Bücher mit dem Tag "andrej"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "andrej" gekennzeichnet haben.

38 Bücher

  1. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499256356)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

     (2.779)
    Aktuelle Rezension von: Lesemoni

    So schnell hatte ich noch nie ein Buch ausgelesen, ein absoluter Pageturner. Ich liebe diese witzige Sprache, Herrndorf kann es einfach.
    Man ist sofort in der Szene, muss sich nicht erst einfinden, mich hat das Buch sofort gepackt - auch in die Hauptfigur kann man sich sehr gut einfühlen und die Welt durch seine Augen sehen.

  2. Cover des Buches Kind 44 (ISBN: 9783442481859)
    Tom Rob Smith

    Kind 44

     (746)
    Aktuelle Rezension von: Nimmie_Aimee

    In der Sowjetunion unter der Macht von Stalin gibt es offiziell keine Verbrechen. Und die Verbrechen die Begangen werden, werden als Unfall deklariert. So auch in Moskau 1953 als der Sohn von dem besten Freund des Geheimdienstoffiziers Leo Demidow tot aufgefunden wird. Der Obduktionsbericht ist deutlich, es kann kein Unfall gewesen sein. Nach und nach tauchen weitere Morde auf, die nicht als solche Ausgewiesen werden und Leo beginnt zu ermitteln. Damit stellt er sich aber dem Regime entgegen und gerät so selbst in Gefahr.

    Ein super tolles Buch! Ein packender Thriller, der einen nicht loslässt. Es lässt sich sehr gut lesen, sodass man richtig in die Geschichte eintauchen kann. Die Geschichte ist grausam und brutal über die Ermordung von Kindern. Die Zeit in der Sowjetunion wird gut und glaubhaft dargestellt. Man kann sich gut vorstellen wie es dort wohl tatsächlich gewesen ist.

    Eine absolute Leseempfehlung!

    Es gibt auch einen Film dazu, den ich nach dem Buch gesehen habe. Mir hat er gut gefallen, tolle Schauspieler (Tom Hardy, Noomi Rapace, Gary Oldman) und das schreckliche Verbrechen wird gut umgesetzt. Man sollte das Buch aber vorher gelesen haben, da sonst einige Sachen die wichtig sind nicht deutlich genug rüberkommen. Der Film allein ist also etwas schwer verständlich. Aber in Kombination mit dem Buch ist er gut.

    Kind 44 ist der erste Teil (meines Wissens) einer Trilogie. Die anderen Bände habe ich noch nicht gelesen, freue mich aber schon drauf, denn ich bin gespannt wie es weitergeht. Man kann das Buch aber auch gut alleinstehend lesen.

  3. Cover des Buches Krieg und Frieden (ISBN: 9783446235755)
    Leo Tolstoi

    Krieg und Frieden

     (471)
    Aktuelle Rezension von: Radagast

    Mit jugendlichen Optimismus begann ich diesen historischen Roman zu lesen. Zuvor vorsorglich Block und Stift bereit gelegt, was sich als klug erwies.
    Dieser Roman ist in vier Bücher aufgegliedert. Die Themen die darin aufgegriffen werden sind der Krieg zwischen 1805-1812 und deren Feldzüge und Strategien, die gesellschaftlichen Stellungen in der höheren angesehenen Aristokratie, Heiratspolitik und viel Poesie.
    Ich kam mir beim lesen zeitweise vor als wäre ich mit dabei in diesen Roman. Ob es sich um die gesellschaftlichen Ebenen und Verstrickungen handelte, oder auf dem wild umkämpften Schlachtfelder ging, mein Kopfkino war auf Empfang.
    Bei manchen Kapiteln machte ich Pausen um das gelesene sacken zu lassen. Nicht deswegen dass ich es nicht verstanden hätte, sondern wegen dem Schreibstil. Ich konnte mich daher gut in die Geschichten hinein versetzen. Auch die Protagonisten waren plastisch gut beschrieben.
    Vor allem war es spannend mit zu erleben wie sich die Hauptprotagonisten entwickelten. Wer wurde mit wem verheiratet? Wer verstarb? Wie gefestigt wurde der jeweilige Charakter im laufe der Geschichte?
    Abgesehen das ich tagelang eine Pause einlegte beim Lesen, ja ich habe geschwächelt, da es phasenweise doch etwas langatmig ist, war es für mich eine grandiose Geschichte!

  4. Cover des Buches Die Teufelsbibel (ISBN: 9783404163267)
    Richard Dübell

    Die Teufelsbibel

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Sommerkindt
    Die Geschichte ist interessant ja aber viel zu langatmig.
    Mal abgesehen davon entführt der Autor den Leser in eine dunkle brutale Welt, in der das Wohlergehen der Menschen auf dem Wohlwollen anderer beruht. Weder die Kirche noch das normale Volk scheint den geringsten Begriff von gut oder böse zu haben bzw. nur in geringen Mase.
    Anfangs ist man von den vielen Protagonisten überfordert. Erst im Laufe der Geschichte klamüsert sich heraus wer wohin gehört.
    Wer historische Romane mag kann ich dieses Buch nur empfehlen alle anderen nur wenn sie grad Langeweile haben und mal in eine andere Zeit eintauchen will.
    Und die Geschichte hat eine wirklich überraschende Wendung.
    Es werden mehrere Handlungsbögen aufgebaut, was auch daran liegt das sich die Geschichte so zieht. Aber wenn man erstmal Blut gleckt hat bleibt man dran. Man braucht einfach nur einen sehr langen Aten.

  5. Cover des Buches Am Abgrund (ISBN: 9783548251653)
    Wolfgang Hohlbein

    Am Abgrund

     (370)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Der Protagonist ist von Anfang an interessant und weiß nicht einmal selber, was er genau ist. Er gerät unfreiwillig in ein Abenteuer.


    Inhalt: Andrej will in das Dorf seiner Kindheit zurück kehren. Er möchte seinen Sohn wiedersehen und die Trauer um seine Frau verarbeiten. Doch im Dorf angekommen sieht er nur noch eine menschenleere Siedlung und im großen Wehrturm findet er die Leichen all jener, die er eben noch vermisst hat.

    Einzig ein Junge, ein Familienmitglied, aber eben nicht sein Sohn, hat überlebt und kann ihm erzählen, was passiert ist.

    Frederic und Andrej machen sich an die Verfolgung der Entführer und der Dorfbewohner, welche sie mitgenommen haben. Dabei stoßen sie auf ihre Widersacher und Andrej seine Weichheit sorgt später dafür, dass unschuldige Gasthausbesucher in einem höllischen Flammenmeer umkommen müssen.

