Bücher mit dem Tag "anthologie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "anthologie" gekennzeichnet haben.

1.493 Bücher

  1. Cover des Buches Leichenblässe (ISBN: 9783499248597)
    Simon Beckett

    Leichenblässe

     (2.478)
    Aktuelle Rezension von: Kathleen1974

    Titel: „Leichenblässe“ (3. Fall von David Hunter)

    Autor/Autorin: Simon Beckett

    Verlag: Rowohlt

    Erscheinungsjahr: 2010

    Seitenanzahl: 414

    Klappentext (Quelle: www.amazon.de)

    „Bei seinem letzten Einsatz ist David Hunter nur knapp dem Tode entronnen. Nicht vollständig genesen, quält den Forensiker die Frage, ob er seinem Beruf noch gewachsen ist. Bis ein alter Freund ihn um Hilfe bittet: In einer Jagdhütte in den Smoky Mountains wurde ein Toter gefunden. Die Leiche ist bis zur Unkenntlichkeit zersetzt. Die Spuren sind widersprüchlich. Und David Hunter ist im Begriff, einen folgenschweren Fehler zu begehen …“
     

    Kurzeinschätzung:

    Nunmehr ist es der 3. Fall von David Hunter, den ich regelrecht verschlungen habe. Auch dieser konnte mich begeistern. Ich finde es sehr beeindruckend, wie es dem Autor immer wieder gelingt, mich an diese Thriller-Reihe zu fesseln.

    Auch dieser Fall war sehr spannend und für mich nicht vorhersehbar gestaltet. Simon Beckett findet für meinen Lesegeschmack immer den passenden Rahmen, wie auch die perfekte Anzahl an Beteiligten, um den jeweiligen Thriller „entspannt“ zu lesen und somit nicht den Überblick zu verlieren. Der Autor legt viel Wert auf eine bildhafte Schreibweise und sehr spannende Situationen und Geschehnisse. Die jeweilige Stimmung wirkt dann entsprechend stark auf mich. Somit fühle ich mich mittendrin im Fall und habe zudem Platz für meine eigenen Gedanken und Vermutungen zum Geschehen.

    Wieder ein aktionsreicher, gruseliger und spannender Band der David Hunter – Reihe. Schon jetzt freue ich mich auf den 4. Fall.

    Bewertung:

    5 von 5 Sterne

  2. Cover des Buches Ich wollte nur, dass du noch weißt ... (ISBN: 9783785586082)
    Emily Trunko

    Ich wollte nur, dass du noch weißt ...

     (272)
    Aktuelle Rezension von: Pergamentfalter

    „Ich wollte nur, dass du noch weißt“ enthält eine Auswahl von Briefen, die auf Emily Trunkos Tumblr-Blog „Dear My Blank“ anonym veröffentlicht wurden. Es sind Briefe an das eigene Selbst und an die ganze Welt, Briefe an heimlich Geliebte, an Partner*innen und solche, die es mal waren. An Freund*innen und Familie und an verlorene Menschen.

    Jeder einzelne Briefe gibt einen Einblick in ein fremdes Leben: mal auf ein oder zwei Seiten, mal in nur ein oder zwei Sätzen. Trotzdem steht jeder einzelne Brief für sich und kann bewegen, auf ganz unterschiedliche Arten. Manche schenken Freude und Hoffnung, andere bedrücken und machen traurig. Manche strotzen vor Erinnerungen und guter Laune, andere sind Abschiede oder sagen ganz still „Danke“.

    Wer tatsächlich hinter den Briefen steht, lässt sich meist nicht herauslesen. Es gibt keine Vorgeschichten, keine Kontexte. Trotzdem wirken die Briefe. Zudem sind sie alle wunderschön illustriert, was jeder Seite noch einmal eine besondere Wertigkeit gibt.

    Ich finde allein schon die Idee, die hinter diesem Projekt steht, großartig. Was daraus wurde, ist schlichtweg wunderschön.

  3. Cover des Buches In Hexenwäldern und Feentürmen (ISBN: 9783959912662)
    Christian Handel

    In Hexenwäldern und Feentürmen

     (82)
    Aktuelle Rezension von: ReadingKritze

    In dem Buch gibt es viele tolle Märchenadaptionen, da ist für jeden Geschmack was dabei.

    Ich liebe es einfach in neue Welten einzutauchen und neue Autor*innen kennenzulernen!

  4. Cover des Buches Verbrechen (ISBN: 9783492272438)
    Ferdinand von Schirach

    Verbrechen

     (719)
    Aktuelle Rezension von: Wortsalat

    Der Autor besticht durch einen sehr geradlinigen und puristischen Schreibstil, was vermutlich auch seiner juristischen Ausbildung geschuldet ist. 

    Ferdinand von Schirach wirft zu Anfang die Frage nach der Schuld auf und impliziert, dass es nicht immer ein Einfaches ist, diese zu beantworten,- die Welt ist mehr als schwarz und weiß. Die Schuldfrage zieht sich durch die genauere Betrachtung der Motivlage und des Täterprofils wie ein roter Faden durch die Kurzgeschichten. Der Leser erlebt selbst den Zwiespalt, der auch das Rechtssystem bei seiner Durchsetzung vor Herausforderungen stellt. 

    Die Kurzgeschichten lassen in psychologische Abgründe blicken und mir persönlich viel es schwer, das Buch zur Seite zu legen. Schade, dass es so kurzweilig war. 



