitreißen lassen vom Flamenco, vom spanischen Lebensgefühl, aber auch von der Angst, die zu dieser Zeit herrschte.
Indess begleiten wir aber eben auch immer Charlotte, wie sie diese Vergangenheit zu ergründen, zu verstehen versucht und nach und nach selbst vom Flamenco eingenommen wird und von diesem, ihm innewohnenden Lebensgefühl.Alli Sinclair hat einen unglaublich berührenden Roman geschrieben, in den man sich unglaublich gut einfinden kann. Sie schriebt so wundervoll bildlich, detailliert und einnehmend, aber gerade eben doch nicht überladen, dass man sich fühlt, als wäre man selbst in Granada, als würde man in einer kleinen Bar sitzen, den elektrisierenden Gitarrenklängen lauschen und den Tänzerinnen zusehen, wie sie sich völlig im Tanz verlieren, mit ihrem Herzen, ihrer Seele, allem was sie haben, denn Flamenco ist kein Tanz, er ist ein Lebensgefühl und das wird einem bei dieser Lektüre auch ganz ohne die Musik zu hören, ganz ohne die Tänzerin zu sehen oder dem Sänger an den Lippen zu hängen nur allzu bewusst.Hut ab, ein absolut gelungener, stimmiger und runder Roman.
- Kristina Magdalena Henn
Ostwind - Aufbruch nach Ora
(20)Aktuelle Rezension von: Annabeth_BookKlappentext:
Für immer vereint..
Mika scheint endlich angekommen zu sein: Seit einem Jahr wohnt sie nun auf Kaltenbach, kann Ostwind sehen, wann immer sie möchte und auch Milan, der jetzt auf dem Hof arbeitet, ist an ihrer Seite. Außerdem ist Mika eine kleine Berühmtheit: Pferdebesitzer aus ganz Deutschland legen weite Strecken zurück, um das Therapiezentrum Kaltenbuch zu besuchen. Alles könnte perfekt sein. Doch dann gibt es ein schreckliches Gewitter ausgerechnet in der Nacht, in der Milans Schimmelstute ihr Fohlenzur Welt bringt- und am Morgen danach ist nichts mehr, wie es war..
Autorin:
Kristina Magdalena Henn wurde 1977 in Trier an der Mosel
geboren.Seit 2007 schreibt sie zusammen mit Lea Schmidbauer Drehbücher, unter anderem die romantische Komödie „Groupies bleiben nicht zum Frühstück“ und zuletzt das Pferdeabenteuer „Ostwind“. „Ostwind – Rückkehr nach Kaltenbach“ ist die Fortsetzung ihres Originaldrehbuchs in Romanform und gleichzeitig ihr Debüt als Schriftstellerinnen.
Lea Schmidbauer wurde 1971 in Starnberg am Starnberger See geboren. Seit 2007 schreibt sie zusammen mit Kristina Magdalena Henn Drehbücher, unter anderem die romantische Komödie „Groupies bleiben nicht zum Frühstück“ und zuletzt die Pferdeabenteuer „Ostwind“, „Ostwind – Rückkehr nach Kaltenbach“ und "Ostwind - Aufbruch nach Ora". Diese sind die Fortsetzungen ihrer Originaldrehbücher in Romanform.
Vorleserin:
Anja Stadlober wurde 1984 in Freisbach geboren. Sie ist eine österreichische Schauspielerin und Synchronsprecherin. Bekannt wurde sie durch die Schlosseinstein-Serie und hatte dann danach verschiedene Rollen. Im Moment arbeitet sie im Großteil als Synchronsprecherin.
Inhalt:
Als Mika von einem anstrengend Ausritt mit Ostwind nachhause kam. Hat sich ihr ganzes Leben geändert. Sie war in einen Schneesturm gekommen und dieser war so stark das 34, das Pferd von Milan, Mikas Freund tot ist. Und dieser kann Mika jetzt nicht mehr in die Augen schauen.