    In Constanta angekommen, scheinen Frederic und Andrej so ziemlich an ihrem Ziel zu sein. Doch sie haben sich mit ziemlich zwielichtigen Leuten eingelassen, die Andrej jetzt in die Pfanne hauen.

    Andrej gerät in Gefangenschaft und in den Strudel von Machenschaften mächtiger Leute. Und er lernt etwas wichtiges über sich und seine Familie.


    Fazit: Oh man, schon wieder eine Reihe. Ich kann aber auch machen, was ich will. Jedes, aber auch jedes Buch, was mich in irgendeiner Form anmacht, was ich gern lesen wollen würde, ist Teil einer Reihe. - So auch hier. Einziger Vorteil: In diesem Fall handelt es sich um den ersten Band eben dieser Reihe. Und eins ist mal klar, wenn mich der Band hier überzeugt, dann werde ich mir wohl auch die folgenden noch irgendwie holen müssen. Da führt wohl kein Weg daran vorbei *seufz - Kann nicht mal jemand das Erschaffen von immer und immer wieder neuen Reihen einfach verbieten…. das wäre doch mal was. - Alles klar, es werden wohl die die nächsten 9 Folgebände auch noch werden.

    Der Start in die Reihe war spannend und authentisch. Hohlbein hat hier kein langes Vorgeplänkel gemacht und ist gleich voll in die Handlung eingestiegen. Gleich zu Anfang bin ich auf den Protagonisten neugierig geworden. Dass er nicht ganz “normal” ist, war mir von Anfang an klar und dass er so auffällig wenig über sich selber wusste, hat die Handlung nur noch zusätzlich aufgepeppt.

    Alles an der Handlung war so beschrieben, dass zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkam oder die Handlung gestoppt hätte. Ich hatte die ganze Zeit diesen Andrej vor meinem geistigen Auge, wie er mit seinen langen schwarzen Haaren den Schwarm aller Frauen verkörpert, gleichzeitig aber auch irgendwie naiv und unwissend durch die Welt tappt. - Ich bin wirklich klasse unterhalten worden und bereue die Lektüre in keiner Weise.


    Wie schon einmal gesagt, müssen hier unbedingt die Folgebände ran. Mich interessiert einfach, wie es mit diesem seltsamen jungen Mann weiter geht. Was er noch über sich lernt, wie sich sein Körper noch weiter verändert und was mit Frederic, sein kleiner Verwandter, noch wird.


    Ich kann dieses Buch wirklich ruhigen Gewissens empfehlen. Es ist zwar schon etwas älter, wenn man nach dem Erscheinungsdatum geht, aber der Leser wird gut unterhalten. Es hat Spannung, es hat Drama und es hat Mystik. Wolfgang Hohlbein hat hier ein Werk abgeliefert, was durchaus mit zu seinen besten gezählt werden kann.

    Aber Vorsicht, es handelt sich hier um den Auftakt zu einer Reihe. Ihr lauft Gefahr, da in eine wirklich spannende und umfangreiche Geschichte hinein zu geraten.

  6. Cover des Buches Merle. Das Gläserne Wort (ISBN: 9783737356770)
    Kai Meyer

    Merle. Das Gläserne Wort

     (550)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Gläserne Wort
    von Kai Meyer

    Inhalt: Merles Venedig ist voller Magie. Doch nach dem Verschwinden der Fließenden Königin versinkt die Lagunenstadt im Chaos. Merle und ihre Gefährten sind unterwegs ins Land der Sphinxe, wo eine uralte Macht eine neue Eiszeit heraufbeschwört.

    Nicht nur Ägypten, der ganzen Welt drohen ewiger Frost und Schnee. Unsterbliche Götter und Horuspriester, fantastische Meerwesen und treue Freunde ziehen mit Merle in einen schrecklichen Krieg. In der Spiegelfestung der Sphinxe entfesseln sie den Zauber des Gläsernen Wortes.

    Meinung: Das gläserne Wort von Kai Meyer Band 3 der Merle Reihe. Genre: Jugendfantasy. Das Cover ist schlicht gehalten. Man sieht Merle. Das Cover finde ich besser wie das Andere.

    Ich bin durch die 5teilige Reihe- Die Seiten der Welt auf den Autor gekommen. Die 3teilige Arkardien Reihe fand ich auch klasse. Mittlerweile gibt es von der Merle Reihe schon vier Bücher.

    Kai Meyer überzeugt hier wieder mit einem wundervollen Schreibstil, sehr flüssig geschrieben, die Geschichte ist bis zum Ende spannend. Die Geschichte wird im Wechsel von Merle und Serafin erzählt. Fantasyvoll wird beschrieben wie Mythologiewesen einen Kampf führen. Die Geschichte nimmt am Ende eine Wendung, womit ich nicht gerechnet habe.

    Die Beschreibungen und Erklärungen sind so schön detailliert, dass man denken könnte, es gibt wirklich alles. In dem Buch erwartete uns viele Überraschungen. Ich hätte nicht gedacht, das Winter ein großer Helfer gegen die Ägypter wird und das ganz unbewusst.

  7. Cover des Buches Der Gejagte (ISBN: 9783548263922)
    Wolfgang Hohlbein

    Der Gejagte

     (171)
    Aktuelle Rezension von: °bluemoon°
    Der siebte Teil der "Chronik der Unsterblichen" erzählt vom weiteren Leben von Andrej und Abu Dun. 


    Einige Jahre sind zwischenzeitlich vergangen und die beiden leben mittlerweile auf Malta. Andrej hat sich dem Johanniterorden angeschlossen, so untypisch das für ihn ist. Dies hat allerdings den Vorteil, dass andere Vampyre, bei denen er sich schon vor langem unbeliebt machte, ihn dort eigentlich auch nicht erwarten. Abu Dun hat eine Frau gefunden und lebt mit ihr und ihrem Sohn zusammen. 


    Es könnte alles gut für sie laufen,  doch ein einfaches Leben scheint ihnen nicht vergönnt. 
    Wieder einmal drohen die Türken und ihre große Übermacht. 


    Andrej,  der zu den Johannitern gehört, denen der Angriff gilt, hilft den Glaubenssoldaten und zieht damit unweigerlich auch seinen Gefährten mit in die Angelegenheit hinein.  


    Doch das ist nicht ihre einzige Sorge. Ein extrem mächtiger Vampir (?) ist auf sie aufmerksam geworden und möchte ihnen so viel Leid wie möglich zufügen und geht dafür auch über Leichen. Natürlich solche,  die den beiden Protagonisten nahe stehen....




    Schaffen es die beiden, ihre geliebten Menschen zu beschützen? Und was passiert mit den Türken, die Malta belagern? Und ist es überhaupt möglich,  ein solch mächtiges Wesen wie den fremden Vampyr zu vernichten?