  5. Cover des Buches Von Fuchsgeistern und Wunderlampen (ISBN: 9783959918008)
    Christian Handel

    Von Fuchsgeistern und Wunderlampen

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Falling-in-love-with-books

    Dies ist bereits die zweite Märchenanthologie aus dem fantastischen Drachenmond-Verlag, die ich gelesen habe. Die insgesamt 17 Adaptionen bekannter und auch unbekannter Märchen sind wieder eine tolle Möglichkeit gewesen, verschiedene Autoren und Stile kennenzulernen.
    Jeder Autor/ jede Autorin wird zu Beginn vom Herausgeber Christian Handel kurz vorgestellt. Ich finde es besonders toll, dass sowohl bekannte und renommierte AutorInnen vertreten sind (Ava Reed, Holly Black, Trudi Canavan), als auch Debüts bisher unentdeckter AutorInnen ihren wohlverdienten Platz in dieser Anthologie finden. Die Geschichten sind thematisch geordnet, es gibt zunächst „Märchen aus dem Morgenland“, anschließend „Märchen aus dem Reich der Mitte“ und abschließend „Märchen aus dem Abendland“. In der letzten Kategorie kannte ich die viele Geschichten, es finden sich zum Beispiel Adaptionen von „Däumelinchen“ und der „Gänsemagd“.
    Ich finde es auch faszinierend, wie die Autoren und Autorinnen es schaffen, auf rund 20 Seiten eine komplexe und wirklich spannende und wendungsreiche Geschichte zu entwickeln. In diesem Zusammenhang hat mir zum Beispiel die Geschichte von Laura Labas „Im letzten Licht“ sehr gut gefallen. Dass einem bei einer Sammlung nicht jede Geschichte gleich gut gefällt und fesselt liegt in der Natur der Sache, tut dem Vergnügen aber keinen Abbruch.
    Was mich bei diesem Titel aber auch wieder sehr begeistert hat ist die wunderschöne Gestaltung, besonders im Innenteil des Buches. Zu jeder Geschichte gibt es kleine begleitende Illustrationen zu entdecken.
    Ich gebe dem Titel sehr gute 4,5 Sterne und freue mich schon auf die nächste Märchenanthologie. Absolute Leseempfehlung!

  6. Cover des Buches Doctor Who - 11 Doktoren, 11 Geschichten (ISBN: 9783864253126)
    Eoin Colfer

    Doctor Who - 11 Doktoren, 11 Geschichten

     (38)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Die Anthologie erschien zum 50. Jubiläum der Serie Dr. Who, alle bis dahin existierenden Inkarnationen des Doktors, außer dem Kriegsdoktor, erhalten ihre eigene Geschichte. 11 Doktoren, 11 Geschichten, 11 Autoren/Autorinnen, so unterschiedlich die einzelnen Doktoren sind, so unterschiedlich sind auch die Geschichten.

    Jeder Doktor ist mit seinen Eigenheiten sehr gut wiederzuerkennen. Größtenteils werden sie von bekannten Companions begleitet, wie z. B. Susan, Ace und Martha Jones, der 8. Doktor reist gerade allein, erhält aber für die Dauer seines Abenteuers auf der Erde jemanden zur Seite gestellt, der in das Geschehen involviert ist. Auch der 9. Doktor ist alleine unterwegs. Er erhält eine sehr interessante, nicht humanoide Begleiterin, die ich gerne noch einmal treffen würde, das Ende der Geschichte macht da auch ein bisschen Hoffnung. Gegenspieler gibt es ebenfalls sowohl unbekannte als auch bekannte, wie z. B. den Master, die Rani oder die Daleks, letztere einmal ganz anders als gewohnt.

    Die Geschichten spielen an verschiedenen Orten zu unterschiedlichen Zeiten, wie man das beim Doktor gewohnt ist. Mehrmals findet sich der Doktor auf der Erde wieder, wo er u. a. eine Seuche eindämmen muss. Andere Geschichten spielen in fernen Galaxien, wo z. B. ein riesiger Baum durchs All schwebt.

    Die Erzählstile sind selbstverständlich geprägt von den jeweiligen Autoren (2 davon Autorinnen), und daher sehr abwechslungsreich zu lesen, alle sind spannend, oft dramatisch, trotzdem kommt auch der Humor nicht zu kurz, manche sind regelrecht skurril, und am Ende gibt es die eine oder andere gelungene Pointe. Einmal darf sogar die Begleiterin, Peri, selbst in Ich-Form erzählen. Bis auf eine (die des 6. Doktors) haben mir alle Geschichten sehr gut gefallen, und auch diese eine ist nicht wirklich schlecht, und wird ihre Fans finden.

    Wer etwas mehr über die einzelnen Autoren wissen möchte, wird im Anhang fündig, sicher hat man am Ende Lust, von dem einen oder anderen ein weiteres Werk zu lesen.

    Die Anthologie konnte mich nahezu durchgehend begeistern. Die Vielfalt der Doktoren spiegelt sich in den Geschichten wieder, man trifft alte und neue Begleiter und Gegenspieler – jeder Whovian sollte seine Freude an dieser Sammlung haben.


  7. Cover des Buches Frühling, Sommer, Herbst und Tod (ISBN: 9783453436886)
    Stephen King

    Frühling, Sommer, Herbst und Tod

     (312)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Die ersten beiden Geschichten fand ich genial, die anderen beiden okay ...

    Frühlingserwachen - 5 Sterne

    Zur ersten Geschichte kenne ich die Verfilmung "Die Verurteilten", die übrigens sehr genial gemacht ist und es sogar Filmbilder in meiner Buchausgabe dazu gibt.

    Erzählt wird die Geschichte von Andy Dufresne, der 1944 wegen Mordes in Shawshank landet - einem Gefängnis, in dem viele "schwere Jungs" lebenslänglich absitzen und in dem auch von den Wärtern oder auch der Gefängnisleitung ein brutales Regiment geführt wird.
    Red sitzt ebenfalls schon einige Jahre dort ein und lernt Andy als zurückhaltenden, bedächtigen Mann kennen, der sich scheinbar durch nichts aus der Ruhe bringen lässt. Dass er seine Unschuld beteuert, ist natürlich nicht unüblich in diesen Kreisen, doch Red ist sich bei ihm fast sicher, dass er tatsächlich nichts mit dem Mord zu tun hatte.
    Die Freundschaft, die zwischen den beiden wächst, geht sehr tief. Was sie alles durchmachen müssen, von der Willkür und Brutalität abgesehen, hat viele Facetten und zeigt vor allem auch die kleinen Lichtblicke in einem finsteren Tal, wenn man es schafft, seine Hoffnung nicht zu verlieren.
    Warum Red sich schließlich 1975 hinsetzt, um Andys Geschichte aufzuschreiben, hat einen höchst außergewöhnlichen Grund.

    Eine sehr harte und doch einfühlsame Geschichte.


    Sommergewitter - 5 Sterne

    Auch die zweite Geschichte wurde verfilmt als "Der Musterschüler", die ich alledings noch nicht gesehen habe.

    Hier geht es um den jungen Burschen Todd Bowden, der ein perfides Interesse am 2. Weltkrieg hat. Als er in der Nachbarschaft einen alten Nazi auspürt, presst er aus diesem sämtliche grauenvollen Erinnerungen heraus, die seiner morbiden Faszination immer mehr Nahrung geben.
    Todd wirkt sehr kalt, fast schon unheimlich und berechnend. Trotzdem ist er "nur" ein 13jähriger Junge, dem die Qualen aus der Vergangenheit des Alten selbst bald an die Substanz gehen.
    Diese Beziehung der beiden, die Wechselwirkung und die daraus entstehenden Abhängigkeiten ergeben ein subtiles Grauen, das mich beim Lesen völlig an die Geschichte gefesselt hat!