Meine Meinung:
Ich habe mich sehr gefreut, als ich das Hörbuch als Rezensionsexemplar bekommen habe. Aber es hat leider ein bisschen gedauert bis ich es anhören konnte, aber ich wurde zum Glück nicht enttäuscht.
Das Hörbuch ist äußerst spannend, das man gerne eine Stunde, still und ohne Handy im Zimmer sitzt.
Die Stimmte von Anja Stadlober, ist äußerst angenehm anzuhören und man hört ihm gerne zu.
Zu der Story selbst, wie schon gesagt ist sehr spannend und machst Spaß zu hören. Somit haben hier auch die beiden Autorinnen, eine tolle Arbeit geleistet.
Und ich hoffe das ich, bald mehr von dem Trio höre, das es echt toll ist. - Mathias Malzieu
La Mécanique du coeur
(2)Aktuelle Rezension von: Sandrica89Honnêtement, j'ai d'abord regardé le film dès que j'ai vu le DVD dans les magasins. Et grâce à ce film, j'ai vu qu'il existe une lecture d'un auteur français connu. Donc, après que j'ai regardé le film, et il me plaisait vraiment beaucoup mime avec des chansons, j'ai voulu absolument lire la lecture. Vu que j'habite en suisse-allemande, il n'existait qu'en allemand. Mais c'était égale, je voulais la life et je trouvais la lecture vraiment super bien. Ce n'est pas à cent pourcent la même histoire, mais les deux versions me plaisait. Donc, je me suis rendu compte que cette histoire me plaisait, il y a des éléments effrayants et mystique que j'aime bien, je voulais absolument posseder la lectrue originale en française. Et voilà... je l'ai enfin!J'admets que ce n'était pas vraiment facile pour moi de lire en français, il y a des mots que je n'ai jamais entendu, mais je trouvais quand-même plus ou moins facile à lire. La plume de l'auteur est très claire et agréable, donc j'ai pu comprendre l'histoire et suivre des actions. Bon, des fois mon dictionnaire a du m'aider, mais comme ça je pouvais améliorer mon français et apprendre des nouveaux mots.
Sur l'histoire: C'est quelque chose de nouveau, comme une lecture de Tim Burton. Ma curiosité était là tout au début.J'aime bien des personnes dans l'histoire, chacun est spéciale et unique. Surtout le petit Jack. Je comprenais tout à fait qu'il veut vivre sa vie même avec son coeur mécanique, mais des fois je voulais le battre. Néanmoins, l'histoire d'amour de lui et Miss Acacia était tellement déchirante et romantique, plein de drame et d'émotions. Miss Acacia ne remarque pas qu'elle est une fille adorable, ou bien elle ne veut pas le voir. Elle se cache derrière des yeux faibles, je trouvais ça vraiment dommage mais elle est toujours prête à riposter ce que je trouvas hyper drôle et rafraîchissant. Elle aime Jack de tout coeur, mais en même temps, elle ne veut pas accepter que son coeur coucou est nécessaire pour rester vivant, elle pensait que ce n'est qu'une accessoire. Je l'avais pas compris pourquoi...Jack l'aime encore plus que n'importe quoi/qui, il est prêt de faire tout pour elle juste pour rester avec elle à jamais. C'est tellement romantique, j'aimais bien comment il l'avait séduit, par contre sa jalousie me portais sur les nerfs. Il réagissait trop intensive, c'est normale que Miss Acacia ne voulait plus, surtout quand Joe rentrait dans sa vie. Après tout, on comprenait enfin, pourquoi Joe l'avait terrorisé des années à l'école, mais même après des années, il ne jouait pas faire. La fin de l'histoire m'a déchiré, tué... Il était en coma à cause d'elle pendant trois ans et pourtant, il n'a pas appris ses fautes et les fait de nouveau... Pourquoi Jack?? La réaction de Miss Acacia est totalement compréhensible, je réagissais comme elle, honnêtement. Par contre, je ne comprenais pas la décision, ou plutôt la vérité du coeur mécanique de Jack. Madeleine agissait d'une façon très égoïste et je fumais à cause de ça. Le pauvre Jack retournait à Edimbourg juste pour revoir sa famille, dès qu'il réalisait qu'il a tout perdu, et une surprise horrible l'attendait. Ce fait me faisais tellement triste, même après ces actions fautives il ne méritait pas ça.
