Bücher mit dem Tag "anekdoten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "anekdoten" gekennzeichnet haben.

372 Bücher

  1. Cover des Buches Das Leben und das Schreiben (ISBN: 9783453435742)
    Stephen King

    Das Leben und das Schreiben

     (346)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ja, meine ersten spannenden Titel stammen aus der Feder von Stephen King. Sie haben mich gefesselt, geängstigt und haben lange in meinem Regal gestanden- irgendwann habe ich sie verschenkt, ausgelesen, überholt- fertig. Nochmal mit Joyland einen Versuch gestartet- mäßig begeistert und nun hat mich diese autobiographische Schreibanleitung von Stephen King wirklich absolut erfreut. Ich werde mich mit einem anderen Blick an mein Debüt setzen und die Türen solange zu lassen, bis es nach draußen kann. Ich kann dieses Buch nur jedem Autor und/ oder Fan von Stephen King ans Herz legen.

    Hätte ich die Zeit gehabt, wäre es in einem Rutsch durchgelesen worden.Super

  2. Cover des Buches Das Känguru-Manifest (Känguru 2) (ISBN: 9783869090757)
    Marc-Uwe Kling

    Das Känguru-Manifest (Känguru 2)

     (223)
    Aktuelle Rezension von: mirja94

    Die Forsetzung fand ich zwar nicht so gut wie den ersten Teil, trotzdem aber sehr lustig und kurzweilig. Am besten gefallen mir die Zitate. 

  3. Cover des Buches Das bisschen Hüfte, meine Güte (ISBN: 9783499270444)
    Renate Bergmann

    Das bisschen Hüfte, meine Güte

     (96)
    Aktuelle Rezension von: MissRose1989

    Das Cover passt einfach wahnsinnig gut in die Reihe rund um die Online-Oma, es ist immer witzig anzusehen und auch schön gezeichnet. Eben ein Cover, was gleich auffällt. 

    Renate Bergmann ist einfach unverwechselbar mit ihrer Art und das zeigt sich auch in diesem Buch wieder perfekt. Einfach mal reinlesen und sich von den nicht ganz normalen Alltag der Online-Oma verführen lassen, man wird sie wahrscheinlich nicht wieder missen wollen. 

    Etwas schade ist, dass es mit der eigentlichen Kur im Buch erst etwas spät einsetzt, da ist die Hälfte des Buches schon gelesen, aber das gibt nur Abzüge in der B-Note, weil sonst ist das Buch einfach zum Abschalten und für Zwischendurch sehr zu empfehlen.

    Renate Bergmann (alias Torsten Rohde) schafft es, Alltagsgeschichten mit einem Witz zu erzählen, dass man die Online-Oma einfach lieben muss, immer wieder fällt ihr etwas neues ein und immer wieder muss man lachen und auch, wenn man noch nie auf Kur war, finde man das Buch einfach wahnsinnig lustig und perfekt zum Abschalten. 

  4. Cover des Buches Knochenjob! (ISBN: 9783959911924)
    Sarah Adler

    Knochenjob!

     (88)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Inhalt:
    Dies ist eine Geschichte über den Tod. Der Tod ist unzufrieden mit seinem Job. Er möchte sich verändern und sein Image aufpolieren.

    Meine Meinung:
    Ich habe das Buch vor zwei Tagen beendet und bin noch immer hin- und hergerissen, was ich davon halten soll. Ich hatte etwas ganz anderes erwartet.

    Der Beginn klang vielversprechend. Der Tod erzählt aus der Ich-Perspektive von seinem Dasein, seinem Werdegang und warum er so unzufrieden mit der aktuellen Situation ist. Dabei spielen das Schicksal, Glück, Leben, Karma, Krankheit, Zufall und die Zeit eine wichtige Rolle.

    Doch dann jammert und philosophiert der Tod fast nur noch vor sich hin, eine wirkliche Handlung gibt es zunächst nicht. Das machte das Ganze auch so schwierig. In den gefühlt weit ausschweifenden Passagen habe ich manchmal einfach den Faden verloren. Ich wusste weder, womit der Tod in dieser Passage angefangen hatte, noch worauf er jetzt hinauswill.

    Dies ist eine Geschichte über den Tod, die folgendes beinhaltet: einen Haufen selbstmitleidiges Gejammer [...]. (Seite 141)

    Dieses Zitat fasst die erste Hälfte ganz gut zusammen. Leider.

    Erst danach kommt ein bisschen Fahrt auf, da der Tod beschließt, dass er etwas ändern möchte und dazu seine Arbeitsumstände geändert werden müssen. Er will die Zeit besuchen, da sie die Chefin ist. Doch das ist gar nicht so leicht. Irgendwer muss schließlich Tods Arbeit verrichten.