    Hinter jeder Fassade kann alles stecken - und dem Karma entkommt man trotzdem nicht.
    Übrigens wurde hier der Anwalt Defresne aus der ersten Geschichte erwähnt - coole Sache :D


    Herbstsonate - 3.5 Sterne

    Den Film "Stand by me" liebe ich sehr und sicher kennen viele von auch diese tolle Verfilmung! Die Novelle selbst heißt ganz schlicht: Die Leiche

    Die vier 12jährigen Jungs Gordie, Teddy, Chris und Vern leben in der Kleinstadt Castle Rock (die ja in vielen Büchern von S. King als Schauplatz genommen wird) und hören von einem Jungen, der vermisst wird und wahrscheinlich tot ist. Sie beschließen, seine Leiche zu suchen und kommen bei diesem Ausflug an ihre Grenzen. Freundschaft, Zusammenhalt und noch vieles mehr.
    Grade mit Gordie hab ich sehr mitgefühlt, dessen Eltern ihn nach dem Tod seines älteren Bruders kaum mehr wahrnehmen, eine ebenso grausame Misshandlung wie körperliche Gewalt.

    Alle vier Jungs haben keine einfache Kindheit und es ist alles andere als leicht für sie, sich durchzubeißen. Wenn man das heutzutage liest, wird man einiges gar nicht glauben können - aber eines hatten sie: Zeit um frei zu sein und ihre eigenen Erfahrungen zu sammeln.

    Ohne auf die Filmbilder zurückgreifen zu können, hätte ich mich wahrscheinlich nicht so gut einfinden können muss ich gestehen. Grade auf diese Geschichte hatte ich mich sehr gefreut, aber ich hab nicht so den Zugang gefunden. Schlecht fand ich sie trotzdem nicht.

    Auch hier gibts übrigens wieder einige Anspielungen auf andere King-Bücher, wie Cujo, Jerusalem´s Lot oder auch wieder Die Verurteilten.



    Ein Wintermärchen - 3.5 Sterne

    Von der Geschichte hatte ich bisher noch nie gehört. Allerdings taucht hier wieder der "Herrenclub" auf, den ich schon in einem anderen Kurzgeschichtenband entdeckt habe.

    Ein etwas kurioser, mysteriöser Club, in denen sich die Männer regelmäßig treffen und dabei Geschichten erzählten.
    "Atemtechnik" ist hier die letzte und kürzeste Geschichte; mit ein paar sehr guten Momenten (grade auch im Hinblick auf die Geburt, was hier durchklingt fand ich echt toll!) aber nicht übermäßig etwas besonderes für mich.

  8. Cover des Buches Frauen, die ihre Stimme erheben. Roar. (ISBN: 9783810530615)
    Cecelia Ahern

    Frauen, die ihre Stimme erheben. Roar.

     (48)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Das Buch ist eine Sammlung von insgesamt 30 Kurzgeschichten von 30 Frauen. Jede steht an unterschiedlichen Punkten ihres Lebens, in verschiedenen sozialen Schichten, mit unterschiedlicher Herkunft, in unterschiedlichen familiären Situationen. Und jede von ihnen ist an einem Punkt angekommen, an dem sie aus sich herausbricht. Entweder wird eine lebensverändernde Entscheidung getroffen, eine problematische Situation erfolgreich überstanden oder eine

     

    Meine Einschätzung:

    Ich finde es sehr gut, dass die Protagonistin in jeder der 30 Kurzgeschichten nur „die Frau“ ist und keinen Namen bekommen hat. Namen haben nur immer die anderen erhalten. So kann sich tatsächlich jede einzelne Frau mit den Geschichten identifizieren und ich möchte wetten, dass sich jede Leserin in mindestens einer dieser Geschichten wiedergefunden hat. Cecelia Ahern hat nach sehr langer Zeit endlich mal wieder ein Buch herausgebracht, dass mir gefallen hat, weil unter anderem der übernatürliche Touch vorhanden war und ich gefühlsmäßig berührt wurde. Genau das macht ihre Geschichten oft zu etwas Besonderem. Das kann ich gerade jetzt wieder gut vergleichen, weil ich aktuell ihre ersten Bücher als Hörspiele höre. Ich find etwa 2008 an Ahern zu lesen und war begeistert von den ersten Werken. Leider war der Zauber in den letzten 5 Jahren nicht immer zu spüren und ich vermisste den Stil.

    Dass einer Frau tatsächlich Flügel wachsen, ist unrealistisch. Aber es veranschaulicht einfach das, was tatsächlich passieren kann. Ebenso der Fall ins Loch, das Hineingestecktwerden in eine Schublade, das Präsentieren einer Frau wie ein Pokal im Regal, die Geschlechterspezifizierung oder auch dass Frau sich auflöst und nicht wiederfindet. All das beschreibt Ahern in den verschiedenen Kurzgeschichten und geht auf so ziemlich jede Form der Rolle einer Frau in der heutigen Gesellschaft ein. Ich habe mehr als nur eine Frau gefunden, die ich sein könnte oder die ich in meinem näheren Umfeld kenne. Das macht das Buch für jede Frau zu etwas Persönlichem.

    Ich hoffe sehr, dass Ahern zu alter Stärke und Leidenschaft zurückgekehrt ist. Mir hat das Buch sehr gefallen! Man sollte sich allerdings darüber bewusst sein, dass es 30 Einzelgeschichten sind und keine zusammenhängende Erzählung.

  9. Cover des Buches The U-Files (ISBN: 9783981782967)
    Sandra Florean

    The U-Files

     (37)
    Aktuelle Rezension von: MalinaAnningan

    Fluffig, flauschig, niedlich und einfach entzückend – Einhörner sind und bleiben die It-Wesen der Mythen und Legenden.

    Der Talawah-Verlag hat seine erste Anthologie aus dem Jahr 2017 den beliebten Magiewesen gewidmet. Und ich habe mein Horn, pardon, meine Nase meine ich natürlich, reingesteckt um zu sehen, was die Autorinnen und Autoren sich alles ausgedacht haben.

    Schon bei der zweiten Geschichte wusste ich, dass mir die Sammlung gefallen würde, denn da begegnet einem ein Einhorn, das weder niedlich noch flauschig ist und auch das Thema der Erzählung ist recht ernst, was mir sehr gefällt. Ich mag natürlich auch die durchweg „guten“ , engelsgleichen Glitzereinhörner, aber ein bisschen Abwechslung muss halt sein.