- Åke Edwardson
Die Rache des Chamäleons
(3)Aktuelle Rezension von: MissStrawberryPeter Mattéus erhält einen seltsamen Umschlag – darin Fotos von seiner Familie. In einem Schließfach wartet ein Handy auf ihn, das auch sofort anfängt zu klingeln, als er es findet. Man befiehlt ihm, mit seiner Frau aber ohne die beiden Töchter nach Spanien zu fliegen. Die Tickets hat Rita, seine Frau, schon erhalten. Peter gerät in Panik und weiß nicht, wie er Rita das alles erklären soll.
Die Story ist im Präsens erzählt – das allein macht es mir schon schwer, mich hineinfallen zu lassen. Zudem ist sie sehr trüb und düster. Das ist leider bei Skandinaviern oft der Fall. Aber hier ist es extrem und zieht runter. Die Spannung fehlt mir – und wenn welche da ist, verläuft sie doch wieder im Sande. Die Geschehnisse erscheinen unglaublich sinnlos, weil der Leser/Hörer sowenig weiß, wie Rita, die Frau von Peter Mattéus. Natürlich ist es für den Leser schön, wenn er nicht alles sofort weiß – aber hier weiß man einfach zu wenig. Ständig wartet man auf Erklärungen, die irgendwie nie kommen. Einzig der Fakt, dass jemand Peter unter Druck setzt, dazu seine Familie als Schachfiguren benutzt und Peter einige Leichen im Keller haben muss, ahnt man. Tja, und dann .... nichts!
Selten hat mich ein (Hör-)Buch so unzufrieden zurückgelassen. Da ändert leider auch die brilliante Lesung durch Wolfram Koch nichts. Ebensowenig die Zick-Zack-Wendungen am Ende, die mehr verwirren, denn interessant sind oder wirken. Schade! Zum Glück habe ich es gehört und nicht gelesen. Empfehlen kann ich es allerdings nur jenen, denen ein Thriller/Krimi gar nicht düster und depressiv genug sein kann. In meinem Bekanntenkreis gibt es niemanden, dem ich diesen Geschmack zutraue ....!
- Britta Meyer
E-Mails aus dem Süden
(24)Aktuelle Rezension von: AnneMayaJannika
Inhalt:
Frau Meyer ist in den Urlaub gefahren, nach Spanien. Dort trifft sie auf die typischen Urlaubsgefahren (Familien mit Kindern) und erliegt dem normalen Ferienwahn (im Urlaubsland ist es ganz toll und zu Hause langweilig).
Drei Geschichten aus dem Leben.
Meine Meinung:
Alle drei Kurzgeschichten in dieser "Urlaubsreihe" haben den Untertitel ohne Umlaute, was der spanischen Tastatur geschuldet sein soll. Das was als Gag oder Widrigkeit des Lebens dargestellt wird, wird aber gar nicht ausgelebt, denn Frau Meyer benutzt Umlaute bzw. ihre deutsche Umsetzung.
Dabei frage ich mich, ob es wirklich so schwer ist einen Text zu schreiben ohne Umlaute, also landestypische Sprachspezifika.
Den Geschichten selbst fehlt ein wenig der Biss, den Britta Meyer sonst an den Tag legt. Es fehlt ein wenig die Übertreibung, die es dann gerade so realistisch und wieder erkennbar macht. Den dahinplätschernden Urlaubsalltag und die Langeweile haben wir doch alle jeden Tag, da brauche ich nicht drüber zu lesen.