    Der Humor der Autorin hat nicht immer meinen Geschmack getroffen, aber es gab viele Stellen, an denen ich zumindest schmunzeln musste. Da hat das Lesen dann auch Spaß gemacht. Die Fußnoten fand ich sehr schön, sie waren meistens witzige Anmerkungen.

    Auch die Darstellung von Leben, Glück, Krankheit, Karma, Zufall, Schicksal und der Zeit fand ich sehr gelungen, auch wenn hier viele Klischees bedient wurden. Es hat gut zusammengepasst.

    Das Buch ist in zwei Teile gegliedert, die jeweils aus mehreren Kapiteln bestehen. In den Kapiteln gibt es immer wieder Zwischenüberschriften, die Abschweifungen oder Ergänzungen hervorheben. Der Tod schreibt scheinbar auch gerne Listen, die hin und wieder auftauchen.

    Der Schreibstil ist schwierig. Mal kam ich damit gut zurecht, mal gar nicht. Das wirkte sich extrem auf den Lesefluss aus. Manchmal habe ich mich durch die Seiten gequält, manchmal kam ich sehr gut voran.

    Die Geschichte steckt voll von schwarzem Humor. Das muss man mögen, sonst passt dieses Buch einfach nicht. Vielleicht war das auch einfach mein großes Problem mit der Geschichte. Ich hatte mir eine andere Art der Unterhaltung vorgestellt und erwartet, dass ich mehr lachen würde.

  5. Cover des Buches 1913 (ISBN: 9783596520534)
    Florian Illies

    1913

     (269)
    Aktuelle Rezension von: Annilove

    für Geschichts- und Kunstliebhaber sehr zu empfehlen, wer aber nichts daran sieht der wird in dem Buch auch nichts finden

  6. Cover des Buches Schuld (ISBN: 9783442714971)
    Ferdinand von Schirach

    Schuld

     (499)
    Aktuelle Rezension von: Speckelfe

    Nach den beiden anderen Büchern dieser Art von  Ferdinand von Schirach, habe ich gleich im Anschluss auch diesen Band gelesen und war wie erwartet auch hiervon begeistert. 

    Liest sich sehr angenehm, spannend, fesselnd, nachdenklich machend.

  7. Cover des Buches Bell und Harry (ISBN: 9783446261990)
    Jane Gardam

    Bell und Harry

     (102)
    Aktuelle Rezension von: books_games_and_more

    Aus London kommen die Bateman auf das Land nach Yorkshire, um dort die Ruhe genießen zu können. Sie wohnen in einem gemütlichen, bäuerlichen Haus. Ihr jüngster Sohn Harry lernt den jüngsten Sohn des Vermieters kennen. Bell und Harry schließen Freundschaft und erleben so manches Abenteuer gemeinsam, dass ihre Freundschaft immer mehr wachsen lässt über die Jahre.


    Es ist ein sehr schöner Coming-of-Age-Roman und zugleich ein schönes Ferienbuch. Ich habe mich sofort aufgehoben und wohl in der Story gefühlt. Auch mit den beiden Jungs konnte ich mich gut identifizieren.

    Man lernt auch etwas Britannien kennen und die typischen Unterschiede zwischen der Land-und Stadtbevölkerung.

    Für jeden der Freundschaftsrome gerne ließt auf jeden Fall lesenswert.

  8. Cover des Buches Die Asche meiner Mutter (ISBN: 9783442741007)
    Frank McCourt

    Die Asche meiner Mutter

     (869)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03

    1930 in New York geboren ,musste Frank McCourt vier Jahre später mit seinen Eltern und Geschwistern nach Limerick in Irland, weil sein Vater, wenn er Arbeit hatte, den ganzen Lohn vertrank.

    Was in New York wegen der Prohibition verboten war und heimlich in "Flüsterkneipen" vertrunken wurde, war in Irland legal und da der Vater so gut wie nie Geld nach Hause brachte, lebte die Familie in großer Armut, die man sich nicht vorstellen kann.

    Der kleine Frank, der der Älteste war, eine Schwester starb einige Wochen nach ihrer Geburt in Amerika und zwei weitere Brüder folgten ihr, nachdem sie in Irland waren, hatte noch drei Brüder.

    Ein intelligenter Junge, der sich durchschlug, trotz seiner schlimmen Augenentzündung und seinen Weg zurück nach New York machte.

    Seine Kindheit hat Frank McCourt interessant beschrieben und mir ist beim Lesen dieses Buches bewusst geworden, wie gut doch meine eigene Kindheit gelaufen ist.


  9. Cover des Buches Vor dem Fest (ISBN: 9783442749898)
    Saša Stanišić

    Vor dem Fest

     (173)
    Aktuelle Rezension von: Petra54

    Es scheint Mode zu sein, alle Wörter in Großbuchstaben zu schreiben. Ich mag das nicht, weil es sich so nicht gehört und es sich schwerer lesen lässt.

