Bücher mit dem Tag "antarktis"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "antarktis" gekennzeichnet haben.

193 Bücher

  1. Cover des Buches Neon Birds (ISBN: 9783404200009)
    Marie Graßhoff

    Neon Birds

     (386)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Ein Virus aus Nanobots, ein gescheitertes Experiment, verwandelt die Menschen in emotionslose hochfunktionale Zombies. Die Nanobots lernen und die Mojas werden von Generation zu Generation besser, gefährlicher, effizienter - tödlicher! Die Menschen versuchen die Mojas in Sperrzonen von sich fernzuhalten, aber sie haben einen Weg gefunden. Der Kampf zwischen Moja und Menschen wird unausweichlich und mittendrin kämpfen Luke, Flover, Okijen und Andra um das Überleben der Menschheit.

    Den Einstieg fand ich super. Es startet actionreich, ich war gleich mittendrin und das Kopfkino lief auch direkt mit. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Details werden nur langsam eingestreut, immer wieder kommen neue Informationen, die die Welt, die die Autorin geschaffen hat, ein Stück weiter vervollständigen.

    Das World Building mochte ich auch sehr gerne. Wir befinden uns im Jahr 2021, die technologischen Fortschritte gepaart mit den erzwungenen Einschränkungen wegen des Virus, sind eine geniale Mischung. In der Sperrzone befinden sich ca 4 Millionen Mojas. Die Dimensionen sind schon krass.

    Die Mojas sind auch total gut ausgearbeitet. Sie entwickeln sich weiter, was echt beunruhigend ist, denn sie waren ohnehin schon schneller, stärker und schlauer als die nicht modifizierten Menschen.

    Unsere Held:innen müssen sich nicht nur den Mojas entgegen stellen, sondern auch noch irgendwelchen Terroristen. Es gibt da nämlich noch eine Sekte, die den KAMI Virus als Gott verehren. Ob sie aber wirklich mit all dem etwas zu tun haben, ist nicht sicher.

    Einzig mit den Figuren konnte ich nicht viel anfangen. Ich mochte sie, sie waren auch einigermaßen authentisch, aber ich habe keine Connection zu ihnen aufbauen können. Die Beziehung zueinander waren nicht so gut ausgearbeitet und ich konnte auch keine Charakterentwicklung erkennen.

    Es wird aus vier Perspektiven erzählt. Luke hält sich aus irgendeinem Grund versteckt und ist untergetaucht. Von seinen Eltern wird er sogar für tot gehalten. Was hat er für ein Geheimnis?

    Und Flover hat eine Psycho-Mutter, die ihn versucht dazu zu bringen, etwas zu sein, was er nicht ist. Die beiden sind Mitbewohner und studieren zusammen an derselben Uni. Er und Luke sind beste Freunde, aber gespürt habe ich das irgendwie nicht, auch wenn es ständig gesagt wurde.

    Okijen ist ein hochrangiger Wunder-Soldat, dessen Körper technisch verbessert wurde. Ihn fand ich am wenigsten greifbar.

    Andras Rolle in der ganzen Geschichte ist für mich noch unklar, aber irgendwie vermute ich, dass sie eine Schlüsselrolle hat.

    Die Welt ist brutal, genau wie die Menschen, die sie bevölkern. Die Umstände haben sie so geformt. Manchmal hat mich ihr unbarmherziges Handeln schockiert. Es muss häufig kurzer Prozess gemacht werden. Keine Zeit für Mitgefühl. Zögern kann tödlich sein.

    Ich hatte das Gefühl, der Fokus lag auf der Spannung und auf der Action und nicht auf Charakterentwicklung. Das war aber nicht so schlimm, das Buch hatte auch so ein starken Sog.

    Das Ende hat mich völlig fertig gemacht, es war so nervenaufreibend. Es passierte so viel und so schlimm und überraschend und schockierend und spannend und :D

    Das Buch endet mit ungefähr 500 Cliffhangern auf einmal. Ich bin richtig gespannt, wie es in Teil zwei mit unseren Held:innen weitergeht. So viel Potential, dass alles den Bach runtergeht!!

  2. Cover des Buches Legend (Band 3) - Berstende Sterne (ISBN: 9783785583975)
    Marie Lu

    Legend (Band 3) - Berstende Sterne

     (823)
    Aktuelle Rezension von: Alexa-Tim

    Ein sehr guter Abschluss einer großartigen Reihe. Das Buch hat mich von Seite 1 bis zum Ende abgeholt. Ich war mitten in der Story drin und es war spannend. Die Protagonisten waren Top und gefallen mir hier im dritten Band wieder sehr.
    Das Ende hat mich überrascht. Nur eine Sache am Ende hätte ich anders haben wollen, dennoch bin ich damit sehr zufrieden und gar nicht enttäuscht.

    Von mir gibt es 5/5 Sterne.

  3. Cover des Buches Das Feuer der Erde (ISBN: 9783944824840)
    Leo Aldan

    Das Feuer der Erde

     (89)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Der Ökothriller mag einen interessanten Ansatz haben, der auch mich gelockt hat, doch die Umsetzung ist leider nur mangelhaft. Viel zuviele unwahrscheinlichen Actionszenen werden aneinander gereiht, und die Charaktere haben einen sehr bescheidenen Nährwert. Eine noch schlechtere Umsetzung als bei "The Day After Tomorrow", und das will etwas heißen. Zudem wird zu Beginn eine kurzfristige Lösung zur Rettung der Welt suggeriert - völlig an den Haaren herbeigezogen...

  4. Cover des Buches Terror (ISBN: 9783453406131)
    Dan Simmons

    Terror

     (205)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Die einen finden es langatmig und zäh, die anderen sprechen von einem Meisterwerk ... ich bin da wohl irgendwo dazwischen.

    Wir erleben hier die Expedition zur Nord-West-Passage, die im Jahr 1845 mit den beiden Schiffen "Terror" und "Erebus" gestartet ist. Der Autor scheint gut recherchiert zu haben lt den anderen Lesern, ich selber weiß darüber zu wenig, um dahingehend zu urteilen. Ich hab erst nach dem Lesen des Buches ein bisschen gestöbert und dabei einige Namen und Details entdeckt, die ich auch in der Geschichte wahrgenommen habe.

    Mit Namen und Perspektiven werden auch die jeweiligen Kapitel eingeleitet, die hauptsächlich aus der Sicht von Kapitän Francis Crozier und Kapitän John Franklin beginnen. Später gesellen sich noch andere Seeleute dazu, wie zum Beispiel der Arzt Dr. Goodsir oder der Leutnant John Irving.

    Das Buch und ich hatten es zuerst nicht leicht. Dan Simmons beschreibt alles so detailreich und minutiös, grade zu Beginn mit vielen Namen und Belanglosigkeiten, das ich manchmal geneigt war, das Buch wegzulegen. Allerdings hat es mich dennoch gereizt, da anfangs einige Kapitel schon im Jahr 1847 spielen und man merkt, dass da einige schlimme Dinge vorgefallen sein müssen in den letzten zwei Jahren.
    Während man also einerseits schon sozusagen mit den Menschen auf den eingefrorenen Schiffen im eisigen Winter festsitzt, erfährt man durch die unterschiedlichen Rückblicke, wie es dazu kam.
    Man wird zwar dadurch manchmal herausgerissen aus der Atmosphäre dieses eisigen Nordens, lernt aber die Figuren besser kennen, die hier eine tragende Rolle spielen. Überhaupt sind die Charaktere genial ausgearbeitet und durch den Detailreichtum an Beschreibungen aller Umstände fühlte es sich beim Lesen immer so an, als wäre man direkt dabei.

