Bücher mit dem Tag "anthologie"
474 Bücher
- Christian Handel
Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln
(158)Aktuelle Rezension von: Buch_Eule
Vom Drachenmond Verlag sind inzwischen einige wunderschöne Märchen-Anthologien erschienen. Wie auch dieses Buch. Ich habe es mir für mein Kindle gekauft, da die Kurzgeschichten sich gut dafür eignen sie in der Pause zu lesen. Die Illustrationen in den Prints lohnen sich allerdings ebenfalls sehr, was ich bei anderen Anthologien des Verlages feststellen musste.
Da jede Geschichte von einem anderen Autor stammt, unterscheiden sie sich in Stimmung wie auch im Schreibstil. Einige sorgen für Gänsehaut, andere stimmen einen Traurig und wieder andere lassen einem das Herz vor Rührung zergehen. Es gab Geschichten die mir nicht ganz so gut gefallen haben wie andere, doch alle ließen sich flüssig lesen. Bei keiner konnte ich sagen, dass sie mir gar nicht gefallen hat. Sie alle waren wunderschön geschrieben, auch wenn einige mich mehr bewegten und rührten als andere.
Obgleich es sich bei dem Buch um eine Märchensammlung handelt ist es keines für kleine Kinder, sondern eher für Jugendliche und Erwachsene. Überwiegend spielen die Märchen in den gewohnten fantastischen Welten, eines von ihnen spielt in der Moderne, doch obwohl es von der Umgebung her nicht zu den anderen passt, entpuppt es sich nicht als Störfaktor, sondern als Juwel, welches die Geschichte abrundet.
Da die Geschichten so unterschiedlich sind, wird sich für jeden der Märchen gegenüber offen ist etwas passendes finden lassen. Perfekt ist es natürlich für die unter uns die in einem Buch keinen bestimmten Ton erwarten und Beispielsweise gerne von einer Romanze in einen Thriller stolpern. 😉
Ich kann dieses Buch daher nur empfehlen - Stephen King
Frühling, Sommer, Herbst und Tod
(357)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Ich habe diesem Buch 3 Sterne gegeben, weil mich nicht alle 4 Geschichten angesprochen haben. Schön fand ich, dass alle unterschiedlich lang waren und verschiedene Themen beinhalteten. Spannend und gruselig wird in diesem Buch aus verschiedenen Personensichten erzählt. Manche Geschichten sind eher harmloser, andere haben mir jedoch vor schaudern die Haare zu Berge stehen lassen und waren inhaltlich besser gestaltet. Ein schöner bunter Mix, bei dem für jeden etwas dabei sein dürfte, der King mag.
- Christian Handel
Durch Eiswüsten und Flammenmeere
(63)Aktuelle Rezension von: the2bookaholicsMögt ihr Märchen oder märchenhafte Geschichten, die sich um bekannte oder auch eher unbekannte Märchen ranken?
‧₊˚♪ 🧚🏻♀️₊˚⊹
Heute möchten wir euch ein weiteres Herzensbuch vorstellen, das sich mit der Thematik der Märchen und Sagen aus der Mythologie befasst.
Es handelt sich um eine märchenhafte Anthologie, die von Christian Handel und dem Drachenmond Verlag herausgegeben wurde. Es ist die vierte Anthologie von insgesamt acht, die bis jetzt erschienen sind.
Sie trägt den wunderschönen Namen "Durch Eiswüsten und Flammenmeere".
Die Aufmachung des gesamten Buches ist nämlich einfach nur ein Traum. Das wunderschöne Cover und die vielen liebevoll und atmosphärisch ausgearbeiteten Zeichnungen. Jede Seite dieses Buches ist mit Zeichnungen verziert.
Man merkt, wie viel Liebe, Herzblut und Kreativität in dieser Anthologie steckt.
Doch nun auch zum Inhalt. Hier sind insgesamt 16 verschiedene märchenhafte Geschichten mit meist düsteren, melancholischen und auch traurigen Vibes. Die Geschichten sind sehr atmosphärisch und jede von ihnen ist auf ihre ganz eigene Weise wunderschön.
Unter den Geschichten befindet sich auch eine Geschichte von Christian Handel selbst und von Astrid Behrendt, der Drachenmama des Drachennests, die uns hier ebenfalls eine wunderbare Geschichte geschenkt hat.
Wir machen hier eine Reise quer durch das Märchen- und auch Sagenland. Wir treffen hier auf Märchen wie Schneewittchen, Rotkäppchen, die Schöne und das Biest, die Schneekönigin, Dornröschen, auf Wesen aus der griechischen Mythologie, wir dürfen ins Wunderland reisen und nach Irland - dem Land der Banshees. Aber auch eher unbekannten Märchen begegnet man. Was die Geschichten gemeinsam haben? Es sind alles Geschichten der Bösewichte aus der Märchen- und Sagenwelt. Einblicke in ihr Leben und ihr Inneres.
Also macht euch gerne auf eure eigene Reise durch EISWÜSTEN und FLAMMENMEERE, wir beide können es euch nur empfehlen. Wir vergeben hier die volle Punktzahl.
- Margarete Stokowski
Die letzten Tage des Patriarchats
(92)Aktuelle Rezension von: Trishen77Man muss schon den Hut ziehen vor Margarete Stokowski, wenn man diese gesammelten Kolumnen liest. Wie viele zentrale Themen unserer heutigen Gesellschaft und ihrer Verhältnismäßigkeiten darin aufgegriffen und angeschnitten, wie viele wichtige Anmerkungen zu Umgang, Perspektiven und Scheuklappen gemacht werden, wow. Und dann muss man noch einmal den Hut ziehen, wenn Stokowski hier und da durchblicken lässt, mit welcher Engstirnigkeit sie sich oft konfrontiert sieht, in Kommentaren, Zuschriften, etc., weil sie als Verfasserin dieser Kolumnen in Erscheinung tritt.
Der Band sammelt 75 von Stokowski ausgewählte Kolumnen aus den Jahren 2011-2018, die in zehn Themenkapiteln jeweils chronologisch angeordnet sind; viele von ihnen hat sie ergänzt durch Nachsätze, in denen sie Kommentare und Folgen zu den einzelnen Kolumnen schildert. Übergreifend kann man sagen, dass sie (bei Kolumnen nicht überraschend) oft einen Bezug zum Tagesgeschehen haben – aber Stokowski gelingt es fast immer, jenseits (oder eher diesseits) des Anlasses generelle Feststellungen anzubringen, Schlüsse zu ziehen, Symptome freizulegen und zu isolieren, Strukturen zu zeigen und eingespielte Problematiken zu benennen.
Ein zentrales Thema, das viele Kolumnen durchzieht, ist die Rolle von Frauen (und Minderheiten) in der Gesellschaft und ihre Stigmatisierung, die leider immer noch viele (sehr viele) Facetten und Gesichter hat.
„Frauen haben immer noch weniger Geld als Männer, sie arbeiten seltener in Führungspositionen, sie erledigen die meiste Familienarbeit, und nicht wenige erleben sexualisierte Gewalt. Im Deutschen Bundestag sind im Jahr 2018 nicht mal ein Drittel der Abgeordneten Frauen. Frauen müssen in vielen Ländern für grundlegende Rechte kämpfen, und selbst dort, wo sie das nicht müssen, hören sie in den verrücktesten Situationen dämliche Kommentare über ihren Körper.“
Es sollte jedoch niemand den Fehler machen, Stokowski deswegen für eine Agitatorin mit begrenzter Motivation und begrenzter Perspektive zu halten. Eins beweist sie in ihren Kolumnen mehr als einmal und ich bewundere sie enorm dafür: dass sie immer wieder gegen vereinfachte und festgesetzte, eingespielte und klischeegesteuerte Vorstellungen anschreibt und dass es ihr gelingt ihren Kolumnen (und hier setzt die Bewunderung ein) fast immer einen widerständigen, schlagfertigen Zug zu geben, eine Argumentation und Intonation aufzubauen, die sich auf knappem Raum wirkungsvoll und klug behaupten kann.
