Bücher mit dem Tag "andrea gunschera"

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8 Bücher

  1. Cover des Buches Purpurdämmern (ISBN: 9783800057139)
    Andrea Gunschera

    Purpurdämmern

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Archer
    Als kleiner Junge sieht Ken sie zum ersten Mal: Marielle, ein wenig jünger als er. Er trifft sie in dem verlassenen Depot, in welches er sich regelmäßig vor seinem prügelnden, saufenden Vater flüchtet. Sie ist anders als er, von Kleidung, Reden, überhaupt. Und als sie plötzlich verschwindet, hinterlässt sie eine seltsame Blüte, die niemals verwelkt. Als Ken sie fast zehn Jahre später erneut trifft, wird er gerade von den kriminellen Freunden seines Bruders bedroht; doch plötzlich reißen dieses seltsame Mädchen und ein genauso seltsamer Fremder namens Santino aus seiner gewohnten Umgebung, gewohnten Stadt, sogar aus seiner gewohnten Welt. Denn es gibt viele Welten und Magie, und wer begabt ist, kann die Tore zu allen öffnen. Allerdings ist da noch eine Bedrohung, die ganze Welten zerstören könnte ...

    Dieses Buch liegt schon ewig auf meinem Sub. Einerseits hat mich der Klappentext angesprochen, andererseits die Romantasy-Art des Covers abgeschreckt. Und jetzt im Nachhinein finde ich, dass der Verlag der Autorin mit diesem Cover keinen Gefallen erwiesen hat. Die reinen Liebesgedönsleserinnen werden enttäuscht sein. Zwar gibt es Prinzessinnen und Prinzen, aber die Liebesgeschichte bleibt wunderbar dezent im Hintergrund. Dafür gibt es jede Menge Action und komplexer Erzählebenen, doch die Leser solcher Geschichten werden wie ich vom Cover her eher nicht nach dem Buch greifen. Und das ist echt schade, denn hier findet man einen richtig guten Schreibstil, krasse Ideen und ein recht unübliches Ende, das noch Fragen aufwirft. Und natürlich Santino! Was für eine mega Nebenfigur! Ein mächtiger Magier, der trotzdem auch ein genialer Schwertkämpfer ist, ab und zu aber sogar zur Pistole greift, wenn notwendig. Warum ich trotzdem nicht volle Punktzahl vergebe? Mir war die Sache mit dem Prinzen im Apfelhain ein bisschen zu sehr Klischee und wie gesagt: Zum Schluss blieben mir ein paar zu wichtige Fragen offen. Trotzdem gibt es hier von mir eine Empfehlung für alle, die den üblichen 08/15-Einheitsbrei nicht mehr sehen können.
  2. Cover des Buches Engelsbrut (ISBN: 9783802584060)
    Andrea Gunschera

    Engelsbrut

     (90)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Reporterin Eve Hess glaubt einen interessanten Fall an der Angel zu haben, doch dann gerät sie in Lebensgefahr. Hat sie es hier überhaupt mit Menschen zu tun? Nicht nur der Maler Alan Glaser der bei ihr starke Emotionen weckt, scheint unnatürlich stark und mit einer annormal schnellen Heilung gesegnet zu sein ...

    Endlich habe ich diesen Roman von meinem SUB (Stapel ungelesener Bücher) befreit, und hatte ehrlich gesagt gar keine großen Erwartungen an ihn. Mittlerweile habe ich einige Bücher dieser Art gelesen und nicht alle fand ich gut. Tatsächlich aber hat „Engelsbrut“ mich überraschend gut unterhalten.

    Das liegt allerdings nicht an der Protagonistin, die mir schnell auf die Nerven ging. Trotzig wie ein Kind begibt sie sich wieder und wieder in gefährliche Situationen und kann von Glück sagen, dass sie immer auf Neue gerettet wird. Auch ihre Gefühle für Alan wirken auf mich ziemlich aufgesetzt.

    Gut, dass nicht nur aus ihrer Perspektive erzählt wird. Die anderen Charaktere gefallen mir besser. Vor allem Alan, der mit seiner Abstammung hadert, eine Abstammung, die dem Leser erst nach und nach bekannt wird. Auch Kain, der Auftragskiller, ist interessant.

