Bücher mit dem Tag "anthony hopkins"
6 Bücher
- Thomas Harris
Hannibal
(455)Aktuelle Rezension von: NikoVoss»Hannibal« ist für mich eine solide, aber deutlich schwächere Fortsetzung zu »Das Schweigen der Lämmer«.
Die Atmosphäre stimmt an vielen Stellen, auch einzelne Szenen bleiben im Kopf. Trotzdem fehlt dem Roman die Dichte und Intensität, die den Vorgänger so besonders gemacht haben. Gerade im Vergleich wirkt vieles zu langgezogen und nicht mehr so packend.
Unterm Strich kein schlechtes Buch, aber für mich eher durchschnittlich – daher 3 Sterne.
- Roth Ph.
Der menschliche Makel
(23)Aktuelle Rezension von: Clarissa03Gut von Philip Roth geschrieben, aber einen Stern Abzug für die langen Sätze am Anfang und zwischendurch Stellen, die sich gezogen haben.
- Kazuo Ishiguro
The Remains of the Day
(60)Aktuelle Rezension von: histerikerInhalt:
Stevens ist ein alternder Butler, der einige Tage Urlaub bekommt. Während seiner Reise erinnert er sich an seine Zeit in Darlington Hall und siniert über die Eigenschaften guter Butler.
Bewertung:
Wer England und Engländer nicht mag, wer sich mit einem Buch woller Monologe langweilt, der sollte zu diesem Buch nicht greifen. Für die anderen, die das nicht stört oder sie sogar England lieben, ist dies ein Buch zum Empfehlen.
Dies Buch ist so englisch, dass man es auf jeder Seite spürt und förmlich riechen kann. Es fängt natürlich mit dem Beruf des Butlers, der wahrscheinlich etwas sehr typisches für England ist, auch wenn ich nicht mit Stevens Äußerung einverstanden bin, dass nur Engländer gute Butler sein können. Dieser Beruf wird hier von fast jeder Seite beleuchtet und die Überlegungen Stevens sind interessant, auch wenn vielleicht jemand sagen würde, dass sie langatmig sind. Dies macht aber das Buch aus, die Monologe bereichern das Buch und der Leser kann sich in den älteren Herren hineinversetzen, der diese hält. Was natürlich nicht unbedingt bedeutet, dass der Leser Stevens unbedingt versteht oder seine Handlungen nachvollziehen kann.
Aber dies war der nächste Vorteil des Buches für mich. Stevens ist so in seiner Epoche verfangen (das Buch spielt 1956 mit Rückblicken auf dei 1920er und 30er Jahre), dass er einen in diese Welt entführen kann, auch wenn man als Mensch des 21. Jahrhundert manchmal nur Kopf schütteln kann. Zusätzlich ist Stevens auch noch komplett Butler, was diesen für uns schon fremden Beruf näher bringen kann.
Und dann kommen noch die Beschreibungen von Englands Landschaft, die Politik der Zwischenkriegsjahre und tolle Sprache und man hat ein Buch zum Genießen! - Alexs Pate
Amistad.
(8)Aktuelle Rezension von: HoldenDas Drehbuch zum Steven-Spielberg-Film, der einen tieftraurig zurück ließ. Cinque wurde mit einer Gruppe weiterer Afrikaner entführt, als er sich auf dem Nachhauseweg von seinem Reisfeld in Westafrika befand, und von einem Bekannten, der einem anderen Dorf angehörte und bei dem er Schulden hatte, in Galinas Bay an Sklavenhändler verkauft, womit sein Martyrium begann. Als Film war das Ganze natürlich noch eindringlicher, v.a. die Szenen, die sich an Bord der "Amistad" abspielten, und die Cinque später vor dem Bezirksgericht schilderte. Ein maßloses Verbrechen, dessen die Aufarbeitung der beteiligten Länder leider größtenteils noch aussteht. Für mich als Juristen auch nicht ganz uninteressant, geht es hier doch um Rechtsgeschichte. Man würde sich über mehr deutsche Bücher zu dem Thema freuen, die diesen Wendepunkt der Geschichte beinhalten.