    Das haben die U-files auch wirklich zu bieten! Jede der 23 Geschichten ist anders und einzigartig, befasst sich mit ganz verschiedenen Motiven und gibt so ein komplexes Bild der mystischen Kreatur wieder.

    Hier eine kleine Auswahl meiner persönlichen Favoriten:

    • Der letzte Funke“: Eine sehr schöne Dystopie voll Traurigkeit und Hoffnung. Ein eher ungewöhnliche Genre für eine Einhorn-Geschichte, hat mich aber voll überzeugt!

    • Sascha“: Ein miesepetriger Büroangestellter macht sich über den Einhornfimmel seiner Kollegin lustig. Dabei begeht er jedoch einen verhängnisvollen Fehler und gerät plötzlich in die merkwürdigsten und (für den Leser) amüsantesten Verstrickungen.

    • Wenn du nur fest genug daran glaubst“ greift das Einhorn-Thema auf ungewöhnliche und äußerst liebenswerte Weise auf. Eine unerwartete Geschichte, die ich direkt ins Herz geschlossen habe.

    Natürlich hat mich nicht jede einzelne Kurzgeschichte angesprochen, aber die meisten gefielen mir ziemlich gut. Um mir die Sterne-Vergabe etwas zu erleichtern, habe ich mir für jeden Text meine Sterne-Bewertung notiert und erst einmal einen Durchschnitt errechnet. Dieser liegt bei 4,2. Da der Großteil der Geschichten jedoch genau meinen Geschmack getroffen haben und nur ein paar “Ausreißer“ den Schnitt verschlechtern, vergebe ich trotzdem 5 Sterne. Eine Bewertung drückt ja doch auch ein Gefühl aus und nicht nur eine mathematische Tatsache ;)

    Ich war bisher keine allzu begeisterte Kurzgeschichten-Leserin, aber ich habe schnell Freude daran gefunden, diese kleinen „Häppchen“ zu meinem Nachmittagskaffee oder auch mal vorm Schlafen zu genießen.

    Insgesamt eine sehr schöne Anthologie, die ich jedem Fantasyleser empfehlen kann!

  10. Cover des Buches Die letzten Tage des Patriarchats (ISBN: 9783498063634)
    Margarete Stokowski

    Die letzten Tage des Patriarchats

     (57)
    Aktuelle Rezension von: wort_bildung

    Die letzten Tage des Patriarchats also. Schön wär’s, denke ich mir. Auch nach diesem Buch. Naja, auch wenn mich Stokowskis Worte - genau genommen nicht ihre Worte, sondern das, worum es darin geht - wieder einmal furchtbar aufgeregt, erschüttert, wach gerüttelt haben, ich kotzen könnte angesichts einer Gesellschaft, die sich scheinbar immer noch gegen Frauen und alle Menschen, die keine Cis-Männer sind, verschworen hat, machen sie mir auch irgendwie Mut. Nicht, weil der Weg zu Ende, das Ende erreicht ist, aber weil Veränderung stattfindet. Resignation ist keine Option.

    „Die letzten Tage des Patriarchats“ ist eine Sammlung von Kolumnen und Essays, die Margarete Stokowski in den Jahren 2011 bis 2018 geschrieben und sowohl bei der taz als später auch bei Spiegel Online publiziert hat. Ein Buch also, das nicht nur das gesellschaftlich-politische Geschehen im Zeitverlauf reflektiert, sondern auch den schreiberisch-stilistischen Werdegang der Autorin widerspiegelt. Thematisiert werden hierbei beispielsweise der Umgang mit sexueller und sexualisierter Gewalt, Rollenbilder im Kontext der politischen Spektren oder auch der Umgang mit Körpern. Ein Motiv zieht sich - Überraschung - durch alle Texte: Diskriminierung, Diskriminierung… Hab ich schon Diskriminierung gesagt? Dabei ist Stokowski stets radikal und schonungslos, keine Gnade. Trotzdem aber auch immer mit einem Augenzwinkern.

    Anders als ihr Debüt „Untenrum frei“ ist dieses Buch also kein kohärenter Text. Trotzdem war ich überrascht, wie sehr die Einzeltexte zusammen doch ein ganzheitliches Bild ergeben, das mich spätestens ab dem zweiten Drittel des Buches komplett abgeholt hat.

    Ich fühle mich sehr bereichert und hoffe auf mehr Lesestoff von dieser starken Stimme des Feminismus.

  11. Cover des Buches Die Mütter-Mafia und Friends (ISBN: 9783404160433)
    Kerstin Gier

    Die Mütter-Mafia und Friends

     (241)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Für mich ist es sehr schwer, dass Buch im Ganzen zu beurteilen, da es ja nicht nur aus verschiedenen Kurzgeschichten besteht, sondern auch jede von ihnen von einem anderen Autor/eine andere Autorin geschrieben wurde.

    Was mir schon mal sehr gut gefällt, ist, dass die Geschichte der Mütter-Mafia weiter geschrieben wird, denn die erste Kurzgeschichte handelt von ihnen. Auch viele der Kurzgeschichten gefallen mir sehr gut bis gut, wirklich gar nicht gefallen mir ein oder zwei. 

    Ich hab dieses Buch parallel gelesen bzw. immer zwischen zwei Büchern. Das funktioniert durch die nicht zusammenhängenden Kurzgeschichten auch echt gut. Ich habe richtig Freude an Kurzgeschichten bekommen. Gut fand ich auch, dass ich bei verschiedenen Autoren und Autorinnen "reinschnuppern" konnte.

    Das einzige, was mir weniger gefallen hat, ist, dass die Kommentare der Mütter-Society eher Mau ausgefallen sind. Da hätte ich gerne mehr von gelesen. 

    Es hat mich trotzdem gut unterhalten und öfters ein Lächeln auf die Lippen gezaubert.

  12. Cover des Buches Königin im Exil (ISBN: 9783734160127)
    George R. R. Martin

    Königin im Exil

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchdrache
    Erwartungen sind bei „Königin im Exil“ (Original Dangerous Women), herausgegeben von George R.R. Martin und Gardner Dozois, alles. Versprochen werden im Vorwort von Dozois Powerfrauen und Amazonen und keine zarten Prinzessinen und schmachtende Hausfrauen. Hier erschlägt die Prinzessin selbst den Drachen und zeigt den Prinzen, wer hier die Hosen anhat. Die üblichen Genderklischees der schwachen Frau, die sich bereitwillig von ihrer großen Liebe unterbuttern lässt, sollen hier nicht bedient werden.