    Dieses Buch wurde trotzdem (oder deshalb?) mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet und ist DER SPIEGEL BESTSELLER. Das hätte mich warnen müssen.


    Der Anfang (Leseprobe) liest sich witzig und in einer ganz neuen frischen Sprache, was mich sofort begeisterte. Doch schnell kippt genau dieser neue Witz ins nervig Bemühte ab. Auf Seite 18 gab ich das Weiterlesen auf. Bis dahin habe ich nicht herausfinden können, worum es in dieser „Weltliteratur aus der Uckermark“ (FAZ) geht.


  10. Cover des Buches Für Eile fehlt mir die Zeit (ISBN: 9783499266751)
    Horst Evers

    Für Eile fehlt mir die Zeit

     (319)
    Aktuelle Rezension von: Kallisto92

    Das Buch, "Für die Eile fehlt mir die Zeit", ist in fünf Teilen mit den Jahreszeiten als Überschrift unterteilt. Jeder Teil enthält Kurzgeschichten, welche in Kapiteln beschrieben sind. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben. Die enthaltenen Storys haben vielfältige Themen.

    Mein Fazit:
    Das Buch ließ sich leicht lesen. Ich fand jedoch die einzelnen Geschichten etwas kurz und hatte einen zusammenhängenden Roman erwartet. Leider tragen viele der Storys auch nicht meinen Humor.

  11. Cover des Buches Männer in Kamelhaarmänteln (ISBN: 9783446268388)
    Elke Heidenreich

    Männer in Kamelhaarmänteln

     (46)
    Aktuelle Rezension von: anena

    Die Geschichten in diesem kleinen Band sind alle sehr unterschiedlich - auch hinsichtlich Erzählperspektive und Stil. Sie haben alle gemeinsam, dass in ihnen ein Kleidungsstück eine Rolle spielt. Die Geschichten sind alle kurz, einige sehr kurz, oft humorvoll, manchmal traurig und immer unterhaltsam. Die eingefügten Bilder - sehr überrascht hat mich das Titelbild, zeigt es doch eine junge Frau - ergänzen das Gelesene wunderbar.

  12. Cover des Buches Ich muss mit auf Klassenfahrt - meine Tochter kann sonst nicht schlafen! (ISBN: 9783548377940)
    Lena Greiner

    Ich muss mit auf Klassenfahrt - meine Tochter kann sonst nicht schlafen!

     (101)
    Aktuelle Rezension von: mandalotti

    Als Außenstehender findet man es megalustig, aber wenn man mit solchen Leuten zutun hat, dann vermutlich nichtmehr. 

    Ich frage mich auch immer: Wenn diese Eltern sich für die perfekten Eltern halten, bin ich dann die absolute Rabenmutter? 

    Manche dieser Sachen kann man, als normaler Mensch eigentlich gar nicht glauben, aber im innersten wissen wir: Diese Menschen gibt es wirklich.

    Ein Buch für normale Eltern und alle die es werden wollen. 

  13. Cover des Buches Komm, ich erzähl dir eine Geschichte (ISBN: 9783596521715)
    Jorge Bucay

    Komm, ich erzähl dir eine Geschichte

     (276)
    Aktuelle Rezension von: cat10367

    Um etwas mehr auf dieses Buch einzugehen ist es wichtig zu wissen, wer Jorge Bucay ist. Er ist ein Psychotherapeut aus Argentinien und in diesem Buch werden viele kleine Geschichten von ihm erzählt. Es geht um die Therapie eines Mannes, der so einiges zu bewältigen hat. Anhand von kurzen Geschichten, die zum Nachdenken anregen, kommt es zur Änderung des Blickwinkels bzw. zur Erweiterung des eigenen Blickwinkels.

    Diese Geschichten sind wunderbar und auch die Gespräche zwischen Therapeut und Patient.

    Mich hat das Buch wunderbar unterhalten und auch ich konnte wieder etwas lernen.

    Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen.

  14. Cover des Buches Anleitung zum Unglücklichsein (ISBN: 9783492273541)
    Paul Watzlawick

    Anleitung zum Unglücklichsein

     (373)
    Aktuelle Rezension von: nana_what_else

    Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von guten Tagen. 