    Die Autorin erzählt flüssig und die bereits erwähnten Perspektivewechsel tragen zur Spannung bei. Die Geschichte ist düster und recht blutig, ihr Hintergrund interessant, der Titel verrät ja schon ein bisschen. Auf die Sexsezenen hätte ich persönlich gut verzichten können. Dennoch hat der erste Band mich zwar gut unterhalten, mich aber letztlich nicht animiert, die Reihe weiterlesen zu wollen.

    Wer düstere Urban Fantasy mit einem guten Schuss Romance mag, sollte hier einen Blick riskieren. Ich vergebe 3,5 Sterne (aufgerundet wo nötig).

  3. Cover des Buches Kill Order (ISBN: 9783864432484)
    Andrea Gunschera

    Kill Order

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurmchaos
    "Kill Order" von Andrea Gunschera ist für mich einer der spannendsten Thriller, die ich je gelesen habe, oder auch DER spannendste Thriller, den ich je von einer deutschen Autorin gelesen habe!
    Bei diesem Buch habe ich es tatsächlich nicht ausgehalten, nachdem ich mir alle Finger blutig gebissen hatte, habe ich doch erstmals seit Jahren zum Schluss vorgeblättert, um dem Ende vorzugreifen!
    "Kill Order" beschreibt eine Hetzjagd, eine Paranoia und eine politische Verwicklung um einen absolut sympathischen Protagonisten: Nicolaj Fedorow.
    In jungen Jahren als Auftragsmörder, als Kämpfer der PLO mit einigen anderen Freudnen unterwegs, die Macht liebend, bis ein Anschlag misslang. Auf der Flucht aufgegriffen und gegen die ehemaligen Freunde ausgespielt, hat er sich irgendwann zurückgezogen und lebte nun unruhig und ständig auf der Hut als Maler im fernen Osten.
    Und wird aufgespürt durch einen dummen Zufall. Die alten Freunde werden hinzugezogen, um ihn zu identifizieren und die Hetzjagd um den halben Globus beginnt!
    Ich habe selten einen so spannenden Thriller gelesen, so intelligent, temporeich, atemraubend, so viele Fakten und Details der Städte und Länder durch die Nicolaj zu flüchten versucht, lange Zeit nicht wirklich sicher, ob und wenn ja, von wem er gesucht wird.
    Letztendlich scheinen zwei rivalisierende Organisationen an dem Maler interessiert, der durch seine sensible und feine Art lange Zeit haarscharf entkommen kann.
    Ob und wie der Roman endet, tja, das darf jeder selbst lesen, ich kann nur sagen, ich hatte noch nie solche Panik um einen Helden, einen Helden, der sehr wohl Schwerverbrecher ist, der trotz seiner Morde und feigen Anschlägen zum Opfer wird, der verraten und verkannt wird, ich war selten gefühlsmäßig so involviert und zerrissen.
    Ich weiß nicht, wie viele Beruhigungstees ich während des Lesens trank, wie oft ich wegen Panikattacken das Lesen unterbrechen musste, wer politische, temporeiche Thriller liebt, der gerne quer durch die Lande zieht, der ist hier richtig!
    Aber Achtung! Graue, ausgerissene Haare, abgeknabberte Fingernägel, schlaflose Nächte, Pulsfrequenzerhöhung und Stresssymptomatik im höchsten Grad könnten Nebeneffekte des Lesens sein!


  4. Cover des Buches Engelsjagd (ISBN: 9783941547056)
    Andrea Gunschera

    Engelsjagd

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Titel:

     

    Engelsjagd - City of Angels 02

     

    Autor:

     

    Andrea Gunschera

     

    Verlag:

     

    Sieben Verlag                                  

     

    ISBN:

     

    9783941547551 (.epub)

     

    Erscheinungsdatum:

     

    Sep. 2010

     

    Genre:

     

    Fantasy

     

    Cover:

     

    Wie auch schon bei dem ersten Teil gefällt mir das Cover sehr gut. Eine wunderschöne Frau, unbekleidet und von der Rückseite zu sehen. Auf dem verlängerten Rücken eine Libelle. Sie hat den Blick auf einen Engel  der von Wolken bzw. oder Flammen umgeben scheint. Die Farben sind wieder dezent gehalten und somit sind die Blicke voll auf die Frau und den Engel gehalten.