    „Königin im Exil“ ist eine Anthologie mit insgesamt 21 Kurzgeschichten und Novellen quer durch alle Genres. Belletristik, Historik, Mystery, Fantasy, Science-Fiction. Es finden sich hier viele bekannte Namen wie Brandon Sanderson, Diana Gabaldon und Joe Abercrombie. Die meisten von ihnen brachten Kurzgeschichten in den Universen ihrer bekannten und erfolgreichen Reihen heraus, so auch Martin, welcher eine weitere Geschichte aus Westeros abliefert, Sanderson mit einem Text aus dem Cosmere und Gabaldon mit der Vorgeschichte ihrer Highlander-Saga. 

    Fangen wir mit dem Cover an. Zwei bekannte Namen wurden dick und unübersehbar darauf geschrieben, darunter prangt ein Aufkleber mit der großen Aufschrift „Das Lied von Eis und Feuer“. Das Cover selbst sieht sehr nach Fantasy aus, und tatsächlich wird man das Buch in den Läden auch zumeist in dieser Ecke finden. Kein Wunder, immerhin steht Martin groß darauf, der Hype mit GoT muss doch bedient werden. Nun gut, irgendwo muss man es ja einsortieren. Dennoch riecht das arg nach Marketingstrategie und Kundenfangen, die nicht ganz so genau hinschauen, ehe sie das Buch zur Kasse wuchten. (Und mit seinen stolzen 1115 Seiten muss man wirklich von wuchten reden.)

    Gardner Dozois hat keinen Text in dem Werk, schrieb dafür aber das Vorwort. In diesem werden die Autoren in höchsten Tönen gelobt und hohe Erwartungen stellen sich alsbald ein. Alle Werke seien von Weltklasse, das Ungewöhnliche, das noch nie Dagewesene sei zu erwarten, Frauen die austeilen können und ihre männlichen Bundesgenossen dagegen alt aussehen lassen.

    Schön und gut, dachte ich, wird bestimmt spannend. Die Ernüchterung erfolgte sehr schnell.

    Die meisten der Texte sind für sich genommen gar nicht so übel. Es gibt teils deutliche Ausrutscher sowohl nach oben als auch nach unten, wie es bei einer Anthologie zu erwarten ist, die breite Masse ist nicht allzu schlecht aber auch nicht wirklich berauschend. Annehmbar also, nett für ein bisschen Unterhaltung zwischendurch. Betrachtet man viele dieser Texte genauer und stellt sie vor allem in den Kontext der Anthologie, gefährliche Frauen, dann sieht die Sache schon anders aus.

    So einige Texte haben keine gefährlichen Frauen zum Gegenstand, sondern zumeist gewöhnliche Damen, wie man sie eben auf der Straße trifft, oder, im schlimmsten Falle, furchtbare Zicken und Nutten, die eher nervig und peinlich sind als gefährlich.

    Erwartungsgemäß war Brandon Sandersons Werk „Schatten für Stille in den Waldungen der Hölle“ herausragend. Allein der Titel ist ein Kunstwerk für sich! Er trifft den Inhalt des Textes exakt und ist doch so außergewöhnlich, dass schon allein das neugierig macht, was er damit wohl ausdrücken will. Unbedingt lesen! Netterweise ist das Werk auch bereits mit einer anderen Kurzgeschichte als eBook erschienen beziehungsweise wird es bald. Man kann „Shadows for Silence in the Forests of Hell“ also auch losgelöst genießen.

    Auch Diana Gabaldons Text „Unschuldsengel“ hatte Konsistenz (mit einigen kleinen stilistischen Schnitzern, die allerdings bei weitem nicht so sehr ins Gewicht fielen wie bei manch anderem Text. Eine kleine angenehme Neuentdeckung war „Nachbarn“ von Megan Lindholm, ein Text, der am ehesten noch der Mystery zuzuordnen ist. Die schon etwas reifere Dame Sarah macht sich Sorgen um ihre spurlos verschwundene Nachbarin. Diese wird nie gefunden und schon bald hat die amerikanische Kleinstadt den Fall auch vergessen. Nur Sarah lässt es keine Ruhe. Währenddessen macht sich ihr Sohn Sorgen um sie, dass sie zu alt wird, ihr Haus alleine zu bewirtschaften, und beginnt nach einem geeigneten Altersheim für seine Mutter zu suchen. Dieser gleitet ihr Leben immer mehr aus den Händen, als sie entdeckt, dass der Nebel, der manchmal vor ihrem Haus aufzieht, anscheinend ein Fenster zu einer anderen Welt ist.

    Manche der Texte hatten die Eigenschaft, durchaus interessant zu sein, wenn auch nicht im Sinne der Anthologie. Der Science-Fiction-Text „Die Hände, die nicht da sind“ von Melinda Snodgrass ist so ein Fall. In diesem geht es um einen hochrangigen Beamten, der von einer Dame erst verführt und dann entführt wurde. In dieser Entführung wurde er in ein künstliches Koma versetzt und erhielt dann unfreiwillig ein völlig anderes Aussehen. Jemand anderes nahm seinen Platz in der Politik ein. All das erfolgte so täuschend echt, dass niemand den Wechsel bemerkte. Er zieht nun durch die Galaxis und erzählt allen seine Geschichte, doch anscheinend glaubt niemand ihm. Die in der Tat gefährliche Frau, die den Herrn verführte und den Doppelgänger einschleuste, wird dabei eher flach und uninteressant gezeichnet. Viel mehr hätte es mich gereizt zu erfahren, was aus dem politischen Komplott geworden wäre. Das war der einzige Text (Brandon Sanderson an dieser Stelle ausgenommen, von ihm kann ich nie genug bekommen), wo ich mir gewünscht hätte, mehr zu erfahren, während alle anderen zumeist in sich geschlossen waren.

    Und dann gibt es noch die Machwerke, bei denen ich das Buch am liebsten verbrannt hätte. „Ringen mit Jesus“ von Joe R. Lansdale war solch ein Werk. Die Handlung: Zwei gut achzigjährige Ringer kämpfen seit Jahr und Tag um ein und dieselbe angeblich bildhübsche Frau. Ebenjene ist, gelinde gesagt, eine oberflächliche Nutte, die nur mit demjenigen ins Bett geht, der den Kampf gewinnt. Dabei wird mit unflätigen Schimpfwörtern und grausamen Metaphern leider nicht gegeizt. Von einer gefährlichen Frau ist hier weit und breit nichts zu sehen.

