Bücher mit dem Tag "andrea schacht"

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47 Bücher

  1. Cover des Buches Kyria & Reb - Bis ans Ende der Welt (ISBN: 9783802597404)
    Andrea Schacht

    Kyria & Reb - Bis ans Ende der Welt

     (475)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Im Jahr 2125 ist Europa, nun New Europe, NuYu genannt, matriarchalisch geprägt. Kyria, deren Mutter einen hohen Ministerposten einnimmt, ist eine Gendefekte und hat an ihrem 18. Geburtstag schon länger gelebt, als zu erwarten war. Leider verläuft ihr Geburtstag nicht gut, erst erfährt sie, dass sie als Novizin im Tempel aufgenommen werden soll, nicht gerade das, was sie von ihrem weiteren Leben erhoffte, dann wird sie von einer Hornisse gestochen und landet im Heilungshaus. Dort lernt sie Reb kennen, einen Jungen, der ohne Identität im Untergrund lebt – und damit beginnt für Kyria ein Abenteuer, von dem sie nicht erwartet, es zu überleben …

    Ich war sehr auf den Roman gespannt, denn ich bin ein Fan der Autorin, vor allem ihrer in Köln spielenden, historischen Romane. Ziemlich schnell allerdings trat Ernüchterung ein. Der Roman wollte mich so gar nicht packen, ich hatte sehr oft das Gefühl Altbekanntes zu lesen, ich konnte mich nicht so recht mit den Charakteren und auch nicht mit der Welt, die die Autorin entwickelt hat, anfreunden.

    Erzählt wird distanziert und recht emotionslos, und das, obwohl die Autorin Kyria selbst in Ich-Form erzählen lässt. Ein Mädchen, todkrank, aus ihrer gewohnten Welt gerissen, das schnell nicht mehr weiß, wer Freund und wer Feind ist, sollte mehr Emotionen haben – und die möchte ich als Leser auch gerne miterleben können. Mit Reb zankt sie sich ständig, Kyria ist zickig, er ist frech, das soll wohl auflockern und für Humor sorgen, wird aber nach einer gewissen Zeit nervig. Insgesamt sind die Charaktere nicht sehr tiefgehend gezeichnet.

    Ich persönlich finde matriarchalische Gesellschaften interessant. Die Gesellschaft NuYus wurde aus einem bestimmten Grund so aufgebaut, tatsächlich ist sie aber nicht besser als die frühere, die abgelöst und verbessert werden sollte. Interessanterweise lässt Andrea Schacht die Katastrophe, die die Welt verändert, nicht in einer zukünftigen Welt passieren, sondern 1975, wodurch NuYu eher eine Parallelwelt zu unserer ist. Die Gesellschaft der 1970er Jahre bleibt in sogenannten Reservaten bestehen, hier hat sich nichts weiterentwickelt, das empfand ich nicht sehr realistisch, auch die Gesellschaftsform wurde nicht geändert, hier ist die Rollenverteilung altbekannt – und auch bei den Ausgestoßenen, zu denen Reb zählt, ist die Rollenverteilung klar: Frauen kochen und putzen. Ich finde, hier verschenkt Andrea Schacht allerhand, vor allem die Chance, eine Welt zu zeigen, in der Gleichberechtigung herrscht, in der jeder das sein kann, was er möchte (oder zumindest eine Gesellschaft auf dem Weg dorthin).

    Die Geschichte wirkt auf mich recht oberflächlich, hin und wieder auch nicht ganz logisch, z. B., wenn Reb zwar in das Heilungshaus geschafft, dort aber nicht behandelt wird. Dann wieder wirkt sie sehr bemüht jugendlich. Leider ist die Geschichte nicht sehr spannend. Teilweise plätschert sie so dahin, gegen Ende immer mehr, zwischendurch geschehen Dinge zu plötzlich, viele „Überraschungen“ kann der Leser schon vorab ahnen, lediglich die Frage nach dem Warum finde ich interessant. Leider erfährt man in diesem Band nur relativ wenig darüber. Es handelt sich hier um einen Zweiteiler, d. h., Antworten bekommt man erst im Abschlussband. Und tatsächlich hat es die Autorin geschafft, mich auf die Auflösung neugierig zu machen und so werde ich die Fortsetzung vielleicht noch lesen. Ich hoffe auch, dass im zweiten Band einige Dinge, die hier nur angerissen werden, wie die Religion oder die Wagenrennen, überhaupt die Welt, in der Kyria groß geworden ist, etwas ausführlicher dargestellt werden. Im Moment habe ich das Gefühl, als hätte man die Geschichte auch gut in nur einem Band erzählen können.

    Wie gesagt, bin ich Fan der Autorin, doch mit diesem Jugendroman hat sie mich enttäuscht. Ich hatte den Eindruck als wolle Andrea Schacht unbedingt auf der Dystopie-Welle mitschwimmen und als habe sie aus allen möglichen Versatzstücken dieses Genres eine Geschichte zusammengesetzt, die auf mich nicht als etwas Neues, Besonderes wirkt, ich hatte vielmehr während des Lesens sehr oft einen Déjà-vu-Gefühl.

    Ich vergebe knappe 3 Sterne. Ganz große Dystopie-Fans können einen Blick wagen, wirklich empfehlen kann ich den Roman leider nicht.

  2. Cover des Buches Kyria & Reb - Die Rückkehr (ISBN: 9783863960384)
    Andrea Schacht

    Kyria & Reb - Die Rückkehr

     (221)
    Aktuelle Rezension von: jasbr
    Es war schon eine ganze Weile her, dass ich Teil 1 rund um Kyria und Reb gelesen habe. Deswegen fand ich es total super, dass es am Anfang des Buches eine Zusammenfassung à la "Was bisher geschah" gab und nochmal auf die wichtigsten Ereignisse und Personengruppen eingegangen wurde. 
    Leider ging es dann nicht so positiv weiter: Irgendwie fehlt diesem Buch meiner Meinung nach irgendwas, das es spannend bzw. zu etwas besonderem macht.
    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Kyria und Reb geschildert, wobei es mir so vorkam, als würde ich zwei komplett unterschiedliche Geschichten parallel lesen. Das liegt vor allem daran, dass sich Reb fast ausschließlich mit seiner Karriere als Wagenlenker widmet und gar nichts mit den Ereignissen in New Europe zu tun bekommt. 
    Kyria dagegen setzt alles daran, den Mord an ihrem Vater aufzuklären und kommt dabei selbst in die Schusslinie.
    Der Witz, der im ersten Band durch die Begegnung der Beiden und ihre unterschiedlichen Lebenswelten zustande kam und der das Buch so schön gemacht hat, fehlt hier völlig. Das liegt zum einen daran, dass Reb kaum da ist und zum anderen, dass Kyria sich um 180 Grad gedreht hat - was natürlich insgesamt nicht schlecht ist.
    Was mich aber wirklich gestört hat, war dann das ständige Liebes-Hin-und-Her. Ich verstehe nicht, warum das bei diesen Büchern immer sein muss. Und dann kommt natürlich noch ein zweiter attraktiver junger Mann dazu und das Chaos ist perfekt. Irgendwie fand ich das Ganze zu konstruiert und nahm dem eigentlich spannenden Teil, der Aufdeckung der Intrigen, viel Raum.
    Das Ende des Buches ist dann leider nicht sehr überraschend. Die Aufklärung der Ereignisse geschieht schnell und etwas zu oberflächlich.
    Schön war allerdings der flüssige Schreibstil.
    Insgesamt war das Buch für mich nur durchschnittlich. Wer den ersten Teil gelesen hat, sollte sich aber auch den zweiten vornehmen.
  3. Cover des Buches Die Fährmannstochter (ISBN: 9783442382552)
    Andrea Schacht

    Die Fährmannstochter

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Myntha wohnt mit ihrer Großmutter Enna, ihrem Vater und ihren beiden älteren Brüdern Haro und Withold im Fährhaus von Mühlheim bei Köln.
    Sie hat den Ruf eine Unholdin und Wiedergängerin zu sein, nachdem sie bei einem Unwetter in den Rhein fiel und zunächst scheinbar tot, aber doch nur bewusstlos in der Kirche aufgebahrt wurde und dann plötzlich zu neuem Leben erwachte.
    Während sie mit ihrem Ruf zu kämpfen hat taucht ein Fremder auf und nimmt Quartier in ihrer Nähe , und in Köln brechen sonderbare Feuer aus.
    Hat alles irgendwie einen Zusammenhang?

