Bücher mit dem Tag "android"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "android" gekennzeichnet haben.

48 Bücher

  1. Cover des Buches Wie Blut so rot (ISBN: 9783551582874)
    Marissa Meyer

    Wie Blut so rot

     (1.009)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Scarlets Grossmutter ist seit 2 Wochen verschwunden und die suche nach ihr wurde aufgegeben da man sie für verrückt hält, eines Tages trifft sie auf den mysteriösen Strassenkämpfer Wolf, dieser hilft ihr bei der suche.

    Band 2 der Luna Chroniken und diesmal mit der Märchenadaption um Rotkäppchen. 

    Herrliche Fortsetzung, dabei hatte ich keine grossen Erwartungen da mich band 1 nicht ganz überzeugen konnte. Die Charakteren des ersten Buches kommen auch hier weiter vor und zusätzlich begleitete man Scarlet und Wolf bis sich die beiden Geschichten vereinen, dies wurde sehr gut umgesetzt. Die Protagonisten waren sehr  wild und für mich einfach nur passend zur ganzen Geschichte auch die zarte Liebesgeschichte der beiden war süsst integriert, sowie das ganze Geheimnis um Wolfs Herkunft und seinen Fähigkeiten.  Die Ganze Geschichte hat mich total umgehauen, ich habe das Buch verschlungen, und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, bin gespannt wie Band 3 sein wird und hoffe diese Verstrickungen gegen weiter. 

    Für alle die ein Mix aus Sience-Fiction/Fantasy/ Märchenadaption mögen ;) habe zwar noch nie so ein Mix gehabt gefällt mir aber total :)

  2. Cover des Buches Wie Sterne so golden (ISBN: 9783551582881)
    Marissa Meyer

    Wie Sterne so golden

     (757)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Seit ihrer Geburt träumt Cress einmal auf die Erde zu kommen, denn sie ist seit Kindheit in einem Satelliten eingefangen, wird ihr Traumprinz sie endlich finden und retten?

    Band 3 um die Chroniken von Luna, diesmal mit einer Rapunzel-Adaption. Wieder eine gute Fortsetzung, die Geschichte doggt an den zweiten Band an und es geht direkt weiter, diesmal mit der Rettung von der Hackerin Cress die seit Kindheit in einem Satellit eingesperrt ist und von dort für die Königin Schiffe tarnt. Ich mag das Setting sowie die Truppe die sich zusammengetan hat, in der Mitte hat sich das Buch ein wenig gezogen, jedoch ist der Schreibstiel so fliessend, dass man zügig mit dem Buch durch ist, und zum Schluss kommt nochmals viel Spannung und Action auf . 

    Die Charaktere waren herrlich, der Captain (den man aus Band 2 bereits kennt) hat viel Humor und lockert die Geschichte etwas auf. Zusätzlich bekommt man viel von den vorherigen Protagonisten mit und fiebert irgendwie mit allen mit. Zumindest ich ;)  Ich bin sehr gespannt auf den vierten und finalen Band. 

    Für alle die wissen möchten wie es weiter geht, etwas schwächer als Band 2 dennoch eine gute Fortsetzung 

  3. Cover des Buches Die Krone der Sterne (ISBN: 9783596035854)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne

     (302)
    Aktuelle Rezension von: Snyder

    Meyer entführt den Leser in eine detailreich und schön beschriebene SF-Welt, die große Ähnlichkeiten mit dem Wüstenplaneten-Universum aufweist (was aber nicht schlecht ist). Es hat etwas gedauert, bis ich mich in die fremde Welt eingefunden hatte, doch dann hat es mir gut gefallen. Bin gespannt, wie die Geschichte um die Protagonistin in den Folgeromanen weitergeht

  4. Cover des Buches Wie Monde so silbern (ISBN: 9783551315281)
    Marissa Meyer

    Wie Monde so silbern

     (1.633)
    Aktuelle Rezension von: MelliLulu

    Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie während des großen Balls, auf den Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh …

    ********************************************************************************

    Wer kennt es nicht, das Märchen Cinderella? Ein junges Mädchen, das erst ihre Mutter und dann ihren Vater verlor und somit bei ihrer bösen Stiefmutter mit den noch böseren Stiefschwestern leben muss. Ein junges Mädchen, das durch Zufall auf den Prinzen trifft und ihn von Anfang an verzaubert. Und am Ende findet zusammen was zusammen gehört und sie leben glücklich bis an ihr Lebensende...

    „Wie Monde so silbern“ ist genau das, nur ein wenig futuristischer, ein wenig verrückter und unvorhergesehenen Wendungen und ohne „Happy End“ (zumindest war es für mich keines). Die Parallelen zum bekannten Märchen machen es einem leicht in die Story zu kommen und der Schreibstil ist sehr flüssig. Trotz der vielen unerwarteten Details empfand ich die Geschichte nicht als fremd ich habe nie Anschluss verloren.

    Als überaus gelungen empfinde ich das Cover, die Kombination aus Schwarz und Silber wirkt harmonisch und hochwertig. Irgendwie habe ich aber ein wenig gebraucht bis ich kapiert habe, dass das Stilettos auf dem Einband sind... 

    Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und haben mir allesamt gefallen, insbesondere Prinz Kaito und Cinder.


    Einzig mit dem fehlenden Happy End habe ich meine Schwierigkeiten, weil Märchen für mich irgendwie IMMER mit einem solchen abschließen. Man könnte vermuten, dass die 4 Teile zwar eigenständige Märchen sind, aber trotzdem miteinander verbunden sind, was dann doch auf ein Happy End hoffen lässt.


    Alles in allem ein sehr kurzweiliges Buch, dass man gut zwischen zwei anderen Büchern lesen kann um einfach mal einen freien Kopf zu bekommen. Ich freue mich darauf bald den 2. Band „Wie Blut so rot“ zu lesen.

  5. Cover des Buches QualityLand (dunkle Edition) (ISBN: 9783957130945)
    Marc-Uwe Kling

    QualityLand (dunkle Edition)

     (180)
    Aktuelle Rezension von: Mrs_Nanny_Ogg

    Ich liebe die Känguru-Reihe von Mark-Uwe Kling. Deswegen war es ja schon fast logisch, dass mir QualityLand von Audible vorgeschlagen wurde (obwohl ich die Känguru-Reihe nicht darüber gehört habe...). Doch gerade dieses Buch regt doch zum Nachdenken an - etwas anderes erwarte ich auch nicht von Büchern!