    Das gleiche in „Ich weiß, wie man sie rauspickt“ von Lawerence Block. Handlung: Mann reißt Frau in der Bar auf, legt sie flach und ermordet sie am Ende. Tatsächlich: Mehr umspannt die Handlung nicht. Es handelt sich hier mehr oder weniger um einen Porno, der durch gelegentliche Rückblenden unterbrochen wird. In diesen Rückblenden klagt die Dame abwechselnd darüber, dass ihre Ehe unglücklich sei, und ihr Lover denkt über seine Vergangenheit nach. In der sich alles um Sex zu drehen scheint. Er bietet ihr im Laufe des Abends an, ihren Mann für sie zu ermorden, sodass sie beide glücklich miteinander zusammen sein können. Das Ende ist, wie gesagt, ihr Tod, der ihn augenscheinlich äußerst erregt. Gelinde gesagt: Der Text ist pervers. Mit einer gefährlichen Frau ist hier absolut nichts.

    Darüber hinaus gibt es noch einige Texte, die mit diversen Stilschnitzern daher kommen. Der titelgebende Text von Sharon Kay Penman hat am Ende sogar eine Anmerkung der Autorin, in der sie erklären muss, warum ihre Protagonistin eine gefährliche Frau ist, und dabei nicht einmal sonderlich überzeugend argumentiert. Der Text selbst ist eine lose Aneinanderreihung von Ereignissen, die in keinem wirklichen Zusammenhang stehen.

    Alles in allem ist das Lesegefühl eher durchwachsen. Man wird seine Lieblinge haben, aber auch seine hassenswerten Exemplare. Dennoch wird für viele mehr als nur ein lesenswerter Text dabei sein. Hinzu kommt der Fanwert. Ich selbst habe das Buch geschenkt bekommen, hätte es mir aber ansonsten später auch selbst gekauft, allein schon wegen George Martin und vor allem auch Brandon Sanderson. Für Fans der in diesem Werk erschienen Autoren ist es also eine Überlegung wert. Notfalls kann man die schlechten Texte immer noch überblättern und hat nichts verpasst.

  13. Cover des Buches Es war einmal - Neue und klassische Märchen (ISBN: 9782496701791)
    Gebrüder Grimm

    Es war einmal - Neue und klassische Märchen

     (36)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996

    In dem Buch Es war einmal - Neue und klassische Märchen von den Gebrüder Grimm und Poppy J. Anderson, geht es um die klassischen Märchen, sowie um neue Märchen wie Rapunzel, Rotkäppchen, Dornröschen oder auch um Drosselbart reloaded. Dazu gibt es zu jedem Märchen einen kleinen Text von einem Prominenten, wie Joe Kelly oder Iny Lorentz und vielen weiteren. Die Prominenten haben zu dem jeweiligen Märchen ihre kurze Meinung und die kurze Geschichte verfasst, warum sie genau dieses Märchen so mögen.


    Meine Meinung:

    Mir haben alle Geschichten gut gefallen, manche von ihnen waren mir komplett neu, wie Schneepunzel oder Drosselbart reloaded. Trotzdem haben mir die neuen als auch die alten Märchen gut gefallen und sie sind flüssig geschrieben und einfach zu lesen. Ich mag auch die Bilder zu den einzelnen Märchen sehr gerne. Am Ende des Buches gibt es noch kurze Biographien zu den einzelnen Prominenten und was sie ausmacht.


    Fazit:

    Ein super Märchenbuch für Kinder, als auch für Erwachsene mit Bildern und Lebensweisheiten für das weitere Leben.

  14. Cover des Buches P. S. Ich töte dich (ISBN: 9783426508572)
    Sebastian Fitzek

    P. S. Ich töte dich

     (302)
    Aktuelle Rezension von: wundervolle_buchwelten

    Ihr mögt Thriller? Ihr mögt Kurzgeschichten? Dann seid ihr hier genau richtig! 

    Sebastian Fitzek vereint in diesem Buch 11 Autoren und 13 spannende Thriller Kurzgeschichten, zwei davon aus seiner eigenen Feder.

    Ich gestehe, dass ich von den meisten anderen Autoren in diesem Buch bisher nichts gehört habe, ich kenne keines ihrer sonstigen Werke. Ich habe aber hinterher einige gegoogelt :D 

    Nichtsdestotrotz fand ich diese Sammlung verschiedener Thriller Kurzgeschichten echt toll. Bis auf ein oder zwei Stories haben mich echt alle gepackt, und das, obwohl die Geschichten echt nur wenig Raum einnehmen. Aber in diesen Fällen heißt es wohl "in der Kürze liegt die Würze!". Wirklich unglaublich, wie es die Autor*innen geschafft haben mich teilweise von den ersten paar Zeilen an direkt zu fesseln. 

    Mein Fazit: Definitiv lesenswert! Die Autor*innen haben echt ein paar spannende Geschichten raus gehauen. Man kann prima zwischendurch (zB in der Bahn, im Wartezimmer, oder wie ich, beim kochen,...) mal eben eine Geschichte lesen. Ist mal eine etwas andere Thriller Erfahrung!

  15. Cover des Buches Etwas endet, etwas beginnt (ISBN: 9783423213530)
    Andrzej Sapkowski

    Etwas endet, etwas beginnt

     (53)
    Aktuelle Rezension von: ariadne

    Ich wusste, dass hier Kurzgeschichten des Autors gedruckt wurden, allerdings nicht, wie viele. Ich muss ehrlich sagen, die Hexer-Geschichte, hat es mir nicht so richtig angetan und die Horror-Mystery Geschichten hab ich auch nur überflogen. Aber die Geschichte von Geralts angeblichen Eltern habe ich verschlungen. Es hat so richtig Nostalgie der Hexer-Kurzgeschichten bei mir wieder ausgelöst. 

    Empfehlenswert, um einen Eindruck von Sapkowskis Schreib- und Erzählstil zu bekommen.