- Thorsten Wortmann
Mads Mikkelsen
(1)Aktuelle Rezension von: HoldenEine tolle Biographie über einen der interessantesten Schauspieler unserer Zeit, in der man sowohl etwas Persönliches über den Mann Mads und über seine Einstellung zum Leben lernt wie auch über seinen Karriereweg mit Klassikern wie "Adams Äpfel" und "Die Jagd". Ein ganz bescheidener, bodenständiger Mensch aus einem tendenziell kommunistischen Elternhaus, der in einem sympathischen Land aufwächst, das seine Stars nicht zu groß werden läßt. Über manche Filme hätte man gern noch mehr erfahren, aber die Person hinter dem Schauspieler wird tiefschürfend präsentiert, und alles mit tollen Bildern abgerundet.
Hannibal von Thomas Harris (2001) Taschenbuch
(50)Aktuelle Rezension von: JennyWaInhalt:
Starling muss bei einer Drogenrazzia eine Dealerin erschießen, welche ihr Baby auf den Armen hielt. Dabei verlor auch Starling einen ihrer Kollegen. Dieser war auch ihr Ausbilder an der FBI-Academy.
Durch einen Brief von Hannibal wird Starling wieder auf seinen Fall angesetzt und trifft auf Mason Verger. Dieser ist das einzige Opfer, welches Hannibal's Spielchen überlebte. Zwar für sein Leben schwer verwundet, dafür aber stinkreich.Personen:
Dr. Hannibal Lecter:
*sein Intelligenzquotient und der Grad seines Denkvermögens entziehen sich herkömmlichen Bewertungskriterien
*wird als Ungeheuer bezeichnet
*hat sich den sechsten Finger chirurgisch entfernen lassen
Clarice Starling:
*FBI-Agentin und selbstbewusste Frau;
*wird von den meisten - über ihr stehenden - männlichen Kollegen eher verachtet und ihr werden Steine in die berufliche Laufbahn gelegt;
*nach ihrer Suspendierung, rettet sie Hannibal auf eigene FaustMason Verger:
*überlebendes Opfer von Hannibal Lecter;
*wurde sichtbar entstellt und ist vom Hals abwärts gelähmt;
*durch seinen Reichtum hat er viel Einfluss auf das Bureau
*will seinen Rachdurst an Hannibal stillenMeinung:
Fängt schon sehr spannend an. Starling wird wieder als starke, jedoch auch vorlaute FBI-Agentin dargestellt. Ich finde diese Frauenrolle sehr passend für dieses Buch. Die eher positiven Emotionen von Hannibal gegenüber ihr, lassen ihn nicht mehr allzu gefühllos wirken. Hingegen wird Mason als absoluter Arsch dargestellt. Er misshandelt Kinder psychisch und keiner der es mitbekommt kümmert sich darum.
Der zweite Teil "Florenz" irritiert mich. Ich kann keinen Zusammenhang erkennen, was die Geschichte von Rinaldo Pazzi mit der eigentlichen Thematik des Buches zu tun hat. Die Schreibart in Kapitel 21, in der der Leser persönlich angesprochen wird, gefällt mir sehr gut. Es gibt diesem 2ten Teil eine neue Spannung. Denn ansonsten wurde dieser Teil sehr in die Länge gezogen.
Nach dem einschläfernden zweiten Teil, wird es im dritten Teil nur mäßig spannender.
Endlich - das vierte Kapitel hat mich wieder erweckt!! Die Planung von Mason, Hannibal zu töten, ist wahrlich gut beschrieben und spannend zugleich
Das fünfte Kapitel hab ich verschlungen. Es geht rasant von einer Szene in die andere. Das Starling Lecter retten will und schlussendlich von ihm gerettet wird zeigt eine klare Verbindung zwischen ihnen.
Sechstes Kapitel: Nie im Leben hätte ich mit solch einem Ende gerechnet. Es prägt sich sehr in die Psyche des Lesers.





