Bücher mit dem Tag "anime"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "anime" gekennzeichnet haben.

156 Bücher

  1. Cover des Buches Louisa Mary Alcott, Little Women. Betty und ihre Schwestern - Erster und zweiter Teil. Schmuckausgabe mit Goldprägung (ISBN: 9783730612170)
    Louisa May Alcott

    Louisa Mary Alcott, Little Women. Betty und ihre Schwestern - Erster und zweiter Teil. Schmuckausgabe mit Goldprägung

     (302)
    Aktuelle Rezension von: hausderbuecher

    Ich wollte schon länger den Klassiker Little Women lesen, u.a. weil ich gerne den Film schauen möchte, aber vorher das Buch gelesen haben wollte. Außerdem wollte ich mich auch mal an solch eine Geschichte wagen. 

    Die Ausgabe vom Anaconda-Verlag gefällt mir gut, es sind Teil I und II enthalten und es ist von außen ein schlicht schönes Design mit veredelten, schimmernden Gold-Elementen (das Cover gibt dadurch leichte Bridgerton-Vibes). 

    Die Geschichte von Meg, Jo, Betty und Amy hat mir gut gefallen. Es fiel mir am Anfang nicht so leicht mich in der Story zurecht zu finden, da die ältere Sprache das Lesen für mich etwas erschwert hat. Auch, dass es keine Anführungszeichen bei wörtlicher Rede gibt, hat mich zu Beginn irritiert.


    Jedes Kapitel hat mich irgendwie an eine einzelne kleine Kurzgeschichte erinnert, die schlussendlich zum großen Ganzen führt. Das hat mir sehr gut gefallen!

    Teil II war für mich persönlich stärker als Teil I, da die Schwestern ihren eigenen Persönlichkeiten durch unterschiedliche Lebensarten noch mehr Tiefe verleihen und sie viel weniger naiv an das Leben herangehen als zuvor. 


    Berührt haben mich hauptsächlich die Beziehungen der Schwestern untereinander, ich habe tatsächlich selten von einer derart tiefen Bindung gelesen. Am liebsten von den Vieren habe ich tatsächlich Jo! 


    Einige einschneidene Ereignisse konnten mich durch den etwas distanzierten Schreibstil nicht so bewegen wie gedacht (ich bin nicht in Tränen ausgebrochen wie Joey Tribbiani). 

    Insgesamt konnte ich einiges von diesem Buch mitnehmen, sowohl ein heimisches Gefühl als auch eine schöne kleine Zeitreise in die Vergangenheit, wodurch ich einiges über die damalige Zeit lernen konnte. Man begleitet die Schwestern schlicht auf ihrem Lebensweg und der Findung ihrer Selbst. Dabei gibt es gelegentlich Längen, da die alltäglichen Situation oft sehr ausschweifend sind. 


    Jetzt brauche ich aber erstmal wieder eine Pause bis es an den nächsten Klassiker geht, denn etwas anstrengend war es trotzdem irgendwie. 

  2. Cover des Buches Battle Royale (ISBN: 9783453437210)
    Koushun Takami

    Battle Royale

     (197)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Bin damals durch Suzanne Collins' "Hungergames" drauf aufmerksam geworden. "Battle Royale" hat dann noch eins drauf gesetzt. Die Handlung ist zwar völlig surreal, aber trotzdem handeln die Charaktere absolut nachvollziehbar. Mir ist es immer wichtig, dass ich mich in Charaktere hineinversetzen kann, was Koushun Takami wirklich gelungen ist (trotz der kulturellen Unterschiede). Er schafft es innerhalb weniger Seiten einen Charaker so tiefgehend zu beleuchten, dass man erst merkt, wie sehr man ihn doch mochte, wenn er gerade von jemand anderem brutal getötet wird. Gänsehaut & Emotionschaos pur! 

    Die Tribute von Panem sind dagegen nur ein müder Abklatsch.

  3. Cover des Buches Death Note: L change the World: Novel (ISBN: 9783842043312)
    Takeshi Obata

    Death Note: L change the World: Novel

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    In einem geheimen Labor in Japan entsteht ein Killervirus der Stufe 4 - höchst ansteckend und tödlich für jeden, der sich damit infiziert. 

    Als Terroristen das Labor einnehmen, flieht ein kleines Mädchen mit dem Gegenmittel und läuft direkt in L seine Arme. Dieser ist ab dem Moment in einen Fall verwickelt, der das Ende der ganzen Menschheit bedeuten kann. 

    Ein spannendes Abenteuer beginnt. 

    Einige Wendungen der Geschichte waren so nicht zu erwarten und gerade die Hintergründe über all dies ließ mich staunen. Ich habe ganz oft recherchiert, was an all dem dran ist. Es hat mich gleich gefangen genommen und wahnsinnig interessiert. 

    Das Ende ist einfach episch gewesen. Perfekt. 

  4. Cover des Buches Stormdancer (ISBN: 9783966583886)
    Jay Kristoff

    Stormdancer

     (121)
    Aktuelle Rezension von: tines_bookworld

    "Zu sterben ist nicht schwer, Jeder kann erhobenen Hauptes auf den Scheiterhaufen steigen und zum seligen Märtyrer werden. Das Leiden zu ertragen, das auf ein Opfer folgt - das ist die wahre Prüfung."

    Bei "Stormdancer" hatte ich erst an Highfantasy/Dystopie gedacht, aber das Buch lässt sich eher im japanischen Steampunk-Genre verordnen. Dadurch, dass ich in dem Genre noch recht neu bin, fiel es mir zu Beginn sehr schwer, das Worldbuilding mit den vielen Namen und Strukturen im japanischen Stil zu durchschauen. Kristoff widmet sich aber immer wieder den Charakteren, wodurch sie sich ziemlich gut einprägen.

    Die Idee rund um ein zusammengebrochenes Ökosystem, Naturkatastrophen und den Menschen, die mitten drin schuld daran sind, scheint inzwischen leider gar nicht mehr so weit hergeholt zu sein. Die Fabelwesen, die dadurch ausgelöscht wurden, werden wir wohl so nicht erleben, waren aber eine tolle Verknüpfung von Alt und Neu, von einer Welt an der Grenze zum Abgrund.

    Wie bereits erwähnt, hat die Menge an Charakteren ziemlich zu Verwirrung geführt. Ich konnte mich dadurch auch nicht richtig in sie hineinversetzen und gewisse Schicksale mitfühlen, obwohl diese emotional sehr gut erzählt wurden. Generell hat Kristoff einen sehr packenden Schreibstil, der mit kurzen Einschüben aus anderen Perspektiven für zusätzliche Spannung sorgt. Mit der Kombination aus Mystik, Fantasy, Mythologie, Dystopie und dem Zusatz an Rebellion gelingt es wunderbar, den Spannungsbogen fast konstant hoch zu halten. Der Anfang hat sich ziemlich gezogen, als noch nicht ersichtlich war, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt, aber danach ging es kontinuierlich weiter mit neuen Ideen und tollen Zusätzen.

    Mit dem halboffenen Ende bin ich schon gespannt, wie sich das Inselreich nun entwickelt, und freue mich auf Band 2. "Stormdancer" erhält von mir 4/5 Sterne.

  5. Cover des Buches Beast Boyfriend 03 (ISBN: 9783770487288)
    Saki Aikawa

    Beast Boyfriend 03

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Ariane-AYNIALB

    Kurzbeschreibung:

    Himari und Keita verstehen sich immer besser und dies fällt auch ihren Mitschülern auf. Nun nahen die Sommerferien und Saeki möchte etwas mit ihr unternehmen. Doch plötzlich verhält Himari sich immer undurchsichtiger und kann sich anscheinend zwischen seiner Ablehnung und seinem Beschützerinstinkt ihr gegenüber nicht entscheiden. Es verspricht daher ein chaotischer und romantischer Sommer zu werden.