Stokowskis Texte zeigen: die Welt mag komplex sein, unübersichtlich vielleicht, aber es gibt doch sehr viel, das wir klar feststellen können, sowohl bei den Sachen, die im Argen liegen, als auch bei den Sachen, die gute Entwicklungen sind und jeden Unkenrufen trotzen können.
Bei Stokowski kann man außerdem lernen (nicht nur bei ihr, aber auch bei ihr), dass Feminismus eben nicht ein Versuch ist, Männer zu dämonisieren, unterzukriegen oder für ihr Mann-sein zu verdammen, sondern die generelle Emanzipation von Macht- und Diktionsstrukturen, sowie die längst fällige Aufhebung von zu enggezogenen Geschlechterbegriffen und Rollenbildern betreibt, zum letztendlichen Vorteil beider Geschlechter. Wie Stokowski in ihrem Buch „Untenrum frei“ schrieb:
„Ungerechtigkeiten zwischen den Geschlechtern aufzuzeigen wirkt manchmal so, als wolle man die Gräben zwischen ihnen vertiefen, obwohl man sie auf Dauer abschaffen will: Ein nerviges Dilemma, aus dem man nicht rauskommt, solange man Probleme beheben will.
Wir müssen zeigen, nach welchen Kriterien sich Reichtum und Erfolg, Gesundheit und Lebensdauer, Gewalt und Leid verteilen, wenn wir wollen, dass alle dieselben Chancen auf ein glückliches Leben haben – auch wenn oder gerade weil diese Kriterien das sind, was wir auf Dauer abzuschaffen versuchen.“
Ungleichheit und Stigmatisierung haben, wie gesagt, noch immer viele Facetten. Großteils sind es eingefahrene, überholte, falsche Vorstellungen, gegen die sich der Versuch der Veränderung von Verhältnissen und Umgangsformen behaupten muss. Das fängt an bei der von vielen Medien geschürten und überall halbgar servierten „Angst“ (in diesem Kontext wirklich das falsche Wort), dass die Anprangerung von sexuellen Übergriffen und Sexismus, am Arbeitsplatz und anderswo, einem Verbot von Flirten und Begehren gleichkommt. Stokowski bringt die Fadenscheinigkeit dieser (und anderer) Panikmacherei auf den Punkt und schreibt am Ende:
„Es gibt eine feministische Flirtregel, die man sich im Übrigen sehr leicht merken kann und die lautet [#wheaton'slaw]: Sei kein Arschloch. Fertig. That’s it. Unisex übrigens.“
und an anderer Stelle:
„Es ist mir ein Rätsel, wie man denken kann, irgendwas würde der Menschheit fehlen, wenn Sexismus, Belästigung und Missbrauch wegfallen.“
Aber Stokowski lässt es nicht bei diesen Themen bewenden, sondern äußert sich ebenso pointiert, gewandt, kritisch und klug zu angrenzenden und anders gearteten Themenbereichen. Großartig ist ihre Kolumne zu „Germany’s next Topmodel“, die mir aus der Seele spricht; am liebsten würde ich das folgende Zitat bei ProSieben einblenden, während die Show läuft:
„Die Sendung ist eine perverse, niederträchtige, menschenverachtende Geldmaschine, die kapitalistische Krönung von Sexismus und Neoliberalismus in Form von Frauendressur mit Product Placement, und eine überraschungsarme Aneinanderreihung von Erniedrigungen, bei der junge Menschen dafür ausgezeichnet werden, dass sie geile Gene haben und sich den Regeln der Jury unterwerfen, weil man als Model halt einfach auch mal machen muss, was der Kunde will.“
Und sie spricht mir ebenso aus der Seele, wenn sie über die Verbindung von Sexualität und Werbung schreibt – eine Erscheinung, welche, so glaube ich, das Verhältnis zum eigenen Körper in den letzten Generationen mitunter schwer belastet hat, vom Frauenbild ganz zu schweigen und vom Männerbild, das auf dieses Frauenbild ständig anspringen soll, erst recht.
„Wenn wir aber die nackten Körper oder Körperteile von Frauen nicht mehr trennen können von Sex oder Erotik, dann haben wir ein Problem. Und zwar ein tief sitzendes. Wenn wir denken, dass wir nicht frei sind, weil nicht überall Brüste hängen oder Frauen halbnackt über Mietwagen robben, dann ist das ein schlechtes Zeichen für unser Frauenbild.“
Auch auf die feinsprachliche Ebene geht Stokowski immer wieder – bspw. in einer Kolumne über die häufige Verwendung der Wörter „Krieg“, „Kamp“, „Frontlinie“ bei der Beschreibung von Diskussionen und Auseinandersetzungen zum Thema Gender und Feminismus. Die Kolumne trägt den rotzigen Titel „Hamse jedient im Genderkrieg?“ Stokowski klagt darin die fast schon brutale, zumindest zynische Gedankenlosigkeit bei der Verwendung dieser Worte an, die für eine gewaltsame und leidvolle, verheerende Erscheinung steht und schreibt u.a.:
„Sagt mal: Frontlinie, Barrikaden, Krieg – haben die alle zu viel »Star Wars« geguckt. […] Es ist nur eine Metapher, sagt ihr. Nein, es ist unbedachtes Wörterkotzen. Metaphern haben einen Sinn, sie sollen etwas klarer oder schöner sagen. Wer aber von Krieg spricht, macht es weder klarer noch schöner, der sagt nur: Guck, wie sie sich prügeln. […] Hier meine These dazu: Das ist schlecht. Es klingt nach Eskalation, aber da eskaliert nichts. Da reden Leute. […] Krieg! Und dann bringt ein Mann eine Frau um, und was wird daraus? Ein »Beziehungsdrama«. […] So viel Feinfühligkeit darf man erwarten, nicht von Krieg zu sprechen, wo kein Krieg ist, und von Mord, wo Mord ist.“
Und so geht es weiter – dreihundert Seiten Schlagfertigkeit, widerständiges und reflektiertes Denken, manchmal nonchalant serviert, manchmal um die Ohren pfeifend, mal von beißendem Spott, mal von klarer Anteilnahme begleitet. Ich erwische mich beim Lesen oft dabei, dass ich mir wünsche, dass Stokowskis Artikel die durchschlagende Wirkung erzielen, die sie für mich haben; dass Germany’s Next Topmodel dichtgemacht wird und Jens Spahns himmelschreiende Aussage zu Hartz IV als der politische Selbstmord gewertet wird, als der er hätte wahrgenommen werden müssen.