    Die Geschichte war für mich nicht ganz so spannend wie der vorherige Band, aber an sich nicht schlecht.  Was ich allerdings immer etwas schade finde - die mächtigen Wesen sind für die Hauptpersonen Rätsel. Was sind sie, wie werden sie so, .... ?
    Nur sie bleiben das an sich auch immer, und damit auch für den Leser,  der dadurch auch immer irgendwie im Unklaren gelassen wird. Etwas mehr Aufklärungen wären schon schön. Hoffentlich gibt es spätestens am Ende der Reihe mehr Infos zu den Vampyren, ihrer Herkunft und ihren weiteren Geheimnissen.  
  8. Cover des Buches Die Verfluchten (ISBN: 9783548264233)
    Wolfgang Hohlbein

    Die Verfluchten

     (141)
    Aktuelle Rezension von: °bluemoon°
    Der 8. Teil der Chronik der Unsterblichen erzählt, was Andrej und Abu Dun in Afrika erleben. 


    Sie werden in der Wüste überfallen und können ihre Angreifer in die Flucht schlagen. Sie verfolgen sie und kommen zu einer kleinen Festung von Sklavenhändlern. Da Abu Dun noch eine alte Rechnung mit Sklavenhändlern offen hat, will er unbedingt in die Festung eindringen.  Da sie keinen Weg hineinfinden, machen sie das erstbeste, was ihnen einfällt. Sie schließen sich einer gerade angekommenen Gruppe von Sklaven an. Natürlich waffenlos, ihren Besitz haben sie zuvor versteckt.  


    Als sie mit den Sklaven eingesperrt sind, fällt ihnen eine Sklavin direkt auf. Meruhe hat - trotz ihrer schwarzen Hautfarbe - rote Haare und besitzt ein künstliches Auge. Andrej wir direkt in ihren Bann gezogen. 


    Letztendlich schaffen sie durch sie und zusammen mit den anderen Sklaven die Flucht.  


    Danach haben sie lange Zeit nichts mehr mit Meruhe zu tun. Doch dann kreuzen sich ihre Pfade erneut und Andrej und Abu Dun begegnen Seth, Osiris, Sobek und Horus - ägyptischen Göttern!


    Dieser Teil hat - mit der ägyptischen Vergangenheit - eigentlich wirklich eine tolle Umgebung erhalten. Auch die Strapazen, die die Wüste verursacht, werden sehr lebendig geschildert. 
    Trotzdem bekommt dieser Teil  nur 3 Sterne, da mir immer wieder viel zu wenig Spannung enthalten war und die Endaufklärung in meinen Augen keine war. 
    Eigentlich weiß ich kaum mehr als als während der vorherigen Handlung und wenn man sich nicht für die ägyptischen Götter interessiert oder eine gute Allgemeinbildung hat,  weiß man nicht mal, dass die Protagonisten Götter treffen. Eine Erwähnung gibt es nicht, nur einmal eine winzige Andeutung, die man als Leser nicht versteht, wenn man bis dahin nicht weiß, mit wem man es zu  tun hat. Ein paar mehr klare Worte wären wirklich nicht verkehrt, gerade wenn es um Auflösungen von Rätseln geht. 
  9. Cover des Buches Die Chronik der Unsterblichen - Pestmond (ISBN: 9783802597640)
    Wolfgang Hohlbein

    Die Chronik der Unsterblichen - Pestmond

     (33)
    Aktuelle Rezension von: JeyeL

    Obwohl ich ab dem 14. Band mit der Chronik der Unsterblichen begonnen habe die Serie zu Lesen, hab ich mich nicht ein einziges mal mit dem Buch überfordert gefühlt. Ich habe nie das Gefühl gehabt etwas verpasst zu haben obwohl ich die andren 13 Bände nicht gelesen habe. 

    Der Autor schreibt flüssig und detailliert und jedes Kapitel Endet so Spannend wie eine gute Fantasy-Serie, dass man am liebsten weiter Lesen möchte. 

    Der schauert Ägypten hat mir besonders gut gefallen und ich hab  immer das Gefühl gehabt mitten drin zu sein, besonders gefällt es mir das der Autor nicht mit den Orten hin und her springt und die Handlungen nicht an zu vielen Orten statt finden, man wird so gut an einen Ort weiter gebracht das man sich nicht überrumpelt fühlt und nah und nach in den neuen Ort eingeführt wird. Hab mich nie Überfordert damit Gefühlt.  

    *Spoiler**Anfang*

    "Pestmond" ist übrigens ein Schiff auf dem die zwei Freunde Andrej und Abu Dun im späteren verlauf der Geschichte unterwegs nach Rom sind. Zwar kommt in der Geschichte nichts mit Pest vor (falls sich auch jemand vom Titel her in diese Richtung gelenkt fühlt.) Jedoch kommt doch eine Krankheit vor der die Menschen in Untote verwandelt. (Hab mich trotzdem nie Gefühlt einen Horror zu Lesen). 

    *Spoiler**Ende*

    Das Buch Endet sehr Spannend das ich gerne  mir den nächsten Band holen werde. 

       

  10. Cover des Buches Göttersterben (ISBN: 9783548282466)
    Wolfgang Hohlbein

    Göttersterben

     (75)
    Aktuelle Rezension von: °bluemoon°
    Der 10. Band der Chronik der Unsterblichen erzählt, wie Andrej und Abu Dun sich in Cadiz aufhalten. Die spanische Armada macht sich bereit für den Krieg gegen die Briten, während die beiden Protagonisten den Gott Loki suchen. Andrej will sich an ihm rächen und ihn töten.  


    Die beiden suchen ihn in der Stadt, doch Loki macht es ihnen nicht einfach und es geschehen mehrere Anschläge auf Andrejs Leben. Zufall? 


    Auch ansonsten haben sie es nicht leicht, denn scheinbar erwacht Andrejs innere Bestie und bringt ihn dazu, seine vampyrische Blutgier auszuleben. 


    Übersteht seine und Abu Duns Freundschaft diese Taten? Und werden sie Loki überhaupt finden und wenn ja, überleben sie das Zusammentreffen? 