    Zeichenstil / Story:

    Langsam wird es schwierig etwas neues zum Zeichenstil von Saki Aikawa zu sagen. Wie bereits in den anderen Rezi's beschrieben bin ich ein großer Fan von ihren Details. Während mir die Story am Anfang des Manga etwas zu langsam voran Schritt, war ich plötzlich wieder Mitten drin und total begeistert. Die Spannung und Emotionen stiegen von Seite zu Seite, weshalb ich unglaublich enttäuscht war, als ich den Manga plötzlich schon wieder durchgelesen hatte.

    Meine Meinung:

    Der dritte Band gefiel mir bislang besonders gut, da ich neben Keita auch viel über Himari erfahren konnte und die Story der Reihe sich nach und nach immer besser gestaltet. Blitzschnell habe ich daher auch Band 4 bestellt und vergebe 5 von 5 Sternen.

  6. Cover des Buches Death Note 01 (ISBN: 9783842017245)
    Takeshi Obata

    Death Note 01

     (340)
    Aktuelle Rezension von: Bücherfuchs_Zeilenmagie

    „Death Note“ ist der Anime und Manga Hype schlechthin, der sich viele Jahre und wohl auch bis heute hält.

    Ich habe sehr spät angefangen den Manga zu lesen und er setzt einen sehr erwachsenen Maßstab, was Storytelling und Zeichnungen angeht. Es ist kein süßer Stil mit großen Kulleraugen und Herzchen.

    Es ist eine komplexe Geschichte, die aufmerksam verfolgt werden muss. Bis zu einem gewissen Punkt bietet die Mangareihe sehr viel Spannung und dann fängt sie an zu übertreiben und sich in die Länge zu ziehen.

    Mein größter Kritikpunkt ist vor allem die viele, weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund. Das ist sehr anstrengend zu lesen und vor allem mehren sich Regeln des Death Note so sehr, dass es immer komplizierter wird, dass man am Ende kaum noch einen Durchblick davon hat.

    Was mir auch sehr übel im Lauf der Bände aufgestoßen ist, ist das ständige hin und her der Pläne und Taktiken: Wenn ich das tue, denkt X, dass ich als nächstes das mache, deshalb tue ich das. Aber mit Sicherheit wird er damit rechnen, dass ich das tue, deshalb ist meine Strategie also folgendes, weil so locke ich dann X in meine Falle.

    X: Y denkt, ich erwarte von ihm das, deshalb wird er in meine Falle tappen und X tun.

     

    Kommt ihr noch mit?

    Ich irgendwann nicht mehr, weil es nur noch darum ging, was wer wie denken könnte und wer wie welchen Plan hat.

    Am Anfang war das noch recht spannend, aber nahm auch ihr immer mehr Ausmaße an, die kein Ende mehr kannten. Sympathie zu den Charakteren kam auch nicht wirklich auf. Light ist einfach nur psychopathisch veranlagt, ohne Emotionen und ohne Empathie.

    L ist erstmal ein großes Mysterium, welches im Lauf der Bände gelüftet wird. Seine Sucht nach Süßigkeiten ist zwar schön eingebaut, macht ihn dennoch genauso kühl und unnahbar, wie Light.

    Nebencharaktere, wie Eltern, Geschwister, Freundinnen etc. sind nur eine Verzierung und Spielfiguren für Light, um sie zu benutzen und früher oder später beißen sie auch ins Gras.

     

    Den Manga habe ich bei Band 8 oder 9 abgebrochen, weil es mir zu bunt wurde mit dem ständigen hin und her der Pläne und Ränkespiele. Dann werden immer mehr Leute ins Geschehen gezogen, immer mehr Regeln aufgestellt und ich wollte ab einem Punkt nicht mehr wissen, wie es weiter geht, weil es jegliche Spannung verloren hat.

    Der Manga hätte früher enden sollen, um das, was gut war, halten zu können. So fühlte es sich an wie künstlich in die Länge gezogen.

     

    Man sollte ihn mal gelesen haben, aber der Hype erschließt sich mir nicht.

  7. Cover des Buches Death Note 02 (ISBN: 9783842018587)
    Takeshi Obata

    Death Note 02

     (176)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Handlung:

    Light ist es gelungen den Namen des FBI-Agenten in Erfahrung zu bringen, der ihn seit Tagen beschattet. Doch ihn sofort zu töten wäre unklug. In festem Glauben die Gerechtigkeit auf seiner Seite zu haben, bringt er das FBI in seine Gewalt. Zur gleichen Zeit springen in der Sondereinheit immer mehr Polizisten von dem Kira-Fall ab, aus Angst um ihr Leben. Als nur noch wenige Mitglieder übrigbleiben, ist L gezwungen mehr seiner Identität preiszugeben, um ihr Vertrauen zu gewinnen.

    Meinung:

    Der Folgeband legt an Spannung zu, denn während Light immer gerissener und skrupelloser wird, behält L weiterhin einen kühlen Kopf und plant seine nächsten Schachzüge um Kira in die Finger zu kriegen.

    Während man im ersten Band noch spekuliert hat, wie L wohl aussehend wird und was für ein Typ er ist, erfährt man dies endlich in Band 2. Schade ist allerdings das man L`s Aussehen bereits auf dem Cover und unter der Charaktervorstellung gefunden hat, also auf den ersten Seiten des Manga. Das hat dem Ganzen den Überraschungseffekt genommen.

    Die Geschichte ist weiterhin sehr gut durchdacht und bleibt aufregend bis zum Schluss. Die Wendungen der Geschichte sind nicht vorhersehbar und überraschen immer wieder aufs Neue. So ist Light, trotz seiner Taten, ein sehr faszinierender Charakter und ein wahres Superhirn, der andere ohne Mühe manipulieren kann – auch ohne Death Note. Den Gedankengängen der beiden Kontrahenten kann man sehr gut folgen und es gibt auch lustige Szenen, die meist durch den Todesgott Ryuk zustande kommen.

    Wie bereits im ersten Band erwähnt, sind die Zeichnungen nach wie vor genial und lassen die Geschichte lebendig aber nicht zu „vollgestopft“ erscheinen. 

    Ein tolles Extra sind nach wie vor die Anleitungen des Death Notes mit Deutscher Übersetzung.

    Fazit/Empfehlung:

    Wie schon der erste Band, ist auch die Fortsetzung sehr zum Empfehlen.

  8. Cover des Buches One Piece, Band 1 (ISBN: 9783551744913)
    Eiichiro Oda

    One Piece, Band 1

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Kllmrs

    Ich habe den Anime früher geliebt, die Folgen jedoch nie in der richtigen Reihenfolge angeschaut.. sondern immer das was gerade im Fernsehen lief. Habe meine Liebe zu OnePiece durch die neue Serie wieder entdeckt und dachte es ist an der Zeit nun auch endlich mal einen Blick in das Manga zu werfen und in diese fantastische Welt einzutauchen. 

    Worum geht es:

    Monkey D. Ruffy hat einen großen Traum. Er möchte eines Tages der König der Piraten werden und das One Piece (den Schatz des legendären Piraten Gol D. Rodger) finden. Was für das Leben auf See jedoch ungünstig ist... Ruffy kann nicht schwimmen. Er hat als Kind die Gum-Gum Frucht gegessen, wurde dadurch zum Gummimenschen und verlor die Fähigkeit zu schwimmen. Doch das hält ihn nicht von seinem Ziel ab. Ruffy begibt sich auf seine Reise. Zunächst allein, doch das wird er nicht lange bleiben... 