„Wenn es wäre, wie Spahn sagt, und man hätte mit Hartz IV wirklich alles zum Leben, dann wären die Leute, denen das Geld nicht reicht, entweder unfähig oder gierig. […] Der Witz an Privilegien ist, dass man sie nicht die ganze Zeit fühlt, sondern dass sie Voreinstellungen der Macht sind, die einigen Menschen Dinge ermöglichen, die für andere wesentlich schwieriger oder unmöglich wären. Aber daraus ergibt sich Verantwortung.“
Und für Verantwortung wirbt und kämpf Margarete Stokowski in diesen Texten. Für Verantwortung und Verständnis, fürs Hinterfragen und Empathisieren, sie wirbt darum und sie verlangt danach. Sie bricht Lanzen für Menschlichkeit und Zwischenmenschlichkeit, sie zerrt Hass und Rücksichtslosigkeit, Kurzsichtigkeit und Bequemlichkeit hervor und stellt sie bloß. Nach dreihundert Seiten kann ich nur noch sagen: Wir können froh sein, eine Stimme und eine Essayistin wie Margarete Stokowski zu haben. Sie hat zumindest mir dabei geholfen weiter zu denken als bisher, vielschichtiger mitzuempfinden, genauer hinzusehen. Wenn ein Buch das leistet, dann ist es ein verdammt gutes Buch. - Christian Handel
In Hexenwäldern und Feentürmen
(89)Aktuelle Rezension von: diepersephone📚 Tauche ein in die magische Welt von "In Hexenwäldern und Feentürmen"! 🌟 Diese faszinierende Anthologie von Märchengeschichten für Erwachsene entführt euch in eine zauberhafte Dimension, in der Hexen, Feen und märchenhafte Kreaturen ihre Geschichten entfalten. 🧙♀️🧚♂️ Die Erzählungen nehmen euch mit auf eine Reise durch verwunschene Landschaften und bieten einen frischen Blick auf vertraute Geschichten. Ein Must-Read für alle, die sich nach zeitloser Magie sehnen! ✨📖
Titel: In Hexenwäldern und Feentürmen
Autor/Illustrator: Verschiedene Autoren
Genre: Märchenanthologie für Erwachsene
🌈 Rezension 🌈
"In Hexenwäldern und Feentürmen" ist mehr als eine Sammlung von Märchen – es ist eine künstlerische Fusion verschiedener Stimmen und Perspektiven. Die Auswahl unterschiedlicher Autoren verleiht dieser Anthologie eine einzigartige Vielfalt, die durch harmonisches Zusammenspiel einen breiten Erzählstil bietet. Nina Blazons Beitrag fügt eine fesselnde Note hinzu, geprägt von mystischen Welten und übernatürlichen Kräften. 🌌 Eine märchenhafte Reise, die euch verzaubern wird! 🌟💖
www.blog.stephanieblomberg.de
- Christian Handel
Von Fuchsgeistern und Wunderlampen
(60)Aktuelle Rezension von: MartinABekannte Autoren des Phantastischen wie etwa Trudi Canavan, Holly Black oder Akram El-Bahay steuern in dieser Märchenanthologie (welche bereits die dritte aus dem Drachenmond-Verlag darstellt) ihre Versionen oder Neuinterpretationen mehr oder weniger bekannter (oder unbekannter) Märchen dar. Dabei hat Herausgeber Christian Handel die Anthologie in drei Teile gegliedert und eine interessante Mischung aus Märchen der alten Welt zusammengestellt. Anhand des Titels hätte ich allerdings auch mehr Märchen a la 1001 Nacht und asiatische Märchen erwartet, aber das Morgenland nimmt doch einen großen Teil der Sammlung ein, wenn auch durchaus mit interessanten Geschichten.
Die erste Geschichte, von Akram El-Baray konnte mich noch nicht überzeugen, auch wenn es eine interessante Hintergrundgeschichte zu den Märchen aus 1001 Nacht gibt. Aber ich kenne wenige Anthologien, die in ihrem Gesamtwerk überzeugen und so kann man auch hier behaupten, dass es gute Geschichten und weniger gute Geschichten gibt, aber in der Gesamtheit eine wirklich gelungene Mischung entstanden ist, deren Hauptkritikpunkt meiner Meinung nach die Märchen aus dem Morgenland sind. Nicht, weil sie schlecht sind, sondern einfach, weil man weniger mit den Märchen der arabischen Welt und dem Reich der Mitte vertraut ist. Und anhand des Titels VON FUCHSGEISTERN UND WUNDERLAMPEN hätte ich mehr in dieser Richtung erwartet.
Märchen- und Phantastik-Freunde werden aber auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen. Und allein schon die Namen sprechen für sich ... eine illustre Gesellschaft, die für märchenhafte Unterhaltung sorgt. - Judith Hermann
Sommerhaus, später. Erzählungen
(268)Aktuelle Rezension von: EmmaWinterNeun Erzählungen enthält dieser Band. Alle so unterschiedlich und doch ist da dieser besondere Ton, der sich durch alle Texte zieht.
Mit einem Sprung steht man mitten im Leben der Protagonist*innen und begleitet sie für eine kurze Zeit, für eine Episode. Und doch wird so viel darin erzählt, dass man sich ein Bild machen kann z.B. vom Leben des alten Mr. Tompson, der im Washington-Jefferson-Hotel sein trauriges Dasein fristet. Da ist der Taxifahrer Stein, der lange ohne festen Wohnsitz ein verfallenes altes Landhaus kauft und dessen Traum sich doch nicht erfüllt. Oder der sich im Sommer aufs Land zurückziehende Koberling, dem er selbst und seine kleine Familie genug sind und der sich von plötzlich einnistenden Bekannten belästigt fühlt - oder doch nicht?
Immer gibt es eine kleine Störung, etwas, das die Personen aus ihrem Rhythmus bringt, sei es ein Ereignis oder das Zusammentreffen mit einer anderen Person.
Ich habe die Erzählungen sehr gerne gelesen, weil sie so abwechslungsreich und so - wie soll ich sagen - fein abgestimmt sind. Zarte, oft unterdrückte Stimmungen werden eingefangen und immer bleibt Platz, um sich eigene Gedanken zu den Figuren und ihren Geschichten zu machen.
- Christian Rau
Wanyama Tales
(4)Aktuelle Rezension von: Pia_MeyerWanyama Tales ist keine direkte Fortsetzung von Die Wächter Afrikas, sondern ein (recht kurzer) Begleitband mit sieben Geschichten, der im Universum von Wanyama angesiedelt ist. Nur eine der Geschichten ist direkt mit der Handlung von Wächter verknüpft. Einige Stories spielen in der Gegenwart, aber auch einige in der Vergangenheit. Sie schlüsseln sich wie folgt auf:
„Lebe, um zu lehren“ - Hier wird der Ursprung der Wanyama-Tume aus der Sicht eines „Namenlosen“ geschildert. Die Geschichte spielt vor ein paar tausend Jahren.
„Die Nacht der Affenbestie“ - Was wie ein B-Movie klingt, ist die Geschichte dreier Teenager, die in die Vorratskammer eines lokalen Großbesitzers eingebrochen sind und nur vor dessen grausamen Häschern flüchten.
„Treibjagd“ - Zwei Brüder flüchten vor den Claws (den Bösen aus Die Wächter Afrikas) unter dem Kommando des hyänenköpfigen Thartars.
„Lang lebe der König“ - Spielt in einem fiktionalen afrikanischen Königreich im 12. Jahrhundert. Dort muss ein sog. Kupanda-Tume (ein Tume, dessen Kräfte auf Pilzen oder Pflanzen basiert anstatt auf Tieren) das Verschwinden mehrerer Wanyama-Tume aufklären und landet in der Kampfarena des gierigen Königs Katuli.
„Augen voller Staub“ - Rajas Mutter Semiye bereitet sich auf ihre bevorstehende Konfrontation mit ihrem alten Gefährten Alzalam vor. Die Geschichte ist eine direkte Ergänzung zur Handlung von Die Wächter Afrikas.
„Der Krieg der Anderen.“ - Zwei britische Agenten müssen, zusammen mit einem Tume namens Schakal, während des Zweiten Weltkriegs ein altägyptisches Artefakt vor den Nazis beschützen. Dies ist meines Wissens nach bisher die einzige Wanyama-Geschichte, in der auch Figuren nicht-afrikanischer Herrkunft mitspielen.
„Feuertaufe für Bree“ - Die junge Tume Bree lebt in den Drakensbergen, um dem harten Leben als Wächterin zu entfliehen. Jedoch holt sie ihre Mission schneller wieder, als ihr lieb ist.
