Bücher mit dem Tag "androiden"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "androiden" gekennzeichnet haben.

29 Bücher

  1. Cover des Buches QualityLand (QualityLand 1) (ISBN: 9783548291871)
    Marc-Uwe Kling

    QualityLand (QualityLand 1)

    (895)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Qualityland von Marc-Uwe Kling aus dem #ullsteinverlag 

    🛜

    Gelesen und geliebt.

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    Nun bin ich wohl offiziell ein Marc-Uwe Kling Fan 😅

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    Dies Ideen, diese mögliche Zukunft, die Fallstricke, die Entwicklungen… Ich mochte alles an diesem Zukunftsroman.

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    Um manche Dinge habe ich mir noch nie Gedanken gemacht und wie großartig, wenn das ein Buch schafft!

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    Diskussionsmaterial in einer unterhaltsamen Geschichte verpackt.

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    Absurd, witzig aber auch erschreckend im Bereich des möglichen. 

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    Ich vergebe 5 Sterne und einen #lesetipp 

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  2. Cover des Buches Die Luna-Chroniken 3: Wie Sterne so golden (ISBN: 9783551321695)
    Marissa Meyer

    Die Luna-Chroniken 3: Wie Sterne so golden

    (811)
    Aktuelle Rezension von: Yurelia

    Den dritten Band der Reihe habe ich als Taschenbuch gelesen. Die ersten Bände hatte ich mir ausgeliehen von einer mittlerweile ehemaligen Freundin. Die Buchreihe wollte ich aber trotzdem weiterlesen und da mir die ersten Bände so gut gefielen, habe ich mir einfach die Reihe in der Taschenbuchausgabe gekauft. Das Design ist das gleiche wie bei den Hardcovern, nur ohne Buchumschlag.
    Auf dem Cover dieses Bandes wiederholt sich das goldfarbene Muster eines geflochtenen, abgeschnittenen Zopfes. Der Titel ist ebenfalls goldfarben und befindet sich innerhalb eines Kreises mit goldfarbenen Rand. Der Hintergrund ist schwarz. Die Innenseiten der Buchdeckel sind golden und schimmern leicht.
    Das Cover hat leider keine gute Qualität. Nach einem Mal durchlesen löst sich bereits die Beschichtung an der unteren Kante des Covers.
    Das Buch ist in vier Teile unterteilt. Auf dem Deckblatt eines jeden Teils befindet sich ein Zitat aus dem Märchen Rapunzel. Denn man ahnt es vielleicht schon, wenn man die Inhaltsangabe auf dem Backcover liest: Während Cinder und Scarlet an Cinderella und Rotkäppchen angelehnt sind, ist Cress quasi Rapunzel - obwohl ihr Name nicht darauf schließen lässt.
    Ich liebe es sehr wie Marissa Meyer eine neue Märchenprinzessin in die Geschichte einführt. Alles ist geheimnisvoll bis sich irgendwann der Kreis schließt. Ich liebe das wirklich sehr.
    Die Geschichte dieses Bandes ist für mich kaum noch voraussehbar, was ich so überhaupt nicht erwartet habe. Diese Reihe scheint sich mit jedem Band zu steigern.
    Auch in Cress konnte ich mich gut hineinversetzen. Wobei ich Scarlet doch immer noch lieber mag. Ich glaube, ich fühl mich mit beiden sehr verbunden, weil beide Persönlichkeiten auch in mir stecken. XD
    Cinder akzeptiert, wer sie ist, und schmiedet entsprechende Pläne ... doch dann werden sie und ihre Gefährten reingelegt und alles droht, den Bach runterzugehen.
    Es gibt einige Schreckmomente und Entwicklungen in diesem Band, die mich noch immer schockieren. Dazu der gewohnte locker-flockige Schreibstil der Autorin und schwupps kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Eine gute Formel, den*die Leser*in ans Buch zu fesseln. XD
    Am Ende des Bandes gibt es keine Leseprobe für den nächsten Band. Außerdem endet dieser Band sehr dramatisch. Man kann zwar erahnen, wie die Geschichte weitergehen könnte, aber man hat am Ende null Plan, ob eine neue Figur eingeführt wird, und falls ja, weiß man auch nicht, welche Märchenprinzessin es sein könnte.
    Ich bin wirklich gespannt, wie das alles ausgeht...

    Mein Fazit:
    Fortsetzung mit düsteren und schockierenden Elementen, die kaum noch voraussehbar sind. Pageturner.

  3. Cover des Buches Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten (ISBN: 9783596035687)
    Becky Chambers

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

    (269)
    Aktuelle Rezension von: HannahsHobbyChaos

    “Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten” spielt auf dem Raumschiff Wayfarer und handelt von den Abenteuern, die seine diverse Crew in dem Standardjahr erleben, in dem sie sich auf die namensgebende Reise machen. Dabei liest sich das Buch nicht wie eine klassische Held:innenreise, bei der die Crewmitglieder zum Beispiel die Galaktische Union oder gar die Galaxis retten müssen. Nein, sie gehen einfach nur ihrem Job als Tunnler nach und haben den Auftrag ein Wurmloch bei besagtem kleinen Planeten zu bohren und ihn mit dem Rest der GU zu verbinden. 


    Diesen Auftrag holt Raumschiffkapitän Ashby nur an Bord, da er zuletzt die Verwaltungsangestellte Rosemary eingestellt hat, die seine bunt zusammengewürfelte Crew ergänzt. Neben insgesamt fünf Menschen Ashby, Rosemary, Jenks, Corbin und Kizzy, die alle an unterschiedlichen Orten im All geboren worden sind, ergänzen die Aandrisk Sissix (Pilotin), der Grum Dr. Koch (Arzt & Schiffskoch), die Schiffs-KI Lovey und das Sianatpaar Ohan (Navigator) die Crew. 

    Natürlich kommt es bei so einer durchmischten Crew zu einigen Reibungen, aber dabei kristallisiert sich die große Stärke der Crew heraus: ihr Zusammenhalt in brenzligen Situationen. Und von denen gibt es wirklich nicht zu knapp egal, ob zwischenmenschlich, wenn Rosemary der Crew von ihrer Vergangenheit erzählen muss oder in Krisensituationen, wie einem Überfall von intergalaktischen Piraten. Es fühlt sich an, als würde die Wayfarer-Crew mit jeder Hürde wachsen.