    Fazit: 

    Fantastischer Auftakt! Ich liebe den Zeichensil und auch die zusätzlichen Infos und Details zwischen den Kapiteln wie z.B. die Entstehungsgeschichte von Kapitän Morgan. 

    Ruffy ist ein liebenswerter Charakter mit einem Ziel, von dem er sich unter keinen Umständen abbringen lässt. Egal was andere über ihn denken. Auch seine neuen Freunde Corby und Zorro haben große Ziele. Ich bin gespannt wie es weitergeht. 

  9. Cover des Buches Herz aus Stern (ISBN: 9783838796574)
    David Nathan

    Herz aus Stern

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Der13te

    Mit „Herz aus Stern“ versucht sich der deutsche Anime-Youtuber Nino Kerl, bekannt als Ninotaku erstmals als Autor eines Fantasybuches. Um die Hörbuchvariante dieses Erstlings, gesprochen von Synchronsprechergröße David Nathan, soll es in diesem Text gehen.

    Hauptfigur des Buches ist die siebenjährige Su. Sie fühlt sich von ihrer Mutter vernachlässigt und weint eines nachts in ihrem Zimmer, als ihre Tränen von der Weltraumpiratenkatze Neko Neko für Diamanten gehalten werden und diese das Kind nach einigen Verhandlungen mit auf ihr Piratenschiff nimmt. Dort ist die Katze der Ausguck und wir lernen die anderen Hauptfiguren Kennen: Hachi der Hund ist Steuermann, Q-MA der Roboterbär ist Smutje und Aison der Löwenmensch ist Kapitän. Nachdem Su prompt in die Crew aufgenommen wurde, macht man sich daran, das Geheimnis der überall in der Milchstraße verschwindenden Sterne zu lösen.

    So viel zumindest zur Theorie. In der Praxis erscheint die Aufgabe nicht allzu geheimnisvoll oder auch nur interessant, was an mehreren Problemen liegt. Das erste davon:

    Der Spannungsbogen ist nichtexistent. Die Charaktere stolpern von einem Ort zum anderen und erhalten durch Deus ex Machina überall den Hinweis, wo sie als nächstes hinmüssen. Eventuell auftretende Schwierigkeiten werden in kürzester Zeit ohne Anstrengung gelöst. Gerade (Mary) Su wird in diesem Zusammenhang als für eine Siebenjährige überkompetent dargestellt. Sie hat für jedes Problem nahezu sofort eine Lösung parat und kann und weiß Dinge, die ihrem Alter absolut nicht entsprechen, zum Beispiel die genaue Tonfrequenz um Glas zu brechen nebst Anleitung, wie das zu erreichen ist. Ihren Kameraden wird jeweils eine bis zwei Situationen gegönnt, in denen sie glänzen können, ansonsten sind sie reine Stichwortgeber für das überbegabte Mädchen. Das hat auch mit dem zweiten Problem zu tun:

    Alle Charaktere außer Su und Aison sind eindimensionale, uninteressante Schablonen. Selbst ihre Crewmitglieder werden auf jeweils genau eine Eigenschaft reduziert: Die Katze ist griesgrämig und der Hund ein stets gut gelauntes Plappermaul. Der Bär kocht und ist treu. Dies sind die einzigen Charaktereigenschaften, die Kerl ihnen zugesteht und die sie in jeder Szene ausleben, was auch zu sich auf ähnliche Art ständig wiederholenden Dialogen führt. Bei den Nebenfiguren setzt sich das Problem fort, dazu kommt, dass die Sätze von manchen von ihnen immer auf einem bestimmten Laut enden. So hängt ein Zug an jeden Satz ein „Tschu Tschu“ an, der Bösewicht ein „Klipp Klipp“. Ein Engel ruft nach jedem Satz „Heilig Heilig“. Das bringt mich zum dritten Problem des Buches:

    Kerl verwendet eine Sprache, die er sicher als künstlerisch ansieht, die es aber mit fortschreitender Dauer schwer macht, das Buch zu hören oder zu lesen. Besonders deutlich kann man das an der immer weiter ausufernden Verwendung von Alliterationen erkennen. Werden sie anfangs noch häufig, aber vertretbar oft eingestreut, wird später jeder Ausdruck, bei dem das irgendwie möglich ist, in eine Alliteration gezwängt. Beispiele wären „Morast der Milchstraßen-Mysterien“ oder „Sie stellte stolz strahlend das kryptische Kunstwerk zur Schau“. Der Zuhörer bekommt den Eindruck, dass der Autor, nachdem er dieses Stilmittel verstanden hatte, wahnsinnig stolz auf sich war und es nun möglichst oft verwenden musste. Weitere Beispiele sind die laut Buch milchstraßentypischen Redewendungen („Hera hab Dank und Dank sei Dein“, „Vergib und vergiss, ich bitte dich“), die aber auch so unnatürlich oft verwendet werden, dass die gesamte Sprechweise der Figuren künstlich wirkt. Ihre Sprache ist ein Mischmasch von Deutsch, sehr praktisch für Su, und der Sprache des „Alten Volkes“. Das Alte Volk waren anscheinend raumfahrende Japaner, schließlich sind fast alle Lehnwörter aus dem Japanischen entnommen. Damit komme ich zum vierten Problem:

    Auch viele der Charaktere und Konzepte sind anderen Werken entnommen. Animefans werden fast die Hälfte der Nebenfiguren aus anderen Werken wiedererkennen, ein weiteres Drittel wurde verschieden Erdmythologien entlehnt. Auch die Bewohner der Milchstraße sind alle Menschen, Tiere oder Hybride daraus. So wirkt das gesamte Buch wie eine Fanfiction aller möglichen Werke, die dem Autor in den letzten Jahren gefallen haben, in der eigene Ideen jedoch rar bleiben.

    David Nathan liest das Buch souverän und mit vielen unterschiedlichen Stimmen. Seine gute Leseleistung kann dieses Buch jedoch auch nicht davor retten, mit zunehmender Dauer immer schwerer anzuhören zu sein.

    „Herz aus Stern“ möchte ein unterhaltsamer Fantasyroman sein und scheitert daran umfassend. Es ist langweilig zu hören, die Charaktere sind uninteressant, die Welt zusammengeklaut und die Sprache anstrengend. Ich kann nur jedem davon abraten, Zeit in dieses Buch zu investieren.

  10. Cover des Buches Fairy Tail 1 (ISBN: 9783551796110)
    Hiro Mashima

    Fairy Tail 1

     (92)
    Aktuelle Rezension von: bookish_autumn
    Lucy ist eine Stellargeistmagierin und möchte unbedingt der berühmten Magiergilde "Fairy Tail" beitreten. Natsu, der bereits  Mitglied ist, lernt sie in der Stadt Haljion kennen. Kurzerhand tritt sie der Gilde bei und erlebt mit Natsu und der Katze Happy ein Abenteuer nach dem anderen.

    Zugegeben der Zeichenstil ist am Anfang gewöhnungsbedürftig, allerdings kann man sich schnell damit anfreunden. Der erste Band bedient sich keiner großen Einleitung und bietet eine geballte Ladung Action. Der Protagonist Natsu aber auch Loki, sowie der Humor des Mangaka erinnern mich stark an "One Piece". Die Geschichte an sich konnte überzeugen und lässt genug Spielraum für weitere Bände, jedoch fehlte mir das gewisse etwas.