Die sieben Geschichten bieten ein abwechslungsreiches Ensemble an Ergänzungen für das Wanyama-Universum. Mal lehrreich, mal historisch oder einfach mal nur actionreich wird aus dem Leben der Tume oder deren Freunde erzählt. Am besten gefielen mir „Feuertaufe für Bree“ wegen der tiefgehenden Charakter-Interaktion, und „Der Krieg der Anderen“, deren Titel schon Bände erzählt, dass die Schlachten des WW2 auf afrikanischem Boden politisch betrachtet eigentlich Kämpfe der Europäer/Amerikaner waren. Weniger gefallen hat mir dagegen „Treibjagd“, weil es letzten Endes nur ein seitenlanges Davonlaufen war.
Insgesamt auf jeden Fall ein must-have für alle Fans von Die Wächter Afrikas und der Wanyama-Reihe allgemein. Ich vergebe 5/5 Sternen und empfehle es weiter.
- Sandra Florean
The U-Files
(39)Aktuelle Rezension von: Ellaa_Meine Kurzeinschätzung: Die U-Files sind schon eine Weile auf meinem SuB gewesen, viel zu lange. Erworben habe ich das Buch auf der LBM19 mit einigen tollen Signaturen der Autoren. (Von welchen wird allerdings nicht verraten!) Die besondere Mischung aus bösen und guten Einhörnern hat mir sehr gut gefallen. ♡ Der Talawah Verlag hat wundervolle Bücher in seinem Sortiment, schaut unbedingt einmal vorbei, gerade die Anthologien haben es mir besonders angetan. :) ☆Achtung! Die Rezension enthält Spoiler zu den einzelnen Kurzgeschichten!☆
Cover: Das Cover des Buches hat mir sehr sehr gut gefallen. Eyecatcher des Covers ist eine riesige, schneebedeckte Felsenwand über der sich ein rosaner, lilaner Wolkenhimmel erstreckt. Der Boden scheint lichterloh in Flammen zu stehen, heiße Lavaadern erstrecken sich am Boden der Felsenwand. Genau in der Mitte leuchtet ein flammenlohdernder Halbkreis, unter dem sich ein schwarzes Einhorn befindet. Rabenschwarz mit dem anmutigen Horn nach links zeigend, steht es auf den Hinterläufen, die Vorderbeine angewinkelt in den Lüften. Marmorierte Hochglanzfliesen erstrecken sich auf dem Boden zu dem Leser gerichtet. Wahnsinn! Und diese Farben erst: knallig und wunderschön! Ein richtiger Blickfang im Bücherregal. Besonders toll fande ich auch die Illustrationen im Buch. Gerade die verschiedenen Einhörner haben mir besonders gut gefallen, obwohl ich auch dem ein oder anderen Sternenhimmel nicht ganz abgeneigt war. :)
Inhalt: In dieser Anthologie dürfen wir in 23 magische Kurzgeschichten eintauchen. Und diese sind komplett individuell- jeder Autor hat seiner Kurzgeschichte nämlich seinen persönlichen Stempel verpasst. Wodurch das Ganze sehr abwechslungsreich und unheimlich spannend war- keine Geschichte gleicht der anderen. :) Aber kommen wir nun zu den einzelnen Kurzgeschichten:
1.) Jörg Fuchs Alameda- Doktor Zorn und der edle Ed: Eine Geschichte ganz Alameda Like. ♡ Ich habe schon dutzende Kurzgeschichten des Autors Lesen dürfen und diese hier gehört definitiv zu meinen Top zwei. :) Hoffnung, Liebe, Abenteuer, aber auch Herzschmerz. Mit diesen Worten kann man diese wundervolle und zum nachdenken anregende Geschichte am besten beschreiben- ganz großes Einhornkino!
2.) Tina Alba- Lichtbringer: In dieser Geschichte ist das Einhorn ein Heiler, ein Retter.. auf ganz eigene Art und Weise.. Wir lernen das Leben von Menschen kennen, die in unserer Welt verpönt werden, die das Leben hart gezeichnet hat und die nicht leben, sondern überleben. Obdachlose. Die stummen Leidenden unserer Gesellschaft haben hier eine Stimme bekommen.. ♡ Grandios!
3.) Valerie Gaber- Der letzte Funke: Mein Weltbild war irgendwie nach dieser Geschichte zerstört.. eine grausame Vorstellung, dass diese wundervollen Wesen, "modernisiert" wurden.. Und somit alles liebevolle verloren haben *schmoll*. Technik und Einhörner gehören für mich nicht vereint! Aber ein chapeau an die Autorin für die Idee. :)
4.) Tanja Hammer- Goldrote Tränen: Was wunderschön, erhaben und poetisch begann mit saftigen Hügeln und der Schönheit der Natur, endet höchst tragisch und vollkommen düster.. Eine sehr wortgeballte und detaillreiche Geschichte, mit einem etwas offenen und traurigem Ende. Hat mir gut gefallen, obwohl ich natürlich ein festes Ende begrüßt hätte- so sitze ich da mit tausenden Fragen.. Ob Tighan das Einhorn finden wird?
5.) Anne Haubner- Der Herrscher des Waldes: Wie frustrierend es für die Waldwesen sein muss, die Zerstörung und Brutalität der Menschen mitansehen zu müssen. Was Rem für Silva tut ist herzzereißend schön. Es ist eine Geschichte voller Hoffnung. Auch wenn das Ende schon eine gewisse Traurigkeit enthält..
6.) Anna Holub- Einhörner und andere Nervtöter: Tatsächlich einer meiner Lieblingsgeschichten des Buches! Ich mochte den Humor- und irgendwie gab mir die Sache mit dem Wildhüter leichte Harry Potter Vibes. ♡ Soo viele spannende Tiere und so viele unterschiedliche Einhörner.. Ganz viel Liebe für diese Story!
7.) Laurence Horn- Einhörner gibt es nicht: Was für eine Geschichte voller Intrigen und Kriminalität.. und mittendrin ein Einhorn und ein Mörder.. Eine verrückte Köchin, ein genialer Trophäenjäger, ein Professor und ein Kriminalkommissar. Chaos vorprogrammiert..
8.) Agga Kastell- Sascha: Wer hätte das gedacht? Alles fing ganz normal an.. Nervtötende Frauen auf Arbeit, die überall ständig irgendetwas hinstellen und dekorieren.. Einhörner! Die gibt es gar nicht! Doch einmal falsch am Horn geruppelt.. Und zack.. läuft in deiner Wohnung ein Einhorn namens Sascha durch deine Bude und will dich vom Gegenteil überzeugen- und dir sogar einen Wunsch erfüllen..Eine nette Geschichte. :)
9.) Lillith Korn- Das schwarze Einhorn: Diese Geschichte war sehr märchenhaft. :) Schließlich geht es um Ritter und eine Prinzessin! Ich habe die Story sehr verschlungen und genossen. Die Hand der Prinzessin soll an den gehen, der dem König, das Horn des letzten totbringenden, schwarzen Einhorns bringt.. Doch plötzlich kommt Sixt ein Baumtroll in die Quere und alles ändert sich..
10.) Daniela Perndl- Der Fund im Dämmerforst: Und da ist sie- Meine Lieblingsgeschichte bis jetzt! Die fantastische Kombination aus Zoologie, Forschung und kleine Detektivarbeit hat mir unendlich gut gefallen. ♡ Dazu noch der herrlich zu lesende Schreibstil und der ideal eingebrachte Einhorntouch. :)
11.) Lyakon- Das Einhorn vom Dansenberg: Wow! Was für eine außerordentlich schöne Geschichte! Bei dieser Story hat für mich alles gepasst- der wundervolle Schreibstil, wie aus einer anderen Zeit und die wirklich zutiefst rührende Geschichte über ein Einhorn, welches das Leben eines Menschen veränderte und andersherum! Würde es Noten geben, bekäme diese Geschichte eine 1+ von mir. ♡
12.) Liane Mars- Einhornwut: Ich habe selten ein so sympathisches, wütendes Einhorn kennenlernen dürfen. Ein Einhorn in Menschengestalt, welches sich für das ihm zugewiesene Waldgebiet einsetzt.. sogar gegen sehr attraktive Bauleiter. ;) Super geschrieben, mit einer Prise Humor und Abenteuer.