    Ich bin ja meist ein eher verfrorener Mensch und ich kann es mir gar nicht vorstellen, wie man 2-3 Jahre dort im Eis festhängt, bei teilweise -50 Grad, das Essen geht zur Neige, die ersten Krankheiten tauchen auf und keine Hoffnung in Sicht, das Schiff aus diesem meterdicken Packeis befreien zu können.
    Neben den üblichen Problemen kommen allerdings noch andere hinzu - vor allem natürlich der "mystische" Aspekt, also der fiktive Teil, der die Männer das Fürchten lehrt.
    Ebenso die Verbindung mit den Inuit, die plötzlich auftauchen und niemand so recht weiß, inwieweit diese mit den ermordeten Mannschaftskameraden zusammenhängen.

    Die harte Zeit des Wartens und kaum Aussicht auf Hoffnung, das zehrt an den Männern, die wirklich lange versuchen, durchzuhalten. Welche Entscheidungen schließlich getroffen werden müssen, sind allesamt nicht leicht und Kapitän Crozier hat mich hier durch seine Entwicklung überrascht. Mit seinem starken Überlebenswillen und dem schweren Los, die Verantwortung zu tragen, muss er das Unmögliche schaffen und setzt alles daran, die restliche Crew nachhause zu bringen.

    Zeitweise zieht es sich wirklich sehr hin, dann gibt es wieder Kapitel, die spannend sind und neugierig machen. Die Mischung hat für mich leider nicht ganz hingehauen, denn trotz der wirklich eindrücklichen Stimmung und anschaulichen Atmosphäre, gab es zu viele Strecken die mir zu sehr dahingeplätschert sind. Hätte man gekürzt, wäre es für mich ein grandioses Buch gewesen!

  5. Cover des Buches Nordwasser (ISBN: 9783866482678)
    Ian McGuire

    Nordwasser

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Jens_Rohrer

    Der Seemann Drax ist ein Scheusal. Ohne Gewissen säuft, prügelt, vergewaltigt und mordet er durch eine Küstenstadt. Dort heuert er auf einem Walfänger an, der Richtung Grönland in arktische Gewässer fährt. Mit an Bord ist der Arzt Patrick Sumner, der eines Tages einen Schiffsjungen behandelt, der offensichtlich vergewaltigt wurde. Bald darauf wird der Junge tot aufgefunden. Sumner hat bald Drax in Verdacht, es entspinnt sich ein atemberaubendes Duell zwischen den Männern. Hinzu kommt noch, dass die Expedition auf eine Katastrophe zusteuert.
    Ein unglaublich spannender Roman über die Abgründe des menschlichen Seins, eingebettet in die lebensfeindliche Kulisse der Arktis. Wow! Was für ein Buch!

  6. Cover des Buches Wo steckst du, Bernadette? (ISBN: 9783442748518)
    Maria Semple

    Wo steckst du, Bernadette?

     (78)
    Aktuelle Rezension von: redvioolett
    Ich muss sagen, dass mich sowohl das Cover, als auch die Kurzbeschreibung sehr angesprochen haben, weshalb ich es unbedingt lesen wollte.


    Der Hauptkern der Geschichte scheint das Verschwinden von Bernadette zu sein, doch zu diesem Ereignis kommt es erst nach einer ganzen Weile, wodurch man das Gefühl einer langen - zu langen - Einleitung bekommt. Es war also anfänglich teilweise sehr langatmig, wenig spannend und teilweise auch etwas verwirrend, weil die Personen erst im Laufe der Zeit stärker charakterisiert werden. Am Anfang musste ich mich wirklich manchmal zwingen weiterzulesen, da man das Gefühl hatte, dass die Geschichte nicht wirklich vorangeht. 


    Später im Buch wird deutlich, dass dieses Vorwissen hilft, einige Ereignisse im späteren Verlauf besser nachzuvollziehen, dennoch hätte man meiner Meinung nach, gerade dieses Anfang spannender gestalten sollen. 


    Nichtsdestotrotz wurde das Buch im Laufe der Geschichte immer besser und auch spannender. Generell ist auch die Thematik und die Schreibweise sehr neu und innovativ. 
    Bernadette ist ein Charakter, der auf der einen Seite viele uns bekannte menschliche Facetten besitzt, auf der anderen Seite auch erfrischend neue Seiten und Denkweisen aufzeigt, die Gesellschaft kritisiert und Grenzen aufzeigt. Sie ist ein besonderer Mensch, mit besonderen Eigenschaften, die sie aber besonders menschlich machen. Außerdem zeigt das Buch, die Konzepte und Eigenschaften unserer Gesellschaft - schnell wird man zum Außenseiter, obwohl vielleicht gerade die anderen die Außenseiter sind? Dabei kommt die Frage auf: Was ist normal? Wer ist normal? Wer ist es nicht? Gibt es ein normal? Was macht einen Menschen besser als einen anderen und nach welchem System ist jemand besser als ein anderer Mensch? Wo sind die Grenzen unserer Gesellschaft?


    Ich denke, dass das Buch wirklich empfehlenswert und nicht vergleichbar ist, kritisieren muss ich dennoch den etwas langatmigen Anfang, der schnell einen Leser trotz des tollen Inhaltes vergraulen kann. 




  7. Cover des Buches Frankenstein (ISBN: 9783717523703)
    Mary Shelley

    Frankenstein

     (475)
    Aktuelle Rezension von: Doreen_Klaus

    Zum Inhalt des Buches muss man, glaube ich, nicht mehr viel sagen. Der junge ambitionierte Frankenstein ist fasziniert von längst überholten Lehrmeinungen und erschafft unter deren Einfluss ein Wesen nach dem Ebenbild des Menschen. Als dieses zum Leben erwacht, wendet sich der Schöpfer ab angesichts des Grauens, das er erschaffen hat, verweigert seiner Schöpfung Leitung und Nähe und besiegelt so sein Schicksal.

    Schon recht früh war ich fasziniert vom Horrorgenre und habe neben Stephen King, natürlich auch die Klassiker gelesen. Damals war ich fasziniert von der Geschichte. Heute, mit Erfahrung und Abstand sehe ich die Story dagegen etwas differenzierter. 

    Generell ist es erstaunlich, mit welch wenigen tatsächlichen Horrorelementen die Autorin ihre vielschichtige Geschichte aufbaut. Sie beschreibt den Entstehungsprozess des Monsters fast gar nicht und auch das Aussehen der Kreatur bleibt weitestgehend der Phantasie des Lesers überlassen. Bilder, die man meint hierzu im Kopf zu haben, stammen meist aus einer der zahlreichen Verfilmungen. Der eigentliche Grusel spielt sich hier nicht in blutigen Details ab, sondern viel mehr auf der psychologischen Ebene. Wenn man bedenkt wie jung Mary Shelley war, als sie die Geschichte geschrieben hat ist es erstaunlich, wie sie es schafft beim Leser subtile Gänsehaut zu erzeugen und wie visionär ihre Erzählung ist, wenn man bedenkt was heute möglich ist, beispielsweise bei Transplantation, Gentechnik, Klonen. 