    Ich liebe den Schreibstil von Andrea Schacht und habe dieses Buch nun auch schon zum dritten Mal gelesen. Immer mal wieder, wenn ein neuer Band der Serie herauskam.
    Myntha hat es nicht leicht. Sie ist inzwischen Ende 20 und noch nicht verheiratet. Nachdem ihr Verlobter im Rhein ertrunken ist und sie angeblich als Wiedergängerin herum läuft, war die Schar der Werber gering. Sie tändelt mit Karol einem jungen Händler und auch ein Besitzer einer der Rheinmühlen zeigt Interesse.
    Leider nicht wirklich Kandidaten die ihr Herz verdienen.
    Sie muss immer auf der Hut sein vor Vikar Vollmarus der es sich scheinbar zur Lebensaufgabe gemacht hat sie bei einem Exorzismus von ihrem Teufel zu befreien.
    Wie schön, dass sie aber auch in der Nonne Bilke eine Freundin, und auch sonst ein frohes Gemüt hat.

    Im benachbarten Köln kommt es zu unbedachten Bränden in Gotteshäusern. Im Kloster von Machabäern kommt sogar die Oberin bei einem solchen Brand zu schaden und es gilt herauszufinden was dort vorgefallen ist und ob es Verbindungen zwischen den Bränden gibt.
    Myntha, die zu der Zeit eine Auszeit im Kloster nahm, macht sich daran den Dingen auf den Grund zu gehen.

    Sie hat immer noch gute Verbindungen zu Frau Allys und ihrem Hausstand, in dem sie als junge Frau weilte.
    Hier kommen auch Verbindungen zu Tage mit den Allys Romanen von Andrea Schacht.
    Es wirkt wie eine große Familiensaga und wenn man diese Bücher auch gelesen hat, fühlt man sich schon direkt nach den ersten Seiten wieder heimisch und angekommen im mittelalterlichen Köln im 14. und 15. Jahrhundert.

    Haro und Withold sollen auch unter die Haube, sind aber so schüchtern das sie sich nicht trauen eine Frau überhaupt anzusehen, geschweige denn anzusprechen.

    Frederic Bowman, der sich in der Nähe des Fährhauses in einer kleinen Kate eingerichtet hat birgt auch viele Geheimnisse denen es so nach und nach gilt auf die Spur zu kommen.

    Es wird also hier wieder einiges an Kriminalfall aufgeklärt und auch die Lebensumstände der einfachen Menschen im Mittelalter in bunten Farben aber doch sehr realistisch geschildert.
    Und über allem schwebt eine Idee einer Liebesgeschichte, die sich aber erst noch entwickeln muss. Ich als Leser selbst erhoffe es mir aber für die beiden, die noch so gar nicht wirklich den anderen wahrgenommen haben.

    Ein tolles Buch und ein super Einstieg in die Reihe um die Fährmannstocher Myntha. Mich hat es gefesselt und ich bin ganz tief in die Geschichte eingetaucht und musste sie beim ersten Mal in einem Rutsch lesen.

  4. Cover des Buches Mord im Badehaus (ISBN: 9783734103797)
    Andrea Schacht

    Mord im Badehaus

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Und wieder gab es einen Mord in Mülheim. Molly die Bademagd wurde erwürgt. Mynthas Brüder Haro und Withold und auch Henning, der dem Rabenmeister dient, gehören zum Kreis der Verdächtigen, da sie am Tag des Mordes das Badehaus aufgesucht hatten.
    Aber nicht nur der Mord beschäftigt die Fährmannstochter. Auch die Heirat ihrer Freundin Bilke mit Haro und die Rachegedanken Hennings sowie die sonderbare Tändelei ihrer Köchin Lore lassen die junge Frau nicht kalt.

    Das Cover des Buches hat einen hohen Wiedererkennungswert. Man sieht wie schon bei den Vorgängerbüchern Myntha und am oberen Rand auch wieder die Stadtsilouhette.

    Dieser 4. Band hat mich genau so, wie schon seine Vorgänger, wunderbar unterhalten und die Bilder am Rhein im Mittelalter bildhaft erlebbar gemacht. Wie schon mit ihren anderen Büchern ist es Andrea Schacht gelungen mich sofort in die Geschichte eintauchen zu lassen und mit Myntha und ihrer Familie und Freunden ein wenig Zeit zu genießen.
    Man sollte allerdings die ersten Bücher der Reihe auch gelesen haben um richtig in die Geschichte rein zu kommen, denn vieles ist schon in den anderen Büchern geschehen, worauf sich dieses Buch bezieht.
    Da wurde zum Beispiel auf Mynthas Kuppelei hin der Samen gelegt für die Heirat von Bilke und Haro und auch Henning kam nur auf Mynthas Wunsch hin zum Rabenmeister.
    Für ihn geht es in diesem Teil sehr spannend zu und auch der Rabenmeister kommt seinem Ziel immer näher. Hierbei möchte ich nicht genau festlegen ob beim Herausfinden wer ihn mit Brandüberfällen verfolgt oder bei der Tändelei mit Myntha.
    Auch der Rickel Möllner ist noch immer nicht weiter gekommen in seiner Werbung und Dank Cedric taucht so manch bunter Heiratskandidat bei Myntha im Fährhaus auf.
    So gibt es in diesem Buch einen Wechsel zwischen Dramatik und Komik so dass man mitfiebern aber auch mal schmunzeln kann.

    Ich habe das Buch sehr gerne gelesen.

  5. Cover des Buches Die silberne Nadel (ISBN: 9783734101984)
    Andrea Schacht

    Die silberne Nadel

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Die Geschichte um Myntha und den Rabenmeister geht weiter. Wir befinden uns in Mühlheim bei Köln im 15. Jahrhundert. Eine Leiche wird in einem Mühlrad einer Rheinmühle gefunden. Myntha und der Rabenmeister werden mit in das Verbrechen mit einbezogen, denn Frederic Bowman zieht die Leiche aus dem Wasser und eine Freundin der beiden wird des Mordes beschuldigt und in den Turm gesperrt.

    Der zweite Band der Reihe hat mich schon gleich wieder von Anfang an gefesselt.
    Das Cover hat hohen Wiedererkennungswert. Wieder ist Myntha die Fährmannstochter darauf abgebildet. Wie entschlüpft aus einem Gemälde ihrer Zeit. Außerdem befindet sich am oberen Buchrand das selbe Stadtgemälde wie beim vorherigen Band.
    Muntha hält eine silberne Anstecknadel in Händen, die eine große und entscheidende Rolle in diesem Band spielen wird.