    Die Handlung war wieder gut und spannend und auch als Leser überlegt man immer wieder, als wenn Loki sich denn gerade ausgibt. 
    Dennoch müssten manche Aufklärungen auch in diesem Teil detaillierter sein. Und teilweise hatte ich das Gefühl, als hätte der Autor die Geschichte nach dem Schreiben nicht noch einmal durchgelesen. Hier ein Beispiel: Andrej bringt einen Vampyr um. Endgültig. Und auf einmal taucht genau dieser Vampyr wieder auf und ein paar Seiten später wird er durch Andrej umgebracht. Endgültig. Das ist ein Fehler, der echt nicht passieren sollte, vor allem keinem so bekannten Autor, der bereits so viele Bücher herausgebracht hat. Und es war nicht der einzige Fehler. Eigentlich müsste man allein für solche Sachen noch einen Stern abziehen, aber die Spannung reißt es wenigstens wieder heraus. 
  11. Cover des Buches Die Chronik der Unsterblichen - Der Machdi (ISBN: 9783802584947)
    Wolfgang Hohlbein

    Die Chronik der Unsterblichen - Der Machdi

     (38)
    Aktuelle Rezension von: °bluemoon°
    Der 13. Teil der Chronik der Unsterblichen erzählt von Andrejs und Abu Duns Abenteuern in Konstantinopel. Dort halten sie sich noch gar nicht allzu lange auf, als sie schon wieder in Schwierigkeiten kommen.
    Die beiden Protagonisten sehen auf der Straße zwei Anhänger einer Art Sekte. Einer davon ist eine junge Frau, die Andrej direkt ins Auge fällt. Allerdings entlarvt Abu Dun die beiden und deren Trick, mit dem sie Aufmerksamkeit und Anhänger für ihre Sekte gewinnen wollen. Die Zuschauer sind sehr entrüstet über den Betrug und die Situation droht zu eskalieren. Damit der Frau keine Gewalt angetan wird, stellt sich Andrej schützend vor sie, doch das wird ihm nicht gedankt. Die Frau kann sehr gut auf sich aufpassen und will keine Hilfe von ihm.

    Soldaten kommen hinzu und lösen die Anspannungen. Dabei drohen sie den Vampyren, sich nicht für die falsche Seite zu entscheiden. 

    Da es immer heißt, dass man sich zwei Mal im Leben sieht, treffen die Protagonisten erneut mit den Soldaten zusammen. Sie werden nämlich von ihnen zum Sultan verschleppt. Überraschenderweise möchte dieser sie jedoch nicht bestrafen oder ähnliches, sondern will sie in seine Dienste nehmen. Er versucht, den Machdi, den Anführer der Sekte, zu erwischen, da dieser mit seiner Rebellion gefährlich wird für den Sultan und seine Politik. Die beiden sollen sich mit einer Person aus seinen Diensten zusammen tun und die Sekte unterwandern. Diese Person stellt sich als die junge Frau Murida vor, die die beiden Unsterblichen  bereits getroffen haben. Da sich Andrej und Abu Dun nicht in Politik der Sterblichen einmischen wollen, verneinen sie die Anfrage. Man gibt ihnen daraufhin eine Nacht Bedenkzeit.

    In dieser Nacht fällt allerdings auf, dass Abu Dun mit einer Droge namens Kat vergiftet wurde, dessen einzige Aufhebung nur der Machdi kennen könnte, da er die Droge seinen  Anhängern gibt. Gegen die Folgen des Gifts und der Droge hilft nur weiterer Konsum, der letztendlich allerdings zum Tod führt. Da ihnen nun nicht mehr wirklich eine andere Wahl bleibt, entschließen sich die Vampyre, den Auftrag des Sultans widerwillig anzunehmen. 

    Insgesamt ergeben sich daraus  viele Schlachten zwischen den Janitscharen des Sultans und den Anhängern des Machdi. Da diese allerdings als Selbstmordattentäter nichts zu befürchten haben, was sie nicht  ohnehin schon bereit sind einzusetzen, und aufgrund ihrer schieren Masse, ist es ein großes Sterben auf beiden Seiten. 

    Wie wird die Geschichte ausgehen? Wird Abu Dun der gefährlichen, giftigen Droge entkommen? Und wie viele müssen noch für die politischen Ränkespiele sterben?


    Die Handlung war an sich ganz okay und die Auflösung auch. Allerdings zieht sich nun schon seit mehreren Teilen der Reihe eine unterschwellige Spannung und Aggressivität der beiden Protagonisten hin. Auch in diesem Band wieder, die dann nach und nach auf die Folgen des Kat geschoben werden . Woher die Stimmung ursprünglich kommt, weiß der Leser allerdings noch immer nicht und das nervt langsam. 
    Was jedoch echt ein gravierender Fehler war: Ein Dialog zwischen Abu Dun, Andrej und Murida wird -bis auf 2,3 winzige Änderungen - 200 Seiten später komplett wiederholt. Da es sich dabei um ganze 2,5 Seiten handelt, von denen man als Leser weiß, dass man sie so schon mal gelesen hat, ist das echt ein starkes Stück. Wie ich schon mal in einer Rezension zu einem anderen Band der Reihe geschrieben habe, hat man echt das Gefühl, dass niemand die Bücher noch mal anschaut, bevor sie wirklich in Druck gegeben werden. Als Leser komme ich mir hier - sorry für die Wortwahl, aber was anderes trifft es nicht so gut - echt verarscht vor. Daher noch  nette drei Sterne..... 
  12. Cover des Buches Der Vampyr (ISBN: 9783802581335)
    Wolfgang Hohlbein

    Der Vampyr

     (276)
    Aktuelle Rezension von: Jen_loves_reading_books


    Die Chronik der Unsterblichen
    Band 2: Der Vampyr
    von Wolfgang Hohlbein



    Erhältlich als
    eBook für 5,99 €
    Geb. Buch ( nur noch gebraucht) ab1,98 €
    Taschenbuch ( nur noch gebraucht) ab 1,16 €
    Hörbuch 9,90 €
    349 Seiten


    Herausgeber:
    Diverse Verlage haben diese Reihe veröffentlicht.
    Meine stammt aus dem Ullstein Verlag.


    Genre:
    Fantasy


    Klappentext:
    Band 2 der spektakulären Vampir-Serie vom Fantasy-Bestseller-Autor Wolfgang Hohlbein!