    Die Erzählweise ist sehr verschachtelt. Der Leser erfährt über die Kreatur aus Briefen eines jungen Forschers an seine Schwester, der hier über die Begegnung mit Frankenstein erzählt und dabei wiedergibt, was dieser ihm von seinem persönlichen Alptraum erzählt. Die Sprache ist natürlich ganz dem Alter des Buches entsprechend und teilweise schon langatmig und schwer. Gerade junge Leser könnten sich hier abgeschreckt fühlen und die Lust verlieren. Streckenweise wirkt das Buch fast wie ein Reisebericht, besonders wenn man die Wege Frankensteins nachverfolgt und von der Kreatur seintenweise kein Wort berichtet wird. Die Beschreibung der Kreatur ist, wie schon gesagt, eher vage. Sehr ausführlich widmet sich Mary Shelley dann aber der Entwicklung dieser. Hier kommt es dann, für mich, auch zu den größten, sagen wir mal Logikfehlern des Buches,  wenn die Kreatur sich vollkommen autodidaktisch Sprechen, Lesen und Schreiben beibringt und das nur durch bloßes Beobachten. Die Autorin schafft kein gefühlloses Monster, welches Feuer scheut und blindwütig tötet, sondern ein denkendes, fühlendes Wesen. Ein Wesen, das sich formvollendet ausdrücken kann und in der Lage ist seine Situation selbst psychoanalytisch zu sezieren, das seine Herkunft ergründet, nach einer Vaterfigur sucht, Anschluss finden möchte, einen Partner. An diesem Punkt kann man nun die Psychologie bemühen und das Werk analysieren, aber da ich es nicht als Literaturstudent gelesen habe, überlasse ich das Anderen. 

    Ich habe das Buch dieses Mal unter anderen Voraussetzung gelesen, aus einem anderen Blickwinkel heraus betrachtet, auch unter den Einflüssen des umfangreichen Filmangebots zu diesem Stoff. Ein bisschen hat dies meinen damaligen Leseeindruck revidiert, aber trotz allem ist das Buch ein unvergleichlicher Klassiker, ein Meilenstein der Literatur, Inspiration für ein ganzes Genre und ein Muss für Fans.

  8. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Ascheatem (ISBN: 9783958342705)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Ascheatem

     (97)
    Aktuelle Rezension von: SaintGermain

    Während Max sich als Agent und vermeintlicher Verräter bei den Schattenkriegern behaupten muss, versuchen Alex, Jen, Chris und Chloe den 3. Splitter vor der Schattenfrau zu bekommen. Dazu müssen sie allerdings eine Traumwelt durchschreiten, die sie mit ihren Ängsten und Vergangenheiten konfrontiert.

    Das Cover ist wie immer der Hammer - detailreich, passend zur Reihe, passend zum Buch und absolut genial gemacht.

    Der Schreibstil ist - wie schon bei den vorangegangenen 9 Teilen - genial. Charaktere und Orte werden ausgezeichnet dargestellt. Die Spannung ist von Beginn bis zum Ende auf sehr hohem Niveau.

    Eine Zusammenfassung am Beginnt hilft dabei gleich wieder in die Welt der Lichtkämpfer einzutauchen. Die Serie baut sich immer mehr auf, die Charaktere entwickeln sich weiter, sodass man nicht mehr von der Serie loskommt, wenn mal einmal damit begonnen hat. Einsteigen kann man nicht wirklich; man sollte definitiv mit dem ersten Band beginnen.

    Einige Fragen werden gelöst, viele neue tauchen auf - dies ist man von der Reihe schon gewohnt. Einige neue Personen werden vorgestellt, die "alten" Bekannten sind natürlich auch wieder dabei.

    Zwischen diesem Band und dem nächstem gibt es übrigens eine (die zweite) Bonusgeschichte (mit 3 Ministories), die kleine Lücken zwischen den Teilen füllen und so ein kleines Bonuswissen erzeugen.

    Im nächsten Band haben ja die Zwillinge die Haupthandlung und es werden sicher Geheimnisse gelüftet.

    Der erste Zyklus neigt sich dem Ende zu (noch 2 Bücher) und ich bin megagespannt.

    Fazit: Spannung non-stop in dieser Urban-Fantasy-Reihe. 5 von 5 Sternen

  9. Cover des Buches Everland (ISBN: 9783630874630)
    Rebecca Hunt

    Everland

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Johanna_Danneberg

    Zwei Dreiergruppen, beide gefangen auf einer Insel im Polarmeer - die eine Gruppe im Jahr 1913, die andere 2012. Wie die menschenfeindliche Umgebung den Menschen alles abverlangt, und ihre innersten Ängste, Stärken und Schwächen zum Vorschein kommen lässt, das macht den Grusel dieses Buches aus. Die Autorin schafft es meisterhaft, die bis ins Mark gehende Kälte so zu beschreiben, dass man selber zu frieren meint. Und von Anfang an ist da diese Ahnung, dass das alles nicht gut ausgehen kann... Ein sehr sehr spannendes Buch, aber definitiv kein Feel-good-Stoff. Regt definitiv zum Nachdenken an darüber, was uns menschlich macht, und wie stark wohl Mitgefühl auf der einen, und purer kalter Egoismus auf der anderen Seite in uns selber sind. 

  10. Cover des Buches 2,5 Grad - Morgen stirbt die Welt (ISBN: 9783548063201)
    Noah Richter

    2,5 Grad - Morgen stirbt die Welt

     (92)
    Aktuelle Rezension von: joojooschu

    Die Handlung von "2,5 Grad" ist ein paar Jahre unserer Zeit voraus in der Zukunft angesetzt.
    Corona wird zwar kuzr erwähnt, ist aber bereits Geschichte, dafür greifen Not und Elend verursacht durch klimabedingte Dürren und Hochwasser um sich.
    Zuerst lernen wir verschiedene Personen in kapitelweise scheinbar willkürlich auftauchenden Handlungssträngen kennen. Da ist Jakob in der Forschungsstation im Eis. Afeni, die mit ihrem Sohn aus der Dürre nach Deutschland zu fliehen versucht. Die rebellische Undine von Boch; Gitta und ihre Tochter die vor dem Vater fliehen und nicht zuletzt die eigentliche Protagonistin Leela. etc.
    Schritt für Schritt verweben sich die einzelnen Handlungsstränge zu einem großen Ganzen, Anfangs noch völlig unwissen, wo das alles hin führt, fliegen die Seiten nur so dahin. Die handlung ist absolut mitreisend und bei jedem Kapitelwechsel möchte man eigentlich noch viel länger bei der aktuellen Handlung bleiben.
    Doch dann wird es immer konfuser, zu konstruiert und absurd.
    Das Ende ist dann nicht wirklich überraschend und lässt mich unzufrieden zurück.
    Irgendwie hatte ich mir mehr erhofft.

  11. Cover des Buches Meteor (ISBN: 9783404175048)
    Dan Brown

    Meteor

     (1.769)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Eines vorweg: Ich bin kein Fan von Brown-Büchern, da ich zwei Bücher mit dem Protagonisten Robert Langdon gelesen habe, von Browns ausschweifendem Schreibstil genervt war und das Gefühl hatte, nun alle Bücher von Brown zu kennen. Daher habe ich beschlossen, keine Bücher mehr von dem Autor zu lesen. Bei Meteor habe ich eine Ausnahme gemacht, da ich gerne Bücher lese, die in der Arktis spielen und Wissenschaftsthriller gerne mag. Das Buch hat mir viel besser gefallen als die Langdon-Geschichten, denn dieser ist in diesem Buch zum Glück nicht dabei gewesen.