    Was passiert? In einer nicht allzu fernen Zukunft lebt Peter Arbeitsloser. Die ganze Welt ist digitalisiert, Wünsche werden uns quasi von sämtlichen gesammelten Daten abgelesen und soziale Plattformen sind zentraler Dreh- und Angelpunkt der Gesellschaft. Doch es verwundert Peter dann doch, als er kurz nach der Trennung von seiner Freundin, einen rosa Delphinvibrator zugeschickt bekommt. Den will er sicher nicht!! Peter beginnt sich gegen das System aufzulehnen, was nicht sehr einfach ist. Unterstützt wird der Verschrotter von seinen nicht verschrotteten Androiden und diversen anderen Technikprodukten sowie von Kiki, einer geheimnisvollen und in allen Facetten nicht (er-)fassbaren jungen Frau.

    Witzig ist, dass immer wieder bekannte Figuren aus der Känguru-Reihe in die Geschichte geschmuggelt werden und auch einiges aus dieser Reihe hier ausgebaut wurde.

    Ich kann das Buch nur empfehlen. Die Lesung ist von Mark-Uwe Kling selbst und deswegen in gewohnter guter Qualität. Aber beschwert euch nicht, wenn das Buch doch nicht ganz euren Wünschen entspricht. Dein Algorithmus weiß, was du willst!

  6. Cover des Buches Maschinen wie ich (ISBN: 9783257070682)
    Ian McEwan

    Maschinen wie ich

     (91)
    Aktuelle Rezension von: OldWhiteCis_Man

    Charlie ist Anfang 30 und der Sohn und Schwiegersohn, der die grauen Haare vermehrt und weiß werden lässt. Er ist ziellos, fast an allem desinteressiert und versenkt zu Beginn des Romans sein Geld in einen Androiden. Die Behauptung des Verlages, er sei ein liebenswerter Lebenskünstler trifft für mich mit beiden Worten nicht.

    Adam heißt der Androide, in den das Restvermögen versenkt wird. Er zeigt Individualität und erklärt zu Lieben. Das führt zu einer Konkurrenz zwischen Charlie und Adam um Miranda.

    Miranda wird im Verlagstext als clevere Studentin beschrieben, was nicht ganz falsch ist. Sie ist jedenfalls lebenstüchtiger Als Charlie und hat damit in der Beziehung glatt das sagen. Eine Liebesnacht mit Adam probiert sie auch aus. Frau nimmt halt mit, was so geboten wird.

    Weitere Personen kommen vor, von denen wegen seiner Bekanntheit hier nur Alan Turing genannt wird.

    IanMcEwan sagte in einem Interview, er habe keinen SF-Roman geschrieben. Dem kann man als SF-Freund nur mit einem "Gott sei Dank" zustimmen. Es ist eine etwas wirre Dystopie, deren Sinn für die Handlung kaum eine Rolle spielt.

    Was ist es dann? Eine Dreiecksgeschichte? Ja. aber ohne jeden Pfiff. Ein Krimi? Ein bisschen. Eine Liebesgeschichte? Naja. Auch da vermisse ich jeden Pfiff, wenn man von dem Krimielement absieht. Spannung? Vor allem auf den letzten 30 Seiten bei mir unter der Frage: Wann bin ich durch? Eine Auseinandersetzung mit KI, Bewusstsein, Existenz? Extrem dünn und der Name Alan Turing mit dem Turing-Test poliert die Geschichte nicht wirklich auf. Literatur? Ja, in dem Sinn, dass ein geschriebener im Kopf des Autors entstandener Text vorliegt, dem leider jede Tiefe fehlt.

    Es ist traurig. Nachdem ich das Buch zuklappte, dachte ich noch an ***. Dann fragte ich mich nach der Stimmigkeit der Geschichte und war ganz schnell bei **. Die in der Geschichte behandelten Themen waren dann so flach, dass ich bei * endete.

    Altpapier: Schade. Meine Ausgabe der Büchergilde  ist schon gebunden und würde sich in einem Bücherschrank gut machen, wenn darin Mangel an gebundenen Büchern herrscht. Die Paperbackausgabe kann sofort dahin.

    Offener Bücherschrank: Nur mit großen Gewissensbissen.

    Freunde und Verwandte: Nur mit intensivem Abraten, wenn jemand bei mir drüber stolpert und sagt: Das will ich mir gerade kaufen. Das Geld ist besser in Klopapier investiert.

    -------

    Nein! Ich bin kein freundlicher Rezensent, wenn ich völligen Mist lese. Da ist auch Ärger über mich bei. Die guten Besprechungen ließen mich in Hoffnung auf eine Wende zum Besseren weiterlesen. Und dann - Back to top.

  7. Cover des Buches The Plus One - Sie baut sich Mr. Right einfach selbst (ISBN: 9783453320338)
    Sarah Archer

    The Plus One - Sie baut sich Mr. Right einfach selbst

     (67)
    Aktuelle Rezension von: _medizinliebe_

    Rezensionsexemplar!


    Ich weiß nicht wie oft ich versucht habe, dieses Buch ganz durchzulesen…Aber es ging einfach nicht. Dieses Buch ist irgendwie total fragwürdig. 

    Meine Erwartung war, dass Kelly durch das Bauen von Ethan einen richtigen Mann kennenlernt. Doch dem war nicht so…

    Die Familie von Kelly ist wirklich nervig, dass Kelly langsam keinen Ausweg mehr sieht ist da verständlich. Wie kann man als Mutter folgenden Satz zur eigenen Tochter sagen: „Eines Tages wirst du im Büro mit Eierstöcken wie Rosinen aufwachen und erkennen, dass du alleine sterben wirst.“. Das Frauenbild und auch das Beziehungsbild der Familie ist wirklich nur zum Ausrasten…

    Kelly ist für mich überhaupt nicht authentisch. Sie arbeitet den ganzen Tag mit KI, aber hat sonst kein wirkliches technisches Grundverständnis? Irgendwie komisch!

    Wie schafft sie es bitte einen lebensechten männlichen Roboter zu bauen, aber der Pflegeroboter ist nicht möglich? Wie eigenartig!

    Auch Ethan kann so nicht funktionieren! Wie soll ein Roboter essen können und normal die Toilette benutzen.

    Mal ehrlich, wie soll Kelly mit dem Roboter bitte schlafen und dann auch noch sooo toll, wie die Autorin das beschreibt??? Wenn man das mal weiterspinnt, was soll da raus werden? Nach der Hochzeit mit dem Roboter dann das gemeinsame Kind, oder wie soll man das verstehen?

    Die ganze Idee ist moralisch einfach fragwürdig.