13.) Linn Peltzer- Wenn du nur fest genug daran glaubst: Jeder der mich ein wenig verfolgt, weiß: Ich liebe Wale. Daher muss ich kaum erwähnen, dass ich diese Story gerade wegen des äußerst sympathischen Narwals absolut entzückend fande. Seine Diskussion mit der Möwe hat mich wirklich zum Schmunzeln gebracht. ♡
14.) Jasmin Aurel- Im Bann des Re'em: Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Abenteuerlust und huch- eine sprechende Katze? Ich war wirklich hin- und weg über dieses schwarze freche Kätzchen. :) Alles fing mit dem Wunsch an, ein Instrument aus Einhornhaar zu machen, welches zauberhafte, magische Klänge bringt.. und wurde zu einer Lehre. Absolut zauberhaft! ♡
15.) Matthias Ramtke- Verschwundene Kinder: Was für eine clever durchdachte Kurzgeschichte! Ein Mann namens Viper, soll das Rätsel um die verschwundenen Kinder lösen.. Doch die Geschichte ist verzwickter als zunächst gedacht- Einhörner, Hexen und das Waldvolk machen ihm das Leben schwer. Doch wer steckt wirklich hinter dessen verschwinden? Die Auflösung ist erschreckend, doch gleichzeitig so nachvollziehbar..
16.) Ida Reizenstein-Das Einhorn von Rawalpindi: Ich liebte den Aufbau der Geschichte. :) Wir dürfen den Forscher und Entdecker Justus von Seseli in den Urwald von Rawalpindi begleiten.. Eigentlich stehen Pflanzen auf seiner Agenda. So ist er schließlich überrascht als er einer indischen Legende begegnet: Dem Einhorn, dem Beschützer des Waldes. Eine super schöne Kurzgeschichte, die ich gerne verschlungen habe. :)
17.) Veronika Rothe- Die Wahl: Die Idee dieser Kurzgeschichte fande ich super! Die übernatürlichen Wesen haben sich den Menschen zu erkennen gegeben- und so passiert es vier Mal im Jahr, dass sich dieses Portal öffnet und sich ein übernatürliches Wesen an einen Menschen bindet. Die Diebin Anna ist nichts besonderes, das macht ihr auch ihre Familie deutlich klar.. bis ein Einhorn in ihr Leben tritt und dieses unwiderruflich verändert. Wunderschön! ♡
18.) Michael Schäfer- Die Insel des Doktor Maggiore: Erschaudernd, düster und hochgradig spannend, so kann man diese Geschichte über einen wahnsinnigen, moralisch fragwürdigen, wenn auch genialen Wissenschaftler zusammenfassen. Ich las die Geschichte über die junge Franziska, die verzweifelt auf der Suche nach ihrem Verlobten ist, sehr gerne. :)
19.) Adrian Schwarzenberger- Die Tränen des schwarzen Einhorns: Es war einmal vor langer, langer Zeit.. Hach! Diese Geschichten können einfach nur zauberhaft werden. So auch diese Geschichte. Es geht um Prinzessinen, Prinzen, Könige, böse Stiefmütter und Flüche.. ich bin durch und durch verzaubert. :)
20.) Nele Sickel- Billy O'Mally begegnet einer Bestie: Was für eine spektakuläre Kneipengeschichte! Da hat der alte Billy O'Mally ja anscheinend ein wahrhaftiges Abenteuer erlebt und ist dem Tod von der Schippe gesprungen.. Ein Glück hat die sichere Kneipe ihm Schutz geboten. ;)
21.) Silke Vogt- Fabelhaft (R)evolutionärer Einhorn- Streif(en)zug: Habt ihr euch schonmal Gedanken darüber gemacht, wie so eine Herde Einhörner aufgebaut ist? Und ob es unter ihnen eventuell auch gemobbte Einhörner geben könnte? Diese herzerwärmende Geschichte lüftet das Rätsel.. und erklärt auch, wie es in all den Jahren zu einer Evolution in der Einhornpopulation kommen konnte- sie sind näher, als gedacht..! ♡
22.) Jessie Weber- Hinter den Bildern, zwischen den Seiten: Ich weiß nicht warum, aber die Story erinnerte mich irgendwie an Lauras Stern. :) Die junge Luna ist begeisterter Bücherwurm, Kunstverliebt und so ganz anders als die anderen Mädchen in ihrer Klasse. Kaum verwunderlich also, dass sie die Einzige ist, die die Magie des Museums wahrnehmen und darin wortwörtlich eintauchen kann. Eine wunderschöne Geschichte! ♡
23.) Jenny Wood- Die Reiter von Draz Al D'yr: Eine herrliche Abschlussgeschichte. Ich bin selbst Tierpflegerin und kann sagen: Gewalt ist nie eine Lösung. Aber Zuneigung und Liebe schon, gegenseitiger Respekt und Einfühlsamkeit. Auch der Junge in dieser Geschichte hat das Prinzip verstanden.. und wird dafür belohnt. :)
Mein Fazit: Ich vergebe für diese wunderbare Anthologie volle 5 Sterne. Besonders die Abwechslungsreichheit hat mir bei dieser Anthologie gefallen! Ob liebe oder böse Einhörner, Hauptfiguren oder nur als Randfiguren- diese magischen Wesen haben hier eine Stimme bekommen. :) Da ich schon Filme wie: Das letzte Einhorn verschlungen habe, musste ich dieses Buch einfach haben! Und wurde tatsächlich in keinster Weise enttäuscht. Jeder Autor hat seine persönliche Note mit eingebracht und das Buch zu einem einzigartigen Leseerlebnis gezaubert. Aber Achtung! Obwohl das Buch um wahre Kindheitsträume handelt, ist es durch viele brutale Szenen, nicht für diese gemacht. :)
- Sebastian Fitzek
P. S. Ich töte dich
(325)Aktuelle Rezension von: Kathrin_HermannIch liebe verschiedene,spannende Kurzgeschichten,die man einfach mal so kurz nebenbei oder kurz vor dem Schlafen gehen lesen kann. Somit ist P.S. Ich töte dich,genau das richtige Buch für mich. Die Geschichten sind spannend und kurz und knackig geschrieben. Es macht spass,diese zu lesen und es kommt keine Langeweile auf.
- George R. R. Martin
Königin im Exil
(34)Aktuelle Rezension von: querbeetgelesenDieses Buch besteht aus sehr unterschiedlichen Kurzgeschichten. Jeder findet hier etwas für seinen Geschmack, da die Auswahl wirklich breit gefächert ist. Für mich persönlich war recht wenig dabei, die wenigsten Geschichten haben mich tatsächlich angesprochen. Trotzdem lohnenswert, da ich so einige spannende Autoren kennengelernt habe.
- Maya Shepherd
Winterstern (Anthologie)
(44)Aktuelle Rezension von: beereadytoreadNachdem meine Begeisterung für Kurzgeschichten wieder entflammt wurde, habe ich mich sehr auf Winterstern gefreut. Besonders interessant finde ich, dass sich die Autor:innen ganz unterschiedliche Zugänge zum Thema Winterstern gesucht haben. Dadurch hatte jede Geschichte etwas Eigenes. Es geht z. B. um einen Spuk, magische Fähigkeiten sowie – was ich viel zu selten lese – Zwerge und Drachen!
Ich hatte erwartet, mich mit der Anthologie auf die besinnliche Jahreszeit einstimmen zu können. Dem war zum Großteil nicht so. Dies lag für mich insbesondere an den weniger leichten Themen, denn die starke Präsenz von Tod & Verlust haben mir persönlich gar nicht gefallen. Es gab durchaus Geschichten, denen das bittersüße Gefühl gestanden hat, für mich hat es insgesamt aber nicht dazu gepasst, dass die Anthologie „zum Lachen, Lieben, Gruseln, Träumen, Hoffen und Bangen“ einlädt. Das macht die Kurzgeschichten nicht weniger lesenswert, ich hätte mir jedoch einen anderen Klappentext und ggf. TW (z. B. Suizid) gewünscht.