    Ein weiterer Pluspunkt für die Story sind die gut ausgearbeiteten unterschiedlichen Lebensformen, die die Galaxis von Chambers bevölkern. Jede Spezies hat seine eigene Hintergrundgeschichte, sein eigenes Aussehen, seine eigenen Beziehungen untereinander. Allerdings sind es so viele unterschiedliche Spezies, dass ich mir zwischendurch ein Glossar gewünscht habe, aber das ist meckern auf sehr hohem Niveau.


    Wer auf SciFi und den Trope “Found Family” steht, wird hier auf jeden Fall auf deren Kosten kommen - und obwohl sich “Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten” in sich abgeschlossen ist, spielen noch drei weitere Bände in Chambers Welt(en), und der zweite Band scheint nahtlos an einen der Handlungsstränge auf der Wayfarer anzuknüpfen.

  4. Cover des Buches Die unerhörte Reise der Familie Lawson (ISBN: 9783453321458)
    TJ Klune

    Die unerhörte Reise der Familie Lawson

    (181)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwyrm98

    Ein leicht sadistischer Pflegeroboter, ein kleiner ängstlicher Staubsauger, ein erfinderischer Android namens Giovanni und dessen menschlicher Sohn Victor sind die Hauptpersonen dieses Buches von T.J. Klune. Die Handlung ist schnell erzählt: Familie Lawson lebt glücklich auf einer Lichtung im Wald - bis Victor eines Tages dem Androiden Tom begegnet. Das setzt eine Reihe von Ereignissen in Kraft, in dessen Zuge Giovanni von seiner Vergangenheit eingeholt und entführt wird. Um ihn zu retten bricht der Rest der Familie zu einer abenteuerlichen Reise auf, auf der vor allem Victor viel über sich selbst lernt.

    Auch in diesem Roman setzt der Autor wieder auf liebenswerte Charaktere und viele Emotionen. Trotz der teilweise schweren Themen fehlt es der Geschichte nie an Humor und ist so wieder ein meisterhafter Feel-Good-Roman entstanden, bei dem natürlich auch eine kleine queere Liebesgeschichte nicht fehlen darf.

  5. Cover des Buches QualityLand (QualityLand 1) (ISBN: 9783844917376)
    Marc-Uwe Kling

    QualityLand (QualityLand 1)

    (216)
    Aktuelle Rezension von: Minijane

    Oh je, die Zukunft, die Marc Uwe Kling in Qualityland beschreibt ist abschreckend und doch nur die Welt von heute ein Stückchen weitergedacht.

    In dieser schönen, neuen Welt, werden den Menschen die Entscheidungen abgenommen, denn der Algorithmus weiß sowieso was jeder will. 


    Geschichte:

    Peter ( Arbeitsloser) ist sauer, weil ihm „The Shop“ einen rosafarbene  Delfin-Vibrator geschickt hat, den er sich wohl unbewusst gewünscht hat. Er versucht das Teil erfolglos wieder loszuwerden und scheitert immer wieder. 

    Doch Peter gibt nicht auf und fixiert sich immer mehr auf die Idee, den Gründer von „ The Shop“ persönlich zu behelligen.

    Ein zweiter Handlungsstrang erzählt von dem Androiden - Präsidentschaftskandidaten John of us , der im Wahlkampf gegen den rechtsradikalen Kandidaten zu bestehen versucht.

    Und auf einer 3. Erzählebene geht es um das Ehepaar Martyn ( Politiker) und Denise( Ehefrau und Mutter) . Martyn ist eifersüchtig auf den digitalen Freund seiner Frau.

    Die Geschichten werden nebeneinander erzählt und ergeben nicht wirklich einen Zusammenhang. Trotzdem ist jede Situation, in die die Figuren geworfen werden sehr unterhaltsam und witzig.

    .

    Ich würde sagen, alle die die Känguru Geschichten mochten, werden auch an Qualityland ihre Freude haben. Denn auch hier sprüht der Autor wieder vor Ideen und es macht einfach Spaß ihm zuzuhören. 



  6. Cover des Buches Du kannst keinem trauen (ISBN: 9783596812950)
    Robison Wells

    Du kannst keinem trauen

    (111)
    Aktuelle Rezension von: KarabenNemsi
    Benson bekommt ein Stipendium für ein Elite-Internat. Doch als er dort ankommt merkt er dass, die Schule von einer Mauer umgeben ist und die Schüler Gefangene sind.


    Es war sehr spannend, es gab sehr viele unerwartete Wendungen, und einen fließen Cliffhanger am Schluss. Benson war ein sehr durchsichtiger Charakter, man erfuhr mich viel über ihn, aber er war trotzdem sehr sympathisch. Es ist definitiv ein Buch für jemanden der auch Maze Runner möchte.
  7. Cover des Buches Blade Runner (ISBN: 9783596522736)
    Philip K. Dick

    Blade Runner

    (288)
    Aktuelle Rezension von: Elias_Crowl

    Dick stellt die einzige Frage die zählt: Woran erkennt man, dass jemand fühlt – und woran erkennt man, dass man selbst noch fühlt? Replikanten die menschlicher wirken als Menschen, Erinnerungen die eingepflanzt wurden und trotzdem echt sind. Kein anderes Buch hat die ethischen Konsequenzen künstlicher Intelligenz so präzise vorweggenommen – Jahrzehnte bevor die Frage relevant wurde. Sie ist es jetzt.

  8. Cover des Buches Maschinen wie ich (ISBN: 9783257245608)
    Ian McEwan

    Maschinen wie ich

    (128)
    Aktuelle Rezension von: petitpapillon
    Wenn wir unser eigenes Innerstes nicht begreifen, wie sollten wir da ihres gestalten und erwarten, dass sie mit uns glücklich werden? 

    Kann eine lebensechte Maschine den Menschen ersetzen? Nicht nur das, sondern vielmehr eine verbesserte Version des Menschen bilden? 

    Bei McEwans Roman "Maschinen wie ich" handelt es sich nicht nur um eine verhängnisvolle Dreiecksdynamik zwischen den Figuren Charlie, Miranda und dem Androiden Adam. Wir Leser:innen stehen inmitten von grundsätzlichsten Fragestellungen rund ums "Menschsein". Was ist Gerechtigkeit? Und kann ein Mensch wirklich gerecht und selbstbestimmt agieren? Oder ist er das bloße Resultat eigener Emotionen und Gesellschaftsstrukturen? 

    Mit "Maschinen wie ich" ermöglicht McEwan uns nicht nur einen faszinierenden Einblick in eine mögliche Realität mit menschenähnlichen Maschinen an unserer Seite. Er konfrontiert uns mit unseren inneresten Grundsätzen und appeliert in diesem Zuge an die unvollkommene Menschlichkeit in allen von uns. 