  16. Cover des Buches Traumlieder (ISBN: 9783453316119)
    George R. R. Martin

    Traumlieder

     (43)
    Aktuelle Rezension von: MiSoLi
    Ich habe Martins Bücher vorher alle auf Englisch gelesen und als ich Traumlieder auf Deutsch geschenkt bekam, war ich erst ein wenig skeptisch. Was, wenn die Übersetzung schlecht ist? Ansonsten war ich aber direkt sehr gespannt, versprach dieses Buch doch auch einige Frühwerke Martins und außerdem verschiedenste Genres.
    Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist großartig und meine Bedenken gegenüber der deutschen Übersetzung waren völlig unbegründet.
    Besonders gut gefiel mir die Mischung aus Autobiographischem und den Kurzgeschichten. Gut fand ich auch die Vielseitigkeit der Kurzgeschichten. Verschiedene Genres, verschiedene Stimmungen, verschiedene Charaktere. Auch wenn Science Fiction überwiegt.
    Ich kann dieses Buch sehr empfehlen.
    Eine ausführlichere Rezension findet ihr hier.
  17. Cover des Buches Der Tannenbaum des Todes (ISBN: 9783426524343)
    Markus Heitz

    Der Tannenbaum des Todes

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Erdbeerschorsch

    Besinnlich wird es bei dieser Sammlung von Weihnachtsgeschichten und -gedichten nicht, dafür auf böse Weise humorvoll und manchmal geht es völlig drunter und drüber.


    Seit mehr als zehn Jahren bietet der Autor mit dem Gastronomie-Ehepaar Horster die Veranstaltung “Böser die Glocken” an, im Wirtshaus Zum Alten Bahnhof in Zweibrücken. Dabei gibt es ein viergängiges Menü und drei abstruse Geschichten rund um Weihnachten. Bisher waren die vorgetragenen Geschichten noch nicht vollständig zu kaufen. Doch nach zehn Jahren war es schließlich an der Zeit, die kleinen Storys zusammenzustellen – und in diesem Buch sind sie nun erhältlich.


    Beispiele (von mehr als 24 einzelnen Geschichten):

    Der Nikolaus macht Wünsche wahr:

    Ein kleines Mädchen lässt es sich nicht gefallen, dass sie einen rosa Pulli als Nikolausgeschenk bekommen soll. Sie rächt sich an den Nikolausbetrügern.

    Das Weihnachtsmannkostüm:

    Wilfried Pappenheimer muss sich auf den letzten Drücker noch ein Weihnachtsmannkostüm ausleihen. Und das hat es in sich.

    Das Weihnachtsessen:

    Uroma Brunhild ist steinreich und so wollen beim Weihnachtsessen die lieben Familienmitglieder sie auf verschiedene Weise um die Ecke bringen, um an das Erbe zu kommen.

    Wie es bei Kurzgeschichtensammlungen meistens der Fall ist, ist die Qualität der einzelnen Geschichten sehr unterschiedlich. Mir hat dieses Buch insgesamt Spaß gemacht und es hat mich zum Schmunzeln gebracht. Es sind auch nette kleine Bildchen enthalten. Manche Geschichten gefielen mir aber überhaupt nicht. Gut finde ich, dass die einzelnen Storys so kurz sind, da kann man zwischendurch mal eine (oder mehrere) lesen.

  18. Cover des Buches Liebesbriefe großer Männer (ISBN: 9783865391872)
    Sabine Anders

    Liebesbriefe großer Männer

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Edith_Hornauer
    Pessoa, eins seiner Bücher habe ich immer bei mir. Ob Briefe, Gedichte, Geschichten - sie erzählen vom Leben, von der Vorstellung davon, mit  allem, was  dazu gehört... Was soll ich noch schreiben,
    ich habe mich in seine Literatur verbissen... 
  19. Cover des Buches Magische Verführung - Engelspfand / Verführung / Verlockung (ISBN: 9783802586095)
    Nalini Singh

    Magische Verführung - Engelspfand / Verführung / Verlockung

     (160)
    Aktuelle Rezension von: FeFu

    Die Kurzgeschichte zur Gilde der Jäger hat mich sehr neugierig auf diese Reihe gemacht. Es schein doch eine etwas andere Art von "Vampiren" zu sein, als man so im Allgemeinen annimmt. Vielleicht fliegt mir dann mal Band eins zu - ich möchte der Reihe definitiv eine Chance geben. ^^

    Die beiden Gestaltwandler-Kurzgeschichten waren wundervoll! Beide so unterschiedlich. Und es war sehr interessant, was man an weiteren (kleinen) Hintergrundinfos zur Gesamtstory erhält, bzw weiteren Zusammenhängen. - aber man muss es nicht kennen um die Hauptbücher zu verstehen. ^^

    Die Bonus-Story hat auch ein ganz spannendes Setting und obwohl sie so mega kurz ist, geht sie einem doch sehr ans Herz!

    Auch das Interview fand ich interessant.

  20. Cover des Buches Saint Falls (Sammelband): Märchen aus der Welt des Verbrechens (ISBN: B0713QX361)
    David Michel Rohlmann

    Saint Falls (Sammelband): Märchen aus der Welt des Verbrechens

     (40)
    Aktuelle Rezension von: FeFu

    Sechs verschiedene Autoren - eine große Geschichte!

    "Märchen aus der Welt des Verbrechens" - der Untertitel ist sehr passend. Begegnen einem hier doch Personen, Gegenstände, Schauplätze und Zitate, die man so - oder zumindest so ähnlich - doch eigentlich so gut kennt. Wäre man nicht in Saint Falls...

    Für zarte Gemüter ist das Buch eher nichts. Gewalt, Mord, Prostitution - an allen Ecken und Enden.
    Die einzelnen Kapitel sind jeweils von einem anderen Autor / einer anderen Autorin geschrieben. Der Lesefluß ist aber durchgehend so gut, dass einem dieser Autorenwechsel gar nicht auffällt.
    Es gibt zwar zwei Charaktere, die man als Hauptpersonen benennen könnte. Aber im Verlauf begegnet man weit über 40 Hauptpersonen die wichtig für die Geschichte sind. Manche begleiten einen nur sehr kurz. Anderen begegnet man bis zum Ende hin immer wieder.
    Die Sicht aus der die Geschichten erzählt werden wechselt immer wieder.

    Alles in allem ein sehr gelungenes Werk - eine wundervolle Zusammenarbeit der vielen Autoren / Autorinnen!
    Es war durch der Märchentouch irgendwie vertraut, aber auch einfach so ganz anderst.

  21. Cover des Buches Winterstern (Anthologie) (ISBN: 9783906829326)
    C.M. Spoerri

    Winterstern (Anthologie)

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Nickels_Buchwelt

    Winterstern ist eine Anthologie, die im Sternensand Verlag erschienen ist. Jeder Autor hat das Thema Winterstern auf eigene Art und Weise interpretiert. C. M. Spoerri ist die Herausgeberin des Buches.

     

    Klappentext:

    Was ist ein Winterstern? Ein magisches Artefakt? Ein verwunschener Ort? Eine verzauberte Person? Oder etwas, das gar nicht greifbar ist?