Lassen wir meine Erwartungen einmal außen vor: Einige Geschichten konnten mich direkt für sich gewinnen, bei anderen hatte ich meine Schwierigkeiten. Ich sehe diesen Punkt allerdings eher als Vorteil, denn die Vielfältigkeit an Ideen und Schreibstilen führt sicher dazu, dass für jede:n ein Highlight dabei ist. Hervorheben möchte ich vor allem:
Allein – Eine Protagonistin, die auf wenige magische Fähigkeiten zurückgreifen kann, es aber durch Köpfchen wettmacht.
Hölzern – Thematisch stach die Geschichte für mich am meisten heraus. Es geht um einen Puppenspieler und seine Puppen. Cooles Thema!
Außerdem gibt es eine wirklich süße, wenn auch vorhersehbare, queere Geschichte, die mir viel Spaß gemacht hat.
Insgesamt finde ich, dass Anthologien eine tolle Möglichkeit sind, neue Autor:innen zu entdecken. Bei Winterstern haben meine Erwartungen und der tatsächliche Inhalt nicht zusammengepasst und die Geschichten waren für mich eher durchwachsen. Manchmal hatte ich das Gefühl, das Thema sei nachträglich hinzugefügt worden. Einige haben mich dafür aber sehr gut unterhalten!
- Heike Abidi
Unvergesslich!
(14)Aktuelle Rezension von: NelingDie Geschichten dieser Anthologie über die erste Liebe sind breit gefächert und könnten gar nicht unterschiedlicher sein. Das ist natürlich klar, da jeder Autor seinen eigenen Stil hat. Einige Geschichten waren sehr lang und nichtssagend. Darum brauchte ich für das Buch ungewöhnlich lange und es war manchmal die perfekte Einschlaflektüre. Aber einige Geschichten waren herausragend, witzig, knackig oder auch romantisch. So z.B. die letzte Geschichte "Meine liebe Pfaffi" oder die in oder andere Geschichte mit überraschendem Ende. Leider gefielen mir davon nur die wenigsten richtig gut. Einige fand ich nicht nur langweilig, sondern auch vom Stil und Ausdruck richtig schlecht. Darum nur knappe 3 Sterne und als Leseempfehlung "Eher nicht" .
- Marion Hübinger
Wenn Drachen fliegen
(28)Aktuelle Rezension von: FuexchenDunkle Wesen, funkelnde Träume, tausend Gefahren.
Entdecke neue und alte Welten, geh auf Reisen und lass dich verzaubern. 32 Kurzgeschichten voller Liebe, Fantasie und Abenteuer und spannende Leseproben aus dem Drachenmond Verlag erwarten dich.
Ich finde es immer schwer, eine Sammlung von mehreren Geschichten zu bewerten. Denn auch bei dieser Drachenmond Anthologie gibt es Geschichten, die mir sehr gut gefielen und andere Geschichten, die ich weniger gut fand.
So war es zum Beispiel schön, wieder etwas von der Rubinsplitter-Reihe oder der Raubzug-Trilogie zu lesen; beides Kurzgeschichten zu Büchern, die ich bereits kenne und sehr mag. Daher war das Wiedersehen mit den Protagonisten und das erneute Eintauchen in die erschaffene Welt einfach toll.
Es gibt aber auch Geschichten, die mich nicht ansprachen, weil sie z.B. zu oberflächlich waren,, und welche, die meine Neugierde auf die dazugehörenden Geschichten wecken konnten.
Das Cover gefällt mir und passt gut zum Drachenmond Verlag.
Insgesamt eine gute Anthologie, die ich jeder Leserin und jedem Leser empfehlen kann, um einen Einblick in die verschiedenen Geschichten zu bekommen. Ich hatte eine schöne Lesezeit und vergebe drei Sterne.
- Melanie Meier
Bloody Qindie präsentiert: Besessen: Halloween-Special
(16)Aktuelle Rezension von: YoyomausZum Inhalt:
Höllenmäßiger Besuch ... Kampf gegen innere und äußere Geister ... Bedrohung der Menschheit ... oder nur eines Einzelnen. Finden Sie heraus, was das Jenseits vom Diesseits unterscheidet. Lernen Sie die Möglichkeiten eines Ifrits kennen. Mieten Sie sich zur Abwechslung mal einen Körper. Tauchen Sie ein in die Abgründe der menschlichen Seele, leben und leiden Sie mit. Bloody Qindie präsentiert erneut deutsche Dark Fantasy Kurzgeschichten mit Gänsehautfeeling.
10 Qindie-Autoren nehmen Sie mit in die Abgründe ihrer Fantasien, denen eines gemeinsam ist: Sie alle sind „Besessen“.
Folgende Geschichten sind enthalten:
Fließen – Melanie Meier
Die Kunst des Überlebens – matì
Gelee – Divina Michaelis
Bubu – Nike Mangold
Glitzernde Scherben aus Dunkelheit – Katharina Gerlach
Der Jenseitsapparat – matì
Rent a Body, Inc. – Jana Oltersdorff
Der Besucher – Selma J. Spieweg
Lass mich frei! – Martina Bauer
Pranger – Kathleen Stemmler
Rendezvous mit dem Nachtalb – L.U. Ulder
Die trügerische Lust der Weiber von Fallensham – matì
Eine unheilige Wette – Divina Michaelis
Mit der Geschichtensammlung "Bloody Qindie präsentiert: Besessen - Halloween Special" veröffentlichen 10 Autoren aus dem Qindie-Universum eine durchaus interessante Ansammlung an Gruselwerken. Es wird sich mit paranormalen Wesen und menschlichen Abgründen beschäftigt.
So treffen wir gleich als Einstiegsgeschichte auf einen besessenen Autor. Die Geschichte an sich ist nach mehrmaligem Lesen ganz nett, hat mich persönlich aber erst einmal davon angehalten weiter zu lesen, da sie mir keinen Spaß gemacht und mich verwirrt hat. Wer die erste Geschichte überwunden hat, trifft dann unter anderem auf einen mordlüsternen Bären, auf einen verwunschenen Spiegel in dem ein Dämon haust, einen besessenen Laptop, einen altraumspinnenden Nachtalb sowie auf ein vermehrungswütiges Gelee, einen Körperwandler, einen verrückten Mörder und auf Geister. Jedoch sind nicht alle Geschichten so gruselig, wie man sich das vielleicht bei einem Halloween-Special erhofft. Viele Geschichten sind zwar sehr gut geschrieben, bauen aber die gruselige Stimmung einfach nicht auf. Statt dem Gruselfaktor werden dem Leser statt dessen viele explizite Sexszenen oder -fantasien geliefert, die sicher nicht jedermanns Geschmack sind. Zeitweise mutet es fast sogar ein bisschen so an, als hätten manche Autoren ihr Ziel verfehlt. Gerettet wird das Ganze dann wieder durch Geschichten, die sich wirklich sehen lassen können. Welche Geschichte mir hier besonders gut gefallen hat und wirklich Stimmung gemacht hat war die Story von Katharina Gerlach "Glitzernde Scherben in der Dunkelheit" und "Die Kunst des Überlebens" von mati. Diese sind mir besonders in Erinnerung geblieben.
Empfehlen möchte ich das Buch all jenen, die eine Anthologie für Zwischendurch suchen. Die Geschichten sind angenehm von der Länge und lassen sich bequem häppchenweise in der Pause lesen. Wer jedoch richtig guten Horror sucht, der sollte hier die Finger davon lassen. Emotionen werden in so mancher Geschichte zwar aufgebaut, aber das richtig große Herzrasen, die beklemmende Stimmung, die bleiben aus, was ich wirklich schade finde. Außerdem sollte man auch darauf gefasst sein, dass sich in die ein oder andere Geschichte Rechtschreibfehler geschlichen haben, die den Lesefluss kurz unterbrechen.