    Aus: Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick, Seite 10


    Das verrät der Klappentext: Watzlawicks Anleitungen nicht zu befolgen ist der erste Schritt zum Glück. Paul Watzlawick hat mit seiner „Anleitung zum Unglücklichsein“ einen Millionen-Bestseller geschrieben – was nur den Schluss zulässt, dass Leiden ungeheuer schön sein muss. Anders als die gängigen „Glücksanleitungen“ führen Watzlawicks Geschichten uns vor Augen, was wir täglich gegen unser mögliches Glück tun. Nach der Lektüre werden auch sie begreifen, warum Sie den Nachbarn, den Sie um einen Hammer baten, am liebsten erschlagen würden. (Textrechte: Piper Verlag)


    Unter einer Straßenlaterne steht ein Betrunkener und sucht und sucht. Ein Polizist kommt daher, fragt ihn, was er verloren habe, und der Mann antwortet: „Meinen Schlüssel.“ Nun suchen beide. Schließlich will der Polizist wissen, ob der Mann sicher ist, den Schlüssel gerade hier verloren zu haben, und jener antwortet: „Nein, nicht hier, sondern dort hinten – aber dort ist es viel zu finster.“ 

    Aus: Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick, Seite 27


    Persönlicher Leseeindruck: "Die Zahl derer, die sich ihr eigenes Unglück nach bestem Wissen und Gewissen selbst zurechtzimmern, mag verhältnismäßig groß scheinen. Unendlich größer aber ist die Zahl derer, die auch auf diesem Gebiet auf Rat und Hilfe angewiesen sind. Ihnen sind die folgenden Seiten als Einführung und Leitfaden gewidmet." (Seite 13) Schon nach den ersten einleitenden Zeilen weiß der geneigte Leser: Er hält etwas besonderes in Händen. Nicht den drölfzigtausendsten Selbstoptimierungs-Ladenhüter, keinen step-by-step Guide der mit Garantieversprechen zum ultimativen Glück führt, kein Selflove-Experiment, das sich verkehrter Psychologie bedient. 

    Paul Watzlawick hat tatsächlich eine Anleitung zum Unglücklichsein geschrieben. Punkt. Wer befolgt, was in den Zeilen dieses Büchleins durchgespielt wird (und viele von uns tun dies bewusst oder unbewusst tagtäglich), wird damit dauerbeschäftigt sein, sich ausgiebig und immer wieder aufs Neue in seinem Leid zu suhlen, aus winzigkleinen Mückchen überlebensgroße Elefanten zu konstruieren und Unmengen an Energie auf Dinge zu ver(sch)wenden, die vor langer Zeit und/oder nie geschehen und streng genommen unwichtig und/oder einfach nicht zu ändern sind. 

    Selten wird einem auf so schonungslose Art, aber dennoch mit frechem Augenzwinkern der Spiegel vorgehalten. Warum einfach das momentane Glück akzeptieren und genießen, wenn man stattdessen den Teufel in tausend Farben und Formen an die Wand malen kann? Warum im Hier und Jetzt leben, wo in der Vergangenheit doch so viele unverzeihliche Kränkungen stattgefunden haben und in der Zukunft viele weitere potenzielle Katastrophen lauern, über die man sich in Endlosschleifen den Kopf zerbrechen kann? 

    „Anleitung zum Unglücklichsein“ führt dem Leser durch einen von Ironie und herrlichem Witz lebenden Perspektivenwechsel vor Augen, warum wir nicht nur unseres Glückes, sondern auch unseres eigenen Unglückes Schmied sind und die wichtigsten Schritte in ein möglichst leid- und jammervolles Leben einfacher getan sind, als man denkt. 


    Machen wir uns nichts vor: Was oder wo wären wir ohne unsere Unglücklichkeit? 

    Aus: Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick, Seite 12


    In kurz(weilig)en Kapiteln, die humoristische Anekdoten sowie Ausflüge in die Geschichte und Literatur bieten, werden die schier unendlichen Möglichkeiten, Trübsinn, Verdruss und Kränkung Einzug in die eigenen vier Wände und das Oberstübchen zu gewähren, ausgebreitet. 

    Man nehme ein paar selbst gepanschte Worst-Case-Prophezeiungen, die sich zwangsläufig selbst erfüllen, mische sie mit dem Gedanken, dass früher alles besser war und verziere das Ganze mit ein paar Trotzreaktionen auf rationalen, gut gemeinten Rat. Das Rezept führt zwar zu einem etwas bitteren Ergebnis, ist aber zu 100% gelingsicher. 

    Über Gegenstände – Knoblauch inbegriffen – läßt sich ziemlich leicht sprechen – aber über Liebe? Versuchen Sie es nur einmal ernsthaft. Noch sicherer, als die Erklärung eines Witzes dessen Humor abtötet, führt das Palavern über die scheinbar selbstverständlichsten Formen menschlicher Beziehungen fast garantiert in immer größere Probleme.

    Aus: Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick, Seite 80


    Dass die „Anleitung zum Unglücklichsein“ gerade aus der Feder eines österreichischen Autors stammt, kann eigentlich kein Zufall sein. Denn im Land von „The Sound of Music“ ist nicht nur das Jodeln, sondern auch das Jammern schon lange inoffizielle olympische Disziplin. (Jawohl. Jetzt nörgle ich hier doch glatt herum, dass zu viel gejammert wird. Meta-Sudern, sozusagen. Ihr seht – bei all der hiesigen Semperei – habe ich die Anleitung zum Unglücklichsein schon ganz und gar verinnerlicht.) 