    Ich werde diese Reihe definitiv fortsetzen und somit der Geschichte Zeit geben sich zu entfalten.
  11. Cover des Buches Blue Spring Ride 11 (ISBN: 9783842012318)
    Io Sakisaka

    Blue Spring Ride 11

     (13)
    Aktuelle Rezension von: PelinSue
    Wiedermal ein toller Band der Reihe.
    Man merkt förmlich wie es zum Wendepunkt gekommen ist bzw.kurz davor ist zu kommen :)
    Die Zeichnung/Darstellungen waren wieder Wunderschön und einzigartig, so wie wir Io Sakisaka kennen ^^
    Ich will/muss den nächsten Band unbedingt lesen :) !
  12. Cover des Buches Spy x Family – Band 7 (ISBN: 9782889513567)
    Tatsuya Endo

    Spy x Family – Band 7

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Tim_Haase

    Der Band beginnt mit Loid seinem Treffen mit der Zielperson Donovan Desmond als dieser bei der Berühmten Eden Schule einen Termin hat, Loid versucht ihm mit seiner ganzen Macht als Redekünstler Honig um den Mund zu schmieren doch Donovan bleibt davon unbeeindruckt.
    Während des Gespräches der 2 Väter erfährt der Leser das Anya Damian mag und mit ihm befreundet sein möchte.
    Im Weiteren Verlauf des Manga's werden weitere liebevolle kleinere Geschichten um Bond den Familienhund der Forgers erzählt,sowie um Yor, Yuri, Anya und Damian sowie zwischen Loid und Yuri.

  13. Cover des Buches Chobits 2 (ISBN: 9788484316060)
    Clamp

    Chobits 2

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Prinzessin
    Chi lernt nun im 2ten Band von Chobits das Sprechen und Verstehen von Zusammenhängen. :) Das ist echt mega witzig gemacht!
    Allgemein ist dieser Manga etwas sehr besonderes. Es macht unglaublich Spaß ihn zu lesen.

    Der Zeichenstil ist wunderbar und wirklich toll.

    Chobits gibts auch als Serie :)
  14. Cover des Buches your name. (ISBN: 9783770496778)
    Makoto Shinkai

    your name.

     (117)
    Aktuelle Rezension von: ghaniyebooks

    "𝓔𝓿𝓮𝓷 𝓲𝓯 𝓽𝓱𝓮 𝔀𝓸𝓻𝓵𝓭 𝓲𝓼 𝓬𝓻𝓾𝓮𝓵, 𝓮𝓿𝓮𝓷 𝓲𝓯 𝓪𝓵𝓵 𝓘 𝓱𝓪𝓿𝓮 𝓲𝓼 𝓵𝓸𝓷𝓮𝓵𝓲𝓷𝓮𝓼𝓼, 𝓘’𝓵𝓵 𝓼𝓽𝓲𝓵𝓵 𝓵𝓲𝓿𝓮 𝔀𝓲𝓽𝓱 𝓮𝓿𝓮𝓻𝔂𝓽𝓱𝓲𝓷𝓰 𝓘’𝓿𝓮 𝓰𝓸𝓽. 𝓔𝓿𝓮𝓷 𝓲𝓯 𝓽𝓱𝓲𝓼 𝓮𝓶𝓸𝓽𝓲𝓸𝓷 𝓲𝓼 𝓪𝓵𝓵 𝓘 𝓱𝓪𝓿𝓮, 𝓘’𝓵𝓵 𝓴𝓮𝓮𝓹 𝓼𝓽𝓻𝓾𝓰𝓰𝓵𝓲𝓷𝓰." // "𝓘 𝓯𝓮𝓮𝓵 𝓵𝓲𝓴𝓮 𝓘’𝓶 𝓪𝓵𝔀𝓪𝔂𝓼 𝓼𝓮𝓪𝓻𝓬𝓱𝓲𝓷𝓰 𝓯𝓸𝓻 𝓼𝓸𝓶𝓮𝓸𝓷𝓮, 𝓸𝓻 𝓼𝓸𝓶𝓮𝓽𝓱𝓲𝓷𝓰."

    .

    Es geht um zwei verschiedene Menschen. Mitsuha lebt in in einem kleinen Dorf in den Bergen namens Itomori und wünscht sich nichts sehnlicher, als ihre langweilige Heimat zu verlassen und damit auch ihre Pflicht als Schreinerbin und Tochter des Bürgermeisters abzulegen. Sie wäre am liebsten ein Junge, der in der aufregenden Stadt Tokio lebt. Taki hingegen versucht in der hektischen Hauptstadt zu überleben und jobbt, um ein wenig Geld zur Verfügung zu haben, nach der Schule in einem Café. Manchmal wünscht sich auch der Oberschüler ein viel einfacheres Leben. Dass ihre Träume in Erfüllung gehen könnten, haben beide nicht erwartet. Doch im Traum tauschen Beide plötzlich ihre Plätze und wachen im Körper des jeweiligen anderen auf. Eine Verbindung fürs Leben entsteht, die ihren Alltag komplett auf den Kopf stellt.

    .

    Mir hat Makoto Shinkais Roman zum Film sehr gut gefallen. Anfangs hat mir der Schreibstil gar nicht gefallen, aber sobald ich mit ihm warm geworden bin, wollte ich gar nicht mehr aus dieser Geschichte raus. Mitsuha und Taki zu begleiten und als Leser mit den Charakteren zu grübeln, hat mir total viel Spaß gemacht. Er zeigt uns mit seinem Roman, dass Verbindungen und Versprechen halten, egal wie viel Zeit dabei vergeht und wenn selbst seine eigenen Erinnerungen daran verblassen, ist das Gefühl etwas wichtiges vergessen zu haben oder nach etwas bestimmtes zu suchen immer da.

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    Diese Liebesgeschichte ist wirklich wundervoll und selbst wenn sie mir so oft die Tränen in die Augen getrieben hat, kann ich nur über dieses Buch lächeln❤️

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    @ghaniyebooks 

    ~

  15. Cover des Buches Paprika (ISBN: 9780307389183)
    Yasutaka Tsutsui

    Paprika

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Jari
    Durch den Anime bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Der Film ist ziemlich eindrücklich, wenn auch oft etwas verwirrend, also war ich gespannt, wie die Romanvorlage daherkommt. Nach dem Lesen gebe ich gleich offen zu, dass mir hier der Film tatsächlich besser gefallen hat.

    Einerseits fehlte mir grundsätzlich die Spannung. Das Buch ist sehr auf die Technik aus, was natürlich zum Genre des Sci-Fi passt, aber dennoch kam für mich kein grundsätzliches Interesse an der Handlung auf. Ich bekam kein Gefühl für diese Zukunftsvision und obwohl dieses Gerät äusserst beängstigend ist, kommt dies nicht wirklich rüber. Es kann natürlich an der englischen Übersetzung liegen oder daran, dass ich nicht jeden feinen Zwischenton auffassen konnte, aber der Erzählton kam mir eher langwierig und öde vor, wo ich eine zumindest teilweise rasante und abgründige Geschichte erwartet hatte.

    Was ebenfalls dazu beitrug, dass mir der Zugang zum Buch verwährt blieb, waren die Figuren. Sie wirken nicht real, nicht glaubhaft. Vor allem Paprika bzw. Atsuko. Sie ist ein Übermensch, zu perfekt und wirklich jeder (!) Mann, der hier auftritt, verliebt sich in sie. Das sind dann insgesamt irgendwie fünf bis sechs Stück. Und natürlich bandelt sie mit jedem an, weil das ja nur in den Träumen passiert, ist das ok. Macht sie das echt auch mit ihren weiblichen Patienten? Irgendwann war dieses Beziehungsgeflecht so undurchschaubar, dass ich nur noch den Kopf schütteln konnte. Ich habe auch schon Bücher gelesen, in der eine Frau mehrere Männer hat (z.B. in der Reihe von Yasmine Galenorn), aber in diesem Buch hatte ich eher den Eindruck, dass sich Tsutsui etwas sexuelle Frustration von der Seele schreiben wollte. Grundsätzlich keine schlechte Idee, jedoch hapert es an der Umsetzung und lässt die Figuren ziemlich lächerlich dastehen.