    Andrej und Frederic verfolgen das Sklavenschiffs, das ihre Familien verschleppt hat. Doch dabei geraten die beiden Vampyre in die Gewalt des Piraten Abu Dun. Als das Schiff von einem furchteinflößenden Drachenritter angegriffen wird, müssen sich die Feinde verbünden. Denn bei dem grausamen Krieger handelt es sich um keinen Geringeren als den transsilvanische Graf Vlad Tepesch - auch Dracul genannt. Er will das Geheimnis von Andrejs Unsterblichkeit erfahren, und dazu ist ihm jedes Mittel recht


    Meinung:
    Der Einstieg in den 2. Band dieser Reihe gestaltete sich geschmeidiger als im vorherigen Teil. Wahrscheinlich weil er nahtlos und ohne Umschweife an Band 1 anschließt. Andrej und Frederic verfolgen die Sklavenhändler und versuchen ihre Freunde und Verwandten zu befreien. 
    Frederic gestaltet sich weiterhin als sehr schwieriger Charakter, der Andrej und Menschen, die er nun nicht mehr als Seinesgleichen ansieht, respektlos und zeitweise sogar bösartig entgegentritt. 
    Frederic mochte ich von Anfang an nicht besonders und das wird im Laufe der Geschichte auch nicht besser. Warum Andrej für ihn immer so vehement eintritt, war mir schleierhaft. 
    Nun denn, man braucht halt auch einen Charakter, der einen nervt, nicht wahr?
    Andrej erfährt nach und nach immer ein wenig mehr über die Wesen, die so sind wie er und Frederic. Denn typische Vampyre sind sie nicht, da sie keine Probleme mit Tageslicht haben und sich nicht von Menschen nähren müssen.
    Der Verlauf der Geschichte gefällt mir bisher unglaublich gut.
    Wolfgang Hohlbein hat hier ein paar geschichtliche Hintergründe und Figuren in seine Geschichte eingewoben und das funktioniert wunderbar.
    Das Ende ist ein echter Knaller. Ich bin sehr gespannt auf Band 3.
    Der Schreibstil ist sehr locker und flüssig und daher sehr flott zu lesen.
    Der Erzählstil war sehr fesselnd, actionreich und blutig.



    Lieblingsstelle:
    S. 91/92
    Bei  manchen Dialogen musste ich wirklich schmunzeln 😂


    >>Es gibt da nur ... eine kleine Schwierigkeit.<<
    >>Und welche?<<
    >>Ich kann nicht schwimmen.<< gestand er endlich.
    Andrej blinzelte >>Wie?<<
    >>Ich kann nicht schwimmen.<< wiederholte Abu Dun finster. >>Ich habe es nie gelernt. Wozu auch? Ich hatte ja ein Schiff. <<
    >>Ein Pirat, der nicht schwimmen kann?<< fragte Andrej ungläubig.
    >>So wie ein Hexenmeister, der nicht hexen kann.<<
    >>Ich bin kein Hexenmeister.<<
    >>Und ich kein Pirat.<<


    Fazit:
    Die ersten Teile dieser Reihe liegen schon länger auf meinem SuB und nun frag ich mich worauf ich so lange gewartet habe. 
    Die Reihe entwickelt sich ganz nach meinem Geschmack.

    Empfehlung:
    Lesenswert!

    Von mir gibt es:
    5 von 5 Sterne


  13. Cover des Buches Glut und Asche (ISBN: 9783802586262)
    Wolfgang Hohlbein

    Glut und Asche

     (82)
    Aktuelle Rezension von: °bluemoon°
    Der 11. Teil der Chronik der Unsterblichen geht weiter mit der Suche nach Loki, der Andrej und Abu Dun am Ende des vorherigen Bandes knapp entkommen ist.

    Dieses Mal sind sie ihm 1666 in London auf der Spur, auch wenn Abu Dun nicht wirklich daran glaubt, dass der gefallene Gott wirklich dort ist. Andrej sucht jedoch trotz des Widerstands seines Freundes nach ihm und stößt dabei auf eine Gruppe von Kindern. Der Anführer dieser Bande heißt Frederic und sieht jenem Frederic aus Andrejs eigenem Leben sehr ähnlich. Doch die Kinder sind nicht so harmlos, wie es den Anschein hat.
    Andrej kommt öfters mit ihnen in Kontakt und oft enden diese Zusammenkünfte anders als erwartet, sodass letztendlich sogar schon die Polizei Jagd auf die Protagonisten macht. Die Kinder haben es geschafft, dass die Bürger Londons glauben, Andrej hätte sich an einem kleinen Mädchen vergangen und dieses sogar umgebracht. Immer wieder steckt Frederic mit drin. Was hat das zu bedeuten?

    Die beiden Vampyre erhalten zudem auch noch Besuch von Meruhe, die - ebenso wie Loki - eine Art vampyrischer Gott und ihnen sehr vertraut ist. Sie warnt die beiden eindringlich, sich von Loki fernzuhalten und die Stadt zu verlassen, da etwas Großes, Schreckliches passieren wird.
    Wie üblich lassen sich die beiden Gefährten nicht in ihre Pläne hereinreden und suchen weiterhin nach Loki.

    Doch Meruhe hat Recht - nicht nur, dass Andrej schlimme Dinge widerfahren, sondern auch bzgl. des Schicksals der Stadt. Ganz London geht in Flammen auf!

    Die Geschichte ist an sich ganz spannend und auch die Historie Londons mit dem Großen Brand wird interessant eingebunden. Allerdings werden diverse Aufklärungen mal wieder sehr spärlich vorgenommen....


  14. Cover des Buches Die Chronik der Unsterblichen. Tl.1 u. 2 (ISBN: 9783548256818)
    Wolfgang Hohlbein

    Die Chronik der Unsterblichen. Tl.1 u. 2

     (88)
    Aktuelle Rezension von: °bluemoon°

    Der Doppelband Am Abgrund / Der Vampyr aus der Chronik der Unsterblichen beinhaltet die beiden ersten Teile.


    Am Abgrund:



    Der erste Teil beginnt damit, dass wir Andrey Delãny zurück in sein Heimatdorf folgen. Seine Frau ist erst im Kindbett gestorben, zusammen mit seinem zweiten Kind. Nichts hält ihn mehr zuhause. Im Borsa-Tal, wo sein Erstgeborener lebt, angekommen, merkt der Protagonist jedoch direkt, dass etwas nicht stimmt. Nirgendwo sind Tiere oder Menschen zu sehen oder zu hören.

    Er betritt das Versammlungsgebäude, wo er auf die Dorfbewohner und seinen Sohn trifft - tot. Teilweise grausam ermordet und hingerichtet. Auch seinen Onkel findet er, gerade noch so am Leben nach einer grauenvollen Folter. Er kann ihn nur noch von seinem Leiden erlösen.


    Plötzlich taucht ein Junge auf, der sich als Frederic vorstellt. Er konnte sich als einziger Bewohner verstecken und erzählt Andrey, wer diese grausamen Taten getan hat: Vater Domenicus mit seinen goldenen Rittern. Die Inquisition.


    Die beiden machen sich auf den Weg, um die noch lebenden, verschleppten Dorfbewohner zu retten und Rache für die Ermordeten auszuüben. 


    Auf die goldenen Ritter stoßen sie shneller als gedacht und Andrey, selbst ein sehr guter Schwertkämpfer, kann sich kaum behaupten. Irgendetwas ist sehr seltsam mit ihnen und  schnell sind sie auch wieder fort und versprechen ein baldiges Wiedersehen. 