     

    Kurzbeschreibung laut Buch:

     

    Violet Bardos Privatdetektei läuft nicht besonders gut. Als dann auch noch ihre verwöhnte Schwester Emily verschwindet, macht sie sich auf die Suche und stolpert in eine ausgewachsene Verschwörung. Die Spuren führen zu einer mysteriösen Firma, die mit der Schöpfung selbst experimentiert, sowie zu einer apokalyptischen Sekte auf der Jagd nach Asâêl, dem gefallenen Engel, der wieder auf Erden wandelt.

    Gabriel Eysmont ist ein Schattenläufer, geboren aus der Blutlinie eines Engels. Jahrhunderte lang kämpfte er als Söldner auf den Schlachtfeldern Europas. Doch in den Pestnächten des Jahres 1712 lud er eine entsetzliche Schuld auf sich und zog sich in die Einsamkeit zurück.

    Als Violet und Gabriel einander begegnen, fühlen sie sich unwiderstehlich voneinander angezogen und verlieren sich in einer rauschhaften Nacht. Am nächsten Morgen ist jedoch nichts wie es schien und sie stehen vor der größten Herausforderung ihres Lebens: Einander Vertrauen zu müssen, um gegen einen übermächtigen Feind zu bestehen.

     

    Meine Kurzbeschreibung:

     

    Eine Privatdetektei, geführt von einer starken jungen Frau, Violet Bardos. Sie kämpft ums überleben und versucht mit ihrem Geschäftspartner Aufträge an Land zu ziehen. Doch dann kommt ihre Mutter ihr in die Quere. Ihre Mutter macht sich Sorgen um ihre Schwester. Ihre verwöhnte, eigensinnige, jammernde Schwester. Eigentlich will sie da gar nichts unternehmen, soll Emily doch selbst sehen wie

    sie zurechtkommt. Doch dann stößt sie auf eigenartige Aussagen und Dinge, die ihr keine Ruhe mehr lassen. Sie forscht nun doch nach und macht sich Sorgen.

    Auf ihrem Weg und bei ihren Nachforschungen begegnet sie Gabriel. Gabriel ist ein Schattenläufer und trägt das Blut in sich. Das Blut aus der Blutlinie eines Engels. Er ist gezeichnet von vielen Erlebnissen und trägt eine entsetzliche Schuld mit sich. Seine Seele leidet, deshalb hat er sich auch ein Leben in der Einsamkeit gesucht.

    Doch als er Violet begegnet ist es mit der Ruhe und der Einsamkeit vorbei. Sie hinterlässt bei ihm einen bleibenden Eindruck und er bringt sie nicht mehr aus seinem Kopf.

    Doch das ist nicht alles, denn er bemerkt dass sie noch mehr verbindet. Es verbindet sie nämlich die Suche nach dem Feind. Und dieser Feind ist mächtig und grausam.

     

    Hauptcharakter:

     

    Violet: eine mutige, sympathische Frau. Sie gibt sich härter als sie ist und hat einen großen Schutzpanzer um sich gespannt. Doch im inneren ist sie weich und Fraulich.

     

    Gabriel: ein Mann zum träumen? Oder doch der Feind mit Engelsgesicht! Nein ein faszinierender Mann. Und ja zum Träumen, aber im positiven Sinn. Mit viel Gefühl und viel zu viel Schuld auf den Schultern. Er ist kraftvoll und stark und dann wieder unheimlich sensibel und gefühlsvoll.

     

    Fazit:

     

    Der zweite Teil von Andrea Gunscheras City of Angels 02 fängt gleich spannend an und hinterlässt gleich das Gefühl, das Buch will man nicht weglegen. Ich persönlich war positiv überrascht, dass man es lesen kann, ohne dass man immer an den ersten Teil erinnert wird. Das heißt für mich, auch wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat, kann man dieses Buch sehr gut lesen und hat nicht immer Fragezeichen in den Gedanken. Es ist wie auch der erste Teil rasant und spannend geschrieben. Sie hat eine gute Mischen aus Mystik, Fantasy, aber auch Thriller darin. Und  wer nun den ersten Teil gelesen hat, findet auch die liebgewonnen Personen darin wieder. Aber wie schon geschrieben, das stört einen Erstleser ganz und gar nicht. Die Autorin hat wieder die Charaktere sehr gut umschrieben und auch die Personen haben gleich ein Bild ergeben. Ein bisschen die Beschreibung was ist ein Schattenläufer usw.  ist,  wäre vielleicht angebracht gewesen, da ein Erstleser hier sicherlich ein paar Fragen hatte. Doch mich als Leser der den ersten Teil schon kannte, hat diese nicht gestört.