    Nein, irgendwie war die Lektüre für mich eher enttäuschend und frustrierend. Deshalb habe ich meine Pläne, auch "The Girl who lept through Time" zu lesen, beerdigt. Man sollte ja nicht so schnell urteilen, aber Tsutsui scheint einfach nicht mein Autor zu sein.
  16. Cover des Buches Manga Kochbuch japanisch (ISBN: 9783840463891)
    Angelina Paustian

    Manga Kochbuch japanisch

     (3)
    Aktuelle Rezension von: TraeumenVonBuechern

    Klappentext: Manga ist die japanische Bezeichnung für Comic. Der als typischer Manga-Stil angesehene Zeichenstil bedient sich Figuren mit betont großem Augen und Kindchenschema. Man unterscheidet dabei noch verschiedene Stile, von coloriert bis s-w und je nach Leserichtung.
    In Japan finden Mangazeichnungen vielseitige Anwendungen, vom Erzählen reiner Geschichten bis hin zu Bedienungsanleitungen und Kochbüchern. Dort sind Mangas die Hauptsäulen des Verlagswesens und die Auflagen erreichen Millionenhöhen, auch in Deutschland boomen Mangas seit den 90er Jahren. Inzwischen ist die Welt der Mangas zu einem beachtlichen Markt im Markt herangereift. Spezialbuchhandlungen, spezialisierte Verlage und eine immer noch wachsende Fangruppe. Ganze Messebereiche und Teile von Buchhandlungen sind allein dem Thema Manga gewidmet. Allerorten boomen Zeichenkurse zur Erlernung des Zeichenstils und auch Bücher zum Thema. Alleine in Deutschland erscheinen jährlich hunderte Manga-Bände.

    Mit dem Titel Manga Kochbuch japanisch“ betritt avBuch ein spannendes Neuland. Die versierte Japankennerin Angelina Paustian ist selber Manga-Fan und mit der Szene sehr vertraut. Für die Illustration im typischen Manga-Stil konnten wir die Manga-Schule Hamburg gewinnen.

    Im Buch selber werden Fotos der Gerichte kombiniert mit Manga-Charakteren und Comic-Strips . Die Autorin garantiert für authentischen Geschmack und hat Rezepte ausgewählt, die ideal für den Einstieg in die japanische Küche geeignet sind. Durch die Präsentation im Manga-Stil wird man schon bei den Vorbereitungen nach Japan entführt.

    Cover/Layout: Ich persönlich finde das Layout des Buchs ein bisschen zu bunt und zu vollgepackt. Etwas schlichter hätte es mir besser gefallen. Andererseits passt gerade dieser Stil zu Japan und Manga/Anime, es ist also Geschmackssache, was man vom Cover und Layout hält.

    Meine Meinung: Wie ihr vielleicht wisst, lese ich sehr gerne Manga. In der "Koneko" habe ich einen Artikel über dieses Buch gesehen und beim Verlag um ein Rezensionsexemplar gebeten.
    Das Buch ist in 5 Teile gegliedert:
    - Nudelsuppen
    - Hauptgerichte
    - Sushi
    - Snacks
    - Süßspeisen
    Vorher gibt es noch ein paar Erklärungen über japanische Zutaten und eine kleine Anleitung, wie man mit Stäbchen isst. Dann geht es auch schon los mit den Rezepten.
    Ganz oben findet man den japanischen Namen, darunter den deutschen. Auf der Seite daneben sieht man ein Bild vom jeweiligen Gericht und den Namen in japanischen Schriftzeichen.
    Die Rezepte sind verständlich formuliert und leicht nachzukochen.
    Ich habe zwei süße Gerichte ausprobiert: Amai zushi (süßes Sushi) und Kawaii kukki (süße Pandakekse). Beide ließen sich relativ leicht zubereiten und haben mir und meinen Testessern (meine Geburtstagsgäste, vielen Dank an euch!) sehr gut geschmeckt. Leider habe ich vergessen, Fotos vom süßen Sushi zu machen, dafür habe ich aber eins von den Pandakeksen. (Bild auf meinem Blog: http://www.traeumenvonbuechern.blogspot.de/2015/05/kochbuch-kochen-wie-in-manga-und-anime.html )

    Auch die anderen Rezepte klangen lecker und interessant und sogar für mich als Vegetarierin sind genügend herzhafte Gerichte dabei. Sicher werde ich bald welche davon ausprobieren.

    Fazit: Im "Manga Kochbuch japanisch" finden sich viele leckere und leicht nachzukochende japanische Rezepte, die eine gelungene Abwechslung zur europäischen Küche darstellen. Ein Muss für alle Japan-Fans!
    5 von 5 Sternen!
  17. Cover des Buches Vampire Knight - X (Official Fan Book) (ISBN: 9783551770356)
    Matsuri Hino

    Vampire Knight - X (Official Fan Book)

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Rumi
    Das Fanbuch für alle, die die Serien Vampire Knight lieben! Ich kann dieses Review relativ kurz halten, denn es geht hier nur um Hintergrundinformationen und Zusammenfassungen und nicht um die Geschichte, die weitergeführt werden soll. Man hat in diesem Buch alle wichtigen Fakten über die Cross Academy zusammen in der Hand, sowie Infos über die Charaktere die einen in der Serie begleiten. Leider spoilert dieses Buch gegen Ende sehr, sodass die, die noch nicht bei Band 7 angekommen sind, einen Schreck bekommen werden. (Wie ich z.B.) In dem Buch ist auch ein Fanclub-Ausweis enthalten. Die Idee finde ich sehr gut die Umsetzung ist aber fraglich. Auf daisuki-online.de konnten sich die Fans per E-Mail mit ihrem Namen registrieren lassen und mit Glück wurden sie dann in der Fanliste abgedruckt (unter anderem bin ich dabei mit der Nummer 090) und können so in ihren Ausweis ohre persönliche Nummer eintragen und sich damit ausweisen. Ich finde das eine sehr witzige Idee, die einigen Cosplayern vielleicht zu gute kommt, in dem sie ihren Auweis vorhalten können. Ich frage mich nur, was dieser Ausweis an sich bringt, denn er wurde so groß und als DAS Extra des Buches ausgepriesen. Mein Fazit: Ein gelungenes Fanbuch mit witzigen und wichtigen Infos rund um die Serie. Ein MUSS für jeden Fan!
  18. Cover des Buches Im Griff des Bösen (ISBN: 9783505109935)
    Naoko Takeuchi

    Im Griff des Bösen

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:

    Das tollpatschige Mädchen Bunny Tsukino verwandelt sich in die mutige Sailor Moon, wenn die bösen Mächte wieder einmal versuchen die Menschheit zu bedrohen. Tapfer stellt sie sich ihren Gegnern entgegen und kann mit Hilfe ihrer Freundinnen stets für das Gute einstehen.

    In diesem Band muss sich Sailor Moon mit ihren Mitstreiterinnen dem bösen Jedite stellen, um Tokios Bevölkerung aus einem ewigen Schlaf zu befreien. Außerdem taucht ein neuer Gegner auf, welcher sich als Tennistrainer unter die Menschen mischt, um ihnen dann die Energie auszusaugen. Und Ray verliebt sich in Bunnys meistgehassten Mitmenschen Mamoru. Als die beiden einen Ausflug in den Park machen, muss Bunny dafür sorgen, dass dieser nicht in einem Desaster endet.