    Die Geschichte dreht sich hier nicht voranging um die Wissenschaft, wie ich erwartet habe, sondern fast ausschließlich um Politik. Es wird abwechselnd aus den Perspektiven der verschiedenen Akteure wie dem Präsidenten, seinem Konkurrenten im Wahlkampf und Rachel erzählt. Hauptsächlich befindet sich der Leser in Rachels Perspektive. Leider bleiben die Charaktere bis auf sie sehr blass. Zu Beginn reist die sympathische Rachel in die Arktis, um den sensationellen Fund erfolgreich zu präsentieren. Nach und nach kommen Hinweise auf, dass wohl nicht alles so sein könnte, wie es scheint. Es gibt Intrigen, unfairen Wahlkampf und harte Politik. 

    Browns Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und nicht immer ganz zu verstehen. Er schreibt sehr kompliziert und hochgestochen. In normalen Situationsbeschreibungen kommen auch Wörter vor, die man bzw. ich zumindest noch nie gehört habe und mir auch nichts darunter vorstellen kann. Teilweise hatte ich den Verdacht, der Übersetzer hätte sie erfunden. Aber nein, das ist wohl beabsichtigt. Statt einfach „kehlig“ zu verwenden, schreibt er „guttural“ und „nachgerade“ statt „allmählich“.

    Ein Thriller ist Meteor für mich nicht. Zwar kommt mal ein wenig Spannung auf, aber halten kann sie sich nicht. Richtig spannend wird es erst gegen Ende.

    Fazit:

    Insgesamt habe ich Rachel gerne begleitet. Allerdings dreht es sich hier eher um Politik als Wissenschaft und richtig spannend wird es erst zum Schluss.

  12. Cover des Buches Die Entdeckung der Langsamkeit (ISBN: 9783492259750)
    Sten Nadolny

    Die Entdeckung der Langsamkeit

     (433)
    Aktuelle Rezension von: suse9

    Ich kann kein Buch lesen, das „Die Entdeckung der Langsamkeit“ heißt. Für mich zählen Bewegung, Tatendrang, Emotionalität. Gefühle kann ich nie zurückhalten. Sie sprudeln aus mir heraus, meine Reaktionen sind immer unmittelbar. Deshalb ist der Roman von Sten Nadolny nichts für mich, wenn da nicht, ja wenn nicht dieses Cover mit dem tollen Bild von Turner gewesen wäre und wenn man mir das Buch nicht ans Herz gelegt hätte.   

     

    Im Mittelpunkt steht Entdecker John Franklin und sein Kampf gegen die Schnelligkeit. Der Roman beschreibt sein Leben und wie er es schafft, sich mit seiner Langsamkeit in einer ungeduldigen Welt zu behaupten. Mir hat er unglaublich gut gefallen. Die Worte Nadolnys haben mich komplett verzaubert. Einige Formulierungen versetzten mich in Erstaunen. Oft blätterte ich zurück und wiederholte ein paar Seiten, nur um noch einmal den Gedanken folgen zu können.

     

    Johns Traum ist die Seefahrt und nach einigen Anstrengungen erfüllt er ihn sich. Anfangs muss er mit der Kriegsmarine vorlieb nehmen und erlebt dort den Schrecken von Seeschlachten. Ich habe schon einige gute Bücher aus dieser Zeit gelesen, die das Leben auf einem Schiff und die Gefechte zum Thema hatten. Nadolny lässt uns an der Seite John Franklins einen vollkommen anderen Blickwinkel einnehmen, der fasziniert. Auf jegliche Effekthascherei wird verzichtet und lässt dadurch Grausamkeiten noch mehr zu Tage treten.

     

    Der Leser folgt dem Polarforscher durch alle Bereiche seines Lebens, die Forschungsreisen, privaten Gedanken und Gefühle sowie verschiedene Begegnungen mit bedeutenden Persönlichkeiten. Viel habe ich während des Lesens nachgeschlagen, interessante Dinge erfahren. Dabei kam niemals Langeweile auf, obwohl mich die Wissenschaft nicht vordergründig bewegt. Am Ende des Romans erhielt ich allerdings den Eindruck, dass Sten Nadolny selbst die Langsamkeit ein bisschen verlor. Die letzte Etappe im Leben John Franklins wirkte auf mich nur angerissen, fast schon gehetzt. Das mildert meine Begeisterung für den Roman aber nicht.

  13. Cover des Buches Die Landkarte des Himmels (ISBN: 9783499258152)
    Félix J. Palma

    Die Landkarte des Himmels

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Wolf1988
    An einem Abend trifft sich H.G. Wells mit dem Autoren der unerlaubt einen zweiten Teil zu seinem Bestseller "Der Krieg der Welten" geschrieben hat. Eigentlich auf Streit eingestellt merkt Wells immer mehr das sie auf einer Wellenlänge sind. Nach einiger Zeit und ein paar Bieren zuviel erzählt Ihm der Autor das im Museums Keller in der Stadt der Leichnam eines Außerirdischen versteckt sei. Beide machen sich zum Museum auf und schleichen sich in den Keller. Ab da nimmt die Geschichte Ihren Lauf. Es startet mit einem Rückblick auf eine Südpol Expedition die eine gar Grausame Entdeckung macht. Zurück in der Gegenwart muss H.G. Wells miterleben wie sein Roman zur Wirklichkeit wird. Eine Abenteuerliche Odyssee durch London beginnt.
    Wieder arbeitet der Autor mit wunderschönen Sätzen. Auch sein toller Humor ist geblieben und er selbst als Autor springt manchmal mitten in die Geschichte herein, so das eine Atmosphäre wie bei "Die Fabelhafte Welt der Amelie" entsteht. Dieses Buch konnte ich nur schwer weglegen, auch wenn er leider meiner Meinung nicht an den ersten Band ran gekommen ist. Ab und an hat der Autor einiges ziemlich in die Länge gezogen. Im Grunde macht mir das bei Büchern nicht so viel aus, aber er hat sich dabei oft im Kreise gedreht, was sehr Anstrengend sein konnte. Dennoch ein fabelhaftes Meisterwerk. 
  14. Cover des Buches Erebus (ISBN: 9783866486041)
    Michael Palin

    Erebus

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Elisabeth_Rettelbach

    Auf die Story des Schiffs wurde ich durch die (auch sehr gute) Serie "The Terror" aufmerksam. Die Terror war das Schiff, das mit der Erebus 1845 in die Antarktis aufbrach, beide Schiffe verschwanden im ewigen Eis, keiner wusste, was genau passiert war, keiner der Seeleute tauchte je wieder auf - bis auf einige Gräber von Personen, die schon relativ zu Beginn der Reise starben. Bis das Wrack der Erebus dann 2014 entdeckt wurde und sich einige (aber längst nicht alle) Puzzlestücke zusammensetzten. Ich fand es auch total interessant, von den früheren Fahrten der Erebus zu lesen. Michael Palin hat einen schönen Erzählstil (ich hab das Buch auf Englisch gelesen, aber ich gehe mal davon aus, dass die Übersetzung gut ist :)) Es ist schwer, sich die Zustände auf den im Eis gefangenen Schiffen vorzustellen, was die Menschen durchmachten! Ohne jede Kommunikationsmöglichkeit hätten sie ebenso gut auf einem fremden Planeten Lichtjahre entfernt gestrandet sein können. Für Geschichtsfans, vor allem Fans historischer Seefahrt und Reiseabenteuern wirklich zu empfehlen. 