    Sprachlich vollendet. Inhaltlich der Brüller. Was so gut unterhält, dabei ganz nebenbei auch noch eine Menge Wissen vermittelt und ohne erhobenen Zeigefinger für ein wenig Selbstreflexion sorgt, verdient das Prädikat Lesenswert! allemal. 


    Fazit: Sollte man gelesen haben. Die Lektüre beschert heitere Lesestunden, und auch wenn sie vielleicht nicht nachhaltig glücklich macht, so öffnet sie dem ein oder anderen vielleicht doch die Augen dafür, dass er nicht derart unglücklich und vom Pech verfolgt ist, wie gedacht und oft genug bejammert. 


    Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick 

    Taschenbuch, 144 Seiten, Deutsch | Piper Verlag | ISBN: 978-3-492-24316-2

  15. Cover des Buches Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte (ISBN: 9783499187803)
    Oliver Sacks

    Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Villa_malLit

    Ein Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselt oder Gesichter sieht, wo keine sind. Dieser und weitere der kuriosesten Fälle vom Neurologen Oliver Sacks schildert er in seinem Buch. In vier Teilen nimmt uns der Autor mit in seine Arbeit und erzählt uns von faszinierenden Menschen und ihren Geschichten aufgrund einer Erkrankung. Vor allem wird einem beim Lesen bewusst, dass man bei der Erforschung des Menschen mit seinem Körper wie auch seiner Psyche noch vieles unentdeckt ist.

    Oliver Sacks erläutert die Fälle sehr einfach und interessant, so dass man dieses Buch auch ohne medizinisches Vorwissen gut verstehen kann.

  16. Cover des Buches Unsere grüne Kraft - das Heilwissen der Familie Storl (ISBN: 9783833868719)
    Christine Storl

    Unsere grüne Kraft - das Heilwissen der Familie Storl

     (52)
    Aktuelle Rezension von: MartinWesendonck

    Zeitloses Heilwissen, das in der Familie Storl weitergegeben wird. Erprobte Tipps und Tricks, die nie aus der Mode kommen. Besonders gefallen haben mir die Geschichten aus dem Familienalltag und wie intuitiv einige Krankheiten oder Probleme gelöst wurde. Das ist toll: Back to nature!


  17. Cover des Buches Das Wörterbuch der Liebenden (ISBN: 9783548610849)
    David Levithan

    Das Wörterbuch der Liebenden

     (155)
    Aktuelle Rezension von: Buecherratte_Svetlana

    Das Buch ist in besonderer Form geschrieben. Es sind kurze, prägnante Wörterbuch-Einträge, die sehr schnell so einiges über die Beziehung der zwei Menschen bekannt geben. So gibt es, wie in jeder Beziehung, Aufs und Abs. Die Kürze des Buches machte es auch leider unpersönlich - so konnte man keine Bindung zu den Figuren aufbauen. Die Situation mitfühlen jedoch schon. 

    Die Art des Buches war neu für mich und sprach mir zu, trotzdem möchte ich nicht dauerhaft auf diese Art lesen. Geeignet für kurze Bahnfahrten.

    Das Ende des Buches und auch ABCs verwirrt mich dann etwas. Irgendwie bin ich mir nicht sicher, wie das Buch geendet hat. :(



  18. Cover des Buches Schmitz' Mama (ISBN: 9783596191109)
    Ralf Schmitz

    Schmitz' Mama

     (165)
    Aktuelle Rezension von: Vivien_Wehling

    wie ich es beim Lesen selber gemerkt habe. Mein Mann dachte zwischenzeitlich ich wäre vom Exorzismus bedroht und suchte schon mal nach der Nummer eines Pastors - Kleiber Spaß an Rande-

    Das Buch empfand ich als noch lustiger, als das erste. Man bekam ein Gefühl VOB der familiären Situation Ralf Schmitz'. Ich muss sagen ich würde sie alle gerne kennen lernen, jedoch niemals bei seiner Mutter etwas essen wollen. ;) 

    Bei einigen Situationen konnte man nur zustimmend mit nicken. Bei anderen wäre ich ihm am liebsten zu Hilfe geeilt. :D 

    Ich muss auch sagen, dass das eingefügte Märchen ebenfalls einen kleinen, wenn auch nicht sehr bedeutenden Reiz ausübte. 

    Für mich ein gelungenes Buch. 

