Bücher mit dem Tag "anna"
122 Bücher
- Kerstin Gier
Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
(1.329)Aktuelle Rezension von: Klaus_MMit „Vergissmeinnicht“ beweist Kerstin Gier einmal mehr, warum sie eine so fantastische Autorin ist. Ihr gewohnt witziger und herrlich lockerer Schreibstil zieht einen ab der ersten Seite mitten in ein wunderbares Abenteuer. Die Protagonisten sind einfach liebenswert gestaltet, sodass man gar nicht anders kann, als mit ihnen mitzufiebern. Auch wenn es mir an einigen Stellen fast ein kleines bisschen zu niedlich wurde, hat das dem Lesespaß und der Dynamik der Geschichte überhaupt keinen Abbruch getan. Für mich ist es ein rundum gelungener Reihenauftakt! Ich bin unglaublich gespannt auf die Fortsetzungen und hoffe sehr, dass die vielen spannenden, losen Fäden dort meisterhaft verknüpft werden.
- Paula Hawkins
The Girl on the Train (English Edition)
(736)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderRachel fährt jeden Tag mit dem Zug. Sie lebt in London und im Zug kann sie gut nach draußen sehen und fährt an schönen Häusern, tollen Gärten und glücklichen Paaren und Familien vorbei. Aber dann beobachtet sie etwas komisches. Ein Paar scheint Probleme zu haben und eine schöne Frau steht mit einem anderen Mann auf dem Balkon. Was geht hier vor sich? Was passiert in der vermeindlichen Idylle? Rachel ist alarmiert und fängt an Nachforschungen anzustellen und kommt doch etwas ganz furchtbarem auf die Spur, nämlich sich selbst und ihrer eigenen Geschichte. Das Buch packt einen von der ersten Seite an und jede weitere Angabe würde das Lesevergnügen und den Spannungsbogen vermiesen.
- Antonia Michaelis
Der Märchenerzähler
(1.535)Aktuelle Rezension von: MiASelten lese ich ein Buch und wünsche mir, dass es bald endet. Hier war es leider der Fall. Ich fand die Protagonisten ziemlich schwierig. Manchmal war ich fassungslos, weil die Entscheidungen, die Anna getroffen hat, für mich überhaupt nicht nachvollziehbar waren, auch wenn die oft unter dem Deckmantel „Ich liebe ihn (trotzdem)“ passierte.
Was ich gut fand, war die Idee einer „Geschichte in der Geschichte“, was dem Buch seinen Titel gab. Allerdings hatte der Hauptstrang wenig, was mich gespannt weiterlesen las. Letztendlich habe ich das Buch nur beendet, weil ich ungern Bücher abbreche. - Eva Völler
Zeitenzauber
(1.635)Aktuelle Rezension von: samantha_lindeDa ich zuvor einige nicht so tolle Bücher gelesen habe, wollte ich einfach mal wieder etwas leichtes, unterhaltsames lesen. Durch Zufall bin ich auf diese Reihe gestoßen. Zeitreisegeschichten haben mich schon immer fasziniert, und dieses Buch hat mich auch recht schnell gepackt. Geschrieben ist es aus der Perspektive von Anna, der Hauptperson. Das lässt einen die Geschichte noch intensiver erleben. Anna kam auch sofort sympathisch rüber, was ich über die zweite Hauptperson, Sebastiano, nicht sagen kann. Er war mir lange Zeit eher unsympathisch, was aber natürlich an seinen Geheimnissen liegt, die er nicht preisgeben darf. Das erfährt man aber erst recht spät.
Man merkt dem Buch an, dass es für jüngere Leser geschrieben ist. Dessen muss man sich bewusst sein und darf kein ausgefeiltes und tiefgründiges Zeitreisedrama erwarten. Als Jugendbuch ist es sehr gut, von der Geschichte und vom Schreibstil her.
Das Ende kann für sich stehen, deutet aber auch schon die Fortsetzung an. Ich bin auf jeden Fall auf die nächsten beiden Bände gespannt.
- Eva Völler
Zeitenzauber
(1.022)Aktuelle Rezension von: samantha_lindeDie Geschichte von Anna und Sebastiano geht weiter. Inzwischen sind sie schon mehrmals wieder gemeinsam in die Vergangenheit gereist - immer in Venedig. Nun hat Sebastiano aber einen Spezialauftrag in Paris bekommen, von dem er nicht mehr alleine zurückkommt. Anna muss ihm helfen und reist ihm hinterher ins Paris von 1625. Dort gibt es viele unerwartete Wendungen und neue Abenteuer zu bestehen. Anna weiß nicht, wem sie trauen kann und wem nicht. Nichteinmal bei Sebastiano kann sie sich sicher sein. Und dennoch trotzt ihre Liebe der Zeit und allen Widrigkeiten. Welchen Auftrag sie erfüllen muss weiß sie nicht, aber sie kennt ihre ganz persönliche Aufgabe: Sebastiano zu retten.
Wie im ersten Teil habe ich mit Anna mitgefiebert und teilweise mitgelitten. Das Buch ist wieder spannend geschrieben und holt einen gleich zu Beginn wieder ab. An manchen Stellen merkt man, dass die Hauptzielgruppe Jugendliche und junge Erwachsene sind, doch das hat für mich als "nicht mehr ganz so junge Erwachsene" den Lesespaß nicht getrübt.
Fazit: Wer den ersten Teil mochte, wird sich auch im zweiten Teil gut unterhalten fühlen. Allerdings sollte man meiner Meinung nach den ersten Teil schon gelesen haben, um die Hintergründe und Zusammenhänge zu verstehen. Es gibt viele historische Anspielungen. Viele davon sind richtig und belegt, aber eben nicht alle. Es ist ja auch kein Geschichtsbuch.
- Mhairi McFarlane
Vielleicht mag ich dich morgen
(735)Aktuelle Rezension von: love1988Das Cover ist modern, verspielt und transportiert sofort die leichte Romantik und den britischen Charme, der auch die Geschichte prägt – ein echter Hingucker, der perfekt zum Ton des Romans passt.
Die Protagonistin ist herrlich authentisch, schlagfertig und emotional greifbar, während der männliche Gegenpart mit Tiefe, Wärme und genau der richtigen Portion Zurückhaltung überzeugt; ihre Dynamik wirkt natürlich und entwickelt sich glaubwürdig und berührend.
Die Nebenfiguren sind liebevoll ausgearbeitet, bringen Humor, Konflikte und Herz in die Geschichte und geben der Handlung zusätzliche Tiefe, ohne jemals von der Hauptstory abzulenken.
Mhairi McFarlanes humorvoller, kluger Schreibstil trifft auf ein lebendiges, britisches Setting, das der Geschichte Charme, Wärme und emotionale Erdung verleiht.
Von mir eine klare Leseempfehlung!!!!!
- Paula Hawkins
Girl on the Train
(1.267)Aktuelle Rezension von: Nessaja
Rachel ist psychisch labil und Alkoholikerin. Ihren Job hat sie deshalb schon vor Monaten verloren. Dennoch pendelt sie aus Gewohnheit weiter mit dem Zug von ihrem Wohnost nach London zu ihrer ehemaligen Arbeitsstätte. Sie liebt das Zugfahren und beobachtet die Leute in den Häusern nahe der Zugstrecke. Eines Tages sieht sie etwas, was sie so nicht erwartet hätte.
Geschrieben wurde das Buch von Paula Hawkins, einer ehemaligen Journalistin. Dieser Thriller wurde in über 40 Sprachen übersetzt und auch verfilmt. Mittlerweile hat Paula Hawkins noch weitere Bücher veröffentlicht. In meinem Bücherregal wartet noch „Die blaue Stunde“ darauf gelesen zu werden. „Girl in zhe train“ wird aber ihr erfolgreichestes Werk sein.
Das Buch ist bei blanvalet erschienen. Es umfasst 447 Seiten und ist in relativ kurze nicht nummerierte Kapitel unterteilt. Abwechselnd wird aus der Perspektive der drei weiblichen Hauptcharaktere erzählt und auch die Zeitebene wechselt.
Mir gefällt sehr, wie Paula Hawkins schreibt. Die Sprache ist klar und schnörkellos und damit sehr einfach zu lesen. Ein Spannungsbogen wurde sehr schön aufgebaut. Teilweise ging es mir zu langsam vorwärts, aber ich denke, dass das genau so gewollt war. Die Charaktere wurden schön gestaltet, immer wieder gab es einen Twist, den ich so nicht gesehen habe. Alles in allem sehr schön zu lesen und guten Herzens zu empfehlen. Ich freue mich jetzt noch auf den Film als Abschluss…
- Arno Strobel
Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
(1.145)Aktuelle Rezension von: angelinamantaAn sich war das Buch recht spannend geschrieben, so dass ich es sehr schnell gelesen habe. Es waren mir anfangs einfach zu viele Namen durcheinander geworfen und es hat etwas gedauert, bis sich alle Protagonisten auseinanderhalten konnte. Die Atmosphäre war sehr düster aufgebaut, das hat mir sehr gefallen. An sich hat mir aber irgendwas gefehlt.
Das Ende hat mich absolut gar nicht schockiert- ich bin zwar nicht darauf gekommen, wer der Täter war, gelockert hat es mich allerdings auch absolut nicht.
- Anna Todd
The Brightest Stars - attracted
(332)Aktuelle Rezension von: Pachi10In diesem Buch gibt es kaum Dialoge zwischen den Protagonisten, dafür unendlich lange innere Monologe von einer unreife, zickigen und unglaubwürdigen weiblichen Hauptfigur. Selten dass eine Figur so unsympathisch ist ohne der Bösewicht zu sein.
Viele Klischees
Ich weiß nicht mal ob man hier überhaupt von einer Liebesgeschichte sprechen kann, da diese lediglich 5 Seiten in dem ganzen Buch umfasst.
Das Buch umfasst eine Geschichte im Jahr 2014 und 2018
- Jodi Picoult
Beim Leben meiner Schwester
(1.897)Aktuelle Rezension von: Neytiri888Beim Leben meiner Schwester von Jodi Picoult ist ein Buch, das man nicht so schnell vergisst. Durch den sehr flüssigen und gut leserlichen Schreibstil wird man förmlich in die Geschichte hineingezogen, wobei die Spannung bis zur letzten Seite konstant hochgehalten wird.
Die größte Stärke des Romans liegt in seinen Charakteren. Picoult schafft es, jede Figur so vielschichtig auszuarbeiten, dass man sich in alle Beteiligten einfühlen kann – jeder besitzt eine authentische Mischung aus Stärken und menschlichen Schwächen. Diese Tiefe sorgt dafür, dass das Drama, das sich entfaltet, einen direkt trifft. Das Buch ist an vielen Stellen äußerst dramatisch und hat mich mehr als einmal zu Tränen gerührt.
Ein kleiner Kritikpunkt bleibt jedoch bei der Erzählweise: Die Kapitel aus Annas Sicht wirkten auf mich nicht wie die einer 13-Jährigen, sondern eher wie die einer Erwachsenen. Das nimmt der Figur ein wenig ihre jugendliche Identität.
Das Ende des Buches schließlich ist absolut schockierend und wirft die gesamte Geschichte in ein neues Licht. Insgesamt ist es ein aufwühlendes Werk über Familie, Moral und den Wert des Lebens, das noch lange nachwirkt.
- Eva Völler
Zeitenzauber
(748)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeDer dritte und letzte Band dieser Zeitreise-Trilogie.
Diesmal reisen Anna und Sebastiano nach London ins Jahr 1813. Hier haben sie einen relativ leichten Auftrag zu erfüllen, doch danach gibt es plötzlich Probleme mit den Zeitreise-Toren! Anna und Sebastiano sollen herausfinden, was es damit auf sich hat. Sie tarnen sich als Geschwisterpaar und mischen sich unter den Londoner Adel...
💜 Ein schöner und gelungener Abschluss dieser Trilogie. Anna und Sebastiano als Zeitreisepaar haben mir sehr gut gefallen. Das Setting in diesem dritten Band hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Die Atmosphäre ist gut bei mir angekommen.
Schade, dass die Reihe nun beendet ist für mich.
08-01-2026
- Kristen Callihan
Game on - Mein Herz will dich
(397)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerBuchzusammenfassung
Anna Jones möchte vor allem einen guten Collegeabschluss. Sich zu verlieben steht also absolut nicht auf ihrer Liste. Dass ausgerechnet der Star-Quarterback Drew Baylor auf sie aufmerksam geworden ist, macht die Sache nicht gerade einfacher. Sie interessiert sich schlichtweg nicht für Football und kann den Wirbel darum überhaupt nicht nachvollziehen. Genau aus diesem Grund, weil Drew so sehr im Rampenlicht steht, hat sie kein Interesse daran, ihn auch nur annähernd kennenzulernen. Als Drew jedoch nicht locker lässt, spürt sie die Anziehung zu ihm stärker, als ihr lieb ist. So kommt es schließlich dazu, dass die beiden auf einer Party einen One-Night-Stand haben. Anna schwört sich nach diesem Ausrutscher, dass das nie wieder passieren wird. Sie muss ihr Herz schützen, denn zu groß ist die Angst, von Drew verletzt zu werden. Bei Drew hingegen hat dieser One-Night-Stand seinen Ehrgeiz entfacht. Er ist sich sicher, dass er Anna für sich gewinnen muss - egal mit welchen Mitteln und egal wie lange es dauern wird. Denn wenn er durch Football eines gelernt hat, dann das er niemals aufgeben darf, wenn er den Sieg davontragen will.
Eigene Meinung
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Idee
Auch wenn es sich bei dem Buch um einen Sports-Roman handelt, steht die Lovestory von Drew und Anna im Vordergrund. Der Sport selbst wird dabei nur angeschnitten, was meiner Meinung nach völlig ausreichend ist. Auch die Idee, dass Anna und Drew zunächst nur eine lockere Beziehung haben, verleiht der Geschichte eine gewisse Authentizität. Es werden aber auch immer wieder wichtige Themen wie beispielsweise Verlustängste oder Versagensängste in der eigenen Karriere behandelt. Gleichzeitig wird das Thema Selbstfindung angesprochen worden. All diese Themen haben die Geschichte so real gemacht, weil es genau so auch im wahren Leben vorkommen kann.
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Verlauf
Das Buch hat mich sofort total mitgerissen. Nicht nur die Schlagabtausche zwischen Anna und Drew, sondern auch die vielen spicy Szenen zu Beginn haben dem Buch sehr viel Spannung verliehen. Die Beziehung der beiden hat sich meiner Meinung nach genau mit dem richtigen Tempo entwickelt. Dadurch, dass sich alles so langsam, aber doch intensiv aufgebaut hat, hat das Buch nie an Spannung verloren. Man hat zu keiner Zeit das Gefühl gehabt, das die Handlung künstlich in die Länge gezogen worden ist. Auch wenn man sich denken konnte, dass Anna und Drew die Finger nicht voneinander lassen können, ist es meiner Meinung nach nie “zu viel” oder unangenehm überzogen gewesen. Kritikwürdig ist in meinen Augen nur ein Streit zwischen Anna und Drew am Ende des Buchs. Auch wenn ich die Ausgangssituation habe nachvollziehen können, hätte man dieses Problem gut durch ein ruhiges Gespräch lösen können, so dass es an dieser Stelle nicht zwangsläufig zu einem Streit hätte kommen müssen.
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Schreibstil
Da das Buch aus dem Amerikanischen übersetzt worden ist, kann ich zum Schreibstil des Originals nicht viel sagen. Der Schreibstil der deutschen Übersetzung lässt sich jedoch - abgesehen von der derben Sprache an der ein oder anderen Stelle - sehr flüssig und gut lesen. Der Schreibstil hat mich sehr berührt, so dass ich an vielen Stellen habe extrem mitfühlen können. Nicht zuletzt liegt das auch daran, dass ich mich mit den Personen sowie den angesprochenen Themen sehr gut habe identifizieren können.
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Protagonisten
Drew und Anna als Protagonisten habe ich sehr ins Herz geschlossen. Drew ist trotz seines Sportler-Images eine sehr einfühlsam und verständnisvolle Person gewesen. Auch wenn Anna hinsichtlich ihres Aussehens nicht der “Norm” entsprechen mag, liebt Drew sie, wie sie eben ist. Das macht ihn auf jeden Fall sympathisch und somit zu einem supertollen Bookboyfriend! Bei Anna hingegen hat mir ihre schlagfertige Art am besten gefallen. Sie weiß genau, was sie will, und hat auch kein Problem damit, dass anderen Leuten zu sagen. Insgesamt habe ich auch die schlagfertigen Konversationen zwischen Anna und Drew sehr geliebt.
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- Eva Völler
Time School - Auf ewig dein
(381)Aktuelle Rezension von: spozal89Ich kannte die Zeitenzauber-Reihe von Eva Völler zuvor noch nicht und hatte hier und da Probleme in die Geschichte hineinzufinden. Es hat mich Anfangs auch ein wenig an die Rubin-Reihe erinnert. Als ich dann aber weiter gelesen habe, hat es mir immer besser gefallen. Tolle Charaktere, spannende Storygestaltung und wirklich cool, der Mix aus Vergangenheit und Gegenwart. Für Fans von Zeitreisegeschichten genau das Richtige Buch.
- Andreas Gruber
Todesmärchen
(602)Aktuelle Rezension von: RabeaDieses Buch hat mich von der ersten Seite an komplett in seinen Bann gezogen. Der typische Andreas-Gruber-Schreibstil hat mich sofort wieder gepackt – atmosphärisch, fesselnd und unglaublich bildhaft. Die Story ist durchgehend spannend, hat einen klaren roten Faden und überrascht immer wieder mit unerwarteten Wendungen.
Besonders gefallen hat mir, dass die Spannung selbst dann nicht nachlässt, als bereits klar ist, wer der Täter ist. Das schafft nicht jedes Buch. Die brutalen und durchdachten Morde sowie die düstere Atmosphäre passen perfekt zur Geschichte und dürfen für mich in einem guten Thriller einfach nicht fehlen.
Diesmal wird es außerdem sehr persönlich für Maarten S. Sneijder. Auf zwei Zeitebenen erleben wir seinen bisher emotionalsten Fall, wodurch auch die Figuren und ihre Beziehungen noch mehr Tiefe bekommen. Mehr möchte ich dazu gar nicht sagen, um niemandem die Geschichte zu spoilern.
Ich habe die ganze Zeit mitgefiebert, gezittert und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es ist definitiv ein Pageturner, der den Spannungsbogen bis zum Schluss hält. Und dann dieses Ende ... was für ein fieser Cliffhanger! 😱
Für mich entwickelt sich die Reihe mit jedem Band mehr zu einer absoluten Lieblingsreihe. Ich bin schon jetzt gespannt, wie es weitergeht.
- Nicole Böhm
Die Chroniken der Seelenwächter - Band 1: Die Suche beginnt
(380)Aktuelle Rezension von: NinisbuecherchaosDa ich die Autorin sehr schätze, hatte ich hohe Ansprüche an diese Reihe und was soll ich sagen: Toller Schreibstil, gute Sprecherstimmen, interessanter Einstieg in eine neue Welt mit viel Potential. Alles in allem also ein toller Auftakt und ich freue mich auf mehr. Vorallem wie sich die zwischenmenschliche Beziehung der beiden Protagonisten entwickeln wird.
- Miranda Cowley Heller
Der Papierpalast
(323)Aktuelle Rezension von: Pina27Mein holpriger Start mit dem „Papierpalast“
Ich muss ehrlich zugeben: Der Einstieg in dieses Buch fiel mir unglaublich schwer. Zu Beginn prasseln extrem viele Charaktere auf einen ein, und die Geschichte springt zudem zwischen verschiedenen Zeitebenen hin und her. Es war so verwirrend, dass ich das Buch anfangs fast abgebrochen hätte. Nur dank des Buddy-Reads mit tinisbookworld, die mich motiviert hat, bin ich drangeblieben – und mein Gott, bin ich froh darüber! Im Nachhinein möchte ich dem Buch für den zähen Anfang auch keine Punkte abziehen, denn jede einzelne Figur und jede Zeitebene ist für den späteren Verlauf und die enorme Tiefe der Geschichte absolut notwendig.
Schwere Schicksale und tiefe Emotionen
Im Mittelpunkt steht die 50-jährige Eleanor (Elle), die eigentlich ein erfülltes Leben mit ihrer Familie und einem liebenden Ehemann hat. Doch hinter der Fassade verbirgt sich eine Geschichte voller schwerer, weiblicher Schicksale. Die Traumata und Ereignisse, die die Frauen in diesem Buch durchleben müssen, sind teilweise wirklich harte Kost. Beim Lesen hat das unheimlich viel mit mir gemacht – es war ein absolutes Gefühlskarussell aus Wut, Trauer und purem Schock. Obwohl man an einigen Stellen insgeheim schon erahnen konnte, wohin die Reise führt, hat mich die Realität, als es dann passierte, trotzdem tief getroffen. Es ist bewundernswert und berührend zu sehen, wie Elle trotz ihrer Vergangenheit weiterlebt.
Das Ende: Eine Zerrissenheit, die auf den Leser überspringt
Bis zum Schluss habe ich als Leserin selbst mitgelitten und überlegt, welchen Ausgang ich mir für die Geschichte wünsche – und ich konnte mich schlichtweg nicht entscheiden. Beide Wege fühlten sich auf ihre eigene Art schmerzhaft an.
Das Ende selbst entlässt einen mit einem ganz besonderen Gefühl. Es ist einerseits durch eine symbolische Handlung sehr konkret, lässt einen aber andererseits genau mit der Zerrissenheit zurück, die auch die Protagonistin das ganze Buch über in sich getragen hat. Man bleibt nachdenklich und bewegt zurück.
Fazit
Der Papierpalast ist keine leichte Kost, sondern eine tiefgehende, emotionale und komplexe Geschichte, die mich nach den anfänglichen Startschwierigkeiten komplett in ihren Bann gezogen hat. Ein Buch, das wehtut, das aufwühlt und das man so schnell definitiv nicht vergisst. - Philippa Gregory
Die Schwester der Königin
(249)Aktuelle Rezension von: Penelope1EHrlich gesagt, hatte ich mir nicht allzuviel erhofft von diesem historischen Roman - er stand in meinem Regal und wartete darauf, endlich gelesen zu werden.
Aber das Buch hat mich nicht nur von Anfang bis Ende gefesselt, sondern regelrecht geflasht: Das Leben am englisch- königlichen Hof rund um König Henry VIII. Frauen, die wie Schachfiguren eingesetzt werden, ohne eigene Rechte und Wünsche. Sie haben zu tun, was man bzw. die Familie von ihnen verlangt - es sind ja nur Mädchen/Frauen, die strategisch eingesetzt werde.
Die Pläne der Familie der Boleyns gehen eindeutig in eine Richtung: Sie wollen König Henry zum ersehnten Sohn und Thronfolger verhelfen - koste es was es wolle - das stellt sich immer mehr heraus. Sicherlich wird dabei der eine oder andere Titel, das eine oder andere Gut und natürlich eine gehobene Stellung für den einen oder anderen aus der Familie herausspringen- so der Plan. Sollte es gar gelingen, eine der beiden Geschwister auf den Thron zu erheben? Königin Catherine als rechtmäßige Gemahlin und Königin wird dabei zunächst als lästiges Übel hingenommen...
Die Boleyn-Geschwister halten zusammen - oder vielleicht doch nicht ? Spannend zu sehen, wie sich das Geschwister-Trio aus zwei jungen Frauen und einem Bruder im Familienverbund verhält und wer hier das Sagen hat, wer befiehlt, wer führt aus... Oder ist doch alles ganz anders?
Die Geschichte und der Machtkampf um HenryVIII, Krone und Macht nimmt ihren Lauf, die Zeit scheint allen davonzulaufen. Am Hof herrschen üble Zustände - sehr schön wird hier das Mittelalter am Hofe König VIII lebendig. Die zunächst 14-jährige Mary Boleyn erzählt in der ICH-Form von ihren Eindrücken und Erlebnissen am Hofe, von Gehorsam, Verführungskünsten, Liebe, aber auch davon, wie sie nach und nach zu tiefgreifenden Erkenntnissen gelangt, die sie einerseits verzagen lassen, andererseits aber auch Mut geben, ihr Leben zu verändern und in eine Richtung lenken, die zum Wohle ihrer Kinder und ihr selbst gereichen sollen.... ob es gelingt...?
Wie gesagt, ein herrlich spannender und lebendiger Roman vor dem wahren Hintergrund des Schicksals von Henry VIII, dessen offensichtlich größter Wunsch ist, einen männlichen Thronfolger in die Welt zu setzen. Aber auch vor der Tatsache, dass Frauen im 16. Jahrhundert lediglich als Spielbälle dienten, die man beliebig verheiraten, ins Kloster schicken oder verbannen konnte.
Mich hat das Schicksal der Protagonisten absolut gebannt - und mich neugierig auf das weitere Schicksal der "Boleyn-Familie" und der Tudors gemacht, sodass ich auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin Philippy Gregory lesen werden, die dieses Thema behandeln. Flüssig, spannend, ergreifend und fesselnd - absolut top und empfehlenswert ! - Anabelle Stehl
Breakaway
(345)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Breakaway von Anabelle Stehl behandelt ein Thema, das im New-Adult-Genre eher selten so deutlich im Mittelpunkt steht: Gerüchte, öffentliche Verurteilung und die Folgen, wenn Menschen sich vorschnell ein Urteil bilden.
Ich konnte gut nachvollziehen, warum Lia nach Berlin geflüchtet ist. Nach allem, was auf dem Campus passiert ist, wirkte ihre Entscheidung auf mich absolut verständlich. Besonders mochte ich, dass ihre Verletzlichkeit im Vordergrund stand und sie nicht einfach alles weggesteckt hat.
Noah war für mich dagegen ein echter Safe Place. Er hat Lia die Ruhe gegeben, die sie gebraucht hat, und die Beziehung zwischen den beiden hat sich angenehm langsam und richtig süß entwickelt.
Das Verhalten der anderen Studierenden und besonders ihrer ehemaligen Freundinnen fand ich grundsätzlich realistisch. An manchen Stellen war es für meinen Geschmack zwar etwas überzogen, trotzdem konnte ich nachvollziehen, was die Geschichte damit zeigen wollte.
Auch Berlin als Ort für einen Neuanfang hat für mich gut funktioniert und der Geschichte eine schöne Atmosphäre gegeben.
Leider hat mich das Buch insgesamt trotzdem nicht komplett gepackt. Weder Lias Vergangenheit noch Noahs Familiengeschichte konnten mich so fesseln, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Dazu kamen ein paar kleinere Längen, die den Lesefluss etwas gebremst haben.
Der Schreibstil hat mir dagegen wieder gut gefallen – angenehm flüssig und leicht zu lesen. Das Ende fand ich stimmig. Es gab keinen riesigen Cliffhanger, der mich sofort zum nächsten Band gedrängt hätte, aber ich hatte trotzdem das Gefühl, dass die Geschichte gut abgeschlossen wurde.
Insgesamt ein schöner New-Adult-Roman mit wichtigen Themen und sympathischen Figuren, dem für mich aber das gewisse Etwas gefehlt hat.
- Charlotte Link
Einsame Nacht
(195)Aktuelle Rezension von: AJ_WilsonIch mag Thriller-Reihen in denen man mit der Zeit das Gefühl hat, die einzelnen Hauptcharakteren zu kennen. Link gelingt genau dieses meisterhafte Handwerk mit tollen Figuren und nervenzerreissender Spannung. Es ist mein zweiter Thriller von der Autorin und mit Linville in der "Hauptrolle". Spannend ist auch das langsame Aufdröseln der Psyche des Antagonisten. Sehr zu empfehlen, wenn man Suspense und auch winterliche Atmosphäre liebt.
- Arno Strobel
Das Dorf
(424)Aktuelle Rezension von: Lillith54wNormalerweise nehme ich mir viel Zeit für eine Rezension, doch hier lohnt es sich meiner Meinung nach nicht. Der Autor ist bekannt und beliebt, also hatte ich auf spannende Unterhaltung gehofft. Den eher schlichten Schreibstil hätte ich ihm sogar verziehen. Der Anfang des Buches war durchaus packend, und die Beschreibung der Szenerie im titelgebenden Dorf wirkte recht spooky.
Insgesamt also durchaus gelungen.Eine ganze Weile spielt der Autor mit den Nerven seines Protagonisten und der Leser, was durchaus spannend ist. Irgendwann fragt man sich jedoch: Wohin will er eigentlich? Wie will er das auflösen? Bei Fitzek hatte ich ähnliche Erlebnisse, und auch dort war ich am Ende nicht zufrieden.
Es werden noch ein paar überflüssig grausame Szenen eingebaut, nur um den Leser richtig zu schocken.
Und dann?
Die Auflösung wirkte flach und völlig unverständlich – selbst wenn die Ereignisse im Dorf ausführlich erklärt werden.
Das Buch hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich glaube, ich bin zwar ein Fan von Thrillern, aber nicht von sogenannten „Psychothrillern“, bei denen es nur darum geht, den Leser zu schocken, ohne auf Plausibilität zu achten. Spannung kann auch subtil aufgebaut werden, hier jedoch wurde mit der Brechstange gearbeitet.
2*, weil man nur wissen wollte, wie es endet, und deshalb nicht abbrechen mochte. Keine Leseempfehlung von mir!
Strobel ist definitiv nicht mein Autor – dies war mein drittes Buch von ihm, und ich werde nicht mit ihm warm.
- Bernhard Aichner
Interview mit einem Mörder
(134)Aktuelle Rezension von: CalipsoKurze prägnante Sätze in einer eigenwilligen, jedoch witzigen Lyrik. Ein Glücksfall für alle Krimi Liebhaber. Ein Buch was man bis zum Ende durchlesen möchte. Ich mag die Serie um Max Broll dem Totengräber.
- Vi Keeland
Bossman
(332)Aktuelle Rezension von: Kers_Tin4Ein weiteres Buch der Autorin, das sehr gut zu lesen ist und wo ich das Buch nicht mehr weglegen konnte.
Ihre Storys, der Schreibstil und bisher fast alle Protagonisten gefallen mir sehr gut.
Auch in diesem Buch war ich von der ersten Seite an in der Story drin. Außerdem hat das Buch eine sehr angenehme Länge, so dass ich es an einem Tag (am Wochenende geht das 😉) durchgelesen habe.
Die Dialoge von Reese und Chase habe ich sehr gemocht, denn sie waren sehr „erwachsen“. Wenn sie etwas beschäftigt hat, dann haben sie den anderen direkt gefragt und nich lange drum herum geredet.
Mir gefiel auch der Spice Anteil und die Art wie er beschrieben wurde sehr gut. Nur leider war ich etwas enttäuscht, dass ich in einem ihrer Bücher zum ersten Mal wiederholt das Wort „Muschi“ in den Spiceszenen lesen musste. Ich mag diesen Ausdruck leider absolut nicht, zumal es in diesem Buch auch für mich zum Stil der restlichen Konversation passt. Ok es kann natürlich auch an der deutschen Übersetzung liegen, macht es aber trotzdem nicht besser.
Deswegen ist es für mich leider kein 5 Sterne Buch.
- Eva Völler
Auf ewig uns
(153)Aktuelle Rezension von: Mirabellahammer12•Auf Ewig Uns von Eva Völler•
Der Abschluss der Timeschool Reihe und somit nun das endgültige Ende von Annas und Sebastianos Geschichte hat mir mehr als nur Gänsehaut beschert. Ich kann gar nicht beschreiben, was ich nach diesem Ende, das wunderschön und traurig zugleich war, empfinde. Ich will gar nicht, dass es nun endgültig vorbei ist!💙
Anna und Sebastiano und die anderen auf dieser letzten großen Reise zu begleiten war so emotional, intensiv, spannend, gefährlich, süchtig machend, herzzerreißend und nervenaufreibend. Denn diese letzte Abenteuer und die letzte große Gefahr hatten es echt in sich. Es hat mich zerrissen, mitzuerleben, wie sich die Ereignisse aus einem vergangenen Abenteuer wiederholt haben. Die Spannung war umso größer und man hat unendlich viel mitgefiebert.
Außerdem waren Anna, Sebastiano, Ole, Fatima, Walter, Jerry, Chester und Barnaby wieder ein großartiges Team. Keine Frage, José hat unendlich schmerzhaft gefehlt, aber ich fand, sie haben es auch so großartig gemeistert, auch wenn Fitzjohn es ihnen nicht leicht gemacht hat, schon gar nicht für Sebastiano und Anna. Ich habe echt mit Anna gefühlt. Es hat mir das Herz gebrochen, dass sie wieder so um Sebastiano kämpfen musste. Aber sie hat sich so tapfer geschlagen und die anderen haben sie bedingungslos unterstützt. Es war so berührend zu sehen, wie wichtig sie den anderen ist. Sie haben Anna beschützt und ihr geholfen. Ich liebe diese Freundschaft zwischen ihnen sehr.
Der Handlungsverlauf war wirklich ein stetiges Auf und Ab. Ich habe mitgefiebert und jede Sekunde Angst gehabt. Man wusste gar nicht, wo man zuerst hinschauen sollte. Fitzjohn und andere große Gegner haben es Anna und Sebastiano nicht leicht gemacht. Dieses Spiel war noch hinterhältiger und gefährlicher als in den anderen Bänden. Allein die Ereignisse am Anfang waren schon schrecklich, als der wohl schönste Tag für Anna und Sebastiano zum schlimmsten wurde. Es ging alles so schnell und bis zum Ende konnte ich nicht fassen, was daraus geworden ist. Zu wissen, dass es nun endgültig vorbei ist, tut weh und gleichzeitig freue ich mich, dass Anna und Sebastiano ihr Happy End bekommen haben. Nach all dem Leid und der Gefahr haben sie sich ein ruhiges Leben mit ihrer Tochter und ihren Freunden so sehr verdient!
Fazit: abschließend gebe ich dem dritten Band der Timeschoolreihe und dem Ende von Annas und Sebastianos Geschichte definitiv 5+ von 5 Sternen. Es war einfach ein wunderschönes Ende mit so vielen Emotionen. Anna und Sebastiano werden für immer in meinem Herzen bleiben!
- Nicole Böhm
Die Chroniken der Seelenwächter - Band 3: Schatten der Vergangenheit
(211)Aktuelle Rezension von: NinisbuecherchaosObwohl die Bücher der Reihe sehr kurz sind, fehlt es mir tatsächlich an nichts. Der Spannungsbogen ist gut, die Charaktere sind glaubhaft. Der Schreibstil ist super angenehm und die Sprecherstimmen passen auch gut. Der Cliffhanger von Band 2 wurde lückenlos in Band 3 aufgegriffen und ich vermute das Band 4 auch direkt weiter geht, wo Band 2 endete.