  15. Cover des Buches Die Herren der Unterwelt - Schwarzer Kuss (ISBN: 9783899416497)
    Gena Showalter

    Die Herren der Unterwelt - Schwarzer Kuss

     (195)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Gena Showalter – Die Herren der Unterwelt, 2, Schwarzer Kuss


    Anya ist die Göttin der Anarchie und wird von Kronos gejagt, der unbedingt etwas haben will, was in ihrem Besitz ist, aber auch weil sie jemanden getötet hat. Da Kronos nun die allumfassende Macht hat, beauftragt er Lucien, der den Dämon des Todes in sich trägt, sie zu ermorden. Wenn Lucien es nicht macht, werden er und die restlichen Herren der Unterwelt große Qualen erleiden.

    Doch diesmal fällt es Lucien nicht leicht, den Auftrag auszuführen, da Anya sich immer wieder in seiner Nähe aufhält, ihn herausfordert und ihn scheinbar begehrt. Aber vor allem ist er mit der Suche nach den Artefakten beschäftigt, die ihn und seine Freunde zu der Büchse der Pandora führen soll.

    Je öfter Anya ihn von der Arbeit abhält, mit ihm kämpft, sich ihm entgegen stellt desto anziehender findet er sie und schon bald muss er sich entscheiden: seine Freunde oder Anya.


    Auch der zweite Teil der „Herren der Unterwelt“-Reihe steht schon seit geraumer Zeit in meinem Buchregal bei den SUB´s, und nachdem ich vor einiger Zeit den ersten Band gelesen habe, bin ich neugierig geworden wie es weiter geht.


    Auch in diesem Buch ist die Handlung , temporeich, überraschend, abwechslungsreich, spannend, komplex und erotisch, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Der flüssige Schreibstil und die recht kurzen Kapitel machten es zu einem Pageturner, der die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite hielt.

    Die Grundstimmung des Buches ist nicht so düster und beklemmend wie im ersten Band, was sicherlich an Anya liegt, die immer einen flotten Spruch auf den Lippen hat.

    Die bereits bekannten Charaktere werden weiter ausgearbeitet und auch die neuen Charaktere sind lebendig, facettenreich und detailliert beschrieben, sodass ich mir ein noch besseres Bild von ihnen machen konnte.

    Im Vordergrund stehen diesmal Anya und Lucien.

    Lucien, war mir schon im ersten Band sehr sympathisch, klug, stark und angsteinflössend, dennoch scheint er das Herz am rechten Fleck zu haben. Er ist für mich der Anführer der Lords und mit seinem eher distanzierten Gemüt, denn er versucht seinen Dämon und seine Wut unter Kontrolle zu halten, erscheint er mir der stärkste der Krieger. Anya lässt ihn allerdings immer wieder an seiner Grenzen gehen, und das mitzuerleben macht mir Freude, weil es die Geschichte aufgelockert hat.

    Anya, die Göttin der Anarchie, die zerstören, stehlen, lügen und betrügen muss, ist mir schnell ans Herz gewachsen. Ein Blick lohnt sich, um hinter die Fassade zu schauen. Hier wünsche ich mir wirklich, dass sie auch in den Folgebänden eine Rolle spielt.

    Ein weiterer Handlungsstrang geht um Paris, der mit seinem Dämon der Vielweiberei, in Gefahr schwebt und auch Aaron und Reyes bekommen ihren eigenen Handlungsstrang, sodass es ein Wiedersehen mit Danica gibt.

    Die Handlungsorte sind auch in diesem Buch bildhaft beschrieben.


    Die erotischen Szenen werden detailliert beschrieben, sodass das Buch für Kinder/Jugendliche nicht geeignet ist.


    Mich hat das Buch gut unterhalten, es war kurzweilig und vielseitig.


    Das Cover passt zu zum ersten Band und ist mit seinem düsteren, dunklen Farben ein Blickfang.


    Fazit: Gelungene Fortsetzung der „Herren der Unterwelt“-Reihe mit viel Spannung, Action und Erotik.

    Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne.

  16. Cover des Buches Eisiges Blut (ISBN: 9783596185191)
    Robert Masello

    Eisiges Blut

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Frau-Aragorn
    Dieses Buch lag ewig auf meinem SUB, da ich ein großer Thriller Fan bin, und absolut von Cover und Klappentext geblendet war. Als ich dann hier bei lovelybooks mehr über dieses Buch las, stellte es sich als Spannungsgeschichte mit ziemlich viel paranormalen Einschlägen heraus, weshalb ich ganz lange die Finger davon gelassen hab. 

    Was für ein Fehler, denn jetzt nachdem ich es gelesen habe, bin ich sehr begeistert. Alles in allem könnte es ein langes Drehbuch für eine Akte X Folge sein... Ich liebe Akte X!
    Derjenige, der für Covergestaltung und Klappentext verantwortlich war, muss seine Arbeit in einem Zustand der geistigen Umnachtung ausgeführt haben, denn beides passt hier einfach überhaupt nicht zum Inhalt. Was sich der Fischerverlag dabei gedacht hat... wäre es mein Buch, ich wäre stinkend sauer. 

    Ich bin sehr begeistert davon, wie die Geschichte mit realen und gut recherchierten Fakten ergänzt wird. Noch dazu unterstützt durch literarische Einschübe entsprechend der damaligen Zeit. Beispielsweise die Erlebnisse von Floreance Nightingale oder die Schlacht der 600. 
    Die Art, wie der Bogen zwischen den Zeiten gespannt würde gefiel mir auch sehr. 

    Beide männlichen Protagonisten sind gut charakterisiert und authentisch und sympathisch dargestellt. Man kann ihre Denkweisen und Handlungen nachvollziehen. 
    Auch alle weiteren Figuren sind super eingeführt und mit der richtigen Mischung aus Schubladendenken und Individualität beschrieben. 

    Der Spannungsbogen wurde stetig aufgebaut, riss zu meiner Zeit ab und gipfelte in einem sehr spannenden Finale. 
    Einige schrieben hier schon, dass die Geschichte zu lange gebraucht habe,  um in Fahrt zu kommen. Das find ich hat nicht. Ich würde es als sehr gelungenen Storyaufbau beschreiben. 

    Natürlich könnte man sich jetzt um Glaubwürdigkeit und Realitätsnähe sorgen ... aber warum sollte man?!? Es ist ein Thriller mit Science-Fiction/ Paranormal Einschlägen, da kann man etwas Realitätsverlust verkraften. In jedem Fall finde ich es sehr einzigartig und empfehlenswert. 
    Wenn man es schafft sich auf dieses abgedrehte Thrillerformat einzulassen, erwartet einen ein super Buch!
  17. Cover des Buches Das Atlantis-Gen (ISBN: 9783453534759)
    A. G. Riddle

    Das Atlantis-Gen

     (23)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    Bei dem Roman „Das Atlantis-Gen“ von A. G. Riddle, handelt es sich um einen Science Fiction Roman, welcher als Thriller anfängt und sich erst dann in ein Science Fiction Buch entwickelt. Das Buch ist am 15.06.2015 beim Heyne Verlag (https://www.randomhouse.de/Verlag/Heyne/30000.rhd) erschienen und umfasst 640 Seiten. Zudem ist es der erste Roman der Atlantis-Trilogie.