    Ich kann McEwans Roman all denjenigen empfehlen, die gerne Geschichten rund um Künstliche Intelligenz lesen und sich mit ihrer moralischen Verantwortung befassen möchten. 

  9. Cover des Buches The Kingdom (ISBN: 9783751202251)
    Jess Rothenberg

    The Kingdom

    (196)
    Aktuelle Rezension von: EllenKnorr

    Ich habe noch nichts Derartiges gelesen. Die Story hat mich wirklich komplett überrascht. Vor allem was ihre Komplexität und Detailliertheit angeht. Die Fantastinnen hatte ich bereits nach wenigen Seiten in mein Herz geschlossen. Gerade in Zeiten der immer besser werdenden KI geht einem die Geschichte nahe und regt zum Nachdenken an. 

  10. Cover des Buches Wir sind Götter (ISBN: 9783453319219)
    Dennis E. Taylor

    Wir sind Götter

    (36)
    Aktuelle Rezension von: blackburnious

    „Wir sind Götter“ ist der zweite Band der beliebten Reihe um Bob und seine zahlreichen Klone und setzt die Handlung nahtlos an den ersten Band an. Dennis E. Taylor erzählt die Geschichte erneut mit viel Witz und Charme, wodurch das Buch zu einem unterhaltsamen Lesevergnügen wird. Der Schreibstil ist flüssig, leicht verständlich und lädt zum Weiterlesen ein. Besonders die Vielzahl an Klonen und die ständig wachsende Anzahl an Sternensystemen bringt viel Humor und Kreativität in die Geschichte. Gleichzeitig kann dies allerdings etwas verwirrend sein, da man bei den vielen Namen und parallelen Handlungssträngen leicht den Überblick verlieren kann. Die einzelnen Stränge sind spannend, treiben die übergeordnete Handlung jedoch nicht entscheidend voran, sodass der Band vor allem Lust auf die Fortsetzung macht. Trotz kleinerer Schwächen bleibt „Wir sind Götter“ ein unterhaltsames Science-Fiction-Abenteuer, das Fans der Reihe begeistern wird. Für mich ein solides Buch mit Humor und cleveren Ideen. Deshalb 4 von 5 Sternen.

  11. Cover des Buches How To Love An Android (ISBN: 9783987181665)
    Melanie Schütz

    How To Love An Android

    (13)
    Aktuelle Rezension von: ayehatechu2

    Ich hatte die Ehre und durfte "How to love an android" von Melanie Schütz lesen. 

    Und ich weiß gar nicht WO UND WIE ich anfangen soll. Hier typisch Nina-like: Crazy!!! 😱


    How to love an android ist eine Sci-fi Romance, die in 2104 in Chicago spielt. Dort leben Menschen und Androiden zusammen. Doch es gibt dort die ein oder andere Herausforderung für Jen und dem Androiden Mika.


    Ich mag gar nicht viel vorweg nehmen.

    JEDOCH hätte ich nicht gedacht, dass mich der Plot ,so einer besonderen Lovestory, so fesselt.

    Es geht viel um Akzeptanz, Moral, Liebe und Selbstliebe. Dies hat mich besonders überrascht und habe nicht gedacht, dass man es SO GUT in eine Story verpacken kann. Melanie Schütz hat mit ihrer lustigen und gefühlvollen Schreibweise ein tolles Werk erschaffen. Neben ganz besonderem Spice sind romantische und einfühlsame Situationen entstanden, wobei ich nur kichern konnte. Das konnte man besonders gut On Stream auf Twitch mitverfolgen. Jedoch hatte ich echt Angst, um das Ende. Da es trotzdem um Akzeptanz geht und , für die Storyline, gesellschaftskritische Elemente eingebaut wurden, habe ich gebangt.

    Doch das Ende hat mich überrascht und mir gezeigt: Es gibt für alles im Leben eine Lösung. Man muss nur seine Situation akzeptieren und das Beste daraus machen.

    Es ist romantisch, gefühlvoll, spannend und lustig geschrieben. Der perfekte Mix aus allem.

    Mitunter hatte ich auch kein Problem eine Situation nicht nachvollziehen zu können oder den roten Faden beim Lesen zu verlieren.

    Gönnt euch über Vajona das Buch mit Charakterkarte. Nach dem Lesen macht diese so viel mehr Sinn und das Artwork ist zum Verlieben.

    Ab heute ist neben Grün Magenta Rot meine neue Lieblingsfarbe.🥹

    Ein absolutes Highlight. Ich liebe Jen und Mika. Kleiner als drei. 


    100/5 ⭐


    📚 Stichworte: Dating einer KI, Chicago 2104, Androiden, Strangers to lovers, besonderer Spice, Sci-fi Romance 

    Link zu meinem originalen Instagram Post:

    https://www.instagram.com/p/C4FzkxStp8I/?igsh=MXJheXRsNTl3MmgwNQ==


  12. Cover des Buches Die Luna-Chroniken 0: Das mechanische Mädchen (ISBN: 9783646926064)
    Marissa Meyer

    Die Luna-Chroniken 0: Das mechanische Mädchen

    (123)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    "Das mechanische Mädchen" von Marissa Meyer ist eine ergänzende Kurzgeschichte zu "Die Chroniken von Luna", welche sich um Cinders Ankunft bei der Familie Linh dreht.

    Das wird eine recht kurze Rezi; denn ich meine, was will man zu gerade mal 18 Seiten Text auch groß schreiben ?

    Ich finde es irgendwie unnötig, dass eine extra Kurzgeschichte rausgebracht wurde und wenn ich sie nicht geschenkt bekommen hätte, wäre sie nie auf meinem reader gelandet. Dass dafür auch noch Geld (0,99€) verlangt wird, ist für mich eine Frechheit vorm Herrn. Sorry, aber dieser booksnack hätte auch noch wunderbar als kleines Extra am Ende von "Wie Schnee so weiß" gepasst. Oder man hätte es auch, wie manch andere Autoren es so machen, als nettes Geschenk an die Fans weiter geben können.

    Genug gemäckert...Obwohl....

    Mit der Geschichte bin ich ehrlich gesagt auch nicht sonderlich glücklich. Es war zwar echt wieder schön, für einen Moment Cinder und auch ihrer Stieffamilie zu begegnen, bei der man endlich Garran "in Natur" kennenlernt, aber das war ja wohl ein Witz. Schöner Schreibstil, klasse Charaktere, aber nur ein paar gehetzte Worte auf ein paar Seiten. Selbst aus der kurzen Handlung, die nebenbei doch durchaus spannend ist, hätte man eine klasse Geschichte zaubern können. 