  19. Cover des Buches Wieso Heimat, ich wohne zur Miete (ISBN: 9783709972380)
    Selim Özdogan

    Wieso Heimat, ich wohne zur Miete

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Filzblume
    Das Buch hat insgesamt 30 Kapitel. Jedes ist einzigartig und schon in seinem Text zum Schmunzeln. Geschildert wird das Leben von Krishna Mustafa, der in Istanbul geboren, aber in jungen Jahren mit seiner Mutter nach Freiburg gezogen ist. Er lebt dort in einer WG , die Mutter hat sich sich vom Vater getrennt, der lebt in der Türkei. Krishna Mustafa studiert und seine Freundin Laura macht mit ihm Schluss. Sie behauptet das er keine Identität hat. So macht er sich, bestärkt von „Hase“, ein älterer Freund, der sich sein Geld mit Dealen verdient, aber das Herz auf dem rechten Fleck hat, auf nach Istanbul. 6 Monate wird er dort verbringen. Er tauscht sein WG Zimmer in Deutschland gegen das in der Türkei, dort lernt er die Mitbewohner, Isa und Yunus kennen und Esra, seine Freundin. „Emre hat nur erzählt, dass du die Türkei besser kennenlernen möchtest.“ „Emre ist mein Cousin und wohnt seit gestern in meinem WG-Zimmer in Freiburg, dafür habe ich sein Zimmer hier. Nein, nicht die Türkei, sage ich. Ich möchte mich besser kennenlernen. Meine Wurzeln. Ich bin gekommen, weil ich meine Identität finden möchte.„ Das da die Missverständnisse vorprogrammiert sind ist klar. Das Buch zeigt auf humorvolle Weise auf Türken und Deutsche zugleich, ist politisch unkorrekt, sprachlich witzig, nachdenklich, manchmal philosophisch . Zeigt Vorurteile, die verschiedenen Perspektiven, Gemeinsamkeiten. „In der Türkei glauben wir ja, dass alles in Deutschland seine Ordnung hat. Aber wir wissen nicht, dass diese Ordnung genauso wenig Logik hat wie unser Chaos.“ Mein Lieblingsatz: „Die Wahrheit ist wie Wasser, sagt er. Sie findet immer einen Weg. Die Wahrheit ist, diese Welt ist rund und man muss ein wenig geschmeidig sein, wenn man sich mitdrehen möchte.“(Kapitel 21). Ein humorvolles Buch für jeden der beide Seiten kennenlernen möchte, ohne Vorurteile ist und sich gut unterhalten möchte.
  20. Cover des Buches Mit dem Kühlschrank durch Irland (ISBN: 9783442446414)
    Tony Hawks

    Mit dem Kühlschrank durch Irland

     (253)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Ziegler1

    Eine sehr witzige Erzählung von einem außergewöhnlichem Trip rund um Irland. Der Schreibstil ist leicht und schnell.
    auch wenn der Trip schon 1992 war und die deutsche Erstausgabe von 2000, lohnt es sich sehr. 

  21. Cover des Buches Eine kurze Geschichte von fast allem (ISBN: 9783442310029)
    Bill Bryson

    Eine kurze Geschichte von fast allem

     (397)
    Aktuelle Rezension von: _pfaffingers_bibliophilie_

    Worum geht´s?

    Bill Bryson erzählt hier eine kurze Geschichte von wirklich fast Allem, angefangen beim Urknall über die Atome bis hin zur Plattentektonik. Er stellt Fragen, die uns schon seit Kindesbeinen beschäftigen: Wie viel wiegt die Erde? Und wie kann man die überhaupt Wiegen? Bryson versucht auf diese und viele andere Fragen eine verständliche Antwort zu geben.


    Meine Meinung:

    Ich liebe dieses Hörbuch (bzw. Buch). Bill Bryson hat eine so humorvolle Art und Weise trockene und hochwissenschaftliche Themen für “Nicht-Schnell-Schnaller” wie mich zu präsentieren, sodass ich nun einen guten Überblick über die Bereiche der Physik, Astronomie, Chemie und Geologie habe. Demnächst kann ich also gepflegt klugscheißen!

    Humorvoll und tatsächlich verständlich, eine tolle Mischung um das Gesagte wirklich zu verinnerlichen und sich zu merken. Lustige Sprüche, bei denen er sich selbst nicht zu ernst nimmt, ließen mich mehr als einmal schmunzeln.

    Wusstet ihr, dass die Entfernung der Sonne zur Erde ausschlaggebend für unser Überleben ist? Nur kleine Unterschiede in dieser Entfernung, und wir wären entweder Kohle, oder Eiszapfen!

    Ich denke, dieses Buch ist nicht nur für Erwachsene eine Bereicherung, sondern auch für viele Jugendliche, die sich den trockenen Schulstoff mit dieser Lektüre oder auch dem Hörbuch besser merken können.