  8. Cover des Buches Die Luna-Chroniken 0: Das mechanische Mädchen (ISBN: 9783646926064)
    Marissa Meyer

    Die Luna-Chroniken 0: Das mechanische Mädchen

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    "Das mechanische Mädchen" von Marissa Meyer ist eine ergänzende Kurzgeschichte zu "Die Chroniken von Luna", welche sich um Cinders Ankunft bei der Familie Linh dreht.

    Das wird eine recht kurze Rezi; denn ich meine, was will man zu gerade mal 18 Seiten Text auch groß schreiben ?

    Ich finde es irgendwie unnötig, dass eine extra Kurzgeschichte rausgebracht wurde und wenn ich sie nicht geschenkt bekommen hätte, wäre sie nie auf meinem reader gelandet. Dass dafür auch noch Geld (0,99€) verlangt wird, ist für mich eine Frechheit vorm Herrn. Sorry, aber dieser booksnack hätte auch noch wunderbar als kleines Extra am Ende von "Wie Schnee so weiß" gepasst. Oder man hätte es auch, wie manch andere Autoren es so machen, als nettes Geschenk an die Fans weiter geben können.

    Genug gemäckert...Obwohl....

    Mit der Geschichte bin ich ehrlich gesagt auch nicht sonderlich glücklich. Es war zwar echt wieder schön, für einen Moment Cinder und auch ihrer Stieffamilie zu begegnen, bei der man endlich Garran "in Natur" kennenlernt, aber das war ja wohl ein Witz. Schöner Schreibstil, klasse Charaktere, aber nur ein paar gehetzte Worte auf ein paar Seiten. Selbst aus der kurzen Handlung, die nebenbei doch durchaus spannend ist, hätte man eine klasse Geschichte zaubern können. 

    Zum Schluss möchte ich noch einen ganz wichtigen Hinweis loswerden !!!

    !!Liest diese Kurzgeschichte bitte erst, wenn ihr die Reihe beendet habt; es ist einfach sinnvoller. Zwar würde man nicht unbedingt so sehr für die Folgehandlung gespoilert werden, aber ich finde einfach, dass man sonst die Figuren nicht wirklich verstehen könnte !!

    Fazit:

    Ein nettes Wiedersehen, was mich ein wenig perplex zurückließ und bei dem ich mich frage, ob das wirklich nötig gewesen wäre. Cinders Vorgeschichte ist spannend und obwohl ich nichts von solchen "Davor-Romanen" wirklich etwas halte, wäre es bei der Autorin richtig geil geworden, wenn sie es vernünftig ausgebaut hätte. So aber bekommt das Ganze einen, ein wenig, säuerlichen Nebengeschmack.... Von mir gibt es:

    3 von 5 Sterne

  9. Cover des Buches Der Roboter, der Herzen hören konnte (ISBN: 9783839814963)
    Deborah Install

    Der Roboter, der Herzen hören konnte

     (36)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    ... der das Leben wieder in die richtige Spur bringt.

    Inhalt: In einer nicht näher definierten Zukunft, gehören Androiden und Roboter zum Alltag der Menschen und erleichtern ihnen das Leben. Deshalb ist Ben nicht allzu schockiert, als er einen kleinen, ziemlich verwahrlosten Roboter in seinem Garten findet. Ben möchte die kleine Blechkiste namens "Tang" möglichst schnell wieder los werden, denn sie bringt sein Leben ganz schön durcheinander. Doch mit der Zeit erkennt er, dass wahres Glück auch bedeuten kann, jemanden zu finden, den man nicht gesucht hat und trotzdem nicht mehr verlieren will.

    Eindruck: Ich bin ein Fan des Sprechers und Schauspielers Hendrik Duryn und das war auch zunächst der einzige Grund, warum ich mich für dieses Hörbuch interessiert habe. Doch schnell haben Ben und besonders Tang mein Herz erobert. Tang ist sehr kindlich und neugierig und bringt Ben dadurch immer wieder in unangenehme und sehr lustige Situationen. Er hat mich stark an den kleinen Roboter Wall-E aus dem gleichnamigen Film erinnert. Aber auch die Spannung kam nicht zu kurz, denn auf ihrer Reise um  die Welt geraten sie auch in manche brenzlige Situation. Obwohl die Geschichte in einer Welt angesiedelt ist, in der Roboter oder ähnliches als alltägliche Helfer der Menschen arbeiten, handelt es sich nicht um eine Geschichte des Genre Fantasy oder SciFi. Vielmehr geht es um Familie, Selbstfindung und die Definition von Glück.

    Wie erwartet hat mir die Stimme von Hendrik Duryn sehr gefallen. Seine ruhige, sympathische Art passt sehr gut zur Geschichte. In den humorvollen Momenten hatte ich das Gefühl, dass auch der Sprecher schmunzeln musste. Ich habe gerne zugehört und wurde emotional abgeholt.

    Eine herzerwärmende Geschichte für zwischendurch. Hört mal rein! :)

  10. Cover des Buches Cinder (ISBN: 9781250007209)
    Marissa Meyer

    Cinder

     (145)
    Aktuelle Rezension von: BGirlKitty

    Inhalt: 

    Auf der Erde wird die Bevölkerung durch eine Krankheit nach und nach auslöscht. Dies möchte die böse Königin des Planeten Luna für sich nutzen. Das Schicksal der Erde hängt von einem einem jungen Mädchen ab...


    Die junge Cyborg Cinder arbeitet als Mechanikerin in NewBeijing, wo sie als Bürger zweiter Klasse gilt und somit keine Rechte hat. Als ihre Schwester Peony erkrankt, wird Cinder nicht nur die Schuld daran gegeben, sondern sie wird von ihrer Stiefmutter als Testobjekt an den Palast verkauft. Dort lernt sie den Prinzen Kai besser kennen und findet sich kurzerhand in einer intergalaktischen Verschwörung wieder. Um sich und die Welt zu retten, muss Cinder ihre mysteriöse Vergangenheit ergründen. 


    Meine Meinung:

    Als erstes gefällt mir die Geschichte sehr gut, insbesondere da sie schnell ihren Einstieg findet. Schon im ersten Kapitel gerät die Handlung ins Rollen und es wird Spannung aufgebaut. Diese wird auch über nächsten Seiten aufrecht gehalten und dann sogar gesteigert. Dadurch konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Schnell hatte ich auch verschiedene Theorien über den weiteren Verlauf im Kopf, konnte aber immer wieder überrascht werden.
    Es lassen sich definitiv Elemente des Cinderella-Märchens finden, aber so klug neu verpackt, dass es wirklich spannendes Sci-Fi ist.