    Eines Tages passieren in Jakarta zwei Vorgänge, welche scheinbar nicht zusammengehören. Eine Niederlassung von Clocktower wird überfallen und langsam geht diese Geheimorganisation, welche zu keinem Land gehört, unter. Doch ein Agent David überlebt und ist sich sicher dass der Angriff mit dem mysteriösen Großkonzern Iummari zusammenhängt. Zugleich wird in der Stadt aus einem Labor zwei Kinder entführt und eine Ärztin, welche für die Kinder zuständig war, landet im Gefängnis. Kate, die Ärztin, wird von David gerettet und zusammen mit ihr möchte er die Kinder retten und zugleich den Großkonzern zerstörten, weil dieser am Tod seiner Verlobten schuld ist. Doch nie hätte er gedacht, dass dieser eine Seuche auslösen will um einen neuen Typus Mensch zu erschaffen, welcher gegen die Atlanter kämpfen soll. Wer wird diesen Kampf gewinnen? Können David und Kate überhaupt etwas ausrichten?

    Ich liebe Bücher in denen es keinen Hauptcharakter gibt, sondern es mehrere wichtige Charas gibt und in manchen Momenten Charaktere wichtig sind, auf welche man bisher nicht geachtet hat. Doch einige wenige Charas will ich beschreiben, genauer gesagt drei. Da ist die Ärztin Kate, welche nach einem schrecklichen Erlebnis die USA verlassen wollte und von ihrem Stiefvater nach Jakarta geschickt wurde, wo sie Autistischen Kindern helfen soll ein möglichst normales Leben zu leben. Doch in ihr steckt viel mehr und sie selbst weiß nur sehr wenig über ihre Herkunft. Dann gibt es David, meinen absoluten Lieblingscharakter, auch wenn ich Kate sehr mag. Er ist ein mutiger Soldat, vor 11.09 wollte er ein normales Leben führen und studierte, aber seine Verlobte starb an jenem Tag in den Türmen und so ging er zu der CIA, weil er wollte Rache. Dann jedoch passierte etwas, weshalb er seinen Namen ändern musste und zu Clocktower wechselte und mehr ein Soldat wurde als ein Geheimagent. Kate und David sind beide kluge, sympathische, loyale und sehr mutige Charaktere. Mit diesen Beiden kann mehr sehr gut mitfühlen, auch wenn es mich immer wieder gewundert hat was sie alles überlebt haben. Und natürlich darf in solch einem Buch ein Bösewicht nicht fehlen. In diesem Buch heißt er Dorian Sloane ist eiskalt, arrogant und besessen davon seinen Vater zu finden. Auch wenn ich manches im Laufe des Buches verstanden habe, konnte ich ihn doch nie verstehen, denn ihm hat die Menschlichkeit einfach gefehlt.

    Auch die vielen Nebencharaktere die im Buch auftauchen sind faszinierend. Vor allem hat mir sehr gut gefallen, dass ich bei vielen Charakteren nicht wusste ob ich sie nun in die Schublade der Bösen oder der Guten stehen sollte. Am Ende kommen dann noch weitere faszinierende Menschen dazu und vor allem hat mir die Täuschung sehr gefallen. Eine tolle, fantastische Idee.

    Das Buch eignet sich wohl am meisten für Leser die noch nie ein Science Fiction Buch gelesen haben. Ich habe es bisher noch nie geschafft ein Buch aus diesem Genre zu Ende zu lesen. Mit diesem Buch ist es mir gelungen und dies liegt wohl vor allem daran, dass es wie ein Thriller anfängt und erst im Laufe des Buches einige fantastische Sachen passieren. Erst ganz am Ende des Buches, ungefähr in den letzten 100 Seiten wird es ganz zum Science Fiction Roman. Dies hat es mir sehr leicht gemacht das Buch zu lesen. Dennoch muss ich dem Buch einen Stern abziehen, denn es gab Längen im Buch wo ich einfach mit Lesen aufhören wollte, aber ich habe glücklicherweise durchgehalten und bin nun auch bereit die nächsten zwei Bände zu lesen. Doch manches hätte der Autor nicht erzählen brauchen und wenn doch dann nicht so ausführlich.

    Der Schriftsteller hat einen wunderbaren Schreibstil, welcher sich eigentlich bis auf die oben genannten Längen flüssig lesen lässt. Im Buch sind mehrere Mythen, Verschwörungen, etc. eingewebt, aber mich stört dies nicht weiter. Bei einem solchen Buch habe ich schon fast damit gerechnet. Die Sci Fiction Elemente am Ende haben mich dann überzeugt die nächsten Bände zu lesen. Mir hat die Fantasie des Autors sehr gefallen und ich bin gespannt wie es weitergeht. Außerdem fand ich es klasse, dass die Kapitel eher kurz waren und man das Buch somit zwischendurch auf die Seite legen konnte. Auch die Orte, welche im Buch vorkommen, fand ich sehr passend ausgewählt und diese wurden sehr gut beschrieben.

    Ich empfehle das Buch gerne weiter. Jedoch glaube ich, dass eher Erstleser dieses Genres mit diesem Buch glücklich werden können.

  18. Cover des Buches Mein Leben als Pinguin (ISBN: 9783548610269)
    Katarina Mazetti

    Mein Leben als Pinguin

     (75)
    Aktuelle Rezension von: mysticcat
    Inhaltsangabe des Verlags:
    Wilma aus Stockholm, Lehrerin und tapfere Optimistin mit Unterbiss, hat es nicht leicht im Leben. Deshalb erfüllt sie sich ihren großen Traum: Eine Reise in die Antarktis, zu den Pinguinen. Doch am Flughafen in Paris geht wieder mal fast alles schief: Erst in letzter Minute stolpert sie buchstäblich ins Gate und Tomas direkt in die Arme. Der wurde vor kurzem von seiner Frau verlassen und vermisst seine Kinder. Traurig sucht er die Einsamkeit - doch da hat er nicht mit Wilma gerechnet. An Bord der MS Orlowskij entdecken sie, dass man zusammen weniger allein ist - denn stehen Pinguine nicht immer ganz eng beieinander im eisigen Wind am Ende der Welt?

    Die Stimmen des Hörbuches:

    Brigitte Janner, Anne Weber und Stephan Schad lassen die Protagonisten zum Leben erwachen und erzählen jeweils Kapitel aus ihrer Sicht. Da die Stimmen sehr gut zu den Personen und auch zum Alter passen, wird hier viel Abwechslung und Emotion geboten.

    Meine Meinung:
    Die Charaktere sind jeweils sehr schrullig, aber Liebenswert. Wilma unterrichtet Mathematik und Physik an einer konfessionellen Schule und bietet mir daher, schon rein beruflich, eine tolle Projektionsfigur. Ihre offene Art und optimistische Lebenseinstellung haben sie auch für mich vom Fleck weg sympathisch gemacht.
    Thomas ist der Stereotyp des arbeitenden Mannes einer "Nur-Hausfrau", die sich wegen ihrer unterschiedlichen Erfahrungswelten auseinander leben. Für die Beziehung wäre wichtig, dass beide die Mühen und Anstrengungen des jeweils anderen hätten sehen können und ab und zu ein Wechsel der Rollen (zumindest im Urlaub) stattfindet. Entsprechend unwissend sieht er auch die Trennung und kann es nicht verstehen.
    Alba ist eine ältere Dame, die vor Jahren eine tolle Affäre mit dem Schiffsarzt Sven hatte, auf den sie sich schon gefreut hat. Da sie vor hat, mal sehr alt zu werden, nutzt sie den Herbst ihres Lebens für Reisen an schöne Orte, die sie noch mal sehen möchte.
    Ich finde es großartig, wie die drei Charaktere miteinander verkettet sind - denn auch die so optimistische Wilma reist nicht grundlos alleine um die Welt. Neben der tiefgründigen Geschichte und dem spanenden Beziehungsgeflecht gibt es noch imposante Eindrücke der Flora und Fauna. Wen es interessiert, der wandelt auch auf Charles Darwins Spuren und wird ans Ende der Welt mitgenommen.