    Andrey und Frederic setzen ihren Weg fort, denn wenigstens wissen sie jetzt,  wo sie nach den Dorfbewohnern suchen müssen. 


    Unterwegs wird ein Gasthaus, in dem die beiden untergekommen sind, von den goldenen Rittern in Brand gesteckt,  aus dem sie kaum entkommen konnten. Doch wie immer heilen beide Delãnys (sie sind fern miteinander verwandt) extrem schnell.


    Mit welchen gefährlichen Gegnern hat sich Andrey hier angelegt und was wollte die Inquisition von einem kleinen, abgeschiedenem Dorf wie dem Borsa-Tal? Was hat es mit ihren schnellen Heilungen zu tun? Werden Andrey und Frederic es schaffen, die Bewohner des Dorfes zu retten?


    Ich fand diesen Teil sehr gut  geschrieben. Immer wieder Spannung und Überraschungen, die nicht nur den Protagonisten verwirren. Top. Auch wie Andrey so langsam von seinem wahren Ich erfährt, fand ich interessant.



    Der Vampyr:


    Andrey und Frederic wollen weiterhin ihre Verwandten des Borsa-Tals retten und müssen dafür das Schiff des muslimischen Sklavenhändlers Abu Dun verfolgen.

    Als es soweit ist, schafft Andrey es auf das Schiff und kriegt Abu Dun in seine Gewalt. Doch Frederic kommt dazwischen und lässt sich von den Piraten auf dem Schiff erwischen. Da die beiden Delanys das Problem sehen, wie sie 100 schwache, entkräftete Leute zurück in ihre Heimat bringen sollen, geht Andrey einen Handel mit Abu Dun ein. Er bringt die Bewohner des Borsa-Tal zurück in seine Heimat und er stellt sich ein Jahr lang als Leibwächter und Sklave in den Dienst des Sklavenhändlers. Dieser möchte lernen, so zu werden wie Andrey und will schauen, ob er in diesem Jahr etwas abschauen kann.

    Doch bevor die beiden gemeinsam in Richtung des Borsa-Tals fahren können, werden sie von zwei anderen Schiffen bedroht. Vater Domenicus und die goldenen Ritter befinden sich auf dem einen, ein unheimlicher großer Ritter in blutroter Rüstung auf dem anderen. Dieser lässt das Schiff Abu Duns auf Befehl des Geistlichen von griechischem Feuer zerstören. Für die Bewohner des Borsa-Tals besteht keine Hoffnung mehr. Frederic schafft es, sich zu retten und Andrey kann Abu Dun mit ans Ufer bringen.

    Der Sklavenhändler hat nun natürlich kein Angebot mehr für den Handel mit Andrey, doch beide wollen sich an dem Ritter rächen, der ihre Verwandten bzw. Mannschaft umgebracht hat. Daher brechen sie beide zusammen mit dem Jungen auf; Abu Dun weiß, wo der Ritter herkommt. Er ist Mitglied des Drachenordens in der Walachei.

    Doch werden sie es schaffen, dort anzukommen, wo doch die Türken über Transsilvanien herfallen? Und was machen sie, wenn sie dort ankommen? Vor allem scheint der Ritter nicht so harmlos zu sein und obendrein mit Vater Domenicus und seinen goldenen Rittern zusammenzuarbeiten....



    Ich finde die Handlung um Andrey gut und spannend. Vor allem mag ich das Thema rund um die Vampyre. Allerdings muss ich sagen, dass ich den Charakter von Frederic furchtbar anstrengend und nervig finde. Er gehört irgendwie dazu, so dass die Leser Andrey besser kennenlernen und einschätzen können und er sorgt natürlich auch immer wieder für viele Wendungen in der Handlung. Trotzdem mochte ich die Szenen ohne ihn lieber. Fünf Sterne für das Buch, auch wenn Frederic mir auch eine Tendenz Richtung der 4 Sterne gibt.
  15. Cover des Buches Die Wiederkehr (ISBN: 9783802581441)
    Wolfgang Hohlbein

    Die Wiederkehr

     (201)
    Aktuelle Rezension von: full-bookshelves
    Das Cover meiner Ausgabe finde ich zwar schön mystisch aber allgemein leider etwas langweilig.

    Inhalt: Der fünfte Teil der "Chronik der Unsterblichen" spielt in Wien, und zwar klar datiert während der ersten Türkenbelagerung 1529. Das fand ich sehr angenehm, da in den letzten Teilen nur ganz vage angedeutet wurde, in welchem Zeitraum die Handlung spielt.
    Abu Dun und Andrej sind in Wien weil sie auf der Suche nach einem Medicus sind, der sich mit Vampyren auskennt. Sie helfen bei der Verteidigung von Wien mit, hören sich in der Stadt um, doch der Medicus, Franz von Breiteneck, lässt sich nicht finden. Da Abu Dun beim Kämpfen nicht wirklich zu verstecken versucht, dass er keine Wunden davon trägt, reagieren die Menschen in der Stadt sehr misstrauisch auf die beiden. So auch der Oberbefehlshaber, Graf Niklas von Salm, er lädt sie zu sich ein und hat anscheinend Verdacht geschöpft. Noch dazu werden sie kurz darauf im Gasthaus von einem Jungen angesprochen, der Infos über den Medicus zu haben scheint, doch danach werden sie entführt und wachen gefesselt auf. Ab da geht die ganze Geschichte richtig los.

    Meinung: Mir hat der Teil auf jeden Fall viel besser gefallen, als der vorige. Doch auch hier gibt es leider sehr viele Wiederholungen, sowohl von Ereignissen als auch von Worten. Das fällt einem mit der Zeit sehr stark auf und nervt dann doch etwas.
    Die Handlung allerdings ist wirklich sehr spannend. Vor allem, dass es noch einen dritten Vampir in der Stadt gibt, auf den die beiden im Verlauf auch noch treffen weden. Dieser Vampir zeigt dem Leser, dass Vampyre ganz besondere Fähigkeiten haben, außer Blut trinken und andere Menschen erspüren. Ich hoffe sehr, dass das auch in den weiteren Teilen intensiviert wird.
    Das Verhältnis von Andrej und Abu Dun gefällt mir hier wieder viel, viel besser. Sarakstische Sprüche und neckende Aussagen stehen zwischen den beiden an der Tagesordnung.
    Ich habe das Buch ziemlich verschlungen und in zwei Tagen ausgelesen. Für den sechsten Band der Chronik stehen spannungstechnisch nun alle Türen offen!