    Lasst euch in fremde Welten entführen, lernt fantastische Legenden kennen, kämpft für die Gerechtigkeit, Liebe oder Freiheit, erlangt Ruhm und Ehre, erfahrt, was wirklich zählt im Leben.

    Dies ist eine Fantasy-Anthologie, die euch zum Lachen, Lieben, Gruseln, Träumen, Hoffen und Bangen einlädt.

     

    Meine Meinung:

    Ich möchte gar nicht zu viel auf den Inhalt der einzelnen Geschichten eingehen, denn das würde den Rahmen hier sprengen. Dennoch kann ich so viel sagen, dass jeder einzelne Autor/in das Thema Winterstern ganz toll und ganz eigen interpretiert hat. Jede Geschichte ist anders und macht sie so besonders.

    Schön finde ich, dass man so einen Einblick in den Schreibstil der Autoren bekommt. So kann man kurz anlesen, ob gewisse Autoren/Autorinnen einem liegen oder nicht. Bei der ein oder anderen Geschichte habe ich definitiv Lust auf mehr bekommen und das ein oder andere Buch werde ich mir noch zulegen.

    Alles in allem haben mir die Geschichten gut gefallen. Die meisten sehr, ein paar weniger, was aber nicht heißen soll, dass sie schlecht waren, im Gegenteil. Letztendlich ist Geschmacksache, ob einem die Interpretation zu Winterstern gefallen hat.

  22. Cover des Buches Flug und Angst (ISBN: 9783453439801)
    Stephen King

    Flug und Angst

     (18)
    Aktuelle Rezension von: DerTino

    Mein Kurzfazit nach stundenlangem Lesen:

    Sehr enttäuschend.


    Spannend war lediglich meine Erwartungshaltung. Das Buch war einfach nur zäh.

    Eigenartigerweise haben mich jedoch die Geschichten von Vincent, Hill und King unterhalten, die auch nicht wirklich gut waren, jedoch weitaus besser als der Schnitt.


    Ich empfehle das Buch leider nicht weiter. 

    Schade eigentlich.


    Aus der Idee, eine Anthologie zum Thema Flug und Angst zusammenzustellen, wurde hier nichts. Ich hatte eher den Eindruck, dass die Kurzgeschichten einfach (entschuldigt bitte meine Wortwahl) dahingerotzt, sofern sie nicht schon existierten, und lieblos ausgesucht wurden. Das bestätigt sich irgendwie auch durch das Nachwort.


     

  23. Cover des Buches Hauptsache nichts mit Menschen (ISBN: 9783442480029)
    Paul Bokowski

    Hauptsache nichts mit Menschen

     (56)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Berliner Humor, man kann ihn mögen oder nicht, aber gepaart mit einer Spur Homosexualität, Resentiment gegenüber den Eltern, sowie gesundem Maß an Eigenartigkeit, findet das ganze im Autor seinen vorläufigen Höhepunkt. Besonders die von ihm geschilderten Gespräche haben mir gefallen und wer in Berlin lebt, weiß genau, was er meint.  

  24. Cover des Buches Summer Nights (ISBN: 9783453418387)
    Carly Phillips

    Summer Nights

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Kallisto92

    Das Buch , Summer Nights , beinhaltet vier Geschichten. Drei Geschichten sind super für den Sommer geeignet, die letzte Geschichte spielt im Winterurlaub.

     

    Kurze Inhaltsangabe zur ersten Geschichte. Das Buch beginnt mit Umleitung ins Glück von Jaci Burton . Diese Story handelt von Jane und Will. Jane hat schon zwei Kinder aus ihrer ersten Ehe.  Sie trifft im Sportzentrum Will, er war der beste Freund ihres Exmannes.  Beide trafen sich dort nach langer Zeit wieder und es beginnt zwischen ihnen zu knistern. Jane macht es Will jedoch nicht leicht, da sie denkt, er wird sie sowieso enttäuschen.  

    Die Geschichte ist in der erzählperspektive geschrieben und erzählt abwechselnd aus Will und Janes Sicht. Das Ende ist zwar mit Happy End, doch trotzdem wollte ich Jane immer wieder schütteln und ihr sagen, dass sie es Will nicht so schwer machen soll.

     

    Weiter geht es mit Rundum Perfekt von Carly Phillips. Diese Geschichte handelt von Alexa und Luke. Die Geschichte spielt in der Kleinstadt Serendipity . Alexa lernt Luke in Joes Bar kennen. Auch  in dieser Geschichte knistert es gewaltig zwischen den beiden Hauptcharakteren. Ebenfalls muss Alexa Entscheidungen treffen, welche für ihre Zukunft sehr wichtig sind. Ich kannte bis jetzt noch keine Teile der Serendipity Reihe, aber das wird sich bald ändern. Diese Story hat mich 100% überzeugt, obwohl ich gern mehr über Alexas und Lukes Zukunft erfahren hätte. Das Ende war relativ offen.

    Die dritte Story ist die Legendäre Jane, geschrieben von der Autorin Jessica Clare. Mit dieser Geschichte bin ich am Anfang nicht so warm geworden. Es geht hier um Luanne und Officer Sharp. Alles beginnt damit das Luanne zu ihrer Schwester in die Kleinstadt zieht. Dort beginnt sie für ihren Blog allerhand Dummheiten zu planen , damit sie viele Klicks bekommt. Daher macht sie nach kurzer Zeit die Bekanntschaft mit Officer Sharp. Zwischen den beiden prickelt es gewaltig. Beide kommen sich näher und als Luanne nicht mehr nur an ihren Blogg denkt, hat die Geschichte dann das gewisse etwas .

    Ganz zum Schluss enthalt das Buch die Kurzgeschichte , Ein Kuss in Ehren von Erin MC Carty. Diese Geschichte ist anders als die vorigen, den sie handelt vom Winter. Chelsa ist mit ihren Freundinnen und dessen Partnern im Urlaub. Sie tritt jedoch gleich ins erste Fettnäpfchen und sperrt sich aus. Dabei lernt sie Broodi kennen. Leider verpasst sie ihre erste Verabredung, aber wie das Schicksaal es möchte ,treffen sich beide wieder und die Funken fliegen.

     

    Das Buch ist ein schönes Buch mit einen lockeren Schreibstil. Die Geschichten beinhalten sympathische Charaktere, nur mit der legendären Jane wurde ich nicht so warm.  Ich gebe eine Leseempfehlung für das Buch , da es eine leichte Kost mit viel Liebe, Spannung und Humor ist.

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