    Fazit: Toller und gefühlvoller Liebes-Reise-Drama-Roman als gradios vertontes Hörbuch. Ich konnte es nicht zur Seite legen.
  19. Cover des Buches Tiefenzone (ISBN: 9783740809034)
    Andreas J. Schulte

    Tiefenzone

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Jukebook_juliet

    Inhalt:

    Das Projekt: unterirdische Seen in der Antarktis. Die aufstrebende Wissenschaftsjournalistin Julia Kern wird zusammen mit einer internationalen Journalistengruppe in die Antarktis eingeladen. Dort soll vor den Augen der Weltpresse in Terra Nova II, einer hochmodernen Forschungsstation, eine bahnbrechende Premiere gefeiert werden. Doch was genau wird in Terra Nova II eigentlich erforscht? Die Situation gerät außer Kontrolle, als Terroristen die Station überfallen. Worauf sind sie aus? Im ewigen Eis beginnt für Julia und ihren Kollegen George eine atemberaubende Flucht vor einem Gegner, der zu allem bereit ist.

     

    Meine Meinung:

    „Tiefenzone“ ist das erste Buch, das ich von Andreas J. Schulte las.

    Der Klappentext hat mich sofort gepackt – ich liebe Bücher über die Pole und in diesem Fall ist die Antarktis Schauplatz der Handlung.

    Der Autor hat einen recht einfach gehaltenen und flüssigen Schreibstil, der mich nur so über die Seiten fliegen ließ. Auch, dass die Kapitel eher kurz gehalten waren, mochte ich gerne.

    Das Buch begleitet hauptsächlich die Hauptprotagonistin Julia. Gelegentlich werden jedoch auch kurze Kapitel mit Gedankengängen des sogenannten „Doc“ eingestreut, unseren Antagonist.

    Die Handlung plätscherte weite Strecken einfach so dahin, weshalb ich hier nicht von einem durchweg spannenden Thriller sprechen kann. Auch blieben mir die Protagonisten leider weitestgehend egal, da sie, bis auf die Journalistin Julia, recht oberflächlich beschrieben wurden.

    Das Finale mit der sehr überraschenden Auflösung hat mich mit der Geschichte wieder versöhnt, weshalb ich das Buch, trotz Abstrichen, empfehle möchte.

     

    Fazit:

    Ein spannender Roman (kein Thriller) mit dem Schauplatz Antarktis.

     

    Meine Bewertung:

    4/5 Sterne

  20. Cover des Buches 635 Tage im Eis (ISBN: 9783442150427)
    Alfred Lansing

    635 Tage im Eis

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Grandiose belletristische Darstellung einer missglückten Polarexpedition. Dem Autor gelingt es durch Zitate aus den Tagebüchern der Besatzung den Leser so nah wie möglich am Geschehen teilhaben zu lassen. Diese bis zum Ende hin immer packender werdende Abenteuergeschichte ist das reinste Lesevergnügen. Einfach Toll.

  21. Cover des Buches Dein kaltes Herz (ISBN: 9783442490561)
    Sharon Bolton

    Dein kaltes Herz

     (16)
    Aktuelle Rezension von: nightchanges1308

    Die Angst vor ihrem Ehemann Freddie hat Felicity bis ans Ende der Welt getrieben: auf die kleine antarktische Insel Südgeorgien, kurz vor dem Südpol. Jedes Mal, wenn sich ein Schiff nähert, sucht Felicity ein Versteck auf und beobachtet die Passagiere durch ihr Fernglas. Sehnsüchtig wartet sie darauf, dass der Winter kommt und das Eis die Insel für ein paar Monate von der Außenwelt abschneidet. Schließlich trifft das letzte Schiff der Saison ein – und Felicitys Albtraum wird wahr: Freddie ist an Bord. Und er wird nicht ruhen, bis er ihr Auge in Auge gegenübersteht …

    . 📚

    Das Buch ist in 4 große Teile geteilt, welche noch mal in einzelne Kapitel unterteilt sind. Jedes Kapitel ist überschrieben mit der Person, um der es gerade geht. So hat man einen guten Überblick über die Geschichte. Die einzelnen Kapitel an sich haben eine gute Länge, so dass ich beim Lesen schnell voran kam. 

    Felicity ist die Hauptperson der Geschichte. Sie ist eine sehr herzliche, aber auch ängstliche Person, was man schnell mitbekommt. Schnell möchte man ihr helfen und sie unterstützen. Jedoch ist sie auch sehr kämpferisch und macht immer weiter. 

    Bei diesem Buch kam mir die Spannung leider viel zu kurz. Natürlich ist es mir klar, daß es bei 500  Seiten nicht dauerhaft Spannung geben kann, aber für mein empfinden, gab's hier so gut wie keine. Vor allem in der Mitte waren gut 300 Seiten ohne jegliche Spannung und nennenswerte Vorkommnisse. 

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und locker, das auch dennoch ohne Spannung schnell mit dem Lesen voran kam. 

    Das Cover fande ich sehr schön und ist passend zur Geschichte ausgewählt. 

    . 📚

    Fazit:  Eine recht angenehme Geschichte, auch wenn nicht viel passiert. 3 von 5 Sternen. ⭐⭐⭐

  22. Cover des Buches Im Rausch der Stille (ISBN: 9783596165575)
    Albert Sánchez Piñol

    Im Rausch der Stille

     (147)
    Aktuelle Rezension von: lovelines

    >>Wir ähneln denen, die wir hassen, mehr als wir denken. Und deshalb glauben wir, dass wir denen, die wir lieben, nie ganz nah sind. ...<<
    "Im Rausch der Stille" von Albert Sanchez Pinol war für mich wenn ich ehrlich bin ein totaler Cover-Kauf und der Titel des Buches hat sich quasi in mein Herz katapultiert!
    Ja, was soll ich sagen... das Buch war so ganz anders als erwartet! ich hatte hier eine feinfühlige sanfte Geschichte erwartet und es kam sowas von anders!!!
    Die Geschichte, die den Leser hier erwartet ist geprägt von der rauen See, der Düsternis und Einsamkeit. Gleichzeitig stehen phantastische Elemente hier sehr im Vordergrund, die das Ganze noch ein wenig unheimlicher gestalten, was mir persönlich gut gefallen hat! Der Schreibstil des Autors hat mir zu Beginn sehr gefallen, da der Autor so einen poetischen Hauch mit fließen lies. Leider hat er das mit teilweisen vulgären Szenen und Bildern für mich total kaputt gemacht... Die Idee und die Tiefe der Geschichte, die Umgebung und Düsternis haben mir sehr gefallen, leider haben die Hormonausbrüche des Autors (kam mir zumindest so vor) leider alles echt zerstört, daher gibt's von mir nur 3/5✨