Fazit:
Dieser Text enthält ein Ä und zwei Üs :-) - Claus Mikosch
Der kleine Garten am Meer
(15)Aktuelle Rezension von: Kristall86„Señor Gonzalez und der Garten des Lebens“ verrät schon ein wenig worum es geht. Autor Claus Mikosch nimmt uns auf eine besondere Reise mit....glaubt er zumindest. Ich muss gestehen, das ich mit Protagonist Niklas und eben Señor Gonzalez so meine Schwierigkeiten hatte. Mikosch Schreibstil ist sehr leicht und beschwingt aber die Konversation zwischen den beiden Herren zieht sich wie Kaugummi, ohne dabei eine große nennenswerte Erkenntnis an den Tag zu legen. Es gibt zudem auch einige Verallgemeinerungen, vermeintlich typische Erkenntnisse zur Landwirtschaft die hier und da wirklich haarsträubend sind und somit das Lesen für mich wirklich erschwert haben. Die beiden Herren besprechen das Thema Düngen und ich hatte meine liebe Not das Buch nicht gleich wieder zuzuklappen. Ich wohne selbst auf dem Land und kenne enorm viele Bauern...Mikosch beschreibt hier Themen die so in der Form nicht mehr aktuell sind. Die Menschen achten immer mehr auf gesunde und ungespritze Lebensmittel aus ökologischem Anbau oder Fleisch aus einer artgerechten Haltung. Und das sich in der Düngeverordnung etwas tut, merkt man sehr wohl wenn man ein wenig politisch interessiert ist. Ständig geht es in dem Buch um vergiftete Lebensmittel....das war mir einfach zu viel, zu langatmig und eben ohne nennenswerte Erkenntnis.
- Jo Thomas
Ein Sommer voller Schmetterlinge
(44)Aktuelle Rezension von: anne_foxDer Roman versetzt einen sofort in Urlaubsstimmung. Beti träumt vom Leben in der Sonne Spaniens und als Besitzerin einer Strandbar zusammen mit ihrem Verlobten. Doch kurz nach ihrer Ankunft in Spanien verläßt sie der Verlobt und nimmt sogar noch alles Geld mit. Unmöglich, doch Beti ist eine starke Frau mit vielen tollen Ideen. Als die Umstände sie auf eine Kirschplantage als Erntehelferin verschlägt, hilft sie dem Besitzer Antonio die Kirschplantage durch eine Wette zu erhalten. Sie wächst so sehr über sich hinaus das sie sogar den Flamengo wegen dieser Wette lernt.
Fazit:
Schöne Einblicke in die Landschaft von Spanien und deren Menschen, vor allen Dingen dem Flamengo der dem Leser durch die gute Beschreibung der Autorin sehr nahe gebracht wird.
Der Roman durch daruch zu Lesevergnügen - Rena Fischer
Das Leuchten vergangener Sterne
(76)Aktuelle Rezension von: Gila63Die 28 -jährige Nina ist eine erfolgreiche Unternehmensberaterin, doch ihr Job ist auch sehr nervenaufreibend. Vor allem, seit es immer wieder Ärger mit ihrer Kollegen Nils gibt. Als sie für einen großen Kunden ein archäologisches Projekt in Andalusien prüfen soll, will sie deshalb zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und plant gleich für den Anschluss einen entspannten Urlaub ein.
Da Nina von Archäologie keine Ahnung hat, unterstützt der Sachverständiger Olando Torres sie dabei, die Ausgrabungen vor Ort zu begutachten.
Angekommen in Sevilla trifft Nina auf den Grabungsleiter Dr. Taran Sternberg. Taran liebt seine Arbeit, aber das ewige Zittern darum, ob seine Projekte verlängert werden, genug Gelder reinkommen und er sie fortführen kann, zermürben ihn langsam.
Da kommt die Chance darauf, dass ein deutsches Unternehmen sein Projekt fördern will genau zur rechten Zeit. Doch ist sein Projekt wirklich förderungswürdig? Und welche Rolle spielt Orlando Torres in der Geschichte?Bisher habe ich von der Autorin ausschließlich Fantasy-Romane gelesen und war von jedem ihrer Bücher begeistert. Doch auch mit diesem Genre-Mix konnte Rena Fischer mich schnell packen.