    Auch die Charaktere haben ihren Eindruck bei mir hinterlassen. Cinder selbst ist ein toller Hauptcharakter, sie lässt sich nicht unterkriegen und wächst an ihren Aufgaben. Ihre mysteriöse Vergangenheit macht sie umso interessanter.
    Als Bösewicht konnte mich auch Königin Levana sehr begeistern. Die Hintergrundinformationen, die man über sie erhält, bauen schon Spannung um die Figur auf. Daher habe ich mich sehr darüber gefreut als sie dann wahrhaftig aufgetaucht ist. Definitiv scheint sie ein schwieriger Gegner zu sein.

    Persönlich finde ich das Buch sehr gut und leicht auf Englisch zu lesen. Auch wenn man nicht jedes Wort kennt, kann man der Geschichte sehr gut folgen.
    Der Schreibstil ist sehr locker und wunderbar schön. Sowohl die Welt als auch die einzelnen Charaktere sind sehr lebendig beschrieben, sodass ich mir alles bildlich vorstellen konnte.

    Tatsächlich dachte ich, dass die einzelnen Bände der Lunar Chronicles abgeschlossene Handlungen beinhalten und alleinstehende Märchenneuerzählungen seien. Am Schluss war ich dann sehr geschockt über den Cliffhanger, freue mich aber, dass die gesamte Story noch umfangreicher ist und sich diese Charaktere auch in den Folgebänden wiederfinden. Definitiv werde ich weiterlesen und bin sehr gespannt, wie weitere Märchen in die Welt eingewoben werden.

     Für alle Sci-Fi-Fans ist Cinder definitiv eine Empfehlung! 

  11. Cover des Buches Undercover Robot - Mein erstes Jahr als Mensch (ISBN: 9783845839653)
    David Edmonds

    Undercover Robot - Mein erstes Jahr als Mensch

     (49)
    Aktuelle Rezension von: 0Soraya0

    Zum Inhalt (Klappentext):
    Ein Roboter (heimlich!) in der Schule
    Dotty ist Teil eines supergeheimen Geheimprojekts. Ein Jahr lang soll das Robotermädchen eine normale Schule besuchen. Dabei darf niemand merken, dass sie gar kein echter Mensch ist. Dotty stolpert von einem Fettnäpfchen zum nächsten. Woher soll man als Roboter auch wissen, dass Lehrer nicht immer die Wahrheit hören wollen? Oder dass Regeln manchmal dazu da sind, gebrochen zu werden? Da brennen einem ja glatt die Schaltkreise durch! Wird Dotty es schaffen, ein ganzes Schuljahr undercover zu überstehen?    Eine witzige, spannende und kluge Geschichte darüber, was es eigentlich heißt, ein Mensch zu sein - und worauf es im Leben wirklich ankommt.     

    Meine Meinung:
    Dank dem Klappentext war ich wirklich sehr gespannt auf die Geschichte.
    Der Schreibstil ist der Zielgruppe entsprechend recht einfachgehalten und beschreibt dabei aber recht gut. So kommt man an sich gut voran. Aber irgendwie hab ich nicht so richtig Zugang zu der Geschichte bekommen, es blieb für mich leider sehr oberflächlich.
    Stellenweise war es mir dann doch auch etwas zu übertrieben und unrealistisch. Aber vielleicht sieht das ein junger Erstleser auch ganz anders.

    Fazit:
    Super Idee, aber irgendwie hab ich den Zugang zur Geschichte leider nicht so richtig gefunden.

  12. Cover des Buches Cress (ISBN: 9780312642976)
    Marissa Meyer

    Cress

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Eines der Hauptthemen in Marissa Meyers „Lunar Chronicles“ ist die Freundschaft zwischen den Protagonistinnen. Ihre Beziehungen untereinander sind wesentlich wichtiger als ihre Romanzen. In diesem Punkt ließ sie sich von der Anime-Serie Sailor Moon inspirieren, in der weiblicher Zusammenhalt stets einen hohen Stellenwert einnahm. Die Parallelen zu Sailor Moon blieben den Fans der Science-Fiction-Reihe nicht verborgen. Kaiser Kai wird häufig mit Tuxedo Mask verglichen. Meyer selbst sieht sich als Sailor Merkur: eine ehrgeizige, neurotische Perfektionistin, die großen Wert auf Freundschaft legt und bemüht ist, das Richtige zu tun. Es überrascht mich daher nicht, dass sie sich am meisten mit der Hauptdarstellerin des dritten Bandes „Cress“ identifiziert: die scheue, hochintelligente Hackerin Cress, ihre Version von Rapunzel.

    Als Cress Cinder warnte, beging sie Hochverrat. Sollte Herrin Sybil jemals herausfinden, was sie getan hat, erwartet sie der Tod. Trotz des immensen Risikos konnte sie einfach nicht länger tatenlos zusehen. Nach sieben einsamen Jahren der Gefangenschaft in einem Satelliten, nach zahllosen Stunden der Spionage, musste sie eingreifen, bevor Königin Levana ihre finsteren Pläne verwirklichen kann. Jetzt fürchtet sie die Besuche von Herrin Sybil mehr als je zuvor. Sie wird nicht ewig verbergen können, dass sie Cinder und ihren Freunden hilft. Glücklicherweise ist Cinders Schiff nur einen Katzensprung entfernt. Cress‘ Befreiung ist zum Greifen nah. Doch die Rettungsmission schlägt fehl. Der Satellit stürzt ab, während Cress und Carswell Thorne an Bord sind – mitten in die afrikanische Wüste, fern jeglicher Zivilisation. Cress und Thorne müssen Cinder und ihre Freunde so schnell wie möglich wiederfinden, wenn sie das Eastern Commonwealth rechtzeitig erreichen wollen, um die Hochzeit von Kaiser Kai und Königin Levana zu verhindern. Die Hochzeit, die sein Todesurteil wäre und das Schicksal der Erde besiegeln könnte…