Idee: 4/5
Emotionen: 3/5
Logik: 3/5
Spannung: 2/5
Gesamt: 3/5 - Andreas Eschbach
Eine unberührte Welt
(63)Aktuelle Rezension von: HypokrasEin Mann auf einem Raumschiff auf der Suche nach einer neuen "Erde". Die alte ist zerstört. Plötzlich taucht eine fremde Frau auf. Und ebenso schnell ist sie wieder weg. Einbildung?
Was zuerst wie ein Ding der Unmöglichkeit erscheint entpuppt sich als spannende Geschichte mit viel Hintergrund. Und wie immer: Es könnte unsere Zukunft sein. Das Thema wurde in anderen Romanen auch schon behandelt, trotzdem finde es ich es hier erfreulich knapp und knackig umgesetzt.
- Daniela Zörner
Geträumte Welten - Anthologie fantastischer Autoren
(28)Aktuelle Rezension von: M_MertensObwohl diese Anthologie nicht übertrieben umfangreich ausfällt, hat es doch eine geraume Weile gedauert, bis ich alles gelesen hatte. So unterschiedlich wie die Autorinnen und Autoren sind auch die von ihnen servierten fantastischen Leckerbissen und Häppchen für zwischendurch, so dass ich mich als Leser immer wieder orientieren und auf neue Gegebenheiten einstellen und einlassen musste. Die Vielfalt ist ein großes Plus dieser kleinen Sammlung und straft mögliche Vorurteile über Fantasy-Literatur Lügen.
- Torsten Exter
Zombie Zone Germany: Die Erste
(13)Aktuelle Rezension von: Bookilicious*Inhalt*
Deutschland steht unter Quarantäne und wurde komplett von den umliegenden Ländern isoliert. Zombies wanken durch die Straßen, auf der Suche nach schlagenden Herzen und durchblutetem Fleisch, während die Lebenden mit allen Mitteln versuchen, den lebenden Toten zu entgehen. Doch wem kann man noch vertrauen, wenn die Nahrung knapp und die Untoten zahlreicher werden?
Anthologie mit 21 Kurzgeschichten.
*Erster Satz*
"David hockte mit seinem Hund auf dem Damm und wartete, dass die Jäger zurückkehrten."
- TORSTEN EXTER (HRSG.) - ZOMBIE ZONE GERMANY, S. 178-
*Meine Meinung*
Ich liebe liebe liebe Zombiegeschichten, weswegen ich mir unbedingt die Romane der Zombie Zone Germany Reihe zu Gemüte führen wollte.
Eines haben die Geschichten alle gemeinsam: sie handeln von Menschen, die die Zombieapokalypse in Deutschland überstehen wollen und dafür bis an ihre Grenzen gehen. Die Seuche wird durch Maden übertragen, die in Wunden eindringen und verbreitet sich nicht nur unter denen, die von Zombies verletzt wurden, sondern auch unter denen, die bereits seit Jahrzehnten unter der Erde leben - und von denen noch etwas übrig ist.
Verfasst wurden sie von den verschiedensten Autoren und Autorinnen, die alle sehr detaillierte Szenen schildern und dabei kein Blatt vor den Mund nehmen - die Lektüre ist also nichts für zarte Gemüter, die sich schnell ekeln. Ich fands nahezu perfekt, denn eine Zombie Geschichte muss einfach eklig sein und dafür müssen klare Worte gefunden werden. Die beklemmende Situation, die normalerweise in Endzeit Romanen herrscht ist hier zwar auch stellenweise zu finden, kann sich aber auf Grund der Kürze der Geschichten nicht richtig entwickeln - das sollte einem aber durchaus bewusst sein, wenn man zu einem Kurzgeschichtenband greift.
Auch wenn es keine Geschichte gab, die mir überhaupt nicht gefallen hat, so habe ich dennoch meine Lieblinge, die ich Euch nur ans Herz legen kann:
Die Rückkehr der faulen Schlampe (besonders für Leute mit sehr trockenem Humor zu empfehlen)Kinder der Nachwelt (ich sag nur "Beschützerinstinkt")
Tartaros (Wie begann die Zombie-Seuche?)
Schatten des Todes (Ungewöhnlich emotional)
Operation Carolus Magnus (wenn ein Verhaltensbiologie Zombies analysiert)
Ihr mögt Geschichten über Zombies? Dann kann ich Euch diese Anthologie wirklich nur ans Herz legen... es lohnt sich!
*Zitate*
"»Jetzt stell dich mal nicht so an, Alter. Hey, weißt du übrigens, dass ein Kumpel von mir auch mal einen Sarg ausgegraben hat?« Mikes Augen weiteten sich überrascht. »Doch, wirklich«, sagte Stephan. »Hat ihn aber nicht aufgekriegt. Und weißt du, warum?« Seine Mundwinkel zuckten. »Warum?«" "»Da war ein Zuhälter drin«, prustete Stephan. »Verstehst du? Ein Zuhälter …« Er kicherte unkontrolliert."
- TORSTEN EXTER (HRSG.) - ZOMBIE ZONE GERMANY, S. 106 -
"Bleiche, verwesende, mit Schorf übersäte Haut konturierte einen Totenschädel wie altes, brüchiges Papier. Heißhungrig klappte der Kiefer mit den schwarzen Zahnstümpfen auf und zu. Eine tiefe Wunde klaffte von der Kehle bis in die Brust und faulendes Fleisch, auf dem Madenkolonien nisteten, quoll daraus hervor."
- TORSTEN EXTER (HRSG.) - ZOMBIE ZONE GERMANY, S. 137 -
*Infos zum Buch*
Seitenzahl: 372 Seiten
Verlag: Amrun Verlag
ISBN: 978-3-944729-74-9
Preis: 15,90 € (Taschenbuch) / 4,99 € (Ebook)
Reihe:
Zombie Zone Germany
Zombie Zone Germany - Trümmer
Zombie Zone Germany - Tag 78
Zombie Zone Germany - Letzter Plan
Zombie Zone Germany - Zirkus
Zombie Zone Germany - Blutzoll
Zombie Zone Germany - XOA
Zombie Zone Germany - Fressen oder gefressen werden
Zombie Zone Germany - Der Beginn
Zombie Zone Germany - Hoffnung
*Fazit*
Ein toller Kurzgeschichtenband, der absolut Spaß macht und mit expliziten Worten nicht geizt. Nichts für zarte Gemüter aber für Zombie-Liebhaber!
Wertung: 5 von 5 Sterne!
- Stephen King
Vier nach Mitternacht
(26)Aktuelle Rezension von: das_lesende_ich🌖
𝘞𝘢𝘴 𝘸𝘪𝘳𝘥 𝘢𝘶𝘴 𝘥𝘦𝘮 𝘴𝘵𝘢𝘶𝘯𝘦𝘯𝘥𝘦𝘯 𝘉𝘦𝘰𝘣𝘢𝘤𝘩𝘵𝘦𝘳, 𝘸𝘦𝘯𝘯 𝘥𝘢𝘴 𝘍𝘦𝘯𝘴𝘵𝘦𝘳 𝘻𝘸𝘪𝘴𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘮 𝘞𝘪𝘳𝘬𝘭𝘪𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘥𝘦𝘮 𝘜𝘯𝘸𝘪𝘳𝘬𝘭𝘪𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘻𝘦𝘳𝘴𝘤𝘩𝘦𝘭𝘭𝘵 𝘶𝘯𝘥 𝘥𝘪𝘦 𝘚𝘤𝘩𝘦𝘳𝘣𝘦𝘯 𝘧𝘭𝘪𝘦𝘨𝘦𝘯?