    Mir hat auch wunderbar gefallen, dass sie viele Szenen eingebracht hat. Liebesszenen, Kampfszenen und Gefühlsszenen. Hier wurde nie zu lange verweilt, sondern es wurde klar dargestellt, man durfte das Kopfkino einschalten und schon ging es weiter in der Geschichte. Einfach Klasse, weil es stellte sich bei mir nie Langeweile ein.

    Nun kann ich nur sagen, ich freue mich auf den dritten Teil und werde diesen bald beginnen. Ich hoffe dass ich auch hier wieder so positiv berichten kann.

     

     

    Sterne:    *****      von 5 Sterne

  5. Cover des Buches Engelsdämmerung (ISBN: 9783941547391)
    Andrea Gunschera

    Engelsdämmerung

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Titel:

     

    Engelsdämmerung

     

    Autor:

     

    Andrea Gunschera

     

    Verlag:

     

    Sieben Verlag

     

    ASIN:

     

    B007BLO68S

     

    Erscheinungsdatum:

     

    20. Januar 2012

     

    Genre:

     

    Fantasy

     

    Cover:

     

    Es haben mir ja die beiden ersten Teile/Cover schon sehr gut gefallen und auch bei diesem bin ich wieder begeistert. Es wirkt interessant. Nur dieses Mal sieht man einen wunderschönen Oberkörper

    eines Mannes und im Hintergrund scheint die Sonne durch die Wolken. Auf der rechten Seite ist eine Engelsfigur zu sehen.

    Auch eine Stadt in der Abenddämmerung ist am unteren Rand angedeutet.

     

    Kurzbeschreibung laut Buch:

     

    Der gefallene Engel Asâêl wandelt wieder auf Erden. Seine Gegenwart reißt ein uraltes Übel aus dem Schlaf: Nazgarth, den Dunklen Jäger, der geschaffen wurde, um die Gefallenen und ihre Saat zu vertilgen. Sieben Siegel halten seine Ketten. Der Orden der Raphaeliten beauftragt den Schattenläufer Kain, einen Killer mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, die Jünger des Nazgarth zu töten, bevor diese die Siegel brechen können. Sie stellen ihm die junge Bibliothekarin Anna zur Seite, eine Expertin der Alten Schriften, um seine Opfer aufzuspüren. Anna und Kain, beide kaum fähig, einem anderen Menschen zu vertrauen, fühlen sich zunächst voneinander abgestoßen. Sie boykottieren einander, statt zusammen zu arbeiten. Damit gefährden sie nicht nur ihre Mission, sondern geraten auch in höchste Gefahr. Doch dann geschieht das unwahrscheinlichste aller Wunder

     

    Meine Kurzbeschreibung:

     

    Der Orden der Raphaeliten nimmt die Stimme des Nazgarth war. Sie wissen dass dies nichts Gutes bedeutet und senden den Schattenläufer Kain aus um die Helfer des Nazgarth zu töten. Sie dürfen

    den Nazgarth nicht erreichen. Weil dann würde das Übel über die Erde kommen. Kain bekommt Hilfe von der jungen Anna. Sie ist Spezialistin im Bereich der Alten Schriften.

    Keiner traut dem anderen und beide wollen eigentlich nicht miteinander zu tun haben. Aber die

    Gefahr trägt dazu bei, dass sie ihre Gefühle zurückstellen und sich beide auf die Aufgabe konzentrieren.

     

    Fazit:

     

    Dieses Buch ist dieses Mal anders aufgebaut. Man findet sich nicht in Los Angeles, sondern wird auf eine Reise geschickt. Denn Anna und Kain müssen sich aufgrund von diverser Informationen auf die Reise machen und sieben Siegel ausfindig machen.

    Die beiden Protagonisten sind interessante Persönlichkeiten. Anna die ruhige und eigentlich unscheinbare junge Frau die am liebsten in ihrem Kloster geblieben wäre. Und Kain, der Auftragskiller und Schattenläufer. Eine auffallende und doch starke Persönlichkeit.

    Kein Wunder das es hier zu Spannungen kommt.

    Das Buch ist wieder toll geschrieben. Weil man möchte das Buch einfach nicht mehr weglegen und

    ist gespannt wie es ausgeht. Auch das Ende ist wieder genial. Mir gefallen einfach Bücher die Vermutungen zu lassen und dann doch immer wieder überraschen. Das heißt für mich die Fantasy darf arbeiten und wird immer wieder überrascht.

    Sterne:    *****      von 5 Sterne

  6. Cover des Buches Die dunklen Farben des Lichts (ISBN: B008X2Q330)
    Andrea Gunschera

    Die dunklen Farben des Lichts

     (14)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Der Maler Henryk Grigore ist erfolglose und erhält einen Auftrag. Er soll ein Vermeer-Gemälde fälschen für die Kunstsammlerin Martha Haussen. Henryk verliebt sich in Martha. In dem Moment als er ihr Gesicht auf dem Gemälde verewigt, hat sie einen mysteriösen Verkehrsunfall und kommt um´s Leben. Später bei einer Ausstellung entdeckt er seine Fälschung, das Original gehandelt wird. 

    Teilweise etwas merkwürdig. Doch auch sehr faszinierte Geschichte mit mysteriöse Bestandteile. Henryk´s Charakter ist schon etwas merkwürdig und manchmal etwas einsilbig. Doch gerade deshalb ist die Geschichte so spannend. Man erfährt viel über das Fälschen von Gemälden. Eine sehr intensive und doch einseitig Liebesgeschichte. Taschentücher werden mehr als einmal gebraucht. Die Geschichte liebt man oder man hasst sie bzw. findet sie langweilig. Ich liebe Geschichte die nicht wie andere verlaufen bzw. mal etwas anders sind.

  7. Cover des Buches Sonnenfänger (ISBN: 9783863655730)
    Andrea Gunschera

    Sonnenfänger

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Kicherjulchen

    Inhalt:

    Boston, 1845: Die schöne Sybil, uneheliche Tochter einer Kurtisane und eines Bostoner Juwelenhändlers, schlägt sich nach dem Tod ihrer Mutter als Kellnerin in Hafenschänken durch. Nach einem Handgemenge mit einem Schiffsoffizier, der sie mit Gewalt in sein Bett zwingen will, flüchtet sie mit seiner Geldbörse und gelangt an Bord eines Schiffes, das mit Kurs auf die Sandwich Inseln ausläuft. Sie ergreift die unverhoffte Chance auf ein neues Leben und nimmt den Platz ihrer Halbschwester Margaret ein, die den Arzt George Lyon heiraten soll. Doch als sie im tropischen Lahaina ankommt, muss sie feststellen, dass der Bräutigam alles andere ist als ein Traummann. Und bald stellt sich heraus, dass das Paradies unter Palmen von Tod und Gewalt bedroht ist.

    Meine Leseeindruck:

    Dies war das erste Buch der Autorin, welches ich lesen durfte. Frau Gunschera schreibt eigentlich Fantasyromane oder Thriller, so dass sie mit diesem Buch einen Ausflug in ein ihr fremdes Metier unternommen hat. Und ich muss sagen, dieser Ausflug ist ihr ganz wunderbar gelungen.

    Das Buch hat alles, was meiner Meinung nach einen guten Roman ausmacht. Es handelt von Hoffnung und Liebe, aber auch Gewalt und Grausamkeit. Es beherbergt Bösewichte, elende Schurken, unsichere und hinterhältige Charaktere. Es gibt gute, kluge, und weise Charaktere, aber auch solche, die sich erst entwickeln müssen und alle zusammen agieren in einem wunderbaren Gleichgewicht.

    Die Landschaft, die Tier- und Pflanzenwelt werden sehr einfühlsam und bildhaft beschrieben, man kann die exotischen Düfte riechen, das Meer schmecken und die schwüle Hitze fühlen. Man spürt die Liebe und Verbundenheit der Autorin zu der Insel in jeder Zeile.

    Personenbeschreibungen werden gut ausgearbeitet, Kleider und Aussehen so beschrieben, dass man sich alles gut vorstellen kann. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil, der flüssig zu lesen ist, einen mitnimmt und zusammen mit der Handlung Sogwirkung entfaltet, der man sich kaum noch entziehen kann. Die beiden Liebesgeschichten haben mir gut gefallen, denn beide sind nicht geradlinig, es gibt ständige Auf und Abs. Nebenbei lernt man Einiges über die Kultur der Eingeborenen und deren Christianisierung, über die Inselpolitik seinerzeit, über hawaiianische Inseln selbst, über die Zeit damals und über Wahlfänger und Zuckerrohrplantagen.

     

    Ich habe das Buch sehr gern gelesen und staune, dass es bisher so wenige Bewertungen/ Rezessionen erhalten hat. Für mich ist es ein echter Geheimtipp, der es getrost mit anderen Größen dieses Genres aufnehmen kann. Ein großes Lob und vielen Dank an die Autorin für tolle Lesestunden.

     

  8. Cover des Buches Übersinnlich (ISBN: 9783864430350)
    Andrea Gunschera

    Übersinnlich

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Nivija
    T. Carpenter; B. Strauß; K. Dirks; H. Henke; A. Gutschera »Übersinnlich» Rezension: Die erste Kurzgeschichte kommt von Tanya Carpenter und begleitet ihre Buchserie “Ruf des Blutes“. Hier werden wir mitgenommen in die Welt von 2 verfeindeten Vampir Häusern und deren Oberhäuptern. Die zweite Kurzgeschichte schrieb Britta Strauß und gewährt Einblick in das Leben des Fischers Jack und seiner geheimnisvollen Liebe aus den Tiefen des Meer. Diese Novelle ist angelehnt an ihren Roman “Meeresblau“. Die dritte Kurzgeschichte handelt wieder von Vampiren, im Speziellen von Vasterian, dem mächstigsten und ältesten Vampir auf Erden und seiner Liebegeschichte zu Pyr, seiner wiedergeborenen Königin. Sie entstammt der Feder von Kerstin Dirks und ihrer Buchserie “Lykandras Krieger“. Die vierte Kurzgeschichte unterhält mit einer Episode zu “Electrica-Lord des Lichts” von Helene Henke. Auch hier fallen wieder die Vampire aus 2 Lagern über uns her. Die “Geborenen” Vampire sind viel mächtiger als die übrigen, verwandelten Vampire. Auch hier ist ein Liebegeschichte wieder zentraler Punkt der Erzählung. Die letzte Kurzgeschichte handelt von Mariposa, einer grauenhaften Gestalt aus dem Untergrund. Entworfen und umgesetzt von Andrea Gutschera und entnommen aus “City of Angels“. Mein Fazit: Die Idee den speziellen Anlass des 5. Geburtstags des Verlag zu nutzen, eine Sonderedition für Fans herauszubringen, ist echt eine tolle Idee. Die Anthologie passt thematisch zu bereits erschienen Buchserien/Titeln des Verlags. Da ich aber keines der Bücher kenne, an die hier in den Novellen angeknüpft wird, konnte ich auch keinen Vergleich zu Büchern ziehen oder beim Lesen an die Geschichten anknüpfen. 4 der 5 Geschichten handeln von Vampiren und düsteren Gestalten aus der Unterwelt. Da ich aber weder Vampir Stories noch Dark Fantasy mag, hatte ich keine wirkliche Freude an diesem Büchlein. Der einzige Lichtblick war die Kurzgeschichte von Britta Strauß, die mich mit der Romanze des Fischer’s Jack und seiner Liebe zum Meer wirklich begeistern konnte und die düstere Atmosphäre des Buches ein Stück weit vertreiben konnte. Der Schreibstil der Autoren ist sehr unterschiedlich, wobei die jeweiligen Episoden immer nur knappe 20-40 Seiten lang sind und daher nur auszugsweise Einblick geben können. Für Fans der aufgeführten Buchserien oder der genannten Autoren ist diese Anthologie sicher ein tolles Goodie im Bücherregal und sie werden bestimmt Freude beim Schmökern haben. Meinen Geschmack hat es aber leider nicht getroffen und daher gibt’s auch nur eine schwache Wertung.

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