    Cover:

    Das Cover an sich ist nicht schlecht, weil es sehr gut zu der Reihe passt und eine Szene aus der Animeserie präsentiert, was einen absoluten Wiedererkennungsfaktor hat. Wer die Serie kennt, der wird hier aber schon stutzen und spätestens, wenn man das Buch als Nichtkenner gelesen hat, dann muss man sich fragen, was man hier sieht, denn in der Reihe ist es noch gar nicht so weit, dass Mamoru sein wahres Ich zeigt. Das ist somit ein echt fieser Spoiler und geht so mal gar nicht.

     

     

    Eigener Eindruck:

    Sailor Moon war die Serie schlechthin in den 90ern und 2000ern und wurde nun auch noch einmal völlig neu aufgelegt, wobei sich Sailor Moon Crystal mehr an den Orginalmanga hält. Die Bücher zu der Reihe halten sich jedoch an die alte Animeserie und präsentieren hier in diesem fünften Band nun die Episoden 13 bis 15 der Serie. Das weckt alte Erinnerungen, ist aber leider qualitativ nicht sonderlich erquickend geschrieben. Es ist ein stumpfes Nacherzählen. Neue Dinge gibt es keine, Details lassen zu wünschen übrig und durch das einfache Nacherzählen kommen auch Emotionen und Spannung leider zu kurz. Da hätte man sich meiner Meinung nach wirklich mehr Mühe geben können. Als Auffrischung sind diese Bücher also durchaus brauchbar, aber ansonsten sind sie eine reine Enttäuschung, obwohl sie sich recht leicht lesen lassen und dadurch vor allem für Leseanfänger gut geeignet wären. Trotzdem kann ich mir aber nicht vorstellen, dass die Kids ohne ein Wissen über die Serie hier glücklich werden.

     

     

    Fazit:

    Wer die Serie mochte, wird gern zu den Büchern greifen, um in Erinnerungen zu schwelgen. Wer die Reihe nicht kennt, der wird hier wohl weniger Spaß daran haben. Trotzdem empfehle ich es allen Fans, denn es ist einfach eine Reise in die Vergangenheit.

     

     

    Idee: 4/5

    Charaktere: 4/5

    Logik: 3/5

    Spannung: 3/5

    Emotionen: 3/5

     

     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    • Herausgeber : Schneiderbuch (1. Januar 1998) 
    • Sprache : Deutsch 
    • Gebundene Ausgabe : 128 Seiten 
    • ISBN-10 : 3505109932 
    • ISBN-13 : 978-3505109935 
    • Lesealter : 8 - 10 Jahre 

     

  19. Cover des Buches Pretty Guardian Sailor Moon 04 (ISBN: 9783770476510)
    Naoko Takeuchi

    Pretty Guardian Sailor Moon 04

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Bunny muss mit ansehen, wie ihre Freundinnen entführt werden, bis nur noch Sailor Venus übrig bleibt. Chibiusa bittet Sailor Moon sie mit in die Zukunft zu begleiten, um dort ihrer Mutter zu helfen. Gemeinsam mit Mamoru und Sailor Venus brechen die beiden auf. Doch im Raum der Zeit werden sie voneinander getrennt und die Sailor Krieger treffen auf Sailor Pluto, welche das Tor der Zeit bewacht. Nachdem sie das Tor passieren dürfen und sich auf den Weg zum Palast machen, werden sie erneut angegriffen. Nachdem sie schließlich den Sieg errungen haben, gelangen sie in den Kristallpalast, wo sie vom König empfangen werden. Dieder eröffnet Bunny und Mamoru, dass Chibiusa ihre Tochter in der Zukunft ist. Als es schließlich zu einem erneuten Kampf mit den Black Moon kommt, wird Sailor Moon von Prinz Diamond entführt.

    An sich war die Story wieder einsame Spitze. Einziger Wermutstropfen: Ich kann nicht verstehen, wie Naoko auch nur ansatzweise auf die Idee gekommen ist, Bunny auf ein kleines Kind eifersüchtig werden zu lassen. Das ist sowas von daneben. Trotz allem ist es trotzdem eine wunderbare Geschichte und die Zeichnungen sind auch wieder sehr gut gelungen.
  20. Cover des Buches Das Erbe der Krähe (ISBN: 9783942101004)
    Michael Schmid (2)

    Das Erbe der Krähe

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Die Lage spitzt sich zu. Matsuro begreift nicht sofort, was los ist. Weshalb sollte seine Mutter mitten in der Nacht in sein Zimmer stürmen, um ihn unsanft zu wecken? Am liebsten würde er sofort wieder einschlafen, doch sie gibt keine Ruhe. Bald wird ihm klar, dass tatsächlich etwas nicht stimmt. Als dann auch noch sein Vater erscheint, begreift er endlich den Ernst der Lage. Es geht um Leben und Tod. Die schwarzen Männer waren nun auch in seinem Dorf angekommen und sie stürmen jedes Haus. Wer sich ihnen in den Weg stellt, wird sofort getötet. Schon befinden sich die Männer in der unmittelbaren Nachbarschaft - die Lage scheint aussichtlos zu sein. Matsuros Vater ahnt, weshalb die Männer hier sind und wen sie suchen. Er will seinen Sohn verstecken und sich gemeinsam mit seiner Frau den grausamen Kriegern stellen. Mit dieser List glaubt er sie ablenken zu können, was sich als fataler Irrtum herausstellt ... Die schwarzen Gestalten stürmen den Gasthof der Eltern, während Matsuro in den ersten Stock des Gebäudes flüchtet. Ob der geheimnisvolle Fremde ihm helfen würde, jener wortkarge Mann, der sich gestern ein Zimmer genommen hat? Der Mann, der ein magische Anziehungskraft auf ihn ausübt und der erste Mensch zu sein scheint, der ihm richtig zuhört und das Gefühl gibt, ihm alles anvertrauen zu können, was ihm auf der Seele liegt. Er wurde Zeuge, als ihn seine Mutter wieder einmal als unfähigen Nichtsnutz abgestempelt hat. Nie kann er ihr etwas recht machen. Ewig macht sie ihm Vorwürfe und lässt keine Gelegenheit aus, ihm zu sagen, wie sehr er sie ständig enttäuscht. Selbst wenn er sein Zimmer aufräumt, findet sie Gründe für eine Standpauke. Egal, welche Mühe er sich auch geben mag - Zuwendung bleibt ihm verwehrt. Und jetzt, im Moment der größten Not, sucht er die Hilfe eines Fremden, der sich ihm als Karasu vorstellte. Die Tür des Gasthofes wird eingeschlagen und sofort beginnen die Gestalten damit, das Mobiliar zu zerschlagen und das gesamte Gebäude auf der Suche nach Verstecken zu verwüsten. Matsuro öffnet in seiner Verzweiflung die Tür von Karasus Zimmer und es trifft ihn wie ein Blitz aus heiterem Himmel: Der Fremde ist verschwunden! Jetzt stürmen die Feinde die Treppe nach oben und Matsuros Schicksal scheint besiegelt zu sein. In seiner Not flüchtet er durch das zerborstene Glas einer Balkontür und stürzt schließlich mitsamt dem morschen Balkongeländer nach unten. Während die Männer die Verfolgung aufnehmen und sich durch den Gasthof den Weg nach unten bahnen, will der Junge in den nahegelegenen Wald fliehen, doch schließlich wird er gestellt und seine letzten Atemzüge scheinen besiegelt zu sein. Doch zunächst wollen die Männer prüfen, ob er "das Zeichen" trägt. Unter heftiger Gegenwehr wird ihm sein "T-Shirt" (hüstel) entrissen, und auf dem rechten Schulterblatt finden die Männer, was sie gesucht haben ... ... Matsuro sieht noch das Schwert auf seinen Kopf herabsausen und schließt die Augen. Nun wird es höchste Zeit für Karasu, einzugreifen. Da wir uns noch ziemlich am Anfang des Geschehens befinden, will ich die Episode in kurzen Worten schildern. Der Retter greift nämlich die Schneide des Schwertes einfach mit seiner Hand und stoppt es mitten in der Bewegung! Doch damit nicht genug, denn vor den Augen des entsetzten Anführers der meuchelnden Bande zerbricht er dieses nun auch noch! Die drei Angreifer wollen nun andere Saiten aufziehen und stürzen sich nacheinander auf den unerwarteten Widersacher, doch sie haben nicht den Hauch einer Chance und sterben, wie durch Zauberhand, niedergestreckt von ihren eigenen Waffen ... Nun muss ich mich erstens entschuldigen und zweitens etwas unsanft aus der Affäre ziehen, denn ich habe das Buch abgebrochen, was überaus selten vorkommt. Nach gut einem Drittel des Buches gab ich auf, denn leider wird der Genuss der im Ansatz sehr spannenden Fantasy-Story durch eine ganze Reihe von holprig erzählten Handlungen, unlogischen Details, Rechtschreib- und Grammatikfehlern ganz erheblich gemindert. Ich empfehle dringend eine gründliche Überarbeitung des Textes sowie ein professionelles Lektorat, damit in einer weiteren Auflage ein flüssigeres und fehlerfreies Gesamtbild erzielt werden kann ... ... denn die Geschichte um die "Cornix", die der Welt Eimin einst Finsternis brachten, den geheimnisvollen Karasu, der von Rache und Wut getrieben nur ein Ziel kennt, den 9jährigen Matsuro, der mit seinem Geheimnis die Welt verändern kann, sowie alle anderen phantastischen Figuren hätten dies wirklich mehr als verdient. © Thomas Lawall - www.querblatt.com
  21. Cover des Buches Tokyo Ghoul 01 (ISBN: 9782889212057)
    Sui ISHIDA