    Zum Schluss möchte ich noch einen ganz wichtigen Hinweis loswerden !!!

    !!Liest diese Kurzgeschichte bitte erst, wenn ihr die Reihe beendet habt; es ist einfach sinnvoller. Zwar würde man nicht unbedingt so sehr für die Folgehandlung gespoilert werden, aber ich finde einfach, dass man sonst die Figuren nicht wirklich verstehen könnte !!

    Fazit:

    Ein nettes Wiedersehen, was mich ein wenig perplex zurückließ und bei dem ich mich frage, ob das wirklich nötig gewesen wäre. Cinders Vorgeschichte ist spannend und obwohl ich nichts von solchen "Davor-Romanen" wirklich etwas halte, wäre es bei der Autorin richtig geil geworden, wenn sie es vernünftig ausgebaut hätte. So aber bekommt das Ganze einen, ein wenig, säuerlichen Nebengeschmack.... Von mir gibt es:

    3 von 5 Sterne

  13. Cover des Buches Ihr seid nicht allein (ISBN: 9783596812943)
    Robison Wells

    Ihr seid nicht allein

    (66)
    Aktuelle Rezension von: Landbiene

    Eigene Inhaltsangabe:

    (Achtung Spoiler für diejenigen die Band 1 nicht gelesen haben!) Benson und Becky sind die einzigen die es wirklich geschafft haben zu fliehen. Noch schockiert von den Ereignissen versucht Benson dennoch einen klaren Kopf zu bewahren. Demnach steuert er auf den Ort zu vom dem er den Rauch immer gesehen hat. Dort trifft er Jane und erfährt das hier die Menschen leben deren Doubles er in der Schule kannte. Gemeinsam gehts nun in den Kampf gegen die Maxfield Academy, denn auch dort sind sie Gefangene...

    Schreibstil:

    Der Schreibstil von Robinson Wells lässt sich auch im zweiten Band flüssig lesen und beinhaltet viele Dialoge, wodurch die Geschichte lebendig gehalten wird. Sprachlich ist es einfach gehalten und passend zu einem Jugendbuch. Die Geschichte wird aus komplett aus Benson Sicht erzählt. Robinson Wells schreibt bildlich, aber man wird nicht mit unnützen Details belagert. Das hat mir gut gefallen. Ansonsten haben die Kapitel eine angenehme Länge und sind nummeriert.

    Allgemeine Meinung:

    Im großen und ganzen hat mir der zweite Band wesentlich besser Gefallen als der Erste. Benson und Becky hat man besser kennengelernt, aber immer noch ungenügend um einen richtigen Bezug zu ihnen aufzubauen. Das fand ich wirklich schade. Ansonsten passiert im zweiten Band wesentlich mehr was es spannender macht, auch wenn es im Mittelteil eine langatmige Leselänge gab. Zudem gab es Logikfehler, denn urplötzlich taucht jemand auf ohne zu erläutern wie und woher. Richtig enttäuscht war ich jedoch vom Ende. Meine ganze positive Stimmung zum zweiten Band wurde damit zunichte gemacht, denn der Autor wirft einem kleine spannende, interessante Bröckchen hin, die nicht aufgeklärt werden. Fazit: Ich wurde mit vielen unbeantworteten Fragen zurück gelassen, auf die ich mir selber (selbst mit viel Fantasie) keine Antworten geben kann. Fürchterlich! Daher leider wieder nur 3 von 5 Sternen!

  14. Cover des Buches QualityLand 2.0 (QualityLand 2) (ISBN: 9783869093147)
    Marc-Uwe Kling

    QualityLand 2.0 (QualityLand 2)

    (70)
    Aktuelle Rezension von: Buecherliebe_19

    Willkommen zurück in QualityLand, dem Land, in dem Maschinen alles wissen, alles können und manchmal ein bisschen zu menschlich werden. Auch in Band 2 bleibt sich Marc-Uwe Kling treu: ironisch, sarkastisch und herrlich überspitzt hält er unserer hochtechnisierten Gesellschaft den Spiegel vor. Und ja, das ist so unterhaltsam, wie es klingt.

    Allerdings ist das Hörbuch kein Klamauk zum Nebenbeihören. Wer die ganzen Anspielungen, Seitenhiebe und satirischen Spitzen wirklich verstehen will, braucht ein bisschen Allgemeinbildung und ein gutes Gespür für Politik und Technik. Oder man googelt einfach nach jeder Pointe – auch eine Art von Fortbildung.

    Inhaltlich geht es diesmal ordentlich rund: Maschinen, die eigentlich nur Schuhe binden oder Werbung ausspielen sollen, entwickeln plötzlich ein Eigenleben und fangen an, sich gegen die Menschen zu stellen. Skynet lässt grüßen, aber eben auf Marc-Uwe-Kling-Art. Kiki, bekannt aus dem ersten Teil, ist diesmal die Hauptfigur. Der Leser versucht zusammen mit ihr das Geheimnis ihrer Herkunft zu lüften. 

    Die Kapitel hüpfen munter zwischen verschiedenen Figuren und Handlungssträngen, was Spannung und Tempo schön hochhält, manchmal schwindelerregend, aber nie langweilig.

    Das Cover ist übrigens ein echter Hingucker: schlicht und dunkel, aber mit knallpinker Schrift, die das Buch in den Fokus drängt. Im Hintergrund eine dystopische Skyline wie frisch aus einem Sci-Fi-Film.

    Denn genau das ist das eigentlich Beunruhigende: So absurd manche Entwicklungen auch wirken, so fern sind sie gar nicht mehr. Ob es nun Algorithmen sind, die uns sagen, wen wir daten sollen oder Maschinen, die unseren Alltag dominieren – wir sind schon mittendrin. Kling verpackt diese Realität in eine schlaue Geschichte, die gleichzeitig unterhält und zum Nachdenken anregt.

    Das Hörbuch ist dabei ein echtes Highlight: Marc-Uwe Kling liest nicht einfach, er spielt. Jede Figur bekommt ihre eigene Stimme, ihren eigenen Tonfall, ihre Macken. Man hat das Gefühl, ein ganzes Ensemble vor sich zu haben, dabei ist es "nur" der Autor selbst am Mikro. Großes Kino für die Ohren!

    Einziger Wermutstropfen: das Ende. Cliffhanger-Alarm! Gerade, wenn man denkt, jetzt kommt die Auflösung,  zack, vorbei. Das ist dramaturgisch clever, aber auch sehr unbefriedigend.

  15. Cover des Buches The Shelter - Zukunft ohne Hoffnung (ISBN: 9783741301315)
    Kris Brynn

    The Shelter - Zukunft ohne Hoffnung

    (8)
    Aktuelle Rezension von: erdbeerliebe.

    In Großbritannien geht eine Pandemie um. Um die Krankheit einzudämmen wurde eine Kuppel im Green Belt von London errichtet in die man die Kranken und Erkranken sofort unterbringt. 

    Richard hat vor einigen Jahren dadurch seine Freundin Sofie verloren, hat sich jedoch mehr oder weniger von dem Schock erholt & lebt sein Leben in der zukunftsbizarren Großstadt. Als er auf seiner neuen Arbeitsstelle auf einmal entdeckt, dass er selbst in besagte Kuppel gebracht werden soll, verändert sich sein Leben drastisch.. 

    Gewohnt schnell packt mich Kris Brynn mit ihrem Schreibstil und dem Spannungsbogen. Die Welt ist stimmig, düster und interessant und das was er später unter der Kuppel entdeckt, ebenso. Die Thematik ist aktuell, lustigerweise wurde das Buch sogar noch vor den Geschehnissen um Corona geschrieben, soweit ich das richtig erkannt habe. Themen im Buch sind vielfältig gestreut - von Anspielungen zu Shakespeares & anderen klassischen Werken (die ich leider nicht alle nachvollziehen konnte) bis hin zum Thema KI, & Überwachung. 

    Etwas schade fand ich, dass das Worldbuilding das im ersten Drittel des Buches aufgebaut wird (und mich ein bisschen an ihr Buch "Born" erinnert hat) in den nächsten zweien quasi ungenutzt stehen gelassen wird, da Richard das Leben im Habitat erkundet. 

    Besonders spannend fand ich die Deltas (oder Androiden), leider kommen wir da zu meinem größten Kritikpunkt: den Charakteren. Richard, um mal beim Protagonisten anzufangen, war irgendwie unterhaltsam. Sympathisch irgendwo, auch wenn er sich manchmal eher verhielt wie ein bockiger Fünfzigjähriger. Er philosophiert gerne über alles und hat manchmal etwas sehr schnelle Wutausbrüche die ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Allgemein meckert er auch gerne, evtl hat er deutsche Verwandte. Enttäuscht haben mich vor allem die Charaktere um ihn herum, die ich irgendwie alle nicht so interessant fand. Die sehenswertesten Charaktere trifft Richard tatsächlich im letzten Drittel des Buches - doch da haben sie kaum noch Zeit sich irgendwie zu etablieren & eine Bindung zu mir aufzubauen, außerdem überschlägt sich die Handlung dort sehr, Actionsequenzen reihen sich quasi aneinander. 

    Meines Empfindens nach gab es deutlich mehr Männer in dem Buch & viel zu wenig taffe und starke Frauen, etwas, was ich in "Born" & "A.R.T." von Kris Brynn, so geliebt habe. Sofie und jemand anderes (aus Spoilergründen sage ich da mal nicht mehr)  wirken dagegen wie durchsichtige Gestalten die irgendwie auch nur vorkamen, um für Richard als Romanze herzuhalten. Alle Androiden/Deltas (von denen wir viele im Buch treffen) im Buch sind männlich. 

    Alles in allem ein sehr unterhaltsames Buch mit vielen tollen Ansätzen, gerade in Punkte Charaktere konnte es mich jedoch nicht ganz abholen.

  16. Cover des Buches Der Roboter, der Herzen hören konnte (ISBN: 9783839814963)
    Deborah Install

    Der Roboter, der Herzen hören konnte

    (39)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    ... der das Leben wieder in die richtige Spur bringt.

    Inhalt: In einer nicht näher definierten Zukunft, gehören Androiden und Roboter zum Alltag der Menschen und erleichtern ihnen das Leben. Deshalb ist Ben nicht allzu schockiert, als er einen kleinen, ziemlich verwahrlosten Roboter in seinem Garten findet. Ben möchte die kleine Blechkiste namens "Tang" möglichst schnell wieder los werden, denn sie bringt sein Leben ganz schön durcheinander. Doch mit der Zeit erkennt er, dass wahres Glück auch bedeuten kann, jemanden zu finden, den man nicht gesucht hat und trotzdem nicht mehr verlieren will.

    Eindruck: Ich bin ein Fan des Sprechers und Schauspielers Hendrik Duryn und das war auch zunächst der einzige Grund, warum ich mich für dieses Hörbuch interessiert habe. Doch schnell haben Ben und besonders Tang mein Herz erobert. Tang ist sehr kindlich und neugierig und bringt Ben dadurch immer wieder in unangenehme und sehr lustige Situationen. Er hat mich stark an den kleinen Roboter Wall-E aus dem gleichnamigen Film erinnert. Aber auch die Spannung kam nicht zu kurz, denn auf ihrer Reise um  die Welt geraten sie auch in manche brenzlige Situation. Obwohl die Geschichte in einer Welt angesiedelt ist, in der Roboter oder ähnliches als alltägliche Helfer der Menschen arbeiten, handelt es sich nicht um eine Geschichte des Genre Fantasy oder SciFi. Vielmehr geht es um Familie, Selbstfindung und die Definition von Glück.

    Wie erwartet hat mir die Stimme von Hendrik Duryn sehr gefallen. Seine ruhige, sympathische Art passt sehr gut zur Geschichte. In den humorvollen Momenten hatte ich das Gefühl, dass auch der Sprecher schmunzeln musste. Ich habe gerne zugehört und wurde emotional abgeholt.

    Eine herzerwärmende Geschichte für zwischendurch. Hört mal rein! :)

  17. Cover des Buches Androiden. Band 1 (ISBN: 9783958395688)
    Jean-Luc Istin

    Androiden. Band 1

    (7)
    Aktuelle Rezension von: erdbeerliebe.

    Liv ist Privatdetektivin und lebt in einem Zeitalter in dem die Menschheit das Altern längst hinter sich gelassen hat. In der Zukunft nimmt man eine blaue Pille täglich, von der Regierung gesponsort und hält sich damit gesund fit und braucht sich über Falten keine Sorgen mehr machen.
    Trotzdem gibt es noch Morde: Und ausgerechnet Roboter, die ja zum Dienen der Menschen erschaffen wurden, verüben diese! Eigentlich unmöglich. Deshalb fängt Liv auch an zu ermitteln.

    In "Androiden" Band 1 geht es um mehr als um einen Mordfall, das merkt man schnell als Leserin, da die Perspektive nicht nur um Liv fokussiert ist sondern es einige Seiten später auch um eine Frau geht die auf wundersame Weise schwanger wird (obwohl es eigentlich keine Kinder mehr gibt, warum wird allerdings nie genau erzählt) und um andere Persönlichkeiten. Leider verpasst "Androiden" es mir seine Protagonisten schmackhaft zu machen, was leider durch den sehr düsteren und etwas schmierig wirkenden Zeichenstil verstärkt wird: Fast alle Menschen sahen hier für mich gleich aus, alle waren sie taff und cool und irgendwie cyberpunkig ohne wirklich eine persönliche Note zu besitzen.
    Auch im Worldbuilding scheiterte der Comic für mich, da ich mich fragte wie es wohl mit Armut in dieser Gesellschaft aussah - wie konnten sich alle Menschen diese Technik wohl leisten? Was war mit Kriminalität? Gab es nicht auch mal irgendwen der einfach so diese blaue Pille absetzte, einfach um zu rebellieren?
    Der Fokus ist stets in der höheren Mittelschicht, wirklich dirty und lebensnah geht es in Androiden irgendwie nicht zu. Ich bekomme außerdem keine Bindung zu Liv aufgebaut weil die Szenen ständig wechseln und ihre Motivation Polizistin zu werden erst in der Mitte des Bandes auf einer halben Seite zusammen gefasst wird. Allgemein wirkt sie distanziert und kalt auf mcih - die anderen Personen des Bandes jedoch auch.

    Insgesamt liefert der Comic eine spannende Geschichte die für mich jedoch nicht originel und persönlich genug abgeliefert wird. Ohne Bindung zu den Charakteren oder auch der Welt werde ich wohl nicht zum 2. Teil greifen.


  18. Cover des Buches Portal 2: Die Suche (ISBN: 9798838488381)
    Marcus Bannò

    Portal 2: Die Suche

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Zeilenfantasy

    Viel zu lange habe ich mir Zeit gelassen, den zweiten Band von Portal endlich zu lesen, da die Lust auf Science Fiction mäßiges nicht so da war.

    Doch als ich mich endlich aufgerafft habe, war ich direkt wieder in Bannòs spannenden und flüssigen Schreibstil verliebt.


    In Band zwei verweben sich die unterschiedlichen Erzählstränge immer mehr miteinander. Das Nacheinanderfolgen der verschiedenen Sichten lässt einen das Buch nur so verschlingen, da man unbedingt weiter wissen möchte, wie es bei den anderen Protagonisten weiter geht. Dadurch entsteht eine gute Spannung beim Lesen.

    Die Charaktere wurden weiter ausgebaut und haben sich auch weiterentwickelt, das hat mir sehr gefallen. Zum Inhalt kann ich gar nicht so viel verraten, da ich nicht spoilern möchte. Aber auch hier erwarten einen gut konstruierte Wendungen und Überraschungen, die einen manchmal wirklich kurzzeitig stocken und staunen lassen.


    Die Geschichte hat außerdem ein, für meinen Geschmack, super Tempo. Bannò lässt sich Zeit, seine Geschichte entfalten zu lassen, aber nicht so viel, dass es zäh wirkt. Er trifft einfach genau die richtige Erzählgeschwindigkeit.


    Und was ich auch wieder enorm geliebt habe, die kleinen Hints und Eastereggs aus seinen vorherigen Büchern. Solche kleinen Gimmicks finde ich sehr geil. Ich weiß, ich wiederhole mich aus meinen anderen Rezensionen zu den Büchern des Autors, aber Marcus Bannò gehört einfach zu einem meiner Lieblings-Selfpublisher Autoren.

  19. Cover des Buches Der Roboter, der Herzen hören konnte (ISBN: 9783596032532)
    Deborah Install

    Der Roboter, der Herzen hören konnte

    (49)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Eigentlich bin ich kein besonderer Fan von SciFi aber das Cover und der Titel machten mich neugierig.

    Der Roboter Tang könnte auch gut ein Hund sein oder ein anderes hilfsbedürftiges Wesen, aber er ist ein Roboter – ein uraltes Modell im ramponierten Zustand, das gegen die in Mode gekommenen Androiden eigentlich keine Chance hat. Doch irgendetwas macht Tang zu etwas ganz besonderem.

    Ben, Tangs neuer Freund, hat einen langen Weg vor sich um jemanden zu finden, der sich mit diesem Typ von Robotern auskennt. So muss Ben die Grenzen Englands hinter sich lassen und in das für ihn unbekannte Ausland reisen, um dort nicht nur Hilfe für Tang zu finden, sondern auch zu selbst.

    Die Protagonisten Ben und Tang sind mir ans Herz gewachsen. Ihre gemeinsamen Abenteuer sind nicht wirklich spannend, aber passen zu der Entwicklung der Charaktere.

    Fazit: Ein Buch, das Herzen öffnet.
  20. Cover des Buches The Mad Scientist's Daughter (ISBN: 9780857662644)
  21. Cover des Buches Blade Runner (ISBN: 9783839815816)
    Philip K. Dick

    Blade Runner

    (11)
    Aktuelle Rezension von: papaverorosso

    Blade Runner – sofort habe ich die Bilder aus dem neusten Kinofilm im Kopf. Ein interessanter Film, vor allem aufgrund der dystopischen Atmosphäre, über die Handlung habe ich nicht viel in Erinnerung. Meine Erwartungen bei diesem Buch waren ähnlich: Viel Action. Einige töte Roboter. Nichts Besonderes eben.


    Meine Erwartungen wurden übertroffen. Blade Runner nutzt das Szenario einer Atomkatastrophe, die die Erde weitgehend zerstört hat (was an sich schon viel Stoff zum Nachdenken gibt), um einige philosophische Fragen aufzuwerfen. Eine über alle: Was macht einen Menschen aus? Philip K. Dick tippt auf Emotionen und Empathie. Aber was sind Emotionen, was ist Empathie? Was bleibt von der Menschlichkeit übrig, wenn man Emotionen durch Maschinen kontrolliert, z. B. um jegliche Traurigkeit zu vermeiden? Ist es natürlich oder unnatürlich, wenn man Empathie für Roboter empfindet? Wie viel Wert hat künstliches Leben? Dazu kommt noch die Wertschätzung für die Wunder der Natur, die dabei sind, von den Menschen ausgerottet zu werden, sowie Überlegungen über die Macht von Medien und Religion. Das Ganze in Romanform und auf 272 Seiten gepresst.


    Ziemlich tiefgründig. Jedoch auch ziemlich komprimiert und ziemlich schnell vorbei. Ich hätte mir deutlich mehr davon gewünscht. Eine längere Geschichte. Eine langsamere Auflösung. Aus diesem Grund gibt es einen Stern Abzug. Ansonsten: absolut empfehlenswert!

  22. Cover des Buches Die 13te Sonne (ISBN: 9783981692976)
    Rico Gehrke

    Die 13te Sonne

    (2)
    Aktuelle Rezension von: buchwanderer
    »Um aus dem Netz zu entkommen, muss der Fisch drei Voraussetzungen erfüllen. Erstens, er muss springen können. Zweitens, er muss springen wollen und drittens, vor allem muss er im Netz sein.«“ (Pos.276)

    Zum Inhalt:


    Eine weitere ebenso normale wie – bei Licht betrachtet – absurde Schlacht in einem der schon zur Normalität gewordenen Kriege verfeindeter terranischer Interessensgemeinschaften sollte es werden; bis zu dem Punkt auf der Zeitlinie, an dem die Verkettung unwahrscheinlichster Kausalitäten das Gefüge von Raum, Zeit, Realität und dem ganzen Rest in eine Mixtur verwandeln sollte, in der sich keiner der Akteure auf mehr als das – scheinbar reale – Hier und Jetzt zu fokussieren vermag.

    Denn darüber hinausgehend öffnet sich ein Raum von Möglichkeiten Gegenwarten zu erleben, Vergangenheiten zu denken und Zukünfte zu extrapolieren, die weit außerhalb – oder wo auch sonst immer – des Begreifbaren, des Ertragbaren und des Übers(t)ehbaren ein wie auch immer geartetes Dasein einfordern. Fokus der Geschichte ist dabei ein an sich nicht sonderlich „aufregender“ Planet dessen Namen wechselt, je nachdem welche Rasse man nach demselben fragt. Doch Unuto, so der gebräuchlichste der Namen, entpuppt sich als Brennpunkt einer Linse von der niemand mit Sicherheit sagen kann, in welchem Raum, welcher Zeit oder gar welcher Realität in einem schier endlos erscheinenden Multiversum sie sich manifestiert.

    Die Crew der Mercury Pirate wird durch dieses Kaleidoskop an inkohärenten Möglichkeiten gezogen, getrieben, geschleift. Und was sie entdecken kostet nicht nur Leben – wie auch immer man die zu definieren gewillt ist –, es kostet auch den zentralen Fels jeder menschlichen Existenz: den Sicherheit verheißenden Glauben an eine kontinuierliche Verlässlichkeit der umgebenden Gegenwart. Dabei beschränkt sich die Auswirkung der Wellen, welche die Ereignisse auf Unuto und im Rest der Galaxie schlagen nicht etwa nur auf die stets selbstverliebten Terraner, die in ihrer Nabelschau die Möglichkeit einer Koexistenz mit außerirdischem Leben nur selten in Betracht ziehen. Es sind eben diese extraterrestrischen Intelligenzen, Kulturen, Rassen, für die die Erdenabkömmlinge bestenfalls eine vorübergehende Erkältung des Planeten darstellen, jedoch mit den Nachwehen derselben man leben muss.

    Fazit:


    Der Begriff Saga kommt mir nicht allzu häufig über die Lippen resp. die Tastatur, aber in diesem Fall wird er dem über 1000 Seiten starken Wälzer – und v.a. der inhaltlichen Komplexität – am ehesten gerecht. Rico Gehrke hat eine hochkomplexe Geschichte entworfen, die einen erfrischenden Kontrapunkt zu oft drögen Zeitschleifenspielereien darstellt. Man sei gewarnt: einfach zu lesen ist der teils verworren erscheinende Text keinesfalls und nicht selten stellt sich ein Zustand ein, in dem sich einem der eigene Geist darstellt, als hätte man ihn mal eben so durch einen Fleischwolf oder eine Singularität gedreht.

    Lässt man sich auf Erzählstil und Gedankengänge Gehrkes ein, steht nicht erst am Ende ein aufrüttelndes, in Frage stellendes, v.a. aber nachhallendes Leseerlebnis an, welches nicht einfach einzuordnen ist auf der Standardskala zwischen „geht so“ und „bin begeistert“. Ebenso wie die Realität den „Helden“ der Geschichte, entzieht der Text sich im positivsten Sinne einer platten Schubladisierung in Standard-Zeit-Raum-Reise-SF. Neben gesellschaftspolitisch anklingenden Kritikpunkten, bekommt auch wenig versteckt resp. subtil ein in realiter durchwegs präsenter religiöser Wahn „sein Fett weg“.

    Bei alle dem sei noch erwähnt, dass Rico Gehrke dies alles auf einem sprachlich sehr hohen Niveau, mit einer erzählerischen Fertigkeit bewerkstelligt, die ihresgleichen im deutschsprachigen Bereich dieses Genres sucht. Es kann durchwegs als meisterhaft, einfühlsam, bildgewaltig und virtuos bezeichnet werden, wie die Szenarien der Welt rund um und auf Unuto und jene der Charaktere sprachlich gebannt werden. In jedem Fall ist dieses Buch eine klare Leseempfehlung wert.


    (1) Alle Angaben, sowohl Seiten-/Positionsnummern, wie auch technische Details, beziehen sich auf die eBook-Ausgabe des Rezensionsexemplares
  23. Cover des Buches They Are Everywhere: Ein Near-Future-Thriller mit Sogfaktor! (ISBN: 9783764171421)
    Andreas Langer

    They Are Everywhere: Ein Near-Future-Thriller mit Sogfaktor!

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar

    Der Anfang: 

    «Eigentlich mochte ich Überraschungen.

    Genau wie Gespräche und .. Jungs. Doch wann immer zwei oder drei dieser Dinge zusammenkamen, war ich heillos überfordert.

    Jedenfalls im sogenannten echten Le-ben. Im Metaverse war alles leichter. Dort merkte niemand, wie ich vor Aufregung rot wurde. Niemand sah die Schweißflecken unter meinen Achseln oder die kleinen Härchen, die meine Arme bevölker-ten. Im Metaverse hatten alle mein virtuelles Ich vor sich und das war 24/7 selbstsicher und cool.»


    Sommer 2055: Roboter, Androiden und virtuelle Welten bestimmen den Alltag der Menschen, angefangen von Haushaltsrobotern, selbstfahrenden Verkehrsmitteln bis zu online-Dauerberieselung. Die 16-jährige Hannah soll endlich mal offline gehen, mit echten Menschen Kontakt haben, wird auf analoge Ferien auf einer Farm in Ohio geschickt. Ziemlich zur gleichen Zeit gerät die Welt aus den Fugen: Die Maschinen wenden sich plötzlich gegen Menschen – mit tödlichen Folgen. Der Aufstand der Maschinen als Jugendroman.


    Hannah wird am Flughafen von Jarret und einem KI-SUV abgeholt. Hier frage ich mich, wozu ein Mensch, der sich nicht wirklich um sie kümmert – und ein SUV in der Zukunft, der einzelne Personen transportiert? Eine Smartwatch (warum kein kreativer Name) ist unter die Haut gelegt, aber man muss noch Buchstaben tippen. Es fällt mir auf den ersten Seiten auf, dass die Zukunft nicht stringent durchdacht ist und hier mit alter Technik agiert wird, was mir die Glaubwürdigkeit in Frage stellt. Auf der Farm angekommen, wird Hannah herzlich begrüßt, hier wird noch richtig gekocht und gebacken – allerdings vom Hausandroiden Bones. Hannah und Jarret werden aufgefordert, etwas zu essen, damit Bones nicht beleidigt ist. Das nächste Mal, dass ich mit dem Kopf schüttele. Draußen auf dem Feld arbeiten Roboter, nur der Traktor, so Farmer Quentin, ist noch ein Museumsstück, das sich nur bewegt, wenn der Mensch es fährt. Plötzlich reagiert Quentins Hologramm unter der Haut nicht mehr. Komisch. Die Jähroboter rasen auf den Traktor zu, die Düngedrohnen spritzen Quentin und Jarret gezielt Pestizide ins Gesicht (gibt es in der Zukunft noch giftige Pestizide?). Sie versuch den Traktor zu erreichen. Im Haus dret Bones durch, greift die Frauen an. Lediglich Hannah und Jarret können mit dem Traktor entkommen. Am Highway angekommen bietet sich ihnen ein grauenhaftes Bild!


    «Schreiend fasste er sich an die verätzten Augen und während die Drohnen ihn aus allen Richtungen besprühten, walzte über den Feldweg der Panzer heran. Jarrett brüllte und endlich setzte sich Quentin wieder in Bewegung.

    Aber er taumelte nur noch vorwärts und geriet vom Weg in den angrenzenden Acker, wo er blindlings in eine Ackerfurche stolperte. Er ging zu Boden, seine Augen waren einen Moment lang ungeschützt und die Tanks der Drohnen noch längst nicht leer. Schreiend und wankend rappelte sich Quentin wieder auf. Doch im nächsten Moment walzte der Panzer über ihn hinweg und der Pflug grub seine eisernen Messer in ihn.»


    Gleich auf den ersten Seiten des Near-Future-Thriller geht die Post ab. Für Hannah und Jarret  beginnt eine atemlose Flucht, auf der sie sich größten Gefahren und ihren Ängsten stellen müssen. Während ihre Gefühle verrücktspielen, jagt eine Gefahr die nächste – die Maschinen sind überall. Ein Pageturner, spannend, leider ziemlich vorhersehbar. Hannah hat sich bisher in der virtuellen Welt versteckt, die sie sicher durchschreitet, im Gegensatz zur realen Welt, in der sie sich unsicher im Umgang mit Menschen fühlt. Die beiden Jugendlichen müssen sich nun aufeinander verlassen, um zu überleben. Langsam fassen sie Vertrauen und es fängt an zu knistern. Ein dystopischer Thriller, der aufzeigt, wie Maschinen, die uns behilflich sein sollen, zur tödlichen Falle werden, wie abhängig wir von ihnen sind. Und der Autor zeigt, wie einsam wir eigentlich sind, wenn wir ins Virtuelle flüchten. Das Thema wurde oft beschrieben: Die Maschinen, die wir erfinden, werden uns vernichten. Hier ist mir so einiges nicht genau für die Zukunft durchgespielt, zu dicht an der heutigen Technik, teils bereits überholt, inhaltlich zu durchsichtig und vorhersehbar, auch philosophisch recht kraftlos. Nicht der große Wurf, aber gute Unterhaltung, da das Jugendbuch von Action und Spannung lebt. Der Ueberreuter Verlag gibt eine Altersempfehlung ab 14 Jahren. Das passt für mich.



    Andreas Langer ist gelernter Journalist und arbeitete anderthalb Jahrzehnte lang als Lokalredakteur und Werbetexter. Mittlerweile begleitet er vormittags Schwabens ländliche Entwicklung in Wort und Bild, während er sich nachmittags, abends oder auch nachts Geschichten ausdenkt und von fantastischen Welten erzählt. Gemeinsam mit seiner Frau, drei Kindern und zwei dreifarbigen Katzen lebt er in einer kleinen Stadt am Westrand Bayerns. Für sein Kinderbuch »Schneekinder« wurde Andreas Langer mit dem Kranichsteiner Kinder- und Jugendliteraturstipendium ausgezeichnet.

  24. Cover des Buches Alle diese Welten (ISBN: 9783453319325)
    Dennis E. Taylor

    Alle diese Welten

    (29)
    Aktuelle Rezension von: blackburnious

    All diese Welten setzt die Bobiverse-Reihe auf äußerst unterhaltsame Weise fort und knüpft nahtlos an den Charme und Witz des ersten Bandes an. Dennis E. Taylor bleibt seinem lebendigen, humorvollen Schreibstil treu und schafft es erneut, komplexe wissenschaftliche Themen leicht verständlich und gleichzeitig spannend zu vermitteln. Besonders beeindruckend ist die gelungene Balance zwischen Action, philosophischen Fragen und augenzwinkernden Momenten, die den „Bob-Ton“ so unverwechselbar machen.

    Der Roman erweitert das Universum sinnvoll, ohne den Leser mit unnötigen Nebensträngen zu überfordern. Die verschiedenen Bob-Persönlichkeiten entwickeln sich weiter, wobei ihre individuellen Sichtweisen und Prioritäten für eine große erzählerische Vielfalt sorgen. Gerade diese Multi-Perspektive verleiht der Handlung Dynamik und Tiefe. Man merkt deutlich, wie geschickt Taylor kleine, aber bedeutsame Konflikte in größere, galaktische Herausforderungen einbettet.

    Auch wenn die Geschichte nicht ganz die überraschende Frische des Auftakts erreicht, bleibt sie konstant spannend und emotional zugänglich. Die Mischung aus Erkundung, Technologie, moralischen Dilemmata und menschlicher — beziehungsweise post-menschlicher — Identität macht das Buch zu einem echten Vergnügen für Sci-Fi-Fans. Wer bereits den ersten Teil mochte, wird hier bestens aufgehoben sein.

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