NACH MITTERNACHT BEGINNT DAS GRAUEN
Nach Mitternacht geschieht etwas mit der Zeit, diesem zerbrechlichen Gebilde, mit dem wir gern unser reales Erleben ordnen. Sie biegt sich, dehnt sich, krümmt sich zurück oder zerbirst - und manchmal die Realität mit ihr.
Und was erlebt der aufmerksame Beobachter, wenn die Trennscheibe zwischen Wirklichkeit und Unwirklichkeit zerschellt und die Scherben davonstieben? Stephen King gibt in den hier versammelten vier Kurzromanen einige beunruhigende Antworten.
Immerhin beginnt nach Mitternacht Stephen Kings liebste Tageszeit ...
💭
Welch wahnsinnige Ideen King hat und wie geschickt er diese gestalten kann, hat er hier wieder einmal perfekt bewiesen.
Wer behauptet schon, dass Zeit nur etwas lineares sein kann? ⏳
✈️⚫️ 𝙻𝚊𝚗𝚐𝚘𝚕𝚒𝚎𝚛𝚜
So spannend geschrieben! Ich konnte gar nicht so schnell lesen, so rasant ging es in Langoliers zu. Diese unangenehme Situation verknotet den Kopf und macht doch süchtig. Meine Lieblingsgeschichte in dieser Sammlung.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
🪟🪴 𝙳𝚊𝚜 𝚑𝚎𝚒𝚖𝚕𝚒𝚌𝚑𝚎 𝙵𝚎𝚗𝚜𝚝𝚎𝚛, 𝚍𝚎𝚛 𝚑𝚎𝚒𝚖𝚕𝚒𝚌𝚑𝚎 𝙶𝚊𝚛𝚝𝚎𝚗
Hatte ich vor Ewigkeiten mal als Film gesehen, jedoch total vergessen, worum es ging. Diese Geschichte wieder neu zu entdecken und Morts Unschuld zu beweisen war spannend und unvorhersehbar.
⭐️⭐️⭐️⭐️
📚👮♂️ 𝙳𝚎𝚛 𝙱𝚒𝚋𝚕𝚒𝚘𝚝𝚑𝚎𝚔𝚜𝚙𝚘𝚕𝚒𝚣𝚒𝚜𝚝
Verwandelt einen Lieblingsort in eine Location des Grauens. Zudem beschreibt hier King schonungslos die schreckliche Vergangenheit des Protagonisten, die es in sich hat.
⭐️⭐️⭐️⭐️
📸🐕🦺 𝚉𝚎𝚒𝚝𝚛𝚊𝚏𝚏𝚎𝚛
Seitdem habe ich einen ganz anderen Blick auf Polaroid-Kameras. Und schon gar nicht würde ich damit einen Hund fotografieren. Auch hier ist das Ende so rasant geschrieben, dass ich kaum mit Lesen hinterher kam. Mein zweiter Favorit in der Sammlung.
⭐️⭐️⭐️⭐️
Alles in allem also eine ganz tolle Sammlung. Vor allem für Fans von Zeitreisen/Zeitsprüngen.
⏳
- Franka Neubauer
Magical Winter Nights
(66)Aktuelle Rezension von: bookniine6„Magical Winter Nights“ hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichten sind warmherzig und perfekt, um in der kalten Jahreszeit einzutauchen. Jede Kurzgeschichte bringt ihre eigene Magie mit und ist immer richtig schön winterlich.
Besonders toll ist, dass man so viele neue Autoren kennenlernen kann, deren Schreibstil einen direkt in ihren Bann zieht.
Auch das Wiedersehen mit der Sweet Lemon Agency Clique von Kyra Groh fand ich super.
Ein echtes Highlight für gemütliche Abende mit Tee und eingekuschelt in einer Decke!
- Stephen King
Flug und Angst
(26)Aktuelle Rezension von: FranGoldsmithFür mich persönlich war die Sammlung an Kurzgeschichten rund um das Thema Fliegen unterhaltsam.
Einige sind besser, andere schlechter, aber beispielsweise hat mich Luftangriff von John Varley sehr begeistert. Das daraus entstandene Buch landet dadurch definitiv auf meiner Leseliste fürs kommende Jahr. - Paul M. Belt
Geschichten aus Nian - Lindenreiter
(52)Aktuelle Rezension von: admitIm Lande Nian können Bäume und das Gras sprechen. Dort lebt auch ein liebenswertes Volk, lauter winzige Leute mit großem Herz. Ihre besonderen Talente nutzen sie, um ihre Welt vor den Riesen zu retten. Man fiebert mit ihnen mit, wenn es doch einmal gefährlich wird. Die flüssige Schreibweise von Autor Paul wird immer wieder von wunderschönen Illustrationen zu einem wahren Feuerwerk für die eigene Fantasie gesteigert. Absolut empfehlenswert zum Ausstieg aus unserer derzeit so unerfreulichen Realität!
- Christian Handel
Von Flusshexen und Meerjungfrauen
(70)Aktuelle Rezension von: Jessica_ScharrRezension:
Klappentext: Dunkel, glitzernd und geheimnisvoll: Im Wasser liegt eine ganz besondere Magie. Dies gilt umso mehr für die Bewohner dieses Elements - Brunnengeister, deren Zuhause der Eingang zur Unterwelt ist, Kappas, die auf dem Grunde japanischer Teiche leben, und Fische, die Wünsche erfüllen. Widersteht ihr dem Lockruf der Loreley in ein verborgenes Reich, in dem Wasserpferde über mondbeschienene Seen galoppieren, Seeungeheuer Küstenstädte bedrohen und Nixen verträumten Mühlenweihern entsteigen?
Meinung: Dies ist bereits die fünfte Märchen Anthologie aus dem Drachenmondverlag und auch diese hat mir sehr gut gefallen. Diesmal stehen fast alle Märchen unter dem Motto “Wasser”. Es gibt viele Märchen über Mehrjungfrauen/ Nixen, aber auch einige, über andere märchenhafte Unterwasserbewohner. Dabei werden zum Teil bekannte Märchen, Sagen und Legenden adaptiert, aber auch ganz neue erfunden. Die Märchen sind teilweise düster und nicht jedes hat ein Happyend.
Das Cover und die Innengestaltung sind, wie bereits bei den vorherigen Anthologien, wunderschön und verzaubern einen. Die gesammelten Märchen stammen von großartigen Autor*innen, von denen einige mir bereits bekannt waren und ich andere neu für mich entdecken konnte. Die Märchen waren alle wirklich toll. Mein Lieblinge waren die von Lena Klasse, Jennifer Estep, Lynn Flewelling und Julia Adrian. Aber auch die anderen waren rundum gelungen und toll erzählt. Jeder Autor hat natürlich seinen eigenen Schreibstil, aber alle Märchen ließen sich angenehm, locker und flüssig lesen. Großer Dank geht an den Herausgeber Christian Handel, der sich die Mühe macht und immer wieder tolle Autor*innen findet, die so großartige Märchen dazu beisteuern.
Fazit: Wieder eine sehr gelungenen Anthologie. Ich freue mich schon bald die sechste Anthologie zu lesen und hoffe, dass noch viel folgen werden.
- Katharina Gerlach
Bloody Qindie präsentiert: Zimmerservice: Halloween Special
(12)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerIch mag Anthologien sehr und gerade auch wenn sie unheimliche Storys enthalten.Alle Geschichten ließen sich gut und flüssig lesen und waren von der Länge her genau richtig um sich auch mal zwischendurch einfach eine zu gönnen.Ein paar fand ich wirklich richtig gut und unheimlich, 2 waren nicht ganz so meins und der Rest war eine wirklich nette Unterhaltung.Aber das ist ja das Gute an Anthologien, es ist für jeden Geschmack etwas dabei.