  23. Cover des Buches Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt (ISBN: 9783551316950)
    Nicholas Gannon

    Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat

    Archer langweilt sich ziemlich zu Tode... Seit seine Großeltern in der Antarktis auf einem Eisberg als verschollen gemeldet wurden, darf Archer das Haus ausschließlich zur Schule noch verlassen. Seine Mutter ist in dieser Hinsicht strikt und erlaubt kein ungebotenes Verhalten. Eingesperrt in das Haus, in dem seine Großeltern vor seiner Geburt gewohnt haben, bleiben ihm nur die vielen ausgestopften Tiere und Bücher als Gesellschaft. Doch trotz des Zaubers vergangener Abenteuer, der dem Hause innewohnt, sehnt sich Archer danach wie seine Großeltern auf Entdeckungstour zu gehen. Der einzige Lichtblick, den Archer ab und zu erhält, sind die seltenen Pakete, die seine Großeltern heimlich vor dem Haus der Helmsleys für den Jungen ablegen.
    Archers Leben ändert sich, als der Nachbarsjunge Oliver in sein Leben tritt. Beide Jungs wohnen im höchsten Stock ihrer jeweiligen Behausungen, und so besuchen sie sich gegenseitig über eine schmale Verbindung zwischen den Häusern. Eigentlich möchte Oliver gar kein Forscher sein und gefährliche Dinge erleben sondern nur einen Freund haben, aber gezogen von der Abenteuerlust seines neuen Freundes lässt er sich auf die Ideen von Archer ein. Jedoch, ein richtiges Abenteuer erleben sie trotzdem nicht. Das soll sich ändern, als Adelaide – frisch aus Frankreich ins Nachbarhaus eingezogen – in ihr Leben tritt. Ihr Holzbein erklärt sie in der Schule mit einem Krokodilangriff, weil sie über die wahren Begebenheiten nicht sprechen möchte. Archer ist fasziniert von ihrer Geschichte, ganz glauben kann er ihr sie allerdings nicht, und auch Oliver hegt seine Zweifel. Trotz der Eifersucht, dass Adelaide angeblich schon so viele Abenteuer erlebt haben soll, freunden sich die drei an, und als Archer einen Plan ausheckt in der Antarktis nach seinen Großeltern zu suchen, erscheint ihm Adelaides Erfahrung im Abenteuer erleben mehr als geeignet.
    Die drei erleben einige Abenteuer, mit denen sie nicht gerechnet hätten, und natürlich alles andere als geplant.

    Mit diesem Buch darf man keinen Abenteuerroman erwarten. So eingesperrt wie Archer häufig ist, so wenig Abenteuer erlebt man mit ihm zusammen. Vielfach wird eher über all die Dinge erzählt, die man mal erleben könnte. Es ist eine unscheinbare und stille Geschichte, die eher vom Träumen handelt und von der Sehnsucht, dabei jedoch mit stellenweise pfiffigem Wortwitz und Situationskomik aufwartet. Auf ein großartiges Abenteuer wartet der Leser lange, hier ist der Weg das Ziel. Dafür erlebt man mit, wie drei isolierte junge Menschen zueinander finden und eine feine Freundschaft entwickeln.
    Nicholas Gannon hat nicht nur den Roman geschrieben, er hat seine Geschichte um auch zarte und stimmige Illustrationen erweitert, denen eine ganz besondere Ruhe innewohnt, wie ich finde. Mir hat dieser Abenteuerroman ohne opulente Abenteuer dennoch sehr gut gefallen, da mir die Charaktere ans Herz gewachsen sind und mich die Zeichnungen unglaublich angesprochen haben.

  24. Cover des Buches Ice Limit - Abgrund der Finsternis (ISBN: 9783426514986)
    Douglas Preston

    Ice Limit - Abgrund der Finsternis

     (15)
    Aktuelle Rezension von: MeinLesezeichenBlog

    Meine Meinung
    Zu Weihnachten schenkte meine Schwester unserem Vater diesen Thriller. Beim gegenseitigen Bestaunen der Geschenke, habe ich mir den Klappentext durchgelesen und war sofort Feuer und Flamme. Den Autor Douglas Preston kenne ich bereits von einem Real Crime Buch "The Monster of Florence", welches auch ein Gemeinschaftsprojekt ist. Daher war ich mir von Beginn an ziemlich sicher, dass mich dieser Roman nicht enttäuschen würde. Und glücklicherweise habe ich Recht behalten.

    Obwohl es sich um einen alleinstehenden Roman handelt; man ihn daher ohne den Vorgänger „Ice Ship“ lesen kann, hatte ich zunächst ein paar Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen. Zu Beginn häufen sich Verweise auf vorhergehende Romane und Begebenheiten. Das hat mich ziemlich gestört und teilweise aus dem Lesefluss gerissen, weil ich sie nicht richtig einzuordnen wusste. Aber sobald man die richtig sortiert, kommt man auch gut zurecht. Langsam aber sicher steigert man sich in die Geschichte rein.

    „Ice Limit“ ist ein Roman, ein Thriller, mit vielen Science-Fiction Elementen. Eine Mischung aus Spekulationen und Wissenschaft, aus Fantasie und Fakten. Eine tolle, kreative, explosive Mischung. Ein bisschen hat es mich an die Fernsehserie „Stargate SG-1“ erinnert. Man muss offen sein und sich unbedingt darauf einlassen. Die anfängliche Skepsis löst sich nach ein paar Kapiteln wie von selbst.

    Das Besondere an diesem Thriller ist, dass auf jeder Seite etwas passiert. Mit einem Wort: ACTION. Die Seiten fliegen nur so vorüber. Ich hatte teilweise richtiges Kopfkino; ein fast filmreifer Roman. Die Handlung ist spannend, rätselhaft und löst mulmige Gefühle aus. Die Autoren wissen durchaus mit Worten und Beschreibungen umzugehen. Ebenso geglückt sind die Dialoge. Die Autoren schaffen es Bestürzung und Schaudern auszulösen. Die Ereignisse sind beunruhigend, absurd, abgefahren und total fesselnd. Die Kapitel sind relativ kurz. Am Ende eines jeden Kapitels werfen die Autoren einen Köder, einen Leckerbissen aus, der mich dazu angehalten hat immer weiter zu lesen. Das Buch habe ich stets nur widerwillig aus der Hand gelegt.

    Die wechselnden Perspektiven tragen zum ansprechenden Aufbau des Romans bei. Man erfährt viel über die Rollen und Aufgaben eines jedem auf dem Forschungsschiff Batavia. Sehr gut gefallen haben mir die Perspektiven von Prothero und seiner Laborassistentin sowie von Dr. Brambell. Von den Walgeräuschen hätte ich gerne noch mehr gelesen. Auch wenn diese Thematik am Ende noch mal aufgegriffen wird, konnte es mich doch nicht ganz zufriedenstellen.

    Die Lage auf dem Schiff spitzt sich immer weiter zu und für die Besatzungsmitglieder entwickelt sich das Unterfangen immer mehr zu einem Albtraum. Die Geschichte ist nicht platt und die Handlung war zu keiner Zeit vorhersehbar. Teilweise fand ich es sogar erstaunlich, wie sich die Dinge entwickelten. Das Ende fällt im Vergleich zur restlichen Handlung etwas aus der Reihe und war nicht ganz das was ich erwartet hatte. Im Vergleich zur restlichen Geschichte gestaltete sich das Ende eher ruhig, erhaben und fast schon philosophisch.

    Fazit
    „Ice Limit“ war meine erste Reise in das Preston & Child Universum, und möglicherweise nicht der letzte Ausflug. Ich habe sehr viel Freude daran gehabt; die Autoren haben somit ihr Ziel erreicht. Ich empfehle diesen rasanten Thriller all denjenigen, die mal etwas Neues ausprobieren wollen und der Science-Fiction gegenüber nicht abgeneigt sind. Science-Fiction-Fans sind bei diesem Roman sowieso an der richtigen Stelle.

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