    Myntha, die ledige Fährmannstochter wird noch immer von Vikar Volmarus verfolgt. Er hetzt auch weiterhin seine Gläubiger gegen sie auf, so dass sie hin und wieder nach Köln fliehen muss um Ruhe zu finden.
    Außerdem wird weiter verhandelt, ob es letztendlich zu einer Eheschließung zwischen Myntha und dem Rheinmühlenbesitzer kommen kann.

    Der Rabenmeister findet im Rhein eine Leiche und es muss geklärt werden, wie sie dort hin kam und wer der Mörder ist.
    Sein Gehilfe Henning ist weiterhin verstockt, doch der Rabenmeister zieht Ermittlungen ein und kommt so dem Geheimnis Hennings auf die Spur.

    Viele verschiedene Handlungsstränge und von jedem seine eigene Geschichte fließen in diesem Buch wieder zusammen.
    Man sollte schon das erste Buch gelesen haben um es richtig genießen zu können und sich auch bewusst sein, dass noch drei weitere Bücher folgen, bis man endlich Klarheit hat wie es mit Myntha und dem Rabenmeister weiter geht.
    Ich finde den Schreibstil von Andrea Schacht sehr leicht lesbar und fühle mich mit ihren Büchern wunderbar ins Mittelalter versetzt und unterhalten.
    Ich erfahre vieles aus dieser Zeit, genieße die kleinen kriminalistischen Sequenzen und die immer über allem schwebende Liebesgeschichte, die eigentlich noch gar keine ist. Aber ich als Leser erhoffe es mir für die Protagonisten.

    Ich kann dieses Buch empfehlen Es gehört wie alle Bücher der Serie zu meinen Lieblingsbüchern und ich lese es gerade zum dritten Mal um mich auf den letzten Band vorzubereiten.

  6. Cover des Buches Jägermond 1 - Im Reich der Katzenkönigin (ISBN: 9783442268979)
    Andrea Schacht

    Jägermond 1 - Im Reich der Katzenkönigin

     (108)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Bastet Merit, die Königin des Katzenreichs Trefélin, besucht unsere Welt, um von ihrer sterbenden Menschenfreundin Gesa Abschied zu nehmen. Doch bei dem Besuch kommt es zur Katastrophe. Bastet verliert ihr magisches Ankh und ist nicht nur in unserer Welt gefangen, sondern auch im Körper einer wehrlosen Hauskatze. Ihre einzige Chance ist der Ohrring, den sie einst Gesa schenkte und der über die gleichen Fähigkeiten verfügt wie das Ankh. Aber Gesa hat den Talisman ihrer Enkelin Feli hinterlassen – und es nicht mehr geschafft, die junge Frau auf ihr Erbe vorzubereiten. 

    Feli ahnt nicht, was auf sie zukommt. Bis drei ziemlich unerfahrene Kater in Menschengestalt auf der Suche nach ihrer Königin unvermittelt bei ihr auftauchen. Außerdem ist Finn, der Bruder von Felis bester Freundin, ebenfalls in die Sache verwickelt. Und obendrein ist er auch noch in sie verliebt! Als ob Feli nicht schon genug eigene Probleme hätte … (Klappentext Band 1 - Im Reich der Katzenkönigin)


    +++ Vorsicht! Könnte Spoiler für die Folgebände enthalten! +++


    Diese Bücher luden mich zum Wohlfühlen und entspannen ein. Sie zogen mich in eine wundervolle Welt der Katzen und überraschten mich in vielerlei Hinsicht.

    Zuerst einmal zum Schreibstil. Die Bücher haben sich flüssig und unkompliziert gelesen. Teilweise wurde der Text in kurzen Sätzen gehalten und wirkte, als sei er für deutlich jüngere geschrieben. Dieser Eindruck verflüchtigte sich jedoch schnell.

    Anhand der Cover ist sofort zu erkennen, wer die eigentliche Hauptrolle in den Geschichten spielt: Nämlich die Katzen und ihr Land, Trefélin. Obwohl Feli, Fin und später auch Nathan, sowie Tanguy die Hauptcharaktere sind, dreht sich eigentlich doch alles um dieses geheimnisvolle Land.

    Ich hatte erwartet, dass die Geschichte ziemlich geradlinig verläuft und keine Überraschungen für mich bereithält. Was habe ich mich geirrt. Natürlich war einiges vorhersehbar, doch das meiste hat mich tatsächlich überrascht. Vor allem die Auflösung darüber, wer im ersten Band der Drahtzieher ist.

    Doch damit ist es noch lange nicht vorbei. Die Geschehnisse aus dem ersten Band haben Auswirkungen und Nachklänge in den weiteren Teilen und wir begegnen einigen Gegnern nicht das letzte Mal.

    Zusätzlich finde ich es toll, wie im späteren Verlauf der Geschichte Charaktere und Ereignisse aus einer Vorgeschichte aufgenommen werden, die eigentlich abseits geplant war. Diese Geschichten verflechten sich und auch der Gegenspieler aus dieser Vorgeschichte begegnet uns noch einmal. Trotzdem muss diese nicht vorher gelesen werden. Es wird genug erklärt, sodass die Verbindung in groben Zügen vorhanden ist.

    Die Charaktere, Menschen wie auch Katzen, sind gut gezeichnet und alles andere als flach. Sympathisch und mit viel Humor führten sie mich durch die Handlung.

    Eine wundervolle Reihe, zu der ich sicherlich immer mal wieder greifen werde.

  7. Cover des Buches Das Gold der Raben (ISBN: 9783734101540)
    Andrea Schacht

    Das Gold der Raben

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Dieses Mal herrscht große Aufregung im Fährhaus als ein Fass statt mit Wein mit einem toten Säugling  geliefert wird. Myntha betreibt Nachforschungen da man ihren Vater beschuldigt etwas mit dem toten Säugling zu tun zu haben. Doch dieser schweigt sich aus.
    Kein leichtes Unterfangen für die Unholdin und so sucht sie Rat bei ihren Brüdern und den Freunden.

    Das Cover hat hohen Wiedererkennungswert. Man sieht wieder Myntha darauf und am oberen Rand wieder die Silhouette der Stadt. Das Bild sieht au wie von einem mittelalterlichen Maler gemalt.

    Es geht weiter mit Myntha. Sie ist immer noch unverheiratet und die Ehevertragsverhandlungen mit dem Rickel Möllner dauern immer noch an. Jetzt ist der Vater in Ungnade gefallen durch dieses arme Würmchen, das man ihm in einem Weinfass geschickt hat. Wird der Mühlenbesitzer trotzdem noch weiter freien? Es sieht mal wieder ganz schön schwierig aus, das Leben der Fährmannstochter. Wie gut das ihr Bilke wieder zur Seite steht und auch der Rrrrabenmeister noch seine schützende Hand über sie hält.

    Der Schreibstil von Andrea Schacht unterhält mich immer aufs Beste. Man kann ihre Bücher flüssig lesen und wird von ihren bildhaften Beschreibungen mit in die Zeit genommen. Man kann sehr gut in die Geschichte eintauchen und mit Myntha die Abenteuer erleben.
    Myntha selbst ist eine taffe, junge Frau die zu ihren Zeiten aber schon fast als alte Jungfer durchgeht. Wie gerne würde sie heiraten, aber wer nimmt schon eine Frau die mondsüchtig ist und von der alle annehmen das sie eine Wiedergängerin ist, da sie scheinbar nach einem Unfall am Rhein plötzlich wieder lebte, als alle sie schon tot geglaubt hatten.
    Myntha hat viele Freunde die sie in ihrem Alltag begleiten und unterstützen. Jede dieser Personen hat aber auch ihre eigene Geschichte und die Autorin schaffte es auf wunderbare Weise diese Geschichten miteinander zu verknüpfen, so das ein Ganzes daraus entsteht.
    So ist der Knappe Henning vor jemanden auf der Flucht, demgegenüber er Rachepläne schmiedet. Auch sein Herr der Rabenmeister hat ein Geheimnis. Die Brüder von Myntha sollen verheiratet werden und Mena sucht nach geeigneten Kanidatinnen in ihrem Umfeld und hat da auch schon die passenden gefunden.
    Die Lore bekommt eine neue Aufgabe und findet einen Freund aus Kindertagen wieder und auch ein neuer geistlicher zieht ein um die Stelle des im letzten Band zu Tode gestürzten Vollmarus zu übernehmen.