    Tokyo Ghoul 01

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Kayuri

    Ein sogenannter Ghul soll ich Tokyo sein unwesen treiben. Ken versucht dennoch sein Leben zu leben. Das klappt nicht so besonders denn ein Unfall ereignet sich und er wacht auf. Plötzlich scheint er Lust auf Menschenfleisch zu haben. Ein moralisches Dilemma ergibt sich und… 

    Ich finde die Geschichte fängt gut und spannend an. Zu allererst wird man ein wenig mit der Welt vertraut gemacht. Ich finde es gut das man, genau wie Ken, eine ganz neue Welt Stück für Stück kennenlernt.

    Die Charaktere sind interessant. Mehr kann ich bisher nicht sagen.

    Die Zeichnungen find ich ok. Die wechselnde Farbe bei den Panels (manchmal Schrift schwarz auf weiß manchmal weiß auf schwarz) ist gewöhnungsbedürftig. 

  22. Cover des Buches One Shot Love (BitterSweets) (ISBN: 9783646601527)
    Trisha Brown

    One Shot Love (BitterSweets)

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Blutmaedchen

    Liebe auf Japanisch, dachte ich mir, als ich Patricia Rab's "One Shot Love" Kurzgeschichte gefunden habe. Ich habe noch nie ein Liebesgeschichte gelesen, in der Japan und Deutschland kombiniert wurde, umso neugieriger war ich.

    Hanna ist ziemlich schlecht gelaunt. Eigentlich will sie den Sommer mit ihren Freundinnen verbringen, bevor sie in die elfte Klasse kommt und sich von den meisten verabschieden muss, doch ihr Vater schleppt sie mit zu seiner Geschäftsreise nach Japan. Hanna ist schon öfter in Japan gewesen, aber wieso ausgerechnet in diesem Sommer?
    Doch dann findet sie die besten Tage ihres Lebens in den Armen des jungen Koichi, dem Sohn vom Geschäftspartner ihres Vaters, der sie einfach anspricht und sich während ihres Aufenthaltes um sie kümmern soll. Er führt sie rum, zeigt ihr Japan von einer völlig neuen Seite und verletzt eine ganz besondere Regel: Rühr Hanna nicht an!
    Auch Hanna pfeift auf Regeln, was für bestimmte Konsequenzen sorgt...

    "One Shot Love" ist eine süße Liebesgeschichte, die sich nicht langsam anbahnt, sondern sofort einschlägt wie eine Bombe. Sprachprobleme und verschiedene Kulturen sind keine Hindernisse, sorgen aber für die nötige Unterhaltung. Mal spannend und witzig, mal selbstaufziehend und veralbernd erleben Hanna und Koichi eine tolle gemeinsame Zeit, die man als Leser sehr intensiv miterleben darf.

    Rabs hat einen fesselnden und einfühlsamen Schreibstil, mit dem ich mich sehr wohl gefühlt habe und auch die beiden Protagonisten sind sympathisch, haben ihre Macken und reizen ihre Grenzen aus. Sie erleben in kürzester Zeit so viele intensive Momente, die voller Romantik stecken und zum Glück nicht kitschig werden.

    Mich hat diese Kurzgeschichte sehr unterhalten und eine japanische Welt geöffnet, die auch ohne Manga und Anime großes verspricht. Es muss nicht immer um Klischees gehen - das beweist die Autorin hier auf wundervolle Weise! Lest diese Kurzgeschichte und taucht ein in eine japanische Welt, die große Entdeckerlust bereitet.
    Es gibt sogar ein paar süße Illustrationen, die die Geschichte ein wenig aufpeppen ;) Also holt es Euch und lest es!

  23. Cover des Buches Pretty Guardian Sailor Moon 01 (ISBN: 9783770476480)
    Naoko Takeuchi

    Pretty Guardian Sailor Moon 01

     (219)
    Aktuelle Rezension von: halo123

    Sailor Moon gehört ja zu den Standard Reihen wenn man an Manga denkt, gerade an die die für Mädchen geschaffen wurden. Der Zeichenstil ist süß und schön detailliert gezeichnet. Anfangs hatte ich meine Schwierigkeiten mit dem Manga da Usagi nicht nur 14 ist und sich wie eine 14 jährige verhält, sondern auch weil der Dialog manchmal sehr kitschig und gestellt war. Aber nach einer Weile habe ich mich daran gewöhnt und der Manga hat angefangen mir zu gefallen. Irgendwie erinnerten mich einige Stellen an Winx Club (auf eine schöne nostalgische Weise). Ich werde auf jeden Fall den zweiten Band lesen da dieser mit einem Cliffhanger endet. 

  24. Cover des Buches Yamamachi - Das Geheimnis der Senshi (ISBN: 9783000621086)
    Anna S. Ullmann

    Yamamachi - Das Geheimnis der Senshi

     (14)
    Aktuelle Rezension von: xthelittleRose
    Yamamachi – Das Geheimnis der Senshi ist ein fantasievoller Ninjaroman aus dem Jahre 2019 von der Erstautorin Anna S. Ullmann. Ihre Begeisterung zu der japanischen Kultur ist auf jeder Seite spürbar, weshalb man von der Welt, die sie geschaffen hat, einfach nur begeistert sein kann!