    Ich glaube, was mir an den „Lunar Chronicles“ am besten gefällt, ist das Wachstum der Geschichte. Mit jedem Band erweitert Marissa Meyer ihre Dimension zuverlässig, steckt kontrolliert neue Grenzen und etabliert neue Charaktere, Konflikte und Aspekte des Worldbuildings. Daher birgt jeder Band das Potential, mich zu überraschen – sowohl in sich selbst, als auch in seiner Funktion für die Reihe. Es ist eine wahre Freude, Meyers Ehrgeiz und ihre kreative Beweglichkeit zu beobachten. Nach den Abenteuern in „Cinder“ und „Scarlet“, die den Leser_innen Meyers Versionen von „Aschenputtel“ und „Rotkäppchen“ vorstellten, lernen wir nun im dritten Band „Cress“ ihr „Rapunzel“ kennen. Die Rahmenbedingungen der Adaption sind gewohnt futuristisch: Cress lebt seit ihrer Kindheit isoliert in einem Satelliten und späht für Königin Levana die politische Elite der Erde aus. Im Vergleich zu „Scarlet“ fand ich die Idiosynkrasien des Märchens in diesem Band hervorstechender und auffallender, weshalb mir die Adaption insgesamt gelungener erschien. Cress verkörpert Rapunzel überzeugend, da Meyer ihre Figur den Umständen ihres Aufwachsens entsprechend charakterisierte. Mit neun Jahren wurde sie aufgrund ihres Talents als trickreiche Hackerin in den Satelliten gesperrt. Seitdem hatte sie so gut wie keinen direkten Kontakt zu anderen Individuen. Ihre sozialen Kompetenzen sind unterentwickelt. Sie ist schüchtern, unsicher, naiv und flüchtet sich gern in Tagträume. Trotz ihrer extrem coolen Fähigkeiten, die das Vorurteil, Mädchen hätten keinen Draht zu Technik, Lügen strafen, erinnert sie stark an das klassische Fräulein in Nöten. Ich muss gestehen, dass ich deshalb so meine Schwierigkeiten mit Cress habe. Ich mag sie, aber sie ist einfach unfassbar süß, kein bisschen taff und schnell überfordert. Mir ist Cinder immer noch am liebsten, weil ich mich am besten mit ihrer pragmatischen und ernsthaften Art identifizieren kann. Nichtsdestotrotz fand ich, dass sich die bisher jüngste Protagonistin innerhalb der Handlung von „Cress“ gut schlägt, die jedoch leider erst auf den letzten 150 Seiten wirklich Fahrt aufnimmt und deren Struktur ein wenig unoriginell geriet. Meyer trennt ihre Figuren, was vermutlich der älteste Kniff der Welt ist, um Spannung aufzubauen. Cress steckt sie mit Thorne zusammen, wodurch er mehr Tiefe erhalten sollte. Für mich hat diese Strategie nicht so recht funktioniert, ich sehe ihn weiterhin als den zu gewollt witzigen Sidekick, der kaum etwas zur Geschichte beiträgt. Nach dem Absturz des Satelliten müssen sie sich zu zweit ohne Ausrüstung oder Verpflegung durch die Sahara kämpfen. Sie verbringen eine intensive Zeit miteinander, wodurch ihre Romanze bereits vorgezeichnet wirkt. Weiblicher Zusammenhalt hin oder her, offenbar braucht auch in den „Lunar Chronicles“ jede Prinzessin ihren Prinzen. Eben ganz im Stil der Märchen.

    Meiner Meinung nach sind die „Lunar Chronicles“ besonders für junge Leserinnen ein gefundenes Fressen, weil sie so viele unterschiedliche Identifikationsmöglichkeiten bieten. Marissa Meyers Fokus auf weibliche Protagonistinnen, die nicht an omnipotente Superheldinnen erinnern, sondern durch ihre Stärken und Schwächen lebendig wirken, lädt herzlich zu der Überlegung ein, wem man denn nun am ähnlichsten ist: Cinder, Scarlet oder vielleicht doch eher der zarten Cress? Dank des für die Young Adult ungewöhnlich emanzipierten Frauenbildes begrüße ich den Hype um die Romane, obwohl für mich Marissa Meyer selbst der Star der Reihe ist. Der unermüdliche, logische Ausbau ihres Worldbuildings, mit dem sie auch im dritten Band „Cress“ punktet und die beeindruckende Leistung, verschiedene Märchen respektvoll zu einer individuellen und stimmigen Geschichte zu kombinieren, begeistert mich bisher mehr als jede der Figuren. Das könnte sich allerdings mit „Fairest“ ändern, in dem sie die Geschichte von Königin Levana offenbart. Ich hatte schon immer ein Herz für böse Königinnen
  13. Cover des Buches Dark Side (ISBN: 9783426518656)
    Anthony O'Neill

    Dark Side

     (12)
    Aktuelle Rezension von: einz1975

    So schön er abends immer leuchtet, in der Zukunft wird der Mond mehr sein als ein kahler toter Trabant der Erde. Multimilliardär Fletcher Brass hat hier vor vielen Jahren die Kolonie Purgatory gegründet. Mit seinem Geld schuf er sich ein Reich, welches über viele Jahre hinweg gewachsen ist. Natürlich geschehen hier auch Verbrechen und genau aus diesem Grund, wird der frisch eingetroffene Polizeileutnant Damien Justus nach einem kleinen Interview mit der hiesigen Zeitung mit dem ersten Fall beauftragt – Ein Bombenanschlag. Währenddessen erfährt man als Leser, dass der Mond noch viel mehr ist als nur Vergnügungsstätte. Hier werden seit Jahrzehnten Experimente durchgeführt oder besser gesagt, Menschen leben hier und werden dabei beobachtet, was der Mond aus ihnen macht.

    Dabei sind es nicht immer Freiwillige, aber immer Schuldige. Die Verbrecher sind alle sehr unterschiedlich in ihren Taten, aber das Ergebnis war immer das selbe, Tod und Verderben für alle anderen. Plötzlich taucht ein Androide auf, welcher die niedergeschriebenen Gesetzte von Fletcher Brass derart wörtlich umsetzt, dass man schon mehr als nur ein paar Blutstropfen an seinen Händen finden wird. Nach dieser kurzen Einleitung war ich zeitweise wirklich überrascht, wie brutal hier Anthony O'Neill mit seinen Figuren umgeht. Manche halten nicht einmal fünf Seiten aus und segnen schon das zeitliche. Interessant fand ich die wissenschaftlichen Aspekte des Buches. Hier wird über die Auswirkungen gesprochen, was mit dem menschlichen Körper passiert, wenn er nicht mehr auf der Erde sein Zuhause hat.