    Oliver Rohrbeck ist ein toller Sprecher. Ich hing förmlich an seinen Lippen und empfand seine Stimme als sehr angenehm. Positiv finde ich auch, dass er das Wort Buch durch das Wort Hörbuch ersetzt, eine Kleinigkeit, die mir aber zeigt, wie viel Mühe er sich beim Lesen gegeben hat.

    Für mich wird das definitiv nicht der letzte Bill Bryson sein!


    Fazit: Ein tolles Sachbuch und ein tolles Hörbuch, leicht und verständlich mit viel Humor, dass ich jedem empfehlen kann, der gern etwas über Universum erfahren möchte.

  22. Cover des Buches Ein Jahr voller Wunder (ISBN: 9783257070897)
    Clemency Burton-Hill

    Ein Jahr voller Wunder

     (41)
    Aktuelle Rezension von: evafl

    Dieses Buch ist ein musikalischer Kalender für jeden Tag, zusammengestellt von der renommierten Musikerin und beliebten Moderatorin Clemency Burton-Hill. Aufgrund persönlicher Lieblingsstücke und Ideen hat sie jedem Tag einen klassischen Musiktitel zugeordnet, die zugehörige Playlist findet man bei Apple Music.

    Dieses Buch kommt mit einem soooo ansprechenden Cover daher, das muss ich direkt mal vorwegsagen – aber ich denke, dass es da nicht nur mir so geht. Auf alle Fälle passt es definitiv zum Buch.  

    Musik ist für mich etwas, was mich schon lange begleitet – und da dann auch die verschiedensten Varianten. Von A cappella über Rock-Pop bis hin zu klassischer Musik. Für mich ist Musik unheimlich wichtig. Entsprechend gespannt war ich auf dieses Buch.  

    Für jeden Tag des Jahres findet man eine Seite im Buch, überschrieben mit dem jeweiligen Datum, Namen des Künstlers, Geburts- und ggf. Sterbejahr und dem musikalischen Werk, um das es dabei geht. Dank dem praktischen Lesebändchen braucht man für dieses Buch nicht unbedingt ein weiteres Lesezeichen. In den Texten erfährt man etwas über den jeweiligen Künstler und das entsprechende Stück. Es ist soweit gut verständlich geschrieben, man muss sich aber definitiv auf den Inhalt einlassen, sollte es nicht so nebenher lesen, sondern sich die Zeit dafür wirklich nehmen. 

    Passend zum Buch gibt es die Musik bei Apple Music. Das mag grundsätzlich praktisch sein, ich hätte mir hier aber eine andere Variante gewünscht. Zum einen ist dies ja kostenpflichtig, zum anderen finde ich manchmal Einblicke in die Stücke auch ausreichend – so dass ggf. auch eine CD, ein Download für mich praktischer gewesen wären. Ggf. wären ja auch QR-Codes auf jeder Seite mit Link zum Stück etwas, aber das nur als Idee. (Ich gebe gerne Geld für Musik aus, beim Buch hätte ich mir dies dann aber inklusiv gewünscht.) 

    Generell hat mir dieses Buch echt gut gefallen, auch die Idee dahinter finde ich echt gut. Manchmal hätte ich mir für mich etwas mehr Leichtigkeit bei den Texten gewünscht, aber das ist nur so mein Gefühl dazu. Auch eine andere Abspielmöglichkeit bzw. sogar nur Ausschnitte aus den Stücken hätte mir noch etwas besser gefallen. Dennoch ist es für mich ein Buch, in welches man immer wieder hineinschauen bzw. -lesen kann und die Stücke anhören kann. Von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung (für Musikliebhaber).  

  23. Cover des Buches Balzac und die kleine chinesische Schneiderin (ISBN: 9783492272315)
    Dai Sijie

    Balzac und die kleine chinesische Schneiderin

     (405)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee

    China zur Zeit von Maos Kulturrevolution: Ein namenloser Ich-Erzähler und sein bester Freund Luo werden zur Umerziehung in ein Bergdorf geschickt. Dorthin ist kein Fortschritt gedrungen und die beiden sehnen sich nach etwas Abwechslung von ihrer tumben Plackerei. Sie vermuten, dass ein anderer Umerzogener einen Koffer voller verbotener westlicher Literatur versteckt und wollen diesen nun unbedingt in ihren Besitz bringen. Durch die Werke von Balzac, Dumas und anderen verschaffen sie sich nicht nur selbst etwas Fantasie und Freiheit, sondern auch der Kleinen Schneiderin, in die Luo verliebt ist, mit ungeahnten Folgen.


    Über die sogenannte „Kulturrevolution“ in China und die „Umerziehung“ von Intellektuellen und ihren Familien, die durch harte, bäuerliche Arbeit über einige Jahre erreicht werden sollte, hatte ich bisher nur ein paar vage Informationen aufgeschnappt. Von den Erfahrungen der beiden jungen Männer zu lesen, war daher höchst interessant.