    Der Leser steigt direkt in die Handlung ein. Unsere Protagonistin, Soe, befindet sich auf einer Mission. Wir lernen sie direkt als eine sehr selbstbewusste Person kennen, welche gar nicht die Möglichkeit in Betracht zieht, scheitern zu können und, dass obwohl sie häufig auf sehr gefährliche Missionen geschickt wird. Nichtsdestotrotz gerät sie in einen Hinterhalt und wird von einem weiteren Angreifer überrascht. Glücklicherweise schafft sie es schließlich die Oberhand zu gewinnen und die Mission erfolgreich abzuschließen. Na ja, fast zumindest. Gerade als sie sich auf den Rückweg machen will kommt ein alter Bekannter, die verlassene Straße hinab und spricht sie an. Trotz seines angetrunkenen Zustands stellt Nico ihr einige Fragen, schließlich trifft man nicht alle Tage eine alte Bekannte, mit zwei Leichen an. Soe hat nun ein Riesenproblem. Durch Nicos auftauchen entsteht eine sogenannte Black-Sword-Situation und ob Soe will oder nicht, sie muss ihn nun mit in ihr Dorf nehmen und vor dem Hohen Rat vorsprechen.

    Anna S. Ullmans Erstwerk: „Yamamachi“, ist eine Hommage an die japanische Kultur, welche die Autorin wirklich zu lieben scheint. Wer ihr auf Instagram folgt (@anna_s_ullmann) wird schnell merken, dass sie auch privat ihre Follower an ihrer Liebe zu Japan teilhaben lässt. Oft sieht man typische japanische Gerichte wie Sushi, Gyoza und Co. auf ihren Account.
    Für alle die sich auch in Yamamachi verlieben werden bzw. sich schon verliebt haben kann ich schon mal verraten, dass die Autorin bereits an zwei Fortsetzungen arbeitet, sodass wir künftig noch mehr über Soe, Nico und all die anderen erfahren werden. Vom Genre her würde ich das Buch als einen Ninja-Abenteuerroman einordnen, einige romantische Stellen bekommen wir allerdings auch. Der Fokus liegt jedoch vor allem auf einigen Kämpfen und Geheimnissen die zu lüften sind.
    Im Rahmen der lovelybooks.de-Leserunde durfte ich die Autorin ein bisschen kennenlernen und kann es kaum erwarten mehr von ihr zu lesen. Sowohl die Fortsetzungen als auch andere Bücher, die möglicherweise irgendwann folgen werden.

    Soe ist eine ehrgeizige und auch sehr selbstbewusste junge Frau. Doch zu gleichermaßen ist sie auch sehr verschlossen und lässt kaum jemanden wirklich an sich heran. Es dauert eine Weile, bis man merkt, dass sie trotz der harten Schale immer für ihre Freunde und Familie da ist. Sie lässt es sich nicht nach außen anmerken, doch im Inneren empfindet sie viel für ihre Angehörigen.
    Obwohl man sie gegen Ende des Buchs schon besser einschätzen kann und merkt, dass sie sich mehr öffnet, ist es doch noch ein langer Weg bis sie sich vermutlich ganz fallen lassen kann. Ich freue mich schon in den Fortsetzungen ihr Character Development verfolgen zu dürfen.
    Nico anderseits spricht eigentlich alles aus was ihm so im Kopf herumschwirrt. Eines der vielen Dinge die Soe ziemlich auf die Nerven gehen. Er macht auch keinen Hehl daraus, dass er seinen Bruder, welcher nach Amerika gezogen ist, sehr vermisst und gerne öfter sehen würde. Etwas, dass Soe wie wir sie zunächst kennenlernen eher nicht zugeben würde. Wenn ihr euch also nun fragt wie Soe und Nico doch einigermaßen miteinander auskommen, dann empfehle ich euch, dass Buch schnellstmöglich zu kaufen. Ich möchte hier schließlich nicht zu viel vorwegnehmen. So viel sei jedoch verraten, es kann ziemlich schwierig sein, wenn man grundverschieden scheint und alte Päckchen mit sich herumträgt.
    Die beiden bleiben natürlich nicht die einzigen Charaktere, welche ihr in diesem großartigen Buch kennenlernen dürft! Ihr könnt euch schon mal auf liebenswerte Charaktere wie Soes besten Freund und ihre Cousine gefasst machen. Sowie auf das weise Ratsoberhaupt und viele mehr.

    Die Autorin hat meiner Meinung nach einen sehr angenehmen Schreibstil. Ich würde ihn als eher umgangssprachlich bezeichnen, was ich auch sehr passend für die Geschichte finde, da die Charaktere noch einigermaßen jung sind, das Buch ein modernes Setting hat und man so ein bisschen das Gefühl bekommt selbst in der Geschichte zu stecken. Häufig konnte mich die Autorin mit Anspielungen auf Nutella, Knoppers und Co. zum Lachen bringen.
    Was ich an dieser Stelle ebenfalls anführen möchte, ist mein großer Respekt dafür, dass Anna S. Ullmann das Buch eigenverantwortlich, ohne einen Verlag im Rücken, herausgebracht hat. Auch das wunderschöne, detailreiche und mit viel Liebe gestaltete Cover möchte ich nicht außen vor lassen. Ich habe mich direkt in das Cover verliebt und nach dem Lesen mag ich es noch mehr, da es eine wunderschöne Szene aus dem Buch zeigt bzw. mich daran erinnert.

    Für mich war der Einstieg ins Buch zunächst etwas schleppend. Auch die Charaktere haben mich anfangs nicht ganz so sehr angesprochen. Ich empfand Soe als recht schwierig und teilweise ein wenig anstrengend. Doch ungefähr ab der Hälfte des Buchs nahm es rapide an Spannung zu, sodass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte, weil ein spannendes Ereignis das Nächste jagte. Im Zuge dessen begann ich auch die Charaktere nach und nach in einem anderen Licht zu sehen und verstand ihre vorherigen Handlungen. Der Spannungsbogen blieb ungefähr von der Mitte bis zum Ende fast auf seinem Höhepunkt, sodass man die zweite Hälfte einfach an einem Stück lesen muss, weil man unbedingt wissen möchte was als nächstes passiert und vor allem wie es schlussendlich ausgeht.

    Das Lesen von: „Yamamachi – Das Geheimnis der Senshi“, hat mir viel Spaß gemacht, sowohl durch den angenehmen Schreibstil als auch Humor der Autorin wird der Leser schnell in die Buchwelt aufgenommen. Anna S. Ullmann beschreibt die Welt der Senshi sehr detailliert und facettenreich, sodass man sich am liebsten auf die Suche nach dieser faszinierenden Stadt machen möchte, um selbst durch die unterschiedlichen Bezirke wandern zu können. Die Charaktere waren für mich, wie bereits erwähnt, zunächst etwas schwierig, doch im Laufe der Geschichte versteht man, weshalb sie auf diese Art und Weise reagieren, agieren etc.
    Spätestens ab der Hälfte solltet ihr euch darauf gefasst machen das Buch nicht mehr so schnell aus der Hand legen zu können. Eine spannende Wendung folgt der Nächsten und plötzlich seid ihr schon am Ende angekommen und fragt euch, wann ihr weiterlesen könnt.
    Meiner Meinung nach ist es ein sehr originelles Buch, welches vor allem Anime- und/oder Japanliebhabern gefallen dürfte. Natürlich kann ich es auch jedem anderen nur ans Herz legen, doch diese beiden Gruppen dürften noch einmal eine besondere Bindung zu dem Buch aufbauen können.
    Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich das Buch wirklich guten Gewissens weiterempfehlen kann und mich sehr auf die hoffentlich bald folgenden Bände freue! Ich bin sehr gespannt, wie die Handlung weiter geht und welche überraschenden Wendungen noch folgen werden. 

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