    Fazit: Ich fand das Buch auf jeden Fall sehr spannend und konnte richtig gut darin versinken. Die Handlung hat viele Details, was das Vorstellen sehr leicht macht, und auch einige unerwartete Ereignisse, was die Spannung immer auf einem guten Level hält.  Definitiv besser als sein Vorgänger "Der Untergang".  Ich kann euch das Buch sehr empfehlen!
  16. Cover des Buches Der Todesstoss (ISBN: 9783802581342)
    Wolfgang Hohlbein

    Der Todesstoss

     (212)
    Aktuelle Rezension von: Masau
    Ebenso wie die Vorgänger hat mir auch dieser Teil der Reihe gut gefallen. Es gibt gewohnt gute Hohlbein-Kost mit den beiden Hauptcharakteren Andrej und Abu Dun. Einziger Kritikpunkt meinerseits war der etwas zähe Anfang. Freue mich schon auf den nächsten Teil!
  17. Cover des Buches Die Chronik der Unsterblichen. Tl.3 u. 4 (ISBN: 9783548257884)
    Wolfgang Hohlbein

    Die Chronik der Unsterblichen. Tl.3 u. 4

     (52)
    Aktuelle Rezension von: °bluemoon°
    Der Doppelband Der Todesstoß / Der Untergang aus der Chronik der Unsterblichen beinhaltet den 3. und 4. Teil.

    Der Todesstoß

    Andrej und Abu Dun schaffen es, eine junge Zigeunerin vor dem Scheiterhaufen zu bewahren. Alessa ist wie Andrej eine Unsterbliche, dennoch leidet sie an einer seltsamen Krankheit und stirbt kurz darauf.
    Sie konnte den beiden jedoch noch erklären, dass die Puuri Dan, die weise Frau ihrer Sippe, ihnen vielleicht mehr über Vampyre erzählen kann.

    Also machen sich die beiden auf den Weg, die Sippe der Zigeuner zu finden.

    Sie gelangen bis nach Bayern in den Ort Trentklamm.
    Dort sind alle Menschen sehr misstrauisch gegenüber den Fremden. Einzig der Dorfbewohner Birger nimmt sie auf und versorgt sie.

    Wie sich herausstellt, möchte er die beiden um etwas bitten.
    Das Dorf wurde vor einiger Zeit von Anbetern eines Teufelskultes angegriffen und mehrere Menschen, unter anderem Birgers Tochter, wurden entführt.
    Er hofft, dass die beiden ihm helfen können, sie aus der Gefangenschaft zu befreien.

    Eigentlich haben beide ein sehr schlechtes Gefühl bei der Sache, aber sie willigen ein und begeben sich mit Birger auf die Mission.
    Unterwegs finden sie einen Toten, der sehr übel zugerichtet ist. Dann werden sie selbst von einer merkwürdigen Bestie angegriffen, die irgendwie menschlich ist, aber doch auch sehr fremdartig. Andrej kann sie nur besiegen, indem er ihre Energie aussaugt - diese scheint ihm jedoch zu schaden.

    Als Abu Dun und Andrej es endlich in das Kloster des Teufelskultes geschafft haben, finden sie Birgers Tochter und bringen sie nach draußen zu ihrem Vater. Dort wird sich allerdings nicht bei ihnen bedankt, sondern ein Messer in den Rücken gestoßen.

    Andrej erwacht Tage später im Kloster unter der Fittiche von Bruder Thobias. Dieser erzählt ihm, dass vor ca drei Jahren Zigeuner durch Trentklamm zogen und sich damals eine Krankheit verbreitet hat, die viele Dorfbewohner dahinraffte - allerdings blieben sie nicht in ihren Gräbern, sie verwandelten sich in seltsame Bestien, wie Andrej sie auch schon gesehen hatte. Thobias erforscht diese und hatte daher Imret, Birgers Tochter, als Gefangene der Inquisition bei sich.

    Welche Seite hat nun Recht und wer Unrecht? Immerhin halten die Klosterbewohner auch Abu Dun gefangen....

    Andrej und sein Gefährte werden selbst noch Zeuge einer Transformation, doch können sich und die Beteiligten retten? Oder sind sie schon zu spät und nur noch ein Spielball inmitten von Intrigen?


    Die Geschichte an sich war spannend geschrieben. Etwas unschön waren die dutzenden Rechtschreibfehler, die dieser Doppelband aufweist. Daher 4 Sterne.


    Der Untergang

    Die beiden Freunde Andrej und Abu Dun sind weiterhin auf der Suche nach der Puuri Dan einer Zigeuner-Sippe, um endlich mehr über Vampyre zu erfahren.

    Auf dem Weg werden sie von vier unheimlichen Kindern angegriffen, die etwas übernatürliches an sich haben. Obwohl es nur Kinder sind, können sich die beiden kaum verteidigen und Andrej erleidet eine tödliche Wunde.

    Aufgrund seiner Heilungskraft erwacht er wieder in einem Zigeunerlager. Dort treffen sie tatsächlich auf eine Puuri Dan, allerdings kann sie ihnen kaum etwas über Vampyre erzählen. Auch über die unheimlichen Kinder kann niemand etwas sagen.

    Die Protagonisten bleiben erstmal bei den Zigeunern und Andrej geht mit Elena in die Stadt, um Einkäufe vorzunehmen. Dabei fällt ihm auf, dass sie unglaublich gute Tauschgeschäfte machen kann, die so eigentlich nicht möglich sind. Als würde die Zigeunerin ihren Willen aufzwingen....

    Nach und nach verfällt auch Andrej ihrem Zauber und kann ihr nicht mehr widerstehen. Er selbst versucht, die Gefahren, die die Zigeuner mit sich bringen, zu leugnen, doch Abu Dun verlässt ihn - er sieht die Wahrheit und will nicht länger bleiben.

    Lässt er damit seinen einzigen Freund im Stich? Kann Andrej sich noch aus den Fängen von Elena und den anderen Zigeunern retten? Und was wird die Inquisition mit sich bringen, die aufgrund seltsamer Vorfälle auf die Sippe aufmerksam geworden ist?


    Auch dieser Band spinnt die Geschichte gut weiter, auch wenn hier ebenfalls das Sprachliche nicht immer top war. Seien es nun die häufigen Rechtschreibfehler als auch sprachliche Wendungen, die sich wiederholen. Trotzdem vier Sterne.
  18. Cover des Buches Wolkengänger (ISBN: 9783378011083)
    Alan Philps

    Wolkengänger

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Diese wahre Geschichte eines russischen Heimkindes ist sehr emotional und tief berührend. Ich konnte nicht aufhören zu lesen. Trotz kaum vorstellbarer Zustände in den Heimen, in denen Wanja lebte und in denen er fast schon dem Tod geweiht war, hat dieser intelligente kleine Junge seinen starken Lebenswillen halten können und ist heute, nach Adoption, ein glücklicher Mann. Ein Buch, bei dem es schwer ist, seine Tränen zurückzuhalten.
     