    Neben der geringen Schwerkraft, welche dem Körper mehr schadet als nützlich ist, ist besonders die Strahlung und nicht zu vergessen die fehlende Atmosphäre überaus strapazierend für unseren Organismus. Dennoch ist der Mond ein Magnet und hier wird gefeiert und neuerdings auch in rauen Mengen gemordet. Das Spiel der Figuren führt am Ende unweigerlich zusammen, auch wenn es zwischendurch noch so einige Umwege gibt, welche der Autor gut erklärt und man sich einiges selbst zusammenreimen kann. Das Noir-Flair geht dabei niemals verloren, was nicht nur am Polizisten Damien Justus liegt. Vielmehr beschreibt der Autor die drückende und stickige Luft in jedem der Habitate so gut, als wäre man selbst vor Ort.

    Vielleicht an einigen Stellen etwas unpassend heftig, doch der Autor hat sich etwas dabei gedacht. Fletcher Brass ist nur mit dieser Kaltschnäuzigkeit jetzt da, wo er jetzt ist und seine selbsterdachten Gebote sind so nazistisch und rücksichtslos, dass sie jedem noch so klischeehaften Oberboss anzuheften wären. Das Spiel seiner Tochter ist auch recht offensichtlich. Damien hingegen bleibt bis zum Ende eine Figur, welche in all dem Chaos einen Täter findet und am Ende erkennen muss, dass auch er nur eine Schachfigur war. Komplex ineinander geschachtelt, aber leider etwas zu lang, denn all die Nebencharaktere helfen zwar die Welt und das Handeln zu unterstreichen, dennoch bleibt das Ziel identisch und der Schlussakt auch.

    Fazit:
    Selbst ein Quentin Tarantino hätte Freude an diesem düsteren Sci-Fi-Thriller. Wenn die Justiz bis zur Spitze durchgreift, rollt meist mehr als nur ein Kopf. Anthony O'Neill schickt den Leser auf eine Reise zur dunklen Seite des Mondes und lässt ihn auch vom Inhalt her dort. Mord, Verschwörung und ein zynischer Ausblick das Ende eines Machtbesessenen, der bis zum Ende nicht versteht, dass er schon lange machtlos war. Hart im Wort und in den Taten, darf man auch mal Erwachsen ein Buch zum Mond vorschlagen.

    Matthias Göbel

    Autor: Anthony O'Neill
    Übersetzung: Gerd Rottenecker
    Paperback: 416 Seiten
    Verlag: Droemer Knaur Verlag
    Erscheinungsdatum: 01.07.2017
    ISBN:  9783426518656

  14. Cover des Buches All die ungesagten Worte (ISBN: 9783426512180)
    Marc Levy

    All die ungesagten Worte

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Katzenpersonal_Kleeblatt
    Obwohl sie sich schon lange mit ihrem Vater nichts zu sagen hat, hofft Julia, dass er an ihrem großen Tag, ihrem Hochzeitstag, dabei sein werde. Aber es kommt ganz anders, die Hochzeit findet nicht statt, da statt Trauung an diesem Tag die Beerdigung ihres Vaters stattfindet.
    Sie kann es nicht glauben, es sieht aus, als wäre es mit Absicht geschehen.
    Als sie in ihr Appartement kommt, findet sie dort eine riesige Kiste vor. Der Inhalt ist ein Android, eine 1:1-Kopie ihres Vaters. Einmal in Gang gesetzt, erzählt er ihr, dass er der Prototyp einer neuen Produktionsreihe ist, deren Investor er war.
    Der Android hat eine Lebensdauer von 6 Tagen, wenn er nicht vorher deaktiviert wird, so dass der Verstorbene nach seinem Ableben noch einmal die Gelegenheit hat, mit unerledigten Sachen ins Reine zu kommen bzw. mit seinen Angehörigen noch einmal Kontakt aufnehmen kann.
    Julia ist stinksauer auf ihren Vater, auch wenn er als "neugeborener" Tote vor ihr steht, und ist nicht bereit zu verzeihen, dass er sie in den letzten Jahren mehr oder weniger vergessen hat.
    Ihr Vater bittet sie um die 6 Tage, eine letzte Chance für ihn, Zeit mit Julia zu verbringen. Widerwillig gibt sie ihm die Zeit, nicht ahnend, dass auch sie ihren Vater in der Zeit neu kennenlernen wird. Eine Zeit, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird...

    Was für eine schöne Idee, nach dem Ableben noch einmal Kontakt aufnehmen zu können und längst vergangenes ins Reine zu bringen.

    Vater und Tochter fahren gemeinsam nach Montreal ins gebuchte Hotel, in dem Julia eigentlich ihre Hochzeitsreise verbringen wollte.
    Von dort geht die Reise nach Berlin, um Vergangenes aufzuarbeiten. Vor 20 Jahren hatte sie dort ihre große Liebe Thomas zurücklassen müssen, als ihr Vater sie urplötzlich nach Hause holte. Viele Briefe folgten zwischen Julia und Thomas, bis er in Afghanistan einem Bombenattentat zum Opfer fiel.
    Vergessen konnte Julia ihn nie, aber das Leben ging weiter. Nun steht sie wieder in der Stadt, die sie vor 20 Jahren erlebte, als die Mauer zwischen Ost und West fiel.

    Eine ans Herz gehende Geschichte von Marc Levy hält man mit diesem Roman in Händen. Julias Vater ist bemüht, in den ihm verbleibenden 6 Tagen gemeinsam mit seiner Tochter vieles wieder gutzumachen, wo er als Vater versagt hat. Julia macht es ihm nicht leicht, zu tief sitzt der Schmerz, der sie immer wieder traf, wenn ihr Vater vor Abwesenheit glänzte.

    Durch die Konfrontation mit ihrem Vater wird ihre Vergangenheit wieder lebendig, sie erinnert sich an die Zeit von vor 20 Jahren, als sie jung und glücklich war. Wie wäre ihr Leben verlaufen, wenn ihr Vater damals nicht eingeschritten wäre?
    Was wäre wenn, eine Konstellation, die schwer nachzuempfinden ist.
    Was bezweckt ihr Vater, nun mit ihr nach Berlin zu reisen?

    Der Roman wurde aus der Sicht verschiedener Protagonisten geschrieben, die das Gesamtbild abrunden.
    Julia ist eine Frau, die man gern haben muss, mit dem Vater empfand ich nur Mitleid. Mitleid, dass es ihm erst nach seinem Tod gelungen ist, das Wichtige zu sondieren.
    Besondere Erwähnung möchte ich Julias schwulem Freund, Stanley, gewähren. Er ist für Julia der Fels in der Brandung, sei es beim Schuhekauf oder bei Ratschlägen. Wer so einen Freund hat, der ist fürs Leben gewappnet.

    Ein wunderbarer Roman, den man gelesen haben sollte, wenn man Fan von Marc Levy ist, aber auch, wenn man einfach nur gut unterhalten werden möchte mit einer Geschichte, die mich berührt hat.
  15. Cover des Buches Tagebuch eines Killerbots (ISBN: 9783453320345)
    Martha Wells

    Tagebuch eines Killerbots

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Sirene

    Die Autorin Martha Wells wurde für ihren Roman über einen Roboter, der sein eigenes Ding dreht mit dem Philip K. Dick Award nominiert, gewann den Nebula Award, den Hugo Award, den Locus Award und den ALA/YALSA Alex Award. Also einige Auszeichnungen für eine Frau und ihren Science-Fiction Roman.


    Und das Buch hätte nicht besser sein können! Zu Recht wurde es mehrfach ausgezeichnet und bei dem Roman war ich schon nach den ersten paar Seiten drin in der Geschichte und total eingenommen vom Protagonisten: ein Roboter.

    Der Roboter, um den es hier geht, nennt sich Killerbot und wir verfolgen das Geschehen aus allein seiner Perspektive. Und genau diese Perspektive ist der Erfolg des Buches, den er/sie/es ist nicht wie andere Roboter und auch nicht wie ein Mensch, er/sie/es würde eigentlich gern den ganzen Tag TV schauen. Hat so seine eigene Ansichten über die Menschen und er/sie/es ist voller Sarkasmus und Selbstironie, wiederum ist es in Killerbots Augen kein Sarkasmus, sondern Realismus.


    Inhalt: "In der fernen Zukunft hat sich die Menschheit in der gesamten Galaxis ausgebreitet. Interstellare Megakonzerne haben mithilfe von seelenlosen Kampfrobotern alles unter ihre Kontrolle gebracht. Einer dieser Bots wurde nun ausgemustert und soll ein Team von Wissenschaftlern auf ihren gefährlichen Missionen beschützen. Also ein denkbar schlechter Zeitpunkt für den Bot, um ein eigenes Bewusstsein zu erlangen und über die eigene Rolle im Universum nachzudenken …(Quelle: Verlag)."


    Die Handlung ist eingeteilt in drei große Abschnitte, bzw. drei Abenteuer die es zu erleben gibt und Killerbot gerät in mehrere “WTF”-Momente mit viel Action, gewinnt neue Freude (aus unserer Sicht gesehen) und zeigt menschliche Züge. Im Ganzen ist es ein guter Mix aus Humor, Spannung und Science-Fiction. Jedoch gab es für mich Stellen, die mich aus dem Lesefluss rausbrachten (lange Sätze, verschachtelt), weswegen ich nach ungefähr 200 Seiten zum Hörbuch gewechselt bin, was ich übrigens ebenfalls empfehlen kann.


    Außerdem wird in diesem Roman, bzw. in dieser Zukunftswelt Fragen gestellt, wie z.B. inwieweit eine Maschine ein “Ich” besitzt und die Autorin hat indes Stück für Stück eine interessante Welt geschaffen. Jedoch geht sie nicht sehr stark auf sie ein, sie beschränkt sich viel mehr auf die Charaktere, Maschinen und Politik. Besonders der letzte Punkt ist nicht ganz so meins und es kam vor, dass ich dem politischen Geschehen nicht ganz folgen konnte, aber das störte mein Lesevergnügen nur leicht.


    Im englischen Raum erschien das Buch in vier Kurzromanen, bekannt unter “The Murderbot Diaries” und wurde im Deutschen zusammengenommen. Auch sind weitere Teile bereits auf Englisch erschienen, über deren Übersetzung und Erscheinen i Deutschland ich mich freuen würde.


    Für mich war “Tagebuch eines Killerbots” eine willkommene humorvolle Science-Fiction-Unterhaltung, die allein schon durch den Protagonisten (und einen weiteren Favoriten von mir) lebt und ich Lesern von SF, die auf der Suche nach frischem Wind in dem Genre sind, empfehlen kann!

  16. Cover des Buches Do Androids Dream of Electric Sheep? (ISBN: 9780575116764)
    Philip K. Dick

    Do Androids Dream of Electric Sheep?

     (43)
    Aktuelle Rezension von: simoncoil

    Dicks Geschichte um einen Ermittler, der in einer zutiefst widersprüchlichen Welt damit beginnt, sein eigenes Handeln zu hinterfragen, ist zuweilen chaotisch, aber immer spannend. Wir lernen mit Rick Deckard einen gut bürgerlichen Polizeibeamten kennen, der zwar nicht hundertprozentig mit seinem Leben zufrieden ist, aber trotz (bzw. gerade wegen) seiner alltäglichen Probleme seine Arbeit nicht weiter hinterfragt: Deckards Aufgabe ist es, Androiden, die von Menschen nur noch mittels eines komplizierten Empathie-Tests zu unterscheiden sind, aufzuspüren und zu töten. Technische Neuerungen machen diese Arbeit immer schwieriger, die Grenze zum Menschen (der selbst nicht besonders empathisch agiert) verschwimmt mehr und mehr, und Deckard wird zunehmend unsicher, ob da, was er tut, eigentlich das richtige ist.

    Zumeist wird die Handlung des Romans auf die Kernfrage reduziert, ob es einen Unterschied zwischen künstlichem und natürlichem Leben gibt, aber meiner Meinung nach greift das etwas zu kurz, denn das grundlegende Thema der Geschichte ist aus meiner Sicht eher, dass die meisten Menschen innerhalb eines Systems trotz aller inhärenten Wiedersprüche bereit sind, so gut wie alles zu tun, ohne es wirklich zu hinterfragen. Mehr sei an dieser Stelle von der vielschichtigen Handlung, in der es auch um Religion und die Beziehung von Menschen zu Tieren geht, nicht verraten, außer dass sie sich sehr stark vom Film "Blade Runner" unterscheidet (der für sich genommen aber auch exzellent ist).

    Dicks Stil, der die Handlung und die Gedanken der Protagonisten immer eng aneinender bindet, nutzt so gekonnt die Eigenheiten der englischen Sprache, das er meines Erachtens nur schwer ins Deutsche übertragen werden kann. Als ich den Roman das erste Mal in Übersetzung las, fand ich ihn sogar richtig schlecht; insofern empfehle ich in diesem Fall jedem die Lektüre im Original!

  17. Cover des Buches Blade Runner (ISBN: 9783596522736)
    Philip K. Dick

    Blade Runner

     (249)
    Aktuelle Rezension von: Pantoffeltier

    Die Ende ist nahezu komplett verseucht, große Teile der Menschheit mit noch intaktem Genmaterial sind auf den Mars ausgewandert. Androiden leisten die schwere Arbeit. Rick Deckart ist Kopfgeldjäger und macht Jagd auf Androiden, die sich in der Erdbevölkerung versteckt halten. Es erweist sich jedoch als schwierig zweifelsfrei herauszufinden ob es sich bei einer Person um einen Androiden handelt. Ein zentrales Merkmal der Menschen scheint ihre Empathiefähigkeit zu sein, doch daran zweifelt er immer mehr.

    Tiere sind nahezu ausgestorben und ihr Besitz ein Statussymbol. Gefühle werden mit Empatoren simuliert, das (Mit-)Leiden ist zu einer Art Religion geworden.

    Ich habe mir mit der Lektüre schwergetan. Die ethischen Überlegungen sind interessant, werden aber endlos ausgewalzt und von Halluzinationen und Träumen begleitet. Das macht die Handlung sehr zäh, fragmentarisch und es ist schwer, den Gedankengängen des Autors zu folgen. Sprachlich hat es mich jetzt auch nicht vom Hocker gehauen.

    Die Personen benehmen sich allesamt ziemlich seltsam. Das passt hervoragend zu der Fragestellung wer Androide ist und wer nicht und wo jetzt der moralische Unterschied ist, machte die Persönlichkeiten und die Handlungsmotive aber für mich schwer nachvollziehbar. Das waren keine unangenehmen moralischen Fragen, die aufgeworfen wurden, sondern einfach nur viel anstrengendes Geschwafel, in dem man sich mühsam zusammenklauben muss, was das jetzt soll.

    Interessantes Gedankenspiel, aber holprig umgesetzt. Für seine Zeit anscheinend wegweisend. Heutzutage durchaus noch interessant, aber wenig vergnüglich zu lesen.

  18. Cover des Buches Der Letzte seiner Art (ISBN: 9783404180233)
    Andreas Eschbach

    Der Letzte seiner Art

     (370)
    Aktuelle Rezension von: Patrick_Eicher

    Die Geschichte beginnt und man ist sofort mittendrin und lernt Duane kennen, der in einem irischen Dorf lebt - allerdings unterscheidet ihn etwas von den anderen Bewohnern. Durch ein Projekt des US-Militärs ist Duane zu einer Art Cyborg geworden, der nun seinen Frieden im Ruhestand zu finden versucht. Als ein japanischer Anwalt auftaucht und ermordet wird, merkt Duane schnell, dass das nicht so Recht klappen soll mit einem ruhigen Leben...

    Ich finde den Schreibstil von Andreas Eschbach wie immer sehr gut, auch die Hauptperson ist sehr authentisch und echt charakterisiert, sodass man mit Duane mitfühlt und sich in ihn hineinversetzen kann. Leider fehlt hier an einigen Stellen die Spannung, also ist es für mich kein perfekter "Eschbach" allerdings ein guter, solider Sci-Fi-Thriller, der den Leser zu unterhalten weiß

  19. Cover des Buches Mein Onkel, der Roboter (ISBN: 9783473365531)
    Michael Petrowitz

    Mein Onkel, der Roboter

     (14)
    Aktuelle Rezension von: lehmas
    Als Schüler hat man es ja nicht gerade leicht. Alle wollen, dass man Befehle ausführt. Putz die Zähne! Schreibe einen Aufsatz! Mach die Hausaufgaben! Schalte das Licht aus und schlaf! Der Tag besteht aus so einigen Anforderungen und Jonas, von allen Jo genannt, ist so richtig genervt davon. Vor allem in Mathe sieht es gar nicht gut aus und die Versetzung ist gefährdet.

    Als das Kopfrechnen wieder mal so richtig mies läuft, beordert Horror-Hoffi seine Mutter zum Elterngespräch. Das will Jonas natürlich vermeiden. Der Zufall hilft ihn und er beobachtet Klassenkamerad Nik dabei, wie er aus elektrischen Bauteilen (die aus der Schule kommen) an einem Roboter arbeitet. Nik führt ihm seinen Androiden vor und Jo verpasst ihm ein menschliches Aussehen und geht mit ihm am nächsten Tag zum Elterngespräch.

    Leider ist die Konstruktion noch nicht ganz ausgereift. Und so stiftet Herr Botti (der Android) einiges an Chaos, oft zur Freude der Schüler.

    Michael Petrowitz ist hier eine witzige Geschichte auf Augenhöhe der Schüler gelungen. Mit vielen humorvollen Dialogen und Gedanken lies er uns oft lachen und irgendwie waren wir am Ende traurig, dass das Buch so kurz war.

    Aber der Vorteil an der Kürze ist, dass das Buch damit prima für fortgeschrittene Erstleser geeignet ist. Die Schrift ist noch recht groß, die Kapitel nicht zu lang und es gibt auf jeder Seite Illustrationen. Die Bilder sind übrigens von Benedikt Beck, der die Figuren überspitzt im Comicstil gezeichnet hat.

    Was mir an der Geschichte auch sehr gut gefallen hat, war der Zusammenhalt von Jo und Nik. Waren sie zu Beginn eher eine Zweckgemeinschaft, so stehen sie im Laufe der Geschichte füreinander ein und werden echte Freunde.

    Fazit: Eine humorvolle Geschichte über pfiffige Schüler, die wieder einmal zeigt: da wo Michael Petrowitz draufsteht, kann man bedenkenlos zugreifen!
  20. Cover des Buches Chobits, m. Schuber. Bd.8 (ISBN: 9783770462520)
    Clamp

    Chobits, m. Schuber. Bd.8

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Leela
    Ich war relativ enttäuscht vom letzten Chobits-Band. Man erfährt kaum neues und alles wird schnell und in riesengroßen Bildern ohne viel Text abgehandelt. Da Band 8 zudem auch noch viel dünner ausfällt als die Vorgänger, hätte man die Auflösung der Geschichte ruhig noch im 7. Band unterbringen können... Ich hatte mir wirklich mehr erhofft, zumal mir die anderen Bände wirklich gefallen.
  21. Cover des Buches Ullstein 2000 sf- Stories 90 (ISBN: 9783548310312)
    Walter Spiegl

    Ullstein 2000 sf- Stories 90

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Android Apps Entwicklung für Dummies (ISBN: 9783527707324)
  23. Cover des Buches Tod eines Androiden (ISBN: 9783404232468)
    Janet Asimov

    Tod eines Androiden

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Der große Heyne World SF Omnibus (ISBN: 9783453044661)

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