Der Schreibstil der Autorin ist absolut fantastisch. Sie versteht es, mich durch eine sehr lebendige und bildhafte Erzählweise in den Bann zu ziehen und eine wunderbar, atmosphärische Stimmung zu erschaffen.
Rena hat die Schauplätze wunderbar beschrieben und ich hatte das Gefühl, bei den großen Prozessionen dabei zu sein und die Landschaft Andalusiens bildhaft vor meinen Augen zu sehen.Wir verfolgen die Geschichte aus den Perspektiven der drei Hauptprotagonisten.
Nina war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist eine taffe, erfolgreiche und selbstbewusste junge Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und auch einen kühlen Kopf behält, wenn nicht alles nach Plan läuft. Selbst als ihr Kollege Nils sie hinter ihrem Rücken in der Firma in ein schlechtes Licht rückt und beginnt, ihre Arbeit zu sabotieren, bleibt sie ruhig.
Taran ist mit Leib und Seele Archäologe, doch wenn sein aktuelles Ausgrabungsprojekt nicht verlängert wird, muss er sich nach einem neuen Job umsehen. Er ist deshalb auf das Geld von Ninas Kunden und somit von ihrem Gutachten abhängig.
Der dritte Protagonist ist Orlando. Er ist eine etwas zwielichtige Figur. Er hat den Job nur angenommen, um sein archäologisches Image etwas aufzupolieren. Er gerät schnell mit Taran aneinander, denn die beiden vertreten nicht nur unterschiedliche Ansichten was die aktuelle Forschung anbelangt, sondern interessieren sich auch noch für dieselbe Frau.Die Figuren haben Tiefgang und sind alle vielschichtig und interessant gestaltet. Doch auch die Nebenfiguren Romón und Sofia habe ich sofort ins Herz geschlossen.
Die Gefühle sind nachvollziehbar und die Liebe fällt nicht einfach vom Himmel.
Hervorheben möchte ich am Ende noch die tolle Recherchearbeit, die die Autorin geleistet hat. Egal, ob es sich dabei um das Thema Archäologie handelt und das große Fachwissen, dass dafür erforderlich ist, um das Setting Andalusiens oder um traditionelle Feste und Bräuche der Gegend. Alles ist perfekt recherchiert.Diese Story ist ein richtiger Gernre-Mix und so viel mehr als nur eine Liebesgeschichte. Neben der Lovestory lernen wir nicht nur auf einem Roadtrip das wunderschöne Andalusien kennen, sondern lernen viel über Archäologie und erleben nebenbei einen Krimi, in dem es um Hehlerei mit antiken Kunstschätzen und organisierter Kriminalität geht.
Mich hat Rena Fischer mit ihrer Story überzeugt und ich kann Euch das Buch nur wärmstens ans Herz legen. - Ulrich Brandt
Iberische Hitze
(12)Aktuelle Rezension von: Katharina_Dick94Eine Geschichte über einen alten Herren der seiner Schwiegertochter einen Gefallen tut und für ihre Freundin, privat in einem Selbstmordfall ermittelt. Denn diese glaubt nicht dass sich ihr Mann umgebracht hat. Doch hätte er sich am Besten raushalten sollen?
Die ersten 50 Seiten waren sehr langweilig!
Doch dann wurde es sehr spannend und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen😊
Was mich aber gestört hat sind die spanischen Sätze die immer wieder vorgekommen sind, diese habe ich immer überflogen da es mich nicht interessiert hat, es in Google zu übersetzen🙈
Denn erst als ich mit der Geschichte fertig war kamen die ganzen Übersetzungen der jeweiligen Kapitel. Da ich es als Ebook gelesen habe konnte ich davon nichts wissen 😂