  19. Cover des Buches Die Chronik der Unsterblichen - Das Dämonenschiff (ISBN: 9783732559107)
    Wolfgang Hohlbein

    Die Chronik der Unsterblichen - Das Dämonenschiff

     (106)
    Aktuelle Rezension von: °bluemoon°
    Der 9. Teil der Chronik der Unsterblichen geht da weiter, wo die Erzählungen von "Blutkrieg" aufgehört haben.

    Andrej und Abu Dun sind weiterhin sehr weit nördlich unterwegs mit der Fenrir, dem Schiff, dass sie Werwölfen abgenommen haben.
    Sie stoßen auf ein abgebranntes Küstendorf und suchen nach Überlebenden, als sie von Nordmännern überrascht und gefangen genommen werden. Diese nehmen sie mit zu sich nach Hause, wo ein schlimmer Überfall merkwürdiger Wesen stattfindet. Ohne die beiden Vampyre wären die Folgen noch schlimmer gewesen. Die Nordmänner bitten daher die beiden darum, sie gegen die Dauger zu unterstützen.

    Letztendlich willigen Abu Dun und Andrej ein, doch es stellt sich heraus, dass sie noch mit weiteren Feinden zu tun haben.

    Odin - oder vielleicht jemand, der sich als falscher Gott ausgibt - rät Andrej, sich aus den Kämpfen der Nordmänner herauszuhalten. Dabei geht der Fremde  sogar so weit, dass er Urd, in die Andrej sich verliebt hat, entführt.

    Was hat es mit Odin, Sleipnir und den Daugern auf sich? Sollten sich Andrej und Abu Dun wirklich in diese Kämpfe einmischen?


    Die Geschichte ist ganz gut geschrieben und ich mag die Einbindung der nordischen Mythologie. Mit dieser hatte ich bisher eigentlich eher selten zu tun, weshalb es mir gut gefällt, sie mal in einer fiktiven Rahmenhandlung kennenzulernen.
    Insgesamt ist es nicht der beste Teil der Chronik, daher "nur" 4 gute Sterne.
  20. Cover des Buches Die Chronik der Unsterblichen - Die Blutgräfin (ISBN: 9783732559060)
    Wolfgang Hohlbein

    Die Chronik der Unsterblichen - Die Blutgräfin

     (221)
    Aktuelle Rezension von: °bluemoon°
    Der siebte Teil der "Chronik der Unsterblichen" handelt von der Suche nach Maria, Andrejs verlorenen Geliebten von vor 50 Jahren.

    Im letzten Band, als Andrej und Abu Dun aus Wien entkommen sind, verrät Frederic ihnen, dass Maria noch lebt und wo sie zu finden wäre.
    Andrej, der sie all die Jahre nicht vergessen konnte, schöpft Hoffnung und so machen sich die beiden auf den Weg nach Fahlendorf.

    Kurz vor ihrem Ziel jedoch treffen sie auf eine Gruppe schwer verstümmelter und entstellter Leichen. Bevor sie weiter ihres Weges ziehen können, werden sie von Ulric und seinen Söhnen überrascht, die ihnen einerseits misstrauen, andererseits aber nicht für die Mörder halten.
    Für die Nacht kommen die Protagonisten bei Ulric und seiner Familie unter. Am nächsten Tagen werden sie darum gebeten, nach der Verlobten von Stanik, einem der Söhne, zu schauen.

    Seit die Gräfin Berthold bei ihnen in die Gegend gezogen ist, verschwinden mehrere junge Mädchen, die bei ihr angestellt waren. Außerdem sind seitdem grausame Morde in der Umgebung an der Tagesordnung. Elenja, die Verlobte, hält sich zurzeit im Dienste der sogenannten Blutgräfin auf und sie machen sich Sorgen um sie.
    Abu Dun verspricht, sich umzuhören.

    Die beiden Gefährten machen sich auf zur nächsten Ortschaft und hören dort bei den Bewohnern nach, die aber größtenteils positiv von der Gräfin sprechen.

    Was hat es mit der Blutgräfin auf sich? Wer ist für die grausamen Morde und die verschwundenen Mädchen verantwortlich?

    Als Abu Dun und Andrej auch noch von einem merkwürdigen unsterblichen Wesen angegriffen werden, ist die Verwirrung komplett. Wer oder was war der Angreifer? Und warum verhält sich Abu Dun danach so komplett anders und untypisch?

    Wird Andrej Maria überhaupt noch finden?


    Die Handlung hat mich wirklich gepackt, sodass ich das Buch sehr schnell gelesen habe.
    Anfangs sind zwar viele Ähnlichkeiten zu Vorgängern der Reihe vorhanden, (vermisste oder ermordete Personen; die Bitte, den Dorfbewohnern gegenüber anderen Menschen zu helfen; merkwürdige Angriffe), aber diese Handlungsstränge werden komplett anders weitergesponnen und aufgelöst.
    Gerade Andrej erlebt in diesem Buch vieles, was auch den Leser verstört und dazu drängt, schnell weiterzulesen, um zur Auflösung zu kommen. Wirklich gelungen.

  21. Cover des Buches Blutkrieg III - Im Geisterhaus (ISBN: 9783865495846)
    Wolfgang Hohlbein

    Blutkrieg III - Im Geisterhaus

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Seelenraub, m. Audio-CD (ISBN: 9783802584329)
    Wolfgang Hohlbein

    Seelenraub, m. Audio-CD

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Bathory
    Das Cover zeigt ein Auge, in dessen Pupille sich ein Gesicht spiegelt. Ich finde das sehr gelungen!

    Eine interessante Zusatz-Story, die zeigt, was passiert, nachdem London 1666, in dem Band Glut und Asche aus der Chronik der Unsterblichen, in Flammen aufgeht.
    Leider ist die Geschichte sehr kurz, weshalb ich nicht zu viel verraten möchte, aber sie ist auf jeden Fall sehr amüsant und gut erzählt.

    FAZIT: Eine schöne Vervollständigung für Fans. Allerdig nur für diese, denn neue Leser werden damit nichts anfangen können.

    INFO: In dem eBook ist auch eine kurze Zusammenfassung des vorangegangenen Bandes enthalten, und am Ende eine Leseprobe zu Pestmond!
  23. Cover des Buches Blutkrieg II - Odins Raben (ISBN: 9783865495839)
    Wolfgang Hohlbein

    Blutkrieg II - Odins Raben

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Wolfsdämmerung (ISBN: 9783865495853)
    Wolfgang Hohlbein

    Wolfsdämmerung

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks