Bücher mit dem Tag "anstalt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "anstalt" gekennzeichnet haben.

139 Bücher

  1. Cover des Buches Ich fürchte mich nicht (ISBN: 9783442478491)
    Tahereh H. Mafi

    Ich fürchte mich nicht

     (1.486)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich bin echt überrascht.

    Ich habe schon ein paar mal überlegt gehabt, dieses Buch zu lesen, allerdings hat mich der Klappentext nie richtig überzeugen können, weswegen es so lange gedauert, dass ich dem Hype nachgegangen bin. Und auch, als ich dann angefangen habe zu lesen, wusste ich nicht so genau, ob die Geschichte mir gefallen wird und wo sie hinführt.

    Aber spätestens nach den ersten 5 Kapiteln war ich drin, und wollte die ganze Zeit über weiter lesen, einfach um immer mehr zu erfahren.

    Vergleichsweise mit der zweiten Hälfte, war die erste Hälfte nicht ganz so gut, aber dennoch in keinster Weise schlecht.

    Auch der Schreibstil war besonders. Ich finde, dass dieser teilweise sogar ein wenig poetisch war, was irgendwie ganz neu für mich war, aber mir sehr gut gefallen hat.

    Ich bin aufjeden Fall schon gespannt auf den 2 Teil und möchte am liebsten gleich weiter lesen. 

  2. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783426633090)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

     (3.627)
    Aktuelle Rezension von: Susann82

    Ich finde dieses Buch total spannend bis zur letzten Seite an. Kann es nur weiter empfehle, es lohnt sich wirklich. 

  3. Cover des Buches Der Seelenbrecher (ISBN: 9783426637920)
    Sebastian Fitzek

    Der Seelenbrecher

     (3.231)
    Aktuelle Rezension von: Natalie_Lohner

    Ich bin begeistert von dem Buch, wie von jedem anderen von meinem Lieblingsautor.

    Dieses Buch von Sebastian Fitzek lädt zum rätseln ein. Wer ist der Seelenbrecher? Aus welchen Gründen tut er das? Was hat es mit den Rätseln auf sich? Was hat der Protagonist Caspar damit zu tun? Ich habe mich selber auch des öfteren gefragt ob das wirklich funktioniert was der Seelenbrecher treibt. 

    Ein gelungenes Ende wie mans gewöhnt ist. Ich war sehr überrascht und hatte überhaupt nicht mit diesem Ende gerechnet. Mein einziger Kritikpunkt sind die Kapitel. Von Sebastian Fitzek ist man eigentlich kurze Kapitel gewöhnt, dass ist hier nicht der Fall. Ich denke das wäre bei dieser Story auch nicht wirklich möglich gewesen. 

  4. Cover des Buches Der Insasse (ISBN: 9783426519448)
    Sebastian Fitzek

    Der Insasse

     (1.290)
    Aktuelle Rezension von: Lika5012

    Als der kleine Max spurlos verschwindet und zeitgleich der Kindermörder Tramnitz in der Psychiatrie eingewiesen wird, beschließt Till sich in die Klinik einzuschleusen um herauszufinden was mit dessen Sohn passiert ist.

    Das Cover erinnert schon an eine Anstalt ohne zu überladen zu wirken.
    Da dies mein erster Thriller von Fitzek war, kann ich leider noch keine Vergleiche zu seinen übrigen Werken ziehen, jedoch fand ich seinen Schreibstil in ‚der Insasse‘ recht flüssig und zum weiterlesen animierend.

    Die Handlung an sich war zwar spannend und man wollte natürlich auch herausfinden, was da vor sich ging und was mit Max passiert ist, allerdings fand ich, dass die Szenen, die von vielen als sehr brutal empfunden wurden, noch brutaler hätten beschrieben werden können (oder ich habe eine andere Schmerzgrenze?).

    Ich denke ich werde noch das ein oder andere Werk von Fitzek lesen, da mir der Inhalt dennoch gut gefallen hat und man immer ebenfalls am grübeln war. Ich zumindest wusste in diesem Thriller manchmal nicht, was wahr ist und wem man wirklich trauen kann.


  5. Cover des Buches Die Spiegelreisende - Im Sturm der Echos (ISBN: 9783458178583)
    Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende - Im Sturm der Echos

     (210)
    Aktuelle Rezension von: Adrian00021

    Ganze Archen beginnen einzustürzen, die Geneaologen tun viel Druck auf Thorn ausüben, sodass er sich und Ophelia in Gefahr bringt. Doch so stur wie Ophelia ist, kann er sie nicht davon abhalten ihr zu folgen. Kann Ophelia Thorn beschützen? Kann Thorn Ophelia beschützen?


    Der letzte Band der Spiegelreisenden-Saga ist genauso gefühlsvoll und emotional wie die anderen. Absolut zu empfehlen!

  6. Cover des Buches Die letzte Spur (ISBN: 9783442383719)
    Charlotte Link

    Die letzte Spur

     (1.129)
    Aktuelle Rezension von: SCKeidner

    Elaine Dawson verschwindet auf dem Weg zur Hochzeitsfeier einer alten Freundin, Rosanna. Jahre später macht sich Rosanna daran, herauszufinden, was mit Elaine passiert ist. Zeitgleich wird eine junge Frau bestialisch ermordet ...

    Ich mag Charlotte Links Bücher sehr, habe mich aber mit diesem etwas schwergetan. Die Sprache ist wie gewohnt gut und die Geschichte spannend aufgebaut, mit vielen überraschenden Wendungen. 

    Leider gibt es zwei Punkte, die mich im Laufe des Lesens immer mehr gestört haben. 

    Einmal gibt es einige Nebengeschichten, die mit der eigentlichen Handlung wenig zu tun haben, wie z.B. Robs Besuch bei seiner leiblichen Mutter. Ab und zu hatte ich das Gefühl, die Autorin verlor sich ein wenig in diesen Nebengeschichten, was wiederum zu einigen Längen führt, durch die man sich als Leser kämpfen muss.

    Und dann die Figuren, an denen mich zwei Punkte stören. 

    In diesem Buch beschlich mich das Gefühl, dass es für die auftauchenden Figuren nur einen "richtigen" Lebensentwurf gibt, nämlich eine Familie zu haben. Jeder, der keine Familie hat, ist daher per Definition unglücklich - der eine kommt darauf, dass er es in den höheren Dreißigern noch nicht geschafft hat, eine Familie zu gründen und ist dementsprechend deprimiert; der nächste hat nach der Scheidung den Kontakt mit Ex und Sohn verloren und ist dementsprechend deprimiert; wieder einer hat seine Frau verloren, ist einsam und dementsprechend deprimiert, etc pp Die Figuren kommen so relativ eindimensional rüber. Es würde sie und ihre Interaktionen spannender machen, wenn man ihnen erlaubte, auch mit anderen Lebensumständen glücklich zu sein. 

    Was bei den Figuren ebenfalls stört, sind die zum Teil nicht nachvollziehbaren Handlungen, die die Geschichte unnötig in die Länge ziehen - ganz besonders wird dies deutlich an Rosannas und Marks Entscheidung, an einem bestimmten Punkt nicht die Polizei zu informieren (was an dem Punkt jeder halbwegs vernünftige Mensch getan hätte). 

    Für die "unnötigen" Nebengeschichten und die Figuren ziehe ich je einen Stern ab und vergebe 3 Sterne.

  7. Cover des Buches Winter People - Wer die Toten weckt (ISBN: 9783548286099)
    Jennifer McMahon

    Winter People - Wer die Toten weckt

     (224)
    Aktuelle Rezension von: wambamm

    Ich liebe mystisches Zeug und Spukgschichten fast so sehr wie ich Pizza liebe. Also sehr. Wirklich sehr. Okay. Mit “Winter People” von Jennifer McMahon habe ich nach langer Zeit wieder einen solchen Thriller gelesen, der mich bis zum Schluss mit jeder Seite fühlen ließ. Ein Buch, das mich bis zum Ende festhielt. Ich habe gebangt, war neugierig, habe Erleichterung verspürt. Nahezu jeder Charakter und die Umgebung haben mich für sich vereinnahmt. Die vielen Tagebucheinträge sind nicht nur die Erzählungen von früher, sondern so geschrieben, dass sie einen noch tiefer in die Story hineinziehen und lässt einen als ein Teil der alten Geschichte fühlen. Das Buch erzählt von zwei verschiedenen Zeiten, enger miteinander verknüpft als es zuerst den Anschein macht. Meist bin ich misstrauisch, wenn in Büchern des Öfteren Zeitsprünge passieren, aber hier mochte ich beide Zeiten, beide Geschichten so gern, dass ich auf jeden Sprung gespannt war. Die Atmosphäre war so schön, dass ich diese Welt am liebsten nicht verlassen hätte. Nur zu manchen Ereignissen hätte ich mir gewünscht mehr Informationen zu haben.
    Für mich der beste Thriller, den ich dieses Jahr gelesen habe.

    Persönliche Leseempfehlung für jene, die sich in längst vergangenen Geschichten wohlfühlen und dabei weder Spannung noch Horror missen wollen.

  8. Cover des Buches Snow (ISBN: 9783522202374)
    Danielle Paige

    Snow

     (186)
    Aktuelle Rezension von: susi96

    Das Buch „Snow“ von Danielle Paige ist der Auftakt einer Reihe. Es gibt noch zwei Novellen, die jedoch nicht ins Deutsche übersetzt worden sind.


    „Snow“ erzählt eine schöne Geschichte von Freundschaft, Liebe und Vertrauen. Doch auch ernste oder traurige Themen wie Verrat, Intrigen und schwierige Lebensumstände werden behandelt.

    Ich muss zugeben, dass ich mich anfangs nicht so gut in die Geschichte rein finden konnte. Dies könnte daran gelegen haben, das es mir schwer fiel mich mit dem Hauptprotagonist Snow zu identifizieren. Sie wuchs den Großteil ihrer Kindheit in einer Psychiatrie/Anstalt auf und viele Lebenserfahrungen und Verhaltensweisen, die man im normalen Leben sammelt, fehlen ihr. Das erschwert es dem Leser natürlich sich in den Hauptcharakter hineinzuversetzen.

    Dennoch ist Snow mit ihrer dann auftretenden neuen Situation in „Freiheit“ erstaunlich souverän und stark. Sie zeigt Eigenständigkeit, die man ihr eigentlich nicht zugetraut hätte. Trotzdem ist sie manchmal etwas naiv und gutgläubig und tut, was ihr gesagt wird, ohne es großartig zu hinterfragen.


    Die Geschichte wurde mit der Zeit dann doch noch spannender, sodass es schließlich zu einem Punkt kam, an dem man das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte.

    Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und lässt sich flüssig lesen. Sie beschreibt Gefühle und Emotionen sehr ansprechend, wodurch die etwas unkonventionelle Beziehung zwischen Snow und ihrer großen Liebe aus der Anstalt, Gabe, nachvollziehbar wird. Dennoch finde ich gut, das Snow im Laufe des Buches auch andere Jungen kennenlernt, da mir die Beziehung zu Gabe etwas aus der Not ihrer Lebensumstände bzw. aus Mangel an anderen Kandidaten entstanden scheint.

    Die anderen Charaktere sind für den Leser ebenfalls greifbar, durch die Vielzahl und da keiner im besonderen Maße hervorsticht, möchte ich jetzt aber nicht allzu viel dazu sagen. Da muss man das Buch schon selber lesen. :)

    Auch Räumlichkeiten und die Schneewelt hat die Autorin deutlich beschrieben, weshalb man sie vor seinem inneren Auge zum Leben erwecken konnte.


    Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet, was bei mir sofort das Verlangen weckte, das Buch zu lesen.

    Mit dem Cover und der Geschichte erschien es mir durch die Schneewelt und die beiden Freunde Kai und Gerda, sowie dem bösen Schneekönig eine Anlehnung an das Märchen der Schneekönigin zu sein, wodurch es sich bei dem Buch um eine Märchenadaption handeln würde.


    Ich gebe der Geschichte 4 Sterne, da es mich im hinteren Teil noch richtig fesseln und begeistern konnte, es sehr spannend wurde und auch einige unvorhersehbare Wendungen folgten. Zuerst wirkte es recht vorhersehbar, aber die sehr überraschenden Plot Twists belehrten mich eines besseren, was ich sehr zu schätzen wusste. Von mir gibt es eine klare Empfehlung für das Buch, wobei ich anderen Lesern anrate, dem Buch etwas Zeit zu lassen, sich zu entfalten und es nicht vorzeitig abzubrechen, wenn es einem nicht direkt gefällt. 

  9. Cover des Buches Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte (ISBN: 9783596195374)
    Rachel Joyce

    Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte

     (319)
    Aktuelle Rezension von: uli123

    Die Geschichte spielt in England abwechselnd auf zwei Zeitebenen – 1972 und in der Gegenwart.

    Die elfjährigen Jungen Byron und James aus der upper class sind Schulfreunde. James ist etwas exzentrisch. Doch Byron schaut zu ihm auf und hält ihn für den klügsten Jungen. Als James Byron erzählt, in der Zeitung gelesen zu haben, dass der Zeit zwei Sekunden hinzugefügt werden sollen, beunruhigt das Byron zutiefst. Ein Ereignis, für das nach Byrons Ansicht gerade diese beiden Sekunden verantwortlich sind, lässt sein bis dahin so perfektes Leben völlig aus den Fugen geraten. Dabei ist das Ereignis selbst gar nicht so katastrophal, sondern nur Byrons Wahrnehmung von ihm sowie wie er und James mit einem akribisch ausgearbeiteten Plan und seine Mutter damit umgehen. Das ist die eigentliche Crux dieser tragischen und ergreifenden Geschichte.

    Der Mittfünfziger Jim ist ein früherer langjähriger Patient einer psychiatrischen Anstalt. Er ist besessen von täglichen Ritualen, ohne deren Einhaltung er sich nicht sicher fühlt. Trotz seiner Unbeholfenheit schließt er allmählich Freundschaft mit seinen Kollegen in dem Café, in dem er arbeitet.

    Beide Geschichten verbinden sich gekonnt am Ende zu einer Einheit. Die Romanfiguren werden so dargestellt, dass man einfach nur Sympathie mit ihnen und Verständnis für sie haben muss: die sich so unzulänglich fühlende Mutter; Byrons Bedürfnis, seine geliebte Mutter zu schützen; Jims Versuche, normal zu sein. Psychische Erkrankungen wie Depressionen und Zwangsneurosen werden mit Humor dargestellt. Auch atmosphärisch gibt es Besonderheiten, die auf die beinahe schon prosaisch wirkende Erzählweise zurückgehen – der vergangene Sommer und der gegenwärtige Winter sind fast spürbar.

    Ein Buch, das zu lesen ich nur empfehlen kann.

  10. Cover des Buches Ich. Darf. Nicht. Schlafen. (ISBN: 9783596512881)
    S.J. Watson

    Ich. Darf. Nicht. Schlafen.

     (1.619)
    Aktuelle Rezension von: nicekingandqueen

    Das Buch habe ich vor einiger Zeit gelesen und es ist mir noch heute so in Erinnerung geblieben, als hätte ich es erst gestern gelesen. 

    Inhaltlich geht es um eine Frau, die jeden Morgen aufwacht und sich an nichts erinnert und daher ein Tagebuch schreibt, um sich jeden Morgen zu erinnern, wer sie eigentlich ist...

    Wer auf spektakuläre, innovative Thriller steht, dem ist das Buch von mir wärmstens zu empfehlen. Mal sehen, ob ihr euch danach noch traut neben eurem Partner zu schlafen. Hahaha

  11. Cover des Buches Artikel 5 (ISBN: 9783492702867)
    Kristen Simmons

    Artikel 5

     (385)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Es gab nichts mehr zu sagen, während sie meine Mutter in den Van verfrachteten. Und als sie im Inneren verschwand, spürte ich, wie etwas in mir zerriss, etwas freigesetzt wurde, das sich anfühlte wie Säure in meiner Brust.*


    Nach einem Krieg, der die Bevölkerung der USA in kleine Restgruppen zersplittert hat, herrschen konservative Christen. Nach ihren Moralstatuten hat die Bevölkerung zu leben. Zu diesen zählt auch Artikel 5 „Als vollwertiger Staatsbürger wird nur anerkannt, wer als Kind eines verheirateten Paares auf die Welt kommt“. Ember, die alleine mit ihrer Mutter lebt, hat nun die Konsequenzen zu tragen. Ihre Mutter wird festgenommen wegen unmoralischem Verhaltens und sie selbst soll in eine Resozialisierungsanstalt kommen. Umso bitterer ist für sie, dass es ausgerechnet der Nachbarsjunge Chase ist, der bei ihrer Verhaftung dabei ist – ausgerechnet der junge Mann, dem ihr Herz gehört. Aber Ember will nicht aufgeben und schwört sich, ihre Mutter zurückzubekommen.



    Gleich von Beginn an wird klar, dass die neue Gesellschaft so einiges zu verbergen hat. Allerdings wurde Ember bisher nicht mit den schlimmen Seiten der Regierung konfrontiert. Regelmäßige Überwachung und Bestrafung ist sie gewohnt. Nun aber ist sie der Willkür ihrer Bewacher ausgeliefert und realisiert zum ersten Mal, was Gewalt wirklich bedeutet. Nun geht es auch um ihr Leben. Obwohl sie die Hoffnung nicht aufgibt, scheint die Situation erst einmal aussichtslos. Erst als Chase wieder in ihr Leben tritt, wird nicht nur dieses, sondern auch ihre Gefühle ordentlich durcheinander gerüttelt.


    Durch ihre Erinnerungen an die alten Zeiten mit Chase und die Verwirrung, die er in ihr stiftet bekommt die Geschichte einen ordentlichen Touch Romantik. Allerdings bleibt der Großteil davon eine typische dystopische Geschichte, in der sich eine Jugendliche gegen das System auflehnt – hier bezieht sich dies zwar auf eine unfreiwillige Rebellion und eine Flucht. Nichtsdestotrotz hatte die Handlung bekannte Züge. Interessant fand ich allerdings den Fanatismus, auf dem die neue Gesellschaft basiert. In Zeiten, in denen vor dem Islam gewarnt wird, empfinde ich es einen guten Gedankenanstoß, dass jegliche Religion bei zu starkem Eifer zu einem totalitären Regime führen kann, das für Unterdrückung sorgt.


    Nach einem ersten guten Eindruck – der sich auf die Idee der neuen Gesellschaft bezog – und einem Mitleiden bei all den neuen, gewalttätigen Erfahrungen, die Ember machen muss, brachte mich Chases Auftauchen und die Flucht etwas aus der Geschichte. Plötzlich fiel es mir nicht mehr so leicht mit Ember mitzufühlen und ich empfand einige Stellen als in die Länge gezogen. Erst als mehr darauf eingegangen wird, wie sehr die Vergangenheit, der Krieg aber besonders die neuen Machthaber die Menschen verändern, konnte ich der Geschichte wieder mehr Interesse entgegenbringen. Dann wurde auch die Handlung wieder gefahrvoller und ich konnte endlich wieder in die Geschichte eintauchen.


    Fazit: Eine Dystopie, bei der ich etwas gebraucht habe, bis ich vollständig in die Geschichte tauchen konnte. Dann aber war sie sehr spannend.

  12. Cover des Buches Verstummt (ISBN: 9783442372218)
    Karin Slaughter

    Verstummt

     (694)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Ich habe schon ein paar Bücher der Autorin  gelesen und bin überrascht: Das ist mit Abstand das schlechteste Buch, dass ich von ihr gelesen habe!


    Will Trent scheint ein außergewöhnlicher Ermittler zu sein - jedoch ist sein Charakter viel zu schwach aufgebaut. Irgendwie wirkte er als dargestellte "Figur" und nicht wie ein richtiger Ermittler. Auch der ganze Kram um Angie war dann doch zu viel.

    Die Morde waren sicherlich grausam. Allerdings hat dann doch eine durchgehende Spannung gefehlt.

    Auch der Schreibstil konnte mich nicht so ganz begeistern. Es kam zu keinem guten, anhaltenden Lesefluss für mich.  Mich haben die orbzöne Begriffe gestört und es war zu wenig Arbeit am Fall. Es hat mich dann einfach nicht mehr gepackt und irgendwann habe ich das Buch abgebrochen. Schade!

  13. Cover des Buches Mein böses Herz (ISBN: 9783570308912)
    Wulf Dorn

    Mein böses Herz

     (454)
    Aktuelle Rezension von: Sofie21

    Ich finde das Buch wirklich gelungen. Das Ende ist auf jeden Fall überraschen! Der Autor beschreibt alles sehr gut. Ich konnte die Reaktionen und Handlungen der Personen gut nachvollziehen. Doro wird für verrückt gehalten und sie versteht einfach nicht warum ihr niemand glaubt. Ich verstehe das sie das nicht schön findet. Selbst als ihre Mutter nicht mehr an sie glaubt, gibt sie nicht auf. Die Rückblicke und Erinnerungen finde ich toll. Insgesamt finde ich es wirklich gelungen. Ein schönes Buch und nur zu empfehlen.

  14. Cover des Buches Das Schweigen der Lämmer (ISBN: 9783453432086)
    Thomas Harris

    Das Schweigen der Lämmer

     (861)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Das Buch ist ein absoluter Klassiker, der in keinem Haushalt fehlen darf.  Immer wieder spannend 

  15. Cover des Buches Kalte Stille (ISBN: 9783453434035)
    Wulf Dorn

    Kalte Stille

     (354)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Cover: Ein „klassisches“ Thriller-Cover in Schwarz-Weiß-Tönen. Einzelne Elemente passen gut zur Story, finde ich gelungen.

     

    Klappentext: Eine Tonbandaufzeichnung, die in abrupter Stille endet – unerträglicher Stille. Mehr ist Jan Forstner von seinem kleinen Bruder nicht geblieben. Vor dreiundzwanzig Jahren ist Sven spurlos verschwunden. In derselben Nacht verunglückte auch sein Vater unter rätselhaften Umständen. Beide Fälle konnten nie aufgeklärt werden. Als Jan gezwungen ist, an den Ort seiner Kindheit zurückzukehren, holt ihn die Vergangenheit wieder ein. Ein mysteriöser Selbstmord führt ihn zu einem schrecklichen Geheimnis.

     

    Meinung: Der Schreibstil des Autors hat mir gleich zu Beginn gefallen. Die Geschichte liest sich sehr flüssig und ich war sofort gefangen. Man wird anfangs schon mit mehreren Todesfällen konfrontiert und alle sollten aufgeklärt werden. Ich wollte unbedingt wissen, wer warum dahinter steckt.

    Der Hauptprotagonist Jan war mir schon sympathisch, aber so ganz konnte mich sein Charakter nicht überzeugen. So erging es mir auch mit allen anderen Darstellern. Jeder hatte zwar seine Rolle, aber hundertprozentig authentisch waren sie nicht. Ganz furchtbar fand ich Carla.

    Die Spannung nimmt etwa bei der Hälfte des Buches ab. Zwar geschehen immer mehr merkwürdige „Zufälle“, doch mir persönlich wurde das alles zu viel. Den ein oder anderen Toten hätte man auch streichen können – trotzdem hätte das Ganze aufgeklärt werden können. Das Hauptaugenmerk lag plötzlich nicht mehr auf Jans Vergangenheit, sondern auf anderen Personen. Das war mir zu viel Wirrwarr.

    Das Ende wirkte ein bisschen konstruiert, aber das darf es in einem Thriller auch sein. Ich hätte mir zwar eine glaubwürdigere Auflösung gewünscht, da sie doch ein bisschen an den Haaren herbeigezogen war, aber enttäuscht wurde ich auch nicht. Sie war okay.

    „Kalte Stille“ von Wulf Dorn begann sehr spannend, verlor sich ab der Mitte des Buches leider in zu vielen Nebensträngen, die nur bedingt zur Auflösung beigetragen haben. Dennoch fühlte ich mich gut unterhalten und vergebe 3,5 von 5 Sternen.

  16. Cover des Buches Verdammnis (ISBN: 9783453438217)
    Stieg Larsson

    Verdammnis

     (2.531)
    Aktuelle Rezension von: SonjaDeborahEisele

    Gute Geschichte!

  17. Cover des Buches Die Sünde der Engel (ISBN: 9783442372911)
    Charlotte Link

    Die Sünde der Engel

     (424)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Maximilian ist in einer Klinik. Es wird oft angedeutet, dass er was gemacht hat, warum er dort ist, aber nie genau gesagt, was. Er soll bald entlassen werden, aber vor allem sein Vater möchte ihn nicht zuhause habe. Seine Mutter und sein Bruder schon. Es wird oft erzählt, wie nah die Zwillinge sich stehen. 

    Mario hat eine Freundin, Tina,  und will mit ihr nach Frankreich in ein Ferienhäuschen Urlaub machen. Aber irgendein Problem scheint es zwischen den beiden zu geben, Tinas Freundin Dana findet Mario auch merkwürdig.  

    Erzählt wird aus vielen verschiedenen Perspektiven. So gelangt man an viel Hintergrundwissen der einzelnen Beziehungen. Mir sind ein paar Figuren sehr ans Herz gewachsen, eine Entwicklung fand ich sehr berührend. Janet ist eine Wegläuferin, ich war manches Mal echt erstaunt, wie sie so viel ausblenden konnte. 

    Das Buch spielt in den 90ern, da fand ich es auch sehr lustig, da es kein Handy oder Internet gab, dass man einfach nicht wusste, wo jemand ist, wenn man ihn nicht irgendwie telefonisch erreichen konnte. 

    Gegliedert ist das Buch nach Datum, so ist manchmal ein "Kapitel" auch 60 Seiten lang. Jedoch gibt es viele Absätze innerhalb eines "Kapitels", immer wenn die Perspektive wechselt. Es gibt teilweise in einer Perspektive einen Cliffhanger, der erst irgendwann später aufgelöst wird. 


    Fazit:

    Dieses Buch war mein erstes Buch von Charlotte Link. Dies ist nun bestimmt 15 Jahre her (wenn nicht länger :)). Mir hat damals vor allem der Twist am Ende sehr gefallen. Das war auch das einzige, an das ich mich bis heute erinnern konnte. So habe ich natürlich einige Dinge im Buch schon anders interpretiert, weil ich wusste, was noch passiert. Es hat mir genauso gut gefallen wie damals. 


  18. Cover des Buches Die Glasglocke (ISBN: 9783518423653)
    Sylvia Plath

    Die Glasglocke

     (347)
    Aktuelle Rezension von: katzenminze

    Für Esther Greenwood könnte es eigentlich nicht besser laufen. Sie hat ein Stipendium fürs College bekommen und zusätzlich einen Aufenthalt im mondänen New York inklusive begehrter Praktikantenstelle als Journalistin gewonnen. Esther träumt von einer Karriere als Dichterin oder Journalistin und vom ersten Sex. All das scheint in greifbarer Nähe aber immer mehr kommen ihr Zweifel ins Gehege. Will sie wirklich Dichterin werden? Oder lieber Sprachen lernen? Europa bereisen? Oder doch einen Mann und Kinder? – Was sie bisher immer kategorisch angelehnt hat. Jeder neue Traum scheint einen alten platzen zu lassen und plötzlich sieht Esther sich nicht mehr in der Lage so grundlegende Dinge zu tun, wie ihren Koffer zu packen, zu lesen oder zu duschen.

    Ich wußte, dass ich Mrs. Guinea dankbar sein mußte, und trotzdem empfand ich nichts. Hätte sie mir eine Fahrkarte nach Europa oder eine Kreuzfahrt rund um die Welt geschenkt, so hätte sich für mich nicht das geringste verändert, denn egal, wo ich saß – ob auf dem Deck eines Schiffes oder in einem Straßencafé in Paris oder Bangkok -, immer saß ich unter der gleichen Glasglocke in meinem eigenen sauren Dunst.
    Seite 200

    Silvia Plaths Roman wird im Laufe der Geschichte immer düsterer. Auch wenn es eher leicht und durchaus witzig begann ist davon bald nicht mehr viel übrig. Esther ist gefangen in ihrer Depression, kennt sich selbst nicht mehr und kreist gedanklich ständig um Selbstmord. Nach außen hin versucht sie die Fassade der selbstbewussten, engagierten Studentin aufrecht zu erhalten, was ihr immer weniger gelingt.

    Im Bezug auf die Depression ist der Roman äußerst gelungen. Plath wusste nur zu gut, worüber sie schreibt. Abgesehen davon, war mir der Aufbau teilweise etwas zu wirr. Esther gerät in manch seltsame Situation, die dann meines Erachtens einfach nicht richtig aufgelöst wird. Mehr als einmal hing ich etwas in der Luft und habe mich gefragt was denn nun genau los war. Auch, dass mehrfach das N-Wort zusammen mit rassistischen Figurenzeichnungen fällt hat mir nicht gefallen. Gegen die Figurenzeichnung kann man nun nichts tun aber in der 2020er Auflage hätte man zumindest das N-Wort entschärfen können. Dafür haben mir die Gedanken über die Doppelmoral im Bezug auf Mann und Frau, über Ehe und Sex ziemlich gut gefallen. Esthers Verzweiflung angesichts diverser Ungerechtigkeiten konnte ich allzu gut verstehen.

    Und ich wußte, trotz aller Rosen und Küsse und Essen im Restaurant, mit denen der Mann die Frau überschüttete, bevor er sie heiratete, war er insgeheim darauf aus, daß sie sich nach der Hochzeit unter seinen Füßen flach machte wie Mrs. Willards Küchenmatte.
    Seite 94

    Insgesamt war die Glasglocke für mich ein Buch mit Höhen und Tiefen. Es war teils sehr düster, manchmal aber auch erstaunlich witzig. Die größten Probleme hatte ich mit dem Aufbau, dafür gab es viele interessante Gedanken und auch wenn ich Esther oft nicht verstanden habe, war sie eine lebendige Figur, der ich gerne gefolgt bin. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich mir aber mehr von diesem Roman versprochen.

  19. Cover des Buches Die Physiker (ISBN: 9783257208375)
    Friedrich Dürrenmatt

    Die Physiker

     (3.765)
    Aktuelle Rezension von: Bemyberlinbaby

    Das Buch "Die Physiker" hat mich direkt mitgerissen. Die verworrene Handlung mit all ihren abstrusen Wendungen, wie auch die unterhaltsamen Charaktere machen dieses Drama unverwechselbar. Mit Charme, einigen Schmunzlern und dem gewissen Etwas steckt viel Leben auf wenigen Seiten. Ein Klassiker den jeder gelesen haben sollte!

  20. Cover des Buches Der Fluch von Pendle Hill (ISBN: 9783442485062)
    Oscar Muriel

    Der Fluch von Pendle Hill

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Diana42

    Der Fluch von Pendle Hill: Ein Fall für Frey und McGray 2

    Kurzbeschreibung

    Neujahr 1889. In Edinburghs berüchtigter Irrenanstalt ermordet ein gefährlicher Psychopath eine Krankenschwester. Kurz bevor ihm die Flucht gelingt, unterhält er sich mit einer jungen Patientin, die seit Jahren kein Wort gesprochen hat. Wieso hat sie ihr Schweigen gebrochen? Sind die Gerüchte von schwarzer Magie wahr, die in den Fluren der Anstalt kursieren? Inspector McGray geht der Fall sehr nahe, denn die junge Frau ist seine Schwester. Zusammen mit seinem Partner Ian Frey verfolgt er den Mörder durch das ganze Königreich – bis zum Pendle Hill, Sitz der gefürchteten Hexen von Lancashire, wo die beiden genialen Ermittler einem furchtbaren Geheimnis auf die Spur kommen …


    Diesmal geht es wesentlich düsterer zu! Die beiden unterschiedlichen Ermittler jagen Hexen von London bis nach Edinburgh..oder sind die beiden die gejagten? Ich finde die Charaktere von Mc Grey, dem skurrilen Schotten, der an übersinnliches glaubt, grob und düster rüber kommt und Ion Frey, dem noblen Londoner Inspector, der derart pragmatisch und realistisch ermittelt, klasse. In dem Band wird ihre Zusammenarbeit auf eine harte Probe gestellt, wobei man immer wieder feststellt, dass sich beide Ermittler doch sehr mögen. Die Hexen Geschichte um Pendle Hill beruht auf wahren Begebenheiten und der Autor hat die historischen Ereignisse schön mit der Krimi Komponente verknüpft. 

    Ein gelungener historischer Krimi mit Fantasy Touch der in Schottland spielt. Die Bände sind keine Geschichten für zwischendurch, da der Autor viel auf Dialoge setzt und viele Neben Charaktere auftreten. 

    Für mich eine klare Leseempfehlung! 

    5 Sterne 🌟

  21. Cover des Buches Geschöpf der Finsternis (ISBN: 9783802581328)
    Lara Adrian

    Geschöpf der Finsternis

     (887)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Der 3. Teil der Midnight Breed Reihe schließt in der Handlung nahtlos an den 2. Band an. Diesmal geht es um Vampir Tegan und Elise, die erst vor Kurzem ihren Sohn Camden dank der von Marek in Umlauf gebrachten Drogen verloren hat. Nun verwendet sie ihre ganze Kraft darauf gegen Mareks Handlanger vorzugehen. Aber es ist Tegan der ihr das Leben rettet, als sie in einen Hinterhalt gerät.

    Nachdem der Vorgänger mich fast zum weglegen der Reihe gebracht hat, macht dieser Teil vieles wieder gut. Nicht nur die beiden Hauptprotagonisten überzeugen mit einer emotionalen und fesselnden Entwicklung ihrer Beziehung, sondern auch die Story bekommt neue Fahrt und wird spannender. 

    Positiv empfand ich auch diesmal  die Einführung neuer Figuren, Nebenrollen, die tiefer beleuchtet wurden und auch mehr Einblicke in die Entwicklungsgeschichte der Vampire und die Hintergründe von Marek und Seinesgleichen.
    Einzig der doch plötzlich recht knappe Schluss, war mir fast ein wenig zu einfach, berücksichtigt man die Kraft und Stärke, die Marek zuvor zugeschrieben werden.

    Mein Fazit: Der 3. Teil ist wie immer gut zu lesen dank flüssigem Schreibstil, überzeugt aber auch in der Story und dank zweier interessanter Protagonisten. Bis auf ein paar kleine Längen und ein für mich nicht ganz passgenauen Schluss, hatte ich diesmal viel Spaß am Lesen und werde nun auch Band 4 in die Hand nehmen.

  22. Cover des Buches Schwarzweiß (ISBN: 9783802595332)
    Antonia Fennek

    Schwarzweiß

     (106)
    Aktuelle Rezension von: misery3103
    Regina Bogner arbeitet als Ärztin im Maßregelvollzug der Hamburger Psychiatrie. Als der Mörder Niklas Rösch eingewiesen wird, lässt er in Sitzungen mit Regina erkennen, dass er sehr viel über ihr altes Leben weiß, dessen Einzelheiten Regina niemandem erzählt hat. Woher weiß Rösch so viel über sie und war der Mord, für den er eingewiesen wurde, tatsächlich sein erster Mord. Als Rösch die Flucht aus dem Vollzug gelingt, ist nicht nur Reginas Leben in Gefahr.

    Hm, der Klappentext zum Buch hatte mich echt neugierig gemacht und auch Bewertungen, die ich mir durchgelesen habe, klangen gut, weshalb ich das Buch lesen wollte. Aber leider trifft es meinen Geschmack gar nicht. Ehrlich gesagt finde ich es nicht gut geschrieben, ich mag die Charaktere nicht und finde die Geschichte etwas an den Haaren herbeigezogen. Rösch ist gefühlt 3 Tage in der Vollzugsanstalt und bricht mal eben aus. Er weiß direkt mal, wo Regina wohnt und wer ihre Freunde sind usw. Fand ich irgendwie alles ein bisschen zu zufällig.

    Die Autorin selbst ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und arbeitete u. a. mehrere Jahre lang mit psychisch kranken Straftätern – weiß also hier wirklich wovon sie schreibt. Das ist natürlich schön, weil man bei den Dingen über die Psychiatrie, in der Regina arbeitet, als gut geschildert wahrnimmt. Aber das Drumherum fand ich irgendwie nicht gut erzählt.

    Mich konnte das Buch nicht wirklich überzeugen. Ich mochte Regina nicht, mochte ihre Kollegen nicht, fand die Ermittlungsarbeit der Polizei schlecht, hab mich über den Mitarbeiter des Konsulats aufgeregt, der auf eigene Faust gegen Rösch ermittelte, usw. usw. Von mir keine Leseempfehlung!
  23. Cover des Buches Das Joshua-Profil (ISBN: 9783785751428)
    Sebastian Fitzek

    Das Joshua-Profil

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Christine2000

    Tatsächlich hatte ich bisher noch nie einen Fitzek gelesen. Obwohl ich Thriller wirklich sehr mag und der Unterhaltungsliteratur nicht abgeneigt bin. Irgendetwas hielt mich bisher glücklicherweise davon ab. Aber nun ist es geschehen. Ich habe mir die Hörbuchversion zum halben Preis geladen und stelle fest: Zeitverschwendung. Plastikcharaktere, aufgeblasene Tragik. Kaum ein Gefühl, das nicht verwurstet wird. Wirklich sehr platt. Vom hanebüchenen Plot bis zur stinklangweiligen Story, das ist echte Massenramsch-Trödelware. 

  24. Cover des Buches Die stumme Patientin (ISBN: 9783426306901)
    Alex Michaelides

    Die stumme Patientin

     (173)
    Aktuelle Rezension von: laraliebtbuecher

    Alex Michaelides wird wohl ein Name sein, den ich immer falsch schreiben werde.... Aber das hat absolut nichts mit seinen Schreibkünsten zu tun. Er nimmt uns auf eine Geschichte mit, die von Beginn an undurchsichtig ist und bis zum Schluss auch bleibt.

    Wir lernen den empathischen forensischen Psychiater Theo kennen. Seine Geschichte ist so sympathisch und lebendig erzählt, sodass ich beinahe vergaß einen Psychothriller zu lesen. Als Leser*in werden wir direkt angesprochen und dieses Element war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber ungemein passend für die gesamte Erzählstruktur. Ihm gegenüber gestellt lesen wir immer Ausschnitte des Tagebuchs der verstummten Alicia und erfahren so Bruchstückhaft was vor dem Mord an ihrem Mann in ihr vorging. 

    Michaelides' spielt gekonnt und so geschickt mit Zeit und dem Perspektivwechsel, dass ich bis zum Schluss nicht wusste, was sich wirklich zugetragen hat. Während des Lesens wechselten bei mir die Verdächtigen hin und her. Ich will gar nicht zu viel vorwegnehmen. Ich kann es wirklich wärmstens empfehlen. Und die gute Nachricht ist: am 01.07. kommt ein weiterer Band raus!

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