    Durch die Klassiker aus dem Koffer können sie wieder Hoffnung schöpfen, träumen und ihre Fantasie walten lassen. Die Geschichten schenken ihnen Freiheit, zumindest im Geiste. Doch nicht nur ihnen, auch den anderen Bergbewohnern, denen sie diese Geschichten erzählen und die dafür offen sind, das heißt nicht zu stark verankert in der kommunistischen Ideologie Maos. So emanzipiert sich auch die junge Frau, die als Tochter eines Schneiders sonst wohl nicht aus den Bergen weggekommen wäre. Neugier und Verstand werden niemals unterdrückt werden können. Diese Botschaft und der Bezug zur Literatur gefiel mir außerordentlich gut!


    Nur das Ende war mir zu abrupt und ließ für meinen Geschmack zu viele Fragen offen. Ohne zu spoilern kann ich hier kaum eine nennen, doch hätte es mich zum Beispiel interessiert, wie es für die beiden in der Umerziehung weiterging und wie lange sie noch in dem Bergdorf bleiben mussten. Fünfzig Seiten mehr hätten es ruhig noch sein dürfen.


    So vergebe ich für „Balzac und die kleine chinesische Schneiderin“ 4 Sterne.

  24. Cover des Buches Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen? (ISBN: 9783446270558)
    John Green

    Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?

     (61)
    Aktuelle Rezension von: duceda

    Das erste Sachbuch von John Green hat mich durch den ungewöhnlichen Titel angesprochen, mit dem ich zwar viel anfangen konnte, aber dann doch nicht wusste, wie genau ich mir ein Buch über das Anthropozän vorstellen soll. Spätestens mit der Einleitung hatte sich dann geklärt, dass der Autor sich die Ironie der Fünf-Sterne-Bewertung zum Vorbild nimmt und allerlei Phänomene aus dem Anthropozän, also dem aktuellen geologischen Zeitalter, das überaus stark durch den Menschen geprägt ist, in diese 5-Sterne Skala einordnen will. Und das ganze anhand von recht kurzen Essays, deren Themen unterschiedlicher nicht sein könnten und dennoch eine stringente Handlung aufweisen. Die Grundidee zum Buch hat mir schonmal total gut gefallen, und von Anfang an kam die Persönlichkeit des Autors und sein unverwechselbarer Humor total stark durch, so dass das Buch trotz der eher sachlichen Themen schnell unglaublich persönlich wurde. Neben dieser lockeren Art brachte das Buch aber auch alle möglichen Infos mit sich, die ob unnötig oder nicht, mich immer wieder zum Staunen und Nachdenken gebracht haben. Und ich glaube, ich bin nicht die Einzige, die während des Lesens immer wieder ganze Passagen den anwesenden Leuten vorgelesen hat, weil mir Schreibstil, Humor und Informationsgehalt in dieser Mischung einfach wahnsinnig gut gefallen haben und ich diese einfach teilen musste!
    Und wäre das nicht schon genug, regt John Green durch die unterschiedlichsten Themen in seinen Essays jeden irgendwann mal zum Nachdenken und Sinnieren über den Menschen und seine Leistungen und das Glück, am Leben zu sein, an. Auch dieser Aspekt hat mir total gut gefallen und vor allem zu Anfang habe ich die Kapitel nur so verschlungen und das alles in mich aufgesogen!
    Ein paar Kritikpunkte habe ich bei allem Lob allerdings auch noch, denn mit der Zeit wurden mir die kurzen und ständig wechselnden Kapitel dann doch zu viel und ich habe gemerkt, dass ich nicht immer ganz so aufmerksam lesen konnte , die Infos nicht mehr alle verarbeiten konnte. Noch dazu kommt der wirre Schreibstil des Autors, der von Thema zu Thema schweift, so dass ich oft gar nicht mehr wusste, worum es in dem Kapitel laut Überschrift geht und gleichzeitig auch nicht, was das unterschwellige Thema sein sollte. Es ging schon immer ziemlich hin und her! Gegen Ende wurde es mir dann irgendwie auch zu persönlich und individuell und ich hätte mir für ein Sachbuch dann doch auch mehr sachlichen Inhalt gewünscht, mehr, mit dem auch ich selbst mich identifizieren kann...
    Letztendlich muss ich sagen, dass mich John Greens neues Buch zwar sehr gut unterhalten hat, ich aber trotzdem nicht genau sagen kann, was für ein Buch ich da gerade gelesen habe und auch keine Quintessenz für mich mitnehmen kann. Außerdem hätten ein paar Kapitel weniger meiner Meinung nach auch nicht geschadet. Ich gebe "Wie hat Ihnen das Anthropozän bisher gefallen" vier Sterne ;-)

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