    Es macht Freude alle wieder zu haben und zu erfahren wie es im und um das Fährhaus weiter geht.
    Für mich war es spannend bis zum Schluss endlich geklärt werden konnte was es mit dem Säugling im Fass auf sich hatte.
    Und ich bin schon gespannt auf die nächsten beiden Folgen.

  8. Cover des Buches Jägermond 2 - Im Auftrag der Katzenkönigin (ISBN: 9783442264094)
    Andrea Schacht

    Jägermond 2 - Im Auftrag der Katzenkönigin

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Kriegsfeder

    Inhalt des Buches:

    Eigentlich sollten die drei Katzen, die das Reich Trefélin verlassen und die Menschenwelt betreten haben nur ein paar neue Tücher holen und dann wieder verschwinden. Eine ganz simple Aufgabe. Jedoch kommt es anders als geplant.


    Zwei der Katzen werden in einem schwerwiegenden Unfall verwickelt und mit diesem Unfall taucht ein alter Feind wieder auf. Shepsi. Seine Begierde ist die Rache an Finn und Felina. Doch nicht nur die beiden sind in Gefahr, sondern auch das Katzenreich Trefélin. 


    Eine uralte Gefahr wird geweckt und bedroht die Katzen in dem Land hinter den grauen Wäldern. 


    Charakter:


    Tanguy:

    Tanguy ist der Neffe von Nathan. Er wurde von einem Puma angegriffen und ist fast bei dem Angriff gestorben, jedoch hat er diesem Puma zuerst getötet. Seit diesem Unfall plagen ihn Albträume von dieser Großkatze und er wird in diesen Träumen von jemanden gerufen. Nathan will seinem Neffen helfen, doch dieser will seine Hilfe nicht. Trotzdem muss er von seiner eigentlichen Heimat in Thailand mit nach Deutschland.

    Tanguy liebt den Wald. Er stammt von einem Indianervolk ab. Die Schamanenfähigkeiten lehnt er jedoch von Grund auf ab. Er will nichts davon wissen. 


    Nathan:

    Nathan wirkt auf den ersten Blick grimmig. Er ist jedoch ein netter und Hilfsbereiter Kerl. In der Vergangenheit wurde er ebenfalls von Abträumen geplagt. Tanguys Großvater hat ihm allerdings mit seinen Schamanenfähigkeiten geholfen. Nun will er das selbe für Tanguy tun. 

    Nathan liebt ebenfalls den Wald. Er ist Förster in Deutschland. Er ist ein Katzenfreund und einst hatte er Majestät Bastet Merti zu Gast bei sich. 


    Meine Meinung zum Buch:

    Das Cover des Buches finde ich sehr schön, viel schöner als das vom ersten Band. Bei dem zweiten Buch habe ich die neue Coverausfertigung. Das Buch ist durchweg spannend. Der Schreibstiel der Autorin gefällt mir auch sehr gut. Man kann ihr sehr gut folgen. Trotz einer längeren Lesepause, die ich aus Zeitgründen leider einlegen musste habe ich wieder sehr gut in die Geschichte hineingefunden. 


    Ich finde es auch gut, das in dieser Reihe nochmals ein neuer Hauptcharakter dazukommt. Die Geschichte von Tanguy finde ich sehr spannend und ich bin echt gespannt wie sich diese noch weiterentwickeln wird und was es mit seinen Träumen auf sich hat. 


    Ich hätte mir bei dem Buch allerding gewünscht, dass es sich etwas mehr in der Katzenwelt abgespielt hätte. Der Hauptspielplatz dieses Buches war die Menschenwelt. 


    Trotzdem ein sehr gutes Buch, was ich unbedingt empfehle zu lesen.


    Cover: 5/5

    Schreibstil: 5/5

    Story: 5/5

    Spannung: 4/5

    Charaktere: 5/5

    Liebe: 1/5

    Erotik 0/5

    Aktion: 4/5

    Endbewertung:


    Ich gebe diesem Buch 9 von 10 Federn! 


    - Kriegsfeder

  9. Cover des Buches MacTiger - Ein Highlander auf Samtpfoten (ISBN: 9783442368105)
    Andrea Schacht

    MacTiger - Ein Highlander auf Samtpfoten

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Niedlich! Leichter Mystery Roman mit Familiengeheimnis, der leider erst spät richtig Fahrt aufnimmt. Aber dank der ungewöhnlichen, leicht übersinnlichen Inhalte dennoch interessant zu lesen, und das nicht nur für Katzen Fans!

    Die HP Margita hat ein feines Gespür und so nimmt sie denn auch seltsame Schwingungen wahr, als sie mit ihrer Tante Henrietta Urlaub im uralten Schlosshotel Drumnadruid in Schottland macht. Sie hat Visionen aus vergangenen Zeiten und sieht den Geist eines Katers umgehen.

    Die Handlung findet auf drei verschiedenen Zeitebenen statt und so wird wechselweise im Perfekt oder Präsens erzählt. Dazu kommt, dass sowohl der Geist als auch die HP Margita Ich-Erzähler sind, was die Sache anfangs etwas kompliziert macht. Gelegentlich war ich etwas verwirrt, welches “Ich” da gerade erzählt. Frau Schachts Wortwahl ist gewohnt heiter und warmherzig.Ein Schuss Romantik, ein Schuss Geheimnis und ein Schuss Highlandumgebung, gewürzt mit Humor und Mystik - das ergibt eine fast märchenhafte  All-age-Geschichte, die mir Spaß gemacht. Von mir gibt es dafür gute 4 Sterne.


  10. Cover des Buches Die Lauscherin im Beichtstuhl (ISBN: 9783442362639)
    Andrea Schacht

    Die Lauscherin im Beichtstuhl

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Himmelsblume

    Kloster Knechtsteden, im Jahr des Herrn 1502. Mirza, die dreifarbige Klosterkatze, kennt sämtliche Schleichwege zu Beichtstühlen, Zellen und Kellergewölben. Als eines Tages Gewalt und Verderben in die friedliche Welt des Klosters einbrechen und es sogar zu einem Mordversuch kommt, kann die schlaue Ermittlerin auf Samtpfoten – unterstützt von »ihrem« Bibliothekar Pater Melvinius – die Quelle des Bösen aufdecken und altes Unrecht wieder gut machen …

    Mirza, die schlaue Klosterkatze, ermittelt in einem wahrlich fellsträubenden Kriminalfall!

    Für mich war es das Erste Buch von Autorin Andrea Schacht. Sie hat eine sehr angenehme Schreibweise entwickelt, die es einem leicht machte, der Story bildlich zu folgen und so der Handlung verständlich nachzuvollziehen. In die Geschichte über die dreifarbige Klosterkatze Mirza bin ich gut hineingekommen. Es ist schon erstaunlich, ein Krimi zu schreiben, bei denen eine Katze im Mittelpunkt steht. Sehr abwechslungsreich und auf jeden Fall ziemlich interessant.

    Als ich das Buch vor einigen Wochen entdeckt habe, war ich sehr fasziniert von diesem Buch. Der Klappentext war spannend geschrieben und obwohl das Buch mich sehr gefesselt hat, so ist dieses Buch eher etwas für Kids im Alter von 14 bis 17 Jahren bedacht.

    Moen, die alte Besitzerin von Mirza ist Tod. Meiko, der Gärtnerbursche aus dem nahen Kloster nimmt sie auf und steckt sie in die Klosterbibliothek, was Mirza zum Anfang gar nicht gefällt. Doch bald darauf lernt die dreifarbige Klosterkatze Pater Melvinius kennen. Er verwöhnt die kleine Katze und teilt sein Wissen mit ihr. Zusätzlich beschützt Pater Melvinius sie vor dem fiesen Diakon Arnoldus und deckt gemeinsam mit Mirzas ein Komplott am Schlösschen auf. Das Buch beginnt mit der Lebensgeschichte von Mirza. Dabei wird die Story in der Ich „aus der Sicht von Mirza erzählt.

    Neben Mirza, gibt es natürlich weitere Katzen im Buch, die im Laufe der Story immer wieder eine kleine Rolle spielen. Da dies das erste Band ist, bin ich mir ziemlich sicher, dass sie in den nächsten Büchern immer wieder auftauchen werden. Dem Charaktere sind sehr unterschiedliche und zusammen Harmonieren sie gut Miteinader. Obwohl ich das Buch ganz süß fand, als Krimi würde ich dies nicht einstufen. Vielmehr als Roman, dass noch viel Luft nach oben bietet. Das Buch ist ideal für Katzenfans gedacht. Spannend, emotional und mitfühlend.

  11. Cover des Buches Das brennende Gewand (ISBN: 9783442370290)
    Andrea Schacht

    Das brennende Gewand

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    "Das brennende Gewand" ist der fünfte und letzte der Teil der Beginen-Reihe um die junge Begine Almut Bossart und dem Benedikterpater Ivo vom Spiegel und wieder gelingt es Andrea Schacht, mit viel Humor, historisch-kriminalistischen Feingefühl und lebendigen Lokalkolorit zu begeistern.

    Die Begine Almut Bossart und ihr guter Freund, Pater Ivo, warten sehnlich auf den Dispens des Erzbischofs; damit wäre der Weg frei für ihre gemeinsame Zukunft! Doch statt des Dispenses kommt die Absage – und dann wird Ivo auch noch des Mordes verdächtigt. Almut ist rasend vor Trauer und Wut. Und auf der Suche nach dem wahren Täter bekommt sie es mit einer Widersacherin zu tun, die an Bosheit kaum zu übertreffen ist…

    "Das brennende Gewand" ist spannend bis zur letzten Seite, auch wenn ich mir am Ende etwas mehr über die weitere Zukunft von Almut und Ivo gewünscht hätte- haben die beiden doch solange und so hart um ihre Liebe und Zukunft kämpfen müssen!


    Fazit:
    Wieder einmal das pure Lesevergnügen und ein gelungener Abschluss der Beginen-Reihe!

    --------------- Nachtrag zu Hörbuch ------------------

    Der Sprecherin Ulrike Hübschmann gelingt es, durch feine, angenehme stimmliche Nuancierung die einzelnen Charaktere lebendig darzustellen, und mit 6 CD's (436 min) ist eine gute Umsetzung des Romans enstanden!
  12. Cover des Buches Triumph des Himmels (ISBN: 9783734101137)
    Andrea Schacht

    Triumph des Himmels

     (27)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife
    Eigentlich interessiere ich mich ja gar nicht wirklich für Autos oder Rallyes oder das ganze Drumherum, dennoch hat mich dieser Roman gepackt. Die Autorin Andrea Schacht, die eigentlich eher für ihre historischen Romane des Mittelalters oder sogar noch früher bekannt geworden ist, wagt sich diesmal in die neuere Zeit, nämlich die „Roaring Twenties“ des letzten Jahrhunderts. Nachdem man sich mit den vielen Personen vertraut gemacht hat, für die es hinten übrigens ein Glossar gibt, ist man auch schon mittendrin in den Vorbereitungen für einen spannenden Roadtrip. Es fällt nicht schwer, sich hundert Jahre zurück zu versetzen in die Zeit, als es noch keine Autobahnen oder geteerte Land- und Bundesstraßen gab, die das Reisen in heutiger Zeit – so der inzwischen doch sehr dichte Verkehr es erlaubt – so viel einfacher macht. Auf der Strecke bleibt heutzutage natürlich der Kitzel, den das Reisen damals bestimmte, war es nicht sogar oft schon eine Herausforderung, rechtzeitig Benzin erwerben zu können. Um all diese Aufregungen der eigentlichen Rallye lässt die Autorin aber natürlich auch Intrigen und Geheimnisse mit einfließen. Nicht jeder Teilnehmer ist dem anderen gut gesonnen und gleichberechtigte Chancen sehen anders aus … Mich konnte der Roman überzeugen und ich klopfe mir nach gelesener Geschichte gerne den Straßenstaub aus den Kleidern …
  13. Cover des Buches Göttertrank (ISBN: 9783442372188)
    Andrea Schacht

    Göttertrank

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen

                


     Amara wächst als uneheliches Kind der Zuckerbäckerin Birte auf. Der exotische Kakao wird ihre Leidenschaft und auch wenn sie einige Schicksalsschläge hinnehmen muss, bleibt sie dem Kakao doch treu.

    Das Buch konnte mich fesseln, auch wenn hier immer wieder verschiedene Erzählstränge geschickt zusammengeführt wurden. Amara ist die Hauptprotagonistin, doch ihre Geschichte ist fest verwoben mit anderen Menschen, die immer wieder ihren Weg kreuzen. Die Autorin hat es geschafft, die Zeit der Industrialisierung wieder aufleben zu lassen und somit auch Standesdünkel und unmenschliche Arbeitsbedingungen. Die Geschichte rankt sich um Kakao und man erfährt ganz nebenbei einiges über die süße Köstlichkeit. Die Geschichte ist spannend erzählt, es gibt Intrigen, Gift und Eifersucht, aber auch schöne Momente. Ich habe mich in der Geschichte sehr wohl gefühlt und es wird sicher nicht mein letztes Buch der Autorin gewesen sein.
  14. Cover des Buches Der Siegelring (ISBN: 9783442359905)
    Andrea Schacht

    Der Siegelring

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Charlea

    "Der Siegelring" ist der Auftakt zur Ring-Trilogie der deutschen Autorin Andrea Schacht. Ich bin mir nicht sicher, wie lange dieses Buch auf meinem SuB lag, doch ich bin froh, dass es endlich den Weg zu mir gefunden hat! Als ich das Buch angefangen hatte, war mir gar nicht bewusst, dass es sich um einen Mehrteiler handelt und meine erste Reaktion war, das Buch wieder ins Regal zurück zu stellen, da ich gar nicht vorhatte, einen Mehrteiler anzufangen. Doch wie es gerade bei etwas älteren Büchern oft der Fall ist, fehlt auch auf diesem Buch ein Hinweis darauf - daher  hatte ich keine Chance, denn nach den ersten fünfzig Seiten wollte ich es in einem Rutsch durchlesen.

    Ein Tipp gleich vorweg - lest um Gottes Willen nicht den Klappentext, denn was auf meiner Ausgabe von 2003 / Blanvalet steht, verrät das Ende der Geschichte. Also wer immer sich für die Geschichte interessieren sollte - fangt einfach an zu lesen und ignoriert den Klappentext.

    Worum geht es in der Ring-Trilogie?

    Die Geschichte hat zwei Handlungsebenen - die eine spielt in Köln in unserer Zeit. Anahita lernt Schicksalsschlägen ihre Halbschwester kennen und arbeitet mit ihr ihre Erinnerungen an Geschichten auf, die beide von ihrem Vater erzählt bekommen haben. Die andere Geschichte spielt knappe 1900 Jahre zuvor, und zwar zur Zeit Titus. Auch hier haben wir eine weibliche Protagonistin - Annik - und auch sie trifft auf eine Frau, die zwar nicht mit ihr blutsverwandt ist, jedoch einer Schwester nahekommt.  Schnell merkt man als Leser diese Parallele, doch auch die Protagonisten in der Geschichte sind sich dessen mehr als bewusst und versuchen, die einzelnen Fäden zu verbinden.

    Fazit

    Die Autorin Andrea Schacht hat es sehr gut verstanden, die beiden Handlungsstränge zu verbinden, so dass mir beim Lesen keine Langeweile aufkommen ist und die Schreibe selbst ist sehr leicht und locker. Mir persönlich war das Ende zu flott daher gekommen und da es gar nicht so einfach ist, an Teil zwei und vor allem Teil drei zu kommen, frage ich mich, wie so ein starker Charakter diesen Verlauf nehmen kann. Ich hätte mir gewünscht, dass es anders ausgeht, aber mehr werde ich ich erst nach den beiden anderen Teilen erfahren.

  15. Cover des Buches Der Ring der Jägerin (ISBN: 9783442377831)
    Andrea Schacht

    Der Ring der Jägerin

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Es ist definitiv schon mehr als einige Jahre her, als ich die Hauptreihe gelesen habe und ich habe längst nicht mehr alle Dinge dazu im Kopf, aber ich wusste, dass sie mir damals sehr gefallen hat. Zum Glück braucht man bei diesem Buch aber auch kein Vorwissen und es lässt sich auch so sehr gut und schnell lesen.

    Ich weiss eigentlich nicht, warum ich das SpinOff nicht schon damals dazu gekauft habe, stattdessen habe ich es eben nun ein paar Jahre später im Secondhandladen gefunden und nun gelesen.

    Das Buch ist eine lockere Story, die perfekt für jeden Katzenliebhaber ist, um sich so einige gemütlich Lesestunden zu machen, auch als Einzelband. Hinzu kommt, dass auch der Schreibstil angenehm ist.

    Minerva ist wohl mit Abstand der beste Charakter (allein schon, weil sie eine Katze ist, hat es bei mir natürlich schon Bonuspunkte), aber ihre divenhafte Art und Weise und ihre frechen Kommentare waren genial. Das sind eindeutig Kommentare, die auch so manch echte Katze wohl von sich geben würde, wenn sie nur könnte. Katharina geht daneben beinahe ein wenig unter, aber sie bildet einen guten Kontrast.

    Die Storyline war einfach gehalten und zwar auch etwas gezogen, bis etwas passiert, aber ich habe das Buch hier auch wirklich mehr wegen der Katze und als Lektüre für Zwischendurch gelesen und dafür war er mehr als in Ordnung, denn Minerva war auch in den langsamen Momenten immer wieder für einen frechen Spruch zu haben.

    Im Gesamten also eine schöne lockere Katzenfantasygeschichte, die eine schöne Ergänzung für die Reihe ist, aber auch gut als tollen Einzelband für Nebenbei hinhält. Das Buch ist nicht da, um jemanden zu packen, aber für ein paar schöne Lesestunde genügt es mehr als genug, weshalb ich dem Buch fünf kleine Katzenpfötchen gebe.

  16. Cover des Buches Kreuzblume (ISBN: 9783734103872)
    Andrea Schacht

    Kreuzblume

     (77)
    Aktuelle Rezension von: lissy94

    Meine Meinung


    Cover

    Das Cover zeigt die mittelalterliche Stadt Köln, mit dem Kölner und eine Frau die wahrscheinlich die Protagonistin Antonia sein soll. Das Cover passt zum Inhalt des Romans und


    Schreibstil und Inhalt

    In jedem Kapitel wird von einer anderen Person, die in der Geschichte vorkommt erzählt. Am Anfang war dies etwas verwirrend, bis man die ganzen Charaktere kennengelernt hatte. Anfangs laufen diese Erzählstränge nebeneinander her, bis sich das Ganze mehr und mehr zusammenfügt und sich die einzelnen Erzählstränge miteinander verbinden.

    Teilweise sind manche Kapitel etwas langatmig und ich war nahe dran die ein paar Seiten zu überspringen, was ich dann auch gemacht habe. Dies macht bei diesem Buch absolut nichts aus, die Handlung blieb trotzdem klar, obwohl ich immer mal wieder ein paar Seiten übersprungen habe.

    Ansonsten lässt sich das Buch gut lesen. Besonders die Beschreibungen sind sehr detailliert und so konnte ich mich gut in die Zeitepoche eindenken und mir das Geschehene gut vorstellen.


    Am Anfang der Geschichte wird die Hauptprotagonistin Antonia oder Toni wie sie genannt wird vorgestellt. Wegen des Krieges hat Toni keine leichte Kindheit und da ihr Vater der Armee angehört beschließt Tonis Mutter als Markentenderin mit dem Tross mitzuziehen. Da es nicht leicht ist in dieser Zeit ein Mädchen zu sein, verkleidet sich Antonia als Junge und ist somit als Toni in dem Trupp bekannt. So erlebt Toni einige Abenteuer, bis es schwierig für sie wird, da sie einen geliebten Menschen verliert und dann stößt sie auch noch auf ein Familiengeheimnis und Toni weiß auf einmal nicht mehr, wer sie ist.


    Fazit

    Ein schön geschriebener historischer Roman für zwischendurch. Mich konnte die Geschichte anfangs nicht packen und habe deshalb einige Zeit benötigt, um mich in die Geschichte einzufühlen. Ich kann das Buch allen empfehlen, die gerne gut recherchierte historische Romane lesen.

    Ich gebe dem Buch 3 Sterne, da es mich nicht voll überzeugen konnte.

  17. Cover des Buches Rheines Gold (ISBN: 9783734103032)
    Andrea Schacht

    Rheines Gold

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Rufina betreibt nach dem Tod ihres Mannes eine Therme im Köln 100 n.Chr.

    Ihre beiden Kinder können es nicht akzeptieren das ihr Vater den Wölfen zum Opfer fiel. Ihr Schwiegervater versucht sie wieder zu verheiraten, aber Rufina steht ihre Frau und schlägt sich auch ohne männlichen Beistand gut, bis es rund um dieTherme zu  sonderbaren Verbrechen kommt und sie Licht ins Dunkel bringen will.


    Zunächst einmal muss ich sagen, dass Andrea Schacht eine meiner Lieblingsautorinnen war und leider viel zu früh verstarb. Ich habe schon viele Bücher von ihr gelesen, die alle in der Gegend um Köln spielten. 

    Dieses hier um 100 n. Chr. Sticht ein bisschen zeitlich heraus.


    Interessant fand ich die Gepflogenheiten der Bewohner dieser Zeit. Das war mir nicht so bewusst.

    Spannend fand ich wieder die kriminalistischen Teile die auch dieser Roman hatte. Ich habe mit Rufina mitgefiebert und mitgezittert. 

    Schön fand ich wie die einzelnen Charaktere herausgearbeitet waren und das ich in Rufina eine starke Frau ihrer Zeit finden konnte.

    Schön fand ich,dass ihr von den unterschiedlichsten Seiten her Hilfe entgegengebracht wurde.

    Schade fand ich das es in jeder Zeit Männer geben musste die Frauen als Menschen zweiter Klasse ansehen.

    Auf jeden Fall war auch dieser Roman wieder so schön bildlich beschrieben, dass ich die Therme direkt vor Augen hatte und praktisch neben Rufina her gehen konnte.

    Mich hat er wieder gut unterhalten, auch wenn mir die Mittelalterromane von Frau Schacht noch besser gefallen.

  18. Cover des Buches Die Nacht, in der der Kater sang (ISBN: 9783802598951)
    Andrea Schacht

    Die Nacht, in der der Kater sang

     (19)
    Aktuelle Rezension von: cat

    Jenny van Rosmalen zieht auf das Land und kauft nicht nur ein Haus, sondern übernimmt auch den dazugehörigen Kater gleich mit.

    Die Welt könnte schön sein, wenn da nicht ein Pferdemörder sein Unwesen treiben würde.

    Kater Ghizmo kommt ihm auf die Schliche aber wie soll er den Täter aufhalten?


    Ein schöner Katzenroman/ -Krimi.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Kapitel haben eine angenehme Länge.

    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und ihre Handlungsweisen logisch und die Gedankengänge nachvollziehbar. Sie sind sympathisch beschrieben und man kann sich mit Ihnen identifizieren.

    Das die Geschichte sowohl aus Jenny's als auch aus Ghizmo's Sicht beschrieben wird, finde ich sehr schön. Es lockert das Buch sehr auf und bringt die Geschichte so auch aus unterschiedlichen Richtungen immer weiter voran.

    Auch ist Ghizmo's Sicht sehr gut beschrieben und jeder Katzenkenner muss immer wieder schmunzeln, weil man einige Verhaltensweisen von Ghizmo sehr gut kennt.


    Es werden erst nach und nach die Hintergründe zu Jennys Vergangenheit geklärt. Außerdem werden auch immer wieder neue Spuren zum Täter gelegt, das macht die Geschichte spannend aber auch manchmal etwas langatmig.


    Alles im allen aber ein sehr schöner Katzenkrimi, der sehr zu empfehlen ist.

  19. Cover des Buches Weihnachtskatze gesucht (ISBN: 9783746628813)
    Andrea Schacht

    Weihnachtskatze gesucht

     (47)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Salvia glaubte ihre kleine Katze SueSue verloren, überfahren von einem Auto, doch in einer Ausstellung entdeckt sie Fotos einer Katze, die ihrer totgeglaubten bis aufs Haar gleichen. Eine spannende Suche beginnt, die sogar den verbitterten Fotografen auftauen lässt. Doch was ist mit SueSue geschehen? Auch sie erzählt ihren Teil der Geschichte auf ihre ganz eigene kätzische Art. Das Buch gab mir genau das, was ich erwartet hatte. Es war eine wundervolle Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und auch ein wenig Liebe. Der teils trockene Humor hat mich mehr als einmal zum Lachen bringen können und ich habe jede Seite dieser Geschichte genossen. Es war zwar etwas vorhersehbar, doch da dies eine Kurzgeschichte ist, hat mich das in dem Fall nicht gestört.

  20. Cover des Buches Der Bernsteinring (ISBN: 9783442360338)
    Andrea Schacht

    Der Bernsteinring

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Lerchie

    Vergangenheit. Anna Dennes war ein Kind der Schande. Doch sie wurde ordentlich aufgezogen, denn ihre Mutter wollte Anna  ihr eigenes Schicksal ersparen. Sie war siebzehn, als sie für viel Geld ihre Jungfernschaft verlor. Doch sie hatte beschlossen, dass es das einzige Mal sein sollte. Sie wusste nicht, wer der Mann war, dem sie sich hingegeben hatte, aber sie hatte genug  Geld bekommen. Und sie hatte noch einen Gönner, dem ihre Mutter angeblich einmal das Leben gerettet hatte. Hrabanus Valens. Dieser half ihr in ein Stift zu kommen und Stiftsfräulein zu werden. Und so wurde aus dem Kind der Schande eine ehrbare Jungfer.  Im Stift freundete sie sich mit der nach ihr aufgenommenen Rosa an. Von ihr erfuhr sie, dass ihr Adel nur angeheiratet war. Schließlich interessierte sich ein Mann für sie und sie heiratete ihn, wenn auch unwillig…

    Gegenwart. Anita hatte Valerius kennen gelernt – und wieder verloren. Denn sie verlor seine Visitenkarte, die ihr auf die Straße gefallen war, an die Straßenkehrmaschine. Sie wusste weder seinen Nachnamen, noch seine vollständige Autonummer, nur K-VC. Und Marc Bretten, ihr Lebensretter vom Flughafen auf den Kanaren half ihr. Sie probierte Einiges aus, um Valerius zu finden…

    Mir Rose ging sie shoppen, denn diese brauchte ein Geschenk für ihre Mutter. In einem Antiquitätenladen sah sie sich um, und sah plötzlich einen Ring, einen Bernsteinring. Anita kaufte ihn sofort, denn er weckte eine Erinnerung…

    Die Vergangenheit las Anita in einem Stundenbuch, das das Stiftsfräulein Anna geführt, und das ihr Vater Julian ihr einmal gegeben hatte.  Sie war Stiftsschreiberin geworden, hatte sich also dort gut eingelebt. Doch dann geschah etwas Furchtbares…

    Warum heiratete in der Vergangenheit laut Annas Stundenbuch Rosa einen Mann, der ihr gar nicht gefiel? Würde Anita in der Gegenwart ihren Valerius finden? Was hat es mit dem Bernsteinring auf sich, den Anita kaufte? Und was geschah in der Vergangenheit, das so furchtbar war? All dies liest man in diesem Buch.

    Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Ich mag den Schreibstil von Andrea Schacht, denn er ist unkompliziert, man muss nicht ewig darüber nachdenken, was sie gerade meint. Das Buch fing wieder sehr spannend an. Hier wurde der Unfall des Schlagersängers Julian Kaiser genannt Caesar King beschrieben, der im ersten Buch bereits Erwähnung fand. Ich war sehr schnell wieder in der Geschichte drinnen und konnte mich wieder sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen. Andrea Schacht hat es verstanden Spannung aufzubauen und sie bis zum Schluss zu halten. Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

     

















  21. Cover des Buches Der Tag mit Tiger (ISBN: 9783746623528)
    Andrea Schacht

    Der Tag mit Tiger

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Regina_Wolf

    Wenn man schon immer wissen wollte, was seine Katzen so treiben, wenn sie draußen ihre Runden drehen, dann sollte man den Tag mit Tiger verbringen. Auch wenn die Umstände nicht so schön sind. Das Ende war emotional, aber sehr schön gemacht. Für Katzenfans empfehlenswert.

  22. Cover des Buches Die Blumen der Zeit (ISBN: B00SRKY0B0)
    Andrea Schacht

    Die Blumen der Zeit

     (72)
    Aktuelle Rezension von: there_are_apples
    Sehr gutes Jugendbuch mit einem historischen Touch!
    Außerdem sind die Charaktere sehr gt ausgearbeitet und die Geschichte ist sehr amüsant. Sehr schön für zwischendurch.
  23. Cover des Buches Die Ungehorsame (ISBN: 9783734106002)
    Andrea Schacht

    Die Ungehorsame

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Jamen100

    Der Roman „Die Ungehorsame“ von Andrea Schacht hat mich wieder begeistert.

    Auf den ersten Seiten mochte ich die beiden Hauptfiguren Leonora und Hendryk nicht so besonders aufgrund ihrer Distanziertheit. Aber je weiter ich in dem Roman kam, verstärkte sich meine Sympathie. Am Ende konnte ich das Buch nicht mehr aus die Hand legen. 

    Da es hier aber bereits viele Rezession zu dem Buch und seine Stärken und seine Stärken gibt, greife ich ein anderes Thema auf.

    Neben den Haupfprotagonisten begeisterte mich an diesem Buch, dass dieses in einer Gegend spielt, die mir als Niederrheinerin nicht unbekannt ist. Und zwar die Gegend Bonn-Köln-Aachen.

    Immer wieder spielte Andrea Schacht in ihrem Roman historische Fakten um den Eisenbahnbau um 1850 als Hintergrundmusik ein. In dieser Zeit wurden die Eisenbahnstrecken Köln-Bonn und Köln-Aachen sowie der erste Bonner Bahnhof an der Poppelsdorfer Allee realisiert.

    Beim Lesen des Buches ist mir bewusst worden, dass wir immer wieder über die negativen Aspekte des Schienennetzes und der Bahn schimpfen, aber kaum einer kennt die Geschichte, die hinter unser deutsches Schienennetz steckt. Klar uns ist bewusst, dass es schon einige Jahre auf den Buckel hat und keine Errungenschaft der letzten Jahrzehnte ist. Aber kaum einen ist bewusst, dass die Preußen immer wieder ihre Hände mit im Spiel hatten.

    Als Lesesüchtige, die immer wieder historische Romane verschlingt, interessiere ich mich auch immer wieder für die historischen Fakten. Da findet man immer wieder das eine oder interessante, was nicht umbedingt zur sog. Weltgeschichte gehört. 

    Im weiten World Wide Web gibt es so gut wie kein Thema, was dort nicht nachgelesen werden kann. Also habe ich meine Tastatur etwas gequält und mich auf Spurensuche gemacht. Dabei stieß ich auf interessante Informationen über das Schienennetz am Niederrhein, ein Netz, welches in weiten Strecken seit ca. 170 Jahren besteht.

    Wenn man sich die Entwickung der Eisenbahn anschaut, ist es gar nicht so ungewöhnlich. 1825 entstand in England die erste Eisenbahnstrecke zwischen der Bergwerksstadt Darlington in die Hafenstadt Stockton. Ab 1847 wurde in New York die High Line realisiert.

    Die Strecken, die Andrea Schacht in ihrem Roman immer wieder einspielt, gehören zur heutigen linken Rheinstrecke, die von drei verschiedenen Eisenbahngesellschaften gebaut wurde. Der Roman ist in der Zeit der ersten Bauphase angelegt, als die Trasse Bonn-Köln von der Bonn-Cölner Eisenbahn-Gesellschaft realisiert wurde.

    In Bonn scheidet die Bahnstrecke die Poppeldorfer Allee, die bis zur Errichtung der Bahntrasse genau 1000 m lang war, heute aber aufgrund der Bahntrasse nur ihre 800 m beträgt.  Die ursprüngliche Trasse sollte mit einen hohem Bahndamm realisiert werden. Dieser versperrte aber den Blick vom Kurfürstlichen Schloss zum Poppeldorfer Schloss. Dass der Bahnübergang heute ebenerdig ist, verdanken wir den preußischen König Friedrich Wilhelm IV. und den Universitätssenat.

    Leider musste der Bahnhof bereits 41 Jahr später dem heutigen Bahnhofsgelände weichen. Und dass, wo man sich bereits vor seiner Entstehung über seinen Standort gestritten hat. Als Standorte waren der Bonner Norden oder das ehemalige Mühlheimer Feld nach der Poppelsdorfer Allee vorgesehen. Auch hier hatten die Preußen wieder ihre Hand im Spiel. Das Königliche Finanzministerium entschied, dass der Bahnhof an der Poppeldorfer Allee gebaut wird.

    Also wer sagt - Romane lesen bildet nicht !

    Noch was anderes:

    Beim meinem Stöbern bin ich auf einen weiteren Roman gestoßen, der sich mit dem Thema befasst.

    • Das Dampfroß von Reinhard Schmoeckel  - Ein Tatsachenroman um den Bau der ersten Eisenbahn von Bonn nach Köln.

    Bilder:

    Die Fotos wurden von mir selbst aufgenommen.

    Quellen:

    • https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-30382-20120116-2#id1 (Stand: 24-02-2020)
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Bonn_Hauptbahnhof (Stand: 24-02.2020)
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Linke_Rheinstrecke (Stand: 24-02-2020)
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Poppelsdorfer_Allee (Stand: 24-02-2020)
  24. Cover des Buches Das Spiel des Sängers (ISBN: 9783442374755)
    Andrea Schacht

    Das Spiel des Sängers

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Auf Burg Langel ist ein Lehen zu vergeben. Viele Anwärter darauf sind eigens dafür angereist, das Ritter Ulrich entscheidet wem von ihnen die Burg mit ihren Pfründen zugesprochen wird. Ein illusteres Völkchen, vom Minnesänger bis zur Äbtissin ist alles dabei. Dann stürzt der Burgverwalter vom Söller und es ist klar das Ritter Ulrich dessen Tod genauer untersuchen muss. Die Zugbrücke wird hochgezogen und die Ermittlungen gehen los. Schnell wird klar, dass  fast jeder einen Grund gehabt hätte den Vogt in den Tod zu stürzen.
    Erst als der Tod aufgeklärt ist kann das Lehen neu vergeben werden.

    Das Cover des Buches zeigt die magische Laute um die es in weiten Stücken des Buches geht. Man erkennt sofort das es sich hierbei um einen historischen Roman des Mittelalters handeln muss. Das es auch einen Kriminalfall zu lösen gibt, oder gar mehrere, wird erst so nach und nach bekannt.

    Das Buch ist aus der Perspektive des Minnesängers Hardo von Langel erzählt, der zunächst nur als Hardo Lautenschläger bezeichnet wird.
    Er soll die Besucher der Burg während der Mahlzeiten mit seiner Musik unterhalten, doch eigentlich verfolgt er selbst einen ganz anderen Plan.
    Engelin van Dyke, eine hübsche Kaufmannstochter hat ihm den Kopf verdreht und er versucht ihr Herz zu gewinnen.
    Diese ist aber mit ihrer Freundin Casta und der Erfüllung deren Liebesleben beschäftigt.
    Hardos junger Diener Ismael scheint ein aufgewecktes Kerlchen zu sein und sucht sich unter den jüngeren Mannen zwei neue Freunde. Zum einen den Knappen des Ritters und zum anderen den Secretarius von Engelins Vater.
    Die drei helfen dem Ritter und dem Minnesänger aus so manch brenzliger Situation.

    Ein wirklich schöner Roman, viele Intrigen, mittelalterlicher Aberglaube, Morde, Komplotte wohin man nur schaut und mittendrin die Guten die versuchen nach allen Richtungen zu schauen um die wahren Schuldigen zu finden.

    Andrea Schacht versteht es meisterlich die Leser in ihren Bann zu ziehen. Ich konnte mir die Burg und ihre Insassen bildlich vorstellen und ganz in der Geschichte versinken. Ich litt, ich lachte, ich zitterte und wachte mit den Charakteren und freute mich das ich alles zu einem glücklichen Ende fand.
    Allerdings waren meine Vermutungen wer hier wen getötet haben könnte vielfältig und nach jedem kleinen Wahrheitsbrocken den die Autorin einwarf wieder anders.
    Das hat mir bei diesem mittelalterlichen Kriminalroman, der ohne viel Blutvergießen auskam, wirklich viele unterhaltsame Stunden auf Burg Langel geschenkt.

    Ein wahrer Lesegenuss für Liebhaber von mittelalterlichen Kriminalromanen ohne viel Folter und Blut.

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